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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Hilfe bei Forschung bzgl Einfluss von Technik bei Outdooraktivitäten



Rosi
08.01.2016, 20:00
Auf Anregung von Khyal (https://www.outdoorseiten.net/forum/showthread.php/90552-Hilfe-bei-Forschung-bzgl-Einfluss-von-Technik-bei-Outdooraktivit%C3%A4ten?p=1463940&viewfull=1#post1463940) hier ein Hinweis: Die Umfrage ist inzwischen geschlossen.

Guten Abend ODS Gemeinde

Zusammen mit drei Kommilitonen arbeite ich derzeit an einem Forschungsprojekt, in welchem es um den Einfluss tragbarer elektronischer Geräte auf die Risikoeinschätzung derer Nutzer geht. Um das Ergebnis nicht zu sehr zu beeinflussen mag ich nicht zu viele Details verraten, aber wir suchen Nutzer, welche gerne abseits von schneller Hilfe unterwegs sind und sich mehr oder minder (oder gar nicht) auf ihre Hardware verlassen.

Der Fragebogen ist in englisch, da ich in den Niederlanden studiere und wir im Rahmen des Studiums eine gemeinsame Sprache gebrauchen. Dieser ist anonym, mal von Rahmendaten wie Herkunft und Alter abgesehen, was uns der Bildung von Gruppen dient.

Ich wäre über alle Maße dankbar, wenn ihr zahlreich und motiviert teilnehmt, da es lediglich knappe 7 Minuten in Anspruch nimmt und uns sehr geholfen wäre. Dazu kommt, dass wir sehr viele Britische und Niederländische Teilnehmer hatten, die Schweden tatsächlich aufholen, und Deutschland doch recht unterrepräsentiert ist. Ich hoffe ihr ändert dies. ;-)

HIER GEHTS ZUM FRAGEBOGEN (https://www.enquetesmaken.com/s/POD)

Dieses Projekt ist nicht kommerzieller Natur und die Ergebnisse werden nur von uns genutzt. Diese Arbeit wird von der Universität für einen Zeitraum von 5 Jahren verschlossen aufbewahrt. Unser Projektleiter plant eine Doktorarbeit die grob in diese Richtung geht und nutzt unsere Ergebnisse zumindest als Denkanstoß und greift evtl auf unsere Ergebnisse, aber eher nicht auf die Rohdaten zu.

Am Ende noch der Hinweiß, dass wir, sobald die Ergebnisse vorliegen und wir diese an der Universität präsentiert haben (etc. pp.) ich Versuche einen Teil dieser zu teilen. Da dies ein öffentliches Forum ist, müssen wir noch sehen, in welchem Rahmen dies möglich ist.

Vielen Dank fürs lesen, teilnehmen, und bitte auch gerne im Freundes/Bekanntenkreis für unser Anliegen werben.

Solltet ihr Diskussionsbedarf oder Fragen haben, gerne hier fragen. Ich versuche diese dann zeitnah zu beantworten.

HIER GEHTS ZUM FRAGEBOGEN (https://www.enquetesmaken.com/s/POD)


Hinweis: Dieses ist eine autorisierte Umfrage, eine entsprechende Anfrage wurde vorher an das ODS-Team gestellt! gruß SMF

rumpelstil
08.01.2016, 20:11
Der zweite Satz lautet

"You can participate in our research by competing this questionnaire"

Wirklich?

Rosi
08.01.2016, 20:20
Danke für den Hinweis, da ist uns wohl einer durch gerutscht. Es ist einfach ein Tippfehler, keine Aufforderung zum Wettbewerb. :o

Moltebaer
08.01.2016, 21:18
- I note down my findings
- I review my findings constantlyGilt da nur schriftlich oder auch geistig?

inselaffe
08.01.2016, 21:44
...wir suchen Nutzer, welche gerne abseits von schneller Hilfe unterwegs sind und sich mehr oder minder (oder gar nicht) auf ihre Hardware verlassen.

Das ist leider reichlich missverstaendlich augedrueckt. Ist man naemlich kein Nutzer elektronischer Helfer, ist der Fragebogen sofor vorbei und zwar mit der Angabe, dass man an dieser Nutzergruppe gar nicht interessiert sei. Das haette man auch hoeflicher formulieren koennen.

Auch die Definition vom Erfahrungsschatz haette man eleganter angehen koennen. Nicht jeder, der auch mal langer als eine Woche in der Pampa rumstapft, autark ist und ohne fremde Hilfe auskommt, muss das nicht gleich als ultimative, sportliche Herausforderung betreiben, bzw in einem Masse, das einem sportlichen Wettbewerb gleichkommt. Hier sind zB auch viele Genussmenschen unterwegs, denen es nicht in erster Linie darauf ankommt, moeglichst viele Kilometer abzureissen, sondern auch mal hier und da anhalten, fotografieren, Pausen machen, die Landschaft auf sich wirken lassen und dann zu Fuss mit ca 20 Tageskilometern mehr als zufrieden sind.

Nur weil man gerne draussen ist, ist man halt noch lange kein Extremsportler. Egal wo man sich so rumtreibt.


Ansonsten aber noch viel Erfolg mit der Umfrage und natuerlich bei eurer Projektarbeit.

rumpelstil
08.01.2016, 21:54
Ich habe einen ähnlichen Eindruck wie Inselaffe bekommen: dass von einem eher engen Fokus ausgegangen wird (z.B. wettkampforientierung, Art der elektronischen Helfer etc.)
Der Titel hingegen ist äusserst offen formuliert: "the influence of technology..." (ich weiss den genauen Wortlaut nicht mehr).

Technology kann ja auch andere Ausrüstungsgegenstände betreffen (Zelte, Kleidung, Schutzausrüstung wie Helm, Lawinensonde etc.).
Für mich wurde auch nicht klar, ob "lokale" technische Hilfsgeräte wie z.B. LVS auch gemeint sind.

Rosi
08.01.2016, 23:50
Gilt da nur schriftlich oder auch geistig?

Die Theorie geht da in der Vorbereitung von schriftlich aus. Unterwegs passe ich das auch wohl selbst geistig an.



An inselaffe und rumpelstil


Ich weiß jetzt nicht woher der Wettbewerbsgedanke kommt. Kann ich nicht nachvollziehen. Es geht darum irgendwo unterwegs zu sein und einen Gewissen (von uns) eingegrenzten Teil an "Technologie" zu nutzen. Dabei sagt die Theorie, auf der wir unsere Forschung ja stützen müssen, das "abgelegen" im Wesentlichen dadurch ausgezeichnet ist, wie lange eine Anreise aus eigenem Antrieb dauert, und weniger wie lange man sich dort aufhält, oder gar wie schnell man ist. Somit kann das durchaus Helgoland mit dem Ruderboot sein, oder die Mitte einer Wüste zu Fuß. Dies ist sehr individuell und jeder darf sein eigenes Tempo wählen. ;-)

Bezüglich der Technologie und welche genutzt wird, haben wir uns über 5 Wochen und nach etlichen Büchern ähnliche Gedanken gemacht. Wir standen vor den selben Ideen und Schlussfolgerungen. Natürlich wirken auch Technologien welche Material, Sicherunggerät, oder evtl so etwas wie Lawinenairbags zugehörig sind, auf Risikoeinschätzung ein. Aber wir können nicht alles abdecken, weil es einfach den Rahmen sprengen würde. Zur Erklärung ist unser Gebiet auf die tragbaren elektronischen Geräte eingegrenzt, welche wir sogar noch weiter eingegrenzt haben. Es könnten auch Lawinenortungsgeräte, Kameras mit GPS, etc. mit aufgenommen werden. Wir, oder überhaupt jeder Forscher, muss das Gebiet halt soweit eingrenzen, dass die Daten noch analysierbar sind und noch in der Lage ist analysieren zu können.

Der Erfahrungsschatz war noch schwerer zu definieren und ist im Fragebogen natürlich sehr kurz angegeben. Das ist aber so gewollt. Wir haben es vorab auch auf Verständlichkeit geprüft und können es nicht jedem recht machen. Es ist eine Gradwanderung, da nicht jeder gewillt ist viel zu lesen, andere wiederum wollen mehr Details. Ich geb zu das zumindest diese Beschreibung auch nicht mein Favorit war, aber ich habe das nicht allein zu bestimmen. :grins:

Ich bin dankbar für jedwedes Feedback, da wir dies im Nachhinein durchaus für unsere Analyse nutzen werden. Dennoch ist es auch für uns ein Lernprozess und das Formulieren von Fragebögen (mit Teams verschiedener Muttersprache), bei weltweiter Zielgruppe ist auch nicht so leicht. :kapituliere:

mitreisender
09.01.2016, 00:15
Naja. Empirische Datenerhebung hängt schon von einer gewissen Präzision ab und nicht von "können es nicht jedem Recht machen." Ich würde den Fragebogen mit einem Sozialwissenschaftler etc abstimmen. Sonst sind eure Daten wenig valide.

derMac
09.01.2016, 00:57
Zur Erklärung ist unser Gebiet auf die tragbaren elektronischen Geräte eingegrenzt, welche wir sogar noch weiter eingegrenzt haben. Es könnten auch Lawinenortungsgeräte, Kameras mit GPS, etc. mit aufgenommen werden.
Mir ist nach eurer einleitenden Definition "electronic devices with networking interface" nicht klar, was für Geräte ihr überhaupt meint. Mein GPS z.B. hat (wie viele andere auch) kein networking interface (https://en.wikipedia.org/wiki/Network_interface). Oder meint ihr damit etwas anderes? Wenn ja, was?

Mac

inselaffe
09.01.2016, 01:36
Danke fuer die Antwort und nichts fuer Ungut, Rosi, aber den Fragebogen hast du schon gelesen oder? Da wird beim Erfahrungschatz mindestens zweimal darauf verwiesen, dass "Advanced" bedeutet: "Can perform the sport on competition level". Du kannst ja gerne mal nachgucken, aber ich bin mir ziemlich sicher, dass competition Wettbewerb/Konkurrenz bedeutet und im Zusammenhang mit Sport sogar noch treffender: Wettkampf. Daher kommt die Annahme.

Und diese Praedeterminierung hatte zumindest bei mir den Effekt, dass ich mich total fehl am Platze gefuehlt habe, erst recht nach deiner Vorstellung hier Forum. Ich habe zwar auch schon Neulinge (blutige Anfaenger) auf laengere Touren mitgenommen, die nach eurer Derfinition weit ueber "remote" hinausgehen, wuerde mich persoenlich jetzt aber nicht unbedingt als absoluten Experten bezeichnen und das erst recht nicht, wenn schon "advanced" derart steil daher kommt.

An dieser Stelle waere es vermutlich besser gewesen, die Erlaeuterungen einfach auszulassen.

Aber ich verstehe natuerlich auch euer Problem, in einer Gruppe, die wahrscheinlich nicht aus englischen Muttersprachlern besteht oder zumindest Individuen mit ausgepraegt gutem Englisch, einen solchen Fragebogen derart praezise zu formulieren, dass Zausel wie ich nichts daran auszusetzen finden.

Was aber besonders nach deiner zweiten Antwort noch deutlicher aufaellt, ist die Tatsache, dass deine hier dargelegte Intention doch sehr weit von den tatsaechlichen Formulierungen im Fragebogen abweicht.

Mach dir darueber aber erstmal keinen Kopf und seh es weiterhin als die konstruktive Kritik, als die es gemeint ist.


Beste Gruesse von der Insel.

inselaffe
09.01.2016, 01:55
Mir ist nach eurer einleitenden Definition "electronic devices with networking interface" nicht klar, was für Geräte ihr überhaupt meint. Mein GPS z.B. hat (wie viele andere auch) kein networking interface (https://en.wikipedia.org/wiki/Network_interface). Oder meint ihr damit etwas anderes? Wenn ja, was?

Mac

Es wird ihnen wohl in erster Linie um die Internetfaehigkeit gegangen sein. Irgendwo muss man, wie ja bereits gesagt, eine Grenze ziehen. Das erscheint mir nach Rosis Einleitung auch sinnvoll, da es ja anscheinend in erster Linie um die Nutzung von Daten geht, die nicht unmittelbar von Anfang an mitgefuehrt worden sind. Hier stellt sich aber dann genau ein weiteres Problem. Ausserhalb der norddeutschen Tiefebene ist es nur schwerlich moeglich, so etwas wie Internetempfang in den als "remote" definierten Bereichen vorzufinden. Da wo ich meist unterwegs bin hat man dort noch nicht einmal Handynetz und ich denke, das gilt fuer viele andere ebenfalls. Da stellt sich mir dann die Sinnfrage einer solchen Erhebung.

rumpelstil
09.01.2016, 11:06
- Ein networking interface kann z.B. auch ein LVS sein. Das "Network" ist dann die Gruppe, die gemeinsam unterwegs ist.

- Der Title lautet "the influencen of technology...". Zumindest an meiner Uni wurde gelehrt, dass eine Einschränkung auch im Titel zumindest ansatzweise erkennbar sein muss. "Technology" ist ein sehr weit gefasster Begriff.

- Ich muss mich Inselaffe anschliessen: Es scheint hier sehr um Internet zu gehen. Und wo, wo es wirklich "remote" ist, gibt es Internet, weltweit gesehen?
GPS Sende sind ein bisschen ein anderes Thema. Ich denke, hier müsste differenziert werde.

- Auch ich möchte auf die Definition mit "competition level" hinweisen, die m.E. nichts bei so einem Outdoorthema zu tun haben sollte (ausser man untersucht speziell "Outdoorwettbewerbe" wie Bergrennen, aber das hat dann nichts mit "remote" zu tun).

Ich bin mittlerweile heikel bei solchen Umfragen. Es ist heute so einfach, im Internet Daten zu sammeln. Umso sorgfältiger sollten solche Erhebungen gestaltet werden, finde ich, damit valide Daten gesammelt werden.

HaegarHH
09.01.2016, 13:09
- Ich muss mich Inselaffe anschliessen: Es scheint hier sehr um Internet zu gehen. Und wo, wo es wirklich "remote" ist, gibt es Internet, weltweit gesehen?

1993 (oder war das 1992???) …Nord-Ost-Somalia …was man so "Internet" nannte über PACTOR (https://de.wikipedia.org/wiki/PACTOR) lief, äh, tröpfelte :hahaa: so mit 200 Baud. Im Notfall dann mal das Sat-Telefon ans Modem gesteckt, ok, waren dann 60$ die Minute :ignore: aber da ging dann was so um die 1200 Baud

Internet muss ja nicht gleich mit dem heutigen Verständnis von Giga-Mega-… gleich gesetzt werden und man kann auch "Internet" ohne LTE, 3GS, … haben. Die Frage wäre dann, wie transportable ist die ganze Geschichte, denn den obigen Kurzwellenfunk würde ich mir sicher nicht in den Rucksack stecken und auch ob die verfügbaren Bandbreiten für heutige Dienste bzw. Services reichen würden. Mailabruf, klar kein Thema, ggf. andere Nachrichten auch, aber nicht nackte Wetterdaten, sondern z. B. YAHOO & Co. Wetterdaten im heutigen Sinne als Web-Service in eine Anwendung bekommen, dass wären verdammt viele Stunden am Kurzwellenfunk :o

Für MICH wäre die ganze Umfrage ehrlicher gewesen, man hätte gleich Smartphone o. ä. gesagt. Btw. DAZU gibt es dann aber wieder nette Studien, ich kenne welche aus Schweden, mit Schwedischen Spezialkräften und Treffergenauigkeiten bei Nachteinsätzen und so. Nach den Studien sollte man halt lieber nicht so viel über Geräte mit klassischen Displays (Smartphones) reden :hahaa:

