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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Gründungsmitglieder, Veto-Recht etc.



oo0OooO0oo
10.02.2014, 13:52
Mal eine etwas andere, aber damit zusammenhängende Frage: Wenn ich es richtig verstehe, gehört das Forum dem Verein. Und der Verein kann bestimmte Grundlagenentscheidungen (wohl auch im Zusammenhang mit dem Forum?) noch immer nicht gegen das Vetorecht bestimmter Gründungsmitglieder treffen? Gehören zu diesen vetoberechtigten Mitgliedern, die somit vieles Blockieren können, immer noch z.B. Joe Vogel, Becks und wer eigentlich noch? Danke für die Info.

hotdog
10.02.2014, 14:13
Mal eine etwas andere, aber damit zusammenhängende Frage: Wenn ich es richtig verstehe, gehört das Forum dem Verein. Und der Verein kann bestimmte Grundlagenentscheidungen (wohl auch im Zusammenhang mit dem Forum?) noch immer nicht gegen das Vetorecht bestimmter Gründungsmitglieder treffen? Gehören zu diesen vetoberechtigten Mitgliedern, die somit vieles Blockieren können, immer noch z.B. Joe Vogel, Becks und wer eigentlich noch? Danke für die Info.kuckstu hier -> Satzung (https://www.outdoorseiten.net/forum/content.php/47-satzung):

Die an der Mitgliederversammlung teilnehmenden Gründungsmitglieder des Vereins besitzen zusammen ein unentziehbares Vetorecht bei allen Vereinsbeschlüssen, welches mit einfacher Mehrheit der anwesenden Gründungsmitglieder ausgeübt werden kann.
Die zur Zeit noch aktiven Gründungsmitglieder sind Traeuma, Dominik, boehm22, Nammalakuru, Menelaos, Becks und Saywer. Waldhoschi ist kein Vereinsmitglied mehr.

Wenn dich der Verein interessiert und du Fragen hast, dann kannst du sie gerne im Vereinsforum (https://www.outdoorseiten.net/forum/forumdisplay.php/60-outdoorseiten-net-e-V) stellen.

oo0OooO0oo
10.02.2014, 16:10
Aahh. Gut, dass ich gefragt habe! Das ist ja viel weniger schlimm, als ehemals im Forum dargestellt (oder zumindest von mir verstanden). Nur ZUSAMMEN können die Gründungsmitglieder blockieren. D.h. es muss sich eine Mehrheit der anwesenden Gründungsmitglieder finden (= sachliche Gründe für Veto wahrscheinlich). Ein einzelnes Mitglied kann hingegen kein Chaos anrichten.

Becks
10.02.2014, 16:17
Ein einzelnes Mitglied kann hingegen kein Chaos anrichten.

Da sind einige in meinem Fall eher weniger davon überzeugt. :ignore:

oo0OooO0oo
10.02.2014, 16:24
Wurde das Vetorecht überhaupt schon mal ausgeübt?

Kritisch wird die Sache dann, wenn von den Gründungsmitgliedern alle bis auf einen das Interesse verloren haben und deshalb nicht mehr zur Versammlung kommen. Dann kann das einzige aktive Gründungsmitglied vermutlich alles blockieren?

derSammy
10.02.2014, 16:38
ALLES ??

WAS ALLES???

aber ich finds auch sau spannend!!!


:p

khyal
10.02.2014, 18:13
Da sind einige in meinem Fall eher weniger davon überzeugt. :ignore:

Hihi, ich dachte Du sorgst in letzter Zeit eher fuer Gefuehlswallungen im UL-Forum...:bg:

Fjaellraev
10.02.2014, 20:38
Zu eurer Beruhigung (Übrigens interessant dass der Punkt eigentlich nur von Nichtmitgliedern angesprochen wird), das Vetorecht wurde bisher noch nie angewendet.
Im Übrigen denke ich mir, dass die Gründungsmitglieder das auch nur in sehr schwerwiegenden Fällen, und kaum gegen den Willen des Vorstands machen würden. Wenn sie es nämlich gegen den Willen des Vorstands einsetzen würden, würde der wohl zurücktreten und sie müssten die Arbeit wieder selber machen. ;-)
Persönlich sehe ich es eher als eine Art Absicherung damit der Verein nicht durch eine "spontane" Aktion Schaden nimmt.

Gruss
Henning

Martin1978
10.02.2014, 20:46
Ich finde es gar kein schlechtes Instrument um im "notfall" im Sinne des Ursprungsgedanken des Vereins handeln zu können. Für mich eher sogar ein Pluspunkt der mich in meiner Mitgliedschaft bestärkt.
Interessant wird es aber wirklich wenn irgendwann mal die Anzahl der Gründungsmitglieder schrumpfen sollte :D
Auch eingefleischte urgesteine können plötzlich einen Sinneswandel erfahren und quer schießen. Ein ODS ähnlicher Verein bei dem ich sehr aktiv bin ist daran fast mal kaputt gegangen

Gruss
Martin

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sjusovaren
10.02.2014, 21:49
Ich finde es gar kein schlechtes Instrument um im "notfall" im Sinne des Ursprungsgedanken des Vereins handeln zu können. Für mich eher sogar ein Pluspunkt der mich in meiner Mitgliedschaft bestärkt.

Warum hast du diesbezüglich mehr Vertrauen in die Entscheidung einer Handvoll Personen, als in die Mehrheitsentscheidung aller stimmberechtigten Mitglieder?

Das mag zwar vereinsrechtlich in Deutschland zulässig sein, aber stell dir vor, ein kleiner Ältestenrat könnte im Zweifel das ganze Parlament überstimmen. Ein Pluspunkt?

delphi1507
10.02.2014, 21:51
Stell dir vor z.b. in der dlrg würde der mehrheitsentscheid lauten keine schwimmausbildung mehr zu machen... da fänd ich eine solche option sehr gut....

sjusovaren
10.02.2014, 21:58
Stell dir vor z.b. in der dlrg würde der mehrheitsentscheid lauten keine schwimmausbildung mehr zu machen... da fänd ich eine solche option sehr gut....
Wenn die Mitglieder eines Vereins tatsächlich mehrheitlich sowas grundlegend wider den Verein wünschen würden, ist der betreffende Verein eh tot. ;-)

Goettergatte
10.02.2014, 22:09
Warum hast du diesbezüglich mehr Vertrauen in die Entscheidung einer Handvoll Personen, als in die Mehrheitsentscheidung aller stimmberechtigten Mitglieder?

Das mag zwar vereinsrechtlich in Deutschland zulässig sein, aber stell dir vor, ein kleiner Ältestenrat könnte im Zweifel das ganze Parlament überstimmen. Ein Pluspunkt?

Auf kleiner Ebene, wie einem Verein, kann es leicht (ich betone noch mal: KANN), geschehen, daß sich, im Auftrag einer kleinen minderheitlichen Interessengemeinschaft, viele Neuanmelder, als Marionette eben jener Interessenvertreter, eben deren Meinung als Mehrheitsgeber durchboxen.

(Für viele ist das scheinbar unwahrscheinlich,
tatsächlich ist ähnliches letztens, in einem SPD-Ortsverein eines Nachbarwahlkreises geschehen)

_Matthias_
10.02.2014, 22:32
Sagen wirs mal so, in der letzten Mitgliederversammlung war soweit ich das überblicke kein Veto möglich ...
So gesehen wäre eine einfache Mehrheit der Gründer fürs Veto relativ einfach zu erreichen, es müsste nur einer kommen

Flachlandtiroler
10.02.2014, 23:16
Auf kleiner Ebene, wie einem Verein, kann es leicht (ich betone noch mal: KANN), geschehen, daß sich, im Auftrag einer kleinen minderheitlichen Interessengemeinschaft, viele Neuanmelder, als Marionette eben jener Interessenvertreter, eben deren Meinung als Mehrheitsgeber durchboxen.
Ich sag' mal bei den politischen Parteien ist das zumindest auf kommunaler / lokaler Ebene (bei der Kandidatenkür nämlich) auch gang und gäbe. :-?

