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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Blinder Hund auf Tour



Byrnisson
30.03.2016, 09:52
Hallo,

Mein ältester Hund(Samojede,5J) hat vor 2 Jahren schon ein Auge verloren. Jetzt wird das Zweite wohl auch nicht mehr zu retten sein. Ob noch etwas an Sehkraft zurückkomt wird sich in den nächsten Tagen zeigen.
Hat jemand Erfahrung mit einem blinden Hund auf Tour? Wo sind die Grenzen? Was ist noch möglich? Geplant war für dieses Jahr z.B. der Westweg. Ich könnte mir vorstellen, bzw. ich hoffe, das das druchaus möglich ist.

mitreisender
30.03.2016, 10:29
Das ist natürlich bitter für so einen noch jungen Hund. Obgleich ich selbst seit Jahren einen Hund habe, werde ich oft nicht schlau aus den Eigenschaften, die man ihnen nachdichtet. Bei meinem stimmt vieles nicht. Hunde sollen ja angeblich auch ohne Augen gut orientiert sein. Nur wozu haben sie dann welche. Ich denke sie sind in vertrauter Umgebung gut orientiert, vor allem, wenn man die selben Runden läuft. Auf fremden Pfaden vermute ich, dass man mit Leine gut führen kann und der Hund sich da an Dir orientiert.

Ich nehme an Du hast schon alles durch? Ansonsten. Eine Kollegin von mir ist Hundeheilpraktikerin im Wiesbadener Raum. Grauen Star zb konnte sie bei ihrem Hund deutlich verzögern.

mitreisender
30.03.2016, 13:03
War noch etwas neugierig. Was es alles gibt:

http://www.behinderte-hunde-forum.de/showthread.php?t=5655

Weihnachtsgeschichte
30.03.2016, 14:16
Hi,

ich glaube nicht das man hier eine pauschale Aussage treffen kann...

Da hängt eben auch viel vom Charakter des Hundes ab. Ich habe selber einen griechischen Mischling der vor über zwei Jahren (bei einem Leishmanioseschub) sein Augenlicht verloren hat... ging ganz schnell... innerhalb eines Nachmittags war er komplett blind:(

Da er als Straßenhund gelebt hat und dementsprechend ein ziemlich selbständiges kleines Kerlchen ist und ein großes Kämpferherz besitzt ist er mit der neuen Situation super!! zurecht gekommen.
Die ersten 2-3 Wochen war er noch sehr unsicher und ist stehen geblieben sobald sich irgendetwas am Untergrung geändert hat und wir haben befürchtet, dass sich unser Leben mit Hund jetzt radikal ändert.... nach 2 Monaten hat man seine "Behinderung" im Alltag kaum noch gemerkt!

Wir haben Treppe, Achtung (für alles was er mit seinen Beinen regeln kann) und Vorsicht (für alles wo er gegenrennen oder runterfallen könnte) als neue Komandos eingeführt und wir haben in meistens an der langen Leine.

Wir nehmen in eigentlich überall mit hin und es fällt in der Umgebung niemandem auf das er blind ist und er bewegt sich auch in fremder umgebung absolut normal. Es sei denn er hat irgend was superspannendes in der Nase, dann ist er so aneknipst das er beim schnüffeln schon mal nen Pöller oder nen Baum verpasst und dann dagegen meiert... dann wird sich geschüttelt, vorwurfsvoll der Kopf zum Herrchen gedreht weil er nichts gesagt hat und dann geht sie weiter die wilde Fahrt.

Uns (und ihn) schränkt die Blindheit im Alltag eigentlich gar nicht ein! ABER wir hatten auch riesen Glück dass es den "richtigen" unserer Hunde "getroffen" hat! Hätte es unseren Goldie erwischt, der schon immer ein riesen Angsthase ist ... dann ... ja dann ... wäre es ein echter Alptraum geworden...


