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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Schlafsack - wer welchen warum?



Saloon12yrd
03.09.2002, 23:15
Hi!

Analog zum Zeltthread von Silke möchte ich mal nen Schlafsackthead initiieren... ist doch immer wieder interessant wer mit was rumläuft.

Also ich fange mal an:

The North Face - Cat's Meow
Kunstfaser, recht eng geschnitten. Die 195cm Version passt genau (bin 195cm :)) und wiegt 1400g. Im Lieferumfang ist ein Kompressionssack und ein großer Sack aus Netzmaterial zum Lagern enthalten. Der Komfortbereicht geht angeblich bis -7°C, konnte ich aber noch nicht testen. Gefüllt ist er mit Polarguard Delta, meines Wissens nach momentan das Material mit der höchsten Wärmeleistung.

Mich haben die Details überzeugt: Kein Wärmekragen, stattdessen eine etwas praller gefüllte obere Kammer, reicht für die Temperaturen. Die Kapuze passt sehr gut und läßt sich extrem weit zuziehen. Der Schnitt ist recht eng, aber nicht beeinträchtigend. Unter dem Schulterbereich ist an der Außenseite im Boden eine doppelte Stoffbahn mit Klettverschluß - dort kann man einen Fleece reinpacken und hat ein nicht verrutschendes Kopfkissen ohne sich den Platz in der Kapuze zu nehmen. Auf der Innenseite des Schlafsacks ist entlang des Reißverschlusses eine Bahn Cordura eingenäht, die es fast unmöglich macht, dass sich das Innenfutter im Reißverschluß festfrißt. Der Reißverschluß hat einen schön großen Griff mit nachtleuchtendem Punkt.
Fazit: Teuer, aber sein Geld mehr als wert. IMHO der zur Zeit beste Kunstfaserschlafsack dieses Temperaturbereichs auf dem Markt - aber ich lasse mich gerne vom Gegenteil überzeugen.

Ajungilak - Tyin Arctic:
Ein Tiefsttemperaturschlafsack. Mir persönlich wird in dem Teil über -5°C zu warm, die untere Komfortgrenze ist mit -35°C angegeben, konnte ich aber noch nicht testen. -11°C sind jedenfalls mollig warm. Ajungilak verwendet eine eigene Kunstfasersorte die meiner bescheidenen Meinung nach veraltet ist. Trotzdem ist die 200cm Version mit ca. 2600g nicht zu schwer. Polarguard Delta wäre sicher leichter aber es gibt auch genug Schlafsäcke mit schlechteren Temperaturwerten die mehr wiegen.
Der Schnitt ist sehr eng, viele Sachen bekommt man nicht mehr hinein. Zudem hat der Schlafsack nur 90cm Reißverschluß. Der Wärmeleistung kommt es zu Gute, aber beim Ein- und Aussteigen ist es doch etwas schwerer als üblich. Mein Reißverschluß tendiert leider dazu sich von selbst zu öffnen. Ich weiß leider nicht ob das ein Einzelfall ist, aber bei dem gedachten Einsatzgebiet ist das mehr als ärgerlich. Ich habe mit einem Knopf und einer Reepschnurschlaufe Abhilfe geschaffen - sollte bei dem Preis aber eigentlich nicht nötig sein.
Abschließend sei angemerkt, dass ich den Arctic mittlerweile in Europa für übertrieben halte. Mag sein, dass er bei einer Winterexpedition in Spitzbergen seine Darseinsberechtigung findet, aber viel weiter südlich braucht man ihn nicht und kann z.B. zum Tyin Winter oder anderen Herstellern greifen.

Saloon12yrd

Findus
03.09.2002, 23:29
Ich hab den Ultra Tec Light von Lestra aus Kunstfaser (Polarguard 3D), mit einem Komfortbereich von +19°- -1°. Bei der letzteren Temperatur hab ich ihn noch nicht getestet, aber bisher hat er alles brav mitgemacht. Wiegen tut er 1280g, laut Lestra. Der Wärmekragen ist ein bisschen nervig, weil man auf ihm liegt, wenn man ihn nicht braucht, was bisher noch nicht nötig war, aber vielleicht freu ich mich bei etwas tieferen Temperaturen noch über ihn :)

Findus

Jens
03.09.2002, 23:38
The North Face - Black Kazoo 195 cm. Bin 175cm, die 180er-Version war definitiv zu kurz!
Daune, innen und ausen Nylon, schwarz. War, wenn ich mich nicht täusche, ein Sondermodell für Globetrotter. (wg. Farbe schwarz, trocknet sauschnell in der Sonne) 1050 g, sehr kleines Packmaß, bei -8°C bisheriger Tiefsttemperatur auch langer Tour habe ich noch nicht gefroren. Würde ich immer wieder kaufen.

Four Seasons "Ei" mit Kufa-Füllung, ca. 1 kg, Kapuze abnehmbar. Zwei mal auf Tour benutzt (Schleswig-Holstein-Radtour, Marokko), ursprünglich als Erweiterung für für meinen Daunenschlafsack auf einer Wintertour gedacht. Habe ich vor ein paar Wochen verkauft. Warum? Der totale Mist!
Kalt dadrin, riesiges Packmaß, unbequeme Kapuze, habe mich nur geärgert...

Jens

LuNAtiC
04.09.2002, 07:35
toom-markt 50mark schlafsack (hab sogar für 30 bekommen weil da was am packbeutel war)
hat bis jetzt seit 4Jahren bis 5° seine arbeit gut getan, aber ich denk bei dem packmaß und gewicht läßt sich wesentlich mehr rausholen.
...ich hab's leider versäumt mir eure schlafsäcke aufm treffen anzugucken.
ich hab mir nämlich vor einen für die kälteren monate zuzulegen.
dabei hab ich mir in die engere wahl
den ultra tec light von lestra angeguckt, der sollte nämlich bis -5 gehen
und ist zu einem vernünftigen preis zu bekommen.
der cat's meow ist auch schon in der engeren wahl gewesen... muß mal bei globi probeliegen.
aber so richtig verschossen bin ich in den TNF superlight. laut tnf soll er bis -18° gehen, wobei ich von max -10° ausgehe und bei +15° soll er auch noch brauchbar sein (wenn nicht hab ich ja meine andere penntüte).
richtig bestechend ist seine kompaktheit, aber mit 240€ will der kauf gut überlegt werden... hat ihn schon jemand probegelegen?

MaMa
04.09.2002, 07:55
Yeti Ätna 1100 !!

@Sal-: Wie lange hast du deinen TNF schon ? Kann es sein, dass die mal die Maße geändert haben. Ich bin 1,90 m groß, aber der 195er Cats Meow war mir um einiges zu kurz.

Der Yeti ist für 2m-Männers gebaut, hat natürlich ein entsprechend größeres Packmaß und wiegt auch seine 1,7 Kg. Yeti gibt die Komforttemp mit -8 Grad an, ich halte das für zutreffend, bei -5 hab ich jedenfalls nur mit U-Wäsche super geratzt. Die Kapuze passt prima, kein Zug schneidet ein und das ganze gesicht bis auf ein kleines Atemloch geht zu.

Warum nun der Yeti ? Mein alter KuFa Schlafsack, VauDe Arctis II mit Lieloft-Füllung, hat den Geis aufgegeben - Füllung platt, kein Loft mehr, bei Temp. über 0 Grad war bereits schluß. Und der Yeti war der einzig greifbare in Überlänge. Gibts übrigens grad für 135.-€ statt 230.-€ bei www.outdoorshop.de 8)

Becks
04.09.2002, 08:45
Carinthia Husky Lite ES Shellproof
Fetter Name, fetter Schlafsack -im positiven wie negativen Sinne. Ausgelegt für Temperaturen unter 0°C (Komfort 0°C bis -30°C), KuFa, wiegt 2800 g.
Meine Eindrücke:
Ist ziemlich weit geschnittten, hat den Vorteil daß man leicht rein&raus kommt und sich auch im Schlafsack an- und ausziehen kann. Zudem bietet das Volumen Platz für etlichen Kleinkram der nicht in der Kälte liegen will (Photo, GPS, Handy, Trinkwasser, Klamotten). Nachteil: Da ich n dünner Hering bin muß ich dementsprechend das Volumen auch heizen, den -30°C-Bereich dürfte ich also nicht als Komfort empfinden.
Ansonsten: Ab -5°C wird es zu warm in der Tüte, bei 0°C geh ich schon ein und alles darüber ist barbarisch. Bei -20°C im Freien (ohne Zelt oder Windschutz) war die Nacht jedoch sehr bequem.

Fazit:
Wahrscheinlich eher ein Fehlkauf, so leid es mir um das gute Stück tut. Die Wärmekapazität werd ich wahrscheinlich kaum gebrauchen und entweder ist der Schlafsack zu warm für den Einsatz - oder zu schwer. Auch das große Packmaß stört.

Elite weißderteufelwas
KuFa-Schlafsack, etwa 18 Jahre alt. Keine Ahnung in welchem Tempbereich der noch was taucht, ich verwende ihn eigentlich nur auf irgendwelchen Feten im Sommer (hatte ich auch beim Treffen dabei). Interessanterweise hab ich auch im Gebirge nicht gefroren (auf 2000 m im Freien übernachtet), allerdings hab ich mit Fleecepulli, Trekkinghose und dicker Kappe auf dem Kopf geschlafen.

Fazit:
Für einfache Sachen im Sommer ok, da die Reserven jedoch ziemlich dünn ausfallen und das gute Teil schon sehr alt ist für den längeren Gebrauch unterwegs eher ungeeignet.


Schlußstrich...
Nächstes Jahr sind neue Schlafsäcke dran. Wie Lunatic liebäugel ich auch mit dem TNF Superlight, da er ein fast unschlagbares Gewichts/Wärmeleistung-Verhältnis hat. Nur irgendwelche Highendschlafsäcke im Bereich von 500 Fragezeichen und darüber hatten bessere Daten. Für den Sommergebrauch muß ich mir noch was überlegen. Vielleicht kann man im TNF auch in lauen Sommernächten schlafen ohne einzugehen und das Thema ist damit hinfällig. Wenn nicht muß ich mal suchen gehn.



Alex

Saloon12yrd
04.09.2002, 09:34
@MaMa: Den TNF hab ich mir im Januar oder Februar gekauft...

ICEMAN_1230
04.09.2002, 09:50
Hi!

Habe wie Sal TNF CATS MEOW 195cm bin jedoch nur 185cm gross ich brauche ein wenig mehr Platz (bequemer) daher den grösseren genommen. :roll:

Gruß
Sven

flying-man
04.09.2002, 11:18
hab davon 4 :bg: :

einen 500 g daune (classic dragon von me) für die ganz normalen touren in der welt.

einen billigen daunen (70/30) für irgendwelche sachen wo mir meine hochleistungstüte zu schade ist...

einen kunstfaser sommerschlafsack bis ca. 5° (gewicht so um die 800g) nen yeti puond war mir dann doch zu teuer

einen 1800 lite von carinthia für den winter. komforbereich ca. -15°.

überlege mir gerade aber ob ich den kunstfaser gegen einen 1000g daunensack tauschen soll oder mir ein überschlafsack für den 500 g sack zulegen soll. in kunstfaser liegt man so arg im eigenen wasser :ill:.

flying-man :lol: :lol:

Silke
04.09.2002, 11:36
Lestra Minilight Plus (http://www.pbi.de), KuFa- Sommerschlafsack, angegebener Komfortbereich bei +11 bis +4 Grad halte ich für realistisch. Meine erste Schlafsackanschaffung...

