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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Marktübersicht - Leichte Messer für die Trekkingtour



DrDownhill
27.02.2012, 21:48
Messer auf Tour - ein Thema über das sich trefflich streiten lässt. Der eine würde selbst für den Spaziergang im Stadtwald sein Haus nicht ohne das große Bowie-Messer verlassen, währen der andere, der Ultraleichtwanderer, mehrere Tage mit einer Rasierklinge im Outback auskommt. Ganz ohne Schneidewerkzeug wird wahrscheinlich keiner auf Tour gehen. Doch was braucht man wirklich wenn man leicht unterwegs sein will?
Für alle die noch auf der Suche nach einem leichten Schneidewerkzeug sind, hab ich mal einige wichtige Exemplare auf meinem Blog in Form einer Übersicht gesammelt. Da ich hier nicht nochmal alles erstellen wollte, gibt's halt nen Link ;-)

http://tontbloggt.blogspot.com/2012/02/marktubersicht-leichte-messer-fur-die.html

Hier schon einmal ein paar Kandidaten in der Übersicht...

https://lh4.googleusercontent.com/-HzgkZH-rHNo/T0u1AglmiCI/AAAAAAAABFU/HwDq5WS-zIM/s800/120227_40D_4203.jpg

Grüße

Dr.D.

hotte1111
27.02.2012, 21:57
Eine schwere Frage, die sich mir auch jedesmal aufwirft. Manchmal habe ich gar zwei dabei.

Doch war ich letzte Woche froh, nachdem ich im Harz eine eisbedeckte Schlaffläche vorfand, welche sich weder mit MYOG Schneeheringen noch mit anderen Heringen bezwingen ließ. Zum Glück hatte ich das große, feststehende ESEE 4 dabei.
Mein Opinel oder Schweizer Messer wären bei dem Versuch erst die 5 cm dicke Eisschicht und danach den gefrorenen Boden zu durchlöchern, zerstört worden. Meine Schlafgelegenheit ebenfalls ;-)

Sogar das ESEE hat richtige Scharten mitgenommen. Die muss ich erstmal rausschleifen! Jedoch hätte es auch ein 7 - 9cm langes, feststehendes Messer getan...

Danke für deinen Artikel!

Mein liebstes Leichtmesser ist das CRKT Minimalist als Bowieausführung. Es liegt in der Hand, wie kein anderes Messer. Es ist ob man selber Wolverine wäre und mit der Klinge Eins ist! Das Grashopper dagegen ist nur ein stück Metall in der Hand!

willo
27.02.2012, 22:10
Ganz ohne Schneidewerkzeug wird wahrscheinlich keiner auf Tour gehen. Doch was braucht man wirklich wenn man leicht unterwegs sein will?

Ich habe bisher auf jeder Tour zwar ein kleines Opinel mitgehabt, es aber nie ernsthaft benutzt (Einmal ein Schild graviert, einmal eine Salami geschnitten) - meistens ist es irgendwo im Rucksack verkramt gewesen und ich habe es erst zu Hause beim Auspacken wieder gesehen. Ich würde auf jeder meiner Touren ohne größere Probleme ganz auf ein Messer verzichten können. Für mich ist ein Messer einer der unwichtigsten Gegenstände auf einer Tour und ich habe es nur als Backup dabei falls ich mal irgendwo was abschneiden müssen sollte.

DrDownhill
27.02.2012, 22:17
Ich habe bisher auf jeder Tour zwar ein kleines Opinel mitgehabt, es aber nie ernsthaft benutzt (Einmal ein Schild graviert, einmal eine Salami geschnitten) - meistens ist es irgendwo im Rucksack verkramt gewesen und ich habe es erst zu Hause beim Auspacken wieder gesehen. Ich würde auf jeder meiner Touren ohne größere Probleme ganz auf ein Messer verzichten können. Für mich ist ein Messer einer der unwichtigsten Gegenstände auf einer Tour und ich habe es nur als Backup dabei falls ich mal irgendwo was abschneiden müssen sollte.

Das sehe ich genauso wie du! Daher der Schwerpunkt auf die kleinen Messer.

Waldhexe
27.02.2012, 22:18
Auf Rucksacktour tut es mir ein Mini-Victorinox, da es außer Packungen, vielleicht Pflaster, Flicken und Fingernägel nichts zu schneiden gibt. Das tut es ausgezeichnet.

Gruß,
Claudia

lina
27.02.2012, 22:22
Victorinox classic rambler (http://gearlist.outdoorseiten.net/Produkt/classic-rambler/4115) (das ganz kleine, wegen der Schere, 26 g) und ein nicht rostfreies Mini-Yatagan (http://gearlist.outdoorseiten.net/Produkt/mini-yatagan/1989) (18 g).

Buck Mod.93
27.02.2012, 22:36
Ich habe bisher auf jeder Tour zwar ein kleines Opinel mitgehabt, es aber nie ernsthaft benutzt (Einmal ein Schild graviert, einmal eine Salami geschnitten) - meistens ist es irgendwo im Rucksack verkramt gewesen und ich habe es erst zu Hause beim Auspacken wieder gesehen. Ich würde auf jeder meiner Touren ohne größere Probleme ganz auf ein Messer verzichten können. Für mich ist ein Messer einer der unwichtigsten Gegenstände auf einer Tour und ich habe es nur als Backup dabei falls ich mal irgendwo was abschneiden müssen sollte.

+1

Ich kann den Hype um Messer für Trekkingtouren auch nicht verstehen. Ich hab meist nur ein Gerber L.S.T Ultralight dabei. Unter anderem auch aus Gewichtsgründen.

@Threadopener

Schöne Zusammenstellung

hotte1111
27.02.2012, 23:47
+1

Ich kann den Hype um Messer für Trekkingtouren auch nicht verstehen.

Liegt evtl. an der guten kompatibilität der beiden Hobbys!

cane
28.02.2012, 00:00
Ich habe mit 12 Jahren mein erstes Taschenmesser von meinem Opa bekommen, somit schon einige Dekaden her. Ein Junge ohne Messer ist kein Kunge sagte er damals. War ein kleines Schweizer Messer mit Klinge und Säge, vielleicht 6,7 cm lang. Ich habe das Messer noch heute als Erinnerung.

Vielleicht liegts mit daran das ein Messer für mich immer in die Tasche gehört und ich es ständig nutze. Egal ob im Büro oder in der Freizeit. Ohne fühle ich mich nackt :)

mfg
cane

emdoubleu
28.02.2012, 09:51
Hi,

schönes Thema ansprechend aufbereitet und gestartet!

Bei mir haben sich mit der Zeit auch etliche Messer im Repertoir angesammelt, wobei ich mir ehrlich eingestehen muss, dass in den meisten Fällen der "Nice-to-have"-Gedanke nach etwas Abstand zum Kauf die größte Rolle gespielt hat. Tatsächlich ist auf meinen bisherigen Touren ein Messer im Endeffekt eines der unwichtigeren Ausrüstungsteile gewesen, was letztlich fast nur folgende Aufgaben erledigen musste: Tüten aufschneiden, mal eine Dose ohne Öffnungshilfe öffnen, eine Weinflasche entkorken, einen Behelfshering ablängen und anspitzen, einen eingerissenen Fingernagel einkürzen, eine Schraube nachziehen, Nahrungsmittel wie Zwiebeln, Speck o.ä. zerkleinern, einen gefangenen Fisch ausnehmen u.ä. - gekocht wird auf Gas oder Spiritus, ein kleines Feuer ist insofern keine Pflicht ...

... und welches Messer erledigte diese Aufgaben als für mich sinnvollste Kombination und ist dabei eines meiner ersten Messer überhaupt gewesen? Das >>Victorinox Outrider (http://www.globetrotter.de/de/shop/detail.php?mod_nr=112913&k_id=1007&hot=0)<< - arretierbare lange Klinge mit ca. 8,5cm Länge, Schlitzschraubendreher, Kreuzschraubendreher, Dosenöffner, Korkenzieher, eine vernünftige Schere, Pinzette (z.B. für Zeckenentfernung), eine sehr wirkungsvolle Säge für das schnelle Ablängen kleiner Äste. Klar, das Outrider wiegt 130gr und ist nicht UL, wer auf die arretierbare Klinge verzichten kann, findet mit dem "Huntsman" fast die gleichen Funktionen bei 100gr Gewicht.

