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DerMitDemBärSteppt
03.07.2005, 12:53
Region/Kontinent: Nordeuropa

Hallo!

Wie versprochen, habe ich nun endlich meine Aufzeichnungen abgetippt! War recht viel... An Fotos habe ich ertsmal eine Auswahl von 20 bei Arcor hochgeladen, die findet ihr auf www.arcor.de, dort seht ihr links einen Kreis in dem Pia steht, rechts oben in dem Kreis ist ein Fotoapparat, darauf klicken, dann zu den öffentlichen Alben, dort Urlaub&Ferien, dann Aktivurkaub und dort Bohusleden05! Ist doch ganz einfach, oder? :bg: :bg:
Fotos kommen noch ein paar dazu, ein paar wollen noch gedreht werden...

Alexander

DerMitDemBärSteppt
03.07.2005, 12:54
Reisebericht Bohusleden 14.06.2005-28.06.2005:

14.06.2005
21.25, Bahnhof in Hennigsdorf:
Die Reise hat begonnen, ich sitze in der S-Bahn und warte darauf, dass sie mich zum Ostbahnhof fährt, von wo aus ich mit dem Nachtzug in Richtung Malmö aufbrechen werde.
23.45, Ostbahnhof:
Nun liege ich im Liegewagen in meinem Bett. So wie es scheint teile ich mein Abteil mit ein paar Amerikanern und einer älteren Dame aus Deutschland. Es ist etwas warm und besonders gut riecht es hier auch nicht, aber ich freue mich dennoch und überlege nun, ob ich schlafe, oder darauf warte auf die Fähre zu kommen um darauf etwas herum zu wandern, mal schauen...

15.06.2005
7.25, Trelleborg:
Schweden ist erreicht! Die Idee auf der Fähre herum zu wandern und eventuell einen Blick auf den Sonnenaufgang zu erhaschen, hab ich fallen gelassen, nur allzu schön war das Schnarchen in meinem Abteil, so kam es auch, dass die Nacht, was den Schlaf angeht, eine kurze war, aber dennoch ist meine Laune hervorragend! Denn blickt man aus dem Fenster, so sieht man hier nichts als Sonnenschein!
16.45, Rastplatz für Wanderer kurz hinter dem See Romesjön:
Die Zugfahrt von Malmö nach Göteborg und die anschließende Busfahrt nach Kungälv verliefen absolut reibungslos. In Kungälv angekommen, habe ich erst einmal eine halbe Runde um die Festung gemacht, eine nette junge Schwedin in der Touristeninformation hat mir dann auch gezeigt, wo ich den Bohusleden genau finde, von dort an gab es fast keine Orientierungsschwierigkeiten, da der Weg gut markiert ist, das „fast“ wegen einer abgeholzten Fläche, die durchquert werden musste.
Eigentlich hatte ich geplant den Windschutz in der Nähe des Svarte Mosse aufzusuchen, aber da es noch so früh und dort recht viel los war, beschloss ichweiterzugehen. Der nächste Windschutz ist noch 5-6km entfernt, aber die schaff’ ich auch noch.
18.15: Windschutz kurz vor Grandalen:
Es ist vollbracht! Ungefähr 20km liegen hinter mit. Zum Ende hin zwischen Romesjön und Grandalen ist der Weg recht anstrengend und steil, sowohl bergauf, wie auch bergab. Vielleicht kam noch dazu, dass eine schwedische Wandergruppe an mir vorbeikam, als ich Pause gemacht habe. Diese musste ich natürlich ein- und überholen, damit sie mir nicht den Windschutz wegschnappen! Aber so gingen die Kilometer recht schnell vorüber.
Bei einem Blick ins Hüttenbuch erfahre ich etwas von bellenden Hunden, bis jetzt habe ich keine gehört, allerdings hört man ständig Schüsse, vielleicht gibt es da ja einen Zusammenhang... Ich werde noch ein paar Seiten in meinem Buch lesen und dann relativ früh ins Bett gehen, wenig Schlaf und Anstrengung machen müde...