Du musst es einfach auf dich zukommen lassen aber wenn dein Hund ein mutiges und aufgewecktes Kerlchen ist dann stehen dein Chancen gut ihn auch weiterhin als aktiven Begleiter überall mit hinnehmen zu können.

Ich drücke dir und deinem Hund jedenfalls die Daumen

Shalea
30.03.2016, 15:48
Hallo,

ich finde auch, dass das eine sehr individuelle Sache ist.
Ansonsten wirst du sehen müssen, wie er sich nach der Umstellung zurechtfindet, das hängt sehr vom Hund selbst ab. Eine Einschätzung, wie dein Hund mit einer eventuellen Erblindung zurecht kommt, kann niemand geben.

Ich drücke erstmal die Daumen, dass noch Sehkraft erhalten bleiben kann!

LG
Shalea

Vaenerntroll
04.04.2016, 16:07
Ich lebe nun seit über 10 Jahren mit einem blinden Labbi-Mix zusammen und muss sagen, es geht echt viel mit Paul :D.
Ich habe ihn mit ca. 3 Jahren aus dem Tierschutz übernommen, da konnte er so gut wie Nichts. Mit viel Geduld und einer Hundetrainerin (Paul ist mein erster Hund) haben wir ihm Hörzeichen beigebracht (links, rechts, stopp, vorsicht, etc.), die den Alltag sehr erleichtern. Wenns schwierig, oder gefährlich wird kommt er an die Leine, oder in der Natur geht er dann hinter mir. Vor drei Jahren sind wir den Rennsteig gewandert, also Wanderautobahn ging echt gut :bg:

Ich bin mir sicher, mit Geduld und Vertauen könnt Ihr ein gutes Team bleiben, ich drücke Euch die Daumen!

Dogmann
11.04.2016, 10:28
Hallo, habe den Thread eben erst gesehen. Ich bin seit 14 Jahren mit einem blinden Hund unterwegs, allerdings war er es von Geburt an. Es gibt eigentlich so gut wie keine Schwierigkeiten. Die Verständigung ist viel feiner aufgebaut, er achtet besser auf ansagen. Alle seine anderen Sinne machen dies so gut wie weg. Ich würde sagen wenn du ihm vermittelst und mehr auf die Nase umstellst, sollte alles machbar sein. Habe was den West Weg betr. gar keine Bedenken, auf Wegen da sieht man es ihm noch nicht mal an. Erfordert in manchen Fällen eben etwas mehr Geduld und Aufmerksamkeit! Ich weiss nicht wie gut die komunikation mit euch bis lang war, aber die wird eher noch enger. Mach dir da keinen Kopf. Wird nach anfänglicher Umstellung gut gehen.

wildscan
12.04.2016, 08:50
Ich nehme an Du hast schon alles durch? Ansonsten. Eine Kollegin von mir ist Hundeheilpraktikerin im Wiesbadener Raum. Grauen Star zb konnte sie bei ihrem Hund deutlich verzögern.

Natürlich, mit Zuckerkugeln oder Ausleiten? :bg:

Dogmann
12.04.2016, 12:07
Ach wißt ihr , wenns hilft ist alles erlaubt. Der Glaube machts, aber wie gesagt, hilft es ok!

mitreisender
12.04.2016, 14:17
Natürlich, mit Zuckerkugeln oder Ausleiten? :bg:

Ach spar Dir doch einfach so einen Kommentar. Was die Schulmedizin leistet habe ich erst jetzt mal wieder durch den Verlust von Angehörigen erleben dürfen.

Über Kyhals Schamanentanz würdest Du Dich so einen Kommentar vermutlich nicht trauen.

Unser Hund hat dank Heilpraktiker keinen Ausschlag mehr. Die traditionelle Medizin bot ale Lösung Tabletten zu 20-30 Euro im Monat zur Symptonbekämpfung. Immerhin. Nebenwirkungen waren inklusive laut Beipackzettel.

Dogmann
12.04.2016, 20:01
Ich muss auch sagen das mir und meinen Hunden die Homeopathie, auch öfters schon geholfen hat!

