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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Axt/Beil und Säge nötig ?!?



dicon
27.02.2012, 12:30
Tag Leute,

ich weiß es hat sicher viel mit der persönlichen Einstellung zu tuen aber ich würde gerne trozdem eure Meinung dazu hören.

Ich überlege mir gerade ob ich fürs Feuerholz herstellen eine Säge sowie ein Beil/Axt benötige... da ich nun vermehrt und öfter Tagestouren sowie auch mal ne Woche "autark" unterwegs sein möchte.

Ich liebäugel mit dem kleinem X7 UniAxt und der Handsäge von Fiskars.

Was mir nun Gedanken macht ist das ich ein Glock 78 Feldmesser mit mir führe was so rubust ist das ich damit auch locker Holz spalten kann etc. nur kleine Bäume zerlegen/fällen wäre damit unhandlicher denke ich ^^

Des Weiteren hab ich zwar am Victorinox Soldatenmesser bereits eine Säge dran, denke aber das die kaum zu gebrauchen ist bzw. schnell den Geist aufgibt oder ?

Ein weitere Punkt der mir durch den Kopf schwirrt ist, vllt. ist eine Drahtsäge auch nicht schlecht rein Platz und Gewichtstechnisch ? oder ist das eher nur eine Notlösung die ins Survivalpacket gehört aber nicht für den Täglchen Einsatz gedacht ist ?

So ich freu mich schon auf eure Meinungen und Antworten.

Horrido
Dicon

equipman
27.02.2012, 14:48
Das Gewicht des ganzen (meines) Gerödels wäre für mich nur akzeptabel wenn ich

a) In dem Gebiet / Land Feuermachen erlaubt ist, sonst wäre mir das zu unentspannt.

b) In einer Gruppe unterwegs wäre, so dass sich das Gewicht aufteilt.

Meistens bin ich nach einem Solo-Tour-Tag sowieso so erledigt, dass ich auch keine Lust mehr hätte Feuer zu machen.

markrü
27.02.2012, 14:54
Fiskars Handsägen und artverwandte sind gut.
Die Victorinox-Sägen auch, sind halt nicht für 20cm Holzdurchmesser gemacht.
Von den Drahtsägen habe ich noch nix gutes gehört, aber keine eigenen Erfahrungen...

Neben allen anderen Überlegungen ist es halt auch die Frage nach 'Wie groß' und 'Wie viel'. Wenn du max. daumendickes Holz im Hobo verfeuerst, kannst Du mit der Taschenmessersäge schon weit kommen. Wenn Du ein 1m x 1m - Lagerfeuer anpeilst, wirst Du einige Zeit beschäftigt sein. So viel Totholz ist auch oft nicht verfügbar.

Gruß,
Markus

Aktaion
27.02.2012, 14:59
Entweder oder.

Sprich Säge, wenn es Dir auf´s Gewicht ankommt.
Das reicht meistens.
Axt nehme Ich nur ab 10-14 aufwärts mit und wenn dann so wie equipman schreibt, in Gegenden, wo es sich lohnt und man die Axt dann auch täglich benutzt.

Axt hat halt auch einfach flair:D

Bei Drahtsägen gilt es zu beachten, dass die meist zweckentfremdet benutzt werden (oder es zumindest versucht wird;-) )
Die Ringe daran sind nämlich nicht für die Finger gedacht, sondern um sie um die Enden eines gebogenen Astes zu legen.
Eine improvisierte Bügelsäge sozusagen.

Ob man dann den Ast jedesmal neu besorgt, oder mitschleppt...Naja, nicht so ganz alltagspraxistauglich.

Ich würde dann aber das überflüssige Glock zu Hause lassen

Bandog
27.02.2012, 15:13
Eine Axt würde ich nur mitnehmen, wenn ich in borealen Nadelwald unterwegs bin, ansonsten, für eher gemäßigte gebiete (wie z.B. Mitteleuropa) würde ich eher eine kleine und leichte Handsäge (wie die von Fiskars) mit nehmen. Da man mit dieser schneller, leiser und sicherer arbeiten kann als mit einer kleinen Axt, außerdem wiegt es weniger und nimmt weniger Platz im Rucksack weg. Wobei ich auch diese nicht für unbedingt nötig halte, für ein kleines Feuer, reicht in der Regel vom Boden aufgesammeltes Reisig. Für Deutschland würde ich allerdings eher einen ausreichend Warmen Schlafsack für die Nacht, und einen Kocher (Gas oder Spiritus) um das Essen warm zu machen, mit nehmen. Das erspart auch unnötigen ärger.;-)

LG

Bandog

outbacktom
27.02.2012, 15:18
Ich liebäugel mit dem kleinem X7 UniAxt und der Handsäge von Fiskars.



Was Die Säge angeht kann ich nur sagen die ist supper, und selbst 10cm Äste sind in Sekunden sauber durchgesägt,
allerdings nur wenn es frisches Holz ist und das kommt für Brennholz ja nicht in frage.