Rosi
09.01.2016, 16:38
Da hier ja die Diskussion um die Geräte an sich am ehesten aufkam, hier kurze Auszüge aus unserem Bericht selbst. Ich versuche das etwas zu kürzen und GANZ GROB auf deutsch, damit unsere Plagiarismus-Software nicht direkt auf das Forum anspringt. :grins:

Definition: Portable outdoor devices (POD)
elektronisch, Batterie oder Solarbetrieben, Möglichkeit mit einem Netzwerk (dazu später mehr) zu kommunizieren, leichter = 1000g, mindestens IP54


Erklärung:

Fokus das diese Geräte folgenden Zwecken dienen: Informationsgewinnung, Sicherheit, Kommunikation, Komfort
Leicht zu tragen und nicht unwesentlich schwerer, als andere Ausrüstung (ja wir wissen es gibt UL zelte etc.).
Nutzbar entfernt/unabhängig von Stromquellen (außer der Sonne), aber durch den Wechsel von Batterien oder Einsatz von Powerbanks über den Zeitraum einer Reise nutzbar.
Das Gerät verfügt über eine Schnittstelle für das Senden oder Empfangen (SIMPLEX) oder Senden und Empfangen (DUPLEX) von Daten. Darum geht es nicht unbedingt um Daten aus dem Internet. GPS Postionen stammen aus dem "GPS". Geräte wie SPOT oder InReach können durchaus 2 Wege kommunizieren, ohne Internet. Ein normales Radio zählt im Prinzip auch dazu.

Dazu kommt das ein Smartphone und eine Smartwatch auch ohne Internet nutzbar sind. Sei es als Karte, Kompass, eBook, Radio etc.

Wir haben uns am Anfang auch sehr auf die Geräte eingeschossen, allerdings liegt der Schwerpunkt unserer Forschung auf die Risikoeinschätzung und wie diese sich verändert, bzw wie diese durch den Einsatz solcher Geräte beeinflusst wird. Darum fragen wir auch einmal wie es in der Vorbereitung aussieht (mit allen Verfügbaren Netzen) und während des Trips (wohlmöglich ohne Verfügbarkeit von allen Netzen). Ziel ist es zu sehen ob die Leute sich "in Wirklichkeit" noch auf ihr Smartphone und GPS verlassen oder sich doch eher auf ihre persönlichen Fähigkeiten oder zB Karte und Kompass verlassen.

Zu dem gesagten natürlich nochmal der Hinweis, dass dies eine grobe Fassung ist von ca. 20 Seiten zusammengefasster Literatur, welche uns überhaupt erst zu dem Fragebogen geführt hat. Und dort auch bloß was die "Technik" anbelangt und nicht was "abgelegen" im Abenteuertourismus / Outdoor bedeutet oder gar über Risikoeinschätzung / Management.


Danke nochmal für die Rege Diskussion. Ich finde das ziemlich spannend. Ich kann auch nochmal anbieten, wen es wirklich interessiert kurz per PM zu schreiben. Ich kann mir denke ich morgen kurz Zeit nehmen, zu antworten. Öffentlich kann ich halt keine Auszüge veröffentlichen. Ich tue mich hier schon schwer zuviel preiszugeben. Ich hoffe ihr habt dafür Verständnis.

schönen Samstag noch

qwertzui
09.01.2016, 16:46
Ich bin gerade an folgenden Punkten gescheitert:
1. ich betreibe die Outdoorsportarten, die mich in abgelegene Gegenden bringen (radeln, wandern, Ski) ganz sicher ohne fremde Hilfe, aber bestimmt nicht auf Wettkampfniveau.
2. Wie ist man auf Wettkampfniveau "remote"?
3. Meine Standarttagestourenlänge dauert 4 Stunden für den Aufstieg und 3 Stunden für den Abstieg. Ist das remote? Ist eine bewirtschaftete Hütte mit einem "village" gleichzusetzen? Je nachdem bin ich in den letzten 2 Jahren 20mal oder nie "remote" gewesen.

Rosi
09.01.2016, 17:02
Kurz zu dem "WETTKAMPFNIVEAU"

Ich habe das gerade mit dem erörtert, von dem diese Beschreibung kam.

Es gibt so gut wie keine Beschreibung von Leistungsniveaus. Die Quelle dieser ist "amerikanisch" geprägt und kommt daher, dass es bei denen fast immer um Outdoor-Sports (& Recreation) geht. Da wir eine Klassifizierung brauchten, lag diese Nahe. Die Wortwahl im Fragebogen ist tatsächlich unglücklich, da nicht vollständig. Sie wurde quasi so sehr verkürzt, dass Sie missverständlich sein kann (hier häufig ist). Dies ist neu und ist uns bei den ersten 200 Antworten nicht aufgefallen, bzw seid ihr die ersten, die darauf hinweisen. Ändern können wir das leider nicht mehr, da wir sonst den Fragebogen abschalten und neu online stellen müssten.

Die wichtigsten Punkte sind hier: brauche ich Hilfe, kann ich das alleine, oder kann ich es anderen zeigen wie es geht.


qwertzui

Ja das ist "remote"

derMac
09.01.2016, 18:37
Darum fragen wir auch einmal wie es in der Vorbereitung aussieht (mit allen Verfügbaren Netzen) und während des Trips (wohlmöglich ohne Verfügbarkeit von allen Netzen). Ziel ist es zu sehen ob die Leute sich "in Wirklichkeit" noch auf ihr Smartphone und GPS verlassen oder sich doch eher auf ihre persönlichen Fähigkeiten oder zB Karte und Kompass verlassen.
Das sind aber zwei völlig verschiedene Dinge. Zur Vorbereitung nutz ich den Computer und Papierkarten weil da einfach mehr Darstellungsfläche vorhanden ist. Unterwegs nutze ich (zusätzlich zur Karte) häufiger auch das GPS, weil die Positionsbestimmung damit komfortabler ist. Mit der Verfügbarkeit von Netzen hat das aber nichts zu tun und auch nicht damit, worauf ich mich wann mehr verlasse. Es geht einfach um das richtige Werkzeug zum richtigen Zeitpunkt. Den Kompass nutze ich in der Vorbereitung ja auch nicht (obwohl es Spezialfälle gibt wo das sinnvoll sein kann). Oder meint ihr mit Vorbereitung das Erlernen des Umgangs mit dem Werkzeug? Das macht man aber nicht vor jeder Tour.

Die Frage, ob ich mich z.B. auf das GPS verlasse ist auch ungünstig gestellt. Ich verlasse mich schon auf die Positionsanzeige (also die Fähigkeiten) des Gerätes (im Rahmen der möglichen Empfangsgenauigkeit), aber ich verlasse mich nicht darauf, dass das Gerät immer funktioniert oder dass z.B eine eingespeicherte Hütte auch wirklich an der Stelle steht (wofür das Gerät aber nichts kann, die Papierkarte kann auch falsch sein).

Ein anderer Punkt ist z.B. die Frage, ob man ein Gerät nutzt (use). Ich hab für mich mal definiert, dass ich mein Handy nutze, obwohl es die ganze Zeit aus ist. Ich "nutze" es aber als Sicherheitsgerät, welches eventuell für einen Notruf taugt.

Insgesamt wirkt es tatsächlich so, als wäret ihr bei eurem Fragebogen zu sehr von den Möglichkeiten der Geräte ausgegangen und nicht vom wirklich praktischen Nutzen.

Mac

khyal
13.01.2016, 03:11
Wie waere es, wenn Du den Thread komplett loeschen laesst, da man eh den Fragebogen nicht mehr ausfuellen kann...

"This questionnaire is closed. We have received over 700 responses"

Ist so ziemlich bloed, wenn man sich extra den Thread durchliest, um dich zu unterstuetzen und wenn man auf den Link klickt obige Meldung kommt...