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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Hügelfeuer und Co.



Fletcher
14.10.2012, 11:29
Nun gut. Da gibt es ja die ein oder andere Meinung zu.
Dann mal an die Lagerfeuerbefürworter: Wie macht ihr das? Werden da Vorbereitungen getroffen? Wie versucht ihr möglichst wenig Spuren zu hinterlassen?
Denn Steinkreis bauen, Holz rein und abfackeln ist sicher nicht der richtige Weg.

chartinaelik
14.10.2012, 12:04
Vorbereitungen sind gering. Auf Sand - keine großen, ansonsten wird zB die Grasnarbe ausgestochen, der Boden mit Wasser getränkt, der Hobo hingestellt, Reisig, falls naß drumherumdrapiert, dann ist es trocken, wenn es verfeuert werden soll, Scheite mit dem Beil gespalten (haben wir immer dabei, entweder das schwere auf Paddeltouren, oder das leichte, auf Minimaltouren). Am nächsten Tag wird das übrig gebliebene Aschehäufchen ausgeschüttelt und die Grasnarbe wieder eingebettet.

Sehen tut man unser Feuer schon von der gegenüberliegenden Seite eines Flußlaufes nicht bzw kaum.

blue0711
14.10.2012, 13:58
Wie versucht ihr möglichst wenig Spuren zu hinterlassen?
Dann hätten wir ja schon ein paar Vorschläge, ich pack mal noch zwei dazu:
- Sandboden, Fels/Steine als Untergrund
- Grassoden ausstechen und wieder einsetzen
- Tempelfeuer (Bock aus Holz mit Plattform aus Holzstöcken, mit Erde bedeckt, darauf das Feuer)
- Hobo mit feuerfester, dämmender Unterlage

In jedem Fall: ausschließlich Totholz, Reste sauber entsorgen, Abfälle mitnehmen

blitz-schlag-mann
14.10.2012, 14:45
LNT-Hobo-Totholzfeuer rockt.

https://lh6.googleusercontent.com/-Grl-XeHjrA8/UG35M86R5VI/AAAAAAAAAck/eqqssbe_Vo4/s800/IMGP3189.JPG

Gedanken zu diesem Thema finde ich wichtig, aber solche Ausführungen, dass ich den Mikroorganismen nun das Futter verbrenne und die Mikroorganismen dazu, finde ich mehr als fragwürdig...

Goettergatte
14.10.2012, 15:03
Nun gut. Da gibt es ja die ein oder andere Meinung zu.
Dann mal an die Lagerfeuerbefürworter: Wie macht ihr das? Werden da Vorbereitungen getroffen? Wie versucht ihr möglichst wenig Spuren zu hinterlassen?
Denn Steinkreis bauen, Holz rein und abfackeln ist sicher nicht der richtige Weg.

Bei diesem Feuer ist über einem "Footprint" aus Zeltbodenmaterial ein ca. 20 cm hoher Hügel angehäufelt worden.
der Materialentnahme dienten Maulwurfhügel auf der Wiese (alt. Kies, Sand, freiliegende Erde,keinLehm!).

Das Feuer wird mit aufgelesenem Holz, nach möglichkeit nicht mehr als fingedick, unterhalten, um ein vollkommenes Durchbrennen ohne Rückstand von Kohle zu ermöglichen.

Verkohltes Holz im Boden, sowie verbackener Lehm, kann sich über 1000de Jahre erhalten!!!

Jeder, der sich mit Archäologie befasst, kann das bestätigen.

http://www.outdoorseiten.net/fotos/data/548/medium/IMG_7917.JPG

Einige Stücke waren dicker, diese sollte mann absammeln und dem mitzunehmenden Müll zufügen.

Die Erde wird abgetragen und an der Entnahmestelle wieder verteilt.

http://www.outdoorseiten.net/fotos/data/548/medium/IMG_7943.JPG

Hier kann man, an der Verfärbung erkennen, wie tief sich das Feuer, in ca. 1,5 Stunden Brenndauer in den Boden einwirkte.

http://www.outdoorseiten.net/fotos/data/548/medium/IMG_7944.JPG (http://www.outdoorseiten.net/fotos/showphoto.php?photo=61905&title=kleine-spuren-feuer-entsorgung-der-feuerstelle-schichtung-zeigt-tiefenwirku&cat=548)

Goettergatte
14.10.2012, 15:57
Eine weitere Möglichkeit,
vorzugsweise für größere Feuer:

Ausstechen und bei Seite legen der Grassode,
nach abbrennen des Feuers die Grassode wieder am alten Ort platzieren und anwässern:

http://www.outdoorseiten.net/fotos/data/548/thumbs/IMG_7951.JPG (http://www.outdoorseiten.net/fotos/showphoto.php?photo=61932&title=kleine-spuren-standort-feuerschale&cat=548) http://www.outdoorseiten.net/fotos/data/548/thumbs/IMG_7953.JPG (http://www.outdoorseiten.net/fotos/showphoto.php?photo=61933&title=kleine-spuren-aufheben-der-grassode&cat=548) http://www.outdoorseiten.net/fotos/data/548/thumbs/IMG_7955.JPG (http://www.outdoorseiten.net/fotos/showphoto.php?photo=61934&title=kleine-spuren-verbringen-der-grassode&cat=548) http://www.outdoorseiten.net/fotos/data/548/thumbs/IMG_7956.JPG (http://www.outdoorseiten.net/fotos/showphoto.php?photo=61935&title=kleine-spuren-platzieren-der-grassode&cat=548) http://www.outdoorseiten.net/fotos/data/548/thumbs/IMG_7959.JPG (http://www.outdoorseiten.net/fotos/showphoto.php?photo=61936&title=kleine-spuren-ausrichten-der-grassode&cat=548) http://www.outdoorseiten.net/fotos/data/548/thumbs/IMG_7960.JPG (http://www.outdoorseiten.net/fotos/showphoto.php?photo=61937&title=kleine-spuren-einsetzen-der-grassode&cat=548) http://www.outdoorseiten.net/fotos/data/548/thumbs/IMG_7961.JPG (http://www.outdoorseiten.net/fotos/showphoto.php?photo=61938&title=kleine-spuren-anpassen-der-grassode&cat=548) http://www.outdoorseiten.net/fotos/data/548/thumbs/IMG_7962.JPG (http://www.outdoorseiten.net/fotos/showphoto.php?photo=61939&title=kleine-spuren-andruecken-der-grassode&cat=548) http://www.outdoorseiten.net/fotos/data/548/thumbs/IMG_79641.JPG (http://www.outdoorseiten.net/fotos/showphoto.php?photo=61940&title=kleine-spuren-der-rest-waechst-sich-schnell-aus&cat=548)

Der Rand ist im letzten Bild, im Gegensatz zum Vorletzten, sichtbarer, weil ich ihn mit abgefallener Erde auffüllte.

Da dieses freilich enen größeren Eingriff arstellt, empiehlt es sich, solches nur für ein Feuer für größere Gruppen zu machen, wenn am Orte keine etablierte Feuerstelle existiert.
Auf torfigen Böden verbietet sich dieses, da die Böden selbst brennbar sind.

Jack68
14.10.2012, 16:10
Die Fotostrecke von Göttergatte ist sehr anschaulich.
Hat das schon mal irgendjemand in der Praxis so gemacht?

umeier
14.10.2012, 16:19
Die Fotostrecke von Göttergatte ist sehr anschaulich.
Hat das schon mal irgendjemand in der Praxis so gemacht?