Kaufgrund : Preis-Leistungsverhältnis (65 Euro für einen guten 1200g Schlafsack mit geringem Packmass) und die Tatsache, das man das Baumwoll-Inlay herausnehmen kann zum Waschen (was mit Hund im Schlafsack keine ganz schlechte Sache ist). Ursprünglich wäre mir der Ultralight von Lestra lieber gewesen wegen geringerem Gewicht (800 g) und Ripstop-Nylon, der kostet aber auch gleich das doppelte (wobei der Preis immer noch echt ok ist).

Carinthia Kathmandu 600 (http://www.sleeping-bags.at) Daunenschlafsack 3 Jahreszeiten mit einem angegebenen Temperaturbereich von -10 ° Komfort und -20° Extrem bei einem Gewicht von ziemlich genau 1 kg. An den Komfortbereich glaube ich nicht so 100%, aber -5 ° traue ich ihm zu. Ansonsten war er günstig (99,- Euro) und das Material ist sehr angenehm und ich bin voll zufrieden.

Yeti Baby Ei KuFa- Schlafsack für Kleinstkinder...der ist für Pepper, da passt sie genau hinein und muss des nächtens nicht mehr so frieren, bzw. muss nciht bei mir in den Schlafsack....

Grüße,

Silke

gama
04.09.2002, 12:46
@flying man:
Wie lang hast du deinen carinthia schon?
Bei mir steht auch ein neuer an und da ich eine chronische Frostbeule bin leibeäugle ich mit dienem Exemplar.
Abgeschreckt hat mich jedoch die Erfahrung (?) von Benutzern, dass der Loft gleich flöten geht?
Wie ist es bei deinem? Seit wann hast du ihn?
Kann jamand von einem langlebigen Loft berichten?

MaMa
04.09.2002, 13:22
@sal-
ich war im Herbst letzten Jahres auf SchlaSa kauf. Vielleicht waren die 2001er TNF wirklich kürzer. Sonst wäre nämlich der CAT auch bei meinen Favoriten gewesen - neben dem MountainHardwear Quantum II, aber auch da war mir der 195er zu kurz.

che
04.09.2002, 14:54
Moinsens,

habe den Mammut Pinnacle, 90:10 Daune, irgendwas um die 775er Fillpower, Gewicht 1050g bei einem Komfortbereich bis -9°C.
Warum den? Mein Ausrüster hat mir ein verlockendes Angebot gemacht, da konnt ich einfach nicht nein sagen, außerdem wollte ich einen SchlaSa der um die 1000g wiegt i.V. mit einem guten Komfortbereich. Bisher bin ich vollzufrieden.

Außerdem einen JackWolfskin (Name keine Ahnung) KuFa. ungefähr 8 Jahre alt, ziemlich platt, taugt nur noch für den Sommer im Flachlandund ist endlos schwer ca 2000g!?! Benutze ihn nur noch wenn ich mit dem Auto unterwegs bin und wie gesagt nur wenn es wirklich warm ist.

Tobias

Kater
04.09.2002, 15:12
Yeti - Pocket / 350g (laut Hersteller) / 2-3l / - 5°C

Ich habe einen Schlafsack gesucht der leicht und ein kleines Packvolumen hat, weil ich die Angewohnheit habe auch mal mit kleinen Rucksäcken herumzustreifen.

Das geringe Gewicht kommt auch von der fehlenden Kapuze her, aber die ist mir auch nicht besonders wichtig.

-3°C - -5°C war das Maximum an Temperatur was ich ausprobiert hatte. Ergebnis: Auch bei -5°C kann man bequem in U-Wäsche drin schlafen, deckt sich eigentlich ganz gut mit der Angabe von Yeti. Allerdings muß ich erwähnen das ich ein lebender Ofen bin und deswegen nicht unbedingt der Maßstab für Temperaturangaben sein sollte.

Einsatz: 3 Jahreszeiten

Manuel
04.09.2002, 17:24
Habe einen Jack Wolfskin,Daune,90:10,
etwa 1,6kg und Temperatur bis -15/-20
Einen Four Seasons Cirrus von Jeti,Daune,90:10,
1050g bis +3 (oder so)
Der Jw war mein 2 -ter,beim kauf war nur zu beachten-soviel Wärme wie für das Geld möglich....
Der Cirrus war ein sehr überlegter kauf.Gewicht,Preis und Material,sowie Wärme ist perfekt im Verhältnis!Gruss Manuel
Gruss Manuel

Kater
04.09.2002, 17:28
Noch was zum Pocket. *g* Wieder mal die Hälfte vergessen. *g* Da meine Schultern ein bißchen breiter sind ist der Einstieg in den Pocket nicht unbedingt das ware auf Erden, aber da ich einen ruhigen Schlaf habe und nicht wühle ist es in Ordnung und ich bin zufrieden. Wer Platz braucht und kräftiger ist sollte vom Pocket die Finger lassen.

che
04.09.2002, 19:52
@ Kater
Nachgeschlagen: Yeti Pocket Unterekomfortgrenze +5 bis +10°C
Das was Du angegeben hast ist wohl ein Extremwert, mit dem sollte man eigentlich nicht vergleichen.

Kater
04.09.2002, 19:54
Ja, da hast Du recht. Was Klima angeht bin ich aber sowieso die falsche Person... *g*

Kater
04.09.2002, 19:56
Comfortgrenze ist beim Pocket anscheinend bei +2°C. (Yeti-Katalog)

boehm22
04.09.2002, 21:56
Hi,
meine Schlafsäcke:

1. Jack Wolfskin "Touch the Cloud" - Kunstfaser, hatte mal Komfort-Temperatur von ca. -5 Grad. ist nix besonderes, schwer (ca. 2000 gr) und unhandlich - aber damals war ich noch Auto-Outdoorer. :wink: Preis damals ca. 240 DM
2. Carinthia irgendwas Lite 850, Kunstfaser, hat wohl Komfort-Temperatur von ca. +5, Innenfutter ein Baumwollgemisch und viel zu weit und deshalb auch mit ca. 1300 gr. zu schwer für die Leistung - aber billig war er, das wars schon. Preis 150 DM - bekommt jetzt immer mein Sohn für Familienurlaub.
3. Ajungilak Tynn Winter - Komfort-Temperatur ca. -15 bis -20 Grad. bequem, gerade die richtige Weite, Gewicht ca. 2200 gr. sehr unhandlich wegen der Kunstfaser. Preis ca 400 DM
4. MountainHardware Tallac, Daune, mit Packsack und beiliegendem Mückenkopfnetz 1400 gr. Komfort-Temperatur -5 Grad, sehr angenehmer Schnitt, genial gut geschnittene Kapuze läßt sich bis auf ein kleines Atemloch schließen - und das ist dann auch wirklich vor dem Mund. Braucht sehr wenig Platz - mein absoluter Favorit für fast alle Fälle. Preis ca. 400 DM

viele Grüße
Rosi

Christian J.
04.09.2002, 22:01
Ajungilak Igloo das alte Model
2300g, 0 Grad laut Globetrotter. Warum ich mir den gekauft habe: Ich bin damals (vor 2 Jahren) mit begrenzten Geldbeutel und der Vorstelllung von etwa 0 bzw. -5 Grad Komforttemperatur in ein Trekkingladen und hatte 2 Modell zur Auswahl. Den Igloo und einen zweiten, mir unbekannten, leichteren der aber einen sehr zerbrechlichen Eindruck machte. Habe mich für den Igloo entschieden.
Ich habe ihn bis jetzt für kleine Touren (2 Tage), zum Campen, bei Freunden im Garten etc. und beim boofen (sächsisch für biwakieren und die genialste Art ein Wochenende in der Sächsischen Schweiz zu verbringen) von April bis Oktober in Mitteleuropa verwendet.
Fazit:
+ Bisher bis 10 Grad warm genug (mehr in 3 Wochen nach meiner Norwegentour)
+ auch bei 20 Grad noch bequem, bei höheren Temperaturen kann man ja schon ohne schlafsack auf der Wiese schlafen
+ bezahlbar (damals rund 230 DM)
+ robuste Außenhülle
+ passende Kapuze
+ durch das große Fußteil passt einiges mit rein (Handy, Geld, Papiere, Kamera, Schlüssel etc.)
- Scheißschwer
- Scheißschwer
- Scheißschwer
- Wärmekragen passt nicht 100%ig
- Reißverschluss verklemmt sich immer in seiner Abdeckung
- Reisverschluss kann auf dem Gesicht liegen und das nervt.
- und noch einmal: Scheißschwer

--> Würde mir mit meinem jetztigen Wissen sicher einen anderen Schlafsack kaufen aber so schnell habe ich dafür kein Geld und eine so große Katastrophe ist er ja auch nicht.

Christian

Christian J.
20.09.2002, 18:02
Nachtrag:
+ auch nass noch zu gebrauchen
+ auch bei = Grad noch warm genug

Tauriel
20.09.2002, 20:22
das "Ei" von yeti...
Daune, 1500g, Packmaß wirklich o.k., bis -6Grad (hab ich aber noch nicht getestet), hat 230 Euro gekostet - und ist sein Geld wert!

Grund: ich schlafe auf dem Bauch, und mit angezogenen Beinen - probiert das mal in einem Mumienschlafsack!!!
Und es gibt nichts schlimmeres, als nach einer anstrengenden Tagestour und vor einer anstrengenden nächsten Etappe eine nur halb durchgeschlafene Nacht hinter sich zu haben, find ich.

Deswegen schwör ich auf das blaue Ei!

alaskawolf1980
21.09.2002, 11:08
einen alten Northland Indian CP : wenn ich zum beispiel mal bei uns draußen schlafe benutze cih den alten Schlafsack. Da unsere Katzen immer zum Kuscheln kommen und vorher etwas herumkratzen bevor sie sich hinlegen nehm ich lieber den. (EInen Kratzangriff mußte aber acuh der Ajungilak aushalten) Obwohl ca. 10 Jahre alt it der Komfortbereich noch weit unter 0. Eigentlich hat er so -8 Grad. Mein Test vor kurzem bei 2 grad ergab das er sehr sehr warm war.

Neu Ajungilak Tyin: schön groß geschnitten und sehr bequem. Das Gewicht ist eigentlich auch noch OK.

Habe außerdem noch Zugriff auf 2 Cats Meow unterschiedlicher Größen für eventuelle Touren wo Gewicht ne richtig wichtieg Rolle spielt. Sind die meiner Eltern

MaMa
06.12.2002, 08:01
Diese Woche hat sich zum Yeti Ätna noch ein Yeti Pocket dazugesellt. Mal sehn was die Kombination im Winter hergibt.... :sleep:

Balu
06.12.2002, 09:54
Also ich habe:

einen Ajungilak Atlantis. Der ist 16 Jahre alt. Bis an die 0° hat er immer stramm durchgehalten. Hatte ihn mir damals gekauft, weil er für die damalige Zeit sehr leicht war. Hat mich über die Jahre recht treu begleitet und für den Sommer reicht er immer noch. Allerdings fühlt sich die Füllung jetzt langsam etwas brüchig an. Nach 16 Jahren darf ein KuFa-Schlafsack das aber auch. http://websmileys.bei.t-online.de/em42.gif

einen Ajungilak Igloo Winter. Hatte ich mir bei Globi in einer Sonderaktion gekauft. Ist sehr eng geschnitten. Hält bis -4°C (mehr hatte ich damit nicht probiert). Sehr viel mehr traue ich ihm aber auch nicht zu. Das Außengewebe durchweicht sehr schnell, wenn man an die feuchte Zeltwand kommt. Dafür auch verhältnismäßig schwer. Fehlinvestition, 80 Tacken in den Wind gesetzt. Ajungilak hat meiner Meinung nach stark nachgelassen. http://websmileys.bei.t-online.de/em43.gif

Seit neuestem Exped Swan WB. Daune, Außengewebe wasserdicht aber atmungsaktiv. Gewicht 1,8 kg. Komfort bis -18°, extrem bis -25°C. Bisher noch nicht getestet. Kommt aber noch. http://websmileys.bei.t-online.de/em42.gif

Gruß

Balu

Corton
06.12.2002, 14:09
Dann will ich auch mal meinen Senf dazugeben:

Anfangs habe ich mich überwiegend mit billigen Kunstfaser Tüten der 100 DM-Klasse zufriedengegeben, da ich eigentlich nie unter 5°C draußen übernachtet habe. Vertreter dieser Gruppe waren unter anderem der McKinley "Blackout" (gibt´s bei Intersport) und der Decathlon "Diosaz 0" ... na ja... für ihren Zweck ausreichend.

