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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Zuverlässigkeit von Garmin GPS Geräten?



Bergtroll
06.04.2013, 00:39
Nachdem mir nicht nur mein GPSMap 60CSX kaputt gegangen ist (irgendwie ein Wackelkontakt...geht nach dem Booten aus), sondern jetzt auf Tour auch mein Oregon 300 ausgefallen ist (hängt sich während des Bootvorgangs auf), werde ich langsam misstrauisch: Die Geräte gehen nicht nur immer kurz nach Ablauf der Garantie kaputt, was finanziell ärgerlich ist. Der Ausfall des Gerätes kann je nach Tour (z.B. klippendurchsetztes, tagelanges Horrorbushwhacking ohne Sicht in AK oder whiteout bei einer Wintertour) auch lebensgefährlich werden.

Bei mir sind die Geräte zwar zum Glück (noch) nicht in einer kritischen Situation ausgefallen. Dennoch würde mich mal interessieren, ob die Garmingeräte bei Euch zuverlässig sind. Das Kartenmaterial und die Funktion sind ja im Prinzip gut.

thefly
06.04.2013, 02:19
Moin,
* Etrex yellow von etwa 2003: Gummierung löst sich leicht ab, sonst noch problemlos
* GPSMap62s etwa 1,5 Jahre alt: ein paar Kratzer durch Felskontakt, technisch keine Probleme
in der Familie gibt es auch noch ein älteres Etrex Vista, bisher auch ohne Probleme.


grüße

Fred

Prachttaucher
06.04.2013, 05:50
Das Ur-Etrex läuft immer noch, aber so viel wurde da (keine Kartenfähigkeit) auch nicht dran gemacht.

Beim VistaHCx war die Nutzung dann schon intensiver. Nach ca. drei Jahren machte die Gummierung den bekannten Ärger. Ließ sich zwar wieder halbwegs ankleben, aber irgendwie hatte ich auch den Eindruck, daß die Knöpfe nachlassen. Ich bin dann irgendwann auf das 30er umgestiegen.

Würde ich so kritische Touren machen, käme das alte Gerät ggf. als Backup mit.

hotdog
06.04.2013, 08:45
Mein Vista HCx läuft seit über 5 Jahren tadellos.

Torres
06.04.2013, 08:55
Mein 60cx ist jetzt ungefähr 4 Jahre alt. Mittlerweile zickt es, d.h. es stellt sich nach dem Anstellen erst aus und erst beim zweiten Versuch läuft es normal. Der Batteriewechsel im Dezember bei strömendem Regen und Feuchtigkeit war wohl nicht so gut, am Abend war das Gerät von innen feucht und seither scheinen sich (bei Kälte?) die Batterien zu entladen, wenn es aus ist. Läuft es erst einmal, ist es zuverlässig wie immer. Man darf es nicht ausstellen. Bzw. die Batterien nicht im Gerät lassen. Mit direktem Strom über Kabel ist alles in Ordnung.

Ich werde die Sache beobachten....

Fjaellraev
06.04.2013, 09:00
Bei "meinem" Ur-Etrex, seit über 10 Jahren in unserem Besitz, hat sich mal die Gummiumhüllung gelöst, wurde dann von Garmin kostenlos erneuert. Ansonsten lief und läuft es ohne jegliche Probleme.
Mein 60CSx ist auch schon eine Weile über die Garantie raus, aber erst seit einem Jahr in meinem Besitz, bisher ebenfalls keinerlei Probleme.

Man sollte halt immer daran denken dass es sich bei einem GPS um ein elektronisches Gerät handelt und es entsprechend sorgsam behandeln. Auch wenn einem die Hersteller schon fast etwas anderes vorgaukeln möchten: Nässe und Schläge erhöhen die Lebensdauer der Geräte nicht. Wenn alles gut geht sinkt sie dadurch einfach nicht.

Gruss
Henning

Bergtroll
06.04.2013, 09:18
Ich finde es gut, dass hier auch "Erfolgsstories" gepostet werden.

Meine GPS Geräte waren in der Regel immer am Rucksacktragegurt oder an der Kameratasche befestigt und haben dadurch definitiv immer leichte Schläge abbekommen. Auch ein paar Kratzer. Aber das müssten sie eigentlich aushalten.

