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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Erfahrung mit gescannter Karte auf dem Handy?



PhileasFogg
05.03.2016, 19:53
Hat jemand von Euch schonmal probiert, ob gescannte Wanderkarten auf dem Handy funktionieren? Ich meine damit wirklich nur ganz einfach in JPG-Bilddateien gescannte Wanderkarten und deren Anzeige im Bilderviewer des Handys.

Mein Handy habe ich unterwegs im Stromspar- und Flugmodus, damit es mir als Fotoapparat zur Verfügung steht, Akkulaufzeit ist auf den Kurztrips in meiner Umgebung also kein Problem. Ich würde mir nur gerne das Gewicht für die Karten sparen, weil ich mich in meiner Umgebung recht gut auskenne und die Karte dementsprechend selten brauche.

Es geht mir also wirklich darum, ob jemand konkrete Erfahrung mit sowas hat, bevor ich das Geld in Scans meiner Karten investiere. Ich möchte keine Grundsatzdiskussion z. B. über die Gefahren leerer Akkus lostreten, sondern nur wissen, ob vielleicht schon jemand von Euch (positive) Erfahrungen damit gesammelt hat.

Spartaner
05.03.2016, 22:10
Vor ein paar Jahren hatte ich mal versucht, Karten als JPGs auf meinem Garmin Nüvi 1490 mitzuführen. Das versprach eine simple JPG-Anzeige. Hat aber nicht funktioniert, weil die JPG-Anzeige so simpel war, dass man nicht einmal ins Bild zoomen konnte.
Auf Smartphone ist das wohl aber kein Problem mehr, sobald der Bildbetrachter dich ins Bild hineinzoomen lässt.

Tie_Fish
05.03.2016, 22:12
Ich. Wir haben meistens Karten in Norwegen als jpg auf SD-Karte gespeichert, oft auch mit der eingezeichneten Route. Diese können wir bei Bedarf (oder Verlust der Papierkarte) in die Kamera (Handy ist ein Handy und kein Un-Smartphone!) stecken und dann mit der Vorschau reinzoomen.

Aber: ALS ERSATZ FÜR EINE KARTE TAUGT DAS NICHT!

Nur als Backup oder wenn man auf Papierkarten nicht malen will. Es taugt schon nicht, weil man nie die zur Orientierung notwendige Übersicht erhält wie auf einer Karte. Akkus für die Kamera haben wir grundsätzlich für doppelten Zeitraum wie Essen dabei :bg:

lanzelot72
05.03.2016, 22:28
... Ich meine damit wirklich nur ganz einfach in JPG-Bilddateien gescannte Wanderkarten und deren Anzeige im Bilderviewer des Handys.

ja, klar funktioniert das. Was sollte bei der Anzeige eines jpg-files denn nicht funktionieren?

(ich meine, dem viewer im Handy ist ja völlig egal, ob es sich bei dem JPEG um eine Landkarte oder um ein Nacktphoto von Angela Merkel oder um einen Schaltplan oder sonst was handelt)

Wichtig ist ja nur die Qualität des Scans, also die Auflösung.

Griaßle !

lina
05.03.2016, 22:38
Was für ein Handy hast Du denn? Es gibt Karten, die auch offline anzeigbar sind (d.h. Du könntest Dir das Scannen sparen).
Eine weitere Möglichkeit ist, Karten über einen PDF-Viewer zu betrachten (wozu Du natürlich ein PDF brauchst, das Du auf’s Handy laden kannst. Das ist unter Umständen sogar kleiner als ein jpg)

lorenz7433
05.03.2016, 23:00
wennst sowiso ein Smartphone mitschleppst kannst auch gleich deine karten auf Handy als jpg machen, warum den auch nicht.:bg:

ist nur ne frage der Auflösung, ob mal ne karte komplett als ein bild nimmt oder in mehrere bilder aufteilt, usw......

Tie_Fish
05.03.2016, 23:41
wozu Du natürlich ein PDF brauchst, das Du auf’s Handy laden kannst. Das ist unter Umständen sogar kleiner als ein jpg)

PDF ist nur ein Container, ein richtig komprimiertes JPG in einem PDF kann nicht kleiner sein als ohne PDF drumherum. Also ist das PDF tendenziell nicht kleiner. Eher inkompatibler. :oldman:

PhileasFogg
06.03.2016, 05:11
ja, klar funktioniert das. Was sollte bei der Anzeige eines jpg-files denn nicht funktionieren?

(ich meine, dem viewer im Handy ist ja völlig egal, ob es sich bei dem JPEG um eine Landkarte oder um ein Nacktphoto von Angela Merkel oder um einen Schaltplan oder sonst was handelt)

Wichtig ist ja nur die Qualität des Scans, also die Auflösung.

