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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Wie versorgt ihr eure Technik mit Strom?



Serienchiller
28.07.2013, 15:05
Hallo zusammen!

Ich habe über die SuFu keinen ähnlichen Thread gefunden, deswegen habe ich einfach mal einen aufgemacht.

Auch wenn man eher minimalistisch unterwegs ist, kommt ja bei den meisten doch einiges an Technik mit. Bei mir sind es zumindest Handy, GPS, Kindle und Taschenlampe. Lange Zeit habe ich Taschenlampe und GPS mit AA betrieben und dafür Akkus und ein Ladegerät mitgenommen. Handy und Kindle mussten durchhalten, bis es irgendwo mal Strom gab, für beide hatte ich wiederum ein eigenes Ladegerät dabei. Das war mir irgendwann einfach zu viel Zeug, sodass ich inzwischen eine bessere Lösung gefunden habe.

Ich benutze den Miller ML-102 (https://www.fasttech.com/products/0/10001919/1137904-miller-ml-102-universal-usb-smart-charger-version-) um damit 18650er Li-Ion-Akkus (https://www.fasttech.com/products/0/10001901/1143802-sanyo-ur18650f-18650-2600mah-protected-rechargeabl) aufzuladen. Davon enthält ein einzelner Akku ungefähr so viel Energie wie vier AA-Eneloops. Gleichzeitig kann ich mit dem Ladegerät aber auch meinen Kindle und mein Handy aufladen, wenn ein voller Akku eingelegt ist. Diese Lösung wurde hier (http://www.outdoorseiten.net/forum/showthread.php/62157-MYOG-Powerbar-%C2%96-Strom-leicht-flexibel-und-g%C3%BCnstig-f%C3%BCr-Unterwegs) schonmal vorgestellt. Als Taschenlampe nehme ich jetzt eine mit, die direkt mit 18650ern betrieben wird. Das Garmin habe ich durch mein Handy und ein paar Ersatzakkus für selbiges ersetzt. Dadurch kann ich jetzt alles, von der Taschenlampe bis zum "GPS" per USB laden, sodass ich nur noch ein USB-Netzteil für die Steckdose mitnehmen muss. Da mit meiner Freundin noch ein Handy und ein Kindle dazukommen, habe ich mir jetzt ein USB-Netzteil mit 6 USB-Anschlüssen (http://www.aliexpress.com/item/6-Port-USB-5V-4A-Charger-Wall-Adapter-for-iPhone-for-ipad-UK-SAA-EU-US/860015738.html) zugelegt, damit wir wirklich immer alles auf einmal laden können und nicht mitten in der Nacht nochmal irgendwas umstecken müssen. Das Netzteil kann ich übrigens sehr empfehlen, obwohl es aus China kommt, ist es ordentlich konstruiert und scheint den deutschen Sicherheitsstandards zu entsprechen, was man von manchem hierzulande verkauften Netzteil nicht behaupten kann.

Wenn ich nicht damit rechnen kann, dass ich irgendwo an eine Steckdose komme, lasse ich natürlich das USB-Netzteil zu Hause und nehme stattdessen mehr 18650er mit. Die wiegen bei gleichem Energiegehalt weniger als die Hälfte von AA-Eneloops. Und mein Handy und meinen Kindle kann ich damit auch aufladen.

Wie macht ihr es?

dwdrums
28.07.2013, 16:18
Oh ja, würde mich auch brennend interessieren.. :lol:

lina
28.07.2013, 16:53
Guxtu hier (http://www.outdoorseiten.net/forum/showthread.php/59309-Solarladeger%C3%A4t-gesucht-geladen-werden-soll-GPS-Logger-Digicam-Handy?) zum Beispiel.

Serienchiller
28.07.2013, 17:18
Solarladegeräte lohnen sich ja bei den meisten Touren nicht und sind zudem immer nur so zuverlässig wie das Wetter. Außerdem wurden die hier ja wirklich schon reichlich diskutiert. Deswegen wollte ich die hier eher mal ausklammern.

Mich hätte einfach mal interessiert, wie andere Lösungen aussehen. Wer setzt auf die guten alten AA-Batterien, die man überall bekommt? Wer hat für jedes Gerät andere Akkus? Oder kommen hier alle mit einer Handyladung die ganze Zeit aus und brauchen auch nur einen Satz Batterien für ihre Taschenlampe?

entropie
28.07.2013, 17:28
Noch nicht probiert, aber ich werf das hier mal mit rein:

http://www.biolitestove.com/campstove/camp-overview/features/

Mathews
28.07.2013, 18:16
Noch nicht probiert, aber ich werf das hier mal mit rein:

http://www.biolitestove.com/campstove/camp-overview/features/

Beim Gewicht des Biolites kannst du aber einiges an AA Batterien und externe Batterielader fürs Handy und Kindl mitnehmen. Dachte Kindl ist so sparsam? Wenn ja hast du nur das Handyproblem und da gibts ja einiges an Ladern.

Andere Möglichkeit, so mache ich es mittlerweile am liebsten ist einfach alles zu Hause lasssen außer das ausgeschaltene Notfallhandy.

entropie
28.07.2013, 18:20
Beim Gewicht des Biolites kannst du aber einiges an AA Batterien und externe Batterielader fürs Handy und Kindl mitnehmen. Dachte Kindl ist so sparsam? Wenn ja hast du nur das Handyproblem und da gibts ja einiges an Ladern.

Ein kindle ist sparmsam wenn du INK displays verwendest. Batterien alleine tuns ja nicht. Du kannst zwar von a nach b übertragen (von den batterien, aufs handy zb), aber dafür brauchst du auch gerätschaften. Die leeren batterien wirst du auch nicht ohne weiteres los, wenn du auf tour bist.

Ein bekannter, der vor einiger zeit ein jahr in neuseeland hatte sein ipod mit (der grosse, mit touchdisplay und wlan) und er wäre sehr glücklich gewesen wenns dieses teil damals schon gegeben.

Kommt sicher auf die tour an. Ich wollte es trotzdem nicht vorenthalten :)

Serienchiller
28.07.2013, 18:31
Dachte Kindl ist so sparsam?

Naja, die Zahlen sind nicht ganz ehrlich. Hält einen Monat - wenn man eine halbe Stunde am Tag liest. Also hält er eigentlich 15 Stunden. Das ist dann doch nicht mehr so beeindruckend.:roll:

Je nachdem wie viel Zeit zum lesen ist, komme ich oft mit einer Akkuladung hin, aber nicht immer.


Batterien alleine tuns ja nicht. Du kannst zwar von a nach b übertragen (von den batterien, aufs handy zb), aber dafür brauchst du auch gerätschaften. Die leeren batterien wirst du auch nicht ohne weiteres los, wenn du auf tour bist.

Genau um das Problem sollte es hier im Thread gehen. Wer hat hier welche Lösung dafür gefunden?

entropie
28.07.2013, 18:34
Naja, die Zahlen sind nicht ganz ehrlich. Hält einen Monat - wenn man eine halbe Stunde am Tag liest. Also hält er eigentlich 15 Stunden. Das ist dann doch nicht mehr so beeindruckend.:roll:
Du meinst defintiv nicht den standard kindle mit monochromen display. Der hält *wesentlich* länger.

rumtreiberin
28.07.2013, 18:35
Bis zu etwa einer Woche sind nach meinem Eindruck mehrere Sätze Batterien/Akkus leichter und kompakter im Packmaß als das Mitschleppen von Ladegeräten oder gar Solarladern.

Das einzig wirklich unerfreulich akkukonsumierende Gerät ist bei mir die kleine wasserdichte Kamera - deren Akku ist oft schon nach 2 oder 3 Tagen platt. einen hab ich in Reserve, ist die Tour noch länger muß die Ladeschale und der stecker mit, und bisher hatte ich innerhalb einer Woche immer die Möglichkeit eine Campingplatzübernachtung zum Nachladen zu nutzen. Die Bridge geht sehr viel sparsamer mit den Akkus um, selbst wenn ich viel fotografiere tun es die vorhandenen 2 Akkus etwa eine Woche. Wenn nötig kommt halt auch noch die Ladeschale mit, der Stecker paßt für beide Fotoladeschalen.

GPS: Das Etrex30 läuft mit den Eneloops auch an langen Tourtagen im Sommer etwas über 2 Tage pro Satz. Mein Ladegerät mit Netzteil wiegt schlappe 215g. 2 Eneloops wiegen 55g - ich kann also locker 4 Sätze als Reserve einpacken, was dann inklusive dem sofort im Gerät eingelegten 5. Satz etwa 11 bis 12 Tage Tourdauer ergibt, und länger bin ich höchst selten unterwegs. Die Stirnlampe will auch AA - begnügt sich aber mit einer einzigen und die reicht dann auch für etwa 8 tage. Da tuts also eine als Reserve.

Handy: wird umgestellt auf stromsparenden betrieb, sprich ausschalten von automatischem Wechsel zwischen 2g und 3g Netz sowie Ausschalten sämtlicher Updates, Hintergrunddaten und sonstigen akkufresserfunktionen. Auch Bluetooth, W-LAN, GPS werden konsequent ausgeschaltet, außer sie werden wirklich mal akut benötigt. Da das Ding als Erinnerung und Wecker für einige wichtige Dinge nicht ganz ausgeschaltet werden kann ist es allerdings so gut wie permanent angeschaltet, auch nachts - dann allerdings im Flugmodus. Das klappt bei Kurztouren bis 4 oder 5 Tage mit 1-2mal nachladen von einem kleinen USB-Powerpack der samt Kabel etwa 100g wiegt, das größere Powerpack mit dem ich 4 bis 5mal nachladen kann ist deutlich schwerer und spielt gerade Verstecken irgendwo in der Elektronikkiste so daß ich nicht nachwiegen kann.

Insgesamt bin ich für die weit überwiegende Zahl meiner Touren, die zivilisationsnah sind und maximal 5 Tage dauern mit aufgeladenen Geräten und etwa 250g an Reserve-Akkus/Power-Packs hinreichend unabhängig ausgestattet, und die Erweiterung um Ladeschalen/stecker/Netzteile zum Wiederaufladen des Mitgenommenen war bisher gewichtsmäßig ok für mich. Leichter wäre natürlich immer nett - aber gerade bei den Kurztouren müßte ich wohl einiges Geld in die Hand nehmen wenn ich das wollte.

dwdrums
28.07.2013, 19:24
Noch nicht probiert, aber ich werf das hier mal mit rein:

http://www.biolitestove.com/campstove/camp-overview/features/

Gibts denn jemand der mit dem (Wunder/Kummer?!-)Ding Erfahrung hat?

TanteElfriede
28.07.2013, 19:33
...ich bin mit dem gleichen Setup unterwegs wie der TS.

Ich berge die 18650er aus Notebook Akkus. Werte:
- alter Kindle ohne hintergrundlicht ca. 1,5 mal laden (einmal erreicht er 100% dann ca. 40-50%)
- Motorola Defy 2 mal bis ca. 80% Voll wird das nicht
- Samsung irgendwas vom Sohn... 2 mal voll
- X10 Kamera Akku gerade 1 mal voll... daher mache ich das nicht mehr.

18650 Zellen habe ich bis zum Abwinken, wiegen nicht viel, daher werde ich nicht wechseln.

thowi
28.07.2013, 19:48
Ich nehme eine PowerBank mit. Recht kompakt, lässt sich über USB aufladen und lädt je nach Ausführung die Geräte mehrere Male. Ist mir deutlich lieber als der Hantier mit den 18650er. Wenn man zusätzlich noch die Geräte sparsam einstellt/benutzt (kein WLAN, kein BT fürs Handy) komme ich bisher damit hervorragend aus. Und wenn nicht, kauf ich mir halt ne zweite PowerBank.

entropie
28.07.2013, 19:59
Gibts denn jemand der mit dem (Wunder/Kummer?!-)Ding Erfahrung hat?

Ich hab das damals auf reddit gefunden, und ein paar leute sagten sie hätten es probiert und es macht genau das was es soll. Dann gibts da noch die rezensionen auf der seite ("buy now", clicken). Inwiefern man sich darauf verlassen kann ist natürlich immer bisschen fraglich.

les
28.07.2013, 21:39
Hier

http://www.outdoorseiten.net/forum/showthread.php/57782-BioLite-CampStove-demn%C3%A4chst-verf%C3%BCgbar

wurde das Ding schon ziemlich ausgiebig besprochen.
Ich habe selber einen: Wunderdinge darf man sich nicht erwarten, aber wenn sich der Stromkonsum in Grenzen hält kann man ihn mit dem Biolite relativ gut abdecken.