Wenn es dann doch mal ein größeres Feuer sein kann/darf mache ich es meistens so das ich das Tot-Holz zwischen zwei anderen Bäumen oder in einer Astgabel breche, geht auch schneller.


Ob Du danach das Holz mit der Axt oder einem stabielen Messer spaltest ist Geschmacksache,
und hängt wohl davon ab wie sie transportiert wird. Rucksack, Boot, Hundeschlitten oder dergleichen.

Buck Mod.93
27.02.2012, 15:23
Ich würde kein Holz mehr mit einem Messer spalten. Da wirken Kräfte auf die Klinge, für die diese einfach nicht ausgelegt ist.
Das kann man ebenso gut mit kleinen Holzkeilen erledigen, die man sich vorher schnitzt. Vor allem bei der weichen Klinge des Glock hätte ich Bedenken, dass es mir mal die Schneiphase umlegt, wenn irgendwo ein Knoten im Holz ist.
Daher würde ich sagen: Wenn unbedingt Holz gespalten werden muss, dann auch mit einem Werkzeug, das dafür gedacht ist.

LG

Ferdi

dicon
27.02.2012, 15:37
Vielen Dank für eure Ratschläge ich wer mir das ganze mal durch den Kopf gehen lassen.

Eins hab ich mir persönlich nun aber schon klar gemacht eine Säge kommt nicht mit auf Tour da reicht die vom Victronix.

Was jetzt nicht heißt das ich mir nicht trozdem eine für den Schuppen hole ^^ und die Uniaxt naja wird auch besorgt und getestet :)

Horrido
Dicon

doni
04.03.2012, 19:38
Hi!

Hab die Fiskars X7 Axt vor einiger Zeit gekauft, müsste für eine Tour gute Dienste leisten, hat eine gute Größe hierfür, aber zum Holzspalten zu Hause empfielt sich was größeres!

Als alternative hab ich mir die Gerber Gator pack saw besorgt und ich muss sagen, dass das Ding im ersten Moment doch robuster aussieht als ich erwartet hätte, vor allem scheint das Sägeblatt etwas dicker zu sein als bei gewöhnlichen Baumarktsägen!

doni
04.03.2012, 19:41
Hi!

Hab die Fiskars X7 Axt vor einiger Zeit gekauft, müsste für eine Tour gute Dienste leisten, hat eine gute Größe hierfür, aber zum Holzspalten zu Hause empfielt sich was größeres!

Als alternative hab ich mir die Gerber Gator pack saw besorgt und ich muss sagen, dass das Ding im ersten Moment doch robuster aussieht als ich erwartet hätte, vor allem scheint das Sägeblatt etwas dicker zu sein als bei gewöhnlichen Baumarktsägen!

Und Messer sind zum schneiden da, nicht zum Holzspalten, ich weiß, dass es bei einer Klingenstärke vom 5 mm und mehr durchaus möglich ist Holz zu spalten, ist aber trotzdem nicht das geeignetste Werkzeug dazu!

blumenkohl
04.03.2012, 20:05
Hallo,

wie schauts mit ner Hippe z. von Fiskars aus ?

Ist nicht schwer und reicht aus um Holz spalten zu können und verträgt zudem auch Schläge mit Steinen oder Hölzern.

Grüße

Blumi

Allrounder
12.03.2012, 18:28
hi

also ich würde dir fürs feuerholz ein kleines beil empfehlen da es viel schneller geht alls mit einer säge, ich habe das kleinste fiskas und bin sehr zufrieden. sägen verwende ich nur für den bau eines unterschlupfes oder wenn etwas besonder schön sein muss, feuerholz also nicht.

drahtsäge ist mehr für den notfall und nicht für den dauergebrauch, da diese schnell stumpf werden.
außerdem hab ich schon oft gehört das sie gerissen sein sollen.

TSK
12.03.2012, 20:15
Wenn ich mit einem Magnesiumanzünder in der Tasche in einem Survivalfall zwischen einem superstarken Messer, einer Axt und einer Fiskars-Säge entscheiden müsste, wäre die Säge das Mittel der Wahl. Danach das Messer und erst ganz am Ende die Axt, die man sowieso nur braucht, wenn man größere Bäume fällen will. Und das ist selten.

