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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Mehrtagestour um Ostern mit Kleinkind



Weltenbummler24
11.02.2015, 22:09
Hallo zusammen,

wir (Eltern mit einjähriger Tochter) sind auf der Suche nach einem geeigneten Wandergebiet. Wir wollen in einer nicht ganz kalten Region (also so im Durchschnitt über 18°) mehrere Tage wandern. Da wir unsere Tochter das erste Mal auf so eine Tour mitnehmen, wollen wir auf das Übernachten im Zelt verzichten und lieber auf Hütten zurückgreifen. Zudem sollte die Region nicht zu weit weg sein, da die Anreise mit Kleinkind nicht immer ganz einfach ist.

Bisher dachten wir an die Seen in Italien (z.B. Lago Maggiore), jedoch ist es dort ja sehr bebaut, touristisch. Konkrete Vorstellungen haben wir eben noch nicht, daher freuen wir uns über Ideen und Erfahrungsberichte.

Wir werden mit Krackse und einem großen Wanderrucksack unterwegs sein, das Töchterchen lässt sich in der Regel gut tragen. Wir sind beid recht wandererfahren, nur eben noch nicht in Mehrtagestouren mit Kind.

Vielen Dank für eure Ideen und Vorschläge! Grüße!

Mus
11.02.2015, 22:33
Herzlich willkommen im Forum. Beim Wandergebiet kann ich leider nicht weiterhelfen, habe aber eure Anfrage ins Kinder-Unterforum (https://www.outdoorseiten.net/forum/forumdisplay.php/138-Unterwegs-mit-Kindern) weiterverlinkt. Habt ihr diesen Bereich schon entdeckt?

JonasB
12.02.2015, 09:23
Hallo & Willkommen!
Cevennen haben (laut google) ein Hüttennetz.

Freunde fahre da jetzt die Tage hin zum Wandern, ich frag die dann mal nach ihren Erfahrungen.

Wafer
13.02.2015, 08:07
Bisher dachten wir an die Seen in Italien (z.B. Lago Maggiore), jedoch ist es dort ja sehr bebaut, touristisch.

Hallo.

Das stimmt nur zum Teil. Nämlich dann, wenn ihr auf der Schweizer Seite bleibt. Da ist es recht voll und die Täler sind eher dicht bebaut. Aber, das ist dann wieder der Vorteil, es gibt mehr Hütten. Wenn ihr auf die Italienische Seite geht gibt es tolle menschenleere Touren - dafür fehlen Hütten zum übernachten. Das dürfte in der Region also ein Abwägen zwischen Pest und Cholera werden :roll:. Ich habe so was schon gemacht. Anfangs mit den Kleinkindern. Später war ich dann häufig mit der ganzen Familie dort unten und ich habe den einen oder anderen Tag frei bekommen. Wir hatten/haben sehr häufig ein Standquartier im italienischen Ende des Lago di Lugano. Von dort aus bin ich zum Beispiel in Richtung Monte Generoso aufgebrochen (http://www.outdoorseiten.net/forum/showthread.php?63451). Da gibt es auf halber Strecke ein paar Hütten. Die allerdings zu waren als ich vorbeikam. Von dort bin ich auch auf den Hausberg, den Monte Pizzoni (http://www.outdoorseiten.net/forum/showthread.php?54794). Ein andermal bin ich auf der ersten Bergkette entlang hinüber in die Schweiz gewandert und am See wieder zurück (http://www.outdoorseiten.net/forum/showthread.php?63332).
Wenn ihr weiter hinauf wollt, was je nach Schneelage noch schwierig sein könnte, biete sich dann das Val Cavargna an und hinauf zur Refugio San Lucio (http://www.luganoturismo.ch/de/145/rifugio-san-lucio--i-.aspx?idActivity=733&idMod=365) und dann an der Grenze entlang zu den Denti dela Vecchia mit Capana Pairolo (http://www.vs-wallis.ch/tessin/huetverz/cap-pairolo.html). Vielleicht bringt euch auch das Hüttenverzeichnis vom Tessin (http://www.capanneti.ch/) weiter. Hier allerdings darauf achten dass man nicht zu nördlich plant. Die Gegend gibt noch mehr her. Wenn ich das nächste Mal da unten bin will auf die Berge zwischen Comer- und Luganer See.
Auf der Italienischen Seite habe ich noch kein passendes Hüttenverzeichnis gefunden.

Viel Spaß

Wafer