Genau da liegt der Hund begraben - ein Farbscan im Format größer als A1, 300 dpi und geringer Kompression, damit man noch Details erkennt, hat ja mal locker 300-500 MB und Pixelanzahlen jenseits der 10000 auf der x-Achse. Im TIFF-Format macht der OSX-Grafikviewer da schon schlapp. Aufteilen in viele Dateien möchte ich die Karte nicht, wenn es sich vermeiden lässt, weil darunter m. M. n. die Benutzbarkeit stark leiden wird.


wennst sowiso ein Smartphone mitschleppst kannst auch gleich deine karten auf Handy als jpg machen, warum den auch nicht.

Genau das ist der Plan. Gewicht sparen durch Multifunktionsgeräte :)


Was für ein Handy hast Du denn? Es gibt Karten, die auch offline anzeigbar sind (d.h. Du könntest Dir das Scannen sparen).

Ja, so ein Offline-Navi gabs zu meinem Smartphone sogar dazu, aber das hat natürlich keine Wanderkarten integriert. Waldwege, Höhenangaben, Wegbezeichnungen, Hütten, Brunnen und Quellen kennt die Karte natürlich nicht.

Mein Telefon ist ein Lumia 920 mit 1,5 GHz Dual Core-Prozessor, 4,5 Zoll IPS Display mit 1280x768 Pixel, Windows Phone 8.1.

derSammy
06.03.2016, 08:41
ich bin da altmodisch....

hinsetzen, karte raus, wasser raus, wurschtbrot raus...gucken.

mit schwitzigen händen auf der blendenden scheibe vom schmartfone rumdappen... und auf einen ausschnitt von 8*4 cm glotzen...

des is nix für mich....

ich hab lediglich gerne mal nen screenshot von busplänen, liftöffnungszeiten und hüttenkontaktadressen/tel nummern im händyspeicher abgelegt...das wiederrum find ich höchst komfortabel und du bist "netzunabhängig"

lina
06.03.2016, 09:13
PDF ist nur ein Container, ein richtig komprimiertes JPG in einem PDF kann nicht kleiner sein als ohne PDF drumherum. Also ist das PDF tendenziell nicht kleiner. Eher inkompatibler. :oldman:

Deswegen schrob ich "unter Umständen" und nicht "tendenziell" :oldman:
Kartendateien kann man downloaden, und wenn man die nicht selbst erstellt oder weiterbearbeitet, muss man halt nehmen, was kommt.

Offline-Karten-Apps kenne ich leider nur für’s iphone, und manche sind ganz brauchbar. Für Windows-Geräte muss wer anders einspringen.

PhileasFogg
06.03.2016, 10:46
Wenns mit dem JPG-Viewer nicht klappt, kann man auf jeden Fall mal den PDF-Viewer als Alternative ausprobieren.

lorenz7433
06.03.2016, 10:50
Mein Telefon ist ein Lumia 920 mit 1,5 GHz Dual Core-Prozessor, 4,5 Zoll IPS Display mit 1280x768 Pixel, Windows Phone 8.1.

am Telefon wird's sicher nicht scheitern.

beispielsweise die größten bilder die ich auf meinem älteren moto defy" 800mhz single core 256mb ram" drauf hatte waren ~5000x4000 Pixel und es lädt diese brauchbar flott rein und scrollen kann ich da auch flüssig in 2 bildbetrachter Programmen die ich auf dem gerät hab.
muss natürlich nicht für jede Software gelten das die es locker macht.


ob da jetzt ein bild mit 10000x20000 Pixel oder mehr noch superflüssig scrollbar ist"oder überhaupst reingeladen wird" in einer der beiden apps kann ich nicht sagen, aber ein Viewer der xxl bilder reinladen kann wird vermutlich nötig sein.

PhileasFogg
06.03.2016, 11:18
Danke für Eure Rückmeldungen. Dann erstelle ich jetzt erstmal eine riesige Collage als Testbild und wenn der Viewer damit zurechtkommt, gehts ab in den Copyshop zum Scannen :)

TeaMatthew
30.04.2016, 17:33
Ich befürchte das wird beim zoomen furchtbar ruckeln, bin aber auf Deinen Erfahrungsbericht echt gespannt. :)

Schmusebaerchen
30.04.2016, 18:08
Genau da liegt der Hund begraben - ein Farbscan im Format größer als A1, 300 dpi und geringer Kompression, damit man noch Details erkennt, hat ja mal locker 300-500 MB und Pixelanzahlen jenseits der 10000 auf der x-Achse. Im TIFF-Format macht der OSX-Grafikviewer da schon schlapp. Aufteilen in viele Dateien möchte ich die Karte nicht, wenn es sich vermeiden lässt, weil darunter m. M. n. die Benutzbarkeit stark leiden wird.