Byrnisson
22.04.2016, 22:56
Erstmal vielen Dank an allefür die Hinweise und Tips und vor allem für die aufmunternden Worte. Mittlerweile hat mein Hund die LaserOP bestens überstanden und alles ist wieder gut und ohne Probleme abgeheilt. Es sieht auch so aus, als ob noch ein paar % Sehkraft zurückkommen. Mehr als für Hell/Dunkel Kontrastreiches, größeres Bewegtes wird es wohl nicht reichen.
Die Krankheit nennt sich Goniodysplasie, ist angeboren und führt irgendwann zu stark erhöhtem Augendruck. Hier stößt Alternativmedizin wohl an seine Grenzen.
Mittlerweile haben wir unsere erste kleine Test-Tour, 2 1/2Tage und zwei Nächte im Zelt, im Schwarzwald hinter uns. Und was soll ich sagen, alle hatten ihren Spaß dabei. Alle war viel problemloser als gedacht. Dem fast blinden Hund war so gut wie nichts anzumerken und ist auch öfter ganz vorne gelaufen. Und die junge Fellnase war sowieso nicht zu bremsen. :p
Alles in allem freuen wir uns jetzt auf die ein oder andere längere Tour und hoffen, dass die OP lange anhält und nicht so schnell wiederholt werden muss.

entropie
23.04.2016, 02:05
Was allen blinden hunden bis jetzt geholfen hat ist ein signal zum stehenbleiben (oder hinlegen) damit du ihn irgendwie davor beschützen kannst mist zu bauen (offline, logischerweise).

Die hunde nehmen das recht schnell an: Signal - "Oh, bevor ich mir wieder meine birne einrenne..." - Hund steht und du holst ihn ab.

Ansonsten stabiles(!) gut sitzendes geschirr, wo du den hund auch problemlos mit heben/ziehen kannst.

Die meisten hunde finden sich sehr schnell damit ab. Vorsicht vor irgendwelchen fehlverknüfpungen, weil der hund vielleicht verängstigt sein wird und dann zb. extremer auf geräusche reagieren könnte. Irgendwann *kann* das eine abwärtsspirale sein.

wildscan
23.04.2016, 09:05
Ach spar Dir doch einfach so einen Kommentar. Was die Schulmedizin leistet habe ich erst jetzt mal wieder durch den Verlust von Angehörigen erleben dürfen.

Über Kyhals Schamanentanz würdest Du Dich so einen Kommentar vermutlich nicht trauen.

Unser Hund hat dank Heilpraktiker keinen Ausschlag mehr. Die traditionelle Medizin bot ale Lösung Tabletten zu 20-30 Euro im Monat zur Symptonbekämpfung. Immerhin. Nebenwirkungen waren inklusive laut Beipackzettel.

Ließ dir einfach RCT Studien durch und du wirst sehen dass es quatsch ist. Die Hahnemannjünger begreifen nicht, dass Koinzidenz nicht gleich Kausalität ist. Und dann ist das Diskutieren mit solchen Leuten wie Wackelpuding an die Wand nageln.

mitreisender
23.04.2016, 10:50
Und das erlaubt Dir mich respektlos zu kommentieren und mich der Lächerlichkeit preiszugeben? Unserem Hund wurde vom Heilpraktiker geholfen. Auch wenn ich Homöopathie Skeptiker bin, muss ich das Ergebnis anerkennen. Studien hin oder her. Bandscheiben werden auch lieber operiert, weil Chirurgen eine bessere Lobby als Oestopathen haben. Da mags auch tolle Studien geben.

wildscan
23.04.2016, 17:31
Guck es dir an...

https://m.youtube.com/watch?list=PLVLOVBhpbsyGTYqeL2VSiEfSoWJ_gei8C&v=sep1JtEiXGI

Byrnisson
23.04.2016, 17:41
Bitte hier jetzt nicht die x-te Grunsatzdisskusion über Sinn/Unsinn von Alternativ(Veterinär)Medizin.

