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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Daunenschlafsack komprimieren



Tiberius
03.02.2005, 14:49
Hallo

ich hab mal wieder ne Frage an die Schlafsackspezialisten unter Euch.
Ich hab nen Highlight Highlander 900, und wenn ich den in den mitgelieferten Kompressionssack (der Sack hat keine Kompressionsriemen) stecke, ist der noch recht groß. Jetzt hab ich mal probiert, ob ich den auch in den Kompressionssack (mit Kompressionsriemen) meines Ajungilak Kompakt reinstopfen kann und es funktioniert. Dann kann ich den Schlafsack auch nochmal ein gutes Stück weiter komprimieren und kriege ihn auch etwa 2/3 bis 1/2 der Größe, die er im normalen Kompressionssack hat.
Jetzt meine Frage: Schadet es den Daunen, wenn ich den Schlafsack maximal komprimiere oder sollte ich doch besser den mitgelieferten Packsack ohne Riemen nehmen und mit dem großen Packmaß leben? Der Schlafsack soll in der maximal komprimierten Form höchstens einen Tag, also ca. 12 Stunden, verbleiben. Und Zuhause wird er auch immer schön brav im großen Aufbewahrungsbeutel aus Baumwolle gelagert.
Danke schonmal für die Antworten.
Grüße

Tiberius

Hawe
03.02.2005, 15:01
Hej Tiberius
wenn es denn sein muss, und wenn es bei den beschriebenen kurzen Verpackungszeiten bleibt, kannst Du mE den kleineren Kompressionssack nehmen.
Wenn Dein Rucksack allerdings nicht randvoll ist, das Packvolumen des Schlafsacks also nicht soooo winzig klein sein muss - lass es.
Die Komprimiererei schadet auf die Dauer dem Loft des Schlafsacks. Wenn Du einen höheren Federchenanteil in Deiner Daunenmischung hast (zum Mischungsverhältnis hast Du nix gesagt), leiden die Federchen auch so, indem sie vermehrt brechen.

Fazit: wenn es sein muss, kannst Du für kurze Zeiten komprimieren. Wenn es nicht sein muss, lass es.
Je weniger komprimiert, umso besser

Gruss hawe

Tiberius
03.02.2005, 15:04
Hi
Es sind Gänsedaunen mit einem Mischungsverhältnis 90/10 und 720 cuin.
Gruß

Tiberius

Haiko
05.02.2005, 23:34
Moin²,

Wenn Du einen höheren Federchenanteil in Deiner Daunenmischung hast (zum Mischungsverhältnis hast Du nix gesagt), leiden die Federchen auch so, indem sie vermehrt brechen.
Ist es denn tatsächlich so, dass die Federn beim Komprimieren brechen? Sie sind doch schon so klein, dass eigentlich genügend "Platz" zum Ausweichen vorhanden und nicht genügend Kraft zum Biegen und Brechen aufgebracht werden sollte.

Fragende Grüße!
Ahoi,
Haiko