DerMitDemBärSteppt
03.07.2005, 12:54
16.06.2005
8.50, Rastplatz kurz vor Bottenstugan:
Ebenso früh, wie ich gestern in Bett gegangen bin, bin ich heute morgen aufgestanden. 5.30 war es, als ich aus dem Schlafsack herauskroch und 6.00, als ich mich auf den Weg machte. Das Wetter ist wieder super und es fängt schon an recht warm zu werden. Auf dem Weg habe ich eine kurze Rast eingelegt, die genutzt wurde, um Wasser aufzufüllen und mich grob von Schmutz zu befreien, waschen wäre allerdings das falsche Wort dafür...
Der Weh ist schön, die meiste Zeit ist er ein schmaler Pfad durch den Wald, teilweise an sumpfigen Stellen durch Stege verstärkt. Von der Schwierigkeit her ist er mit gestern vergleichbar, zum Teil recht steil und anstrengend. Ab und zu liegen umgefallene Bäume im Weg, an denen man vorbei muss. Zudem habe ich die Erfahrung gemacht, dass nasse Wurzeln sehr rutschig sein können, nur durch meinen gestern geschnitzten Wanderstock und überragendes Körpergefühl gepaart mit blitzschneller Reaktion konnte weiteres Unheil in Form von hinfallen verhindert werden ;-)
Nun mache ich eine Pause an diesem wunderbaren Platz, lasse meinen Blick über die Landschaft schweifen und esse einen Happen. Wie ich der Broschüre entnehmen kann, ist der See den ich wunderbar überblicken kann der Alevatten, des weiteren berichtet die Broschüre von einem steilen Abstieg, den es zu meistern gilt.
17.40, Windschutz Lysevatten:
Der Abstieg war gut zu schaffen, er war zwar steil, aber zwei Treppen halfen ungemein...
Der heutige Tag hat es geschafft ein wahnsinniges Stimmungshoch mit einem wahnsinnigen Stimmungstief sowohl zeitlich, als auch örtlich sehr nah zu verbinden, doch leset selbst:
Kurz nachdem man das Naturschutzreservat betreten hat, kommt man an eine Stelle großer Schönheit, man steht auf einem Felsen, etwa 8-10m über einem See und kann schön über den See mit seinen Inseln blicken. Da ich sowieso gerade eine Pause vertragen konnte, setzte ich mich an den Rand des Felsens und entspannte mich ein wenig. Soviel zum Stimmungshoch.
Nun wollte ich frohen Mutes des Weges gehen, doch siehe da, kurz hinter dem schönen Fleckchen verliert sich die Spur des Bohusledens, man kommt aus einem Weg, blickt nach links und rechts einen Schotterweg entlang und findet partout keine weiteren Wgmarkierungen. Ein wenig nach links und rechts den Weg entlang suchen brachte keinen Erfolg, also ging ich ein Stück zurück, könnte ja sein, dass ich etwas übersehen habe...
Nach weiterm umherirren höre ich Stimmen, laufe diesen entgegen und treffe auf zwei junge Schweden, die mir sagen können, welcher See das hier ist, aber nicht wo der Weg langführt. Von dem Felsen glaubte ich eine Person auf einer Insel gesehen zu haben, also machte ich mich auf den Weg zu dieser Insel, leider stellte sich heraus, dass es sich um ein paar größere Steine handelte und nicht um einen sonnenbadenden Menschen. Nun stand ich da und schaute noch mal auf die Karte, messerscharf kombinierte ich, dass ich wohl auf der falschen Seite des Sees war, aber zurück und mich noch mal verwirren lassen wollte ich nicht, deshalb hielt ich es für eine kluge Idee, den See weiter zu umrunden und dann wieder auf den Weg zu stoßen. Gedacht, getan und nach langem durch den Wald schlagen erblickte ich endlich die ersehnten Markierungen! Das ganze war halt sehr anstrengend... Deshalb habe ich im Verlaufe der weiteren Wanderung recht häufig Pausen eingelegt. Während einer dieser Pausen traf ich auf zwei deutschsprachige Wanderer, von denen ich erfuhr, dass ich noch etwa 1,5 Std vor mir hatte. Nachdem diese um waren erreichte ich schließlich den Windschutz. Nach Körper- und Kleidungspflege in dem anliegenden See bereitete ich mir ein köstliches Mahl und schmauste königlich Nudeln mit Tomatensoße. Zudem fasste ich den Plan, es in den nächsten zwei Tagen kilometermäßig ruhiger angehen zu lassen.

17.06.2005
13.30, Windschutz vor Hasteröd:
Bisher verlief der Tag nicht besonders toll, nach dem Aufstehen jabe ich gefrühstückt, meine Schuhe gewachst, ein bisschen gelesen und bin gegen 9 losmarschiert. Anfangs war der Weg recht trist, er verlief auf einer Schotterpiste. Dann jedoch bog der Weg auf einen Trampelpfad ab, dass gefiel mir schon besser. Nach vielleicht 15-20min stand ich dann aber neben der letzten Markierung, die ich finden konnte, lief etwas weiter in die vermutet Richtung, aber fand keine weiteren Markierungen. Just in dem Moment fing es an zu regnen, da es auch nachts schon geregnet hatte, war schon das kniehohe Gestrüpp nass, aber der Regen überzeugte mich dann dochdie Gamaschen durch meine Regenjacke zu ergänzen.
Ich lief den Weg bis zur Schotterpiste zurück, lief auf dieser zur Straße und folgte der Straße in Richtung des SeesVästersjön, bis ich wieder auf den Bohusleden traf.
Nun führte der Weg auf schmalen Pfaden durch den Wald, an Seen vorbei und durch viele sumpfige Stellen. Diesen und dem Umstand, dass der Regen an meinen Beinen hinab in die Schuhe lief, hatte ich zu verdanken, dass ich nasse Schuhe hatte. Allerdings war die Strecke wesentlich kürzer und wesentlich weniger anstrengend, weshalb meine Laune nicht sonderlich litt. Am Windschutz angekommen, an dem ein bisschen Müll herumlag, beschloss ich, da ich eh schon nass war schnell in den See zu hüpfen und mich zu waschen, dabei entdeckte ich auch die ersten Blasen an meinen Füßen... Nachdem ich ein bisschen vor mich hingeschlummert habe und etwas gegessen hatte, machte ich mir Gedanken über den Zustand meiner Schuhe, diese führten dann dazu, dass ich ein Feuer machte und sie daran trocknete, leider haben sie darunter optisch leicht gelitten, so ist an einem Schuh hinten ein bisschen die Sohle angeschmorrt und hat sich ein wenig am Rand abgelöst, aber nicht funktionsbeeinträchtigend. Übrigens lief ich an dem Tag mit stolz geschwellter Brust herum, weil ich es geschafft hatte, trotz des Regens an dem Tag ein Feuer gemacht zu haben ;-)
Das Feuer brachte noch zwei weitere Dinge: meine Kleidung roch noch tagelang nach Rauch und auf der Suche nach Feuerholz fand ich mehrere weiße Nacktschnecken...