Mein erster richtiger Schlafsack für kältere Temperaturen war ein Ajungilak W(inter)-2000 Kompakt. Insgesamt ein netter Schlafsack (besonders die Farbe) mit einer wasserdichten Aussenhülle, der bis ca. -5°C einigermaßen warm war. Leider fehlte die Packungsbeilage, in der stehen sollte: "Für diesen Schlafsack brauchen sie einen LKW und keinen Rucksack". Ich möchte gar nicht wissen, wie groß das Packvolumen des Tyin oder Denali Arctic ist...

Irgendwann entschloss ich mich, meinen ersten Daunenschlafsack zu kaufen. Es wurde der Larca "Kantsch", 700g 90/10er 615 cuin GD, Komfort: -6/-12°C, Gewicht 1450g. Für den Sonderpreis von DM 238,- (statt DM 340,-) ein sehr guter Schlafsack, der mich bis - 8°C im Zelt (draussen - 13°C) angenehm warm hält. Leider steht´s mit der Daunendichtigkeit von Gewebe und Nähten nicht zum besten, so dass bereits nach kurzer Zeit überall Flusen aus den Nahtlöchern herausschauten. Trotzdem: Nach diesem Kauf (Schlafgefühl, Packvolumen, Gewicht,...) war mir eins klar: NIE WIEDER KUNSTFASER!!!

Es folgten:

- Vaude Polar Professional, 1100g 90/10er 700 cuin GD, Komfort: -10/-16°C (stark untertrieben!), Gewicht ca. 1950g. Gibt es im Werksverkauf in Tettnang Obereisenbach für EUR 230 (regulär EUR 340) - für den Preis fast unschlagbar, wenn man einen wirklich warmen Schlafsack braucht.

- Yeti VIB 900, 900g 93/7er 750+ cuin Pyrenäen-GD, Komfort: -15°C, Gewicht in L ca. 1350g. Hab ihn als Vorfür- bzw. Fotomodell für EUR 330 anstatt EUR 560 bekommen. Unglaublich kleines Packmass, gute Daune, leider etwas zu schmal für mich, daher nach ein paar Monaten wieder verkauft.

- Joutsen Ruka, 900g 95/5er (!) 786 cuin (Messprotokoll!) sibirische GD, Komfort: -18°C, Gewicht: 1650g. Regulärer Preis: EUR 350. Ein prima Schlafsack! Tolle Bezugsstoffe (Pertex Microlight Mikrofaser Bezug, stark wasserabweisend), sehr gute Daune (besser als VIB!), ein sehr geräumiger Schnitt und ein wirklich gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Hält auch bei Temps unter - 10°C sehr warm. Für Leute, die Platz brauchen eine gute Wahl.

- Yeti Angel 1200 Dry, 1200g 90/10er 650 cuin, Mecklenburg. ED, Komfort - 18°C, Gewicht ca. 2.050g. Aussen Pertex Endurance (nahezu wasserdicht), geräumig. Der Loft der Daune ist deutlich schlechter als bei Joutsen oder beim VIB. Des Rätsels Lösung: Es handelt sich um Enten- statt Gänsedaune. Yeti versucht, dieses Defizit durch die ernorm hohe Füllmenge von 1200g auszugleichen. Was für das Modell spricht, ist die herausragende Verarbeitung. Trotzdem: Für den Preis von 480 EUR gibt es wesentlich bessere Schlafsäcke.

- Wieder ein Yeti VIB 900 (siehe oben), diesmal aber für meine bessere Hälfte

- Feathered Friends Peregrine, 1100g Gänsedaune von herausragender Qualität. FF bezeichnet seine Standard Füllungen mit 700+, wobei die Betonung wohl eher auf dem Pluszeichen liegt. Komfort -32°C, Gewicht in large ca. 1.900g. Dieser Schlafsack verbannt nahezu alles bisher Gesehene in die Zweitklassigkeit.

- Joutsen Halla, kleiner Bruder des Ruka mit 700g Daune in Gr. large

Diverse andere Modelle waren nur kurz in meinem Besitz, weitere werden folgen. :)

Corton

jackknife
07.12.2002, 03:22
Schlafsäcke, ja mein Lieblingsthema. Schalfsäcke ( gute ) sind geil.
Bin Schalfsacksammler.
In meinem VW Bus liegt immer ein EXped Wallcreeper in Daune. Es ist so ein Mantelschlafsack, den man unten zuziehen kann. Temp. bis ca 0°.
Bin sehr zufrieden damit, da sehr funktionell. Auch als Decke zu verwenden. Ist nur etwas kurz und eng.
Als zweites besitze ich einen Feathered Friends Woodpecker. Gewicht 1,1 kg. Gefüllt mit 93/7 Daune. Er hat keinen Wärmekragen, ich habe mit ihm aber schon bei - 10° draußen geschlafen und nicht gefroren ( mit Unterwäsche). Feathered Friends benutzt nur Daune, die von den Amishpeoples produziert wird. Eine der besten Daunen der Welt.
Für die meisten Touren im Winter benutze ich meinen Exped Swan WB. Dieser Schlafsack ist der Endstand. Gerade für meine Aktionen mit Tarp im Wald einfach super, da vollkommen unempfindlich gegen Nässe. Dazu sehr warm und ein bisschen weiter geschnitten, was für mich Schlafkomfort bedeutet. Habe letzen Monat bei + 5° darin geschwitzt und muße ihn aufmachen.
Für meine im März anstehende Lapplandtour habe ich mir einen Feathered
friends Peregrine gekauft. Legeres Schlafen bis -35°. Dieser Schlafsack gehört zum Besten, was man auf diesem Erdball an Penntüten erwerben kann. Er wiegt nur 1850g bei diesem extemen Temperaturbereich. Wenn man ihn ausrollt aus dem Packsack, entfaltet er einen Loft, daß man glaubt, es würde schon jemand darin liegen. Ich bin in der Glücklichen Lage, in meinem Restaurant ein Gefrierhaus zu haben. - 22° in T-Shirt und Unterhose, auf 19mm Evamatte waren behaglich warm.
www.featheredfriends.com
Ich werde mir noch einen Feathered Friends - Snowbunting zulegen. Ich bekomme ihn gerade günstig, Test werde ich hier veröffentlichen.
Möchte noch dazu sagen, Feathered ist zwar schweineteuer, aber auch schweinegeil.
Exped hat feathered friends aufgekauft, die Exped Schlafsäcke haben sehr viel Ähnlichkeit mit FF, da Exped bei FF abgekupfert hat.
Matthias

rawie
07.12.2002, 06:48
Ich besitze seit einiger Zeit einen Mountain Equipment Sleepwalker 1.
Der hat im Kniebereich eine dehnbare Zone.
Ich habe ein Paar Probleme mit zu engen Schlafsäcken, da ich eher unruhig schlafe.
Also dachte ich so'n Schlafsack sei ein guter Kompromiss zwischen Bewegungsfreiheit/Wärmeleistung und Packvolumen/Gewicht...falsch gedacht!
Angegeben ist er bis -7 °C, ab +2 °C kriecht aber die Kälte durch den Dehnbereich (auch wenn man normal im Beutel liegt und der Bereich nicht gedehnt ist!).
Somit fällt er für kalte Witterungen Flach und für den Sommer gibt es leichtere.

alaskawolf1980
07.12.2002, 11:50
@ Corton der normale Tyin geht vom Packvolumen her.
Aber der Tyin Winter und der Denali Arctic....meine Fresse...ich habe die mal im Laden liegen sehen. Die sind verpackt fast so groß wie ein Rucksack :bg: Also das lohnt sich wirklich nur, wenn man nicht weit laufen will, oder ne Pulka für den Transport hat. Wenn man es soo kalt haben möchte, da würde ich mir dann doch lieber einen DAunenschlafsack kaufen anstatt die riesigen Winter-Ajungilaks.

navyseal
07.12.2002, 20:09
Hallo,

auf http://home.arcor.de/snipercountry/equipment/artikel/equipment13.html

könnt ihr nachlesen, wie ich z.B. den Tyin Winter finde und warum ich ihn gekauft habe.
Wahl war bei mir eine Farbpriorität, obwohl dies diesmal nicht ganz so schlimm war. Habe mir aus purer Überzeugung mal einen US Militärschlafsack gekauft (siehe selbe Seite) und mit diesem bin ich völlig unzufrieden.

Grüße navy

-----------------------------
www.snipercountry.de

z.B. Ausrüstungstest (Taschenlampen, Rucksäcke, etc- - vermehrt Militärausrüstung)

Maico Schulz
26.04.2003, 10:23
Meine Tüten:

Winter: Marmot Gopher, Refill: Gärtner Wien, modifizierter Wärmekragen. Temp: Gemütlich bis -30°C, ab -35°C naja...
WM-Hotsack.

Frü/So/He: Salewa Comforttemp Daunentüte, gemütlich bis -5°C.

Keine KuFa Tüten. Wöllte ich auch gar nicht.

so weit
Maico

Christian Wagner
26.04.2003, 22:48
@ Maico:

Kann man von Gärtner auch lose Daune kaufen?
Haben die e- mail?

Scheinen ja was Daune angeht recht kompetent zu sein:

http://home.foni.net/~geink/Skandinavien/gaertner.html

Boa, ein Sommerschlafsack aus Pertex und Eiderdaunen.... Träum - könnte unter 300 gr. kommen.

Maico Schulz
26.04.2003, 23:49
@ Maico:

Kann man von Gärtner auch lose Daune kaufen?
Haben die e- mail?


Ui, ob die Email haben, weiß ich gar nicht. Daunen kann man sich im Laden (Wien) auf jedenfall ankucken, und normalerweise müsste man die auch so kaufen können.

so weit
Maico

Cooly25
03.05.2003, 18:52
tach

meine einzige (erste) Tüte:


TNF Blaze

der günstigste von TNF - Kufa 1500g - Komfort -7° -- getestet bis 5°
gutes Teil das einzigste was fehlt is der Wärmekragen(für mein Einsatzgebiet aber trotzdem ausreichend)

telly
03.05.2003, 19:35
Carinthia Kathmandu 600

habe auch zugeschlagen, als es die für 100 oiro gab.
Habe ihn noch nicht getesttet, aber er ist auch für 150 normalpreis meiner meinung nach einer der günstigen. Sieht echt Loftig aus, habe da aber keine Erfahrung mit. Ist ne schöne Farbe und man kann auch zwei davon zusammenzippen.