AlfBerlin
10.02.2014, 23:30
§11(5) Die an der Mitgliederversammlung teilnehmenden Gründungsmitglieder des Vereins besitzen zusammen ein unentziehbares Vetorecht bei allen Vereinsbeschlüssen, welches mit einfacher Mehrheit der anwesenden Gründungsmitglieder ausgeübt werden kann.


Kritisch wird die Sache dann, wenn von den Gründungsmitgliedern alle bis auf einen das Interesse verloren haben und deshalb nicht mehr zur Versammlung kommen. Dann kann das einzige aktive Gründungsmitglied vermutlich alles blockieren?


Sagen wirs mal so, in der letzten Mitgliederversammlung war soweit ich das überblicke kein Veto möglich.

Da hättet Ihr ja doch, rein theoretisch natürlich, die Satzung ändern können? Oder?

Fernwanderer
11.02.2014, 00:17
Kritisch wird die Sache dann, wenn von den Gründungsmitgliedern alle bis auf einen das Interesse verloren haben und deshalb nicht mehr zur Versammlung kommen. Dann kann das einzige aktive Gründungsmitglied vermutlich alles blockieren?
Meine Überlegungen die bestehende Regelung zukunftssicher zu machen, gehen in die Richtung einer GO, die regelt wie die Gründungsmitglieder ihr Vetorecht ausüben.
In dieser GO wäre ein Gremium benannt in dem mit absoluter/2/3/relativer (wie auch immer) Mehrheit entschieden wird.
Dieses Gremium hätte eine fixe Personenzahl.
Scheiden Mitglieder aus, wird das Gremium aufgefüllt, indem Vereinsmitglieder hineingewählt werden.
Passives Wahlrecht hätten Vereinsmitglieder die mindestens ein Ehrenamt (auf Vorstandsebene) im Verein inne hatten.

Wenn die Mitglieder eines Vereins tatsächlich mehrheitlich sowas grundlegend wider den Verein wünschen würden, ist der betreffende Verein eh tot. ;-)
Ich verstehe Deine Bedenken.
Vereine die in unruhigeren Zeiten als der unseren gegründet worden sind, kennen allerdings ähnliche Regelungen. Unser Verein hier ist eine www-Veranstaltung und da mußten einige zu ihrer Überraschung erleben, daß da manchmal der nur rudimentär geregelte Raum internationalen Rechts berührt wird. Von daher halte ich so einen "Sicherheitsraum (http://www.forschungsinformationssystem.de/servlet/is/348752/)" nicht unbedingt für dringend geboten, aber auch nicht für verkehrt.

Sawyer
11.02.2014, 12:07
Die an der Mitgliederversammlung teilnehmenden Gründungsmitglieder des Vereins besitzen zusammen ein unentziehbares Vetorecht bei allen Vereinsbeschlüssen, welches mit einfacher Mehrheit der anwesenden Gründungsmitglieder ausgeübt werden kann.
Es ist nirgendwo festgehalten, dass die Gründungsmitglieder noch Vereinsmitglieder oder sonstwie aktiv sein müssen. :cool:
Wenn wir Sieben irgendwann als alte und verbitterte Säcke Langeweile verspüren, können wir für Action sorgen.:bg:


Auf kleiner Ebene, wie einem Verein, kann es leicht (ich betone noch mal: KANN), geschehen, daß sich, im Auftrag einer kleinen minderheitlichen Interessengemeinschaft, viele Neuanmelder, als Marionette eben jener Interessenvertreter, eben deren Meinung als Mehrheitsgeber durchboxen.

(Für viele ist das scheinbar unwahrscheinlich,
tatsächlich ist ähnliches letztens, in einem SPD-Ortsverein eines Nachbarwahlkreises geschehen)
Richtig, und wenn man in einschlägigen Juraforen nachschaut, tritt dieser Fall gar nicht mal selten auf.

Hintergrund für die damalige Entscheidung waren solche Überlegungen wie:

Was ist, wenn ein zukünftiger Vorstand ODS an Globi oder das Outdoormagazin verscherbeln möchte?
Was ist, wenn der Verein in eine Richtung driftet, die nicht mehr den Wurzeln von ODS entspricht?
Was ist, wenn unliebsame Personen, den Verein unterwandern wollen?
... und viele Gedanken mehr.



Jetzt kann der gemeine, unwissende User natürlich den Kopf schütteln, aber so abwegig waren diese Gedankengänge zu dieser Zeit nicht.

Das Outdoormagazin stand mit einem erfolglosen Forum da, das kaum jemand interessierte; Globi hatte zwar ein Forum, das allerdings nur textbasiert war (und m.W. immer noch ist); es gab User, die uns eine Zusammenarbeit mit ihren selbstgedrehten Ausrüstungsvideos schmackhaft machen wollten - völlig selbstlos und ohne kommerziellen Hintergedanken "odoo" ähnliches.

Und dann gab es da noch einen selbsternannten jüngsten Survivalexperte, der sich nicht scheute, sein Hamburger Vorbild in Sachen Outfit und Yanonami-Engagement zu kopieren und alles und jeden zu verklagen, der ihn kritisierte. So z.B. zwei der Gründungsmitglieder.(--> Becks, wird wahrscheinlich diese Passage zitieren und an dieser Stelle die Sache näher ausführen. :grins:)
Bei einigen Vereinen und Verbänden wurde er vorstellig. Manche konnten ihn sich vom Hals halten, bei anderen wurde er aufgenommen und konnte dort seine Dia-Reportagen seiner "Expeditionen" und "Feuerspucker-Survivalkurse" anbieten. Da wir :b3ss8l3r: und ähnliche Konsorten nach allen zur Verfügung stehenden Möglichkeiten ausschließen wollten, um uns nicht unseren Ruf zu versauen und Unruhe im zukünftigen Verein zu haben, hatten wir uns damals dazu entschlossen, diese Klausel mit einfließen zu lassen.

Wie schon oft geschrieben, wurde bisher noch nie davon Gebrauch gemacht. Meines Wissens und das bestätige ich mit bestem Gewissen, gab es noch nicht mal den Ansatz einer Überlegung, davon Gebrauch zu machen.

Die Frage "Was ist wenn keiner mehr von den Gründungsmitgliedern übrig ist oder jegliches Interesse verloren hat?" ist berechtigt. Das sollten wir Gründungsmitglieder uns zusammensetzen und uns Gedanken machen und diese den Mitgliedern unterbreiten.

hotdog
11.02.2014, 12:28
Es ist nirgendwo festgehalten, dass die Gründungsmitglieder noch Vereinsmitglieder oder sonstwie aktiv sein müssen. :cool:
Ich würde mal meinen, dass ein Vereinsmitglied durch die Beendigung seiner Mitgliedschaft auch sein Mitbestimmungsrecht aufgibt, egal ob Gründungsmitglied oder nicht.

AlfBerlin
11.02.2014, 12:39
@Sawyer: Ok das ist verständlich. Vielleicht sollte ODS eine Erbmonarchie einführen oder einen Senat, um den Verein auch langfristig vor Verschwörungen zu schützen?

