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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Umstieg von Smartphone auf GPS? Wie fandet ihr es?



superflow
28.07.2014, 15:35
Hallo,
ich navigiere gerade mit Orux Maps auf dem Smartphone. Und bin damit generell sehr zufrieden.
Das Display stört mich auch in der Sonne nicht wirklich, und selbst wenn ich ein paar Minuten auf das Signal warten muss, sehe ich nicht wirklich ein Problem.
Das einzige, was mich stört, ist die Akkulaufzeit für längere Touren.
Daher überlege ich, auf ein extra GPS-Gerät umzusteigen.

Ehrlich gesagt finde ich einen Preis von 150 oder 200 Euro schon ganz schön heftig (dafür dass ich es ja doch nicht so oft benötige), und hier geht es ja erst los. Aber 300 oder noch mehr Euro wären mit definitiv zu viel dafür.
Mich würde interessieren, wie diejenigen von Euch, die vom Smartphone auf ein Gerät wie z.B. das etrex 30 umgestiegen sind, damit klarkommen.
Neben dem Preis habe ich einfach Angst, dass mich das mini-Display und der fummelige Joystick total nerven.
Und wie die Bedienung sonst im Vergleich zu Orux Maps ist, damit habe ich mich ja noch gar nicht beschäftigt.
Das alles schreckt mich eher ab. Ohne es ausprobiert zu haben.
Und ich überlege, ob ich mir entweder halt ein Etrex 30 für längere Touren, oder alternativ ne Powerbank hole.

Also, noch mal die Fragen an die Umsteiger unter Euch?
Wie kommt ihr mit dem Gerät klar? Wünscht ihr Euch nicht die ganze Zeit doch ein großes Touch-Display, oder seit Ihr sehr zufrieden?

Prachttaucher
28.07.2014, 15:49
;-)Normalerweise geht der Umstieg ja in die andere Richtung oder ?

Ich konnte mich mit meinem Smartphone und Orux-Maps v.a. wegen der langen Startzeiten nicht anfreunden. Die Display-Lesbarkeit ist beim Etrex30 bei Sonne deutlich besser, besonders wenn man die Beleuchtung aufdreht. Am Smartphone hatte ich auch ständig Probleme mit dem Touch-Display. Ich stecke es gerne weg und dabei wird schnell etwas aktiviert.

Das Etrex 30 ist für mich einfach ein sehr zuverlässiger Begleiter geworden. Gerade auf die Akku-Laufzeit kann ich vertrauen. Die Bedienung mit den Tasten finde ich gut, den Joystick brauche ich nicht so oft.

Aber : Wenn Du mit Deinem Smartphone sonst zufrieden bist, wird Dich das langsame Scrollen sehr enttäuschen. Da ist das Smartphone wirklich um Welten besser.

Wie ist denn die Gewichtsbilanz für längere Touren ? Wenn statt Smartphone + Stromversorgung das Etrex mitkommt, braucht man ja trotzdem ein Handy und ggf. auch einen MP3-Player.

superflow
28.07.2014, 15:53
Wie ist denn die Gewichtsbilanz für längere Touren ? Wenn statt Smartphone + Stromversorgung das Etrex mitkommt, braucht man ja trotzdem ein Handy und ggf. auch einen MP3-Player.

Smartphone ist eh dabei.
Power Bank, die für ein paar Tage reicht, wiegt 300 Gramm.
Etrex deutlich weniger.

Silberkorn
28.07.2014, 16:12
Also ich nutze beides. Android Smartphone mit Locus Pro und ein Garmin Oregon 450. Das Oregon habe ich nur weil ich in USA mal Spot billig dran gekommen bin. Beide haben vor und Nachteile. Ich benutze beide gerne. Aber glaube bitte nicht dass die Akkulaufzeiten der GPS Devices sooooo toll sind. Wenn man es immer an hat und auch ab und zu die Display Beleuchtung anmacht, ist auch nach wenigen Stunden Schluss. Wenn du mit dem Smartphone ansonsten zufrieden bist, würde ich dabei bleiben.

chrischian
28.07.2014, 17:12
Aber glaube bitte nicht dass die Akkulaufzeiten der GPS Devices sooooo toll sind. Wenn man es immer an hat und auch ab und zu die Display Beleuchtung anmacht, ist auch nach wenigen Stunden Schluss.

Liegt vielleicht eher am Garmin Oregon 450?

DXManiac
28.07.2014, 17:13
Hallo,
ich navigiere gerade mit Orux Maps auf dem Smartphone. Und bin damit generell sehr zufrieden.
Das Display stört mich auch in der Sonne nicht wirklich, und selbst wenn ich ein paar Minuten auf das Signal warten muss, sehe ich nicht wirklich ein Problem.
Das einzige, was mich stört, ist die Akkulaufzeit für längere Touren.
Daher überlege ich, auf ein extra GPS-Gerät umzusteigen.

Ehrlich gesagt finde ich einen Preis von 150 oder 200 Euro schon ganz schön heftig (dafür dass ich es ja doch nicht so oft benötige), und hier geht es ja erst los. Aber 300 oder noch mehr Euro wären mit definitiv zu viel dafür.
Mich würde interessieren, wie diejenigen von Euch, die vom Smartphone auf ein Gerät wie z.B. das etrex 30 umgestiegen sind, damit klarkommen.

Ich hab mir für meinen letztjährigen Islandurlaub ein etrex 30 gekauft und war beim anfänglichen Rumspielen mit dem Ding ziemlich genervt, weil es einfach soooooooooooooooooooo langsam ist..
Als ich dann aber in Reykjavik stand, war das garnicht mal so schlecht.. Ohne Beleuchtung kann ich das Ding 24h am Stück laufen lassen(statt es nur hin und wieder bei Bedarf einzuschalten), die Position ist relativ zügig da und bei normalen Bewegungsarten wie Gehen oder Radfahren zieht das Display auch gut genug nach...
Es ist halt gewollt langsam, damit die Batterien möglichst lange halten, weil es nicht unbedingt Strom gibt, wo man das Gerät einsetzen will... Ein Smartphone ist was, um damit rumzuspielen, weil man abends wieder zuhause an der Steckdose sitzt..

Man darf halt nicht auf die idee kommen, man können wie irre rein- und rauszoomen oder auch "mal eben" ein paar Kilometer nach links oder rechts schauen, sowas wird halt mit Wartezeit bestraft, in der die Kartendarstellung neu gerechnet wird.. Aber wie gesagt: Normale Fortbewegung klappt dennoch, da muss man nicht ewig warten..

Dafür konnte ich in Reykjavik(ich hatte Openstreetmaps-Karten für dort geladen) einfach mal sagen "Ich hab Hunger" und es hat mir Restaurants in der Nähe angezeigt und mich sogar dahingeroutet.. Und auf so ne mittelprächtig große micro-SD-Karte kriegt man ja fast die halbe Welt drauf(ich hab in der Regel immer die fast komplette Nordhälfte Deutschlands im internen Speicher drauf)..

Es ist anders als mit dem Smartphone, aber ich finde, es ist nicht viel schlechter.. Zumindest bei "normalem" Gebrauch... Ist halt kein Ding, um es in ner Pause aus der Tasche zu holen und n bischen drauf rumzuwischen... Aber um damit zu arbeiten ist es schon ok... Um nicht zu sagen: Hervorragend, weil die Batterien mehr oder weniger ewig halten, wenn man es nur im Zweifelsfall zu Rate zieht.. Und man kann die Reise auch zuhause vor- und nachbereiten und hier und da auch mal n paar Notizen auf das Gerät speichern(Hoteladresse oder Telefonnummern oder so).. Ich sprech ja ungern Fremde an, von daher ist es einfacher, lebensnotwendige Dinge wie Flugdaten oder Zugfahrpläne als Notiz auf nem Gerät zu haben, dass entweder unterwegs nicht stromlos wird oder wenigstens mit handelsüblichen Batterien wieder zum Leben zu erwecken ist(sei es aus Weltempfänger, Stirnlampe oder nem Laden), ohne nach ner öffentlichen Steckdose zu suchen...

