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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : rucksack so ul wie möglich bei 10kg basisgewicht ohne verbrauch



robinmiro
18.05.2012, 12:55
liebes forum,

ich bin gerade dabei, mein basisgewicht zu reduzieren und bin für eine durchschnittliche (frühling/sommer/herbst)tour mit temperaturen von -5 bis +40 bei einem basisgewicht von ca. 11kg angekommen (weniger wird es einfach nicht :roll:). davon wiegt der rucksack selbst mit regenhülle allerdings 2500g. da mir sonst nichts mehr einfällt zur gewichtsreduzierung wäre jetzt der rucksack dran.

ich suche also einen möglichst leichten, aber bequemen rückenfreundlichen rucksack unter 1kg mit tragsystem, mit dem ich eine last von ca. 16-17kg (9-10kg basis + ca. 7 kg verbrauch) tragen kann. volumen min 60l. streckenweise wird das verbrauchsgewicht nicht so hoch sein, aber regelmäßig eben schon, z.b. wenn viel wasser geschleppt werden muss.

ich hatte jetzt diese beiden ins auge gefasst und freue mich über eure kommentare:

http://www.klattermusen.se/produkt.php?lang=DE&curr=EUR&id=195&modell=Unisex&produktGrupp=Skal&produktKategori=Ryggs%E4ck

http://www.trekking-lite-store.com/trekkingshop/Rucksaecke/UeLA-AirX-Ultraleicht-Rucksack::442.html

wichtig ist mir (relative) robustheit und guter tragekomfort. schonklar, dass ul-ausrüstung nicht superrobust sein kann, aber mir wäre eine lange lebensdauer schon wichtig. klättermusen fand ich eigentlich immer ganz gut (wenn die sachen ermäßigt zu kriegen waren, die preise sind ja schon ganz schön happig...), weil ich das nachhaltigkeitskonzept wenigstens in ansätzen ok finde.
freue mich auch über andere vorschläge.

danke schon mal!

rob

gearfreak
18.05.2012, 13:06
Ich bin mit meinem Osprey Exos 58 sehr zufrieden.

Trage zwar meistens höchstens 16kg, aber zu Trainingszwecken auch schon mal 19-20kg (wie z.B. gestern einen Sack Hundefutter :bg:)
Da der Rücken stabil ist muß man sich keine Gedanken um die Packtechnik machen, was bei vielen UL-Rucksäcken nötig ist.

Outdoorfetischist
18.05.2012, 14:03
Ich würde dir empfehlen, erst einen Rucksack zu kaufen, wenn deine Gewichtsabspeckkur vorbei ist. Denn bei 11kg Basisgewicht ist - falls es keine extreme Tour ist - noch einiges drin.

Bei insgesamt 15-17kg Gewicht würd ich sowas wie den Deuter ACT Lite 50+10 empfehlen. Eine leichtere Alternative dazu ist vielleicht der Lightwave Ultrahike.

Alexa
18.05.2012, 14:13
11 kg Basisgewicht ist immer noch ganz schön viel ...
Wieviel wiegen denn Zelt, Matte und Schlafsack bei dir?

Wobei natürlich leichterer Rucksack immer eine gute Sache ist :D

Ich bin jetzt nicht so der Experte, aber ich beschäftige mich gerade damit, mir überhaupt eine Ausrüstung zu zulegen. Ich kaufe allerdings nicht einfach so immer mal wieder ein Teil, weil ich schon als ich mal bei Globetrotter gucken war, gemerkt hab, daß der ganze Krempel hinterher sonst 20 kg wiegt und das krieg ich dann nicht mehr geschleppt.
Also mache ich mir jetzt erstmal eine Liste der benötigten Dinge und rechne das Gewicht zusammen, vergleiche unterschiedliche Varianten usw.
Dabei hab ich schnell gemerkt, daß ich zum einen durchs Weglassen von Kram, aber genauso durchs konsequente Auswählen möglichst leichter Teile das Gewicht niedrig halten kann. Da spielen 100 g pro Teil mehr oder weniger echt eine Riesenrolle, weil sich das ja bei mehreren Teilen schnell summiert zu Kilos.
Momentan bewegt sich das Basisgewicht so bei 6 bis 7 kg. Werd mir jetzt aber doch erstmal noch das Trekking Ultraleicht Buch holen, bevor ich die Sachen kaufe.
Das war jetzt zur Erläuterung etwas länger ausgeholt, warum ich mich über die 11 kg wundere. Bitte nicht als Belehrung oder Angriff oder so verstehen :D
Auch ist mir klar, daß bei dir vielleicht noch spezielle Ausrüstungsteile zum Klettern oder so dabei sein könnten, sowas hab ich nicht.

Um zum Rucksack Thema zurückzukehren, nach ausführlichen Rucksackanproben werde ich mir jetzt wohl den Gossamer Gear G4 Backpack holen, der wiegt nicht mal 500 g.
Richtig gepackt soll er bis 14 kg tragbar sein, die Sache hätte also noch etwas Reserve.
Die von dir genannten Rucksäcke hab ich noch nie live gesehen.

iwoasnix
18.05.2012, 14:21
Regenhülle kannst schon mal daheim lassen, hält eh nicht dicht.

robinmiro
18.05.2012, 14:43
hm, ich fand das alles schon ganz schön optimiert und leicht... hier die packliste...

big four:
schlafsack wm apache 900
isomatte TAR NeoAir Xlite 380
isomatte EVA 0,5cm 220
rucksack deuter air contact 50+10 + regenhülle 2.350
zelt vaude hogan ul xp 1.700

gewicht big four: 5.550

kleidung:
t-shirt (schlafen) IB 150 140
shirt IB tank 130
boxer 2 x IB Boxer + 1 x silkbody 180
hardshell jacke golite malpais trinity 200
hardshell hose Bergans Super Lett 270
power strech hoody mountain hardwear desna jacket 380
primaloftpulli patagonia nano puff 250
weste IB quantum vest 300
shirt langarm silkbody 210
buff buff 060
handschuhe noname 150
lange uhose ortovox 185 180
socken smartwool 080
barfußschuhe vivobarefoot ultra 200

Gewicht Klamotten 2.730

sonstiges:
handtuch groß MSR - Packtowl Ultralite XL 100
handtuch klein MSR - Packtowl original m 040
foto Canon Power Shot SX200 IS 400
sonnenbrille julbo instinct 120
hygiene 490
1.hilfe 250
werkzeug 100
stirnlampe black diamond spot 090
trinksystem source widepack 3l 190
trinkflasche 1l plastik 080
plastikbecher + löffel 060
handy + ladegerät 120
karten etc. 300
buch 200
schreibheft + kulli 040

gewicht sonstiges: 2.480

rucksack basisgewicht gesamt: 10.860


am körper:
socken smartwool 90
shirt IB tank 120
abzipphose fjällräven karl 420
schuhe Hanwag Yukon 1.700
boxer IB Boxer 60
wanderstöcke leki makalu 520
messer opinel 7 40

robinmiro
18.05.2012, 14:46
Regenhülle kannst schon mal daheim lassen, hält eh nicht dicht.

also optimal fand ich das auch nicht mit der regnhülle, hatte aber das gefühl, dass sich ohne der rucksack noch mehr mit wasser vollsaugt und schwerer wird (ne mülltüte als liner habe ich eh innen). vielleicht ist das mit dem vollsaugen aber auch nicht relevant?

Robiwahn
18.05.2012, 14:54
Ohne UL-Fan zu sein, behaupte ich, das deine Packliste bzw. deine Touranforderungen einfach zu breit sind. U-Hose, warme Weste, Handschuhe und den Apache brauchst du vielleicht bei -5, aber nicht bei +40

Du solltest also vielleicht ne Packliste für kalt und eine für warm machen (vielleicht noch eine für mittelwarm, weils so viel Spaß macht ;-) ), aber mit einer Packliste alle Temp.bereiche abzudecken ist m.M. nach garantiert nicht zielführend.

speziell noch:
2 Handtücher ? 1 reicht, Waschlappenersatz sind deine Hände
Barefootschuhe + Bergstiefel ? entweder richtig barfuss oder richtige Schuhe
ne 1,5l PET-MineralH2OFlasche wiegt 33gr, 3x33gr macht 100 statt deine Flaschen+Trinksystem-Kombi mit 270gr
mach die Mülltüte außenrum
Handyladegerät weglassen, handy tagsüber ausschalten, abends nur für die Pos.meldung an Freunde/Familie einschalten, dann sollte der akku 2 Wochen halten


Grüße, Robert

robinmiro
18.05.2012, 15:17
ok, +40 ist quatsch... ich meinte eher eine bandbreite von nachtfrost in den bergen im august und tagsüber knapp 30 grad. das ist allerdings eher standard auf den touren, die ich mache - kann in nordschweden vorkommen und in den pyrenäen alle mal. deswegen brauche ich sowohl die lange u-hose als auch den schlafsack eigentlich bei jeder tour.

trinksystem finde ich super, trinken während des laufens möchte ich nicht mehr missen und auch nicht die möglichkeit eng am körper 3 liter wasser zu tragen für touren, bei denen ich viel wasser mitschleppen muss.
an der flasche hänge ich nicht (edit: sehr schöne formulierung ;-)), die kann also erstmal raus. allerdings müssen eh so 1,5l pet-flaschen mit, wenn ich für 2 tage wasserbehälter brauche.

die barfussschuhe finde ich suuuper, brauche sie zum waten und vorm zelt und im zug und zum schwimmen an felsstränden und und und... bis auf das waten vielleicht alles luxus, aber zum waten brauch ich sie eben sowieso.

mit der weste hast du recht--- das weiß ich schon, dass die quatsch ist. ich mag die halt sooo gerne und hab sie ständig an, auch in pausen bei relativ warmem wetter. hm, aber ich sehe schon die redundanz.... das überlege ich mir wohl nochmal.

die handschuh-kombi würde ich auf 40g reduzieren, wenn dauerregen nicht so wahrscheinlich ist. 110 wiegen eben die überhandschuhe.

die mülltüte außenrum? und im rucksack dann nur das zeug einfach so, oder nochmal in tüten/packsäcken? ganz ohne erscheint mir sehr chaotisch. ist es dann nicht besser, außen doch eine regenhülle zu haben, als eine mülltüte?

danke für die kommentare! das ist ganz cool da nochmal verschiedene tipps zu hören!

