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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Suunto Akku lässt plötzlich nach



ApoC
13.04.2016, 13:42
Ich habe mir im Dezember eine gebrauchte Suunto Ambit 2 S gekauft. Die Uhr ist jetzt ca. 1 1/2 Jahre alt. Als ich die Uhr bekomme habe hielt der Akku knapp 9 Stunden. Suunto gibt 8 Stunden an. Das war auch im Skiurlaub ende Februar noch so. Irgentwann hat die Akkuleistung dann innerhalb von sehr sehr wenigen Ladezyklen stark nachgelassen und ist aktuell noch bei etwa 6 Stunden. Also man kann einen Akku in 1 1/2 Jahren erledigen wenn man die Uhr viel nutzt. Das sollte aber nicht der Regelfall sein. Was ich sehr seltsam finde ist, dass der Abfall so plötzlich kam. Das kenne ich bisjetzt von keinem anderen Akku. Ich habe schon diverse Akkus in verschiedenen Geräten verbraucht aber das ging immer viel schleichender. Hatte jemand schonmal sowas?

iwp
13.04.2016, 13:45
Moin,

Mach mal ne Anfrage bei Suunto was ein Akkuwechsel kostet und berichte hier die Antwort.

Alles andere ist nicht zielführend.

ApoC
13.04.2016, 13:48
Habe ich schon gegoogelt und kostet wohl etwas unter 100 €. Eine normale Anfrage dauert im Moment mehrere Wochen. Akkuwechsel kommt aktuell auch noch nicht in Frage da der Akku a) noch zu gut ist und ich b) noch nicht davon ausgehe, dass er wirklich kaputt ist.

TanteElfriede
13.04.2016, 14:29
...was traust Du Dir selbst zu? Ich habe eine Suunto X9 (also eher was altes mittlerweile) der Akku wurde auch müde. Die paar Kreuzschlitzschrauben aufgemacht und die Daten vom Akku im Internet eingegeben.. schwubs hatte ich ersatz (waren damals meine ich was bei 15 Euro inkl. Porto)... aber nicht von Suunto.

ApoC
13.04.2016, 14:36
...was traust Du Dir selbst zu? Ich habe eine Suunto X9 (also eher was altes mittlerweile) der Akku wurde auch müde. Die paar Kreuzschlitzschrauben aufgemacht und die Daten vom Akku im Internet eingegeben.. schwubs hatte ich ersatz (waren damals meine ich was bei 15 Euro inkl. Porto)... aber nicht von Suunto.

Habe ich auch schon überlegt aber da ich die Uhr zum Schwimmen nutze würde ich sie dann wohl selber einschicken. Könnte die Uhr natürlich hinterher noch am Dichtigkeit prüfen lassen. Aber da wäre ich mir unsicher. Aber wie gesagt ich gehe aktuell noch von keinem kaputten Akku aus.

TanteElfriede
13.04.2016, 15:11
...abdrücken beim Uhrmacher kostet i.d.R. ein bisschen was in die Kaffeekasse.. danach biste dann sicher..

lorenz7433
14.04.2016, 13:17
Könnte die Uhr natürlich hinterher noch am Dichtigkeit prüfen lassen...


ich würd sowas auch selber machen und Dichtigkeit kannst ja selber genauso prüfen.

ich hatte jahrelang als ich noch mit der casio prt-40 unterwegs war da alles selber gemacht.

1. die 4 winzigen Kreuzschrauben runter
2. deckel vorsichtig ab
3. Batterie/Akku tauschen
4. am deckel die "schwarze" silikondichtung wieder sauber in die Führung
5. die Dichtung mit nem ohrenreiniger der in Vaseline gedunkt wurde vorsichtig fetten damit die Dichtung auch wirklich 100% dichtet.
6. den ganze spass wieder zugeschraubt

7. Prüfung auf dichtheit=wurf ins Wasserglas und 30 min drin liegen lassen.....wenn von innen nix beschlägt oder sonst ne Auffälligkeit passiert passt alles.


kann mir kaum vorstellen das es heutzutage komplizierter sein sollte als vor 20 jahren.:bg:

und nem uhrenladen 50 oder gar 100€ für ne arbeit dich ich selber in 5-10min mache zu geben würd mir im traum nicht einfallen.:ignore:

nimrodxx
14.04.2016, 13:36
4. am deckel die "schwarze" silikondichtung wieder sauber in die Führung
5. die Dichtung mit nem ohrenreiniger der in Vaseline gedunkt wurde vorsichtig fetten damit die Dichtung auch wirklich 100% dichtet.

kann mir kaum vorstellen das es heutzutage komplizierter sein sollte als vor 20 jahren.:bg:

War das schwarze wirklich Silikon oder vielleicht doch EPDM, das verträgt sich mit Vaseline nämlich nicht so gut ;-)

Und ja heutzutage ist es häufiger komplizierter... Da wird kein Standard Dichtring genommen, sondern irgendein angespritztes Dichtmittel, dann muss man gleich den kompletten Deckel tauschen...

Würde es aber trotzdem erstmal selber probieren ;-)

Fritsche
14.04.2016, 13:45
Selbermachen: ja. Vaseline: nein. Ich habe das früher mit diversen Dichtungen auch gemacht. Manche können das, andere quellen dabei auf und werden zerstört. Es gibt für sowas diverse Silikonpasten.

ApoC
15.04.2016, 17:29
Oi habe tatsächlich schnell eine Antwort von Suunto bekommen. Das übliche: Reset (alle fünf Tasten eine zeit lang drücken und erzwungenes Firmware Update, danach über Nacht laden) machen sonst einschicken. Akkutausch 55€. Dafür riskiere ich das nicht die Uhr kaputt zu machen wenn sich das nicht gibt. Ich glaube aber weiterhin an einen Softwarefehler. Wenn ich die Uhr einschicke fordere ich den alten Akku an ;) .

lorenz7433
16.04.2016, 09:41
War das schwarze wirklich Silikon oder vielleicht doch EPDM, ....

nicht war sondern ist, hab die ole Uhr immer noch nur trage ich seit über 10 jahren keine Uhren mehr, Dichtung ist aber immer noch 1A.:bg:

kann auch sein das meine praktiken zu plump sind und etwas Vaseline nicht vertragen könnte, ich dichte aber eigentlich alles mit Vaseline bei mir und hatte noch nie irgend ein Problem.
alle Uhren, Taschenlampen, GPS deckel von zeit zu zeit, Smartphone deckel,.........eigentlich alles was ich vorm wassereindringen schützen will.

Schmusebaerchen
21.04.2016, 07:48
Ich glaube aber weiterhin an einen Softwarefehler. Wenn ich die Uhr einschicke fordere ich den alten Akku an ;) .

Laderegler werden als fest verbaute ICs ausgeführt (außer bei Ladegeräten). Da hängt ein I²C Bus dran, der der Hautrecheneinheit den Akkustand mitteilt. Mit Firmwareudate ist da nichts. Kalibriert wird am laufenden Band, z.B. bei Ladeschlussspannung sind es 100%. Über Stromentnahme/Zeit (Last), bzw. aktuelle Akkuspannung (Leerlauf) wird die Laufzeit interpoliert. Da kannst du nichts mit Software richten. Wenn dann müsstest du den Lade IC austauschen. Die Wahrscheinlichkeit, dass dieser kaputt geht ist gering. Die Wahrschenlichkeit, dass dieser falsche Werte anzeigt ist so gut wie null.

Alle Akkus haben eine maximale Haltbarkeit. Das ist einfach so (Leider ist aus Unwissenheit Heutzutage der Standardspruch: "Funktioniert nicht, mach ein Firmwareupdate."...so ein Käse).
LiIon werden mit 10 Jahren Haltbarkeit OHNE Benutzung angegeben. 3 bis 7 Jahre ist das was man bei Benutzung erwarten kann. Bei nicht so guten Akkus kannst du also bereits an der halben Lebenszeit dran sein.

Die Haltbarkeit hängt maßgeblich von der Akkupflege ab. Hast du den Akku rechtzeitig geladen oder immer schön bis zur automatischen Abschaltung gewartet? Selbst mit der Herstellerintegrierten Notabschaltung bei Tiefenentladung schafft man es einen Akku innerhalb eines Zyklus merklich zu schädigen. 30% Kapazitätsverlust sind bei Entladung bis zur Notabschaltung möglich (Herstellerabhängig). Unter 70-80% gilt ein Akku als defekt (Herstellerdefinitionen, d.h. man kann ihn getrost weiter benutzen). Das heißt es ist je nach Gerät möglich, mit EINER einzigen Entladung den Akku zu schrotten (nach Herstellerdefinition und deinen 6/8 Kapazität).

Das hängt auch von der Schutzbeschaltung des Herstellers ab. Setzt er untere und obere Abschaltwerte sehr sehr knapp, kann er mit etwas höheren Akkulaufzeiten werben. Lange halten wird der Akku nicht. Sitzen die Abschaltpunkte im sicheren Bereich, ist die Akkulaufzeit geringfügig kürzer, dafür hat man viel viel länger Freude mit dem Akku.

Hohe Temperaturen sollte man meiden. Besonders beim Laden. Tiefe Temperaturen kürzen die nutzbare Kapazität, so dass man schneller an die gefährliche Tiefenentladung kommt. Bei ordentlichen Akkumonitor/Lade ICs sollte die korrekte Restlaufzeit angezeigt werden.

Kurz: Dein Akku ist geschädigt (nicht kaputt!). Vergiss den Quatsch mit Firmwareupdate.
Wenn dir die 6h reichen, würde ich einfach noch warten, bis er völlig hinüber ist, vor einem Austausch. Der nächste hat auch wieder nur begrenzte Haltbarkeit.

Nicht jeder Uhrmacher wird sich mit Li Akkus auskennen. Wenn da keine 0815 Batterien reinkommen, kann es sein dass er es sein lassen wird...oder evtl. etwas kaputt macht. Lieber zum passenden Spezialisten gehen (Hersteller).

HaegarHH
21.04.2016, 08:32
Vergiss den Quatsch mit Firmwareupdate.
Feiner Text ;-) …ABER :oldman: wir reden von einer GPS-basierten Sportuhr, die noch zahlreiche weitere Sensoren besitzt und im Gebrauch als Sportuhr auch zahlreiche Rechen-/Speicheroperationen ausführt, gerade Suunto mit Ihren "Apps" ist da nicht unbedingt optimal aufgestellt. Wenn ich z. B. mal meine MacOS / iOS - Apps mit Stromsparmonitor profile ist es erschreckend, was da kleine Änderungen schon für Auswirkungen haben können :ignore: und zu den meisten HighEnd-Uhren finde sich irgendwo Berichte, dass die je nach Firmware Version variierende Laufzeiten haben.

