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BruecklerNaturfoto
04.10.2011, 07:16
Eneloop Akku

Kaufpreis: 20
Einsatzart: Fotografie

Es gibt wenige Dinge, die so sträflich vernachlässigt werden wie vernünftige Akkus. Da kauft man sich ein Blitzgerät für 400 Euro (wie den 580 EX von Canon) und das steckt man am Ende hinein? Billigakkus aus der letzten Schublade, die man mal eben noch so übrig hatte. Das wird schon gehen. Ich habe da keine Ausnahme gemacht - doch jetzt soll Schluss sein damit. Ich muss dazu sagen, dass ich zum Thema Akkus so gut wie kein Grundwissen besitze und nur das weiß, was die Bedienungsanleitung der Akkus und des Ladegerätes hergibt.


Ausgangssituation:


Ich besitze etwa 20 Akkus vom Typ AA. Nichts ungewöhnliches, denn die sammeln sich über die Jahre eben an. Mal verschwinden ein paar und mal tauchen sie wieder auf. Die Akkus sind von unterschiedlichen No-Name Herstellern und haben fast alle eine unterschiedliche Kapazität die meist zwischen 2000 und 3200 mAh liegen dürfte. Die „guten“ 3200er habe ich mir mal vor einem Jahr bei Ebay ersteigert und war anfangs ganz zufrieden. Geladen habe ich die Akkus in einem recht einfachen Hama - Schnell - Ladegerät, was etwa 3h brauchte um die Akkus vollständig zu laden.


Das Problem:


Problematisch wurde es immer, wenn ich auf Veranstaltungen mehrere hundert Bilder machen musste und so einmal realistisch vor Augen geführt bekam, wie lange denn die Akkus wirklich durchhalten. Ich muss dazu sagen, dass ich indoor grundsätzlich immer indirekt blitze (wenn es die Lokalität hergibt) und somit den Blitz oft auf +1 oder +2 stehen habe. Dementsprechend groß ist die Leistung welche den Akkus abverlangt wird. Die 3200er Akkus haben im Idealfall 100 Schuss gehalten, dann wurden die Nachladezeiten dermaßen lang, dass ich mich zum Wechsel entschied... zum vollständigen Wechsel... Auch bin ich kein großer Freund von Blitzlicht und nutze wann immer es geht - keinen Blitz. Also kann es schon mal vorkommen, dass die Akkus eine ganze Weile ungenutzt rumliegen. Wann mache ich als Naturfotograf schon mal 100 Bilder mit Blitz hintereinander? Also wurde ich mit einem weiteren Phänomen konfrontiert - der Selbstentladung meiner Akkus. Das äußert sich laienhaft ausgedrückt, durch ständig leere Akkus...


Neues Akku -Equipment musste her:


Nach einigen Testberichten und Empfehlungen aus dem Freundeskreis bin ich schnell bei den Sanyo Eneloop Akkus gelandet. Diese sollen sich dadurch auszeichnen, dass Sie Ihre Spannung sehr lange halten und somit auch mal eine Weile liegen bleiben können, ohne dass sie hinterher leer sind. Das klang für mich ideal. Was mich anfangs etwas abgeschreckt hatte, das war die scheinbar recht geringe Kapazität von 2000 mAh. Im Vergleich mit meinen 3200ern war das schon heftig wenig. Wie sich später noch herausstellen sollte unterlag ich da einem gewaltigen Irrtum.


Das bisher verwendete Ladegerät ist ein einfaches Hama Ladegerät ohne Prozessorsteuerung gewesen. Keine getrennte Überwachung der Ladeschächte usw... Einfache Technik eben.


Schon lange habe ich dem Ladegerät eine Mitschuld angelastet an der miesen Leistung meiner Akkus. Irgendwie hatte ich immer das Gefühl, dass die Akkus nicht richtig geladen wurden.


Also machte ich auch hier meine Recherchen und bin neben dem recht teuren Ansmann Energy 16 auch auf die Firma ELV gestoßen. Diese vertreibt ein Ladegerät, was baugleich ist mit dem Akku - Doktor BC 700. Da unser Hobby ja schon teuer genug ist, entschloss ich mich für diese preiswerte Alternative zum Ansmann, welche sogar über ein Display für jeden separaten Ladeschacht verfügt. Klasse High Tech, dachte ich. Das besondere an dem Ladegerät ist, dass es einem die tatsächliche Kapazität der eingelegten Akkus anzeigen kann. Das ist Fluch und Segen zugleich, denn man merkt schnell, was die eigenen Akkus noch taugen. Ich habe also gleich mal von diesem Feature Gebrauch gemacht und alle meine vorhandenen Akkus (nicht die Eneloops) diesem Test unterzogen. Es dauerte zwar eine Weile, aber das Ergebnis rechtfertigte den Aufwand. Auf diese Weise fand ich nämlich heraus, dass so ziemlich alle meine Akkus nur noch einen Bruchteil der ursprünglich angegebenen Kapazität besaßen. Das mag vielleicht nach 500 Ladezyklen normal sein - nur hatten die wenigsten Akkus auch nur 10 davon hinter sich. Da ich die Akkus nur selten genutzt habe, wurden sie genauso selten geladen.


Erstaunt und doch in meiner Ansicht bestätigt entsorgte ich die Akkus und hoffte nun auf die Sanyos.


Die Feuerprobe:


Vor einer Weile war ich zu einer Hochzeit geladen und hatte dort die Aufgabe, Bilder zu machen. Das schien mir die ideale Veranstaltung um die neuen (noch originalverpackten) Eneloops zu testen. Gesagt, getan. Die Ausstattung an diesem Tag bestand aus der 40d, einigen Linsen und dem recht leistungshungrigen Speedlite 580 EX (Version 1). Letzterer schluckt 4 Akkus vom Typ AA - 8 Stück hatte ich dabei.

Ich war ein wenig skeptisch ob die Akkus auch reichen würden und hatte ein wenig Bedenken. Deswegen habe ich noch einen Satz Batterien dabei gehabt, welche Notfalls aushelfen müssten.


Machen wir es kurz: Die 4 Eneloops haben mit der werkseitigen Ladung (die Akkus kommen voll geladen aus dem Geschäft) genau 450 Blitze gehalten. Das erstaunte mich sehr, zumal ich immer mit den erwähnten +2 geblitzt habe. Die 4 Akkus Reserve habe ich nicht gebraucht und die Batterien schon gar nicht. Nach der nunmehr dritten Ladung der Akkus und einem durchgeführten Test im BC 700 habe ich die nächste Überraschung erlebt:


Das Ladegerät zeigt mir für jeden der Akkus eine Kapazität >2500 mAh an und dazu noch eine Spannung von 1.39 bzw 1.38 V. Üblich sollen bei Akkus etwa 1.2 V sein, was die Tests mit meinen alten Akkus betätigten.


Nun gut, vielleicht ist es auch nur anfängliche Euphorie, aber bis heute ( ich habe die Akkus nun knapp 1 Jahr) bin ich hellauf begeistert und kann sowohl das Ladegerät als auch die Akkus nur wärmstens weiter empfehlen.


Kostenpunkt:


Die Eneloops habe ich für 18 Euro (8 Stück) gekauft und das Ladegerät kostet derzeit schlappe 30 Euro. Beides inkl. Versandkosten.

Fazit

Kann man nur empfehlen.

codenascher
04.10.2011, 09:54
Herzlich willkommen in unserem schönen Forum. Einen feinen Testbericht hast du.hier verfasst, dem ich mich bei jedem Wort vollendst anschließen kann! Auch ich besitze ein BC700 und dazu insgesamt 32 Eneloops, bin immer zufrieden (gewesen)

Einsatzbereich: externes Blitzgerät (Nikon SB600), Garmin Vista HCx und ferngesteuerte Verbrenner (hier im Sender und Empfänger)

Reichhi
04.10.2011, 10:28
Habe vor 2 Wochen ca. 100 Gäste im Minuten-Takt mit jeweils 3-5 Bildern abgelichtet. Nach ca. 20min streikte das Blitzgerät (ebenfalls Speedlight 580EX) und Blitzte nur noch sporadisch weil die Akkus (Eneloops) zu heiss wurden...

Wuerde mich mal interessieren ob dies Eneloopbedingt war? Kann es mir eigentlich nicht vorstellen. Vermutlich machen da alle Bat./Akkus schlapp? Hat jemand ähnliche Erfahrungen?

DocBrown
04.10.2011, 10:39
bei der kapazitätsangabe fehlt dieselbige für aaa noch, diese liegt zwischen 800-900 mAh ;-)

emdoubleu
04.10.2011, 12:09
Hi,

vielen Dank für Deinen klasse Testbericht und herzlich willkommen im Forum!

Dein positives Feedback zu den Eneloops gerade in Verbindung mit externen Blitzgeräten kann ich nur unterstreichen - in meinen Nikon kommen auch nur noch 4x Eneloops. Mit anderen (Billig)Akkus oder leistungsstarken Alkali-Batterien wie z.B. Duracell Plus konnte ich nicht einmal ansatzweise die Anzahl an Blitzen als auch die Häufigkeit hintereinander (bei Serienbildern) realisieren.

lutz-berlin
04.10.2011, 12:46
die neue Generation Eneloops kann man jetzt bis zu 1500x laden

Rhodan76
04.10.2011, 14:03
Wenn hier von Eneloops die Rede ist, denke ich immer an diese weißen Sanyo's. Da aber hier öfters von 2500mAh die Rede ist, verweiße ich mal extra auf 2500mAh Eneloops XX (http://www.eneloop.info/news-archive/news-archive/details-eneloop-news/ad/408.html).

Traeuma
04.10.2011, 14:52
Übersicht der Eigenschaften von Eneloop / XX (http://www.eneloop.info/de/produkte/batterien.html)
Die XX haben auch ein paar Nachteile gegenüber den "normalen" Eneloops.

DocBrown
04.10.2011, 15:10
@lutz:
kommt aber drauf an welche.... die oben genannten eneloop xx z.b. "nur" 500 mal... dafür 2500 mAh, also nur 500 mAh mehr? im gegensatz zu den herkömmlichen mit "nur" 1900-2000 mAh und 1500-2000 ladezyklen...
ich weiss ned...

DocBrown
04.10.2011, 15:12
oben geagtes gilt nur für die AA-Variante.

Fritsche
04.10.2011, 16:32
Grundsätzlich gilt, auch bei Eneloops, dass mit steigender Kapazität der maximal lieferbare Strom geringer wird. Das heisst, dass bei einem 3Ah Akku bei einer Last von 3A eher die Spannung einbricht, als bei einem 2Ah Akku.

Wenn ich einen Verbraucher mit sehr hohem Strombedarf habe ("viel Ampere"), sind Akkus mit eher geringer Kapazität empfehlenswert. In diesem Fall also die "alten" Sanyo Eneloopps mit 1900mAh.

Ein großer Strom ist z.B. bei modernen Taschenlampen mit knapp 3A gegeben. Ich weiß aber nicht, wieviel eure Blitzgeräte ziehen.

gisbert
01.11.2011, 13:14
Naja, wenn ich mich richtig erinnere, dann fließen bei einem Blitzgerät Stromstärken von mehreren hundert Ampere. Dies aber nur über einen jeweils sehr kurzen Zeitraum von wenigen Millisekunden. Rein aus dem Bauch heraus würde ich auch welche mit geringerer Kapazität empfehlen. http://www.akkudo.de/

Shuya
01.11.2011, 15:33
Naja, wenn ich mich richtig erinnere, dann fließen bei einem Blitzgerät Stromstärken von mehreren hundert Ampere. Dies aber nur über einen jeweils sehr kurzen Zeitraum von wenigen Millisekunden. Rein aus dem Bauch heraus würde ich auch welche mit geringerer Kapazität empfehlen. http://www.akkudo.de/
Da haust du jetzt Laden und Entladen des Blitzes durcheinander.
Tatsächlich fließen beim Blitzen (Auslösen des Blitzes) große Ströme, aber die werden nicht vom Accu bereit gestellt sondern von einem Zwischenspeicher, der das auch in kurzer Zeit bereitstellen kann, in der Regel sind das Kondensatoren. Daher auch die "Ladezeit" des Blitzes: Kondensatoren müssen erst wieder geladen werden vor erneutem Auslösen.
Und diese Aufladung liegt dann idR im mA-Bereich.

