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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Smartphone und Weitwandern: Wirklich nützlich?



Gunasson
24.02.2015, 00:32
Hallo!

Bei der Zusammenstellung meines Equipments bescherrt mir z.Zt. das Smartphone am meisten Unschlüssigkeit. Ich frage mich, ob es wirklich nützlich oder allenfalls nice to have ist.

In jedem Fall dabei ist mein eTrex 30. Tracks werden daheim erstellt und auf das Gerät geladen. Das Smartphone könnte mir helfen die Tracks zu verwalten, ggf. Neue zu erstellen (reicht dafür ein Smartphone?) und böte ergänzendes Kartenmaterial (Google Maps/ Earth). Alternative: Papierkarten und/ oder Internet Cafe

Mit Internetnutzung stehen natürlich weitere Möglichkeiten, vorallem was Infobeschaffung und Wetterdienst anbelangt, zur Verfügung. Allerdings haben es ja auch schon Generationen ohne geschafft, eine gewisse Ahnungslosigkeit ist auch nicht reizlos.

Es ist ein Multifunktionstool. Mindestens Handy, MP3 Player und Ebook (ok, sowas habe ich nicht und würde es auch nicht mitnehmen - aber wenn durchs Smartphone die Möglichkeit für .pdfs besteht, warum nicht) könnten dafür zu Hause bleiben. Ob ich auf meine feine Kompaktkamera verzichten wollte, kann ich noch nicht sagen.

Hinzu kommen, neben Anschaffungskosten, die ganze Problematik, die Elektrogeräte mit sich bringen: Wertgegenstand, Stromsuche, möglicherweise Ablenkung von Wesentlicherem etc.

Gerne würde ich Eure Meinungen und Erfahrungen zu diesem Thema wissen, toll wären auch Beispiele, wie ihr es einsetzt oder warum eben nicht!

Viele Grüße und Danke!

TanteElfriede
24.02.2015, 08:31
...ich lasse mein Garmin mittlerweile immer zu Hause... geplant wird via Komot und dann ab aufs Handy. GSM Funktion aus auf langen Wanderungen (wenn ich telefonieren will kann ich es ja anmachen, aber niemand muss mich anrufen, wenn ich es nicht will), dann hält mein Handy zwei Tage (16 Stunden) mit Navigaion. MP3 und den ganzen Kram nutze ich nicht. Aber schön zu wissen, dass er dabei ist.
Laden kann ich gut über 18650 Zellen und Miller 102 Lader.

Und zu den Kosten: Mein Handy hat (neu) 160 Euro gekostet (Lenovo S750), ist wasserdicht und Stossfest. Das Garmin 60csx hat mal mehr gekostet.

Luupo
24.02.2015, 09:03
Ich sehe den Vorteil des Smartphones nur in den Regionen wo ich definitiv mit einer Internet/GSM Verbindung rechnen kann.
Oder wenn ich in Regionen Unterwegs bin wo ich vorher schon weiß, das ich ein möglichst genaues GPS SIgnal benötige (Enge Schluchten, Dichte Wälder etc.)

Ansonsten kann ich natürlich Offline Maps speichern, aber da wäre das Etrex30 wohl die bessere Wahl.

Wenn Internet/GSM im Wandergebiet vorhanden ist, würde ich das Smartphone vorziehen. Die Stromproblematik bleibt nämlich fast die gleiche, Strom braucht man für beide Geräte.

chbla
24.02.2015, 11:33
Vorteil von Smartphones ist die flexibilitaet und der Preis.

Ich verwende zum Beispiel auf meinem Handy Locus Pro und eine vielzahl von Karten (zum Fliegen, Wandern, Wintersport, etc).
Ich kenne kein GPS Geraet das da noch wirklich mithalten kann.

Der wohl groesste Nachteil allerdings ist natuerlich der Akku und Stromverbrauch. Das kann man zwar etwas runterschrauben (Offline routing und Karten sind da kein Problem). Allerdings wenn man mehrere Tage ohne Strom ist und das ganze auch etwas nutzen will, siehts schon sehr schlecht aus. Da sind die GPS Geraete auf jeden Fall besser.

Ich bin nicht sicher ob es fuer normale, mehrtaetige Trekking touren bereits Solarpanels gibt die sich im Vergleich zum mitnehmen von Zusatzakkus rentieren, waere aber interessant. Natuerlich brauchts da aber wieder Sonne.