Also …bringe sie auf jeden Fall auf die aktuelle Firmversion, ausser es finden sich Berichte, dass die böse Fehler aufweist. Und ich würde auch dazu raten, die Uhr vorher komplett zu resetten, also wirklich richtig(!). Bei meiner Polar V800 gibt es auch so ein Factory-Reset für den Benutzer und in irgendeinem "Geheimmenu" dann das richtige. Nicht das irgendwo noch was im Speicher hängt und fälschlicherweise mitläuft und Dir den Akku frisst.

lorenz7433
21.04.2016, 09:00
Alle Akkus haben eine maximale Haltbarkeit. Das ist einfach so (Leider ist aus Unwissenheit Heutzutage der Standardspruch: "Funktioniert nicht, mach ein Firmwareupdate."...so ein Käse).

was soll daran käse sein?

du pauschalisiert hier zu viel.
das Akkus oft über IC geregelt werden mag ja durchaus sein aber selbst diese Bausteine sind in der regel"programierbar" updatebar.

die laderegelung erfolgt fast immer über einen solchen Baustein und dieser verwendet dafür nun mal ne aufgespielte Software Grundlage und diese lässt sich meist auch überschreiben, nennt man auch Firmware......

ich hatte schon genug geräte wo softwareupdates fehler in verschiedenster art beseitigt haben.
von zu langsamem ladeverhalten über falsche akkuanzeigen,....

CPU hat unnötig akkukapazität verheitzt somit akkuverbrauch 2x weniger nach softwareupdate, abstürze waren verschwunden,.........

die liste ist endlos was man durch softwareupdates oder firmwareupdates beseitigen kann.

es mag durchaus sein das sich bei der suunto der IC der den Akku lädt nicht updaten lässt aber wer sagt das dieser nen fehler hat?
im betrieb ist das hauptbetriebssystem dafür verantwortlich den akkustand zu ermitteln nicht der lade IC falls das in 2 teile bei der suunto geteilt ist......



Laderegler werden als fest verbaute ICs ausgeführt (außer bei Ladegeräten). Da hängt ein I²C Bus dran, der der Hautrecheneinheit den Akkustand mitteilt. Mit Firmwareudate ist da nichts.

das was auf dem IC befindet und dieser hautrecheinheit den akkuzustand mitteilt "und vieles mehr macht" ist nun mal ne Software.
warum soll man die nicht updaten können wenn fehler drin sind.

updates sind immer sinvoll soweit es geräte zulassen und offensichtliche fehler da sind.




Kurz: Dein Akku ist geschädigt (nicht kaputt!).

im fall der suunto würd ich das allerdings auch vermute.
wenn sie neuwertig mal 9 stunden Laufzeit hatte und jetzt nur noch 6 wird es mit Hocher warscheinlichkeit nur üblicher akkuverschleiß sein, kein softwarebug der den Akku schneller aussaugt.

Schmusebaerchen
21.04.2016, 21:06
Apps...da wird ein Mikrocontroller laufen. Warum man das Apps nennen muss. Naja, mir egal.

Ein aktueller ausreichend schneller µC braucht <1mA unter Volllast. GPS hab ich noch keines unter 10mA gesehen. Da kann sich der Mikroprozessor dumm und dämlich rechnen, bis man da was beim Akku bemerkt. Daher bezweifle ich sehr, was da ein Firmwareupdate richten soll.
Wer einen GPS IC mit weniger Verbrauch kennt, ich hätte Interesse. Suche gerade einen für ein Bastelprojekt. :bg:

Neben einem Herzschlagsensor und Funk ist da nichts mehr drin. Also keine großartigen Sensoren, die man abschalten kann. Also auch keine "Apps" die im Hintergrund auf Sensoren zugreifen. Auch wenn ich mir die Bildchen der Funktionen ansehe werden da kaum komlexe Berechnungen dahinter stecken. Einzig die GPS Weganzeige dürfte etwas mehr Rechenleistung erfordern.

Die Berechnung der Restlaufzeit ist bei Lithium kein so großes Problem, wie bei Nickel oder Blei. Wäre dies falsch und per Softwareupdate zu beheben, dann wäre es von Anfang an falsch gewesen. Und nicht plötzlich...ich sagte ja bereits: Der Quatsch mit dem Firmwareupdate. Softwareupdates beheben Bugs. Bugs sind entweder von Anfang an drin oder gar nicht. Plötzlich entstehende Bugs gibt es nicht. Und unvorhergesehene Zustände...bei dem geringen Code für die Akkuanzeige.

Die Berechnungen für den Akku sind vielleicht 20 bis 100 Zeilen C Code. Ein Code, der in jedem Geräte mit Lithium Akku Ladezustandsanzeige drin ist. Die restlichen Funktionen in der Uhr werden mehr als 100 bis 1000 mal größer sein. Wie wahrscheinlich ein Firmwareupdate für die Ladezustandsanzeige ist kannst du dir damit selbst denken. Im Gegenteil würde das Firmwareupdate dazu führen, dass die Akkuwerte vom IC vergessen werden und dieser die mAh neu anlernen müsste.

Der Lade/Füllstands IC hängt direkt am Mikrocontroller. Das heißt dieser muss das Firmwareupdate auf den IC spielen. Eine Implementation ist teuer und der Bedarf sehr gering. Die Hauptrecheneinheit (hier der Mikroprozessor) werden mit der Option eines Firmwareudates ausgerüstet. Nicht aber die ICs. Und ich bezweifle, dass der µC den Ladezustand berechnet...viel zu viel Aufwand, wenn es fertige ICs gibt.

Ein Firmwareudate kann auch zum Totalausfall führen. Von daher vertrete ich die Meinung: "Never touch a running system". Vor allem nicht, wenn es um einen bloßen und äußerst unwahrscheinlichen Verdacht geht.

ApoC
22.04.2016, 07:54
[...]
Kurz: Dein Akku ist geschädigt (nicht kaputt!). Vergiss den Quatsch mit Firmwareupdate.
Wenn dir die 6h reichen, würde ich einfach noch warten, bis er völlig hinüber ist, vor einem Austausch. Der nächste hat auch wieder nur begrenzte Haltbarkeit.[...]

Das werde ich auch vorerst machen.

Mit Softwarefehler war bei mir übrigens das Lade-IC eingeschlossen. Da laufen ja wahrscheinlich auf ein paar Zeilen Code drauf. Ich habe ja immernoch Hoffnung, dass sich das Ganze wieder rekalibriert oder sowas. Tiefentladen habe ich den Akku definitiv nicht. Zu der Zeit als der Fehler das erste mal aufgetreten ist habe ich nur bis ca. 20 % entladen. Ich habe jetzt einmal versucht die Uhr möglichst leer zu machen. Aber auch da kann man den Akku nur sehr schwer tiefentladen weil die Uhr bei 3 % quasi alles sperrt und ich sie dann wieder aufgeladen habe. Mal abwarten was daraus wird. Was mit noch eingefallen ist: Ich habe die Uhr zwischendurch mal nicht am PC geladen sondern mit einem Handy-USB-Netzteil. Eigentlich sollte das gehen. Wird ja von Suunto auch angeboten. Die Spannung dieser Netzteile ist zwar von unterschiedlicher Qualität aber bei denen die ich mir mal angeguckt habe lag das Problem eher darin, dass die Spannung bei Belastung eingebrochen ist als, dass diese zu hoch war.

iwp
22.04.2016, 09:20
Was meinst Du mit 6h? Reine Betriebszeit ohne GPS oder Aufzeichnung mit GPS (wenn ja in welchem Auflösungsmodus) oder benutzt Du die Navigationsfunktion ? Mit Dauerlicht oder Ohne Licht oder bei bedarf Licht und mit welcher Helligkeit ?

Und ja ein Update der Software bringt positive Veränderungen, wenn noch eine alte Version auf der Uhr ist und ein Komplettreset kann natürlich die Eigenschaften positiv verändern, weil dadurch Endlosschleifen durchbrochen werde, die unter Umständen durch Sensorabfragen Strom verbrauchen.

lorenz7433
22.04.2016, 09:28
Ich habe ja immernoch Hoffnung, dass sich das Ganze wieder rekalibriert oder sowas. Tiefentladen habe ich den Akku definitiv nicht.

mit kalibrieren wird da sicher nix.
ich kann mir kaum vorstellen das es bei ner Uhr wie bei nem Smartphone über 2 Programme läuft wo noch zusätzlich akkustatistiken erstellt werden um ne genauere restkapazitätsanzeige zu bekommen und falschanzeigen zu vermeiden.
das zeug kann man löschen und eben auch "kalibrieren".....

der ganze"statistik,kalibrieren" unsin bei Smartphone hat meist den gegenteiligen Effekt und die logfile muss man sogar gelegentlich löschen wennn von 30% plötzlich auf leer spring und andere kuriose Sachen passieren...........:ignore:

tiefentladen kannst den Akku so oder so nicht:
Hersteller setzten da für gerät nen wert von sagen wir einfach mal 2,8V= Akku leer, dann schaltet das gerät spätestens ab.
daran kannste normalerweise nix verändern.

bei ner Uhr vermute ist stark ist es primitiv und sinvoll gelöst:
4,18V gleich Akku ist voll
2,8V gleich Akku leer

das dazwischen wird einfach anhand der aktuellen akkuspannung angezeigt.



Was mit noch eingefallen ist: Ich habe die Uhr zwischendurch mal nicht am PC geladen sondern mit einem Handy-USB-Netzteil.....

wo du was dran steckst ist völlig egal.
ob PC, an irgend ein x-belibiges usb Netzteil ....., ob dieses 5,2V ausgibt oder auf 4,4V einbricht.....alles völlig egal!!!
auch ob das Netzteil 0,4A oder 10A Strom ausgeben kann maximal........egal.

die Uhr hat die ladesteurung drin und zieht so viel Strom und Spannung wie sie braucht, wenn zu wenig da sein sollte lädt sie einfach nur nicht, wenn sie lädt ist alles bestens.



Ein aktueller ausreichend schneller µC braucht <1mA unter Volllast. GPS hab ich noch keines unter 10mA gesehen. Da kann sich der Mikroprozessor dumm und dämlich rechnen, bis man da was beim Akku bemerkt...

meinste mit µC die CPU?

wenn ja würde die Rechnung aber zeigen das bei der Uhr was nicht passt.
die Uhr soll nen 480mah Akku haben bei angenommenen trackingaufzeichnungsbetrieb müsste sie dann locker 42 stunden laufen.

die frage ist halt was mit "6 stunden hält der Akku" gemeint ist.
und 9 stunden hat der Akku davor gehalten.

nur mal zum vergleich ne smartwatch:
gleich groß wie die suunto mit 450mah Akku.
dual 1000mhz CPU."völliger Overkill für ne Uhr"
3d grafikchip......

als Betriebssystem läuft ein komplettes android 4.4.

im orginalzustand hält der Akku mit GPS kaum 5 stunden, wenn ich da aber ins gerät eingreife und die CPUs runtertakte und undervolte"Spannung reduziere" verdoppelt und verdreifacht sich die Laufzeit.

am massiven stromhunger der IPS Panels in ner smartwatch lässt sich nur schwer was ändern"helligkeit runter das wars dann im grunde" aber bei suunto sind stromhunger durch Panels ja kein Thema da wird sehr einfaches zeug verbaut mit minimalerm verbrauch.