Markus

cephalotus
18.10.2013, 13:10
Nachdem mittlerweile sogar meine Kamera über USB aufladbar ist, ist das zu meiner Universallösung geworden.

Kindle, Telefon und Kamera kann ich über USB laden, mit AA betreibe ich noch die Stirnlampe, das (Kurzwellen)radio und den Steripen. Letzteren würde ich heute mit USB Anschluss kaufen, hab den aber meistens eh nicht dabei. Die Taschenlampe und das Radio brauchen nicht viel und letzteres hab ich auch nicht immer dabei.
Dann hab ich noch einen kleinen 5V Lüfter für den Hobo, den ich an einen USB Stecker gelötet hab. Auch meine PMR Funkgeräte lassen sich über USB laden, die hab ich aber noch seltener mit.

Von Hama habe ich ein Gerät, das aus 2x AA 5V Spannung auf einem USB Ausgang bereit stellt und das sehr leicht ist (geraten 20-30g). Mit 2x AA Eneloop a 1,2V 2000mAh kommen dann ca. 700-800mAh bei 5V raus, das reicht um mein Telefon (Motorola defy) um 40% zu laden. Ich nehme an, dass mit 2x AA Lithium Energiezer zu je 1,5V und 3000mAh dann am 5V Ausgang die dopplet Ladungsmenge rauskommt (Dreisatz), habs aber noch nicht getestet. Damit könnte man das smartphone dann fast ganz aufladen.

Das sind halt Einwegbatterien und zwei Stück wiegen 28g und kostem ca. 3 Euro. Das ist also nur eine Lösung zum gelegentlichen benutzen.

Für die Kosten eines Biolight Stove (150€) kann ich also 100 von dieser Lithium Batterien kaufen mit einem Energiegehalt von zusammen 900Wh. Wenn man dem biolight eine reale leistug von 1,5W bei Vollgas unterstellt muss der dafür 600 Stunden laufen.

Oder anders betrachtet: Die 1kg, die der Biolight Stove wiegt, wiegen auch 71 Lithium AA Zellen. Diese 71 Zellen liefern zuverlässig unter nahezu allen Bedingungen 320Wh. 1,5W Leistung bei Bilight unterstellt muss der also über 200 Stunden Vollgas durchlaufen bis zum braek even.

bei Solarmpdlen sieht es anders aus. Ich hab ein Modul für 110g, das offiziell 4,5W, real bei Sonne eher 3W liefert. 110g entsprechen 8 Lithium AA Batterien mit zusammen 36Wh. An 2-3 sonnigen Tagen hat sich das Solarmodul also gewichtstechnisch amortisiert. Aber es muss eben die Sonne scheinen und man muss selber in der Sonne unerwges sein bzw das Modul in der Sonne stehen lassen können...

In Tibet z.B. hat das prima geklappt, da hab ich meinen Kram und den anderer Leute mit dem Solarmodul versorgen können und in den Städten dann über ein USB Netzteil.

Was ich noch immer suche wäre ein möglichst kleines aber gutes USB Steckernetzteil. Von den Hama Picco sind mir schon 2 von 3 durchgebrannt, dem dritten trau ich daher nicht mehr so recht.

mfg

PS: Ich hab noch einen Powerpot 5, das ist ein Thermogeberator, der unten an einem Topf geklebt ist. Unter idealen bedingungen schafft der tatsächlich 5W (Gaskocher auf hoher leistung und Eiswasser im Topf), wer also viel Schnee im Winter schmelzen muss, für den kann das interessant sein (allerdings ist die Wärmleitung am Topf deutlich schelchter als bei normalen Töpfen, man braucht also deutlich mehr Brennstoff, geschätzt 2x soviel, macht also eiegntlich nur bei Holz Sinn).
Unter normalen Bedingungen (Holzhobo, heißes Wasser) kann man mit 1W rechnen, manchmal auch noch weniger. Taugt also auch nur sehr bedingt, wer aber überm Holzfeuer viel Schnee schmlzt, für den könnte das was sein (oder gleich eine noch größere Variante)...
Im Sommer sind die Solarmodule eigentlich gut genug und für kürzere Sachen spart man sich das alles und nimmt einfach ausreichend Ersatzakkus / -Batterien mit...

Prachttaucher
18.10.2013, 13:29
Ich habe festgestellt, daß sich mein Kindle auch mit dem Smartphone-Ladegerät laden läßt. Beim nächsten großen Urlaub werde ich das vielleicht mitschleppen, da ich doch etwas Sorge habe, daß ich mal auf der Rückreise nicht mehr lesen kann. Meistens nächtigt man ja noch mal in der Zivilisation bzw. hat ggf. auch im Zug eine Lademöglichkeit. ;-)Diesmal habe ich den Akku auf der Anreise durch ein Buch (Mängelexemplar) geschont, das nach und nach leichter wurde.

Der Rest geht mit Ersatz-Akkus. Für´s Auto habe ich früher (auf Paddelurlauben) einen Wechselrichter genutzt. War auch praktisch, weil man alle Netzladegeräte nutzen konnte.

Stefan1210
18.10.2013, 14:44
Das teil hat micht überzeugt http://www.amazon.de/15000mAh-Externer-Ladeger%C3%A4t-Smartphones-Powerversion/dp/B00D6980WM/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1382100121&sr=8-1&keywords=15000mah

Lg

AlfBerlin
18.10.2013, 15:05
LITHIUM BATTERIEN UND FÜRS HANDY EIN ERSATZ-AKKU

Mein Fotoapparat läuft mit 2 AA Batterien. Ich verwende Lithium-Batterien und habe immer 2 Stück als Ersatz in der Kameratasche. Ein Batteriesatz reicht für etwa 800 Fotos. Und die Ersatzbatterien sind in einer Minute eingesetzt. So brauche ich mir nie Gedanken um die Stromversorgung zu machen.

Eine robuste und zuverlässige Stirnlampe für eine AA Lithiumbatterie habe ich leider noch nicht gefunden. Deshalb verwende ich hier eher Stirnlampen mit 3 Stück AAA Lithium-Batterien und das reicht für die meisten Urlaube.

Das Handy schalte ich soviel aus wie möglich und habe einen Ersatzakku dabei. Bei Gelegenheit lade ich an der Steckdose nach. Manchmal schleppe ich auch ein Ladegerät mit, in das ich 2 AA-Batterien einsetze, natürlich Lithium. Aber das schafft nur ne halbe Ladung und bringt die Akku-Automatik durcheinander, so dass der Akku dann mehrere Ladung braucht, bis er wieder weiß, wieviel er laden kann.

Lithium-Batterien sind kältefest und arbeiten auch noch zuverlässig und fast genauso lange bei minus 20°C und niedriger. Sie kosten mehr als Alkaline, aber halten in der Praxis länger, vor allem wo hohe Ströme verlangt werden. Hier ein Artikel, den ich darüber geschrieben habe: http://alfafox.info/lithium-batterien.htm

krupp
18.10.2013, 16:48
na das ist jetzt mal echt ein luxusproblem.
ich wollte erst was pseudowitziges, sarkastisches dazu schreiben... aber naja bringt ja auch nix.

ich habs noch nie erlebt das auch bei einer längeren Tour zb die Stirnlampe keinen Saft mehr hatte.
auch mein (einfaches) handy hält leicht 3 Wochen wenn ich es nur dann benutze wenn es nötig ist,
bzw ausschalte.
auch der kammerakku... ich fotographiere schon viel aber eine akkuladung reicht problemlos 2 Wochen,
ich meine klar man kann dann eben net von jeder blume 200 zufallsfotos machen,
aber das hat man früher zu analogzeiten auch nich getan.
am ehesten ist der kameraakku alle, aber wenn man das Display, autofokus und vorallem auf blitz verzichtet
kann man die Laufzeit eines Akkus schon bereits extrem erhöhen.
also jetzt wirklich.. ich hab noch NIEMALS bei einer üblichen 2 wochentour was laden müssen...
für die Kamera habe ich einfach eienn 2ten Akkus dabei, der wiegt weniger als das ladegerät.

-kindle und so quatsch hab ich gleich garnich dabei... was noch alles? Gameboy? Smartphone?

ich mein klar, gings hier um eine tour die eher eine Expedition wäre, oder etwas extremes wo das sat-tele usw
im notfall überlebenswichtig wäre... aber das ist wohl die ausnahme.

ich mein so oft macht man sich hier über die "survivler" lustig und erklärt denen lang und breit
das es sogar das kleine Taschenmesser vom 3 jährigen sohn zur not tun würde ect pp
aber ein sozusagen notstromagregat mit rumzuschleppen scheint wohl völlig legitim zu sein :bg:

naja ich kann hier eh nicht mitreden. schlicht weil ich keine Technik die Strom benötig dabei habe.
ich mach mir einfach ein feuer wenn ich wasser abkochen will.
ich nehm die karte aus papier zur Hand wenns nötig ist und einen Kompass , statt dem Smartphone,
die digitalkamera kommt leider nicht ohen Akkus aus, aber analog zu fotographieren kann sich heute ein
Normalsterblicher auch nicht mehr leisten... aber wie gesagt 2 Akkus reichen ewig.
und wenn ich abends noch Mauke habe was zu lesen tut es ein buch.
der einzige grund warum ich überhaupt das Handy mitnehme ist der das man heute kaum noch Telefonzellen findet
und es kann ja nunmal immer auch mal was schief gehen.

nimms mir nich übel, aber... naja jetzt gehen wohl wieder die schlechtwetterthemen los. ;-)

Prachttaucher
18.10.2013, 17:44
Wenn man 14 Tage autark unterwegs ist (und entsprechend schleppt), macht eine Alternative zum klassischen Buch schon Sinn. Früher hatte ich ein Reklamheft dabei, das ich in der Zeit mehrfach gelesen habe. Jetzt bei gleichem Gewicht Lesestoff ohne Ende. Bei anderen Gelegnheiten kommt nach wie vor ein Buch mit.

Vintervik
18.10.2013, 17:59
Was ich selber bisher nicht ausprobiert habe, aber an sich sehr spannend finde, sind Ladegeräte auf Brennstoffzellenbasis, z.B.

http://powertrekk.com/

oder

http://www.brunton.com/collections/power-packs/products/hydrogen-reactor

wobei letzterer wohl noch nicht erhältlich ist.
Vorteil wäre eindeutig die Unabhängigkeit von der Sonne.
Nachteil bei beiden wäre für mich allerdings, dass alles über 5V USB geht. Mir wäre es wichtiger, meine DSLR-Akkus anstatt Mobiltelefon o.ä. laden zu können.

krupp
18.10.2013, 18:39
naja so nen kindle wiegt ja etwa 250gr, soviel wie ein normaler Roman.
wobei ich keineswegs jetzt über ebookgeräte ansich lästern will,
würde ich sehr weite reisen machen mit leerlauf (Zugreisen, am Flughafen rumsitzen ect)
klar... ich hab auch schon überlegt mir sowas zuzulegen,
aber für normale touren reicht mir eben 1 buch. mit etwas glück kann man das unterwegs sogar gegen ein anderes buch tauschen...

---

naja anders:
meine alternative / tip/ Ansicht bei dem Thema wäre zu versuchen den strombedarf zu senken,
anstatt noch geräte mitzuschleppen für die Stromversorgung.
man sollte sich fragen, "brauche ich das wirklich?" ,
das ist wie auch im normalen leben... wir alle verbrauchen zu viel, vergeden zuviel, schmeissen zu viel weg,
und jammern dann noch rum das alles zu teuer ist..
dabei gibt es dinge wo man einfach sparen kann. zumindest bei dem Thema hier jetzt.
man muss sich wirklich fragen "brauche ich das jetzt echt?" und zu welchem preis?

es gab hier mal eine Diskussion vor einigen jahren wo es darum ging ob wohnwagencamper hier
was zu suchen haben oder nicht...
fand ich sehr merkwürdig.
naja wohnwagencamping ist hier unerwünscht..
aber einen sack voller Technik mitrumschleppen der absolut nichts mit outdoor/naturerleben zu tun hat, das ist legitim.
ich bin dir dankbar für das Thema, weil es einfach eiens ist was mich schon länger beschäftigt,
weil es ein Thema ist wo man den persönlichen oportunismuss sehr deutlich aus den jeweiligen Argumenten herauslesen kann.

ich kann dir keine techniktips geben für tolle solargeräte oder was auch immer,
mein tip ist, verzichte auf diese geräte oder teile dir die Nutzung so ein das 1-akku (oder 2) reichen.
Problem gelöst.