Der große Nachteil eines Klappmessers ist für mich die erschwerte Reinigung auf Tour. Weshalb ich bei Unternehmungen, bei denen es nicht so auf das Gewicht ankommt, fast immer noch ein handliches Fixed dabei habe. Mein liebstes leichtes Fixed mit hohem Nutzwert? Momentan das CRKT Minimalist mit der 5cm Wharncliffe-Klinge und den Micarta-Griffschalen.

Schneeball
28.02.2012, 10:48
@ DrDownhill,

eine schöne und IMO interessante Zusammenstellung. Danke hierfür.

Das Neck Bowie könnte mir gefallen ... :grins:


Zitat von Buck Mod. 93:
Unter anderem auch aus Gewichtsgründen.


Aus diesem Grund habe ich meistens nur ein Grohmann Featherweight dabei, zusammen mit einem Victorinox Mini Classic (der Schere wegen).

Ditschi
28.02.2012, 16:50
Hallo,

mir geht es wie willo: oft habe ich irgendwo noch ein "richtiges" Messer, aber ich finde es nicht so schnell, wenn ich es mal brauche, weil es irgendwo verkramt ist.

Aber das

http://www.outdoorseiten.net/fotos/data/500/medium/Messer_002.jpg

habe ich immer im Portemonnaie und folglich immer dabei.

Allerdings brauche ich selten das Messer --um so häufiger die kleine Schere.

Warum haben so viele Messer als Hobby -- und nicht auch Scheren, Dosenöffner, Schraubenzieher ?

Gruß Ditschi

StaySafeOutThere
28.02.2012, 20:15
Guten Abend :-)

Ich benutze schon seit langen mein Opinel Nr. 9.
Es hat mich noch nie im Stich gelassen, lässt sich (dank dem Kohlenstoffstahl) super einfach nachschärfen und liegt super in der Hand.

Natürlich sieht es "geiler" aus, wenn man gleich mit einem gigantischen KaBar aufkreuzt, welches allerdings auf Trekkingtouren zu 99% unbrauchbar ist!

Als Ergänzung zu meinem Opinel trage ich noch ein Victorinox Spirit mit mir.
Es beinhaltet alle wichtigen Funktionen, ist zuverlässig und fast unzerstörbar.

Eigentlich ist es eine Glaubensfrage, welches Messer man mitnimmt.
Ähnlich wie z.B. bei der Wahl des Kochers etc.

Buck Mod.93
28.02.2012, 20:23
Ich hatte doch auch noch ein leckeres Bild: :grins:

http://h9.abload.de/img/image312byts.jpg

lina
28.02.2012, 20:27
Käsehäppchen? :bg:

Was ist das für ein Exemplar?

Buck Mod.93
28.02.2012, 20:29
:bg:

Ist ein Gerber L.S.T Ultralight (http://www.amazon.de/Gerber-L-S-T-Ultralight-Fine-Edge/dp/B00004WA4R) hat auch einen guten Stahl im Gegensatz zu vielen anderen leichten Messern.

cast
28.02.2012, 20:46
http://www.outdoorseiten.net/fotos/showphoto.php?photo=47902&title=kloetzli&cat=500

Wenn es leicht sein muss habe ich das. Klötzli Christian Wimpf Design, Carbonschalen, Titanliner, 440C Stahl.
Laut Waage 52 gramm, allerdings mit 8,5 cm Klinge, also ein recht großes leichtes Messer.

Buck Mod.93
28.02.2012, 20:47
Und auch ein recht teures, nicht ? :lol:

cast
28.02.2012, 20:57
Schon etwas mehr als 21,95. ;-)

Die momentan einzig lieferbare Variante. Glatte Klinge und langweilig schwarze Griffschalen.:bg:

http://www.kauf-ein.ch/products/index.cgi?99=5297935&print=1&SESSIONID=259968943Kx6A8a2pVkmDWscmNbwDRu9Y1Asm9212648&anbieter=266&70=3720

blumenkohl
28.02.2012, 21:19
Ein Glock Feldmesser ist auch ein guter Begleiter und gar nicht mal so teuer.

Beim Opinel finde ich die Klinge zu gagelig, zudem verbiegt sich diese bei
Zweckentfremdung auch gerne mal an der Spitze.

Grüße

Brokoli

dominiksavj
28.02.2012, 21:24
Ich hoffe ich werfe die Definition von leicht nicht über den Haufen.
Bei mir dabei:
Eka Klappmesser Gewicht 95g
Gerber Vise Gewicht 68g
Messerschärfer Gerber 25g
Eka ist immer dabei, Vise nur manchmal und der Schärfer selten...
Opinel hatte ich auch mal, die Arretirung ist aber nicht meins gewesen.

DrDownhill
29.02.2012, 10:20
Ich hoffe ich werfe die Definition von leicht nicht über den Haufen.
Bei mir dabei:
Eka Klappmesser Gewicht 95g
Gerber Vise Gewicht 68g
Messerschärfer Gerber 25g
Eka ist immer dabei, Vise nur manchmal und der Schärfer selten...
Opinel hatte ich auch mal, die Arretirung ist aber nicht meins gewesen.

Hi,

ich denke jeder muss selbst wissen, was er wirklich braucht. Hängt ja auch ganz davon ab wie man unterwegs ist: zu Fuß, per Rad oder Kajak und wo! In Alaska oder Nordkanada würde ich sicher auch ein anderes Messer einpacken, als auf dem Schwarzwald Westweg!

Alaska :bg:

https://lh3.googleusercontent.com/-A5LfP_n79CQ/TtocbxfNagI/AAAAAAAAAa0/4X6igmCmWjU/s800/111203_40D_3726.jpg

https://lh3.googleusercontent.com/-nIgT4JMNzus/TtoiB0_J7yI/AAAAAAAAAbc/Y_RDMBh8gJM/s800/111203_40D_3729.jpg

Schwarzwald :bg:

https://lh6.googleusercontent.com/-OatOuy052ZA/T0u1DQZV7wI/AAAAAAAABFc/6y7RP0p9u7A/s800/120227_40D_4204.jpg

Oft benötigt man aber weit weniger als gedacht. Wie oben bereits erwähnt, habe ich grundsätzlich immer eine kleine Schere mit dabei (meist die aus der Swisscard Light). Die ersetzt in dem meisten Fällen ein Messer. Die ganze Swisscard ist mit allerdings schon wieder zu schwer :grins: Da trägt man viel Plastik und wenig Inhalt.

Grüße

Timo

Nur so nebenbei: Allein deine Messerkombi wiegt deutlich mehr als mein ganzes Kochsetup (http://tontbloggt.blogspot.com/2011/12/review-ul-mein-ultraleichtes.html) für Solotouren :bg:

willo
29.02.2012, 10:23
Warum brauchst Du im Schwarzwald ein anderes Messer als in Alaska (warst Du schonmal da?)?

DrDownhill
29.02.2012, 13:04
Warum brauchst Du im Schwarzwald ein anderes Messer als in Alaska (warst Du schonmal da?)?


Hi willow,

ich hoffe du hast die leichte Ironie bei den Bildern erkannt (man beachte die Smileys)!

Aber grundsätzlich hängt die Messerwahl schon von der Arte des Reisens und des Ziels ab. Bei Alaska dachte ich an einen mehrwöchigen autarken Aufenthalt und weniger an eine 5-tägige Tour auf markierten Trails. Autark schließt natürlich auch Jagd und Fischfang mit ein. Spätestens beim Aufbrechen von Wild oder Ausnehmen von Fischen, könnte es mit dem Brieföffner der Swiss Card etwas eng werden :bg:
Aber eigentlich muss man gar nicht so weit gehen. Schon in Europa kann eine größere Klinge von Nutzen sein. Ich denke da z.B. an den Parco Nationale Val Grande, im Norden Italiens. Obwohl nur 10km von Touristen Hotspot Lago Maggiore entfernt, ticken die Uhren im größten Wildnisgebiet der Alpen etwas anders. Selbst viele der markierten Wege sind im Sommer von mannshohen Farnen und Brombeeren überwuchert. Nicht umsonst führt z.B. der Gebietskenner Tim Shaw, eine Condor Combat Machete mit sich.

