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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : [Testbericht] Anker Powerbank 10000mAh



Becks
18.07.2016, 21:13
Einleitung
Leider werden die Stromfresser an Bord bzw. im Rucksack immer mehr und zudem immer stromhungriger. Ein handelsübliches Handy streicht z.B. mittlerweile binnen 1-2 Tage die Segel, sollte es nicht im Flugmodus betrieben werden, und auch Uhren und Kameras schreien nach Strom. Die Situation ist mittlerweile so schlimm, daß Leute auf Berghütten zuerst nach einer Steckdose suchen, dann nach einer warmen Dusche fragen und erst im Anschluß Details zum Schlafplatz wissen wollen. In andächtiger Stille versammelt sich dann die GoPro-Gesellschaft bei einem Bier und 220V und bewundert die LEDs, welche den Füllstand der wichtigen Gadgets anzeigt.

Genug gelästert, denn es gibt ausreichend Anwendungen für eine Powerbank. Immer dann, wenn man nicht sicher ist, ob die Uhr, das Telefon oder der Kamerakku leistungstechnisch durchhält und keine Steckdose in Sicht ist, bieten sich solche mobilen Ladegeräte zur Überbrückung oder als Backup an.



Vorüberlegungen
Powerbanks gibt es verschiedenen Kapazitäten, wobei aktuell erst bei fast 30.000mAh Schluß ist. Eine solche Kapazität jedoch erkauft man sich mit ordentlich Zusatzgewicht. Die 20Ah-Version von Anker wiegt z.B. 350g, fast soviel wie eine leichte Isomatte.

Bevor man sich also blind für den schwersten Anker entscheidet und ihn aus Gewichtsgründen dann doch nicht nutzt, sollte man etwas nachrechnen, was man denn so an Elektronik dabei hat, wieviel Kapazität die Akkus dieser Geräte besitzen, wie lange man ohne Netzanschluß unterwegs ist, was die jeweiligen Akkkus und/oder Ladegeräte so wiegen und was sie kosten. Eventuell ist es z.B. einfacher, einen zweiten oder dritten Spezialakku für die Kamera zu kaufen und man fährt gewichtstechnisch günstiger.

Man sollte zudem bedenken, daß beim Nachladen etwa 20-30% der Kapazität verloren gehen. Besitzt ein Handy also einen Akku mit 1000mAh und man setzt eine Powerbank mit 5000mAh ein, kann das Handy nicht 5x wieder aufgeladen werden, sondern realistisch gesehen eher 3-4x. Auf der anderen Seite erkennt man aber auch, daß für ein einmaliges Aufladen unterwegs des gleichen Handies kein 20000mAh-Block benötigt wird.



Powerbank 10000
Die Powerbank wurde jetzt im Vorfeld einer etwa zweiwöchigen Tour angeschafft, bei der ich realistisch von mindestens 5 Tagen ohne Lademöglichkeit ausgehe und ein Handy sowie Akkus einer Kamera nachgeladen werden müssen. Wichtigster Punkt dabei ist das Handy, da dieses keinen Austauschakku besitzt und für Notfälle mit ausreichend Saft versorgt sein soll. Nett wäre es, wenn ich auch noch den 18650er Akku der Taschenlampe laden zu können, dies ist aber kein Muß. Ein passendes Ladegerät dafür wiegt 20g, ein 18650er Akku 48g, da kann ich auch einen Zusatzakku einstecken.

Das Handy hat rund 2100mAh, die Kamera Akkus mit 1000mAh verbaut. Eine 5000er Powerbank wäre also nach je einem Akku Handy+Kamera schon ziemlich leergesaugt, außerdem wiegt diese bereits rund 120g. Die 20000er-Version mit den 350g war mir schlitweg zu schwer, weswegen nun eine 10000er besorgt wurde.