18.06.2005
14.00, am See Store-Väktor:
Nachdem ich heute erst um 9.30 wach wurde, schaute ich gleich nach dem Wetter und wie es scheint, war mir der Wettergott wohlgesonnen, denn der Himmel war blau und die Sonne schien. Da die deutschsprachigen Wanderer vor zwei Tagen davon gesprochen hatten, wie schön es doch an diesem See hier sei, hatte ich mich darauf eingestellt hier die Nacht zu verbringen. Gegen 13.30 kam ich an dem Windschutz an, der jedoch auf den ersten Blick nichts außergewöhnlich schönes für die Augen parat hat, keine Minute Fußmarsch entfernt kommt man allerdings an den wahrhaft traumhaften See Store-Väktor! Hier legte ich erst einmal eine kurze Badesession ein und beschloss dann alles bis auf meine Wertsachen in dem Windschutz zu lassen und mich am See ein bisschen zu sonnen und zu lesen.
Übrigens habe ich in den letzten Tagenein paar Erfahrungen gemacht, die ich euch nicht vorenthalten möchte:
So sind gewisse Ohrwürmer alles andere als spaßbringend, ganz oben in der Rangliste war bei mir der Handyklingelton vom kleinen Indianer, der just dann in mein Ohr drang, wenn ich keuchend einen Berg hinaufging und eigenartigerweise immer an einer bestimmten Stelle in eine Endlosschleife zu verfallen schien und zwar bei dem Satz „Ey, tut des weh.
Bewährt haben sich allerdings vor sich hingemurmelte Parolen wie „Links, zwo, drei,vier“, wenn es mal eine langweilige Passage zu durchwandern gab. Und noch eine dritte Erfahrung gilt euch mitgeteilt zu werden: Es ist nicht besonders hilfreich, wenn man sich, wie ich, ein Buch mitnimmt, in dem ab und zu irgendwelche Feste beschrieben werden, bei denen sehr viel gegessen wird, bei mir war es „Die Abenteuer des Röde Orm“, in dem ein dreitägiges Fressgelage mit 48 gebratenen Schweinen und allerlei anderen Leckereien beschrieben wird, während man selbst an die Dinge in seinem Rucksack gebunden ist, ansonsten ist das Buch aber sehr unterhaltsam...
Später an diesem Tag hatte ich die Gelegenheit ein älteres schwedisches Pärchen nach dem Wetter zu fragen und sie sagten es würde schön bleiben bei etwa 25°C, was sich sehr gut anhörte. Am See war es sehr angenehm, kein Wind und recht warm in der Sonne, der Windschutz wurde aber von recht kräftigem Wind heimgesucht, abends verschwand der Wind und es wurde recht kalt. Diese grimmige Kälte und ein paar Mäuse hielten mich vom schlafen ab. Am nächsten morgen konnte ich mindestens 7 Mäuse anhand von Größe und Farbe unterscheiden, waren aber bestimmt mehr. Angeknabbert haben sie mich nicht, sind nur hin und her gerannt. Um 22.30 sah ich auf meine Uhr und dachte: „Oh toll, schon 5 Uhr, dann schlummer ich noch ein bisschen und steh dann auf!“ Doch nach etwa einer Stunde wunderte ich mich, wieso es dunkler und nicht heller wurde und schaute nochmals auf die Uhr und entdeckte meinen Fehler, also versuchte ich weiterzuschlafen...Gegen 8.00 stand ich dann auf und sah dichten Nebel, der sich aber mit der Zeit verflüchtigte und den Blick auf blauen Himmel freigab. Um 8.45 machte ich mich auf den Weg. Der Weg war sehr angenehm zu laufen, an manchen Stellen etwas matschig, aber insgesamt sehr schön. An einer Stelle bin ich kurz vom Weg abgekommen, konnte meinen Fehler aber schnell erkennen und auf den Weg zurückkehren. Soeben habe ich die erste Zecke entdeckt, die an meinem Bein hoch krabbelte, von nun an schaute ich ab und zu nach diesen Viechern.
14.10, Sportplatz von Stenshult:
Nach der Pause wurde die Etappe recht langweilig, der Weg führte auf Straßen meist bergauf und in der prallen Sonne, nur die letzten Kilometer wurden wieder schöner. Allerdings hat sich mein Körper scheinbar ein wenig an die Anstrengung gewöhnt, denn obwohl die heutige Etappe lang war und viel bergauf ging, war sie weniger anstrengend als die ersten beiden. Als ich am Sportplatz ankam lief gerade ein Spiel zwischen Stenshult und Strömstad, wie ich in einem Gespräch mit einem deutsch sprechenden Schweden erfuhr, nun sitze ich hier in der Sonne und schaue dem Spiel zu.