Trotzdem lautet mein Credo ja: weniger ist mehr :oldman:

Grüße

Timo

cast
29.02.2012, 15:25
Spätestens beim Aufbrechen von Wild oder Ausnehmen von Fischen, könnte es mit dem Brieföffner der Swiss Card etwas eng werden

Nur dummerweise ist das abgebildete Tägtiggl Messer für so etwas ziemlich unbrauchbar.

Lobo
29.02.2012, 16:01
Servus,

Und wie oft hast du schon auf Trekkingtour Wild aufgebrochen? :o

Die Swiss Card hatte ich auch lange Zeit im Geldbeutel immer dabei (Alltag nicht auf Tour).
Momentan wurde sie ersetzt durch das hier (http://www.asmc.de/de/Messer-Werkzeuge/Werkzeuge/Werkzeuge/Tools/Simbatec-Card-Cutlery-p.html). Ist zwar nicht so vielseitig, aber zum Essen besser geeignet.

Grüße
Thomas

Williboyd
01.03.2012, 15:11
-

lina
01.03.2012, 15:15
Wenn Du ein leichtes Feststehendes möchtest, dann brauchst Du ja wieder eine Hülle dazu, und schon wird's schwerer .... ?

DrDownhill
01.03.2012, 15:19
Wenn Du ein leichtes Feststehendes möchtest, dann brauchst Du ja wieder eine Hülle dazu, und schon wird's schwerer .... ?

Nicht unbedingt. Die Scheide des von mir vorstellten Fred Perrin wiegt gerade mal 15g.

DrDownhill
01.03.2012, 15:21
Nur dummerweise ist das abgebildete Tägtiggl Messer für so etwas ziemlich unbrauchbar.

Schon klar, ist ja auch kein Skinner! Die beiden Bilder sollten ja nur auf leicht ironische Weise die beiden Extremen aufzeigen.

Williboyd
01.03.2012, 15:25
-

DrDownhill
01.03.2012, 15:27
Servus,

Und wie oft hast du schon auf Trekkingtour Wild aufgebrochen? :o

Die Swiss Card hatte ich auch lange Zeit im Geldbeutel immer dabei (Alltag nicht auf Tour).
Momentan wurde sie ersetzt durch das hier (http://www.asmc.de/de/Messer-Werkzeuge/Werkzeuge/Werkzeuge/Tools/Simbatec-Card-Cutlery-p.html). Ist zwar nicht so vielseitig, aber zum Essen besser geeignet.

Grüße
Thomas

Hallo Thomas

Bitte genau lesen ich habe ja extra geschrieben, dass ich NICHT von einer gewöhnlichen Trekkingtour ausgehe!



Aber grundsätzlich hängt die Messerwahl schon von der Arte des Reisens und des Ziels ab. Bei Alaska dachte ich an einen mehrwöchigen autarken Aufenthalt und weniger an eine 5-tägige Tour auf markierten Trails.

Grüße
Timo

lina
01.03.2012, 15:27
@Williboyd: Ah, ok.
Das Windmühlenmesser hast Du gesehen? Gibt es auch mit gewohnterer Klingenform.

DrDownhill
01.03.2012, 15:28
Schon klar. Die alternative wäre zum Beispiel ein Opinel. Allerdings mag ich gerade bei Essenszubereitung, dass ein feststehendes Messer sehr einfach zu reinigen ist. Und das ist mir das Mehrgewicht einer minimalistischen z.B. Kydex Scheide wert

Seh ich auch so, die 15g des Fred Perrin sind akzeptabel.

Williboyd
01.03.2012, 15:36
-

Buck Mod.93
01.03.2012, 15:42
@williboyd

Ein leichtes Kochmesser für unterwegs? Wie wäre es dem mit dem Böker Plus Rhino Calf?

Link:http://www.toolshop.de/product_info.php?products_id=4009&XTCsid=2244f50f8e0354605ae3c4891900c695

cast
01.03.2012, 15:45
Schon klar, ist ja auch kein Skinner!

Aha, du hast also noch kein Wild aufgebrochen.

Williboyd
01.03.2012, 16:07
-

Lobo
01.03.2012, 17:13
Hallo Thomas

Bitte genau lesen ich habe ja extra geschrieben, dass ich NICHT von einer gewöhnlichen Trekkingtour ausgehe!



Grüße
Timo

Dann habe ich dich falsch verstanden, sorry. ;-)

Grüße
Thomas

hosentreger
01.03.2012, 20:16
Wieso sehe ich eigentlich bei den ganzen Messern keinen Korkenzieher im Tool-Umfang?
Ich habe als einziges Erinnerungsstück an meinen Vater dessen Taschenmesser auf all meinen Reisen dabei; kleine Klinge, Dosenöffner, Korkenzieher. Ich hüte es wie meinen Augapfel - ich kann mich noch erinnern, dass ich als 8-Jähriger dabei war, als er es kaufte (bin jetzt 60). Damit erfüllt es auch noch eine Talisman-Funktion. Und schneiden tut es auch...
hosentreger

Williboyd
01.03.2012, 20:27
-

dominiksavj
01.03.2012, 21:22
Das mit dem Korkenzieher.......
Ja, diese Überlegung hatte ich auch schon, nachdem ich an meinem Geburtstag eine Flasche Riesling in den Rucksack gesteckt habe, und eben ohne jenen legendären Korkenzieher mitzunehmen.:shock:


Ich lass Bilder sprechen:

http://www.outdoorseiten.net/fotos/data/500/medium/cimg3605.jpg


Man sieht den Erfolg:

http://www.outdoorseiten.net/fotos/data/500/medium/cimg3603.jpg


Danach den eigenen Korkenzieher benutzt, also meine Schneidezähne, und schon war ich an der herrlich erfrischenden Substanz :b3ss8l3r:

emdoubleu
01.03.2012, 21:50
... eine Weinflasche entkorken ... >>Victorinox Outrider (http://www.globetrotter.de/de/shop/detail.php?mod_nr=112913&k_id=1007&hot=0)<< ... Korkenzieher ...

Hi,

sympathisch, dass endlich mal jemand der Askese abschwört und auch dieses alles andere als unwichtige "Tool" erwähnt... :bg:

... denn selbst wenn die Flasche Wein nicht gleich von Anfang an dabei sein sollte, gibt es doch oft selbst im letzten Dörfchen eine Erwerbsmöglichkeit und dann finde ich es extrem beruhigend, abends ganz in Ruhe den Korkenzieher zu zücken und für die letzten Stunden des Tages den Rebensaft zu entkorken... ;-)

Fritsche
02.03.2012, 08:16
Hi,

sympathisch, dass endlich mal jemand der Askese abschwört und auch dieses alles andere als unwichtige "Tool" erwähnt... :bg:

... denn selbst wenn die Flasche Wein nicht gleich von Anfang an dabei sein sollte, gibt es doch oft selbst im letzten Dörfchen eine Erwerbsmöglichkeit und dann finde ich es extrem beruhigend, abends ganz in Ruhe den Korkenzieher zu zücken und für die letzten Stunden des Tages den Rebensaft zu entkorken... ;-)



Lange habe ich gesucht, bis ich das hier fand: http://www.schweizer-messer.eu/Victorinox_Offiziersmesser/Victorinox_Offiziersmesser_Waiter/03303.html (Vic Waiter). Seitdem ist das Messerchen imemr dabei, und zwar wirklich immer, weil im Geldbeutel. Mit 42g auch noch wirklich leicht, und hat meiner Meinung nach alles, was man Indoor wie Outdoor braucht.

cast
02.03.2012, 10:21
Wer schon eine Flasche Wein einpackt, sollte das entsprechende Futter nicht vergessen und dem sollte der stilvolle Korkenzieher keine Gewichtsprobleme bereiten.

Nur ein Beispiel

http://ecx.images-amazon.com/images/I/31Gw93dxqkL._SS500_.jpg

Ditschi
02.03.2012, 10:39
Wer schon eine Flasche Wein einpackt, sollte das entsprechende Futter nicht vergessen und dem sollte der stilvolle Korkenzieher keine Gewichtsprobleme bereiten.

Nur ein Beispiel

http://ecx.images-amazon.com/images/I/31Gw93dxqkL._SS500_.jpg

Wenn stilvoll, dann das:

http://www.lennertz.de/oxid.php/sid/f67cfc696f441eeea7a70e530c0ca6a6/cl/details/cnid/326451c0e943b2648.03443209/anid/28e4ad9896e6f66c6.16942793

Ditschi

lina
02.03.2012, 10:41
Nee, ich hab mal gehört, die L-Korkenzieher (an den Messern) seien für einen ernsthaften Versuch, eine Weinflasche zu öffnen, zu kurz (lasse mich aber gerne vom Gegenteil überzeugen :grins:)

Ditschi
02.03.2012, 10:45
Nee, ich hab mal gehört, die L-Korkenzieher (an den Messern) seien für einen ernsthaften Versuch, eine Weinflasche zu öffnen, zu kurz (lasse mich aber gerne vom Gegenteil überzeugen :grins:)
OT:
Mach ich, wenn Du mal wieder da bist.

Ich habe es mal in schöner Verpackung als Geschenk zum Geburtstag bekommen.

Funktioniert prima, auch wenn einfache Korkenzieher mit flacher Spindel besser sind.

Gruß Ditschi

DrDownhill
02.03.2012, 10:49
Aha, du hast also noch kein Wild aufgebrochen.

Nein habe ich nicht. :ignore: Da bist du als Jäger ja Experte. Da hab ich mich aber mal wieder voll in die Nesseln gesetzt :bg: Liegt vielleicht daran, dass ich hier seit drei Tagen krank und leicht benebelt im Bett liege :(. Dabei weiß ich es ja eigentlich schon:

- Zum Aufbrechen eher ein Messer mit Droppoint Klinge, so grob +/- 10cm
- Den Skinner als Häutemesser (steck ja schon im Namen drin)

Sollte ich immer noch falsch liegen, bitte ich dich um Korrektur, denn dann war ich wohl längere Zeit falsch informiert.

Mein Schwerpunkt in Sachen Messer liegt eher bei den kleineren Fixed und Neckknives, von denen sich immer mehr in meiner Vitrine tummeln :grins: und die reihum fleißig zum Einsatz kommen. Sowohl auf Tour als auch im Alltag.

Grüße
Timo

DrDownhill
02.03.2012, 10:56
Gut, wir schweifen mal wieder etwas vom Thema ab. Von leichten Messern auf der Tour zu Deutschlands liebsten Thema Alkohol :bg: Aber die Sache mit der Weinflasche hat mich nicht in Ruhe gelassen und deshalb habe ich gerade einen guten Tropfen Spanier auf die Waage gestellt, um mal das Flaschengewicht zu ermitteln. Je nach Flasche kommt an auf 600g +/- (bei 750 ml Flaschen). Da ich ja gerne leicht unterwegs bin, ist das für mich ein No Go! Das ist ziemlich genau das Gewicht meines Sommerschlafsacks. Daher habe ich mich vorsorglich mal für den Platypus Preserve entschieden, ihn aber ehrlich gesagt bisher noch nicht eingesetzt. Auf mehrtägigen Touren übe ich eigentlich meistens Verzicht und trinke zu 99% Wasser. Es sei denn ein Freund packt einen guten Single Malt aus :bg: Den muss er dann aber schon selber schleppen!

Grüße
Timo

lina
02.03.2012, 11:01
@Ditschie: Danke! :D *freu*

Um mal wieder die Kurve zu kriegen :grins:
Bei den leichten Messern für die Trekkingtour kommt es wahrscheinlich darauf an, wofür man sie verwenden möchte: Wer vorwiegend Heringe schnitzen möchte, braucht wahrscheinlich ein anderes Modell als jemand der vorwiegend Nahrungsmittel zubereitet und nicht nur Tüten öffnet (obwohl Heringe schnitzen mit dem Windmühlenmesser ebenfalls erstaunlich gut geht). Kleinholz für den Hobo stelle ich mir hingegen schwieriger vor, aber braucht man das wirklich? Gibt es nicht meistens genügend Ästchen, die man sammeln kann (habe bisher nicht so darauf geachtet, weil ich Hobos nur bei Forentreffen verwende :bg:)

Für die Luxusausstattung (Messer + Korkenzieher + Schere) trifft das Auswahlkriterium "leicht" dann wieder schwerer zu.

DrDownhill
02.03.2012, 11:22
Für die Luxusausstattung (Messer + Korkenzieher + Schere) trifft das Auswahlkriterium "leicht" dann wieder schwerer zu.

Da hast du natürlich recht. Es gibt zwar leichte Multitools mit Schere + Messer (z.B. Leatherman Style (http://www.amazon.de/Leatherman-L831253-Schlüsselanhänger-Tool-Style-Edelstahl/dp/B003J37BKW/ref=pd_sim_diy_5)), die haben aber keinen Korkenzieher und Schweizer Messer mit allem drei, wiegen so um die 100g. Aber man kann ja kombinieren und einen puristischen Flaschenöffner verwenden, z.B. den hier (http://www.amazon.de/True-Utility-TU48-Korkenzieher-Twistick/dp/B003FAMQ2M/ref=pd_bxgy_sg_img_c). Zur Tauglichkeit kann ich mangels Besitz nichts sagen. Die Rezensionen reichen ja von bis.

Grüße
Timo

willo
02.03.2012, 11:28
Imho entfernt sich das hier wieder vom eigentlichen Kernbereich. Wer ne Flasche Wein mit auf Tour schleppen will, kann doch auch nen Korkenzieher mitnehmen. Für die Leute die das nicht machen ist ein Korkenzieher nur Ballast.

emdoubleu
02.03.2012, 12:29
... wer ne Flasche Wein mit auf Tour schleppen will, kann doch auch nen Korkenzieher mitnehmen. Für die Leute die das nicht machen ist ein Korkenzieher nur Ballast.

Hi,

ich glaube, dass sich die wenigstens von vornherein mit Vorsatz eine Flasche Wein in den Rucksack packen, um den dann auch noch zwei, drei Tage mit sich umher zu tragen. Mir persönlich geht es eher um die nicht geplanten Fälle, bei denen man entsprechender Gelegenheit auf Tour´ne Flasche Wein erwirbt, um sich die dann abends munden zu lassen.

Ansonsten ist das halt eher die Frage, was jeder für sich und individuell für Anforderungen an sein leichtes Messer auf Trekkingtour stellt. Aber das hat sich ja auch schon bei den anderen bisher genannten Beispielen hier im Thread gezeigt.

cast
02.03.2012, 12:45
Wenn stilvoll, dann das:

Naja wenn du zum Wein auch Käse, Salami und Schinken schnippeln willst ist das Kellenermesser etwas überfordert.


- Den Skinner als Häutemesser (steck ja schon im Namen drin)

Wenn du mal einen Bison schießt kauf dir so eins, ansonsten auch überflüssig.


- Zum Aufbrechen eher ein Messer mit Droppoint Klinge, so grob +/- 10cm

eher unter 10 cm als drüber.

nebulos
02.03.2012, 16:04
Da hast du natürlich recht. Es gibt zwar leichte Multitools mit Schere + Messer (z.B. Leatherman Style (http://www.amazon.de/Leatherman-L831253-Schlüsselanhänger-Tool-Style-Edelstahl/dp/B003J37BKW/ref=pd_sim_diy_5)), die haben aber keinen Korkenzieher und Schweizer Messer mit allem drei, wiegen so um die 100g. Aber man kann ja kombinieren und einen puristischen Flaschenöffner verwenden, z.B. den hier (http://www.amazon.de/True-Utility-TU48-Korkenzieher-Twistick/dp/B003FAMQ2M/ref=pd_bxgy_sg_img_c). Zur Tauglichkeit kann ich mangels Besitz nichts sagen. Die Rezensionen reichen ja von bis.

Grüße
Timo

Hallo,
Das victorinox compact hat schere, klinge und korkenzieher und wiegt ca. 64g.
Lg

DrDownhill
02.03.2012, 20:31
Hallo,
Das victorinox compact hat schere, klinge und korkenzieher und wiegt ca. 64g.
Lg

Hi,

du hast recht. Die Angaben die ich gefunden haben schwanken zwischen 65 und 75g. Habe gerade mein Style auf die Waage gelegt --> 23g. In Kombination mit dem verlinkten Korkenzieher imho leichter. Aber beim Vic hat man halt alles in einem und die längere Klinge. Das ist sicher von Vorteil. Allerdings halt min 5g über meiner persönlichen Gewichtsgrenze :bg:

lg

DrDownhill
02.03.2012, 20:33
Würde mich freuen noch das eine oder andere über eure Erfahrungen mit leichten Messern zu hören. Von den von mir oben gesammelten Messern besitze ich so geschätzte 15%, über die ich auch was sagen kann. Vielleicht hat ja der eine oder andere Erfahrungen mit den genannten Messern oder kann weitere Beispiele geben.

kg

GHL
03.03.2012, 17:56
Imho entfernt sich das hier wieder vom eigentlichen Kernbereich. Wer ne Flasche Wein mit auf Tour schleppen will, kann doch auch nen Korkenzieher mitnehmen. Für die Leute die das nicht machen ist ein Korkenzieher nur Ballast.

Verstehe ich auch nicht. Da wird beim Messer über jedes überflüssige Gramm diskutiert und gerechnet, und dann macht man sich die Mühe und schleppt eine Weinflasche mit sich rum. Und ist die Flasche dann geleert, läßt man die dann aus Gewichtsgründen im Wald zurück, oder schleppt man die wieder mit zurück bis ein Glascontainer oder eine Mülltonne gefunden wird?

Für mich ist ein Victorinox (mit Schere) und ein Feuerzeug ein absolutes MUSS, sowohl in der Großstadt, als auch auf Tour. Lieber nehme ich auf Tour (oftmals umsonst) das Mehrgewicht für den Korkenzieher am Victorinox in kauf, als irgendwann mit einer Weinflasche dazustehen und keinen Korkenzieher dabei zu haben.

Gruß
Gerhard

cast
03.03.2012, 18:44
über das Messergewicht habe ich ehrlich gesagt noch nie nachgedacht.

Mein Klötzli habe ich sicher nicht wegen dem geringen Gewicht gekauft, genausowenig wie das Böker Bud Nealy Specialist Tanto das ich habe, das wiegt ohne Kydexscheide 77 gramm, mit knapp das doppelte.

Beides voll nutzbare Messer, was will man mehr darüber sagen?

lina
03.03.2012, 19:40
Verstehe ich auch nicht. Da wird beim Messer über jedes überflüssige Gramm diskutiert und gerechnet, und dann macht man sich die Mühe und schleppt eine Weinflasche mit sich rum. Und ist die Flasche dann geleert, läßt man die dann aus Gewichtsgründen im Wald zurück, oder schleppt man die wieder mit zurück bis ein Glascontainer oder eine Mülltonne gefunden wird?

Wo steht denn bitte, dass die Weinflasche im Wald zurück gelassen wird??
Sollte einem das Flaschengewicht zuviel sein, kann man die den Inhalt auch im Supermarkt in eine Platy Vino (http://www.bergfreunde.de/platypus-platypreserve-konservierungssystem-fuer-wein/) umfüllen. Luft heraus drücken, dann hält sich der Inhalt auch. Weiterer Vorteil: Man muss nicht alles auf einmal austrinken.

blitz-schlag-mann
03.03.2012, 22:03
Imho entfernt sich das hier wieder vom eigentlichen Kernbereich. Wer ne Flasche Wein mit auf Tour schleppen will, kann doch auch nen Korkenzieher mitnehmen. Für die Leute die das nicht machen ist ein Korkenzieher nur Ballast.

Wo seid Ihr denn alle aufgewachsen? Korken reindrücken, Pulle an den Hals und Kopf nach hinten ;-)

Zum Thema: Ich nehm ein kleines Victorinox mit auf Tour und wenn (Glüh)Wein, dann in Platypus-Pulle (ne normale, nicht die Wein-Platy)

lone star
04.03.2012, 14:58
Meiner meinung nach fehlt auf jeden Fall dieses Messer, wenn es um leichte Messer geht:

Das Fällkniven WM1:

- sehr leicht mit 70 g und robust

- Klingenlänge 71 mm da dürfte eine Stärke von 3,5 mm ausreichend sein.

- rostfrei VG 10 oder 3G

- leicht zu schärfen, konvexer Schliff

- Scheide als Neck- und Gürtelscheide

- Scheide besser zu reinigen als Leder

- als Neckknive super auch zusammen mit dem Rucksack zu tragen

- unauffällig auch wegen der kurzen Klingenlänge, aber für alles ausreichend

http://ph-import.com/eshop/index.php?cPath=124_11_66

oder hier:

http://www.feines-werkzeug.de/product_info.php/info/p378_Faellkniven-WM1-Sportmesser-mit-Zytelscheide.html

oder hier:

http://www.edenwebshops.de/de/pt/-fallkniven-wm1-blank-lemmet-zytel-sheath.htm

dominiksavj
04.03.2012, 15:06
@lonestar
deine zwei letzten links funktionieren nicht.

Ich werf noch das Frosts Mora in den Ring, die knallorange Ausführung, leicht gepimpt mit Fangschlaufe und den Rücken abgefeilt.
Nützlich, scharf, günstig
Gewicht gesamt 108g

krupp
07.03.2012, 06:12
ich bin ja eig mehr der freund von was handfestem ^^ aber nunja auf der suche nach nem messerchen für
ein minimales edc-set bin ich über

http://www.globetrotter.de/de/shop/detail.php?mod_nr=177552

gestolpert. taugt das was? also leichter gehts sicherlich kaum aber wie ist so die handlichkeit und stabilität
sicherheit (eingeklappt mit aussen liegender klinge...)
sicherlich erwarte ich keine wunder aber es sollte nicht nur zum stulle schmieren reichen.

khyal
07.03.2012, 12:44
Wieso sehe ich eigentlich bei den ganzen Messern keinen Korkenzieher im Tool-Umfang?
...

Vielleich weil die Wenigsten auf einem Treck Wein in Glasflaschen bei haben ?
Mal davon abgeseehen, dass Du haeufig auch den Korken z.B. mit einem Loeffelstiel nach innen durchstossen kannst, falls Du die Flasche leer machst...

Lobo
07.03.2012, 13:32
Vielleich weil die Wenigsten auf einem Treck Wein in Glasflaschen bei haben ?
Mal davon abgeseehen, dass Du haeufig auch den Korken z.B. mit einem Loeffelstiel nach innen durchstossen kannst, falls Du die Flasche leer machst...


Oder man kauft sich eine Weinflasche mit Schraubverschluss ;-)
Den Korkenzieher an meinem Vic habe ich noch keine 5 mal benutzt...

cast
07.03.2012, 14:38
Vielleich weil die Wenigsten auf einem Treck Wein in Glasflaschen bei haben ?

Weil die meisten Tools aus Amiland kommen und nicht aus Frankreich.

Ditschi
07.03.2012, 16:18
Wo steht denn bitte, dass die Weinflasche im Wald zurück gelassen wird??
Sollte einem das Flaschengewicht zuviel sein, kann man die den Inhalt auch im Supermarkt in eine Platy Vino (http://www.bergfreunde.de/platypus-platypreserve-konservierungssystem-fuer-wein/) umfüllen. Luft heraus drücken, dann hält sich der Inhalt auch. Weiterer Vorteil: Man muss nicht alles auf einmal austrinken.


OT
Was es nicht alles gibt? Banausen!

Mich hat beim letzten Nordlichtertreffen gestört, daß ich mit Sabine den leckeren Wein aus Polycarbonatgläsern getrunken habe.

Ich werde mich doch mal dazu durchringen. richtige langstielige Weingläser aus Glas sorgsam einzuwickeln.

Und ein Sommeliermesser gehört auch dazu.

Und der Wein bleibt in der Flasche. Vorteil : Man muß alles auf einmal austrinken.

Ditschi

anja13
07.03.2012, 18:22
Ja, ja, in vino veritas! Aber waren wir nicht beim Thema "Leichte Messer"? Also wieder in medias res bitte - äh, wollte sagen back to topic ;-)
Anja

woodcutter
08.03.2012, 16:03
http://tontbloggt.blogspot.com/2012/02/marktubersicht-leichte-messer-fur-die.html

Ein Dankeschön für die hilfreiche Übersicht !
Wenn ich mir die Preise ansehe, werde ich kritischer, da ist wenig darunter, was mich zum Schwenk verführt.

Klein und leicht waren in meinen Überlegungen die Kriterien für das Zweitmesser (Backup), die Verwendung bei der Essenszubereitung oder für medizinische Zwecke (schmale, spitze und v.a. gut führbare Klinge).

Als Maßstab der optimalen Klingelänge orientiere ich mich grob an der Zeigefinger-Länge, +/- 1-2 cm sind o.k., solange die Griffposition zur Hand passt.

Wegen der Qualität und den Maßen (Griffbreite + Verstaubarkeit) sind das für mich die u.g., unter den robusten verwende ich Klapp- wie feststehende, keines kostet mehr als 25 Euro:

Schweizer Messer mit einer größeren + extra kleiner Klinge, sonst keine Funktionen (21 gr.)
Nieto 0409 (http://www.mnieto.com/ingles/navajas.php?envio=0409&mantener=1&familia=Linea%20Clasica%201&verfam=1&pagina=2&filtrr=) mit 7,5 cm Klingenlänge (23 gr.)
Opinel No. 5 (27 gr.)
altes WMF-Besteckmesser aus Camping-Satz (32 gr.), Gesamtlänge 19 cm, Klinge 5 cm
ist ein Bundeswehr Besteck vorhanden, schaut euch das Besteckmesser (45 gr.) an, gut schärf- und greifbar
Olfa (http://www.olfa.co.jp/en/body/detail/77.html) CK-2 (50 gr.) mit austauschbaren Klingen (Box plus 2 Klingen: 35 gr.), Vorteil wg. Schiebemechanismus steuerbare Klingenlänge (bis 5,5 cm, gesamt 17,5), dieses einseitig geschliffene Werkzeugmesser bietet einen hervorragenden Griff inkl. Klingenschutz.
ein altes Nicker (Beispielklinge (http://weber-messer.eu/shop/product_info.php?info=p25_Bayrische-Nickerklinge-90-mm-Flachangel.html)) mit 17,5 gesamt / 7,5 cm Klingenlänge (55 gr.) zzgl. Steckscheide (5 gr.), Klingenstärke am Rücken von 4 mm !
Probiermesser aus Fleischerzubehör (65gr.), Gesamtlänge 26,5, Klingenlänge 11 cm
Svord Peasant (http://www.svord.com/pages/Pocket%20&%20Peasant%20Knives%20index.htm) Slim, 8 cm Klingenlänge (75 gr.), gesamt 21 cm, besonders robust wg. nach hinten durchgehenden Steg !


Wer lange, gut greifbare Messerklingen unter Gewichtsaspekten sucht, versuche es mit (Victorinox) Haushaltscheren und denke analytisch. ;-) Die Fingereingriff eignen sich prima als Haltegriff, der Stahl ist z.T. relativ hoch gehärtet, bei Klingenstärken von 2-2,5 mm sind das ernstzunehmende Alternativen. :cool:

In der Küche zuhause und unterwegs verwende ich gerne rostfreie Opinels, No. 8+12, mit 105 gr. ist No. 12 kein Leichtgewicht mehr, trägt beim Verstauen leider wg. der Griffbreite auf, aber 12 cm Klingenlänge und 28 gesamt in dieser Breite mit etwas erhöhter Klingenstärke ist durchaus outdoor tauglich, man kann sogar leichte Hackarbeiten am Holz bis zum Abspalten von Anzündspänen gefahrfrei durchführen. Auf den Unsinn von massiven Spaltarbeiten brauche ich nicht eingehen. :-? Benötige ich mehr Kleinholz, ist eine Fiskars Handsäge zum Ausschieben dabei (95 gr, 11 gr. für die Gürtelhalterung), gut angelegtes Gewicht, wenn man sich damit Zeit spart und die einzige mitgeführte Messerklinge für wichtigere Arbeiten sauber hält.

So, nun hoffe ich ein paar preisgünstige Alternativen in die Diskussion eingebracht zu haben, Outdoor-Ausrüstung muss nicht teuer sein oder modischen Neck Knife Trends folgen noch in unsinnige Leichtgewichtspielereien abgleiten. So sehr ich die Innovationsfreude der Hersteller schätze ! Für jeden Geschmack findet sich ein Produkt, soll das gute Stück aber ein paar Sommer und Winter überleben, neige ich zu 10 Gramm mehr, aber deshalb nicht 10-20 Euro mehr.

Die paar Gramm Gewicht einsparen lassen sich an anderen Ausrüstungsgegenständen. Ein neues paar leichte, dafür angemessene Schuhe ersparen evtl. mehrere hundert Gramm und die mitgeschleppte Muskelnahrung obendrein.

Lobo
08.03.2012, 16:16
.... oder für medizinische Zwecke (schmale, spitze und v.a. gut führbare Klinge).


:o Was hast du vor? :ignore:

dominiksavj
08.03.2012, 17:16
@Lobo, Zecken und Spreisser entfernen? Oder was machst du mit Deinem Messer?

ralfalfa
08.03.2012, 19:16
Also ich nehm immer ein anderes Messer mit. Je nach Tour.
Mein größtes ist ein Mora. Das ist für die Qualität saubillig und richtig scharf. Bei eher kleinen Spaziergängen habe wenn ich dran denke bloß ein TAschenmesser dabei. Da steht eigtl nur Solingen drauf, hat aber ne brauchbare Qualität. Mein schlimmstes Messer war ca. 3 Euro von Aldi. Einmal angesetzt und auseinandergefallen. Trotz Garantie haben die es nicht zurückgenommen. Seitdem mache ich um die meisten Outdoorsachen von Aldi einen großen Bogen.

Lobo
08.03.2012, 23:41
@Lobo, Zecken und Spreisser entfernen? Oder was machst du mit Deinem Messer?

Für Zecken und Schiefer benutze ich eine Zeckenzange bzw. Pinzette --> Erste-Hilfe-Set

Meistens schneide ich mit meinem Messer denn es ist ein Schneidewerkzeug :grins:

Grüße
Thomas

woodcutter
09.03.2012, 19:54
@Fragen zur "medizinischen" Verwendung
Das kam wohl falsch rüber im Sinne, dass ich chirurgische Laien-Operationen durchführe, um mir unterwegs etwas dazu zu verdienen. :bg:

Nein, Blasen, tiefsitzende Dornen, Holzstücke etc. bei Mensch und Hund sind das Objekt des Schneideinsatzes, eine kleine Schere ist gerade beim haarigen Hundekörper zwar ratsamer, aber wegen der zwei Spitzen nicht unbedingt verletzungssicher, weil das Tier in manchen Situationen leider nicht stillhält, eine einseitige Klinge nehme ich gern zum Lösen von eingewickelten Fremdkörpern. Beim Menschen (vor allem mir selbst) musste ich oft die Haut anritzen, um einen Spleiß zu entfernen, so Entzündungen den Boden zu entziehen. Deshalb mein Kriterium Führbarkeit, es gilt nah an der Unfallstelle sehr kontrolliert schneiden zu können, gehalten zwischen den Fingern, mit der Spitze auf dem Kopf zum Körper hin.

Beim Tier sind das Eiter-/Entzündungsbeulen, auf deren Platzen man warten könnte, aber warum nicht am Abend einen kleinen Schnitt, damit bis zum nächsten Morgen mit Salbe versorgt werden kann, der Heilungsprozess wird eher beschleunigt als bei einer vom Hund aufgebissenen Entzündung.

Pinzette und Zeckenschlinge sind selbstverständlich immer im Notfallpäckchen, wie eine kleine Plastikdose mit Ballistol für das Tier (http://www.ballistol.de/index.php?article_id=58&clang=0).

Als letzter Tipp evtl. für mitgeführte Krallentiere: eine Krallenzange wiegt nicht viel, eine angerissene Kralle unterwegs hält jedoch den ganzen Tross auf. Mit einem Werkzeugtool wie Leatherman/SwissTool steht man zwar nicht hilflos da, aber meine Erfahrung zeigt, sogar mit professionellen Krallenscheren ist es zuweilen schwierig, gut + schmerzfrei zu arbeiten. Seitdem ist eine Mini-Version im Erste-Hilfe-Täschchen.

Hamme
09.03.2012, 23:13
Für diese ekligen tiefsitzenden Spreissel und sonstige Schnippeleien (an mir oder anderen :bg: ) habe ich immer 2 sterile Skalpell-Klingen im 1. Hilfe-Pack dabei.

DrDownhill
11.03.2012, 19:05
Ein Dankeschön für die hilfreiche Übersicht !
Wenn ich mir die Preise ansehe, werde ich kritischer, da ist wenig darunter, was mich zum Schwenk verführt.

Klein und leicht waren in meinen Überlegungen die Kriterien für das Zweitmesser (Backup), die Verwendung bei der Essenszubereitung oder für medizinische Zwecke (schmale, spitze und v.a. gut führbare Klinge).

Als Maßstab der optimalen Klingelänge orientiere ich mich grob an der Zeigefinger-Länge, +/- 1-2 cm sind o.k., solange die Griffposition zur Hand passt.

Wegen der Qualität und den Maßen (Griffbreite + Verstaubarkeit) sind das für mich die u.g., unter den robusten verwende ich Klapp- wie feststehende, keines kostet mehr als 25 Euro:

Schweizer Messer mit einer größeren + extra kleiner Klinge, sonst keine Funktionen (21 gr.)
Nieto 0409 (http://www.mnieto.com/ingles/navajas.php?envio=0409&mantener=1&familia=Linea%20Clasica%201&verfam=1&pagina=2&filtrr=) mit 7,5 cm Klingenlänge (23 gr.)
Opinel No. 5 (27 gr.)
altes WMF-Besteckmesser aus Camping-Satz (32 gr.), Gesamtlänge 19 cm, Klinge 5 cm
ist ein Bundeswehr Besteck vorhanden, schaut euch das Besteckmesser (45 gr.) an, gut schärf- und greifbar
Olfa (http://www.olfa.co.jp/en/body/detail/77.html) CK-2 (50 gr.) mit austauschbaren Klingen (Box plus 2 Klingen: 35 gr.), Vorteil wg. Schiebemechanismus steuerbare Klingenlänge (bis 5,5 cm, gesamt 17,5), dieses einseitig geschliffene Werkzeugmesser bietet einen hervorragenden Griff inkl. Klingenschutz.
ein altes Nicker (Beispielklinge (http://weber-messer.eu/shop/product_info.php?info=p25_Bayrische-Nickerklinge-90-mm-Flachangel.html)) mit 17,5 gesamt / 7,5 cm Klingenlänge (55 gr.) zzgl. Steckscheide (5 gr.), Klingenstärke am Rücken von 4 mm !
Probiermesser aus Fleischerzubehör (65gr.), Gesamtlänge 26,5, Klingenlänge 11 cm
Svord Peasant (http://www.svord.com/pages/Pocket%20&%20Peasant%20Knives%20index.htm) Slim, 8 cm Klingenlänge (75 gr.), gesamt 21 cm, besonders robust wg. nach hinten durchgehenden Steg !



Sehr schöne Ergänzung. Danke. Ist noch einiges dabei, dass ich nicht kannte. Interessant sind vor allem das Olaf Messer und die Klapper von Svord. Kommen direkt auf meinen Wunschzettel ;-)

lg

outbacktom
11.03.2012, 22:20
Mein Vorschlag währe.

Fiskars Messer.

Top Preis Leistungsverhältnis.

Das Gewicht dürfte aber nicht wie angegeben 5g sonder 50g betragen.:D


Gugs Du hier:

www.amazon.de/Fiskars-1287060-Universalmesser-Plastik-Schwimmmesser/dp/B0002TTRQW/ref=sr_1_sc_3?ie=UTF8&qid=1331500357&sr=8-3-spell

Allrounder
12.03.2012, 16:05
ich verwende 2 messer :

einmal ein victornix welches viele funktionen hat aber dennoch klein und leichter ist (säge,messer,dosenöffner,zange...)

und ein böker subcom titanium welches ich immer am gürtel trage es ist meiner meinung nach das perfekte messer für leichte touren, da es nur 63g wiegt. beim kauf aber beachten, es gibt 2 versionen, eines darf in deutschlang geführt werden ein anderes nicht.

DrDownhill
22.03.2012, 20:17
woodcutter hat weiter oben das Svörd Peasant Knife erwähnt. Das Konzept mit der überstehenden Angel ist schon ungewöhnlich und so musste ich mir sofort ein Exemplar bestellen :grins: und ich bin echt begeistert. Das Konzept ist so simpel wie genial und die rustikale Klinge macht echt Freude. Mit 75g passt es zwar nicht mehr ganz in mein Konzept von leichten Messern :bg:, aber es wird sicher seinen Einsatzzweck finden. Ein paar mehr Eindrücke gibt's noch auf meinem Blog (http://tontbloggt.blogspot.de/2012/03/review-svord-peasant-knife.html).

https://lh6.googleusercontent.com/-K0oXuMr7qsg/T2toEySbYDI/AAAAAAAABOk/cNnj4lipxTU/s800/120322_40D_4335.jpg

Hobbyholzmann
22.03.2012, 20:43
Mich begleitet seit über 20 Jahren mein "verlorenes" Bw-Taschenmesser. Mehr brauche ich eigentlich nicht.
Ich habe zwar aus meiner Sturm und Drang Zeit noch ein schönes Böker-Bowie, dieses bleibt aber zumeist daheim.

Das Bw-Messer hat eigentlich alles was ich unterwegs brauche. Klinge, kleine Ahle, Korkenzieher und die Säge ist auch nicht schlecht. Nebenbei taugt das Messer auch als Nagelfeile, Flaschenöffner und Schraubenzieher.

Ovaron
23.03.2012, 18:14
Ich verwende seit Jahren das Modell Picknicker (http://www.schweizer-messer.eu/Victorinox_Taschen_Multi_Tools/Victorinox_Picknicker_Taschenmesser/08853.html) von Victorinox.
Ist für mich ausreichend leicht und hat alle Funktionen die ich brauche.
Aber ich muss zugeben, dass einige vom Threadersteller und anderen Usern genannte Messer
recht interessant sind.

Grüße
Jörg

Victorinoxy
30.09.2012, 22:08
Bark River Knife & Tool PSK, echt tolles kleines Messerchen :) :

http://www.abload.de/img/p10506974fuls.jpg (http://www.abload.de/image.php?img=p10506974fuls.jpg)

(Sorry, hatte grad kein besseres Bild...)

digitalesnegativ
01.10.2012, 16:30
Was das Gewicht angeht ist mir das Chris Reeve Professional Soldier mit am liebsten. Ja, das ist nicht gerade günstig aber in vielerlei Hinsicht toll. Ob Materialien, aber auch die Handlage und Vielseitigkeit sind was Feines. Wobei ich im Rucksack meist noch ein größeres Messer dabei habe (z.B. Esee 4).

Zugegeben, bei einer Tour braucht man ein Messer nicht sooo häufig, schon garnicht wenn man nur Trockennahrung und einen Gaskocher nutzt. Aber ich will auch mal einen Fisch und Fleisch verarbeiten können, Zeltheringe als Ersatz schnitzen, vielleicht ein Zeltgestänge ersetzen, ein frisches Brot oder eine Salami vom Bauernhof schneiden, einen Wanderstock schnitzen oder eine Schiene nach einem Sturz improvisieren und es soll ja auch Fälle geben in denen Trekkern auch mal Wildschwein, Hunde etc. in nicht zu freundlicher Absicht gegenüberstanden - dann bin ich doch froh was in der Hand zu haben das die Bezeichnung Messer auch verdient hat.

Aber mal ehrlich wer kein Messer dabei hat- wie macht ihr mal Feathersticks fürs Feuer oder zerkleinert Holz für einen Hobo oder zerlegt einen Fisch? Oder habt ihr dann stattdessen ein Beil dabei??

woodcutter
01.10.2012, 21:29
... und es soll ja auch Fälle geben in denen Trekkern auch mal Wildschwein, Hunde etc. in nicht zu freundlicher Absicht gegenüberstanden - dann bin ich doch froh was in der Hand zu haben das die Bezeichnung Messer auch verdient hat.


S.u. Ich fürchte, die Frage, wie man sich im Falle Wildschein o.ä. gefährlichem Tier oder Schlimmerem gegenüber "am besten" verhält, ist hier nicht Thema. Ein Messer egal welcher Größe halte ich für ... egal.


Aber mal ehrlich wer kein Messer dabei hat- wie macht ihr mal Feathersticks fürs Feuer oder zerkleinert Holz für einen Hobo oder zerlegt einen Fisch? Oder habt ihr dann stattdessen ein Beil dabei??

Das kann jedes richtig dimensionierte + sogar leichte Klappmesser.

Diskussionen über das "richtige" Messer oder Werkzeug findest du zuhauf im Forum, hier bitte beim Thema bleiben.

digitalesnegativ
01.10.2012, 21:53
S.u. Ich fürchte, die Frage, wie man sich im Falle Wildschein o.ä. gefährlichem Tier oder Schlimmerem gegenüber "am besten" verhält, ist hier nicht Thema. Ein Messer egal welcher Größe halte ich für ... egal
Stimmt, das ist nicht das Thema, von daher mache es auch nicht dazu sondern nimm dies einfach als Beispiel für unerwartete Situationen in denen ein Messer einen entscheidenden Vorteil darstellen kann.


Das kann jedes richtig dimensionierte + sogar leichte Klappmesser. Ist aber schon bekannt, dass aufgrund der Bauweise feststehende Messer von der Konstruktion nicht nur leichter sondern auch stabiler sind?

lina
01.10.2012, 22:19
Mit 70g auch noch recht leicht: das Douk Douk (mehr Infos in der Gearlist (http://gearlist.outdoorseiten.net/Produkt/douk-douk/12816))

http://www.outdoorseiten.net/fotos/data/500/DoukDouk_700.jpg (http://www.outdoorseiten.net/fotos/showphoto.php?photo=59418&title=douk-douk&cat=500)

Eigentlich wunderte es mich, dass es kaum jemand kennt, habe aber neulich erfahren, dass es wohl lang verschollen war und inzwischen von Böker neu in's Programm aufgenommen wurde. Die Schnitthaltigkeit finde ich erstaunlich, der rostfreie Stahl läuft nicht so schnell an wie z.B. der vom Mini-Yatagan und durch den Klappmechanismus braucht man keine weitere Hülle mehr. Der Griff ist nur ein gefaltetes Metallstück, lässt sich also besser reinigen als ein Schweizer Taschenmesser. Da er nicht aus Holz ist, kann er auch nicht aufquellen wie es z.B. beim Opinel oft vorkommt. Außerdem finde ich gut, dass es im Gepäck kaum Platz wegnimmt. Gibt's auch noch in einer Variante mit kürzerer Klinge.

dfens
01.10.2012, 22:22
OT gelöscht...

anja13
01.10.2012, 22:28
Nun driftet's aber völlig ab. Lasst bitte die Diskussion um die wilden Schweine und beschränkt Euch darauf, Eure Messer vorzustellen! Alles andere führt erfahrungsgemäß zu nix außer Streit.

Anja

anja13
01.10.2012, 22:35
Mit 70g auch noch recht leicht: das Douk Douk (mehr Infos in der Gearlist (http://gearlist.outdoorseiten.net/Produkt/douk-douk/12816))

http://www.outdoorseiten.net/fotos/data/500/DoukDouk_700.jpg (http://www.outdoorseiten.net/fotos/showphoto.php?photo=59418&title=douk-douk&cat=500)

Eigentlich wunderte es mich, dass es kaum jemand kennt, habe aber neulich erfahren, dass es wohl lang verschollen war und inzwischen von Böker neu in's Programm aufgenommen wurde. Die Schnitthaltigkeit finde ich erstaunlich, der rostfreie Stahl läuft nicht so schnell an wie z.B. der vom Mini-Yatagan und durch den Klappmechanismus braucht man keine weitere Hülle mehr. Der Griff ist nur ein gefaltetes Metallstück, lässt sich also besser reinigen als ein Schweizer Taschenmesser. Da er nicht aus Holz ist, kann er auch nicht aufquellen wie es z.B. beim Opinel oft vorkommt. Außerdem finde ich gut, dass es im Gepäck kaum Platz wegnimmt. Gibt's auch noch in einer Variante mit kürzerer Klinge.

Schön! Könnte mir auch gefallen :-)

Ich bin mittlerweile vom 250g-Ich-weiß-nicht-welches vom Globi über Opinel No. 8 mittlerweile beim Opinel No. 5 angelangt - reicht meistens völlig aus, inkl. Gemüse schnippeln u. Salami oder Käse schneiden.

woodcutter
03.10.2012, 14:26
Mit 70g auch noch recht leicht: das Douk Douk (mehr Infos in der Gearlist (http://gearlist.outdoorseiten.net/Produkt/douk-douk/12816))
...
Eigentlich wunderte es mich, dass es kaum jemand kennt, habe aber neulich erfahren, dass es wohl lang verschollen war und inzwischen von Böker neu in's Programm aufgenommen wurde.

Dick bzw. Dictum (http://www.mehr-als-werkzeug.de/product/709300/Douk-Douk-klein.htm) führte das Douk-Douk meines Wissens durchgehend, sogar Manufaktum hatte es im Programm.

Ich finde es nett anzuschauen, verwende es aber nicht, die Verzierungen auf der Klinge sind nicht gerade hygienisch (auf Dauer), der Metallgriff wird bei Kälte unangenehm. Betrifft das von mir genannte Olfa gleichermaßen. Das Öffnen des Douk-Douk finde ich zudem nicht optimal gelöst, mit etwas feuchten Händen fast ein Problem, je nach Federzug des eigenen Modells. Bei der Verwendung draussen finde ich sollte ein Klappmesser nicht zu schmal zu greifen sein, es gibt auch Opinels die bei Feuchtigkeit "sperrig" werden. Hier schläg m.M. das einfache Konstruktionsprinzip der besonders leichten Messerchen negativ zu Buche, gute Lager im Klappmechanismus wiegen eben mehr.

lina
03.10.2012, 14:38
Die Klingenverzierung war bei meinem Exemplar nur oberflächlich aufgedruckt und ist inzwischen schon verschwunden, aber ich klappe das Messer eh nie ein, ohne es wenigstens grob abzuwischen. Mit dem Metallgriff magst Du aber recht haben, im Winter hatte ich es noch nicht mit.