Grüße
Micha

gisbert
01.11.2011, 16:21
Aaah stimmt natürlich, da stand ich wohl etwas auf dem Schlauch ;-)

OttoStover
02.11.2011, 05:51
I will also join the group of fans for the eneloop cells. In addition to the properties already mentioned I have noted that the batteries function even in cold weather. I have seen two examples. On one trip I loaded the gps and left it on for two full walking days in -10c appox. The gps worked fine the whole trip, even if the manufacturer of it says the batteries will need to be changed after 20 hours in warm weather.

On another trip I had bought a new small camera, and this had new batteries from the manufacturer. The camera ceased to work after just a few hours, 3-4 or so after starting the trip. I put in the eneloops I had as a reserve and wondered if perhaps the camera "ate" batteries. Well the one set of eneloops lasted the whole 6 day trip, even with quite a lot of viewing of the taken pictures. FYI I keep both the camera and the gps in a pocket in the backpack, so they are not heated by my body as they would if I had them in a pocket.

I have not seen any documentation on the fact that eneloops sustain better cold than other batteries, but IMHO I believe they do. This is a very useful bonus for outdoor use especially in the winter of course.

Nordman
18.02.2012, 22:38
die eneloop werden im vergleich zu "normalen" NiMH akkus ja immer hoch gelobt

andere hersteller haben mitlerweile ja auch baubleiche LSD-akkus im programm,
hat da schon jemand erfahrungswerte wie die sich im vergleich zu den eneloop verhalten?

Homer
19.02.2012, 02:04
ich hab ein paar noname-LSD-akkus, die sind deutlich schlechter.
extrem ungleich in der kapazität, weniger power.
rechne den mehrpreis der eneloop mal auf 1000 ladezyklen um, da lohnt es sich nicht, sich für 0,008 cent ersparnis 1000 mal über nen drecksakku zu ärgern;-)

hambe
19.02.2012, 10:49
ich hab ein paar noname-LSD-akkus, die sind deutlich schlechter.
extrem ungleich in der kapazität, weniger power.
rechne den mehrpreis der eneloop mal auf 1000 ladezyklen um, da lohnt es sich nicht, sich für 0,008 cent ersparnis 1000 mal über nen drecksakku zu ärgern;-)

Kann ich genauso zu 100% bestätigen!!

Bassmeister
19.02.2012, 11:10
100 Prozent Daumen hoch!!! Die Eneloop (ich nehme die schwarzen, sind etwas teurer, halten aber NOCH länger) haben sich überall bewährt! Ob das Kinderspielzeug ist, das eigentlich nur für Alkaliner vorgesehen wäre, Ausweichakku für die Navigation, Fotos, Fotos, Filme, Fotos oder Radio und CD, überall haben sie ihren Dienst prima getan und ich ewmpfehle sie derzeit jedem uneingeschränkt weiter. (das mach ich selten)

Mein Ladegerät ist auch ein Ansmann, hat ne manuelle Entladung, die ich sehr konsequent nutze.
Wie lange der Ladevorgang dauert, weiß ich nicht, das mach ich immer nachts.

Demnächst werde ich sehen, wie lange ich Fahrrad fahren muß, um sie mit B&M's E-werk zu laden. :-)

Nordman
19.02.2012, 12:54
ich glaube meine fragestellung war noch nicht deutlich genug und die antworten sind daher in ein andere richtung.
mir geht es nicht um geld zu sparen, sondern die "besten akkus" zu bekommen.
oder mit anderen worten, sind die günstigen eneloop noch die besten, oder bekommt man für etwas mehr geld auch noch mehr geboten.

einen Test (http://www.chip.de/artikel/Ready-to-use-Akkus-im-Vergleichstest-5_33512193.html) hab ich per google gefunden, hier sind die akkus von eneloop zwar die teuersten, aber die realität im geschäft sieht anders aus.

Bassmeister
25.02.2012, 20:55
Ich hatte noch keine besseren Akkus als Eneloop in der Hand. Auch nicht für mehr Geld.

willo
26.02.2012, 12:58
Ich nutze Panasonic Infinium und Eneloop, beide sind sehr gut. Die Panasonic halten in der Fahrradlampe allerdings länger. Auch bei Minusgraden verhalten sich beide gleich. Nach etwas mehr einem Jahr Nutzung sind die Eneloops etwas mehr eingebrochen als die Panasonic. Wenn die Eneloops runter sind, werde ich sie durch ein weiteres Paar Panasonics ersetzen.

m8r
27.02.2012, 16:03
Es gibt ja auch von den Eneloop verschiedene Ausführungen: Leichtere mit weniger Kapazität und schwere mit mehr. Die Grundidee der Eneloop ist, Nachteile gegenüber den jahrelang verwendeten Standardakkus in Kauf zu nehmen und dafür andere Vorteile zu bekommen, hier das sehr lange Halten der Ladung. Es gibt da verschiedene Möglichkeiten und Anwendungen, und ich würde davon ausgehen, dass die ähnlich konstruierten Akkus anderer Hersteller eben auch die eine oder andere Entscheidung unterschiedlich treffen, weshalb der direkte Vergleich auch immer ganz konkret auf die Anwendung bezogen sein muss.

Ich bin mit den Eneloop (weiße AAA) extrem zufrieden, seit ich sie als Akkus für meine Fahrradlampen benutze. Absolute kein Vergleich zu dem Krampf vorher. Für meine LD20 haben ich die schwarzen Eneloop in AA, die sind wohl heiß geworden in der Lampe und dabei ist die Kunststoffhülle geplatzt und der Kleber weich geworden. Fand ich jetzt nicht so angenehm, aber die Elektronik der LD20 strapaziert die wohl auch erheblich. Bzw. waren sie vielleicht unterschiedlich geladen.

khyal
27.02.2012, 18:23
Ich benutze ueberwiegend Eneloop und ein paar Conrad Endurance, ueberwiegend in AA, ein paar AAA...

Die AA duerften im Schnitt ca 300 Ladezyklen hinter sich haben...

Die Eneloop sind mit 1.9Ah angegeben, lagen neu bei 2-2,05 Ah, von 40 Eneloop AA liegen jetzt 4 unter 2 Ah (2*1,92, 1.78, 1,64), liegen nun also 5% ca 10% drunter.

Die Endurance sind mit 2,1 Ah angegeben, waren neu ca 2,15 Ah, von 8 sind nun 2 unter 2 Ah bei ca 1.9 Ah, also 25% liegen nun 10% drunter, was aber immer noch der Leistung von Standard Eneloop entspricht, aber es ist schon ein "Alterungsanzweichen" und macht Mischen im Geraet schwieriger. Wobei man fairerweise anmerken muss, dass Conrad eigentlich eine rel lahmarschige Ladung mit max 450 mA empfiehlt, diese bei mir aber mit 700mA geladen werden.

Fazit : Lieber Eneloop

Outdoorboy77
17.05.2012, 13:59
Ich habe alle meine AA/AAA Batterien und Akkus (überwiegnd conrad und GP) entsorgt und durch eneloops ersetzt. Ich bin vollends überzeugt von dieser Technologie und werde bis auf weiteres nur noch diese Art von Akkus nutzen.

Als Ladegerät habe ich mir das Sanyo eneloop Schnellladegerät MDR-02 (http://www.amazon.de/gp/product/B000IDWDOA/) gekauft, um auch auf Reisen bei Möglichkeit meine Akkus wieder aufladen zu können.

Eddy
17.05.2012, 14:51
Ich benutze Eneloops bislang nur für mein Blitzgerät. Habe also noch nicht so viele Erfahrungen damit, aber auch keine Klagen bisher. Ein Bekannter schwört dagegen auf Ansmann Akkus. Soweit ich weiss, gibt es aber nur zwei oder drei Fabriken, die diesen Typ Akkus bislang überhaupt herstellen. Will heissen, oft unterscheiden die sich nur durchs Label und den Preis.

Outdoorboy77
17.05.2012, 15:21
Ich habe das gerade mal recherchiert und hier diesen Wiki Artikel gefunden:

http://de.wikipedia.org/wiki/NiMH-Akkumulator_mit_geringer_Selbstentladung

Nur Sanyo, GP und Yuasa produzieren derzeit diese Art von Akkus. Wobei Sanyo seine Technik bisher nicht an andere Marktteilnehmer lizensiert. Alle anderen Produkte mit dieser speziellen Akkutechnik sind also entweder von GP oder von Yuasa.

Stellt sich nur die Frage inwieweit sich die Produkte dieser 3 Hersteller nun unterscheiden !?! Yuasa eNiTIME sind z.B. erheblich günstiger als die Sanyo eneloops. Laut einigen Userberichten sind kaum Unterschiede spürbar.

Kennt jemand von euch die Yuasa eNiTIME oder die GP ReCyko ?

khyal
17.05.2012, 15:58
Ich habe das gerade mal recherchiert und hier diesen Wiki Artikel gefunden:

http://de.wikipedia.org/wiki/NiMH-Akkumulator_mit_geringer_Selbstentladung

Nur Sanyo, GP und Yuasa produzieren derzeit diese Art von Akkus. Wobei Sanyo seine Technik bisher nicht an andere Marktteilnehmer lizensiert. Alle anderen Produkte mit dieser speziellen Akkutechnik sind also entweder von GP oder von Yuasa.

Stellt sich nur die Frage inwieweit sich die Produkte dieser 3 Hersteller nun unterscheiden !?! Yuasa eNiTIME sind z.B. erheblich günstiger als die Sanyo eneloops. Laut einigen Userberichten sind kaum Unterschiede spürbar.

Kennt jemand von euch die Yuasa eNiTIME oder die GP ReCyko ?

Die Conrad Endurance (keine Ahnung, ob das nun Yuasa, GP oder sonst was sind) haben frisch geladen, eine etwas hoehere Ausgangsspannung, koennen in der Haltbarkeit und Selbstentladung nicht mit Eneloop mithalten und knicken bei tiefen Temp etwas mehr ein. Die entsprechenden Aldi-Zellen habe ich noch nicht soviel benutzt, scheinen eher in die Art der Conrad-Zellen zu fallen.

blue0711
17.05.2012, 16:08
Hmm, ich lese ja auch immer wieder, wie toll die Eneloops seien, kann das aber gar nicht bestätigen.

Ich hab derzeit meistens die conrad energy (AA und AAA) in Gebrauch, teilweise Varta (Funkkopfhörer, Funkmaus, -tastatur, GPS, Mobilteil Telefon) und bin sehr zufrieden.

In den Mobilteilen und dem GPS hab ich mal Eneloops (AA und AAA) verwendet, waren jeweils nach einem halben Jahr hinüber. Mein Ladegerät (für die AA) ist von voltcraft (UFC-5), die AAA wurden in der Basisstation geladen.

Mein Fazit war daher eher: Finger weg.

Juergen
17.05.2012, 17:38
Mein Fazit war daher eher: Finger weg.