Vegareve
11.02.2014, 13:21
Jetzt kann der gemeine, unwissende User natürlich den Kopf schütteln, aber so abwegig waren diese Gedankengänge zu dieser Zeit nicht.


Ich finde die Regelung sehr sinnvoll und verständlich.

Alf: wie wäre es, wenn Du dich aus Sachen raushälst, von denen Du wenig bis nichts weisst?

Stephan Kiste
11.02.2014, 13:25
Ich würde mal meinen, dass ein Vereinsmitglied durch die Beendigung seiner Mitgliedschaft auch sein Mitbestimmungsrecht aufgibt, egal ob Gründungsmitglied oder nicht.

Die Mitgleiderversammlung ist eine geschlossene Veranstalltung.
Wer nicht durch Mitgleidschaft oder Einladung durch den Vorstand
akreditiert ist, darf auch nicht teilnehmen/abstimmen.

Martin1978
11.02.2014, 13:42
Warum hast du diesbezüglich mehr Vertrauen in die Entscheidung einer Handvoll Personen, als in die Mehrheitsentscheidung aller stimmberechtigten Mitglieder?

Das mag zwar vereinsrechtlich in Deutschland zulässig sein, aber stell dir vor, ein kleiner Ältestenrat könnte im Zweifel das ganze Parlament überstimmen. Ein Pluspunkt?

Das Vertrauen liegt darin, dass eben diese Gründungsmitglieder genau wussten wieso sie den Verein gegründet haben und welche Ziele verfolgt werden sollen. Weitere Argumente wurden ja bereits genannt.

Das mit dem "Ältestenrat" ist übrigens in der Weltpolitik nicht unüblich (http://de.wikipedia.org/wiki/UNO-Vetomacht) ;-)

Sawyer
11.02.2014, 14:58
Ich würde mal meinen, dass ein Vereinsmitglied durch die Beendigung seiner Mitgliedschaft auch sein Mitbestimmungsrecht aufgibt, egal ob Gründungsmitglied oder nicht.
Ja, eigentlich schon, aber der Umstand ist irgendwie nicht genau klar und wurde damals nicht bedacht. Das war schon so wie La Familila gedacht, wo man - einmal drin - nie wieder rauskommt. :bg:


Die Mitgleiderversammlung ist eine geschlossene Veranstalltung.
Wer nicht durch Mitgleidschaft oder Einladung durch den Vorstand
akreditiert ist, darf auch nicht teilnehmen/abstimmen.
Das ist ein weiterer unklarer Umstand, da nicht klar ist, ob Gründungsmitglieder ein automatisches Teilnahmerecht aufgrund ihres per Satzung festgelegten Vetorechts haben.

Fakt ist nur, dass es seitens des Amtsgerichts, wo die Satzung vorgelegt wurde, keine Beanstandungen zu der Passage gaben, da sowas AFAIR öfters verankert wird.

AlfBerlin
11.02.2014, 16:01
Ich finde die Regelung sehr sinnvoll und verständlich.
Alf: wie wäre es, wenn Du dich aus Sachen raushälst, von denen Du wenig bis nichts weisst?

Manchmal formuliere ich ungeschickt, ironisch oder provokativ und es ist gut, wenn dann mal einer schimpft. Aber raushalten? Hier im Forum und bei den Treffen sind doch ne Menge Leute aktiv, die keine Vereins-Mitglieder sind und wenig oder nichts über den Verein wissen.

Gegen Feindliche Übernahmen durch kleine Grüppchen ist der Verein schon durch folgende Punkte der Satzung geschützt:


...
§ 5 (3) Stimmberechtigtes Mitglied kann werden, wer das 18. Lebensjahr vollendet hat und wem von der Mitgliederversammlung die stimmberechtigte Mitgliedschaft angetragen wird.
...
§ 10 (2) Außerdem muss die Mitgliederversammlung einberufen werden, wenn das Interesse des Vereins es erfordert oder wenn die Einberufung von einem Fünftel der Mitglieder unter Angabe des Zwecks und der Gründe vom Vorstand schriftlich verlangt wird.
...
§ 11 (3) Zur Änderung der Satzung ist eine Mehrheit von zwei Dritteln, zur Änderung des Vereinszwecks und zur Auflösung des Vereins ist eine Mehrheit von neun Zehnteln der abgegeben Stimmen erforderlich.
...
§ 11 (4) Versammlungen, Wahlen, Abstimmungen oder Beschlüsse können auf Beschluss des Vorstandes auch durch E-Mails, Chat-Konferenzen oder Online-Abstimmungen durchgeführt werden, soweit die Identität der Teilnehmer unzweifelhaft ist.

Ditschi
11.02.2014, 18:17
Zitat Hotdog: Ich würde mal meinen, dass ein Vereinsmitglied durch die Beendigung seiner Mitgliedschaft auch sein Mitbestimmungsrecht aufgibt, egal ob Gründungsmitglied oder nicht.

Sehe ich auch so. Zum Vetorecht eines Nichtmitgliedes wird man wohl nichts finden, denn auf die Idee muß man erst einmal kommen.
Grundsätzlich sagen alle Kommentare zu § 39 BGB ( Austritt), die ich einsehen konnte, lapidar und deutlich, daß damit alle Mitgliedschaftsrechte- und Pflichten erlöschen. Und alle meint alle, also auch die sogenannten Sonderrechte wie das Vetorecht. Ein anderes Ergebnis könnte ich mir kaum vorstellen. Wer einem Verein den Rücken kehrt , redet nicht mehr mit.

OT:

OT: Alf: wie wäre es, wenn Du dich aus Sachen raushälst, von denen Du wenig bis nichts weisst?

@ Vegareve, bist Du Dir im Klaren darüber, was Du da -- ganz allgemein-- für eine Hürde aufbaust? :bg:

Gruß Ditschi

_Matthias_
11.02.2014, 20:34
Das ist ein weiterer unklarer Umstand, da nicht klar ist, ob Gründungsmitglieder ein automatisches Teilnahmerecht aufgrund ihres per Satzung festgelegten Vetorechts haben.


Um ein Gründungsmitglied zu sein muss man zu aller erst Mitglied sein, einsonsten ist man nur noch einer der Mitgründer.
Interessant ist höchstens wird ein aufgetretener Mitgründer wieder Gründungsmitglied, wenn er wieder eintritt, oder ist der Status durch den Austritt komplett weg und nach Wiedereintritt ist er nur normales Mitglied?

Aber, wie schon gesagt, der Schutz des Vereins durch die Gründungsmitglieder funktioniert nur, wenn mindestens einer davon an der Mitgliederversammlung teilnimmt. Ist das nicht der Fall haben sie keinen Einfluss. Desweiteren ist das Veto-Recht ein Verhinderungsrecht aber kein Gestalltungsrecht, d.h. damit kann man zwar etwas verhindern, aber nichts erzwingen. Änderungen ohne Zustimmung der Mitglieder nur duch die Gründungsmitglieder geht, z.B. nicht.

Scrat79
11.02.2014, 21:33
Fragen über Fragen.
Wird eine Frau wieder Jungfrau, wenn sie sich kurz von einem Freund trennt und dann wieder mit ihm zusammen kommt?
Ähm. Nein.
Sorry Becks. Nein! Du wirst deine Unschuld nie wieder bekommen! :oldman: :baetsch:

Könnte mal jemand diesen Interessanten Thread nen treffenderen Titel als "OT aus dem Survivalforum" geben?
Immerhin interessantes Thema.