Silberkorn
28.07.2014, 17:27
Liegt vielleicht eher am Garmin Oregon 450?

Denke ich nicht. Meine anderen Devices die ich bisher hatte (Garmin und Magellan) waren nicht Soooo viel besser. Ok, wenn man das Licht aus lässt wirds deutlich länger. Und als flashaholic hab ich immer eine Lampe am Mann um das GPS notfalls zu beleuchten.

cane
28.07.2014, 17:33
Ich hab mir das Oregon 600 gekauft, das erste GPS das einigfermassen schlüssig bedienbar ist.

Trotz alle dem - der einzigste Grund der für es spricht sind Robustheit, Wetterschutz und Akkulaufzeit von mehreren Tagen. Bei allen anderen Punkten ist ein Smartphone Lichtjahre vorraus.

Mittelfristig verkaufe ich das Garmin ggf. und ersetze es durch eine wasserdichte Hülle fürs Rad und eine Powerbank.

mfg
cane

fn0rD
28.07.2014, 17:38
Ich würde mal noch anmerken wollen, dass ein Etrex bei Regen deutlich besser bedienbar ist als ein Telefon mit Touchscreen. Für tolle Gebietsüberblicke macht es sich wirklich nicht so gut, aber bisher hab ich das selbst beim Radfahren immer hinbekommen mit der Live-Routenplanung.

chrischian
28.07.2014, 17:54
Liegt vielleicht eher am Garmin Oregon 450?Denke ich nicht.

Ich bilde mir ein, ich hätte mal was über die schlechte Laufzeit des Oregon 450 gelesen. Nun ja, mein Garmin 62 hält min. 20h. Aber wer weiß, vielleicht sind das bei Dir wenige Stunden?

Lottaontour
28.07.2014, 23:09
:)


Gesendet mit Tapatalk

fishmac
23.12.2014, 17:31
Hallo,

Ich will mein etrex30 nicht mehr missen. Mit anständigen Akkus ne Laufzeit von 20h im Sommer wenn man nicht groß rumspielt, super Skalierbarkeit und ausreichend schnelles scrollen der Karten. Was mich allerdings etwas nervt, ist das es oft ausgeht wenn ich es an der Schließschraube am Rucksack aufhängen. Hat jemand nen Tipp für mich wie ich das Teil zuverlässig fixieren und trotzdem schnell zur Hand habe?

Raphsen
23.12.2014, 18:03
Die Frage ist doch auch wie man das GPS eines Smartphones benutzt. Ich stelle meist WLAN/Netz ganz aus (offline-modus). Bei Bedarf schalte schalte ich das Phone dann an (geht auch mit Handschuhen da ich dann die Bildschirmsperre (Muster zeichnen) ausschalte), warte 5-10 Sek bis der Standort aktualisiert ist und schon kann ich mich orientieren. Danach verschwindet das Phone wieder and braucht kaumt Strom mehr da das GPS dann nicht aktiv ist, also keine Aufzeichnung oder so. Die ganze Sache dauert bei mir meist weniger als 1 Minute. Bei einser solchen Verwendung hält der Akku bei mir sehr lange, selbst wenn ich das Display auf maximaler Helligkeit habe und es 10-20 mal am Tag benutze.

Ich würde also an deiner Stelle eher eine Powerbank holen.

Fjaellraev
23.12.2014, 19:21
Was mich allerdings etwas nervt, ist das es oft ausgeht wenn ich es an der Schließschraube am Rucksack aufhängen. Hat jemand nein Tipp für mich wie ich das Teil zuverlässig fixieren und trotzdem schnell zur Hand habe?
Ist zwar hier in dem Thread schon etwas OT aber das stört zumindest mich nicht. ;-)
Hast du das GPS einfach direkt an der Schraube aufgehängt? Das erklärt zwar für mich die Abschaltungen nicht wirklich, aber trotzdem würde ich dir empfehlen es anders zu befestigen.
Es gibt von Garmin diverses Zubehör (https://buy.garmin.com/de-DE/DE/outdoor-freizeit/handgerate/etrex-30/prod87774.html#overviewTab) zum Etrex, darunter auch einen Gürtelclip (https://buy.garmin.com/de-DE/DE/zubehor-auswahl/karabiner-clips-und-befestigungen/gurtelclip/prod31492_010-11022-10.html), ich habe mein 60CSx oft mit dem entsprechenden Teil irgendwo angehängt und bisher keine Probleme damit gehabt (Die Schliessschraube als Halterung einzusetzen ist mir bisher nie eingefallen ;-)).

Gruss
Henning

fishmac
23.12.2014, 19:49
Danke für den Link. Schon bestellt. War mir früher beim Stöbern entgangen.

gi
27.12.2014, 08:14
Und du darfst bei deiner Endpreisberechnung nicht vergessen, dass GPS-Geräte-Hersteller für Karten, die du nachkaufen musst, teilweise horrende Summen verlangen. Klar, die Karten sind besser als die OSM-Karten, aber gehen gerne mal in dreistellige Eurobeträge.

Ich für mich bleibe bei meinem Smartphone. Habe in einem Test (ich glaube es war auf Chip.de) gelesen, dass das iPhone 5s tw sogar genauer arbeitet als ein Mittelklasse GPS. Die Akkulaufzeit fange ich mit einer Powerbank ab. Aber ich gebe auch zu, dass ich nicht von vornherein damit kalkuliere, das GPS laufen zu lassen. Ist bei mir etwas für den Notfall.

Schaue mich auch gerade bei GPS-Uhren um. Die Ambit 2 verfügt über die gleichen Funktionen wie das eTrex 30, ist zudem auch noch Outdoor-Uhr (Höhenmesser, Barometer, etc.) und Sportuhr (Pulsmesser, etc.). Klar, sie ist teurer, aber geht dafür mehr in Richung Wollmilchsau.

lorenz7433
27.12.2014, 09:18
Bei Bedarf schalte schalte ich das Phone dann an (geht auch mit Handschuhen da ich dann die Bildschirmsperre (Muster zeichnen) ausschalte), warte 5-10 Sek bis der Standort aktualisiert ist und schon kann ich mich orientieren.

die meisten Nutzer wollen aber ihren weg aufzeichnen darum ist so ne Methode doch unbrauchbar.

bei mir läuft ein navi immer wenn ich in Bewegung bin und jeder schritt wird aufgezeichnet"tracking" daher ist Laufzeit das A und O bei nem navi.

nun zu meinen geräten:
motorla defy läuft ~3 stunden, bei nur tracking Display aus knapp 6 stunden.
mein verlorenes Samsung S2 hatte die gleiche Leistung wie das jetztige S3 von mir auch hat mit ~3 stunden.

alle drei smartphones haben nen sehr mittelmässigen Empfänger daher ein gang durch nen blätterwalt killt meist schon den empfang."signalverlust"

das beste meiner smartphones war das alte S2, das neuer S3 ist gut um die hälfte schlechter von der Empfangsqualität das S4 soll laut nem bekannten von mir ähnlich schlecht sein wie das S3.

dann kommt zu dem ganzen noch hinzu das sobald die sonne nicht bewölkt ist auf dem Display nichts zu erkennen ist"das gilt für alle am markt befindlichen Smartphone", daher ständig schattenplätze suchen oder das Display ständig abzudecken in der Hoffnung darauf was zu erkennen mehr als nur nervig mit der zeit.
kann natürlich jetzt jeder irgendwie schönreden versuchen aber man erkennt da meist garnix drauf.