Torres
23.04.2016, 17:49
Guck es dir an...

https://m.youtube.com/watch?list=PLVLOVBhpbsyGTYqeL2VSiEfSoWJ_gei8C&v=sep1JtEiXGI

Toller Link, sehr interessant.

Dogmann
23.04.2016, 18:49
Zu der Sache mit dem Komando für wichtiges striktes Anhalten, ist schon richtig,Notbremse! Da benutze ich einfach " Halt ", dies eingeübt funktioniert komischerweise besser als bei den anderen die sehen können.

Die Diskusion sollte hier wirklich nicht geführt werden, was nun sinnvoller ist, spielt doch eigentlich nur eine untergeordnete Rolle! Egal was , wehm, wie hilft, vollkommen egal, weil, Hauptsache es hilft!:roll:

Chouchen
23.04.2016, 21:17
Toller Link, sehr interessant.

Was nichts daran ändert, dass diese Diskussion mit dem Faden-Thema herzlich wenig zu tun hat.

Da hat B. schon Recht:

Bitte hier jetzt nicht die x-te Grunsatzdisskusion über Sinn/Unsinn von Alternativ(Veterinär)Medizin.

(Mal ganz davon abgesehen, dass in diesem Faden hier anscheinend mal wieder von so manchem Naturheilkunde unzulässigerweise mit Homöopathie gleich gesetzt wird:)
Gerade das Thema Homöopathie ist fantastisch dazu geeignet, einem Faden den baldigen frühen Tod zu bescheren und beleidigte User zurückzulassen.
Vielleicht kann bei Diskussionsbedarf ja ein Admin folgenden Faden wieder öffnen, dann könnten sich die Interessierten da austoben: https://www.outdoorseiten.net/forum/showthread.php/69822-Homöopathie

Torres
23.04.2016, 21:20
Nun, vermutlich hast Du das Video nicht geschaut? Da wird nämlich nicht nur erläutert, wie Homöopathie wirkt, sondern auch, dass Homöopathie tatsächlich auch bei Tieren wirkt (und wie das zustande kommt). Mir war das neu.

Chouchen
23.04.2016, 22:31
Nein, ich habe es nicht gesehen, was aber auch keine Auswirkung auf meine Aussage in meinen Beitrag davor hat. (Für 90 Minuten Video hatte ich heute auch noch keine Zeit). Ich gehe nachdem was Du schreibst aber mal davon aus, dass der Placebo-Effekt, der über die Halter auch bei Tieren wirkt, Erwähnung findet. (Es gibt diverse Studien zur Gefühlsübertragung von Mensch inbes. auf Hunde.) Vielleicht wird im Vortrag auch ein Bezug auf Spiegelneuronen hergestellt?
Wie auch immer: Diese Diskussion, die hier ja schon teilweise losgebrochen ist und zu der das Video gehört, sorgt im Zweifelfall für böses Blut und ist IMO an anderer Stelle besser aufgehoben. Ich finde, da kann man ruhig auch mal auf die Wünsche des TO hören.

Torres
23.04.2016, 22:55
Ich finde, da kann man ruhig auch mal auf die Wünsche des TO hören.

Sehe ich genauso, ich entschuldige mich auch gerne beim TO, dass ich seinen Beitrag vorhin nicht gesehen habe. Wieso Du dann allerdings unter dieser Voraussetzung die Diskussion wieder anheizen musst, wird wohl Dein Geheimnis bleiben. ;-)

Chouchen
23.04.2016, 23:07
Sehe ich genauso, ich entschuldige mich auch gerne beim TO, dass ich seinen Beitrag vorhin nicht gesehen habe.

Dann ist ja wohl gut, dass ich ihn in #20 zitiert und dann in #22 auch noch einmal explizit darauf hingewiesen habe. Das macht das Übersehen des Beitrages dann etwas schwerer. ;-)


Wieso Du dann allerdings unter dieser Voraussetzung die Diskussion wieder anheizen musst, wird wohl Dein Geheimnis bleiben. ;-) [/OT]

:hahaa: Der war jetzt wirklich gut.