Äh, ja ;-)
Da es sich hier um Lichtbilder und nicht um Zeichnungen handelt, musste das - um eben aufs Lichtbild gebannt werden zu können - tatsächlich praktisch durchgeführt werden.

SCNR (http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Abk%C3%BCrzungen_%28Netzjargon%29#S), bei so einer schönen Vorlage :bg:

Dominik
14.10.2012, 16:20
Hat das schon mal irgendjemand in der Praxis so gemacht?
Ja - seit ich das mal ausprobiert habe, mache ich eigentlich nur noch so Feuer. Als Unterlage dient ein alter Poncho, den ich kreisrund ausgeschnitten hab. Das ist kaum Gewicht mehr beim Wandern und wirklich super einfach :D

Nennt sich überrings Hügelfeuer.

Grüße
Dom

Sarekmaniac
14.10.2012, 16:23
Ich glaube, Jack meinte "unterwegs".

Auf Tour habe ich das noch nicht gemacht, aber ich werde es bestimmt ausprobieren bei der nächsten Gelegenheit.

Vorteil gegenüber dem Sodenausstechen: Man braucht keinen Spaten (auch wenn es die Sache natürlich vereinfacht). Loses Sediment, z.B. Ufersand, kann man auch mit Handschäufelchen, Haferl oder Kochtopf bewegen.

Und es eignet sich für Stellen, wo man solche dicken Soden gar nicht ausstechen kann (weil sie nicht vorhanden sind).

Goettergatte
14.10.2012, 17:10
Eins ist sicher:

So ist es FALSCH:

http://www.outdoorseiten.net/fotos/data/500/thumbs/P1060840.JPG (http://www.outdoorseiten.net/fotos/showphoto.php?photo=63918&title=feuer-falsch&cat=500) http://www.outdoorseiten.net/fotos/data/500/thumbs/P10608421.JPG (http://www.outdoorseiten.net/fotos/showphoto.php?photo=63919&title=feuer-falsch&cat=500)

So mach ich es nie wieder!

MatthiasK
15.10.2012, 20:30
Jetzt kann ich endlich mal dieses Bild anbringen, hier eine meiner Vorbereitungen für ein Feuerchen in Südkalifornien :cool:

http://farm9.staticflickr.com/8325/8090904360_076eb551f9_o.jpg

Lodjur
16.10.2012, 16:10
Hi, ich habe vor ein paar Jahren mal einen Ranger im Rogen Gebiet gefragt. Es war Mitte Oktober aber es galt noch Feuerverbot. Wollte wissen ob ich meinen Hobo nutzen darf. Er hat sich das Ding angeschaut und mir erlaubt es zu benutzen. Aber nur weil meiner einen absoluten Bodenschutz hat. Ansonsten wäre auch ein Hobo ala Künzi oder so nicht erlaubt.
Ansonsten habe ich auch immer die Möglichkeit einen Spiritusbrenner ein zu setzen und dann ist das eben nur der Windschutz.
Von mir gibt es seit über 10 Jahren keine Spur, zumindest feuermässig, wenn ich wo gelagert habe. Offenes Feuer mache ich einfach nicht wg. der hier nun schon oft genug genannten Feuerstellen Problematik. Jeder der nicht gerade UL unterwegs ist hat die Möglichkeit mit Hobo/(Feuerschale schon weniger) und entsprechendem Bodenschutz absolut ohne Brand- oder Vertrocknungsspuren sein Feuerchen zu machen. Ist eine Winzigkeit mehr Ausrüstung und Mimik macht aber ein gutes Gewissen.

CU Bernd

chartinaelik
16.10.2012, 16:17
Was hastn Du für'n Bodenschutz?, kannst Du den mal fotografieren?

Markus K.
16.10.2012, 18:26
Was hastn Du für'n Bodenschutz?, kannst Du den mal fotografieren?

Das Problem ist, dass so ein Bodenschutz auch nicht das Nonplusultra ist. Beim Hobo gibt es immer noch die Möglichkeit, dass Glut an den Öffnungen rauskullert. Ausserdem ist das Hitzeschutzblech so weit unten, dass alleine von der Wärme das Gras sich verfärbt.

Aber ich werde heute abend/morgen ein paar Fotos von meinem schiessen und hier reinstellen, wie so ein Boden aussehen könnte.

smeagolvomloh
17.10.2012, 01:32
Hier mal ein Hobo mit "Bodenschutz" im Einsatz.

Das im Hintergrund aufgehäufte Holz (20 m entfernt im Wald in etwa 20 min gesammelt und einfach zerbrochen) sieht mehr aus, als es wirklich war. Damit habe ich neben dem Kochen noch mehrere gemütliche Stunden vorm Zelt verbracht und morgens den Rest wieder im Wald hinterlassen.

http://www.abload.de/img/hobo234fxb.jpg

Auch so ein abendlichen Feuerchen ist herrlich.

Prachttaucher
17.10.2012, 09:16
Sieht gut aus, beim Wasserwandern sicher eine gute Lösung. Gefällt mir auch gut, daß man damit gleichzeitig kochen kann. Im Rucksack wahrscheinlich eher etwas schwer / sperrig ?

Eine praktische Frage bleibt für mich dabei : Was macht man mit den Überbleibseln (Asche/ Kohle etc.) / bleibt da viel übrig, oder bekommt man das ziemlich vollständig verbrannt ? Vergraben, wieder mitnehmen....

blitz-schlag-mann
17.10.2012, 09:55
Sieht gut aus, beim Wasserwandern sicher eine gute Lösung. Gefällt mir auch gut, daß man damit gleichzeitig kochen kann. Im Rucksack wahrscheinlich eher etwas schwer / sperrig ?

Eine praktische Frage bleibt für mich dabei : Was macht man mit den Überbleibseln (Asche/ Kohle etc.) / bleibt da viel übrig, oder bekommt man das ziemlich vollständig verbrannt ? Vergraben, wieder mitnehmen....

Wenn der Hobo gut zieht bleibt etwas feine schwarze Asche zurück. Die kannst du einfach verteilen oder vom Wind verteilen lassen... Soll wohl auch guter Dünger sein.

Viele Grüße
Ingmar

Markus K.
17.10.2012, 10:12
@Smeagol
Damit würde man aber den Gewichtsvorteil eines Honeystoves mal geradeso kaputt machen. ;-)

Ideal wäre auf Tour wenn man Steine finden würde die gross genug sind, dass der Hobo in brennendem Zustand, ausreichend Abstand zur Grasnarbe hat.

Wer will kann natürlich auch die Asche und Holzkohle (Holzkohle ist ja relativ leicht) eintüten und in der nächsten Tonne entsorgen. Wobei ich kein Problem damit habe, das Zeugs so zu verteilen, dass man nichts mehr sieht.