Chouchen
11.02.2014, 21:52
Ist sie katholisch, ist sie natürlich vorher, während und nach der Beziehung Jungfrau. Genagelt wird nur auf der Baustelle oder wenn man verheiratet ist zum Zwecke der Fortpflanzung. Wo kämen wir denn sonst hin!!!

(Ich bin Kathole, ich darf das.;-))

Vegareve
11.02.2014, 23:28
Um ein Gründungsmitglied zu sein muss man zu aller erst Mitglied sein, einsonsten ist man nur noch einer der Mitgründer.


Interessante Logik, so nach dem Motto: was war zuerst, das Ei oder die Henne :grins:. Um ein Mitglied zu sein, muss es erstmals etwas geben, wo man Mitglied sein könnte :bg:. Also muss man was gründen ;-).

_Matthias_
12.02.2014, 00:17
Interessante Logik, so nach dem Motto: was war zuerst, das Ei oder die Henne :grins:. Um ein Mitglied zu sein, muss es erstmals etwas geben, wo man Mitglied sein könnte :bg:. Also muss man was gründen ;-).

Sag ich doch :grins:
Aber wenn man Mitglied war und dann nicht mehr Mitglied sein will, dann kann man ja nicht trotzdem Mitglied sein ohne Mitglied zu sein ...

@Chouchen: Auch zur Fortpflanzung muss der Status nicht aufgegeben werden, es gibt da so einen Präzedenzfall.


Könnte mal jemand diesen Interessanten Thread nen treffenderen Titel als "OT aus dem Survivalforum" geben?
Ich finde diesen Titel sehr passend :hahaa:

berlinbyebye
13.02.2014, 09:59
Warum hast du diesbezüglich mehr Vertrauen in die Entscheidung einer Handvoll Personen, als in die Mehrheitsentscheidung aller stimmberechtigten Mitglieder?

Statistisch gesehen, hat die Mehrheit "unrecht"!

Übrigens das Problem einer jeden Demokratie.

Man stelle sich nur vor, das deutsche Volk dürfte über die Wiedereinführung der Todesstrafe abstimmen. Das Ergebnis wäre fatal. Daher sind Mehrheitsentscheidungen nicht das allein glückselig Machende, sondern wegen Fehlens anderer, besserer objektiver Kriterien eher das geringere Übel.

Ein "Ältestenrat" ist daher oft ein erwünschtes Gremium und existiert in vielen Staaten als Korrektiv gegen die "Dummheit" der Mehrheit. (In der BRD soll dies i.ü. der Bundespräsident sein).

Die Effektivität eines solchen Gremiums ist natürlich abhängig vom Charakter der Mitglieder!
Tja - und jetzt sind wir wieder bei den nicht messbaren Unwägbarkeiten.

Es gibt halt nicht immer optimale Lösungen.

_Matthias_
13.02.2014, 10:55
Statistisch gesehen, hat die Mehrheit "unrecht"!

Übrigens das Problem einer jeden Demokratie.

Man stelle sich nur vor, das deutsche Volk dürfte über die Wiedereinführung der Todesstrafe abstimmen. Das Ergebnis wäre fatal. Daher sind Mehrheitsentscheidungen nicht das allein glückselig Machende, sondern wegen Fehlens anderer, besserer objektiver Kriterien eher das geringere Übel.

Ein "Ältestenrat" ist daher oft ein erwünschtes Gremium und existiert in vielen Staaten als Korrektiv gegen die "Dummheit" der Mehrheit. (In der BRD soll dies i.ü. der Bundespräsident sein).

Die Effektivität eines solchen Gremiums ist natürlich abhängig vom Charakter der Mitglieder!
Tja - und jetzt sind wir wieder bei den nicht messbaren Unwägbarkeiten.

Es gibt halt nicht immer optimale Lösungen.
Das hat aber jetzt alles nichts mehr mit ODS zu tun.
Was du da schreibst ist die Rechtfertigung von Unterdrückungsregimen, Monarchien, Diktaturen, das Volk ist zu doof, deshalb braucht es jemand der ihm sagt was richtig ist, ob es das will oder nicht, ist ja nur zu ihrem Besten und de Herrscher haben eh per Definition den besseren Charakter und wer was anderes sagt wird abserviert. Vielleicht sollte man dem Volk mal mehr vertrauen und wäre überrascht.


Bei ODS ist es aber was anderes, eher das das Baby inzwischen groß geworden ist und die Eltern es in die Eigenständigkeit entlassen, aber sich immer noch sorgen, das es in schlechte Gesellschaft kommen könnte. Und bisher war die Sorge wohl so unbegründet, dass die Eltern schon gar nicht mehr hinschauen.

Torres
13.02.2014, 11:06
Vermutlich ist Dir entgangen, dass zwei Gründungsmitglieder im Vorstand sind und es immer noch Gründungsmitglieder gibt, die auch Modrechte haben.

Vegareve
13.02.2014, 11:24
Bitte kein politisches OT hier :oldman:.

@Matthias: theoretisch kann es jederzeit noch passieren, dass der Vorstand entscheidet, wir verkaufen das Forum (Angebote gibt es schon noch :bg:).
Abgesehen davon, eine ziemlich lange Diskussion über eine Regelung die nie in Gebrauch kam und eher etwas positives ist, als dass sie irgendeine Gefahr darstellen sollte.:roll:

Sarekmaniac
13.02.2014, 11:32
Bitte kein politisches OT hier :oldman:.

@Matthias: theoretisch kann es jederzeit noch passieren, dass der Vorstand entscheidet, wir verkaufen das Forum (Angebote gibt es schon noch :bg:).:

Totaler Quatsch, lies doch bitte mal unsere Satzung (und setze bitte nicht solche "lustigen" Gerüchte in die Welt, finde ich genauso unpassend wie "politisches OT").

Vegareve
13.02.2014, 11:34
Ich hab ja gesagt, entscheidet, nicht dass es auch gemacht werden kann. Dazu bedarf es noch Abstimmungen, ist klar.

Sarekmaniac
13.02.2014, 11:51
Ich hab ja gesagt, entscheidet, nicht dass es auch gemacht werden kann.

Also kann der Vorstand nicht "entscheiden". Punkt. Der Sinn des Wortes "entscheiden" bedeutet kraft vorhandener Befugnis zu handeln. Was Du wohl meinst ist "vorschlagen".

Auch in Ergebnis einer Abstimmung kann das Forum nicht verkauft werden, bzw. nur bei gleichzeitiger Selbst-Liquidierung des Vereins.

War es das was Du sagen wolltest, dass der Vorstand, vom Willen beseelt, den NABU zu beschenken, die Mitglieder zur Selbstauflösung des Trägervereins zwingen kann?

Vegareve
13.02.2014, 12:09
Ich wollte nur sagen, dass so ein Veto-Recht nichts schlechtes ist. Wir brauchen hier keine weitere Horror-Szenarien ausarbeiten ;-). Es besteht keine Gefahr für den Verein oder das Forum.

Sarekmaniac
13.02.2014, 12:19
Um zu zeigen, dass "das Veto-Recht nichts schlechtes ist", hast Du ein Argument angeführt, das keins ist, weil es sachlich falsch ist. Nämlich, dass der Vorstand das Forum verkaufen könnte.

Es bleibt also nur deine IMO durch nichts begründete Meinung, das Vetorecht sei wichtig und richtig und gut.