Könnte ja auch am Ladegerät liegen oder es waren "Montags"-Akkus.
Dein Fazit ist schon ein bißchen voreilig angesichts dessen, dass es
außer Dir nur Leute gibt, die positive Erfahrungen mit eneloops gemacht haben.

blue0711
17.05.2012, 17:53
Erstens sind da ja verschiedene Ladegeräte am Werkeln gewesen (das elektronische ist dazu eines der Guten) und zweitens hab ich die Akkus nicht gleichzeitig gekauft, was die Erklärung "Montagsakku" nicht zulässt.
Steht aber eigentlich alles schon in meinem Beitrag. :roll:

Und zu guter Letzt weiss ich beim besten Willen nicht, wo bei "Mein Fazit" die Verallgemeinerung steckt.

Ich habe MEINE Erfahrungen wiedergegeben, wie alle anderen hier.
Und ich unterliege nicht der Fehleinschätzung, ich dürfte nicht gegen die Mehrheit reden oder die Mehrheit habe automatisch Recht.
Mir daher Voreiligkeit vorzuwerfen find ich schon etwas daneben, vorallem aufgrund der Tatsache, dass Du hier offenbar "nur Leute" mit "nur Poster in diesem Thread" verwechselst. Ob es noch weitere Personen gibt, die die positiven Erfahrungen mit eneloops NICHT teilen, kannst Du nämlich gar nicht wissen.

Nordman
17.05.2012, 18:09
Erstens sind da ja verschiedene Ladegeräte am Werkeln gewesen (das elektronische ist dazu eines der Guten) und .....
eines der ladegerät könnte ursache für ein totalausfall der eneloops sein, diese art akkus sind empfindlicher beim ladevorgang.
(einzelschachtüberwachung ist praktisch ein muss!)
es geht also primär nicht darum ob ein ladegerät gut ist um die akkus voll zu bekommen,
sondern ob dieses den akku zerstören könnte. (dein elekronisches wird es warscheinlich nicht verursacht haben, aber wenn die basisstation den akku zerschießt, dann kann das "gute" ladegerät danach den akku auch nicht mehr laden.

blue0711
17.05.2012, 18:27
Die Mobilteile laufen mit anderen Akkus einwandfrei, mit den mitgelieferten No-Names liefen sie weit über ein Jahr.
Derzeit sind conrad-Akkus drin.
Die Eneloops waren bei mehreren Mobilteilen allesamt nach einem halben Jahr futsch - und zwar so, dass auch das elektronische Ladegerät nichts mehr rausholen konnte, sondern die Akkus als defekt auswies.

Sind übrigens etwa 12 Mobilteile (Büro) mit Dauernutzung.

Nordman
17.05.2012, 18:37
das ist ja das was ich damit meinte.

man könnte sagen die eneloops taugen nix oder
man sagt "die ladegeräte" der basisstationen taugen nix und machen diese art von akku sehr schnell kaputt.
(da keine einzelschacht überwachung, Delta-U-Ladeabschaltung etc.)

was ist jetzt richtig oder falsch? ;-)

blue0711
17.05.2012, 18:46
Boah, was ein Gedöns um EINE Erfahrung.

Wenn ich Akkus für Mobilteile brauche, dann brauch ich Akkus für Mobilteile und nicht für Hyperduper-Ladegeräte. Wenn die dann dort futsch gehen und andere durchhalten, dann sind die, die futsch gehen, dafür eben schlecht.
Oder baust Du bei einem Kunden, dem Du ne Telefonanlage betreust, de Ladeelektronik aus den Basisstationen aus und sagst ihm, er soll mit elektronischen Ladegeräten laden?

Zudem hab ich die identische Erfahrung mit Eneloops im GPS gemacht, wo sie ja nicht intern, sondern im Ladegerät geladen werden. Alle anderen Akkus halten durch, die Eneloops gehen kaputt. Ich finds dann etwas verwegen, an der Qualität des Ladegeräts zu zweifeln, wenn alle anderen Akkus damit offenbar kein Problem haben.

Nochmal: Das ist MEINE Erfahrung und ich wollte sie beitragen.
Ich seh keine Notwendigkeit, diese zu zerpflücken, nur, weil sie nicht der Erfahrung einer irgendwie gearteten Mehrheit entspricht.
So kommts mit nämlich grad vor und deswegen sag ich dazu jetzt auch nix mehr.

khyal
17.05.2012, 18:48
...In den Mobilteilen und dem GPS hab ich mal Eneloops (AA und AAA) verwendet, waren jeweils nach einem halben Jahr hinüber. Mein Ladegerät (für die AA) ist von voltcraft (UFC-5), die AAA wurden in der Basisstation geladen.

Mein Fazit war daher eher: Finger weg.

Naja, auch wenn sie lt Datenblatt die 2A ab koennen, wuerde ich jetzt aber auch nicht unbedingt auf die Idee kommen, Eneloop AA mit 2A vor allem ohne vernuenftige Temp-Ueberwachung zu laden, lade sie mit 700mA...

Die Ladestationen von Dect-Telefonen sind meist grottig, da habe ich auch schon so manchen Akku gehimmelt, da packe ich inzwischen die einfachsten, billigsten Akkus rein, die koennen das eher ab, als Gute...

Outdoorboy77
17.05.2012, 19:46
Ich sehe das auch so, dass Eneloops bzw. diese spezielle Akkutechnik mit dem entsprechend dafür vorgesehen Ladegerät geladen werden sollten und nicht mit der DECT Station.

Für DECT Telefone generell würde ich hier billigere Akkus nehmen. Die halten nach meiner Erfahrung auch ewig und durch das ständige Laden bekommt man Kapazitätseinbußen kaum mit. Eneloops haben doch vor allem ein gutes Energiehaltevermögen und dieses braucht man doch bei einem Telefon durch ständiges aufsetzen auf die Ladestation gar nicht.

klaus1
17.05.2012, 22:41
Wir benutzen die Eneloops im Garmin62S und in der Kamera und sind vollauf zufrieden, auch bei Kälte.

Hobbyhiker
19.05.2012, 12:45
Benutze nun auch schon über ein Jahr Eneloops in meiner Pentax K-x Dslr und super zufrieden, deutlich günstiger als vergleichbare Akkus aus dem großen Eletronikhandel MM bzw. S. Habe mittlerweile in allen batteriebetriebenen Geräten diese Akkus AA und AAA von Fernbedienung bis Stirnlampe und verrichten ihre Arbeit bisher ohne negative Erfahrung.

Fritsche
11.07.2012, 15:58
Habe eben einen Kapazitätstestdurchlauf mit allen meinen Akkus gemacht, mit dem BC700 bekomme ich die Kapazität angezeigt.

Getestestet wurden AAA und AA Akkus von Noname über Aldi-LSD, Varta-LSD, Eneloop weiß und Eneloop schwarz.

Die Akkus wurden allesamt nicht gepflegt, d.h.: Tiefstentladen in Geräten, die einen Dauerstrom ziehen (MP3, GPS), hoher Entladestrom (moderne Taschenlampe), zweistelligen Minusgraden sowie hohen Temperaturen ausgesetzt (Winter und Sommer im Handschuhfach des Autos oder auf dem Armaturenbrett), wiederholtes Laden fast voller Akkus etc....

Ich habe die Nonames AAA (1100 mAh) weggeschmisssen weil sie nur noch +- 700 mAh hatten (die kamen übrigens mal mit einem Telefon). Ebenso die Varta LSD.
Die weißen Eneloop dagegen haben bei nominal 1900 mAh immer noch +- 2,05 getestete Ah...(die scharzen haben erst ein paar Dutzend Zyklen hinter sich, sind noch nicht aussagekräftig).

Also für mich ist klar - wenn ein Akku ersetzt wird, dann nur noch durch eneloop. Die Haltbarkeit, die Mißbrauchsresistenz, die Spannungslage bei hohem Entladestrom sowie das Kapazitätsniveau bei langer Lagerzeit sprechen eine eindeutige Sprache.

DocBrown
11.07.2012, 16:45
zu den ladeströmen...

eigentlich sollte man akkus mit 1/10 C laden, um sie schonend vollzuladen... also vor der tour gemütlich zeit nehmen und die dinger gemütlich vollpumpen.

C = Kapazität des akkus (... mA)

das würde bedeuten bei nem 2000 mA akku wären das 200 mA. (toleranzen bis 20% sind, meines erachtens, vernachlässigbar...

jede erwärmung des akkus bedeutet, das energie in wärme umgesetzt wird.
wärme beschleunigt aber den alterungsprozess der verwendeten materialien...
alles was über "handwarm" is versuch ich zu vermeiden.

ich lade meine AA-eneloops immer mit 200 mA, nur wenns schnellgehen muss mit 500.
700 mA hab ich, glaub ich, erst einmal testweise benutzt....

Klappstuhl
11.07.2012, 19:23
Benutze die eneloops schon seit Jahren (Die Sätze sind im Durchlauf immer in Gebrauch), Höhe über 5000m bzw Temps. bis -10° ohne merkliche Einbußen überstanden.
Bisher die besten Akkus die ich hatte.

Fritsche
11.07.2012, 20:43
zu den ladeströmen...

eigentlich sollte man akkus mit 1/10 C laden, um sie schonend vollzuladen...

Wenn du dir sicher bist, dass du ein perfektes Ladegerät hast, das sicher den Abschaltpunkt des Akkus erkennt, dann ja.

Ansonsten: besser mit dem höchst zulässigen Ladestrom laden. Sonst kann es passieren, dass bei nem geringen Ladestrom das dU zu klein ist, und das Gerät den Akku lädt und läädt und lääädt....

Bei nem warmen Akku weisst du ja nicht wirklich, ob er durch Wirkungsgradverluste der Zelle warm wurde, oder durch das Ladegerät, abgesehen davon ist es mir egal, ob ich in einen 2Ah Akku 3 Ah oder 2,4 Ah reinpumpen muss, bis er voll ist.

Die Frage, mit wieviel Ladestrom man besser lädt, ist abwägen zwischen Ladesicherheit (besser vollgas), Akkuschonung (besser Standgas) und Lebensdauer.

Mir ist lieber, der Akku wird sicher abgeschaltet, auch wenn ich nachts lade. Ob der dann 700 odeer 100 Zyklen Lebensdauer hat....ismirwurscht :-)

DocBrown
11.07.2012, 23:37
ok...
was ich vergass dazuzusagen: ich benutze auch den bc700, des ladegerät kann das.

Fritsche
13.07.2012, 10:51
ok...
was ich vergass dazuzusagen: ich benutze auch den bc700, des ladegerät kann das.

Würde ich mich nicht drauf verlassen. Dazu gibt mir das Netz zuviel Berichte abgerauchter Akkus bei Nutzung des BC700, BC1000 und baugleicher Conrad-Electronik Geräte her.

DocBrown
13.07.2012, 11:21
bis jetzt hat ich noch keine probleme.
kommt vielleicht mim alter, hab meins jetzt seit 1 1/2 jahren.

blitz-schlag-mann
13.07.2012, 11:42
Wenn du dir sicher bist, dass du ein perfektes Ladegerät hast, das sicher den Abschaltpunkt des Akkus erkennt, dann ja.

Ansonsten: besser mit dem höchst zulässigen Ladestrom laden. Sonst kann es passieren, dass bei nem geringen Ladestrom das dU zu klein ist, und das Gerät den Akku lädt und läädt und lääädt....

Bei nem warmen Akku weisst du ja nicht wirklich, ob er durch Wirkungsgradverluste der Zelle warm wurde, oder durch das Ladegerät, abgesehen davon ist es mir egal, ob ich in einen 2Ah Akku 3 Ah oder 2,4 Ah reinpumpen muss, bis er voll ist.

Die Frage, mit wieviel Ladestrom man besser lädt, ist abwägen zwischen Ladesicherheit (besser vollgas), Akkuschonung (besser Standgas) und Lebensdauer.

Mir ist lieber, der Akku wird sicher abgeschaltet, auch wenn ich nachts lade. Ob der dann 700 odeer 100 Zyklen Lebensdauer hat....ismirwurscht :-)

Hmm, das sieht mir sehr nach Akku-DAU aus. Gute Akkus sind richtiges Laden und Entladen wert. Über die 15 min. Superturboschnelllader im Baumarkt kann ich nur weinen. Bei drei kleinen Kindern mit Spielzeug im Haus müssen die Akkus 700 Zyklen halten...

Viele Grüße
Ingmar

Fritsche
13.07.2012, 12:12
Hmm, das sieht mir sehr nach Akku-DAU aus. Gute Akkus sind richtiges Laden und Entladen wert. Über die 15 min. Superturboschnelllader im Baumarkt kann ich nur weinen. Bei drei kleinen Kindern mit Spielzeug im Haus müssen die Akkus 700 Zyklen halten...

Viele Grüße
Ingmar

Jenu, wenn du glaubst, dass man mit 700mA nen Eneloop überlädt, und wenn du glaubst, dass ich in 15 Minuten mit 700 mA Ladestrom nen 2Ah Akku vollbekomme, dann weiß ich, wer der Akku Super DAU ist

blitz-schlag-mann
13.07.2012, 12:28
Na 15 x 700 mA = 10500 mA da muss der Akku ja die Grätsche machen ;-)

Viele Grüße
Ingmar

Fritsche
13.07.2012, 13:41
Na 15 x 700 mA = 10500 mA da muss der Akku ja die Grätsche machen ;-)

Viele Grüße
Ingmar

Also in der realen Welt sind 15 Minuten lang mit 700mA laden gerade mal weniger als 175 mAh. Da fehlen noch ein paar bis man bei den eneloop typischen 2Ah angekommen ist...

Oder meinst du, 2Ah in 15 Minuten zu laden? Das wären dann, in der realen Welt 4*2=8 A, berücksichtigend den Wirkungsgrad des Ladevorgangs 8*ca 1,4=11,5 A. Sicher zu viel.

Nur - davon hat außer dir hier keiner geredet. Hier gings um Werte, die normale Ladegeräte liefern. Das ist typischerweise zwischen 500mA und 1 A. Davon geht kein höherwertiger Akku kaputt.....

Abgesehen davon bezweifle ich, dass ein Baumarktlader 11A liefern kann....

Fritsche
13.07.2012, 14:17
Hmm, das sieht mir sehr nach Akku-DAU aus. Gute Akkus sind richtiges Laden und Entladen wert. Über die 15 min. Superturboschnelllader im Baumarkt kann ich nur weinen. Bei drei kleinen Kindern mit Spielzeug im Haus müssen die Akkus 700 Zyklen halten...

Viele Grüße
Ingmar

Und noch was zu den 15 Minuten....Varta hat ein Ladesystem, bestehend aus Ladegerät UND Akkus, das 2Ah Akkus in 15 Minuten lädt. Aber: das sind spezielle Akkus, die über einen Innendruckschalter verfügen. Nur diese Akkus kann man in 15 Minuten laden. Was nur bedeutet, dass das Ding abschaltet, bevor der Akku abfackelt. Obs sinnvoll ist, sei dahingestellt. Dieses Ladegerät lädt "normale" Akkus zwar auch, aber in 12-16h.....

Also ich weiß immer noch nicht, was genau du mit deinen 15 Minuten und besonders mit den 15*700mA meinst.....ums Laden von eneloop im Besonderen und Laden um Akkus im Allgemeinen kanns dabei sicher nicht gehen.

Ich glaube, etwas mehr Information bevor man andere des DAU-tums bezichtigt, täte dir sehr gut.

gallier
13.07.2012, 15:00
Hmm, ich lese ja auch immer wieder, wie toll die Eneloops seien, kann das aber gar nicht bestätigen.

Ich hab derzeit meistens die conrad energy (AA und AAA) in Gebrauch, teilweise Varta (Funkkopfhörer, Funkmaus, -tastatur, GPS, Mobilteil Telefon) und bin sehr zufrieden.


Servus,
und genau für diese Anwendungen sollte man die Eneloop Lite verwenden.
VG
gallier

khyal
13.07.2012, 16:27
Würde ich mich nicht drauf verlassen. Dazu gibt mir das Netz zuviel Berichte abgerauchter Akkus bei Nutzung des BC700, BC1000 und baugleicher Conrad-Electronik Geräte her.

Naja eigentlich kann man in den Berichten auch lesen, dass es eine bestimmte Baureihe des BC700 betraf, was so schon laenger nicht mehr gebaut wird, wenn ich mich recht erinnere, waren die Temp-Fuehler an den Ladeschaechten nicht richtig montiert und dadurch schaltete sich das Teil bei fehlerhaften bzw zu heissen Akkus nicht ab.
Bei mir und in meinem Bekanntenkreis gibt es recht viele IPC 1L und die laufen alle einwandfrei.

schmadde
13.07.2012, 23:40
zu den ladeströmen...

eigentlich sollte man akkus mit 1/10 C laden, um sie schonend vollzuladen... also vor der tour gemütlich zeit nehmen und die dinger gemütlich vollpumpen.

C = Kapazität des akkus (... mA)

Das sollte man besonders bei NiMh eher nicht tun. Bei NiCd ist das o.k., weil hier das abfallen der Spannung am Ende des Ladevorgangs ausgeprägter ist und NiCd eh nicht so empfindlich gegen Überladen sind, die kann man an einem dummen Laegerät notfalls auch ein paar Tage an C/10 laden. Bei NiMh ist beides eher nicht der Fall. Das Erkennen des Ladeendes bei C/10 ist da äusserst schwierig und kaum ein Gerät schafft das zuverlässig. Das BC700 jedenfalls nicht (habe selbst ein BC700 und ein BC900).

Da lautet die allgemeine Empfehlung C/5, bei Eneloops sind auch 500mA Ladestrom absolut unkritisch. Ich lade meine seit Jahren mit 500mA und zwischendurch auch mal mit 700mA wenns schnell gehen soll und die sind alle noch bestens in Schuss.

Fritsche
16.07.2012, 10:51
Um das Rätselraten um erlaubte und unerlaubte Ladeströme etwas aufzuhellen: GP (das ist ein Akkuhersteller, der sollte es doch wissen, oder?) gibt in seinem Datenblatt an, dass Schnelladung mit 0,5 bis 1C stattfinden sollte. Laden über 1C wird nicht empfohlen.

1C bedeutet zur Zeit: ca. 2 A. Das ist immerhin 2-2,5 mal soviel, wie mit den oben beschriebenen Ladegeräten im Vollgasmodus.

Damit ist die Behauptung mancher Leute hier, alles über 200mA würde nur von Akku DAUs gemacht, hinfällig.


http://www.gpbatteries.com.hk/html/pdf/NiMH_technical.pdf

blitz-schlag-mann
16.07.2012, 11:05
Naja, Eneloops sind nicht von GP und auch keine normalen Nimhs. Mit GP und deren Powerbank-Akkuröstern habe ich schlechte Erfahrungen gemacht.

Viele Grüße
Ingmar

Fritsche
16.07.2012, 11:14
Naja, Eneloops sind nicht von GP und auch keine normalen Nimhs.

Stimmt sogar!

Und zwar haben eneloops einen geringeren Innenwiderstand als "normale" (=nicht-LSD Akkus). Und das bedeutet, dass sie höhere Ströme abkönnen. Und zwar im entlade- wie im Ladebereich...

Fritsche
16.07.2012, 11:18
Ups, Sachen gibts: http://eneloop.com.sg/products/download/Datasheet_-_HR-3UTG.pdf

Sanyo gibt da in seinem eneloop Datenblatt doch glatt 2A Ladestrom fürs Schnelladen an.....

Aber nein, Ingmar weiß es besser als Sanyo....

blitz-schlag-mann
16.07.2012, 11:39
Warum beleidigst Du mich via PN und nicht hier?

Ich habe die Beleidigung DAU auch hier abgelassen. Sorry dafür ;-)

Viele Grüße
Ingmar

blitz-schlag-mann
16.07.2012, 11:47
P.s. Fritz Mössinger hat im Netz unter www.accu-select.de einiges zu dem Thema Akkus geschrieben. Auch zum Thema Ladeströme und Akkulebensdauer...

Viele Grüße
Ingmar

Fritsche
16.07.2012, 12:28
P.s. Fritz Mössinger hat im Netz unter www.accu-select.de einiges zu dem Thema Akkus geschrieben.

Genau, unter Anderem diesen Link hier: Zitat Anfang:
"Schonendes Laden von AAA-AA-C-D mit MH-C808M trotz 2 Amp Ladestrom (AAA mit 1 Amp.) !!

http://www.accu-select.de/DOWNLOAD/Betrieb%20MH-C808M%20condition_2_AAAE-AAE-SC-SD-normal-U+T.jpg"

blitz-schlag-mann
16.07.2012, 12:55
Wollen wir uns einigen? Jede thermische Belastung ist nicht lebensdauerverlängernd? Ich kuschel jetzt mit meinen Eneloops.

Viele Grüße
Ingmar

Fritsche
16.07.2012, 13:16
Wollen wir uns einigen? Jede thermische Belastung ist nicht lebensdauerverlängernd?


Jupp.

Wenn der Mössinger seine AA Akkus mit 2A Ladestrom auf 37 Grad bringt (siehe Link im Post weiter oben), mag aber Kuscheln mit den eneloops lebensverkürzend wirken....

schmadde
16.07.2012, 14:52
P.s. Fritz Mössinger hat im Netz unter www.accu-select.de einiges zu dem Thema Akkus geschrieben. Auch zum Thema Ladeströme und Akkulebensdauer...

Ich wüsste zwar nicht wodurch der sich zum Experten qualifiziert, aber immerhin schreibt er direkt auf der Homepage "LSD-Akkus...Am besten mit 1/3 C bis 1/5 C...AUS JEDEM TEIL-LADEZUSTAND NACHLADEN", was sich ziemlich genau mit meiner o.g. Empfehlung deckt: C/5 sind bei Eneloop 400mA, C/3 knapp 700mA, also passen 500 und 700mA recht gut. 2A finde ich recht heftig, würde ich auch nicht dauerhaft machen, die meisten Ladegeräte schaffen das aber eh nicht...

HUIHUI
16.07.2012, 16:59
Ich habe den Eindruck das sich das mit Akku's wie mit Messern verhält.
Eine kleine Schar ist höchst involviert in das Thema und sieht an jeder Ecke Probleme. Die, die es nicht Wissen nehmen halt eneloop und den Schrott Sanyo-lader und sind rundum zufrieden (analog nutzt Mora/Opinel).
Wer von diesen ganzen Speziproblemen nichts weiss oder nicht in dieser Fachwahrnehmung ist scheint wohl der glücklichere Nutzer :)

blitz-schlag-mann
16.07.2012, 20:56
Ich habe den Eindruck das sich das mit Akku's wie mit Messern verhält.
Eine kleine Schar ist höchst involviert in das Thema und sieht an jeder Ecke Probleme. Die, die es nicht Wissen nehmen halt eneloop und den Schrott Sanyo-lader und sind rundum zufrieden (analog nutzt Mora/Opinel).
Wer von diesen ganzen Speziproblemen nichts weiss oder nicht in dieser Fachwahrnehmung ist scheint wohl der glücklichere Nutzer :)

Naja, der Schrott Sanyo-Lader wurde ja in den eingeweihtesten Fachforen gelobt :bg:

mazh
16.07.2012, 20:56
Hmmm, hatte mir für eine längere Tour (um 90 Tage) diesen hier gekauft,

http://www.dinodirect.com/battery-charger-rechargeable-ni-mh-aa-aaa-usb-currency-EUR.html?DDID=3520-616

wollte mir ursprünglich den Powerguy e 400 besorgen, dieser war aber längere Zeit nicht lieferbar.
Dazu hatte ich mir dann wegen der positiven Resonanz hier die (weißen) Eneloops gekauft.

Hauptsächlich habe ich die Akkus im Garmin Dakota 20 benutzt, wenn möglich habe ich unterwegs
nachgeladen, habe aber auch Akkus bis zur vollständigen Entladung im Navi gehabt.

Am Ende der Tour waren alle Akkusätze ungefähr geschätzt auf die Hälfte ihrer Kapazität runter,
hatte das auf den Memory-Effekt zurückgeführt.

Jetzt lese ich hier, daß diese Akkus immer aus jedem Ladezustand nachgeladen werden sollten.
Dann stimmt mich aber die Lebensdauer meiner Akkus nachdenklich.....:o

Weitere Tests kann ich leider nicht anstellen, da ich sie wegen der horrenden Übergewichtspreise
der von mir gebuchten Airline in die Batterierückgabe gegeben habe.

Expertenmeinungen dazu....? :D

Gruß + Danke

Michael

Serienchiller
16.07.2012, 21:22
Zu dem Ladegerät würde ich mal sagen, dass zwei Kanäle für vier Schächte einfach zwei Kanäle zu wenig sind. Es muss schon jeder Schacht einzeln überwacht werden, sonst sind die Akkus am Ende unterschiedlich voll oder sie werden überladen. Bei Ni-Cd war das noch relativ unproblematisch, aber bei Ni-MH kommt es schon drauf an, dass die Akkus zum richtigen Zeitpunkt abgeschaltet werden.

Ich würde deswegen als erstes mal das Ladegerät verdächtigen.

DocBrown
16.07.2012, 23:02
bin zwar kein experte, würde aber serienchillers meinung untermauern.

mazh
16.07.2012, 23:27
Eigentlich habe die aber immer auch nur paarweise verwendet und auch so zusammengehalten, hatte für mich halt ein Ladegerät gesucht, was mit Nady - Spannung zurecht kommt und was man auch zum Puffern verwenden kann und
da gibts nicht so viele, die meisten wollen ja doch Netz- oder Kfz-Boardspannung.

Ich hatte mir mal das Swiss-Solar komplett gekauft (mit Solarcard und Powerpack) und hatte deshalb meinen Naben-
dynamo mit dieser 3,5mm Kupplung versehen, da kam mir das gepostete Ladegerät ganz gelegen.

Allerdings gab es auch noch das Problem, daß es mein Motorola Defy nicht geladen hat, obwohl das Handy das
Ladesymbol anzeigte, das war natürlich auch beim Kurztest zu Hause nicht weiter aufgefallen :(

Jetzt ist aber auch bald wieder das neue Powerguy ex400 lieferbar, mal schauen wie das für mich funktioniert.....
sollte ja von der Elektronik hochwertiger sein.

Gruß Michael

schmadde
17.07.2012, 09:58
NiMH am Nabendynamo vernünftig zu laden ist wohl recht aussichtslos. Zumindest ohne Pufferakku. Das o.g. Ladegerät scheint mir da völlig ungeeignet zu sein. Über das hier (http://www.pixo.de/p/products_cusb.html) habe ich schon gutes gelesen, aber wie gesagt, Pufferakku muss mindestens sein, sonst wird das nix (die Delta-Peak-Erkennung braucht schon eine konstante Energieversorgung beim Laden).

leedrag
17.07.2012, 11:57
Langsam wirds unübersichtlich. Kann jetzt einer der "Experten" hier jetzt mal eine kurze Übersicht zusammenstellen. Sprich Ladestrom fur die AA &AAA Akkus und ein wirklich geeignetes Ladegerät.

by Tapatalk 3.0

mazh
17.07.2012, 11:57
Da war mir ehrlich gesagt die Komplexität des Themas nicht ganz klar, (Ladeverfahren, Abschaltkriterien, Eigenheiten der Akku-Typen), z.B. daß es bei NiMH statt Memory einen reversiblen Trägheits-Effekt gibt (wie verträgt sich das eigentlich mit mit Nachladung aus jedem Ladezustand ?).

Ich hatte auf der vorherigen Tour diesen Swiss-Solar Powertank (Li-Ion) am NaDy aufgeladen, und das hat echt gut funktioniert, meine Idee war halt, stattdessen ein Ladegerät mit AA - Akkus als Puffer einzusetzen, weil sich diese dann zugleich z.B. fürs Navi verwenden lassen, aber vielleicht muß ja dann wirklich noch der Powertank als Puffer dazwischen.

Wenn ich lese, wie empfindlich NiMH gegen Überladung ist, und ich mal davon ausgehe, daß die Ladeelektronik im von mir verlinkten Gerät eher preisgünstig gehalten ist, denke ich, daß meine Akkus da gelitten haben, hatte das Gerät halt auch oft nachts am Netz.

Ansonsten danke für den Link mit dem Pixo, kannte ich noch nicht (und finde ich praktisch wegen der Möglichkeit Kamera und Handy Akku zusätzlich aufzuladen.

Gruß Michael

schmadde
17.07.2012, 12:15
Da war mir ehrlich gesagt die Komplexität des Themas nicht ganz klar, (Ladeverfahren, Abschaltkriterien, Eigenheiten der Akku-Typen), z.B. daß es bei NiMH statt Memory einen reversiblen Trägheits-Effekt gibt (wie verträgt sich das eigentlich mit mit Nachladung aus jedem Ladezustand ?).

Den konnte ich bei Eneloops so noch nicht beobachten - bei anderen NiMh hingegen schon. Das Problem bei der Betrachtung ist halt auch, dass die verschiedenen Akkuchemien (NiMh, LiIon(Po) usw.) zwar idR. grundsätzlich ähnliche Eigenschaften haben. Da jeder Hersteller bzw. sogar auch verschiedene Produktlinien desselben Herstellers in Details unterschiedliche Chemische Funktionsweisen haben, unterschieden sich einzelne Eigenschaften zwischen verschiedenen Produkten, selbst wenn sie ähnliche Funktionsweisen haben. NiMh ist halt nicht gleich NiMh und selbst LSD-NiMh von Sanyo != LSD-NiMh Panasonic.

Eneloops sind zum Glück recht pflegeleicht und zuverlässig, ich empfinde es durchaus als Segen, dass es jetzt so brauchbare Akkus gleichbleibender Qualität gibt. Dabei sind die nichtmal teuer.

@leedrag: Ladestrom 500 oder 700mAh und als Ladergerät ein BC700, BC900 oder die Conrad-Versionen IPC1(L) - damit machst Du nix falsch.

DocBrown
17.07.2012, 12:49
bin immer noch kein experte, würde aber hier dem schmadde zustimmen. ;)

mazh
17.07.2012, 13:53
Mir ging es halt hauptsächlich um das (mehr oder weniger) autarke Handling von Akkus auf längeren
Fahrradtouren....da mag man halt auch keine schrankgroßen Ladegeräte die auf Drehstrom angewiesen
sind mitschleppen......;-)

Muß ich wohl noch ein wenig experimentieren......

PWD
18.07.2012, 11:00
Wer hat schon den Vergleich angestellt zw. Eneloops und den LSD Akkus von Aldi u. kann dazu Erfahrungen äußern?

Aber bitte nicht pauschal "die Aldi Dinger taugen nix". Dass bestimmt noch niemand die 1500, od. wieviele auch immer, Ladezyklen nachvollzogen hat, ist klar; die Dinger gibt´s m.E. noch kein Jahr.

schmadde
18.07.2012, 11:20
Wer hat schon den Vergleich angestellt zw. Eneloops und den LSD Akkus von Aldi u. kann dazu Erfahrungen äußern?

Schon alleine der Versuch ist sinnlos, weil ein vernünftiger Vergleich nur durch umfangreiche Versuchsreihen über längere Zeiträume (Monate, Jahre) hinweg eine sinnvolle Aussage ergibt, ALDI aber keine Akkus herstellt und man daher nie weiss ob die aktuell verfügbaren die gleichen sind wie die aufwendig getesteten. IdR sind sie das nicht, ALDI kauft jeweils dort wo sie das Zeug am billigsten bekommen.

Also gibts zwei Möglichkeiten: entweder Du legst Wert auf hochwertige Akkus - dann kauf Eneloop (die kosten schliesslich nicht die Welt) oder was vergleichbares (Panasonic soll auch gute LSD-Akkus bauen, ich habe damit keine Erfahrungen), oder Dir ist Qualität egal, dann nimm die von ALDI und freu Dich, wenn sie doch gut sind. Ob Du das hören willst oder nicht ändert übrigens nichts an dieser Tatsache.

Fritsche
20.07.2012, 10:22
Schon alleine der Versuch ist sinnlos, weil ein vernünftiger Vergleich nur durch umfangreiche Versuchsreihen über längere Zeiträume (Monate, Jahre) hinweg eine sinnvolle Aussage ergibt,


Würde ich nicht so streng sehen. Varta LSD im Vergleich zu eneloop fallen bei meiner Hauptanwendung schlechter ab: Taschenlampen. Die Leuchtdauer im hellsten Modus bis die Lampe herunterregelt und entweder den Batterieaalarm gibt oder in einen dunkleren Modus wechselt, diese Leuchtdauer ist bei den Vartas kürzer. Trotz nominell höherer Kapazität. Das erkennt man schon nach den ersten 2 oder drei Mal. Der Unterschied ist aber nicht existenziell.

Mit dem Aldi-Vergleich wird das schon aus Schmadde-besagtem Grund schwieriger. Die Aldi LSD Akku Charge von vor 2 Jahren jedenfalls liegt bei meinen Alltagsverwendung (4-Mal die Woche Nachtjoggen, mit einer Lampe, die nur einen AA Akku hat, also werden die Akkus recht oft gewechselt) eher auf eneloop als auf Varta Niveau. Was die neue Aldi-Süd Charge macht, kann ich nicht sagen, weil mir die paar Cent Ersparnis zu den eneloop nicht wichtig sind...

HUIHUI
20.07.2012, 12:02
Naja, der Schrott Sanyo-Lader wurde ja in den eingeweihtesten Fachforen gelobt :bg:

Naja, es geht hier um AA Akkus, ob die nun mit dem Billo Sanyo-Lader nur 90% der Leistung und 80% der Lebensdauer vs einer optimalen Ladung haben ist doch Wuppe, die kosten doch nix.

Bis auf 18650er kann ich "2012" den bohei um Akkus nicht verstehen, und auch bei 18650er hol ich mir die billigen WEISS bei Amazon im Doppelpack für 20 Eypo und "es klappt einfach", sogar mit dem Trustfire TR-001 Ladegerät.

DocBrown
20.07.2012, 12:35
und, wa soll man jetz mit der aussage anfangen?

DocBrown
20.07.2012, 12:36
warum kann ich in diesem thread eigentlich meine posts nich editieren?
wollt grad aus wa was machen, aber der edit button is nicht auffindbar...

Homer
20.07.2012, 12:53
warum kann ich in diesem thread eigentlich meine posts nich editieren?
wollt grad aus wa was machen, aber der edit button is nicht auffindbar...

das ist bei testberichten leider so.

bei eklatanten fehlern hilft ne PN ans team;-)

HUIHUI
20.07.2012, 12:59
und, wa soll man jetz mit der aussage anfangen?

Eventuell das Akkus einfach funktionieren und es nicht auf 0.01V oder 0.001A ankommt?

Fritsche
20.07.2012, 13:05
und, wa soll man jetz mit der aussage anfangen?

Dass es heutzutage nur noch um geringfügige Details geht? Letztlich ist auch das hier nur noch Fetischismus, um den es geht. Es gibt keine schlechten Akkus mehr, die LiIO Szene mal ausgenommen. Da kann man bei DX durchaus noch auf grottigste 18650er oder so stoßen.

Was wirklich ein Problem darstellt, ist, dass man mit mobilen Ladegeräten 2012 immer noch nicht nennenwert laden kann, da gibt es keine mir bekannte Lösung.

Fritsche
20.07.2012, 13:06
und, wa soll man jetz mit der aussage anfangen?

Dass es heutzutage nur noch um geringfügige Details geht? Letztlich ist auch das hier nur noch Fetischismus, um den es geht. So wie bei Ausrüstung im Allgemeinen halt. Es gibt keine schlechten Akkus mehr, die LiIO Szene mal ausgenommen. Da kann man bei DX durchaus noch auf grottigste 18650er oder so stoßen.

Was wirklich ein Problem darstellt, ist, dass man mit mobilen Ladegeräten 2012 immer noch nicht nennenwert laden kann, da gibt es keine mir bekannte Lösung.

DocBrown
20.07.2012, 14:27
@homer
mercy, war mir nicht wirklich bewusst dass wir uns in nem testberichtforum aufhalten... asche auf mein haupt...
was aber nichts mit meiner aufmerksamkeit gegenüber den beiträgen zu tun hat ;-) :grins:

@fritsche
das es keine schlechten akkus mehr gibt würd ich so nicht unterschreiben.


das thema richtige ladung ist schon von jeher ein eigenes... im endeffekt ist eh jeder auf eigene erfahrungen angewiesen, da man ja bewiesenermassen an seinem verhalten nix ändert solange es gut geht.... aber wehe da "passiert" mal was, dann is des geschrei gross... aber wo is das nicht so? ;)

auch sind das hier ja keine vorschriften sondern tipps, is ja keiner gezwungen so vorzugehen.

HUIHUI
20.07.2012, 14:31
@fritsche
das es keine schlechten akkus mehr gibt würd ich so nicht unterschreiben.


das thema richtige ladung ist schon von jeher ein eigenes...


Nein, es gibt keine schlechten Eneloops, und das hier ist der Eneloop thread. Und bei Eneloops ist es glaube ich eher schwierig eine FALSCHE Ladung mit normalen Ladegeräten zu machen als eine Ladung die Funktioniert.

Sprich hier wird eine "Wissenschaft" aus dem möglichen falschladen gemacht, es funktioniert in der Praxis aber 99.9% gut und unkompliziert, das ist kein eigenes Thema sondern ganz einfach, wenn nicht versucht wird das Thema "Eneloops laden" nahezu absichtlich zu verkomplizieren.

DocBrown
20.07.2012, 14:56
wenn mans so sieht, gebe ich dir recht. es gibt keine schlechten eneloops.

aber nachdem hier des öfteren sachen wie:


grottigste 18650er

Varta LSD im Vergleich

Die Aldi LSD Akku Charge

hier wird sogar explizit nach nem vergleich gefragt:

Wer hat schon den Vergleich angestellt zw. Eneloops und den LSD Akkus von Aldi u. kann dazu Erfahrungen äußern?

deine eigene aussage:

es geht hier um AA Akkus

18650er hol ich mir die billigen WEISS

zu lesen sind, war ich mir nicht bewusst gegen ein kredo verstossen zu haben. ;-)

wenn dich an meiner meinung was aufgebracht hat, tuts mir leid, wird aber wahrscheinlich noch öfters passieren... ;-)
auch würde z.b. die frage : "war das nicht der eneloop thread ? " nich gar so patzig rüberkommen...

aber... des wetter is schon ungut genug, da brauch ma uns hier ned auch noch anzurüffeln...
:cool:

flatratte
03.10.2012, 22:32
Nein, es gibt keine schlechten Eneloops, und das hier ist der Eneloop thread. Und bei Eneloops ist es glaube ich eher schwierig eine FALSCHE Ladung mit normalen Ladegeräten zu machen als eine Ladung die Funktioniert.

Sprich hier wird eine "Wissenschaft" aus dem möglichen falschladen gemacht, es funktioniert in der Praxis aber 99.9% gut und unkompliziert, das ist kein eigenes Thema sondern ganz einfach, wenn nicht versucht wird das Thema "Eneloops laden" nahezu absichtlich zu verkomplizieren.

Für die HR3UTG/HR3UTGA stimme ich dem zu - sie zeigten sich bei mir sehr robust gegenüber verschiedenen (immer einzelschachtüberwachten "-DeltaU") Ladegeräten bei Ladeströmen bis 1 A.

Jetzt habe ich mir mal die HR3UWX (die Modelle mit 2500 mAh Kapazität) für teueres Geld besorgt.

Also - die benehmen sich wieder fast schon wie "normale", also: Nicht LSD Teile bei den ersten wenigen Ladezyklen. Sie werden bei richtig Strom so warm, dass die Temperatursensoren den Ladevorgang mehrmals unterbrechen.
Bei zu wenig Strom wird das "Delta U" nicht erkannt - und endlos geladen; wie gesagt - nur die ersten 1-2 Male.

Das hatte ich bei den "stinknormalen" 2700ern von Sanyo auch öfters; ist ja auch nicht schlimm - nur frage ich mich, ob man da nicht wegen Marketing die Kapazität erhöht hat - und sich doch recht weit von der LSD Technologie wieder entfernt hat.

"Neue Besen kehren gut" - sagt man so; der entsprechende Sanyo Unternehmensbereich ist ja von Panasonic übernommen worden - vielleicht wollen die den Markt etwas ankurbeln - vgl."Pixelmania" im Fotobereich...

Naja - schaumer mal - Langzeittests bezüglich Selbstentladung habe ich noch nicht machen können.
Was aber gleich auffällt - bei der Entladung im Ladegerät zeigen sie ein durchweg (zwar stabiles, aber) niedrigeres Spannungsniveau, als die "alten" Eneloops mit 2Ah.

Der Biber
04.10.2012, 19:50
Wenn hier gerade das Thema Eneloop durchgekaut wird.
Ich hätte diesbezüglich eine Frage, die mich schon länger beschäftigt.

Ich habe bis jetzt Akkus von Ansmann, dafür auch ein Ansmann-Ladegerät.
Kann ich Eneloop-Akkus auch mit meinem vorhandenen Ansmann-Ladegerät aufladen oder brauch ich da wieder eines von Eneloop ?

lutz-berlin
04.10.2012, 19:58
Geht auch mit Deinem Ladegerät

Nordman
05.10.2012, 01:47
....
Kann ich Eneloop-Akkus auch mit meinem vorhandenen Ansmann-Ladegerät aufladen oder brauch ich da wieder eines von Eneloop ?

entscheidend ist nicht der hersteller des ladegerätes, sondern der technische aufbau.
für eine optimale kapazität und lange haltbarkeit der akkus sollte das ladegerät ein prozessorgesteuertes sein mit einzelschachtüberwachung und einer minus-delta-U abschaltung.
ansmann hat solche prozessorgesteuerten, hat aber auch 0815 ladegeräte im produktprogramm.
welches hast du den?

lutz-berlin
05.10.2012, 05:16
BC 700 oder 900 schont die Accus und sorgt fuer lange Lebensdauer

blitz-schlag-mann
05.10.2012, 09:04
BC 700 oder 900 schont die Accus und sorgt fuer lange Lebensdauer

Ot: Akku, Akkus, Akkumulator. Zumindest hat du nicht Accu's geschrieben :D

Viele Grüße
Ingmar

Der Biber
05.10.2012, 10:11
entscheidend ist nicht der hersteller des ladegerätes, sondern der technische aufbau.
für eine optimale kapazität und lange haltbarkeit der akkus sollte das ladegerät ein prozessorgesteuertes sein mit einzelschachtüberwachung und einer minus-delta-U abschaltung.
ansmann hat solche prozessorgesteuerten, hat aber auch 0815 ladegeräte im produktprogramm.
welches hast du den?

Hallo,
ich habe das hier:
http://www.ansmann.de/cms/de/consumroot/chargers-and-power-supplies/fast-chargers/ansmann-powerline-5-lcd.html

Nordman
05.10.2012, 23:08
Hallo,
ich habe das hier:
http://www.ansmann.de/cms/de/consumroot/chargers-and-power-supplies/fast-chargers/ansmann-powerline-5-lcd.html

na das passt doch!

lemon
07.02.2014, 01:31
Ein kleines Update:

Sanyo hat neue Eneloops auf den Markt geworfen: Schwarze "Eneloop XX", Kosten pro Stück knapp 3,30 Euro und sind vor allem für Energiehungrige Systeme gedacht. Diesmal sogar mit einer "Mindestkapazität". Es gilt jedoch zu beachten, dass diese "neuen" Eneloops laut Beschreibung nur 500x aufgeladen werden können (Eneloops 1. Generation = 1.000x, 2. Generation = 1.500x), was ich schon enttäuschend finde, wobei ich davon ausgehe, dass sich das auf die Mindest-Kapazität bezieht, d.h. darüber hinaus wohl auch noch einige Ladungen aushalten. Im Internet gibt es einige Berichte, so wie ich bisher gelesen habe, stellen die neuen Eneloops alle bisherigen in den Schatten .. mal schauen ob ich das bestätigen kann!

Ein Erfahrungsbericht: Seit 2010 nutze ich Eneloops der 1. Generation und seit 1 Jahr die der 2. Generation Exzessiv und habe bisher nur eine Schwäche ausmachen können: Bei Temperaturen unter (ca. 7 Grad) werden sie Leistungsschwach, darum habe ich mir mal die neuen Eneloop XX gekauft, um zu testen, wie gut die Outdoor sind. Ich würde euch - wenn ihr über einen Neukauf nachdenkt, doch bitten auch mal testweise die Eneloop XX zu kaufen und hier zu berichten.

Kosten = 4er Pack (eBay) ~ 13 Euro.

Homer
07.02.2014, 01:35
neu sind die nicht wirklich;-)

aber daß sie bis -20° funzen sollen war mir neu - vielleicht wirds ja irgendwann mal wieder winter:-?

lorenz7433
07.02.2014, 03:09
Im Internet gibt es einige Berichte, so wie ich bisher gelesen habe, stellen die neuen Eneloops alle bisherigen in den Schatten .. mal schauen ob ich das bestätigen kann!

neu ist daran eigentlich nix, die teile gibt's schon seit ~ 4 jahren.

und die stellen auch nix in den schatten, der unterschied sind ~300mah mehr Kapazität"das ist der einzige Vorteil"
, dafür halt niedrigere Lebenszeit, höhere Selbstentladung und sie brechen schneller in der Spannung ein bei starker Belastung.:roll:

auch bei minus graden sollen sich die weißen besser verhalten als die schwarzen.

die normalen sind und bleiben die besten in summe der Eigenschaften.
in der aktuellen Version sollen sie nen noch niedrigeren innenwiederstand"weniger Selbstentladung" haben und ne höhere Lebenszeit "1800ladungen vs 1500 bei der vorigen Version".

das einzige wofür ich die schwarzen in Ordnung finde ist ein garmin navi, ansonsten beforzuge ich egal ob Taschenlampen Fernbedienungen oder sonst was die weißen.

Prachttaucher
07.02.2014, 09:22
An mir war diese Neuentwicklung auch vorbei gegangen. Ein 4er Pack (:oldman: schon eine Ecke teurer als die alten) habe ich mir kürzlich gegönnt, um mein Etrex 30 sicher über 3 Tage zu bringen. Die weißen bleiben aber auch weiter im Einsatz für alles andere. :roll: Ob nochmal tiefe Testtemperaturen kommen ?

Es wäre eine interessante Frage, ob die Verlängerung der maximalen Geräte-Laufzeit dann wirklich nur 2300/2000 also 15% beträgt, oder doch mehr. An anderer Stelle wurde dies von einem Oregon 600 - Besitzer so angegeben (also deutlich mehr).

Fritsche
07.02.2014, 10:27
Es wäre eine interessante Frage, ob die Verlängerung der maximalen Geräte-Laufzeit dann wirklich nur 2300/2000 also 15% beträgt, oder doch mehr.

Das kommt auf das Gerät an. Die schwarzen in einer Taschenlampe auf Maximalhelligkeit: kein Laufzeitvorteil gegenüber den aktuellen weißen (die mit der Krone). Dieselben schwarzen in weniger stromhungrigem Spielzeug (CD-Spieler, Ferngesteuertes Auto des Kleinen): Laufzeitvorteil, jedoch habe ich den nicht gemessen.

derMac
07.02.2014, 11:30
Seit 2010 nutze ich Eneloops der 1. Generation und seit 1 Jahr die der 2. Generation Exzessiv und habe bisher nur eine Schwäche ausmachen können: Bei Temperaturen unter (ca. 7 Grad) werden sie Leistungsschwach
Kann ich so nicht bestätigen. Natürlich nimmt die verfügbare Kapazität etwas ab, aber echte Probleme hatte ich bei meinen Outdooranwendungen (haupsächlich GPS und Stirnlampe) bis -30 °C nicht.

Mac

Prachttaucher
07.02.2014, 12:15
@Fritsche : Wie oben geschrieben, geht´s mir um den Einsatz im GPS. Ist das jetzt ein energiehungriges Gerät und gibt es keinen Laufzeitvorteil oder doch (was ich ja schon vermute) ? Die Akkus in der Stirnlampe wechsle ich eh auf jeder Tour, auch wenn´s nicht nötig ist und da reichen meine alten weißen eh.

Naja, ich werde es selber herausfinden, bzw. dazu gibt es bestimmt schon Erfahrungswerte.

@Mac : Die Temperaturangaben sind schonmal sehr nützlich. Dann werde ich sie auf jeden Fall für meine Zwecke das ganze Jahr einsetzen.

Canadian
07.02.2014, 15:52
Ob jetzt "nur" 500 Ladezyklen ein Nachteil sind, stelle ich auch mal in Frage. Eneloops sind ja in erster Linie für Geräte da, die eben nicht an einem Tag den ganzen Akku leer saugen, sondern werden ja in der Regel über einen längeren Zeitraum genutzt (Vorteil der geringen Selbstentladung). Wenn ich die Teile jeden 10. Tag im Jahr lade, dann halten sie theoretisch immer noch 14 Jahre - nur wer benutzt heute noch 14 Jahre alte Akkus... und ich lade sie auch bei weitem nicht jeden 10. Tag.

lorenz7433
07.02.2014, 18:24
Es wäre eine interessante Frage, ob die Verlängerung der maximalen Geräte-Laufzeit dann wirklich nur 2300/2000 also 15% beträgt, oder doch mehr.

jo die Laufzeit ist bishen länger, ist ja wie ich sagte der einzige Vorteil den ich feststellen konnte, etrex 30 mit weißen ~16h und mit den schwarzen ~17,5 stunden.

da die schwarzen im allgemeinen bei niedrigen temps"-graden" schneller einbrechen sollen sind die weißen im winter deutlich besser.

bei ner Taschenlampe beispielsweise wo teils hohe ströme benötigt werden, sag ma mal 3A bricht die Spannung bei den schwarzen schneller ein somit halten die weißen sogar gefühlt länger.

die schwarzen verwend ich wie ich sagte nur beim GPS und das auch nur sommer+herbst, ansonsten liegen sie in der Schublade weil die normalen einfach besser sind.

Prachttaucher
07.02.2014, 18:28
...etrex 30 mit weißen ~16h und mit den schwarzen ~17,5 stunden....


;-)Das wären ja weniger als 10%.

lorenz7433
07.02.2014, 18:35
mag sein war damals aber mein Ergebnis, vermutlich weil die Spannung ab ner gewissen Kapazität früher abfällt bei den schwarzen.

billig Akkus sind da aber oft noch schlimmer, da gibt's selbst 3000mah Akkus die nicht mal ansatzweise mit 2000mah eneloops mithalten können.

ich hatte damals eneloop gen2 vs XX gen1 verglichen.

gibt ja mittlerweile gen3 eneloops und gen2 schwarze, kann sein das die schwarzen nachgebessert wurden mittlerweile.

Fritsche
07.02.2014, 18:55
billig Akkus sind da aber oft noch schlimmer, da gibt's selbst 3000mah Akkus die nicht mal ansatzweise mit 2000mah eneloops mithalten können.




an LSD Akkus kenne ich eneloops weiß (alt und neu) und schwarz sowie Varta, Panasonic und Aldi.

In der Hochstromanwendung "Lampe" sind die weißen eneloops (neu, mit der Krone) besser als die anderen. In normalen Anwendungen kommen die mit der nominell höheren Kapazität besser weg.

Fritsche
07.02.2014, 20:36
Unter

http://www.eneloop.info/fileadmin/web_data/Data-Sheets/HR-3U_2700_.pdf

und

http://www.eneloop.info/fileadmin/EDITORS/ENELOOP/DATA_SHEETS/HR-3UTGA_data_sheet.pdf

kann man sich die Entladekurven der schwarzen und der weißen eneloops anschauen.

Sinnigerweise nicht bei den gleichen Entladeströmen, also nicht so vergleichbar, wie wir es hier wollten. Aber immerhin mit den Werten 1 C und 2 C sieht man schon die grundweg etwas niedrigere Spannungslage der schwarzen.

lemon
07.02.2014, 21:49
Kann ich so nicht bestätigen. Natürlich nimmt die verfügbare Kapazität etwas ab, aber echte Probleme hatte ich bei meinen Outdooranwendungen (haupsächlich GPS und Stirnlampe) bis -30 °C nicht.

Meine Taschenlampe hat nen Notmodus (1 Batterie statt 2) und dann wird die Lichtausbeute heruntergeregelt. Wenn ich mit 2 Eneloops von "innen" nach "draussen" gehe, dann passiert folgendes: Nach 3-5 Minuten regelt sich die Helligkeit herunter, dann wieder hoch, dann wieder runter, ... das nervt tierisch und macht die Eneloop für den "Winter" (zumindest in der Taschenlampe) unbrauchbar.

Ich habe bis letzte Woche noch "nie" etwas von Eneloop XX gesehen ... daher die Frage: Gibt es noch andere "Serien" von Sanyo aus der Eneloop-Serie?

Fritsche
07.02.2014, 21:54
guckst du http://www.eneloop.info/de/eneloop.html

Prachttaucher
08.02.2014, 13:02
an LSD Akkus kenne ich eneloops weiß (alt und neu) und schwarz sowie Varta, Panasonic und Aldi.

In der Hochstromanwendung "Lampe" sind die weißen eneloops (neu, mit der Krone) besser als die anderen. In normalen Anwendungen kommen die mit der nominell höheren Kapazität besser weg.

Dann mache ich es wohl richtig, wenn ich meine weißen weiterhin in die Stirnlampe stecke und die schwarzen ins GPS. Die weißen habe ich schon etliche Jahre im Einsatz, haben aber trotzdem 4 Löchlein im Kopf, was dann vermutlich mit Krone gemeint ist.

Hat es jemand schonmal geschafft einen Weißen bis zum Ende seiner möglichen Ladezyklen zu bringen ?

derMac
08.02.2014, 14:03
haben aber trotzdem 4 Löchlein im Kopf, was dann vermutlich mit Krone gemeint ist.
Gemeint ist diese Krone (http://www.lampentroll.de/images/dbimages/artikel_0000251_620_b.jpg). Sie kennzeichnet die neuere Generation die bessere Leistung hat.

Mac

lorenz7433
08.02.2014, 14:05
Meine Taschenlampe hat nen Notmodus (1 Batterie statt 2) und dann wird die Lichtausbeute heruntergeregelt. Wenn ich mit 2 Eneloops von "innen" nach "draussen" gehe, dann passiert folgendes: Nach 3-5 Minuten regelt sich die Helligkeit herunter, dann wieder hoch, dann wieder runter, ... das nervt tierisch und macht die Eneloop für den "Winter" (zumindest in der Taschenlampe) unbrauchbar.

das hört sich eher nach ner Eigenart von der lampe an was auch immer das für eine ist und sollte nix mit den Akkus zu tun haben.

wennst eneloops mit hohwertige lampen verwendest"bsp: zebralight" ist es jacke wie hose obs draussen +20 oder -10° hat.;-)

in dem beitrag geht's ja um eneloops an sich und ned um merkwürdige Elektrogeräte.

lemon
08.02.2014, 17:15
das hört sich eher nach ner Eigenart von der lampe an was auch immer das für eine ist und sollte nix mit den Akkus zu tun haben.

wennst eneloops mit hohwertige lampen verwendest"bsp: zebralight" ist es jacke wie hose obs draussen +20 oder -10° hat.;-)

in dem beitrag geht's ja um eneloops an sich und ned um merkwürdige Elektrogeräte.

Das Problem habe ich nur mit Eneloops, nicht mit anderen Akkus, auch nicht bei anderen Batterien!

Fritsche
08.02.2014, 17:22
Das Problem habe ich nur mit Eneloops, nicht mit anderen Akkus, auch nicht bei anderen Batterien!

Vielleicht (...wahrscheinlich....), weil mit anderen Akkus oder Batterien gar die Lampe nicht in den helleren Modus kommt und deshalb nicht zwischen hell und dunkler hin und her schalten kann.

Was bei modernen Lampen Wunder wirken kann ist, wenn die Kontakte mal gereinigt werden! Das kleinste bißchen Schmodder sorgt dafür, dass ein geringfügig geringerer Strom fließt, um die maximale Helligkeit zu erreichen.

Um was für eine Lampe handelt es sich denn überhaupt?

Prachttaucher
08.02.2014, 18:00
Gemeint ist diese Krone (http://www.lampentroll.de/images/dbimages/artikel_0000251_620_b.jpg). Sie kennzeichnet die neuere Generation die bessere Leistung hat.

Mac

Danke, jetzt versteh ich´s auch. Dann habe ich überwiegend alte und nur noch 2 mit Krone (der ehemals 4). Diese haben auch einen grauen Kopf, die anderen einen weißen. :oldman: Vielleicht tausche ich die alten dann doch mal aus. Oder ich warte bis ich wieder welche verliere, auf einen Defekt warten würde vermutlich ewig dauern.

Mag sein, daß ich mir´s nur einbilde, aber es gab vielleicht schon gefühlte Unterschiede in der Laufzeit.

lorenz7433
08.02.2014, 19:30
Danke, jetzt versteh ich´s auch. Dann habe ich überwiegend alte und nur noch 2 mit Krone (der ehemals 4).

eneloop in AA grösse:

Generation 1,baujahr 2005, 1000-ladezyklen, Bezeichnung HR-3UTG
Genaration 2,baujahr 2009, 1500-ladezyklen, Bezeichnung HR-3UTGA
Generation 3,baujahr 2012, 1800-ladezyklen, Bezeichnung HR-3UTGB

die Bezeichnung ist ist neben dem kronezeichen, daran erkennt man welche man hat.

ich hab nur Generation 2 und 3 und da halt alles ne krone somit ist das kein unterscheidungsmerkmal.

derMac
08.02.2014, 21:07
eneloop in AA grösse:

Generation 1,baujahr 2005, 1000-ladezyklen, Bezeichnung HR-3UTG
Genaration 2,baujahr 2009, 1500-ladezyklen, Bezeichnung HR-3UTGA
Generation 3,baujahr 2012, 1800-ladezyklen, Bezeichnung HR-3UTGB

die Bezeichnung ist ist neben dem kronezeichen, daran erkennt man welche man hat.

ich hab nur Generation 2 und 3 und da halt alles ne krone somit ist das kein unterscheidungsmerkmal.
Ja, aber die Unterschiede zwischen der 2. und 3. Generation sind relativ gering. Das wird der Anwender kaum merken (falls er überhaupt den zwischen 1. und 2. merkt). AFAIR gab es aber von der 1. zur 2. Generation spürbare Verbesserungen beim Einsatz bei Kälte, bin jetzt aber zu faul zum Googlen.

Mac

Prachttaucher
08.02.2014, 22:10
:grins: Dann habe ich überwiegend Generation 1.... Im Winter haben sie vielleicht mal schneller schlapp gemacht, aber da hatte ich eben ein Paar mehr mit. Ansonsten war ich mit diesen auch schon sehr zufrieden im Vergleich zu anderen.

Jetzt kann ich mir ja den Kopf zerbrechen, ob ich ganz auf schwarz oder teilweise auf weiß / Generation 3 update. An Testbedingungen (Kälte) glaube ich für 2014 nicht mehr so richtig.

lorenz7433
08.02.2014, 22:25
kannst ja das testgerät in ne Gefrierschrank geben für paar stunden, die erste Generation hab ich selber ned war aber bei kälte angeblich bockig.

die 2 Generation ist im grunde schon tadellos, hatte noch nie probs in irgend ner art.

die dritte ist wieder massiv aufgewertet worden in jeder hinsicht, gut 30% geringere selbstenladung, stabilere Spannung auch bei extremen Anwendungen und eben noch kälteunempfindlicher und insgesammt langlebiger was man an den geschätzten ladezyklen sehen kann.

ob man als Nutzer wirklich die unterschiede zwischen gen2 und 3 merkt glaub ich aber trotzdem kaum.:ignore:

Prachttaucher
09.02.2014, 11:28
Danke an alle für die Aufklärungsarbeit ! Ich werde dann mal Generation weiß 1 gegen weiß 3 austauschen und es bei den 4 schwarzen belassen. Vielleicht kann ich die alten ja jemandem schenken. Zuviele Akkus möchte ich auch nicht rumliegen haben, lieber die richtige Menge und diese dann auch regelmäßig im Einsatz.

Homer
09.02.2014, 11:36
nutz die alten doch im haushalt (https://www.outdoorseiten.net/forum/showthread.php/34684-Akkus-f%C3%BCr-das-GPS-gesucht?p=516525&viewfull=1#post516525);-)
zur not würde ich deine alten auch gegen portoerstattung in pflege nehmen:bg:

lorenz7433
09.02.2014, 13:05
Zuviele Akkus möchte ich auch nicht rumliegen haben,....

den vorsatz hatte ich irgendwie auch ma.
dann hab ich aber den üblich hamstervorratskauf betrieben und gut 40+ eneloop"grosse und kleine" schwirren mittlerweile im haushalt rum.:ignore:

sortieren oder sonst was tu ich mir da jetzt nicht mehr an, wenn wirklich man ein Akku stirbt fliegt er in die tonne ansonsten werden sie verwendet bis ich im grab bin.:bg:

Prachttaucher
09.02.2014, 13:29
Dann sind sie aber nicht unbedingt voll geladen und haben ggf. weniger Kapazität beim Einsatz oder ?

Ich finde es schön, wenn ich mich genau auf die Laufzeit verlassen kann. Defekte Akkus gab es so bisher nicht.

Vielleicht könnte ich die alten ja für meine Uhren nehmen. Ich muß gestehen, daß ich dort bisher Batterien verwende. Angesichts von Laufzeiten von gefühlt 3 Jahren finde ich das auch vertretbar. Die Akkus müßte man dann wohl eher z.B. alle 6 Monate wieder laden und das nicht vergessen - :ignore: oder ich komme mal zu spät zur Arbeit, weil der Wecker....

delphi1507
09.02.2014, 16:33
Es wäre eine interessante Frage, ob die Verlängerung der maximalen Geräte-Laufzeit dann wirklich nur 2300/2000 also 15% beträgt, oder doch mehr. An anderer Stelle wurde dies von einem Oregon 600 - Besitzer so angegeben (also deutlich mehr).

Ich kann dir gerne probe logs zukommen lassen ... auch gerne mit ohne bildschirm und mit ohne beleuchtung... dauert dann aber ein paar tage ;-) ich konnte den unterschied selber nicht glauben und habe mehrere durchgänge gemacht... welche weiße generation im einsatz war kann ich gerade nicht sagen...

lorenz7433
10.02.2014, 00:33
Dann sind sie aber nicht unbedingt voll geladen und haben ggf. weniger Kapazität beim Einsatz oder ?

jo ist ja ned wild wenns mal Akkus nimmst die ned 100% voll sind.

zitat:

Nach einem Jahr der Lagerung haben die eneloop Akkus noch 90% ihrer Leistung, nach fünf Jahren noch 70%.

ich kann mich an früher noch gut errinnern,
hab vor ~15 jahren beispielsweise fast nur NICD Akkus verwendet, da wars bei mir normal alle durchzuladen und in ne plastikschachtel, wenn ich mal welche brauchte halt ein paar rausgenommen.

oft genug ist es mir passiert das ich da welche erwischt hab die nur noch halb voll waren nach 2-3 Monaten....
spätestens alle 4 Monate mussten da alle wieder durchgeladen werden.

Prachttaucher
10.02.2014, 09:09
Ich denke wir haben da unterschiedliche Vorgehensweisen - sicherlich hat jede seine Berechtigung.

@delphi1507 : Ein Beweis ist nicht nötig. Da ich bisher überwiegend Generation 1 hatte, werde ich vielleicht auch einen deutlichen Effekt mit den scharzen sehen (auf der nächsten 3 Tagestour).


nutz die alten doch im haushalt (https://www.outdoorseiten.net/forum/showthread.php/34684-Akkus-f%C3%BCr-das-GPS-gesucht?p=516525&viewfull=1#post516525);-)


Es gibt nun doch Überlegungen in diese Richtung - allerdings kann es noch lange dauern bis meine Uhrbatterien leer sind. Mit etwas Disziplin (1 mal laden pro Jahr ?) könnte ich diese ja vielleicht erfolgreich ersetzen und hätte dann noch mehr Sicherheit.

Prachttaucher
27.02.2014, 12:19
Ich kann dir gerne probe logs zukommen lassen ... auch gerne mit ohne bildschirm und mit ohne beleuchtung... dauert dann aber ein paar tage ;-) ich konnte den unterschied selber nicht glauben und habe mehrere durchgänge gemacht... welche weiße generation im einsatz war kann ich gerade nicht sagen...

Hatte jetzt die Schwarzen erstmalig im Einsatz in meinem Etrex 30. Nach 22h Betrieb (Beleuchtung relativ schwach eingestellt) auf 3 Tage verteilt mit nächtlichen Temperaturen um die 0 Grad : Ladeanzeige immer noch auf 75 %. :pIch bin beeindruckt !

Serienchiller
27.02.2014, 14:24
Das ist toll, aber den 75% würde ich nicht unbedingt trauen. Es ist bei NiMH-Akkus relativ schwierig, den Ladezustand zu messen. Und gerade die Eneloops halten sehr lange ihre Spannung (was an und für sich gut ist), sodass die 75% auch nur 25% sein könnten. Soll nur als Warnung dienen, damit du auf der nächsten Tour nicht viel zu wenige Akkus einpackst.

delphi1507
27.02.2014, 14:52
Was spricht dagegen voll laden einzuschalten warten bis leer und dann geloggte laufzeit feststellen..

Gesendet von meinem GT-N7000 mit Tapatalk

Prachttaucher
27.02.2014, 15:07
@Serienchiller : Danke, ein guter Hinweis. Ich traue den 75% auch nicht unbedingt. Mal sehen, was ich dann für den 1-wöchigen Urlaub einpacke - vielleicht zu den 4 Schwarzen noch 2 Weiße ?

@delphi : Im Prinzip reicht mir das für die meisten Fälle schon so. Mir ist wichtig zu wissen, wie lange die Akkus bei meiner Betriebsweise halten. D.h. also z.B. mehrfach pro Stunde wird mal gezoomt, wobei dann die Beleuchtung für einen Moment läuft. Einfach das Gerät laufen lassen, sagt dagegen nicht so viel aus.

lorenz7433
27.02.2014, 19:25
ich find am stück laufen lassen eigentlich auch informativer.

ich hatte damals wo ich getestet hab nicht mal im Ansatz 20 stunden aber Beleuchtung ist bei mir immer auf 1/4-1/3 eingestellt.
ich wird am WE nochmal die schwarzen volladen und zeit messen.

Pabsto
31.03.2014, 03:21
Hallo zusammen!

Werf ich doch auch mal meine Meinung zu den Sanyo Eneloops mit in den Topf!

Benutze je nach Einsatzgebiet die Schwarzen und die Weißen.

Die Weißen kommen bei mir beispielsweise als Ersatzbatterien für meine Stirnlampe (die normalerweise mit einem Akku betrieben wird) zum Einsatz. Denn hier ist mir die geringe Selbstentladung deutlich wichtiger als die paar mAh mehr Leistung.

Die Schwarzen kommen überall dort zum Einsatz wo ich sicherstellen möchte das sie im Fall der Fälle lange ihren Dienst im Gerät verrichten. Beispielsweise in meiner "Not-Taschenlampe", damit ich nicht im dunklen stehe wenn meine Stirnlampe den Geist aufgibt. (Diese Akkus werden vor jedem Einsatz noch einmal voll geladen)

Einige kleine Tipps zu diesen Akkus möchte ich euch auch noch näher legen:
- Wer die Möglichkeit hat, sollte die Kapazität seiner Akkus bestimmen und möglichst gleiche Kapazitäten in einen "Satz" Batterien für ein bestimmtes Gerät zusammenfassen. Dies gewährleistet eine gute Leistung der Akkus und verhindert mögliche (aber eher unwahrscheinliche) Tiefentladungen des "schwächsten" Akkus
- Dazu auch gleich die nächste Anmerkung. Niemals halb volle und volle Akkus mischen. Dadurch kann und wird es passieren das die weniger geladenen Akkus tiefentladen werden. Was sich wiederum negativ auf Lebensdauer und Kapazität der Akkus auswirkt
- Ab und zu mögen es die Akkus auch mal komplett entladen zu werden. Viele Ladegeräte bieten hierzu eine Funktion an (wird sich wohl meist Discharge schimpfen). Außerdem bieten viele auch eine refresh Funktion an. Hierbei wird der Akku mehrmals entladen und wieder geladen Bis keine Kapazitätsänderung zum vorigen Ladevorgang festgestellt wurde (kann die Akku Kapazitäten teilweise wieder verbessern)
- Wie schonmal erwähnt in dieses Thread, Akkustandsanzeigen kann man bei den Eneloops aufgrund ihrer Eigenschaft die Spannung sehr konstant zu halten nicht vertrauen. (außer das Geräte ist darauf ausgelegt)

Alles in allem sind die Eneloops wohl die erste Wahl für den Outdoor Bereich. Sie sind verlässlich, leistungsstark, weisen dabei eine geringe Selbstentladung auf und sind ganze "nebenbei" auch noch besser für unsere Umwelt. Selbst Kostensparend sind sie im Bezug auf ihre Lebensdauer. Doch mal ein Bereich in dem es eine "kleine Eierlegende Wollmilchsau" gibt :)

Achja und die allerbesten Akkus nutzen nichts ohne ein anständiges Ladegerät... ;)

Hoffe ich konnte euch etwas weiter helfen.

Beste Grüße

blitz-schlag-mann
31.03.2014, 10:47
Schwarz = Eneloop XX nehme ich an?

Die normalen gibt es auch in schwarz ;)

Viele Grüße
Ingmar

DocBrown
31.03.2014, 11:17
danke für die nette zusammenfasung, pabsto.

Pabsto
31.03.2014, 14:15
Ohja, mit den Schwarzen sind natürlich die Eneloop XX gemeint :)

Prachttaucher
12.10.2015, 12:22
...