Allrounder
13.03.2012, 13:58
wie gesagt ich finde das beil besser, da man (zumindest meinen erfahrungen nach) viel schneller holz sammeln kann.
gerade für kleine bäume brauchst du nur ein paar schläge und gut is :D

Bandog
13.03.2012, 14:28
wie gesagt ich finde das beil besser, da man (zumindest meinen erfahrungen nach) viel schneller holz sammeln kann.
gerade für kleine bäume brauchst du nur ein paar schläge und gut is :D
Abgesehen davon, dass ich selten bis nie kleine Bäume fällen musste um ein kleines Lagerfeuer zu machen (da reicht Reisig), sieh mal hier ab ca. 6:25 Video (http://www.youtube.com/watch?v=-PJMgFOtDEg&context=C492c2f1ADvjVQa1PpcFNJX9mYeUrpGDW9yVMk4hGhGKO9EjoSdBM=) ;-)

LG

Bandog

Abt
13.03.2012, 14:53
Hi,
Falls du Hobo-Holz willst reicht sicher die Klappsäge.
Wenn du Holz für das Lagerfeuer brauchst ist die Faltbügelsäge unübertroffen (mit Hobelzahnsägeblatt)
Beil brauchst du für rauchfreies Feuer, also für trockenes Kernholz.
Dabei idealerweise stehendes Todholz verwenden, ist trockener.

Allrounder
15.03.2012, 16:03
da ich auch fast immer mit stehendem todholz ein feuer mache ist ein beil die erste wahl
mit so kleinzeug ästen ärger ich mich nicht lange rum die werden einfach gebrochen

TSK
15.03.2012, 20:18
Warum benötigt man für trockenes Todholz eine Äxt? Man sägt sich die Stücke und schmeisst die dann aufs Feuer.
Spalten bringt kaum was und dann brennt das Holz viel schneller ab- was aber doch im Prinzip in der Nacht gerade NICHT erwünscht ist.

Bei Axt denke ich eigentlich nur an das Bäume fällen. Und das wird man doch meist vermeiden können. (und wenn nicht, weil Nadelwald und 1m Schnee von mir aus, wird man das vorher wissen und eine vernünftige Axt mitnehmen.)

smeagolvomloh
15.03.2012, 21:24
Ich habe auf Tour noch nie eine Säge oder ein Beil gebraucht!
Nicht dass ich kein Beil oder keine Säge hätte und zum "Spaß" gerne verwende. Bei einem längeren Camp mit Sicherheit sehr praktisch.
Nötig? Nö!

vulpes
15.03.2012, 22:42
An den Ersteller dieses Themas: Hast du dir diese Frage selbst mal gestellt? Brauchst DU etwas davon? Mit welchem Werkzeug kommst DU klar? Jeder wird etwas anderes sagen, weil jeder seine eigenen Vorlieben hat. Das kann man eig. nur selbst ausprobieren.

AlfBerlin
24.12.2017, 00:59
Wofür brauchen wir eine Säge?


... Nochmal etwas Grundsaetzliches zu Handsaegen unterwegs...
Es faellt mir etwas schwer, bei den hier im Forum groesstenteils praktizierten Outdoor-Wandertouren einen sinnvollen Einsatz fuer eine Saege zu finden.
Was den Betrieb von Hobos oder eine Feuerschale betrifft, bekommt man trockenes, geeignetes auf dem Boden liegendes Holz easy mit den Haenden oder notfalls mit dem Fuss kleingebrochen, abgestorbenes Holz am Baum bekommt man mit den Haenden abgebrochen und wer lebendes Holz unterwegs nutzt :gosche:
Insofern sehe ich da eine Saege oder Beil als Ballast.

Selbst bei Lavvu-Nutzung mit Holzofen braucht man im Normalfall keine Saege oder Beil.
Einzige Ausnahme ist, wenn man sich z.B. auf einem Camping Kaminholz anliefern laesst, aber dann macht eine Spaltaxt bzw Beil deutlich mehr Sinn.

Bei Paddeltouren gerade auf kleiner Fluessen im Fruehjahr habe ich immer eine Klappsaege bei, konnte damit z.B. schon 2* auf dem Oberlauf der Fulda einen Baumverhau beseitigen (natuerlich nicht in dem NSG weiter unten, da ist dann Umtragen angesagt), dafuer ist dann allerdings die normale Variante der Fiskar zu kurz, da empfehle ich die Lange, je nach Durchmesser wird das sonst recht muehsam und du saegst ja auch bei so etwas zu einem guten Teil unter Wasser, da wird es sonst ziemlich kalt.

Es gibt auch div MTB-Fahrer, die eine Saege bei haben, da finde ich es etwas kritisch, klar gefaehrlichen Schneebruch im Fruehjahr beseitigen, ist ja auch gut fuer die Wanderer, aber auf dem Boden liegende Staemme kann man entweder umfahren oder eben das MTB drueber tragen, die gehoeren im Wald fuer mich dazu und ein Waldweg ist fuer mich keine Rennstrecke.

Einmal konnte ich auch mit dem Motorrad nach einem Abstuerz bzw Erdrutsch in den Alpen noch gut eine Handsaege brauchen, um mein Motorrad zu bergen, aber ansonsten faellt mir keine sinnvolle Verwendung fuer eine Saege unterwegs ein.