Mist, jetzt hocke ich im Büro ohne Hobo und habe ich vergessen die Fotos vom Hobo zu schiessen.

markrü
17.10.2012, 10:17
Was macht man mit den Überbleibseln (Asche/ Kohle etc.) / bleibt da viel übrig, oder bekommt man das ziemlich vollständig verbrannt ?
Ein positiver Effekt solcher Hobos (auch von Feuerschalen und artverwandtem) ist das Eingrenzen des Holzes auf relativ kleinem Raum. Dadurch kann man mit etwas Übung eine fast vollständige Veraschung des Holzes erreichen. Bei der übrigbleibenden Asche habe ich persönlich kein Problem, sie in der Natur zu verteilen.
Wenn angekohltes Holz übrigbleibt, hat man meist etwas falsch gemacht oder hatte ungünstige Umstände (Regen, nasses Holz). (Es gibt auch Leute, die ein Feuer Löschen und sich wundern, dass so viel angekohltes Holz liegen bleibt...)
Ein anderer positiver Effekt ist, dass man sehr gut lernen kann, wie man ein kleines Feuer in Gang hält. Wer das kann, der wird auch ganz anders und anderes Brennholz sammeln. Nämlich kleiner, weniger und ausgesuchter.


Im Rucksack wahrscheinlich eher etwas schwer / sperrig
Wenn man die Form gut ausnutzt, geht das schon. Es gibt so etwas auch klappbar/steckbar. z.B. hier: www.backpackinglight.co.uk - Woodburnung Stoves (http://www.backpackinglight.co.uk/page118.asp)

Gruß,
Markus

chartinaelik
17.10.2012, 10:54
Selbst wenn wir den Hobo auf den Boden stellen, so wie hier im Februar auf unserem Vereinscampingplatz:

https://lh4.googleusercontent.com/-oSuGI_3ikDs/T0pXJX4IK5I/AAAAAAAAWe0/HfVlHFCk_T4/s640/IMGP3837.JPG

Wird man diese Stelle (ca 25x25 cm) beim nächsten Mal nicht wiederfinden. Am nächsten Tag vielleicht, aber schon kurze Zeit drauf ist davon nichts übriggeblieben. Ach ja, das Holz ist restlos verbrannt und ein bissel Asche ist übriggeblieben.

Markus K.
17.10.2012, 13:10
...
Wird man diese Stelle (ca 25x25 cm) beim nächsten Mal nicht wiederfinden. Am nächsten Tag vielleicht, aber schon kurze Zeit drauf ist davon nichts übriggeblieben. Ach ja, das Holz ist restlos verbrannt und ein bissel Asche ist übriggeblieben.

Ich habe jetzt eigentlich diese LNT Geschichte so verstanden, dass möglichst gar nichts zurückbleibt, damit potentielle Nachfolger nicht auf die Idee kommen auf dem gleichen Platz noch einmal ein Feuer zu machen, weil sie denken, dass es eine Feuerstelle ist.

chartinaelik
17.10.2012, 14:12
Ich habe jetzt eigentlich diese LNT Geschichte so verstanden, dass möglichst gar nichts zurückbleibt, damit potentielle Nachfolger nicht auf die Idee kommen auf dem gleichen Platz noch einmal ein Feuer zu machen, weil sie denken, dass es eine Feuerstelle ist.

Jo, aber auf unserem Vereinsplatz machen wir das so. Jedes Jahr im Februar. Und trotzdem sieht man schon ein paar Tage später kaum noch was davon. Und im Frühjahr schon gar nicht.

Lodjur
17.10.2012, 18:21
Und es geht schon mit dem Feuer ohne die geringsten Spuren!
Man muss allerdings etwas basteln. Nix für UL, das stimmt. Aber Kanuten haben damit kein Problem.
Und auch für die kleinen wie Künzi lässt sich mit etwas Grübeln sicher ein entsprechender Schutz basteln.

Die hier gezeigten sind auf meinem Mist gewachsen und damit kann man auch auf einem Holztisch Feuer machen ohne das da was passiert.

Man beachte den Schnee unter dem Hobo! Nach zwei Tagen lag der immer noch und drumherum war alles durch die Strahlungswärme aufgetaut.

CU Bernd

MatthiasK
17.10.2012, 18:30
Jetzt hab ichs, auf meiner nächsten tour kommt ein großes Backblech mit, auf diesem werde ich dann heizen!:bg:

Iring
17.10.2012, 19:39
Aber Vergiss nicht es wieder mitzunehmen, nicht das es dann so ausieht wie hier : http://www.bareloon.de/chilk/images/ch061.jpg :bg:

winnetoux
17.10.2012, 20:16
Backblech müsste unten isoliert sein, gibt sonst ein geschwärztes Quadrat.

Aber stimmt, manchmal findet man einen praktischen Herd. Den Kamin nebenan hat wohl schon einer aufgeräumt – geklaut? Hm, man sieht, was passiert, wenn man Trekker machen lässt, der Lack ist ab:

http://www.abload.de/img/p1040803reybz.jpg (http://www.abload.de/image.php?img=p1040803reybz.jpg)

Eigentlich muss man doch nur so ein Maulwurffeuer zum Standard machen – wer will denn bitte da romantisch sitzen? Aber wir sind reflektiert und bemühen uns selbstverständlich und machen das selbstverständlich künftig so. Oder immer, wo möglich.

elheinzo
17.10.2012, 21:48
Mhh gibt es nicht feuerfeste Matten? Vielleicht reicht ja solch eine dünne Matte und zusammengefaltet nimmt die kaum Platz weg, hat da jemand schon etwas versucht? So etwas z.b

http://www.schmidt-feuerfest.de/product_info.php?products_id=314

Abt
17.10.2012, 23:42
Wolltest du die unterlegen oder verbrennen?:grins:

elheinzo
17.10.2012, 23:58
Naja unterlegen :roll:

der Link dient auch nur als Beispiel... könnte ja sein das wer sowas mal probiert hat

Ingwer
18.10.2012, 00:00
Carbonfilz bzw Carbonfelt ist feuerfest. Bloß halt schwer zu beziehen. Und mir ist unklar ob es den Boden wirklich schützt.

Abt
18.10.2012, 00:02
Interessant ist das Projekt jedenfalls.

elheinzo
18.10.2012, 00:05
Das Zeug gibts auch mit ner Alubeschichtung auf der einen Seite. Ist nur die Frage wie stark es die wärme dann nach unten leitet

Abt
18.10.2012, 00:15
Hm, stellt doch mal einen Testbericht hier herein.

Auch das Projekt mit einem Rettungssystem für Sumpf/Treibsand ist ein offenes Problem, das jedoch zugegeben selten auftritt. Denn zufriedenstellend klingt das alles nicht.

Ingwer
18.10.2012, 00:17
Das Zeug gibts auch mit ner Alubeschichtung auf der einen Seite. Ist nur die Frage wie stark es die wärme dann nach unten leitet

Wo genau gibt es in Deutschland Carbonfelt mit Alubeschichtung zu kaufen?

elheinzo
18.10.2012, 00:22
Wo genau gibt es in Deutschland Carbonfelt mit Alubeschichtung zu kaufen?

Ich meinte mit der alu Beschichtung eigentlich das flies :D

blue0711
18.10.2012, 10:38
Mit feuerfester Unterlage** sollte das dann schadfrei nutzbar sein.

** ich denk da an sowas (http://www.isover.de/Home/Produktwelt/Produkte/ULTIMATE/ULTIMATE-Kontur-FSP-L-032-418/ULTIMATE-Kontur-FSP-L-032.aspx) - muss ich mal auf irgendeiner Baustelle Reste sammeln gehen ...

Das wäre auch ne Alternative, könnte bei einem zusammenlegbaren Hobo gleichzeitig als Polsterung im Packsack dienen.