Alexa
18.05.2012, 15:23
hm, deine Liste sieht basierend auf meiner bescheidenen Erfahrung echt ganz gut aus :)

Als Zelt will ich das Vaude Power Lizard nehmen, wiegt 1060 g.
Vom Sea To Summit Specialist mit 660 g wurde mir für Nordskandinavien eher abgeraten :)
Neo Air XLite will ich auch nehmen. Extramatte eher nicht mehr, die NeoAir wird schon kein Loch kriegen. Falls mich noch doch große Angst vor einem Loch in der NeoAir packt, würde ich eine Meru Alumatte mitnehmen, die wiegt 140 g, ist aber vorerst nicht geplant.
Welcher Schlafsack überlege ich noch, aber Ziel ist höchstens 1 kg und das dürfte auch machbar sein. Ich hatte auch mal einen schwereren Schlafsack angepeilt, Meru Lets Move Cotton, dann aber beschlossen, daß das Quatsch ist. Dann lieber noch ein Baumwoll-Inlett mitnehmen (ich schlaf nämlich gerne in Baumwolle), selbst wenn ich da ein schweres nehme, wiegt es insgesamt letztlich weniger als der Meru Schlafsack. Und Inlett ist glaube ich echt sinnvoll, sonst ist der Schlafsack ja gleich speckig und stinkig - gerade bei so teueren Teilen von Western Mountaineering nicht so prickelnd.
Zelt, Schlafsack und Matte hätte ich dann bei 3 kg (ohne Alumatte). Von Zeltunterlage bin ich doch erstmal wieder weg, in meinem Zelt-Thread hatte ich ja geschrieben, daß die mitsoll, aber will ich jetzt doch nicht mehr mitnehmen.
Rucksack ja 450 g. Regenhülle aus Cuben, wiegt 31 g. Notfalls bastel ich die auch selbst aus Cuben.

Klamotte ist bei mir noch in der Planung (hab dazu ja grad noch einen Thread aktiv), bisher bewegt es sich so bei 1,5 oder 2 kg im Rucksack (insgesamt natürlich mehr). Aber da will ich noch gucken, ob nicht weniger geht. Rechengrundlage erstmal 1,75 kg.

Bei der Küche habe ich mich für radikale Reduzierung entschieden, leichtester Topf + Deckel, den ich finde, Löffel, Playtypus Flasche (30 g), Mini-Spülschwamm und fertig. Dann noch superleichten Gasbrenner und superleichten Windschutz. Klar, muss ich vorsichtig mit umgehen, aber das nehme ich in Kauf.
Sollte unter 400 g bleiben (ich hab die Teile ja noch nicht selber nachgewogen).

Sind dann 5650 g.
Fehlt noch Körperpflege, erste Hilfe und Zeug wie Karten etc.
Buch nehm ich nicht mit. Fotoapparat nur ganz leichte kleine Knipse.
Handtuch nur 1 Stück, muss man halt mit auskommen :)

robinmiro
18.05.2012, 15:38
ach ja, der kocher ist noch gar nicht drauf, weil den meine begleitung getragen hat (ich dafür das zelt für 2).
ich habe auch noch keinen eigenen und werde mich da noch in anderen threads schlau machen. mist, dann sind es für die solotour nochmal ein paar gramm mehr.

beim Gossamer Gear G4 Backpack hätte ich sorge, dass er die touren mit viel wassertransport nicht macht. ich denke, dass ein rucksack für meine anforderungen 18kg packen sollte, damit wasser für zwei tage transportiert werden kann. drunter wird es dann zu oft knapp (klar, das gilt nicht fürs fjäll, wos überall wasser gibt).

cast
18.05.2012, 15:38
Als Zelt will ich das Vaude Power Lizard nehmen, wiegt 1060 g.

Viel Spaß, wenns viel regnet. Es gibt Zeiten da bleibt man besser einen Tag im Zelt. Stell ich mir lustig vor in dem Ding.

Alexa
18.05.2012, 15:46
Viel Spaß, wenns viel regnet. Es gibt Zeiten da bleibt man besser einen Tag im Zelt. Stell ich mir lustig vor in dem Ding.

Meinst du jetzt, weil es reinregnet oder weil zu wenig Platz im Zelt ist?
Zu wenig Platz hätte ich nicht, geht gerade noch so :)

robinmiro
18.05.2012, 15:48
tja das mit dem zelt ist so eine sache, das power lizard erschien mir auch zu fragil, ist wohl aber geschmacksache. ich liebe mein hogan ul xp, auch mit dem nachteil 'innenzelt-zuerst'

Robiwahn
18.05.2012, 15:49
... deswegen brauche ich sowohl die lange u-hose als auch den schlafsack eigentlich bei jeder tour.
gut, du musst deine touren und v.a. dein Kälteempfinden kennen, ich zieh ne lange Uhose erst bei gesichert zu erwartenden ca. -5 nachts in nem alten ME Glacier 750 an, der apache sollte da doch noch wärmer sein. Tagsüber ist die Uhose im Winter nat. dabei, aber sonst nie


trinksystem finde ich super... entweder komfort oder UL bzw. wenn Komfort, dann durch UL


die barfussschuhe finde ich suuuper... s. oben


die handschuh-kombi würde ich auf 40g reduzieren...steck deine Hände in die Hosen oder Jackentaschen, wenn es schifft und du kalte Hände hast, dann brauchst du gar keine Handschuhe oder nur die dünnen. Training zum "Akzeptieren" von kalten Händen ist Radfahren ohne Handschuhe, auch bzw. gerade im Winter


die mülltüte außenrum? ... erscheint mir sehr chaotisch...entweder Chaos oder UL, wobei Chaos rel. ist, da der Rucksack ja vollgestopft ist und das Zeugs nicht alles lose rumfliegt, sondern an seinem Platz bleibt, ich hab nur fürs Essen nen extra Sack, der Rest ist einzeln

Alexa
18.05.2012, 15:53
ach ja, der kocher ist noch gar nicht drauf, weil den meine begleitung getragen hat (ich dafür das zelt für 2).
ich habe auch noch keinen eigenen und werde mich da noch in anderen threads schlau machen. mist, dann sind es für die solotour nochmal ein paar gramm mehr.

beim Gossamer Gear G4 Backpack hätte ich sorge, dass er die touren mit viel wassertransport nicht macht. ich denke, dass ein rucksack für meine anforderungen 18kg packen sollte, damit wasser für zwei tage transportiert werden kann. drunter wird es dann zu oft knapp (klar, das gilt nicht fürs fjäll, wos überall wasser gibt).

Für 18 kg würde ich den Rucksack auch nicht nehmen, das hat glaube ich kein Sinn.

robinmiro
18.05.2012, 15:55
@robiwahn: würdest du barfuß waten? leichtere watschuhe als 200g habe ich noch nicht gefunden...

Alexa
18.05.2012, 15:56
tja das mit dem zelt ist so eine sache, das power lizard erschien mir auch zu fragil, ist wohl aber geschmacksache. ich liebe mein hogan ul xp, auch mit dem nachteil 'innenzelt-zuerst'

Naja, bißl vorsichtig sollte man sein mit dem Power Lizard :)
Aber ich riskiere es einfach mal.

Ich werd mich auch nicht gleich in tiefe Wildnis begeben, sondern erstmal den Kungsleden ein Stück gehen, da sehe ich dann ja auch ob das Zelt paßt. Für den Supernotfall gibt's da ja Hütten.

Becks
18.05.2012, 16:00
Raus:

t-shirt (schlafen) IB 150 140 / shirt IB tank 130 -> mehr als 2 Tshirts braucht es nicht
boxer 2 x IB Boxer + 1 x silkbody 180 -> gilt auch für Unterhosen
barfußschuhe vivobarefoot ultra 200 -> unnötig

sonstiges:
handtuch groß MSR - Packtowl Ultralite XL 100 -> raus
handtuch klein MSR - Packtowl original m 040 -> raus
hygiene 490 -> Zahnbürste, kleine Tube Zahnpasta, kleine Tube Duschgel, mehr braucht es nicht.

Alex

Robiwahn
18.05.2012, 16:03
@robiwahn: würdest du barfuß waten? leichtere watschuhe als 200g habe ich noch nicht gefunden...

Kommt drauf an, wo ? Wenn du die Bäche/Flüsse kennst und über die zu erwartende Steinbeschaffenheit Bescheid weißt (schon schön rundgeschmirgelt oder eher noch felsrauh-scharf) je nachdem richtig barfuß, aber hier ist deine Tourplanungsbeschreibung wieder zu allgemein.

vorm Zelt, beim Baden etc. bin ich bisher mit barfuß problemlos hingekommen, im Zug/Flieger leichte schuhe ist natürlich schön, aber man kann die Hanwags auch einfach ausziehen

Alexa
18.05.2012, 16:05
Jetzt haben ja schon mehrere gesagt, daß er die Barfußschuhe nicht braucht.
Aber dann hätte er ja außer den Trekkingstiefeln gar keinen anderen Schuh mehr, also auch nichts zum Waten oder für abends am Zelt.
Reicht das denn?
Ich dachte, man bräuchte zusätzlich zum Trekkingstiefel noch einen irgendwie gearteten Watschuh?

cast
18.05.2012, 16:05
Zu wenig Platz hätte ich nicht, geht gerade noch so

Das Ding hat in der Mitte eine Höhe von 1,05 m. IN DER MITTE. ansonsten deutlich drunter, man muss schon gelenkig sein um sich da drin umzuziehen.
Auch wird das sicher lustig wenn es stürmt und regnet, du baust das Ding auf, steckst selbst in Hardshell und Regenhose und willst die jetzt innen los werden, ohne daß alles nass wird.

Aber "do what your heart tells you" :bg:

Robiwahn
18.05.2012, 16:06
ach ja, der kocher ist noch gar nicht drauf, weil den meine begleitung getragen hat (ich dafür das zelt für 2).
ich habe auch noch keinen eigenen und werde mich da noch in anderen threads schlau machen. mist, dann sind es für die solotour nochmal ein paar gramm mehr...

plus kochset ;-)

cast
18.05.2012, 16:07
Ich dachte, man bräuchte zusätzlich zum Trekkingstiefel noch einen irgendwie gearteten Watschuh?

Barfuß waten ist fahrlässig.

Wer so etwas empfielt , :grrr::motz: . Naja die Forennetiquette.

Robiwahn
18.05.2012, 16:11
Jetzt haben ja schon mehrere gesagt, daß er die Barfußschuhe nicht braucht.
Aber dann hätte er ja außer den Trekkingstiefeln gar keinen anderen Schuh mehr, also auch nichts zum Waten oder für abends am Zelt.
Reicht das denn?
Ich dachte, man bräuchte zusätzlich zum Trekkingstiefel noch einen irgendwie gearteten Watschuh?

Entweder Komfort oder UL. Watschuh in Abh. von den Bächen/Flüssen, wie oben geschrieben

wozu braucht man im Zelt nen Schuh ? Ich hab zwar manchmal Schlappis oder Crocs mit ca. 300-400gr dabei, aber ich will ja nicht UL unterwegs sein. Ansonsten hatte ich früher immer meine Schuhe im Vorzelt stehen und bin dann reingeschlüpft, wenn ich raus wollte.

Robiwahn
18.05.2012, 16:11
Barfuß waten ist fahrlässig.