ApoC
22.04.2016, 10:27
[...]

wo du was dran steckst ist völlig egal.
ob PC, an irgend ein x-belibiges usb Netzteil ....., ob dieses 5,2V ausgibt oder auf 4,4V einbricht.....alles völlig egal!!!
auch ob das Netzteil 0,4A oder 10A Strom ausgeben kann maximal........egal.

die Uhr hat die ladesteurung drin und zieht so viel Strom und Spannung wie sie braucht, wenn zu wenig da sein sollte lädt sie einfach nur nicht, wenn sie lädt ist alles bestens.
[...]

Naja völlig egal würde ich nicht sagen. Ich weiss wohl, dass da ein entsprechendes IC zwischen sitzt. Wenn man da allerdings eine Spannung anschließt die außerhalb der Spezifikationen - wie auch immer die sind - des Lade-ICs liegen ist nicht sicher, dass das IC seine Arbeit richtig macht. Da hätte ich aber eher Angst vor Überspannung als vor Unterspannung. Überspannung habe ich jedoch noch bei keinem Netzteil feststellen können. Möglicherweise noch irgentwelche höherfrequenten Anteile. Sowas sieht man nämlich ganz gut wenn man sich mal anguckt was verschiedene Netzteile so ausgeben. Sollte aber normalerweise alles in dem Rahmen liegen was das IC verkraftet. Ganz Fachfremd bin ich da nun auch nicht ;) .

lorenz7433
22.04.2016, 19:04
Naja völlig egal würde ich nicht sagen......wie auch immer die sind - des Lade-ICs liegen ist nicht sicher, dass das IC seine Arbeit richtig macht.

was an Volt anliegt zur ladeelektronik hin ist aber belanglos und zwar völlig
wenn zu wenig oder zuviel Volt an liegen an dieser läuft die ladeeletronik einfach nur nicht und wenn sie läuft regelt diese das was in den Akku rein geht unahängig was von aussen an liegt.

das was aussen an liegt ist darum immer belanglos, solang das gerät läuft.


Da hätte ich aber eher Angst vor Überspannung als vor Unterspannung. Überspannung habe ich jedoch noch bei keinem Netzteil feststellen können.

die Netzteil Spannung hat absolut nichts mit dem was in den Akku rein geht zu tun!!!!
wie schon gesagt, den akku versorgt einzig die ladeeletronik und stellt die Spannung und Stromstärke selbstständig ein, nach ihrer programierung!!!

und Überspannung bei ner li-ion ist in der regel 2x gesichert.

1. durch die ladeeletronik welche auf softwarebasis läuft"firmware, Betriebssystem,......" und bei 4,2V eigentlich immer abschaltet.
2. durch die oft genannte schutzschaltung welche fast alle li-ion zellen als winzig platine unanhägig von allem anderen montiert haben und worauf du keinen zugriff bekommst.

die tief-überladeschutzschaltungen machen einfach bei 2,7V als tiefentladung dicht oder bei 4,25V bei Überladung dicht und trennen vom Strom falls die ladeelektronik nen fehler haben sollte.

Schmusebaerchen
22.04.2016, 20:14
Mit Softwarefehler war bei mir übrigens das Lade-IC eingeschlossen. Da laufen ja wahrscheinlich auf ein paar Zeilen Code drauf. Ich habe ja immernoch Hoffnung, dass sich das Ganze wieder rekalibriert oder sowas. Tiefentladen habe ich den Akku definitiv nicht. Zu der Zeit als der Fehler das erste mal aufgetreten ist habe ich nur bis ca. 20 % entladen. Ich habe jetzt einmal versucht die Uhr möglichst leer zu machen. Aber auch da kann man den Akku nur sehr schwer tiefentladen weil die Uhr bei 3 % quasi alles sperrt und ich sie dann wieder aufgeladen habe.

VERGISS ES!
Die einfachste Lademethode: Konstantspannungsquelle 4,25V mit 0,5C Strombegrenzung (5€ anschlussfertiges Modul auf Ebay). Quellcode:

If (ADC > 4,2V) {"Akku voll"} else {"Akku nicht voll"}
Sagenhaft umfangreicher Code :bg:

Wenns komplett µC gesteuert ist, dann sind das vielleicht 20 Zeilen code. Hängt ganz davon ab, was die Hardware übernimmt. Umfangreicher wird es bei Universalladern. Und sowas ist in deiner Uhr definitiv NICHT verbaut. Ein solcher Code würde ungefähr so aussehen:
1. Testsignal schicken
2. Testsignal auswerten -> Was für ein Akkutyp, ggf. welche Kapazität
3. Stromladung beginnen mit ermitteltem Maximalwert
4. (nur bei Lithium) Umschaltung auf Konstantspannungsladung (ggf. durch Reduktion des Stromes)
5. Abschaltung
Nickel: Delta Peak, Delta T, ...
Lithium: Strom < Sollwert (10mA bei der Akkugröße einer Uhr)
Blei: Spannung erreicht

Wo soll sich da der IC/µC "verrechnen"?
Aus dem Grund ist auch das Netzteil egal. Der Laderegler erzeugt sich seine eigene Spannung/Strom.

Die Prozentanzeige sagt dir soviel: Nichts!
0% heißt nicht Tiefenentladen. 0% ist ein vom Gerätehersteller willkürlich festgelegter Wert. Er kann diesen bei 2,3V ansetzen, bei 2,5V oder wenn es der Hersteller gut meint sogar bei 3V. Das ist die softwareseitige Abschaltung. Die hardwareseitige Abschaltung wird vom Schutz PCB Hersteller ebenfalls willkürlich festgelegt und liegt häufig etwas darunter. Das ist der eigentliche Tiefenentladeschutz.
Wo liegt die Tiefenentladung? Auch das ist ein willkürlicher Wert. Je tiefer der Akku entladen wird, desto schädlicher ist es. Das heißt, innerhalb der Funktionsparameter spricht man nicht von Tiefenentladung. Es schädigt aber dennoch den Akku. Deswegen soll man Lithium Akkus auch flach laden und nicht komlett entladen vor dem Ladevorgang, wie es bei NiCd empfehlenswert ist.

Was wolltest du mit dem komplett Entladen erreichen? Du hast einen Ladezyklus von 100% verballert. Mehr hats nicht gebracht. Lithium Akkus haben ca 500 Ladezyklen zu 100%. 3000 zu 50%. (Werte verallgemeinert)

Den Effekt merkt man erst nach der Tiefenentladung. Entscheidend ist also nicht, wie weit du die Uhr entladen hast, als du es bemerkt hast, sondern wie weit du sie davor entladen hast. Evtl. hast du sie nicht richtig ausgemacht und vor dem Gebrauch geladen, so dass du es gar nicht bemerkt hast. Ist mir auch schon öfers passiert. Der eine Laptop hats ohne Probleme verkraftet. Beim anderen hat man den Kapazitätsverlust deutlich gesehen (ist mir bei dem Teil aber egal). Vielleicht ist es dir vorher auch überhaupt nicht aufgefallen und das geht schon länger. Denn jeder Entladezyklus bedeutet Kapazitätsverlust.


Naja völlig egal würde ich nicht sagen. Ich weiss wohl, dass da ein entsprechendes IC zwischen sitzt. Wenn man da allerdings eine Spannung anschließt die außerhalb der Spezifikationen - wie auch immer die sind - des Lade-ICs liegen ist nicht sicher, dass das IC seine Arbeit richtig macht. Da hätte ich aber eher Angst vor Überspannung als vor Unterspannung.

Dafür gibt es Schutz ICs (z.B. bis +/-30V). Ob die da eigenbaut sind. Ich denke nicht. Und dann gibt es da noch den ESD Schutz. Dieser ist für einige kV ausgelegt. Entscheidend ist jedoch die Dauer. Der Strom darf nur kurz fließen, sonst kommt es zu unzulässigen Erwärmungen. Die Stromversorgung wird über Spannungsregler realisiert. Die haben einen Weitbereichseingang. Mindestens 5,5V, häufig mehr. Beispiel für USB:
https://www.reichelt.de/?ARTICLE=143730&PROVID=2788&wt_mc=amc141526782519998&gclid=CMGnuaTeoswCFYZuGwod3Z8Khg

Wenn man mit Sensoren arbeitet (Mikrocontroller) sind daher Akkus häufig die einfachere/bessere Wahl. Hier geht es um Lademechanismen....völlig egal.

"Der IC", nicht "Das Schaltkreis" ;-)



bei ner Uhr vermute ist stark ist es primitiv und sinvoll gelöst:
4,18V gleich Akku ist voll
2,8V gleich Akku leer

das dazwischen wird einfach anhand der aktuellen akkuspannung angezeigt.
Ganz so einfach ist das nicht. Kein Akku hat eine Lineare Kennlinie:
Für die Balkenanzeige von Handys reicht das völlig aus:
3 Balken > 3,9V
2 Balken > 3,7V
1 Balken > 3,3V
0 Balken > 2,8V
Weil Zwischenwerte oder wie viel das genau ist, interessiert nicht. Für eine genaue Anzeige in % oder die Restlaufzeit muss entweder interpoliert werden oder es gibt eine Tabelle zum nachschlagen im Speicher.


meinste mit µC die CPU?
Nein. µC ist die Abkürzung für Mikrocontroller. Beim Mikrocontroller ist CPU, Speicher und Peripherie auf einem Chip. Dadurch sehr kompakt. Sind außerdem sehr sparsam mit begrenzter Rechenleistung. Da hier keine echten Apps, kaum Nutzerdaten(damit sind nicht die Messwerte, sondern z.B. die GPS Daten gemeint) und keine hochauflösende Bildanzeige zum Einsatz kommen, reicht das völlig aus.

Das allerhöchste, was ich mir vorstellen könnte wäre ein Cortex M3. Aber selbst das dürfte absoluter Overkill sein. Eher irgendwas im 8Bit 20MHz Bereich. Die meiste Rechenleistung wird für die Anzeige der GPS Karte drauf gehen. Es wird kein 1GHz Smartphone Prozessor (CPU) enthalten sein, mit externem RAM, Flash, ...


wenn ja würde die Rechnung aber zeigen das bei der Uhr was nicht passt.
die Uhr soll nen 480mah Akku haben bei angenommenen trackingaufzeichnungsbetrieb müsste sie dann locker 42 stunden laufen.
Nein, weil das nicht alle Komponenten sind. Es ging nur darum, dass es da keine großen Akkufresser gibt, wie man es vom Smartphone gewohnt ist.
Weitere Komponenten:
-Display:
Ich vermute irgendwas zwischen 20 und 50mA (Hintergrundbeleuchtung frisst viel).
-Schaltwandler (wenn vorhanden, µCs und Sensoren haben oft Weitbereichseingänge):
Effizienz 70-90%
Aus 480mAh werden dann 336mAh bis 432mAh.
-Externe Beschaltung: Spulen, Kondensatoren, Dioden, Widerstände, Transistoren, ...
-Angegebene, tatsächlich nutzbare und genutzte Akkukapazität: Wird eher im Bereich 440mAh liegen.
-Externer Speicher für GPS Daten
-...