Glasfaserkaschierte Steinwolle ist erstens hoch hitzestabil und zweitens stark wärmedämmend, dazu gleicht sie noch Unebenheiten aus, sorgt also für einen stabileren Stand.
Auf die Glasfaserseite kann man sicher auch noch zusätzlich eine kräftigere Alufolie aufkleben.
(Wer Faserbedenken hat, kann so eine kleine Platte ja komplett in Alu einpacken)

Markus K.
18.10.2012, 11:08
Jo, aber auf unserem Vereinsplatz machen wir das so. Jedes Jahr im Februar. Und trotzdem sieht man schon ein paar Tage später kaum noch was davon. Und im Frühjahr schon gar nicht.

Sorry, sollte keine Kritik an Euch sein. Ich habe jetzt nur mal Dein Beispiel genommen um auf die Nachfolgeproblematik hinzuweisen.

@all
Da fällt mit ein, dass wir im Geschäft eine keramische Isoliermatte für Elektrodenhalterungen verwenden. Möglicherweise ist diese geeignet um als Unterlage zu dienen. Hier mal die Masse: Keramikpapier 3,2 mm Dicke, 300 mm breit. Werde mir mal ein Stück erfragen von Cheffe und testen.

http://sphotos-a.ak.fbcdn.net/hphotos-ak-ash4/p206x206/230962_413554125364592_1609417506_n.jpg

http://sphotos-g.ak.fbcdn.net/hphotos-ak-ash4/486832_413554135364591_1653572630_n.jpg


Hier noch zwei Bilder zu dem versprochenen Schutzblech des Hobos:

http://sphotos-e.ak.fbcdn.net/hphotos-ak-prn1/p206x206/522261_413554168697921_1065371711_n.jpg

http://sphotos-c.ak.fbcdn.net/hphotos-ak-ash4/293698_413554308697907_2002755086_n.jpg

Sarekmaniac
18.10.2012, 11:24
Wegen einer abisolierenden Unterlage für den Hobo habe ich mir folgendes überlegt:

1) Wie beim Hügelfeuer (siehe Bilder, die Göga eingestellt hat) ein kleines Zeltplanenstück o.ä., darauf Erde, Sand etc. Das darf kleiner sein, wie für ein richtiges Lagerfeuer, und wiegt so gut wie nichts

2) zusätzlich ein Stück Alufolie als Abdeckung auf dem Substrat= Standfläche für den Hobo. Sonst sinkt er ein, was zumindest bei den Modellen mit gelochtem Boden zu Zugproblemen führt. Und auch zu Stabilitätsproblemen, wenn ein voller Topf draufsteht (einseitiges Einsinken).

Auf Alufolie habe ich letzten Winter den Künzi auf Schnee aufgestellt, das funktionierte hervorragend (mit einer Unterkonstruktion aus nebeneinanderliegenden Ästen).

Folie und Planenstück zusammen wiegen bestimmt nicht mehr als 25 oder 30 g.

chartinaelik
18.10.2012, 13:49
Sorry, sollte keine Kritik an Euch sein. Ich habe jetzt nur mal Dein Beispiel genommen um auf die Nachfolgeproblematik hinzuweisen.


Nee, kein Problem - wir überlegen ja schon wieder eine Nachfolgegeneration unseres aktuellen Hobos, der mit integriertem Schutzfuß ausgeliefert werden soll. Dann sähe man ja noch weniger Impact beim Kochen.

Aber auch die Bilder, die Du glaube ich verlinkt hattest, waren mit Hobo direkt auf Boden. Es ist also durchaus die übliche Aufstellart auch auf Wiesen.

Lodjur
18.10.2012, 16:52
Hi, um Euch etwas Arbeit zu ersparen...alles was man sich ausdenkt zur Isolierung, ohne Abstand zum Boden funktioniert das nicht! So dünne mm dicke Isofolien schon leider gar nicht. Schützt zwar vor Glut auf dem Boden aber nicht vor ausdörren und letztlich doch verkohlen darunter. Je nach Hobo entsteht auch im unteren Bereich eine Höllenhitze. Die Iso Platte die auf dem vorletzten Bild von mir zu sehen ist besteht aus 3 Lagen. Oben 1 mm Alu dann 1 cm in starke Alufolie eingepackte feste Steinwolle und dann noch 1 mm Alu Lochblech. Direkt auf Wiesenboden gelegt und darauf dann den Hobo etwa 1 Stunde betrieben ergab eine komplett verdorrte Stelle in der Wiese. Die Platte wie auf dem Bild auf z.B.einem alten Fuss von einem Warndreieck, Abstand zum Boden ca. 5 cm ..da passiert dann gar nix. Es muss auf jeden Fall Abstand zwischen Isoplatte und Boden sein. Die Platte ist teilbar mit Scharnier. Kann auf 15 x 30 cm zusammengelegt werden. Für kleinere Hobos wie den Künzi kann man auch gut die Relags Feuerschale nehmen. Ist nicht teuer, lässt sich zusammenlegen und wiegt auch nicht viel.
Auf den Bildern ist das die mit dem IKEA Hobo.

CU Bernd

Sarekmaniac
18.10.2012, 17:16
Lodjur, ich denke an sowas, wie Göga in Post 60 gezeigt hat, um den Hobo draufzustellen (so groß muss die Isolierschicht für den Hobo aber IMO nicht sein):

http://www.outdoorseiten.net/fotos/data/548/medium/IMG_7917.JPG

Enja
18.10.2012, 17:55
Das müsste funktionieren, wenn die Hitzeentwicklung nicht zu groß ist und zu lange anhält. Die "Dämmschicht" ist jedenfalls dicker. Allerdings bäckt man in der Wüste Brot, indem es unter dem Feuer eingräbt. Die Erdschicht dämmt - aber halt auch nur in Maßen.

Das gilt natürlich auch für das Hügelfeuer. Ich würde mal meinen, dass der Hobo weniger Hitze entwickelt. Die unterlüftete Unterkonstruktion ist auf jeden Fall die einfachere und effizientere Variante.

Lodjur
18.10.2012, 19:17
Hi, an so ein brennendes Hügelgrab hatte ich nicht gedacht :bg:
Aber mal ehrlich, wer macht sich jedes mal so einen Aufwand um sein Süppchen zu kochen. Für das kleine abendliche Lagerfeuer aber sicher eine gute Alternative.
CU Bernd

Buck Mod.93
18.10.2012, 23:26
Heute gekauft und sofort ausprobiert: Imo sehr gut für alle Gelegenheiten, bei denen man keine großen Strecken zurücklegen muss.

Relags Feuerpfanne (http://www.asmc.de/de/Camping/Outdoorkueche/Kochen/Grills/Relags-Feuerpfanne-p.html)

Abt
18.10.2012, 23:56
Lodjur, ich denke an sowas, wie Göga in Post 60 gezeigt hat, um den Hobo draufzustellen (so groß muss die Isolierschicht für den Hobo aber IMO nicht sein):

http://www.outdoorseiten.net/fotos/data/548/medium/IMG_7917.JPG

Sachen die mir da negativ dran auffallen sind, dass die durchbrennenden Scheite, Äste,- was auch immer,- den Feuertempelberg runterrollen und zum anderen, wer schleppt eine Schaufel mit durch die Pampa. Ist also was für urbane Gartenfreund und campende Autofahrer, die irgend wo ein Feuerschen machen.
Allgemein denke ich auch dass der Tread ausgeschöpft ist.

changes
19.10.2012, 01:53
..... wer schleppt eine Schaufel mit durch die Pampa......

Du nicht? :ignore:

Dunja

dingsbums
19.10.2012, 02:00
Ich frage mich eher, wo die Erde herkommt ... Hier laut Beschreibung von Maulwurfshügeln, ansonsten Kies, Sand, lose Erde. Aber wie oft habe ich diese Materialien wirklich zur Verfügung?

Radfahrer
19.10.2012, 06:49
In der LNT Literatur wird ebenfalls empfohen die (kalte) Asche in der Luft zu zerstreuen, sodass keine Spur mehr sichtbar ist. Ich meine, dort würde auch die positive "Wirkung" angesprochen...

Das geht oft nur, wenn du den Hobo alle zehn Minuten in der Luft rumschleuderst, ansonsten bleibt ein "Grauschleier" um die Feuerstelle.

Asche lässt sich nicht vermeiden.
Aber ehrlich gesagt, sind wir mit solchen Debatten echt schon beim päpstlicher als der Papst angekommen.

Abt
19.10.2012, 07:41
Ich frage mich eher, wo die Erde herkommt ... Hier laut Beschreibung von Maulwurfshügeln, ansonsten Kies, Sand, lose Erde. Aber wie oft habe ich diese Materialien wirklich zur Verfügung?

Jo, wir müssen aufpassen, dass wir der Natur nicht echte Wunden zufügen, um irgendwelchen hier selbstauferlegten Normen gerecht zu werden.
So, nun zerreißt mich!:ignore:

Dominik
19.10.2012, 08:44
wer schleppt eine Schaufel mit durch die Pampa
Eine kleine Toilettenschaufel reicht vollkommen.

Material bekommt man in der Regel eigentlich immer. Damit hatte ich zumindest noch nie Probleme.
Probieren geht über Studieren ;-)

Goettergatte
19.10.2012, 10:18
Schaufel brauch ich nicht, ich habe Topf, Pfannendeckel und Haferl.
Damit baue ich auf Tour auch meine Sandburgen.

chartinaelik
19.10.2012, 14:20
Wir haben auch immer eine Micro-Schaufel für den Toilettengang dabei. Die wird u.a. eben auch zum Ausstechen der Grasnarben genutzt.

Ich frab mich jedoch, woher die Erde für solch eine Hügelisolierung genommen werden soll? Wenn es irgendwo einen reinen Erdfleck gibt, aus dem man die Isolierschicht entnehmen kann, dann spricht doch ncihts dagegen, dort den Hobo aufzustellen? Ich denke, mir gefällt ein Schutzständer noch am Besten.

Sarekmaniac
19.10.2012, 14:35
Klar kann man alternativ auch mit dem Kochzeugs zu einer Stelle gehen, wo man den Hobo direkt aufstellen kann.

Ggf. findest Du aber das geeignete Material an einer Stelle, wo man nicht gut sitzen kann (allein, zu dritt, zu viert), weil es schräg ist, eine Stelle, wo es (für den Hobo zu) windig ist, wo man keine Aussicht hat...

Außer Erde fällt mir Uferkies/Sand als Material ein.

Jetzt im Sommer habe ich mehrfach mit dem Honeystove gekocht und als Unterlage einen flachen Stein aufs Gras gelegt und hinterher wieder weggelegt. Nicht mehr als 2-2,5 cm dick. Darunter gab es auch nach 2 Stunden Betriebszeit keinerlei Spuren, außer dass das Gras plattgedrückt war.

Dominik
19.10.2012, 14:47
Wollsocke hier aus dem Forum hat den Footprint fürs Hügelfeuer so genäht, dass man diesen auch als Transportbeutel fürs das Untergrundmaterial verwenden kann. So kann man auch mal über eine längere Strecke das Material herantragen.

Ein ausgetrockneter Bachlauf, der Wurzelbereich eines umgestürzten Baumes oder vegetationslose Stellen unter größeren Steinen habe ich in der Praxis als Quelle bisher gut nutzen können.

Hobbyholzmann
19.10.2012, 15:00
Ich frab mich jedoch, woher die Erde für solch eine Hügelisolierung genommen werden soll? Wenn es irgendwo einen reinen Erdfleck gibt, aus dem man die Isolierschicht entnehmen kann, dann spricht doch ncihts dagegen, dort den Hobo aufzustellen?

Das wäre aber sehr bedenklich, wenn der Maulwurf, dessen Hügel du da befeuerst auf einmal eine Zentralheizung im Bau hat. :ignore:

lina
19.10.2012, 16:49
Keine Panik, der Maulwurfs-Aktionskreis war etwas weiter weg ;-)
Dass es gut funktioniert mit der Hitzedämmung, sieht man auch an dem Stück Unterlagestoff: nix verschmurgelt, als die Erde wieder weg war.

Chouchen
19.10.2012, 19:07
Hat jetzt nichts mit Hügelfeuer zu tun, aber auch in diesem Faden wurde wieder auf die Möglichkeit hingewiesen Grassoden auszustechen und dann wieder einzufügen. Das mag für gemäßigte Breiten gehen. Im "hohen Norden" haut das nicht hin. Das ist jedes Jahr auf Island an ganz vielen Stellen zu beobachten: Bei Bauarbeiten etc. wird nicht einfach gebuddelt, sondern es wird schön säuberlich die Grassode - wenn vorhanden - abgehoben, auf einer Folie zur Seite gelegt, danach wieder eingefügt, gehegt, gepflegt und gewässert. Und im Jahr drauf sieht man in der Regel immer noch genau, wo gebuddelt wurde, weil's nicht wieder vernünftig angewachsen ist und das obwohl die Stelle nach dem Wiedereinsetzen gepflegt wurde.

Robiwahn
19.10.2012, 20:48
Gibts in Island überhaupt Feuerholz, das man sozusagen ohne Bedenken verfeuern kann ?

fragt sich ernsthaft Robert

Fletcher
19.10.2012, 20:56
Woweit ich weiss, wird da ja zwecks Erosionsminderung massiv aufgeforstet. Die Natur des isländischen Bodens( Andisol (http://de.wikipedia.org/wiki/Andisol)) besteht ja leider darin sehr fruchtbar, aber auch sehr erosionswillig zu sein.

Chouchen
19.10.2012, 21:02
Gibts in Island überhaupt Feuerholz, das man sozusagen ohne Bedenken verfeuern kann ?

fragt sich ernsthaft Robert

Es gibt durchaus ein paar kleinere Wäldchen, dort müsste es auch Totholz geben.
Im Nordwesten gibt es ausserdem z.T. viel Treibholz. Aber eben weil Holz auf der Insel so rar ist, es deswegen wertvoll ist und die sibirischen Treibholzbalken sehr hochwertig sind, gehören die Nutzungsrechte daran aber eigentlich immer jemandem, auch wenn der Strand noch so einsam aussieht. Ein Feuer damit zu machen ist also im Prinzip Diebstahl.

Aber trockene Schafscheiße lässt sich ja angeblich auch sehr gut verbrennen und davon gäbe es an vielen Stellen genug.

Aber mal ganz abgesehen davon, ob man auf Island Brennstoff finden würde: Ich habe die Insel nur als Beispiel gewählt, weil ich sie gut kenne, das beschriebene Problem der nicht/kaum wieder anwachsenden Grassoden trifft aber sicher auch auf andere nördliche Regionen zu, wo die Feuerholzbeschaffung nicht so ein Problem wäre.

Robiwahn
19.10.2012, 21:03
Aufforstung mag ja sein, aber alle Bilder die ich von da oben kenne (leider nur fremde Fotos, was sich hoffentlich nächstes Jahr ändert), zeigen eher strauchartige Vegetation, die kaum über 2m Höhe und ca. 3cm Durchmesser hinauskommt und sowieso schon seeeehr mit dem Klima zu kämpfen hat. Deswegen meine Zweifel, ob man da überhaupt sinnvolles was zum Feuermachen findet.

EDIT: Ach so, war nur ein Bsp.

Chouchen
19.10.2012, 21:29
Die Natur des isländischen Bodens( Andisol (http://de.wikipedia.org/wiki/Andisol)) besteht ja leider darin sehr fruchtbar, aber auch sehr erosionswillig zu sein.

Jein. Er ist nicht generell fruchtbar. Es gibt Ecken (z.B. Südküste), da wirkt die Asche als Dünger. Aber z.B. in weiten Teilen des Hochlandes gibt es nicht die im Link beschrieben wasserspeichernden Böden. Im Gegenteil: Große Teile sind Wüste, weil die ausgestoßene feine Lava so durchlässig ist und das reichliche Regenwasser sofort versickert.
Dazu kommt dann noch die heftige Erosion, das ist richtig. Die Kunst ist also auf diesen Böden Pionierpflanzen anzusiedeln, die mit wenig Wasser, extremen Temperaturen und wenig Nährstoffen zurechtkommen. Wiederaufforsten kann in diesen Ecken erst in einem späteren Schritt kommen.
An anderen Stellen im Land mit "passenden" Böden und Klima gibt es natürliche Wälder (z.B. Thorsmörk) oder es wird tatsächlich seid Jahrzehnten massiv aufgeforstet (z.B. im Osten bei Egilsstadir oder bei Ásbyrgi im Norden). Es ist schon heftig, wenn man vor gerade mal 3 Meter hohen Bäumchen steht, die aber schon 6 Jahrzehnte und mehr auf dem Buckel haben. Da sieht man, wie kurz die Wachstumsperiode ist.

Und richtig zum Heulen ist es, wenn man weiss, dass die Insel früher ziemlich dicht mit Birkenwäldern überzogen war.
In den Sagas verstecken sich die Bösewichter immer im Wald. Wenn man heute die Wälder sieht, dann fragt man sich, ob früher die Bäume soviel mächtiger waren oder ob die Sagahelden so winzig waren...;-)
Ein beliebter isländ. Witz ist nicht umsonst:
"What do you have to do, when you are lost in an icelandic forest?"
"Well, just stand up!"

Abt
22.10.2012, 17:39
Gibts in Island überhaupt Feuerholz, das man sozusagen ohne Bedenken verfeuern kann ?

fragt sich ernsthaft Robert

Und ich frage mal,-gibt es in Island und Skandinavien denn überhaupt Maulwürfe?:ignore:

Goettergatte
22.10.2012, 18:33
Du mußt Dir einen mitnehmen und graben lassen ;-)

Im Ernst,
loses Geröll, Sand oder Schluff, läßt sich leicht finden.

Eventuell auch einen Stein von der Stelle nehmen.
An seinem Liegeplatz den Hobo bzw. Feuer betreiben
und beim Aufbruch den Stein wieder am alten Ort platzieren.

(So hat der Stein auch mal ein wenig Abwechselung :bg:)

lina
22.10.2012, 20:33
Ich erinnere mich dunkel daran, dass man nicht die oberste Schicht abtragen sollte, sondern die Erde aus ein paar weiteren cm tiefer entnehmen. Einen Maulwurf mitnehmen ist natürlich super, weil der von alleine die richtige Erde zutage fördert :D

Fletcher
22.10.2012, 20:57
Das ist richtig, erst die nähstoffreiche Humusschicht abtragen (lagern und wieder einbringen), die darunter liegende Schicht dann für den Hügel verwenden. Am besten Sand, Kies ect. verwenden.
In der Fachliteratur ist da von Mineralboden die Rede, also den Teil des Bodens, der unterhalb der organischen Schicht liegt :o.
Der Hügel sollte mindestens 15cm hoch sein und ein dementsprechend breites Plateau aufweisen.

Für Wasserwanderer gibt es auch noch die Lösung des Feuers in einer Senke/Kuhle. Diese dann direkt am Flussbett unterhalb der Hochwassermarke anlegen, allerdings ist das nur für Sand oder Kies geeignet. Chartinaelik hatte da mal nen Bild gepostet.
Nach dem Feuer dann einfach die gereinigte Senke wieder auffüllen, die letzten Reste nimmt das nächste Hochwasser mit.

Abt
26.10.2012, 12:10
Irgendwie liest sich das sehr nach angelesenem Fachwissen.

lina
26.10.2012, 12:12
Nimm doch einfach mal z.B. an dem aktuellen Kurs teil und probier's aus, dann erfährst Du alle weiteren Eventualitäten dazu und Spaß macht's auch? ;-)

Abt
29.10.2012, 02:43
Lina gerne.
Vielleicht kommt er ja mal nach Sachsen zu unserem Stammtisch.;-)

Enja
29.10.2012, 09:31
Hast du mal einen Link zum aktuellen Kurs?

Stephan Kiste
29.10.2012, 09:59
Hast du mal einen Link zum aktuellen Kurs?

http://www.outdoorseiten.net/forum/showthread.php?66753-Ruhrgebietsstammtisch-Kleine-Spuren-Seminar-in-Hagen-16-18-November-2012

lina
29.10.2012, 10:03
Lina gerne.
Vielleicht kommt er ja mal nach Sachsen zu unserem Stammtisch.;-)

Höre ich da ein Angebot, ein geeignetes Grundstück auszusuchen und genehmigen zu lassen? ;-)

Enja
29.10.2012, 10:06
Der ist schon ausgebucht. Dann gibt es sicher bald eine Wiederholung?

Abt
29.10.2012, 10:08
Höre ich da ein Angebot, ein geeignetes Grundstück auszusuchen und genehmigen zu lassen? ;-)

Ja, könnten wir bei mir machen. Privatland.

Dominik
29.10.2012, 10:10
Wenn alles gut läuft ja. Es gibt dann aber nochmal einen offiziellen Thread. Der gegenwärtige Stammtisch ist im Grunde ein Pilotprojekt.

Abt
29.10.2012, 10:15
Ich will ja nicht zu denen gehören , die 30 Jahre etwas falsch gemacht haben und dass für Erfahrung halten.
Obwohl manches dafür spricht.

Oh, ist das wieder doppeldeutig

lina
29.10.2012, 10:22
@Alibotusch http://img229.imageshack.us/img229/3513/thumbsupl.gif ! :cool:


Edith sagt: Oh, einen Augenblick zu spät gepostet – aber irgendwie passt's auch ;-)

Abt
29.10.2012, 10:35
@Alibotusch http://img229.imageshack.us/img229/3513/thumbsupl.gif ! :cool:


Edith sagt: Oh, einen Augenblick zu spät gepostet – aber irgendwie passt's auch ;-)

den dreifach-doppeldeutigen hab ich jetzt nicht im Kasten.
Der Spruch stammt auch nicht von mir sondern von :ignore:... -war es wohl.

Lodjur
29.10.2012, 15:22
Hi, ich bin das Bodenschutzthema mal etwas wissenschaftlich angegangen und habe vorhin ein paar Messungen gemacht. Dazu habe ich die schonmal gezeigten Iso Unterlagen benutzt.

Aussentemperatur 3-5 Grad C.

Aufbau 1 : Ein Thermoelement in den Spalt zwischen zwei nebeneinander liegende Stücke aus 2.5 cm dicken Kiefernbohlen gesteckt . Die Messspitze schaut 2 mm über die Bohlen raus. Messgerät, BEHA Hexagon 340 Unitest Multimeter. Messfühler, Temotec, kalibrierter Thermofühler,Toleranzklasse 1

Dann einen meiner Hobos, 30 cm hoch und 16 cm im D. mittig über die Messspitze
auf die Bohlen gestellt. Der Abstand des Feuerrostes beträgt 4 cm über dem Boden.
Abstand zum Fühler 3.8 cm. Den Hobo mit einem Grillkohle Anzünder gezündet und
dann insgesamt 8 Kiefernholzstücke von 15 x 4 cm auf einmal verbrannt.
Nach 10 Minutenim Vollbrand die Temperatur abgelesen = 176 Grad C!
Die Holzbohlen waren unter dem Hobo leicht angekohlt!

Aufbau 2: Alles gleich, aber den Hobo auf eine Isoplatte gestellt. Schicht von oben
nach unten 1 mm Alu, dicke Alufolie, 1 cm feste Steinwolle in Plattenform,
dicke Alufolie und 1 mm Alulochblech. An den Ecken der Platte Auflagen aus
3 mm Silikongummi. Die Platte steht also 3 mm über dem Boden und 1 mm
über dem Thermofühler. Nach 10 Minuten lag die gemessene Temperatur bei 18 Grad C!

Aufbau 3: Alles gleich, aber den Hobo auf die Platte aus 2.5 mm Edelstahl gestellt.
Höhe der Platte über dem Boden 6 cm, über dem Fühler 5.8 cm.
Nach 10 Minuten lag die gemessene Temperatur bei 4 Grad C!!
Gesamt Brenndauer war immer um die 20 Minuten.

Aus eigener Erfahrung kann ich sagen das Vaiante 1 dem Boden schwere
Schäden zufügt bis zum entzünden von unterirdisch weiterbrennender Glut in moorigen Böden.

Variante 2 schützt zuverlässig vor Brandschäden aber bei längerem benutzen
trocknet die Stelle darunter aus, Gras verdorrt. Stellt man die Platte auf Füsse,
egal was, Abstand zum Boden 4-5 cm passiert da nichts mehr. Also voller Schutz.

Variante 3, da passiert rein gar nix. Wie schon geschrieben bleibt unter der
Platte bei entsprechenden Aussentemperaturen sogar der Schnee liegen während drumherum
durch die Strahlungswärme alles taut.

Anderer Aufbau, ein neuer Hobo den ich gerade entdeckt habe. Etwas grösser als der Künzi,
auch voll zusammenklappbar aber mit mehr Features als der Künzi bei gleichem Preis.

(persönliche Meinung.. das beste was ich bisher an käuflichen Klapp/zerlege Hobos gesehen habe
mit sehr durchdachten Features)

Besonders gut, ein unter dem Feuerrost einschiebbares Ascheblech das verhindert das Glut
auf den Boden fallen kann und natürlich auch etwas die Strahlungswärme abschirmt.
Abstand des Rostes über dem Boden 4 cm, Ascheblech 1 cm.
8 Holzstücke von 10 cm x 2 cm verbrannt.
Messung nach 8 Minuten im Vollbrand ergab eine Temperatur von 40 Grad C.

neuer Aufbau, alles gleich, aber den Hobo in eine Relags Feuerschale gestellt.
Messung wieder nach 8 Minuten ergab eine Temperatur von 5 Grad C!
Das scheint mir also auch ein vollständiger Schutz zu sein.

Wie man sich denken kann steigen die Temperaturen bei sehr langem Brand
noch etwas an, aber bei den Varianten mit genug Abstand zum Boden und einer
guten Isoschicht zwischen Feuerrost und Boden passiert dann trotzdem nichts.
Kontrolliertes Feuer draussen ist absolut möglich wenn man es will.
Zum Nulltarif gibt es das aber nicht undman muss sich auch Gedanken um
Funkenflug machen. Schon das verfeuern von nur Laubholz reduziert das ganz erheblich.
Und natürlich auch die Grösse des Feuers.
Hier noch ein paar Bilder von den Messungen...

CU Bernd

blue0711
29.10.2012, 16:53
Super. Versuch macht halt kluch.

LihofDirk
29.10.2012, 16:59
Kannst Du zu dem "neuentdeckten Hobo" verlinken, oder einen Hersteller nennen?

Danke

changes
29.10.2012, 17:51
Irgendwie liest sich das sehr nach angelesenem Fachwissen.
Ist das nicht egal ob angelesen oder abgeschaut?
Hauptsache man weiß wie es geht (Theoretisch) und kann es in der Praxis auch noch anwenden.

Dunja

Lodjur
29.10.2012, 18:46
@LihofDirk
kein Problem.....bitte schön http://www.bushcraft-essentials.com

die Infos auf der Seite sind irgendwie zäh aber es gibt wohl so ein Filmchen von einem Outdoor blogger da wird es ganz gut gezeigt, wenn auch sehr langatmig. Aber es stimmt wirklich alles was gesagt wird. Das Ding ist sehr durchdacht, etwas grösser wie der Künzi und somit auch leistungsfähiger. Besserer Bodenschutz. Durch geschickte Laserung der Bleche soll sich da auch nix verziehen. Bis jetzt hat es das auch nicht. Es gibt die Möglichkeit in unterschiedlichen Höhen einen Spiritusbrenner ein zu setzen und die Streben/Topfauflagen funktionieren auch gut zum umsetzen des brennenden Ofens und zum ausleeren der Ascheschale ohne sich die Pfoten zu verbrennen. Ausserdem halten sie den zusammengeklappten Ofen fest zusammen. Die optionale Grillplatte ist "Geschmacksache" funktioniert aber wenn man darauf achtet das die Glut wirklich genug runter ist. Sonst wird es zu heiss. Die optionale Tasche ist für meinen Geschmack überteuert. Der mitgelieferte Aufbewahrungsbeutel hat geschätzt eine Lebensdauer von 1 Jahr :(. Der Preis ist aber im Vergleich zum Künzi gut.
Die Verarbeitung ist gut, keine scharfen Kanten. Da bin ich aus Amiland anderes gewohnt.
Lieferung war bei mir nach PayPal Zahlung am Tag nach der Bestellung.. Da konnte man nicht meckern.
CU Bernd

Klippenkuckkuck
31.10.2012, 19:32
Lina gerne.
Vielleicht kommt er ja mal nach Sachsen zu unserem Stammtisch.;-)

Ja, könnten wir bei mir machen. Privatland.
Schön, daß der Ali so optimistisch ist. Ich sehe bei uns allerdings wenig (um nicht zu sagen gar keine) Interessenten.

Karliene
31.10.2012, 19:36
..Und Zelten dürfte bei der Hanglage des Grundstücks nicht möglich sein.... Ich schließ mich KliKu an (wenn man das so offen zugeben darf :ignore:)

Abt
31.10.2012, 19:39
Dann lassen wir es eben. Und fertig.