Alternativ ist die Kombination aus einfachem/leichten GPS logger (oder Sportuhr) zum aufzeichnen, und Smartphone zum gelegentlichen nachsehen, interessant.

Ist natuerlich aber nur meine Meinung :)

Luupo
24.02.2015, 11:35
Für Touren von 7-12 Tagen empfehle ich sowas hier. http://www.amazon.de/dp/B00F5Q4F0U/ref=wl_it_dp_o_pC_nS_ttl?_encoding=UTF8&colid=201858PLSHW1G&coliid=IWWO6ZS9QI4T3&psc=1
Je nach Nutzung und Akkuverbrauch des Handys kommt man damit um die Runden.
Wenn man noch länger unterwegs ist, lohnt sich eventuell ein kleines Solarpanel (kommt auf die Jahreszeit und das Wetter an)

derMac
24.02.2015, 11:48
Wie sieht es bei Smartphones mit der Ablesbarkeit im grellen Sonnenlicht und der Bedienung mit normalen dünnen Handschuhe aus? Bei denen die ich kenne eher schlecht.

Mac

midhighTrek
24.02.2015, 11:50
Für Touren von 7-12 Tagen empfehle ich sowas hier. http://www.amazon.de/dp/B00F5Q4F0U/ref=wl_it_dp_o_pC_nS_ttl?_encoding=UTF8&colid=201858PLSHW1G&coliid=IWWO6ZS9QI4T3&psc=1
...ohne das Ding zu kennen bin ich da nach einigen Berichten in diversen TaLa Foren sehr vorsichtig: Es kann vorkommen, dass da alte (Stichwort: Tiefentladung) und/oder nicht zusammen passende Akkus verbaut sind. Von "Kapazität ist Fantasieangabe" bis "Rohrbombe" kann da quasi alles rauskommen.
Ich hab mir aus dem Grund das hier (http://www.fasttech.com/product/1340301-ruinovo-402-1a-2-1a-4-18650-dual-usb-mobile-power) bestellt: Die Elektronik wurde damals zumindest als gut von den TaLa Bastlern bewertet und es gibt es von 2er bis 6er Leergehäuse. Dann noch OEM Markenakkus rein und fertig.

chbla
24.02.2015, 11:53
Wie sieht es bei Smartphones mit der Ablesbarkeit im grellen Sonnenlicht und der Bedienung mit normalen dünnen Handschuhe aus? Bei denen die ich kenne eher schlecht.
Mac

Bei neuen Smartphones ist die Ablesbarkeit kein Problem.
Handschuhe braucht es normalerweise spezielle, da ist aber einfacher (vorallem auch wenn man Routing braucht) man nimmt
einen Stylus, gibts ja auch schon im mini format.

chbla
24.02.2015, 11:54
...ohne das Ding zu kennen bin ich da nach einigen Berichten in diversen TaLa Foren sehr vorsichtig: Es kann vorkommen, dass da alte (Stichwort: Tiefentladung) und/oder nicht zusammen passende Akkus verbaut sind. Von "Kapazität ist Fantasieangabe" bis "Rohrbombe" kann da quasi alles rauskommen.
Ich hab mir aus dem Grund das hier (http://www.fasttech.com/product/1340301-ruinovo-402-1a-2-1a-4-18650-dual-usb-mobile-power) bestellt: Die Elektronik wurde damals zumindest als gut von den TaLa Bastlern bewertet und es gibt es von 2er bis 6er Leergehäuse. Dann noch OEM Markenakkus rein und fertig.

Die Energiedichte ist dabei halt meistens viel geringer.. man sollte aber bei bei den LiIon und vorallem LiPo Akkus sowieso eher vorsichtig damit umgehen und sich des Risikos bewusst sein.

TanteElfriede
24.02.2015, 11:59
...ablesbarkeit ist OK. Und auch bei GPS geräten nicht immer gut. Das 60csx ist perfekt, das Colorado hab ich schon oft an die Wand geworfen... da ist das Handy besser... und z.B. bei Komot kann ich das auch aus machen und Sprachnavigation (auch im Wald) nutzen.. muss man nicht tun, geht aber.

Akkulaufzeit mit solchen Zusatzdingern ist halt so, dass man vorher mal testen sollte. Ich habe diverse 18650 Zellen und z.B. den Miller. Das geht. Dann gibt es Geräte wo man 2 oder 4 18650er in eine Schachtel tut und die sogar eine Kapa anzeige haben. Gut an den Geräten ist, dass ich immer genug 18650 Zellen einpacken kann. Und da weiss ich, dass eine Zelle mein Handy ca. 1,5 mal voll bekommt... ab da ist es nur noch rechnen wie lange ich weg bin, wo ich ggf. mal Zellen laden kann usw....

midhighTrek
24.02.2015, 12:03
Die Energiedichte ist dabei halt meistens viel geringer.. man sollte aber bei bei den LiIon und vorallem LiPo Akkus sowieso eher vorsichtig damit umgehen und sich des Risikos bewusst sein.

