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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Nahtloses Tarpzelt



Mathews
22.01.2012, 01:23
Hallo

Ich hab mir seit längerem schon überlegt ein 1Mann Tarpzelt selbst zu schneidern.
Der Gedanke war dabei eine Zeltstange senkrecht nach oben und 4 Dreicke als Seitenfläche,
wobei ein Dreieck als Eingang genutzt werden soll.

Da die Grundfläche nicht symetrisch ist, sondern so angeordnet ist, um eine gute Raumaufteilung zu haben,
sind natürlich die Dreiecksflächen ebenfalls nicht Seitensymetrisch.

Da ein solcher Bau natürlich den ein oder anderen Euro kostet möchte ich vorab schon einiges klären.
Als Material hab ich übers Forum Ripstop Nylonzeltplane bei extremtextil.de gefunden.

So nun zu den Fragen, ich nummeriere sie durch, bitte verwendet dies beim Antworten, vielen Dank:

1. Nahtloses Zelt:
Also der Gedanke war durch keine Nähte, Wasser keine Möglichkeit zu geben, ins Innere zu kommen, da meiner Erfahrung nach das eigentlich immer an den Nähten passiert. Ich schätze die Kanten müssen dennoch umgenäht werden?
Zweitens, würde durch die Kanten von der Zeltspitze nach unten irgendwelche Problemstellen entstehen? In der zweiten Frage spreche ich die Dehnbarkeit an, könnte das zum Problem werden?
Zusätzlich kommt dazu, dass ich keine Koryphäe im Umgang mit einer Nähmaschine bin und ich mir so einen Teil der Arbeit sparen könnte. Ich kann mir vorstellen, das auch so nciht mehr nachgedichtet werden müsste.

2. zu Ripstop Nylonstoff (http://www.extremtextil.de/catalog/Ripstop-Nylon-Zeltstoff-silikonbeschichtet-65-g-qm-2-Wahl::1197.html)
Laut Infos auf der Homepage muss das Material nachgespannt werden wenn es nass ist,
weis jemand wie stark das Material sich dehnt? Nicht dass sich am Ende der Stoff sich um das doppelte gedehnt hat (übertrieben).

3. Der Eingang soll mit Druckknöpfen und doppelter Planenlage dicht gemacht werden:
Den Aufwand, im vergleich zu einem Reisverschluss wollte ich machen, um bei schönem wetter das Zelt halb offen zu lassen,
bzw einen Moskitonetzteil einclipsen zu können, ich bin mir leider nicht sicher wie "Fliegendicht" das wird, aber es könnte ausreichen. Zum anderen wäre es natürlich auch schön wenn das Zelt offen wäre.
So ich hoffe die Idee ist verständlich, mein Problem ist nun, mit was könnte ich dennoch die Knöpfe am Rand abdichten, ich vermute diese werden ineinander vernietet, also eine obere und eine untere Seite. Gibt es etwas ähnliches wie Nahtabdichter? Zweitens, wenn eine Lage des Stoffes auf einer anderen Lage liegt, an dem Randbereich kann dann das Wasser besser durchtropfen? Ich kenn das bei Zelten so wenn man an die Äußere Plane kommt tropft es an der Stelle durch.

4. Die Tarpplane soll nach unten abgespannt werden können, Verbindungen sollten solche Ösen sein:
http://www.amazon.de/N%C3%A4hfrei-%C3%96sen-mit-Scheiben-silber/dp/B000P18SYY/ref=sr_1_3?ie=UTF8&qid=1327190580&sr=8-3
Empfiehlt sich so etwas, oder gibt es eine bessere Variante? Nicht das die Ösen ausreisen.
Gedacht war an kurze Gummischnüre um das ganze auch zu spannen.

5. Zeltstange, und obere Verbindung zur Zeltplane,
Was ich genau als Zeltstange verwenden werde weis ich noch nicht ganz,
aber hat jemand eine Idee, wie ich das mit der Spitze machen könnte? Es sollte natürlich dicht sein und den Zeltstoff nicht beschädigen. Ich denke die schlechteste Idee wäre auch hier eine Öse an die Spitze einzusetzen und dann zb. einen Wanderstock mit Spitze nach oben als Zeltstange zu verwenden.

Die Zeltstange sollte ungefähr 115cm lang sein. Wer leichte Ideen hat bitte vortreten.


6. Gewichtsrechnung:
Damit sich der Bau auch rentiert, sprich ein sehr niedriges Gewicht, dennoch Rundumschutz und eine gewisse Flexibilität bei schönem Wetter müsste man ein theoretisches Gewicht errechnen, wie würdet ihr das einschätzen, für die Zeltplane bei einem Flächengewicht von 50g/qm komme ich auf 350g. Die Fläche beträgt ungefähr 7qm.
Was gehört aber noch dazu, und welches Gewicht ungefähr? In Klammern, das was ich ungefähr denke:
Zeltstange (200g)
Ösen (8st, pro st, 5g)
Druckknöpfe (5st, pro st 5g)
Herringe (7st, 15g pro st)
Abspannleine (5m, 50g)
Wäre Gesamt:
200g + 8*5g + 5*5g + 7*15g + 50g +350g = 770g Ohne Zeltsack.

Ich finde mein theoretisches Gewicht nicht einmal schlecht, zumindest sollte man darüber nachdenken ob es sich lohnen würde.

Aktaion
22.01.2012, 01:29
Also mich läßt auch nach dreimaligem lesen mein abstraktes Vorstellungsvermögen etwas im Stich.

Könntest Du Deinen Grundriss irgendwie graphisch als Skizze o.Ä. darstellen?

Homer
22.01.2012, 01:34
Hallo

Ich hab mir seit längerem schon überlegt ein 1Mann Tarpzelt selbst zu schneidern.
Der Gedanke war dabei eine Zeltstange senkrecht nach oben und 4 Dreicke als Seitenfläche,
wobei ein Dreieck als Eingang genutzt werden soll.

Da die Grundfläche nicht symetrisch ist, sondern so angeordnet ist, um eine gute Raumaufteilung zu haben,
sind natürlich die Dreiecksflächen ebenfalls nicht Seitensymetrisch.

Da ein solcher Bau natürlich den ein oder anderen Euro kostet möchte ich vorab schon einiges klären.
Als Material hab ich übers Forum Ripstop Nylonzeltplane bei extremtextil.de gefunden.

So nun zu den Fragen, ich nummeriere sie durch, bitte verwendet dies beim Antworten, vielen Dank:

1. Nahtloses Zelt:
Also der Gedanke war durch keine Nähte, Wasser keine Möglichkeit zu geben, ins Innere zu kommen, da meiner Erfahrung nach das eigentlich immer an den Nähten passiert. Ich schätze die Kanten müssen dennoch umgenäht werden?
Zweitens, würde durch die Kanten von der Zeltspitze nach unten irgendwelche Problemstellen entstehen? In der zweiten Frage spreche ich die Dehnbarkeit an, könnte das zum Problem werden?
Zusätzlich kommt dazu, dass ich keine Koryphäe im Umgang mit einer Nähmaschine bin und ich mir so einen Teil der Arbeit sparen könnte. Ich kann mir vorstellen, das auch so nciht mehr nachgedichtet werden müsste.
nur kleben hält nicht - da wirst nicht drumrumkommen, die teile zu vernähen und mit silnet abzudichten

2. zu Ripstop Nylonstoff (http://www.extremtextil.de/catalog/Ripstop-Nylon-Zeltstoff-silikonbeschichtet-65-g-qm-2-Wahl::1197.html)
Laut Infos auf der Homepage muss das Material nachgespannt werden wenn es nass ist,
weis jemand wie stark das Material sich dehnt? Nicht dass sich am Ende der Stoff sich um das doppelte gedehnt hat (übertrieben).
gefühlte 7%

3. Der Eingang soll mit Druckknöpfen und doppelter Planenlage dicht gemacht werden:
Den Aufwand, im vergleich zu einem Reisverschluss wollte ich machen, um bei schönem wetter das Zelt halb offen zu lassen,
bzw einen Moskitonetzteil einclipsen zu können, ich bin mir leider nicht sicher wie "Fliegendicht" das wird, aber es könnte ausreichen. Zum anderen wäre es natürlich auch schön wenn das Zelt offen wäre.
So ich hoffe die Idee ist verständlich, mein Problem ist nun, mit was könnte ich dennoch die Knöpfe am Rand abdichten, ich vermute diese werden ineinander vernietet, also eine obere und eine untere Seite. Gibt es etwas ähnliches wie Nahtabdichter? Zweitens, wenn eine Lage des Stoffes auf einer anderen Lage liegt, an dem Randbereich kann dann das Wasser besser durchtropfen? Ich kenn das bei Zelten so wenn man an die Äußere Plane kommt tropft es an der Stelle durch.
in so dünnem stoff halten druckknöpfe nicht. klett könnte klappen

4. Die Tarpplane soll nach unten abgespannt werden können, Verbindungen sollten solche Ösen sein:
http://www.amazon.de/N%C3%A4hfrei-%C3%96sen-mit-Scheiben-silber/dp/B000P18SYY/ref=sr_1_3?ie=UTF8&qid=1327190580&sr=8-3
Empfiehlt sich so etwas, oder gibt es eine bessere Variante? Nicht das die Ösen ausreisen.
Gedacht war an kurze Gummischnüre um das ganze auch zu spannen.
hält auch nicht, du musst schlaufen aus gurtband aufnähen und das material darunter verstärken

5. Zeltstange, und obere Verbindung zur Zeltplane,
Was ich genau als Zeltstange verwenden werde weis ich noch nicht ganz,
aber hat jemand eine Idee, wie ich das mit der Spitze machen könnte? Es sollte natürlich dicht sein und den Zeltstoff nicht beschädigen. Ich denke die schlechteste Idee wäre auch hier eine Öse an die Spitze einzusetzen und dann zb. einen Wanderstock mit Spitze nach oben als Zeltstange zu verwenden.
die spitze muss auch verstärkt sein, ein loch würde ich weglassen.
hast du mal ein golite shangri-la 3 gesehen?
so geht das

Die Zeltstange sollte ungefähr 115cm lang sein. Wer leichte Ideen hat bitte vortreten.

ich mach meine stangen aus alukrücken - leicht und stabil

6. Gewichtsrechnung:
Damit sich der Bau auch rentiert, sprich ein sehr niedriges Gewicht, dennoch Rundumschutz und eine gewisse Flexibilität bei schönem Wetter müsste man ein theoretisches Gewicht errechnen, wie würdet ihr das einschätzen, für die Zeltplane bei einem Flächengewicht von 50g/qm komme ich auf 350g. Die Fläche beträgt ungefähr 7qm.
Was gehört aber noch dazu, und welches Gewicht ungefähr? In Klammern, das was ich ungefähr denke:
Zeltstange (200g)
Ösen (8st, pro st, 5g)
Druckknöpfe (5st, pro st 5g)
Herringe (7st, 15g pro st)
Abspannleine (5m, 50g)
Wäre Gesamt:
200g + 8*5g + 5*5g + 7*15g + 50g +350g = 770g Ohne Zeltsack.

Ich finde mein theoretisches Gewicht nicht einmal schlecht, zumindest sollte man darüber nachdenken ob es sich lohnen würde.
rechne noch 100g für verstärkungen und bänder drauf

Mathews
22.01.2012, 11:48
Also mich läßt auch nach dreimaligem lesen mein abstraktes Vorstellungsvermögen etwas im Stich.

Könntest Du Deinen Grundriss irgendwie graphisch als Skizze o.Ä. darstellen?

http://www.outdoorseiten.net/fotos/data/542/medium/Foto0290.jpg
http://www.outdoorseiten.net/fotos/data/542/medium/Foto0291.jpg

Ich hoffe durch die zwei Skizzen wird es etwas deutlicher, das erste Bild zeigt die Mantelfläche,
das zweite die Draufsicht, Blau habe ich den Schlafsack und die Isomatte eingezeichnet,
da sie das Flächenbestimmende Teil im Zelt sein sollten. Ich denke ich habe den Schlafsack zu breit gezeichnet, andererseits sollte genügend Luft zwischen Zeltplane und Schlafsack sein. Die grauen Flächen sollen den Eingang symbolisiren, dieser wird über die andere Fläche noch geklappt.Neben dem Kopfteil sollte man einen blauen Punkt erahnen, dieser wäre die Position der Zeltstange.


Vielen Dank auch noch für die andere Antwort, das mit dem Klettverschluss ist mir auch schon gekommen, dachte aber Druckknöpfe aus Kunststoff wären leichter.

Das Shangri la Zelt kommt meinem Entwurf sehr nahe, in gewisser weiße möchte ich die 1Personenvariante.
Leider habe ich auf Bildern kaum etwas erkennen können im Bereich der Spitze, könnte mir da jemand Bilder zukommen lassen?

Homer
22.01.2012, 12:37
die lange spitze am fußende wird glaubich zu schmal und zu niedrig für schlasa und matte.

barleybreeder hat mit sketchup ein prima modell von seinem zelt hingekriegt, evtl schaffst du es damit auch - ansonsten musst du halt mal herrn pythagoras und seinen kumpel cotangens bemühen;-)

Ixylon
22.01.2012, 13:05
Du musst am Eingang noch eine Abspannung (auf dem Bild nach links) vorsehen da Dir sonst bei geöffnetem Eingang das Zelt umfällt.

Ums Nähen wirst Du nicht drum rum kommen, da man z.B. die Gurtschlaufen für die Abspannungen nicht einfach aufkleben kann und im Vergleich zu dem vielen Kleinkram, der so anfällt, fallen die langen Nähte zwischen den Stoffpaneelen nun wirklich nicht ins Gewicht.

Mathews
22.01.2012, 14:00
Also von mir berechnet, wäre an der Fußspitze ein Abstand von Boden zu Zelt von 25cm,
Nachdem ich ums Nähen nicht drum rum komme, könnte ich aber den Fußraum etwas geschickter gestalten.

Was meint ihr zu den Nähten um jedes der Dreiecke miteinander zu verbinden?
Würde es sich rentieren, das Zelt so zu schneiden wie man es auf der Mantelfläche sieht?
Wovor ich mich etwas Sorge ist, dass wenn das Zelt sich elastisch verform, keine schönen Kanten vorhanden sind, bzw,
das Zelt wie ein nasser Sack an einem Pfosten hängt.

Ansonsten muss wohl doch ein Papier Model erstellt werden.

Homer
22.01.2012, 14:41
eine möglichkeit zum nachspannen solltest du bei silnylon schon einplanen, nass wirds schon lappiger.
die kanten könntest du evtl mit ner dünnen dyneemaschnur von innen verstärken, dann können die schon mal nicht durchhängen.

Mathews
22.01.2012, 15:29
eine möglichkeit zum nachspannen solltest du bei silnylon schon einplanen, nass wirds schon lappiger.
die kanten könntest du evtl mit ner dünnen dyneemaschnur von innen verstärken, dann können die schon mal nicht durchhängen.


Würde dann aber dennoch bedeuten, dass die Flächen durchhängen. Würdest du die Schnur einnähen oder verkleben?

Homer
22.01.2012, 15:32
weder noch - einfach von der stockspitze zu den heringen laufen lassen und dort gesondert abspannen - sollte ein straffes schnurgerüst ergeben, über dem du dein stoffgebilde je nach feuchtigkeit und wind aufspannen kannst

Homer
22.01.2012, 15:43
Also von mir berechnet, wäre an der Fußspitze ein Abstand von Boden zu Zelt von 25cm,

das sehe ich jetzt erst:o
wenn du auf ner 3cm-matte auf dem rücken liegst bleiben noch 22cm für füße und schlasa - das wird so nix:(

Harry
22.01.2012, 20:44
Was Du Dir ausgedacht hast, wird viel zu klein sein - auch für eine Person. Es sei denn, Du magst es nass an den Füßen. Teste mal mit einer zugeschnittenen Folie oder so.
Am Einfachsten 1,4 x 3 m Tarp-Silnylon. Wir nähen uns gerade die Luxusvariante für 2 Personen 3x4 m.

Zum Tarp kleben gibt es auch was hier im Forum:

http://www.outdoorseiten.net/forum/showthread.php?37049-Tarp-(Vollst%C3%A4ndig-geklebt)-%E2%80%93-Ein-Erfahrungsbericht&highlight=tarp+kleben

http://www.outdoorseiten.net/forum/showthread.php?26750-Sillnylon-lieber-kleben-statt-n%E4hen&highlight=tarp+kleben

Mathews
23.01.2012, 01:44
http://www.outdoorseiten.net/fotos/uploads/20753/Foto0292.jpg

Hallo, ich glaube das mit der Grundfläche wird so nichts, ich habe nochmals alles neu berechnet, und bei einer solchen Grundfläche, selbst wenn man die Fußspitze verändert, wäre es immer noch sehr groß von der Dimension.

Ich glaube ein klassischer Schnitt, ähnlich einem Firstzelt wäre vorteilhafter.

Dennoch sind mir noch eine Frage aufgekommen, ich hoffe es ist ok,
dass ich sie hier stelle:

1. Wie könnte man von den Proportionen her einen Schlafsack beschreiben?
Ich bin 1,84 groß, Schulterbreite 46cm, schlanke Figur.

Wäre als "Schlafzone" (Schlafsack + Isomatte) 2m länge, 50cm breite in Ordnung.
Nun wichtig wären noch die Höhen, am Kopf sollte ca 60cm frei sein, am Fuß würde ich sagen 35cm,
offen wäre nun noch die Höhe der Schultern, also die höchste Stelle, an den Eckpunkten der Schultern, ich hab kurz gemessen, und das wäre bei mir 25cm. Was meint Ihr zu den Maßen?
Ich denke es wäre einfacher das Zelt um die Schlafzone rumzubasteln, am besten überall noch ca 5-10cm Luft nach oben,
wenn nicht sogar mehr.

Homer
23.01.2012, 02:00
schau dir doch einfach mal die grundrisse von ein paar tarptents und minizelten an, die findest du reichlich im netz.
dann überleg dir, welches du kopierst bzw optimierst
dann mach ein papiermodell, anschließen einen rohentwurf aus alten laken oder malerfolie.
wenn alles passt schmeiß die nähmaschine an und poste hinterher stolz die bilder;-)

Mathews
23.01.2012, 10:41
schau dir doch einfach mal die grundrisse von ein paar tarptents und minizelten an, die findest du reichlich im netz.
dann überleg dir, welches du kopierst bzw optimierst
dann mach ein papiermodell, anschließen einen rohentwurf aus alten laken oder malerfolie.
wenn alles passt schmeiß die nähmaschine an und poste hinterher stolz die bilder;-)

Ich glaube auch, dass dies am einfachsten wäre, dennoch glaube ich wären die Maße für den Schlafbereich interessant,
um danach nochmals alles gegen zu rechnen. Vllt gehe ich das auch zu Ingenieurstechnisch ran.



Ich wollte mich noch bei allen Antwortern bedanken, für ihre Ideen und Anmerkungen, leider hab ich vorkurzem bei einem anderen Projekt feststellen müssen, dass in einem Forum nicht jeder freundlich und zu vorkommend sein kann.
Vielen Dank und macht weiter so ...

unluckyluke
23.01.2012, 13:29
mal n tipp von nem praktiker:

hol dir eine playmobilfigur deiner wahl, zb. den einäugigen piraten oder den holzbeinigen wanderer. der ist als modell genausogross wie du. du baust das ganze auf einer holzplatte auf in die du an passender stelle ein loch bohrst für deine stange. jetzt legst du den mann auf ne matte und dann steckst du nen stab ins loch in passender höhe und dann spannst du mit schnüren und nadeln deine ecken ab. jetzt kannst du schon sehen ob du platz darin hast. wenn du noch mit papier die flächen abklebst hast du einen direkten vergleich und kannst sehen wo du anstösst, wo es zu niedrig ist, etc. zum probieren brauchst du nur den stab höher- niedriger zu machen und mit der grundfläche zu spielen. aber so hast du das ganze plastisch vor augen. das hilft dir auch beim verständnis dafür wie wie und wo nähte sein sollten. den zeitaufwand holst du locker beim nähen wieder rein.

viel spass dabei wünsch ich dir!
greets
unlucky luke

Homer
23.01.2012, 13:35
mal n tipp von nem praktiker:
hol dir eine playmobilfigur deiner wahl, zb. den einäugigen piraten oder den holzbeinigen wanderer. der ist als modell genausogross wie du.

ich bezweifele sehr, daß die proportionen einer playmobilfigur auch nur annährend mit denen eines menschen übereinstimmen - vermutlich sogar noch viel weniger als bei ken und seiner komischen freundin.

hotdog
23.01.2012, 13:49
ich bezweifele sehr, daß die proportionen einer playmobilfigur auch nur annährend mit denen eines menschen übereinstimmen - vermutlich sogar noch viel weniger als bei ken und seiner komischen freundin.
Stimmt schon. Aber vom Prinzip her ist es ein guter Tipp. Ich habe auch erst nach dem Basteln eines Modells herausgefunden, wie die optimale Form meines Komfort-Eingangstarps für's Lavvulight sein würde.

Mathews
23.01.2012, 14:06
mal n tipp von nem praktiker:

hol dir eine playmobilfigur deiner wahl, zb. den einäugigen piraten oder den holzbeinigen wanderer. der ist als modell genausogross wie du. du baust das ganze auf einer holzplatte auf in die du an passender stelle ein loch bohrst für deine stange. jetzt legst du den mann auf ne matte und dann steckst du nen stab ins loch in passender höhe und dann spannst du mit schnüren und nadeln deine ecken ab. jetzt kannst du schon sehen ob du platz darin hast. wenn du noch mit papier die flächen abklebst hast du einen direkten vergleich und kannst sehen wo du anstösst, wo es zu niedrig ist, etc. zum probieren brauchst du nur den stab höher- niedriger zu machen und mit der grundfläche zu spielen. aber so hast du das ganze plastisch vor augen. das hilft dir auch beim verständnis dafür wie wie und wo nähte sein sollten. den zeitaufwand holst du locker beim nähen wieder rein.

viel spass dabei wünsch ich dir!
greets
unlucky luke

Die Idee ist sicherlich nicht schlecht, aber ich glaube das bringt nicht allzuviel,
ich glaube die Playmobilfigur ist proportional zum Menschen wohl eher falsch, oder irre ich mich?

Naja am räumlichen Vorstellungsvermögen liegt es nicht, wohl eher an den Erfahrungswerten wie viel Luft tatsächlich zwischen Zeltplane und Schlafsack sein sollte damit kein Wasser eindringen kann und eine gewisse Zirkulation vorhanden ist, falls das überhaupt möglich ist.

Und um ehrlich zu sein, so ne Planung macht schon viel Spaß, vorallem wenn man mal merkt, warum man Abi gemacht hat und am studieren ist. Schön mit Herren Pythagoras einen Nachmittag verbringen zu dürfen ...

Schmusebaerchen
23.01.2012, 16:19
Du könntest die Stange weiter nach rechts verschieben und dann leicht schräg stellen in Richtung Isomatte. Denn wenn du dich setzt, dann im oberen Drittel der Isomatte und nicht direkt an der oberen Kante. Den Zeltstoff kannst du dann direkt an der Stange runter laufen lassen und unten an der Stange befestigen. Eine Leine von der Spitze der Stange auf diese Seite wird dann nötig. Damit wird es auch bei den Füßen wenige cm höher.

Bist du dir sicher, dass du jedes mal um die Zeltstange kriechen möchtest um das Zelt zu verlassen?

Wenn du auf der Seite, wo die Isomatte liegt eine zusätzliche Schlaufe für einen Erdnagel machst kannst du es dort etwas raus ziehen. Damit hast du mehr Platz an den Füßen und es ist Windstabiler.

Alles was am Zelt runter läuft, wird am Fußende auf die Isomatte laufen und unweigerlich nach innen zum Schlafsack. Also Zeltmaße oder Isomattenmaße anpassen.


Komplett anders:
Bei einer rechteckigen Grundfläche hast du am meisten vom Platz und die Isomatte passt perfekt rein. Die Stange ca in Oberkörper/Bauchhöhe und leicht schräg. Die Eckpunkte jeweils zu den Eckpunkten der Isomatte(+Reserve von ca 10-30cm). Auf der anderen Seite der Stange genug Platz lassen für deine Ausrüstung (ca 40cm) und dort auch den Eingang hin.
Alternativ ist auch eine fünfeckige Form möglich. Die fünfte Ecke liegt direkt bei der Stange.

Peter83
23.01.2012, 16:25
Stimmt schon. Aber vom Prinzip her ist es ein guter Tipp. Ich habe auch erst nach dem Basteln eines Modells herausgefunden, wie die optimale Form meines Komfort-Eingangstarps für's Lavvulight sein würde.

Eine Gliederpuppe aus dem Künstlerbedarf könnte eine gute Lösung sein:

http://www.amazon.de/Gliederpuppe-Modellpuppe-30-cm-männlich/dp/B001EQWECQ

Grüsse,
Peter

wulxc
23.01.2012, 19:06
Du brauchst gar keine Puppe. Nimm lieber einen einfachen rechteckigen Kasten, allein schon deswegen, weil du in der Realität hoffentlich nicht tot im Zelt liegst und dich daher immer etwas bewegen wirst. Ein exaktes Anpassen auf dich im Schlafsack wäre daher nicht nur unnötig, sondern kontraproduktiv. Ich nehm immer einen 0,6 x 2,0 x 0,4 m (B/L/H) Kasten und bin damit bisher gut gefahren (bei 1,8m Körpergröße). Ist natürlich nur meine Meinung (nach 3 Zelten).
Bei der Formfindung würde ich erstmal mich zwischen den Grundformen orientieren:
Pyramide: 1 Hochpunkt, mehr oder weniger mittig
Längsschläfer: 2 Hochpunkte, Schlafposition zwischen oder neben Stöcken
Querschläfer: 2 Hochpunkte, Schlafposition senkrecht
Die Grundform kann man dann modifizieren, diesen Weg finde ich persönlich recht zielführend.
Die Spitze muss unbedingt verstäkt werden. Am einfachsten geht dass, wenn Du die Verstärkungen auf den einzelnen Bahnen befestigst, bevor du diese zusammennähst.
grüße, wulxc

Mathews
23.01.2012, 23:18
Vielen Dank für die weiteren Antworten.

Meine Formidee ist anscheinend doch nicht so schlecht wie ich gedacht habe.
Zum Eingang, der Eingang ist die grau schraffierte Fläche bei der Mantelabwicklung.
diese ist noch auf den alten Grundriss angepasst.

Ich hatte vor allem 2 Dinge im Sinn bei dieser komischen Form:
Niedriges Gewicht durch nur eine Stange, und zweitens wollte ich im Zelt sitzen können,
Dafür habe ich einen Sitzhöhe von 95 angenommen, im zweiten Grundriss habe ich die Spitze grau schraffiert,
in diesem Bereich ist mehr als 95cm Platz.

Es ist nicht gerade einfach alle Wünsche zu beherzigen, aber ich dachte mir durch einen unsymetrischen Schnitt kommt man dem Ziel, niedrigstmöglichstes Gewicht und alle gewünschten Funktion am nächsten.

Das mit der Kistenform ist mir auch schon gekommen, wobei ich das etwas modifizieren möchte.
Bei meinen Trips habe ich festgestellt, dass ich mich kaum Bewege. Ich möchte da versuchen näher an den Grenzbereich zu kommen.

unluckyluke
24.01.2012, 13:37
ich bezweifele sehr, daß die proportionen einer playmobilfigur auch nur annährend mit denen eines menschen übereinstimmen - vermutlich sogar noch viel weniger als bei ken und seiner komischen freundin.

ist doch auch nicht nötig, oder? du nimmst an dass die puppe 1,80 cm lang ist, dann ist s doch egal ob der kopf bissl grösser ist als normal, oder die schultern breiter, oder? und wenn du wilst darfst du gerne nach einer anderen marke mit passenden proportionen suchen. pass auf dass die puppe socken und unterwäsche anhat. ;-)


hier gehts doch um annäherung an das ganze, nicht ums korinthenkacken.... dachte ich zumindest.... :ignore:
greets
lucky luke

Mathews
24.01.2012, 14:00
ist doch auch nicht nötig, oder? du nimmst an dass die puppe 1,80 cm lang ist, dann ist s doch egal ob der kopf bissl grösser ist als normal, oder die schultern breiter, oder? und wenn du wilst darfst du gerne nach einer anderen marke mit passenden proportionen suchen. pass auf dass die puppe socken und unterwäsche anhat. ;-)


hier gehts doch um annäherung an das ganze, nicht ums korinthenkacken.... dachte ich zumindest.... :ignore:
greets
lucky luke

Mmh, also ich hab mir das nochmals überlegt, das mti der Playmobilfigur ist schon ne gute Idee, wenn man das Raumgefühl näher betrachten möchte. Ich möchte aber die richtigen Formen für mein Zelt berechnen. Bzw. durch Berechnungen und Abschätzungen das optimale Zelt konstruieren.

Ich werde wohl das Zelt mit der komplexen Mantelabwicklung doch mal mit einer Folie nachbauen und dann schauen ob das Raumgefühl in Ordnung ist. Leider wohl erst in 2 Monaten, da nun Klausuren anstehen ...