20.06.2005
Hüttendorf kurz vor Metsjö:
Ich muss mich korrigieren, der vermeintlich deutsch sprechende Schwede kommt aus Makedonien, wohnte sieben Jahre lang in Deutschland und lebt seit nunmehr drei Jahren in Schweden. Er war mit seinem Schwager da, der bei dem Fußballspiel mitspielte und bot mir an, mich bei ihm übernachten zu lassen. Nach reiflicher Überlegung sagte ich zu. Der Mann hieß Luli und wohnt im Stadtteil Tureborg in Uddevalla. Bei ihm konnte ich duschen und etwas essen, danach waren wir einkaufen (am Sonntag!) und später wieder mit seinem Schwager im Freibad schwimmen. Am nächsten Morgen fuhr er mich auf dem Weg zur Arbeit an die Stelle nördlich von Bovik, wo der Bohusleden die Straße kreuzt, von dort aus bin ich dann weitergegangen, habe also ein paar Kilometer des Bohusleden verpasst.
16.45, Windschutz vor Lycke Nedre:
Heute war die Etappe recht lang, eigentlich hatte ich geplant am See Viksjön zu übernachten, doch ich bin anscheinend mit Sieben-Meilen-Stiefeln an dem Weg vorbeigelaufen, der zu dem Windschutz geführt hätte, denn ich bemerkte meinen Fehler erst ein paar Kilometer weiter an einer Brücke. Schlimm fand ich das jedoch nicht, denn meine Erschöpfung war noch sehr gering ausgeprägt.
Ich lief also weiter bis zu der Hütte, dort fand ich einen verschlossenen großen Raum und einen offenen, kleinen Raum vor, von dem ich allerdings nicht scher war, ob er nicht irgendjemandem zustand, wahrscheinlich ist er genau für solche Leute wie mich, aber sicher war ich nicht. Da der nächste Windschutz nicht weit war und ich Lust auf Hängebrücken-Action hatte, machte ich mich also auf den weiteren Weg. Die Hängebrücke war eine recht wackelige Angelegenheit und ich musste beim Überqueren an eine bestimmte Szene in „Indiana Jones“ denken...Am Abend machte ich dann ein kleines Feuerchen um leckere Würstchen zuzubereiten. Für den nächsten Tag plante ich in Munkedal meinen Pflastervorrat aufzustocken, denn ohne Pflaster werden meine Blasen an den Füßen auch nicht besser.

21.06.2005
15.10, Windschutz bei Harska:
Als ich heute morgen aufstand, hat es geregnet, deshalb hatte ich es mit dem loskommen nicht besonders eilig. Als ich dann schließlich fertig war und loswollte, besserte sich das Wetter und ich zig nach wenigen Metern die Regensachen wieder aus. Da ich nach Munkedal wollte, verließ ich den Bohusleden und lief an der Straße entlang, bis ich einen Supermarktfand, besonders groß war er nicht, aber er hatte alles was ich brauchte. Es gibt an der Straße auch eine Pizzeria, da ich aber nicht glaubte besonders gut zu riechen ging ich daran vorbei.
Bei Lycke Nedre stieß ich dann wieder auf den Bohusleden und erspähte etwa 100m vor mir zwei wandernde Personen, allerdings ohne viel Gepäck. Ich kam mit ihnen an der Brücke über den Örekilsälven ins Gespräch und erfuhr, dass sie auch aus Deutschland waren. Sie wollten ein wenig wandern, solange ihre Turnschuhe mit dem Untergrund des Weges harmonierten. Bis hier hatte der Weg nichts besonderes zu bieten. Kurze Zeit später kommt man zu einer Ruine einer Mühle oder ähnlichem und kann sich dort an einem Skulpturprojekt namens „Woodhenge“ erfreuen. Die Skulpturen sind ein paar bearbeitete, verkohlte Baumstämme, die dort herumstehen. Besonders vom Hocker gerissen hat mich das nicht ;-)
Kurz hinter diesem Ort muss den Bohusledenmarkierer der Teufel geritten haben, denn er schickt einen durch hüfthohe Brennnesseln, nachdem ich (natürlich in kurzen Hosen) versucht habe mir einen Weg durch das Gestrüpp zu bahnen gab ich auf und lief an der Straße entlang, ein paar Meter weiter folgte mir der Bohusleden auf die Straße. Nun ging es über Kuh- und Pferdeweiden ein Stück lang am See Kärnsjön vorbei, dann durch Wald, auf Wegen zwischen Feldern und dann bis zum Windschutz noch mal durch Wald. Dort angekommen habe ich mich und ein paar Klamotten erst einmal gewaschen später schrieb ich noch ein paar in Munkedal erworbene Karten, de ich aber erst am folgenden Samstag einwerfen konnte und die somit erst sehr spät verschickt wurden.