auch das man nach ~3 stunden navibetrieb eines smartphones ne powerbank anstrecken kann ist kein Thema,wurde hier ja schon gesagt, nur sollte man dazu sagen über welche Dimensionen von powerbanken wir hier reden?

meine smartphones lassen sich mit ner 10000mah powerbank gut 3-4x laden dadurch komm ich auf ~14 stunden navibetrieb.
mein reines navi läuft gut 20 stunden durch im vergleich dazu, ist weit empfangsstärker und zu allem überfluss bei Sonnenlicht ist es bestens ablesbar.

dann noch ein nicht uninteressanter punkt:
schlechtes wetter und stossfestigkeit, mal angefangen damit das smartphones bei nem sturz schon ausfallen können und 99% aller geräte keine wetterfestigkeit haben, wie läuft bei schlechtem wetter ne Navigation mit smartphone den nun?

das navi in nen wasserdichten hülle packen? hab ich zumindest gemacht.

und wenns dann leer ist, wie meist der fall muss ja die powerbank für mehrere stunden dran zum laden.
dann steht ja das kabel raus aus der hülle und da regnet es drauf ebenfalls auf die powerbank"kurzschluss/defekt", wie macht ihr das den so ich wusste mir da leider nicht wirklich zu helfen und musste alles in den Rucksack packen und hatte demnach viele stunden kein navi zur verfügung.


bei der Navigation mit smartphones braucht man schon mehr als gute nerven wegen dem permanentem rumärgern"keine Laufzeit,display nicht ablesbar,schlechter empfang,keine wetterfestigkeit".
ich bin damit auf jeden fall nicht klar gekommen.:bg:

cane
27.12.2014, 20:07
Das Oregon 600 fristet seit dem Sommer ein Schattendasein, aufgrund der üblen Usability und dem klobigen Formfaktor ists wirklich nur was für längere Touren bei denen man Akkus nutzen möchte, was alle anderen Punkte angeht schlägt jedes schnöde iPhone das Garmin um Längen.

Lediglich auf dem Ehmsenweg hab ich das Garmin vermisst, nach 6-9 Stunden Runtastic Tracking und hier und da ein wenig Google Maps geht der Akku des 5S zur Neige.

Werde mir denke ich eine Powerbank zulegen um auch auf längeren Touren aufs iPhone setzen zu können.

mfg
cane

Blackbox
27.12.2014, 21:26
Ich nehme mittlerweile für alle Situationen, in denen ich "nur mal schnell" was nachgucken möchte, sei es, ob ich irgendwo links oder recht abbiegen muss oder wo die nächste Öffihaltestelle ist, das Smartphone. Das habe ich sowieso dabei, mit der Genauigkeit habe ich bisher keine Probleme gehabt (Samsung S3), die OSM-Karten sind zumindestens in den Gebieten, in denen ich die letzten Jahre unterwegs war, sehr ordentlich.

Ansonsten ziehe ich ein GPS-Gerät vor. Viel längere Akkulebensdauer und vor allem höhere Robustheit und Wasserdichtigkeit sprechen aus meiner Sicht klar für das GPS. Mit dem S3 ist nach gut 5 Stunden Schluss mit lustig, und auch wenn ich den Akku wechseln kann, macht das bei Sauwetter keinen Spass. Und mit Handschuhen erst recht nicht. Klar könnte ich eine Powerbank dranhängen, aber das Gerödel mit dem Kabel passt mir nicht, da die Buchsen bei (allen) Smartphones mechanisch nicht so stabil sind. Natürlich ist das Display von meinem alten Oregon 200 gruselig und die Geräteform nicht so dolle, aber damit kann ich eher leben als mit einem toten Smartphone.

Wobei ich in den letzten Monaten öfters mein (noch älteres) Gecko mitgenommen habe, weil ich das Oregon einfach zu unhandlich finde. In halbwegs offener Landschaft reicht selbst der alte Phasetrek-Empfänger locker für eine saubere Trackaufzeichnung oder eine Standortbestimmung, und da ich sowieso immer eine Papierkarte dabei habe, reicht mir das als Backup zum Smartphone.

chinook
27.12.2014, 22:24
Ich bin wohl eher ein "Heavy User". Ich nutze seit 8 Jahren GPS, um die Chinesische Mauer zu finden, ihr zu folgen und das, was ich dort vorfinde zu dokumentieren.
Das Gerät, was ich verwende, ist ein Garmin Montana 600.
Davor habe ich ein Garmin 12 XL (direkt nach der Abschaltung der "Selective Avaliability"), ein Garmin Vista CX, ein Lowrance Endura Sierra benutzt (habe alle immer noch).
Ausserdem renne ich mit einem Google Smartphone durch die Business-Welt. Mit dem hab ich es auch versucht ...

Es bleibt dabei: Wenn man mit einem Gerät wirklich arbeiten will, also auf Zuverlässigkeit unter allen Umständen angewiesen ist (und das Gelände, in dem ich mich bewege: Mongolische Wüsten, Gebirge, Wälder, ...), wenn man mehr will, als einfach nur die Position zu bestimmen, wenn es auf absolute Verlässlichkeit ankommt (wo ist die nächste Wasserstelle, wie umrunde ich die nächsten Felsen, ...), dann habe ich einfach keine Alternative. Ich muss einfach in der Lage sein, das Gefundene aufzuzeichnen, ich muss einfach wissen, dass das Gerät funktioniert.
Leider, und das meine ich wirklich so, habe ich bisher zu dem Montana keine brauchbare Alternative gefunden. Alle (Teil-)Lösugen, die ich davor benutzt habe, reichen nicht aus. Irgend was ist immer. Und so schlimm das Interface ist, so schwer es ist, so viel Batterien, wie es schlingt. Ich bin einfach auf genau dieses Gerät als Lösung angewiesen.

Aber für andere Anforderungen mögen sicher auch andere Lösungen tragfähig sein.


-chinoook

MaxD
29.12.2014, 00:58
Anfangs habe ich mich auch von verschiedenen Apps auf dem Smartphone "verleiten" lassen. Angeblich "offline-fähige" Apps schreien im denkbar falschesten Moment nach Datenverbindung und stellen die Arbeit ein, oder das Phone hat irgendeinen Update-bedingten Schluckauf, oder, oder oder. Ich bin in den USA günstig an ein Garmin Oregon 450 gekommen und möchte mittlerweile nicht mehr darauf verzichten!

Das Smartphone verbraucht zuviel Saft beim Navigieren und ist mir - wie gesagt- nicht zuverlässig genug. Bevor ich also eine (größere) Powerbank mitschleppe, nehme ich lieber gleich das Garmin.
Es macht zuverlässig seinen Job und lässt sich von Wind, Wetter und einem gelegentlichen Stoß nicht beeindrucken.
Der vergleichsweise kleine Bildausschnitt war gewöhnungsbedürftig, ist aber ausreichend.
Für den Gesamtüberblick halte ich mich eh an die Papierkarte.

Ich gehöre auch zu der Fraktion, die Touren aufzeichnet. Hier ist das Navi auch ganz vorn dabei.

Btw..das bereits angesprochene Problem mit der Akku-/Batterielaufzeit beim Oregon 450 habe ich auch festgestellt. Damit ist es trotzdem allemal ausdauernder als (m)ein Smartphone. Eine deutlich längere Laufzeit erreicht man, wenn anstelle von Alkaline Batterien die Lithium-Variante genutzt wird. Angeblich sollen die auch bei Kälte besser funktionieren, ich kann aber lediglich die längere Laufzeit aus eigener Erfahrung bestätigen.