Baumfrau
09.12.2016, 20:02
Hallo Byrnisson,

Tante Google hat mir berichtet, dass hier jemand ist, den, bzw. dessen Hund das gleiche Schicksal erwischt hat, wie uns.
Meine Samojedin hatte im August kurz nach ihrem 2. Geburtstag einen Glaukomschub und wurde gelasert. Leider ist sie auf dem Auge trotzdem blind. Das andere wird wohl auch i-wann kommen. Totale Goniodysplasie. Das war ein übler Schock - und meine Pläne bezüglich Berg- und Wandertouren und Hundesportlichen Aktivitäten musste ich erst mal begraben.

Und unsere alte Hündin (auch Samojedin) mussten wir im selben Monat mit 13 1/2 einschläfern lassen - letztendlich wegen Krebs.

Wie geht es denn deinem Hund mittlerweile? würde mich freuen wenn du was berichtest.

LG
Baumfrau

PS: ich schöpfe jede Möglichkeit aus - Kügelchen, Schüssler Salze, woodoo . . . .

Byrnisson
10.12.2016, 15:46
Hallo Baumfrau,

Unsere Hündin wurde im August mittlerweile das dritte mal auf Ihrem noch verbliebenen Auge gelasert. Und auch da sieht sie höchstens noch Hell/Dunkel, großen Kontrast und Bewegung. Leider ist der Druck mittlerweile wieder stetig angestiegen und wir haben am Donnerstag wieder einen Termin in der Augenklinik.

In der Zwischenzeit haben wir aber auch schon eine wunderbare 6-Tage-Tour mit Zelt auf dem Schluchtensteig gemacht. Das ist wirklich kein einfaches Gelände aber es hat prima geklappt. Deshalb mach ich mir jetzt für die Zukunft nicht mehr so viele Sorgen. Bei meinen nächsten Vorhaben, noch den eine oder anderen Fernwanderweg in Deutschland, sollte auch ein komplett blinder Hund noch Spaß dran haben. Für die macht man das ja schließlich. ;-)
Deshalb würde ich im Vorhinein erstmal nichts ausschließen. Einfach mal langsam probieren was alles geht.
Auf dem Schluchtensteig habe ich beide Hunde sogar eine ca. 8m hohe, fast senkrechte Treppe runter getragen.

Meine erste Samojeden-Hündin musste ich auch letzten August einschläfern lassen. Sie wurde 14 1/2. Aber seit Okt. letzten Jahres haben wir wieder einen zweiten Wirbelwind. Inwieweit die Kleine der fast blinden hilft bzw. ob sie sich an ihr orientieren kann, wage ich zu bezweifeln. Dazu ist das kleine Biest einfach zu aufgedreht. Aber die Alte macht bei jedem Blödsinn mit.:p

Also Kopf hoch, es ist noch vieles machbar.

P.S. Von Kügelchen und anderem Voodoo halte ich persönlich nix. ;-). Aber die Augenklinik in Augsburg kann ich uneingeschränkt empfehlen.

Baumfrau
13.12.2016, 15:53
3x lasern, ach du meine Güte. Ich versuche grade auszurechnen, was das kostet.
Hat man ihr auch eine Drainage gelegt?
Wir sind in der Tieraugenklinik München, Fritsche und Koll.
Es ist eine so frustrierende Krankheit. Entweder man lässt die Augen drin und der Hund kann noch etwas sehen hat aber Schmerzen oder man nimmt sie raus und hat einen schmerzfreien aber blinden Hund.

Unsere junge, jetzt halbblinde Hündin hat sich schon mit 1 Jahr um die alte gekümmert, die auch nicht mehr gut gesehen hat. Das ist eine Kümmertante. Deine wird das sicher auch noch lernen. Die sind so feinfühlig. Und so eine Kümmertante bräuchten wir jetzt auch.

Fährst du Seilbahn mit Hund? Wegen Druckanstieg meine ich.