Ich halte das Vetorecht aufgrund unserer Satzung für komplett überflüssig, Szenarien, in denen die Ausübung des Vetorechts "forenrettend" sein könne, halte ich für komplett hypothetisch. Da aber das Vetorecht IMO nur zu beseitigen ist, wenn die "Vetoberechtigten" freiwillig drauf verzichten, wird es wohl dabei bleiben. Was mir ehrlich gesagt schnurzpiepegal ist, da die Möglichkeiten, das Vetorecht "forenschädigend" auszuüben, IMO ebenfalls völlig hypothetisch sind.

derMac
13.02.2014, 12:22
Ich wollte nur sagen, dass so ein Veto-Recht nichts schlechtes ist. Wir brauchen hier keine weitere Horror-Szenarien ausarbeiten ;-). Es besteht keine Gefahr für den Verein oder das Forum.
Gesagt hast du das jetzt schon ganz oft, erklärt hast du es bisher nur mit unrealistischen Horrorszenarien. ;-)

Mac

AlfBerlin
13.02.2014, 13:02
Es besteht keine Gefahr für den Verein oder das Forum.

Du hast schon Recht: Es läuft alles bestens :D aber ich verstehe das Wort "Gefahr" anders: Eine "Gefahr" besteht doch auch schon, bevor das Unglück eingetreten ist.

Durch das Vetorecht der Gründungsmitglieder und dadurch, dass die Mitgliederversammlung das Stimmrecht vergibt, ist die Mitgliederversammlung gut gegen feindlliche Übernahmen von organisierten politischen Grüppchen geschützt. Und es gibt keine populistischen Volksabstimmungen oder Wahlen mit heftigem Streit und unschönen Wahlkämpfen, bei denen Demagogen auftreten und wo Leute mitstimmen, die keine Ahnung haben und sich leicht zu falschen Entscheidungen verführen lassen :D aber es erinnert mich doch irgendwie an die katholische Kirche und an die Volksrepublik China.

Vegareve
13.02.2014, 13:02
Gesagt hast du das jetzt schon ganz oft,

Das stimmt und eigentlich unnötig, denn 1. geht es mich nicht wirklich was an, bzw. meine Meinung ist nur für mich relevant :bg:
und 2. hat es Sawyer (gut) genug erklärt.

Becks
13.02.2014, 17:48
Ich halte das Vetorecht aufgrund unserer Satzung für komplett überflüssig, Szenarien, in denen die Ausübung des Vetorechts "forenrettend" sein könne, halte ich für komplett hypothetisch.

Und dennoch haben wir es damals extra aufgenommen da wir davon ausgingen dass diejenigen die damals das Forum schon nicht verkauft haben (schon damals gabs Angebote) auch heute/morgen noch so selbstaufopfernd sind und gesetzt des unwahrscheinlichen Falles einer "Feindlichen Übernahme" (egal von welcher Seite) die alte Riege einschreiten kann.

Ditschi
13.02.2014, 18:06
Vetorechte für Gründungsväter eines Vereins sind in Vereinssatzungen absolut keine Seltenheit. Die Tatsache, daß sie in Rechtsprechung und Juristischer Literatur kaum Erwähnung finden, mag man als Indiz deuten, daß es darüber kaum je zum Streit kommt, weil sie so gut wie nie ausgeübt werden. Das hier ist also eine faktisch sinnentleerte Debatte, die seltsamerweise auch von usern geführt wird, die garnicht Vereinsmitglied sind. Was brennt Euch da unter den Nägeln?
Gruß Ditschi

Harry
13.02.2014, 18:19
Oho, feindliche Übernahme der Feuerbohrer:oldman::bg:

derMac
13.02.2014, 18:19
Vetorechte für Gründungsväter eines Vereins sind in Vereinssatzungen absolut keine Seltenheit. Die Tatsache, daß sie in Rechtsprechung und Juristischer Literatur kaum Erwähnung finden, mag man als Indiz deuten, daß es darüber kaum je zum Streit kommt, weil sie so gut wie nie ausgeübt werden.
Der Schluss, dass sie (fast) nie angewendet werden, weil es (fast) nie zum Streit darüber kommt ist logisch nicht ganz einwandfrei. ;-)

Mac

Torres
13.02.2014, 18:21
Du hast die Worte "mag man als Indiz deuten" übersehen. ;-)

derMac
13.02.2014, 18:28
Du hast die Worte "mag man als Indiz deuten" übersehen. ;-)
Nein.

Ditschi
13.02.2014, 18:38
Der Schluss, dass sie (fast) nie angewendet werden, weil es (fast) nie zum Streit darüber kommt ist logisch nicht ganz einwandfrei.

Doch. Formulierung eines Rückschlusses. Anders fomuliert, aber gleichen Sinngehaltes: Würden die Vetorechte häufig ausgeübt werden, würde es darüber zum Streit kommen, und wir hätten darüber Entscheidungen und Kommentarfundstellen.
Umkehrschluß: Da wir keine Fundstellen haben, gibt es keinen Streit über Vetorechte. Weil es keinen Streit über Vetorechte gibt, werden sie folglich nicht häufig ausgeübt. Jetzt klar?

Und Streit gäbe es: Schau mal, wie sich hier sogar Nichtmiglieder des Vereins darüber echauffieren, obwohl es sie garnichts angeht.

Gruß Ditschi

derMac
13.02.2014, 18:53
Würden die Vetorechte häufig ausgeübt werden, würde es darüber zum Streit kommen
Da gibt es nicht zwingend eine Korrelation. Nicht über alle Rechte die ausgebübt werden kommt es gleichermaßen zum Streit vor Gericht.

Mac

Ditschi
13.02.2014, 19:06
Da gibt es nicht zwingend eine Korrelation. Nicht über alle Rechte die ausgebübt werden kommt es gleichermaßen zum Streit vor Gericht.

Schöner Disput ;-).

Das sagst Du, und das abschwächende Wort "gleichermaßen" ist auch von Dir.

Meine Erfahrung sagt, daß der Rückschluß zwingend ist. Die Ausübung des Vetorechtes wäre ein immens starker Eingriff in die durch Mehrheitsentscheidung gesteuerte Autonomie eines Vereins. Wenn man sieht, über welchen Sch..... sonst in Vereinen mit Klauen und Zähnen gestritten wird, dann darüber bestimmt. Und darüber würde auch ein Streit lohnen.
Daher der Rückschluß: wenn es darüber keinen Streit gibt, dann wurde es auch nicht ausgeübt.

Und diesen Rückschluß werte ich nicht als ultimativen Beweis, sondern, wie Torres richtig bemerkte, als Indiz.

Gruß Ditschi

Sarekmaniac
13.02.2014, 19:12
Sag ich ja. Das Vetorecht ist komplett irrelevant, schnurzpiepegal. Aber über irgendwas muss man ja diskutieren.

derMac
13.02.2014, 19:17
Wenn man sieht, über welchen Sch..... sonst in Vereinen mit Klauen und Zähnen gestritten wird, dann darüber bestimmt. Und darüber würde auch ein Streit lohnen.
Das mit dem Streit in Vereinen stimmt. Aber würde ein Streit über ein in der Satzung festgelegtes Vetorecht wirklich lohnen? Das ist doch mal eine spannende Frage.


Daher der Rückschluß: wenn es darüber keinen Streit gibt, dann wurde es auch nicht ausgeübt.
Ich glaub ja auch, dass es nur extrem selten ausgeübt wird. Aber für deinen Schluss müsste man wissen, wie of es statistisch in Vereinsstatuten vorgesehen ist und zu welchen Themen. Ich bin bei solchen "Indizien", wo sogar die Korrellation vermutet ist, sehr skeptisch. Ein brauchbares Indiz wäre es für mich, wenn man wenigstens die Korrelation belegen könnte. Dann wäre es immer noch kein Beweis. Aber ist ziemlich OT.