Wenn man im Internet den Namen des GPS Gerätes und das Wort DEFEKT eingibt, finde man relativ viel ...

hotdog
06.04.2013, 09:21
Wenn man im Internet den Namen des GPS Gerätes und das Wort DEFEKT eingibt, finde man relativ viel ...
Versuche es mal mit [beliebigenNameneinsetzen] und DEFEKT ;-)

Ich habe mein GPS-Gerät immer in der Tasche oder, wenn ich es nutze, in der Hand, weil ich ja doch immer wieder drauf gucke und es eben nicht irgendwo baumeln lassen möchte.

Fletcher
06.04.2013, 09:42
Mein Dakota 20 läuft seit 2010 ohne Probleme. Es wird ab und zu mal "geupdated" und da auch immer ohne Probleme.
Ich hab das Gerät sicher 2-3 mal die Woche im Einsatz zwecks cachen.
Es wurde sogar mal in der Schlei versenkt und hat auch das ohne Probleme weggesteckt.
Die Zeit beim Hochfahren wird gefühlt mit jedem Update aber länger.

elheinzo
06.04.2013, 09:44
Ich habe ein Garmin 60CX seit einigen Jahren bei mir auf der Reiseenduro montiert. Bisher bin ich anstandslos zufrieden und das Teil hat schon einiges mit gemacht. Vom Einzylindergerappel bis hin zum fahren im Regen sowie Schotterpisten und Rallyeeinsatz alles dabei gewesen. Kann mich nicht beklagen.

blitz-schlag-mann
06.04.2013, 09:51
Mein Dakota 20 läuft seit 2010 ohne Probleme. Es wird ab und zu mal "geupdated" und da auch immer ohne Probleme.
Ich hab das Gerät sicher 2-3 mal die Woche im Einsatz zwecks cachen.
Es wurde sogar mal in der Schlei versenkt und hat auch das ohne Probleme weggesteckt.
Die Zeit beim Hochfahren wird gefühlt mit jedem Update aber länger.

Vielleicht hilft es, wenn du einmal wieder auf Firmware 2.7 runtergehst und dann die aktuelle Firmware draufmachst.

http://www.gawisp.com/perry/dakota/

Meins läuft immer noch mit der 2.7er.

TanteElfriede
06.04.2013, 09:58
60cx und Colorado seit Jahren problemlos. Allerdings "nutze" ich die auch nur. Sprich die hängen am Rad (auch in strömendem Regen) oder sind im Rucksack oder Jackentasche. Ich habe exakt einmal zum Kaufzeitpunkt die Karten aufgespielt und die Software auf den damaligen Stand gebracht. Seitdem habe ich keinerlei Veränderungen an der SW oder dem Kartenmaterial vorgenommen. Einfach immer nur ein und aus geschaltet und hin und wieder neue Batterien eingelegt.

_Matthias_
06.04.2013, 10:44
Mein Oregon 300 läuft seit Jahren ohne Probleme. Hatte das relativ kurz nachdem das raus kam gekauft. Bekommt vor der Tour immer die neusten OSM basierten Karten und ich lösche die alten gpx Aufzeichnungen.
Je nach Benutzungsintensivität kann es natürlich sein, dass der interne Speicher irgendwann schlapp macht und ein paar Bits um springen, da kann aber kein Hersteller was dagegen machen. Versuch doch einfach mal die neuste Firmware aufzuspielen, auch wenn die Version schon drauf ist, wenn ein Speicher Problem war, dann sollte das hinterher wieder funktionieren. Bei HW defekt nutzt das aber nix.

blue0711
06.04.2013, 11:26
Quest2 (2006 - 2008): Eigentlich ein tolles Ding, vorallem super Display, aber leider viel zu knapp ausgelegt auf bald danach folgende Updates, daher bald softwareseitig am Zusammenbrechen gewesen.
Wurde aber anstandslos mit geringem Aufpreis getauscht ->

zumo 550 (2008 - 2010): Gute Dienste auf dem Mopped mit diversen Hopsern über Asphalt und Betonboden. Unkaputtbares Ding und recht zuverlässig bis auf ein paar Routing-Eigenheiten. Wurde von einem unehrlichen Finder in bestem Zustand behalten.