Wer so etwas empfielt....

Wieso ? Genauere Erläuterungen bitte !

Alexa
18.05.2012, 16:13
Barfuß waten ist fahrlässig.

Wer so etwas empfielt , :grrr::motz: . Naja die Forennetiquette.

Ich fand's ja auch seltsam ohne Watschuh. Außerdem kann man den Zweitschuh ja auch mal so anziehen, wenn man Blasen hat.


Das Ding hat in der Mitte eine Höhe von 1,05 m. IN DER MITTE. ansonsten deutlich drunter, man muss schon gelenkig sein um sich da drin umzuziehen.
Auch wird das sicher lustig wenn es stürmt und regnet, du baust das Ding auf, steckst selbst in Hardshell und Regenhose und willst die jetzt innen los werden, ohne daß alles nass wird.

Aber "do what your heart tells you"

Höher als 1,05 m ist das Hogan Ultralight XP 2P aber auch nicht, hab ich grad nachgeschaut. Nur um 10 cm breiter ist es.

Wie groß meinst du denn sollte ein Zelt sinnvollerweise sein?
Denn bequem umziehen und so geht doch eh nur in Riesendingern, die dann aber viel zu schwer sind.
Aber guter Aspekt mit der nassen Hardshell und Regenhose ... das braucht einen guten Plan :bg:

robinmiro
18.05.2012, 16:26
leute, die diskussion ist sehr spannend und die tipps zur gewichtreduktion hilfreich und sicher nötig... und wenn ihr auch was zum (ul)-rucksack-kauf sagen würdet... noch besser...;-)
oder ist das totaler quatsch bei meinen anfoderungen? nochmal: wenn genug wasser da ist, wird das gepäck 13-14kg nicht überschreiten. aber der rucksack soll für wasserarme gegenden eben bis 18kg packen. macht es da sinn, auf ein leichteres modell umzusteigen?

cast
18.05.2012, 16:33
Wie groß meinst du denn sollte ein Zelt sinnvollerweise sein?

Tja was ist sinnvoll. So groß das man auch bequem mal zwei Tage drin aushält. Aber wie groß ich mein zelt nehme ist was anderes, das nennt sich dann Luxus. Deswegen wiegt es komplett 2,5 Kilo, aber man kann auch drin stehen.

Also eher nix für dich.




Wieso ? Genauere Erläuterungen bitte !

Weil man sich in dem eiskalten Wasser schneller einen Zeh gebrochen hat als man "bitte" sagen kann.

ToniBaer
18.05.2012, 16:35
@robinmiro:

Du musst die in erster Linie überlegen, wie weit dein UL Trieb gehen soll. Willst du es wirklich weit treiben, kannst du einen Großteil deiner "Sonstige-Liste" zuhause lassen. Auch deine Klamotten könntest du halbieren (kommt dann auf den speziellen Einsatzbereich an). Außerdem sind dann auch die großen 3 nicht wirklich leicht.
Willst du nicht so weit gehen, dann lohnt es sich vielleicht ein Liste für ein spezielles Vorhaben zu erstellen. Da kann man am ehesten diskutieren, was vielleicht zuhause bleiben soll.
Ansonsten die üblichen Tipps. Viel mehr als ein kurzer und langes Shirt braucht man als Baselayer meist nicht (vorausgesetzt man hat noch was zur Isolierung). Wenn du Sachen ersetzen willst könntest du vielleicht man nach einer Regenhose gucken. Die kommt mir mit 270 relativ schwer vor. Hygiene kann man auch stark abspecken. Aber viele Sachen hängen dann auch von der speziellen Tour (oder dem Urlaub) ab.

@Alexa:

Leg dich doch einfach mal in dein zukünftiges Zelt rein (am besten mit zukünftiger Isomatte, da die doch recht hoch ist) und überlege mal, ob du in dem Zelt auch mal 36h nonstop verbringen willst/kannst.
Eine Meru Alumatte würde ich nicht unter die Xlite legen. Der Sinn sollte zusätzlicher Schutz sein und da hilft die Alumatte recht wenig (wenn ein Stein den Zeltboden durchsticht, dann auch die Alumatte), ist ja nur 3mm dick. Außerdem ist sie mit 140g auch nicht superleicht. Eine Eva die 3mm (http://www.trekking-lite-store.com/trekkingshop/Isomatte/TLS-Evazote-Isomatte-3-mm::298.html) dick ist, wiegt 130g (ist größer). Auf deine Maße zugeschnitten bestimmt unter 100g. Soll es mehr Schutz sein wiegt eine zugeschnittene 5mm Eva auch nur 200g.

Viele Grüße
Toni

cast
18.05.2012, 16:36
und überlege mal, ob du in dem Zelt auch mal 36h nonstop verbringen willst/kannst.

Wenn es stürmt und alles nass ist.

Alexa
18.05.2012, 16:52
36 h nonstopp in dem Zelt wird ... anstrengend ...
andererseits hab ich kein Bock, so ein schweres Zelt zu schleppen ...

Aber auf jeden Fall guter Tipp mit der 3mm Evazotte Matte, danke!

cast
18.05.2012, 17:48
andererseits hab ich kein Bock, so ein schweres Zelt zu schleppen ...

Klar wenn man mehr Bock hat in so einer Hundehütte zuzubringen.
Allerdings bleibt dir auf dem Trip ja immer noch die Möglichkeit der Hütten.

Nur wenn du jetzt so viel Geld für so Ding ausgibst tust du es ja so schnell nicht wieder und es gibts Wege da sind keine Hütten verfügbar.

oesi
18.05.2012, 18:18
leute, die diskussion ist sehr spannend und die tipps zur gewichtreduktion hilfreich und sicher nötig... und wenn ihr auch was zum (ul)-rucksack-kauf sagen würdet... noch besser...;-)
oder ist das totaler quatsch bei meinen anfoderungen? nochmal: wenn genug wasser da ist, wird das gepäck 13-14kg nicht überschreiten. aber der rucksack soll für wasserarme gegenden eben bis 18kg packen. macht es da sinn, auf ein leichteres modell umzusteigen?

Wenn ich dein Rucksackgewicht sehe, würde ich sagen, dass du noch etwas von UL weg bist. Bei deiner Ausrüstung würde ich eher zu einem Rucksack mit richtigem Tragegestell raten. Selbst 12 kg sind mit einem UL Rucksack nicht mehr bequem zu tragen. Viele hier im Forum haben sehr gute Erfahrungen mit dem Lightwave Ultrahike.
http://www.outdoorseiten.net/forum/showthread.php?43845-Ultrahike-60&highlight=ultrahike

Wiegt auch nur 1,2 kg, ist dabei noch sehr robust und hat ein Tragegestell, wo man auch noch 18kg bequem tagen kann.

kleingestreift
18.05.2012, 21:48
Also ich finde Deine Packliste nicht schlecht. Die Sachen sind robust, decken ein breites Temperatur- und Jahreszeitenspektrum ab und sind dafür ziemlich "leicht".

Klar, wer in Leggings viel Strecke sprinten will, im Quilt unterm Cuben-Tarp schläft und sich mit DriDucks und Müllbeuteln vor der Witterung schützt wird nur mit dem Kopf schütteln.

Bin je nach Temperaturen auch zwischen 10,5 und 11,5 Kg Basisgewicht unterwegs, ebenfalls mit vergleichbaren Sachen von Rab, Montane, Cumulus, Therm a Rest, MSR, Lagerschuhen, Gaskocher, Trekkingschirm, Wasserfilter ...
Die Natur ist das Ziel, laufen nur das Mittel um die schönen Orte zu erreichen. Wer dazu nicht für jede feinste Wetterkonstellation spezielle Ausrüstung kaufen mag sondern flexibel sein will hat weniger Einspaptential. Auch mal abends im Schneegeriesel oder bei Wind 2 Stunden draußen sitzen, Wettereinbrüche locker überstehen, auch mal 8 Stunden im Nieselregen ohne groß zu schwitzen laufen oder auch bei Dauerfeuchtigkeit warme Sachen haben, die Wanderschuhe in langen Pausen mal trocknen und entspannt mit luftigen Schuhen die Natur erkunden ...

Habe auch den Lightwave übrigens, lässt sich mit 14-15 Kg locker tragen, merkt man kaum. Mit 17,5 Kg wirds dann unangenehmer. Habe auch den Jam2, der wird z.B. schon bei 9 Kg ziemlich unangenehm zu tragen.

kleingestreift
18.05.2012, 22:03
Mh, also das mit den Shirts sehe ich übrigens auch so. Habe 2 Langarm Shirts, eines tagsüber, eines nachts.
Ein kleines Handtuch reicht. Kein Ladegerät, lieber Akku sparen. Evtl. noch einen Wasserfilter, gibts ab 200 irgendwas Gramm, wenn genug Wasser da wäre und nur Trinkwasser Mangelware ist. Weiß nicht wie das mit dem Essen bei Dir ist, aber ich habe quasi immer zu viel dabei. Bei jeder Einkaufsmöglichkeit die ich erreiche ist mein Rucksack noch voller Essen und am Ende der Tour ist immer was übrig. Konnte mich bis heute nicht davon frei machen und lieber mal einen halben Tag einfach nichts zu essen.

cast
18.05.2012, 22:25
Wasserfilter, in Lappland.....

Wie war das mit den Eulen und Athen?

Robiwahn
18.05.2012, 22:34
Wasserfilter, in Lappland.....



Wer hat hier was von Lappland geschrieben ?

TSK
18.05.2012, 22:59
Entweder Komfort oder UL.
Trifft es ganz gut. UL ist sicher nicht immer für jeden auf jeder Tour die beste Antwort.

robinmiro: 10KG Basisequipment sind aus meiner Sicht inkl. Zelt/Matte/Schlafsack echt schon sehr wenig und die unterste Grenze, ohne wesentlich (aus meiner persönlichen Sicht geradezu unerträglicherweise) auf Komfort zu verzichten.
Das Schuhthema ist doch ein gutes Beispiel. Mir haben meine Trekkingsandalen schon zwei Touren gerettet. Die daheim lassen? Nein, ganz sicher nicht!

Mir gefällt die Packliste. In die klassischen UL-Rucksäcke würde ich das persönlich nicht packen.
Der Deuter ist doch eine gute Wahl, um den Kram zu verpacken, den nehme ich auch.

jonnydarocca
18.05.2012, 23:02
Howdy!

Um auf die Rucksackfrage zurück zu kommen, ich empfehle Dir den Crux AK 57.
Schlichter Toploader mit abgetapten Nähten und Trinksystemvorbereitung. Gewicht: 1300g
Je nach Tour, lasse ich das Deckelfach weg, nochmal 200g weniger. Dann ist er aber nicht mehr wasserdicht.
Den Rucksack habe ich, bei meiner diesjährigen Wintertour mit 17Kg Rucksackgewicht, ohne Probleme eingesetzt.
Mehr würd ich aber trotzdem nicht reinpacken wollen, würde auch nicht passen...:bg:

Deine Packliste erscheint mir ohne Kocher nicht vollständig.
Zudem, würde ich persönlich, für jede Region eine eingene Packliste zusammen stellen.

Die Dinge die mir aufgefallen sind:

-Hygiene 490g??? Verwendest Du einen JWS Waschsalon? Mehr als das was Becks aufgezählt hat(+Wattestäbchen:ignore:), braucht es nicht...
-Handtücher braucht kein Mensch und wenn doch, dann nur das Kleine.
-Deine Bekleidungstrategie solltest Du auch noch einmal überdenken.

Zu den Watschuhen:
http://www.outdoorseiten.net/fotos/data/500/medium/IMG_1768a.jpg
http://www.outdoorseiten.net/fotos/data/500/medium/IMG_1770a.jpg

Kalt wird es so oder so, mal ehrlich, im Notfall einfach die Socken anlassen.

Grüße Jonny

TSK
18.05.2012, 23:15
-Hygiene 490g???

Also ich finde 490g sind relativ schnell weg.

Sonnencreme, 200ml, Schwupp- die Hälfte weg.
Und nein, 200ml sind für z.B. 1 Woche in der man sich mehrfach am Tag eincremt und das auch DICK tun muss, weil sonst die Schutzwirkung nicht gegeben ist, völlig realistisch.
Vier Milligramm pro Zentimeter Haut, d.h. Gesicht und Hände (Arme etc. sind ja generell zu bedecken), 2-3 mal am Tag.

Da reicht die Flasche gerade so.

Heuschnupfen? Tja, pech gehabt. Bergeweise Tempotücher, dazu vielleicht Nasenspray, Augentropfen...

kleingestreift
18.05.2012, 23:31
Mh, Lappland ist vielleicht etwas extrem.

Also vorgestern oder am Dienstag hat es bis auf 700hm geschneit, gestern habe ich mir auf 150hm mit T-Shirt nen Sonnenbrand geholt. Nach 2 Tagen Regen ist alles durchfeuchtet und die Komfortgrenzen der Isolationsteile sinken merklich.
Das ist ein Rahmen von nur 2 Tagen und 600 hm.

Beim Aufstieg im Frühjahr wirds heiß, auf dem Berg, auch im Mittelgebirge geht evtl. ein kalter Wind. Wenn ich dann ne Stunde dort sitze habe ich schnell nen Fleece und noch ne Isoweste an. Abends wenn ich müde bin darüber noch ne Hardshell und ne lange Unterhose.
Sagen wir im Winter kommt der 500 Gramm Wasserfilter raus, dafür 1,5 Kg Isoschicht zusätzlich ins Gepäck. Da bleibt eine Schwankung von ca einem Kg. Will man sich nicht mit Spezialprodukten für Extrem- oder Einzelfälle ausrüsten, dann ergeben die Gewichtsschwankungen zwischen Sommer und Winter nicht mehr wie 1 bis vielleicht 2 Kg. Bei mir jedenfalls. Für unsere Breitengrade.

Polte
18.05.2012, 23:38
36 h nonstopp in dem Zelt wird ... anstrengend ...


36h nonstop sind in JEDEM Zelt ne Qual!!!!
Genaus wie 36h zu Hause im Zimmer mit nur einem Buch eingesperrt zu sein.

pieckenbrock
18.05.2012, 23:49
Also ich finde die Packliste (bis auf den fehlenden Kocher) eigentlich auch ganz ok. 10-Komma-Irgendwas-Kilo ist doch mit ein bisschen Schnickschnack nicht so verkehrt. Ich liege so ungefähr ein Kilo drunter, habe aber neben meinem Kocher noch mehr Kram dabei (iPod, Ersatzbatterien...). Für mich (PERSÖNLICH) ist UL eben nicht die Jagd nach dem letzten absoluten Gramm, sondern eher nach dem letzten relativen Gramm: Also, was muss ich dabeihaben, um mich wirklich noch wohlzufühlen, und wer stellt es am leichtesten her? Das ist natürlich nicht die Puristen- oder Expertendefinition... schon klar. Ich will nach 4 Wochen Lappland aber nicht stolz darauf sein, wenig getragen zu haben, sondern zurückkommen und nichts vermisst haben, ohne mich dabei totzuschleppen.

Wenn Du nicht im Winter unterwegs bist, dann würde ich die zusätzliche Eva weglassen. Ich friere auch eher schneller, aber dafür hast Du ja die lange Unterwäsche dabei. Handschuhe braucht es zumindest im Sommer nirgends. Eine Mütze habe ich hingegen immer dabei. Die Hygiene sieht im ersten Moment überdimensioniert aus. Aber wenn neben Zahnpasta und -bürste auch Sonnenmilch, Mückenschutz u.a. dabei ist, ist das auch nicht sooo verkehrt.

Und abschließend kann ich nur den Exos 58 (http://www.bergzeit.de/osprey-exos-58-rucksack-brg.html?utm_source=googleshopping&utm_medium=organic&utm_campaign=googleshopping) empfehlen. Bin sehr zufrieden damit. Ärger mich im Nachhinein nur ein wenig, nicht gleich den Exos 48 gekauft zu haben. Das sind zwar "nur" rd. 100gr. Gewichtsunterschied (mein Exos 58 wiegt 1.140 gr.)- nur der freie Raum im 58 macht es so verlockend, doch wieder mehr Kram mitzunehmen (trotz rd. 4 kg Proviant)

Gattonero
18.05.2012, 23:59
hallo,

ich kann den "quest" von der firma golite sehr empfehlen....
wiegt ca. 1400 gramm mit tragesystem und alu stangen. trägt sich sehr angenhem. viel platz. ...und auch mit 16-17 kg gut tragbar...!

gruß gatto

Alexa
19.05.2012, 00:54
Klar wenn man mehr Bock hat in so einer Hundehütte zuzubringen.
Allerdings bleibt dir auf dem Trip ja immer noch die Möglichkeit der Hütten.

Nur wenn du jetzt so viel Geld für so Ding ausgibst tust du es ja so schnell nicht wieder und es gibts Wege da sind keine Hütten verfügbar.

Das ist die Frage, die es hier abzuwägen gilt. Was bringt mir mehr Komfort? Leichteres Zelt oder größeres Zelt?

Momentan sehe ich den größeren Komfortgewinn in weniger Gewicht.
Hab aber noch ein paar Tage bis die Rückgabefrist fürs Zelt abläuft, werde es mir also noch gut überlegen. Denn teueres Zelt kauft man sich ja nicht ständig neu, da hast du schon Recht.

Und interessante Rucksacktipps, werde ich mal antesten, falls der angestrebte Gossamer Gear Rucksack nicht bequem sein sollte.

@ Robinmiro
An deiner Stelle würde ich auch keinen richtigen UL-Rucksack nehmen, der wird mit 14 - 18 kg eher unbequem. Ich würde versuchen, einen Rucksack etwas über 1 kg zu finden.

tankentomas
19.05.2012, 01:53
Hm also ich finde das alles andere als UL. zu viel an Zusatz/ErsatzKleidung ! Barfußschuhe, für die paar Meter ums Zelt? wieso noch ein Buch ? Wieso wiegen die Karten so viel ? das wichtigste rauskopieren und gut ist .... Handylader ? das handy bleibt aus und wird nur in Notfällen oder Lageabchecken angemacht. Seife etc. in Mini-Dose abfüllen. Denke da kann man noch einiges zu Hause lassen. Jedes Gramm zählt. Und alles was net lebenswichtig ist, drückt einem dann doch eh nur aufs Gemüt- in Form von zu viel Gewicht-.

bluemarlin
19.05.2012, 03:34
Habe Power Lizard günstig abzugeben... not!

cast
19.05.2012, 10:03
Wer hat hier was von Lappland geschrieben ?

Alexa will eine Woche auf den Kungsleden. Also ohne Wasserfilter und im September kann das Wetter auch mal sehr ungemütlich werden.



Was bringt mir mehr Komfort? Leichteres Zelt oder größeres Zelt?

Das größere Zelt.
Wenn du unbedingt einen geschlossenen Boden haben willst nimm das goLite Shangri La mit.
Ich habe ein Helsport lavvulight.

tankentomas
19.05.2012, 10:30
Das First Aid Kit ist auch zu schwer fiel mir grad noch auf , mehr als 60 - 100 g brauchste nicht. Kompressionsbinden, kannste auch anderweitig herstellen. Wenn unbedingt ne kompressionsbinde vlt. ne Lohmann und Rauscher K-Binde (komressionsbinde) in der Länge halbiert oder geviertelt. Die haben nen max. Anpressdruck von allen Binden. Selbst die würde man aber anderweitig herstellen können. Die meisten können mit dem Standard First eh Kit eh nicht adäquat umgehen und brauchen erst mal nen Refresher(sollte jetzt nicht auf dich persönlich abzielen die Aussage). Zur Herstellung von Stütz und Entlastungsverbänden, kann mann auch mit HandTücher , Thsirt, Beanie etc verwenden.
Sowas wie Blasenpflaster , Pflaster , Schmerztablette, sollte auf jeden fall drin sein.
Ich arbeite halt im Medizinbereich und muss jeden Tag u.a. auch Verbände anlegen.

oesi
19.05.2012, 11:01
Wenn Du nicht im Winter unterwegs bist, dann würde ich die zusätzliche Eva weglassen. Ich friere auch eher schneller, aber dafür hast Du ja die lange Unterwäsche dabei.

Also ich würde gerade aus Komfortgründen auf eine dünne Eva nicht verzichten. Ich kombiniere die Matte mit einer kurzen Skin Microlite. Der Komfort der Matte besteht nicht in der Nacht, sondern davor. Ich finde es schön abends vor dem Zelt zu sitzen/liegen und den schönen Sonnenuntergang und die Landschaft zu genießen. Eventuell auch im Schlafsack. Und da ist es einfach schön sich bedenkenlos auf eine Eva zu schmeißen. Bei den Luftmatratzen habe ich da immer Angst, auch wenn eine TAR einiges aushält. Daher habe ich auch immer eine dicke Daunenjacke im Norden dabei. Die brauche ich dann immer am Abend um gemütlich draußen sitzen zu können. Ohne ginge es auch, dann muss ich aber viel früher ins Zelt und das fände ich schade.

tankentomas
19.05.2012, 11:05
Nochmal die Beschreibung der K-Binde

Kräftig komprimierende, dauerelastische Binden mit kurzem Zug, zur starken Kompression der Extremitäten in der phlebologischen Therapie; auch zur Behandlung akuter und chronischer Lymphödeme; zum Stützen und Entlasten in der Traumatologie und Sportmedizin. Griffiges Gewebe, hautfarben, 100 % Baumwolle, textilelastisch durch gezwirnte Kettfäden, ca. 90 % dehnbar !!! (das ist entscheidend, kannst auch ne andere Marke wählen hauptsache Minimum 90 % Dehnbarkeit um maximale Kompression auszüben), waschbar bis 60°C.


Verwende halt die Lohmann und Rauscher in der Praxis, weil die am stabilsten sind und leicht genug sind sie auch noch. Ne Standardrolle läst sich auf fast doppelte Länge also ziehen und hat damit nen sehr guten Druck auf das Gelenk , die Wunde oder was auch immer verbudnen werden muss.
Wenn du also ne 5 Meter Lange Binde käufst sinds in Wirklichkeit fast 10 m wegen der 90%igen Dehnbarkeit.
Das Gewicht halbiert ist ca 25 g.

Auf jeden Fall sollte man mal sein First Aid Kit genaustens checken. die Standardbinden, die da so drin sind find ich nicht so dolle und effektiv. reinste Materialverschwendung für wenig Nutzen.

tankentomas
19.05.2012, 11:18
Vom Rucksack her finde ich nen Gossamer Gear Gorilla super. Aber da bekommst du deine aktuelle Equipmentauswahl wohl leider nicht rein. :( 46 l bei ca 600 g . Ist aber noch gut stabil bis vlt. 12 kg Last. (offiziell bis zu 16 kg , aber naja...)
Bei dem Teil kannst dann Extra Socken als Hüft und Schulterpolster einlegen :D und das Rückenteil ist nen Mini Z-lite Isopad und kann z.b. als zusatzisolierung unterm Torso oder zusammengefaltet als kissen benutzt werden. UL halt :D

pieckenbrock
19.05.2012, 11:20
Daher habe ich auch immer eine dicke Daunenjacke im Norden dabei. Die brauche ich dann immer am Abend um gemütlich draußen sitzen zu können. Ohne ginge es auch, dann muss ich aber viel früher ins Zelt und das fände ich schade.

So halte ich es auch - eine Eva brauche ich dazu allerdings nicht. Richtig ist aber, dass ich es meiner TAR auch nicht zumute, im Gestrüpp zu liegen.

Ich meine aber auch, dass es um Kritik/ Anregungen der Packliste allgemein ging - EVA zum Draußensitzen i.V.m. UL...? Aber klar: Verstehen kann ich das Bedürfnis nach mehr Sitzkomfort auf jeden Fall. Deshalb schrieb ich ja, dass UL für mich bedeutet, alles dabei zu haben, was ich zum Wohlfühlen brauche, nur eben in möglichst leicht. Was zu diesem "alles" dazugehört, ist individuell verschieden. Die Daunenjacke gehört bei mir bspw. auch dazu.

oesi
19.05.2012, 11:53
So halte ich es auch - eine Eva brauche ich dazu allerdings nicht. Richtig ist aber, dass ich es meiner TAR auch nicht zumute, im Gestrüpp zu liegen.

Ich meine aber auch, dass es um Kritik/ Anregungen der Packliste allgemein ging - EVA zum Draußensitzen i.V.m. UL...? Aber klar: Verstehen kann ich das Bedürfnis nach mehr Sitzkomfort auf jeden Fall. Deshalb schrieb ich ja, dass UL für mich bedeutet, alles dabei zu haben, was ich zum Wohlfühlen brauche, nur eben in möglichst leicht. Was zu diesem "alles" dazugehört, ist individuell verschieden. Die Daunenjacke gehört bei mir bspw. auch dazu.

Also meine zugeschnittene Exped Doublemat (0,4 mm Eva) wiegt keine 150 g. Kurze Skin Microlite noch mal 400 g. Sind also zusammen auch nur 550 g. Klar UL ist das nicht. Könnte auch eine kurze Neoair nehmen, dann wären es zusammen nur 350 g.
Aber die Neoair ist für mich persönlich nicht bequem. Aber in der Kombination hat man eine warme, bequeme und leichte Schlafmatte, die man universell einsetzen kann und man ist im Falle eines Luftverlustes immer noch auf der sicheren Seite.

tankentomas
19.05.2012, 13:10
http://www.trailblaze.de/wp-content/uploads/2009/07/Fjallraven-Classic-Packliste-ultraleicht1.jpg


Das wäre meine Vorbild-UL Vorbild Packliste für eine 5 Tage Tour im Norden :) Nur nen Tarp ist leider ist nicht überhaupt nicht mein Fall, gerade bei sehr windigem und regnerischem Wetter :(
Der Rest ist wirklich vorbillich ohne auf Sicherheit und Hygiene zu Verzichten :D

Robiwahn
20.05.2012, 10:27
Alexa will eine Woche auf den Kungsleden. Also ohne Wasserfilter und im September kann das Wetter auch mal sehr ungemütlich werden.
....

ach so, aber dann mach doch nen kleines "@alexa" vor deine Aussage, erleichtert das Auseinanderhalten bei solchen gemischten Thread ungemein

Williboyd
20.05.2012, 11:30
Bei so einer Packliste brauchst du einen Rucksack mit einem vernünftigen Tragesystem und keinen Rucksack der möglichst leicht oder für leichte Beladung gedacht ist.
Ich würde mir vielleicht vorher erst genauer Gedanken machen, wie du generell noch Gewicht einsparen kannst.
Da geht noch sehr viel.

Ingwer
20.05.2012, 11:35
Bei so einer Packliste brauchst du einen Rucksack mit einem vernünftigen Tragesystem und keinen Rucksack der möglichst leicht oder für leichte Beladung gedacht ist.
Ich würde mir vielleicht vorher erst genauer Gedanken machen, wie du generell noch Gewicht einsparen kannst.

Wenn ich UL bei einem Rucksack sein will, dann muss das Gesamtpaket stimmen und 11kg baseweight für normale Wanderungen sind alles andere als leicht oder ultraleicht[/OT]

Das sehe ich ähnlich!
Danke Willi

cast
20.05.2012, 11:40
OT: Ich würde mir wünschen, dass hier im Forum das UL-Präfix nicht einfach so gebraucht wird, wenn man mal was leichtes sucht. Wo UL dran steht, da sollte der Übersicht halber auch UL drin sein...
Wenn ich UL bei einem Rucksack sein will, dann muss das Gesamtpaket stimmen und 11kg baseweight für normale Wanderungen sind alles andere als leicht oder ultraleicht

Genau und das ganze in einen extra Unterforum.
Da kommt man dann erst gar nicht auf die Idee reinzuschauen.:baetsch:

PharmazieFlip
20.05.2012, 11:46
ohne hier Missgunst erzeugen zu wollen, ich halte 10 kg auf jeden Fall für "Leicht", man sollte bedenken, dass die meisten (mich eingeschlossen) am Anfang ihrer Outdoorkariere mit 20kg+ losgezogen sind um dann schrittweise leichter unterwegs zu sein, da ist eine Reduzierung auf die Hälfte schon ein ziemlicher Schritt

dazu macht eine absolut starre Definition von Leicht/Ultraleicht kaum Sinn, da das für jeden völlig unterschiedliche tatsächliche Gewichte sein können, daher lasst dem threadersteller doch seine Freude an dem Gewichtsverlust & redet es nicht kaputt nur weil es nicht in eure Definition passt

Jeder bewegt sich auf seinem eigenen Grat zwischen Komfort/Sicherheit & Rucksackgewicht, abhängig von seiner Erfahrung & Interessen

UL ist es noch nicht, aber es gibt auch kein [L] Präfix was man als Mittelweg verwenden könnte ;-)

Williboyd
20.05.2012, 12:00
Ich hab grade mal die Forensuche bemüht. Ein bisschen Gewicht sparen, gerade auch beim Rucksack, aber dennoch größere Gewichte transportieren, wollen ja einige. Da ist der Threadsteller nicht allein und das ist ja auch vernünftig, wenn man sein Gesamtgewicht nicht weiter reduzieren will oder kann...

Link 1 (http://www.outdoorseiten.net/forum/showthread.php?61382-Leichter-Rucksack-f%FCr-Langstreckentouren&highlight=leichter+rucksack)

Link 2 (http://www.outdoorseiten.net/forum/showthread.php?53130-Was-gibt-es-f%FCr-grossvolumige-leichte-Rucks%E4cke&highlight=leichter+rucksack)

Dort wurde ein ähnliches Thema auch schon mal behandelt und es lassen sich Rucksack-Tipps finden.

PharmazieFlip
20.05.2012, 12:10
wenn leicht bis 9kg geht, is er doch fast ran ;-)

wobei ich die Abstufung alles >9kg => traditionell schon recht grob finde

aber bevor uns ein Mod wegen OT haut, will ich auch noch was für den Ersteller beisteuern :p

Ich hatte gestern mal den Osprey Exos 46 bzw 58 auf dem Rücken, testweise mit 14kg beladen (Szenario 9-10kg Grundgewicht + 4-5kg Essen/Gas/Wasser) & war sehr begeistert :cool:
Der Rucksack hat ein recht stabiles Rückengestell bei nur knapp über 1kg Gewicht & trägt sich sehr gut
Auch die Träger & Gurte wirken stabil & zweckmäßig aber dabei nicht "zu leicht gespart" & man muss weder seine Iso als Rückenpolster verwenden noch seine Socken in die Schulterträger stopfen :baetsch:
(das mag zwar der Höhepunkt des Multiple Use & aller Grammjäger sein, aber mir persönlich is das eine Nummer zuviel, da sind mir auch ein paar Gramm Rucksack mehr diesen Komforgewinn wert)

werde mir den dann wohl auch zulegen, nur bei der Rückenlänge muss ich noch schauen welche mir besser taugt

Freak
20.05.2012, 12:15
Bevor hier jetzt ellenlange Diskussionen losbrechen: [UL]-Tag ist weg. Warum? Weil ich der zuständige Mod bin und das so, Kraft des mir verliehenen Amtes, entschieden habe. :baetsch:
Und jetzt bitte BTT.

sjusovaren
20.05.2012, 12:17
Barfuß waten ist fahrlässig.

Zustimmung.

Um den Rucksackthread hier nicht zu stören, siehe klick (http://www.outdoorseiten.net/forum/showthread.php?33513-Furten&p=1031026#post1031026)

Sarekmaniac
20.05.2012, 12:21
Zur ursprünglichen Packliste: Die lässt sich sicher noch abspecken.

Mit 2 x elf kg Basisgewicht war ich mit Göga schon zwei Wochen in Lappland unterwegs, mit ganz "normaler Ausrüstung, einfach eben auf das nötigste reduziert (und "nötig" war für uns unser Nallo 2 GT, z.B).

Ein Rucksack mit gutem Tragegestell, wie der bereits verlinkte Lightwave Wildtrack, oder die Crux AK-Reihe, macht den Schritt zu einem ganz leichten schnell wett, die 600, 700 g mehr an Rucksackgewicht werden dadurch ausgeglichen, dass man das etwas höhere Gewicht bequemer trägt. Auf die ganz minimalistischen Rucksäcke würde ich bei so einem Basisgewicht nicht zurückgreifen.

Waldhexe
20.05.2012, 12:33
Ich handhabe das auch so, dass ich sage ich packe light, aber nicht ultralight. Alles andere wäre bei meinem Übergewicht ("Biopren") eh irgendwie seltsam... ;-)
Für mich wäre ultralight das zum gut Überleben notwendige, alle Ausrüstungsgegenstände vorrangig nach Gewicht ausgesucht, Abstriche an Sicherheit soweit wie noch sinnvoll.
Das hieße z.B. unter Umständen in den Wanderstiefeln waten. Das geht übrigens durchaus, anschließend einfach ausleeren, Socken an, fertig. Ich bin allerdings nicht empfindlich, was Blasen angeht.
Barfuß waten halte ich auch für gefährlich, das mag in einem Waldflüsschen oder Flachlandflüsschen mit feinem Kies gehen, nicht aber in einem Gebirgsfluß oder einem Fluß im Fjäll. Barfuß auf großen Steinen/Felsen: Da kann man gleich durchrobben, die Wahrscheinlichkeit, dass man rutscht und reinknallt oder sich die (gefühllos gewordenen) Zehen bricht, ist recht hoch.

Light bedeutet für mich ein paar Kompromisse in Sachen Komfort. Ich liebe meine extra breiten Exped Comfort Schlafsäcke (Dicke je nach Einsatz), auch wenn es leichtere gibt. Ich mag mich beim Kochen nicht rumärgern und nehme daher in exponierte Gegenden einen Trangia mit. Meinen Schlafsack und meine sauberen Klamotten habe ich gerne trocken und verpacke sie daher in einen leichten, wasserdichten Packsack, mit Plastiktüten mache ich schon lange nicht mehr rum.
Nach dem Motto: Ich kann auf Tour auf alles verzichten, außer auf Komfort! ;-)
Ernsthaft: Zu zweit haben wir komplett z.B. im Fäll im Sommer ca. 25 kg (incl. Futter für ca. drei Tage).

Grüße,
Claudia

Prachttaucher
20.05.2012, 12:40
...oder die Crux AK-Reihe, macht den Schritt zu einem ganz leichten schnell wett, die 600, 700 g mehr an Rucksackgewicht werden dadurch ausgeglichen, dass man das etwas höhere Gewicht bequemer trägt. Auf die ganz minimalistischen Rucksäcke würde ich bei so einem Basisgewicht nicht zurückgreifen.

Ich kann das nur bestätigen, der Umstieg (auf Crux) hat bei mir bestens funktioniert, ohne daß es mit 20 kg Trageprobleme gab.

cast
20.05.2012, 14:02
Ernsthaft: Zu zweit haben wir komplett z.B. im Fäll im Sommer ca. 25 kg (incl. Futter für ca. drei Tage).

Allein wirds aber schwerer als 25/2. Da wirst du bei gleicher Ausrüstung nicht unter 15 Kilo wegkommen.

und zur UL Fraktion.
Mit einer tatsächlichen UL Ausrüstung kann man Lappland problemlos im Sommer machen, wenn das Wetter mitspielt.

Wenn es aber September wird und das Wetter nicht mitspielt endet das Experiment ganz schnell abends in einer Hütte.
Mir wäre es bspw unangenehm ständig mit nassen Füßen in den Trailhikern herumzulaufen.

Das wäre auch meine Empfehlung für alexa, mach den nördlichen Kunsgleden zuert mal als Hüttentour.

Man spart das Zelt und auch der Schlafsack kann etwas leichter ausfallen.

Für alle Fälle ein Fjellduk im Gepäck, das reicht für den Notfall.

Waldhexe
20.05.2012, 14:43
Cast
Allein wirds aber schwerer als 25/2. Da wirst du bei gleicher Ausrüstung nicht unter 15 Kilo wegkommen.

Ja, und was möchtest Du damit sagen?? Das ist doch klar, außerdem finde ich 15 kg mit allem gar nicht soo schlecht (man beachte dass im Fäll immer etwas mehr an Klamotten sein muss als z.B. im August in D), eben light mit etwas Komfort aber nicht ultralight. So wie ich es beschrieb... :roll:

Claudia

cast
20.05.2012, 15:30
Ja, und was möchtest Du damit sagen??

Für drei Tage 15 Kilo?


Zu zweit haben wir komplett z.B. im Fäll im Sommer ca. 25 kg (incl. Futter für ca. drei Tage).

Ob du eine Woche oder 4 Wochen unterwegs bist, daß einzige was sich erhöht ist der Futterbedarf und gas oder dergl.

Das finde ich normal und nicht besonders leicht.

Waldhexe
20.05.2012, 15:41
cast
Für drei Tage 15 Kilo?

Ob du eine Woche oder 4 Wochen unterwegs bist, daß einzige was sich erhöht ist der Futterbedarf und gas oder dergl.

Das finde ich normal und nicht besonders leicht.

Nein, natürlich nicht nur für drei Tage. Lesen sollte man können. Alles andere sind altbekannte Dinge und für meine Bemühungen sind 15 kg leicht, mehr schaffe ich nur mit neuer auf UL getrimmter Ausrüstung und Verzicht auf jeglichen Komfort. Wenn das für Dich normal ist, schön für Dich.

EOT
Claudia

PharmazieFlip
20.05.2012, 23:24
Hi von mir nochmal

wenn hier schon fleißig Tipps für Packlistenoptimierung verteilt werden, würde ich mich gerne mal mit meiner Packliste für den Lykischen Weg in diesem Oktober anschließen & würde mich über Tipps & Hinweise sehr freuen
Entwickelt hat sich die Liste aus meiner Packliste von meiner 1. größeren Tour durch Schweden, da war ich (wie schon erwähnt) mit 20kg++ deutlich zu schwer unterwegs. (wobei ich auch etwas mehr hatte als meine Freundin, immer diese Leichtgewichte... :p )

Link zur Liste (http://dl.dropbox.com/u/38879124/Material_LykischerWeg.xls) (ich hoffe sie ist verständlich)

Mein Ziel ist es ohne Sicherheitsverlust & noch mit etwas "Komfort" unterwegs zu sein aber nicht unnötig viel zu schleppen ;-)

Danke schonmal :D

Robiwahn
21.05.2012, 01:10
N'Abend

Na jut, ich mach mich mal wieder ans rumnörgeln ;-)

Kopfkissen? Klamotten würden auch gehen
Inlet 150gr? vermutlich Baumwolle, schau mal nach Seideninlet, sind leichter, ansonsten steckst du deinen Schlafsack halt anschließend mal in die Wäsche
Faltflaschen ? Nalgeneflaschen ? PET-Mineralwasserflaschen sind leichter, billiger, faltbar und in verschiedenen Größen verfügbar
Trichter ? wozu ? Biege dir in deine Tasse oder das Kochgeschirr nen Ausgießer rein oder lerne zielen
Gas Adapter ? hast du auch an einen Kocher gedacht oder ist das damit gemeint ?
Regenklamotten würde ich dort unten (TR, Herbst, heiß!) weglassen, mdst. jedoch die Regenhose, da kannst du in Shorts laufen oder abwarten, bis der Schauer vorbei ist.
achja, Shorts? Man könnte auch die Hosenbeine hochkrempeln
FiveFingers? Raus damit, wenn du luftige, schnell trocknende, GTX-freie Trailrunner hast (sowieso für wärmere Klimazonen m.M. nach besser als GTX-Kram), kannst du damit waten, für abends vorm Zelt barfuß oder in den Trailrunners.
Sitzkissen ? Du kannst auf deiner Iso sitzen
Multitool? Soweit ich das überblicke, hast du nix technisches mit, also brauchst du nix reparieren, also brauchst du kein Multitool

et voila: 14,2kg laut deiner Tabelle

Grüße, Robert

robinmiro
21.05.2012, 11:14
wow, hier gehts ja ab...

danke an den mod wegen präfixveränderung. finde ich ganz passend.
dass jetzt hier die packliste rauf und runter diskutiert wurde ist ganz spannend, aber für die anfangsfrage etwas aus dem ruder gelaufen. mir ist durchaus bewusst, dass meine ausrüstung nicht ul ist - ul finde ich spannend, aber für mich nicht ganz passend und trotzdem will ich so wenig tragen wie möglich bei ständigem auschecken der für mich optimalen ausrüstungskombination und gewichtsgrenze.
das ul ist vor den thread gerutscht, weil ich die beiden von mir anfangs verlinkten rucksäcke in ul-stores gefunden hatte und deswegen dachte, dass leute, die sich mit ul-ausrüstung auskennen, vielleicht ihre meinung zur quali der rucksäcke beitragen können. wollte einfach vermeiden, dass diejenigen, die sich mit (u)leichter ausrüstung auskennen, nicht reingucken, weil sie den thread nicht als in ihr interessensgebiet fallend einlesen und dass leute, die finden, ein rucksack muss auf jeden fall 3kg wiegen auch klar haben, dass es richtungsmäßig bei mir eher gegen so leicht wie möglich gehen soll.
inspiriert von der idee, beim rucksack noch einzusparen, war ich durch carstens link: http://blog.fastpacking.de/wordpress/marktuebersicht-trekkingrucksaecke-2012-schwere-und-leichte-rucksaecke-im-vergleich/
wenn ich anfangs vorgehabt hätte, die packliste zu diskutieren, hätte ich ein anderes unterforum dafür gewählt.

also, mein anliegen ist es nicht, eine ul-grenze zu knacken, sondern möglichst leicht unterwegs zu sein und wenn ich die eine oder andere sache weglasse und vielleicht ein kilo beim rucksack einspare, bin ich laut kriterien auch unter 9kg basis und damit laut definition 'leicht' unterwegs - wobei mir es jetzt echt nicht um solche festlegungen geht, sondern darum, eine für mich sinnvolle ausrüstung zusammenzustellen. mir geht es vor allem darum, möglichst leicht unterwegs zu sein, aber auch meine bedürfnisse genau zu kennen (z.b. ist mir eigentlich immer kalt und ich muss deswegen vielleicht wärmere klamotten mitnehmen, als andere... oder ich brauche eben wegen neurodermitis spezielles zeug im hygienepack usw...). und mir ist es wichtig, dass meine ausrüstung so leicht wie möglich ist bei gleichzeitiger haltbarkeit - habe eben kein bock auf ständiges ersetzen von sachen und müll produzieren (und mache da trotzdem kompromisse und will mich nicht abschleppen an megarobusten aber eben auch sauschweren sachen). deswegen suche ich nach (u)leichtem zeug, das auch was aushält und brauche dazu tipps von leuten, die sich mit dem kram auskennen.
all diese verschiedenen individuellen kombinationen aus anforderungen an die ausrüstung bei individuellem leichtestmöglichem gewicht zu diskutieren ist dann eben der punkt, den ich spannend finde an (u)l. und letztendlich ist seit meiner ersten tour meine ausrüstung schon ziemlich genial geworden und das hat mit mehr erfahrung meinerseits als auch mit den tollen tipps hier aus dem forum zu tun :p.

danke also auch für alle tipps in diesem thread, ich werde sowohl alle rucksacktipps genauer anschauen, als auch die anregungen zur packliste und dann mit fragen zu euch zurückkommen.

edit: warum ich es überhaupt in erwägung ziehe, einen neuen rucksack anzuschaffen, ist die tatsache, dass mir 50 liter nicht ganz reichen und 60(+) eben deutlich weniger gequetsche bedeuten würden - eben für touren, bei denen essen und/oder wasser sehr viel volumen einnimmt.

Alexa
21.05.2012, 15:20
danke also auch für alle tipps in diesem thread, ich werde sowohl alle rucksacktipps genauer anschauen, als auch die anregungen zur packliste und dann mit fragen zu euch zurückkommen.

edit: warum ich es überhaupt in erwägung ziehe, einen neuen rucksack anzuschaffen, ist die tatsache, dass mir 50 liter nicht ganz reichen und 60(+) eben deutlich weniger gequetsche bedeuten würden - eben für touren, bei denen essen und/oder wasser sehr viel volumen einnimmt.

mir ist noch ein leichter Rucksack eingefallen. Kifaru macht u. a. sehr leichte Rucksäcke mit einem normalen Tragesystem, die Dinger sollen auch für sehr schwere Lasten geeignet sein.
Die Teile sind allerdings sauteuer und nur über deren Webseite bestellbar.
Keine Ahnung, ob die gut sind, ich hatte hier im Forum von denen gelesen.
http://www.kifaru.net/KU5200.html



@ Cast

und zur UL Fraktion.
Mit einer tatsächlichen UL Ausrüstung kann man Lappland problemlos im Sommer machen, wenn das Wetter mitspielt.

Wenn es aber September wird und das Wetter nicht mitspielt endet das Experiment ganz schnell abends in einer Hütte.
Mir wäre es bspw unangenehm ständig mit nassen Füßen in den Trailhikern herumzulaufen.

Das wäre auch meine Empfehlung für alexa, mach den nördlichen Kunsgleden zuert mal als Hüttentour.

Man spart das Zelt und auch der Schlafsack kann etwas leichter ausfallen.

Für alle Fälle ein Fjellduk im Gepäck, das reicht für den Notfall.

Eine Hüttentour hatte ich auch schon in Erwägung gezogen, aber eigentlich habe ich darauf nicht so viel Lust, würde schon lieber zelten.

Trailrunner hab ich nicht vor anziehen, sondern normale Wanderschuhe. Nasse Füße find ich nämlich richtig ätzend und unbequem.
Trailrunner hatte ich bisher noch nicht in wasserfest gefunden, die Dinger scheinen ja immer Mesh-Stoff zu haben, den mag ich allgemein nicht so gerne, weil da ständig lauter Dreck und Sandkörnchen reinkommen und man alle zwei Schritte die Schuhe ausleeren könnte. Außerdem könnte es im September ja schon recht kühl werden, da sind mir die wärmeren Wanderschuhe eh lieber.
Sandalen nehm ich auch noch mit. Wenn ich irgendwo durchwaten muss, und als Ersatzschuhe für den Notfall und bei Wärme.

An Schuhen und Socken spare ich nicht :)

Nachdem mir jetzt dieses Wochenende was passiert ist, was ich durchaus öfter hinkriege, nehme ich auch noch 1 Paar Einlegesohlen mit.
Ich war Freunde in einer anderen Stadt besuchen und bereits auf dem Hinweg hat sich in meinem Schuh die Innensohle im Fersenbereich gelöst und ist verrutscht und verknüllt. Das drückt dann so richtig und die Schuhe sind kaum benutzbar.
Mußte erstmal Einlegesohlen kaufen, nun ist alles wieder gut. Hat mich dran erinnert, daß ich auch für die Wanderung welche mitnehmen sollte. Finden sicherlich viele Quatsch, aber ich finde es sehr sinnvoll.

Loch in Hose gerissen und kein Ersatz dabei oder sowas ist letztlich nur halb so schlimm, aber mitten auf der Strecke in den Schuhen mehr laufen können ... Horrorvision pur ...

robinmiro
21.05.2012, 19:52
@alexa: nimmst du jetzt eigentlich eine dünne eva mit? da kannst du zur not auch einlegesohlen draus schneiden...

oesi
21.05.2012, 20:14
So, zur Packliste,

Lykischen Weg im Oktober dürfte noch sehr warm sein. Auf eine Shorts würde ich daher nicht verzichten. Damit kann man auch mal baden gehen. Ich würde für den Mittelmeerraum auch keine Regenhose mitnehmen. bei den Temp. ist es egal, wenn die Hose mal nass wird. Eventuell kannst du vielleicht einen Schirm mitnehmen. So was hier.
http://www.euroschirm.com/schirm/liteflex/info.cgi?session=plNzOfWdq4M0T&sprache_land=deutsch
Wiegt nur 200 g und kann gleichzeitig als Sonnenschutz an sehr heißen Tagen, die du haben wirst dienen. Dann eventuell den mit der Silberbeschichtung nehmen. Benutzen auch viel auf dem Pazific-Coast-Trail.
Die Frage ist, ob eine Softshell bei den Temp. sinnvoll ist. Normales Fleece oder eine Primaloft für den Abend wäre vielleicht besser. Ich würde statt den schweren FiveFingers leichte FlipFlops nehmen. Die wiegen nur bei mir in der Größe 44 auch nur 100g und haben 5 € gekostet. 150 g für ein Handtuch finde ich schon sehr schwer. Bodenputzlappen aus dem Supermarkt tut es auch und kommt auf 50 g. Kostet auch nur 50 cent.

Alexa
21.05.2012, 21:21
@alexa: nimmst du jetzt eigentlich eine dünne eva mit? da kannst du zur not auch einlegesohlen draus schneiden...

ja, stimmt, gute Idee :)

Ich weiß noch nicht genau, ob ich eine 3 mm Eva mitnehm oder nicht.
Zelt, Schlafsack und Neo Air müssen mit.
Optional im Bereich Schlafen/Wohnen sind ein Baumwoll-Inlett, die Eva, ein Neo Air Pumpsack (aufpumpen, Kopfkissen und Beutel für die Neo Air) und die Zelt-Unterlage. Ich hab mich noch nicht entschieden, was davon mitkommt und was nicht. Inlett wiegt ca. 400 g (ich hab noch kein konkretes Modell rausgesucht), die Eva 120 g (?), der Pumpsack 70 g (?) und die Zelt-Unterlage 240 g. Gönnt man sich den ganzen Kram macht das 830 g.
Grübel ... :bg:

Die Grundlage meiner Packliste steht so einigermaßen. Es gibt aber wie eben genannt noch Positionen, die optional sind, d. h. man überlebt auch ohne. Bei diesen Positionen weiß ich noch nicht genau, ob ich sowas mitnehm oder nicht.



@ komi$ch

Nun noch ein paar Kommentare zu deiner Packliste :)

Lykischer Weg ist doch warm, oder?
Macht da Merino Sinn? Wolle in Wärme stell ich mir nicht so toll vor ... Aber ich hab damit keine Erfahrung, ist also mehr eine Frage an dich.
Statt den Five Fingers würde ich richtige Sandalen mitnehmen, die wären mir bei Wärme angenehmer. Dann hättest du als Ersatzschuh auch was offenes, bei Blasen ist die Chance, Sandalen noch tragen zu können, größer als bei Five Fingers.
Shorts gibt es auch leichter. Nur als allgemeines Beispiel, ohne dir das konkrete Modell vorschlagen zu wollen: http://www.bergfreunde.de/arcteryx-incendo-long-shorts/ Die wiegt in M 97 g.
Andererseits sind Shorts bei Wärme das Hauptkleidungsstück untenrum, wirst du wahrscheinlich tagsüber die meiste Zeit anhaben, macht also schon Sinn, da was nettes, für einen bequemes mitzunehmen. Also evtl. die falsche Stelle zum sparen.
Statt der Regenkleidung würde ich einen Poncho mitnehmen - falls die Zielgegend eher nicht so regengefährdet ist. Das schützt dann dich und den Rucksack, ist luftig und kann schon mit 260 g realisiert werden (wenn du einen kurzen Poncho nimmst: http://www.begadishop.de/catalog/product_info.php?products_id=6726). Allerdings vorher unbedingt ausprobieren, ob das Teil dicht ist und dir zusagt.
Das Kochset ist recht schwer, wieviele Teile und Töpfe sind das denn? Brauchst du die alle? Pfanne weglassen wie du bereits in der Liste vermerkt hast, würde ich auch empfehlen. Irgendwie ist der Gasadapter auch total schwer. Kann man vielleicht einen Brenner besorgen, der keinen Adapter braucht?
Was für eine Isomatte hast du? Z. B. für eine NeoAir könntest du einen Pumpsack mitnehmen, der kann auch als Kissen eingesetzt werden.
Wofür brauchst du denn 2 Faltflaschen und eine Nalgene Flasche? Das sind ja 3 Flaschen. Ist das erforderlich, weil es nicht so viele Wasserquellen auf deiner Strecke gibt?

oesi
21.05.2012, 21:53
Wofür brauchst du denn 2 Faltflaschen und eine Nalgene Flasche? Das sind ja 3 Flaschen. Ist das erforderlich, weil es nicht so viele Wasserquellen auf deiner Strecke gibt?

Ich denke die Nalgene wird für den Vorfilter (http://www.globetrotter.de/de/shop/detail.php?mod_nr=128101&k_id=1207&hot=0)benötigt.

Gibt es aber auch in etwas leichter:
http://www.bergzeit.de/nalgene-faltflasche-aus-pe.html?utm_source=googleshopping&utm_medium=organic&utm_campaign=googleshopping

Nando
21.05.2012, 22:30
Optional im Bereich Schlafen/Wohnen sind ein Baumwoll-Inlett [...] Inlett wiegt ca. 400 g

Das Baumwollinlett von Cocoon aus ägytischer Baumwolle wiegt übrigens nur 210 Gramm laut Hersteller (das aus Seide nur 135g)

ToniBaer
21.05.2012, 22:47
Macht da Merino Sinn? Wolle in Wärme stell ich mir nicht so toll vor ... Aber ich hab damit keine Erfahrung, ist also mehr eine Frage an dich.


Ich trage auch im Sommer Merinozeugs. Es gibt ja auch die 150er (teilweise 130er) Wolle und die ist schön luftig. Mir gefällt das angenehme Klima der Wolle (bei Wärme leicht kühlend und bei Kälte wärmend). Kufa fühlt sich irgendwie immer etwas schwitig an und müffelt bei mir nach einem schweisstreibenden Tag ganz ordentlich. Aber das ist rein subjektiv.

Viele Grüße
Toni

Alexa
22.05.2012, 00:02
Das Baumwollinlett von Cocoon aus ägytischer Baumwolle wiegt übrigens nur 210 Gramm laut Hersteller (das aus Seide nur 135g)

Danke!

Das Inlett aus ägyptischer Baumwolle hab ich letzte Woche bestellt, weiß aber nicht, ob es mir gefällt oder ob ich es wieder zurückschicke. Der Stoff ist so dünn und fühlt sich nicht richtig super an. Das ist wirklich so dünn und locker gewebt, daß es überall kleine Löcher bzw. Zwischenräume zwischen den Fasern hat.
Deshalb versuche ich gerade, mich mit dem Gedanken anzufreunden, daß Baumwoll-Inletts wohl eher in Richtung 350 - 450 g gehen.

Seide hab ich noch nicht live angeschaut, keine Ahnung, ob es eine Alternative wäre.
Sollte ich aber machen, bevor ich ein Baumwollinlett kaufe und behalte. Vielleicht gefällt mir Seide und dann hätte ich ein viel leichteres Inlett.

Benutzt hier eigentlich jemand ein Baumwoll-Inlett?


@ Toni
Ich find Wolle bei Kälte und bei Wärme kratzig. Allerdings kratzt sie bei Wärme noch viel schlimmer :bg:
Deswegen konnte ich mir die Wolle bei Wärme nicht richtig vorstellen, glaub dir aber, daß es angenehm ist, wenn man sie nicht kratzig findet.

PharmazieFlip
22.05.2012, 00:33
Kopfkissen? Klamotten würden auch gehen => da is ja auch net viel was ein Kissen hergibt ;-)
Inlet 150gr? vermutlich Baumwolle, schau mal nach Seideninlet, sind leichter, ansonsten steckst du deinen Schlafsack halt anschließend mal in die Wäsche => is schon Seide (angeblich zumindest :ignore:, nur 10€ direkt aus Vietnam :cool:)
Regenklamotten würde ich dort unten (TR, Herbst, heiß!) weglassen, mdst. jedoch die Regenhose, da kannst du in Shorts laufen oder abwarten, bis der Schauer vorbei ist. => gestrichen
achja, Shorts? Man könnte auch die Hosenbeine hochkrempeln => nehm da eine ganz leichte als Notwechselhose/Badehose o.ä.
Multitool? Soweit ich das überblicke, hast du nix technisches mit, also brauchst du nix reparieren, also brauchst du kein Multitool => ohne Taschenmesser geh ich ja schon in D nicht vor die Tür :bg:, auf Tour kommt eins mit, evtl nehm ich auch stattdessen mein Opinel, mal schauen






Nun noch ein paar Kommentare zu deiner Packliste :)

Lykischer Weg ist doch warm, oder?
Macht da Merino Sinn? Wolle in Wärme stell ich mir nicht so toll vor ... Aber ich hab damit keine Erfahrung, ist also mehr eine Frage an dich.
Statt den Five Fingers würde ich richtige Sandalen mitnehmen, die wären mir bei Wärme angenehmer. Dann hättest du als Ersatzschuh auch was offenes, bei Blasen ist die Chance, Sandalen noch tragen zu können, größer als bei Five Fingers.
Shorts gibt es auch leichter. Nur als allgemeines Beispiel, ohne dir das konkrete Modell vorschlagen zu wollen: http://www.bergfreunde.de/arcteryx-incendo-long-shorts/ Die wiegt in M 97 g.
Andererseits sind Shorts bei Wärme das Hauptkleidungsstück untenrum, wirst du wahrscheinlich tagsüber die meiste Zeit anhaben, macht also schon Sinn, da was nettes, für einen bequemes mitzunehmen. Also evtl. die falsche Stelle zum sparen.
Statt der Regenkleidung würde ich einen Poncho mitnehmen - falls die Zielgegend eher nicht so regengefährdet ist. Das schützt dann dich und den Rucksack, ist luftig und kann schon mit 260 g realisiert werden (wenn du einen kurzen Poncho nimmst: http://www.begadishop.de/catalog/product_info.php?products_id=6726). Allerdings vorher unbedingt ausprobieren, ob das Teil dicht ist und dir zusagt.
Das Kochset ist recht schwer, wieviele Teile und Töpfe sind das denn? Brauchst du die alle? Pfanne weglassen wie du bereits in der Liste vermerkt hast, würde ich auch empfehlen. Irgendwie ist der Gasadapter auch total schwer. Kann man vielleicht einen Brenner besorgen, der keinen Adapter braucht? => dann hätt ich schon drei ;-) wäre aber auch eine Alternative, wenn mal was günstig sieht, Türkei gibt es wohl v.a. die Stechkartuschen & mein Brenner is mit Schraubgewinde
Was für eine Isomatte hast du? Z. B. für eine NeoAir könntest du einen Pumpsack mitnehmen, der kann auch als Kissen eingesetzt werden.
Wofür brauchst du denn 2 Faltflaschen und eine Nalgene Flasche? Das sind ja 3 Flaschen. Ist das erforderlich, weil es nicht so viele Wasserquellen auf deiner Strecke gibt? => ich werd nicht immer alle füllen, aber eine zusätzliche Reserveflasche die nur bei angekündigten längeren "Trockenstrecken" genutzt wird finde ich als Sicherheit angenehm




Ich denke die Nalgene wird für den Vorfilter (http://www.globetrotter.de/de/shop/detail.php?mod_nr=128101&k_id=1207&hot=0)benötigt. => richtig vermutet :D

Gibt es aber auch in etwas leichter:
http://www.bergzeit.de/nalgene-faltflasche-aus-pe.html?utm_source=googleshopping&utm_medium=organic&utm_campaign=googleshopping => was es nicht alles in faltbar gibt, dann wird die Nalgene auch ersetzt

danke für eure Tipps, habe die Packliste mal angepasst :D

Robiwahn
22.05.2012, 01:05
danke für eure Tipps, habe die Packliste mal angepasst :D

Grrr, und weil du in mein Zitat reingeschrieben hast, kann ich das jetzt nicht zitieren ;-)

Naja, dann halt händisch:

"Ohne Taschenmesser geh ich nicht aus dem Haus" hast du vielleicht bei den Pfadis gelernt, aber probiers mal aus, es geht auch ohne ;-) Und sag mir wirklich mal konkret, was du mit dem Multitool rep. willst. Das Handy, die Kamera, die nichtvorhandene Skibindung oder was? Du hast keine anderen techn. Sachen dabei, also gibts da nix zu reparieren für das fette Ding. Wenn du sagst, du hast nen Opinel, nimm das und fertig, falls du irgendwo an deiner Ausrüstung eine Schraube findest, kannst du die wahrscheinlich sogar damit festziehen.

Und nochmal zum Kocher. Der ist noch nicht aufgetaucht, nur dieser Adapter. Oder ist das der Kocher ?

PharmazieFlip
22.05.2012, 01:48
Sry ;)

Der kocher ist bei dem kochset mit drin

Ist ein primus micron stove ti, dazu ein topf aus meinem trangia


Evtl koennte ich mir noch einen kocher direkt für stechkartuschen zulegen, auf dauer waere der adapter allrtdings flexibler, mal schaun

Robiwahn
22.05.2012, 01:55
...
Der kocher ist bei dem kochset mit drin
... auf dauer waere der adapter allrtdings flexibler, mal schaun

ach so, ok.
Flexibilität dank Adapter ist in meinen Augen ein wichtige Vorteil und da du ja "nur" L unterwegs sein willst und nicht unbedingt UL, würde das für mich passen

jute N8, Robi

ToniBaer
22.05.2012, 09:36
Das Inlett aus ägyptischer Baumwolle hab ich letzte Woche bestellt, weiß aber nicht, ob es mir gefällt oder ob ich es wieder zurückschicke. Der Stoff ist so dünn und fühlt sich nicht richtig super an. Das ist wirklich so dünn und locker gewebt, daß es überall kleine Löcher bzw. Zwischenräume zwischen den Fasern hat.
Deshalb versuche ich gerade, mich mit dem Gedanken anzufreunden, daß Baumwoll-Inletts wohl eher in Richtung 350 - 450 g gehen.

Als ich mein Seideninlett das erste Mal in der Hand hatte, war sehr skeptisch, ob es seinen Zweck erfüllen würde. Es kam mir viel zu dünn und löchrig vor, viel zu filigran und irgendwie auch nicht angenehm. In der ersten Nacht wurde ich eines besseren belehrt. Jetzt will ich es nicht mehr hergeben. Die meisten Vorteile merkt man beim ersten Probeliegen/anfassen leider nicht. Es gibt bei Seideninletts auch eine ganze Zahl von preiswerteren Inletts, bisher habe ich damit noch keine schlechten Erfahrungen gemacht.

Viele Grüße
Toni

PharmazieFlip
22.05.2012, 09:43
Als ich mein Seideninlett das erste Mal in der Hand hatte, war sehr skeptisch, ob es seinen Zweck erfüllen würde. Es kam mir viel zu dünn und löchrig vor, viel zu filigran und irgendwie auch nicht angenehm. In der ersten Nacht wurde ich eines besseren belehrt. Jetzt will ich es nicht mehr hergeben. Die meisten Vorteile merkt man beim ersten Probeliegen/anfassen leider nicht. Es gibt bei Seideninletts auch eine ganze Zahl von preiswerteren Inletts, bisher habe ich damit noch keine schlechten Erfahrungen gemacht.

Viele Grüße
Toni


meins war sehr günstig, so 10€ + 2€versand aus vietnam oder so, über ebay

beim ersten händischen waschen habe ich ungefähr 1t farbe rausgespült, wäre das mit weißen sachen in der maschine gewesen => viele orange sachen

dazu hat es sich bei einer späteren maschinenwäsche ziemlich "verzogen" und hat jetzt eine sehr unregelmäßige Stoffstruktur, aber das schadet v.a. der Optik

Lotta
24.05.2012, 19:47
Nimm auf den lykischen Weg auf alle Fälle eine lange, stabile Schnur und Klebeband mit, sodass du dir aus einer PET-Flasche eine Schöpfhilfe bauen kannst, sonst kommst du an das Wasser in den Zisternen in 90% aller Fälle nicht ran.
Ich weiß nicht, wie fein der Prefilter des Steripen ist, aber das Wasser dort ist sehr erdig, eine richtig rote Brühe. Damit der SteriPen wirkt, solltest du das rausfiltern können.
Wir haben das Brunnenwasser meitens zum Kochen genommen, auch dann und wann davon getrunken - trotz nicht richtig wirkendem SteriPen ist keiner krank geworden. Aber sicher ist sicher :grins: