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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Tagestouren in Südtirol - Hilfestellung bei Startpunkt benötigt



kokolorix
08.03.2016, 07:59
Hallo liebe Wanderfreunde,

meine Freundin und ich planen ggf. einen Wanderurlaub in der Region Süditrol zwischen Mitte Juni und Anfang Juli. Wir möchten also 2 Wochen in dem Gebiet verbringen und erhoffen uns von euch einige Tipps zur Wahl der Region und zu Unterkünften.

Jede Region wirbt mit Ihrer Internetseite, ob Pustertal, Eggental, Dolomiten, Meran... wir sind einfach von der Auswahl und den Möglichkeiten überfordert.

In den vergangenen Jahren haben wir mehrfach den Gardasee, genauer gesagt dessen Nordufer um Riva und Co. Hier haben wir meist Tageswandertouren der roten, also mittleren Kategorie, unternommen,
Dabei lagen die Höhenmeter bis max. 1000m pro Tour und max. um die 15-20km Länge.
In dieser Richtung würden wir auch Touren in Südtirol planen wollen. Dabei sollten aber keine Klettersteige mit ins Auge gefasst werden, da meine Freundin diese nicht geht.

Ideal wären natürlich entsprechend viele Wege als Runden und direkt von der Unterkunft aus, ohne das Auto bemühen zu müssen.
Streckenwanderungen mit guter Anbindung an den Ausgangspunkt wären jedoch auch eine Alternative für uns.

Bei der Auswahl der Unterkunft kommt es uns tatsächlich fast ausschließlich auf die Lage an. Sauber sollte es sein und das Essen schmecken , gerne darf es klein und gemütlich sein.
Danach schauen wir aber auch gern selbst, wichtiger ist eine Empfehlung der Region bzw. ob sich zu dieser Jahreszeit überhaupt ein Besuch dort lohnt.

Vielen Dank für eure Hilfe!

chris004
08.03.2016, 08:43
Hi,

als gebürtiger Meraner kann ich die Stadt mit bestem Gewissen empfehlen, aber ebenso schön ist auch jede andere Region, also hilft Euch das nicht weiter. Meran als Stadt hat halt den Vorteil, dass man auch bei schlechtem Wanderwetter viel unternehmen kann.

Wenn ihr zwei Wochen Zeit habt, zahlt es sich vielleicht sogar aus je eine Woche an einem Ort zu verbringen.

In Meran Umgebung gibt es dann auch noch die Texelgruppe, die sind mit ihren Spronser Seen fast schon Pflicht.

Oder falls es doch nicht eine durchgehende fixe Unterkunft sein muss den Meraner Höhenweg.

Falls es mal nicht so hoch hinaus soll gibt es die vielen Waalwege im Vinschgau (von Meran gut mit der Vinschgaubahn zu erreichen).

Ein Nachteil von Südtirol ist meiner Meinung (empfindet aber jeder anders), dass Gebiete, die an einem Tag leicht zu begehen sind schon sehr überlaufen sind. Das sollte im Juni aber besser sein als Juli/August

Flachlandtiroler
08.03.2016, 08:44
Jede Region wirbt mit Ihrer Internetseite, ob Pustertal, Eggental, Dolomiten, Meran... wir sind einfach von der Auswahl und den Möglichkeiten überfordert.

Leichte Wanderungen lassen sich da überall in größerer Zahl unternehmen.
Im Juni müßt ihr in den höheren Lagen noch mit Schneeresten rechnen.

Persönlich würde ich den Talkessel um Meran eher meiden, ist fast eine große Stadt. Den Vinschgau (Naturns, Schlanders) hinauf ist es etwas ländlicher und hinten im Passeier ist es deutlich ländlicher (Pfelders, Moos).

Die Dolomiten (zumindest deren nördlicher Teil) sind teilweise ziemlich stark erschlossen (Seilbahnen, Paßstraßen). Das Pustertal hat aber auch einige schöne Seitentäler nach Norden heraus (Sand als zentraler Ausgangspunkt, Rain wenn man es sehr ruhig mag); hier sind allerdings die Höhenunterschiede häufig größer als gewünscht.

Juno234
10.03.2016, 09:54
Zwei Wochen an einem Standort wäre mir zu lang. Ich würde wenigstens ein Mal wechseln. Klar, Meran bietet sich an. Aber auch Bozen. Beide Städte haben den Vorteil einer sehr guten Anbindung an den ÖPNV. Wenn es beschaulicher sein soll, würde ich für ein paar Tage zu Tiers nahe der Dolomiten raten.