Meine Frage nun,
weiss zufällig jemand, wie sich Daunensäcke auf Hausstauballergiker (freundin) auswirken ?

Da die Dinger doch eigentlich fast nur im Schrank hängen, müsste den Milben doch eigentlich die Nahrung (Hautschuppen etc.) fehlen, die die Daunenbettdecken so "nies-anfällig" machen, oder ?

Oder sind Daunenschlafsäcke genau so ungeeignet für Allergiker ?

Ulli
05.05.2003, 17:38
Hi
habe nen 4Seasons Oregon 450. Hat eigentlich ein gutes Preis-Leistungsverhältnis und hat mich bis 0° (ich friere leicht) schön warmgehalten. Er wiegt 1200g was für mich genauso wie sein Packvolumen in Ordnung geht.
MFG
Ulli

PS: ist übrigens ein Daunenschlafsack

yosucher
12.05.2003, 18:03
1. Für Gebirgstouren mit wenig Gewicht: Mountain Equipment Marathon (Daunenschlafsack) - leicht!!!!!!
2. Sommercamping: JW Ultralight - auch klein und leicht! Aber bescheidener Temperaturbereich
3. Für tiefere Temperaturen: nicht lachen - den Kunstfaserschlafsack von Lidl. Soweit ich das bis jetzt testen konnte wirklich gut zu gebrauchen. Alles was da Herz begehert: Reissverschlussabdeckung, Wärmegragen, belüftbares Fußteil, gute YKK-Reissverschlüsse und er kommt wohl aus derselben Fabrik wie die Salewa-Schlafsäcke :-)


bye


Felix

bacchus
12.05.2003, 18:55
Meine Frage nun,
weiss zufällig jemand, wie sich Daunensäcke auf Hausstauballergiker (freundin) auswirken ?

Da die Dinger doch eigentlich fast nur im Schrank hängen, müsste den Milben doch eigentlich die Nahrung (Hautschuppen etc.) fehlen, die die Daunenbettdecken so "nies-anfällig" machen, oder ?

Oder sind Daunenschlafsäcke genau so ungeeignet für Allergiker ?

Im Lauche&Maas Katalog steht beim Joutsen 1000 Daunenschlafsack geschrieben:
"Die Daunen werden mit dem sehr weichen finnischen Wasser in einem aufwändigem Verfahren von Staub- und Eiweißstoffen gereinigt und können damit auch von Allergikern genutzt werden."

Umkehrschluß: Normale Daunenschlafsäcke sind nieß-anfällig.

-bac

Christian Wagner
12.05.2003, 19:12
Im Lauche&Maas Katalog steht beim Joutsen 1000 Daunenschlafsack geschrieben:
"Die Daunen werden mit dem sehr weichen finnischen Wasser in einem aufwändigem Verfahren von Staub- und Eiweißstoffen gereinigt und können damit auch von Allergikern genutzt werden."

Umkehrschluß: Normale Daunenschlafsäcke sind nieß-anfällig.
Ich habe zwar auch keine Ahnung wie das mit den Daunenschlafsäcken ist, aber das L&M Gelaber ist wohl das geilste Werbegebrabbel überhaupt.

Zurück zur Allergie: Wenn die Symptome deiner Freundin eher mild sind, dann würde ich es halt einfach mal ausprobieren. Schlafsack ausleihen, und eine Woche drinn pennen. Falls deine Freundin aber vom Anblick eines stäubchens einen Asthmaanfall bekommt, dann würde ichs natürlich lassen.

telly
12.05.2003, 21:00
sie meint es würde wohl eine nacht keine probleme bereiten, aber sie hat angst, dass bei mehr als einer woche (zB durch urlaub) sie die allergie wiederbekommt.

Aber wenn sie nicht den dauensack nimmt,luchst sie mir meinen neuen Cat's Meow ab. oder noch schlimmer, sie will meinen ajungilak kompakt summer haben :ill: ;-)

Corton
08.08.2003, 17:43
Sooooo - ich grab einfach Sals alten Schlafsack Thread mal wieder aus. Warum?

a) Weil hier ständig neue Mitglieder dazukommen

b) Weil sich bei denen, die hier schon gepostet haben, möglicherweise was verändert hat

c) Weil ich ein Schlafsack-Verrückter bin :bg:

Solche netten Threads darf man einfach nicht in Vergessenheit geraten lassen... :wink:

Corton

Saloon12yrd
10.08.2003, 22:36
Solche netten Threads darf man einfach nicht in Vergessenheit geraten lassen... :wink:

Wo er recht hat... :).

Schlafsack Tests etc. hier rein.

Thx,

Sal-

Thomas
10.08.2003, 23:38
Vielleicht sollte man einmal anmerken, daß der Komfortbereich, am deutlichsten aber der Extrembereich eines Schlafsacks sehr davon abhängt, in welcher körperlichen Verfassung der Schläfer sich befindet. Habe ausgehungert schon so manche Nacht gefroren, während ich die nächste Nacht nach dem Verzehr von 8 Bratwürsten (:ill:) arg geschwitzt habe.

Deswegen sind vor allem die Angaben des Extrembereiches mit Vorsicht zu genießen!

Nicht übertreiben
11.08.2003, 09:12
Ok, da ich gerade in Schreiblaune bin werd ich mich auch hiher mal verewigen:

Schlafsäcke:

Yeti/Four Seasons Cirrus: Daunenschlafsack um 1 kg, 675cuin, bis knapp unter 0° (auch getestet) federt recht stark, bin aber sehr zufrieden

Lestra Himalaya Extrem: Nachdem ich lange eine kombination aus 2 Schlafsäcken auf wintertour benutzt habe (über 4kg) wollte ich dann mal einen Daunenschlafsack haben. Hab dann bei ebay den Himalaya Extrem erstanden, eine Tour lang benutzt und sofort wieder verkauft, weil :kotz:
Loft: Was ist das?, Innenmaterial wasserabweisend und daher immer Kondenswasser innen drin, Nicht kaufen!!!!!

Jetzt neu: Salewa Diadem 1200 alpin extrem, noch nicht getestet aber macht einen super Eindruck, seeehr Loftig, wasserdichtes Gewebe (Pertex Endurance und am Koft und Fußteil Powertex extrem, bin sehr gespannt auf den ersten Test.

Ansonsten noch: Carinthia Explorer Top: macht aus nem 3Jahreszeitenschlafsack locker einen Expeditionsschlafsack, hab das Ding in kombination mit einem Schlafsack von Nomad (Komfort -20 (angeblich)) benutzt und selbst bei -27° kann man den Reißverschluss nicht ganz zumachen...aber halt sehr groß und schwer.
Dann Haglöfs, mein erster "richtiger" Schlafsack, Kufa aber Füllung nicht mehr ganz Zeitgemäß (Holofill2)

Corton
18.08.2003, 17:37
ENDLICH werden die Schlafsäcke der Tyin Reihe von Ajungilak mal zu fairen Preisen (http://www.globetrotter.de/de/shop/a_z_result.php?&swort=Ajungilak+Sonderaktion) verkauft.
Genau das sind KuFa-Tüten wert und keinen Cent mehr. :wink:

Corton

boehm22
18.08.2003, 18:28
Hi Corton,

genau der Preis (239 DM) den ich vor ein paar Jahren schon für meinen Tyin Winter bezahlt hab - als Testschlafsack bei Lauche und Maas.

Thorsten
18.08.2003, 23:18
Tyin Nato 180 , 2300g, -10/-14Grad, 15l Packvolumen 179Eur

Tyin 180 , 1800g, -12 Grad, 11l Packvolmen, 179Eur (jetzt 94,95 Eur)

Dachte bisher, der Tyin Nato wäre der gleiche Schlafsack, lediglich innen und aussen oliv..
Wie kommt denn bitte der beachtliche Unterschied in Gewicht und Packmass bei annähernd gleicher Wärmeleistung zustande?

lonewolf
19.08.2003, 00:25
yeti ätna 1100

hab ihn in nem localen geschäft für 160 statt 230 euro bekommen, weil er dort 1 jahr nur rumgehangen hat und die nachfolgeserie (meines wissen heißt diese elements) dieses jahr den ätna ablöste.

er geht bis -8 was meines wissen zutrifft. trotzdem ich ihn in überlänge kaufte und er etwas sehr weit ist, also kaum ein echter mumienschlafsack, gab es keine probleme mit der wärme.

ihn gibts derzeit überall reduziert wegen dem modellwechsel, ich kann ihn empfehlen.

Corton
19.08.2003, 08:22
In diesem sehr speziellen Fall muss ich (als ausgesprochener KuFa-Hasser) doch mal eine Lanze für Ajungilak bzw. die Globetrotter Angebote brechen.

Meinem persönlichen Gefühl nach würde ich die Teile, einen komfortablen Schlaf betreffend, grob folgendermaßen einorden, ohne jemals eine Nacht in ihnen verbracht zu haben (in Klammer Aj-Angabe)

Tyin - 5°C (-12°C)
Tyin Winter - 10°C (-20°C)
Tyin Arctic - 20°C (- 35°C)

Vor allem beim Arctic für 140 EUR muss man einfach anerkennen, dass dieses Angebot für einen – 20°C Schlafsack gnadenlos günstig ist. Für einen ordentlichen Daunenschlafsack in diesem Temperaturbereich muss man schon zwischen 300 und 400 EUR hinblättern.

Wenn einem also Schlafgefühl, Packvolumen (--> Pulka) und Gewicht (Wäre klasse, wenn mal jemand die Aj-Gewichtsangaben überprüfen könnte) egal sind, macht man zu diesen Preisen bestimmt keinen Fehler.

Corton

Saloon12yrd
19.08.2003, 08:31
Ich werde meinen Tyin Arctic heute abend mal wiegen...

Sal-

boehm22
19.08.2003, 08:51
Hi,
und ich wiege meinen Tyin Winter.
Zu den Themperaturen: bei -10C ist der Schlfsack kuschelig warm, weiter konnte ich noch nicht testen.

Jens
19.08.2003, 17:47
Thorsten wrote:

Tyin Nato 180 , 2300g, -10/-14Grad, 15l Packvolumen 179Eur

Tyin 180 , 1800g, -12 Grad, 11l Packvolmen, 179Eur (jetzt 94,95 Eur)

Dachte bisher, der Tyin Nato wäre der gleiche Schlafsack, lediglich innen und aussen oliv..
Wie kommt denn bitte der beachtliche Unterschied in Gewicht und Packmass bei annähernd gleicher Wärmeleistung zustande?

Globetrotter wrote:

Ajungilak Tyin Nato Winter
Exklusiv bei Globetrotter Ausrüstung in komplett grün – außen wie innen! Für Temperaturen bis -20°C (abweichend zur Angabe im Handbuch!). 2-lagig gefüllt. Mit langem Reißverschluss. Komprimiertes Packvolumen: 15 Liter. Inklusive grünem Kompressionssack.