Sorry: Ich meinte mit "Akku" natürlich 18650er "LiIon"; ich hab zB die Samsung ICR 18650 26F drin.

derMac
24.02.2015, 12:09
Bei neuen Smartphones ist die Ablesbarkeit kein Problem.
Ich kenn wie gesagt keins, nenn mir ein konkretes Modell, dass ich im grellen Sonnenlicht (Winter, blauer Himmel, Mittagssonne, ich freu mich über meine Kat 4 Sonnenbrille) ablesen kann, dann probier ich das bei Gelegenheit mal aus.

Handschuhe braucht es normalerweise spezielle, da ist aber einfacher (vorallem auch wenn man Routing braucht) man nimmt einen Stylus, gibts ja auch schon im mini format.
Ich finde es ehrlich gesagt nicht wirklich "einfach" zum Ablesen des GPS mit einem Stylus hantieren zu müssen.

Mac

chbla
24.02.2015, 12:13
Ich kenn wie gesagt keins, nenn mir ein konkretes Modell, dass ich im grellen Sonnenlicht (Winter, blauer Himmel, Mittagssonne, ich freu mich über meine Kat 4 Sonnenbrille) ablesen kann, dann probier ich das bei Gelegenheit mal aus.

Ich finde es ehrlich gesagt nicht wirklich "einfach" zum Ablesen des GPS mit einem Stylus hantieren zu müssen.

Mac

Ich habe ein Nexus 5 und 7 und verwende sie zum fliegen. Habe damit kein Problem.

Wegen den Handschuhen, da musst du halt abwaegen ob dir die zusaetzlichen Features die du damit hast (zb. Smartphone mit Locus Pro, usw) das ausziehen der Handschuhe, kaufen von Handschuhen die damit funktionieren oder halt ein kleiner Stift statt dem Finger - das Wert sind. Fuer mich ist diese Frage nicht der Rede Wert :)

German Tourist
24.02.2015, 12:16
Hier mal meine Erfahrung als Langstreckenwanderin, d.h. meine Aussagen beziehen sich ausschließlich auf wirklich lange Touren von mehreren Wochen oder Monaten.

Das Smartphone ist mittlerweile für mich einer der wichtigsten Ausrüstungsgegenstände geworden. Als ULerin ist es meine Kamera, mein MP3-Player, mein Telefon und vor allem durch den Internetanschluss meine Lifeline zur Zivilisation. Ob auf den Langstreckenwegen in USA oder Europa: Ich habe zwar nicht ständig Handyempfang, aber zumindest einmal am Tag reicht die Netzabdeckung zum Checken von Emails und Wetterbericht.

Ich verwende das Smartphone bewusst NICHT zur Navigation. Bezüglich Stromverbrauch und Genauigkeit liegt das ein Standalone GPS einfach vorne. Das Smartphone ist hier lediglich Backup.

Ich bin mit 4 Akkus für das Smartphone unterwegs. Ein Akku hält bei mir ca. 2 Tage, d.h. ich kann damit eine Woche überbrücken. Und einmal pro Woche komme ich in die Zivilisation, um die Akkus aufzuladen. Ich würde daher nicht mit Solarpanels etc rummachen, sondern einfach Ersatzakkus mitnehmen. Leichter, einfacher zu handhaben und vor allem kalkulierbar.

chbla
24.02.2015, 12:22
Hier mal meine Erfahrung als Langstreckenwanderin, d.h. meine Aussagen beziehen sich ausschließlich auf wirklich lange Touren von mehreren Wochen oder Monaten.

Das Smartphone ist mittlerweile für mich einer der wichtigsten Ausrüstungsgegenstände geworden. Als ULerin ist es meine Kamera, mein MP3-Player, mein Telefon und vor allem durch den Internetanschluss meine Lifeline zur Zivilisation. Ob auf den Langstreckenwegen in USA oder Europa: Ich habe zwar nicht ständig Handyempfang, aber zumindest einmal am Tag reicht die Netzabdeckung zum Checken von Emails und Wetterbericht.