Prachttaucher
18.10.2013, 19:54
naja so nen kindle wiegt ja etwa 250gr, soviel wie ein normaler Roman.
wobei ich keineswegs jetzt über ebookgeräte ansich lästern will,
....

:grins:Meiner wiegt 182 g wobei da auch schon die wasserdichte-Ortliebhülle dabei ist. Ein normales Taschenbuch mit 440 Seiten, was mir nicht reichen würde, wiegt 376 g (gerade gewogen). Wobei ich jetzt keineswegs sagen will, daß ich immer damit losziehe (s.o.).

krupp
18.10.2013, 20:08
hab nur gegoogelt was sowas wiegt :-) ich find ja 2 tafeln schoki auh nich sooo viel,
aber eben die akkuproblematik (falls es eine ist) würd mich annerven.

wie lange hällt denn so ein kindle im normalen betrieb eigentlich ?

thefly
18.10.2013, 20:17
hab nur gegoogelt was sowas wiegt :-) ich find ja 2 tafeln schoki auh nich sooo viel,
aber eben die akkuproblematik (falls es eine ist) würd mich annerven.

wie lange hällt denn so ein kindle im normalen betrieb eigentlich ?

Mein Sony T1 hält geschätzte 8-10 Taschenbücher, das sollte für die meisten doch reichen bis man mal wieder an einer Stromquelle vorbei kommt.

krupp
18.10.2013, 20:26
okey 8 bücher, das klingt schon ganz ausdauernd, aber was bedeutet das in Betriebsstunden?
wenn so sein gerät auf 30-40h pro Ladung kommt sollte es für 2 Wochen reichen.

Psychovm
18.10.2013, 20:39
Moin moin,

also ich nutze den Anker® Astro E5 15000mAh (http://www.amazon.de/gp/product/B00D6980WM/ref=ox_ya_os_product)

Greetz

Moltebaer
18.10.2013, 22:25
es gab hier mal eine Diskussion vor einigen jahren wo es darum ging ob wohnwagencamper hier
was zu suchen haben oder nicht... fand ich sehr merkwürdig.
naja wohnwagencamping ist hier unerwünscht... aber einen sack voller Technik mitrumschleppen der absolut nichts mit outdoor/naturerleben zu tun hat, das ist legitim.Stimmt! Niemand hat die Absicht, gute Fotos von 'da draußen' zu machen und anderen Leuten zu zeigen, ggf. damit auch sein Brot zu verdienen. Mit nem GPS läuft hier auch keiner rum, klaro. Und alle sind vor Sonnenuntergang im Zelt und verwenden einen Kienspan für den nächtlichen Spatengang.
Für eine 2-3 wöchige Tour mit Amateur-Fotoausrüstung könnte es wohl noch sinnvoller sein, Ladegerät für die Akkus, eine große Batterie und Spannungswandler oder einen Batteriegriff mit 24 AA-Zellen mitzunehmen. Wiegt weniger als irgendwelche Solar/Windkraft/...-Gadgets und ist zuverlässig.
Aber was darüber hinausgeht, muß dann doch ein wenig in die elektrotechnische Trickkiste greifen oder alle paar Tage irgendwie Strom erzeugen/erhalten. Ich finde das Thema in diesem Forum deshalb gar nicht abwegig.

Serienchiller
19.10.2013, 03:40
Jetzt muss ich aber mal eine Lanze für die Technik brechen. Es ist ja nicht so, dass man auf einmal tausend Sachen zusätzlich mitschleppt, die man nicht braucht. Oft genug spart die Technik Gewicht, bietet Sicherheit und macht vieles einfacher.

Meinen Kindle möchte ich z.B. nicht mehr missen. Gerade wenn man eine längere Anreise hat oder auch mal einen Tag bei Mistwetter im Zelt verbringt, ist ein Buch ganz schnell ausgelesen. Mit dem Kindle schleppe ich letztendlich weniger als mit einem guten Buch und habe immer genug Lesestoff, außerdem muss ich mir vorher nicht mehr den Kopf darüber zerbrechen, ob ich noch ein zweites Buch mitschleppe oder nicht.

Das Smartphone ist inzwischen zum GPS-Ersatz geworden. Oft genug kann ich jetzt ohne Karte und Kompass losziehen, wenn ich nicht allzu weit weg von der Zivilisation bin. Auch das spart Gewicht, denn das Handy muss ja so oder so mit. Ehrlich gesagt nutze ich selbst die Handykamera manchmal, weil sie einfach sofort griffbereit ist und ich nicht wieder anhalten und im Rucksack kramen muss.

Und irgendeine Form von Beleuchtung war auch schon immer dabei. Heute reicht eine kleine LED-Lampe für alles. Was wurde denn früher mitgeschleppt? Meine Eltern sind noch mit Maglite und Campingaz-Laterne losgezogen...

Unter einem sinnvollen Energiekonzept verstehe ich, dass man eben nicht 25 verschiedene Ladegeräte, Batterien und Akkus mitschleppt, sondern versucht, mit so wenig zusätzlichem Ballast wie möglich alles zu versorgen und für die ganz wichtigen Sachen Redundanzen zu schaffen. Das ist doch eigentlich das Grundprinzip, das wir hier bei jedem Ausrüstungsteil verfolgen.


Was ich noch immer suche wäre ein möglichst kleines aber gutes USB Steckernetzteil. Von den Hama Picco sind mir schon 2 von 3 durchgebrannt, dem dritten trau ich daher nicht mehr so recht.

Das hier soll gut sein:

http://www.amazon.de/USB-Ladeger%C3%A4t-5V-1-2A-EU/dp/B007V2Q4D2


nimms mir nich übel, aber... naja jetzt gehen wohl wieder die schlechtwetterthemen los. ;-)

Als ich das Thema aufgemacht habe, war Juli und strahlender Sonnenschein, wenn ich mich recht entsinne ;-)


Ich frage mich ehrlich gesagt auch, ob wir hier wirklich in jedem zweiten Thread eine Diskussion brauchen, ob das jeweilige Thema denn überhaupt noch was mit "Outdoor" zu tun hat. Wohnwagencamping gehört hier nicht her, die Nachricht ist mittlerweile angekommen. Aber muss jetzt jeder barfuß laufen, mit Stöckchen Feuer machen und unter einem umgekippten Wurzelstock schlafen? In einem Forum wie diesem muss doch Platz für verschiedene Ansätze sein. Wenn hier alle alles gleich machen, gibt es auch nichts mehr auszutauschen.

lina
19.10.2013, 04:27
Ich teste gerade den PIXO C-USB, weil der auch (einige) Kamera-Akkus laden kann. Die Kontakte kommen mir zwar sehr filigran vor, aber bisher hat es gut funktioniert.

lutz-berlin
19.10.2013, 06:35
der Pixo ist ok, die anderen Universallader sind viel wackliger( z.B. Ansmann)

Torres
19.10.2013, 07:50
Ich find krupps Frage schon berechtigt, denn mich nervt es, dass ich allein durch die Technik einen Haufen Gewicht mitschleppe. Bisher habe ich da aber auch keine zufriedenstellende Lösung gefunden, da ich erreichbar sein muss und gerne fotografiere. Es sei denn, ich würde wieder analog fotografieren.
Mein Konzept: Sanyo Speicherakku, dünnen USB Stecker mit verschiedenen Kabeln und Ersatzakkus sowie Batterien. Im einzelnen:
Smartphone bleibt aus, verbraucht zu viel Saft. Ist für den Notfall und W-Lan. Der Speicherakku kann es notfalls zwei Mal aufladen.
Outdoorhandy hält mindestens eine Woche + Ersatzakku sind 2 Wochen oder mehr.
Ob ich meinen Kobo auf echte Tour mitnehmen würde, weiß ich nicht. Wenn ich ohne Licht lese, reicht der Akku ca. 3 Wochen. Lädt sich sehr schnell auf.
Navi hält 24 Stunden im Dauerbetrieb. Bei moderaten Einsatz hält ein Satz (2) Batterien 1 Woche.
Problem ist die Kamera. Der Akku hält ca. 700 Bilder. Wenn ich mich beherrsche, hält der Akku bis zu einer Woche. Wenn nicht.... Das ist das einzige, was mich nervt. Das Ladegerät nehme ich mit, kein Problem. Aber ich muss dann eben irgendwann an eine Steckdose. Für ca. 3 Stunden.

blitz-schlag-mann
19.10.2013, 09:26
Ich teste gerade den PIXO C-USB, weil der auch (einige) Kamera-Akkus laden kann. Die Kontakte kommen mir zwar sehr filigran vor, aber bisher hat es gut funktioniert.

Mir ist mal ein Kontakt kaputt gegangen, Ersatzkontakte gab es ruckzug vom “Hersteller“. Sind einfach zu wechseln.

Viele Grüße
Ingmar

lina
19.10.2013, 09:30
Fein, das ist eine sehr gute Nachricht, danke :-)

Schlammschnecke
19.10.2013, 12:01
Hi, seit ich mit GPS unterwegs bin, hab ich ein kleines Solarladegerät dabei. Das bringt natürlich keine Superleistung, vor allem wenn die Sonne nicht scheint. Aber um mein Etrex 10 am laufen zu halten, reicht es normalerweise.
Falls nicht, die Stirnlampe läuft ebenfalls mit AA-Batterien, und zwar mit 4 Stück. Die krieg ich bei einer zweiwöchigen Tour normalerweise nicht leer. Dann kommen, im Falle eines Falles, die Lampenbatterien tagsübers ins GPS. Beißt sich nicht, tagsüber brauch ich kein Licht, nachts kein GPS. Ist aber natürlich etwas lästig.
Das Smartphone ist unterwegs normalerweise auf Flugmodus, dann hält der Akku ewig. Falls nicht, kann ich im dümmsten Fall mit dem Solarladegerät auch das Handy laden. Zwar nicht komplett voll, aber so weit, dass ich einen Notruf absetzen könnte.
Den Fotoapparat klammere ich hier mal aus. Die Kamera wird demnächst eh ersetzt. Bis jetzt geht es nach dem Motto: Dann gibt es vom Rest der Tour halt keine Bilder.

Also:
-8 AA-Akkus (vier in der Lampe, zwei im GPS, zwei im Ladegerät), 200 Gramm
-Lampe: 140 Gramm
-Solarladegerät: 70 Gramm
-Kabel fürs Handy: ca. 20 Gramm
-Handy: 80 Gramm
-GPS: 100 Gramm

=ca. 610 Gramm (meine Waage kann besser schätzen als wiegen)
Damit habe ich Licht, GPS und im Notfall ein Telefon.
Und ich kann die Uhr daheim lassen, ich hab ja eine im Handy und eine im GPS, da brauch ich nicht noch eine dritte.

Und zur Frage: Braucht man das, ging doch früher auch ohne?
Hm, braucht man im Auto einen Sicherheitsgurt? Das Auto fährt doch auch ohne, und früher hatte man auch keinen?
Ja, ich könnte auch im Dunkeln rumstolpern, im Nebel auf Verdacht zwei Stunden in irgendeine Richtung laufen und darauf hoffen, dass zufällig jemand vorbei kommt wenn ich mir ein Bein breche. (Ja, ich weiß, Handynetz gibt es nicht überall, ich könnte drauf fallen oder sonst was, aber es ist zumindest eine Chance.)
Aber will ich das riskieren? Wegen 610 Gramm Gewichtsersparnis??? Da müsste ich dann konsequenterweise wohl auch das erste Hilfe Set zuhause lassen.

Beim Lesestoff bin konventionell. Für die Anreise habe ich meistens die Süddeutsche im Gepäck, die wird dann entsorgt. Unterwegs lese ich nicht so viel. So ein Reclam-Büchlein wiegt ca. 100 Gramm und reicht mir für mindestens eine Woche. Das kann ich misshandeln so viel ich will. Ich kann es irgendwie in den Rucksack quetschen, mal den Kaffee drüber schütten...

Serienchiller
19.10.2013, 12:17
Problem ist die Kamera. Der Akku hält ca. 700 Bilder. Wenn ich mich beherrsche, hält der Akku bis zu einer Woche. Wenn nicht.... Das ist das einzige, was mich nervt. Das Ladegerät nehme ich mit, kein Problem. Aber ich muss dann eben irgendwann an eine Steckdose. Für ca. 3 Stunden.

Gibt es für die Kamera keine Ersatzakkus? So mache ich es mit meiner und lasse das Ladegerät zu Hause. Der Ersatzakku ist erstens etwas leichter, zweitens muss ich nicht an eine Steckdose.