Thomas
19.08.2003, 17:57
Hab den Tundra 210 von Lestra Sport. 1,8kg schwer, Comfort +21° bis -3°, Extrem -6°.
War schon mehrmals äußerlich vom Tau richtig fett durchweicht, aber innen furztrocken. Ist schon knapp 10 Jahre in Gebrauch und ich bin immer noch zufrieden mit ihm (bis auf das Packmaß).
Habe bisher allerdings auch noch keine Wintertouren mit ihm gemacht, und das werde ich besser auch sein lassen. ;)

boehm22
19.08.2003, 18:24
Hi,
so - da ist er:

Ajungilak Tyin Winter 180 cm

Gewicht laut Globetrotter: 2250 gr

Gewicht laut Etikett von Ajungilak: 2050 (2200) - was auch immer das heißt - ist in den Schlafsack eingenäht

Gewicht laut Küchenwaage:
Schlafsack ohne Sack: 2160 gr
hochwertiger Stuffsack: 210 gr
Komplett-Gewicht: 2370 gr.[/b]

Corton
19.08.2003, 18:35
Die Gewichtsangabe der Fa. Mammut beträgt (incl. Packsack) 2.360g.
Da wird also mal ausnahmsweise nicht geschummelt und man kann davon ausgehen, dass Sal´s Tyin Arctic (Gr. L) ca. 2.750g incl. Packsack wiegt.

Corton

Saloon12yrd
19.08.2003, 20:11
Hmpf, keine Ahnung was der Arctic wiegt. Ich hab gerade festgestellt, dass meine Küchenwaage (elektr.) bei 2kg aussteigt. Er wiegt mehr als das ;).

Sal-

Buschkind
21.08.2003, 13:34
Umkehrschluß: Normale Daunenschlafsäcke sind nieß-anfällig. [/quote]
Ich habe zwar auch keine Ahnung wie das mit den Daunenschlafsäcken ist, aber das L&M Gelaber ist wohl das geilste Werbegebrabbel überhaupt.

Hallo Forum,

bin neu hier und lese gerade mit großem Interesse eure Beiträge.
Da ich in Sachen Trekking ziemlicher Neuling bin, ist für mich fast alles neu was ich hier so lese.
Z. b. dachte ich ehrlich Lauche & Maas sei einer der Topausrüster hier in Süddeuschland??!! Ist dem nicht so? Hatte mich eigentlich immer über die Tipps und Erfahrungsberichte hergemacht und interessiert gelesen.

Bin im Moment auf der Suche nach einem geeigneten Rucksack und Schlafsack. Hab hier im Form auch schon etliches gefunden, aber in den Geschäften werden immer die Kunstfaser Ss angepriesen und hier steht wohl fast jeder mehr auf Daune - hmmm.
Wegen Rucksack/Schlafsack gibt es irgendwo sachliche, objektive Test hierzu??

Buschkind

PS: Werd euch wohl noch öfter besuchen/belästigen, wenn ich diverse Fragen habe.

Corton
21.08.2003, 13:46
Hier (http://forum.saloon12yrd.de/viewtopic.php/t.2736/start.0/) wirst Du fündig

Corton

Nicht übertreiben
21.08.2003, 13:47
Hi Buschkind,
was nun besser ist hängt ziemlich stark vom Einsatzgebiet ab. Tatsache ist jedoch, das ein (guter) Daunenschlafsack leichter und leichter ist als Kufa und zudem noch einen besseren Schlafkomfort bietet weil die Daune einen Teil der körperflüssigkeit aufnimmt und man dadurch trockener schläft.

Nachteil ist halt der höhere Preis, wobei ein Daunenschlafsack aber auch länger hält und die ja überall erwähnte Anfälligkeit gegenüber Nässe.
Da die Daunen allerdings von Wasservögeln kommen wird da im allgemeinen etwas übertrieben. Für alle Zelttouren kann man imho Daune verwenden, wenn man oft im Biwaksack übernachte, bei sehr langen Wintertouren etc. ist evtl. Kufa besser geeignet.

Aber im allgemeinen ist es einfach so, dass eigentlich jeder mit Kufa anfängt, wenn er dann einmal Daune hatte aber nicht mehr wechseln würde.

Am besten ist beides :lol: Daune für die Touren und Kufa für alles wos nicht drauf ankommt und wo der andere Schlafsack zu schade ist :P

Gruss
Thorben

PS: Ich glaub schon, dass L&M Ahnung hat, allerdings haben die an Daune viel Yeti im Programm. Deren normalen Schlafsäcke sind mit Entendaune befüllt...(alle außer VIB soweit ich weiß) und die hat imo nicht den angegebenen Loft von 650cuin. (Hatte den Angel dry zuhause und war geschockt)

Corton
21.08.2003, 13:57
Deren normalen Schlafsäcke sind mit Entendaune befüllt...(alle außer VIB soweit ich weiß)
Nope - das stimmt so nicht.

Der Angel Dry ist/war mit Entendaune befüllt, der Fighter Dry (hab angerufen) aber mit Gänsedaune. Man muss einfach bei jedem Modell bei Yeti selbst nachfragen - einem logischen System scheint die Befüllung jedenfalls nicht zu folgen.


Hatte den Angel dry zuhause und war geschockt
Aha - noch ein Geschockter. Ich dachte schon, ich wäre der einzige... :D

Gruß,

Corton

Nicht übertreiben
21.08.2003, 14:22
@Corton: Jupp, hab gedacht ich hätte ein super Schnäppchen gemacht aber als er dann vor mir lag und mein (ebenfalls Yeti) Sommerschlafsack daneben war ich doch sehr enttäuscht...hab dann bei Yeti angerufen, wo man mir erzählte für Extremschlafsacke wie den Angel dry kämen überhaupt nur Entendaunen in Frage... Dann beim Händler angerufen, der mir vorher garantiert hatte das Gänsedaune drin ist, dem von der Ente erzählt, worauf er mir nicht glauben wollte und wieder bei Yeti angerufen hat. Dem haben sie dann erzählt es wäre Gans drin...von daher: nie wieder Yeti, bin selten so unfreundlich am Telefon behandelt worden...

Thorben

(Besten Kundenservice hatte ich bisher bei Joutsen, ich wollte einen gebrauchten Schlafsack kaufen den sie nicht mehr im Programm hatten. Hab dann per Mail um Infos gebeten. Am nächsten Tag kam eine Mail mit eingescannten!! Katalogseiten des entsprechenden Modells+Tipps worauf ich achten sollte, interessante Fragen etc.)

alaskawolf1980
24.08.2003, 16:43
@Corton bei deinen 3 Temperatureinschätzungen stimme ich dir zu. Mein Tyin würde ich -12 nicht zutrauen.

@boehm kannst du mri sagen ob dein Tyin Winter für unsere Winter vollkommen ausreicht? Will mir einen Ajungilak für den Winter holen. Aber schwanke zwischen Arctic und Winter. Laut Saloon ist der Arctic möglicherweise manchmal zu warm. Ist ja nciht immer unter -5 Grad.
Was meinst du?

@saloon ich hatte deinen einen Kommentar zu deinen Arctic gelesen gehabt. Nur nochmal so....würdest du sagen für unsere Winter hier, dass der Arctic unpassend ist, besonders, wenn man nicht immer die kältesten Superfrostnächte hat? Meinst du für den kalten Herbst- und mittelkalten Wintergerbauch (unter -15 Grad) dass der Arctic zu unpassend ist und ich lieber den Winter nehmen sollte??


danke schonmal

boehm22
24.08.2003, 18:24
Hi Alaska,
also für die üblichen mitteleuropäischen Winternächte ist der Tyin Winter schon in Ordnung - ich hab ja bei -10 auch nicht gefroren.
Aber klar, auch die gibt es Ausreiser nach unten.

Übrigens, wo bleibt Dein ausführlicher Yukon-Bericht? :lol:

Eld
25.08.2003, 15:43
Hallo!

Ich habe mal meinen Tyin Arctic (180) gewogen:

2468 g Schlafsack+Kompsack

228 g Kompsack

=> 2240 g Schlafsack

Angabe von Ajungilak auf dem "Beipackzettel": ca. 2470 g.

Wow, kein Geschummel !! :D

Konnte ihn allerdings noch nicht so richtig austesten....nur warm, das ist er.
Und fuehlt sich fuer einen Kunstfaserschlafsack ziemlich gut an.
Der Marmot den ich mal hatte war da nicht so kuschelig...


Gruss
Christian

alaskawolf1980
28.08.2003, 10:24
Verbesserungsvorschläge für Firmen von Schlafsäcken: Baut doch mal einen Ajungilak Tyin mit ner Cats Meow Kapuze. Ich finde meinen tyin klasse, aber die jaulende Meowkapuze ist doch irgendwie geluingener und gemütlicher.

felö
19.10.2003, 14:38
Meine Schlafsäcke:
1. Rab mit 300g 96/4 Gänsedaune, Gesamtgewicht ca. 700g, durchgesteppt, ideal im Sommer, auf Hütten (besser als ein Hüttenschlafsack) und als Innenschlafsack für extreme Temperaturen im

2. Marmot Arete, Gr. L., Gesamtgewicht ca. 1200g, außen Gore Dryloft, gut bis sicherlich -7Grad (in Unterwäsche), super ohne Zelt, da man kein Problem mit Wind oder Rauhreif/Tau hat, ist´s extem kalt mit Innenschlafsack (1.)

3. Eigenbau, sehr schmal geschnitten, Füllung ca. 500g, Gesamtgewicht ca. 900g, sehr sehr sehr schmal geschnitten, gut bis sicherlich 0 Grad.

4. (M)Ein Traum namens "Expeditionsschlafsack", Baujahr 1976, Daunenfüllung, Mumienform, damals RV noch oben liegend, hat mich jetzt schon einige Jahr (ca. 27) begleitet und wird jetzt hauptsächlich im Wald von meinem Sohn genutzt, war früher bis 0 Grad gut.

Hatte auch schon einen Rab aus der Expeditionsserie, Füllung 900g, super warm, bei -10 Grad nur in Unterhose und T-Shirt mollig warm, beim Auspacken staunt man wieviel Loft so´n Ding haben kann, bei gleichzeitig kleinem Packmaß ... und ich ärgere mich heute noch, daß ich ihn verkauft habe (wenn auch ohne Verlust).

Meine Frau hat ´nen Traumschlafsack namens Pocket Gopher von Marmot, wiegt auch ca. 1300g/1400g, noch mit richtigem Goretex, Fußteil innen verstärkt, super Details, ca. 10 Jahre alt, sie hat darin auch bei -10 Grad nicht gefroren (und friert eher schnell).

Fazit: Würde auf jeden Fall wieder einen Marmot und nichts anderes kaufen, hatte bisher aber das Glück, die Schlafsäcke immer deutlich billiger zu bekommen.


Zur Allergiefrage bei Daunen- bzw. Kunstfaserschlafsäcken:
Bei Personen mit "Hausstaubmilbenallergie" besteht die Allergie gegen den Kot der Milben. Beste Abhilfe schafft zu Hause ein sogenanntes Encasing, d.h. ein Milbendichter Bezug für die Matratze (ähnlich Goretex), damit die Hautschuppen nicht in die Matratze gelangen und der Kot nicht eingeatmet wird. Im Schlafsack ist der Kontakt noch viel enger, d.h. man kann das Zeug noch besser einatmen :( . Dabei spielt es keinen großen Unterschied, ob man einen Daunen- oder Kunstfaserschlafsack hat. Allerdings besteht das Gerücht, daß man KuFa-Schlafsäcke besser waschen kann (stimmt das?) und damit die Milben beseitigen kann. Aber!: Milben gehen erst bei > 60 Grad Waschtemperatur kaputt (Schlafsäcke auch). Mit einem Trick, der bei Kinderstofftieren angewandt wird zerstört man sie trotzdem: Schlafsack in die Tiefkühltruhe für 24h, danach bei 30 Grad waschen (geht mit Daune und KuFa) und alle Milben sind tot.

