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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Kocher Setup für Snow Peak 600 Tasse



Fisherman
04.08.2012, 12:23
Möchte an dieser Stelle mal mein Setup für eine Snow Peak 600 Tasse vorstellen.

Kocherstand ...44gKocher ...........7gDeckel ..........12g________________Gesamt .........63g

Der Kocherstand (Windschutz) ist aus 0,8mm dicken Alublech. Abstand Kocher zum Topf beträgt 2cm.

Der Kocher ist aus "Effect" Dosen - habe mit vielen unterschiedlichen Dosen experimentiert, Red Bull,Cola, usw., "Effect" hat sich als beste Dose erwiesen. Es sind 24 Jets mit einem jeweiligen Durchmesser von 0,5mm. die Mittellochbohrung hat einen Durchmesser von 2,3mm.

Der Deckel ist aus dem Boden einer großen Cappucinodose.


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Ein gleiches Setup habe ich auch passgenau für die Snow Peak 450 Tasse konstruiert...

PWD
04.08.2012, 13:36
Schöne Arbeit - gefällt mir gut.

grosserbruellaff
20.08.2012, 15:40
Hallo,

erstmal Lob für die Arbeit, UL muss ja nicht immer auf die Spitze getrieben werden, das Auge kocht ja schließlich auch mit.:D

Zum Kocher hätte ich aber noch eine Frage: Warum ein geschlossener / pressurized / penny - Dosenkocher? Für das Setup würden sich auch andere Modelle eignen, bei denen der Spiritus leichter ein- und zurückgefüllt werden kann. Nur wegen des Basteltriebs oder wegen des leichteren Aufbaus / Abstimmung/...?

Danke schonmal für die Antwort. Hoffe ich bin nicht zu spät dran ;-)

Tie_Fish
20.08.2012, 17:10
Schönes Ding! Welches Alu hast du verwendet und würdest du darin auch ein Holzfeuerchen anzünden? Ansonsten wäre das gewichtsmäßig für mich kein Vorteil gegenüber Jet-Kocher und Alufolie als Windschutz rundrum (10g zusammen). Als kleiner Hobo wäre das Ding klasse!

berlinbyebye
20.08.2012, 17:44
Gefällt mir auch äußerst gut.
Leider bin ich nicht so der Handwerkstyp, leider. Traktiere höchstens mal ´ne Brotdose mit einem Dosenöffner bis ein Wegwerfhobo daraus geworden ist (die aber funktionnieren!).
Würde aber doch gerne mal wissen mit was für einem Werkzeug die gezeigten Formen gemacht wurden?

Fisherman
22.08.2012, 22:06
Hallo,

erstmal Lob für die Arbeit, UL muss ja nicht immer auf die Spitze getrieben werden, das Auge kocht ja schließlich auch mit.:D

Zum Kocher hätte ich aber noch eine Frage: Warum ein geschlossener / pressurized / penny - Dosenkocher? Für das Setup würden sich auch andere Modelle eignen, bei denen der Spiritus leichter ein- und zurückgefüllt werden kann. Nur wegen des Basteltriebs oder wegen des leichteren Aufbaus / Abstimmung/...?

Danke schonmal für die Antwort. Hoffe ich bin nicht zu spät dran ;-)


Ein Penny Stove ist bei der kleinen Grundfläche der Tasse das Effektivste, da sich die Flammen auf die Mitte konzentrieren. Andere Bauformen wie cat stove o.Ä., sind wegen der seitlich abstrahlenden Flammen in diesem Fall eher ungünstig, es geht viel Energie verloren.

Penny stoves bringen an sich schon mehr Leistung als andere Bauformen.

Das mit dem Zurückfüllen des Spiritus in die Brennstofflasche ist für mich persönlich kein Thema - ich sehe den Gebrauch mit ein bisschen Planung verbunden. Eine Volle Kocherfüllung reicht mir um 2 Tassen Wasser zum Kochen zu bringen - Eine für eine Tütenmahlzeit eine weitere für ein Heißgetränk - Ich muß also nichts zurückfüllen.

Suslik
22.08.2012, 22:12
Klasse gemacht - dickes Lob !

das erste mal, seit vielen Jahren, wo ich mich ärgere, eine Double Wall Tasse zu haben ;-)

der Deckel :o

Fisherman
22.08.2012, 22:22
Schönes Ding! Welches Alu hast du verwendet und würdest du darin auch ein Holzfeuerchen anzünden? Ansonsten wäre das gewichtsmäßig für mich kein Vorteil gegenüber Jet-Kocher und Alufolie als Windschutz rundrum (10g zusammen). Als kleiner Hobo wäre das Ding klasse!

Naja, gewichtsbezogen besteht ein indirekter Vorteil. Sideburner, cat stoves o.Ä. strahlen die Flammen ja seitlich ab, was bei der kleinen Grundfläche der Tasse suboptimal ist. Man braucht also einen Mehrverbrauch an Sprit, also auch mehr Gewicht.

Ich war lange Zeit leichter unterwegs, ähnlich wie von Dir beschrieben - der Dosenkocher 7g, ein kleiner klappbarer Dreibein 12g , Alufolienwindschutz ~3g und ein Aludeckel ~2g.
Der Vorteil dieses Systems ist für mich das Handling. Wenn ich den ganzen Tag oder mehrere Tage auf Tour erschöpft Lager beziehe, stell ich das Ding einfach auf ohne mir Gedanken über Untergrund o.Ä. machen zu müssen und es steht einfach stabil, ohne Gefummel.
Ein einfacher Aluwindschutz oder Deckel fliegt da schon mal weg...
Man muß vielleicht noch sagen, ich bin hauptsächlich in den Alpen mit Lagerplätzen in Gipfelnähe unterwegs.

Für einen Hobo könnte ich mir Vorstellen noch eine Stufe drauf zu setzen - eine mit Öffnung um Brennstoff nach zu legen. Es wäre dann auch multifunktional.

Das Material ist normales Alu aus dem Baumarkt mit einem Reinheitsgrad von 99%. Also keine Magnesium Beimengung und kann somit nicht verbrennen.

Fisherman
22.08.2012, 22:34
Gefällt mir auch äußerst gut.
Leider bin ich nicht so der Handwerkstyp, leider. Traktiere höchstens mal ´ne Brotdose mit einem Dosenöffner bis ein Wegwerfhobo daraus geworden ist (die aber funktionnieren!).
Würde aber doch gerne mal wissen mit was für einem Werkzeug die gezeigten Formen gemacht wurden?

Das waren eigentlich alles "haushaltsübliche" Werkzeuge:

Feilen, Metallsäge, Cuttermesser, Stufenbohrer,Schleifpapier, Schleifvlies, div. Bohrer, ...

Aber soll ich die wirklich alle aufzählen? ;-)

DocBrown
23.08.2012, 18:07
sehr schöne arbeit, respekt.

@suslik:
war auch mein erster gedanke.... :)
aber nachdem ich mich und meine morgendliche bewegungslegasthenie und meine unbekümmertheit kenne, werd ich niiieee wieder zurückwechseln... soll ja keiner sagen man würd aus fehlern nix lernen.... hüstel... ;-)