Hier zunächst einmal die Gewichtsangaben, passend auf zwei Nachkommastellen für die Exakt-Excelrechner:

https://www.outdoorseiten.net/fotos/data/500/medium/20160718-1836-DSC_8255.jpg (https://www.outdoorseiten.net/fotos/showphoto.php?photo=151848&title=20160718-1836-dsc-8255&cat=500)
Das Gesamtpaket mit Akku, Tasche und USB-Kabel

https://www.outdoorseiten.net/fotos/data/500/medium/20160718-1836-DSC_8256.jpg (https://www.outdoorseiten.net/fotos/showphoto.php?photo=151849&title=20160718-1836-dsc-8256&cat=500)
Der Akku solo - rund 180g

https://www.outdoorseiten.net/fotos/data/500/medium/20160718-1836-DSC_8261.jpg (https://www.outdoorseiten.net/fotos/showphoto.php?photo=151850&title=20160718-1836-dsc-8261&cat=500)
Die leicht gepolsterte Tragetasche

https://www.outdoorseiten.net/fotos/data/500/medium/20160718-1836-DSC_8263.jpg (https://www.outdoorseiten.net/fotos/showphoto.php?photo=151851&title=20160718-1836-dsc-8263&cat=500)
USB-Kabel mit 30cm Länge


Die Funktionen sind simpel und können an dem Bild hier erklärt werden:

https://www.outdoorseiten.net/fotos/data/500/medium/20160718-1837-DSC_8268.jpg (https://www.outdoorseiten.net/fotos/showphoto.php?photo=151852&title=20160718-1837-dsc-8268&cat=500)

Die Powerbank verfügt über zwei USB-Anschlüsse sowie eine Druckknopf an der Seite und vier LEDs auf der Oberseite. Über die dicke USB-Buchse (Typ A) wird ein angeschlossenes Gerät geladen. Dreht man das Kabel und steckt es in die Micro-USB-Buchse, kann die Powerbank selbst an einerm Gerät mit USB-Ausgang aufgeladen werden. Durch Drücken der Taste leuchten die LEDs auf und zeigen den Ladezustand in 25%-Schritten an. Die LEDs leuchten kontinuirlich, wenn ein Verbraucher angeschlossen ist oder die Bank aufgeladen wird.



Fazit bis jetzt:
Das Teil sieht solide aus, die 200g Zusatzgewicht sind gerade noch so akzeptabel, lediglich das USB-Kabel tausche ich gegen eine dickere und längere Version mit 90cm aus, um etwas mehr Flexibilität beim Anschluß zu besitzen (Macht ein Plus von 16g aus). Anstelle des Netzbeutels wandert das Teil zudem unterwegs in einen wasserdichten Ziplocbeutel. Ein 220v USB-Ladegerät packe ich aber trotzdem noch ein, da es nicht all zu viel wiegt.

Prachttaucher
19.07.2016, 09:19
Das Verhältnis g/mAh scheint ja günstiger zu werden je größer die Teile sind, was nicht wirklich verwundert. Bei dem 10000mAh 0,02, bei dem 20000mAh 0,0175 bei meinem 5000 mAh (anderer Hersteller) 0,024.

Ohne Nachlademöglichkeit würde es Dir dann aber vermutlich nicht für zwei Wochen reichen ?

Ein Akku (2800mAh) für mein neues Teil wiegt 42 g. Wenn ich da 6 Stück oder mehr bräuchte, käme auch einiges an Gewicht zusammen....Früher war alles besser !

markrü
19.07.2016, 09:46
Noch ein Grund für eine Powerbank: Wenn man die Geräte beim Aufladen unbeaufsichtigt lassen muss, sind maximal die 20€-40€ für das Ladegerät und die PB weg. OK, die schon gespeicherte Energie natürlich auch... :bg: Aber wenigstens nicht Handy und/oder Kamera.

Gruß,
Markus

Becks
19.07.2016, 10:33
Das Verhältnis g/mAh scheint ja günstiger zu werden je größer die Teile sind, was nicht wirklich verwundert. Bei dem 10000mAh 0,02, bei dem 20000mAh 0,0175 bei meinem 5000 mAh (anderer Hersteller) 0,024.

Ohne Nachlademöglichkeit würde es Dir dann aber vermutlich nicht für zwei Wochen reichen ?


5000mAh finde ich etwas zu knapp als Reserve. So kann ich jetzt das Handy 2x aufladen und auch noch grob 2-3 Kameraakkus nachbefüllen. Mit etwas Glück reicht mir das sogar die ganzen zwei Wochen (bzw. 10 Tagen), ansonsten kann ich ja nach grob 5 Tagen nachtanken. Nebenbei spare ich mir 3 Kameraakkus, die selbst im Nachbau bei zusammen rund 65 Euro kosten würden (Powerbank: 25 Euro). Die drei Akkus der Kamera würden zusammen zudem auch 150g auf die Waage bringen.