Oregon 400t: (seit 2008): mehrfach in den Bergen runtergefallen ohne jeden Schaden, läuft mit Topo und Alpenvereinskarten klaglos. Abstürze kenne ich nicht.

zumo660 (seit 2010): Nicht ganz so robust wie sein Vorgänger. Displaybruch beim Einsetzen in di Motorradhalterung, gegen relativ geringen Obolus getauscht, bei ein paar Stürzen äußeres Gehäuse beschädigt, aber nachwievor wasserdicht und softwareseitig absolut zuverlässig

parallel dazu nüvi550, das kleine Brüderchen des zumo: auch hier kaum Schwächen, obwohl speichertechnisch etwas dünn bestückt. Taugt mit Topo sogar für kleine Tagesausflüge, da für ein Moppednavi rect leicht und klein. Dazu ein gutes Display.


Ich kann also echt nicht klagen, zumal bei allen Problemen recht kulant gehandelt wurde.

blue0711
06.04.2013, 11:33
Der Ausfall des Gerätes kann je nach Tour (z.B. klippendurchsetztes, tagelanges Horrorbushwhacking ohne Sicht in AK oder whiteout bei einer Wintertour) auch lebensgefährlich werden. Was daran lebensgefährlich ist, ist sich ausschließlich auf ein elektronisches Gerät zu verlassen, das keinerlei Redundanzen oä. Ausfallsicherungen besitzt.

Nur mal so am Rande ;-)

Torres
06.04.2013, 11:44
Momentaner Test hat ergeben, dass anscheinend nicht die Batterien entladen werden, sondern die Ladeanzeige ausgefallen ist. Im Moment läuft es klaglos ohne Probleme. Kann man das eigentlich zur Überholung bei Globi o.ä. einschicken?

cyclist
06.04.2013, 11:47
Moin!
Der Effekt bei dem 60CSX, dass das Gerät langsam ausgeht, oder die Akkus scheinbar recht schnell leer sind, liegt vielfach an den leicht oxidierten inneren Batteriekontakten. Wenn das Gerät schon aus der Garantie raus ist, man es nicht einsenden will zur Reparatur, so kann man es (auf eigene Gefahr natürlich) über die Schrauben auf der Rückseite vorsichtig leicht öffnen und die Kontakte mit einem benzingetränkten (o. Kontaktspray) Wattestäbchen reinigen. Das hab ich vor ca. 3 Jahren bei meinem 60CSX von 04.2006 gemacht und seitdem ist alles ok.

Mein 60CSX sieht zwar äußerlich recht mitgenommen aus, die Tastenbeschriftung ist nicht mehr vorhanden, das Display weist aber keinen größeren Kratzer auf. Und die Funktion ist auch noch ok.

Das 62s von 10.2010 habe ich aufgrund mehrerer seltsamer Abstürze und dem knackenden Gehäuse in 2011 reklamiert und kostenlos über den Händler von Garmin ausgetauscht bekommen. Mit der aktuellen kürzlich erschienenen Firmware tut es auch ganz vernünftig.

Bei dem etrex Legend HCX löst sich mittlerweile die Gummierung leicht. Funktion ist aber noch einwandfrei.

Beim Vista C (ca. 9 J. alt) ist auch noch alles ok.

Wer mal nach Defekten bei anderen Herstellern von Outdoor-GPS-Geräten sucht, wird auch da einiges finden. Die Ausfallquote bei Garmin ist sicher nicht höher, als bei anderen Herstellern. Aber aufgrund der größeren Stückzahlen sind hier auch mehr Berichte zu den Defekten zu finden.
Einige Geräte waren aber auch besonders anfällig für Ausfälle, u.a. das Quest, das Colorado, das Oregon 300er (eins davon habe ich mehrfach über eine spezielle Software von Garmin wieder zum Leben erwecken können). Hier gab es daher auch vielfach einen kulanten Austausch. Auch beim Gummi-Problem bei den älteren etrex hat sich Garmin vielfach sehr kulant gezeigt.

Aber auch andere Hersteller sind bei Defekten vielfach sehr kulant.

cyclist
06.04.2013, 11:52
Moin Torres!