Ich verwende das Smartphone bewusst NICHT zur Navigation. Bezüglich Stromverbrauch und Genauigkeit liegt das ein Standalone GPS einfach vorne. Das Smartphone ist hier lediglich Backup.

Ich bin mit 4 Akkus für das Smartphone unterwegs. Ein Akku hält bei mir ca. 2 Tage, d.h. ich kann damit eine Woche überbrücken. Und einmal pro Woche komme ich in die Zivilisation, um die Akkus aufzuladen. Ich würde daher nicht mit Solarpanels etc rummachen, sondern einfach Ersatzakkus mitnehmen. Leichter, einfacher zu handhaben und vor allem kalkulierbar.

Sehr interessanter Blog! Respekt vor der Leistung

Spartaner
24.02.2015, 12:31
Alternativ ist die Kombination aus einfachem/leichten GPS logger (oder Sportuhr) zum aufzeichnen, und Smartphone zum gelegentlichen nachsehen, interessant.

Ist natuerlich aber nur meine Meinung :)

Genau meine Meinung, so mache ich das. Ständig mitlaufen tut ein Holux M241 (http://www.holux.com/JCore/en/products/products_content.jsp?pno=341) mit einem Verbrauch von 1 AA-Eneloop/2Tage (zum Geotaggen der Fotos) und das Smartphone zur Navigation, wobei ich nur mal ab und zu raufgucke und es nicht ständig an ist. Dann reicht eine Akkuladung auch für 2 Wochen Ural-Wildnis (oder ein Wochenende im Erzgebirge, -11°C). Und eines Nachmittags vor den Toren Moskaus war ich froh, Netzzugang (3.5€/3GB) gehabt zu haben und damit eine günstige Unterkunft für den Abend buchen zu können. Netzzugang war auch gut für letzte Mails mit dem Nationalpark und ab und zu ein Blick auf Google Satellitenbilder zur Schlafplatzsuche in der freien Natur. Von langsamen Garmins habe ich eh die Nase voll, da reicht mir die Erfahrung meines Autonavis Nüvi 14xx (lässt sich aber leider nicht gut durchs Smartphone ersetzen, denn die Android-Naviprogramme zeichnen die Details viel zu fein auf den hochaufgelösten Bildschirm, da kann ich nichts erkennen).

Gruß Michael

Luupo
24.02.2015, 16:04
Dann gibt es Geräte wo man 2 oder 4 18650er in eine Schachtel tut und die sogar eine Kapa anzeige haben. Gut an den Geräten ist, dass ich immer genug 18650 Zellen einpacken kann. Und da weiss ich, dass eine Zelle mein Handy ca. 1,5 mal voll bekommt... ab da ist es nur noch rechnen wie lange ich weg bin, wo ich ggf. mal Zellen laden kann usw....

Kannst du mal ein Beispiel zu so einem Gerät mit Kapazitätsanzeige geben?
Sowas hab ich noch nie gefunden!

TanteElfriede
24.02.2015, 16:14
.... für 2 Stück http://eud.dx.com/product/soshine-e4-external-portable-5200mah-power-source-bank-w-micro-usb-cable-for-iphone-more-white-844318415#.VOyU2C7Vox0

... für 4 Stück http://eud.dx.com/product/soshine-4-x-18650-li-ion-battery-usb-emergency-charger-power-bank-box-844285415#.VOyU9i7Vox0

die beiden habe ich bereits seit einigen Wochen im Einsatz. Besser als vieles was ich vorher getestet habe. Der große Vorteil ist eben, dass ich 18650er nach eigener Wahl einlegen kann.

Lobo
24.02.2015, 17:07
Und noch etwas zur Bedienbarkeit mit Handschuhen.

Mein aktuelles Smartphone kann auch (bedingt) mit Handschuhen bedient werden. In den Einstellungen kann die Sensibilität des Displays eingestellt werden, somit ist auch eine Bedienung mit dünnen Handschuhen möglich.

Wie dick die Handschuhe sein dürfen habe ich noch nicht getestet, allerdings funktioniert das "Air View" erstaunlich weit...
Da reagiert das Handy bereits wenn ich mit den Fingern noch etwa 2-3cm vom Display entfernt bin. :o

Grüße
Thomas

Torres
24.02.2015, 17:42
Ich bleibe immer noch beim Garmin. Das Smartphone ist mein Notfallgerät, das ich gut verpackt in Plastik am Körper trage. Ausgeschaltet. So hält der Akku bis zu einer Woche, mit Nachladen über Power Akku sogar zweieinhalb. Für das Navi nehme ich genug Batterien mit. Es lässt sich besser ablesen, besser in der Hand halten, hat ausreichende Zusatzfunktionen, u.a. auch die Anzeige von Übernachtungsmöglichkeiten (Archies Camping) oder Supermärkten. Und Dauerregen oder sonstige Widrigkeiten macht ihm nichts aus. Auch den Sturz vom Fahrrad auf Kopfsteinpflaster hat es locker weggesteckt :o :cool:

macroshooter
24.02.2015, 17:48
.... für 2 Stück http://eud.dx.com/product/soshine-e4-external-portable-5200mah-power-source-bank-w-micro-usb-cable-for-iphone-more-white-844318415#.VOyU2C7Vox0

... für 4 Stück http://eud.dx.com/product/soshine-4-x-18650-li-ion-battery-usb-emergency-charger-power-bank-box-844285415#.VOyU9i7Vox0

die beiden habe ich bereits seit einigen Wochen im Einsatz. Besser als vieles was ich vorher getestet habe. Der große Vorteil ist eben, dass ich 18650er nach eigener Wahl einlegen kann.
Sieht interessant aus.
Das größere wiegt 110g, das kleinere beachtliche 268 g. Wie passt das zusammen?

Luupo
24.02.2015, 18:03
Also es stimmt schon was einige hier schreiben.
Unter Optimalen Bedingungen kann man durchaus sein Smartphone nutzen.

Werden die Bedingungen aber härter (Dauerregen, Frost ect.) ist selbst ein wasserdichtes Smartphone an der Grenze angelangt.
Ich hatte schon mehrere wasserdichte Smartphones, und eine Bedienung mit nur ein paar Wassertropfen auf dem Display war nicht mehr möglich. Da spinnt der Touchscreen einfach.

Für meine Islandreise plane ich jedenfalls ein richtiges Navigationsgerät ein, und habe das Handy nur als Backup und Notrufoption dabei.

lorenz7433
24.02.2015, 21:03
smartphones sind nach wie vor"meiner definitíon nach" nicht ablesbar bei sonnenschein.
ich hab diverse Modell bis hin zu einigen aktuellen probiert, selbst auf den leuchtstärksten"über 500cd modellen" sieht man mehr ne schwarze scheibe als sonst was, Linien"wege" zu erkennen ist mehr ein Ratespiel und Schönrederei das man da etwas erkennt.

das nähste problem ist der brutalle Stromverbrauch von smartphones an sich.
3-5 stunden Laufzeit sind in der Realität drin bei smartphones +GPS, und die Laufzeit wird grundsätzlich stark verkürzt da man das Display bis zum anschlag aufdrehen muss um überhaupst was zu erkennen....:roll:

nächsten Problem ist die eigentliche bedienbarkeit.
das Smartphone das man noch bedienen kann nachdem 5 tropfen wasser durch nen Nieselregen aufs display gefallen sind will ich sehen.
das ist in der regel der totallausfall des gerätes da nix mehr geht.:ignore:
touchcreen vs nen regentropfen ein absolutes nogo."erlebe ich ständig im alltag"

letztes Problem ist dann die Genauigkeit.
da ist auch ein brauchbare Produkt zu finden ebenfalls ne endlosssuche,
beispielsweise die geräte der letzten 2 jahre mit MTK Chipsatz sind allesammt generell für die tonne, die setzten permanent aus und sind schon mit nen gang unter nem Bäumchen völlig überfordert und verlieren da schon gerne das Signal......
sicher kann man das eine oder andere gerät mich coustomRoms und co irgendwie bishen hinbiegen, nur wer hat lust ewig rumzuflashen in der hofnung was brauchbares hin zu bekommen......
allein da was wirklich brauchbares zu finden ist schon ne Lebensaufgabe.


Smartphone ist für mich nicht mal ansatzweise ein ersatz für ein reines GPS, im besten fall würde es ein bachup sein wenn ich smartphones unterwegs mitnehmen würde.

@Gunasson
du wolltest Beispiele warum smartphones nicht eingesetzt werden.;-)

_Matthias_
24.02.2015, 22:40
Sieht interessant aus.
Das größere wiegt 110g, das kleinere beachtliche 268 g. Wie passt das zusammen?
Das kleine ist auch teurer als das große ... weil da noch 2 Akkus dabei sind, beim großen nicht.

aachenbenne
25.02.2015, 00:51
smartphones sind nach wie vor"meiner definitíon nach" nicht ablesbar bei sonnenschein.
ich hab diverse Modell bis hin zu einigen aktuellen probiert, selbst auf den leuchtstärksten"über 500cd modellen" sieht man mehr ne schwarze scheibe als sonst was, Linien"wege" zu erkennen ist mehr ein Ratespiel und Schönrederei das man da etwas erkennt.

das nähste problem ist der brutalle Stromverbrauch von smartphones an sich.
3-5 stunden Laufzeit sind in der Realität drin bei smartphones +GPS, und die Laufzeit wird grundsätzlich stark verkürzt da man das Display bis zum anschlag aufdrehen muss um überhaupst was zu erkennen....:roll:


Ich gebe dir recht, dass es sobald es nass wird schlimm wird das Smartphone zu bedienen. Nicht ablesbar und geringe Laufzeiten kann ich aber überhaupt nicht nachvollziehen.
Wenn ich bei meinem Smartphone das GPS mitlaufen lassen, komme ich mit offline Maps auf ca 14 Stunden. Mit Internetverbindung auf ca 8 Stunden. Auch bei automatischer Displayhelligkeit.
Also für kleine Mehrtagestouren reicht mir das Smartphone vollkommen, bei allen anderen Aktivitäten (vor allem wo Wasser und Schnee im Spiel ist) kommt bei mir auch ein GPS Gerät mit.


.... für 2 Stück http://eud.dx.com/product/soshine-e4-external-portable-5200mah-power-source-bank-w-micro-usb-cable-for-iphone-more-white-844318415#.VOyU2C7Vox0

... für 4 Stück http://eud.dx.com/product/soshine-4-x-18650-li-ion-battery-usb-emergency-charger-power-bank-box-844285415#.VOyU9i7Vox0

die beiden habe ich bereits seit einigen Wochen im Einsatz. Besser als vieles was ich vorher getestet habe. Der große Vorteil ist eben, dass ich 18650er nach eigener Wahl einlegen kann.


Welche 18650er nutzt du denn und wie viele mAh bekommst du später raus?

Gunasson
25.02.2015, 08:30
Erstmal vielen Dank für Eure Beiträge!

Wie eingangs erwähnt, das Smartphone ist NICHT als GPS Ersatz gedacht, ein eTrex ist in jeden Fall dabei. Es würde im Prinzip als mobiler Computer genutzt werden (Datenverwaltung, Routenplanung - bisher kam noch kein Beitrag, ob sich Tracks fürs GPS mit dem Smartphone erstellen lassen -, Infos via Web und Apps etc.), ob ich mich dazu durchringen könnte, für das Smartphone meine Canon S 100 zu Hause zu lassen weiß ich noch nicht (dann hätte ich statt Handy, Kamera und MP3 Player nur das Smartphone dabei)...

TanteElfriede
25.02.2015, 09:02
Sieht interessant aus.
Das größere wiegt 110g, das kleinere beachtliche 268 g. Wie passt das zusammen?

das große kommt OHNE Akkus, das kleine mit.

TanteElfriede
25.02.2015, 09:12
Welche 18650er nutzt du denn und wie viele mAh bekommst du später raus?


...ehrliche Antwort... keine Ahnung. Ich habe hier noch zig nagelneue unbenutze Toshiba Notebook Akkus liegen. Die dienen mir als "Spender". Nahezu alles was ich habe läuft derzeit auf den kleinen roten Zellen aus diesen Akkus. Laut Aufkleber hat der Akku selbst 4400mAh bei 10.8 sprich die Zelle (sind ja immer zwei zusammen) müsste 2200 bei 3.6 V haben.
Aber einem geschenkten Gaul kucke ich nicht ins maul. Am Rad (da habe ich längsten Tests) hält eine 14,4 Volt 4400 mAh an einem 35 Watt Xenon KFZ Brenner ziemlich genau 60 Minuten (im Winter schon mal nur 55 in einer Sommernacht auch mal 65 min). Da der Balast etwas vor dem Erreichen der Akku Schlussspannung abschaltet kommt die Kapazität ganz gut hin finde ich (rechnerisch wären es dann nur ca. 3000mAh, wenn ich die frühere Abschaltung außer acht lasse).

Mein Handy soll einen 1400mAh Akku haben. MIt dem kleinen Pack (also dann auch 4400mAh) komme ich 3 mal auf voll, wenn ich wie üblich so bei 20% angezeigter Restkapa im Handy mit dem Laden beginne.

