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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Akzeptanz von Hunden auf Zelt-/Campingplätzen



tpo
16.05.2016, 19:42
Moin,

Eine Freundin wollte mal mit zelten kommen. Dann wären 3 golden Retriever mit am Start. Habt ihr Erfahrungswerte wieviel Aufwand man mit vorher buchen betreiben muss? Oder kann man in der Nebensaison wie sonst auch einfach einen beliebigen Platz anfahren und kommt in der Regel unter?

Hat man nach eurer Erfahrung bessere Chancen die "gut" erzogenen Hunde vorzuzeigen oder muss man eher mit Ankündigung vorher buchen? Habe etwas Sorge, dass es drei Hunde sind. Immerhin eine der "oh, sind die süss"-Rassen. Keine Ahnung wo so die Schmerzgrenze der Platzbesitzer sind.

schönen Gruß

Thomas

Shalea
16.05.2016, 19:48
Hi,

ich bin öfter mit anderen Hundehaltern unterwegs. Letztes Jahr in Berchtesgaden waren wir zu zweit mit vier Hunden. Übernächste Woche geht's mit drei großen Hunden (griech. Mischling, Golden-Pudel-Mix, Golden) ins Altmühltal.

Ich frage vorsichtshalber vorher immer auf den Campingplätzen an und wurde damit nie abgelehnt.

Viel Spaß!

LG
Shalea

Torres
16.05.2016, 19:48
In den Campingverzeichnissen ist das aufgeführt. Ohne Bedingungen erlaubt oder Leinenpflicht oder spezielle Bereiche, die für Hundebesitzer reserviert sind. So z.B. Im BVCD Führer. In der Hochsaison würde ich reservieren, sonst nicht. Gefühlt jeder zweite Wohnmobilist hat einen Hund dabei.

kawajan
16.05.2016, 21:32
Also in Holland in der Hauptsaison in Strandnähe eher Problematisch . Im Inland und Nebensaison geht's . Italien noch schwieriger da würde ich auf jeden Fall anfragen. Deutschland Österreich bisher immer ohne Probleme. Spanien auch Problemlos sowie in der Schweiz.

Grüsselis Jan

Tie_Fish
16.05.2016, 21:32
Gefühlt jeder zweite Wohnmobilist hat einen Hund dabei.

Wobei festzustellen ist, dass sich Wohnmobilgröße und Hundegröße diametral proportional verhalten :bg:

Hatte noch nie Probleme mit einem Hund. Manchmal gab's Leinenpflicht, aber ganz abgelehnt wurden wir noch nie. Ich schaue aber immer auf die Preisliste, denn ich habe schon erlebt, dass Hundchen gleich viel kostet wie Herrchen.

Canyoncrawler
16.05.2016, 23:36
In Italien gilt auf vielen Campingplätzen während der Sommerhauptsaison (Monate Juli/August) ein generelles Hundeverbot

Auf anderen Plätzen gilt Maulkorb-/Leinenpflicht und Hunde dürfen sich mit ihren Besitzern nur in den ausgewiesenen Hundezonen aufhalten.

In vielen Ländern sind für die Einreise von Hunden spezielle Gesundheitszeugnisse/Impfnachweise mitzuführen.
Infos dazu findet man auf den Seiten des Auswärtigen Amtes unter den Reisehinweisen zum jeweiligen Reiseland.

Auf der Seite von ACSI kann man sich über viele Camps in Europa und die Regularien informieren (bsp. auch selektieren nach Plätzen die Hunde erlauben).

khyal
16.05.2016, 23:43
Ich wuerde unbedingt vorher anfragen, das kommt meist einfach besser an, bei den Campingplatz-Besitzern.

Gibt aber auch durchaus Plaetze oder Gegenden, wo es schwierig wird.

Sowohl bei uns als auch bei unseren Freunden etwas unterhalb in der Toskana ist halt die Erfahrung, dass es mit Hunden haeufig schwierig wird bzw Probleme gibt, aber das hat natuerlich auch damit zu tun, dass es z.B. bei uns ein kleiner Nature Camping im Wald ist und die Hunde meist damit nicht klar kommen, das gerade abends / nachts da Wildschweine, Fuechse, Stachelschweine, Rehe usw ueber´s Gelaende cruisen und gerade Fuechse und Wildschweine dabei schon echt nah heran kommen z.B. hatten wir letzten Sommer einen Fuchs der jeden Abend in der Kueche vorbeigekommen ist, wenn wir am Essen waren.
Dass die Wildschweine nachts zwischen den Zelten durchlaufen, ist schon beinah normal...usw usw usw

Da freaken viele Hunde, die das nicht gewoehnt sind, aus...

Dazu kommt fuer mich, dass die Wildtiere zuerst da waren und ich keinen Bock drauf habe, dass ein Hund das Jagen anfaengt, weil ihn sein Besitzer nicht unter Kontrolle hat.

Bei den ganz kleinen Kalibern halte ich es auch fuer die fuer etwas gefaehrlich, da koennte schon mal ein Fuchs Hunger bekommen :bg:

Natuerlich ist das nicht bei jedem Hund so z.B. unser Hund ist damit auch gut klar gekommen.

Dazu kommt, dass es eine Menge Leute gibt, die vor Hunden Angst haben und nicht jedes Kind weiss, was es bei einem Hund besser laesst und das es eine Menge Hundebesitzer gibt, die sich offenbar darueber keine Gedanken machen und ihre Hunde auf einem Campingplatz einfach frei ueber den Platz laufen lassen (noch dieses Wochenende bei einem Treffen auf einem Camping erlebt).