Momentaner Test hat ergeben, dass anscheinend nicht die Batterien entladen werden, sondern die Ladeanzeige ausgefallen ist. Im Moment läuft es klaglos ohne Probleme. Kann man das eigentlich zur Überholung bei Globi o.ä. einschicken?
Ein Versuch ist es wert. Ansonsten evtl. mal versuchen, die inneren Batteriekontakte zu reinigen (s.o.).
Auch ein Hardreset kann den Fehler beheben.

Torres
06.04.2013, 12:23
Kondens dürfe eigentlich nicht sein. Die Geräte sind doch komplett abgedichtet. Ich habe es eben mal aufgeschraubt und innen ist es wie neu. Kein Vergleich mit einem Rechner o.ä. Ich werde mal den Reset versuchen.

Juergen
06.04.2013, 12:25
Kondens dürfte nicht sein, ist aber manchmal doch. Einem Freund ist ein
nagelneues Garmin bei einem "Waschbeckentest" ausgefallen, trotz IPX7.

Bergtroll
06.04.2013, 12:58
Hier ist genau das Symptom beschrieben, dass mein Oregon 300 zeigte:

http://www.naviboard.de/vb/showthread.php?t=31221 "Bildschirm bekommt Striche und alles bleibt hängen"

Ich hatte aber keine Riesenmap aufgespielt.

UPDATE: Jetzt funktioniert das Oregon wieder NICHT mehr und hängt sich mit Streifen auf. Kondensation kann man da wohl in der Tat ausschliessen.

Torres
06.04.2013, 13:02
So, der Praxistest steht noch aus, aber es sieht gut aus. Vielen lieben Dank cyclist. Habe Reset gemacht. So schnell ist das Gerät lange nicht mehr gestartet, die Batterieanzeige ist auch wieder da und es ist das erste Mal seit langem nicht gleich ausgegangen. Mal schauen, wie es sich weiter entwickelt.

Torres
06.04.2013, 13:09
Hast Du denn auch mal Reset gemacht? Musst dann aber vorher die Daten sichern. Sonst ist alles weg. http://www.naviboard.de/vb/showthread.php?t=40032

Bergtroll
06.04.2013, 13:32
Kann den Hardreset (Daumen oben li) nicht machen, da es sich schon vorher aufhängt. Habe es geschafft, in den USB Massenspeichermodus zu gelangen und alle Wegpunkte und Maps gelöscht (sowie die Speicherkarte entfernt). Nutzt auch nichts. Ist ja auch merkwürdig, dass es sporadisch mal startet, in der Regel aber nicht. Wirkt auf mich eher wie ein Hardwaredefekt.

_Matthias_
06.04.2013, 14:36
Wie schon gesagt, das hört sich für mich nach einem Problem mit dem Speicher an (auch in dem naviboard-thread). Entweder der hat einen Knacks hardware-seitig, oder durch einen Absturz ist das Dateisystem geschrottet. Da flash-Speicher normalerweise damit rechnen, dass einzelne Zellen ausfallen, das ist bei längerer Benutzung ganz normal, bzw. unvermeidbar, kann die Elektronik defekte Stellen normalerweise von der weiteren Benutzung ausschließen. (http://de.wikipedia.org/wiki/Flash-Speicher). Die an der Stelle gespeicherte Info ist aber erstmal trotzdem futsch.
Wenn sich das Oregon schon beim booten aufhängt, dann stimmt vermutlich etwas mit dem Betriebssystem nicht mehr, also das ganze neu Aufspielen, z.B. mit einem Firmwareupdate.

Torres
06.04.2013, 14:46
Kann den Hardreset (Daumen oben li) nicht machen, da es sich schon vorher aufhängt.

Was meinst Du mit vorher aufhängt? Hardwarereset meint, beides gleichzeitig zu drücken, wenn das Gerät noch aus ist. (Bei meinem Navi heißt das, die Tasten Enter und Page drücken / gedrückt lassen und dann das Gerät anschalten). Bei meinem Reset war es so, dass es dann nicht mehr wie gewohnt startet, sondern gleich die Nachricht kommt: Zurücksetzen und als ich Ja gedrückt habe, war alles auf Englisch - ergo zurückgesetzt.

Bergtroll
06.04.2013, 15:08
"Was meinst Du mit vorher aufhängt? Hardwarereset meint, beides gleichzeitig zu drücken, wenn das Gerät noch aus ist. "

Ja. Und das klappt leider nicht. Hängt sich dann auf.

"Wenn sich das Oregon schon beim booten aufhängt, dann stimmt vermutlich etwas mit dem Betriebssystem nicht mehr, also das ganze neu Aufspielen, z.B. mit einem Firmwareupdate."

Hatte in den Massenspeichermodus gestellt und dann per Webupdate auf 4.2 aktualisiert. Hängt sich immer noch auf. Wohl die Hardware kaputt.

LihofDirk
06.04.2013, 15:19
OT und Beleidigungen sowie Reaktionen darauf gelöscht; lhd

Bergtroll
06.04.2013, 15:28
Kommentar zum Modpost entfernt, bitte solche Diskussionen per Meldebutton oder PN; lhd

Fjaellraev
06.04.2013, 15:37
Ich finde den Einwand durchaus berechtigt, da du ja schon im Startposting schreibst dass ein Ausfall lebensbedrohlich sein könne, es aber eigentlich die normale Einstellung ist sich eben nicht zu 100% auf ein elektronisches Gerät zu verlassen. Die Möglichkeit ohne GPS klarzukommen gibt es schliesslich immer und wenn es halt heisst dass man einfach erstmal bleibt wo man ist bis man sich wieder orientieren kenn.
Wenn sich dein Gerät schon ausschaltet oder aufhängt bevor du zum Reset kommst, versuche es mal noch mit frischen Batterien, manchmal wirkt das noch Wunder und du kommst immerhin zum Reset.
Wenn danach immer noch Probleme auftreten bleibt wohl nur der Kontakt zu Garmin...

Gruss
Henning

Bergtroll
06.04.2013, 16:01
[OT]Ich finde den Einwand durchaus berechtigt, da du ja schon im Startposting schreibst dass ein Ausfall lebensbedrohlich sein könne, es aber eigentlich die normale Einstellung ist sich eben nicht zu 100% auf ein elektronisches Gerät zu verlassen. Die Möglichkeit ohne GPS klarzukommen gibt es schliesslich immer und wenn es halt heisst dass man einfach erstmal bleibt wo man ist bis man sich wieder orientieren kenn.

Der Einwand war deshalb nicht berechtigt, weil (i) der Einwand OT ist, (ii) der Einwand mich dumm aussehen lässt und verarxxt und (iii) der Einwand Leute wie Dich in die Irre führt und zu der Überzeugung führt, dass ich das von Dir Gesagte, was komplett offensichtlich ist, nicht auch wüsste.

Natürlich verlässt man sich nicht grundlos zu 100% auf ein GPS. Es gibt aber Situationen, in den man sich eher auf ein GPS verlassen kann, als auf eine Papierkarte. Und zwar dann, wenn (plötzlich) keine Sicht besteht (und man auch nicht einfach erstmal dort bleiben kann, wo man ist). Deshalb kann es dann lebensgefährlich werden, wenn das GPS ausfällt.

cyclist
07.04.2013, 12:33
Hallo Bergtoll!
Probier mal mit dem Webupdater die aktuelle Firmware incl. aller Textupdates zu installieren. Evtl. auch die gleiche FW erneut installieren.
Speziell für das Oregon 300 gibt es eine Art "Rettungs-Software" von Garmin. Das Gerät muss aber noch vom Rechner erkannt werden. Diese SW installiert dann die Firmware und anschließend kann wieder ein normales Update durchgeführt werden. So hatte ich schon 3x ein 300er "gerettet". Nach dem 4. Ausfall wurde es von Garmin aber gegen einen geringen Aufpreis gegen ein 450er ausgetauscht.

Was die Oxidation der inneren Batteriekontakte beim 60CSX angeht, so sind die Verunreinigungen an den Kontakten manchmal nicht sichtbar. Scheinbar hat es ja bei Torres geholfen.

Torres
07.04.2013, 12:52
Das Reset hat geholfen - und wie! Das Gerät ist wie neu! Da war vermutlich viel zu viel Gerümpel drauf. Es startet schneller, man kann schneller navigieren, die Batterieanzeige funktioniert auch wieder und ich habe sogar noch ein paar Funktionen entdeckt, die ich nie ausprobiert habe. Weil es eben so langsam war.