Mac

AlfBerlin
13.02.2014, 19:21
Das hier ist also eine faktisch sinnentleerte Debatte, die seltsamerweise auch von usern geführt wird, die garnicht Vereinsmitglied sind. Was brennt Euch da unter den Nägeln?

1. Mein Interesse am ODS, weil ich mich hier beteilige, indem ich Kontakte knüpfe und meine wertvollen Inhalte einstelle :D

2. Überlege ich mir, ob ich Mitglied werden möchte :bg:

3. Die Satzung ist im Punkt Vetorecht so formuliert, dass auch ein einzelner dieses Recht ausüben und Beschlüsse blockieren könnte :o Die Gefahr besteht, auch wenn das Unglück noch nie eingetreten ist.

4. Die Satzung ist wenig demokratisch, weil nicht alle Mitglieder das Stimmrecht haben, sondern nur Mitglieder denen die Mitgliederversammlung "die stimmberechtigte Mitgliedschaft angetragen" hat :o

5. Nicht zu vergessen: Die Prinzipienreiterei.

AlfBerlin
13.02.2014, 19:24
Über irgendwas muss man ja diskutieren.

Da hast Du natürlich auch Recht.

derMac
13.02.2014, 19:24
Sag ich ja. Das Vetorecht ist komplett irrelevant, schnurzpiepegal. Aber über irgendwas muss man ja diskutieren.
Dann stellt sich natürlich die Frage, warum es überhaupt da ist, wenn es egal ist. Nur so zum Fortschreiben der Diskussion. Mir ist es übrigens tatsächlich egal. Ich finde aber interessant, wie verschiedene Leute die gleiche Sache für sehr positiv, sehr negativ oder völlig irrelevant halten. :D

Mac

Chouchen
13.02.2014, 19:38
4. Die Satzung ist wenig demokratisch, weil nicht alle Mitglieder das Stimmrecht haben, sondern nur Mitglieder denen die Mitgliederversammlung "die stimmberechtigte Mitgliedschaft angetragen" hat :o


Das sieht in der Praxis so aus:

Seit der letzten MV sind xy neue Mitglieder in den Verein eingetreten. An alle neuen Mitglieder wurde die Standardmitgliedschaft herangetragen, welche durch die Versammlung einstimmig beschlossen wurde.

Auch das ist dazu da, um "feindliche Übernahmen" durch Scherzkekse, die z.B. 2 Wochen vor der MV eintreten, um den Verein zu "sprengen" zu verhindern.

AlfBerlin
13.02.2014, 19:43
@Chouchen: :kapituliere:

Ditschi
13.02.2014, 19:46
4. Die Satzung ist wenig demokratisch, weil nicht alle Mitglieder das Stimmrecht haben, sondern nur Mitglieder denen die Mitgliederversammlung "die stimmberechtigte Mitgliedschaft angetragen" hat

Chouchen hat es schön erklärt. Der Satz stammt wohl aus einem Vereinshandbuch und ist überaus gebräuchlich aus gutem Grund. Alf, gib mal den Satz ganz bei google ein und zähle die Satzungen, in denen er vorkommt. Und wenn Du morgen früh fertig bist, teilst Du uns das Ergebnis mit.
Gruß Ditschi

AlfBerlin
13.02.2014, 19:54
:D

AlfBerlin
13.02.2014, 19:56
Alf, gib mal den Satz ganz bei google ein und zähle die Satzungen, in denen er vorkommt. Und wenn Du morgen früh fertig bist, teilst Du uns das Ergebnis mit.

FERTIG :D

Der Satz kommt kommt genau zweimal vor (https://www.google.de/#newwindow=1&q=%22die+stimmberechtigte+Mitgliedschaft+angetragen%22) :ignore:

Sarekmaniac
13.02.2014, 20:01
Dann stellt sich natürlich die Frage, warum es überhaupt da ist, wenn es egal ist. Nur so zum Fortschreiben der Diskussion. Mir ist es übrigens tatsächlich egal. Ich finde aber interessant, wie verschiedene Leute die gleiche Sache für sehr positiv, sehr negativ oder völlig irrelevant halten. :D

Mac

Die Historie hat doch Sawyer gut erläutert: Eine Gemengelage aus befürchteten echten "Gefahren", Abnabelungsproblemen, Verantwortungsbewusstsein und Besitzerstolz.

Die Gefahren sind nicht eingetreten, der entsprechende Paragraf ist jedoch so hermetisch verfasst, dass er bleiben wird. Auch wenn die Ritter der Tafelrunde rein praktisch gesehen "zahnlos" sind. (Sorry:bg:)

AlfBerlin
13.02.2014, 20:08
Die Gefahren sind nicht eingetreten, der entsprechende Paragraf ist jedoch so hermetisch verfasst, dass er bleiben wird. Auch wenn die Ritter der Tafelrunde rein praktisch gesehen "zahnlos" sind. (Sorry:bg:)

Die "Ritter der Tafelrunde" sind nicht zahnlos, sondern sie haben bisher nur noch nicht gebissen. Und damit das so bleibt, sollten wir sie jetzt lieber ruhen lassen :D und ihnen natürlich stets für ihr Werk danken und den gebührenden Respekt zollen.
:kapituliere:

Ditschi
13.02.2014, 20:13
Der Satz kommt kommt genau zweimal vor

Typisch Alf. Gibt nur den halben Satz ein und ruft fertig.:bg:

Das ist der ganze Satz:


Stimmberechtigtes Mitglied kann werden, wer das 18. Lebensjahr vollendet hat und wem von der Mitgliederversammlung die stimmberechtigte Mitgliedschaft angetragen wird

Da komme ich auf 10 Satzungen pro Seite, und nach 5 Seiten hatte ich keine Lust mehr.;-)

Gruß Ditschi

Sarekmaniac
13.02.2014, 20:18
Ihr habt beide recht. Da Alf bekanntermaßen in einem Paralleluniversum lebt, hat er natürlich im dortigen Internet nachgeschlagen.

AlfBerlin
13.02.2014, 20:23
Typisch Alf. Gibt nur den halben Satz ein und ruft fertig.

Beim ganzen Satz sollte ja eigentlich nicht mehr kommen als beim halben Satz. Aber als vorsichtiger und gründlicher Mensch, habe ich natürlich nochmal mit dem ganzen Satz bei Google gesucht, bevor ich hier was geschrieben habe, und das gleiche Ergebnis erhalten: Google schrieb: "2 Ergebnisse (0,32 Sekunden)"

Ok, ok, darunter schreibt Google: "Damit Sie nur die relevantesten Ergebnisse erhalten, wurden einige Einträge ausgelassen, die den 2 angezeigten Treffern sehr ähnlich sind. Sie können bei Bedarf die Suche unter Einbeziehung der übersprungenen Ergebnisse wiederholen." Nun habe ich auf "Suche unter Einbeziehung der übersprungenen Ergebnisse wiederholen" geklickt und komme auf 7, unter anderem diese Diskussion hier :ignore:

chrischian
13.02.2014, 20:26
Beim ganzen Satz sollte ja eigentlich nicht mehr kommen als beim halben Satz. Aber als vorsichtiger und gründlicher Mensch, habe ich natürlich nochmal mit dem ganzen Satz bei Google gesucht, bevor ich hier was geschrieben habe, und das gleiche Ergebnis erhalten: Google schrieb: "2 Ergebnisse (0,32 Sekunden)"


Dann entferne mal die Anführungszeichen. Die Satzstellung ist nicht identisch.

