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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Von Lønsdal bis Mo i Rana durchs Saltfjellet in 12 Tagen?



Kaesehobler
19.08.2016, 09:54
Hallo euch,

kurzfristig kamen uns doch Zweifel an unserer Route, die wir in etwa 2 Wochen starten wollen. Was haltet ihr davon? Ist das in etwa 12 Wandertagen machbar, inklusive Pausentag? Gibt es vielleicht schönere Alternativen?
Die Zugverbindungen von Start und Ziel sind bereits gebucht, weswegen sich da wenig ändern wird. Die Kilometerwerte in den Klammern sind grob geschätzt.

Zug bis Lønsdal (07:26 Uhr). Dort westlich ins Steindalen bis Søre Bjøllvatnet (20km)
Nördlich zur Bjellavasstua am Nordre Bjøllvattnet (13km)
Nach Südwesten über Kalvosan südlich des Tellingen entlang bis fast Reingarden (18km)
Von Reingarden nach Süden bis eventuell Neverneshytta
Von dort Aufstieg bis östlich des Bogvatnet (11km)
Weiter an Fingerbreen vorbei bis Blakkadalshytta (11km)
Bis Stor-Røvatnet (von hier möglicherweise eine Busverbindung nach Mo i Rana)


Hier (http://www.norgeskart.no/#8/488617/7379295)ist in etwa der Kartenauschnitt unserer Wanderung. Wir waren alle schon zwei bis dreimal in Schweden und auch auf anderen Mehrtagestouren, nur eine komplette eigene Wegplanung haben wir noch nicht gemacht. Den Faden von Kellener (https://www.outdoorseiten.net/forum/showthread.php/90240-Saltfjell-2016-von-Lonsdal-bis) haben wir gelesen, der hat uns aber nur wenig geholfen

StefanS
19.08.2016, 10:54
Hi!

Ich weiß natürlich nicht wie fit ihr seid, wie viel Gepäck ihr dabei habt usw, aber rein von der Strecke und den Höhenmetern sollte das in 12 Tagen wirklich relativ gut zu laufen sein. Natürlich nur sofern die Verhältnisse passen und der Wettergott euch gnädig ist. Habt ihr da Vergleiche zu euren Schwedentouren?

Von der Strecke her (zumindest was man auf der Karte so sehen kann) glaube ich, dass der Teil von Reingarden zum Bogvatnet nicht besonders "schön" ist, da im Tal unten ne Straße läuft. Aber vielleicht ist das hier schon jemand gelaufen?

Als persönliche Anmerkung: Den Fingerbreen würde ich mir sehr gerne aus der Nähe ansehen, ich finde Gletscher und Eisbrüche großartig.

Stefan

pekra62
19.08.2016, 13:10
Denke auch, dass das von Zeit und Entfernung gut passt.
Bin von Lønsdal über Saltfjellstua und Bukkhaugbua zur Beiarstua (also Reingarden) gelaufen. Einfaches gehen, drei Tage. Von dort sind wir hoch zur Gratadalstua, kann also nichts zum Rest deiner Route sagen.

Peter

OttoStover
20.08.2016, 21:19
I have on my "to do" list a round trip from Lønsdal, to Beiarstua to Blakkåstua, over to Stormdalen and then up to Krukki and back to Lønsdal. I have planned just 8 to 10 days on this longer project, but I know Im a fast hiker. IMHO you are not going to have to hurry.
Otto.

OttoStover
20.08.2016, 21:49
One note I forgot to mention. Observe that the T- marked track from Neverneshytta down to Blakkådaldhytta is discontinued. This means that the markings are not checked or refreshed. Im not sure why they have done this, but the track is visible and not difficult to follow, or so Im told.
Otto

Kaesehobler
22.08.2016, 12:55
Danke schonmal für die Ratschlägen und danke auch für den Hinweis mit dem unmarkierten Weg, Otto. Ohne das Terrain richtig zu kennen, ist Planen immer schwierig ;-).
Kleiner Einwurf zur DNT-Mitgliedschaft. Besteht die Möglichkeit, in der Geschäftstelle (https://english.dnt.no/tour-information/)in Trondheim neben der DNT-Mitgliedschaft eventuell auch den Hüttenschlüssel zu erwerben?

And1Gap
22.08.2016, 13:05
One note I forgot to mention. Observe that the T- marked track from Neverneshytta down to Blakkådaldhytta is discontinued. This means that the markings are not checked or refreshed. Im not sure why they have done this, but the track is visible and not difficult to follow, or so Im told.
Otto

Ein Teil dieses Weges war letztes Jahr auch Teil unserer Route. Wir sind am südöstlichen Ufer des Bogvatnet auf ihn gestoßen. Dort waren die T-Steine teilweise nicht so einfach zu erkennen und der Pfad war nahezu nicht vorhanden. Man konnte den Markierungen aber dann schlussendlich schon gut folgen. Nach der Flussquerung (ging bei uns super an der eingezeichneten Furtstelle; Stein zu Stein, ohne nasse Füße) haben wir den Weg dann auf der östlichen Talseite kurz verloren, aber bald wiedergefunden. Ab dann war es ein doch gut zu erkennender Pfad.
Wir sind allerdings dann nicht bis zur Hütte, sonder davor über einen Pass aus dem Tal heraus.