DerMitDemBärSteppt
03.07.2005, 12:55
22.06.2005
11.00, kurz hinter Svarteborg:
Gestern Abend kam am Windschutz noch ein dänischer Wanderer an, der auch hier übernachtet. Am nächsten Morgen bin ich um 8.30 bei erneut herrlichem Wetter aufgebrochen. Die Etappe wird recht lang, allerdings läuft man die meiste Zeit auf Straßen und Wegen, was nicht zu besonders viel Spannung führt, aber dazu, dass man recht zügig vorankommt. Am Anfang kurz nach dem Windschutz muss man durch ein etwas schlecht zu durchwanderndes Gebiet, aber schon nach etwa 15min gelangt man auf einen Waldweg. Auf einem solchen habe ich dann auch diverse Rehe getroffen, von denen ich ein Paar Fotos machen konnte. Nun sitze ich auf einem Felsen am Straßenrand und kann einen spannenden Kampf zwischen Ameisen und einer Larve beobachten...
13.55, An der Wachstube in Lunden:
Auf, auf, ihr Atommülldeponierer, die Wachstube ist unbesetzt! Dieses musste ich feststellen, als ich versuchte nach dem richtigen Verlauf des Weges zu fragen, denn auf den Karten der schwedischen Broschüre nimmt er einen anderen Verlauf als auf den Karten der deutschen Version, auch der Windschutz ist an einer anderen Stelle. Ich entschied mich einfach den Markierungen zu folgen, wie sich herausstellte war die schwedische Version richtig.
15.50: Windschutz hinter Lunden:
Der Windschutz ist sehr schön an einem See gelegen. Beim Waschen habe ich die erste und einzige Zecke entdeckt, die es geschafft hat mich zu beißen. Aber meine Zeckenzange machte ihr den Garaus...
20.00:
Der Däne von gestern ist auch heute wieder in der gleichen Hütte zu Gast wie ich. Im Windschutz lag eine schwedische Ausgabe eines Donald Duck Heftes, hier heißt er wohl Kalle Anka, Onkel Dagobert heißt Farbroer Joakim, oder so ähnlich ;-)

23.06.2005, 12.00, Vaktarkullen:
Als ich heute morgen aufstand, zog sich der Himmel langsam zu und es war windig, als ich gegen 9.00 losging rechnete ich damit, dass es regnen würde, hat es aber nicht. Der Weg bis zur Hütte war völlig anders, als die gestrige Etappe, nur kurz auf einem Feldweg, sonst wieder Trampelpfad. Unterwegs sah ich einen Hubschrauber ziemlich tief fliegen, kurz darauf kam mir ein junger Mann mit einem Funkgerät und einem Helm in der Hand entgegen, wiederum kurze Zeit später kam ich an zwei Männern vorbei, die äußerst windschutzbauend aussahen, so etwa 3-4km vor Vaktarkullen!
An der Hütte angekommen war ich gespannt, ob sie offen sein würde und sie war es! Es handelt sich um ein tolles kleines Häusschen mit einem 8-Betten Zimmer, einem kleinen Kämmerchen mit Kochgeschirr und ein bisschen Zeug und einem „Hauptraum“ mit 4 Betten, Tisch, Ofen und Schränkchen, in dem man Tee, Kaffee, etc. findet! Und alles kostenlos und dennoch sauber, nicht randaliert, nichts! Ich bezweifele mal ganz offen, dass die selbe Hütte in Deutschland auch so aussehen würde...
Vor der Hütte steht ein Aussichtsturm, von dem allerdings nicht so wahnsinnig viel zu sehen ist.
15.00: Ein Norweger macht hier Pause. Er erzählte mir, dass er nächstes Jahr von Kopenhagen nach Bethlehem wandern möchte, wie irgendein Schaf in einem Kinderbuch... Er gab mir auch noch spezielle Blasenpflaster mit dem Namen „Compeed“. Fand ich im Vergleich zu normalen Pflastern ganz gut, hatte dort wo die Achillessehne ist benutzt, allerdings war es nicht ganz einfach, sie rückstandslos vom Fuß und den Socken zu entfernen...

24.06.2005
15.30, Windschutz bei Holmen:
Die letzte Nacht habe ich sehr gut geschlafen, eine Matratze ist halt doch sehr bequem... 20min nachdem ich losgegangen bin habe ich meinen Rucksack versteckt und bin zurück zur Hütte um meine Mütze zu holen :bash: :bash:
Man kommt recht zügig voran, lange Strecken sind auf Schotterpisten zurückzulegen. Erst zum Ende der Etappe wird es etwas spannender und anstrengender. Dort, wo man in der Nähe vom Hof Roslund den Fluss überquert ist ein Windschutz, der nicht in meiner Karte eingezeichnet war. Dort habe ich eine Pause gemacht.
19.00: Wow, heute war ein schöner Tag! Denn ich bin nicht, wie morgens geplant, bis Holmen gewandert, sondern in reinster Einer-geht-noch-Manier bis Daletjärn und somit etwa 32km gelaufen! Ich glaube ich werde jetzt öfters das Abendessen in eine Pause verlegen. Da ich nun schon so weit gekommen bin rückt der Campingplatz in Vassbotten in greifbare Nähe. Dort könnte ich ein wenig dem Konsum fröhnen...

25.06.2005
11.40, Windschutz Nornäs:
Ganz schön anstrengend die 8.5km von Daletjärn bis hier! Zweimal gab es Orientierungsschwierigkeiten in abgeholzten Gebieten, konnten aber gemeistert werden. In einem Fall hat es mir geholfen, mich an den Hochstromleitungen zu orientieren, die in der Karte eingezeichnet waren. Der Windschutz hier liegt zwar an einer Schotterstraße, ist aber ansonsten sehr schön! Liegt direkt an einem tollen See, aber 8,5km waren dann doch zu wenig und der Campingplatz lockte so verführerisch mit Lebensmitteln...
17.20, Campingplatz Vassbotten:
Endlich angekommen! Die Etappe war anstrengend und nicht immer besonders schön und spannend, in Vassbotten kam ich gerade noch rechtzeitig bevor der Laden schloss, Glück gehabt! Es gibt einen Laden auf dem Campingplatz, aber mit sehr begrenzter Auswahl, in Vassbotten gibt es aber auch noch einen richtigen Laden, noch bevor man zum Campingplatz kommt. Ihr kommt über eine Brücke und müsst nach links zum Campingplatz, nach rechts schauend seht ihr eine kleine Tankstelle und gegenüber den Laden, ist eigentlich kaum zu übersehen, wär aber schade, denn man dran vorbeigeht, weil man denkt auf dem Campingplatz die gleiche Auswahl zu finden.
Nachdem ich geduscht und rasiert bin überlege ich, ob vielleicht ein Ruhetag auf dem Campingplatz nötig ist.

26.06.2005
14.55, Windschutz vor Havedalen:
„Ruhetag? Ist doch für Weicheier!“ So, oder so ähnlich war der Gedanke, der mich dazugebracht hat weiter zu gehen, Langeweile und Knausrigkeit kamen noch dazu ;-)
So kam es, dass ich gegen 10.00 den Campingplatz hinter mir ließ. Nach dem Verlassen der Straße war der Weg recht anstrengend, aber danach war er meist recht gut zu gehen. An einer Stelle kann man sehr weit schauen, wenn die Sicht gut ist. Dort war es mir aber zu warm um eine Pause zu machen, deshalb bin ich ohne große Pause bis hierher gelaufen und habe überraschenderweise diesen nagelneuen Windschutz gefunden. Nun ratet mal, wer das Klohäuschen eingeweiht hat... Ich entschied mich allerdings weiterzugehen, weil der Ort nicht besonders schön ist, an dem der Windschutz steht.
17.35, Windschutz am See Sandvatten: Ich bin aus zwei Gründen froh, dass ich mir den Ruhetag gespart habe: 1. Ich bin hier an einem wunderschönen Ort und 2. Ich habe auf dem Weg hierher eine Elch-Kuh gesehen! Leider nicht lange genug um meinen Fotoapparat zu zücken und ein Foto zu machen, aber trotzdem toll, mein erster Elch!
Nach Körper- und Kleidungspflege, Essen und Blick ins Gästebuch überlegte ich mir, ob ich 2 oder 3 Tage bis Strömstad einplanen möchte...

27.06.2005
20.40, privat vermietetes Zimmer in Strömstad:
Es waren nicht 3, nicht 2, nein es war bloß ein einziger Tag den ich bis Strömstad brauchte! Eigentlich wollte ich in der Hütte (die in der deutschen, nicht aber in der schwedischen Broschüre zu finden ist) bei Massleberg schlafen, als ich dort ankam, sah ich keine Hütte und weil ich noch fit war, unternahm ich keine Anstrengungen um danach zu suchen. Vermutlich muss man an dem 5000 Jahre alten Steinverschlag die 200m zu den anderen Sehenswürdigkeiten gehen und dort findet man die Hütte, ich weiß es nicht.
Doch von Anfang an: Als ich aufgestanden bin hat es ganz leicht geregnet, kurz nachdem ich aufgebrochen war, so gegen 9.30, fing es an konstant zu regnen, zwar nicht wie aus eEimern, dafür aber anhaltend. Vor Krokstrand habe ich zwei Holländer getroffen, nachdem ein paar Worte gewechselt waren, ging es weiter. Nach dem recht rutschigen Aufstieg auf den Björnerödpiggen wurde ich mit zwei tollen Ausblicken belohnt! Und zwar einem landschaftlichen und einem wettermäßigen Ausblick, denn von dem Aussichtsturm konnte ich neben der Aussicht auch blauen Himmel auf mich zukommen sehen! Bald hatte der Regen aufgehört und es blieb blauer Himmel, Sonne, aber auch Wind, nun konnte ich frohen Mutes weitergehen. Wie schon erwähnt ging die Etappe weiter als geplant, an der letzten Bohusledentafel in Strömstad um 18.00 waren es ziemlich genau 40km, die ich zurückgelegt hatte. Doch der Weg war noch (lange) nicht zu Ende! Erstmal bin ich zum Bahnhof gelaufen, vielleicht kann ich mit ja die Unterkunft sparen und gleich fahren, ich war aber zu spät dran. Also Reiseführer raus und rein in die erste Jugendherberge, diese war voll belegt, aber die Dame an der Rezeption malte mir eine Skizze, wie ich zur nächsten Herberge komme, dort hatte man Zimmer! Aber nur 4-Bett-Zimmer, die ich komplett hätte mieten müssen, zu teuer. Der nette Herr an der Rezeption gab mir eine Nummer von einer Dame, die privat Zimmer vermietet, dort angerufen bekam ich zu hören, auch sie sei ausgebucht, aber kann mir eine weitere Telfonnummer geben, nachdem dies geschehen ist brach das Gespräch leider ab, weil mein Handyguthaben alle war. Ich konnte also nicht gleich die Nummer anrufen. Auf der Suche nach einem Telefon traf ich eine Frau, die mich zu einem Hotel brachte, dass wohl sehr günstig sei. Nicht günstig genug, da hätte ich das 4-Bettzimmer günstiger bekommen... Aber trotzdem hatte dieses Hotel etwas Gutes, denn die nette Dame an der Rezeption erklärte sich bereit, die Nummer anzurufen und verhalf mir so zu einer Unterkunft für 170kr! Sie gab mir eine kleine Karte von Strömstad und zeigte mir, wo ich das Haus finde, ab 20 Uhr sei dort der Vermieter anzutreffen! Ich hatte also noch etwa 15min, also ging ich einkaufen. An dem Haus angekommen wurde ich sehr nett empfangen, der Mann zeigte mir das Zimmer, es war im Keller und hatte nebenan eine Dusche, ein Klo, einen Kühlschrank und sogar eine Küche, ich war mehr als glücklich! Nachdem ich geduscht war und gegessen hatte merkte ich plötzlich wie erschöpft ich eigentlich war, laufen viel wegen der schmerzenden Füße recht schwer ;-) Kein Wunder nach diesem Gewaltmarsch! Mit dem Weg in der Stadt waren es sicher 45km die ich gelaufen bin, ich hätte mir am Anfang der Reise nicht im Traum einfallen lassen, dass dies möglich ist...

28.06.2005
9.05, Bahnhof in Strömstad:
Die Nacht war sehr erholsam. Nun sitze ich am Bahnhof und warte auf den Zug. Gerade habe ich noch eine Runde durch Strömstad gedreht, eine schöne Stadt! Auch heute scheint die Sonne wieder in voller Pracht, ich hatte also an nu 1,5 Tagen Regen! Das nenne ich eine gute Quote! Im Zug habe ich mal ein bisschenrecherchiert und bin auf eine Gesamtstrecke von 279km gekommen. Mindest- und Maximaltagesstrecke waren 10 bzw. 45km, durchschnittlich 21,46km am Tag.
15.25, Göteborg:
Die Bahnfahrt war recht stressfrei, wenig los im Zug, allerdings 15min Verspätung. In Göteborg ging es erst mal zum Ticketschalter, der nächste Zug war voll, so reservierte ich für den übernächsten, hatte also noch ein bisschen Zeit. Diese habe ich genutzt, indem ich ein bisschen durch Göteborg gewandert bin, am Bahnhof das Internetcafe benutzt habe und Lakritz- und Marshmallow(wer weiß, wie man das schreibt?)-Eis gegessen habe. Anscheinend stehen junge Schweden auf große Sonnenbrillen.
20.00, Malmö Central:
Nachdem ich pünktlich um 18.49 in Malmö angekommen bin und meinen Rucksack in einem Schließfachverstaut hatte, ging ich ein bisschen durch die schöne, alte Innenstadt von Malmö. Es gibt hier viele Cafes und Restaurants, besonders der kleine Marktplatz Lilla Torget war voller Cafes und Menschen. Da ich aber schon beim Verlassen des Bahnhofs ein Schild der Sportsbar O’Learys sah, auf dem ein Bacon Burger angepriesen wurde, entschloss ich mich dort etwas zu essen, allerdings entschied ich mich dann doch für einen leckeren BBQ-Cheeseburger mit Pommes und einer kleinen Fanta. War alles sehr lecker und hat 109kr gekostet. Die restliche Zeit bis zur Abfahrt des Nachtzugs habe ich genutzt um meine restlichen 20(!)kr auszugeben ;-)


Morgens gegen 6.00 kam der Nachtzug dann in Berlin an. Zum Nachtzug ist zu sagen, dass dieser etwas kleiner war, als der auf der Hinfahrt, hatte jeweils einen Schlaf- und einen Liegewagen, mein Abteil war aber inklusive mir nur zur Hälfte belegt ;-) Am Ostbahnhof wurde ich von meinem Vater überraschenderweise abgeholt.
Rückblickend kann ich sagen, dass es ein richtig toller Urlaub war, das jeder Tag schön war und das es eine tolle Erfahrung war!