Ich würde jedoch allen mit entsprechender Allergie zuerst empfehlen den Schlafsack mal so auszuprobieren und nur vor ´nem längeren Urlaub zu waschen, wenn´s nicht ganz extrem ist.

felö

Scoutgirl
22.10.2003, 16:48
Meine Neuerwerbung:
Ajungilak Kompakt Winter 180R
Kunstfaser, lt. Globetrotter bis -10/-15°C, Gewicht 1760g.
Für den Einsatz auf Kanutouren in Ost-Canada im Herbst (September) angeschafft. Da wir dort dieses Jahr einen außergewöhnlich warmen September hatten (die Jahre davor immer schon die ersten Nachtfröste), konnte ich den Schlafsack nur bis etwa +7°C testen, ab +13-15°C ist das Ding nur noch als Decke angenehm. Der wahre Test steht also noch bevor...der Schnitt gefällt mir sehr gut, bin bisher zufrieden.

Davor hatte ich einenVauDe Trekking Kompakt 225.
Beim September-Einsatz (Kanutouren in Ost-Canada s.o.) habe ich in dem Ding immer gefroren, bin ich nicht zufrieden mit. Lag sicher auch an dem für mich zu weiten/langen Schnitt.Kommt derzeit nur noch im Sommer und für Fetenübernachtungen etc. in Frage.

Ansonsten habe ich noch 2 alte VauDe Navajo III, viel zu schwer, habe ich ab etwa +5°C auch immer drin gefroren, heute noch für Feten oder Sommerübernachtungen zum Ausleihen etc, im Gebrauch.

Andreas
22.10.2003, 20:16
Habe mir letztes Jahr im Wiinter bei Fritz Berger im Ausverkauf den Beaverland Northstar für 49 €gekauft.

Die Werte sind +20°C bis -8°C, extremwert liegt bei -18

Die Maße sind 230 x 80cm, Nun ja für mich mit 1,76 ein wenig groß aber es gibt ja immer noch klamotten die man mit in den Schlafsack stecken kann damit sie am nächsten Morgen kuschelig warm sind.

Gewicht liegt bei 1300g

Packmaß bei 40 x23 cm

Material außen: Soft Nylon Ripstop, innen: Nylon

Füllung: 300g Du Pont Quallofil

Habe ihn im januar getestet und auf meiner Dachterasse (ohne Winschutz ) übernachtet. Eine Therm a Rest Isomatte lag drunter.
Ohne zusatzlichem Füllmaterial (und nur in Unterwäsche) habe ich bei -10°C, ohne zu frieren ganz gemütlich durchgeschlafen.

Bin mit dem Schlafsack mit dem Preis mehr als zufrieden

Corton
16.04.2004, 11:31
*nach oben schieb*

Was gibt´s Neues von der Schlafsack-Front?

jackknife
16.04.2004, 11:56
corton, den puma kann ich zur Zeit nur bei uns im Gefrierhaus probeliegen. Schreib mal zu deinem Butterfly, bei den jetzigen Temperaturen kann man den wohl noch ausloten.
Matthias

depriwilli
17.04.2004, 18:26
Getestete Tüten (in chronologischer Folge):

- Mc Kinley (Intersport)
KuFa | Gewicht 2,2kg | Außen Nylon in Pink :bg: | Innen Mischgewebe | Schnitt: Riesen-Mumie ermöglicht Anwinkeln der Beine | gekauft 1986 | Lebt noch! | Letztes Jahr bis 4°C positiv getestet, aber Füllung an einer Stelle gerissen/verrutscht (Halt 'ne Scheiß-Stapel-Faser a la Dunstabzugshaube).
Fazit: Für motorisierte Touren. Mischgewebe in warmen Nächten angenehm.

- BW Schlafsack mit Ärmeln PVC beschichtet.
Gesteppte Kufa-Füllung | Perfekt um neben dem Lagerfeuer, im nassen Gras den Rausch auszuschlafen.
Für die Anreise empfiehlt sich für den Schlafsack (ca.3kg) zumindest ein Fahrrad, fürs Bier dann doch besser ein PkW, oder T3.

- Mc Kinley Trekking Light (Intersport)
Kufa Holofill II | Gewicht 1,2kg | Oberseite 8cm Loft | Unterseite 0,8 cm Loft, ergo auf dem Rücken schlafen, oder Erfrieren. Geschenkt bekommen 1993, seitdem drastischer Loft- & Wärmeverlust. Im Neuzustand waren September-Touren in Jotunheimen problemlos drin, jetzt taugt er höchstens noch bis +10°C - und nicht drehen, sonst kalter Rücken!

- Big Pack
2kg schwerer Daunen-Schlafsack | Außen Polyester, innen Mischgewebe | Fußtasche gegen kalte Füße.
Uralt, hat mich im Februar auf der Hardangervidda aber prima warm gehalten. Ein Dank dem edlen Spender!

- Vaude 800gr.Daune
90/10er Gänsedaunenfüllung, Loft-Angaben sind eh gelogen. Plustert sich aber schön auf :-). Gekauft 1999, Gesamtgewicht 1,6 kg, folglich stabile Verarbeitung, aber unbeschichtetes Außengewebe. Trotzdem bis -7°C zu empfehlen, entsprechende Matte vorrausgesetzt! Bisher kein Loft-Verlust. RV-Abdeckleiste und Stirnwulst NICHT Daune, sondern mit Kufa gefüllt. Das Ding hat mich im skandinavischen Winter schön warm gehalten und im isländischen Sommer die Sauna ersetzt. Bei Hüttenübernachtungen selbst als Decke zu warm!

- FourSeasons Let's Move summer
1,5kg schwerer Quallofill-KuFa-Schlafsack in Eiform mit abklettbarer Kapuze. Produziert für/von Nordisk. Außengewebe Nylon-Rip-Stop, innen auch Plastik. Gebraucht gekauft für bequeme Sommernächte. Angenehm warm bis 7°C. Der Sack ist für 50cm-Schlafmatten zu breit. Für einen Komfort-Schlafsack empfiehlt sich meiner Meinung eher ein Baumwoll-Misch-Gewebe innen.

- Carinthia-Explorer Top
1kg schwerer Übersack/Sommerschlafsack mit durchgesteppten Nähten und geschlossener Kapuze. Bisher nur einzeln als Sommerschlafsack genutzt. Dabei hängen einem aber ständig die Abdeckung des Mittel-RV und zwei Riesen-Tanka im Gesicht.
Innengewebe (Shelltrans) angenehm, aber hauchdünn und dementsprechend empfindlich. Wartet noch auf seinen angemessenen Einsatz als Überschlafsack für extremere Touren.

- Yeti Fighter dry500 (Vorgänger vom Powerizer)
Schnörkelloser 1,1kg schwerer Leichtschlafsack, mit 500gr eher durchschnittlicher Daune & wasserfester Pertex-Endurance Außenhülle. Angenehmes Innenmaterial, perfekt laufende, elastische Schnürzüge an Kapuze und Wärmeschleuse. Größe M bis 1,75 m Körpergröße, mir leider zu klein, aber perfekt für meine Freundin. (Daher auch keine zuverlässigen Temperatur-Angaben möglich :D )

- Yeti Pound
650gr. Gewicht in Größe L bis 190cm Körpergröße, mit knöchellangem RV. Bei 4°C bequem geschlafen. Durch umlaufende H-Kammer muß man auf die Daunenverteilung achten, die gerne mal verrutscht. Auch mit nicht-V.I.B.-Yeti Säcken koppelbar.


Als Inlett habe ich bisher ein Cocoon-Coolmax und ein billiges Seideninlett verwendet. Ersteres ist enorm elastisch und trocknet schnell; muß auch, den Es stinkt nach ein paar Nächten erbärmlich! Das 110gr. Globetrotter.de-Seideninlett für 30€ sei allen Gewichtsknauserern und Pfennigfuchsern empfohlen.
Abschließend bleibt zu sagen, daß ich für k e i n e n der Säcke den UVP bezahlt habe, sondern mich mit dem Kauf nach den aktuell verfügbaren Schnäppchen gerichtet habe. - Hey, ich bin Student 8)

Ach ja, und ich habe bisher in nicht EINEM Ajungilak-Schlafsack gelegen, ist das schlimm? :ohoh:


Alex (der-nicht-Becks)


P.S. Suche einen Yeti-Schlafsack in Größe L mit 500gr. 90/10er Daune, RV-links, aus 2002-2003.
Will jemand seinen gut erhaltenen Schlaff-Sack loswerden? (Fighter (dry), Sunrizer, Powerizer)

AskeT
18.04.2004, 00:32
Sorry, ich hab das Posting entfernt. Ich will keine Trolle anfüttern...

AskeT

jackknife
18.04.2004, 00:36
Inletts kann man auch einem über den Kopf ziehen und ihn dann verhauen, wenn er einem stinkt.
Matthias

AskeT
18.04.2004, 00:40
Ich benutze ein Inlett aus Funktionsfaser. Das ist praktisch, hygienisch (gelle, soose... :wink: ) und im Nu trocken...
AskeT

depriwilli
19.04.2004, 19:37
Hey, Soose is' wieder da! :gaehn:

Es gibt Leute, die sind so bescheuert Listen von Schlafsäcken in Internet-Foren einzutragen. Und es gibt Leute, die suchen Foren nach kleinen Drecksäuen ab, um Ihnen ihren schmutzigen Inl*tt-Fetisch anständig zu exorzieren!

Ich gestehe! Ab und zu suhle ich mich abends vorm Schlafengehen extra noch mal im Matsch, nur um das Mehrgewicht von 130gr. und die vergeudete Summe von 20 EUR für meinen Inlett-Fetisch zu rechtfertigen. :bg:

Aber Ernst beiseite. Wie geschrieben finde ich bei Komfort-Schlafsäcken für den Sommer ein Baumwoll-Mischgewebe innen ganz angenehm. Bei günstigen Schlafsäcken kann man sich dabei das Sack-im-Sack getüddel sparen. Abgesehen davon vermag ich aber keinerlei Nachteil an einem Schlafsack-Inlett auszumachen, es sei denn man hat von Natur aus eine pathogene Abneigung gegen die Dinger...
Wartet ab, bis Inletts nächstes Jahr gesetzlich vorgeschrieben werden. :ohoh:


So, und jetzt werde ich meine Bettwäsche abziehen, verbrennen und mich fünf mal täglich rituellen Waschungen hingeben, weil ich so schmutzig bin.

Viel Spaß noch

Alex (der-nicht-Becks)

Julia
20.04.2004, 09:58
Habe einen no-name Daunenschlafsack von AFT (Berlin) für den Sommer, der nach mittlerweile gut 15 Jahren immer noch top funktioniert, allerdings eine reine Sommertüte, ab 0 Grad wird's darin weniger nett.

Komme ich in den Gefrierbereich, habe ich einen Ajungilak Tyin Winter, und den liebe ich. Vielleicht etwas unhandlich gegenüber einem Daunenschlafsack, aber herrlich kuschelig. Habe darin -15 Grad nicht nur überlebt, sondern sogar durchgeschlafen. Den Arctic braucht man eigentlich nur für wirkliche Mittwintertouren im skandinavischen Hochgebirge...

jackknife
21.04.2004, 01:38
So, habe die letzte Nacht zum Testen meines neuen Wm Puma Smf genutzt. Fazit: Abbruch. Konnte einfach nicht einpennen. Wenn ich einen neuen Schlafsack habe, lege ich mich gerne raus, auf die Terasse zum Testen. Nur konnte ich einfach nicht einpennen. Habe mich hin und her gewälzt. um 5.00 bin ich dann zu meiner Freundin in Bett geschlüpft. siehe da, ich bin sofort eingeschlafen. Die Campingbraut ersetzt nicht die richtige! Waren 4,5° laut Thermo, man konnte bequem offen liegen. Warten wir auf den nächsten Winter.
Matthias

Corton
21.04.2004, 09:54
P.S. Suche einen Yeti-Schlafsack in Größe L mit 500gr. 90/10er Daune, RV-links, aus 2002-2003. Will jemand seinen gut erhaltenen Schlaff-Sack loswerden? (Fighter (dry), Sunrizer, Powerizer)
Schau doch mal bei www.mountain-sport.de vorbei. Da gibt´s u.a. den Fighter 500 Dry in Gr. L noch für 159 EUR.

@jacknife
Wolltest Du den Puma nicht im Kühlhaus testen?

Es ist beruhigend zu wissen, dass es noch andere Schlafsack-Verrückte in diesem Forum gibt. Ein WM Puma SMF zusätzlich zum FF Widgeon Event ist mal wirklich dekadent. 8)


@Corton: Verrate ich Dir heute abend. Dann mach ich auch mal n update im allg. Schlafsackthread - hat sich was getan :wink:
Wann genau ist "heute abend"? :)

Corton

david0815
26.04.2004, 19:45
So, hier kommen meine auch mal.

Mountain Hardwear 2nd Dimension Stormlight

Kunstfasersack mit Polarguard 3D. Noch ohne Expander aber mit Stormlight-Außenhülle.
Ideal als Außenschlafsack im Winter.


Yeti VIB Pocket

Perfekter Sommerschlafsack. Ohne Kapuze halt, aber die bracuh ich im Sommer nicht.
Ebenso perfekt als Innenschlafsack für den Winter einsetzbar


Yeti VIB 700

Mein Flaggschiff. Konnte ihn leider noch nicht adäquat testen. Kommt aber noch.


Habe meine Schlafsäcke so ausgewählt, dass ich sie kombinieren kann und somit mehr Einsatzbereiche abdecke, als ich mir finanziell leisten kann.
Halte die Kombination aus Innen- und Außenschlafsack, wenn die Schlafsäcke darauf abgestimmt sind und man nicht soo viel geld ausgeben kann um für alle Fälle gerüstet zu sein, für ideal.
Komme bei Kombination von MHW und Yeti 700 auf 2,5kg Gesamtgewicht, das ist weniger wie ein Ajungilak Tyin Arctic. Und -20°C trau ich meiner Kombi zu. Konnte dies aber leider noch nciht testen. Kommt aber nächsten Winter!

Macht das noch jemand anders so mit dem kombinieren?

Auch nicht ganz unwichtig:

Meine Isomatten:

- 2-mal EVA 0,9mm Standard
- Artiach Superlight ( oder so ähnlich) wiegt 170g, in Kombi mit pound wiegt mein Schlafzeug
600g inkl. Packbeutel.
- Mountain Hardwear Superlight 72. Superbequem und unempfindlich

mfg

David

jackknife
26.04.2004, 20:58
mit Powerstretchhose und Flies sollte dein Vib 700 allein schon bis -20° reichen.
Matthias

MaMa
27.04.2004, 08:27
Macht das noch jemand anders so mit dem kombinieren?


ich hatte mal nen Yeti Ätnä, einen großzügig geschnittenen Polarguard-Sack. Hab ihn im Winter auch immer mit meinem Pocket kombiniert, das hat ganz gut funktioniert. -15 Grad waren okay, was kälteres hatte ich nicht.

Flachlandtiroler
27.04.2004, 08:51
Macht das noch jemand anders so mit dem kombinieren?
Ich *meld* [Hab's bestimmt schon öfter hier gepostet aber wer liest schon tausende Beiträge durch, also:]
Leichter Daunenschlafsack von Joutsen (900g, Füllung 300g 93/7) plus alter Ajungilak Kompakt reicht im Zelt für -19°C Außentemperatur.

Gruß, Martin

felö
27.04.2004, 17:11
Ich: Rab 300 (300g Daune, 750g gesamt) + Marmot Arete Dryloft (ca. 730g Daune, 1300 g gesamt), war aber bisher praktisch noch nie notwendig, mit der Kombination hat man aber fast alles abgedeckt.

Felö

Saloon12yrd
20.05.2004, 18:00
@Corton: Verrate ich Dir heute abend. Dann mach ich auch mal n update im allg. Schlafsackthread - hat sich was getan :wink:
Wann genau ist "heute abend"? :)

Corton

Ähem... *hust* ...ja....

Also keine Ahnung was ich alles posten wollte, aber aus aktuellem Anlaß hab ich gerade mal meinen Yeti Pound in XL gewogen: 610g inkl. Packsack.

HTH
Sal-

Corton
20.05.2004, 18:39
Also keine Ahnung was ich alles posten wollte
Du wolltest eigentlich nur den Cat´s Meow wiegen, Pound XL is aber auch ok. :)

Wie ist der Pound XL im Schulterbereich geschnitten?

Corton

Fledi
01.06.2004, 20:41
Soooo, dann muß ich wohl auch mal was zu meinem Schlafsack sagen....

Nordisk Winter Star 185
Sehr nettes weiches und kuscheliges Innenmaterial, gut geschnitten, und sogar mir ab +10°C in Unterwäsche zu warm. :bg:
Wie weit er nun wirklich nach unten hin warm hält, wird sich dann wohl erst im Winter austesten lassen, dann mehr dazu ob es wirklich bis -18°C runter gehen kann.

Des weiteren nenne ich noch einen Kufa Schlafsack mein eigen, einen Vaude Sioux aber der ist jetzt wohl- mit Ausnahme von Festivals und Hochsommer - abgemeldet. :bg:

Gruß,
Britta

Saloon12yrd
01.06.2004, 20:49
Okay also mittlerweile hab ich genug Nächte im Yeti V.I.B. 250 - Pound (L) gepennt um dazu was sagen zu können:

Das Teil ist inkl. Packsack wie oben bereits erwähnt 610g leicht. Die Liegelänge ist mit 190cm angegeben, ich (195cm) passe aber noch so gerade rein.

Besonders schmal ist er nicht geschnitten, luxoriös viel Platz ist aber auch nicht.

Temperaturangaben... wie weit nach oben er geht weiß ich nicht, beim letzten Sommertreffen war er mir geschlossen jedenfalls zu warm, was auch immer das heißt. Generell bin ich nicht besonders verfroren, daher sind die Tiefsttemperaturen mit Vorsicht zu genießen: Mehrere nasse, verregnete Nächte bei 1°C im Tarp waren mit Hose, Shirt und 100er Fleece ausreichend warm, -2°C mit noch einer Yeti Millenium schon eher zu warm. 10°C vorgestern waren in U-Hose und T-Shirt sehr mollig.

Soviel dazu...

Sal-

Nyyrikki
04.06.2004, 00:19
Und hier mein aktueller Schlafsack auf dem Prüfstand..

Dabei handelt es sich um den Salewa Diadem 1200..

kommt inkl. Sack auf etwa 2200 g., Maße 220x83x59cm, zusammengepackt ergibt das 43x28cm..

Zum eigentlichen Thema.. die Füße haben`s n bissl eng da drin, typischer Rückenschläfersack, seitlich oder auf Bauch nicht grade optimal..
Komfortbereich laut Hersteller +15 bis -23° was aber reinste Untertreibung ist.. würd die -23 durch -35° ersetzen..
was halt auch den Nachteil hat dass die +15° nimmer wirklich zum Komfortbereich gehören.. da brutzelt man schon teilweise..
würd also eher auf +5 bis -35° festlegen (wobei, jeder hat halt unterschiedl. Kälteempfinden, daher nur eingeschränkt aussagekräftig)..

Besonders optimal finde ich den Wärmekragen und die Kapuze..
Innentasche hat er auch wenn man irgendwelche Wertsachen hat oder kälteempfindliche Gegenstände warm halten will..

Nur halt leider auch ziemlich teuer.. hab ihn um 439 Eur erstanden, bereue aber nichts..

Nur für den Sommer muss noch etwas leichteres und komfortableres her wo man net gleich vor sich hin brutzelt..


Mfg,
Daniel

Nicht übertreiben
04.06.2004, 11:18
@Daniel: Hast Du das neue, oder das alte Modell? Ich hab nämlich mal das alte Modell günstig bekommen, hatte nur leider noch keine Gelegenheit zum Testen...wobei alles über -5°C von meinem Yeti Cirrus abgedeckt wird, da schlepp ich dann kein gutes Kilo mehr mit mir rum!

Gruss
Thorben

Nyyrikki
04.06.2004, 16:57
Hallo Thorben,

hab das neue Modell..

zum alten kann ich nix sagen da es mein erster Salewa Diadem 1200 ist..
Wirklich brauchen wirst du den Diadem 1200/1300 eh nur wenn es dich mal im Winter in wirklich kältere Regionen verschlägt..

Mfg,
Daniel

Bjoern Schmidt
25.06.2004, 11:28
Also ich habe von Yeti ein Daunen Ei (höchst wahrscheinlich Exner oder so). Der ist sehr warm und das Klima ist angenehm. Als Inlett benutze ich generell ein Seideninlett. Bei Daune habe ich aber immer bedenken wegen der Feuchtigkeit, weil ich meistens nicht in Zelten schlafe.

Aus diesem Grund habe ich mir noch einen Aldi - Schlafsack gekauft, den ich einsetze, wenn ich mal unter freiem Himmel schlafe, oder biwakiere.

Ausserdem könnte man die beiden ja auch zusammen benutzen und somit die Wärmeleistung noch erhöhen.

ICEMAN_1230
25.06.2004, 13:38
Hi!

Habe mich gestern nach knapp über "4 Jahren" von meinem TNF Cats Meow getrennt.

Habe mich jedoch noch nicht entschlossen welchen ich mir neu zulegen werde.

Werde in der nächsten Zeit in meinem zweit Schlafsack mützen:

McKinley Xtreme Light 1100 (lt. Hersteller -5° tatsächlich +5°)
mach mir aber nichts aus da ich meistens eh nur in der Zeit von mitte Mai - Mitte Sept. unterwegs bin

Gruß
Sven

ThomasZ-)
26.06.2004, 10:06
Hi,

nicht schlecht was hier so abgeht.

Wollte mal bei euch nachfragen, ob jemand den "Black Ice" von Jack wolfskin kennt.
Der ist super habe mit dem schon Wintercamps gemacht. Frage an euch hat jemanden die Daten von diesem Schlafsack. Ich habe schon alles ausprobiert.

Ansonsten habe ich noch einen leichten von Deuter "Sälka" ist leicht und hält gut warm.

fanaticTRX
26.06.2004, 12:59
Hallo, benutze den Lestra Ultralight für Sommertouren, war aber noch nie in Skandinavien. In Spanien (Frühling) und Nordwestschottland (Sommer), min. nachts ca 6 Grad war er prima, und er ist wunderbar leicht (gut 800 gramm) und klein und ausserdem bezahlbar... deswegen guter Sommerschlafsack. Meine Frage: Ich will diesen Sommer das erste Mal nach Schweden, Anfang August auf den südlichen Kungsleden. Hat irgendwer Erfahrung mit Schweden und kann mir sagen, ob der da reicht? (notfalls zieh ich auch nen Fliesspulli an...) Oder >Schlafsacktuning per Inlet... dann gehen aber meine Gewichtsvorteile flöten.
D
Bene

Becks
26.06.2004, 13:22
Hey, mein jetziger steht ja noch gar nicht drin :)

ME Glacier 750:
1340 g schwer, Komfort laut Hersteller -14°C. Hat mit mir Korsika durchquert und war dort lapidar gesagt zu heiß. Ab 10°C bin drin eingegangen. Ansonsten war er jetzt auf mehreren Sommer- und Herbsttouren in den Alpen mit dabei und war in den meisten Fällen auch ausreichend warm. Ab 0°C oder darunter muß ich mir aber noch eine andere Unterlage suchen, die bisher verwendete Ridgerest ist dann zu kühl. Auf ner Thermarest hatte ich jedenfalls bei den Temp. noch überhaupt keine Probleme.

