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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : 100-110 Liter Rucksack



B.A.
16.05.2005, 13:23
HAllo,
ich habe schon seit längerem vor mir einen neuen, großen Rucksack zu kaufen. Ich wollte mal fragen ob einer von Euch einen Tipp hätte.
Danke Jonas

16.05.2005, 14:05
hei.

ich hab seit ein paar jahren den bergans finnmark powerframe (130l).

seit 1991 hat ich einen vaude terkum 75l, der sich im allgemeinen ganz gut bewährt hat, obwohl der hueftgurt nie wirklich bequem war. ein neuer rucksack wurde aktuell als sich die touren immer mehr in die länge zogen (ueber 7 tage). war ganz einfach nicht mehr möglich genug proviant mit reinzupacken.

als alternativen standen zur wahl: berghaus vulcan bzw. cyclops; savotta ljk (finnisch). den finnischen verwarf ich aufgrund des relativ duennen materials, den berghaus fand ich nirgendwo (bis vor ein paar wochen...im nachhinein fand ich meine entscheidung nur bestätigt: aufbau sehr einfach, kein verstellbares tragesystem, hueftgurt rel. duenn) zum ausprobieren.

der hueftgurt vom powerframe ist phänomenal. das recht hohe eigengewicht (ca. 4,5kg) vom rucksack wird durch den tragekomfort wieder wettgemacht (absolut kein vergleich zum terkum). schultergurte lassen sich supersimpel verstellen. packsack horizontal teilbar, schlafsackfach sehr gross (vorteil winterns), seitentaschen abnehmbar und zum daypack umwandelbar. packsack und tragegestell lassen sich sehr schnell/simpel voneinander trennen.

hab mal spasseshalber decken/kissen etc in den rucksack reingestoppft. komplett beladen ist der rucksack WIRKLICH gross. fuer kuerzere touren hab ich die seitentaschen zu hause gelassen, ein bischen zusammengezurt sieht der eigentlich aus wie ein ganz normaler 80/90l rucksack.

der preis verursacht natuerlich erstmal atemnot....

ciao

B.A.
16.05.2005, 17:39
Hallo,
vielen Dank für die Antwort. Ich habe schon mit dem Gedanken gespielt den Escape I zu kaufen (also fast gleicher Rucksack ohne Kraxe). Aber das mit der Atemnot beim Preis habe ich mir auch schon gedacht. Wie steht denn der Bergans Escape I im vergleich zum kleineren Gregory Whitney (nur 97 Liter).
Gruß Jonas

Corton
16.05.2005, 19:09
3 weitere Kandidaten:

Osprey Crescent 110 (http://www.outdoor-discount.com/oscommmerce/product_info.php?cPath=12_13_19&products_id=3238): Hatte den Vorgänger in der 110er Größe und war vom Tragekomfort und der Lastübertragung sehr angetan. In der XL-Variante gibt´s den Vorgänger für 280 EUR bei eBay. Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, sehr steifer Rücken, schwer(er als angegeben).

Gregory Robson Pro (http://www.outdoor-discount.com/oscommmerce/product_info.php?cPath=12_13_19&products_id=3025): Kenn ich persönlich nicht, soll aber sehr gut sein. Irgendjemand im Forum hat das Teil, ich glaub flying-man.

Arc´teryx Bora 95 (http://www.outdoor-discount.com/oscommmerce/product_info.php?cPath=12_13_19&products_id=10): Hab aktuell den Vorgänger in der 80er Variante. Reichhaltig ausgestattetes Modell mit viel Schnick-Schnack, gute Lastübertragung, passt sich dem Rücken gut an, teuer. Der Aufpreis im Vergleich zum Osprey Crescent ist IMHO nicht gerechtfertigt.

Hauptsache, das Teil passt (zu Dir).

mclupo
16.05.2005, 20:47
Auch wenn ich jetzt wahrscheinlich (virtuelle) Prügel beziehe:
Tasmanian Tiger (Tatonka) "Range Pack".

http://tasmaniantiger.tatonka.com/Produkt.aspx?knr=70&pnr=7601

Ist zwar ein Militärrucksack, aber auch in oliv erhältlich.
Ich kenne einige die mit dem Rucksack die beiden Einzelkämpferlehrgänge gemacht haben. Und dabei wird ein Rucksack doch schon recht heftig belastet.
Und er hat sich beachtlich geschlagen.

McLupo

Nicht übertreiben
17.05.2005, 07:32
Als Tipp: Investiere das Geld lieber in eine bessere (leichtere + kleinere) Ausruestung, dann kommst du mit dem 60-70l Rucksack auch auf 3 Wochentouren aus und schleppst nicht noch 2 kg Rucksack sinnlos durch die Gegend...

Erny
17.05.2005, 07:41
Nicht übertreiben.


Das ist mal wirklich ein guter Tip. Du sparst nämlich nicht nur die 2 Kg beim Rucksack, du sparst schnell auch noch mal bis zu 5 kg am Inhalt.

Den Unterschied wirst du beim Wandern merken.

hc-waldmann
17.05.2005, 08:38
http://www.bachpacks.com/images/detail/pro_Big_Mac03.jpg

Bach Big Mac 3 (http://www.bachpacks.com/products/detail.asp?PID=1) mit 110 Litern zuzüglich optionalen Aussentaschen (z.B.
die Expedition sidebags von Tatonka). Da kriegst du sehr ordentlich
was rein, Tragesystem + Hüftgurt sehr angenehm, und _deutlich_
preiswerter als Gregory oder Crescent. War damit mit 35 kg unterwegs
(was an sich nicht clever ist) und hatte keine Probleme. Das schöne ist:
man kann ihn kleiner machen (durch 2x3 Riemen seitlich und
verstellmöglichkeiten oben), man hat ja nicht immer bedarf nach
110 Litern.

mfg
Hans-Christian Waldmann

17.05.2005, 09:51
@Nicht übertreiben/Erny

das ist so nur begrenzt richtig. du kannst zwar am gewicht und volumen der ausrüstung gewaltig sparen, aber am proviant nur bedingt. und wenn du pro tag die typischen 800g proviant mitnehmen musst, sind das für drei wochen 16-17 kilo. so eine menge proviant nimmt eine entsprechende menge volumen im rucksack ein. dann noch das gewicht der ausrüstung (sagen wir mal ywischen 8 und 12 kilo) und du bist bei 24 - 30 kilo. und bei dem gewicht macht der tragekomfort (sprich gut gepolstertes tragesystem) schon viel aus. auf gut deutsch: was du an "sinnlosen" 2 kilo einsparst wirkt sich draussen dann uU negativ aus.

ich selber bin grad dabei das gewicht meiner ausrüstung zu verringern. kleine rechnung: wenn ich eine woche unterwegs bin trag ich (grob aufgerundet) ca. 22 kilo, proviant miteingerechnet. wenn ich den ganzen kram zusammengekauft hab, der auf meiner liste ist, verringert sich das gewicht um ca. 7-8 kilo, gesamtgewicht also nur noch ca. 15 kilo. bei einer tour von 7 tagen macht mein bergans ergo 30% des gesamtgewichts aus. das is natürlich eine menge.

nur, und das ist für mich der springende punkt, mit dem bergans kann ich volumenmässig auch zwei, drei oder sogar vier wochen auf tour. und wenn ich bei drei wochen auf ein gesamtgewicht von 26 kilo (16 kg proviant + 10 kg ausrüstung) komme, macht der rucksack nur noch ca. 17% des gesamtgewichts aus. in anbetracht des (erfahrungsgemäss) guten tragesystems halte ich das für überaus akzeptabel.

in einen kleineren rucksack bekommst du soviel zeug überhaupt nicht rein, selbst wenn er es gewichtmässig packen würde. ganz abgesehn davon, das der tragekomfort bei so einem gewicht eine entscheidende rolle spielt.

für touren von max. 7-10 tagen kommt man natürlich mit kleinerem/leichterem rucksack aus. aber wer wirklich lange unterwegs ist ohne versorgung von aussen braucht ganz einfach mehr volumen. und da mehr volumen mehr gewicht bedeutet, muss man sich auch überlegen wie man das alles tragen will.

ciao

Nicht übertreiben
17.05.2005, 10:25
Ich war schon 3 Wochen ohne Verpflegung nachzukaufen mit nem 65l Rucksack unterwegs, das Startgewicht lag dann natuerlich so bei 30kg, wobei ich inzwischen da nochmal gut ca. 3 kg einsparen könnte (Daune, weniger Brennstoff, weniger unnuetzer Kram..), selbst bei einer 9tägigen Wintertour komme ich inzwischen (wenn ich bewusst gewichtsoptimiert packe) auf unter 27 kg. Das lässt sich mit einem gut passenden Rucksack auch ohne so ein aufwändiges Tragesystem gut tragen (wobei ich im Winter ne Pulka nehme)

Das war aber auch nur ein Vorschlag, der nach meiner Erfahrung Sinn macht, was ihr macht ist letztendlich eure Entscheidung. Mir sind nunmal 2 kg unnuetzes Gewicht, eagl ob sie 30% oder 17% des Gepäcks ausmachen 2 kg zu viel...

Gruss
Thorben

*dersichwenndanndenBachanschauenwuerde*

Erny
17.05.2005, 10:44
hunsfott

Hast na klar recht. Man kann die Sache nicht über einen Kamm scheren.

Ich habe aber, gerade in den letzten 10 bis 15 Jahren immer mehr versucht, am Gewicht zu sparen. Ich laufe heute mit Sicherheit mit 10 kg weniger, als noch vor 15 Jahren.

Kein Brot, sondern Mehl + Backpulver
Konsequent Trockennahrung ( dazu zählen auch Nudeln+Reis)
Tütensuppen etwas dicker gekocht, geben eine gute Soße dafür.
Nichts, was unnötig Gewicht bringt.

Sicher sind irgendwann die Grenzen erreicht, und man muss na klar auch dafür sorgen, dass diese so verpackt werden können, dass man bequem laufen kann.

Beim Rücksack ist es, im Zweifel, wie bei vielen Sachen. Es kommt darauf an, was man machen will.

Ich habe aber einen Kumpel, der läuft auch immer mit dem größtem Rucksack rum. Er hat aber auch z.B im Sommer in Nordschweden, die große Magic line Taschenlampe, die man auch in jedem amerikanischem Gängsterfilm bei der Polizei sieht. Ein Bowiemesser, wo sich jede Blaubeere, jeder Braunbär, und jeder Grizzli (den es in Nordschweden nicht gibt) erschrecken würde, ein Beil, Säge, das größte und schwerste Outdoor Werkzeugtool. usw. usw.

Und das alles für einen 3 Wochenurlaub irgendwo zwischen Abisko, Ritsem und Kvikkjokk.

Das er sich mal aus Staloluokta mit dem Hubschrauber ausfliegen lassen musste, weil seine Knie überlastet waren, musste mal kommen. Ok, dass kann jedem passieren, aber mit jedem überfküssigem Kilo, erhöht man nur das Risiko.

17.05.2005, 19:04
@Nicht übertreiben

da musst du aber mal spezifizieren...wo warst du unterwegs, was fürn geraffel hattest du mit, was fürn proviant, wieviele mahlzeiten am tag, etc.
is nicht so, das ich dir nicht glaube, aber 3 wochen und 65l rucksackvolumen hören sich für mich ziemlich phantastisch an. ich weiss mit sicherheit, das ich ausrüstung und proviant für so einen zeitraum nicht in meinen terkum bekommen würde (war glaub ich mit 75l angegeben), obwohl ich auch so gut wie nix überflüssiges auf tour mitnehme.

intressehalber...

ciao

Nicht übertreiben
18.05.2005, 09:43
3 Wochen suedlicher Kungsleden (Sälen - Storlien), ueber das Geraffel kann ich nicht mehr so viel sagen, ist schon ein paar Jahre her. Wir waren zu zweit, Tunnel mit GT-Apside, Dragonfly, Essen war teilweise Globi, teilweise Knorr, morgens Griessbrei oder Muesli, am Tag Salami, Kekse etc. und sonst halt der uebliche Kram. Das Einzige was wir nachgekauft haben, waren Kekse, die waren einfach ein bisschen zu lecker, als das man an den Fjällstationen hätte vorbeilaufen können *gg* und einmal Blåband-Essen zum Testen.

Inzwischen wuerde ich wohl etwas mehr an Essen mitnehmen, vor allem was Schokolade etc. betrifft, waren wir sehr sparsam, insgesamt wuerde ich dann vermutlich wieder ungefähr beim gleichen Gewicht landen, wie damals, da ich durch den Umstieg auf Daune ca. 1,3kg Schlafsack einspare und wir 3l Benzin mit hatten, aber nur 1l gebraucht haben.

Das Zelt war aussen am Rucksack befestigt, da hat man natuerlich mit nem groesseren Rucksack Vorteile, dann kann man alles reinpacken.
Aus dem Grund und Problemen mit dem Tragesystem bei einer Wintertour ohne Pulka habe ich mir dann einen Gregory Shasta gekauft, bin aber nicht so sicher, ob das eine gute Wahl war. Ein Bekannter von mir benutzt fuer seine Wintertouren z.B. einen 55l-Rucksack, geht alles.
Wenn nochmal eine längere (Sommer-)Wanderung anstehen wuerde, dann wuerde ich wieder den 65l-Rucksack nehmen.

100-110l finde ich halt sehr gross, ich bekomme in den Shasta schon locker 35kg rein und dann noch 20-30l mehr...das kann doch kein Mensch mehr tragen und dabei noch von Urlaub reden?!

Aber wie schon gesagt, das war nur eine Idee, ich habe keine Ahnung, was fuer Anforderungen ihr an eure Rucksäcke stellt...ich wollte nur mal eine andere Sichtweise vorschlagen.

Viele Gruesse
Thorben

Wolfgang B
18.05.2005, 12:01
Hi,
was mich mal brennend interessieren würde (wirklich nur interessenshalber): Wieso nehmt ihr Essen für die ganze Tour von Anfang an mit und plant nicht ein, unterwegs einzukaufen? Sind das so einsame Gegenden in denen ihr unterwegs seit?

Ich kenne ja nur meine Fahrradtouren in zivilisierten :roll: Gegenden und kaufe fast täglich ein um das Zusatzgewicht möglichst nur kurzzeitig mitzuschleppen. Eine 'Notration' 5-Minuten-*irgendwas* ist zur Beruhigung immer noch zusätzlich drin.

Gibts noch andere Gründe, die dafür sprechen, die Nahrungsvorräte für eine ganze Tour mitzunehmen?

Gruss, Wolfgang

Nicht übertreiben
18.05.2005, 12:11
Ist zwar ot, aber Gruende gibt es einige. Auf dem Kungsleden gibt es z.B. nur einmal die Möglichkeit nachzukaufen (ausser in den Fjäästationen) und als wir ihn damals gelaufen sind, war unklar, was es dort gibt. Dann spielte das Geld eine Rolle, in Deutschland ist das Zeug wesentlich guenstiger als in Schweden. Als letztes, ganz unabhängig von Geld und Möglichkeiten, finde ich es ein schönes Gefuehl, wenn man fuer x Wochen absolut unabhängig ist und alles, was man zum Leben braucht, auf dem Ruecken hat.

Heute wuerde ich aber auch versuchen Verpflegung nachzukaufen, 20 kg tragen sich halt doch ein bisschen besser als 30+, Christian Wagner & Co beeinflussen einen mit ihrem UL-Gebrabbel ja schon ein bisschen :bang: :bg:

Gruss
Thorben

Kohlrabi
18.05.2005, 12:16
Hallo,
ich weiß, Tatonka ist nicht wirklich beliebt, trotzdem bin ich von meinem Katanga 80 vollauf überzeugt. Mit der Erweiterung hat er so 100l und das Tragesystem ist einfach genial. 2003 habe ich auf einer 4wöchigen Wintertour in Norwegen bis zu 42kg mit diesem Rucksack rumgeschleppt-und das trotz Rückenschadens(morbus Scheuermann :bg: ). Der Hüftgurt arbeitet also wirklich sehr effektiv, auch wenn meine Hüftknochen dann für einige Wochen schwarz waren-aber damit kann ich leben. Auf der letzten Etappe hatte ich dann Nahrungsmittel für 20 Tage dabei(gut die Kekse waren nach 7 Tagen alle :bg: :bg: :bg: ), womit der Rucksack bis zum Anschlag gefüllt war, was aber auch in Ordnung geht.
Angenehm finde ich den Preis von 249€, damals bei ebay 189€.

Einziger Nachteil: Es passt kein Ajungilak Denali Arctic ins Schlafsackfach :grrr:

das eyk

nationalgarde
08.11.2005, 22:42
Lange ist es her, hat sich da eigentlich was verändert (neue Rucksäcke) ?
Also ich werde mir wohl ein 100+ Liter Rucksack kaufen müssen,
die 65L sind einfach nicht genug - ich weiss kleinere. leichtere Sachen, nur was man braucht etc. mitnehmen, aber trotzdem 100L werde ich brauchen. Weiss da jmd. was gutes? (Habe keine Markenvorurteile)
Danke

Becks
09.11.2005, 00:05
Gregory Denali Pro.

Was das Ding mehr wiegt dank des Gestells wirst Du anhand des Gewichtverlusts im Geldbeutel wieder ausgleichen. Hab solch einen Rucksack mal mit 25 kg beladen anprobiert und war begeistert (außer vom Preis).

Alex

baeckus
09.11.2005, 07:15
Hallo!
Ich war gestern mal ein wenig "Probetragen".
Ich hab den Tatonka Kimberley, Macpac Glissade,Osprey Crescent ausgiebig im Laden getestet.
Vom Tragegefühl,Lastübertragung, Passform waren Osprey und Tatonka gleichertig.Der Macpac schnitt nach meinem dafürhalten weit schlechter ab.
Der Osprey ist hebt sich durch einige aufwändig herzustellende Detaills vom Tatonka ab, leider jedoch auch im Preis.
Er ist halt "Chic".
Vorher hab ich mit dem Outdoor Magazin gemailt, und angefragt wie der Riesenunterschied bei der Volumenangabe des Katanga zwischen
Test und Katalog zustande kommt.
Der Redakteur, der den Test der Rucksäcke durchführte schickte mir daraufhin diese Mail

Hallo Christian,

normal hat Tatonka die Volumenangaben gut im Griff, beim Katanga ist es aber ein wenig mehr geworden - macht aber nichts, denn für weniger Volumen braucht man das Dickschiff auch nicht. Der 90-er hat übrigens weit über 100 Liter, genau das richtige Teil für extrem lange Treks mit viel, viel Gepäck.


Mit freundlichem Gruß


Frank Wacker

Damit kommt der 90er Katanga ja in den Bereich der gesuchten Größe.
Leider konnte ich den Katanga nicht probetragen.
Mich interessiert die 70/80er Version.
Fatalerweise gefiel mir gestern beim Probetragen der erheblich teurere Osprey sehr gut, wenn er auch erheblich kleiner als der Katanga ist.
Die Tatonkas könnte ich recht günstig bekommen, den Osprey würde ich allerdings schon wegen der gestrigen sehr guten Beratung in diesem Geschäft kaufen.
Ich werde demnächst noch mal in die andere größere Stadt in meiner Nähe laufen und dort versuchen den Katanga auszuprobieren.
Ciao Baeckus

alaskawolf1980
09.11.2005, 11:32
3 Wochen suedlicher Kungsleden (Sälen - Storlien), ueber das Geraffel kann ich nicht mehr so viel sagen, ist schon ein paar Jahre her. Wir waren zu zweit, Tunnel mit GT-Apside, Dragonfly, Essen war teilweise Globi, teilweise Knorr, morgens Griessbrei oder Muesli, am Tag Salami, Kekse etc. und sonst halt der uebliche Kram. Das Einzige was wir nachgekauft haben, waren Kekse, die waren einfach ein bisschen zu lecker, als das man an den Fjällstationen hätte vorbeilaufen können *gg* und einmal Blåband-Essen zum Testen.

Inzwischen wuerde ich wohl etwas mehr an Essen mitnehmen, vor allem was Schokolade etc. betrifft, waren wir sehr sparsam, insgesamt wuerde ich dann vermutlich wieder ungefähr beim gleichen Gewicht landen, wie damals, da ich durch den Umstieg auf Daune ca. 1,3kg Schlafsack einspare und wir 3l Benzin mit hatten, aber nur 1l gebraucht haben.

Das Zelt war aussen am Rucksack befestigt, da hat man natuerlich mit nem groesseren Rucksack Vorteile, dann kann man alles reinpacken.
Aus dem Grund und Problemen mit dem Tragesystem bei einer Wintertour ohne Pulka habe ich mir dann einen Gregory Shasta gekauft, bin aber nicht so sicher, ob das eine gute Wahl war. Ein Bekannter von mir benutzt fuer seine Wintertouren z.B. einen 55l-Rucksack, geht alles.
Wenn nochmal eine längere (Sommer-)Wanderung anstehen wuerde, dann wuerde ich wieder den 65l-Rucksack nehmen.

100-110l finde ich halt sehr gross, ich bekomme in den Shasta schon locker 35kg rein und dann noch 20-30l mehr...das kann doch kein Mensch mehr tragen und dabei noch von Urlaub reden?!

Aber wie schon gesagt, das war nur eine Idee, ich habe keine Ahnung, was fuer Anforderungen ihr an eure Rucksäcke stellt...ich wollte nur mal eine andere Sichtweise vorschlagen.

Viele Gruesse
Thorben

Zelt am Rucksack aussen befestigt: Das erklärt das Geheimnis doch schon. So ein Zelt, und wenn es kein Tunnel ist, ist es noch schlimmer, nimmt viel Platz ein. Vaude Mark III oder HB Staika verpackt sind schon nicht so klein. Ohne Zelt ist es dann doch sehr gut nachvollziehbar, wie man mit 65 l in 3 Wochen auskommen kann.

1 Liter Benzin in 3 Wochen...mmhh.. ihr scheint ja nicht so gerne Tee zu trinken. :D

Schokolade für 3 Wochen nimmt ebenfalls sehr viel Platz weg. Jeden Tag mindestens 1 Tafel für Abends nach dem Abendessen. Am Tag kommen dann noch für jede Pause irgendwelche Müsliriegel dazu. 5 bis 6 STunden laufen = 5 bis 6 Pausen. In jeder Pause einen kleinen Aldi-Müsliriegel. Auf 3 Wochen umgerechnet ist das ein ordentlicher Haufen Riegel.

Wobei sich z.B. die Riegel schnell minimieren und man Anfangs zur Not ein Beutel mit Riegeln irgendwie unters Deckelfach klemmen kann...hauptsache die baumeln nicht herum.

Mit 85 Litern müßten 3 WOchen machbar sein. Aber 110 l... habe so einen Rucksack mal bei Globi gesehen. Das ist sicherlich viel zu groß. So ein Teil tragen wäre doch Schinderei.

grüße

P.S. meine bisher längste Tour waren 8 Tage mit 70 Litern und Zelt im Rucksack. KEin Problem, und ich hatte noch Essen übrig und eine große GAskartusche zu viel.

edit: wenn ihr das Zelt ausserhalb anbringt...wo genau? Vor das Schlafsackfach (weiter vom Rücken weg und Hebelwirkung); unter das Schlafsackfach (Rucksack läßt sich schlechter abstellen); Unter das Deckelfach klemmen (Deckelfachtasche ist nur noch eingeschränkt nutzbar, sprich zugängig.

Tarvandyr
09.11.2005, 14:14
Habe bisher einen 70 Liter Rucksack genutz. Auch auf Touren bis vier Wochen mit Lebensmittel für 4 Wochen. War allerdings im Sommer (Island, also auch warme Sachen aber eben keine Winterausrüstung).

Vor dem Schlafsackfach war da ein Paket mit Essen, was natürlich jeden Tag kleiner wurde. Senkrecht an den Rucksack geschnallt war das Zelt (es lag auf dem essenspaket auf und konnte so auch nicht wegrutschen.)

Ansonsten war das Zelt auch schon vor dem Schlafsackfach und auch seitlich angebracht und auch schon unter der Deckeltasche.

Nach nunmehr langem und intensiven Gebrauch hat der Hüftgurt doch etwas gelitten und bei über 22 kg ist der Rucksack nun nicht mehr so gut zu tragen. Zudem hatte ich einige Wintertouren vor (und auch gemacht ) und hab mir daher letztes Jahr einen neuen gekauft.

Hab mich für den Osprey Cresent entschieden und zwar 110 da der billiger war als die nummer kleiner. Ist auch nur unwesentlich schwerer und lässt sich gut komprimieren. Geht alles rein. auch bei einer Wintertour mit Lebensmittel für 10 Tage und die ganzen warmen Sachen für 2 Personen. Meine Freundin kommt daher vom Volumen mit ihrem 60 - 65 Liter Rucksack aus.

Ist aber schon ein Riesenteil und bei Touren mit bis zu 20 kg bzw 22 kg nicht im Winter nehme ich aucn noch den alten.

Mäni
09.11.2005, 17:43
Lange ist es her, hat sich da eigentlich was verändert (neue Rucksäcke) ?
Also ich werde mir wohl ein 100+ Liter Rucksack kaufen müssen,
die 65L sind einfach nicht genug - ich weiss kleinere. leichtere Sachen, nur was man braucht etc. mitnehmen, aber trotzdem 100L werde ich brauchen. Weiss da jmd. was gutes? (Habe keine Markenvorurteile)
Danke


Bach Big Mac 2 oder 3 auf www.bachpacks.com
Ich habe den 2, fasst etwa 100 Liter bei "geringstem" Eigengewicht von 2860 g. Sehr guter Tragekomfort auch bei 30 kg.

Da ich mich in Zukunft wesentlich leichter fortbewegen will, würde ich meinen Big Mac verkaufen. Bei Interesse PM.

Gruss
Manuel

Thomas75
10.11.2005, 13:10
Also ich werde mir wohl ein 100+ Liter Rucksack kaufen müssen... Weiss da jmd. was gutes?
Norrøna Para Ranger. (Zu finden auf www.norrona.com unter "military".)

Nordland_peter
10.11.2005, 13:19
In Deutschland bekommst du auch Norröna-Artikel bei Iceolutions

http://www.norrona.de/templates/produktdetail.php?lang=1&section=23&article=89

marcus
17.11.2005, 00:32
Nicht übertreiben.


Das ist mal wirklich ein guter Tip. Du sparst nämlich nicht nur die 2 Kg beim Rucksack, du sparst schnell auch noch mal bis zu 5 kg am Inhalt.

Den Unterschied wirst du beim Wandern merken.


da muß ich mal wieder zustimmen. je größer der rucksack ist, um so leichter kommst du in die gefahr unnötigen blödsinn einzupacken.

wie hat mal ein schlauer alter fuchs zu mir gesagt: "meistens ist weniger MEHR auf tour"

hab nen gregory shasta. noch größer hab ich noch nie gebraucht und bin häufig im winter unterwegs.

gruß, marcus

Christine M
17.11.2005, 07:30
Lundhags hat auch ein oder zwei sehr große Rucksäcke. Neulich wurden welche (neu) in ebay angeboten, der Händler (Wolfsknives oder so ähnlich) importiert sie seiner Aussage nach aus Schweden.

Christine

-wf-
17.11.2005, 10:23
habe aktuell den deuter atlas 65+10. bei 23 kilo läßt er sich zwar noch tragen, aber bequem ist es nicht mehr. das zelt paßt nicht vollständig rein, innenzelt und gestänge geht noch an eine seite, das außenzelt muß in einem packbeutel nach draußen.

ich suche auch nach einem größeren rucksack, da ich im nächsten frühjahr für vier wochen nach norwegen will. mein problem ist, daß ich relativ klein bin. ich suche einen rucksack ca 80 liter mit kurzer rückenlänge. gibts sowas, und wenn möglich bezahlbar (bis 300 euro). möglichst mit seitentaschen und in einer unauffälligen farbe (grün, schwarz, dunkelblau).

Rajiv
17.11.2005, 10:33
@wf:

Wenn du nahe der böhmischen Grenze wohnst, dann gäbe es schon einige recht preiswerte Exemplare(das mit einer unauffälligen Farbe kriegt man auch hin).
Leider ist der "Lange Johann" von Fährmann nicht wirklich für kleinere Leute geeignet(eigentlich erst ab 180cm an aufwärts).

Ansonsten kriegst du für <300€ viele gute Rucksäcke, z. Bsp.: Specialist 1 oder 2(für 220€) bzw. Slim Mac 1oder 2(für 250€) von Bach.
Über 300€ kann man (fast!) nur für Arc'teryx, Osprey, Bergans und Norröna ausgeben.

Edit: Wie groß bist du? Eigentlich besser gefragt wäre nach der Rückenlänge, denn darauf kommt es an. Wenn wir die hätten, dann könnte man besser einzelne Rucksäcke empfehlen.

Welche Größe sollte der Rucksack haben? Wenn ich deine Hinweise richtig deute, dann soll er größer als 65 Liter sein. Muß er aber wirklich 100 Liter haben?

Rajiv

-wf-
18.11.2005, 10:46
rückenlänge habe ich eben nachgemessen, 48 cm. insgesamt bin ich 1,65 groß, also sehr klein. die bach rucksäcke hatte ich mir schon angesehen, in hamburg im globetrotterladen. sie haben keine seitentaschen. das sollten sie schon haben um flaschen und essen dort zu verstauen, damit man nicht jedesmal den rucksack abnehmen muß, wenn man unterwegs was essen will. als größe ideal wäre 80+10 liter. daß es 100 liter für meine größe nicht gibt, das ist mir schon klar.
danke erstmal für deine tips, vielleicht kennst du noch ein passenderes modell.

Rajiv
18.11.2005, 13:11
Also Hamburg ist mit guten Outdoor-Läden nicht gerade übersät.
Bleibt wohl bloß der Globe..., es gibt von Bach noch mehr Rucksäcke(die weder im Katalog sind, noch bei denen im regulären Sortiment), weiß nicht, vielleicht hast du Glück und es ist zufällig einer im Laden.
Bach Fat Maxx 2(ca. 80 Liter, aber kein ultraleichter Rucksack, aber sehr solide)
Bach No Mac 2(ca. 85Liter, etwas leichter)
Bach Grand Voyager hat zwar serienmäßig Seitentaschen, aber ist sicherlich zu klein(ca. 65 Liter)

Beide aber unbedingt probieren vor dem Kauf! Weil für deine kurze Rückenlänge fehlen mir dann doch die Erfahrungswerte.

Fehlende Seitentaschen gibt's zum "Nachrüsten", bei Bach schlicht "Side Pockets" genannt. Der Globe... hat welche von Tatonka(ca. 17€) im Sortiment. Diese Variante hat Vor- und Nachteile: Du bist flexibel, aber sie sind natürlich nicht ganz aus "einem Guß".
Ohne dich jetzt in eine bestimmte Richtung drängen zu wollen, aber vielleicht wird deine Ausrüstung doch etwas weniger oder kleiner. Überlege einfach mal, was du bei den letzten Touren zwar mitgeschleppt hast, aber nicht gebraucht hast. Das Erste-Hilfe-Set bleibt selbstverständlich vom Einsparen verschont!

Allgemein noch zu Bach. Es gibt eigentlich nur zwei Fraktionen(bezüglich Bach-Rucksäcken): Begeisterte Anhänger und vehemente Ablehner. Bach hat recht wenig Schnick-Schnack an den Rucksäcken. Die einen sagen: Mehr brauche ich eh nicht. Die anderen meinen: Die Konkurrenz hat viele pfiffige Details. Du mußt selber entscheiden, in welcher Position du dich selber siehst. Du mußt mit dem Rucksack durch die Pampa latschen, nicht ich und auch nicht der Verkäufer. Wenn du kein gutes Gefühl dabei hast, dann muß eine Alternative her.

Persönlich werden bei uns neu nur noch böhmische bzw. polnische(eventuell auch von einem ganz bestimmten rumänischen Hersteller, aber der Transport ist sau-teuer) Rucksäcke gekauft. Weil genauso gut(ich meine sogar besser) wie die in Dtl. normalerweise gängigen Fabrikate, aber nur halb so teuer(oder noch preiswerter). Aber man muß vorher unbedingt probieren, ob die passen. Da Versand von ČR oder Polen nach Dtl. meist nicht möglich(bzw. Rücksenden/Rückgabe/Umtausch problematisch), bleibt nur in diese Länder fahren. Von Dresden kein Problem, von Hamburg... reden wir nicht drüber.

Damit du Alternativen hast, wäre es gut, wenn noch andere(welche mit recht kurzem Rücken!) hier im Forum mal ihre jeweiligen Rucksack-Erfahrungen sagen würden, und entsprechende Empfehlungen geben.

Rajiv

Christine M
18.11.2005, 14:07
1,70 groß, Rückenlänge weiß ich nicht genau, in der Größenordnung den Luna 75 in S von Osprey (2004er Modell), suuuper Tragekomfort, allerdings kein Leichtgewicht, Farbe würde ich nicht unbedingt als unauffällig bezeichnen :bg: .

Christine

Gersprenzfischer
18.11.2005, 14:25
Ich hab vor kurzem zufällig in einem Ranger Outdoor Katalog, die Fa. heisst glaub ich the reckon company mehrere Rücksäcke über 100l gesehen. Die sind aber alle im Military Look, teilweise wenigstens nur oliv ohne tarnflecken. Es gab dort Groß-Rucksäcke von Lowe Alpine!, Berghaus!, Fährmann und andere.
Vielleicht schuast Du Dir mal diesen Katalog an, die haben auch WEB-Seiten. Leider hab ich die Adresse nicht zur Hand.
Das material machte auf dem Papier einen sehr guten Eindruck!

Uwe

Christine M
18.11.2005, 14:29
Ich glaube, so langsam wird es unübersichtlich/durcheinander. Die Frage nach dem ca. 80L-Rucksack wäre vielleicht in einem eigenen Thread besser aufgehoben?

Christine

alexander leisten
25.01.2006, 10:54
Hallo,


ich stehe vor der Kaufentscheidung eines grossen Rucksacks und habe meine Vorauswahl schon getroffen.

Arcteryx Bora 95

Osprey Crescent 110

Gregory Denali Pro

Den Arcteryx finde ich optisch am schoensten allerdings sitzt der etwas wackelig am Ruecken. Das Gregory System hatte ich schon eimal und fand es gut. Erfahrungen mit Osprey habe ich noch nicht gesammelt.

Hat jemand vergleichende Erfahrung mit dem Osprey und dem Arcteryx??
Zu was wuerdet Ihr mir raten (unabhaengig von den Kosten)?


Vielen Dank


Alexander

(Ich bin neu hier und wenn dieser Beitrag an der falschen Stelle stehen sollte bitte ich um Entschuldigung. Die Suchfunktion habe ich auch vorher ausgiebig in Anspruch genommen)

felö
25.01.2006, 11:24
Naja, wenn Du mit dem System von Gregory zurecht gekommen bist, solltest Du gut überlegen, auf etwas anderes umzusteigen.

Arcteryx baut seine Tragesystem sehr aufwändig, scheint aber in der Praxis keinen Vorteil zu bringen - im Gegenteil, ich habe den Eindruck (und auch Erfahrungen mit den einfachen Systemen), daß die nicht konturierten Polsterungen genausogut oder besser funktionieren.


Osprey haben hier einige im Forum und sind wohl sehr zufrieden. Einen direkten Osprey - Arcteryx - Vergleich hat wohl Corton.

In die Auswahl könnte wohl auch der Bach Big Mac kommen, ist sicherlich sehr gut, einfacher aufgebaut und deutlich leichter als die von Dir angesprochenen Modelle. Ein Traum sind/waren auch die alten Danadesign Modelle - schade gibt´s wohl nicht mehr. Weitere Alternative könnte vielleicht MysteryRanch sein (aktuelle Firma vom DanaDesign Gründer Dana Gleason).

Gruß Felö

baeckus
25.01.2006, 13:24
Hallo!
Da ich bis vor ein paar Wochen auch intensiv auf der suche nach einem>75L Rucksack war, habe ich auch die von Dir favoritisierten ausprobiert.
Bei dem Osprey allerdings den 85er,der mir leider nicht gepasst hat.
Wenn er Dir passt, würde ich Dir zu diesem raten.
Er ist unter den drei vollkommen überteuerten, die in Deine engere Wahl gekommen sind noch der mit dem akzeptabelsten Preis/Leistungsverhältnis.
Ich habe zwar gelesen, dass Dir dies relativ egal ist, aber ich denke mir man muss die Preispolitik der Hersteller oder Importeure nicht noch unterstützen.
Erheblich besser als alle drei haben mir die Modelle von Bergans gefallen, letzendlich habe ich mir jedoch denTNF Catalyst gekauft.
Ciao Baeckus
P.S. Laut Aussage von Globetrotter kommt im neuen Katalog eine überarbeitete Bora Serie.

-wf-
25.01.2006, 14:20
bin nach wie vor auf der suche nache dem perfekten rucksack. mir haben die modelle von bergans auch sehr gut gefallen. hab mir den viking 2 bestellt, bekomme ihn aber erst in zwei wochen. ich war froh, endlich einen rucksack mit großem volumen und trotzdem kurzem rücken zu finden. 110 liter, aber für personen ab 1,65m. hoffentlich ist er sein geld wert und paßt auch wirklich. es sollen etwa 30 kg gepäck rein für vier wochen schweden, essen für etwa 14 tage. hat jemand diesen rucksack und kann mir von positiven wie negativen erfahrungen berichten?

baeckus
25.01.2006, 14:30
Hallo!
Ich habe den Alpinist und Powerframe zuhause gehabt und ausgiebig probegetragen.
Klasse Rucksäcke,sehr teuer, aber im Verhältnis zu Gregory und Arcteryx allemal ihr Geld wert.
mir waren sie allerdingsfür meine Vorhaben und Vorgaben zu groß.
Ciao Baeckus

comstar
25.01.2006, 15:13
hallo!
brauch einen neuen rucksack. von der größe würde mir der whitney reichen, finde aber das system mit der trennbaren kraxe ganz gut um entweder mal mein kanu zu tragen, oder am abend irgendwelches holz, etc. zu tragen. bracue aber eigentlich keine 130 liter.
was ratet ihr vom tragesystem /komfort her? gibts alternativen?
gruss comstar

baeckus
25.01.2006, 16:20
Hallo!
Der Powerframe ist absolut riesig, er ist sehr stabil und gut verarbeitet.
Der Hüftgurt und das Tragesystem sind sehr steif ausgeführt.
Bei den Alpinist ist die Konstruktion etwas flexibler.
Die Lastübertragung und der Tragekomfort sind bei beiden sehr gut.
Preis/Leistungssieger all meiner Tests waren die Katangas von Tatonka.
Von dieser Firma gibt es auch eine sehr günstige Kraxe mit einem etwas einfacheren Tragesystem als es die Katangas haben.
Ich habe mal einen älteren Tatonka mit diesem V1-System ausgeliehen gehabt, und fand ihn recht gut.
Diese Kraxe ist kleiner und leichter als der Powerframe, auch erheblich billiger.Schau mal hier:
Klick (http://www.globetrotter.de/de/shop/detail.php?mod_nr=js_31001&artbez=Tatonka+Lastenkraxe&k_id=0412&h_kat=Rucks%E4cke%2C+Taschen%2C+Beutel&u_kat=Rucks%E4cke%3A+81%2B%2B%2B+Liter)
Ciao Baeckus

comstar
25.01.2006, 19:49
hallo!
danke für die schnelle antwort.
das problem beim tatonka ist, dass mir da die 75l nicht ausreichen, hätte am liebsten was mit 90-100, und der finnmark, glaube ich hat 110 l, schaut aber irgendwie wackliger aus als der powerframe. hat jemand erfahrungen zwischen den beiden?
gruss comstar

Corton
30.01.2006, 10:30
ich stehe vor der Kaufentscheidung eines grossen Rucksacks und habe meine Vorauswahl schon getroffen.

Arcteryx Bora 95

Osprey Crescent 110

Gregory Denali Pro

Den Arcteryx finde ich optisch am schoensten allerdings sitzt der etwas wackelig am Ruecken. Das Gregory System hatte ich schon eimal und fand es gut. Erfahrungen mit Osprey habe ich noch nicht gesammelt.
Die Vorauswahl ist schon mal nicht schlecht. Muss es denn wirklich so ein großer Rucksack sein?


Hat jemand vergleichende Erfahrung mit dem Osprey und dem Arcteryx??
Ja, siehe weiter oben im Thread. Ich hatte bzw. hab allerdings jeweils den Vorgänger der aktuellen Modelle (beim Bora außerdem die 80L Variante), glaub aber nicht, dass sich in Sachen Tragesystem großartig was verändert hat.


Zu was wuerdet Ihr mir raten (unabhaengig von den Kosten)?
Bei Rucksäcken kann man im Grunde nur dazu raten, den Rucksack zu nehmen, der zu Dir, Deinem Rücken und Deiner Hüfte am besten passt.

Der Osprey hatte meinem Eindruck nach eine noch bessere Lastübertragung (auf die Hüfte) als der Arc´teryx, allerdings bei sehr steifem Rücken. Der Bora passt sich den Körperkonturen besser an und ist auch umfangreicher ausgestattet. In Sachen Lastenkontrolle sind IMO beide nicht optimal. Der Crescent baut zwischen sich und dem Rücken des Trägers (aufgrund der Steifigkeit) immer eine gewisse Distanz auf und kippt bei abprubten Bewegung leicht von einer Seite zur anderen - in schwierigem Gelände ziemlich unangenehm. Der Arc´teryx ist (wie Du schon sagst) auch ein wenig wackelig. Beim Bora lässt sich diese unangenehme Eigenschaft durch eine gute Packtechnik aber weitestgehend eliminieren, jedenfalls besser als beim Crescent. Die Entscheidung ist wirklich Geschmackssache, die Qualität stimmt bei beiden. Für Lasten über 30kg ist meiner Meinung nach der Crescent besser (aber wer trägt schon gerne mehr als 30kg? :roll:), als Allrounder halte ich persönlich den besser ausgestatteten Bora für geeigneter. Wenn man allerdings den Preis in seine Erwägungen miteinbezieht (Crescent 110: 359 EUR, Bora 95: 529 EUR beim Outdoor Discount), spricht wohl nur noch sehr wenig für den Bora, das PLV ist bei Osprey sicher besser.

Den Denali Pro hab ich lediglich beim Woick mal ein paar Minuten durch die Gegend geschleppt (u.a. weil er auf 490 EUR reduziert war). Der erste Eindruck war sehr gut aber was ist schon ein erster Eindruck? Es gibt hier sicher Leute, die den Rucksack weitaus besser kennen als ich.

Corton

alexander leisten
30.01.2006, 15:35
Danke für die Antworten,

der Rucksack muss ein TNF Expedition 36 (komplett), und einen WM Bison aushalten, deswegen geht auch nichts unter 90l.
Die Sachen kaufe ich ein, wenn ich in den Staaten bin, dann kostet mich der Bora und der Gregory je 300 €, was den Preis (etwas) relativiert.
Dann werde ich wohl besseres Packen üben müssen. :roll:


Alexander

alexander leisten
31.01.2006, 17:30
Ein Nachtrag noch, hat jemand mitlerweile Erfahrung gesammelt mit dem Klättermusen Mjölner und kann sagen, wie die Traglast bei ca. 30 kg aussieht??

Alexander

felö
31.01.2006, 20:15
Wenn Du eh in den Staaten einkaufen willst, schau Dir doch (wie oben geschrieben) die MysteryRanch Teile an (www.mysteryranch.com).

gruß Felö

alexander leisten
31.01.2006, 20:33
Danke für den Tipp,

aber das Design gefällt mir leider nicht.
Erinnert mich an Dana Design.

Alexander

-wf-
20.04.2006, 22:53
wollte noch einen kleinen testbericht vom bergans alpinist 110 liter beisteuern. ich hatte den jetzt auf einer relativ kurzen testtour, 2x15km, mit ca 25 kg gewicht dabei. der rucksack trägt sich wirklich sehr gut, auch mit diesen lasten, und ich bin weder besonders groß noch kräftig.

klar, der preis ist extrem, aber was dafür geboten wird im punkt tragesystem rechtfertigt ihn für mich wieder. die verarbeitung und das material sind auch dem preis entsprechend gut. zu groß ist der rucksack nicht. der höhenverstellbare und abnehmbare deckel läßt eine verkleinerung leicht zu, außerdem gibt es drei kompressionsgurte an jeder seite.

ich habe bei der tour das volle volumen nicht ausgenutzt, vielleicht 80 liter, aber ich bin froh, daß alles reinpaßt und ich nichts draußen befestigen muß. es läßt sich auch einfacher packen, wenn ein wenig mehr platz im rucksack ist, ist dann nicht wie ein puzzle,wo ich kleinteile grade noch in einen winzigen hohlraum quetschen muß.

mein deuter 65+10 liter hat gegenüber dem bergans ein absolut mieses tragesystem. habe ihn neulich mal wieder benutzt, vielleicht 10 kg drin. wo ich jetzt vergleichen kann, ist es mir sehr deutlich aufgefallen.

fazit für mich: lieber etwas mehr geld für einen ordentlichen rucksack ausgeben und gleich was richtig großes nehmen. ich laß mich nicht verleiten zu viel einzupacken, höchstens bei den lebensmitteln.

Umingmaq
21.04.2006, 12:27
Weil der Name nun schon zwei mal gefallen ist, wollte ich noch was zu den Rucksäcken von Mystery Ranch sagen: Habe einen Alpaka und bin damit sehr zufrieden. Es stimmt: Die Optik ist anders und die Details gewöhnungsbedürftig. ABER: Ich habe noch keinen Rucksack getragen, der auch nur annähernd an den Tragekomfort dieses Rucksacks rankommt! Blaue Flecken auf den Hüftknochen gehören seit ich diesen Rucksack trage der Vergangenheit an. Meiner bescheidenen Meinung nach sind das derzeit die besten Rucksäcke auf dem Markt.
Um meine Meinung besser einzuordnen: Habe 10 Jahre im Outdoorfachhandel gearbeitet und die verschiedensten Rucksackmodelle auf langen Touren mit viel Gepäck getragen.

Bacardi
21.04.2006, 12:44
gibt es die MysteryRanch RS auch in Deutschland? hat jemand eine Importeursadresse?

Arik-Buka
30.06.2006, 22:13
Da fallen mir spontan die Modelle Tasmanian Tiger Pathfinder und Einzelkämpfer ein... sind fürs Militär hergestellte Rucksäcke, Preislich ok, super Qualität, Durchdacht und hat auch unter härtesten Bedingungen jeden Cent zurückgezahlt ;)

ricckli
01.07.2006, 16:05
da ich die gleiche Rucksackgröße im Blick hatte habe ich auch ein paar Erfahrungen sammeln können...
Shasta: schweineharter Rücken, verschraubungen des Tragesystems lösen sich schnell
Osprey Crescent: stark gebogener Rücken, schlecht zu beladen
Haglofs Topo90: komischer Rücken, sehr schwer, komische Halterung der Tragegurte
Bora: ganz ok, aber Preis ungerechtfertigt

Habe mich letztlich für den Alpinist 110l von Bergans entschieden: riesiger Hüftgurt, geht bis 40kg, schöne Verarbeitungen, kein schweres Cordura, Deckelfach und Seitentaschen=Gipfelrucksack, mein Rücken hat sich sofort angeschmiegt.
Ausserdem habe ich ihn für 390 im Laden bekommen...

H1LC
01.07.2006, 19:50
Da fallen mir spontan die Modelle Tasmanian Tiger Pathfinder und Einzelkämpfer ein... sind fürs Militär hergestellte Rucksäcke, Preislich ok, super Qualität, Durchdacht und hat auch unter härtesten Bedingungen jeden Cent zurückgezahlt ;)

Dem stimme ich vollkommen zu :D

Am Range Pack (früher Einzelkämpfer) habe ich noch absolut keinen negativen Punkt gefunden.

Lediglich das Tragesystem des Pathfinders ist leider recht schwammig. Außerdem werden bei der aktuellesten Version die Seitentaschen nur noch mit Gurten und nicht wie früher (und heute noch beim Range Pack) zusätzlich mit einem Reißverschluss befestigt. Weiterhin ist das verwendete Material dünner, soll aber die gleiche Stabilität besitzen --> Könnte also ein Vorteil bzgl. des Gewichts sein.



...kein schweres Cordura...

Das ist beim RangePack anders.... :bg: ....

Bundesbär
05.07.2008, 16:56
Hallo,

da hier ja offenbar einige Leute mit Einzelkämpferlehrgangserfahrung sind, wollte ich da mal nachhaken. Ich bin nämlich für den nächsten Einsatz im Spähtrupp eingeplant mit tagelangem Leben im Versteck und dem ganzen Westernkram. Daher soll ich, falls ich noch einen Lehrgangsplatz bekomme, vorbereitend auf den EKL. Für jemanden, der im Stab sitzt, ist so ne Einplanung natürlich ne Offenbarung. :o

Jetzt meine Frage: Reicht der Pathfinder nicht aus? Ich kann mir im Moment noch nicht so ganz vorstellen, was ich mit mehr als 85L soll. Schließlich geht es hier ja um Tage draußen und nicht um Wochen. Und selbst die EKL-Ausstattung sollte ja bei 85L gut unterzubringen sein.
Gibt es noch andere Nachteile? Sonst werd ich mir nämlich tatsächlich den Pathfinder kaufen, da der eben doch knapp 100€ billiger ist. Und ich im täglichen Dienst ja sowieso nie nen 100L Lastenschlepper brauche.

Danke im Voraus

P.S.: Für nen Tipp bezüglich Stiefel wär ich auch dankbar. ^^
P.S.S.: Sorry an alle Antimilitaristen für die Belästigung.

Postfrosch
05.07.2008, 19:20
Daher soll ich, falls ich noch einen Lehrgangsplatz bekomme, vorbereitend auf den EKL.

Herrscht gerade Kandidatenmangel für den EK? Ich dachte der Sommer wäre immer so gut wie "ausgebucht"? :o

Also den EKI (den meinst Du doch, oder?) kann man ohne Probleme mit dem Standard-Bundeswehr-Rucksack machen (dieses 70l Flecktarn Teil). Wenn es eng wird kommt der Schlafsack eben mit den Packriemen oben auf den Deckel und im Gerödel bringst Du auch noch so einiges unter. Manche hatten damals noch den großen Bergans dabei (war geduldet), aber mir war es keine 350 EUR (damals war das noch "günstig" wenn man sieht, was er heute kostet!!) wert - wenn Du natürlich auch privat solche Rucksäcke nutzt, dann den Bergans Alpinist Escape Standard und gut ist.



P.S.: Für nen Tipp bezüglich Stiefel wär ich auch dankbar. ^^

Wie wäre es mit den dienstlich gelieferten? Mehr ist auch nicht erlaubt - ich brauchte für meine Lowa Mountain Boots damals sogar eine ärztliche Tregegenehmigung ^^ Du kannst Dir ja mit Gel-Sohle (gegen Druckbeschwerden) und dünnen Seide-Socken unter den Bw-Socken (gegen Blasen) behelfen.



P.S.S.: Sorry an alle Antimilitaristen für die Belästigung.
Hat sich schonmal jemand bei Dir entschuldigt, dass er Zivilist ist? Also brauchst Du Dich andersrum ja auch nicht "entschuldigen"...

BigKahuna
06.07.2008, 11:33
Hallo,

da hier ja offenbar einige Leute mit Einzelkämpferlehrgangserfahrung sind, wollte ich da mal nachhaken. Ich bin nämlich für den nächsten Einsatz im Spähtrupp eingeplant mit tagelangem Leben im Versteck und dem ganzen Westernkram. Daher soll ich, falls ich noch einen Lehrgangsplatz bekomme, vorbereitend auf den EKL. Für jemanden, der im Stab sitzt, ist so ne Einplanung natürlich ne Offenbarung. :o

Jetzt meine Frage: Reicht der Pathfinder nicht aus? Ich kann mir im Moment noch nicht so ganz vorstellen, was ich mit mehr als 85L soll. Schließlich geht es hier ja um Tage draußen und nicht um Wochen. Und selbst die EKL-Ausstattung sollte ja bei 85L gut unterzubringen sein.
Gibt es noch andere Nachteile? Sonst werd ich mir nämlich tatsächlich den Pathfinder kaufen, da der eben doch knapp 100€ billiger ist. Und ich im täglichen Dienst ja sowieso nie nen 100L Lastenschlepper brauche.

Wenn ich Deinen Post so lese, rate ich Dir bei Deinem Kenntnisstand und Dienstposten vor allem zu einem, nämlich einer vernünftigen Vorbereitung. Ohne Vorbereitung ist jede Investition in einen Rucksack mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Fehlinvestition, weil Du Ihn wegen vorzeitiger Abreise nicht ausnutzen wirst :ignore:

Postfrosch
06.07.2008, 13:15
[...], weil Du Ihn wegen vorzeitiger Abreise nicht ausnutzen wirst :ignore:

Naja, Du weißt doch, wer dann seinen Spaß hat... :bg::ignore:

Bundesbär
06.07.2008, 13:38
Herrscht gerade Kandidatenmangel für den EK? Ich dachte der Sommer wäre immer so gut wie "ausgebucht"? :o

Ich hab ja nicht gesagt, dass ich den Lehrgangplatz schon habe. Aber selbst, wenn ich den nicht kriege, muss ich mich ja trotzdem vorbereiten. Ich bin zwar Truppendienstler und auch noch nicht lange im Stab, aber so von jetzt auf späh umschalten kann ich eben auch nicht.


Also den EKI (den meinst Du doch, oder?) kann man ohne Probleme mit dem Standard-Bundeswehr-Rucksack machen (dieses 70l Flecktarn Teil).

Mein dienstlich gelieferter ist die Jutetasche, da fängt das ja alles schon an. Den Standardrucksack müsste ich mir also auch erst kaufen (und hab halt von dem auch nicht so viel tolles gehört, einschneidende Träger etc...). Aber der wär schon erheblich billiger, keine Frage. Danke für den Hinweis.


Hat sich schonmal jemand bei Dir entschuldigt, dass er Zivilist ist? Also brauchst Du Dich andersrum ja auch nicht "entschuldigen"...

Nee, aber im Grunde ist das ja fast off topic, weil sich für die Militärausrüstung hier ja niemand interessiert außer eben uns Bundis.


Ohne Vorbereitung ist jede Investition in einen Rucksack mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Fehlinvestition, weil Du Ihn wegen vorzeitiger Abreise nicht ausnutzen wirst :ignore:

Danke, sehr informativ. Ich wollte eigentlich ohne Training hinfahren und mich auf meinen geilen Rucksack verlassen. :baetsch:

mrs.frodo
06.07.2008, 13:58
aha. da hab ich mich kürzlich noch gefragt, wozu ein solches volumen erforderlich sein könnte, als ich dies (http://www.globetrotter.de/de/forum/lesen.php?num=7&id=88955&loc=0&thread=88955&area=1&GTID=b00877a3c8b8b74d1ba4a37c232b6f1aa31) las. vielleicht isser ja noch zu haben?

Jaerven
06.07.2008, 15:05
Nee, aber im Grunde ist das ja fast off topic, weil sich für die Militärausrüstung hier ja niemand interessiert außer eben uns Bundis.
Weil sie scheixxe ist :bg:
Wenn sich die Leuts in Afgahnistan schon Tschibo- Ausrüstung besorgen...:roll:

Mephisto
06.07.2008, 15:09
Warum soll der keine gute Ausrüstung haben? Der hat doch auch besseren Kaffee als der Bund :baetsch: Und der einzige Unterschied von privat besorgter Militärkleidung ist dass diese in China oder Vietnam gefertigt wurde, die offizielle deutsche Bundeswehrkleidung in (Ex-)Jugoslawien :grins:

Ouija
09.07.2008, 03:50
@Bundesbär:

Die Ausrüstung für den EK1 passt mit Biegen und Brechen in den Flecktarn-Rucksack, das ist dann aber eher ne Notlösung.
Der Rucksack lässt sich auch bei mehr als 10kg sehr bescheiden tragen wie ich finde, selbst mit Koppel (-> Hüftgurt-Ersatz).
Aber wenn du dir den gönnen willst, dann kannst du den entweder mit Sondergenehmigung vom Chef über den NDF beziehen (hat ein Kamerad von mir gemacht), oder für ~30€ gebraucht im Nato-Shop beziehen.

So kacke das Ding eigentlich ist, er hat mir bislang gute Diente geleistet und den alten Jägerrucksack voll und ganz abgelöst.

Bei den Schuhen kenn ich als Alternative nur die Lowa Bergstiefel GTX, hab die selbst und die sind im Vgl. zu den Kampfstiefeln einfach nur göttlich :D
Hab aber das Gefühl, dass sie nicht ganz so hoch sind, deshalb sind wohl Gamaschen bei entsprechender Witterung sehr zu empfehlen.

Postfrosch
09.07.2008, 10:41
Bei den Schuhen kenn ich als Alternative nur die Lowa Bergstiefel GTX, hab die selbst und die sind im Vgl. zu den Kampfstiefeln einfach nur göttlich :D
Hab aber das Gefühl, dass sie nicht ganz so hoch sind, deshalb sind wohl Gamaschen bei entsprechender Witterung sehr zu empfehlen.

Der LOWA Mountain Boot ist der Schuh, der auch bei den Gebirgsjägern ausgegeben wird. Er ist im Schaft etwas kürzer ("offizieller" Ausrüstungsgegenstand der Bw).

Der LOWA Combat Boot entspricht dem Mountain Boot und hat den hohen Schaft, wie er auch bei den dienstlich geliferten Standard-Kampfstiefeln zu haben ist (kein "offizieller" Ausrüstungsgegenstand der Bw).

Beide Modelle basieren übrigens auf dem Tibet GTX, nur dass man die Verbesserungen dort (hochgezogene gummierte Kante etc.) nicht übernommen hat. Habe den Mountain Boot mittlerweile privat und finde, dass es nichts besseres als pflegeleichtes Glattleder gibt! :)


Es gibt von Lowa auf der Homepage (http://www.lowa.de/german/produkte/produkte.php) Bilder zu den Schuhen:
Specials --> Taskforce --> Men --> auf der 1. Produktseite

Ouija
09.07.2008, 12:51
Der LOWA Mountain Boot ist der Schuh, der auch bei den Gebirgsjägern ausgegeben wird. Er ist im Schaft etwas kürzer ("offizieller" Ausrüstungsgegenstand der Bw).


Pahaha, was ich nicht glaube ... :D

Die BW Bergstiefel sind 100pro nicht von Lowa, das sind viel günstigere "ähnliche" Schuhe:

http://www.ranger-onlineshop.de/128800G-.ahtml

Glaub mir, ich hab auch die BW-Treter schon gesehn, und die machen nichtmal einen halb so hochwertigen Eindruck ...

Postfrosch
09.07.2008, 13:30
Pahaha, was ich nicht glaube ... :D

Die BW Bergstiefel sind 100pro nicht von Lowa, das sind viel günstigere "ähnliche" Schuhe:

http://www.ranger-onlineshop.de/128800G-.ahtml

Glaub mir, ich hab auch die BW-Treter schon gesehn, und die machen nichtmal einen halb so hochwertigen Eindruck ...

Nö, glaub Dir nicht! :baetsch:

Die Bundeswehr hat Stiefel von Meindl und von Lowa bezogen in verschiedenen Varianten.

Ich hatte und habe dienstlich gelieferte Lowas mit Vibram Sohle nicht nur gesehen, sondern auch getragen. Da hier OT, können wir ja einen neuen Thread aufmachen...

BigKahuna
11.07.2008, 16:08
Die BW-Bergstiefel wurden früher (vor 2000) von Meindl und Lowa nach der gleichen Spezifikation gefertigt. Heute kommen die Treter von Haix. Die Qualität reicht völlig aus, wenn man für die Stiefel nix bezahlen muss und sie immer wieder kostenlos gegen neue Tauschen kann (dienstlich geliefert). Ansonsten einfach auf die Militärversionen der großen bekannten Hersteller zurück greifen. Die kosten zwar etwas mehr, sind aber IMO nicht um Welten jedoch spürbar besser.

Ich habe noch zwei Paar von den BW-Tretern und werde mir trotzdem ein Paar vernünftige zivile Stiefel zulegen, weil mir die BW-Bergstiefel einen Tick zu weich sind für schweres Gelände+schwerem Rucksack (bei 1,89m/92kg).

Vibram-Sohle hatte bei mir noch kein dienstlich gelieferter Bergstiefel, egal ob von Meindl, Lowa oder Haix. Die BW fordert wohl eine dickere Sohle um bessere Isolationwerte zu erzielen - ziemlich erfolglos, wie ich finde. Dann lieber die dünnere Vibram-Sohle, aber dafür bei Glätte mehr Bodenhaftung, die jetzt nicht so berauschend ist.

hasufell
16.07.2008, 02:05
ich kann -wf- und ricckli nur zustimmen

hab mir auch den Alpinist II geholt bei http://www.wildwasser-laden.de/ wo er (noch) im Angebot ist und die Lieferzeit auch nicht 3 wochen o.ä. dauert (Alpinist I z.b. muss erst verschifft werden).
Wollte ja erst den Alpinist I, weil ich vor großen Rucksäcken auch nicht zurückschrecke, aber der IIer tut es auch. Genug Platz für standardkram Winterausrüstung, Wasser und ne Menge Proviant und dann ist immer noch platz, was aber nicht heisst, dass der Rucksack rumeiert.
Alles sauber komprimierbar und zuschnürbar.

ich les hier ja auch ständig was von 85liter rucksacken maximum u.ä. und im Laden hatten die auch nix größeres, aber v.a. wenn man längere Tour machen will und vll Winter dazu, kannich nich wirklich nachvollziehen wie das alles gepackt werden soll ohne dass die Hälfte draußen am Rucksack runterhängt und bei Regen nass wird...