Torres
25.02.2015, 09:41
für das Smartphone meine Canon S 100 zu Hause zu lassen weiß ich noch nicht

Das brächte ich nicht über´s Herz :ignore:

chbla
25.02.2015, 09:41
smartphones sind nach wie vor"meiner definitíon nach" nicht ablesbar bei sonnenschein.
ich hab diverse Modell bis hin zu einigen aktuellen probiert, selbst auf den leuchtstärksten"über 500cd modellen" sieht man mehr ne schwarze scheibe als sonst was, Linien"wege" zu erkennen ist mehr ein Ratespiel und Schönrederei das man da etwas erkennt.

das nähste problem ist der brutalle Stromverbrauch von smartphones an sich.
3-5 stunden Laufzeit sind in der Realität drin bei smartphones +GPS, und die Laufzeit wird grundsätzlich stark verkürzt da man das Display bis zum anschlag aufdrehen muss um überhaupst was zu erkennen....:roll:

nächsten Problem ist die eigentliche bedienbarkeit.
das Smartphone das man noch bedienen kann nachdem 5 tropfen wasser durch nen Nieselregen aufs display gefallen sind will ich sehen.
das ist in der regel der totallausfall des gerätes da nix mehr geht.:ignore:
touchcreen vs nen regentropfen ein absolutes nogo."erlebe ich ständig im alltag"

letztes Problem ist dann die Genauigkeit.
da ist auch ein brauchbare Produkt zu finden ebenfalls ne endlosssuche,
beispielsweise die geräte der letzten 2 jahre mit MTK Chipsatz sind allesammt generell für die tonne, die setzten permanent aus und sind schon mit nen gang unter nem Bäumchen völlig überfordert und verlieren da schon gerne das Signal......
sicher kann man das eine oder andere gerät mich coustomRoms und co irgendwie bishen hinbiegen, nur wer hat lust ewig rumzuflashen in der hofnung was brauchbares hin zu bekommen......
allein da was wirklich brauchbares zu finden ist schon ne Lebensaufgabe.


Smartphone ist für mich nicht mal ansatzweise ein ersatz für ein reines GPS, im besten fall würde es ein bachup sein wenn ich smartphones unterwegs mitnehmen würde.

@Gunasson
du wolltest Beispiele warum smartphones nicht eingesetzt werden.;-)

Ich kann das, wie bereits schon geschrieben wurde, auch absolut nicht nachvollziehen. Das man mit einem nassen Display ein Problem bei der Bedienung hat, stimmt. Ich habe dafuer einfach eine Wasserdichte Folie bei der ich diese Probleme in der Bedienung dann auch bei Regen nicht mehr habe. Das funktioniert relativ genau. Ob das am Geraet oder an der Folie liegt, bin ich nicht sicher.

Was allerdings die Ablesbarkeit angeht, muss ich wirklich widersprechen. Die Helligkeit bei einem neuen Android Telefon ist Problemlos bei direkter Sonneneinstrahlung ablesbar. Zudem gibt es zahlreiche Telefone mit transflexiven Displays. Wenn das immer noch nicht reichen sollte dann gibts sogar Telefone mit E-Ink zweit-Displays. Meine "Messlatte" ist der Einsatz im Segelflieger. Also da stehen einem wirklich alle erdenklichen Moeglichkeiten offen.

Wenn ich nur GPS eingeschaltet habe, kein Internet, keine Synchronisation, reduzierte Helligkeit und es normal verwende, kann ich mit meinem Nexus 5 auch Locker ueber 12h aufzeichnen (mit nachsehen zur Navigation).

Ich habe so gut wie jedes Garmin Outdoor-GPS getestet, und wenn ich das mit Locus Pro auf dem Smartphone vergleiche, haben die standard GPS einfach kein Chance (Geschwindigkeit, Features zur Navigation, verfuegbare Karten, Preis der Karten, Handling von Planung bis Upload, Routing Moeglichkeiten, usw.). Und zudem hat man

Was die Genauigkeit/den Chip angeht da gibt es mittlerweile genug Vergleiche die zeigen das ein Smartphone locker mithalten kann. Gerade die Garmin Hardware war in den letzten Jahren doch eher enttaeuschend muss man sagen. Wenn es einem zu wenig ist, hat er immer noch die Moeglichkeit ein Bluetooth GPS anzubinden das vernachlaessigend wenig zusaetzlichen Strom braucht.

Ich bin nicht der Meinung das ein GPS Geraet keine Daseinsberechtigung mehr hat, ich finde nur den Post oberhalb nicht wirklich Zeitgemaess.
Ich wuerde es so machen wie bereits zuvor gesagt, es als Backup oder wegen des Stromverbrauches bei sehr langen Touren verwenden.
Es ist fuer mich allerdings ganz klar ein Kompromiss und wenn ich kann verwende ich das Smartphone fuer Planung, Navigation, Tracking weil das einfach deutlich besser lesbar ist, deutlich mehr Features hat und zusaetzlich eben auch noch einige andere Hilfsmittel die man brauchen kann (zB. im Moment Hangneigung bei Skitouren, etc).

iwp
25.02.2015, 10:04
Ich habe mich auf der Rückfahrt von der letzten Jahreshauptversammlung von Navigon auf meinem damaligen iPhone 4s ca 100 km weit führen lassen. Nicht nur auf der Landstraße, sondern auch im Wald(Deister) hatte ich keine Probleme.
Das Display habe ich nur selten benötigt, da ich mich über Bluetooth Headset führen lassen, während ich Musik höre.
Ohne externe Stromversorgung hätte ich nur den halben Weg geschafft, aber das iPhone war zu dem Zeitpunkt schon 3 Jahre alt.

Und ich hatte bei Sonne noch nie Schwierigkeiten das iPhone Display zu nutzen, da macht mein Garmin Oregon mehr Probleme, wenn die Sonne aus der falsche Richtung kommt.

Die Aufzeichnung für STRAVA wurde allerdings mit der Armbanduhr gemacht:

http://email.strava.com/wf/click?upn=FLdFplb9Rd0LY-2BmLy3OryvDDptMqBn6AAC1cAG-2FGDgKQbltPDyTxwMQVYi-2BMkTMeAQE0vklaQeyI2sUzK1dwr8imCrlVNfeq1w2wSEnuRgAeXgoAA12X85aCikxp77xvGVQ5sc-2FMv8nBBDubgAo3-2Bg-3D-3D_R04tbh1cml3cmuQW5nxNaWlCybm44vF9zYu0L7TRWYqc9nG0pvr-2BRaU5vxdbr8Q5aHbwXOBndhP407xly6MbeTeflvUs24gdzLmjZHLDsKhERRYxf4zDfWK-2FeehL5w1YC20othDuR1tKGqNLysD2ApHlXD72rUKIhRmY61lWTpuq-2BbZNDKJhipdUiMXR-2FPeR5W-2BDfoA5YxyW-2BXerBvNVHQ-3D-3D

midhighTrek
04.03.2015, 08:33
Welche 18650er nutzt du denn und wie viele mAh bekommst du später raus?

HIER (http://lygte-info.dk/review/batteries2012/Common18650comparator.php) sind richtig viele verschiedene 18650er durchgemessen worden. Da bekommt man ein Gefühl für das, was einen an Laufzeit erwartet. Oft sind die hohen Kapas gar nicht merklich besser in der Laufzeit.

grizzmock
05.03.2015, 15:20
Ich vertraue auf Touren meinem Smartphone + Papierkarte. Ich bereite meine Touren meistens als GPX Track auf + Infos bezüglich interessanter Stellen (Unterkünfte, potenzielle Zeltplätze), auf meinem Android läuft dann Locus + Offline Karte für das entsprechende Gebiet. Zur Orientierung wird ein paar mal aufs Gerät geschaut. Akku Verbraucht hält sich in Grenzen, da ich das Handy auf Tour ohnehin immer im Flugzeug Modus habe, GPS wird nur aktiviert wenn ich die Karten App starte. Zur Stromversorgung habe ich immer noch ein externes Ladegerät mit AA Batterien:

http://www.amazon.de/System-S-Externes-Batterie-Ladeger%C3%A4t-Notlader/dp/B00H3I2A78/ref=sr_1_30?s=telephone&ie=UTF8&qid=1425565137&sr=1-30&keywords=aa

oder Standard Akku Packs, dafür habe ich dann auch eine entsprechende Ladeschale für meine Kamera Akkus.

chbla
05.03.2015, 15:33
Flugzeugmodus wuerde ich aus 2 Blickwinkeln betrachten, heutzutage setzt man meistens auf Handyortung falls mal jemand gesucht werden muss..

grizzmock
05.03.2015, 16:07
heutzutage setzt man meistens auf Handyortung falls mal jemand gesucht werden muss..

Ok, Touren bei denen so etwas in Frage kommt mache ich ja zum Glück nicht :)