Warum der Schlafsack ? Ausreichende Pufferzone (temp.mäßig) nach unten um zw. Frühjahr und herbst ohne Zelt in den Alpen rumzukurven. Dank der wasserabweisenden Außenhülle war das auch bisher kein Problem. Außerdem bekam ich ihn als Schnäppchen für 220 anstelle 320 Euro - was will man mehr.

Alex

Findus
26.06.2004, 13:45
So, ein kleines Update meinerseits:

Hab jetzt bei Globi zugeschlagen und mir den Yeti Pound für 99€ geholt. Größe M passt mir wie angegossen und er ist viiiiiiiiiiiiiiiiiiel leichter und kleiner als mein Lestra Kufaschlafsack bei etwa gleichen Temperaturbereichen.

Lisa

Achilles
01.07.2004, 00:06
... ME Glacier 750 ... Außerdem bekam ich ihn als Schnäppchen für 220 anstelle 320 Euro - was will man mehr.

Ich habe ihn heute bei eBay für 247 Euro ersteigert. Bin mit dem Preis auch zufrieden. Aber wehe der ist nix! *zu Corton rüberschau* :D Hab ihn auf Cortons Empfehlung hin gekauft!

Corton
01.07.2004, 07:54
Ich habe ihn heute bei eBay für 247 Euro ersteigert. Bin mit dem Preis auch zufrieden. Aber wehe der ist nix! *zu Corton rüberschau* :D Hab ihn auf Cortons Empfehlung hin gekauft!
Auf meine Empfehlung hin? :o Ja, ich bin schuld

Ich hab den ME Glacier 750 (für feuchte Gegenden wie z.B. Island!!) jetzt lediglich zwei mal "empfohlen", weil Sport Hegenloh den bei eBay mit 178 bzw. 195 EUR sehr günstig angeboten hat. Für "normale" Bedingungen und zum regulären Preis von > 300 EUR ist das Modell aufgrund seiner bescheidenen Daunenqualität in meinen Augen kein Kauf. Du musstest ja unbedingt rüberschaun... :) *zurückschau*

Wie richtig gute Schlafsäcke aussehen, siehst Du im "Schlafsäcke - Füllkraftvergleich" Thread (hauptsächlich auf jackknifes Bildern :)).

OH - HALT - STOPP - NEHM ALLES ZURÜCK!!! :) Du bist ja der aus dem Island Thread - bin etwas durcheinander wegen des ganzen Schlafsack-Krams :bg:

Corton

Achilles
01.07.2004, 08:32
Ich hab den ME Glacier 750 (für feuchte Gegenden wie z.B. Island!!) jetzt lediglich zwei mal "empfohlen", weil Sport Hegenloh den bei eBay mit 178 bzw. 195 EUR sehr günstig angeboten hat.

1. Fahre ich ja auch nach Island und
2. ist der Preis von Sport Hegenloh zum Schluss kräftig gestiegen.

Ich finde ich eine Ersparnis von 70 Euro ganz gut und Becks ist mit der Daunentüte auch sehr zufrieden. (Hört sich an, als ob ich mich rechtfertige :D ) Ich schaue jetzt zu niemandem mehr rüber und hoffe, dass ihr mir meinen erworbenen Schlafsack nicht madig macht :roll:

Corton
01.07.2004, 08:36
Hab meinen letzten Beitrag überarbeitet. 247 EUR + Island is ok. :)

Christian J.
03.07.2004, 18:30
Bei mir lümmelt seit einigen tage ein

YETI Energizer 900

rum. Hab ihn noch nicht draußen testen können (es ist einfach zu warm) aber hier erstmal das, was mir aufgefallen ist:

- Sieht schön loftig aus - innerhalb von paar Minuten nachdem er aus dem packsack befreit ist, leigt er prall vor dir.
- Auch im Rennen war bei mir der Powerizer 700. Der soll angeblich mit 200g weniger Daunen (gleiche Mischung, gleich cuin) auch -10 Grad schaffen. Der Powerizer sah aber im Laden wesentlich schlaffer aus (dem traue ich -10 Grad nicht zu). Außerdem erklärte mir der Verkäufer, dass durch die Membran des Powerizer natürlich auch seine Dampfdurchgang eingeschränkt ist und somit bei höheren Temperaturen die Daune nassgeschwitzt wird und der Effekt nach hinten losgeht.
- Ausstattung passt. Das Kaputzenloch dürfte gern ein paar cm weiter zuziehbar sein. Bei meinem Aljungilak hab ich das so hinbekommen, dass nur noch die Nase zum Atmen rausgeguckt hat. Beim Yeti hast du immer den Raum um Mund und Nase frei.
- mit bisschen Fingerspitzengefühl bekommt man den Wärmkragen zu ohne das aus schlechten Agentenfilmen bekannte Gitarrensaite-um-den-Hals-Gefühl zu haben.

Ich werde ihn auch mal bei Gelegenheit vermessen.

Christian

Buschkind
05.07.2004, 16:45
Ich könnte von ME Glacier den 500'er und den 750'er günstig bekommen.
(Hat Corton mir empfohlen :bg: ).
Nun muss ich mich zwischen den beiden entscheiden :o .

Für den 500'er (550g 90/10 Daune bei XL) ist Komfortemp. von - 7 ° C angegeben, für den 750'er (800g 90/10 Daune bei XL)bis - 14 °.

Wie realistisch sind die Werte? Sind das Hersteller-Wunschwerte oder kann man sich danach richten?
-14 ° C werde ich kaum brauchen, aber - 5 ° könnten ohne schon mal vorkommen. Wenn es reele Werte sind, würde mir der 500'er reichen, wenn man aber 10 ° C Grad abziehen muss, bräuchte ich wohl den 750'er.

Leider sind keine oberen Komfortwerte genannte. Wieviel Grad kann man ca. dazurechnen um die obere Komfortwerte zu erhalten? (Ich meine damit, die Höchsttemp., bei der ich ohne zu schwitzen das Teil nutzen kann).

Buschkind

crash
05.07.2004, 17:27
Wie realistisch sind die Werte? Sind das Hersteller-Wunschwerte oder kann man sich danach richten?


ich bin ja nicht der Mordschlafsackspezi aber 550g Daune auf XL verteilt und damit -7° halte ich doch für etwas fragwürdig

crash

Alex
05.07.2004, 17:37
sie meint es würde wohl eine nacht keine probleme bereiten, aber sie hat angst, dass bei mehr als einer woche (zB durch urlaub) sie die allergie wiederbekommt.

Aber wenn sie nicht den dauensack nimmt,luchst sie mir meinen neuen Cat's Meow ab. oder noch schlimmer, sie will meinen ajungilak kompakt summer haben :ill: ;-)

Ich nehme das hier mal als Aufhänger. Habe auch eine Hausstauballergie, die komischerweise beim schlafen im Zelt so gut wie schlagartig nicht mehr in Erscheinung tritt.
Ich habe einen Yeti Light 300 für normale Temperaturen, den ich durchaus bis so um die +5 Grad empfehlen kann. Feuchte Luft ist allerdings nicht so toll, dann geht der Komfortbereich in die Höhe. Da er aber gut Platz bietet, kann man immer mit Fleecepulli oder ähnlichem nachhelfen.

Für ernstere Temperaturen noch einen Yeti Energizer 900, den ich uneingeschränkt empfehlen kann. Ich bin allerdings inzwischen der Meinung, daß bei Temperaturen um und unter null das Kopfteil innen aus Pertex Endurance oder sowas sein sollte. Irgendwas annähernd wasserdichtes. Die Atemfeuchtigkeit sammelt sich sonst manchmal in der Daune.

Und wie gesagt: Um die Hausstabmilben wurde ich mir bei den verwendeten Schlafsackmaterialien (Nylon) keine Gedanken machen.

Monika
06.07.2004, 12:06
Für den 500'er ME (550g 90/10 Daune bei XL) ist Komfortemp. von - 7 ° C angegeben.

Hi den habe ich (seit Mai), und hatte ihn Himmelfahrt/Pfingsten mit auf einer Radtour in Deutschland und Holland. Einige Male habe ich Ihn nur als Decke benutzt, oft auch locker zugemacht.
Den Wärmekragen und die Kaputze hab ich nicht ausgenutzt.
Ich habe den Schlafsack nicht als zu warm empfunden.
(Ich habe ihn mir als Herbst/Frühjahrschlafsack in Ergänzung zum Yeti Pound besorgt.)
In Kombination mit einem Seideninlett, würde ich den ME 500 auch in den Sommer mitnehmen, wenn ich den Pound nicht hätte. Ich würde dann wie folgt vorgehen:
Richtig warm: nur Seideninlett
warm: Schlafsack als Decke drüberwerfen
etwas kühler: Fussbereich des Schlafsackes zumachen und Füsse reinstecken - Rest als Decke überwerfen
kühl: Schlafsack zumachen
etwas kalt: Wärmekragen zumachen, Mütze aufsetzten
kalt: Kaputze zumachen
noch kälter: statt Seidenschlafanzug andere Klamotten anziehen. Zusätzlich Socken anziehen.
richtig kalt: noch mehr anziehen, vorher anderen Schlafsack mitnehmen oder auf Hotels ausweichen.

Gruß Monika

Simon
07.09.2004, 09:00
@ KleinerBauer
Habe leider nur Erfahrungen mit einem anderen Black Bear.
Meine Freundin hat vor 2 Monaten einen günstigen Schlafsack auf die schnelle gebraucht und wir haben dann bei uns in einem Shop einen Black Bear gekauft. Weiss das Modell leider nicht mehr er ist auf jeden Fall schwerer als der Oregon (ca.1400g) und mit 700g Daune befüllt.
Die Temp.angabe mit -18°C ist sicher übertrieben meine Freundin hatte es bei 0°C auf jeden Fall kuschelig warm. Generell war ich wirklich überrascht, dass die Daune ganz gut Loft gibt und die Verarbeitung auch nicht schlecht ist.
Also meiner Meinung nach bekommt man bei Black Bear ein gutes Preis-Leistungsverhältnis.
Nur die Preise von Globi finde ich eher hoch, meine Freundin hat für ihren nur 175€ bezahlt und ich würde ihn mit dem Pearl of Down zu 199€ vom Globi vergleichen
Grüße
Simon

rover
07.09.2004, 17:18
Hi,
ich hab
einen TNF Cats Meow älteren Datums (noch normales Polarguard, kein Delta). Angenehm warm, angenehmes Innenfutter, doch etwas zu eng geschnitten.
einen Kugler North 1 für den Sommer zum Campen. Robust und dank innen Baumwolle angenehm bei höheren Temperaturen.
Neu: Ajungilak Igloo XL. Endlich ein geräumiger Schlafsack. Hab damit bis jetzt lediglich im Garten gepennt und geschwitzt.

rover