Ich hab schon A0 Pläne in 600DPI auf nem A3 Kopierer gescannt und dann am PC bearbeitet. Also da kann man schon seeeeeehr weit rein zoomen. Da ging es nicht um bloße Lesbarkeit, da ging es um Baupläne, die in 2 Schritten nachbearbeitet werden müssen und dann an den Kunden gehen. Der Scan sollte also nicht sichtbar sein. Für Wanderkarte der Gegend reichen 100DPI.

Aufteilen würde ich erst dann als unhandlich empfinden, wenn weniger als eine Tagesleistung (30x30km inkl. Reserve) auf einem Ausschnitt ist. Kommt ganz auf den Maßstab an.

Mach doch einfach mal mit der Kamera vom Smartphone Fotos und probiere es aus. 1/4 von einer handelsüblichen Karte sollte mit einer guten Kamera und viel Licht beim Fotografieren noch lesbar sein. Wenn es lesbar ist, kannst du die Bilder mit GIMP (in den Einstellungen den maximalen RAM erhöhen) zusammenfügen. Das kostet dich gar nichts und du kannst so lange mit der Qualität experimentieren, bis es passt.


ich bin da altmodisch....

hinsetzen, karte raus, wasser raus, wurschtbrot raus...gucken.

mit schwitzigen händen auf der blendenden scheibe vom schmartfone rumdappen... und auf einen ausschnitt von 8*4 cm glotzen...

des is nix für mich....

ich hab lediglich gerne mal nen screenshot von busplänen, liftöffnungszeiten und hüttenkontaktadressen/tel nummern im händyspeicher abgelegt...das wiederrum find ich höchst komfortabel und du bist "netzunabhängig"
Sehe ich genauso, zumal hier das Gewicht angesprochen wird. Das sind ca. 150g bei einer Karte der Umgebung. Wenn es um 20 Karten geht oder Weltreise würde es schon anders aussehen.
Einziger Vorteil der elektronischen Variante ist bei viel Wind und Regen (vorausgesetzt, das Gerät ist wasserdicht).

mitreisender
30.04.2016, 19:09
Ich gehe mal von einem iPhone aus. Es gibt die App Multiplans. Diese lässt einen eigene Karten verwurschteln. Sprich scannen, kallibrieren und mit GPS nutzen so man will. Aber auch digital vorliegende Karten.

http://www.multiplans.net

Selber habe ich sie noch nicht probiert.

HAL 23562
30.04.2016, 20:08
Ich hab seit über 2.000 km immer ein Android Smartphone mit 5" Display dabei. Als GPS-Software nutzte ich Locus (für meine Bedürfnisse genial) und Orux (jetzt nur noch Locus, ist aber ein wenig Geschmackssache).
Karten und Themes sind von OpenAndromaps, GPX-Dateien meist von WaymarkedTrails. All das funktioniert super, auch offline, und wird hauptsächlich als Backup genutzt, denn beim Gehen nutze ich normale Karten.

Ich hab immer wieder eingescannte Karten (.jpg von Kungsleden und Padjelantaleden) oder PDF (Via Francigena) dabei gehabt, aber eigentlich nie genutzt. Das Handling war mir auf dem vergleichsweise kleinen Bildschirm zu fummelig. Wenn ich welche hab, werd ich die auch künfig auf Phone laden. Die Dinger wiegen ja nichts und Speicherplatz habe ich genug.

Meine Reihenfolge also:
1. normale Papierkarte für den Tag (oft auf das erforderliche Maß zurecht geschnitten)
2. Locus GPS mit OpenAndromaps (als Backup und zur Orientierung wenn die Karte nicht weiterhilft)
3. eingescannte Karten und PDF, wenn ich mal was nachschauen will

HAL

Freierfall
30.04.2016, 20:51
@HAL Kann man auch mit Locus irgendwie die eingescannten karten mit GPS Daten abgleichen (also die da einspeisen und irgendwelche referenzpunkte markieren) um navigation auf der eingescannten / fotografierten karte zu bekommen?

HAL 23562
30.04.2016, 21:22
@HAL Kann man auch mit Locus irgendwie die eingescannten karten mit GPS Daten abgleichen (also die da einspeisen und irgendwelche referenzpunkte markieren) um navigation auf der eingescannten / fotografierten karte zu bekommen?
Weiß ich nicht, hatte noch nie Bedarf dafür! Du solltest mit dieser Frage einen neuen Thread aufmachen. Bei ODS gibts ne Menge Leute, die sich sehr gut mit Locus auskennen und diese Frage vielleicht beantworten könnten.

