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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Packliste für 1-2 Nächte Biwak - Alpen



Luupo
12.09.2015, 21:08
Hi,

ich bin gerade dabei meine erste Biwaktour zu planen.
Es sollen erstmal 1-2 Nächte an der Benediktenwand und Umgebung sein. Ich werde allein unterwegs sein.
Wetter soll ganz gut werden, eventuell bisschen Regen, aber dazu später mehr.

Mein Rucksack ist gepackt :D Deuter 45+ ist ausgereizt, da mein Schlafsack und Isomatte nicht gerade Ultralight und Kompakt sind, und ich hauptsächlich auch zum Fotografieren auf den Berg gehe. Deshalb entsprechend viel Technische Ausrüstung.

Meine Frage lautet unter anderem, ob es Klug ist den Deuter 45+ Rucksack zu nutzen und das meiste Zeug aussen zu befestigen, oder ob ich gleich meinen Gregory Stout 75l mit dem gleichen Zeug beladen soll.
Außerdem wäre die Frage ob ich irgendwas wichtiges vergessen habe?



Ausrüstung:

Deuter 45+ Rucksack
Carinthia Nepal Schlafsack
TAR Trail Pro
Außenzelt Hexpeak F6 (+ Aufstellstange und paar heringe) (für den Notfall, falls das Wetter umschlägt)
Powerbank + Kabel für sämtliche Elektronik
Stirnlampe
18650er Ersatzakkus
Messer
Erste Hilfe Set (inkl. Rettungsdecke)
Handy

1x Lange Unterhose Merino (zum schlafen)
1x Wechselshirt Longsleeve Merino (auch zum schlafen)
1x T-Shirt Merino (wird getragen)
1x Schnelltrocknende Wanderhose (wird getragen)
1x Ortovox Merino Fleece
1x Barrier II Hood (für Abends)
1x Wollpullover
1x Regenjacke
1x Regenhose
1x Mütze Merino
1x Handschuhe
1x Sturmhaube
1x Thermarest Flickzeug

1x Titan Kochset 800ml
1x Solostove + SolostoveSpiritus
1x 150ml Spiritus
1x Windschutz
1x Spork
1x Feuerstarter
1x Titantasse
2x Tütennahrung
Kaffeepulver und bisschen Kaffeefilter
4l Wasser

1x DSLR + 2 Ersatzakkus
1x Ministativ
1x Gopro + 2 Ersatzakkus

http://abload.de/thumb/20150912_20533898oxl.jpg (http://abload.de/image.php?img=20150912_20533898oxl.jpg)

Ich weiß, das Kochzeug könnte ich mir bei 1-2 Tagen sparen, bzw. einfach gewichtsmäßig optimieren, aber den Luxus von warmer Nahrung und Kaffee will ich mir nicht nehmen lassen.

Fällt jemandem was auf?

Gruß Flo

tjelrik
12.09.2015, 21:28
Abbuzze, wie?

Luupo
12.09.2015, 21:36
Bitte was?

india
12.09.2015, 22:20
Nimm den großen Rucksack!

lanzelot72
12.09.2015, 22:39
Nimm den großen Rucksack!

ich hab keine Ahnung, was die Rucksäcke wiegen, aber ich bin grundsätzlich kein Freund von diesem außen-dran-Gepfriemel. Allein schon wegen dem zwangsläufig vom Körper weg und nach unten verlagerten Schwerpunkt.

Lieber mehr Gewicht und optimal verteilt, als weniger Gewicht und zwangsläufig schlecht verteilt.

Ist aber nur mein persönlicher Erfahrungswert.

Griaßle !

Luupo
12.09.2015, 22:43
Der Stout ist trotz der 75l Fassungsvermögen sogar 400g leichter.
Somit dürfte sich die Frage erübrigt haben :o

lanzelot72
12.09.2015, 23:01
... Somit dürfte sich die Frage erübrigt haben :o

naja, noch nicht ganz. Es gibt ja auch Gründe für oder gegen einen Rucksack, die sich nicht in reinen nüchternen Zahlen messen lassen, wie z.B. Tragekomfort, Verstellmöglichkeiten, etc. oder so.

Das kannst Du aber letztlich nur selber beurteilen ;-)

Griaßle !

Luupo
13.09.2015, 08:43
Nee also wenn ich drüber nachdenke dann ist der Stout schon die bessere Wahl.
Ist auch deutlich komfortabler bei dem gewicht als der Guide45+

Ich werde berichten =)

dominiksavj
13.09.2015, 09:22
My 2 Cents:
Wollpulli weg und Klopa mit (Abuzze)

blende8
13.09.2015, 09:26
Laut Liste hast du doch fast nichts mit.
Was ist denn dann alles in dem Rucksack???

Ich finde auch das mit dem außen dran binden nicht so gut. Sieht gewaltig aus.
Ist die Schlafsackhülle stabil und wasserdicht?

tjelrik
13.09.2015, 09:35
Bitte was?

Na, z.B. etwas zum Popo abputzen.

Luupo
13.09.2015, 09:49
:bg::bg:
Haha, sehr aufmerksam von dir, das hatte ich schon eingeplant aber nicht extra erwähnt :D

Kermit_t_f
13.09.2015, 11:22
1x Lange Unterhose Merino (zum schlafen)
1x Wechselshirt Longsleeve Merino (auch zum schlafen)
1x T-Shirt Merino (wird getragen)
1x Schnelltrocknende Wanderhose (wird getragen)
1x Ortovox Merino Fleece
1x Barrier II Hood (für Abends)
1x Wollpullover
1x Regenjacke
1x Regenhose
1x Mütze Merino
1x Handschuhe
1x Sturmhaube

Wieviele Leute willst du denn mit Klamotten versorgen? :bg:
Im Ernst, denk doch mal an das Zwiebelprinzip, da finde ich zur Isolation des Oberkörpers 1 Merino Longsleeve, 1 Merino Fleece, die Kufa Jacke und noch einen Wollpullover. Das würde ich auf jeden Fall reduzieren, wobei die Frage, was zuhause bleibt, eben von den vermuteten Temperaturen abhängt. Dazu kommt natürlich dein persönliches Kälteempfinden.
Regenhose würde ich evtl auch zuhause lassen, lieber mal wo unterstellen, wenn es wirklich länger regnen sollte, das sorgt auch eher für trockene Ausrüstung als alles andere. Und entweder Mütze oder Sturmhaube, beides macht aus meiner Sicht wenig Sinn. Oder eben Mütze und Buff oder nur Buff.

Luupo
13.09.2015, 11:36
Danke für deine Antwort.
Erwartete Temperaturen sind eben an die 5Grad, und da ich sowas noch nie gemacht habe, weiß ich wenig über mein Temperaturempfinden.

Mir ist durchaus bewusst das ich zu viele Klamotten eingepackt habe, aber um Erfahrungen zu sammeln dachte ich wäre es ganz klug erstmal lieber zu viel dabei zu haben als zu wenig?

Ich denke aber auch das ich den Wollpullover problemlos Zuhause lassen könnte.

Kermit_t_f
13.09.2015, 11:44
Klar, lieber zu warm als zu kalt, aber zumindest würde ich die Redundanzen weg lassen.
Wenn das Fleece nicht so arg kalt ist, könntest du für abends dein Merinoshirt, das Longsleeve und das Fleece übereinander ziehen und ggf. noch die Regenjacke als Windschutz. Da würde ich überlegen die Kufa-Jacke zuhause zu lassen. Oder lass das Barrier Jacket drin und dafür das Merino Fleece raus.

Im Zweifelsfall muss man das eben auch einfach ausprobieren und bei der nächsten Tour kannst die nicht benötigten Sachen weg lassen.

Luupo
13.09.2015, 11:49
Wenn ich mich natürlich relativ schnell in den Schlafsack zurückziehe ist das alles kein Problem dann würd ich die Barrier II Hood gleich daheim lassen.

Aber da ich relativ lange zum Fotografieren außerhalb des Schlafsacks bleiben werde hab ich halt die Befürchtung das es relativ zügig werden könnte :D

Aber ich denke ich lasse den Wollpullover weg und nimm das Merino Fleece und die Barrier II Hood mit.

AndiBar
13.09.2015, 15:06
Sind das nicht auch viel zu viel Ersatzakkus und Powerbanks für nen Zweitäger?

Dann würde ich auch nur einen Satz Klamotten mitnehmen, für Abends eine warme Schicht.
Der Nepal sollte doch auch ohne lange Unterwäsche drin locker reichen.

Und am Berg hat man alles im Rucksack, alles andere ist unsauberer Stil ;-)

derSammy
13.09.2015, 15:10
Stil ist das Eine, ich würd nach 20Metern laufen durchdrehen mit dem Gebammel hinten dran...

(geh doch auf der Benewand einfach oben in den Stadel..dann sparst Dir das ganze Zelt Remmidemmi...)

Luupo
13.09.2015, 15:25
Ich hatte sogar überlegt ob ich mir noch ne Backup Lampe mitnehme, aber n gewisses Vertrauen in die Ausrüstung sollte schon da sein.

Ihr habt wahrscheinlich recht, bei den Ersatzakkus könnte ich locker noch ein bisschen sparen. Handy bleibt eh weitestgehend aus, und die Zeiten in denen ich Fotografier sind eh nur bei Sonnenuntergang und Sonnenaufgang.


Ich hatte auch schon überlegt das Außenzelt des Hexpeak zuhause zu lassen und bei schlechtem Wetter in die Biwakschachtel umzuziehen, aber das Zelt ist neu und will halt auch mal getestet werden :bg:

fuchsnoir
13.09.2015, 16:45
(geh doch auf der Benewand einfach oben in den Stadel..dann sparst Dir das ganze Zelt Remmidemmi...)
Es sei denn, es ist schon ein Pärchen da, das 2/3 des Bodens belegt, während der Inhalt ihrer Rucksäcke jede andere ebene Fläche bedeckt.
Da war ich ganz froh um mein Zelt, das war bestimmt schneller, als die Beiden aufwecken, überzeugen zur Seite zu rücken, aufräumen...

Und die Beiden hatten es bestimmt auch lieber lauschig zweisam. :-)

derSammy
13.09.2015, 17:05
:bg:

Das ist natürlich dann blöd....fürs Päärchen ;-)

aiyla
13.09.2015, 19:52
Ich würde nie bei so einer Aktion und den vermuteten 5 Grad meine Regenhose zu Hause lassen.
Außer ich verkriech mich gleich in meinem Schlafsack.
Wenn ich mich bei diesen Temperaturen am Abend nicht mehr viel bewege, dann nutze ich eine Regenhose, weil ich es schlichtweg viel viel wärmer finde, da sie keinen Wind durchlässt und die Körperwärme speichert.

Vielleicht bin ich aber auch nur eine Frostbeule :bg:

tjelrik
13.09.2015, 20:41
1)Mütze weglassen - hast ja eine Sturmhaube
2)Wollfleece + Wollpullover? Unter Berücksichtgung der restlichen Ausrüstung etwas 'oversized' meiner Meinung nach bei +5 Grad.

Die Barrierhood würde ich nie weglassen - sehr leicht, sehr klein verpackbar und sehr gut isolierend.

rumpelstil
13.09.2015, 21:14
Ich würde nie bei so einer Aktion und den vermuteten 5 Grad meine Regenhose zu Hause lassen.
Außer ich verkriech mich gleich in meinem Schlafsack.
Wenn ich mich bei diesen Temperaturen am Abend nicht mehr viel bewege, dann nutze ich eine Regenhose, weil ich es schlichtweg viel viel wärmer finde, da sie keinen Wind durchlässt und die Körperwärme speichert.:

Geht mir genauso!
Dazu kommt: Mit den Regenhosen kann ich mich immer insetzen, auch wenn es etwas feucht sein sollte (z.B. Moos)

Luupo
13.09.2015, 21:48
Danke euch schonmal. Der Wollpullover ist draußen, genauso wie die Mütze =)
Ein Satz Ersatzakkus hab ich auch noch weggelassen.

Becks
14.09.2015, 12:12
Hi,

http://abload.de/thumb/20150912_20533898oxl.jpg (http://abload.de/image.php?img=20150912_20533898oxl.jpg)

[...]
Fällt jemandem was auf?

Gruß Flo


Was hast Du denn da alles drin? So sah mein 38L rucksack nicht einmal aus als ich für 5 Tage VAV Essen, Kocher, Schlafsack, Isoamtte, Zelt und ein Dutzend Landkarten dabei hatte. :o
https://www.outdoorseiten.net/fotos/data/500/medium/20150807-0737-DSC_4558.jpg (https://www.outdoorseiten.net/fotos/showphoto.php?photo=131988&title=20150807-0737-dsc-4558&cat=500)

Und bei einem Biwak letztens passte alles inklusive Isomatte in den Rucksack rein...
https://www.outdoorseiten.net/fotos/data/500/medium/20150830-0615-DSC01068.jpg (https://www.outdoorseiten.net/fotos/showphoto.php?photo=133265&title=20150830-0615-dsc01068&cat=500)


Als Vergleich - so sah meine Liste im zweiten Bild aus:

Rucksack (38L)
Z-Rest Isomatte
Roberts UL Schlafsack
Gaskocher plus 600ml Alutopf mit Deckel und 100g Kartusche, Titanwindschutz,Löffel
1.5L PET Pulle
200er Fleecpulli, Soft-/Hardshellkombi
winddichte Kappe
dünne Handschuhe
Sonnenbrille
Sonnencreme, kl. tube Zahncreme, Zahnbürste, Taschenlampe, Taschentücher., Handy
Kartenmaterial, Geld, Ausweise (in Plastiktüte)
Wanderstöcke
Kamera mit Transporttasche
1x Essen für abends, etwas Mampf für tagsüber

Kleidung (getragen): Tourenhose, langärmliges Hemd, Socken und Bergstiefel

In Anbetracht des kühleren Wetters bei Dir würde ich nun noch einpacken: Regenhose und für die Nacht ev. das Aussenzelt mit Stangen. Die Regenhose weil sie ein effektiver Windschutz tagsüber ist (spar ich mir eine lange Unterhose) und bei Regen dann eben auch zum Einsatz kommt.

Eventuell zu früh für den ersten Versuch aber ich würde noch antesten ob sich das Zelt mit den Stöcken alleine aufstellen lässt -> Gestänge weg.


Auf lange Sicht würde ich:

Die TAR Trail Pro rauskicken, das ist ein Volumenmonster, wiegt zu viel (860g) und ist zu anfällig als Alleinlösung (Luftmatte, Löcher und so). Stabil ist eine Kombi aus Schuammatte für die Iso und da drauf eventuell noch eine 3/4 TAR Matte (dünn) für den Rücken.

Der Schlafsack ist zu voluminös

Der Ruckasck ist eine gewichtsteschnisch eine Frechheit und wiegt z.B. >600g mehr als meiner.

Spiritus raus und Gas rein. Spiritus ist ein hübsches Zeugs für Trekker aber am Berg ist Gas besser.

Luupo
14.09.2015, 13:12
Hey,

du hast ja gelesen was alles drin ist ;)
Ja, die TAR Trail Pro kommt über kurz oder lang weg, angeschafft wurde die damals fürs reine Camping, jetzt zum Trekking ist mir das Teil tatsächlich zu schwer und zu groß.

Der Schlafsack muss auch demnächst einem leichteren und kleineren Modell weichen. Hilft aber momentan nix.

Ansonsten hat das Außenzelt mit Zeltstange und Heringen halt noch eine gewisse Packgröße wo ich nicht drum rum komme.

Becks
14.09.2015, 15:06
Hey,

du hast ja gelesen was alles drin ist ;)


Genau deswegen auch das Staunen. ich würde mir da mal jedes Teil in Hinblick auf Gewicht und Packmass genauer ansehen und eventuell ersatz einplanen. Für 1-2 Tage Biwak müssen 35L rigentlich reichen, sonst it etwas schief gewickelt.

Alex

Luupo
14.09.2015, 19:34
Klar reichen 35l.

Aber ich hab ja gesagt, ich will halt auch ein bisschen meine Ausrüstung ausprobieren und gewissen Luxus.
Für 2 Tage könnt ich mich auch Problemlos ohne Kocher bzw. nur mit Tasse und Esbitkocher verköstigen.

Aber ich bilde mir halt mal meinen Hobokocher ein, dazu will auch am Berg frisch gebrühter Kaffee nicht fehlen.
Das ist alles mehrgewicht das eigentlich wegfallen könnte, da geb ich dir recht.

derSammy
14.09.2015, 19:54
Ich glaub Becks meint gar net unbedingt weglassen, sondern OPTIMIEREN ..mir is auch ein bissl unerklärlich warum du Dein Zeugs net in den Guide 45 bekommst ...

Luupo
14.09.2015, 19:55
Allein die Nalgele Trinkflaschen (2l) kann man schonmal nirgends hinpacken außer in den Innenraum. Da soll dann aber auch noch die Trinkblase und der Restliche Kram rein.

Hat einfach nicht funktioniert :o

derSammy
14.09.2015, 20:07
sowas is das Thema. Statt 1X 2 Liter die nur innen reinpasst, besser 2X 1l in die beiden Seiten Taschen..dafür dann irgendwie den Schlafsack innen reinbatzeln.

Auf Flaschen wenn es regnet is Wurscht, ein nasser Schlafsack is eher Schxxxxe..

Uns eund um die Benewand dürfte es atzt, nach 3 Tagen Regen, auch genug Wasser haben um auf die Blase (oder 2 Liter Pulle) zu verzichten.

brokenMIRROR
14.09.2015, 20:18
Allein die Nalgele Trinkflaschen (2l) kann man schonmal nirgends hinpacken außer in den Innenraum. Da soll dann aber auch noch die Trinkblase und der Restliche Kram rein.

Hat einfach nicht funktioniert :o

wieviel flaschen sind das denn?

und egal wieviele: ich würde weglaßen und durch leichtere und kleinere ersetzen - einfache von supermarkt oder faltflaschen z.b.
kann dann in seitentaschen.

wenn du von mehreren 2liter flaschen redest sind es also mindestens 4liter starre plastikflaschen welche viel platz wegnehmen.
warum standen flaschen nicht in packliste?

wenn du dir jetzt denkst das das auch "luxus" ist auf welchen du nicht verzichten willst hast du großteil von erklärung warum das zeug nicht reinpaßt schon.
hoffe das wirkt jetzt nicht zu angreifend. merke bei mir das z.b. 1liter hartplastikflasche nicht mal mehr in alltag noch oft mitkommt weil zu sperring und wenn wenig trinken drinnen ist nicht zu komprimieren (weithalsflasche)

aktualisiert: scheinen ja insgesamt 2 liter zu sein, würde trotzdeßen großteil von beitrag wieder so schreiben und flaschenlösungsidee kam ja auch schon ähnlich vor beitrag von mir

Luupo
14.09.2015, 20:39
Mein Guide 45+ hat keine Seitentaschen, das ist ja das Dilemma. Egal welche Flasche ich kaufe (ob 2x1l oder 1x2l) bleibt sich gleich. Die Flaschen müssen innen rein und das nimmt sau viel Platz weg.

Ich habe halt eine 2l Trinkblase und eine 2l Nalgele Flasche eingeplant.
Beides muss bei meinem Guide45+ in den Innenraum, weil keine Seitentasche vorhanden ist.

AndiBar
15.09.2015, 11:44
Klingt so, als ob Du vorhättest, 4 Liter Wasser den Berg hochzutragen. Das kann man machen, 1a Training, mir würd die Blase aber reichen, mit nachfüllen unterwegs.
Die festen Flaschen würd ich weglassen und ggf. wie von brokenMIRROR schon geschrieben ersetzen.

Die Trinkblase packe ich immer zwischen Haupt- und Deckelfach wenn der Rucksack voll wird, dann is erstens weniger Druck drauf, zweitens is mehr Platz im Rucksack und drittens läuft ein Großteil das Wassers außen ab, falls irgendjemand mal wieder an meiner Blase vergessen hat, die Reinigungsöffnung richtig zuzuschrauben...

Becks
18.09.2015, 12:07
Schmeiss die Nalgenes raus und besorg Dir 1.5L PET Mineralwasserpullen. Die wiegen weniger, eine reicht eigentlich eh aus (Check auf der Karte wegen Wasserversorgung vorrausgesetzt) und wenn sie leer sind knüllt man sie zusammen und entfaltet sie erst wieder beim Befüllen. Die halten das problemlos aus, meine Pullen sehen immer aus wie nach einem Frontalcrash mit einer Wand.

DAS meinte ich mit optimieren. Alles Schwere und Voluminöse anschauen und wenn möglich ersetzen. Auf Hüttentouren reichen mir eigentlich problemlos 20-25L aus, der 38er war letztens schlichtweg leer als ich damit zum Campo Tencia hoch bin.


Klar reichen 35l.

Für 2 Tage könnt ich mich auch Problemlos ohne Kocher bzw. nur mit Tasse und Esbitkocher verköstigen.

Aber ich bilde mir halt mal meinen Hobokocher ein, dazu will auch am Berg frisch gebrühter Kaffee nicht fehlen.


EIn Hobokocher ist so ziemlich das Letzte am Berg was Sinn macht (neben Hängematten). Du bist auf Holz angewiesen und das findet man nur untem im Tal. Wenn Du also schon Dinge ausprobieren willst (in Hinblick auf Nutzung in der Zukunft) würde ich Gas antesten, ausser Du willst ständig nur im Tal hocken/übernachten.

Das hier ist auf etwas mehr als 2000m, viel Spass bei der Suche nach einem Baum für die Matte oder Brennstoffe:

https://www.outdoorseiten.net/fotos/data/500/medium/20150830-1157-DSC01148.jpg (https://www.outdoorseiten.net/fotos/showphoto.php?photo=133300&title=20150830-1157-dsc01148&cat=500)

berlinbyebye
18.09.2015, 18:10
Spiritus raus und Gas rein. Spiritus ist ein hübsches Zeugs für Trekker aber am Berg ist Gas besser.

Wieso taugt Spiritus am Berg eigentlich nicht?

Becks
18.09.2015, 18:22
Dauert zu lange um damit etwas einzuheizen. Ein Trangia hat etwa 300 Watt Heizleistung, ein Gasbrenner 2100 bis 2700 Watt. Da muß man länger kochen und braucht einen besseren Hitzeschutz (sonst fliegt die Wärmeenergie schneller weg als der Kocher heizen kann). Beim Trekking habe ich abends oft viel Zeit, lunger vorm Zelt herum etc., da kommt es auf so etwas nicht an. In den Bergen will/sollte ich binnen 1 Stunde ab Aufstehen fertig gepackt und gefrühstückt haben und Abmarschbereit sein und abends bleibt oft keine Zeit für beschauliches Kochen.

Gasbrenner auf Kurztouren im Sommer und als Backup im Winterraum ist ideal weil kompakt und sofort Energie da ist, Benzin spielt auf Langtouren und im Winter sowie im Basecamp seine Stärken aus weil es unempfindlich gegen Kälte ist und zudem nur 1/3 Betriebskosten (Gas aus Schraubkartusche vs. gereinigtes Benzin) aufweist und die Kocher oft noch mehr Leistung raushauen.

berlinbyebye
18.09.2015, 18:29
o.k. Danke. Das ist schon klar. Dachte, es steckt vielleicht noch was anderes dahinter.
1 h für Frühstück und packen möchte ich mal gerne schaffen.....;-)

Luupo
18.09.2015, 19:36
Danke für deine Tipps!
Das mit der Nalegele find ich gut, werde ich auch so machen.

Aber eins versteh ich grad nicht. Baum? Hängematte? :o ??

Eventuell nehm ich auch tatsächlich meinen Gaskocher mit statt dem Hobo, das schau ich mir mal an. Gewichtsmäßig wärs fast egal.

Luupo
28.09.2015, 13:17
Soo, gestern wars dann soweit :bg:
Ich hatte natürlich viel zu viel dabei, und kam auf ein Gewicht das ich hier lieber nicht nennen will :bg:

Aber ich bin um einige Erfahrungen reicher, und die will ich hier noch kurz mitteilen.