Die Alternativen also wären:

- Powerbank mit Kabel (200g)
- Handy (150g)
- 2 Kameraakkus (100g)
- 220V Ladegerät ( 20g)
470g

oder

- Handy (150g)
- 4 Kameraakkus (200g)
- 220V Ladegerät mit Kabel (60g)
410g


60g Mehrgewicht, aber eben die Möglichkeit zum Nachladen von Handy und Cam. Ich daddel noch etwas beim Ladegerät herum, aber 20g Eigengewicht und 1A Ladestrom ist bis jetzt das Optimum bei Gewicht und auch beim Packmass.

And1Gap
19.07.2016, 10:48
Als Vergleich: Ich habe eine AmazonBasics Powerbank mit 5.600mA. Die wiegt inkl. Kabel 138g.
Bei Anker scheint das Gewichts/Leistungsverhältnis besser zu sein.

Meine Überlegung die zum Kauf geführt hat: Ich will Kameraakkus laden und nur im Notfall dem Handy nochmal Saft geben, falls der Akku nicht halt. In einer Gegend ohne Empfang war das Smartphone eh immer aus. Als Alternative wäre auch zu überlegen: Eine 5000er Powerbank für alle Verbrauchsakkus (Kamera usw.). Das Handy aus oder Flugmodus und nur eine kleine, zusätzliche 1000er (Die gibt es m.e. sehr leicht und sehr günstig) für den Handynotfall. Da bekommt man das Ding dann auf jeden Fall nochmal so geladen, um für kurze Zeit etwas zu machen.

Bei einem Tourpartner ging letztens der Akku kaputt. Da hilft dann auch keine Powerbank mehr, aber der Ersatzakku war Goldwert.

Juergen
19.07.2016, 11:09
Zufälligerweise habe ich mir gerade die EasyAcc Smart 10000mAh Powerbank (PB10000CF)
gekauft. Es freut mich daher sehr, Informationen über das Alternativprodukt zu erhalten.

Die EasyAcc Smart 10000mAh Powerbank wiegt exakt 231 g und hätte daher ein schlechteres
Kapazität/Gewicht-Verhältnis, wenn denn die Herstellerangaben zur Kapazität stimmen würden.

Die stimmen leider alle nicht, wie die Tests von Martin Lorton (http://www.mjlorton.com/usb-power-banks-tested-all-the-results/) zeigen.

Prachttaucher
19.07.2016, 15:21
5000mAh finde ich etwas zu knapp als Reserve....

:(Das werde ich vermutlich auch bald so sehen, wenn ich das neue Handy damit lade (was gerade 1,5 mal gehen dürfte) - das alte konnte ich ja 3-4 mal damit aufladen.

;-)Ich seh mich schon auch so ein 10000mAh-Teil kaufen, oder noch mehr Ersatzakkus.

:oldman:Gerade ein paar Gramm mit einem leichteren Topf eingespart und alles schon wieder weg.

@Jürgen : Das sind ja teilweise heftige Abweichungen.

elbspitze
19.07.2016, 15:36
Da scheinen sich ja gerade Alle Powerbanks zu zulegen :bg: Hatte bereits von Anker ein 12800mAh Teil, namens 2.Gen Astro 3 Power IQ 299gr, womit ich sehr zufrieden war (0,023gr/mAh). Nun ist er leider für eine größere Tour zu klein geworden und ich habe mir den Anker Power Core + 26800mAh zugelegt. Dabei hat mich insbesondere die Schnellladetechnologie des Powerbanks interessiert, die ich selbst noch erproben muss, ob damit die üblichen langen Ladezeiten halbiert werden.

Mit nachgewogenen 588gr liegt das Teil also bei 0,0219gr/mAh, was doch akzeptabel ist.

Auf dieser Homepage (http://techtest.org/die-anker-powercore-26800mah-powerbank-im-test/) schreibt er über dieses Teil: "Ich konnte der AnkerPowerCore+ 23402mAh bzw. 86,591Wh entnehmen. Dies entspricht 87% der Herstellerangabe. Das ist ein guter Wert, der Durchschnitt der von mit getesteten Powerbanks erreichen 83% ihrer Herstellerangabe." und "Nach aktuellem Stand gibt es keine schnellere oder bessere Powerbank auf dem Markt! Egal ob Ihr nun ein iPhone, iPad, oder auch ein Android Smartphone mit oder Ohne Quick Charge Euer Eigen nennt."

Vor allem interessiert mich dabei, wie gut das Solar Panel RAVPower 24W mit dem Teil harmoniert.