Fjaellraev
19.10.2013, 12:24
Problem ist die Kamera. Der Akku hält ca. 700 Bilder. Wenn ich mich beherrsche, hält der Akku bis zu einer Woche. Wenn nicht....
Wahrscheinlich würde sich das Problem entschärfen wenn die Leute mal wieder analog photographieren würden, oder zumindest in die Richtung überlegen würden.
Die Bilderflut würde sich reduzieren, 2-3 Tage pro Film (36 Aufnahmen falls das jemand nicht mehr weiss ;-)) sind bei mir schon eher kurz, und die Akkus würden locker ausreichen.

Gruss
Henning

lina
19.10.2013, 12:29
Nicht notwendigerweise – wenn man das perfekte Foto braucht, können da ganz schön viele Filme durchlaufen. Und dann schleppt man eben Filme und Akkus (und vielleicht auch eine Bleitasche) anstatt nur Akkus und ggf. Ladegerät. Die Filme müssen dann auch vorsichtig aufbewahrt werden und benötigen mehr Raum als Speicherkarten. Nimmt sich IMO nicht viel.

Fjaellraev
19.10.2013, 16:42
Klar gibt es diese Fälle. Aber wieviele der Leute die über mangelnde Akkukapazität klagen sind wirklich davon betroffen? Ich wage mal zu behaupten (Auch wenn ich mir anschaue was an Bildern manchmal im Netz veröffentlicht wird), dass 99.9% der Leute das Problem nur haben weil sie nicht überlegen ob das Motiv ein gescheites Bild hergibt sondern einfach nach dem Motto "Kostet ja nichts und Speicherplatz habe ich eh genug." permanent auf den Auslöser drücken.
Wenn jemand seine Bilder nachher wirklich rigoros aussortiert und nur die wirklich brauchbaren behält (und allenfalls bearbeitet), ist das natürlich etwas anderes.

Mit der richtigen Kamerawahl schleppt man analog übrigens nur Filme und allenfalls ein paar Knopfzellen mit. ;-)
Was ich damit eigentlich zum Ausdruck bringen wollte: Man sollte sich immer auch überlegen wie man den Verbrauch unterwegs reduzieren kann, dann stellt sich das Nachschubproblem nicht so ausgeprägt und man kommt allenfalls mit einer kleinen Lösung weiter.

Gruss
Henning

lina
19.10.2013, 18:54
Dann hatte ich früher immer die falsche mit ;-)
Und eigentlich bin ich ziemlich froh, dass das Gewurchel mit den Haufen schon belichteter und noch nicht belichteter Filmen jetzt per Speicherkarten geht. Obwohl ich am Ende das System ziemlich perfektioniert hatte :bg:

Meinerseits macht aber die Stirnlampe als erstes schlapp, dann das Navi. In welchen Taschen ich inzwischen aus lauter Vorsorge verteilte Eneloops finde, ist dann auch schon wieder lustig .... Zum Glück lädt bei Radreisen das E-Werk, damit ist die Akku-Schlepperei weniger nötig, obwohl es ausgerechnet da weniger kompliziert wäre.

blitz-schlag-mann
19.10.2013, 19:07
Schlammschnecke, was hast du für einen Solarlader?

Viele Grüße
Ingmar

lutz-berlin
19.10.2013, 19:12
ich hab aufgeruestet goal zero sherpa 50. mit inverter:)

sunlinq 6,5 oder nomad 7 sollten fuer AA Akkus reichen

PWD
19.10.2013, 19:31
... nomad 7 sollten fuer AA Akkus reichen

Mit dem Goal Zero Nomad 7 Solarteil habe ich die 4 AA (od. AAA) Akkus im Goal Zero Guide 10 plus Batterieladegerät sogar schneller aufgeladen als am Netz - je nach Sonne in 2 - 3 Std..

Schlammschnecke
19.10.2013, 21:22
@Ingmar
ist ein billig-Teil, dass ich relativ spontan gekauft habe. Viel Geld wollte ich nicht ausgeben, für etwas was außen am Rucksack baumelt. Ich schreib mal ab was hinten drauf steht:
Voltcraft
Hybrid Solar Charger
Model SL-2
Charge by solar panel:
2.4VDC 20-90mA (Depends on Sunlight)
Input by USB: 5V DC 500mA
Charging at USB: 2.4V DC 180mA
Output: 5VCD 300mA

Fjaellraev
19.10.2013, 22:05
Hier mal noch der Link (http://www.conrad.de/ce/de/product/200175/?insert=62&insertNoDeeplink&productname=VOLTCRAFT-Hybrid-Solar-Ladegeraet-SL-2-SL-2-02-W-24-V-mc-Si-180-mA-5-V) zum von Schlammschnecke verwendeten Gerät im Webshop von Conrad.
Für 30€ echt den Versuch wert. ;-)

Gruss
Henning

lutz-berlin
19.10.2013, 22:39
dann besser den, easyacc solarlader
http://www.amazon.de/EasyAcc®-Ladegerät-Smartphones-externe-Bluetooth/dp/B00C3A6KKO/ref=pd_sim_computers_2

Fjaellraev
20.10.2013, 09:08
Auch nicht übel ;-)
Beim Conrad-Teil sind halt gleich mehr Anschlussoptionen für Mobilgeräte und auch für AA-Akkus dabei.

Gruss
Henning

dooley242
20.10.2013, 09:51
Auch nicht übel ;-)
Beim Conrad-Teil sind halt gleich mehr Anschlussoptionen für Mobilgeräte und auch für AA-Akkus dabei.

Gruss
Henning

Wenn ich mir bei Conrad die Bewertungen anschaue, kann ich das Geld auch direkt wegwerfen. Das tue ich mir sicher nicht an.;-)

lutz-berlin
20.10.2013, 09:55
unter 5w Panel Leistung kannst du das vergessen, und die hat man nur bei klarem Himmel und senkrechter Sonneneinstrahlung.

Schlammschnecke
20.10.2013, 12:08
Nur noch mal zur Klarstellung. Ich benütze das "Conrad-Teil" als Batterie-Ladegerät, das Etrex 10 kann man nicht über USB laden. Dafür taugt es ganz gut. Als Handyladegerät ist es nur ein Notnagel, dafür würde ich es nicht empfehlen.

Und ansonsten hilft es, das Gewicht des Ladegeräts, unabhängig von Solar oder auch nicht, umzurechnen in Ersatzakkus. Und da kommt dann bei vielen Geräten raus: Wenn man nicht sehr lange autark unterwegs ist oder extrem viel Strom braucht, lohnt es sich nicht. z.B. 300 Gramm Gewicht = 12 AA-Akkus oder 8 AA-Akkus und 3 Ersatz Akkus fürs Handy.

khyal
20.10.2013, 21:44
....Von Hama habe ich ein Gerät, das aus 2x AA 5V Spannung auf einem USB Ausgang bereit stellt und das sehr leicht ist (geraten 20-30g). Mit 2x AA Eneloop a 1,2V 2000mAh kommen dann ca. 700-800mAh bei 5V raus...(Dreisatz)

Hmm, wuerde mich jetzt mal interessieren, wie Du darauf kommst, ich habe wohl nen anderen Dreisatz gelernt ? :bg::ignore:

Nehmen wir fuer das Teil mal grosszuegig 80% Wirkungsgrad an und dass Du die Eneloop zu 80% leerziehen kannst, bevor die Spannung zu niedrig wird...

1,2 V * (2 Ah * 0.8) * 0,8 = 1,54 Wh
1,54 Wh / 5 V = ca 0,3 Ah bzw 300 mAh, nicht 700-800 mAh

Selbst wenn ich davon ausgehen wuerde, dass das Teil voellig verlustfrei arbeiten wuerde (was es niemals tut) und dass man aus den Akkus 100% der Nennleistung bei stabiler Spannung rausholen koennte (was niemals moeglich ist), komme ich auf :
1,2 V * 2 Ah / 5 V = 0,48 Ah bzw 480 mAh

Also jetzt bin ich sehr an Deinem Dreisatz interessiert, bei dem Du auf ca den doppelten Wert kommst...

nierth
21.10.2013, 05:43
Hmm, wuerde mich jetzt mal interessieren, wie Du darauf kommst, ich habe wohl nen anderen Dreisatz gelernt ? :bg::ignore:

Nehmen wir fuer das Teil mal grosszuegig 80% Wirkungsgrad an und dass Du die Eneloop zu 80% leerziehen kannst, bevor die Spannung zu niedrig wird...

1,2 V * (2 Ah * 0.8) * 0,8 = 1,54 Wh
1,54 Wh / 5 V = ca 0,3 Ah bzw 300 mAh, nicht 700-800 mAh

Selbst wenn ich davon ausgehen wuerde, dass das Teil voellig verlustfrei arbeiten wuerde (was es niemals tut) und dass man aus den Akkus 100% der Nennleistung bei stabiler Spannung rausholen koennte (was niemals moeglich ist), komme ich auf :
1,2 V * 2 Ah / 5 V = 0,48 Ah bzw 480 mAh

Also jetzt bin ich sehr an Deinem Dreisatz interessiert, bei dem Du auf ca den doppelten Wert kommst...

du hast den zweiten Akku in deinen Berechnungen vergessen ;-)

khyal
21.10.2013, 17:06
du hast den zweiten Akku in deinen Berechnungen vergessen ;-)

Hihi, ich wollte selbstverstaendlich nur Eure Aufmerksamkeit testen :bg:

Aber was man z.B. bei diesen Teilen, die die Spannung wieder hochsetzen, echt nicht vergessen darf, ist der rel bescheidene Wirkungsgrad, als die vor einigen Jahren rauskamen, hatte ich mal 3 unterschiedliche durchgemessen und die lagen alle < 70%.

Dazu kommt eben, dass zwar auf einem Eneloop-Akku 2 Ah drauf steht, aber die holst Du nicht bei stabiler Spannung raus.

Deswegen kann ich mir auch bei 2 Akkus :bg: nicht vorstellen, dass Du letztendlich mehr als ca 500 mAh bei stabilen 5 V raus holst...


Da die Teile im Verhaeltnis zur gespeicherten Energie recht schwer sind, sind Eneloop zwar klasse fuer Geraete, wo man sie "direkt" einsetzen kann, wie z.B. GPS, (Stirn)lampen, Laternen usw, vor allem auch, da sie bei niedrigen Temps im Winter nicht einknicken, aber nicht besonders geeignet als Reserve-Energiespeicher fuer Geraete, die ein hoehere Spannung brauchen.


So nun mal zu meinem Setting :
Keinerlei Wegwerfkrams, entsprechend keine Batterien, nur Akkus...

GPS, Fenix LD10, ZL H501 laeuft alles mit Eneloop, falls in der Gruppe noch die BD Orbit mit geht, die auch...
evtl MTB-Licht auch...

Handy ist, wenn ueberhaupt nur kurz abends an, eher fuer Notfaelle bei, kommt mit dem eingebauten Akku aus.
MP3 (hoere ganz gerne im Schlafsack Hoerbuch) laeuft ewig mit eingebautem Akku.
Falls beim Paddeln Tablett fuer die Sat-Bilder dabei ist, laeuft das erstmal 7 std, was locker fuer 1.5-2 Wochen reicht...
Kamera laeuft recht lange mit eingebautem Akku, bis jetzt noch nicht leergezogen, aber inzwischen fotografiere ich mehr und laenger, da ist bei der naechsten laengeren Tour Nachbesserung angesagt.

Was ich set ca 6 Monaten haeufiger, wenn ich laenger als 3-4 Tage unterwegs bin, dabei habe, ist eine leichte 6 Ah USB-Powerbank...Damit kann ich easy, wenn es denn sein muss, MP3, Handy (wenn mal ein Notfall ist, kann man da schon mal viel Power brauchen), Tablett usw nachladen.
Bei langen Touren, bei denen ich zwischendurch "Zivilisationsberuehrungen" habe, wuerde ich dann evtl noch das Mini-Steckernetzteil und/oder 12 V Stecker mitnehmen...

Bei langen Touren wuerde ich evtl noch einen Ladeaapter fuer Kamera-Akkus via USB mitnehmen, das Teil ist universeller, als wenn ich speziell fuer die jeweilige Kamera Zusatzakkus kaufe...

Prachttaucher
21.10.2013, 17:35
Für mich spielt es auch eine Rolle, ob es um den großen Urlaub oder eine 2-3 Tagestour geht. Im ersten Fall wird alles ordentlich vorbereitet, d.h. es kommen nur frisch geladene Akkus mit und dann geht´s ohne Ersatz (bis auf die Kamera-Akkus). Das klingt zwar merkwürdig, aber Handy/ GPS/ kleine Lampe wird ja nur ganz selten benutzt.

Bei den Kurztouren ist die Vorbereitung eher schludrig, das Handy hat hier aber höhrene Verbrauch (Musikhören auf der Anreise, immer an). Für alle Fälle kommen hier immer Ersatzakkus mit, ebenso für die Kamera, weil hier keine Restladung angezeigt wird. Hatte da schon mal Pech gehabt.



...ZL H501 laeuft alles mit Eneloop......

Respekt, die hast Du ja schon lange im Einsatz (wenn´s noch die erste ist) !

chinook
21.10.2013, 21:02
Für mich spielt es auch eine Rolle, ob es um den großen Urlaub oder eine 2-3 Tagestour geht.


Das ist der entscheidende Punkt.
Bei meinen Unternehmungen (wochen- bis monatelang immer wieder entlang der Chinesischen Mauer), wo es keine oder nur unzureichende Möglichkeiten gibt, Batterien (AAs) nachzukaufen, da verwende ich ausschließlich Energizer Lithium Batterien. Halbes Gewicht, doppelte Laufzeit. Ich habe aber auch das GPS im Dauereinsatz (Dokumentation der Chinesischen Mauer). Nachladen von Akkus geht nur recht selten. Für meine Kamera habe ich drei Akkus, die reichen bis zum nächsten Steckdosenkontakt (Tage bis Wochen). Mein Mobil-Telefon (benötige ich nur für Notfälle) hat eine Standby-Laufzeit von ca. 30 Tagen.

Alles andere ist zu fummelig, zu schwer oder zu kompromissbehaftet.


-chinoook

khyal
21.10.2013, 22:00
...Respekt, die hast Du ja schon lange im Einsatz (wenn´s noch die erste ist) !

Joo, ist noch die erste H501, braucht halt inzwischen so jedes halbe Jahr ihre Streicheleinheiten (wieder einwandfreien Kontakt zwischen Schraubdeckel und Rohr herstellen), aber benutze sie auch sehr viel.

Finde sie aber im Vergleich zur Fenix LD 10 schon ein klein bisschen wackelig, was das Kontaktproblem an geht und Pramod hatte schon einen Totalausfall und der Bat-Wechsel nach 1 std bei voller Helligkeit nervt auch etwas...warte ja die ganze Zeit drauf, dass Fenix eine Stirnlampe mit Metallgehaeuse fuer 2 AA raus bringt :bg:

derSammy
22.10.2013, 07:03
Leider kann ich da net allzuviel mitreden :(

(mehr als 2 Tage von "daheim" weg trau ich mich eh net)

Aber für Unternehmen wo ichs planen kann und brauche:

Meine Fotoapperat hab ich absichtlich so gewählt dass er mit AAs auskommt (Wahlweise hab ich dann einen Satz Akkus dabei und einen USB Lader)
Bei der Letzten Tour hatte ich mein AiPfone als Logger immer an (das würde dann bei 100% ca. 6Std halten :roll:)

Daneben hatte ich sonen ANKER (http://www.amazon.de/15000mAh-Externer-Ladeger%C3%A4t-Smartphones-Powerversion/dp/B00D6980WM) mit.

Und jetzt kommts ...

Ich hab daheim mal testweise das leere Fone via Anker aufgeladen, des ging schon war aber irgendwie nicht der Oberbrüller, also hab ich dann auf Tour das Händy "NonStop" am Puffer hängen gehabt und so IMMER zwischen 99 und 95% Ladeanzeige. und des über 3 Tage (durch die "nur" 4 LEDs auf dem Anker kann ich jetzt nich genau sagen wieviel da dann definitiv raus is...)

Und an der Steckdose hab ich dann den Puffer geladen und über die beiden USB Ausgänge das Handy gleich wieder mit ( naja die 2-5% halt) und die AA Akkus.

War dann ALLES innerhalb von 2...3 Stunden wieder bei 100%


das war im Gegensatz zu meinen Solar Experiment 2 Jahre Vorher (das sauber in die Hose ging) wahrlich ein "Traum"

lutz-berlin
22.10.2013, 09:47
ich habe die
universal powerbank mp-10000
vernueftiges netzteil,autoladekabel und noch ein paar adapter
http://www.outdoorseiten.net/fotos/data/500/medium/IMG_00000206.jpg,

die 10000er von anker gibt es immer wieder mal fur ca 22€ beim grossen fluss

sollte aber oem ware aus china sein:D

Zio
24.10.2013, 23:52
Ich stehe gerade vor der Frage Powertrekk kaufen oder doch lieber Solarpanel.
Sonst hatte ich immer ne kleine Mipow Powerbank mit aber die reicht einfach nicht für längere Touren.
Der Kindle ist auch immer dabei, hält aber locker für 2 Wochen intensiv lesen.
Dazu kommt noch GPS und Taschenlampe, wo ich aber auch nie auf Tour ne Batterie wechseln musste.
Eigentlich brauche ich das nur um das Smartphone, welches ich als Kamera nutze, zu laden.
Klar könnte ich auch einfach ne Kamera mitnehmen aber wozu wenn das Telefon sowieso dabei ist?
Weitere Vorteil ist man kann auch mal Musik hören, hat seine Flugtickets, eine Verbindung nach Hause etc....
Das Solarpanel hat auf jeden Fall das bessere Preisverhältnis, der Powertrekk dafür das bessere Gewichtsverhältnis.

wilbert
25.10.2013, 07:14
hi zio,
hier eine review über das powertrekk:
http://www.chip.de/video/myFC-PowerTrekk-Brennstoffzelle-im-Praxis-Test-Video_64512803.html

-wilbert-

Serienchiller
25.10.2013, 08:13
Diese Puks sind ja viel größere als Akkus mit dem selben Energiegehalt. Da verstehe ich den Sinn nicht so ganz.

lutz-berlin
25.10.2013, 08:21
genau , da kannst du gleich ersatzakkus mitnehmen,1500mAh wird kaum fuer ein neueres telefon reichen

Vintervik
25.10.2013, 10:15
Wäre halt für Sachen, die sich nicht mit AA oder AAA-Akkus betreiben lassen.
In dem Film wird allerdings nicht erwähnt, dass man auch direkt über die Brennstoffzelle laden kann, da wird der eingebaute Akku nur als "Zusatzpower" genommen.

User Manual PowerTrekk (https://www.dropbox.com/s/55p07oc5jdu0u3s/myFC_Powertrekk_user_manual_English.pdf)

Um über längere Zeit autark zu sein, muss man aber wohl einige von den Pucks mitnehmen. Wäre interessant zu wissen, was ein solcher wiegt (gross sind sie ja schon, und teuer leider auch).

lutz-berlin
25.10.2013, 10:33
ein Akku wiegt 46gr

http://www.outdoorseiten.net/fotos/data/500/medium/IMG_00000207.jpg

Vintervik
25.10.2013, 10:47
Habe die technischen Infos gefunden:

http://powertrekk.com/pages/technical-information

Ein Puck wiegt 30g.

lutz-berlin
25.10.2013, 11:55
mit einem grossen Solarpanel,geht das auch bei bedecktem Himmel (heute)
http://www.outdoorseiten.net/fotos/data/500/medium/IMG_00000208.jpg
5V. 2.2A max

telefon direkt laden klappt bei diesem wetter nicht (geschlossene wolkendecke)

Zio
25.10.2013, 15:58
Man muss das ja auch immer sehr individuell betrachten.
Zum Beispiel die Rechnung mit den Akkus.
Ich besitze ein iPhone.
Dafür gibt es keinen Ersatzakku und direkt am Solarpanel kann ich es auch nicht laden da ich eine bestimmte permanente "saubere" hohe Stromzufuhr brauche.
Dies bedeutet ich benötige in jedem Fall bei einem Solarpanel eine Powerbank (z.B. Goal Zero Guide 10 Plus)
Eine geeignete Powerbank incl. Solarpanel wiegt mind. 408 Gramm. In ner kompakten All in One Trekking Lösung ca. 600 Gramm.
Der Powertrekk mit 1 Puck (2 Ladungen, eine direkt, eine in den integrierten Speicher) wiegt 277 Gramm, kostet aber dann pro 2 Ladungen 4€ (1Puck). Jeder weitere Puck schlägt mit 33 Gramm zu Buche.

Vorteil Solarpanel
"geringere" Anschaffungskosten
laufende Kosten (keine)
Nachteil
Gewicht
Wetterabhängigkeit
Größe

Vorteil Powertrekk
Gewicht
Wetterunabhängigkeit (z.B. Laden über nacht)
Größe
Nachteil
Hohe Anschaffungskosten
Hohe laufende Kosten (4€ 1 Puck)
Herstellerabhängigkeit (Wenn die Pleite gehen gibts keinen Puck mehr und das Teil ist nutzlos)

Es hat alles sein Für und Wieder und ich glaube es gibt (noch nicht) die perfekte Lösung
Ich tendiere aufgrund der Herstellerabhängigkeit und der doch sehr hohen laufenden Kosten im Moment zum Solarpanel wobei der Technik Nerd in mir natürlich nach dem Mini Kern Reaktor lechzt. :wohoo:

Gruß
Zio

Serienchiller
25.10.2013, 22:32
Das weiße Teil in Beitrag über dir wiegt 32g, die Akkus 46g und haben und haben um die 3000mAh. Ich würde sagen das ist schon ziemlich nah am der perfekten Lösung. Vor allem wenn man die Kosten auch noch in Betracht zieht.

barleybreeder
25.10.2013, 23:22
Bin mal auf den Reactor nächstes Jahr von Brunton gespannt. Hat auf der Outdoor schon mal nen guten Eindruck hinderlassen.
Eine kleine Kapsel soll dann ca. 8500mAh liefern.
Hat aber sicher nur auf Touren einen Vorteil wo man auf eine dauernde Stromversorgung und hohen Strombedarf angewiesen ist.

lutz-berlin
25.10.2013, 23:40
ich warte auf den Nectar tm Lilliputian:D

Zio
26.10.2013, 00:32
Das weiße Teil in Beitrag über dir wiegt 32g, die Akkus 46g und haben und haben um die 3000mAh. Ich würde sagen das ist schon ziemlich nah am der perfekten Lösung. Vor allem wenn man die Kosten auch noch in Betracht zieht.

Und wieviel Wattstunden hat so ein Akku?
Das ist ja eher das wodrauf es ankommt solange die mA mind, 1500 sind

entropie
26.10.2013, 04:39
Als ingress spieler, meine 2 cents dazu: Die leute mit denen ich unterwegs bin haben alle akku packs, bzw kaufen extra grosse akkus für ihre telefone (macht das telefon schwerer und dicker). Mit einem akkupack kann man ein smartphone zwischen 3 und 5 mal aufladen - ob das ausreichend ist für eine lange tour würde ich jetzt mal bezweifeln.

Mit ordentlicher software kann ich die akku laufzeit meines tablets auf mehr als 3 tage bringen (gewöhnlich habe ich ~1 tag). (Display dimmen (!), airplane mode als stichwörter).

Wenn man nur lesen will, kauft man sich ein kindle mit inc display. Das ding sollte locker 2 wochen durchhalten wenn man 3,4 stunden am tag liest.

khyal
26.10.2013, 09:41
Und wieviel Wattstunden hat so ein Akku?
Das ist ja eher das wodrauf es ankommt solange die mA mind, 1500 sind

Hmm. habe da gerade ein Verstaendnisproblem...

Was moechtest Du denn damit sagen ? :bg:
U und I waren doch angegeben und warum sollen die mA min 1500 sein, selbst die Energie saufenden Iphones geben sich doch eigentlich mit einem Ladestrom von ca 1 A zufrieden...?

Vintervik
26.10.2013, 10:53
Die Wattstunden geben die Energie an, die der Akku speichern kann.

@lutz-berlin

Ist das ein 1,2V-Akku, der auf Deinen Bildern zu sehen ist, oder ist das was anderes?

lutz-berlin
26.10.2013, 11:00
das ist ein 3,7 V/ 3400mAh Lithiumakku 18650 von Panasonic

Serienchiller
26.10.2013, 12:55
Also ungefähr 12 Wattstunden.

khyal
26.10.2013, 14:55
Die Wattstunden gegen die Energie an, die der Akku speichern kann.
...

Genau und da doch schon Spannung und Ah bekannt sind und das ohmsche Gesetz U=R*I und P=U*I easy sind, fragte ich mich halt, was denn nun die Frage nach den Wh sollte (wie Serienchiller ja richtig schreibt, sind es eben bei den V bzw Ah Angaben ca 12,6 Wh bei P=U*I)....und was das mit den 1,5 A soll, ist mir noch nicht klar, der Ladestrom fuer die angehaengten Geraete kann ja nicht gemeint sein...

Vintervik
26.10.2013, 15:14
Genau und da doch schon Spannung und Ah bekannt sind und das ohmsche Gesetz U=R*I und P=U*I easy sind, fragte ich mich halt, was denn nun die Frage nach den Wh sollte (wie Serienchiller ja richtig schreibt, sind es eben bei den V bzw Ah Angaben ca 12,6 Wh bei P=U*I)....und was das mit den 1,5 A soll, ist mir noch nicht klar, der Ladestrom fuer die angehaengten Geraete kann ja nicht gemeint sein...

Dass es sich bei dem gezeigten Akku um einen 3,7V-Akku handelte, konnte ich aus dem thread nicht rauslesen, daher meine Nachfrage.

Edit: Mit ein bisschen weiterklicken in den links am Anfang des threads wäre ich dann auf die Info gestossen.

Keuner
26.10.2013, 23:01
Möchte hier meine Erfahrung auch mal kurz weitergeben:

Hatte nach einer Möglichkeit gesucht Handy und auch ggf. Kameraakkus mit Solar laden zu können.

Ich hatte mir im Sommer nach ausgiebigen Recherchen hier im Forum, das Goalzero Guide 10 Plus Adventure Kit für 84€ (kostet leider wieder mehr) und "Universalladegerät" mit 2 passenden Ladeschalen für die DSLR und Kompakte geholt, obwohl ich bisher immer mit entsprechender Anzahl an Akkus für die Kamera(s) hingekommen bin. Sicherheitshalber und weil ich noch anderer Hardware mit hatte ich noch einen geladen extra Satz Eneloops mit.

Bei strahlendem Sonnenschein war das Apfeltelefon genauso schnell geladen wie am normalen Netz auch. Bei Dunkelheit hat imho das Guide 10 Plus mit den 4 Mignons auch ausgereicht um das Apfeltelefon wieder aufzuladen. Und obwohl wir es nur mal für den Wetterbericht oder paar Zusatzinfos für die Reise einschalteten, konnten wir aufgrund des schlechten Empfangs es doch etwas intensiver Testen als gedacht;)

Ich war jedoch froh, zusätzliche geladene Eneloops dabei zu haben. Wir hatten das mini Smartphone meiner Frau beim Aufladen vergessen. Als es uns dann Abends einfiel, war nicht bereits der Power im Pufferakku verbraucht, sondern mangels Netz auch der Akku vom Handy auf 0 herunter, weil es natürlich nicht auf Flugzeugmodus gestellt war. Als Ausgleich dazu waren die nächsten 3 Tage vom Wetter und der Möglichkeit her das Panel nutzen können zu können so schlecht, dass nicht mal der Satz Mignons wieder aufgeladen werden konnte. So habe ich danach die zuhause geladenen Eneloops eingelegt um das Telefon wieder aufladen zu können.

Mein Fazit:

da ich mit den Ersatzakkus für die DSLR und die Kompaktknipse wie immer ausgekommen bin, würde ich das nächste Mal das Universalladegerät mit den zwei Ladeschalen zuhause lassen, weil das alleine vom Volumen her schon größer ist als die Ersatzakkus. Einen Satz geladener Eneloops würde ich wieder mitnehmen als Schlechtwetterreserve, auch wenn ich eben alles selber tragen müßte.
Ich war auch im nachhinein froh nicht einfach nur eine Powerbank gekauft zu haben, denn die wäre ja ebenfalls restlos leer gewesen, wenn wir an der das Handy vergessen hätten und wir hätten keine Möglichkeit gehabt diese wieder aufzuladen. Es gibt doch etwas Sicherheit für den Notfall gerade wenn man mit Familie unterwegs ist ein Telefon dabeizuhaben ;)

Ich kann das Set aber - zumindest zu dem Preis von 84€, für den ich es erworben hatte - weiterempfehlen.

Dragamor
16.12.2013, 09:32
ein Akku wiegt 46gr

http://www.outdoorseiten.net/fotos/data/500/medium/IMG_00000207.jpg


Wie heißt das Ladegerät und wo kann man dieses kaufen? Schon sehr kompakt.

SiSler
16.12.2013, 10:14
Wie heißt das Ladegerät und wo kann man dieses kaufen? Schon sehr kompakt.

... das sieht nach einem Miller ML102 aus, meines ist von intl-outdoor (http://www.intl-outdoor.com/ml102-usb-charger-for-18650-26650-battery-p-243.html) ;-)


Gruß

Dragamor
16.12.2013, 11:55
Gibt es einen Online-Laden in D der die führt?

Serienchiller
17.12.2013, 14:04
Mir ist keiner bekannt. Ich kenne nur noch fasttech.com, aber der sitzt auch in Hong Kong.

Das Ladegerät lädt übrigens nur Li-Ion-Akkus vom Typ 18650, keine "normalen" AA. Die 18650er bekommt man auch (bzw. im Moment nur) in Deutschland, man sollte aber auf Markenakkus (Sanyo, Panasonic, Sony, Samsung) mit Schutzschaltung achten.

DocBrown
17.12.2013, 15:01
...mit den erhältlichen spacern auch einen 13640 li-ion akku.

lorenz7433
17.12.2013, 21:05
hab mir vor paar Wochen aus Interesse ein kleines 5watt solarpanel besorgt und bin mehr als zufrienden damit.
darum von mir ein kauftipp.:bg:
http://www.ebay.de/itm/5W-USB-Solar-Panel-Akku-Batterie-Ladegerat-fur-Samsung-Galaxy-S4-GT-i9500-S3-S2-/251347143986?pt=DE_Handy_PDA_Ladeger%C3%A4te_Dockingstationen&hash=item3a85750d32

für jeden interessant der ned unbedingt 100-150€ hinlegen will die manch ein anderer Hersteller für ein gleichwertiges Produkt verlangt.

karlson
10.01.2014, 19:18
Moin,
hat jemand aktuell n Tip zu ner leichten/kompakten Powerbank irgendwo so zwischen 6.000 & 10.000 mAh ?. Will keinen Billigschrott, aber auch nichts unnötig teueres. Hat jemand ne Idee oder gar n Link in D?
Danke & Gruß,

Karlson

SiSler
11.01.2014, 12:20
Moin,
hat jemand aktuell n Tip zu ner leichten/kompakten Powerbank irgendwo so zwischen 6.000 & 10.000 mAh ?

... ich bin mit den Produkten der Fa. ANKER sehr zufrieden --> Auswahl hier (http://www.amazon.de/s/ref=nb_sb_noss_1?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&url=search-alias%3Delectronics&field-keywords=anker&sprefix=anker%2Celectronics&rh=i%3Aelectronics%2Ck%3Aanker). Ich habe seit längerem zuverlässig zwei Astro3E/10.000mAh im Einsatz.


Gruß

Martin1978
13.01.2014, 14:25
Ich häng mich hier mal ran.

Ich such aktuell nach einer Powerbank mit vernünftiger Leistung (ab 10.000mAh) die auch Outdoors nicht gleich in die Knie geht.
Wasserdicht kann man ja noch mit Otterbox oder Alocsak selbst ergänzen, aber wie steht es denn mit Temperaturempfindlichkeit?

Kann jemand was empfehlen, was nicht gleich bei -1° C den Geist aufgibt??

Danke

Gruß

Martin

derMac
13.01.2014, 17:56
Ich bin inzwischen soweit, dass (fast) aller Elektrokram den ich wirklich brauche mit AA Eneloops bzw. Energizer Lithium funktionieren. Unterwegs nachladen muss ich höchstens auf Radtouren, wo das GPS mit Autorouting den ganzen Tag mitläuft, da brauch ich alle 2-3 Tage einen neuen Satz und so viel Batterien möchte ich nicht mitschleppen. Aber da findet sich auch 1x pro Woche eine Steckdose. Und ich kann jederzeit die Batterien zwischen den Geräten tauschen. Insofern ist das für mich gelöst.

Mac

PS: funktioniert alles natürlich auch bei extremeren Minustemperaturen.

PWD
13.01.2014, 18:44
aller Elektrokram den ich wirklich brauche mit AA Eneloops bzw. Energizer Lithium...

Genau mit AA Akkus, sogar der Rasierer und unterwegs aufladen mit dem Guide 10 notfalls über Netz sonst Solar; der hat nämlich keinen fest eingebauten Akku, sondern auch AA bzw. AAA.

Ultraheavy
13.01.2014, 20:24
Elektrorasierer hatte ich früher auch dabei ( 2AA). Allerdings muß man lange unterwegs sein, damit das eingesparte Bartgewicht sich rechnet;-)

Benutze Lithium Batterien und ein Sanyo Eneloop Mobile Booster 5Ah.

Serienchiller
13.01.2014, 20:25
Das blöde an AA-Akkus ist, dass sie eine vergleichsweise schlechte Energie- und Leistungsdichte haben (ungefähr doppeltes Gewicht bei gleicher Energie wie Li-Ion). Abgesehen von den neueren LSD-Akkus (Eneloop) geht bei längeren Touren auch schon ein nennenswerter Teil der Energie durch Selbstentladung verloren. Der Ladevorgang ist auch komplizierter als bei Li-Ion, d.h. Ladegeräte sind i.d.R. größer, schwerer und teurer. Für meine 18650er Li-Ion-Akkus habe ich mir ein Ladegerät gebaut, das wenige Gramm wiegt und ungefähr so groß wie eine Briefmarke ist. 2-3€ Materialkosten. Das geht mit Ni-MH nicht.

Es ist halt wie so oft: Das was weit verbreitet ist, ist eigentlich technisch überholt. Aber das was technisch aktuell ist, kann sich nicht durchsetzen, weil alle auf das setzen, was bewährt und verbreitet ist.

derMac
14.01.2014, 13:08
Das blöde an AA-Akkus ist, dass sie eine vergleichsweise schlechte Energie- und Leistungsdichte haben (ungefähr doppeltes Gewicht bei gleicher Energie wie Li-Ion).
Egal. Ich will ja keine besonders energiehungrigen Geräte betreiben. ;-)


Abgesehen von den neueren LSD-Akkus (Eneloop) geht bei längeren Touren auch schon ein nennenswerter Teil der Energie durch Selbstentladung verloren. Der Ladevorgang ist auch komplizierter als bei Li-Ion, d.h. Ladegeräte sind i.d.R. größer, schwerer und teurer. Für meine 18650er Li-Ion-Akkus habe ich mir ein Ladegerät gebaut, das wenige Gramm wiegt und ungefähr so groß wie eine Briefmarke ist. 2-3€ Materialkosten. Das geht mit Ni-MH nicht.
Auf der Mehrzahl meiner Touren wo das eine Rolle spielen könnte muss ich überhaupt nicht nachladen und ein Satz Ersatzakkus reicht. Mit diesem Gewicht kann ich leben. Wichtiger ist mir die Austauschbarkeit zwischen den Geräten.


Es ist halt wie so oft: Das was weit verbreitet ist, ist eigentlich technisch überholt. Aber das was technisch aktuell ist, kann sich nicht durchsetzen, weil alle auf das setzen, was bewährt und verbreitet ist.
Naja, ganz so einfach ist es dann doch nicht. In Sachen Ladezyklen liegen die Eneloops IMO vorn, in Sachen Selbstentladung auch und bei sehr niedrigen Temperaturen ist der Leistungsdichtevorteil der Li-Ion auch hin. Aber mit einer Sache hast du recht: Die Li-Ion passen einfach nicht in meine Geräte.

Mac

Serienchiller
14.01.2014, 17:36
Auf der Mehrzahl meiner Touren wo das eine Rolle spielen könnte muss ich überhaupt nicht nachladen und ein Satz Ersatzakkus reicht. Mit diesem Gewicht kann ich leben. Wichtiger ist mir die Austauschbarkeit zwischen den Geräten.

Das verstehe ich sehr gut. Wie gesagt, AA sind einfach am weitesten verbreitet, was viele Vorteile hat. Deswegen würde ich auch auf keinen Fall sagen, dass jeder nur noch Li-Ion benutzen soll. Ich habe für mich eine Lösung gefunden, aber die passt sicher nicht auf jeden.

Ich fände es nur schade, wenn wir alle ewig an den Eneloops hängen bleiben, nur weil wir die eben kennen - selbst in Fällen wo Lithiumakkus deutlich besser geeignet wären.


Naja, ganz so einfach ist es dann doch nicht. In Sachen Ladezyklen liegen die Eneloops IMO vorn, in Sachen Selbstentladung auch und bei sehr niedrigen Temperaturen ist der Leistungsdichtevorteil der Li-Ion auch hin. Aber mit einer Sache hast du recht: Die Li-Ion passen einfach nicht in meine Geräte.

Das schöne an Li-Ion-Akkus ist ja, dass es unterschiedliche Typen mit verschiedenen Eigenschaften gibt. LiFe-Akkus können selbst nach 2000 Ladezyklen noch brauchbar sein. Sie haben zwar eine niedrigere Energiedichte als andere Lithiumakkus, aber sie ist immer noch höher als bei Ni-MH. Obendrein sind sie sicher und können sehr hohe Ströme liefern. Und man kann sie auch mal in 20 Minuten fast komplett aufladen. LiCo bietet dagegen eine sehr hohe Energiedichte (doppelt so hoch wie bei Eneloops). Und auch für tiefe Temperaturen gibt es die richtigen Li-Ion-Akkus, die auch bei -20°C noch einwandfrei funktionieren.

Die Selbstentladung ist bei Li-Ion-Akkus eigentlich auch sehr gering. Ich weiß nicht genau, ob da jetzt die Eneloops oder die Li-Ion die Nase vorn haben, aber letztendlich spielt es bei beiden keine große Rolle.

derMac
14.01.2014, 17:49
Das schöne an Li-Ion-Akkus ist ja, dass es unterschiedliche Typen mit verschiedenen Eigenschaften gibt. LiFe-Akkus können selbst nach 2000 Ladezyklen noch brauchbar sein. Sie haben zwar eine niedrigere Energiedichte als andere Lithiumakkus, aber sie ist immer noch höher als bei Ni-MH. Obendrein sind sie sicher und können sehr hohe Ströme liefern. Und man kann sie auch mal in 20 Minuten fast komplett aufladen. LiCo bietet dagegen eine sehr hohe Energiedichte (doppelt so hoch wie bei Eneloops). Und auch für tiefe Temperaturen gibt es die richtigen Li-Ion-Akkus, die auch bei -20°C noch einwandfrei funktionieren.
Das mit den Unterschiedlichen Typen bringt nur bei Spezialanwendungen etwas. Für allgemeine Anwendung (und nur die fände ich auf Tour spannend) müssten sich die Hersteller auf einen handlichen Typ (Maße, elektrische Eigenschaften) einigen und den massiv als Universalakku in den Markt drücken. Anders wird das nix. Die Alternative wären Geräte mit Spezialakkus, die mehrere Wochen überhaupt nicht geladen werden müssen, dann ist mir der Akku egal.

Mac

Serienchiller
14.01.2014, 19:06
Standardgrößen gibt es schon, die werden auch von mehreren Herstellern in großen Stückzahlen produziert. Die meisten davon werden zu Akkupacks für Notebooks, Akkuschrauber, Powerbanks, E-Bikes oder gar Autos zusammengebastelt, aber man bekommt auch die einzelnen Zellen. In bestimmten Nischen (Taschenlampen, E-Zigarretten, teilweise Modellbau) werden diese Akkus auch schon als Standard genutzt, nur eben noch nicht im Massenmarkt.

Die unterschiedlichen Typen von Li-Ion lassen sich teilweise auch untereinander austauschen, d.h. sie haben die selbe Spannung und es spielt für Ladegerät oder Endgerät keine Rolle, ob da jetzt z.B. LiMn oder LiCo drin ist. Die Unterschiede machen sich zwar in der Benutzung bemerkbar, aber für die Geräte ist es egal. Nur LiFe hat eine etwas niedrigere Spannung und braucht ein anderes Ladegerät.

derMac
14.01.2014, 19:18
Standardgrößen gibt es schon...
Ich weiß das alles, aber eins der Probleme liegt im Plural, es gibt da recht viele. Man müsste sich da schon wie bei den anderen Akkus auch auf 2 - 3 wesentliche Größen einigen (analog AA und AAA) und die müssen über viele Geräte verwendet werden können. Ich kann da einen Trend erkennen (siehe Taschenlampen), aber eben noch nichts, was sich so durchgesetzt hat, dass es Massenmarkttauglich ist.

Mac

Avuton
16.01.2014, 00:34
Ich häng mich hier mal ran.

Ich such aktuell nach einer Powerbank mit vernünftiger Leistung (ab 10.000mAh) die auch Outdoors nicht gleich in die Knie geht.
Wasserdicht kann man ja noch mit Otterbox oder Alocsak selbst ergänzen, aber wie steht es denn mit Temperaturempfindlichkeit?

Kann jemand was empfehlen, was nicht gleich bei -1° C den Geist aufgibt??

Danke

Gruß

Martin

http://www.amazon.de/PowerBank-Ladeger%C3%A4t-Smartphones-lautsprecher-gleichzeitig/dp/B008YRG5JQ/ref=sr_1_4?s=ce-de&ie=UTF8&qid=1389828528&sr=1-4&keywords=akkupack
habe den bin sehr zufrieden.

bemme
16.01.2014, 11:47
sollte man mal beobachten, teg's sind ja mittlerweile in abgassystemen zur energierückgewinnung implementiert, warum also nicht auch im kocher als ladequelle?

PowerPot X (http://www.kickstarter.com/projects/david-toledo/the-powerpot-x-most-reliable-10-watt-portable-gene)

renault9
16.01.2014, 12:13
@lutz-berlin:
seh ich richtig, dass du einen Sherpa 50 von Goalzero im Einsatz hast? Ich hab neulich n ganzes Paket von Goalzero inklusive dem Sherpa 50 gewonnen und hab noch keine Ahnung, wie ich das gute Stück einsetzen könnte. Über den Inverter kann man ja normale Ladegeräte, zB. für die DSLR-Akkus einstecken. Wie ist denn die Ladedauer im Vergleich zu ner Steckdose?

barleybreeder
16.01.2014, 13:59
@lutz-berlin:
seh ich richtig, dass du einen Sherpa 50 von Goalzero im Einsatz hast? Ich hab neulich n ganzes Paket von Goalzero inklusive dem Sherpa 50 gewonnen und hab noch keine Ahnung, wie ich das gute Stück einsetzen könnte. Über den Inverter kann man ja normale Ladegeräte, zB. für die DSLR-Akkus einstecken. Wie ist denn die Ladedauer im Vergleich zu ner Steckdose?

..Glückwunsch...
war ein echt cooles Bild... wir habens uns nicht leicht gemacht mit der Wahl...;-)

Viele Grüße
Sebastian

renault9
16.01.2014, 14:12
Dann muss ich mich ja bei dir bedanken:bg:
Der kleine Technik-nerd in mir springt vor lauter Vorfreude schon im Dreieck:bg:

EbsEls
16.01.2014, 19:32
Ich bin mir nicht sicher, wo's hingehört: Als Hobo-Zubehör oder hier zum Strom.
Ein Camping-Topf zur Stromerzeugung (http://www.heise.de/newsticker/meldung/Camping-Topf-zur-Stromerzeugung-2063008.html)

Sicher auch eine MYOG-Herausforderung ;-)

lutz-berlin
16.01.2014, 20:08
@lutz-berlin:
seh ich richtig, dass du einen Sherpa 50 von Goalzero im Einsatz hast? Ich hab neulich n ganzes Paket von Goalzero inklusive dem Sherpa 50 gewonnen und hab noch keine Ahnung, wie ich das gute Stück einsetzen könnte. Über den Inverter kann man ja normale Ladegeräte, zB. für die DSLR-Akkus einstecken. Wie ist denn die Ladedauer im Vergleich zu ner Steckdose?

Ja,
Ich schaetze mal. 15% ( bin kein e-ing),warum nichtt direkt ueber usb mit z.b einem pixo laden.


ca alle 6 monate das sherpa bei nicht gebrauch aufladen

Echte 50wh sind schon klasse, da kann kein anker und co mithalten

Dragamor
06.02.2014, 12:21
Hj zu den Thema habe ich noch den hier gefunden.

http://www.amazon.de/smartec24%C2%AE-Notfall-Ladeger%C3%A4t-micro-USB-Adapter-direkten-Anschluss/dp/B009QIJ2AG/ref=sr_1_2?s=ce-de&ie=UTF8&qid=1391685606&sr=1-2&keywords=aa+ladeger%C3%A4t+unterwegs

maxxle
06.02.2014, 13:40
Hj zu den Thema habe ich noch den hier gefunden.

http://www.amazon.de/smartec24%C2%AE-Notfall-Ladeger%C3%A4t-micro-USB-Adapter-direkten-Anschluss/dp/B009QIJ2AG/ref=sr_1_2?s=ce-de&ie=UTF8&qid=1391685606&sr=1-2&keywords=aa+ladeger%C3%A4t+unterwegs

Ohje - und wieder stellt sich die Frage, welches Device überhaupt damit geladen werden kann...

Serienchiller
06.02.2014, 21:24
Das dürfte wirklich nicht besonders praxistauglich sein...

Ich habe eine kleine Schaltung, die im Grunde aus einem Akku eine mobile Ladestation macht (hier vorgestellt (https://www.outdoorseiten.net/forum/showthread.php/76292-Mini-Notfallader-f%C3%BCrs-Handy)). Mit einem frisch geladenen Eneloop kann ich mein Handy noch bei reduziertem Ladestrom (150mA) laden, allerdings auch nicht allzu lange. Das ist wirklich nur ein absolute Notlösung, um genug Saft für einen Notruf ins Handy zu bekommen.

Eine normale Alkaline-Batterie hat da überhaupt keine Chance. Die bricht bei so einer Belastung sofort mit der Spannung ein, da steigt der Aufwärtswandler aus und am USB-Port kommt nichts an.

Li-Ion-Akkus haben von Grund auf eine höhere Spannung (meistens 3,7V), da ist der Sprung zu den 5V nicht so groß. Außerdem können sie oft einen höheren Strom liefern. Meine kleinen 14250er LiFePO-Akkus (halb so lang und genau so dick wie eine AA) laden mein Handy ohne Probleme mit vollem Ladestrom bis sie leer sind (was bei 250mAh leider nicht lange dauert:grins:).

Dragamor
07.02.2014, 09:29
Ohje - und wieder stellt sich die Frage, welches Device überhaupt damit geladen werden kann...

genau die Sorge habe ich auch
http://www.amazon.de/System-S-Externes-Batterie-Ladeger%C3%A4t-Notlader/dp/B00BY6EW6W/ref=sr_1_25?s=ce-de&ie=UTF8&qid=1391761642&sr=1-25&keywords=System-S

Das hier sieht schon etwas besser aus. Glaub die 10€ riskier ich einfach mal.

iwp
17.08.2016, 09:54
Interessantes Konzept:

http://newatlas.com/nils-ferber-micro-wind-turbine/44879/

mitreisender
17.08.2016, 11:02
Oder ihr holt euch ein Kraftwerk. Da wird das ganze fragile Solarpanelladen zur Farce ;-)

In 3Sekunden ist der Akku voll und lädt das Apfelphone ganze 11mal, Feuerzeuggas vorrausgesetzt.

http://getkraftwerk.com/epages/0d7f620a-d8d8-410b-9d14-7e828e9d8e9e.sf/en_US/?ObjectPath=Categories

Der Typ wird reich werden.

lutz-berlin
17.08.2016, 11:16
Oder ihr holt euch ein Kraftwerk. Da wird das ganze fragile Solarpanelladen zur Farce ;-)

In 3Sekunden ist der Akku voll und lädt das Apfelphone ganze 11mal, Feuerzeuggas vorrausgesetzt.

http://getkraftwerk.com/epages/0d7f620a-d8d8-410b-9d14-7e828e9d8e9e.sf/en_US/?ObjectPath=Categories

Der Typ wird reich werden.

glaub ich erst wenn es wirklich auf dem Markt ist.
Das Ding ist jetzt 2Jahre überfällig:ignore:

Das Brunton mit den Wasserstoffzellen ist leider auch keine gute Alternative

mitreisender
17.08.2016, 11:25
glaub ich erst wenn es wirklich auf dem Markt ist.
Das Ding ist jetzt 2Jahre überfällig:ignore:

Ach geht das schon ne Weile? Für Entwicklungsländer wäre das ja heißer Scheiß, für die Autoindustrie sicher auch. Dann wäre EMobilität wirklich der Kraftstoffmobilität gleich auf.

nimrodxx
17.08.2016, 12:13
für die Autoindustrie sicher auch. Dann wäre EMobilität wirklich der Kraftstoffmobilität gleich auf.

???

LPG gibt es doch schon länger...

mitreisender
17.08.2016, 12:52
???

LPG gibt es doch schon länger...

Aber Brennstoffzellen in 3 sec per Gas zu laden doch nicht? Sind das denn auch Brennstoffzellen bei LPG Gas? Bin da technisch nicht versiert wie Du merkst.

Lobo
17.08.2016, 16:25
Worin sollte der Vorteil liegen mit Gas Elektrizität zu erzeugen wenn man viel effektiver direkt mit Gas fahren kann. ;-)

Ich kaufe mit ja auch keine Brennstoffzelle welche mit Gas Elektrizität erzeugt um dann einen E-Herd zu betreiben. :grins:
Dann kann ich doch gleich mit Gas kochen. ;-)

Und nein, ein LPG-Motor hat keine Brennstoffzelle. ;-)

Grüße
Thomas

theanti2010
26.09.2016, 10:43
Ich nutze das Powerfilm PowerFilm_AA_Charger Ladegerät um meine 4 Stk AA -2600 mAh Accus mit knapp 0.6 Amp zu laden.
Klappt prima auch bei nicht grade sonnigem Wetter

http://amd.co.at/anti/index2.php?Outdoor_/Powerfilm/PowerFilm_AA_Charger/


Wenn ich gewichtsmässig nicht auf jedes Gramm achten muss, nutze ich das Modell PowermonkeyExpedition.
Powerbank mit um die 10 Ah LiPo Accu !!

Incl wechselbarem Handgenerator zum aufladen und 10 Watt Solarmodul
Es gibt auch wahlweise einen wechselbaren Windbetrieb und Wasser Schaufel Aufsatz ...

Mit dem Solarmodul lässt sich ein Apfel Iphone 6 Plus auch direkt ohne Umweg einer Powerbank recht flott wieder aufladen

http://amd.co.at/anti/index2.php?Outdoor_/Powermonkey_Expedition/

Am Ausgang sind gleichzeitig 5V/2 Amp sowie 12,8 V/2 Amp verfügbar !


Als Leichtgewicht habe ich auch ein Powerfilm Lightsaver.
5 Ah Lilo Accu bei 5V USB Ausgang samt 8 Watt integrt. Solarmodul

http://amd.co.at/anti/index2.php?Outdoor_/Powerfilm/Powerfilm_Lightsaver/

Ansonsten nutze ich auch ab und an ein Powerfilm 30 Watt flexibles faltbares Solarmodul und den Sherpa 100 .. mit 5V/2Amp 12v/5 Amp und 19V/2,5 Amp Ausgang


Gruss

Yokon
10.11.2016, 15:31
Ich nutze für alles außer die Kamera die normalen AA-Akkus. Davon hab ich bei längeren Touren ein paar Ersatzakkus mit und eine Powerbank, mit der ich die unterwegs aufladen kann.

Viel entscheidender als die Akkus finde ich aber die Ladegeräte.

Ich hab es nach langem Suchen vor kurzem endlich geschafft, alles auf einen USB-Anschluss umzurüsten: Ich habe also nur noch die Powerbank, ein kleines Kabel und zwei Ladegeräte dabei (eins für die AA, eins fürs Kameraakku). Über die Seite http://outdoor-life.org/guide/technik/ladegeraet bin ich auf die Firma Patona gestoßen, die auch Kameraakkuladegeräte anbietet, die über einen USB-Anschluss verfügen! :cool:

morit.z
10.11.2016, 15:53
[...] und zwei Ladegeräte dabei (eins für die AA, eins fürs Kameraakku) [...]

Damit reicht auch ein Ladegerät: http://www.braun-phototechnik.de/de/products/detail/~id.955/BRAUN-1-for-all-Travel-mini.html

Yokon
11.11.2016, 16:42
Ich hatte mal so ein ähnliches im Laden getestet. Es hat mein Kameraakku absolut nicht laden wolllen... Und eine andere Variante hat es zwar geladen, aber wenn das Akku auch nur um 1mm verrutscht ist, wars wieder nichts. Also nimm ich lieber zwei Ladegeräte mit, weiß dafür aber auch sicher, dass die Akkus geladen werden.

feuerland
27.12.2016, 00:57
also bei mir ist auch jede Menge Technik dabei, aber ich fahre Fahrrad, da ist es einfach :)

Via Nabendynamo speicher ich tagsüber einen Pufferakku. Damit lade ich Eneloops (für Fenix und mp3 Player), Kindle und das Garmin GPS. Kindle, Fenix und mp3 braucht nur 1x pro Woche an den pufferakku. Das Garmin hängt täglich drin :)

Bin noch nie gewandert. Aber hatte schon die überlegung einen son Nabendynamo an ein kleines Windrad zu basteln und damit sprom zu erzeugen.

ist bestimmt kein grosser Aufwand und auch nicht viel gewicht. Die nabendynamos werden ja immer kleiner und leichter :)

Das Windrad könnte man dann auf den Rucksack packen oder Abends vors Zelt stellen :)

gibt ja so tolle windräder mit senkrechter Achse! da wäre die drehende Achse schon nach unten ausgerichtet und könnte direkt mit dem nabendynamo verbunden werden.

distelfliege
30.05.2017, 09:50
Ich habe mich leider nicht durch all die Threads gewühlt und von Elektro und Technik wenig Ahnung, ich hoffe, es ist okay wenn ich trotzdem ne kurze Frage stelle.
Ich hab mir ein Anker Solarpanel und später eine Anker Powerbank gekauft.
Das Solarpanel hatte ich jetzt eine Woche dabei und mit einer kleinen Lidl Powerbank betrieben. (2600mAh)
Und es war klasse. Es reichte mehr als aus, um die Telefone von mir und meinem Partner immer nachzuladen.

Die Anker Powerbank ist aber für 5V input und das Solarpanel gibt bei guter Sonne nur 2,5V ab.
Es dauert dann einfach nur länger mit dem Laden, laut Bedienungsanleitung.
Oder sollte ich die Powerbank zurückgeben und mir eine besorgen, die besser zum Strom aus dem Solarpanel passt?

Danke schon mal und Gruss
Ziska

lutz-berlin
30.05.2017, 10:13
Wie hast denn Du das gemessen?
Jedes noch so
kleine USB-Panel hat bei Sonnenschein ca 5v Spannung:o
Die 7w Anker Panels benutzen mehere Foristen

distelfliege
30.05.2017, 10:23
Ah, cool!
Ich hab das gar nicht gemessen, das habe ich dem Beiheft zum Panel entnommen.
Aber ich sehe gerade, ich habe das vielleicht falsch verstanden, da steht:

"Output: DC 5V - 3 A (2.4 max per port)"
D.h. die 2.4 sind Ampere und nicht Volt.
Dann passts ja eigentlich.

Danke dir!

manchmal sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht, dabei ist das Heftchen schon so kurz gehalten :bg:

lutz-berlin
30.05.2017, 11:10
Einen USB-Doktor besorgen,damit kann man die USB-kabel ueberpruefen,da gibt es viel Schrott,Das Kabel sollte nicht zu lang sein. 0.5m sind besser als 1m Kabel.

Spartaner
30.05.2017, 11:53
Einen USB-Doktor besorgen,damit kann man die USB-kabel ueberpruefen,da gibt es viel Schrott,Das Kabel sollte nicht zu lang sein. 0.5m sind besser als 1m Kabel.
Nein, gar nicht nötig, denn:

... es war klasse. Es reichte mehr als aus, um die Telefone von mir und meinem Partner immer nachzuladen.
Also ist alles in Ordnung.

lutz-berlin
30.05.2017, 12:09
:grins:
Ein 15w Panel sollte wirklich reichen

Bambus
10.11.2017, 17:11
Ich hab nicht alle Beiträge durchgelesen, aber für mich habe ich folgende Überlegungen angestellt:

Grundsätzlich, man sollte sich immer darüber klar sein, das eine 20000 mAh PowerBank ca. 12500 mAh an 5V liefern kann (15% Wandlerverluste eingerechnet)!! Die Angaben auf der PB (20000 mAh) beziehen sich auf die 3,7V Spannung die die intern verbauten Akkus haben. Also, 20 Ah bei 3,7V!
Darauf nochmal ca. 15% Wandlerverluste auf der Empfangsseite einrechnen ... so das ich bei einem Galaxy S5 (2800 mAh Akku) mit max. 4 Ladungen rechne.

Für einen kürzeren externen Einsatz nehme ich fürs Smartphone einen oder mehrere Ersatzakkus mit, das ist die leichteste Energiequelle (mWh/gr). Oder ich packe mir eine größere PowerBank ein, wenn mehrere Geräte zu versorgen sind und das Gewicht tolerabel ist.

Wenn ich längere Zeit (>1-2 Wochen) mit PB losziehe (und nächstes Jahr wird das geschehen) dann mache ich zuerst mal folgende Bilanz auf:
1. - Welchen Leistungsbedarf haben die Geräte, die ich mitnehme pro 24h Zeitdauer?
- In welchem zeitlichen Abstand kann ich mit Lademöglichkeiten rechnen?
2. Auf Basis obiger Rechnung:
- wieviel PB Kapazität benötige ich zwischen 2 Auflademöglichkeiten?
- Dann, nicht zu vernachlässigen, wieviel Zeit steht mir jeweils zum Aufladen zur Verfügung? Wenn ich irgendwo in einem Camp auf Generator oder sonstwas angewiesen bin... wird die Zeit evtl. knapp, eine PB mit 26800 mAh auch bei 2A Ladestrom wieder voll zu bekommen... Dann doch lieber 2 kleinere PB mit höherem Strom parallel geladen...
- Und sicherstellen, das die PBs genügend Anschlüsse für die Geräte zur Verfügung stellen...

3. Und wenn ich ein Solarpanel verwende,
- mit welcher Sonnenscheindauer kann ich rechnen?
- Wie lange benötige ich bei 50% Abgabeleistung, um meine PB wieder voll zu bekommen?
- Und wäre das SolarPanel überhaupt in der Lage,die benötigte Energiemenge zu liefern (wie unter Berücksichtigung der Rechnung oben) die benötigt wird?

4. Welche unterschiedlichen Akkus benötigt mein Equipment eigentlich (Ziel --> möglichst einheitlicher Akkutyp)

5. Nach diesen Überlegungen (plus einer angemessenen Sicherheitsmarge) dimensioniere und wähle ich
- mitzunehmendes Equipment,
- PowerBanks,
- Solarpanel,
- Ladegeräte, Ladekabel
- Ersatz- /Wechsel- Akkus/ -Batterien
- etc ....

6. Nicht zuletzt - ich teste den ganzen Ablauf 2-3x gründlich durch, bei verschiedenen, zu erwartenden Witterungsbedingungen . Speziell, ob jedes Gerät mit jeder PB zusammenspielt, die PB über das Solarpanel sicher geladen wird (auch bei wechselnder Abschattung) und ob das vorgesehene Prozedere überhaupt praktikabel ist.

7. Mit dieser Erfahrung erstelle ich mir einen groben Wiederladeplan oder/und gehe zurück auf Los... :o

8. Und ganz als letztes stelle ich eine Rangordnung auf, in der das Equipment im Notfall mit Strom versorgt werden muß. Sicherheitsrelevantes vor Wichtigem vor Sinnvollem vor Nice-to-have :bg:

Und dann erst ziehe ich los.

Theonemen5
24.11.2017, 07:34
Um mal kurz meinen Senf dazu zu geben:
Ich habe auf Touren eine 20000er Powerbank dabei - damit kann ich mein Smartphone 4-5 mal laden, im Flugmodus hält eine Ladung 3-4 Tage oder sogar länger (je nachdem wie viel ich lese).
Das Smartphone benutze ich als GPS und als Kamera und zur Zeit noch zum Lesen, wobei ich am überlegen bin ob ich auf ein Kindle umsteigen soll um den Akku zu schonen und eine schönere Leseerfahrung zu haben.

Anyway im Moment sind es bei mir Powerbank und Smartphone die alle Technikbedürfnisse erfüllen.

Thorsteen
24.11.2017, 08:10
.
Das Smartphone benutze ich als GPS und als Kamera und zur Zeit noch zum Lesen, wobei ich am überlegen bin ob ich auf ein Kindle umsteigen soll um den Akku zu schonen und eine schönere Leseerfahrung zu haben.

Ich hab den Kindle Paperwhite, der wiegt mit dicker Hülle 330g, wenn du noch eine 5000er Powerbank mitnimmst solltest du in etwa das selbe Gewicht haben aber mehr Lesevergnügen haben. Ich musste in 10 Tagen den Kindle einmal aufladen bei fast Dauernutzung.