Also ich finde Sägen in folgenden Fällen sinnvoll:

1. Mein 45-Gramm-Taschenmesser mit Säge nutze ich auf Wanderungen, um mir einen Wander-Stock oder eine Tarpstange zu sägen.

https://www.outdoorseiten.net/fotos/data/500/2017-04-26_164120.jpg

2. Manchmal lasse ich Heringe zu Hause oder brauche extralange für weichen Waldboden, Sand oder Schnee Gesägte Heringe sind einfacher und sicherer in den Boden zu drücken oder hinein zu hämmern. Mit meiner Taschenmesser-Säge ist das schon eine etwas langwierige Arbeit.

3. Falls ich doch mal auf eine geschlossenen Hobo umsteige, also auf einen "Holzvergaser" oder einen mit Super-"Kamineffekt", kann ich keine langen Stücke mehr verheizen, sondern muss ich das Holz stark kürzen. Das geht mit Brechen nicht mehr.

4. Feuerplattform und Feuerholz bei Schnee.

5. Feuerholz bei Holzknappheit. Rund um offizielle Biwakplätze ist Kleinholz oft knapp und es wäre hilfreich, größere Stücke abzusägen oder zerkleinern zu können.

6. Bei Gruppentouren sind Lagerfeuer beliebt und die Leute müssen irgendwie beschäftigt werden.

7. Den Weg freiräumen.

8. Eine Behelfsbrücke bauen:

https://www.outdoorseiten.net/fotos/data/500/2017-12-07_193126.jpg

9. Um Äste vom Baum glatt abzusägen, statt sie abzubrechen und Gefahren für Mensch, Tier und Baum zu hinterlassen.

Spartaner
24.12.2017, 07:38
Wofür brauchen wir eine Säge?


Also ich finde Sägen in folgenden Fällen sinnvoll:

2. Manchmal lasse ich Heringe zu Hause oder brauche extralange für weichen Waldboden, Sand oder Schnee Gesägte Heringe sind einfacher und sicherer in den Boden zu drücken oder hinein zu hämmern. Mit meiner Taschenmesser-Säge ist das schon eine etwas langwierige Arbeit.
Sandheringe schnitzen habe ich auch öfter gemacht, aber halt nur mit dem Messer, ohne eine zusätzliche Säge mitzuschleppen.


3. Falls ich doch mal auf eine geschlossenen Hobo umsteige, also auf einen "Holzvergaser" oder einen mit Super-"Kamineffekt", kann ich keine langen Stücke mehr verheizen, sondern muss ich das Holz stark kürzen. Das geht mit Brechen nicht mehr.
Antwort:

Was den Betrieb von Hobos oder eine Feuerschale betrifft, bekommt man trockenes, geeignetes auf dem Boden liegendes Holz easy mit den Haenden oder notfalls mit dem Fuss kleingebrochen, abgestorbenes Holz am Baum bekommt man mit den Haenden abgebrochen und wer lebendes Holz unterwegs nutzt :gosche:
Insofern sehe ich da eine Saege oder Beil als Ballast.
Genau so geht es mir auch meistens. Nur wenn ich extrem zähes Holz befürchte, vielleicht auch noch dornig, habe ich mal zu einer Gartenschere gegriffen, um es klein zu machen (ja, ich habe dafür extra eine Gartenschere mitgeschleppt, aber auf Säge oder gar Beil verzichtet ;-) Besonders in wüstenhaften Gegenden hat man oft dieses zähe Holz, dass erst nach Jahren so mürbe wird, dass man es gut mit der Hand brechen kann. Aber auch in Nordpolen haben wir mal auf freier Wiese an einem toten Baum gezeltet, dessen Äste dann zu zäh waren zum brechen. Da fiel dann das Feuerchen aus und nur der Künzi konnte gefüttert werden.


5. Feuerholz bei Holzknappheit. Rund um offizielle Biwakplätze ist Kleinholz oft knapp und es wäre hilfreich, größere Stücke abzusägen oder zerkleinern zu können.
Gerade für den Künzi findet sich auch auf und um gut abgegrasten, häufig benutzten Biwakplätzen meist noch genügend kleines Holz, für das sich die anderen (die ein Lagerfeuer betreiben wollen) gar nicht erst bücken würden. Oder ist das in Deutschland anders?

Und auf stärkere Totholzteile, die man absägen könnte, ist an solchen Rastplätzen nicht zu hoffen, da sie alle schon vorher von anderen eingesammelt wurden. Während der letzten zwei Touren in der Ukraine (http://www.canadierforum.de/t12484f19-Snow-Ostukraine-im-August.html), wo die (wilden) Rastplätze an den Ufern wirklich häufig genutzt werden, haben die Ukrainer in ihrer Not auch oft zu frisch abgesägtem grünen Holz gegriffen (oder haben gar Holz von Zuhause mitgebracht). Für den Künzi fand sich aber trotzdem immer was.