Also cyclist:

Vielen Dank.

Hatte mich nämlich schon seelisch darauf vorbereitet, ein neues Gerät kaufen zu müssen (wo ich doch 3 Fahrradhalterungen und eine Motorradhalterung hier rumliegen habe, die zum Nachfolger nicht passen.....)

cyclist
07.04.2013, 13:48
Hallo Torres!
Bitte bitte! :p

Hattest du bei dem Update auch die Software des Empfängerchips aktualisiert? Hierfür muss nämlich im Webupdater, bei der Suche nach zusätzlichen Updates, in der Zeile der Empfängersoftware, ganz am Anfang von Hand ein Haken gesetzt werden. Ansonsten wird dieses Update nicht installiert.
Für das 60er gibt es auch keine weiteren Updates mehr. Ähnlich wie bei Mapsource oder XP ist die Entwicklung abgeschlossen.

Sonst noch Fragen? ;-)

Fiippssii
07.04.2013, 14:09
Montana 600 seit FW 4.70 stabil 5sterne

Vor der 4.70 ab und an einfach ausgegangen oder aufgehängt. Nach erneutem Start dann wieder stabil.

MfG Fiippssii

Pfad-Finder
07.04.2013, 21:20
GPSmap 60cx mit laut Diagnosemodus aktuell 2764 Betriebsstunden seit dem Reset (=Aufspielen von Firmware 4.00), übel abgeschabte Tasten, ein fetter Kratzer im Display, Funktion tadellos.

BDZ
07.04.2013, 22:15
Mein Foretrex 401 läuft seit gut 2 Jahren ohne Probleme. Allerdings ist am Gehäuse eine Ecke abgebrochen, so dass das Armband nicht mehr hielt. Sekundenkleber hat geholfen, auch wenn das Band jetzt auch am Gerät fixiert ist.

Bergtroll
07.04.2013, 22:21
Lese gerade im Bericht von GT, dass ihr auch schon 2* das GPS verreckt ist. Bin ich wohl doch nicht ganz alleine...

Genaugenommen ist mir sogar schon ein drittes Garmin GPS wegen eines verspäteten Y2K Bugs (ungefragtes, fehlerhaftes over the air update) ausgefallen. Das war aber ein Autonavi und außerdem konnte ich es später selbst reparieren. Trotzdem stand ich in Frankreich damals plötzlich ohne Navi da.

blitz-schlag-mann
07.04.2013, 22:22
Mein Foretrex 401 läuft seit gut 2 Jahren ohne Probleme. Allerdings ist am Gehäuse eine Ecke abgebrochen, so dass das Armband nicht mehr hielt. Sekundenkleber hat geholfen, auch wenn das Band jetzt auch am Gerät fixiert ist.

Die Armbandhalterung ist bei mir auch abgebrochen, die war allerdings stark lädiert, weil ich das Foretrex falsch auf meinen MTB-Lenker geschnallt hatte...

Bergtroll
13.04.2013, 18:20
Mein Oregon (ist übrigens ein 200 und kein 300) funktioniert jetzt wieder. Das ist extrem nervig. So kann ich es schlecht einschicken zur Reparatur. Andererseits vertraue ich dem Gerät nicht mehr und will damit keine Tour machen, wo es wirklich auf ein GPS ankommt.

Update: Jetzt habe ich mein uraltes GPSMap 60 CSX, welches monatelang aufgeschraubt herumlag, noch mal ausprobiert. Das hatte ich bestimmt schon 20 Mal erfolglos angeschaltet. Ging nach dem vollendeten Booten im aus. Wackelkontakt? Thermikproblem? Jetzt geht es wieder, als wäre nie etwas gewesen?

Woran kann das liegen? Die Temperaturen in meiner Wohnung sind normal. Kann es Kondenswasser sein, was langsam wieder aus dem Gerät herausverdunstet ist?

Torres
13.04.2013, 19:04
Vielleicht wie bei mir - zuviel Gerümpel drauf? Wegpunkte etc.?

Reset geht so: Page, Enter und Startknopf gleichzeitig drücken und dann dem Neustart zustimmen. Er löscht dann alle Wegpunkte, Tracks und Routen, die sich so angesammelt haben über die Jahre.

cyclist
13.04.2013, 19:51
Hallo Bergtroll!