Dominik
31.10.2012, 20:18
(wenn man das so offen zugeben darf )
Klar - warum auch nicht?

Bitte aber nun zurück zum Thema.

lina
03.11.2012, 12:25
@Kliku: Hm, ich bin etwas irritiert über diesem Ansatz, da er mögliche Interessenten an so einem workshop von vorneherein für nicht vorhanden erklärt und damit ausschließt? Am aktuellen workshop nehmen ja z.B. auch Leute teil, die nicht in der näheren Umgebung wohnen?



Die Idee, aus der Unterlage ein Sammelbehältnis für benötigtes Brennmaterial bauen zu können, finde ich prima. Eventuell könnte man das Teil noch dahingehend weiter entwickeln, dass sich damit auch Wasser transportieren lässt und hätte damit einen Mehrfachnutzen.

Oder man geht nicht von einer Plane aus, sondern umgekehrt von etwas wie einer Ortlieb Faltschüssel/StS-Knüllschüssel/Orikaso Faltgeschirr, also ein Gefäß, das sich bei Bedarg in eine Plane verwandeln lässt?

Klippenkuckkuck
03.11.2012, 12:38
@Kliku: Hm, ich bin etwas irritiert über diesem Ansatz, da er mögliche Interessenten an so einem workshop von vorneherein für nicht vorhanden erklärt und damit ausschließt? Am aktuellen workshop nehmen ja z.B. auch Leute teil, die nicht in der näheren Umgebung wohnen?

Lina, ich schrieb "bei uns" und ich war mit dem Stammtisch letztes WE unterwegs und LNT war durchaus ein Thema.



Die Idee, aus der Unterlage ein Sammelbehältnis für benötigtes Brennmaterial bauen zu können, finde ich prima. Eventuell könnte man das Teil noch dahingehend weiter entwickeln, dass sich damit auch Wasser transportieren lässt und hätte damit einen Mehrfachnutzen.

Oder man geht nicht von einer Plane aus, sondern umgekehrt von etwas wie einer Ortlieb Faltschüssel/StS-Knüllschüssel/Orikaso Faltgeschirr, also ein Gefäß, das sich bei Bedarg in eine Plane verwandeln lässt?

Martin Zwosta schreibt von einem Durchmesser von 70cm, ein Stück Plane ist dann wohl besser. Es geht ja darum das Erdreich wieder abzutragen bzw. zu verteilen.

Goettergatte
03.11.2012, 13:02
Mehr als 70 cm fänd ich noch besser, der Hügel wird weniger steil, oder hat mehr Fläche,
somit ist die Gefahr des herabrollens des Brandgutes geringer.

Ist die Plane mit einem Tunnelzug oder Ringschnürung versehen, kann sie auch als Beutel dienen, zum Transport des Schütt und Brenngutes, später auch für Abfall oder unverbranntes material.

lina
03.11.2012, 13:10
Lina, ich schrieb "bei uns" und ich war mit dem Stammtisch letztes WE unterwegs und LNT war durchaus ein Thema.

Die Stammtische sind einfach eine Idee für einen Ausgangspunkt, weil dort sowieso sich schon viele Foristen treffen, also schon eine Planungs-Infrastruktur vorhanden ist, die für eine workshop-Organisation eine unkomplizierte Grundlage bieten kann, sich zum Thema LNT auch mal in einem möglicherweise erweiterten, größeren Kreis auszutauschen.




Martin Zwosta schreibt von einem Durchmesser von 70cm, ein Stück Plane ist dann wohl besser. Es geht ja darum das Erdreich wieder abzutragen bzw. zu verteilen.

Schon klar, aber Zusatznutzen sind nie verkehrt, oder? Es handelt sich dann eben um eine neues Produkt, ähnlich wie das erwähnte Faltgeschirr, das ja auch Möglichkeiten bietet, von Flachware zu einem Gefäß zu werden.

Wie Göga gleichzeitig auch schon tippte, könnte man die Plane z.B. mit Hilfe von Schlaufen oder einem Ringsum-Durchzugtunnel und etwas Schnur zu einem Beutel umfunktionieren. Je nach Sperrigkeit oder sonstigen Eigenschaften des Materials kann man damit evtl. noch anderes Nützliches damit anfangen.

Fletcher
03.11.2012, 16:39
Ich könnte mir vorstellen, das einige Rucksackregenhüllen dafür geeignet wären, auf links gedreht.
Das Feuer hätte dann wohl eher ne ovale Form, sollte bei den größeren Hüllen aber egal sein.
Ich weiß nur nicht, wie transportstabil das Ganze wäre, aber Wasser hab ich in meiner Hülle schon einige Liter transportieren können, Sand oder Erde sollte also auch gehen.

Dominik
19.07.2013, 13:03
Zur Erinnerung, da im (geschlossenen) Nachbarthread über Spurenlose Feuer gestritten wurde. Hier sind einige Beispiele zu finden. Weitere Techniken sind willkommen!

LinetteBernard
03.10.2013, 13:36
Zur Erinnerung, da im (geschlossenen) Nachbarthread über Spurenlose Feuer gestritten wurde. Hier sind einige Beispiele zu finden. Weitere Techniken sind willkommen!

Feuerschale
/thread

Hobbyholzmann
18.01.2015, 10:04
Ich bin hier mal wieder drüber gestolpert...

Ich nutze draußen ja sehr viel den Firepot120 (der wohl meistignorierte Kocher des Forums...). Weil es mich selbst interessierte habe ich den Kocher auf ein Holzbrett gestellt und zwischen Kocher und Brett die Temperatur gemessen. Die Spitzentemperatur errichte nach etwa einer guten halben Stunde ca. 100°. Mehr aber nicht. Sobald Asche in den unteren Auffängbehälter gerieselt war, ging die Temperatur deutlich zurück. Durch die spezielle Konstruktion schlagen aus dem Firepot unten (im Gegensatz zu manchem Hobo) keine Flammen. Durch den Kamineffekt geht nach unten relativ wenig Hitze verloren.

Übrig bleibt im Regelfall nur feine Asche. Wenn es mir nicht auf etwas Gewicht ankommt, befeuere ich ihn auch mal mit einzelnen Grillkohlebriketts. Hält ewig und es bleibt fast nichts übrig.

Abt
18.03.2015, 00:50
Zur Erinnerung, da im (geschlossenen) Nachbarthread über Spurenlose Feuer gestritten wurde. Hier sind einige Beispiele zu finden. Weitere Techniken sind willkommen!

Dominik,- hattest übrigens Recht. Es gibt gewollte Buschbrände zur Biotoperhaltung, bei der der Schaden minimal ist.

http://www.amazon.de/Landschaft-neuer-Bestimmung-Russische-Truppen%C3%BCbungspl%C3%A4tze/dp/3933603110/ref=sr_1_fkmr0_1?s=books&ie=UTF8&qid=1426665351&sr=1-1-fkmr0&keywords=Landschaft+mit+neuer+Bestimmung

http://www.amazon.de/Handbuch-Offenlandmanagement-Ehemaliger-Befindlicher-Truppen%C3%BCbungspl%C3%A4tze/dp/3642622186/ref=sr_1_fkmr0_2?s=books&ie=UTF8&qid=1426665630&sr=1-2-fkmr0&keywords=Kenneth+anders+handbuch+offenland

grashoper
25.05.2015, 21:02
Ich kann den Sand nur befürworten, das hilft am besten.