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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Tipps zum umweltverträglichen Endurowandern



HUIHUI
30.07.2014, 20:43
Im Kontext des LNT soll auch das europaweit beliebte Endurowandern betrachtet werden, schließlich ist dabei die Möglichkeit zur Umweltschädigung leicht gegeben.

Folgende Tipps können als "LNT-Basics" angesehen werden:

- Kette vor der Ausfahrt mit Lappen abwischen, so wird weniger Kettenöl bei Bachdurchfahrten in die Natur eingebracht
- Motor vor der Ausfahrt in einer PKW Waschbox abspritzen, so können eventuell verölte Erdbrocken nicht wieder in den Wald getragen werden
- Reifen ohne FIM Freigabe aufziehen. Die FIM-Freigabe ist eine Begrenzung der Profiltiefe. Vollcross-Reifen haben wesentlich besseres Profil, so kann ohne Schlupf gefahren werden
- Fahrt möglichst ohne Schlupf: Wenn das Hinterrad wenig durchdreht wird weniger Erde aufgerissen, es ist ein schonenderer Fahrstil für die Umwelt
- Möglichst fahrten nach Regen oder Feuchtezeiten vermeiden um Flurschäden zu minimieren.
- Fahrten durch Sandwege oder steinigen Untergrund sind normalem Boden vorzuziehen, hier ist praktisch keine Flurschädigung möglich
- Das 4-Takt Motorrad ist generell dem 2-Takter zum Endurowandern überlegen außerhalb von Wettbewerben, es ist umweltverträglicher und leichter zu dosieren.
- Tanken von E10 vermeiden, es wird nur mehr Benzin verbraucht und ggf. auch der Motor beschädigt
- Bei Hasen- und Kaninchenbesatz langsam fahren, so können die Tiere in Sasse/Bau flüchten. Bei Flucht während der Durchfahrt ist das Risiko erhöht von Tieren in einen Unfall verwickelt zu werden.
- Wege oft ändern, vermehrte Befahrung verhindert eine Erholung des Flurs.

Ich freue mich auf weitere Tipps von euch!

anja13
30.07.2014, 20:45
Willst Du stänkern oder was soll das?

Fjaellraev
30.07.2014, 20:57
Natürlich hat das Thema Konfliktpotential, aber das heisst ja nicht dass es dafür eröffnet wurde, also halten wir den Ball doch mal flach und bleiben beim Thema.
Einige der Tipps können ja auch auf die Fortbewegung mit dem Mountainbike übertragen werden - und da schreit hier niemand auf.
Kein Tipp, da selber kein Motoradfahrer, aber eine Frage: Kann man mit einem reduzierten Reifendruck die Einwirkung auf den Boden beeinflussen? Gefühlsmässig würde ich sagen: Ja.

Niedrigtourig fahren um die Geräuschbelastung zu reduzieren.

Gruss
Henning

HUIHUI
30.07.2014, 21:29
Willst Du stänkern oder was soll das?

Naja, es geht hier um Outdoor Umweltverträglich. Da ist die Frage ob es um UMWELTVERTRÄGLICHERE Durchführung von Outdooraktivitäten geht oder um VORGEBLICH UMWELTVERTRÄGLICHE Durchführung von Outdooraktivitäten. Das ist eine richtige Grundsatzdiskussion die aber doch nichts für den Thread hier ist.
Ich kenn mich u.a. mit dem 2-Rad Betrieb mit und ohne Motor ein bisschen aus, da in beiden Bereichen gerne "halbstarke" unterwegs sind finde ich es sinnvoll genau da Themen anzusprechen wie die Sportarten umweltverträglicher und trotzdem fun sein können. So ist auch die Akzeptanz größer.

Die Frage ob ein Endurowanderer aus Aachen in den Vogesen der Umwelt eher Schadet als ein vorgeblich besonders Umweltbewusster Trekker aus Oer Erkenschwik beim jährlichen Trekking in Nepal kann sogar relativ klar beantwortet werden, ob da der Trekker in Nepal besser abschneidet ist sehr zu bezweifeln.

Daher -> mach doch eventuell einen Grundsatzthread irgendwo auf um diese sinnvolle Diskussion zu führen!

Edit:
Ich hoffe jedoch du möchtest nicht anderen Leuten legale Hobbys verbieten nur weil es nicht in dein Weltbild passt, da müsste dann doch jede Flugreise nach sonstwo verboten werden, oder?

Sandmanfive
30.07.2014, 21:49
Ich mach hier vorläufig zu. Sobald der zuständige Moderator Zeit für eine Prüfung und Meinungsbildung hatte, wird entschieden ob hier wieder aufgemacht wird oder nicht.

Dominik
01.08.2014, 11:05
Da wir auch in anderen Bereichen motorisierte Erfahrungsberichte haben (z.B. Reiseberichte), wäre es inkonsequent in diesem Unterforum das Thema zu schließen.

Ich denke sogar, es ist sinnvoll, dieses Thema mal anzusprechen. Motorisierte Reiseberichte (z.B. Bootsfahrten in Sibirien) stoßen hier im Forum auf reges Interesse. Gleichzeitig wurde dort der LNT-Gedanke immer negiert.
Das diese Art von Outdoorerlebnis jedoch auch unter LNT-Aspekten angegangen werden kann, zeigt das Erstposting dieses Threads.

LNT und motorisiertes Outdoorerlebnis ist sicherlich eine Grundsatzdiskussion wert. Wo ist die Grenze?
Wer das diskutieren möchte, kann gerne dazu einen neuen Thread starten.
Dieser Thread bleibt jedoch ausschließlich für LNT-Tipps für Endurowanderer vorbehalten.
Damit das funktioniert, wird OT gelöscht.

Viele Grüße
Dominik

Chouchen
01.08.2014, 11:30
Danke, das finde ich eine gute Lösung.
Und ausserdem interessiert mich das Thema sehr.

Ditschi
01.08.2014, 12:15
Frau Dingsbumsdottir zurücK ?

Interessiert mich auch. Hatte auch mal eine 125er Enduro und bin damit in DK zum Angeln gefahren.

Ditschi

khyal
12.08.2014, 16:49
Auf den Pisten bleiben also z.B. nicht Serpentinen "abkuerzen", Verbotsbereiche (wo es nicht aus Haftungsgruenden ist) einhalten

Ruecksicht auf Andere, also Schrittempo oder anhalten bei entgegenkommenden Wanderern o.A.

Klar hilft niedriger Luftdruck, Schlupf zu vermeiden, in der Sandwueste kein Problem (habe dann bei Rueckkehr auf Asphalt u.A. mit kleinem Kompressor wieder normalen Druck hergestellt), aber bei Steinuntergrund hoehere Belastung fuer Felge

Im Gebirge nicht in den fruehen Morgenstunden oder gar nachts fahren, "verschreckt"/jagt deutlich mehr Tiere durch die Gegend

Ich wuerde klar entgegen obiger Empfehlung keine Reifen ohne Freigabe aufziehen, wenn doch mal irgendwo die Rennleitung steht oder man in eine Routinekontrolle kommt, wird es sonst richtig teuer, gibt Punkte und evtl ist sogar der Versicherungsschutz futsch

Das Motorrad in einem Wartungszustand halten, dass nirgendwo Oel o.A. austritt, ein Kettenspray verwenden, das nicht bei den ersten Wassertropfen abgewaschen wird

Keine Vollcross-Reifen o.A. durch hohes, "scharfkantiges" Profil deutlich mehr Belastung fuer weiche Boeden, wer fahren kann, kommt auch gut mit zugelassenen Reifen durch


Keine Querfeldein-Fahrten, absolut tabu

Es gibt genuegend Gegenden und Pisten, wo man sich "austoben" kann, ohne uebermaessige Flurschaeden zu verursachen, Wild durch die Gegend zu hetzen oder Wanderer und MTBler zu belaestigen...
z.B.
die alten "Kriegspisten" in den Alpen, viele inzwischen leider gesperrt, wegen zuviel ruecksichtslosen Vollgas / Vollcross-Idioten...
Kreta, es gibt von einem Griechen einen richtig dicken Endurofuehrer
Wuestenstaaten z.B. Tunesien (die Jungs da koennen natuerlich ueberhaupt nicht nachvollziehen, warum Du mit der Enduro lieber ueber die Wellblechpiste fliegst oder im Gebirge rumcruised, statt die schoenen Asphaltstrassen zu benutzen und man sollte richtig fahren koennen und GPS benutzen koennen, dann isses ein Traum...)

cast
14.08.2014, 12:01
- Bei Hasen- und Kaninchenbesatz langsam fahren, so können die Tiere in Sasse/Bau flüchten. Bei Flucht während der Durchfahrt ist das Risiko erhöht von Tieren in einen Unfall verwickelt zu werden.


So, so der Hase flüchtet in die Sasse?:hahaa::roll:


und die umweltverträglichste Art des Motorradfahrens findet immer noch auf der Straße statt.

khyal
14.08.2014, 15:32
....und die umweltverträglichste Art des Motorradfahrens findet immer noch auf der Straße statt.

Mt Sicherheit, aber ist halt wie mit den Jaegern und Gruengewandeten, da waere es auch umweltvertraeglicher, wenn die ihre SUV und sonstigen Fahrzeuge auf der Strasse stehen lassen und ihre Beine benutzen wuerden.

Und in diesem Thread geht es ja nun darum, Tips zu geben fuer Diejenigen, die es nun mal vorziehen, haeufiger nicht auf Asphalt zu fahren, wie man das eben moeglichst nachhaltig macht.

Ich fahre seit ca 40 Jahren motorisiertes Zweirad, ist auch neben MTB mein Alltagsgefaehrt und bin auch viel in div Laendern ueber Pisten (manchmal auch recht Krasse) gefahren.
Das hat mir ueber die Jahre durch die antrainierten, automatischen Reaktionen bei Wegrutschen u.A. mit Sicherheit manchen Sturz oder Unfall auf der Strasse, gerade im Winter, oder wenn mal wieder ein Dosenfahrer am Pennen war, erspart.

Imho haengt der angerichtete Schaden nicht so sehr davon ab, ob jetzt jemand vorher in der Tankstelle mit dem Dampfstrahler seine Enduro poliert :bg:, sondern

- mit welcher Kopfeinstellung verlasse ich den Asphalt, bin ich mir dessen bewusst, dass ich in einen Raum eintauche, in dem ich mit einem motorisierten Fahrzeug eigentlich aehnlich wenig verloren habe, wie eine Kuhherde auf der AB, bin ich mir drueber bewusst, dass ich (genau wie laut labernde Wandergruppen o.A.) durch das Motorgeraeusch jede Menge Tiere aufschrecke, versuche ich wirklich so schonend wie moeglich zu fahren, also niedertourig, entsprechend leise, so wenig Drehmoment wie moeglich auf´s Rad, nur softe Bremsungen, keine mit blockierenden Raedern, jegliches "Potenzgehabe" wie Gasstoesse, Wheelies, Spruenge usw unterlasse ?

- Wird schon durch die Auswahl des Motorrades massiv beeinflusst :
Crosser sind nicht dafuer gebaut langsam, schonend und leise durch´s Gelaende bewegt zu werden, sind nett, um sich auf Motorcross-Strecken auszutoben, aber fuer normales Gelaende nicht fuer "nachhaltiges" Fahren geeignet.

Leichte Viertakt-Enduros mit genuegend Durchzug im Drehzahlkeller schon eher, hier kann aber Untermotorisierung auch deutlich schaden, mit einer 250 ccm Standard-Enduro komme ich bei Steigungen im niedrigtourigen Bereich, je nach Beladung und Gewicht sehr schnell an eine Leistungsgrenze, dass mir eigentlich gar nix Anderes uebrig bleibt, als schnell mit entsprechendem Schlupf und dadurch verursachter Bodenerosion und Geraeusch-Entwicklung zu fahren, wo ich mit genuegend Hubraum mit Standgas extrem langsam durchtuckern kann, die etwas hoehere Belastung durchs hoehere Leergewicht spielt da im Vergleich keine Rolle
Manche Trial-Maschine waere auch nett, aber bei Reisen halt weder fuer die Anfahrt tauglich, noch passt vernuenftig Zeltgepaeck drauf

Reifen, klar kommt im Gelaende grad ein Newbies mit irgendwelchen scharfkantigen, tiefprofiligen Vollcross-Reifen besser zurecht, aber die Dinger richten deutlich mehr Schaeden an, also lieber vernuenftig fahren lernen, dann kommt man auch mit gemaessigten Reifen zurecht

Fahren lernen, mit Erfahrung und Fahrtechnik richtet man deutlich weniger Schaeden an, vernuenftig im Gelaende fahren, kann man je nach Begabung nach 10-50.000 Gelaende-km, aber ein Enduro-Fahrtraining, oder ein erfahrener Kollege, der eine die Tricks zeigt, kann da Wunder wirken.

Und nie nie die Pisten verlassen und querfeldein durch den Wald oder´s Gebirge pfluegen.

Flachlandtiroler
14.08.2014, 16:53
OT ausgelagert, siehe Post #6 (https://www.outdoorseiten.net/forum/showthread.php/81452-Tipps-zum-umweltvertr%C3%A4glichen-Endurowandern?p=1323757&viewfull=1#post1323757)

khyal
14.08.2014, 21:54
@Moderatoren

Hey ihr Beiden,

ich finde das absolut klasse, wie engmaschig und reflektiert ihr diesen Thread betreut, der mit Sicherheit fuer viele im Forum viel Konfliktstoff birgt, aber ich es genau wie ihr, fuer wichtig halte, dass diese Hinweise mal gegeben werden, wenn nicht hier, wo sonst :bg:

Ich habe haeufig unterwegs Endurofahrer bzw noch haeufiger Crosser auf evtl heftiges Verhalten angesprochen, natuerlich gibt es auch die "Nach mir die Sinflut Assis", aber so Einige haben schlichtweg die Infos nicht gehabt und sind nach einem relaxten Gespraech ganz anders weitergefahren...

ryo
22.08.2014, 00:55
Ich finde den Thread auch ganz gut. Manch einer kann hier damit nichts anfangen, klar, aber das ist beim MTB oft ja auch schon der Fall. Ich selbst habe auch keinen Motorradschein, was aber seit es in großer Verfügbarkeit ATV/Quads gibt ja kein Hindernis mehr ist.
Auch hier ist man sicher besser beraten ein ATV statt eines kleinen quirligen Sportquads zu benutzen (die kleinen haben bisweilen eine recht unangenehme Soundkulisse und fallen mir im Straßenverkehr immer eher unangenehm auf, während ein ATV was letztens neben mir an der Ampel stand recht dezent dagegen war). Zudem gibt es ATV auch als Allrad, was wesentlich bodenschonender sein dürfte.

HUIHUI
22.09.2014, 16:18
Ich finde den Thread auch ganz gut. Manch einer kann hier damit nichts anfangen, klar, aber das ist beim MTB oft ja auch schon der Fall. Ich selbst habe auch keinen Motorradschein, was aber seit es in großer Verfügbarkeit ATV/Quads gibt ja kein Hindernis mehr ist.
Auch hier ist man sicher besser beraten ein ATV statt eines kleinen quirligen Sportquads zu benutzen (die kleinen haben bisweilen eine recht unangenehme Soundkulisse und fallen mir im Straßenverkehr immer eher unangenehm auf, während ein ATV was letztens neben mir an der Ampel stand recht dezent dagegen war). Zudem gibt es ATV auch als Allrad, was wesentlich bodenschonender sein dürfte.

Auch wenn ich kein ATV/Quad fahre: Es wird kaum eine bessere Möglichkeit geben so Flurschonend offroad zu fahren, vor allem mit Motor.Es gibt auch dieses 6-Rad ATV welches auch schwimmt, das wäre evtl mal ein interessantes Tourenfahrzeug, je nach Region :)

berni71
22.09.2014, 17:06
Leider habe ich die ausgelagerte Diskussion jetzt nicht gefunden.

Das Thema finde ich auch interessant, auch wenn ich derzeit noch keine Enduro oder ein anderes Motorrad habe.

Seit einigen Jahren gehe ich aber mit offenen Augen durch die Gegend und frage mich, wo man denn überhaupt legal abseits geteerter Wege in Deutschland fahren darf.

Im Schwarzwald sind mir schon auf einem Trail mal 2 Enduros entgegengekommen, die waren sicherlich nicht legal unterwegs.

Ich könnte mir maximal vorstellen, dass man vielleicht als Jäger oder Förster mit der Enduro durch den Wald darf.

Aber für Otto Normalbürger ist doch alles gesperrt, selbst alle Feldwege bei uns haben entsprechende Verbotsschilder bzw. nur "landwirtschaftlicher Verkehr frei".

Dominik
23.09.2014, 20:19
Hier geht es nicht darum bestimmte Klientel zu diskutieren / stigmatisieren, sondern um Tipps für ein umweltverträglichen Umgang beim Endurowandern. OT daher gelöscht.

Waldliebhaber
16.10.2014, 14:25
Hallo,

ich bin von 2004 bis 2014 regelmäßig durch deutsche Wälder und über Feld und Flur enduriert.
Mit sehr leisem Auspuff, rücksichtsvoll gegenüber Wanderern, Reitern (anhalten, Motor aus), etc. und ohne großartig zu räubern, den Boden aufzufräsen und unnötig Spuren zu hinterlassen.

Und trotzdem gab es auf so gut wie jeder Ausfahrt Ärger.
Das ging vom Wanderer, der sich einem in den Weg gestellt hat oder während der langsamen Vorbeifahrt mit dem dem Spazierstock nach einem geschlagen hat, bis hin zu aufgebrachten Landwirten, die einem ihr Feldwerkzeug hinterhergeschmissen haben.

Mehrfach wurden wir regelrecht mit Autos oder landwirtschaftlichen Fahrzeugen verfolgt.

Und das alles bei absolut korrekter Fahrweise und einem mehr als rücksichtsvollen Umgang mit Mitmenschen und Natur.

Daher habe ich das Ganze 2010 an den Nagel gehängt. War den Stress einfach nicht wert.

Fazit: In Deutschland kann man nicht entspannt Enduro fahren.

Pfad-Finder
16.10.2014, 15:27
@waldliebhaber: Und das, obwohl Du sicher Schilder wie "Waldweg - Gesperrt für Kraftfahrzeuge und Gespanne außer Forstbetrieb (http://www.hermes-printec.de/ibase/module/medienarchiv/dateien/produktbilder/0302.gif)" oder die Verkehrszeichen 250 (http://www.sicherestrassen.de/VKZKatalog/Frameaufbau.htm?http://www.sicherestrassen.de/VKZKatalog/Kat250.htm), 255 (http://www.sicherestrassen.de/VKZKatalog/Frameaufbau.htm?http://www.sicherestrassen.de/VKZKatalog/Kat255.htm), und 260 (http://www.sicherestrassen.de/VKZKatalog/Frameaufbau.htm?http://www.sicherestrassen.de/VKZKatalog/Kat260.htm) peinlich genau beachtet hast?

Waldliebhaber
16.10.2014, 17:58
@waldliebhaber: Und das, obwohl Du sicher Schilder wie "Waldweg - Gesperrt für Kraftfahrzeuge und Gespanne außer Forstbetrieb (http://www.hermes-printec.de/ibase/module/medienarchiv/dateien/produktbilder/0302.gif)" oder die Verkehrszeichen 250 (http://www.sicherestrassen.de/VKZKatalog/Frameaufbau.htm?http://www.sicherestrassen.de/VKZKatalog/Kat250.htm), 255 (http://www.sicherestrassen.de/VKZKatalog/Frameaufbau.htm?http://www.sicherestrassen.de/VKZKatalog/Kat255.htm), und 260 (http://www.sicherestrassen.de/VKZKatalog/Frameaufbau.htm?http://www.sicherestrassen.de/VKZKatalog/Kat260.htm) peinlich genau beachtet hast?

Wenn man diese Schilder beachtet, dann kann man gleich das MTB nehmen oder zu Fuß gehen.
Waldwege ohne diese Schilder wird man in DE nämlich so gut wie nicht finden.

Problematisch waren komischerweise oft genau die Leute, die privat oder beruflich mit dem Harvester durch den Wald fahren und 50 cm tiefe Furchen hinterlassen. Da konnte man sich dann immer die Predigt von Vegetations- und Bodenschäden anhören. :hahaa:

Das Problem sind die vielen Hohlköpfe, die mit FIM-Reifen und offenen Krawalltüten durch die Botanik fräsen (gerne auch über bestellte Äcker) und damit den Ruf der gesamten Szene komplett ruiniert haben :roll:

Pfad-Finder
16.10.2014, 19:03
Wenn man diese Schilder beachtet, dann kann man gleich das MTB nehmen oder zu Fuß gehen.

Danke für die ehrliche Antwort, genau dieses Verhalten hatte ich vermutet. Allerdings sind diese Schilder genau so gedacht, wie Du es beschreibst, Herr "Waldliebhaber".:roll:

Waldliebhaber
16.10.2014, 19:32
Ich sehe ehrlich gesagt kein Problem darin, mit einer flüsterleisen Enduro langsam einen Waldweg entlang zu tuckern.

Im Gegensatz zu vielen Jägern und Förstern sind bzw. waren wir nie wie Walter Röhrl zu seinen besten Zeiten unterwegs.
Aber die dürfen das ja. Schließlich ist Forstverkehr frei ;-)

Wir fahren lieber 2-3x im Jahr in Spanien oder Italien.
Da ist das alles problemlos möglich. Man nimmt gegenseitig Rücksicht aufeinander und alles ist in Butter.
Und über ein paar lächerliche Stollenabdrücke im Boden regt sich da auch keiner auf.

Die Menschen in Ostdeutschland sind dbzgl. auch wesentlich entspannter.
Da kann man sogar noch relativ große Enduro-Events ohne größere Probleme durchziehen.
Versucht das man hier in Bayern. Ha-Ha! :hahaa::roll:

cast
16.10.2014, 22:05
Aber die dürfen das ja.

Ja, denn die haben einen zwingenden Grund und damit eine Genehmigung des Grundeigentümers.
Die fahren auch nicht spazieren.
Nur deswegen dürfen die und zwar auch nur in ihrem Revier und nicht überall.

ToughWeather
07.12.2014, 18:30
Ich denke der Nutzen des Kraftfahrzeugs sollte über dessen Gebrauch entscheiden.

Muss ich unbedingt mit dem Motorrad größere Strecken durch die unerschlossene Natur zurücklegen?
Wenn diese Frage mit Nein beantwortet wird sollte ja alles klar sein..Ähnlich wie Formel1 :bg:

khyal
07.12.2014, 19:32
Koennt ihr bitte mit eurer Grundsatz-Diskussion nicht diesen Thread zerfleddern, hier ist das Thema ein Anderes...

Waldliebhaber
09.12.2014, 13:49
Das hier ist die Zukunft des Endurofahrens. Jedenfalls in heimischen Wäldern:

http://www.ktmfreeride-e.com/de

Hätte ich die Kohle übrig, dann würde das Gerät schon in der Garage stehen.

khyal
09.12.2014, 18:12
Das hier ist die Zukunft des Endurofahrens. Jedenfalls in heimischen Wäldern:

http://www.ktmfreeride-e.com/de

Hätte ich die Kohle übrig, dann würde das Gerät schon in der Garage stehen.

Naja ein E-Mopped macht ja jetzt nicht so den Super Unterschied, der Motor ist leiser und evtl hat es unterm Strich weniger Emissionen (das kommt halt drauf an, wie der Strom erzeugt wurde).

Aber inwieweit Enduro fahren moeglichst umweltvertraeglich ist, haengt vor allem vom Verhalten des Fahres ab.
Wenn auf so´m Ding ne Knalltuete sitzt, die quer durch die Botanik fraest, sich nicht ruecksichtsvoll gegenueber Fussgaengern, Radfahrern usw verhaelt, ist das deutlich heftiger, als wenn jemand mit nem leisen, gut gewarteten Benzinmopped, die Wege nicht verlassend mit Skills und vorsichtiger Gashand unterwegs ist.

Pfad-Finder
09.12.2014, 19:40
Naja ein E-Mopped macht ja jetzt nicht so den Super Unterschied, der Motor ist leiser und evtl hat es unterm Strich weniger Emissionen (das kommt halt drauf an, wie der Strom erzeugt wurde).

Aber inwieweit Enduro fahren moeglichst umweltvertraeglich ist, haengt vor allem vom Verhalten des Fahres ab.
Wenn auf so´m Ding ne Knalltuete sitzt, die quer durch die Botanik fraest, sich nicht ruecksichtsvoll gegenueber Fussgaengern, Radfahrern usw verhaelt, ist das deutlich heftiger, als wenn jemand mit nem leisen, gut gewarteten Benzinmopped, die Wege nicht verlassend mit Skills und vorsichtiger Gashand unterwegs ist.

Das Geräusch ist auf jeden Fall ein Unterschied. Und stinken tuts auch nicht, jedenfalls nicht in der freien Wildbahn. Ich würde aber eher ein E-Bike nehmen, das mehr nach Fahrrad aussieht - also ein S-Pedelec-, um dem Großteil der möglichen Diskussionen aus dem Weg zu gehen.

Das Knalltüten-Problem ist hier im Forum nicht lösbar und existiert selbst bei Fahrrädern ohne Unterstützung, wie cast sicherlich bestätigen wird.

khyal
09.12.2014, 21:01
Das Geräusch ist auf jeden Fall ein Unterschied. Und stinken tuts auch nicht, jedenfalls nicht in der freien Wildbahn. Ich würde aber eher ein E-Bike nehmen, das mehr nach Fahrrad aussieht - also ein S-Pedelec-, um dem Großteil der möglichen Diskussionen aus dem Weg zu gehen.....

Auh ja und dann mit einem Pedelec zuerst mal 1000-3000 km Anreise und dann das Ding durch die Pampa schieben, denn vernuenftig Enduro fahren damit mit Gepaeck, Wasservoraeten. ist nicht drin.

Kann das evtl sein, dass Du mit Enduros nix zu tun hast ? :bg:

Villeicht ist Dir deswegen der Slang unvertraut, Mopped wird generell fuer Motorraeder verwendet.
Nach meinen Erfahrungen (knapp 3/4 Millionen Motorrad-km, u.A. viele Reiseenduros) braucht man, um auf schwierigeren Pisten durchzukommen und moeglichst wenig Flurschaeden anzurichten, Drehmoment, Drehmoment kommt vereinfacht gesagt aus Hubraum, fuer die Anreise brauchst Du Leistung, um mit vollem Reisegepaeck in vernuenftigem Tempo sicher anzureisen.

Macht mit Sicherheit auch mit nem Pedelec Spass Touren zu fahren, macht mir ja auch Spass mit dem Mountainbike mit Zeltgepaeck unterwegs zu sein und es gibt viele Gebiete, da wuerde ich nie mit einem motorisierten Teil reinfahren, aber das ist hier nicht das Thema, hier geht es um Enduro...

uli.g.
09.12.2014, 22:06
Das hier ist die Zukunft des Endurofahrens. Jedenfalls in heimischen Wäldern:

http://www.ktmfreeride-e.com/de

Hätte ich die Kohle übrig, dann würde das Gerät schon in der Garage stehen.

Ein E-Moped für 12T -Stutz? :o - Sorry, da muss ich leider passen.......

khyal
09.12.2014, 22:56
Ein E-Moped für 12T -Stutz? :o - Sorry, da muss ich leider passen.......
11 kW bei 110 kg, da muessten ja meine Transalps mehr als ne Harley wiegen, um auf das gleiche Leistungsgewicht zu kommen, mal davon abgesehen, dass so wenig Leistung zu wenig zum relaxten, naturschonenden Fahren ist....
Keine Moeglichkeit Gepaeck draufzupacken, Mini-Reichweite (KTM giibt Akku 2,6 kWh an, wenn das kein Fehler ist, hat man bei voller Leistung 15 min Fahrzeit)...
Dazu noch der Apothekenpreis...Ach nee, muss nicht wirklich...

Pfad-Finder
09.12.2014, 23:16
Kann das evtl sein, dass Du mit Enduros nix zu tun hast ? :bg:

Ja. Außer wenn die brandenburgische Dorfjugend mit abgeschraubten Nummernschildern und Schalldämpfern durch die hiesigen Wälder brettert und es noch minutenlang nach Benzinmotor ohne Kat stinkt. Würden diese "Knalltüten" auf S-Pedelecs sitzen, wäre schon etwas für die übrige Menschheit gewonnen.;-)

Lobo
10.12.2014, 16:42
11 kW bei 110 kg, da muessten ja meine Transalps mehr als ne Harley wiegen, um auf das gleiche Leistungsgewicht zu kommen, mal davon abgesehen, dass so wenig Leistung zu wenig zum relaxten, naturschonenden Fahren ist....
Keine Moeglichkeit Gepaeck draufzupacken, Mini-Reichweite (KTM giibt Akku 2,6 kWh an, wenn das kein Fehler ist, hat man bei voller Leistung 15 min Fahrzeit)...
Dazu noch der Apothekenpreis...Ach nee, muss nicht wirklich...

11kW aus nem E-Motor sind nicht zu vergleichen mit 11kW aus einem Otto-Motor.

Kann es sein dass du dich nicht mit E-Motoren auskennst :bg::baetsch:

Spaß beiseite, eine echte Konkurrenz zum Enduro-Wandern können diese E-Bikes natürlich nicht sein, für einen "Ausritt" in heimischen Gefilden können sie aber möglicherweise taugen...

Grüße
Thomas

khyal
10.12.2014, 17:33
...Spaß beiseite, eine echte Konkurrenz zum Enduro-Wandern können diese E-Bikes natürlich nicht sein, für einen "Ausritt" in heimischen Gefilden können sie aber möglicherweise taugen...

Mit der Reichweite ?
Denke mir fuer irgendwelche Spassparks als Leihmopped ok, aber alles Andere...

Und was das Thema Nachhaltigkeit betrifft, muss man sich natuerlich auch mal Produktion & Entsorgung anschauen, das ist ja bei derartigen Bauteilen teilweise nicht ganz so easy, wie bei herkoemmlichen Eisenhaufen :bg:

Ich fahre z.Z. 2 mehr als 20 Jahre alte Reiseenduros, groessere Ersatzteile nehme ich von einer aufgekauften zerlegten Unfallmaschine, Die Teile sind gut gewartet, nach Tuev-Messung sehr geringe Abgase, wenig Verbrauch und werden vermutlich noch 15 oder 20 Jahre fahren, also > 35 - 40 Jahre Nutzungsdauer. Dadurch dass ich ordentlich zuladen kann, sind es auch meine Fahrzeuge fuer viele Fahrten, bei denen ich, wenn ich nur so ein Elektroteil haette, dann mit dem Auto fahren muesste, was natuerlich mehr verbraucht, mehr Abgase & Stau produziert.
Dass da jetzt so ein E-Teil overall wirklich die bessere Oekobilanz hat, wage ich zu bezweifeln...

Tja mit den heimischen Gefilden ist das so eine Sache, ich wuerde mit einem motorisierten Gefaehrt vielleicht 1% der nicht asphaltierten Strecken / Wege in D fahren (da gibt es andere Laender z.B. die alten Militaerpisten in den Alpen, Griechenland, Nordafrika usw in denen ich deutlich eher fahre..) da muesste es schon moeglich sein, auch eine Anfahrt mit Zelt hinter sich zu bringen....ich glaube in den heimischen Gefilden bleibt es bei Mountainbike, Canadier und Beinen :bg:

Waldliebhaber
13.12.2014, 14:40
Nach meinen Erfahrungen (knapp 3/4 Millionen Motorrad-km, u.A. viele Reiseenduros) braucht man, um auf schwierigeren Pisten durchzukommen und moeglichst wenig Flurschaeden anzurichten, Drehmoment, Drehmoment kommt vereinfacht gesagt aus Hubraum

Oder Fahrkönnen ;-)
Wer mit einer 125er eine Passage nicht bewältigen kann, schafft das meistens auch nicht mit einer 500er.
Von fahrenden Schrankwänden reden wir jetzt besser erst gar nicht.


[OT]11 kW bei 110 kg, da muessten ja meine Transalps mehr als ne Harley wiegen, um auf das gleiche Leistungsgewicht zu kommen, mal davon abgesehen, dass so wenig Leistung zu wenig zum relaxten, naturschonenden Fahren ist....

Fahr das Teil erstmal.
Und am besten auch noch das 350er 4T-Modell. Und dann sprechen wir uns nochmal ;-)
Auch wenn es momentan noch zu teuer und die Reichweite zu gering ist, das Drehmoment vom Start weg ist ein Erlebnis. Da kann keine Benzin-Enduro aktuell mithalten. Vom absolut unkomplizierten Fahrverhalten ganz zu schweigen.


Keine Moeglichkeit Gepaeck draufzupacken, Mini-Reichweite (KTM giibt Akku 2,6 kWh an, wenn das kein Fehler ist, hat man bei voller Leistung 15 min Fahrzeit)

Das Teil ist keine Reise-Enduro. Das nur mal am Rande.
Und wie Clemens Gleich die Tage erst wieder geschrieben hat: Weniger ist auch im Bereich der Reiseenduros mehr. Denn jedes Kilogramm will gewuchtet werden. Und heißt man nicht Chris Pfeiffer, dann kann das ganz schnell zu Frust und Plackerei führen.

Ich fuhr jahrelang eine Suzuki DR-Z. Hatte nie das Verlangen nach mehr Leistung oder Zuladung. Aber selbst die war für schwierige Passagen noch zu schwer. Hab's dann mal mit einer CRF230 probiert. Perfekt. Das war soz. der Vorgänger der aktuellen Freeride-Klasse. Damit ging's mit minimalistischem Gepäck über mehrere Wochen quer durch Spanien. Ich war noch nie entspannter und kraftschonender abseits befestigter Pisten unterwegs.

Wenn man natürlich Michael Martin als Vorbild hat, dann ist es wohl am besten, wenn man sich eine Freeride quer auf die voll beladene GS schnallt. Damit hat man dann am Zielort ein Fahrzeug zur Hand, das beim Fahren auch Spaß macht :ignore:

khyal
13.12.2014, 16:14
..Wenn man natürlich Michael Martin als Vorbild hat, dann ist es wohl am besten, wenn man sich eine Freeride quer auf die voll beladene GS schnallt. Damit hat man dann am Zielort ein Fahrzeug zur Hand, das beim Fahren auch Spaß macht :ignore:

Nee lass mal, das Thema Gummikuh hab ich durch, will fahren, nicht schrauben.:bg:

Ich bin auch schon viele kleine, leichte Enduros gefahren, fand sie aber letztendlich gerade, wenn man etwas mehr Gepaeck drauf hatte, doch recht instabil.

Womit Du mit Sicherheit recht hast, ist dass jedes kg mehr es anstrengender macht, aber die eierlegende Vollmilchsau gibt es nun mal nicht, das konnte man z.B. schoen in Tunesien sehen.

- Da waren die Jungs mit den leichten Schluchtenflitzern, natuerlich aufgrund der zu erwartenden Laufleistung Anreise nur in Buechse mit Trailer, vor Ort nur auf kurzen Touren abseits der Orte wegen niedriger Zuladung, dafuer natuerlich auch da in den Duenen am Spielen, wo ich mich mit der schwereren AT und meinem Gepaeck nicht reingetraut haette

- Dann halt so verrueckte Motorradreisende wie mich, Anreise auf dem Mopped, auf der AB zusaetzlich noch Stollenreifen oben auf dem Gepaeck (die erst vor/auf der Faehre aufgezogen wurden), zusaetzliche groessere Alpenpaess-Runde (LGKS, Jafferau usw ist ja immer nett) eingebaut, in Tun genuegend Wasser, Lebensmittel fuer etliche Tage bei und Werkzeug, was zum komplett Zerlegen reicht

- Und die GS-Fahrer, die sich erst gar nicht ueber Douz hinaus getraut haben.:bg:

Btw auf einer abgelegenen Piste auf einem Salzsee, war das einizige Zweirad, was ich getroffen habe, ein Mofa mit 10 l Reservesprit in alten Wasserflaschen und einheimischen Fahrer mit Djellaba-Schutzbekleidung.:bg:

Spass kann man mit jedem Mopped haben, muss nur fuer einen selber das Richtige sein...

Wenn das Mopped ein reines Spassmobil auf ueberwiegend kurzen Strecken ist, wuerde ich auch eher zu was Leichteren greifen, Ende der 70er war ich z.B. viel mit ner Yam DT400MX unterwegs (ich kenne davon auch jede Tankstelle auf dem Weg nach A´dam :bg:), aber wenn das Teil wie bei mir das Alltagsgefaehrt ist, was grosse Laufleistungen ohne viel Schrauben erreichen soll und grosse Zuladungen moeglich sein muessen, ist man eben z.B. mit den wassergekuehlten V-Motoren von Honda besser bedient, mal davon abgesehen, dass mit so einem 200-300 ccm Naehmaschinchen laengere Anreisestrecken doch recht anstrengend sind und mir Laufleistungen von 200 - 300.000, ohne gross am Motor schrauben zu muessen, auch lieber sind.

Dogmann
13.02.2016, 14:11
Im Harz ist das Problem sogar schon zwischen Wanderern und mountainbikern.