Woran kann das liegen?
Einerseits an der langsam verschwundenen Feuchtigkeit, anderseits aber auch an den Batteriekontakten. Beim Schließen des Gehäuse könnten die beiden Kontakte quasi gereinigt worden sein. Wenn es wieder vorkommt, so wird es wohl doch ein Hardwareproblem sein.

Becks
13.04.2013, 22:30
In der Anleitung zum etrex fehlt der Hinweis: nur bedingt steigeisenfest. Meins habe ich zertreten.
Das csx60 hält nun aber schon einige Jahre.

wendra
14.04.2013, 10:22
Mein Oregon 400t hat nach einem halben Jahr angefangen zu zicken und sich ständig aufgehangen. Resets brachten nur kurzzeitig etwas. Zudem war der Akku immer erschreckend schnell leer, somit verkam es zu einem sinnlosen Gadget.

Jetzt benutze ich neben Karte und Kompass wieder das olle etrex, das seit 8 Jahren läuft und läuft und läuft ... hab den ganzen visuellen Schnickschnack des Oregon eh nie wirklich gebraucht und sowieso: never change a running system.
Zum Tourenplanen benutze ich die GPS-Geräte allerdings sehr selten, da ich meist nach Gusto loslaufe oder -radle und das GPS dann nur als Rückfinde-Backup dabei habe.

blue0711
14.04.2013, 11:02
Welche Firmware hast Du da drauf?

Meins ist 4.20 und läuft völlig stabil.
Gerade beim Laufen ins Blaue finde ichs toll, weil ich in der Topo schon öfter schöne Ecken vermutet und dann auch gefunden habe, an denen ich sonst vorbeigelaufen wäre. Vorallem Schwarzwald und schwäbische Alb und sogar direkt vor der Haustür (Stuttgart versteckt so einiges in seiner Topografie)

wendra
17.04.2013, 13:01
Welche Firmware hast Du da drauf?

Die, welche vor einem halben Jahr aktuell war (weiß nicht, welche das war). Habe immer aktualisiert.
Die schönen Ecken bei uns entdecke ich meist per Zufall oder weil ich irgendwo was gehört oder gelesen habe.
Der Pott bietet ja so einiges an spannenden Dingen an den unscheinbarsten Orten - vom mittelalterlichen Bergbaustollen über Hügelgräber und wasserüberfluteten Ruinen bis hin zur Scheinzeche mitten im Wald. Vieles ist nirgendwo "verkartet", sondern gut versteckt.

blue0711
17.04.2013, 13:57
Da würd mich dann aber mein Gedächtnis im Stich lassen fürs Wiederfinden, wenn ich keinen Marker setze :bg::roll:

cyclist
17.04.2013, 16:55
Hallo Wendra!
Jau, der Pott hat so einige nette Ecken, die man so nicht finden würde... ;-)

Wenn du dein Gerät wiederbeleben möchtest, mach mal einen Hardreset und anschließend via dem Webupdater die Firmware + Textdateien für alle Sprachen (!)machen aktualisieren, wie auch alle Tracks / Routen / Wegpunkte löschen, anschließend erneut einen Hardreset durchführen und danach wieder alle Einstellungen. Dann sollte alles wieder klappen.
Wenn nicht, dann ist es vermutlich ein Hardwareproblem.

wendra
17.04.2013, 16:58
Da würd mich dann aber mein Gedächtnis im Stich lassen fürs Wiederfinden, wenn ich keinen Marker setze :bg::roll:

Na, so'n Markierungspunkt kriegt das olle etrex auch noch hin :D
Bis jetzt hab ich das Oregon irgendwie nicht mehr vermisst.... Ich glaub, ich werd Minimalizer, oder wie sich das nennt. Das Smartphone mit seiner schicken GPS-App bleibt auch immer zuhause.

@cyclist:
danke für den Tipp. Ich teste und berichte dann.

cyclist
17.04.2013, 17:59
Hallo wendra!

Bis jetzt hab ich das Oregon irgendwie nicht mehr vermisst....
Bevor du es gegen die Wand wirfst, oder sonstwie entsorgen möchtest, sag Bescheid. ;-)