Becks
20.07.2016, 11:15
wenn denn die Herstellerangaben zur Kapazität stimmen würden.

Die stimmen leider alle nicht, wie die Tests von Martin Lorton (http://www.mjlorton.com/usb-power-banks-tested-all-the-results/) zeigen.

Ist schon oben beschrieben, und eine exakte Berechnung ist nicht möglich, denn das, was ich effektiv übertragen kann, hängt vor allem von den Spannungswandlern in der Powerbank und beim verbraucher, dem Kabel sowie der Akkukombinationen ab. Die Temperatur spielt dann sicher auch noch eine kleinere Rolle, aber auch so sind es so viele unbekannte Variablen, dass man von Haus aus nur mit 70% (oder weniger) des angegebenen Wertes rechnen muss, aber exakte Angaben kaum möglich sind.
Ich mache jetzt gerade ein paar Testläufe mit meinem Handy, wobei das auch nur Schätzwerte ergeben wird. Wenn das Handy 40% Restakkuladung anzeigt, dann ist das nur ein Peilwert. Ganz entladen werde ich das Handay aber nicht, ich brauch es ja auch und kann es nicht bis zum Umfallen laufen lassen.

Juergen
22.07.2016, 17:51
Ich denke, dass Martin Lorton die Kapazitäten der Powerbanks mit recht präzisen
Meßinstrumenten gemessen hat und dass die Kapazitätsangaben reale Werte
darstellen.

Danach haben die Powerbanks durch die Bank weniger als 30 % des angegebenen
Wertes. Dass jetzt noch einmal 30 % Verlust entstehen, wenn Smartphones
geladen werden, glaube ich eher nicht. Li-Ionen-Akkus und moderne Schaltungen
haben eigentlich nicht so hohe Verluste.

Letztendlich ist das aber alles egal. Für uns entscheidend ist, dass Anker und EasyAcc
zu den hochwertigen Produkten gehören. Wie oft man sein Smartphone und andere
Geräte damit laden kann, muss man in jedem Fall vor einer Tour gründlich testen.

Becks
25.07.2016, 13:20
Danach haben die Powerbanks durch die Bank weniger als 30 % des angegebenen Wertes.

Das glaube ich schlichtweg gar nicht, denn dann wäre eine 10000er Powerbank nach 1.5x Aufladen meins Handys (mit rund 2000mAh) ausgelutscht, und mit einer 5000er Powerbank wäre nicht eine einzige Ladung möglich.

Abgesehen davon, dass dann die Bewertungen bei Amazon und woanders sicherlich diesen Punkt aufführen würden (Kundenverarschung), habe ich jetzt mit der 10000er mein Handy zwei Mal von rund 40% Restladung laut Anzeige auf 100% aufgeladen, und die Anzeige an der Powerbank zeigt etwa 75% Restkapazität an. Mit etwas Unsicherheit frisst also 1x voll aufladen etwa 25% der Bank, ich komme somit auf etwa vier Aufladungen, was grob 8000mAh nutzbare Leistung entspricht.
Schmeissen wir da noch einmal 10% Streuung rein, so bin ich immer noch bei 7000mAh Nutzleistung, was dem entspricht, was ich eingeplant habe.

Also alles im grünen Bereich und weit von den propagierten 3000mAh entfernt.

Lobo
25.07.2016, 14:37
Die Kapazität deines Handyakkus ist ja auch falsch... :bg:

:hahaa: der hat eben auch nicht 2100mAh sondern nur 700mAh :ignore:

Dann passt deine Rechnung wieder... ;-)

Donik
25.07.2016, 17:11
Ich bin mir ziemlich sicher das er "30% weniger als der angegebene Wert" meinte und nicht "weniger als 30% vom Angabewert".

Das würden dann auch exakt deine 7000mAh sein ;)

Juergen
25.07.2016, 17:26
Ich bin mir ziemlich sicher das er "30% weniger als der angegebene Wert" meinte und nicht "weniger als 30% vom Angabewert".

Stimmt, ich habe mich schlecht ausgedrückt. Wenn ich Zeit habe, messe
ich meine mal nach. Das Problem bei Strommessungen ist, dass man den
Widerstand des Aufbaus verändert, wenn man ein Messgerät oder einen
Widerstand dazwischenschleift.

Lobo
25.07.2016, 17:43
Wenn du die Möglichkeit hast dann verwende eine Strommesszange, damit veränderst du nix ;-)

Die Kapazität ist auch entscheidend von der Stromstärke abhängig die entnommen wird.
Keine Ahnung ob es eine Norm gibt welche die Stromstärke zur Ermittlung der Kapazität bei Akkus regelt.
Fakt ist dass du eine deutlich andere Kapazität messen wirst wenn du mit 2A entlädst oder wenn du mit 100mA entlädst. ;-)

Grüße
Thomas

Juergen
26.07.2016, 22:30
Strommesszangen kann man nur für Einzeladern verwenden und sie
sind auch nicht sonderlich genau. Ist schon klar, dass die gemessenen
Ah mit höheren Ampere sinken. Zugunsten der Powerbanks würde ich
es vorziehen, mit 100 mA zu messen.

lorenz7433
30.07.2016, 08:08
zum Strom messen.
der markt ist überfüllt mit https://www.amazon.de/dp/B01EHSO4WA?psc=1
sowas sollte eigentlich jeder im haushalt haben wegen dem ganzen usb zeugs was es so gibt.

dann noch zu anker powerbanken.
mir ist meine "China"Slim powerbank kaputt geworden darum musste ich ne neue nach kaufen.
die alte war ne 1cm dicke 10000mah mit 190gramm gewicht, verbaut war da ein li-po und nutzbare Kapazität hatte sie 7400mah, was ich % gesehn ok finde für ne powerbank.

da mir die alte eben kaputt wurde dachte ich an nen versuch mit ner powerbank welche normale 18650er verbaut hat also hab ich auch ne anker genommen und zwar die powercore 13000mah.

ich bin da von ner nutzbaren Kapazität nicht so begeistert.
angabe 13000mah und tatsächlich nutzbar sind davon nur 9100mah......

gute powerbanken haben nur ~20% verluste wegen dem wandlem"3,7V auf 5V", schlechte powerbanken können durchaus 30% haben wie man an meiner anker sieht.

edit:
noch als wichtige info für jeden solarpanelanwender, die powercore 13000mah Version hat keine passthrough Funktion.

soll bedeuten,
wenn ich nen Verbraucher an der powerbank hab"irgendwas lade will damit" und Strom über den eingang rein geht"solarpanel" wird der Strom zum Verbraucher einfach abgedreht......

Matthzi
11.08.2016, 00:15
Ich möchte zum Thema verfügbare Energie noch kurz anmerken:oldman::
Denkt dran, die Powerbanks mögen es genau wie wir angenehm warm. Es ist total ärgerlich, wenn das Smartphone wegen Kälte zu schnell entlädt und dann die Powerbank im Deckelfach auch nicht mehr wirklich viel hergeben will :hahaa:

Ich hab ne 5.000er und ne 20.000er von Anker und finde die insgesamt ganz toll für unterwegs.

Lieben Gruß, Matthzi

TheFrog
28.09.2016, 15:14
Für mich ist ein Kaufkriterium, ob die Powerbank Pass-Through-Charging beherrscht. Wenn ich tagsüber Ladung entziehe und abends alle Geräte nochmal aufladen will, ist es von Vorteil, wenn ich die einfach an die Powerbank anschließen kann während die am Netz hängt. Dadurch braucht man weniger Steckplätze am Netzteil.

sarah141
25.10.2016, 16:34
Ich würde am besten eine Outdoor Powerbank kaufen. Sie bietet mehrer Schutzfunktionen wie z.b vor Wasser oder Staub, evt. kann diese auch vor Kälte schützen. Der Hersteller EasyAcc bietet relativ gute Powerbanks.

Becks
25.10.2016, 16:51
Die EasyAcc wiegt aber 240g. Da verzichte ich doch auf wasserdicht, verzichte auf das Aufladen unter Wasser und packe die Powerbank in eine wasserdichte Hülle.

Walker
17.01.2017, 00:57
Hi Leute,

ich bin auch gerade mal wieder auf der Suche nach ner Powerbank (PB). Daher danke für deinen Post.

Da ich aber Stromtechnisch (meine Freunde würden sagen dass ich ein nerd bin) einige Ansprüche habe bin ich derzeit bei der RAVPower QC gelandet weil die einen imho sehr guten Ladechip verwendet.

Kurz zu den Kapazitäten:

Grundsätzlich geben die Hersteller die Nominalkapazität der verwendeten Speicherzellen an. Moderne Schaltungen (Boost Konverter von ca. 3,7 V Zellenspannung auf 5V USB) erreichen aktuell Wirkungsgrade von ca. 80-90% beim Umwandeln.

Die Kapazität ist primär sehr stark abhängig vom entnommenen Strom/Zelle. Soll heißen dass eine PB mit 3x2000mAh Zellen im Normalfall eine höhere nutzbare Kapazität hat als eine PB mit 2x3000mAh. In Summe haben beide 6000mAh aber: Wenn ich einen Ladestrom (heute üblich) von 1000mA oder mehr entnehme dann teilt sich dieser auf die Anzahl der Zellen auf. Je häher der entnommene Strom/Zelle ist desto früher erreicht eine Zelle Ihre untere Grenzspannung bei der die (hoffentlich vorhandenen Schutzschaltungen) abschalten. Genau so verhält es sich umgekehrt beim Laden. geringere Ladeströme/Zelle verlängern das Leben dieser.

Ich habe bereits diverse PB's gemessen (Stromsensoren auf Basis eines kontaktlosen Hall sensors) fertig verklebte und welche, in die ich selbst 18650er Zellen eingesetzt habe.

Man kann über die Messverfahren durchaus streiten, kein Thema. Ich habe für mich festgelegt dass ich die Tests so gestalte dass ich die zu ladenden Geräte verwende. Heißt: Powerbank laden und dann alles ran was geladen werden soll. Was helfen alle theoretischen Tests wenn ich doch andere Ladeströme/Entladeströme habe ;)

Momentaner Favorit ist eine "kleine" EDC mit 3000mAh (EasyAcc) für eine vollständige Ladung meines Smartphones, eine selbstgebaute mit 6000mAh und eine PatriotFuel+ 9000mAh. Die lädt zur Not auch ein Ipad Air2 von 0-84% und hat darüber hinaus sowohl Pass-through als auch 2 Ladebuchsen. (Ich will Nachts nicht aufstehen um die Geräte zu wechseln)

genug gesabbelt... kurz zu meinen momentanen Argumenten pro RAV Power (Ich möchte keine Werbung machen, keine Angst):

ist schnell wieder aufgeladen dank der Elektronik (Entsprechendes Netzteil vorausgesetzt), kann mehrere Geräte gleichzeitig (mit angepasster Leistung) laden, Pufferbetrieb möglich, so kann ich die PB auchan der Steckdose laden und gleichzeitig meine gadgets füllen.. und am nächsten Morgen ist alles Voll :) und ist schon auf USB-C vorbereitet.

Einen Testbericht über die 20100mAh Version gibt es hier: http://www.pocketnavigation.de/2016/09/ravpower20100mah/

Mir persönlich ist die 20100 aber zum Wandern warscheinlich doch zu viel ( obwohl das gweicht von 375g dann nicht allzu viel ist für die Kapa)... da werd ich mich auch mal im 10.000er Bereich mal umsehen, ähnlich wie Becks.. aber für Geschäftsreisen lassen sich die Teile ja auch nutzen und da ist das Gewicht prinzipiell mal kein KO Kriterium.

Sollte mein Post hier nicht herpassen, nicht böse sein einfach verschieben oder auch löschen ;)

Gut N8

Katsche
17.01.2017, 06:14
Guten Morgen,

Habe das Nachfolgemodell der Anker PB 10000, die der TO gewogen hat, beim Black Friday für 14 Eur erworben. Der niedrige Preis ist gut für die Erwartungen, die daher auch nicht enttäuscht wurden.

Besonders oft lässt sich mein Smartphone damit nicht aufladen. Habe ein BlackBerry PRIV mit einer Akku - Kapazität von 3400 mAh. Ich kriege aus der PB ca. 1 1/2 Ladungen raus und dann geht für das BlackBerry nichts mehr. Meine Zeltleuchte (eine WakaWaka mit ca. 1500 mAh kriegt dann noch ein bisschen Strom, aber dann gibt die PB auf. Ich hatte mir mehr erhofft. Für längere Touren bei intensiver Nutzung des BlackBerry als Ebookreader, Reiseschreibmaschine und GPS müssten noch zwei PBs her.

Als Konsequenz habe ich mir ein gebrauchtes Kindle gekauft und lese nicht mehr auf dem Smartphone EBook. Ist zwar noch ein technisches Gerät mehr, aber es verbraucht fast keinen Strom, wenn man das WLAN abstellt.