Chouchen
13.02.2014, 20:26
Lass die Gänsefüßchen weg bei der Suche. Das hilft.

AlfBerlin
13.02.2014, 20:28
Ihr habt beide recht. Da Alf bekanntermaßen in einem Paralleluniversum lebt, hat er natürlich im dortigen Internet nachgeschlagen.


:grrr: Scheiß Paralleluniversum! Was ist denn da los verdammt! :grrr: Ich will das richtige Internet! :grrr:

_Matthias_
13.02.2014, 20:30
Vermutlich ist Dir entgangen, dass zwei Gründungsmitglieder im Vorstand sind und es immer noch Gründungsmitglieder gibt, die auch Modrechte haben.

Nö, ist mir nicht entgangen, was ich meinte ist, dass keiner von ihnen bei der letzten Gelegenheit dagewesen wäre um ein Veto einlegen zu können, von daher besteht wohl genug Vertrauen in die Mitglieder keinen Schwachsinn zu beschließen. Ich hatte das als etwas positives gemeint, genau wie bei einem Teenager, dem man immer mehr Freiheiten gibt, auch wenn er zwischendurch heftig pupertiert (wie z.B. das Forum in diesem thread). Obwohl, einmal hätte ich schon gerne Veto eingelegt, schade, das ich kein Gründungsmitglied bin ;-)

AlfBerlin
13.02.2014, 20:38
Lass die Gänsefüßchen weg bei der Suche. Das hilft.


Da bin ich aber erleichtert :D

Ich dachte schon, ich lebe wirklich in einem Paralleluniversum ohne vernünftiges Internet :ignore:


Ohne Gänsefüßchen findet Google "ungefähr 13.900 Ergebnisse". Aber die sind in dem Satz ja nicht identisch mit Eurer Satzung, sondern enthalten nur irgendwo die gleichen Wörter. Ihr erwartet doch nicht im Ernst, dass ich jetzt diese Satzungen einzeln nach der gleichen Regelung durchforste und diese zähle? Wollt Ihr mich etwa loswerden?

Ich hab doch schon längst kapituliert. Muss ich das jetzt für jeden einzeln wiederholen? :kapituliere:

willo
13.02.2014, 20:50
Totaler Quatsch, lies doch bitte mal unsere Satzung (und setze bitte nicht solche "lustigen" Gerüchte in die Welt, finde ich genauso unpassend wie "politisches OT").

Ich habe jetzt nicht die Satzung zur Hand, aber wo wird dort das Forum erwähnt und warum sollte der Vorstand es nicht verkaufen dürfen? Vereine sind nicht basisdemokratisch und auch nie als solche gedacht gewesen. Der Vorstand führt die Geschäfte eines Vereines und legt den Mitgliedern darüber Rechenschaft ab. Diese können ihn bestätigen, oder einen anderen wählen. Im wesentlichen unterstützen Mitglieder einen Verein durch Beiträge und ehrenamtliche Arbeit - mehr nicht.

Becks
13.02.2014, 21:57
Ich habe jetzt nicht die Satzung zur Hand, aber wo wird dort das Forum erwähnt und warum sollte der Vorstand es nicht verkaufen dürfen?

Als Gründungsmitglied kann ich da nur sagen: nur über meine Leiche. :gosche:

Sarekmaniac
13.02.2014, 22:03
Zu den satzungsgemäßen Zielen des Vereins zählt u.a. der Unterhalt einer Informationsplattform, als Informationsplattform wird vom Verein "Outdoorseiten.net" die Internteplattform outdoorseiten.net definiert. Änderungen der satzungsmäßigen Ziele (wie z.B. Abschaffung/Verkauf der Informationsplattform) bedürfen laut Satzung einer Zustimmung von neun Zehnteln der Mitgliederversammlung. Der Verein verfolgt laut Satzung keine eigenwirtschaftliche Aktivitäten, sondern ist selbstlos.

Die These, der Verein könnte ohne Placet der Mitgliederversammlung, ohne änderung der Satzung, ohne Verlust der Gemeinnützigkeit das Forum "verkaufen", ist also völlig haltlos.

Scrat79
13.02.2014, 22:07
Und wie sieht's mit verschenken aus? :ignore:

willo
14.02.2014, 01:57
Ich finde eher deine Interpretation der Satzung haltlos. Der Verkauf des Forums ist doch nicht automatisch eine Abkehr von den Zielen...

Gesendet von meinem HTC One mit Tapatalk

Sawyer
14.02.2014, 09:53
Das artet so langsam in Vereinsmeierei aus. :grins:

nimrodxx
14.02.2014, 10:03
Und Streit gäbe es: Schau mal, wie sich hier sogar Nichtmiglieder des Vereins darüber echauffieren, obwohl es sie garnichts angeht.


Nichtmitglieder können durchaus die Absicht haben das zu ändern. Wenn aber (IMHO mal wieder "Vereinstypisch") die aktuellen Mitglieder jedem Interessierten von vornherein sagen, das sie "das nichts angeht", fühlt man sich doch gleich so richtig willkommen und zum mitmachen animiert

Stephan Kiste
14.02.2014, 10:25
Nichtmitglieder können durchaus die Absicht haben das zu ändern. Wenn aber (IMHO mal wieder "Vereinstypisch") die aktuellen Mitglieder jedem Interessierten von vornherein sagen, das sie "das nichts angeht", fühlt man sich doch gleich so richtig willkommen und zum mitmachen animiert

kann man mal mit Einstein antworten:

"Um ein tadelloses Mitglied einer Schafherde sein zu können,
muß man vor allem ein Schaf sein. "

Das ist doch alles nonsens, Mitbestimmung fängt da an wo man
mitbestimmen darf. Einfluss auf etwas nehmen zu wollen,
indem man droht nicht mit zu machen ist doch Sinnlos.
Wie schon geschrieben lebt ein Verein von einen Zweck,
den er verfolgt und den Mitteln (monitär wie human)
um diesen umzusetzen.
Wer nicht in einem Verein ist, kann ihn somit nur begrenzt unterstützen.
Zudem sollte der Zweck (meistens gemeinnützig) doch zum mitmachen
annimieren und nicht die Mitglieder, ist ja nicht Club Robinson?

Entweder man hat Bock sich einzubringen, mitzumachen oder nur
zu spenden und glaubt an den Zweck des Vereins, oder nicht.
Jeder, der Mitglied ist unterstützt den Verein, opfert Zeit und Geld
und bekommt im Gegenzug die Möglichkeit aktiv mitzugestallten.
Warum sollen 22000 Forumsuser die Möglichkeit haben Mitzubestimmen,
was 160 aktive Mitgleider eines Vereins machen?

ronaldo
14.02.2014, 10:55
Ähm... ist euch langweilig? :p

Jetzt geh ichs mal von der anderen Seite an: Räumt mir bitte ein Vetorecht ein und ich trete sofort in den Verein ein. Einfach nur so, weil ich gern mal für irgendwas ein Vetorecht hätte... :bg:

derSammy
14.02.2014, 11:39
Witzig....so ne art veto recht hat doch jeder hier...


eine PN an die geeignete person.... und schwupps bist im passenden Faden wos dann heisst

"auf eigenen wunsch gelöscht"



(:bg: oder hin und wieder mal ne umfrage starten, klappt ggf. auch )

Sawyer
14.02.2014, 12:01
Versteh ich nicht.:roll:

Fernwanderer
14.02.2014, 19:12
Einfluss auf etwas nehmen zu wollen,
indem man droht nicht mit zu machen ist doch Sinnlos.
Dazu gibt es einen knackigen Spruch: Wer macht hat recht!
Das zu akzeptieren fällt vielen schwer, aber Laberköppe gibt es im Überfluß und darum spielen sie keine wirkliche Rolle.

derMac
14.02.2014, 19:51
Dazu gibt es einen knackigen Spruch: Wer macht hat recht!
Das zu akzeptieren fällt vielen schwer, aber Laberköppe gibt es im Überfluß und darum spielen sie keine wirkliche Rolle.
Ja, sehr schön knackig, aber ich würde für die Realität sagen, die Mischung machts. Man muss sowohl in eines Diskussion einen Konsens suchen als auch danach etwas machen. Ob dieses Thema allerdings für eine fruchtbare Diskussion geeignet ist scheint mir doch sehr fragwürdig. Die einzig spannende Frage wäre IMO, ob die Vetoregel Leute vom Mitmachen abhält. Ich denke, zumindest nicht signifikant.

Mac

Chouchen
14.02.2014, 20:13
Einfach nur so, weil ich gern mal für irgendwas ein Vetorecht hätte... :bg:

Dafür haste doch einen Hund. ;-)Wolle räumt mir zumindest in 99% der Fälle inzwischen ein Vetorecht ein, Lise und ich diskutieren noch häufig darüber. Aber es wird.

ronaldo
14.02.2014, 21:05
Dafür haste doch einen Hund. ;-)Wolle räumt mir zumindest in 99% der Fälle inzwischen ein Vetorecht ein, Lise und ich diskutieren noch häufig darüber. Aber es wird.


OT: "diskutieren noch darüber"..., LOL, ja in so einer Phase sind wir auch grad... anstrengend... :bg:

Fernwanderer
14.02.2014, 21:20
Man muss sowohl in eines Diskussion einen Konsens suchen als auch danach etwas machen.
Logisch, aber eben nicht mit jedem.

umeier
14.02.2014, 22:11
By the way:
ODS als solches ist einem sehr kleinen Personenkreis vollkommen ausgeliefert, und die Schnittmenge dieses Personenkreises mit den Vetoberechtigten geht gegen Null.
Darüber regt sich offensichtlich niemand auf ...

derMac
14.02.2014, 22:22
By the way:
ODS als solches ist einem sehr kleinen Personenkreis vollkommen ausgeliefert
Jain. Man kann ODS jederzeit mit einem neuen "Personenkreis" neu starten. Aber die Historie wäre dann evntl. weg und die ganzen Nutzer müssten sich neu anmelden. Allerdings zeigt dein Bsp. sehr schön, wie das mit dem Mitmachen ist und das man auch mal anderen Menschen einfach vertrauen muss.

Mac

AlfBerlin
15.02.2014, 22:05
... Wer macht hat recht! ...

Das sehe ich auch so. Und wer anderer Meinung ist, muss sich engagieren.

Vielen Dank für Eure Auskünfte über Veto- und Stimm-Recht und ODS-Geschichte.

Stephan Kiste
15.02.2014, 22:09
Das sehe ich auch so. Und wer anderer Meinung ist, muss sich engagieren.

Vielen Dank für Eure Auskünfte über Veto- und Stimm-Recht und ODS-Geschichte.

Alf, wenn zitieren, dann bitte richtig:

Dazu gibt es einen knackigen Spruch: Wer macht hat recht!
Das zu akzeptieren fällt vielen schwer, aber Laberköppe gibt es im Überfluß und darum spielen sie keine wirkliche Rolle.

Muss ich Fernwanderer mal recht geben :bg:

HaegarHH
16.02.2014, 01:59
JMan muss sowohl in eines Diskussion einen Konsens suchen als auch danach etwas machen
Ich kann nur raten, sich mal mit dem feinsinnigen Unterschied zwischen "Konsens" und "Konsent" zu beschäftigen und in zukünftigen Diskussionen "Konsent" orientiert zu denken ;-)

Ich kenne Gruppen, wo dies zu wahren Wundern in der Teamsitzung geführt hat :roll:

AlfBerlin
16.02.2014, 03:01
Ich kann nur raten, sich mal mit dem feinsinnigen Unterschied zwischen "Konsens" und "Konsent" zu beschäftigen und in zukünftigen Diskussionen "Konsent" orientiert zu denken.

Konsent? Wasndas?

Chouchen
16.02.2014, 03:06
Ei, Konsent ist doch die Lülle, die man morgens innen im Zelt hat. :bg:

AlfBerlin
16.02.2014, 03:29
Ei, Konsent ist doch die Lülle, die man morgens innen im Zelt hat. :bg:

Nein das ist Kondens. Da bin ich mir sicher, auch wenn ich das nur vom Hörensagen kenne. Kondens, Konsens, Konsent. Ich werd verrückt :bang:

Juergen
16.02.2014, 11:02
Es gibt auch Zelte, in denen morgens Konsens herrscht.

lina
16.02.2014, 11:07
Das ist Fremdeinwirkung. Durch Konsensmilch.
Noch nicht ausreichend erforscht ist, ob außerdem diese sporadisch auftretenden Konsenstreifen solcherlei beeinflussen :grins:


Der Konsent-Ansatz klingt aber interessant :-)

Stephan Kiste
16.02.2014, 11:16
ich werde mir diese eher platonische Beziehung der meisten hier
dann mal von einem kontemplativen Platz aus anschauen ;-)

AlfBerlin
16.02.2014, 12:33
Der Konsent-Ansatz klingt aber interessant :-)

Ich verstehs immer noch nicht. Dann muss ich halt meine Regel anwenden: "Was ich nicht verstehe ist nichts für mich.", die mir schon viel erspart hat. Also Konsent ist nichts für mich.

Ditschi
16.02.2014, 13:44
Ich verstehs immer noch nicht. Dann muss ich halt meine Regel anwenden: "Was ich nicht verstehe ist nichts für mich.", die mir schon viel erspart hat.

OT. Eine Einsicht, die Dich in Deinen Aktivitäten aber keineswegs behindert.:bg:
Ditschi

HaegarHH
16.02.2014, 16:05
Konsens: Es wird solang diskutiert, überzeugt (was schon böse Ausmaße annehmen kann) u. U. getrickst und bestochen, bis alle dafür sind

Konsent: Das Ende ist erreicht, wenn keiner mehr dagegen ist.


Das klingt auf den ersten Blick ziemlich unbedeutend, aber es ist sehr schwerwiegend, ein "dann macht / probiert es halt meinetwegen ..." ist etwas ganz anderes als "ich bin dafür, ich finde das gut"

derMac
16.02.2014, 16:40
Konsens: Es wird solang diskutiert, überzeugt (was schon böse Ausmaße annehmen kann) u. U. getrickst und bestochen, bis alle dafür sind

Konsent: Das Ende ist erreicht, wenn keiner mehr dagegen ist.


Das klingt auf den ersten Blick ziemlich unbedeutend, aber es ist sehr schwerwiegend, ein "dann macht / probiert es halt meinetwegen ..." ist etwas ganz anderes als "ich bin dafür, ich finde das gut"

Inhaltlich gebe ich dir völlig Recht, aber die Unterscheidung zwischen Konsens und Konsent ist iMO Wortklauberei. Es ist keines falls so, das Konsens schon immer ausschließlich die von dir gebrachte Bedeutung hat. Die Unterscheidung haben irgendwelche Leute erfunden um ihre (durchaus sinnvolle) Position hervorheben zu können.

Mac

Wesertom
22.05.2014, 14:33
Hi,

ich bin gegen Konsent ;-)

Gruß

Tom