Hannes1983
03.07.2005, 13:45
Hi Alex!!

Ich war vor zwei Jahren auch auf dem Bohusleden und dieses Jahr im Februar auch nochmal. Der Weg ist echt klasse, oder?? Wie es auf den Photos ausschaut hast du ja richtig Glück gehabt mit dem Wetter. :bg:
Die Bilder wecken gleich wieder unendlich viele schöne Errinnerungen an den Weg.

Gruß Hannes

DerMitDemBärSteppt
03.07.2005, 15:44
Ja, ich hatte super Wetter! Es hat mir so gut gefallen, dass ich in drei Wochen gleich noch den Ostkustleden oder den Tjustleden bewandere, mein Vater fährt da zwei Wochen in die Gegend angeln ---> eine Woche wandern, eine Woche angeln :bg: :bg: Und das auch noch ohne An- und Abreise zu bezahlen!!!

Boromsel
04.07.2005, 18:01
Danke für den schönen Bericht :)
Kanem hatte in seinem Bericht erwähnt, dass es manchmal an den Hütten kein Wasser gab. Hast du das auch erlebt?

Schoolmann
04.07.2005, 19:56
Der Fotolink funktioniert nicht mehr! Will Bilder :D :D :D !

DerMitDemBärSteppt
04.07.2005, 21:15
Das ist eigenartig, bei mir funktioniert es noch...
In Wasserengpässe kam ich nie, hatte 2 1l Flaschen mit, die ich auf dem Weg immer nachgefüllt habe, entweder aus Seen oder bei Häusern nachgefragt. Wasserhähne hab ich wohl alle übersehen, wenn es welche gab. Nicht an jedem Windschutz war direkt ein See, besonders nicht auf dem Björnerödpiggen. Aber wie gesagt, in Wassernot kam ich nie.

Alexander

Schoolmann
04.07.2005, 21:52
http://www.arcor.de/palb/alben_nach_kategorie.jsp?catID=60

so gehts schneller!

Danke gefunden!

Gruß Stefan

Fjaellraev
05.07.2005, 21:31
Geniale Bilder, danke :) .
Was mit dem Link nicht funktioniert: Das Komma nach arcor.de ist auch noch mit in der Linkadresse, daher geht es nicht, einfach in der Adressleiste löschen und es geht. Oder natürlich den direkten Link benutzen :wink: .

Gruss
Henning

waldläufer05
25.07.2005, 21:34
Das nennt man einen ausführlichen Bericht. Die Bilder sind übrigens Spitze!

Ist die Tour auch für Anfänger geeignet?

Ich plane eine Tour auf nächsten Sommer, weiss jedoch noch nicht genau wohin. Dein Bericht jedenfalls ist schon mal eine gute Werbung.

Hannes1983
25.07.2005, 21:55
Hoi Waldläufer!!!

Also der Bohusleden ist ein reiner Anfängerweg und bestimmt genau das richtige für Dich. Schöne schwedische Landschaft mit hunderten tollen Hütten und Seen.

Machs gut Hannes

DerMitDemBärSteppt
07.08.2005, 16:24
Sorry, dass ich mich erst jetzt melde, war in Schweden angeln ;-)
Also ich war vor diesem Trip auf noch keiner längeren Wanderung, ich konnte mich also getrost als Wanderanfänger bezeichnen! Ich hatte keine unüberwindbaren Schwierigkeiten, nach zwei Tagen Eingewöhnung ging es super!

Alexander

ReinholdHelge
16.08.2005, 22:48
Feine Bilder! Hast du noch in Erinnerung, wie viel du für die Zug- und Busfahrt ab Trelleborg bezahlt hast?

DerMitDemBärSteppt
17.08.2005, 19:16
Leider nein, ich hab nur die Reservierungen für die Züge zwischen Malmö und Göteburg bezahlt, weil ich mit einem Euro Domino Ticket gefahren bin...
Informationen zu diesem Ticket findest du unter http://www.bahn.de/-S:PtVOSN:d9a8qtNNZBwt@tNNNTEM/p/view/preise/international/paesse/euro_domino.shtml

Interessant für mich war das Ticket, weil ich in Verbindung damit nur 15 Euro für den Nachtzug von Berlin nach Malmö bezahlt habe. http://www.berlin-night-express.com/

Alexander

DerMitDemBärSteppt
17.08.2005, 19:17
Achso, hab noch was vergessen:
Bus war da nicht mit drin, aber den Preis weiß ich auch nicht mehr...

Alexander