Berechnen kann man das nicht wirklich. Weil zum Einen ist nicht wirklich bekannt, was verbaut ist. Und zum Anderen nicht ob alles dauerhaft läuft. Allein mit GPS und Display dauerhaft aktiv kommt man selbst mit 480mAh unter 7h. Und das trotz 1mA Mikrocontroller.

lorenz7433
23.04.2016, 04:50
Nein. µC ist die Abkürzung für Mikrocontroller. Beim Mikrocontroller ist CPU, Speicher und Peripherie auf einem Chip. Dadurch sehr kompakt. Sind außerdem sehr sparsam mit begrenzter Rechenleistung.

mein ich ja.
IC,µC, microcontroller aller der gleiche käse.

zu comodore Zeiten nannte man das zeug noch eprom und diesen mit nem code beschreiben nannte man brennen....:ignore:


Allein mit GPS und Display dauerhaft aktiv kommt man selbst mit 480mAh unter 7h. Und das trotz 1mA Mikrocontroller.

kann ich mir kaum vorstellen.
warum wird dann ein spartanisches Display in suuntos verbaut das einzig darum drin ist da es"keinen Strom schluckt" laut Hersteller?
wenn es dann doch gewaltige mengens schluckt.

dann könnten sie gleich moderne vollfarb Displays verbauen mit neuester paneltechnologie in Hocher Auflösung bei 50ma Stromverbrauch auf 1" bildschirmgröße.

oder gleich zu ner smartwatch greifen.
smartwatches packen im betrieb auch nur nen halben tag aber bei 100x größerem funktionsumfang als ne suunto dann zumindest.

ich hatte zwar nie ne suunto oder änliches aber ich dachte immer der Vorteil ist der besonders niedrige Strom verbrauch durch den minimalistischen/reduzierten aufbau solcher geräte.

ApoC
23.04.2016, 07:35
Hui warum geht das hier eigentlich auf einmal so ab?

Ein paar Dinge noch zum Abschluss. Ich bin ansonsten hier jetzt raus. Auch wenn es mein Thread ist aber das wird mir hier langsam zu heiß! Beim eigentlichen Thema ist das hier ja schon lange nicht mehr:

@lorenz7433: Die Spannung oder wie du sagst die Volt am Eingang des Ladereglers sind in einem gewissen Bereich - den von dir wegzitierten Spezifikationen + ein bißchen reserve - egal. Ich bitte dich also erstmal das Zitat von mir zu korrigieren. Aktuell hast du da durch die .... den Sinn genommen und es in falsch umgegedreht. Ansonsten stimme ich dir da eben natürlich zu - wie auch vorher geschrieben - aber irgendwann funktioniert der Regler auch nicht mehr. Jenachdem welche Fehler dort berücksichtigt wurden schaltet er z.B. ab oder eben auch nicht. Was er macht wenn du ihn z.B. im Extremfall mit 1 V oder mit 50 V oder noch mehr versorgst weiß wohl nur Suunto selbst. Genau ob die von Schmusebaerchen angesprochenen Schutz ICs eingebaut sind. Alleine den Akku mit 4 V am USB komplett zu laden wäre schon nicht mehr so ganz einfach. Denn damit da noch Strom fließen kann brauchst du was? Einen Hochsetzsteller oder eine andere Schaltung die aus aus 4 V die benötigten 4,25 V macht. Sicher, dass er da drin ist?


@Schmusebaerchen: Na und dann habe ich eben einen der Ladezyklen verballert. Ist doch meine Uhr. Ansonsten ist das kein "verbotener" Betrieb der die Uhr sofort zerstören sollte. Da ich die Uhr vorher nie leer gemacht hab und auf einmal das unten nochmal genauer beschriebene Phänomen mit dem Akku auftrat ist das für mich ein erlaubtes vorgehen. Und wenn die Chance auch klein ist. Vielleicht hätte es ja was gebracht. Ausschalten kann man die Uhr übrigens nicht. Nur GPS und so zuschalten. Bei 3 % laut Anzeige wird sie zu einer normalen Uhr die nix Anderes mehr kann als Zeit anzeigen. Sie bleibt aber an d.h. die Schutzschaltung des Akkus - wenn er denn eine hat - greift noch nicht. Sie jetzt weiter zu betreiben könnte schwierig werden und das habe ich auch nicht gemacht. Ich weiß bis heute nicht warum die Kapazität eingebrochen ist. Ich habe die Uhr gebraucht gekauft d.h. ich weiß nicht wie der Akku zu beginn behandelt wurde. Ja er könnte zu Beginn nicht voll geladen worden sein. Das wäre dann aber vor 1 1/2 Jahren gewesen. Was ich aber weiß ist, dass ich im Februar im Skiurlaub bei ~8 h Skitagen am Ende noch etwa 20 % laut Anzeige drin hatte. Das entspricht mehr als den Herstelelrangaben. Kurz darauf ist es nicht mehr möglich die Uhr 8 h zu nutzen. Anzeige hin oder her.

Zum Thema Suunto selbst: Was sich jeder kauft bleibt jedem selbst überalles. Die Uhr läuft rund 2 Wochen als normale Uhr, ungefähr 125 h wenn man das GPS aus macht und nur Kompass usw. nutzt. 25 h bei GPS aufzeichung alle 60 s, ca. 12 h wenn man alle 5 s aufzeichnet und 8 h wenn jede Sekunde aufgezeichnet wird. Suunto hat aber natürlich auch noch die klassischen Berguhren die mit einer Batterie monatelang halten... Das ist aber etwas anderes.

HaegarHH
23.04.2016, 07:46
Die Uhr läuft rund 2 Wochen als normale Uhr, ungefähr 125 h wenn man das GPS aus macht und nur Kompass usw. nutzt. 25 h bei GPS aufzeichung alle 60 s, ca. 12 h wenn man alle 5 s aufzeichnet und 8 h wenn jede Sekunde aufgezeichnet wird.
Ich verwende seit letzten Jahr tlw. noch eine andere Variante mit meiner Polar V800, Nachladen während des Betriebs mit kleiner Powerbank, funktioniert problemlos. Je nach Situation mache ich sie dann z. B. aussen an einem Schultergurt fest und trage sie dann nicht am Handgelenk. Damit wird dann eher der Speicher der limitierende Faktor.



Was ich aber weiß ist, dass ich im Februar im Skiurlaub bei ~8 h Skitagen am Ende noch etwa 20 % laut Anzeige drin hatte. Das entspricht mehr als den Herstelelrangaben. Kurz darauf ist es nicht mehr möglich die Uhr 8 h zu nutzen. Anzeige hin oder her.
Ich kann mich nur noch einmal wiederholen, auch wenn mir nüchtern technisch dargelegt wurde, dass es so nicht sein kann, …ich kenne es halt anders :ignore: Da hat ein Update der Uhr dazu geführt, dass sie auf einmal spürbar schneller leer war, ebenfalls erlebt, dass irgendwann was "schief lief" und die Uhr den Komplettreset brauchte, denn obwohl alle Anzeigen sagten, dass kann nicht sein, konnte man dem Akku beim ausgesaugt werden zuschauen.

Von solchen Problemen bei anderen Geräten fange ich erst gar nicht an :roll:

ApoC
23.04.2016, 07:54
I[...]
Ich kann mich nur noch einmal wiederholen, auch wenn mir nüchtern technisch dargelegt wurde, dass es so nicht sein kann, …ich kenne es halt anders :ignore: Da hat ein Update der Uhr dazu geführt, dass sie auf einmal spürbar schneller leer war, ebenfalls erlebt, dass irgendwann was "schief lief" und die Uhr den Komplettreset brauchte, denn obwohl alle Anzeigen sagten, dass kann nicht sein, konnte man dem Akku beim ausgesaugt werden zuschauen.

Von solchen Problemen bei anderen Geräten fange ich erst gar nicht an :roll:

Genau das kenne ich auch von "anderen Geräten" - das letzte Mal übrigens vor zwei Tagen - da bewirken Resets machmal Wunder.

Schmusebaerchen
23.04.2016, 09:25
mein ich ja.
IC,µC, microcontroller aller der gleiche käse.

zu comodore Zeiten nannte man das zeug noch eprom und diesen mit nem code beschreiben nannte man brennen....:ignore:

Oooh nein :(
IC: Schaltung in einem Gehäuse zum Auflöten; Inhalt: kann alles mögliche sein, kann Speicher mit Software enthalten, muss aber nicht mal Speicher haben.
µC: abgespeckter Mini PC (bzw. korrekter eine Steuerung) in einem Gehäuse (IC); Inhalt: CPU, RAM, (E)EPROM, ...
EPROM: Elektronisch programmierbarer nicht flüchtiger Speicher. Das ist eine Speicherform, kein Bauteil. Kann als separates Bauteil(IC) hergestellt sein, z.B. im Desktop PC oder in einem anderen IC enthalten sein, z.B. im µC.

Auch zu Comodore Zeiten hat man zwischen IC und EPROM sehr wohl unterschieden. Und auch damals(gerade damals) gab es bereits Festspannungsregler, die ohne Software einen Lithium Akku laden könnten. Mit kaskadierter H-Brücke sogar mit Ladezustandsanzeige ohne irgendwelche Software.
Es geht zwar immer mehr Richtung Software, aber das heißt nicht, dass alles Software ist. Und schon gar nicht, dass alles schon immer Software war.

Gerade für solche Sachen, wie Akku laden ist eine Hardwarelösung kompakter und weniger anfällig, als eine Softwarelösung.

Vorsicht mit den 4,2 und 2,7V für Lithium Ionen. Es gibt 3,6 und 3,7V Zellen. Und war es für alle Lithium Typen gemeint: LiFePo4 haben 3,3V Zellspannung. Daher immer Datenblatt lesen oder sichere Spannungspegel wählen.

@ApoC: Es gibt eine USB Spezifikation. Diese schreibt vor, was eine USB Quelle maximal an Spannung liefern darf. Mehr als das muss der Verbraucher abkönnen. Die Schutzbeschaltung wird viel höher als diese Spezifikation angesetzt. Wer ein nicht USB konformes Netzteil verwendet...selbst schuld.

50V bekommt man als Endverbraucher nicht so leicht. Maximal 24V, eher 12V. Wenn ein Schutz verbaut ist, dann muss dieser die 12V abkönnen, sonst ist er sinnlos. Ein Spannungsregler für 4,2V (LiPo) kann idr. mindestens 10 bis 15V ab.

Daraus ergibt sich: Die Wahrscheinlichkeit den LadeIC oder andere Komponenten der Uhr zu grillen, ist um ein vielfaches höher, als dem Akku mit Überspannung Kapazität zu entziehen. Da ist es wahrscheinlicher, dass man mit den 50V den Akku zur Explosion bringt, als ihn nur zu schädigen.

Du hast im Prinzip jetzt folgende Möglichkeiten:
-Reset. Vorsicht vor dem versteckten Herstellerreset, dieser kann auch mal zu viel zurücksetzen, z.B. Kalibrierungsdaten
-Einschicken, viel Geld bezahlen für Firmwareupdate und Fehlersuche, Erfolgsaussichten sehr gering.
-Firmwareupdate selbst durchführen, mit der Gefahr dass etwas schief läuft.
-Einschicken, neuer Akku.
-Mit der etwas geringeren Akkukapazität leben.

ApoC
23.04.2016, 09:52
[...]
@ApoC: Es gibt eine USB Spezifikation. Diese schreibt vor, was eine USB Quelle maximal an Spannung liefern darf. Mehr als das muss der Verbraucher abkönnen. Die Schutzbeschaltung wird viel höher als diese Spezifikation angesetzt. Wer ein nicht USB konformes Netzteil verwendet...selbst schuld.