HAL

sigggi
30.04.2016, 22:21
Man kann von einer Landkarte viele Ausschnitte mit etwa 25% Überlappung und hoher Auflösung einscannen oder abfotografieren.
Die einzelnen Aufnahmen dann z.B. mit einem Panoramaprogramm zusammensetzen.
So erhält man schon mal ein Bild mit einer sehr hohen Auflösung.
In meinem Test habe ich eine Landkarte mit einer Canon EOS 600d fotografiert. Gemacht habe ich 9 Reihen mit je 14 Aufnahmen.
Das fertige Bild habe ich auf 50000 x 26000 Pixel im Tif Format scaliert.

Um das fertige Bild betrachten zu können macht natürlich jedes Smartphone schlapp.

Abhilfe schafft z.B. der krpano Panorama Viewer.
Dieser zeigt das Bild dann als Multi Resulotion Panorama.
Das bedeutet, dass nur der Ausschnitt geladen wird der gerade betrachtet wird und auch nur in der entsprechenden Auflösung.

Spartaner
01.05.2016, 14:54
@HAL Kann man auch mit Locus irgendwie die eingescannten karten mit GPS Daten abgleichen (also die da einspeisen und irgendwelche referenzpunkte markieren) um navigation auf der eingescannten / fotografierten karte zu bekommen?

Ja, das geht. Ich weiß zwar im Moment nicht wie genau, aber ich glaube gelesen zu haben, dass das mit Locus machbar ist.

Fjaellraev
01.05.2016, 19:12
Ich habe das anlässlich der letzten Tour mal spasseshalber mit einer eingescannten Fjällkarte (Ja ich hatte/habe Zugriff auf einen A0-Scanner) ausprobiert.
Das Bild hat die Abmessungen 6600x7500 Pixel und die JPG-Datei eine Grösse von 12.5 MB.
Auch mein "uralt" Samsung Galaxy S+ konnte mir die Datei im Bildbetrachter anzeigen, aber ein Zoom auf 100% war nicht möglich, für einen Überblick wäre das ausreichend gewesen, aber nicht für ein Detailstudium.
Also unbedingt vorher ausprobieren ob das Gerät mit der Auflösung der Karte klarkommt und bei Bedarf kleinere Kartenkacheln zurechtschneiden.

Gruss
Henning

sigggi
01.05.2016, 22:36
Hab noch mal eine alte 1:100000 Karte 120cm x 120cm abfotografiert.
Habe dafür 90 Aufnahmen gemacht. (http://www.siggis-seiten.de/K01.jpg)
Die Bilder dann etwas bearbeitet und in einem Panoramaprogramm zusammengefügt.

Wegen der Grösse das Ganze dann im .psb Format abgespeichert.
http://www.siggis-seiten.de/K02.jpg

Das fertige Pano hatte dann 2,8Gb
http://www.siggis-seiten.de/K03.jpg

Anschliessend das Pano im krpano Player verarbeitet und diesen Ordner dann auf die SD-Karte vom Smartphone kopiert. Im Ordner sind der Player und alle Bilder für die Karte enthalten.
http://www.siggis-seiten.de/K04.jpg

Die ganze Sache läuft rund, ohne zu ruckeln da immer nur der Ausschnitt geladen wird den man betrachtet und auch nur in der entsprechenden Auflösung.
Die Auflösung ist eigentlich noch zu hoch, da man sogar die Papierstrucktur erkennen kann. Wahrscheinlich hätten auch halb so viele Aufnahmen gereicht.
Auf einen Server hochgeladen funktioniert die Sache auch online.

solarperplexus
02.05.2016, 10:33
@HAL Kann man auch mit Locus irgendwie die eingescannten karten mit GPS Daten abgleichen (also die da einspeisen und irgendwelche referenzpunkte markieren) um navigation auf der eingescannten / fotografierten karte zu bekommen?
Ich habe kürzlich in einem anderen Thread was dazu gelesen (weiß leider nicht mehr wo) und mir diesen Link rauskopiert:
http://docs.locusmap.eu/doku.php?id=de:manual:user_guide:maps_tools:calibrator
Ich hoffe, das hilft dir weiter.

Ich selbst habe noch nicht viel Erfahrung mit Locus und hab das auch noch nicht probiert. Klang aber interessant.

Grüße aus Nordhessen

Schmusebaerchen
02.05.2016, 17:51
Die Auflösung ist eigentlich noch zu hoch, da man sogar die Papierstrucktur erkennen kann. Wahrscheinlich hätten auch halb so viele Aufnahmen gereicht.

Hab ich doch gesagt. Ich würde sogar sagen, dass 16 Aufnahmen ausreichen, was ungefähr 340 DPI entspricht. Vielleicht sogar 9 Aufnahmen mit 250 DPI. Deine Aufnahmen sind satte 760 DPI. Du musst bedenken, 1/2 DPI = 1/2 "Qualität" = 1/4 Speicherplatz.
Es wird viel zu viel Geschrei um die Auflösung und Megapixel gemacht. Hohe Auflösungen sind keine Garantie für gute Scans oder gute Bilder. Stativ und viel Licht sind wesentlich wichtiger bei sowas, sonst bekommt man durch die Megapixel eher Probleme, als dass sie helfen.

Die Umwandlung von 2,8GB auf 340MB wird bereits eine Komprimierung beinhalten. Du kannst deine 90 Fotos nehmen und mit stärkerer Komprimierung die Datei noch mal erstellen.

Mich fragt allerdings, wie es bei einer Karte von 120x120 zu einem Seitenverhältnis von 1:1,276 kommt. Das ist ja schon fast 3:4.

Freierfall
02.05.2016, 18:17
Danke @Spartaner & Solarplexus. Es geht mit Locus PRO - und beinhaltet auch die Funktion, eine große Datei einzuspeisen die dann von der Software "optimiert" (und wohl gestückelt) wird, sodass sie in dem Programm angezeigt wird. Wird dann einfach mit min. 4 Punkten auf der vorhandenen Karte (die sehr detailarm sein kann, also bsp. OSM Schottland) abgeglichen und schon kann die eingescannte Karte als Overlay GPS genau angezeigt werden und man sieht seine Position darauf. Cool. Genau das wollte ich.

sigggi
02.05.2016, 21:21
Hab ich doch gesagt. Ich würde sogar sagen, dass 16 Aufnahmen ausreichen, was ungefähr 340 DPI entspricht. Vielleicht sogar 9 Aufnahmen mit 250 DPI. Deine Aufnahmen sind satte 760 DPI. Du musst bedenken, 1/2 DPI = 1/2 "Qualität" = 1/4 Speicherplatz.
Es wird viel zu viel Geschrei um die Auflösung und Megapixel gemacht. Hohe Auflösungen sind keine Garantie für gute Scans oder gute Bilder. Stativ und viel Licht sind wesentlich wichtiger bei sowas, sonst bekommt man durch die Megapixel eher Probleme, als dass sie helfen.

Die Umwandlung von 2,8GB auf 340MB wird bereits eine Komprimierung beinhalten. Du kannst deine 90 Fotos nehmen und mit stärkerer Komprimierung die Datei noch mal erstellen.

Mich fragt allerdings, wie es bei einer Karte von 120x120 zu einem Seitenverhältnis von 1:1,276 kommt. Das ist ja schon fast 3:4.
Probleme macht die hohe Auflösung nicht. Auf meinem Samsung Glaxy S4 läuft die Karte beim bewegen und beim zoomen flüssig.
Die Aufnahmen wurden mit einer Canon EOS 600d im RAW Format im Zimmer bei Tageslicht gemacht.
Ich habe die Karte einfach auf den Fussboden gelegt. Die Kamera unter ein Stativ geschraubt und dann im Raster alle Aufnahmen gemacht. War erst mal ein Versuch - für mich gelungen.
Die Aufnahmetechnik kann man natürlich noch verbessern. Z.B. mit einem Gestell mit einstellbarer Rasterung und einer Beleuchtungsvorrichtung.

Das Seitenverhältnis passt nicht ganz weil ich das fertige Bild etwas beschnitten habe.

Hab die Auflösung nun aber noch mal etwa halbiert.

Durch die geringere Auflösung konnte ich im .tif Format abspeichern.
http://www.siggis-seiten.de/K05.jpg

Das fertige Pano hatte dann 976 MB
http://www.siggis-seiten.de/K06.jpg

Anschliessend das Pano im krpano Player verarbeitet und diesen Ordner dann auf die SD-Karte vom Smartphone kopiert. Im Ordner sind der Player und alle Bilder für die Karte enthalten.
http://www.siggis-seiten.de/K07.jpg

Die geringere Auflösung ist im direkten Vergleich zur vorherigen Auflösung zu sehen, aber immer noch völlig ausreichend.

solarperplexus
03.05.2016, 08:27
Cool. Genau das wollte ich.
Wie der Volksmund so schön sagt: Wer fragt, gewinnt! :bg: