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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Kocherfragen - speziell Esbit vs. Spiritus



Phipus
27.05.2005, 02:17
Hallo zusammen,

mein erster Beitrag in diesem Forum und vermutlich gleich über ein Thema, welches nicht gerade von Originalität glänzt - dennoch, es beschäftigt mich derzeit und ich hoffe, dass die geballte Erfahrung der Forenteilnehmer mir, einem rechten Outdoorneuling, weiterhelfen kann.

Und zwar benötige ich einen Kocher, einen, der zuverlässig auch bei Wind und Wetter funktioniert. Derzeit habe ich einen kleinen Esbitkocher, damit kann ich - mit selbstgebautem Alu-Windschutz - in ca. 12min. 0,6l Wasser zum kochen bringen (Verbrauch: 12g Esbit). Ohne Windschutz ist das Kochen nur bei nahezu Windstille überhaupt einigermaßen möglich, jeder Lufthauch verweht die Flamme völlig. Esbit und Feuchtigkeit sind zudem nicht vereinbar. Der Esbitkocher reicht mir für eine heiße Suppe oder warme Tasse Kaffee in der Regel aus, klar, richtig kochen ist damit nur möglich, wenn man bald eine ganze Packung Esbit verfeuert - teuer! Der Vorteil des Esbitkochers ist, dass das Dingelchen wirklich einfach zu bedienen ist, fast nichts wiegt und kaum Platz benötigt. Den Brennstoff finde ich (im Vergleich zu Benzin, Petroleum oder Gas) zudem als für den Transport sehr leicht, klein und ungefährlich.

Nun habe ich von den Spirituskochern gehört, diese sollen ebenfalls zuverlässig funktionieren und der Brennstoff ist wohl eine ganze Ecke günstiger als Esbit dies ist. Meine Frage nun lautet konkret, ob der Spiritus überhaupt sicher transportierbar ist und wieviel Spiritus man in etwa für eine 3-wöchige Wandertour benötigt - ich trage nicht gerne literweise hochbrennbare Flüssigkeit im Rucksack herum. Man gehe davon aus, ich möchte jeweils morgens 0.5l Wasser gut heiß bekommen und abends 1l Wasser zum kochen bringen. Schön wäre es natürlich, wenn man damit auch mal Nudeln weichkochen könnte, mit meinem Esbitkocherle kann ich von solchem Luxus freilich nur träumen. Der Kocher sollte leicht zu handhaben sein (ich habe 2 linke Hände) und zudem nicht sperrig, eben gut im Rucksack transportierbar.

Ich freue mich bereits auf Antworten!

Viele Grüße,

Phipus

MarcusLöffler
27.05.2005, 05:28
Mahlzeit,


mein erster Beitrag in diesem Forum

dann "Halloooo erstmaaaal!" :wink:


Und zwar benötige ich einen Kocher, einen, der zuverlässig auch bei Wind und Wetter funktioniert.

Da Du selbst ja schon auf Spiritus kommst:

Trangia-Kocher sind da ideal (heissen ja auch nicht umsonst Sturmkocher), wenn auch etwas schwerer als andere Lösungen.
Anschauungsmaterial findest Du zB hier (http://www.globetrotter.de/de/shop/rubrik.php?k_id=1212&GTID=a2905b78970f0ef6dbb84b5fca676e8d).
Bei dem "Trangia Sturmkocher klein" ist eigentlich alles dabei, was Du benötigst.

Wenn Dir das zu schwer ist, Sal hat hier (http://www.saloon12yrd.de/ultralight/anleitungen/dosenkocher/index.html) eine Bauanleitung für einen ultralight-Dosenkocher online gestellt. Das Teil ist nicht verkehrt, war damit schon 14 Tage in Schottland unterwegs. "Nachteil" bei dem Teil ist, dass man es nicht regeln kann und dass es ausbrennen muss. Der Trangia lässt sich zumindest teilweise regeln und vor allem dicht verschliessen, so dass Du den überschüssigen Brennstoff abends oder halt beim nächsten Mal Kochen wiederverwenden kannst.


Ein Mittelding aus beidem stellen meiner Meinung nach Brasslite-Kocher (http://www.brasslite.com/products.html) dar, die sind zwar regelbar, man muss sie aber ausbrennen lassen und der Ring, auf dem der Topf steht ist sehr klein, dadurch wird das Ganze ohne zusätzlichen Topfständer sehr kippelig...


Mit allen drei Kochern finde ich persönlich das Kochen bei Scheisswetter (... was in Schottland normalerweise ja gar nicht sooooooo selten vorkommt :wink: ) in der größtenteils geschlossenen Apsis aber doch etwas gefährlich... wenn da die falsche Flamme zur falschen Zeit hochkommt, fackelt man sich unter Umständen das Zelt ab...


Deshalb habe ich mir zumindest für meine Schottland- bzw. England-Touren einen Coleman F1 Lite (http://www.yeah-ag.com/cgi-bin/shop.pl?ShopID=sine&Caller=sine&DAction=Detail&DContent=200978) Gaskocher zugelegt. Das Teil funzt echt prima, man muss allerdings schauen, ob man Coleman-Schraub-Gaskartuschen bekommt...



Meine Frage nun lautet konkret, ob der Spiritus überhaupt sicher transportierbar ist

Ja, ist er.
Ich habe ihn zB in Schottland umgefüllt in 0,5 Liter PET Cola-Flaschen, die kleinen unkaputtbaren, und der Transport war wirklich kein Problem. Einfach ein oder zwei Tüten zur Sicherheit um die Flaschen und schon lassen sich die Flaschen einfach irgendwo im Rucksack verstauen. Wenn Du Aussentaschen am Rucksack hast, würde ich die bevorzugen.

Es gibt aber auch spezielle Brennstoffflaschen (http://www.globetrotter.de/de/shop/detail.php?mod_nr=so_03002&artbez=Trangia+Sicherheitsflasche&k_id=1202&h_kat=Outdoor-K%FCche%2CBeh%E4lter&u_kat=Brennstoffe&GTID=a2905b78970f0ef6dbb84b5fca676e8d) für Spiritus...


Zu den Verbrauchsfragen kann ich nicht viel sagen, weil ich bisher noch nicht wirklich 14 Tage oder drei Wochen nonstop wandern war und entsprechend keine "Langzeiterfahrungen" habe. Die beiden Touren, die ich bisher alleine unternommen habe waren eher so WestHighlandWay-Kaffeefahrten (http://forum.outdoorseiten.net/viewtopic.php?t=5233) :bg: oder die Shit-happens-after-one-week-Tour (http://forum.outdoorseiten.net/viewtopic.php?t=9021) neulich.



Der Kocher sollte leicht zu handhaben sein (ich habe 2 linke Hände) und zudem nicht sperrig, eben gut im Rucksack transportierbar.

Trangia oder Gaskocher.

So, hope that helps... :D

Kleiner, nicht uneigennütziger Tip: Guckst Du mal hier (http://forum.outdoorseiten.net/viewtopic.php?t=9042), vielleicht findest Du da ja was, was Dir weiterhelfen könnte... :wink:


Viele Grüße,

Marcus

Erny
27.05.2005, 06:21
Also - ich sage auch ers einmal: Herzlich willkommen.

Ich habe einen Trangia, und bin sehr zufrieden. Über das höhere Gewicht kann man sich streiten. Ich sehe das nicht so. Er wiegt zwar ein bisschen mehr, dafür hat man aber alles zusammen. Von einer Pfanne, über Töpfe (aus den man auch gleich essen kann, bis zum Teekessel.

Die Kontsruktion ist bei Sturm ideal.

Wenn du alleine wanderst, kommst, du, wenn du dir morgens mal einen Tee kochst, und Banncks herstellst, abends noch einmal was etwas kochst, mit einer Literflasche wohl so 10 Tage aus.

Zum transportieren habe ich spezielle Sicherheitsflaschen. Auch wen die PET Flaschen im Prinzip unkaputtbar sind, weiß ich nicht, wie lange das Deckelgewinde wirklich dicht ist. Die Dichtungen bei den Flaschen sind auch Spiritusresistent. Ich weiß nicht ,ob Spirtus das normale PET irgendann auflöst. Und wenn es nicht gleich die ganze Flasche ist, so doch vielleicht auf lange Sicht die Gewindekerben, beim Deckel. Ich würde daher für Spezialflaschen plädieren.

Nicht übertreiben
27.05.2005, 07:35
Probier doch einfach den Dosenkocher mal aus, ich habe mir das Ding auch gerade gebastelt, weil ich hier in Finnland keinen Nachschub an Gaskartuschen bekomme und das schlimmste an der Sache war das Trinken des Energiedrinks :kotz:

Vom Esbit wuerde ich an deiner Stelle die Finger lassen, es ist nicht nur ziemlich uneffizient, sondern auch noch giftig und das verträgt sich mit Essen imo nicht sonderlich gut ;)

Was Spiritus angeht - da gibt es extra Flaschen zum Transport (z.B. von Trangia). Ist ja im Prinzip nichts weiter als Alkohol und ich habe schon diverse Liter Benzin mit mir rumgeschleppt und hatte nie irgendwelche Probleme.

Gas ist natuerlich komfortabler (vor allem wenn man auch mal "richtig" kochen will), aber auch teurer, schwerer und die Kartuschen nicht sonderlich umweltfreundlich. Benzin ist eher was fuer lange Touren oder kalte Gegenden - also ist Spiritus fuer dich wohl das Beste. Bevor du dir aber gleich einen Trangia kaufst, wuerde ich erstmal drueber nachdenken, was du (in Zukunft) alles mit deinem Kocher machen willst, vielleicht ist dann doch was anderes optimaler.

Gruss
Thorben

Susanne
27.05.2005, 08:27
hei phibus,

ich kann da thorben nur zustimmen. esbit ist wirklich nicht gerade das geeignete zeug, um damit sein essen zuzubereiten. es stinkt ekelhaft. dabei vergeht dir echt schon der appetit. habe auch einen trangia und bin sehr zufrieden.

gruß susanne

Timmey
27.05.2005, 09:42
Wenn ich mal einen Tag unterwegs bin mit leichtem Gepäck, Radfahren oder ähnliches. nehme ich immer einen Esbit mit, klappt auch für eine große Dose bracuht man 5 Tabletten und dan rein damit :bg:
Es ist superpraktisch für Tagestrips.
Der Geruch geht auch.

Ich selbt benutze einen Gaskocher, weil er für meine Touren einfach ausreicht und sehr Komfortabel ist finde ich.

Robiwahn
27.05.2005, 10:08
Moin und hallo im Forum

Man kann die Trangia-Brenner auch einzeln kaufen, genauso wie dieses Teil, in den man den Brenner reinstellt und auf den du dann den Kocher stellen kannst. Dann kannst du nämlich dein schon vorhandenen Windschutz und Töpfe usw. weiter benutzen. Und wie meine Vorredner kann man den fast uneingeschränkt empfehlen (eher nicht für Wintertouren geeignet, obwohl es auch geht)

Für den Spiritustransport denke ich auch, das PET-Flaschen ausreichen. Das ist Alkohol, nichts säureartiges oder so. Schau mal, man bekommt im Globi/Tanke/Rossmann das ganze Petroleum/Grillanzünder/Lampenöl in PET-Flaschen geliefert, da passiert auch nix, bei 20x auf- und zuschrauben, genauso wenig bei 100x.

Grüße, Robert

Jens
27.05.2005, 10:36
Das Esbit ein ziemlich widerliches Zeug ist wurde ja schon angesprochen. Allerdings finde ich persönlich den Gestank von vergälltem Alkohol derart widerlich, das ich lieber einen Gaskocher verwende. Also bevor du dir nun einen Spirituskocher kaufst solltest du mal am Brennspiritus schnuppern und dann abwägen, ob du damit kochen möchtest.

hikingharry
27.05.2005, 11:31
Also den Gestank/Geruch von Brennspiritus - an den kann man sich gewöhnen. Wenn ich bei uns wo sitze und koche, und den Spiritus rieche denke ich öfter sehnsüchtig: "Ach, wenigstens der gleiche Geruch wie in der Femundsmarka, oder Finnmark, oder Rockies...."

Zum Dosenkocher: Ich nehme dazu einen Minimeßbecher mit, von einer Medikamentenpackung, der faßt so 30ml, je nach Wind reicht meistens 1 Füllung für 0,5l Wasser, dazu verwende ich allerdings einen Windschutz aus 3-fach gefalteter Alufolie. Bannock z.B. benötigt allerdings wesentlich mehr Spiritus.

PET-Flaschen gehen super, ich verwende eine Gatorade 0,5l Flasche seit Herbst 2002, und sie ist immer noch dicht (trotzdem immer im Plastiksackerl und in einer Außen-Netztasche).

Happy Trails
hikingharry

mahajan
27.05.2005, 12:30
Also bevor du dir nun einen Spirituskocher kaufst solltest du mal am Brennspiritus schnuppern und dann abwägen, ob du damit kochen möchtest.

ich hab mal aus spass mit meinem trangia für meine mutter und mich was gekocht - in der küche :D
tja, die wohnung hat dann ne woche nach schnapps gestunken, aber hallo!
*bitte daheim nicht nachmachen*

Erny
27.05.2005, 12:43
Steht glaube ich aber auch in der Gebrauchsanweisung, dass er in Räumen nicht verwendet werden soll.

Thorsten
27.05.2005, 12:59
Steht glaube ich aber auch in der Gebrauchsanweisung, dass er in Räumen nicht verwendet werden soll.

..wie in der Gebrauchsanleitung eines jeden Kochers :wink:

Nicht übertreiben
27.05.2005, 13:11
Wenn wir beim Bekannten Wok-kochen, dann immer mit Dragonfly - diese Brennpasten/Spiritusbrenner sind einfach zu schwach auf der Brust *gg*

Phipus
27.05.2005, 13:58
Hallo zusammen,
hallo Markus,

vielen Dank voneweg für die vielen Antworten und Markus für seinen Schottland-Reisebericht, ich habe jetzt eine Stunde damit zugebracht, darin zu schwelgen. :wink:

Zufälligerweise zieht es auch mich im Sommer, gemeinsam mit 3 Freunden, nach Schottland. Wir wollen von Ullapool aus loswandern und durch die Letterewe-Wilderness bis nach Skye vorstoßen - soviel erstmal zur Grobplanung. Ich habe mir ein kleines Wanderbüchle von Glantzhorn gekauft, darin sind nette Wandertouren beschrieben, auch in der Letterewe. Ich werde mich heute nach geeigneten OS-Karten im Kartengeschäft umschauen.

Doch zurück zum Kocherproblem. Ich kenne Gaskocher von früheren Campingurlauben und weiß, dass man damit völlig einfach und schnell kochen kann, allerdings ist mir das Gas einfach nicht geheuer und ich empfinde das Gaskochen als relativ unromantisch und eben die Kartuschen als umweltbelastend.

Bisher tendiere ich eindeutig zum Spirituskocher, die Leistung ist für mich eher minderwichtig, ich warte gerne 10min., bis der Liter Wasser kocht, im Gegenteil sogar, Gemütlichkeit ist für mich imens(!) wichtig. :roll:
Auch Geruch ist für mich kein Thema, als Kind besaß ich eine kleine Dampfmaschine, diese wurde mit Esbit beheizt und der Esbit-Geruch weckt in mir daher stets zahlreiche angenehme Erinnerungen. Zudem verzieht sich der Geruch draußen ohnehin recht schnell und zur Not kann man ja kurzzeitig die Nase provisorisch abdichten - ich sage da nur: "Wäscheklammer"! :lol:

Ist es denn möglich mit diesem besagten Trangia-Kocher z.B. eine Portion Pasta in ca. 1l Wasser richtig durch zu kochen, oder käme das bereits einer Überforderung gleich?

Viele Grüße,

Phipus

Nicht übertreiben
27.05.2005, 14:04
Da brauchst du dir glaube ich keine Sorgen machen, sollte ohne Probleme gehen!

Erny
27.05.2005, 16:23
Phipus

Bei einem Trangia brauchst du dir wegen deiner Pasta keine Sorgen zu machen. Ein Spiritusfüllung reicht lächelnd dafür. Und sollte die Pasta durstig machen, kannst du ohne Problem auch noch diverse Becher Tee danach kochen.

Du kannst auch Rais voll durchkochen, Auch wenn dieser 20 Minuten im kochendem Wasser ziehen soll. Und auch danach kanns du dir immer noch Tee kochen.

Also wirklich. Ich finde Trangia idotensicher, hoher Wirkungsgrad, leicht zu bedienen, gut zu verpacken. Und sein Gewicht, innerhalb von einer Pfanne, zwei Töpfe, Teekessel und Spirituskocher. Für nicht zu schwer.

hikingharry
27.05.2005, 16:36
Genau wie Erny schrieb.

und auch Steaks oder French Toast.

Bei einem pfannengroßen Fladenbrot - Bannock, dauert es je Seite 6-7min (allerdings muß die Flamme immer etwas reguliert werden ) und dann geht gerade noch ein großer Topf Kaffee.

Gruß hikingharry

Phipus
27.05.2005, 23:39
Hallo nochmal,

ich habe heute in einem Outdoorgeschäft einmal den Trangia besichtigt. Er sieht zwar auf den ersten Blick sehr groß aus, allerdings ist es erstaunlich, was da so alles an Töpfen, Pfannen etc. zum Vorschein kommt, wenn man ihn öffnet. Ich war kurz davor, mir das Ding zu kaufen, wollte aber vorher dann doch noch einmal hier im Forum fragen, ob Alu sich wirklich zum Kochen eignet. Ich könnte mir vorstellen, dass das zum einen geschmacklich problematisch sein könnte und zum anderen Alu sehr leicht verkratzt. Die Ausstellungsstücke im Laden waren total zerschunden und das, obwohl sie noch nie tatsächlich im Gebrauch waren :wink:

Nun habe ich gelesen, dass es von Trangia verschiedene Materialangebote gibt, von einer Spezialbeschichtung bis hin zum teuren Titan. Kann mir hier jemand Tips geben, was hier nötig bzw. empfehlenswert wäre?

Viele Grüße,

Phipus, der Kochersucher

Robiwahn
28.05.2005, 00:12
Moin kochersucher

Wie ich schon mal geschrieben habe, du kannst auch nur den Brenner kaufen und das Teil, in dem der Brenner steht bzw. der Topf drauf. Dann kannst du deinen alten Windschutz weiterverwenden, und deine Töpfe auch. Und Alu benutze ich seit ca. 15 Jahren und lebe noch. Es gibt glaube ich irgendwo die Meinung, das Alu gesundheitsschädlich sei, aber das glaube ich ehrlich gesagt nicht, bzw. erachte das für mich nicht wichtig (Verhältniss von Tagen mit Alukochgeschirr zu erwartetem Lebensalter bzw. Abnahme desselben durch Alugeschirr :bg: ). Klar, das Zeug zerkratzt und verbeult, aber das stört eigentlich nicht und es ist leicht und billig. Eine geschmackliche Beeinträchtigung konnte ich noch nicht feststellen, die Tüten-Fertigpasta hat ja genug Geschmacksverstärker, die das Erkennen besonderer Feinheiten gut verhindern :bg: . Nebenbei hat sich bei normalen beschichteten Töpfen bei mir noch jede Antihaftbeschichtung gelöst, und das Zeug will ich nun wiederum doch nicht mitessen wollen. Und Titan ist mir einfach zu teuer.

Grüße, Robert

Fjaellraev
28.05.2005, 10:40
Vieles ist ja schon geschrieben, aber ich geb trotzdem mal noch meinen Senf dazu :wink: .
Geruch vom Brennsprit: Es gibt halt verschiedene Sorten, ich hatte bis jetzt nie das Problem das mich der Geruch beim Kochen gestört hätte, aber einige Flaschen hatten einen intensiveren Geruch als andere. Anyway man kocht ja eh draussen.
Brenndauer: Ist wirklich ausreichend, und allenfalls kann man den Brenner auch nach dem Leerbrennen sehr bald wieder auffüllen. Ich weiss es heisst immeer man soll ihn komplett abkalten lassen, aber erfahrungsgemäss hat er schon kurz nach dem verlöschen keine kritische Temperatur mehr.
Topfwahl: Ich habe die Duossal-Versionen. Sie sind robuster als die Alutöpfe, und nicht so empfindlich wie das Non-Stick Material. Dass sie etwas schwerer sind nehme ich gerne in Kauf, ich habe eh meistens nur einen Topf dabei, da reduziert es sich auch wieder. Ein grosser Vorteil ist in meinen Augen, dass sie sich leichter reinigen lassen als die Alutöpfe.
Das ewige "Gerücht" von giftigen Alutöpfen: Ich kann es nicht mehr hören. In meiner Familie waren jahrelang immer auch Alutöpfe in der heimischen Küche zu finden, vielleicht haben meine Eltern immer noch welche im Einsatz, und wir leben auf jeden Fall alle noch....

Gruss
Henning

MarkusG
28.05.2005, 13:11
Nun habe ich gelesen, dass es von Trangia verschiedene Materialangebote gibt, von einer Spezialbeschichtung bis hin zum teuren Titan. Kann mir hier jemand Tips geben, was hier nötig bzw. empfehlenswert wäre?

als normaler Topf reicht Aluminium voll aus, außer man ist Gewichtsfetischist, wo dann Titan etwas leichter ist.
Die Pfanne würde ich als Non-Stick -Variante nehmen, ist einige Euro teurer dafür leichter zu reinigen.
Als sinnvolles Utensil gibt es noch das Trangia-Universalbrett, ist genauso groß wie die Innenfläche der Pfanne, dient als Schneidebrett, Abgießer für den Nudeltopf (passt als deckel drauf und hat etwa 1/3 seiner Fläche gelocht) usw., dieses ist auch eine sehr gute Möglichkeit, beim Zusammenpacken die Non-Stick Pfanne zu schützen. Innen kommen die Töpfe mit Brenner und Zange, darauf dann dieses Universalbrett, darauf die Pfanne, drumrum Windschutz. So kann der Rand der Töpfe oder der Brenner die Pfanne nicht zerkratzen und sie hält deutlich länger.

MarkusG
28.05.2005, 13:13
Nachtrag:
Mache nicht den Fehler, das Brett als Deckelalternative beim Kochen zu missbrauchen, dass nimmt es extrem übel!

johnsilver
28.05.2005, 14:21
Brenndauer: Ist wirklich ausreichend, und allenfalls kann man den Brenner auch nach dem Leerbrennen sehr bald wieder auffüllen. Ich weiss es heisst immeer man soll ihn komplett abkalten lassen, aber erfahrungsgemäss hat er schon kurz nach dem verlöschen keine kritische Temperatur mehr.
dem möchte ich nur sehr eingeschränkt zustimmen. das gilt nur bei kühlem Wetter.
wenn es im Sommer sehr warm ist, ist auch der Spiritus in der Flasche warm und hat schon entsprechend viele flüchtige Anteile, die sich im heißen Brenner selbst entzünden.
habe ich im Sommer in Südfrankreich selbst erlebt. eine Verpuffung im Kocher und eine brennende Spiritusflasche auf trockener Wiese in Waldbrandgebiet gehören eindeutig in die Kategorie "muß ich nicht zweimal haben".
es gibt ja das alte Hausrezept, gegen Rußbildung ein paar Tropfen Wasser zum Spiritus in den Brenner zu geben: auf jeden Fall helfen die, wenn man erst ein wenig Wasser und dann Spiritus in den ausgebrannten Brenner füllt, Selbstentzündungen zu vermeiden. Ob das wirklich auch gegen Ruß hilft, ist aber zweifelhaft.

Jens

Fjaellraev
28.05.2005, 15:40
@johnsilver:Einen ähnlichen Effekt erreicht man, wenn man vergisst, dass man beim Nachfüllen eine Sauerei gemacht hat. Die Haare auf der Handoberfläche waren auf jeden Fall weg... OK ich hab mich wegen des Nachfüllens vielleicht nicht genau genug ausgedrückt, bin aber auch meistens in kühleren Gebieten unterwegs.
Das Wasser im Spiritus reduziert die Russbildung wirklich, wobei ich beim Trangia immer ohne Wasser brenne, das bisschen Russ stört mich nicht. Aber bei Kollegen von mir im Restaurant habe ich es diesen Winter bei einem Fonduebrenner wieder mal eingesetzt, der Unterschied war deutlich sichtbar.

Gruss
Henning

underwater
28.05.2005, 16:14
Nun habe ich gelesen, dass es von Trangia verschiedene Materialangebote gibt, von einer Spezialbeschichtung bis hin zum teuren Titan. Kann mir hier jemand Tips geben, was hier nötig bzw. empfehlenswert wäre?

als normaler Topf reicht Aluminium voll aus, außer man ist Gewichtsfetischist, wo dann Titan etwas leichter ist.
.


Titan ist leichter als Alu? Wer hat Dir denn Schmarn erzählt??? Titan wiegt 4,5 kg/dm^3 und Alu je nach Legierung 2,7-2,9 kg/dm^3...

also schon fast die Hälfte?!?!?! :wink:

Vorteil beim Titan ist, daß es im Vergleich zu Stahl nur die Hälfte wiegt und deutlich biokompatibler und weniger das Alu-Kochtopf problem besitzt.
Durchbrennen kann er allerding auch - wenn auch vielleicht erst mit dem Schweißbrenner, aber wirklich Flammenresistent ist Titan nicht (OK, den Whisperlite wirds schon aushalten)

Fjaellraev
28.05.2005, 16:52
Das Material an und für sich ist schon schwerer, aber bei den Trangia Töpfen wird es wohl dünner verarbeitet, wodurch schlussendlich eben doch eine Gewichtsersparnis resultiert. Nach Katalog wiegen die Titan-Pfannen auf jeden Fall nur die Hälfte der Aluminiumpfannen, bei den Töpfen ist der Unterschied geringer (ca 20%), ob das den 3 bis 4-fachen Preis Wert ist, muss jeder selbst entscheiden.

Gruss
Henning

MarkusG
28.05.2005, 17:09
Nun habe ich gelesen, dass es von Trangia verschiedene Materialangebote gibt, von einer Spezialbeschichtung bis hin zum teuren Titan. Kann mir hier jemand Tips geben, was hier nötig bzw. empfehlenswert wäre?

als normaler Topf reicht Aluminium voll aus, außer man ist Gewichtsfetischist, wo dann Titan etwas leichter ist.
.


Titan ist leichter als Alu? Wer hat Dir denn Schmarn erzählt??? Titan wiegt 4,5 kg/dm^3 und Alu je nach Legierung 2,7-2,9 kg/dm^3...

also schon fast die Hälfte?!?!?! :wink:

So gesehen, habe ich mich mit "Titan ist leichter als Alu" sicher falsch ausgedrückt, wenn man es vom Dichtebegriff sieht. Allerdings war es aud die Trangia-Töpfe bezogen, was eigentlich aus dem Kontext klar erkennbar war.
Titan kann dünner als Aluminium verarbeitet werden, so dass dieses die höhere Dichte wieder kompensiert, so dass der Topf dann insgesamt gesehen, auch wenn er aus einem schwereren Material hergestellt ist, weniger wiegt.


Ich zitiere mal von Globetrotter die unterschiedlichen Gewichte der Produkte:

Trangia Sturmkocher-Ersatzteile
Originalteile aus Schweden.

Pfannen für das große Set (22 cm Durchmesser)
Wahlweise in Alu (255 g), Duossal (210 g), Non-Stick (215 g) und Titan (119 g).

1,75 l Töpfe für das große Set
Wahlweise in Alu (160 g), Duossal (200 g), Non-Stick (160 g) und Titan (130 g).

1,5 l Töpfe für das große Set
Wahlweise in Alu (150 g), Duossal (190 g), Non-Stick (145 g) und Titan (118 g).

kuczerra
28.05.2005, 17:37
Ich besitze den kleinen Trangia & den MSR Pocket Rocket (incl. eines Alu-Topfes/Keetle).

Der Gewichtsunterschied der Titan-Töpfe zu den Alu-Töpfen mag sich zwar interessant anhören: Rechtfertigt das den 3-fachen Preis aber?

Bei meinem letzten Urlaub habe ich bemerkt, daß sich das Wasser in Alu-Töpfen erheblich schneller erhitzt, als in den teuren Titan Töpfen!

Mir ist Sicherheit beim Kochen auch sehr wichtig - ich kann Dir daher auch nur den Trangia (mit beschichter Pfanne) oder einen leichten Gaskocher (Pocket Rocket o-ä.) empfehlen.

Der Brennstofftransport ist in beiden Fällen sicher!

Phipus
28.05.2005, 18:16
Hallo zusammen,

nachdem mir hier so viele Empfehlungen und Tips gegeben wurden, kam ich nun doch nicht umhin, mir heute einen Trangia Sturmkocher zu kaufen. Eigentlich wollte ich einen aus Alu nehmen, der Verkäufer hat mir aber - wohl aus persönlicher Erfahrung - einen Duossal empfohlen, kostete nur 20 Euro mehr und man hat den ganzen Ärger mit angebranntem Essen und zerkratzten Töpfen nicht - das war es mir dann allemal wert.

Ich habe mir zudem den großen Trangia gekauft. Auch hier hat mir der Verkäufer vom kleinen Modell abgeraten, da man damit schnell ans Limit kommt, wenn man abends hungrig eine ordentliche Portion Pasta kochen möchte. In den Rucksack passt er problemlos und die 300g Mehrgewicht sind so tragisch nicht.

Mein erster Kochversuch liegt bereits hinter mir, ich wollte mir zur Einweihung des Kochers Pasta mit Soße kochen, was völlig in die Hose ging, allerdings lag das nicht am Kocher, sondern an meinen nicht vorhandenen Kochkünsten. Anstatt der Nudelsuppe hatte ich am Ende schmierigen Teigmuß mit Soßenpulverklümpchen im Topf... :roll:

Der Kocher ist wirklich einfach zu handhaben, nur eine Frage hätte ich abschließend noch. Beim Kocher ist solch ein Schutzschieber dabei, ich glaube "Sparring" genannt. Muss man diesen beim Kochen auf den Kocher setzen, oder kann man mit bloßem Kocher (also ohne Schieberaufsatz) ebensogut kochen? Ich hatte nämlich das Gefühl, dass der Kocher nicht volle Leistung brachte, obwohl dieser Schieber maximal geöffnet war. Es dauerte ca. 18min., bis 1l Wasser kochte und das bei bald 35°C Außentemperatur *kopfkratzt*

Diesen Verdacht hege ich u.a., weil nur die halbe Füllung ausreichte, um den Kocher 55min.(!) in Gang zu halten. In der Anleitung steht jedoch, dass er bei 2/3 Füllung etwa 25 min. brennt.

Viele Grüße,

Phipus

Fjaellraev
28.05.2005, 19:04
Ja der Sparring muss nicht drauf sein. Er heisst nicht umsonst Sparring, schon allein durch den Ring wird die Flamme stark reduziert, und mit der Klappe kannst Du weiter reduzieren. Zum weiterköcheln reicht es so meistens, aber gelegentlich geht es halt nur mit voller Flamme. Einfach probieren. Zum aufkochen auf jeden Fall volle Leistung, sprich kein Sparring.
Der Sparring dient auch zum löschen des Brenners, nimm dafür nicht den Brennerdeckel, ausser Du hast vorher die Dichtung demontiert ;-)

Gruss
Henning

underwater
28.05.2005, 19:13
@markusG: Danke für den Hinweis - ich werde mir das mal in Realität anschauen bei nächster Gelegenheit, denn ein 4mal mehr Volumen bei Alu kann ich mir kaum vorstellen: Denn die Formsteifigkeit von Titan liegt nur sehr gering über der von Alu (E-Modul)... Aber man lernt ja nie aus, wobei ich mich nicht wundern würde, wenn hier jemand falsch gemessen hat... Es widerspricht zumindest jeglicher Logik oder bei den Alu-Töpfen besteht erhebliches "Verbesserungspotential"...

Phipus
28.05.2005, 19:30
Hallo Henning,

vielen Dank für die Aufklärung, ich kannte den Begriff Sparring bislang nur vom Boxsport :lol:

Ich glaube ich eröffne gleich einen neuen Threat zum Thema Outdoorkochen, da benötige ich nämlich dringlichst einige einfache aber schmackhafte Rezeptideen.

Sommerliche Grüße,

Phipus

marcus
29.05.2005, 16:59
hi auch,
also, wer schon mal versucht hat mit esbit n stück fleisch oder ne katoffel irgendwie garr zu bekommen weis genau, das das mega nervig ist, zur verzweiflung treibt und den magen knurren läßt :grrr:
selbst beim bund auf übung war das mega nervig, da wir nix andres hatten außer rohkost, 2 esbit riesenwürfel und epa (8 jahre totes fleisch), mußten wir uns auf kaugummi & hartkekse (panzerplatten) beschränken. sowas käm mir auf tour net in die tüte.
welcher kocher kommt dann wohl darauf an, wo die tour is, ob ich brennstoff nachbekomme oder nicht....
seh dir mal multifuel kocher an, damit bist du flexibel was brennstoffe betrifft. und glaub mir-der mehrkostenaufwand lohnt sich, zB MSR, primus....
dann kam noch das thema kochgeschirr ins gespräch. bin ja n ausrüstungsfreak. angefangen hab ich vor ca 10 jahren mit alu, dann titan, jetzt nonstick /(trangia). alu brennt an, titan is noch schlimmer (bei meinem alten ersten benzinkocher peak 1 schlugen sogar die flammen durch die pfanne- nix gegen n flammbiertes steak, aber...) :ignore:
nonstick läßt sich eben super reinigen und es brutzelt nix an, wobei nur minimal schwerer.

also, die qual der wahl liegt bei dir 8)

viel glück :bang:

MarkusG
02.06.2005, 18:34
Ad Trangia:
Kennt jemand diese Nachmache-Modelle, vor allem der untere für 25 Euro
http://www.derbwladen.de/index.php?mp=main&file=shop&cPath=23_25

wishmaster
02.06.2005, 23:23
nein kenn ich nicht aber ich denke das es sich hier um ein möchtegern trangia handelt also spricht ein plagiat...
ich persönlich würde die finger wech lassen mann weiß nie was die für alu verwendet haben ...


mfg wishmaster

tulpe
03.06.2005, 00:26
nur eine Ergänzung:

Philippus Aureolus Theophrastus Bombast von Hohenheim, genannt Paracelsus sagte einst:
"Alle Ding' sind Gift und nichts ohn' Gift; allein die Dosis macht, das ein Ding' kein Gift ist."

Also wenn Du man nicht den Topf ist, dann sollt es kein Problem sein Alutöpfe zu nutzen; und selbst wenn man den Topf verspiese glaube ich an keine Gefahr ausgehend vom Aluminium. Wie oft habe ich schon Alu mitgegessen?, Keine Ahnung, habe es nur gemerkt, wenn es an meine Amalgamfüllung kam: Lokalelement usw. Kein schöner Schmerz!

edit:
wenn ihr euch jetzt fragt, warum ich dieses Thema wieder aufgreife: habe verpennt, das es hier noch eine Seite gibt. Wollte mich auf die Aussage von
Fjaellraev beziehen (Sa Mai 28).

Peter Büsing
05.06.2005, 06:25
Hallo !
Dies ist mein erster Beitrag in diesem Forum . Als Faltbootvirus infizierter
bin ich eigentlich häufiger in Faltbot.de, aber man braucht ja auch immer
Ausrüstung usw...

Ich verwende einen Trangia-Nachbau von Tatonka , günstig und aus Edelstahl. Da ich die Töpfe gelegntlich auch auf meinen Hobo-Kocher
stelle und sie zum Einpacken wieder sauber bekommen möchte, war
Edelstahl die erste Wahl. Gewicht spielt beim Paddeln ja nicht so die Rolle.
Der Geruch von vergälltem Spiritus stört mich aber.
Da kam mir gestern der Gedanke ,den Spiritus zu reinigen ( in der Ausbildung hab ich so was mal gemacht) .
Spiritus ist normalerweise u.a. mit Petroläther vergällt. Spiritus brennt
im Kocher auch bei einem Wasseranteil von 10 % ( steht zB. in manchen
Katalogen als Tip). Wie bekommt man Spiritus und Petroläther getrennt?
Man benötigt einen Schütteltrichter, Das ist ein Glasballon mit einer
Einfüllöffnung oben und einem Glashan unten. In dieses Gefäß füllt man
den Spiritus und anschließend zerstoßene Eiswürfel , wobei das Wasservolumen der Eiswürfel max 10% des Spiritusvolumen sein sollte.
Jetzt wird lange geschüttelt. Nach einiger Zeit sieht man im Glaskolben
2 Phasen (also zwei getrennte Flüssigkeitsschichten) , die größere
ist der Spiritus ,die kleinere der Petroläther.Jetzt kann man vorsichtig bis zur "Trennlinie " die eine Flüssigkeit ablassen -----> Fertig ist die Trennung. Ganz sauber geht das natürlich nicht aber der Gestank des Kochers müßte viel geringer ausfallen. Aber bitte das Ergebnis ist kein!!!!!! trinkbarer Alkohol ! (Trennung zu schlecht, außerdem können
ja noch andere Sachen reingemischt sein). Jetzt werde ich suchen
ob ich so einen Schütteltrichter noch habe oder auftreibe. Dann wird
probiert , über den Fortgang werde ich berichten.
Viele Grüße Peter

AlfBerlin
12.10.2013, 20:26
Ich koche fast ausschließlich mit Spiritus. Zum Kochen von einem Liter Wasser (ca 5°C) brauche ich bei 0°C Lufttemperatur in meinem hocheffizienten Eigenbau-Spiritus-Kocher etwa 20 Gramm (ca 30ml) Spiritus. Mit dem Trangia kann es etwas mehr sein. Auf Solo-Touren rechne ich mit 100ml Spiritus am Tag.

Fjaellraev
12.10.2013, 20:45
Ich vermute wir müssen die Medaillen im Threaddigging neu verteilen ;-) Die letzte Antwort ist schon über 8 Jahre her.
100 mi Spiritus pro Tag? Das macht 1 Liter für 10 Tage, da bewegst du dich in etwa im Trangia-Bereich. - Die Faustregel besagt 1 Liter pro Woche, hat aber meiner Erfahrung nach massive Reserven.

Gruss
Henning

Eggefreund
13.10.2013, 11:53
Ich benutze auf meinen Radtouren immer noch einen Trangia groß von 1991. Das Ding scheint unkaputtbar.
Den Tipp mit der Zumischung von Wasser <10% beherzige ich schon lange, es reduziert die Rußbildung wirklich erheblich, die Töpfe bleiben viel sauberer. Je wärmer die Temperatur, desto besser brennt es auch mit Wasserzumischung.

lemon
14.10.2013, 15:39
WAAAAH, ein Zombie ist erwacht ...

Jap, Trangia-Kochsysteme sind in der Tat langlebig, wer allerdings ein gebrauchtes Set kaufen will, der sollte darauf achten, dass er eines mit Duossal erwischt - sind selten, aber noch zu bekommen!