50V bekommt man als Endverbraucher nicht so leicht. Maximal 24V, eher 12V. Wenn ein Schutz verbaut ist, dann muss dieser die 12V abkönnen, sonst ist er sinnlos. Ein Spannungsregler für 4,2V (LiPo) kann idr. mindestens 10 bis 15V ab.
[...]


Ich weiss, daher hatte ich auch keine Bedenken bei dem Sony-USB-Ladegerät. 50 V bezog sich eben auch auf dieses "Volt völlig egal..." Denn das stimmt einfach nicht.

Hier schreibe ich mal in deinen Post gefettet rein. Das waren aber aber meine Ideen die ich vorher hatte. Hatte eben auf einen "Trick 17" gehofft.


Du hast im Prinzip jetzt folgende Möglichkeiten:
-Reset. Vorsicht vor dem versteckten Herstellerreset, dieser kann auch mal zu viel zurücksetzen, z.B. Kalibrierungsdaten (durchgeführt ohne Erfolg/Schaden)
-Einschicken, viel Geld bezahlen für Firmwareupdate und Fehlersuche, Erfolgsaussichten sehr gering (siehe neuer Akku)
-Firmwareupdate selbst durchführen, mit der Gefahr dass etwas schief läuft.(durchgeführt ohne Erfolg/Schaden)
-Einschicken, neuer Akku.(evtl. später)
-Mit der etwas geringeren Akkukapazität leben.(aktueller Plan und gucken wie es sich entwickelt...)

Schmusebaerchen
23.04.2016, 13:32
Was hast du denn erwartet?
Dass man irgendwo ne versteckte Option aktiviert und der Akku ist werksneu?

Akkus sind das Verschleißteil Nummer 1 bei mobilen Geräten (neben Lüftern). Statt zusätzlichen Aufwand in so eine versteckte Option zu stecken, platziert man den Akku nahe warmen Bauteilen, damit er langsam durchgebraten wird. Nicht nachweisbar und funktioniert zu 100%.
Ob Suunto das macht. Keine Ahnung, möchte ich nicht falsch beschuldigen. Mit oder ohne Sterbehilfe. Irgendwann lässt jeder Akku nach.

ApoC
23.04.2016, 14:02
Was hast du denn erwartet?
Dass man irgendwo ne versteckte Option aktiviert und der Akku ist werksneu?
[...]

Nochmal: Ich habe die Uhr nach Anzeige nicht besonders tief entladen (Anzeige ~20%) oder anderweitig so benutzt wie Suunto es verbietet (mit Ausnahme des Ladens am Sony-Ladegerät. Das würde Suunto wohl nicht "erlauben"). Und selbst wenn würde ich davon ausgehen, dass der Akku dagegen geschützt ist, dass man ihn durch Tiefentladen zerstört. Ansonsten müsste jede Uhr tiefentladen ausgeliefert werden oder wäre kaputt wenn man sie mal ein paar Monate nicht anfasst. Dann verliert der Akku innerhalb kürzester Zeit 20-30 % seiner nutzbaren Kapazität. Die vorherigen ich schätze mal 20 Ladezyklen die ich gemacht hab waren ziemlich konstant. Für mich ist und bleibt das nicht normal und nicht mit dem normalen, schleichenden Abnehmen der Kapazität vergleichbar. Ich gehe daher von irgendeiner unnormalen Fehlfunktion aus. Ich weiß nur nicht was. Wenn der Akku jetzt jedes Mal 2 min weniger gehalten hätte, hätte ich das einfach so hingenommen. Es kann natürlich sein, dass der Akku wirklich ohne äußeres Einwirken innerhalb dieser 2-3 Ladezyklen die Kapazität verloren hat allerdings ist das statistisch gesehen bei einem 1 1/2 Jahre alten und dauerhaft benutztem Akku sehr unwahrscheinlich. Ähnliches gilt für die andere Hardware. Möglich: Ja. Wahrscheinlich: Nein.

iwp
23.04.2016, 14:20
Welche Apps hast Du auf der Uhr installiert?

ApoC
23.04.2016, 14:24
Welche Apps hast Du auf der Uhr installiert?

Die eine heißt "DOWNHILL STATS" zum Skifahren von user kemetter und "SUNRISE/SUNSET" von Movescount selber. Dazu habe ich dann noch eine selbstgeschriebene für die Durchschschnittsgeschwindigkeit in Bewegung. Das ist ein Dreizeiler. Herz- und Trittfrequenz sind übrigens nicht aktiviert.

iwp
23.04.2016, 14:41
Probier es doch mal ohne die Apps, wobei ich schätze, es liegt wohl doch am Akku. 50 Euro für einen Wechsel bei dem die Uhr danach wieder 100m Wasserdicht finde ich angemessen. Ist ja auch momentan die einzige Uhr in der Klasse, die das bietet.

lorenz7433
24.04.2016, 10:35
@lorenz7433: Die Spannung oder wie du sagst die Volt am Eingang des Ladereglers sind in einem gewissen Bereich - den von dir wegzitierten Spezifikationen + ein bißchen reserve - egal. Ich bitte dich also erstmal das Zitat von mir zu korrigieren. Aktuell hast du da durch die .... den Sinn genommen und es in falsch umgegedreht.

ich Nehms zurück das was ich falsch verstanden"zitiert" habe auch wenn ich jetzt nicht mehr weiß worin deine bedenken eigentlich bestehen.

ich habs so verstanden:
das deine suunto nen USB eingang hat und du darin bedenken hast was für eine Volt zahl da an liegt "zwischen USB stecker und Uhr"und ob das wichtig ist.
wenn dem so ist war meine antwort das kann man völlig vernachlässigen.

hier lese ich änliches heraus?

Nochmal: Ich habe die Uhr nach Anzeige nicht besonders tief entladen (Anzeige ~20%) oder anderweitig so benutzt wie Suunto es verbietet (mit Ausnahme des Ladens am Sony-Ladegerät. Das würde Suunto wohl nicht "erlauben"). Und selbst wenn würde ich davon ausgehen, dass der Akku dagegen geschützt ist, dass man ihn durch Tiefentladen zerstört. Ansonsten müsste jede Uhr tiefentladen ausgeliefert werden oder wäre kaputt wenn man sie mal ein paar Monate nicht anfasst.

ersten was meinste mit tief entladen?
lief entladen bei li-ion Akkus bedeutet eingentlich man entlädt ihn unter den grenzwert des zulässigen was interne Zerstörung bedeutet.
bei tief Entladung bilden die trennschichten zwischen den Elektrolyten brücken was kurzschlüsse zur folge hat und meist mit brand und unter umständen der Explosion des Akkus endet.

eine tief entladener li-ion Akku ist vor geschädigt oder eben schon zerstört und darf eigentlich nicht mehr verwendet werden!

tief- entladen im zusammenhang mit li-ion Akkus hat ne besondere Bedeutung.

dann sagt das du nichts machst was suunto verbietet und das suunto es verbieten würde ein sony Ladegerät zu benutzten.
warum sollte suunto das verbieten und was ist dein sony für eine art Ladegerät?
und was hat das nutzens eines ladegerätes dann wieder mit schutz gegen tiefentladung zu tun, da du es in einem satz zusammenhängst die 2 Sachen.

ja du drückst es bishen unverständlich aus.

mach mas mal anders.

suunto bietet ein USB kabel an:
http://www.bike-discount.de/de/kaufen/suunto-ambit-netzkabel-fuer-alle-ambit-gps-track-pod-490725?delivery_country=48&gclid=CPiXoNLypswCFUSVGwodCCMPrA

das eine ende steckt man an die Uhr"zb: suunto 2-3 usw..... "den breiten stecker an irgend ein USB ausgang, PC, USB Netzteile,powerbanken, solarpanels, oder sonst was man will was nen USB stecker hat und Strom ab geben kann.
so will es suunto und dafür ist dieser stecker da.





Auch zu Comodore Zeiten hat man zwischen IC und EPROM sehr wohl unterschieden.

sorry dachte bei den Amigas 500,1000,... modelle die mit nem Kickstarter EPROM gelaufen sind war dieser schon getaktet und hat autonom den Computer hochfahren und starten können.
also RAM+CPU verbaut in diesen "EP"ROMs, wenn diese nur "fest beschreibbare"RAMs waren hab ichs falsch in errinierung und noch ne ein extra bauteil hat dann den ROM augelesen, also warens keine ICs.:roll:

ApoC
24.04.2016, 12:17
[...]
ersten was meinste mit tief entladen?
lief entladen bei li-ion Akkus bedeutet eingentlich man entlädt ihn unter den grenzwert des zulässigen was interne Zerstörung bedeutet.
bei tief Entladung bilden die trennschichten zwischen den Elektrolyten brücken was kurzschlüsse zur folge hat und meist mit brand und unter umständen der Explosion des Akkus endet.

eine tief entladener li-ion Akku ist vor geschädigt oder eben schon zerstört und darf eigentlich nicht mehr verwendet werden!

tief- entladen im zusammenhang mit li-ion Akkus hat ne besondere Bedeutung.[...]

Ich gehe jetzt einfach davon aus, dass die Uhr solange sie normal läuft - also nicht monatelang in der Ecke liegt - sei es durch die Sperrung der Uhr bei etwa 3 % oder durch die Akkuschutzschaltung den Akku nicht beschädigt. Ob es überhaupt möglich ist den Akku so zu entladen, dass er zerstört oder stark beschädigt wird wage ich zu bezweifeln. Das meine ich mit Tiefentladung. Es gibt bestimmt genug Leute die die Uhr auf einer Tour leer machen und dann noch ein paar Tage weitergehen. Die Uhr geht dann wahrscheinlich aufgrund der Akku Schutzschaltung aus. Wenn jede Uhr dabei kaputtgehen würde wäre das ziemlich teuer für Suunto weil das bestimmt einige in der Garantiezeit des Akkus machen. Zusammenfassung: Der Akku wurde nicht tiefentladen und dadurch nicht zerstört.



dann sagt das du nichts machst was suunto verbietet und das suunto es verbieten würde ein sony Ladegerät zu benutzten.
warum sollte suunto das verbieten und was ist dein sony für eine art Ladegerät?
und was hat das nutzens eines ladegerätes dann wieder mit schutz gegen tiefentladung zu tun, da du es in einem satz zusammenhängst die 2 Sachen.

ja du drückst es bishen unverständlich aus.
[...]

Ich habe die Uhr normal genutzt. Ich war also schwimmen, skifahren, wandern, radfahren, habe sie normal als Armbanduhr getragen, zwischendurch am PC geladen usw.. Was man eben mit so einer Uhr macht. Mir fällt dabei keine Tätigkeit ein die nicht vorgesehen/verboten ist. Z.b. in die Sauna gehen, die Uhr mit der Hintergrundbeleuchtung als Taschenlampe verwenden, die Uhr in flüssigem Stickstoff einfrieren, auf den Boden schmeissen usw.. Zusammenfassung: Ich wüsste nicht womit ich die Uhr kaputt gemacht haben sollte. Völlig normal genutzt.