Wetter war Klar am Gipfel, bei ca. -2°C und zwischendrin kräftigen Böen.

ThermaRest: Geiler Schlafkomfort, sehr warm, trotz unten liegender Steine hat man diese nicht bemerkt. Allerdings glaub ich nicht das die Matte viele von solchen Touren mitmacht, trotz Unterlage.

Carinthia Nepal: Ich hatte nur das Merino Longsleeve + das Fleece und eine lange Merino Unterhose an. Im Schlafsack hab ich nicht gefroren. Dafür Außerhalb...... trotz Kufa Jacke noch überm Fleece, und Handschuhen.
Ich habe keinen Biwaksack benutzt, und hatte zwischendurch etwas Angst vor Feuchtigkeit..... bzw. dem Wärmeverlust bei Daune. Am Morgen war der Schlafsack an den Füßen von Eis/Reif überzogen (genau wie alles andere). Wärmeverlust habe ich aber Nachts nicht festgestellt.

Regenhose: Hab ich zu Hause gelassen........ sollte ich nächstes mal mitnehmen....... der Wind war eklig.

Kocher: Minimales Gas-Setup ist völlig ausreichend.

Wasser: 4l Mit rauf geschleppt...... 3,8l verbraucht. Wasser hätte ich dort oben nirgends gerne aufgefüllt. Alle Quellen lagen innerhalb des Weidegebietes.....auf Kuhklo-Wasser hab ich keine Lust.

Rucksack: Der Gregory Stout 75l hat coolen Tragekomfort :D

Kondition: 1000hm mit dem Rucksackgewicht das ich nicht nennen will....... war sportlich :grins:

http://abload.de/img/20150927_1603131ekqs.jpg

http://abload.de/img/20150927_191757cmjf3.jpg

http://abload.de/img/p9280092fpk78.jpg

geher
29.09.2015, 10:47
Mein Guide 45+ hat keine Seitentaschen, das ist ja das Dilemma. Egal welche Flasche ich kaufe (ob 2x1l oder 1x2l) bleibt sich gleich. Die Flaschen müssen innen rein und das nimmt sau viel Platz weg..
es gibt Taschen für solche Flaschen, man kann sie dann am Rucksack außen befestigen.

Luupo
29.09.2015, 10:50
Danke, ist mir bekannt. Da wären wir aber wieder beim gebaumel außen. :bg:

berlinbyebye
29.09.2015, 11:24
1000hm mit dem Rucksackgewicht das ich nicht nennen will....... war sportlich :grins:


Komm, trau´dich, es wird schon nicht so schlimm werden. :grins:

Luupo
29.09.2015, 11:28
18kg inkl. 4l Wasser :ignore:
Aber ich weiß jetzt was ich alles beim nächsten mal sicher daheim lassen kann ;)

berlinbyebye
29.09.2015, 11:39
Nämlich?

Luupo
29.09.2015, 11:45
- den Hobo kocher zusätzlich zum Gaskocher. Wollte den halt testen, Brennstoff wäre vorhanden gewesen aber der Wind zu stark.

- mein selbst geschmiedetes Messer (bringts immerhin auch auf fast 400g mit Lederscheide.)
- Ersatzakkus ohne Ende..... hatte viel zu viel dabei
- Gopro (hatte noch die Spiegelreflex dabei)
- das große Stativ (da gibts leichtere Varianten die meine Kamera auch tragen)

kletterling
29.09.2015, 12:42
Wenn ich Dein letztes Foto anschaue und dann noch einen Vorschlag machen dürfte:

Das nächste Mal würde ich an Deiner Stelle für eine Übernachtung auch keine 450ml Gaskartusche mitnehmen- außer, da waren nur noch 50 ml drin. ;-)

Luupo
29.09.2015, 12:43
Danke, die war in der Tat fast leer. Wollte die noch aufbrauchen bevor ich ne neue anfange.

kletterling
29.09.2015, 13:21
Das erklärt in der Tat manches... ;-):D