Einzige Ausnahme ist, wenn man sich z.B. auf einem Camping Kaminholz anliefern laesst, aber dann macht eine Spaltaxt bzw Beil deutlich mehr Sinn.
Beispielbild hier (https://photos.app.goo.gl/fc7mQcSdjrO93TCF3)
Da wurde freundlicherweise von der Nationalparkverwaltung Feuerholz bereitgestellt, aber mangels einer Säge oder Spaltaxt konnten wir nichts damit anfangen.
"Der Russe" wasserwandert idR mit Motorsäge im Gepäck, da ist das dann kein Problem. ;-)
An einem weiteren Rastplatz hatten diese Russen dann 2 Plastikflaschen mit Kettesägen- und Motoröl vergessen, so dass wir auch mal was davon hatten: für eine kurze Aufwärmpause haben wir fix mal ein Großfeuer entzündet: Bild (https://photos.app.goo.gl/4XQT3N3yvN6FfvVH3) (ich weiß: CO2, Feinstaub, böse böse!)


8. Eine Behelfsbrücke bauen:

https://www.outdoorseiten.net/fotos/data/500/2017-12-07_193126.jpg
Deine Behelfsbrücke besteht zumindest hier im Foto nur aus umgebrochenen Totholzstämmen. Das Foto ist kein Beleg der Notwendigkeit einer Säge ;-)
Noch schlimmer: wenn du eine Säge dabeihast und an einen Bach kommst, den du über eine Behelfsbrücke queren willst, dann würdest du mit hoher Wahrscheinlichkeit einen lebenden Baum umlegen, anstatt einen toten, da du dann sicher wärst, dass er dich hält, im Gegensatz zum mehr oder weniger angegammelten Totholz, welches schon beim Umfallen und auf den Boden schlagen in mehrere Teilstücke zerspringt.


Bei Paddeltouren gerade auf kleiner Fluessen im Fruehjahr habe ich immer eine Klappsaege bei, konnte damit z.B. schon 2* auf dem Oberlauf der Fulda einen Baumverhau beseitigen (natuerlich nicht in dem NSG weiter unten, da ist dann Umtragen angesagt), dafuer ist dann allerdings die normale Variante der Fiskar zu kurz, da empfehle ich die Lange, je nach Durchmesser wird das sonst recht muehsam und du saegst ja auch bei so etwas zu einem guten Teil unter Wasser, da wird es sonst ziemlich kalt.
Das war bisher auch mein einzig sinnvolles Einsatzszenario für die Fiskars. Auf Stochid (http://livlandfahrer.bplaced.net/StochidTour2007.htm), Persante (https://photos.app.goo.gl/aItnWqlvR1U42DgM2), Obra oder Drage (https://photos.app.goo.gl/wOHrDPo5oaJMZcKU2) hilft sie ungemein beim Vorwärtskommen. Große Stämme kann man ja noch oft übertragen (http://files.homepagemodules.de/b61606/f19t12267p10021558n16_JseSfcdz.jpg), aber kleinere sind halt schneller weggesägt.

Pielinen
24.12.2017, 09:15
Zum Zeitvertreib bei einem Regentag:
https://www.outdoorseiten.net/fotos/data/500/medium/image290.jpg (https://www.outdoorseiten.net/fotos/showphoto.php?photo=119465&title=hess-river-2008&cat=500)

elbspitze
24.12.2017, 09:47
Unnötiges Gewicht. Hatte früher mal eine Klappsäge dabei. Das war mir dann zu blöd, weil es mit roher Gewalt schneller ging. Heute habe ich nix mehr dabei. Es liegt genügend Totholz am Boden, vertrocknete Äste an Bäumen. Ich habe 2 Tricks um mit Holz fertig zu werden. Ein Seil habe ich immer dabei. Ans eine Ende kommt ein Stein/Stock und der wird dann in die weiter obem gelegenen Baumregionen geworfen, wo trocknene Äste rumhängen, die mir noch kein anderer Outdoorer weg geschnappt hat. Dann wird an beiden Enden gezogen und ich hab mein Holz. Zerkleinern tu ich die dickeren Brocken bis 6cm an einer scharfen Steinkante. Fester Schlag und im Nu ist das Holz zerkleinert. Dickere Äste breche ich nicht, sondern lege sie mittig ins Feuer, was dann die Arbeit erledigt. Das Sägen und axten habe ich noch nie vermisst.

Bulli53
24.12.2017, 09:54
Das ist Hustensaft in der Flasche?

Spartaner
24.12.2017, 10:47
Ein Seil habe ich immer dabei. Ans eine Ende kommt ein Stein/Stock und der wird dann in die weiter obem gelegenen Baumregionen geworfen, wo trocknene Äste rumhängen, die mir noch kein anderer Outdoorer weg geschnappt hat. Dann wird an beiden Enden gezogen und ich hab mein Holz.

Das mache ich auch öfters. Letztens hat das aber an einer Stelle nicht funktioniert, da waren die Äste noch zu zähe. Selbst mit 80 kg mehr oder weniger dynamischer Last ging nichts ;-)


https://youtu.be/_Aq9s3XxrTM

Zur Entschuldigung für die schwache Dynamik: genau darunter ging es mit steiler Böschung runter in einen Entwässerungsgraben, in den ich nur ungern reingefallen wäre.
Ist das nun ein Argument pro Säge? Kann man so sehen, aber ich kann versichern, dass die Seilmethode gleich nebenan genug Holz für das Feuer den ganzen Abend und den nächsten Morgen ergab.


Zerkleinern tu ich die dickeren Brocken bis 6cm an einer scharfen Steinkante. Fester Schlag und im Nu ist das Holz zerkleinert. Dickere Äste breche ich nicht, sondern lege sie mittig ins Feuer, was dann die Arbeit erledigt.

Dito! Auch simples auf den Boden aufschlagen hilft meistens schon, Steinkanten sind ja entlang von natürlichen Flachland-Flussufern selten zu finden.

AlfBerlin
24.12.2017, 11:22
https://www.youtube.com/watch?v=_Aq9s3XxrTM

Ich käme mir affig vor, wie Spartaner zum Äste-Abbrechen in die Bäume zu klettern :bg:

Da würde ich doch lieber eine Säge mitnehmen oder einfach so tun als bräuchte ich kein Holz.

Pielinen
24.12.2017, 11:42
https://www.outdoorseiten.net/fotos/data/32/IMGP0106.jpg (https://www.outdoorseiten.net/fotos/showphoto.php?photo=81764&title=mountain-river-2013&cat=32)

bei Dauerregen ist eine Säge Gold wert. Hier gab es weit und breit nur tropfnasses Weidengestrüpp.
Die Fichtenstämme bekommt man nur mit einer Säge handlich für ein schönes Kastenfeuer.

Abt
24.12.2017, 13:56
Axt/Beil und Säge nötig ?!?
Axt sowiso nicht. Beil braucht man in Ausnahmesituationen. Und dann hat man es garantiert gerad nicht dabei.


Auf unserer letzten Jeschken-Wanderung hatte Sturmtief Herbert ganze Arbeit geleistet.
Ziemlich viele Bäume lagen über den Kammweg und sorgten für recht massive Behinderungen. Da hätte sich eine Säge gelohnt.

TanteElfriede
24.12.2017, 17:40
...mal hab ich eine Säge dabei... mal nicht.
Ein Beil würde ich nur zu einem Drive In Camp mitnehmen, das wäre mir zu schwer. An der Säge schätze ich, dass ich fix Holz klein bekomme. Nur ist das halt i.d.R. gar nicht notwendig, weil Totholz auch mit einem gezielten Tritt in die richtige Länge kommt.

Wenn man aber ein Lager bauen will - da wo man dann darf - dann ist eine Säge richtig fein. Ruck Zuck kleine Stämme auf die richtige Länge, Kerben und Verbindungen sind fix gesägt... da macht das dann Sinn.

Abt
24.12.2017, 18:55
Wieviel mal hat sich denn Alf mit dem Tool schon selber die Hand verletzt?
Handschuhe hab ich mir eingeprägt (nicht) zu vergessen

Trekkman
24.12.2017, 20:13
Feuer geht auch ohne Axt/Säge – und wer abstruse Behelfsbrücken baut
oder lebende Bäume fällt um über einen Bach zu kommen
sollte lieber zu Hause bleiben.

Für "normales" Trekking (wie ich es kenne mit Rucksack;
auch in der "Wildniss"; vom hohen Norden bis tiefer Süden)
bei Tages,-Wochenend,-oder Wochentouren:
Axt/Beil/Säge sind zu 99 % hinderlich.
Brechen & Durchtreten ging bei mir immer schneller.
In seltenen Fällen macht eine Bügelsäge im Kanu auf Kleinflüssen Sinn.

cast
24.12.2017, 22:06
Ich habe für alle Fälle immer ein Mini Beil von Gränsfors, oder eine Klappsäge dabei. Schont mein Messer und erleichtert manches.

Für bushcraft Touren im hohen Norden ist das kleine Forstbeil von Gränsfors plus Klappsäge imho Pflicht.

Für den hobo braucht man nichts von all dem.

AlfBerlin
25.12.2017, 01:07
... Für bushcraft Touren im hohen Norden ist das kleine Forstbeil von Gränsfors plus Klappsäge imho Pflicht. Für den hobo braucht man nichts von all dem.

Darf ich fragen, was Du mit Beil und Säge machst?

wilbert
25.12.2017, 09:33
Für den hobo braucht man nichts von all dem.
... und wie komme ich bei tagelängem regen an trockenes kernholz ran? :roll:

https://www.outdoorseiten.net/fotos/data/500/medium/DSC7625.jpg (https://www.outdoorseiten.net/fotos/showphoto.php?photo=186834&title=dsc7625&cat=500)

(zusammen 210 g ;-))

Abt
25.12.2017, 11:26
Darf ich fragen, was Du mit Beil und Säge machst?

Damit richtet man sinnigerweise einen kleinen Lagerfeuerplatz ein, an dem man sitzen kann und es nicht so aussieht wie an Killers Feuerstelle. Alle anderen Regelungen mal außen vorgelassen.

cast
25.12.2017, 12:11
Darf ich fragen, was Du mit Beil und Säge machst?

Feuerholz.
Du mit deinen Ausflügen in den heimischen Wald, solltest das allerdings besser lassen.

Bulli53
25.12.2017, 13:08
Wilbert: schönes Bild..... Von gutem Werkzeug. Über die Plastkscheide kann man streiten

wilbert
25.12.2017, 14:34
ich mochte dies plasteteil anfangs überhaupt nicht. doch als "neck knife" ist mir die kombo, mit der zeit ans herz gewachsen. ;-)

AlfBerlin
25.12.2017, 15:22
@Wilbert: Was ist denn das für ein Neckknife?

Und stehst Du auf Holzgriffe oder haben Säge und Messer noch andere Vorteile gegenüber Werkzeugen mit Plastikgriffen?

Intihuitana
25.12.2017, 16:00
Wenn mans so sieht sparen Säge oder Beil schon Gewicht, wenn man in Gebieten unterwegs ist wo man sich praktisch nur mit Holz als Brennmateriel versorgen kann, kann man den Kocher und Gas/Benzin zuhause lassen.

Wo ich aufjedenfall ein großes Werkzeug als notwendig ansehe ist im tropischen Regenwald, in dem Fall dann aber eine Machete.

cast
25.12.2017, 17:12
Die Fiskars Machete ersetzt auch hier zu Lande problemlos ein Beil, ist imho noch universeller.

wilbert
25.12.2017, 17:36
https://www.ragweedforge.com/mora_classic.jpg
es ist ein mora #2.
das ist kein klassisches neckknife, sondern wird von mir nur als solches verwendet.

in der aufreihung siehst du, dass es noch kleinere und handlichere klingenlängen gibt.
da kommt es auf deine handfläche an, welches für dich am besten passt.

das große mora #3 würde ich nicht empfehlen.
die (sehr) scharfe klinge hat keine fehlschärfe und steht etwas über den griff hinaus. ich halte das für eine fehlkonstruktion, da hier in jedem fall ein handschutz angebracht werden müsste.

zu den holzgriffen bin ich eher zufällig gekommen.
mir geht mir bei den werkzeugen in erster line um das leichteste, stabilste und günstige hilfsmittel für meinen bedarf.


Die Fiskars Machete ersetzt auch hier zu Lande problemlos ein Beil, ...
für mich hat die machete ein vollkommenen anderen anwendungsbereich als ein beil.
die machete verwende ich zu entasten und zum groben auslichten von strauchwerk. zum holzspalten taugt sie aufgrund ihrer gebogenen klinge nur begrenzt.

vg. -wilbert-

Homer
25.12.2017, 17:37
Die Fiskars Machete ersetzt auch hier zu Lande problemlos ein Beil, ist imho noch universeller.

für deine anwendung mag das gelten, mir wäre sie für klassische outdoordinge mit 55cm transportlänge zu lang, außerdem finde ich den vorneliegenden schwerpunkt des beils für dickes holz angenehmer.
geile waffe für gestrüpp und unterholz, aber nen baum und dickes brennholz zerbiebere ich lieber mit nem beilchen

cast
26.12.2017, 16:36
Ausprobieren, seitlich am Rucksack stört sie auch nicht.

LihofDirk
26.12.2017, 17:21
für deine anwendung mag das gelten, mir wäre sie für klassische outdoordinge mit 55cm transportlänge zu lang, außerdem finde ich den vorneliegenden schwerpunkt des beils für dickes holz angenehmer.
geile waffe für gestrüpp und unterholz, aber nen baum und dickes brennholz zerbiebere ich lieber mit nem beilchen

Schau Dir mal ein Kukri an, (je nach Form, gibt es verschiedenste) deutlich kopflastiger als die Machete, damit auch für härteres Holz geeignet. Die Transportlänge bleibt gleich, aber wie Cast schrieb, längs am Rucksack kein Problem.

cast
26.12.2017, 17:40
Ich weiss nicht ob wir von der gleichen Machete reden, meine ist die alte Form von Fiskars.

https://www.amazon.de/Fiskars-126003-Machete-X3/dp/B0041GWQ7O

Der Hauptvorteil der Fiskarsmachete gegenüber anderen ist der lange Griff.

Homer
26.12.2017, 17:49
..., meine ist die alte Form von Fiskars.

ich hab die neue form (https://www.amazon.de/Fiskars-Antihaftbeschichtet-Stahlklinge-Glasfaserverst%C3%A4rkter-Kunststoffgriff/dp/B00GHEKNCI/ref=dp_ob_title_hi)

macht nen guten job, aber halt kein universalgenie

cast
26.12.2017, 18:10
Die alte ist imho besser.

Damit hacke ich auch mal Stangenholz weg, ca. 10cm Durchmesser und zwar schneller als mit dem Fiskars X10 Beil, was eigentlich immer neben der Machete im Auto liegt, das allerdings nicht besonders gut schneidet, die Gränsfors ist da um Klassen besser.

MaxD
26.12.2017, 18:51
Die Fiskars Machete habe ich auch in der alten Form, ist fürs grobe Arbeiten eine gute Sache. Die neue Form habe ich angetestet, hat aber nicht meine Begeisterung geweckt.

@Dirk
Nutzt Du ein Khukri, wenn ja welches?

LihofDirk
26.12.2017, 19:19
@Dirk
Nutzt Du ein Khukri, wenn ja welches?

MOD Standard Model No1, mal im Dienst abgegriffen. Bis 10cm Stammdurchmesser gibt es nichts besseres, wo ich dran gewöhnt bin. Durch Busch- und Strauchwerk geht es wie nichts und zur Not kann man auch Wurzeln freigraben und abhacken.
Späne für Feuerstarten gehen auch.
Für unterwegs aber mir zu martialisch, bzw. im Ausland zu viel Risiko was das transportieren/ führen angeht.

Fisherman
26.12.2017, 19:23
Die Fiskars Machete alter Bauart ist ein super Werkzeug für Kleinholz, allerdings macht der Kunstoffgriff ab ca. -20°C schlapp. Mir ist bei solchen Temperaturen schon bei zwei Macheten das Schneidblatt um die Ohren geflogen.

MaxD
26.12.2017, 19:50
MOD Standard Model No1, mal im Dienst abgegriffen. Bis 10cm Stammdurchmesser gibt es nichts besseres, wo ich dran gewöhnt bin. Durch Busch- und Strauchwerk geht es wie nichts und zur Not kann man auch Wurzeln freigraben und abhacken.
Späne für Feuerstarten gehen auch.
Für unterwegs aber mir zu martialisch, bzw. im Ausland zu viel Risiko was das transportieren/ führen angeht.

Das Original mit dem crowfoot....Das würde ich mir gerne mal ansehen.
Mod Survival und Martindale Golok habe ich bereits, das Khukri fehlt noch.
Du hast recht, für Touren sind die Khukris einfach zu martialisch. Leider.

LihofDirk
26.12.2017, 20:15
Der crowfoot ist ein broad arrow ....

Mal schaun, bei einem der nächsten Treffen, wenn ich dran denke.

MaxD
26.12.2017, 20:21
Du bist der Fachmann....;-)
Würde mich freuen!

Markus K.
26.12.2017, 23:42
Mich auch. :-)

Ich habe auch noch eine alte Hippe, im badischen Säsel genannt. Zeige Euch morgen mal ein Bild, und kann es auch mal zu einem Treffen mitbringen.

Wäre doch auch mal ein netter Grund für ein Treffen: Schwert, Axt, Machete und Morgenstern - Was ist Dein Lieblingswerkzeug auf Tour? :grins:

Intihuitana
27.12.2017, 09:58
In Peru hatten wir mehrere Machetentypen dabei. Meine Machete war eine Tramontina mit etwas was am ehesten wie ein Skandischliff aussieht. Unsere Guides hatten dünnere und sich nach vorne verjüngende Macheten mit Flachschliff und Sekundärfase. Diese waren deutlich leichter als meine dicke.
Letztenendes waren die dünnen beim täglichen arbeiten aber viel gefragter und besser, da sie erstens leichter sind und man viel länger und einfacher damit arbeitet und zweitens geht die dünnere Klinge viel einfacher durch das ganze Gestrüpp. Selbst unterarmdicke Stämme und Äste ließen sich damit oft mit einem Schlag durchtrennen.
In der Praxis ist dieser kleine Unterschied schon viel wert, wenn man den ganzen Tag damit Wege durchs Unterholz hauen muss.

Für richtig große Bäume hatten wir sogar einen Axtkopf dabei, der bei bedarf eingestielt und genutzt wurde.

Und was ich auch interessant fand, war dass die Machete bei den heimischen Hölzern deutlich schlechter ausschaut.

Denke dass man die besten Werkzeuge für eine Region immer am besten vor Ort kauft. Die Formen, Anschliffe, etc. sich da schon über paar Jährchen etabliert.
Und was im peruanischen Regenwald funktioniert muss nicht zwangsläufig in Südostasien oder Sibirien funktionieren.