[...]suunto bietet ein USB kabel an:
http://www.bike-discount.de/de/kaufe...FUSVGwodCCMPrA

das eine ende steckt man an die Uhr"zb: suunto 2-3 usw..... "den breiten stecker an irgend ein USB ausgang, PC, USB Netzteile,powerbanken, solarpanels, oder sonst was man will was nen USB stecker hat und Strom ab geben kann.
so will es suunto und dafür ist dieser stecker da.

Ja genau dieses Kabel habe ich auch. Das Sony-Ladegerät gehört zu einem Handy besitzt ebenfalls eine USB-Anschluss da man das Handy mit dem Ladegerät oder mit dem PC laden kann. Somit war meine Schlussfolgerung die gleiche wie deine. "Hey da kann doch die Uhr dran und ich kann sie ohne PC laden." Suunto bietet ebenfalls ein Ladegerät an was einen USB-Anschluss hat. Quasi genauso wie das Sony. Wahrscheinlich steht aber irgentwo bei Suunto, dass man nur das besagte Suunto Ladegerät verwenden soll weil sonst nicht dafür garantiert werden kann, dass die Uhr nicht beschädigt wird. Somit ist das von Suunto aus wahrscheinlich "verboten". Die Wahrscheinlichkeit einer Schädigung sehe ich jedoch weiterhin als nicht existent an weil der Laderegler und alles was dazu gehört damit wohl klar kommen sollte.

lorenz7433
24.04.2016, 13:07
Zusammenfassung: Der Akku wurde nicht tiefentladen und dadurch nicht zerstört.

ich weiß nicht wo es mit tiefenladung angefangen hat oder wer dir da was ins ohr gesetzt hat.
tief-entladung ist kein Thema für dich,
Akkus sind in allen gebrauchgegeständen Handy, dein Uhr usw.... immer 2 fach gegen eine solche geschützt und du hast darauf auch keinen einfluss.

Gebrauchsgegenstand einfach von 100% anzeige bis 0% anzeige nutzen und gut ist es.





Wahrscheinlich steht aber irgentwo bei Suunto, dass man nur das besagte Suunto Ladegerät verwenden soll weil sonst nicht dafür garantiert werden kann, dass die Uhr nicht beschädigt wird.

bei suunto steht garn nichts das man von dehnen ein Netzteil nutzen soll nur weil sie zufällig eins ins Sortiment genommen haben.

das was ich dir mit dem USB standart sagen wollte:
wenn was nen USB stecker dran hat kann man es immer an jeden anderen USB hängen, ist der sin der Sache und das gemütliche daran.

wo man unterwegs ne USB-out findet kann man auch jedes x-beliebige gerät dran hängen, egal ob ich dann an diese gefundene USB buchse ein Smartphone ,GPS , mp3 Player oder ne suunto hänge..... alles kann an jeden USB gesteckt werden zum laden.

ApoC
24.04.2016, 13:14
ich weiß nicht wo es mit tiefenladung angefangen hat oder wer dir da was ins ohr gesetzt hat.
tief-entladung ist kein Thema für dich,
Akkus sind in allen gebrauchgegeständen Handy, dein Uhr usw.... immer 2 fach gegen eine solche geschützt und du hast darauf auch keinen einfluss.

Gebrauchsgegenstand einfach von 100% anzeige bis 0% anzeige nutzen und gut ist es.
[...]


Genau und deswegen weiß ich einfach nicht wie ich den Akku innerhalb von 2-3 Ladezyklen kaputt gemacht haben soll. Wo wir wieder am Anfang wären. Ich habe übrigens nie an Tiefentsladung geglaubt sondern versuche hier nur mit allen Mitteln zu erklären, dass der Akku nicht tiefentladen wurde.





[...]
das was ich die mit dem USB standart sagen wollte:
wenn was nen USB stecker dran hat kann man es immer an jeden USB hängen, ist der sin der Sache und das gemütliche daran.

wo man unterwegs ne USB-out findet kann man auch jedes x-beliebige gerät dran hängen, egal ob ich dann an diese gefundene USB buchse ein Smartphone ,GPS , mp3 Player oder ne suunto hänge..... alles kann an jeden USB gesteckt werden zum laden.

So sollte es sein. Meine Messungen dazu haben jedoch ergeben, dass die Spannung bei unterschiedlichen Netzteilen bei gleichem angeschlossenen Verbraucher unterschiedlich stark eingebrochen sind. Teilweise unter 4 V und das liegt außerhalb des was ein USB-Port eigentlich liefern muss. (Zum Ladeeregler schicke ich dir nachher noch eine Mail).

Schmusebaerchen
24.04.2016, 17:57
sorry dachte bei den Amigas 500,1000,... modelle die mit nem Kickstarter EPROM gelaufen sind war dieser schon getaktet und hat autonom den Computer hochfahren und starten können.
also RAM+CPU verbaut in diesen "EP"ROMs, wenn diese nur "fest beschreibbare"RAMs waren hab ichs falsch in errinierung und noch ne ein extra bauteil hat dann den ROM augelesen, also warens keine ICs.:roll:
Lass gut sein, bevor es noch falscher wird. Der zweite Satz ist ohnehin kein Deutsch mehr. Wenn ich wüsste welche Sprache es ist, würde ich den Google Übersetzer benutzen ;-) (spaßig gemeint)
Aber ein Tipp: Schlag einfach die Abkürzungen der Bezeichnungen nach. Dann ist die Funktion und Abgrenzung meistens schon ersichtlich.


Ob es überhaupt möglich ist den Akku so zu entladen, dass er zerstört oder stark beschädigt wird wage ich zu bezweifeln.
Zerstörung: nein (bei sachgemäßer Handhabung und ohne technischen Defekt)
Schädigung: jain
Schädigung ist eine Frage der Definition. Erhöhter Verschleiß fassen manche als Schädigung auf. Andere als normale Nutzungsspuren. Je tiefer du den Akku jedes mal entlädst (ohne die gefährliche Tiefenentladung), desto stärker verschleißt dein Akku. Bei normaler Nutzung (1-3x pro Woche) und normaler Entladung (10-100%) sollte der Akku die Garantie überstehen. Garantiert wird nix. Deswegen gibt es die Klausel: "Akku ist von Garantie ausgeschlossen." Ob das bei Suunto auch so ist musst du mal suchen.

Richtiges Laden eines Akkus (selbst bei idiotensicheren fest verbauten Akkus) kann eine Vervielfachung der Lebenszeit bedeuten. Demzufolge würde ich sagen: Ja man kann ihn (in gewissen Grenzen) durch falsches Laden schädigen.


Wahrscheinlich steht aber irgentwo bei Suunto, dass man nur das besagte Suunto Ladegerät verwenden soll weil sonst nicht dafür garantiert werden kann, dass die Uhr nicht beschädigt wird. Somit ist das von Suunto aus wahrscheinlich "verboten". Die Wahrscheinlichkeit einer Schädigung sehe ich jedoch weiterhin als nicht existent an weil der Laderegler und alles was dazu gehört damit wohl klar kommen sollte.
Das schreibt selbstverständlich jeder drauf:
1. Um Garantieklagen zu entgehen.
2. Um die eigenen Netzteile zu verkaufen.
Verboten ist es nicht, sonst würden die dich verklagen wenn du es machst. Die Garantie könnte verwehrt werden. Je nach Kulanz des Herstellers aber auch nur Defekte, die dies als Ursache haben könnten. Eine Vermindung der Akkukapazität gehört nicht dazu (da gibt es wie gesagt eh meistens keine Garantie drauf).

Wenn der Hersteller ganz und gar nicht möchte, dass du es über USB lädst, dann verbaut er einen Spezialstecker. Beim zugehörigen USB Adapter wird die Versorgungsspannung nicht verbunden, nur die Daten und Massepins. Da hierbei nur eine Bastellösung oder unseriöse Drittanbieter das ersehnte USB Ladekabel liefern können, wäre eine Ladung über USB nicht zulässig. Da USB verbaut/angeboten wird, ist es auch zulässig.

Bei einem Defekt (also bei flascher USB Spannung ist eher die ganze Uhr hinüber), dann wird Suunto zurecht auf den Netzteilhersteller (Sony) verweisen. Von Sony Netzteilen habe ich bisher noch nichts schlechtes gehört. Und mein Sonyakku ist auch mit der Sony Ladeschale zufrieden.


Gebrauchsgegenstand einfach von 100% anzeige bis 0% anzeige nutzen und gut ist es.
Mit 10 bis 100% hält der Akku länger.
Mit 20 bis 90% noch mal viel viel länger. (aber nicht praxistauglich)

Nochmal: Für die allseitsbekannte Tiefenentladung gilt ein willkürlich festgelegter Wert.
Der Kapazitätsverringernde Effekt der Tiefenentladung beginnt bei 99% Ladezustand und nimmt exponentiell mit der Entladung zu. Der Spannungswert wurde festgelegt, dass man sagen kann: "Ok 500 Zyklen, das ist praxistauglich, darunter ist die Tiefenentladung." Man hätte auch genauso gut sagen können, dass 2000 Zyklen praxistauglich sind. Oder 1 Zyklus.

Die Tiefenentladung die du meinst, ist die vollständige chemische Zersetzung der Zelle und liegt weit darunter. Mit Schutzbeschaltung nicht zu erreichen. Hab mal nachgesehen: 1,5V.

Und genau das ist der Grund, warum es keine festgelegte Spannung für den Tiefenentladeschutz gibt. Zwischen 2,1 und 3V ist eine große Spanne. Und aus genau diesem Grund sollte man Lithium Akkus nicht "einfach" von 0-100% nutzen, sondern so flach wie möglich laden.


Meine Messungen dazu haben jedoch ergeben, dass die Spannung bei unterschiedlichen Netzteilen bei gleichem angeschlossenen Verbraucher unterschiedlich stark eingebrochen sind. Teilweise unter 4 V und das liegt außerhalb des was ein USB-Port eigentlich liefern muss.

Das ist ein völlig normales Verhalten. Irgendwann bricht jedes Netzteil ein. Spätestens, wenn man den Stecker zieht ;-)
Unterspannung ist kein Problem. Führt meist nur zum Absturz. Bei großen Verbrauchern kann es zur Erhöhung des Stromes führen. Das Netzteil sollte im Normalfall gegen Überlast geschützt sein und schaltet dann einfach ab. Genauso sämtliche Schaltregler, auf deren Prinzip die moderne Akkuladung beruht. Unter einer Minimalspannung machen die einfach dicht.

Es spricht dabei allerdings nichts dagegen, die USB Spezifikation übermäßig zu erfüllen. Das heißt, das USB Netzteile auch mal 5,001V genau arbeiten können und die Laderegler für den Akku bei 3-10V arbeiten. USB ist ja nur eine Mindestanforderung. Waren das überhaupt alles USB Netzteile, die du getestet hast? Bedenke, dass für USB2.0 nur bis 500mA zulässig sind. Außerdem sind die Verbraucher entscheidend. Apple und Samsung Ladenetzteile sind unterschiedlich kodiert.

Um das Argument gleich von vornherein zu entkräfitgen: Mit zu geringem Ladestrom kannst du den Akku nicht schädigen. Ist sogar besser für den Akku (Datenblatt Lithium Zelle -> 7.6 lesen (http://www.produktinfo.conrad.com/datenblaetter/1400000-1499999/001410109-da-01-en-SAMSUNG_18650_LI_ION_AKKU_3000MAH__8ER.pdf)). Zu viel Spannung wird (in bestimmten Grenzen) heruntergesetzt. Zu wenig Spannung wird einfach abgeschalten.

ApoC
24.04.2016, 18:27
[...]
Zerstörung: nein (bei sachgemäßer Handhabung und ohne technischen Defekt)
Schädigung: jain
Schädigung ist eine Frage der Definition. Erhöhter Verschleiß fassen manche als Schädigung auf. Andere als normale Nutzungsspuren. Je tiefer du den Akku jedes mal entlädst (ohne die gefährliche Tiefenentladung), desto stärker verschleißt dein Akku. Bei normaler Nutzung (1-3x pro Woche) und normaler Entladung (10-100%) sollte der Akku die Garantie überstehen. Garantiert wird nix. Deswegen gibt es die Klausel: "Akku ist von Garantie ausgeschlossen." Ob das bei Suunto auch so ist musst du mal suchen.

Richtiges Laden eines Akkus (selbst bei idiotensicheren fest verbauten Akkus) kann eine Vervielfachung der Lebenszeit bedeuten. Demzufolge würde ich sagen: Ja man kann ihn (in gewissen Grenzen) durch falsches Laden schädigen.
[...]

So wie du es beschreibst 1-3x pro Woche usw. habe ich die Uhr seit Dezember genutzt. Suunto gibt auf den Akku 1 Jahr oder 300 Ladezyklen Garantie. Der Akku ist also aus der Garantie. Und um es nochmal zu wiederholen: Der Akku hat ein Alter (1 1/2 Jahre) und evtl. auch eine Anzahl Ladezyklen erreich in denen die Kapazität abnehmen kann. Das habe ich niemals bestritten. Aber wie sieht der Kapazitätsverlust eines normal alternden Akkus aus? Das hast du irgendwo schon selber geschrieben soweit ich weiß. Und genauso kenne ich das auch: Die Kapazität nimmt bei jedem Laden ein kleines bisschen ab. Hier müssen wir nicht über genaue Zahlen sprechen aber es sind nicht auf einmal 10 % pro Ladezyklus. Das Ganze dann 2-3 Mal und dann ändert sich erstmal nichts mehr. Aktuell hält er nämlich auch über mehrere Ladezyklen seine Kapazität. In etwa so spielte es sich aber bei mir ab. Ist das für dich ein normales (Alterungs)Verhalten eines LiPo/Li-Ion Akkus? Für mich nicht! Und auch durch falsches Laden halte ich das durch die Schutzschaltungen und Laderegler für nicht erzielbar (Sauna, Backofen oder Gefrierschrank lassen wir mal außen vor).

ApoC
24.04.2016, 18:28
[...]
Um das Argument gleich von vornherein zu entkräfitgen: Mit zu geringem Ladestrom kannst du den Akku nicht schädigen. Ist sogar besser für den Akku (Datenblatt Lithium Zelle -> 7.6 lesen (http://www.produktinfo.conrad.com/datenblaetter/1400000-1499999/001410109-da-01-en-SAMSUNG_18650_LI_ION_AKKU_3000MAH__8ER.pdf)). Zu viel Spannung wird (in bestimmten Grenzen) heruntergesetzt. Zu wenig Spannung wird einfach abgeschalten.

Das hätte und habe ich auch nie behauptet. Solange der Laderegler arbeiten kann ist alles gut! Aber wie du schon schreibst: Auch das hat Grenzen. Ist aber ein anderes Thema.

Schmusebaerchen
24.04.2016, 19:42
Wie ich es mir noch erklären könnte: Es wurde eine sehr günstige Ladezustandsanzeige verbaut, die nur den Strom misst. Und die Korrektur durch die Spannung hat man auf einen einzigen festen Wert reduziert.

Soll heißen, angenommen du hast den Akku immer bis minimal 3,1V entladen (ich schreibe absichtlich keine %) und er hat fleißig mAh gezählt, wobei er auf angenommen 400mAh gekommen ist. In angenommen 6h wurden 400mAh von 480mAh verbraucht, also ist er zu 83% entladen. Bischen Verhältnisgleichung ("Dreisatz"), kommen noch 1,2h Laufzeit raus.

Was die Ladezustandsanzeige nicht weiß, ist dass der Akku jedes mal kurz vor der Korrekturschwelle stand. Jetzt hast du ihn intern auf 3,0V entladen. Bei dieser Spannung wird eine Akkuwarnung(nicht kritischer Zustand, aber bald leer) ausgelöst. Die Ladezustandsberechnung hat noch 70mAh übrig, aber das Warnsignal kam schon -> Die Akkukapazität wird nur leicht korrigiert: 460mAh ....beim nächsten mal 440mAh und nun 420mAh.

Leichte Korrektur deswegen, weil die entnehmbare Kapazität vom Entladestrom und der Temperatur abhängig ist. Eine zu große Korrektur könnte den Wert in die andere Richtung verfälschen.

Bei besseren Ladezustandserkennungen wird bei jeder Ruhephase des Akkus (ausgeschalten, Wechsel von Entladen auf Laden) die konkrete Akkuspannung gemessen, wodurch die Kapazität bei jedem Ladevorgang angepasst werden kann. Es wurde sozusagen auf einen Analog Digital Converter und damit einen Pin am Laderegler/Ladezustands IC gespart. Stattdessen verlässt man sich auf die Strommessungen und nutzt die Akkuwarnung über eine Komparatorschaltung gleich doppelt.

Ich weiß das es solche Ladezustandsanzeigen geben soll, die sich rein auf die mAh verlassen. In wie weit diese eingesetzt werden, wie zuverlässig die sind weiß ich nicht. Mit Firmwareupdate oder Reparatur erreichst du da nichts.

ApoC
24.04.2016, 20:07
Puhh auch da weiss wohl nur Suunto was dadrin steckt. Könnte natürlich sein. Auf so etwas in der Art zielten auch meine Versuche/Ideen mit dem Reset ab. Wenn ich es schaffe diese Korrektur - wenn es denn eine gibt - zu löschen müsste es ja wieder gehen. Ich bin mal gespannt wie es sich entwickelt. Machen kann ich aktuell wohl sowieso nichts. Aber: Ich habe sie gestern mal nach einem Treiberupdate malwieder an meinen PC gehängt. Das funktionierte zwischendurch nicht. Die Uhr zeigte, dass sie läd wurde aber nach Anzeige nicht voller. Nach zwei Stunden habe ich sie dann am Notebook geladen. Das Interessante: Heute ist die Anzeige bei 3 1/4 Stunden wandern nur von 97 % auf 85 % gefallen. Das passt wieder ganz gut zu früher. Abwarten! Wenn man das über einen Dreisatz hochrechnet kommt man auf 27 h. Das klappte früher ganz gut mit % ~ Laufzeit. Allerdings ist hier die Messunsicherheit schon recht groß.

Schmusebaerchen
24.04.2016, 20:50
Auf so etwas in der Art zielten auch meine Versuche/Ideen mit dem Reset ab. Wenn ich es schaffe diese Korrektur - wenn es denn eine gibt - zu löschen müsste es ja wieder gehen.
Nein. Die Korrektur sorgt dafür, dass du den richtigen Wert bekommst. Jede Ladezustandsanzeige muss erst lernen, was für ein Akku eingebaut ist. Indem du den Werksreset tätigst und damit die Korrektur löscht bekommst du die theoretischen Werte eines neuen Akkus angezeigt und nicht die tatsächlichen Werte deines alten Akkus. Dein Akku erhält dadurch nicht die verlorene Kapazität zurück.

Du bekommst also Werte angezeigt, die gar nicht existieren. Wenn es das ist was du möchtest, dann kleb einen Zettel drauf "noch 10h Akkulaufzeit" ;-)

Die % Anzeige sagt also rein gar nichts aus. Deine 85% könnten mit der falschen Annahme eines neuen Akkus von 480mAh berechnet sein. Die 85% sind dann in Wirklichkeit nur 75-80% deines Akkus. Dies kann zu einer verspäteten Abschaltung der GPS Funktion führen(je nach dem wie es aufgebaut ist). Dann greift nicht mehr die softwareseitige Abschaltung in den Energiesparmodus, sondern die hardwareseitige Schutzabschaltung der Akkuzelle. Bei dieser Abschaltung ist von einem Kapazitätsverlust auszugehen, da diese meist weit unterhalb der softwareseitigen Abschaltung liegt. Die Softwareabschaltung dient dazu den Akku vor einer Beschädigung (Kapazitätsverlust) zu schützen. Die Hardware "Schutzschaltung" dient dazu die Akkuzelle vor der völligen Zerstörung (Explosionsgefahr) zu schützen. Der Verlust von Akkukapazität ist da dann nebensächlich.

Die Softwareabschaltung übernimmt wie der Name sagt, die Software. Also beim Laptop/Smartphone das Betriebssystem oder ein Zusatzprogramm. Bei der Uhr eine Subroutine. Die Auswertung erfolgt über die Akkuanzeige, welche jedoch Aufgrund falscher Daten des Akkus (Kapazität Neuzustand, vs. aktueller Zustand) nicht greifen kann. Die Anzeige ist nicht leer, aber der Akku. Eine weitere Nutzung ist möglich. Beim Laptop z.B. kann der RAM weiterhin betrieben werden(Stand By). Bei deiner Uhr funktioniert noch die Zeitanzeige. Es können nur keine großen Verbraucher mehr zugeschalten werden.

Bei der Hardwareabschaltung wird die Akkuzelle komplett abgetrennt. In diesem Zustand DARF KEIN Strom mehr entnommen werden. Sonst wird der Akku stark Tiefenentladen. Der Akku wäre komplett hinüber. Sobald eine Ladespannung erkannt wird, wie der Akku wieder zugeschalten. Es sei denn er war bereits zu tief entladen, dann bleibt er abgeschaltet.

Laden am PC: Versuch mal hinten anzustecken. Kann auch sein, dass du zu viele USB Geräte dran hast und der PC nicht mehr Strom bereitgestellt hat oder andere Gründe. Unter Linux kann man sich anzeigen lassen, unter wie viel mA sich ein USB Gerät angemeldet hat. Unter Windows geht das sicher auch.

ApoC
24.04.2016, 21:22
[...]

Du bekommst also Werte angezeigt, die gar nicht existieren. Wenn es das ist was du möchtest, dann kleb einen Zettel drauf "noch 10h Akkulaufzeit" ;-)[...]

Würde ich ja machen wenn die Uhr nicht nach 6 Stunden von der Software gesperrt würde (ich kenne übrigens den Unterschied zwischen der Hard- und Softwareabschaltung) bzw. ich würde es einfach ignorieren ;) .


[...]
Laden am PC: Versuch mal hinten anzustecken. Kann auch sein, dass du zu viele USB Geräte dran hast und der PC nicht mehr Strom bereitgestellt hat oder andere Gründe. Unter Linux kann man sich anzeigen lassen, unter wie viel mA sich ein USB Gerät angemeldet hat. Unter Windows geht das sicher auch.[...]

War wohl das erste was ich gemacht hab ;) .


[...]Nein. Die Korrektur sorgt dafür, dass du den richtigen Wert bekommst. Jede Ladezustandsanzeige muss erst lernen, was für ein Akku eingebaut ist. Indem du den Werksreset tätigst und damit die Korrektur löscht bekommst du die theoretischen Werte eines neuen Akkus angezeigt und nicht die tatsächlichen Werte deines alten Akkus. Dein Akku erhält dadurch nicht die verlorene Kapazität zurück. [...]

Dann kann sie den Wert ja neu lernen. Wenn das einmal geht sollte es auch ein zweites Mal gehen. Und nochmal: Die verfügbare Kapazität ist innerhalb von 2-3 Ladezyklen verloren gegangen. Daher nochmal meine Frage von oben aus #38:


[...]Ist das für dich ein normales (Alterungs)Verhalten eines LiPo/Li-Ion Akkus? Für mich nicht! [...]

Schmusebaerchen
24.04.2016, 23:46
Würde ich ja machen wenn die Uhr nicht nach 6 Stunden von der Software gesperrt würde (ich kenne übrigens den Unterschied zwischen der Hard- und Softwareabschaltung) bzw. ich würde es einfach ignorieren ;) .


Dann kann sie den Wert ja neu lernen. Wenn das einmal geht sollte es auch ein zweites Mal gehen. Und nochmal: Die verfügbare Kapazität ist innerhalb von 2-3 Ladezyklen verloren gegangen. Daher nochmal meine Frage von oben aus #38:
Das verstehe ich nicht. Du machst einen riesen Aufstand wegen 25% Kapazitätsverlust. Willst aber unbedingt auf die Hardwareabschaltung hinaus, welche bei Lithium so gut wie immer zu erhöhtem Kapazitätsverlust innerhalb weniger Zyklen führt.

Ich weiß nicht, ob ich es geschrieben habe oder nicht, bin auch zu faul zum Suchen. Bei meinem Notebook hat der Akkumanager nicht richtig funktioniert. 3x Hardwareabschaltung und der Akku ist von ca 80 oder 90% auf 38% runter. 3 mal !!! Ist mir recht egal, weil der Akku nur als USV dient.
Mein Netbook, was ich mobil benutze und deshalb den Akku hege und pflege ist nach 7 Jahren bei ca 80%. Der Akku läuft 24/7, um den RAM im Stand By zu versorgen. Nutzung fast jeden Tag und fast immer im Akkubetrieb. Der gleiche Fehler hat mich da ca 5% gekostet bei einer einzigen Hardwareabschaltung. Danach habe ich mich sofort um den Fehler gekümmert.

Jetzt weißt du, was deiner Uhr passieren kann, wenn die Softwareabschaltung von einem intakten Akku ausgeht. Und wenn es tatsächlich so ist, dass der Akkuzustand erst kurz vor leerem Akku korrigiert wird oder sogar erst danach, dann schädigst du den Akku.


Nein es ist keine normale Alterung für mich. Ich bin aber auch nicht der Meinung, dass es ein Softwarefehler oder die tatsächliche Alterung ist. Sondern nur die Anpassung der Anzeige, auf die bereits zuvor stattgefundene Alterung.
Alles was bisher gesagt wurde sind Vermutungen. Was aber Fakt ist und dutzende Male nachgewiesen, ist das tiefes entladen einen Lithium Akku schädigt. Und dafür braucht es keine Tiefenentladung. Du suchst einen Fehler, der vielleicht gar nicht da ist und bist dafür bereit einen Fehler zu begehen, der bewiesen ist.

ApoC
25.04.2016, 07:46
Das verstehe ich nicht. Du machst einen riesen Aufstand wegen 25% Kapazitätsverlust. Willst aber unbedingt auf die Hardwareabschaltung hinaus, welche bei Lithium so gut wie immer zu erhöhtem Kapazitätsverlust innerhalb weniger Zyklen führt.[...]

Wo habe ich das geschrieben? Nirgens? Ich habe und hatte niemals vor den Akku bis zur Abschaltung zu entladen.

Um mein vorgehen nochmal zusammenzufassen. Ich habe die Uhr mehrere Monate genutzt und dabei meistens nach etwa 4-8 Stunden mit GPS geladen. Einige Male sogar 8h+. Da zeigte die Uhr immer noch an, dass sie noch weiterlaufen könnte. Alles ganz normal. Auf einmal stelle ich fest, dass ich die Uhr nur noch 6 Stunden nutzen obwohl ich sie sehr kurz zuvor noch 8 Stunden nutzen konnte. Also überprüfe ich das Ganze zunächst. Kann ja sein, dass die Uhr einen "schlechten Tag" hatte (das wird bestimmt gleich wieder zerpflückt). Benutze sie also erstmal wie vorher weiter um das Ganze zu beobachten, stelle jedoch fest: Ja ich kann sie nur noch 6 Stunden nutzen. Also ändere ich einfach mal mein Nutzungsverhalten und gucke was passiert. Was kann ich ändern? Genau das Ladeverhalten. Also lade ich sie ein paar Mal direkt nach der Benutzung und auch mal erst wenn ich sie laden muss weil sie sich selbst sperrt.



[...]
Ich weiß nicht, ob ich es geschrieben habe oder nicht, bin auch zu faul zum Suchen. Bei meinem Notebook hat der Akkumanager nicht richtig funktioniert. 3x Hardwareabschaltung und der Akku ist von ca 80 oder 90% auf 38% runter. 3 mal !!! Ist mir recht egal, weil der Akku nur als USV dient.
Mein Netbook, was ich mobil benutze und deshalb den Akku hege und pflege ist nach 7 Jahren bei ca 80%. Der Akku läuft 24/7, um den RAM im Stand By zu versorgen. Nutzung fast jeden Tag und fast immer im Akkubetrieb. Der gleiche Fehler hat mich da ca 5% gekostet bei einer einzigen Hardwareabschaltung. Danach habe ich mich sofort um den Fehler gekümmert.[...]

Nein das hast du noch nicht geschrieben. Ist aber echt "fies" was dem Akku da passiert ist. Ob das mit der Uhr so einfach möglich ist wage ich noch zu bezweifeln. Die Uhr kann nämlich nicht abgeschaltet werden und da fallen mir schon sofort zwei Situationen ein in denen der Akku sonst bis zur Hardwareabschaltung des Akkus entladen würde. a) Der Transport vom Hersteller zum Kunden. Die Uhr hält im Modus Zeit (also ohne Sensoren) etwa zwei Wochen. Ich denke die meisten Uhren haben zwischen Akku-Einbau und erstem Laden mehr als zwei Wochen rumgelegen. Ein bißchen verlängert werden kann das wahrscheinlich dadurch, dass das Display nach einer Zeit in Ruhe abgeschaltet wird. b) Alternativ (wie schon mindestens einmal geschrieben): Ich gehe mit der Uhr wandern. Mache sie so lange leer bis das GPS nicht mehr geht (das kann man so einstellen, dass sie 25 h hält) und stecke die Uhr dann in den Rucksack weil die nächste Steckdose ein paar Tage entfernt ist. Dann kann die Uhr wegen der Bewegung nicht schlafen gehen und wird mit der Zeitanzeige wohl schnell den Rest der Energie verbraten haben. In beiden Fällen könnte jetzt die Hardwareabschaltung greifen. Ich denke aber, dass entweder die Hardwareabschaltung hier bei einer relativ hohen Spannung greift (ich habe sie noch nicht erreicht, will es auch nicht und kann sie sowieso nicht messen) oder es noch einen weiteren verlässlichen Schutz gibt den man nicht durch falsches Laden und Firmwareupdates (die machen bestimmt viele gerade vor einer Tour) aushebeln kann.


[...]
Nein es ist keine normale Alterung für mich. Ich bin aber auch nicht der Meinung, dass es ein Softwarefehler oder die tatsächliche Alterung ist. Sondern nur die Anpassung der Anzeige, auf die bereits zuvor stattgefundene Alterung.
Alles was bisher gesagt wurde sind Vermutungen. Was aber Fakt ist und dutzende Male nachgewiesen, ist das tiefes entladen einen Lithium Akku schädigt. Und dafür braucht es keine Tiefenentladung. Du suchst einen Fehler, der vielleicht gar nicht da ist und bist dafür bereit einen Fehler zu begehen, der bewiesen ist.

Möglich aber genau wie alles andere hier Spekulation. Würde auf jeden Fall bedeuten, dass die Anpassung eine ganze Zeit geschlafen hat und dann auf einmal sehr viel korrigiert hat. Und, dass ich den Akku ernsthaft schädigen kann indem ich die Uhr bis zur Softwaresperre nutze sei auch mal dahingestellt. Mit deiner Theorie einer billigen Ladezustandsüberwachung in Kombination mit einem Softwareupdate natürlich theoretisch möglich. Halte ich aber auch für eher unwahrscheinlich.

Von mir aus können wir das Ganze hier aber beenden. Zur Sache trägt das hier sowieso nix mehr bei. Wenn du recht hast habe ich meinen Akku bereits gekillt. Darauf deutet aktuell jedoch nichts hin.

Schmusebaerchen
25.04.2016, 22:24
Wo habe ich das geschrieben? Nirgens? Ich habe und hatte niemals vor den Akku bis zur Abschaltung zu entladen.
#43 erster Absatz.


Nein das hast du noch nicht geschrieben. Ist aber echt "fies" was dem Akku da passiert ist. Ob das mit der Uhr so einfach möglich ist wage ich noch zu bezweifeln. Die Uhr kann nämlich nicht abgeschaltet werden...
Für eine Uhrenfunktion ohne alles finde ich 2 Wochen nicht so berauschend, wenn ich das mit einer Digitaluhr und gängigen Mikrocontrollern vergleiche. Aber da wir nicht wissen was drin ist...

ApoC
26.04.2016, 07:29
#43 erster Absatz.

[...]

Nö! Habe ich dort nicht!

1) Ich kenne den Unterschied zwischen Software- und Hardwareabschaltung - und kannte ihn auch schon vor 10 Jahren.

2) Wenn ich wüsste, dass die Prozentanzeige nichts mit der Laufzeit oder eben mit der aktuell möglichen Laufzeit zutun hat würde ich sie ignorieren - oder einen Zettel draufkleben mit 10 h Akkulaufzeit.


[...]
Für eine Uhrenfunktion ohne alles finde ich 2 Wochen nicht so berauschend, wenn ich das mit einer Digitaluhr und gängigen Mikrocontrollern vergleiche. Aber da wir nicht wissen was drin ist...

Habe ich auch nie behauptet allerdings bin ich mit der Uhr zufrieden. Du kannst mir aber gerne eine Bessere bauen oder eine Alternative für den gleiche Preis (gebraucht ~130 €) zeigen die in den Punkten die ich benötige besser ist. Das passt dann aber noch weniger in diesen Faden als das was hier sowieso schon diskutiert wird.

Schmusebaerchen
26.04.2016, 20:11
Das passt dann aber noch weniger in diesen Faden als das was hier sowieso schon diskutiert wird.

eben