Naja und wenn ein Campingplatz-Betreiber dann evtl entsprechende Rueckmeldungen von besorgten Eltern bekommt, dann kann das auch schon mal dazu fuehren, dass ihm das mit Hunden zuviel Stress wird.

Ich glaube, ich wuerde vorher eine Email-Anfrage mit angefuegtem Foto der Hunde und der Zusicherung, dass man die bei sich haelt, einem der Gebrauch der Kackschaufel vertraut ist und sie ruhig sind, senden und mir damit die beste Quote ausrechnen :bg:

Shalea
16.05.2016, 23:50
Ich glaube, ich wuerde vorher eine Email-Anfrage mit angefuegtem Foto der Hunde und der Zusicherung, dass man die bei sich haelt, einem der Gebrauch der Kackschaufel vertraut ist und sie ruhig sind, senden und mir damit die beste Quote ausrechnen :bg:

Genau so habe ich es bisher immer gemacht und die Rückmeldungen (auch nach dem Aufenthalt) waren immer positiv.
Ich bin allerdings nur innerhalb deutschlands unterwegs.

Bei Wildschweinen, die neben dem Zelt vorbei laufen, würde mein Hund auch ausrasten. Die wenigsten Hunde sind sowas gewohnt.

Chouchen
16.05.2016, 23:59
Dann auch noch kurz mein Senf: Innerhalb D ist es eher schon schwierig, eine Platz zu finden, der keine Hunde aufnimmt. ;-) (Frankreich habe ich auch gute Erfahrungen gemacht, woanders war ich noch nicht mit den Tölen.) Trotzdem macht vorher Nachfragen, bzw. ein schneller Blick auf die Homepage des Platzes o.ä. natürlich Sinn. Fast alle Plätze sind ja inzwischen in Verzeichnissen zu finden und/oder haben eine eigene Homepage. Ist der Hund in der Preisliste aufgeführt, würde ich vorher gar nicht nachfragen, sondern einfach hinfahren. Sind Hunde in der Preisliste nicht drin, aber auch nicht explizit als ausgeschlossen erwähnt, würde ich vorher kurz anrufen und nachfragen.

Hilfreich ist natürlich, wenn die Hunde das Zelten gewöhnt sind und nicht bei jedem Geräusch nachts Alarm schlagen. ;-)

Tie_Fish
17.05.2016, 00:05
In Italien gilt auf vielen Campingplätzen während der Sommerhauptsaison (Monate Juli/August) ein generelles Hundeverbot

Ich habe eigentlich die Erfahrung, das die Italiener da das toleranteste Völkchen ist. Zumindest im Alpenraum.

inselaffe
17.05.2016, 09:19
Ich würde vorher die Webseite prüfen, meist steht da was, ansonsten simd CampingplatzVerzeichnisse gut, die listen das meist. Könnte jetzt nicht pauschal sagen, wo es einfacher ist, habe schon in vielen europäischen Ländern Plätze gefunden, die Hunde nicht erlauben, gleichzeitig findet man aber auch immer welche, die es tun.

Einfach vorher recherchieren und evtl kurz anrufen.

Hund und Strand ist of auch problematisch,besonders in der Hauptsaison.

Markus K.
17.05.2016, 10:32
Die Campingplätze sind darauf eingerichtet, dass die Haustierbesitzer ihre Hunde mitbringen. Anhand der Homepage ist das alles gut nachzulesen.

Die Campingplätze mit Strand oder Meereszugang, haben oftmals auch abgetrennte Bereiche für die Camper mit Haustier. Mit separatem Strandzugang und Kotbeutelspender.

Dogmann
17.05.2016, 10:56
Habe da nicht die großen Erfahrungen, denke aber nachfragen erspart hinter her die Diskusion. Klar sollten die Vierbeiner dran gewöhnt sein. Ich bin nicht gern auf Camoingplätzen, zu viel los.

markrü
17.05.2016, 18:03
Ich kenne mindestens zwei CP, die keine mitgebrachten Haustiere wollen, weil sie eigene Haus- und Hoftiere haben... :bg:
Das steht aber auch auf der HP. Nachfragen ist immer gut!

Gruß,
Markus

tpo
21.05.2016, 15:22
Danke für die Antworten.

Das Ergebnis: Von vereinzelten regionalen Problemen abgesehen kommt man meist unter und vorher anfragen ist besser. Das hört sich besser an als erwartet, also in der Nebensaison einfache Planung :grins:

Tie_Fish
22.05.2016, 22:12
Ich kenne mindestens zwei CP, die keine mitgebrachten Haustiere wollen, weil sie eigene Haus- und Hoftiere haben... :bg:
Das steht aber auch auf der HP. Nachfragen ist immer gut!

Gruß,
Markus

Welche sind das? Wie ist der Link zur Homepage?

Shalea
22.05.2016, 22:29
Ich finde jetzt nicht, dass das so eine Seltenheit ist. Wenn ich Touren geplant habe, bin ich schon mehrfach auch Campingplätze gestoßen, die auf ihrer Website klar schreiben, dass sie keine Hunde auf ihrem Platz haben möchten.

Tie_Fish
22.05.2016, 22:40
Ich finde jetzt nicht, dass das so eine Seltenheit ist. Wenn ich Touren geplant habe, bin ich schon mehrfach auch Campingplätze gestoßen, die auf ihrer Website klar schreiben, dass sie keine Hunde auf ihrem Platz haben möchten.

Nenn doch mal konkrete Beispiele, ich finde leider keins. Stichprobenartig habe ich jetzt mal flott die Homepages mir spontan eingefallener CPe in der Gegend hier durchgesehen (Schierke, KlosterCamping Thale, Bremer Teich, Elbingerode, Birnbaumteich, Spreewaldcamp, Erkner) und alle haben die Position "Hund" oder "Haustier" in der Preisliste.

Shalea
22.05.2016, 22:47
Das ist doch prima, dass ihr nur CP in der Gegend habt, in der man mit Hund willkommen ist.

Ich hab mir die Plätze nicht notiert. Mir fällt jetzt auch kein guter Grund dafür ein. Ich hab halt einfach einen Platz aufgesucht, an dem Hunde erlaubt sind.

Am Bodensee hatte ich das Thema auf jeden Fall, aber auf welchen Plätzen? Keine Ahnung.

Vaenerntroll
23.05.2016, 07:58
http://dkv-campingplatz-edersee.de/?page_id=20

Daran kann ich mich noch erinnern, die anderen Plätze fallen mir gerade nicht ein.
Wofür brauchst Du die Links?

Leo79
23.05.2016, 09:39
Guten Morgen,

leider ist es wirklich so, dass viele CPs bei mehreren Hunden (trotz Erlaubnis!!) dichtmachen.

Ich bin in einer FB Gruppe und die Erfahrungen hier sind generell so: 1 Hund meistens kein Problem. 2 Hunde gerade noch so, ab 3 Hunden und mehr ist es wirklich schwierig. Gerade zur Hauptsaison und auf größeren CPs.

Bei mehreren Hunden wirklich am besten vorher anrufen und nachfragen ob das in Ordnung ist. Zudem kommt es auch immer auf die Rasse(n) an, die man mitbringt. Mit Listenhunden wird das ganze noch schwieriger!

Wir werden dieses Jahr wieder nach Schweden gehen und dort mit den Hundis (2) dann wirklich auf Natur CPs gehen. Zudem ist es dann Mitte/Ende September und zu der Zeit ist dort eh nix mehr los.

Allen viel Spaß mit den Hundis!

Timo

markrü
23.05.2016, 10:03
Nenn doch mal konkrete Beispiele, ich finde leider keins.
Unser Liebsingscampingplatz im Spreewald sagt: "Wir bitten Sie um Verständnis dafür, dass Sie uns nur ohne Hunde oder andere Haustiere besuchen können!"
Dafür/dadurch sind sie sehr kinderfreundlich. ;-)

Gruß,
Markus

markrü
23.05.2016, 10:07
... ab 3 Hunden und mehr ist es wirklich schwierig. ... Zudem kommt es auch immer auf die Rasse(n) an, die man mitbringt. Mit Listenhunden wird das ganze noch schwieriger!
Ja, das ist vieleicht auch verständlich? :o

Leo79
23.05.2016, 10:17
Ja, das ist vieleicht auch verständlich?

Als Hundehalter ist das nicht so einfach verständlich! :cool: Ich muss Dir gestehen, dass ich lieber 3 gut erzogene große Hunde neben mir habe, als eine (jetzt als Beispiel) kleinen, der unerzogen ist.

Aber diese Diskussion würde jetzt zu weit führen und wohl ausarten ;-)

Generell muss und sollte man das aber einfach bedenken. Selbst wenn Hunde auf einem CP erlaubt sind, sollte man lieber (wenn man mit mehreren Hunden anreist) nachfragen ob man mit diesen dort auch übernachten darf um nicht blöd dazu stehen.

Shalea
23.05.2016, 11:03
Ja, das ist vieleicht auch verständlich? :o

Ist das bezogen auf die "bösen, bösen Listenhunde" oder die Anzahl der mitgeführten Hunde?
Leider untersagen tatsächlich fast alle Campingplätze das Mitführen von Listenhunden. Die Hunde, um die es hier geht, sind allerdings Golden Retriever.

Wir haben ganz aktuell im Altmühltal auf drei Campingplätzen per Mail und mit Fotos angefragt, ob wir mit drei großen Hunden kommen dürfen. Ich habe ganz nette Rückmeldungen erhalten und wir sind überall willkommen.

Letztes Jahr in Berchtesgaden bzw. Ramsau waren wir mit 4 Hunden (3 große, 1 kleiner). Ging alles problemlos, aber auch da habe ich vorher mit einer netten Mail angefragt.

Keiner der Campingplätze hat es bisher bereut, uns aufgenommen zu haben. Meine Hunde und die, die mit meinen Mitwanderern mitkamen, sind gut erzogen und machen keinen Ärger.

Ich wünsche mir von allen Hundehaltern, dass sie sich an die Regeln vor Ort halten (in der Regel: Leinenpflicht auf dem CP, keine Hinterlassenschaften auf dem CP, manchmal, wenn ne Almwiese davor ist, dann auch dort nicht), damit die Hunde uns auch in Zukunft begleiten dürfen.

Gestern auf einer Alm hatten wir auch eine Begegnung der dritten Art. Am Zaun des Grundstücks stand ein Schild, das Hunde nur angeleint mitgebracht werden dürfen (für mich sowieso selbstverständlich). Die Trulla, die auf'm Berg ihr Schminkzeug ausgepackt hat, hat das natürlich dezent überlesen und ist so reingegangen. Als sie direkt in die Alm ging, um was zu bestellen (dort stand groß dran, dass Hunde bitte nicht direkt mit in die Alm gebracht werden sollen!), kam sie immerhin auf die Idee, ihren Hund mal anzuleinen. Als die Bedienung mit vollem Tablett über die gespannte Leine stolperte, sprach Trulla "Na da müssen Sie schon aufpassen! Das ist ja gefährlich, wenn sie nicht aufpassen, wo sie hingehen." :grrr:

Scrat79
23.05.2016, 11:15
Gestern auf einer Alm hatten wir auch eine Begegnung der dritten Art. Am Zaun des Grundstücks stand ein Schild, das Hunde nur angeleint mitgebracht werden dürfen (für mich sowieso selbstverständlich). Die Trulla, die auf'm Berg ihr Schminkzeug ausgepackt hat, hat das natürlich dezent überlesen und ist so reingegangen. Als sie direkt in die Alm ging, um was zu bestellen (dort stand groß dran, dass Hunde bitte nicht direkt mit in die Alm gebracht werden sollen!), kam sie immerhin auf die Idee, ihren Hund mal anzuleinen. Als die Bedienung mit vollem Tablett über die gespannte Leine stolperte, sprach Trulla "Na da müssen Sie schon aufpassen! Das ist ja gefährlich, wenn sie nicht aufpassen, wo sie hingehen." :grrr:
:roll:



Ich wünsche mir von allen Hundehaltern, dass sie sich an die Regeln vor Ort halten (in der Regel: Leinenpflicht auf dem CP, keine Hinterlassenschaften auf dem CP, manchmal, wenn ne Almwiese davor ist, dann auch dort nicht), damit die Hunde uns auch in Zukunft begleiten dürfen.

Wohl wahr!

Ist aber mit vielen Dingen im Leben so. Ein paar wenige fallen negativ auf. Und hinterher wundern sie sich darüber, warum die dem gegenüber Akzeptanz sinkt.
Egal ob Hundebesitzer, Jäger, Geocacher oder sonst was. Wenn es zu viele Idioten werden wird's unlustig. :sad:

Shalea
23.05.2016, 11:19
Egal ob Hundebesitzer, Jäger, Geocacher oder sonst was. Wenn es zu viele Idioten werden wird's unlustig. :sad:

So ist es. Der Großteil der Menschheit (egal ob Hundehalter, Mountainbiker oder sonstwas) weiß sich halbwegs zu benehmen. Die, die es nicht können, sind diejenigen, die viel mehr im Gedächtnis bleiben.

Bemühen wir uns doch also einfach, dass keiner (sich) merkt, dass wir da waren. :)

cast
23.05.2016, 12:24
1973 auf dem größten Campingplatz von Oslo. ALLE Hundebesitzer sind völlig diskussionslos mit Ihren Hunden zum kacken in ein spezielles Gebiet neben dem CP gewandert.
Das war derartig auffällig, daß es im Gedächtnis blieb. Damals hatten Touristen in Norwegen noch keine Hunde dabei, (Tollwut-Quarantäne).
Ich möchte nicht wissen wie es da heutzutage zugeht und ob das immer noch so problemlos funktioniert.

Was gar nicht funktioniert sind die Hundeverbote an diversen ausgeschilderten schwedischen Badeplätzen. Allen voran Deutsche fallen da auf, aber es gibt auch immer mehr Schweden die das ignorieren.
Offensichtlich ein gesellschaftliches Phänomen. "ICH bin wichtig, der Rest ist mir egal."

markrü
23.05.2016, 13:57
Als Hundehalter ist das nicht so einfach verständlich! :cool: Ich muss Dir gestehen, dass ich lieber 3 gut erzogene große Hunde neben mir habe, als eine (jetzt als Beispiel) kleinen, der unerzogen ist.

Aber diese Diskussion würde jetzt zu weit führen und wohl ausarten ;-)

Es gibt durchaus Leute (wie mich) denen nichts fehlt, wenn kein Hund in der Nähe ist... :bg:

Aber Du hast Recht: Wenn schon, dann lieber drei gut erzogene als ein schlecht oder gar nicht erzogener...

Ich treffe auch bei Hundehaltern immer wieder sowohl auf positive als auch auf negative Beispiele. Leider ist es so, dass ein paar wenige Deppen mit extremem Fehlverhalten das Gesamtbild sehr verschieben. Leider sind das auch meist die, denen jegliche Empathie oder Einsichtsfähigkeit fehlt. :roll:

Wie gesagt und noch mal fürs Protokoll: Es gibt auch viele gute Beispiele!

Gruß,
Markus

Scrat79
23.05.2016, 14:08
Es gibt durchaus Leute (wie mich) denen nichts fehlt, wenn kein Hund in der Nähe ist... :bg:
Glaube eher, es geht drum, dass es nicht zu viel ist.

Der Rest ist das was unter Toleranz fällt. Klar sink Toleranz dann, wenn Ängste mit ins Spiel kommen.
Meine Ex hatte, sagen wir mal, eher Asympathie für Hunde. Da fällt auch als Nebenstehender auf, wo Hunde überall anecken können. Und auch da muss halt von der "Störerseite" (ich habs absichtlich mal in Anführungszeichen gesetzt) Toleranz kommen und aufgepasst werden, dass man möglichst wenig stört.
Das Hund keine Tretmienen hinterlässt, nicht ständig bellt, nicht an fremden Menschen hoch springt. Keine Jogger etc. jagt, nicht ins Fahrrad läuft...

Dort wo so etwas zu viel wird, kommen Verbote. Was irgendwo sehr schade ist.

Markus K.
23.05.2016, 14:55
Wobei wir auch bei dem Thema sind, dass nicht jeder Mensch einen oder mehrere Hunde bräuchte.

Hoffe natürlich, dass wir beim Forencamp nicht allzu negativ aufgefallen sind, da Beo ja ständig, bis auf nachts, unangeleint war.

Scrat79
23.05.2016, 14:57
Wobei wir auch bei dem Thema sind, dass nicht jeder Mensch einen oder mehrere Hunde bräuchte.

Jep!
Ich weiß nicht, ob meine lieben Nachbarn jemals Campingurlaub gemacht haben.
Wenn doch, bin ich mir sicher, dass diese Campingplätze von nun an keine Hunde mehr tolerieren werden... :roll:

hotdog
23.05.2016, 15:07
Unsere neuen Nachbarn machen sich diesbezüglich auch gerade sehr unbeliebt. Habe noch nie einen so dermaßen unerzogenen Kläffer erlebt und ein im gleichen Maße gleichmütiggültig danebenstehendes "Herrchen" :ill:

Scrat79
23.05.2016, 15:12
Unsere neuen Nachbarn machen sich diesbezüglich auch gerade sehr unbeliebt. Habe noch nie einen so dermaßen unerzogenen Kläffer erlebt und ein im gleichen Maße gleichmütiggültig danebenstehendes "Herrchen" :ill:

Wolln wir tauschen? "Mein" Herrchen ist lauter als der unerverzogene Hund... :motz:
Als der Hund noch "frisch" war, war er bedeutend besser erzogen...

markrü
23.05.2016, 15:32
Der Rest ist das was unter Toleranz fällt. Klar sink Toleranz dann, wenn Ängste mit ins Spiel kommen.
Wieviel Kläffen jeder Mensch erträgt, mag eine Toleranzfrage sein.
Ob mein Kind ohne schwere Körperliche Schäden weiterleben darf oder ich so tolerant sein muss, den unangeleinten Rottweiler nicht in seinem natürlichen Jagdtrieb einzuschränken, ist für mich persönlich keine Frage. Da bin ich gerne intolerant. :roll:

Viele Hundebesitzer verwechseln ihren Hund leider mit einem Menschen und gehen davon aus, dass das Recht auf 'selbstbestimmtes Herumtollen' eines Hundes auf der gleichen Stufe steht, wie das Grundrecht eines Menschen auf körperliche Unversehrtheit. Tut es aber nicht. Und das ist auch gut so.

Nach meiner Erfahrung ist es so, dass man mit einem großen Teil der Hundebesitzer gar nicht diskutieren muss - Weil sie von sich aus verantwortungsvoll mit ihrem Hund und ihren Mitmenschen umgehen. Mit den anderen braucht man nicht zu diskutieren, weil es komplett verschwendete Zeit ist.


Jeder hat halt seine eigenen Erfahrungen gemacht. Ich bin inzwischen auch gegenüber Hunden toleranter als früher. Allerdings hat meine Toleranz auch sehr deutliche Grenzen. Auf Campingplätzen versuche ich, Hunden (im Beisein der Besitzer) eher entgegenzukommen und sie wenigstens auf ein Mindestmaß kennenzulernen und einschätzen zu können. Das gilt natürlich auch für die Besitzer... ;-)


Markus

Muddypaws
23.05.2016, 15:59
Können wir ein bisserl beim Thema bleiben, denn ich denke die persönlichen Animositäten (Hunde, Kinder, Ängste), so nachvollziehbar sie auch sind, das Thema generell ist eigentlich Hundeakzeptanz auf Campingplätzen.

Ich halte es so: Ich schaue, wenn irgendwie möglich vorher nach, ob es erlaubt ist und hatte bisher keine Probleme, ich bitte immer um einen Stellplatz am Rand, denn wenn jemand direkt am Zelt anstreift oder gar über eine Leine stolpert, dann bellt ein Hund bei mir garantiert und bei mehreren betrunkenen Campingplatzbesuchern o.ä. mag ich mir das nicht geben, ich will schlafen.

Ansonsten sind die Hunde bei mir am Platz immer angeleint, einfach, weil ich umgekehrt auch nicht will, dass ein fremder Hund in meiner Zeltnähe pinkeln o.ä. würde. Ich gehe immer raus mit den Jungs zum Lösen und bisher sind wir, denke ich, immer in guter Erinnerung geblieben.

Lobo
23.05.2016, 18:24
Hallo,

ich war letzte Woche wieder auf meinem "Stammcampingplatz". Wir sind mittlerweile mit 3 Hunden unterwegs und hatten noch nie Probleme, im Gegenteil.

Aber wir haben jetzt zum 2. mal schlechte Erfahrungen mit anderen Besuchern mit Hunden gemacht.

letztes Jahr war eine Gruppe junger Männer mit Grill und viel Alkohol auf der Zeltwiese und sie haben die Hinterlassenschaften ihres Kläffers erst nach mehrmaliger Aufforderung des Platzwartes entfernt. Das gipfelte dann darin dass sie die Hinterlassenschaft zwar aufgesammelt haben, den Kotbeutel aber anschließend in das Zelt der Nachbarn geworfen haben. :ignore:

Die Gruppe durfte noch am selben Tag abreisen. :grins:
Trotzdem ist der Schaden am Image der Hundebesitzer nicht mehr wirklich gut zu machen... :motz:

Dieses Jahr hat ein "Wohnmobil-Rentner" seinen Dackel ganz unverblümt auf der Zeltwiese Gassi geführt. :grrr:
Ob er den Kot aufgesammelt hat weiß ich nicht, aber trotzdem finde ich so ein Verhalten schon sehr daneben...

Aus Eigeninteresse spiele ich dann auch mal das Arschloch und stelle entsprechende Personen zur Rede.

Grüße
Thomas

Chouchen
23.05.2016, 19:09
Der Rest ist das was unter Toleranz fällt. Klar sink Toleranz dann, wenn Ängste mit ins Spiel kommen.
Meine Ex hatte, sagen wir mal, eher Asympathie für Hunde. Da fällt auch als Nebenstehender auf, wo Hunde überall anecken können. Und auch da muss halt von der "Störerseite" (ich habs absichtlich mal in Anführungszeichen gesetzt) Toleranz kommen und aufgepasst werden, dass man möglichst wenig stört.

Tja, das ist so eine Sache… Lise ist ja im Prinzip immer an der Leine, Wolle läuft bei Spaziergängen sehr viel frei. Kommen Radfahrer rufe ich ihn zur Seite, bei kleinen Kindern eben so, sehe ich, dass sich jemand verkrampft, wenn er ihn sieht, dann wird er angeleint, auf Bitte sowieso.
Aaaaber: Dann gibt es auch solche Situationen, wo ich mich wirklich manchmal frage, warum man wegen einem Phobiker, Hundeantipathen oder Allergiker Rücksicht nehmen soll.
Bsp.: Eine der ganz wenigen Stellen am Rhein, an der die Hunde offizielle unangeleint laufen dürfen, auch wenn es kein ausgewiesener Hundestrand ist. Seit Jahren beliebtes Auslaufgebiet. Es gibt Badebuchten, in denen sich im Sommer auch viele Familien tummeln. Die Restauration nebenan hat einen permanent freilaufenden Hund. Alles ganz friedlich, Kinder und Hunde hüpfen ins Wasser, alles super, ich habe in den letzten 6 Jahren dort eigentlich noch keinen Konflikt erlebt. Ausnahme: Vor ca. 2 Jahren kam regelmäßig eine Mutter mit ihren zwei Kindern, die lautstarkst und leicht hysterischauf ihrem vermeintlichem Recht pochte, dass die "Scheiß-Köter" doch bitte angeleint werden, bzw. abhauen sollen.
Wer hat da nun tolerant zu sein: Die Hundebesitzer, die aus Rücksicht auf einen Menschen, der Hunde nicht mag, entweder das Feld räumen sollen, oder stark in ihrem und im Freizeitspaß ihrer Hunde eingeschränkt werden sollen, indem sie den Hund den ganzen Tag an der kurzen Leine halten und überhaupt möglichst unsichtbar sein sollen? Oder hat diese eine Frau tolerant zu sein, weil sie sich an einem Strand befindet, wo ca. ein Dutzend Hundebesitzer und Familien mit Kindern, die es toll finden, mit Hunden Umgang haben zu dürfen, ihrer Freizeit wie gewohnt verbringen möchten? Sozusagen einer gegen 50?

Oder vor zwei Wochen bekomme ich mit, dass sich ein vorbeispazierendes Rentnerpaar darüber echauffiert, dass Hunde in den Rhein gehen, wo auch die Kinder baden. Dass es sich um ein Fließgewässer handelt, dass Hunde im Gegensatz zu Menschen unter keinen Umständen ins Wasser pinkeln oder kacken und das 20 Meter weiter ein Schwanenpaar und ein gutes Dutzend Graugänse im Wasser sind (und die Liegewiese an vielen Tagen komplett vollkacken) oft, wird dann übersehen.


Nicht-Hundebesitzer neigen dazu, zu sagen: Klar, sobald sich einer gestört fühlt, muß der Hund weichen. Das ist fast schon gesellschaftlicher Konsens.
Aber angenommen ich würde phobisch auf Männer eines bestimmten Typs reagiere, würde es dann auf Verständnis stoßen, würde ich verlangen, dass diese Männer nicht ohne Handschellen rumlaufen?
Wäre ich allergisch auf einen bestimmten Deoduftstoff, könnte ich dann auf Verständnis hoffen, wenn ich verlangen würde, dass Mitfahrer die dieses Deo verwenden, im Zug wegen mir aus dem Abteil müssen?
Hätte ich Vorbehalte gegen Menschen einer bestimmten Ethnie, könnte ich sie eines Platzes verweisen?
Ich kenne jemanden, der hat eine Phobie vor Federvieh (kein Scherz): Würde vom Campingplatzbetreiber verlangt, seine freilaufenden Hühner außer Sicht einzusperren?
Könnte jemand mit Platzangst durchsetzen, dass z.B. ein Forumstreffen in ein geschlossenes Gebäude verlegt wird?

Wohl kaum. Z.B. Phobikern wird in der Regel nahe gelegt, sich therapeutisch behandeln zu lassen. Leuten, die eine Abneigung gegen irgendetwas oder irgendjemanden haben, können nicht einfach verlangen, dass das Objekt der Abneigung einfach entfernt wird. Anders bei Hundephobikern oder Hundehassern: Diese können in der Regel auf volles Verständnis der Mitmenschen rechnen, der Hund soll sich dann gefälligst unsichtbar machen. Das gibt es IMO so in keinem anderen Bereich und geht mir zunehmend auf den Keks. Nicht der Mensch der das Problem hat, wird aufgefordert an seinem Problem zu arbeiten, sondern der Auslöser, der aber nicht das Problem ist, soll möglichst aus der Umwelt entfernt werden. Und das soll dann Toleranz sein?

Wie eingangs gesagt: Wenn mir jmd. mit offensichtlicher Hundeangst entgegenkommt, wird meine Töle selbstverständlich angeleint (mein Patenkind hatte selber eine Hundephobie; ich weiss, dass das kein Spaß ist). Aber dieser vorauseilende Gehorsam der z.T. erwartet wird, z.B. dass die Hunde immer angeleint und unsichtbar an der Hacke ihres Menschen zu kleben haben, weil einem ja irgendwann irgendwo mal irgendein freilaufender Phobiker begegnen könnte… (nur ein Beispiel), das kann's doch auch nicht sein.

markrü
23.05.2016, 19:14
Können wir ein bisserl beim Thema bleiben, denn ich denke die persönlichen Animositäten (Hunde, Kinder, Ängste), so nachvollziehbar sie auch sind, das Thema generell ist eigentlich Hundeakzeptanz auf Campingplätzen.

Ja, gerne. Sorry für OT.
Es kam nur kurz die Frage nach dem 'Warum' auf. ;-)
Die ist aber hinreichend beantwortet, denke ich...

Gruß,
Markus

Scrat79
23.05.2016, 19:42
@Couchen: Ich geb dir in allen Punkten Recht. Hoffe mein Post zuvor kam nicht zu falsch rüber. :sorry:
Trotzdem bleibe ich dabei, dass es wichtig ist, andere möglichst wenig zu stören.

Ist im Endeffekt wie bei der elektromagnetischen Störung. Jedes elektrische Gerät erzeugt ein elektrisches Störfeld. Und kann selbst durch Störfelder "geschädigt" werden. Anstatt alle elektrischen Geräte zu verbieten (würde die Störung eliminieren) kam man zu dem Schluss, dass eine gewisse Störung ok ist. Man hat einerseits eine zulässige Grenze errichtet, die in Punkto Störung nicht überschritten werden darf. Andererseits hat man eine gewisse Grenze der Tolerierbarkeit geschaffen. Geräte müssen auch eine Störfestigkeit haben. Liegt die Grenze der Störfestigkeit über der, der Störung läuft alles prima. Ist die Grenze der Störung höher, krachts. Genau so wie es nicht mehr funktioniert, wenn die Grenze der Störfestigkeit zu gering ist. Beide Grenzen haben einen keinen Abstand zueinander um einen reibungslosen Betrieb zu ermöglichen

Und um zum Topic zurück zu kommen: Auf Campingplätzen "wohnen" Leute. Und zwar sehr Unterschiedliche Leute. Hier besteht halt auch mehr Potential zum stören / gestört werden, wodurch BEIDE Seiten zu mehr Rücksichtnahme gezwungen sind. Zumal die schützende Wohnwand oftmals deutlich geringer ist, als in einem festen Heim.

Lobos Fallbeispiel ist deutlich über der akzeptablen Störgrenze, und deine Beispiele sind wohl deutlich merkbar unter der Störempfindlichkeitsgrenze...

markrü
23.05.2016, 19:59
Aber angenommen ich würde phobisch auf Männer eines bestimmten Typs reagiere, würde es dann auf Verständnis stoßen, würde ich verlangen, dass diese Männer nicht ohne Handschellen rumlaufen?

Auch, wenn Du es nicht glauben magst: Männer sind auch Menschen... :bg:


Hätte ich Vorbehalte gegen Menschen einer bestimmten Ethnie, könnte ich sie eines Platzes verweisen? Oh, oh, ... sind Menschen einer bestimmten Ethnie Hunde?!? ... :ignore::o:roll::gosche:

Und auch, wenn Du es nicht hören magst: Von Hunden ab einer gewissen Größe geht eine grundsätzliche Gefahr für (kleine) Menschen aus. "Natürlich nicht von Deinen". Es geht (normalerweise) auch nicht um Hundephobie. Natürlich reagieren beide Seiten nicht immer optimal. Der eine hat aber das Risiko, dass ggf. sein Kind (Mensch) getötet oder schwer verletzt wird, der andere, dass sein Hund (nicht Mensch) vielleicht ins Tierheim kommt und er 300€ Owi zahlen muss.


Das hat der ja noch nie gemacht

Der will nur spielen

Der hört aufs Wort, wenn er will


Aber ich höre jetzt besser auf...


Edit:
Gute und schlechte Beispiele gibt es für alles. Lass uns das (Unter-) Thema besser beenden...

cast
23.05.2016, 20:12
warum man wegen einem Phobiker, Hundeantipathen oder Allergiker Rücksicht nehmen soll.

Weil das Menschen sind.

nimrodxx
23.05.2016, 20:13
Weil das Menschen sind.

Ist der Hundehalter auch und auch der verdient Rücksicht.

Chouchen
23.05.2016, 20:28
Auch, wenn Du es nicht glauben magst: Männer sind auch Menschen... :bg:

Oh, oh, ... sind Menschen einer bestimmten Ethnie Hunde?!? ... :ignore::o:roll::gosche:


Du hast nicht verstanden, was ich mit den Beispielen sagen wollte.
(Cast hat es vermutlich verstanden, aber der ist ja aus Prinzip dagegen. :grins:)

Aber lassen wir das, Muddypaws hat Recht, das gehört nicht zum Fadenthema, ich hatte nur schon angefangen zu schreiben, als ihr Beitrag kam.

Zum Thema: Ich bin letztes Jahr auf genau einen Platz am Main gestoßen, auf dem Hundeverbot herrschte. (In GB habe ich mehr Plätze gesehen mit Kinderverbot.:ignore:) Aber da ich mir vorher die Preislisten und Platzregeln besorge (ist heutzutage ja kein Aufwand mehr), geht man dann eben zu einem anderen Platz.
Zelten war schon lange meine liebste Urlaubsform und nun mit Hunden ist es auch oft die problemloseste. (Obwohl ich nächstes Wochenende wieder in einer Pension bin, in der auch mehrere Hunde auf dem Zimmer und auch im Frühstücksraum kein Problem sind.)
Aber nicht umsonst haben gerade Mehrhundehalter, die nicht zelten wollen, oft ziemlich bald ein Wohnmobil. ;-)

markrü
23.05.2016, 20:56
Aber lassen wir das, Muddypaws hat Recht, das gehört nicht zum Fadenthema, ich hatte nur schon angefangen zu schreiben, als ihr Beitrag kam.
Ja. Ging mir ähnlich. Machen wir so.

cast
23.05.2016, 21:09
(Cast hat es vermutlich verstanden, aber der ist ja aus Prinzip dagegen. )

Der hat schon zu viel erlebt und erlebt ständig neues was in zu der Überzeugung bringt, daß Hundebesitz besser limitiert wäre.
Da könnte man was machen, beim Kinder in die Welt setzen derselben Leute kann man leider nichts machen.

Bei uns sagt man "Wie der Herr, so des Gscherr"

Tie_Fish
23.05.2016, 22:25
Weil die Frage kam, wozu ich gerne hundefreie CP wüsste: Ich kann sie aus meiner GPS-POI-Liste löschen. Wir planen nicht, hierhin oder dorthin zu fahren, sondern suchen manchmal einfach einen CP zum Duschen und Waschen und klicken drauf und fahren einfach hin - dann an der Schranke umzukehren finde ich blöd.

Btw: Die Waschbärensache halte ich persönlich komplett für gequirlte Ka**e! Wenn sie da Waschbären haben, gehen die zuerst an die Mülltommen und Papierkörbe, den Proviant in Zelten und versuchen in Wohnmobile einzudringen. Die haben/hätten eine Waschbärenplage, fertig! Und Waschbären richten Schaden an, da können die nix für, ist aber so. Kein Waschbär geht "mal eben friedlich übern Platz" ohne eine Absicht auf Leckerli! Wer seine Kunden so verarscht, bei dem will ich garnicht wohnen, unabhängig ob mit Waschbären oder Hund oder ohne! :gosche:

Check. 2 CP gelöscht!

Shalea
23.05.2016, 22:49
Ach soooo. ;)

Bodenseeregion
http://www.campingplatz-nell.de/preise.html
http://www.camping-eschbach.de/
http://www.campingplatz-markelfingen.de/preise.html
(Hunde auf der Zeltwiese nicht erlaubt - die Logik erschließt sich mir leider nicht.)


Staffelsee
http://www.camping-staffelsee.de/de/preisliste.html
http://www.buchau-campinginsel.de/html/preisliste.html

Ansonsten kannst du ja einfach mal camping.info nutzen. Dort kann man danach filtern, wo Hunde erlaubt sind und umgekehrt:
http://www.camping.info/campingplaetze?showTab=equip&open=filters

Tie_Fish
23.05.2016, 23:02
...

Vielen Dank! Hilft mir weiter!

Kann jemand eine ordentliche Android-App empfehlen, die europäische CP listet und bei der man nach "Hund ja/nein" filtern kann? Meine App namens "Archies" funktioniert sehr gut, kann aber das nicht filtern.

ronaldo
24.05.2016, 09:17
...
Staffelsee
http://www.camping-staffelsee.de/de/preisliste.html

Ja, wirklich schade, ist sonst ein genialer Platz. Übrigens machen die auch keine Reservierungen per Telefon oder Mail. Wenn man also ein paar Tage bleiben will, sollte man früh eintreffen, um einen der Traumplätze am Wasser zu bekommen.

Dogmann
24.05.2016, 12:26
Ich habe lange überlegt ob ich mich äusern soll oder nicht?! Aber ich muss einfach! Wenn Hundeleute und Nicht Hundehalter aufeinander treffen, ist es manchmal Schwierig. Aber wenn Hundeleute und welche die auch noch dagegen sind, da wirds dann unterwegs mehr als schwierig. Alles schon erlebt in den unmöglichsten Varianten. Auf einer Wanderung durch Deutschland muste ich erst meine Hunde , dann meine Familie, mein Gepäck und dann mich vor einem Zigeunerlager und deren Kindern direkt an der Hütte für Wanderer schützen.:sad: In einer freien Hütte am südl. Kungsleden, bei echtem Sauwetter, eigentlich war die Hütte durch uns , damals 2 Erwachsene, 3 Kinder und unsere Vierbeiner, schon voll. Da kam eine geführte Reisegruppe mit dem modernsten an Ausrüstung zur Hütte, räumte am Ofen unsere nasse Wäsche zur Seite um ihre unterzubringen. Dann wurde bis in die späte Nacht gegessen, gefeiert, Klamottenpocker gespielt und in den Morgenstunden verzogen sich alle in die Zelte.:roll: Ebenfalls haben wir eine freie Hütte am südl. Kungs. freiwillig mit 2 Wanderern geteilt. Alles eine frage des Auftret:grrr:ens??? Klar ich will jetzt auch nicht über das recht , wie und für wehn auch immer sprechen. Nur so sieht das warscheinlich auch überall anders aus , es sei denn es heist auf Cam.pl. klar ja oder nein. Aber auch da können sich manche gegenseitig ziemlich anzicken. Ich möchte noch mal ganz klar sagen, das ich mich immer mit meinem Trupp im Hintergrund halte, die Hunde immer ruhig und angeleint halte, nur das hat mich leider auch sehr oft ins hintertreffen gebracht!:kapituliere: