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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : [AUS] Kurze Wanderungen im Blue Mountains und Royal National Park



dingsbums
31.12.2011, 02:30
Land: New South Wales, Australien
Reisezeit: Ende November
Region/Kontinent: Australien

Vor kurzem musste ich beruflich für eine Woche nach Sydney. Da ich zum ersten Mal in Australien war, gönnte ich mir danach immerhin eine Woche Urlaub. Die ersten Tage erkundete ich Sydney selbst, danach verbrachte ich 2 Tage in den Blue Mountains und noch 1,5 Tage in Bundeena, gleich neben dem Royal National Park. Von meinen kurzen Wanderungen dort möchte ich kurz berichten (aber dafür mit recht vielen Fotos).

29.11. Katoomba: Three Sisters - Giant Stairway - Dardenells Pass - Federal Pass - Furber Steps (und damit Blick auf die Katoomba Falls)

Ich kam um die Mittagszeit in Katoomba an. Da ich zu ungeduldig war, in Ruhe zu verstehen (oder zu fragen), wo die Bushaltestelle ist, lief ich die 2 Kilometer bis zu meinem Hotel in der Nähe des Echo Point. Da ich mit Koffer statt Rucksack unterwegs war (ich war schließlich primär zum Arbeiten in Australien), tat ich das aber auch nur, weil der Koffer meist leicht bergab so schön rollte. ;-) 2 Tage später, als es zurück ging, wusste ich genau, wo der Bus fuhr. :bg:

Ich gab meinen Koffer im Hotel ab, dann ging es los. Ich bin noch kurz zur Visitor Information am Echo Point und habe mich beraten lassen. Fazit war: Extra Karten brauche ich nicht, die Übersicht in meinem Reiseführer reicht aus. (Und ich fand die Beschilderung sehr gut.) Außerdem wurde mir (für den nächsten Tag, heute hatte ich mich schon entschieden) ein wirklich guter Weg empfohlen.

Nachdem ich von der Aussichtsplatform die Three Sisters und die grandiose Aussicht über zig Kilometer Eukalyptuswald, unterbrochen nur von den Sandsteinbergen, bewundert hatte, ging meine Wanderung los.

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Zunächst mit dem kleinen Spaziergang zu den Three Sisters, hier war noch einiges los, weil viele Leute zu dieser Felsformation laufen. Über eine kleine Brücke kommt man zur ersten Schwester. Damit hat man dann auch schon den Abstieg über die Giant Stairway begonnen. Nah am Fels geht es über viele Stufen (ich habe unterschiedliche Angaben über die Anzahl gelesen, ca. 900) bergab. Oft über Metalltreppen, aber auch über viele 'natürliche' Stufen. Auch hier trifft man noch einige Leute, aber im Großen und Ganzen sehe ich immer weniger Menschen, je weiter ich wandere.

Über die Giant Stairway hatte ich relativ viel gelesen, die wird ziemlich 'beworben'. Von den 4 Auf- bzw. Abstiegen, die ich auf meinen 2 Wanderungen gemacht habe, fand ich sie im Nachhinein aber am Langweiligsten. Vermutlich ist es einer der steilsten Wege, so direkt am Fels. Die anderen waren aber immer mit Wasserfällen verbunden, was mir viel besser gefiel. Aber so war es für den Start ja schon die optimale Wahl, es gab so eine Steigerung. Und der Blick war immer phantastisch, wenn auch oft durch Bäume beschränkt.

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Wirklich fasziniert war ich von den Gelbhaubenkakadus. Besonders als einer relativ nah im Sturzflug an mir vorbeischoss. Auch sonst sahen sie im Flug einfach toll aus. Leider war meine Kamera nicht für entsprechende Aufnahmen geeignet.

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Nach dem Abstieg kommt man auf den Dardenells Pass, den ich dann Richtung Süden zum Federal Pass gelaufen bin. Auf diesem umrundet man die Three Sisters, dann geht es weiter Richtung Katoomba Falls. Dieser Weg war nett, aber unspektakulär. Schöne Waldwege, Sandstein und auch Farne habe ich auch im Pfälzer Wald. ;-) Bäume und Pflanzen sahen aber schon anders aus, außerdem war natürlich die Aussicht, wenn mal wieder ein Loch im Grün war, super.

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Es gab auch ein Stück Wald, das vor nicht allzu langer Zeit gebrannt hatte.

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Und so kam ich zum Katoomba River, der auf einer kleinen Brücke überquert wird. Hier machte ich eine Pause und guckte mir in Ruhe die Wasserfälle an. Nett, aber nix besonderes. Bis ich meinen Blick (wirklich spät) nach oben schweifen ließ. Wow! Das sah schon imposanter aus. Da hoffte ich doch auf mehr Wasserfall auf meinem Weg nach oben (und wurde nicht enttäuscht).

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Kurz später hatte ich den Einstieg zu den Furber Steps erreicht. Jetzt musste ich also alles, was ich vorher runter gegangen bin, wieder hoch. Uff! Aber die Ausblicke zwischendurch entschädigten für die Mühe, einfach klasse. Von den Katoomba Falls war ich einfach nur begeistert.

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Aber was sah ich denn da von meinem Aussichtspunkt? Da standen Menschen mehr oder weniger im Wasserfall? Cool, da muss ich auch hin. Eine kleine Abzweigung führt zu der großen mittleren Stufe des Wasserfalls. Da gab es zwar einen Zaun, der einen eigentlich daran hinderte, wirklich auf die Stufe und in den Wasserfall zu gehen, aber es war klar, dass dieser oft ignoriert wird. Auch von mir. Schön war das hier!

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Dann kam das letzte Stück, irgendwann war ich oben. Hier in der Nähe gibt es auch diese Scenic World. Den Scenic Skyway hatte ich auch über die Schlucht schweben sehen, als ich im Wasserfall stand. Ich muss aber sagen, das hat mich gar nicht interessiert. Ich habe die Natur lieber erwandert, als mit Seilbahnen unterschiedlicher Art zu fahren. Den Bus von der Scenic World zum Echo Point hätte ich allerdings gerne genommen, aber es war so spät, dass keine Busse mehr fuhren. Also musste ich noch über die Straße zurück zum Hotel - glücklicherweise war es gar nicht so weit wie erst befürchtet.

Müde war ich trotzdem und schlief nach der Dusche auf dem Bett ein. So verpasste ich leider den Sonnenuntergang, aber als ich nachts um 2:00 wach wurde und das Fenster öffnen wollte, sah ich Wetterleuchten. Das war es erst mal mit Schlaf, da musste ich einfach raus. Und so saß ich mitten in der Nacht ganz alleine auf der Aussichtsplatform und genoss eine halbe Stunde das Wetterleuchten über den Blue Mountains.

Julia
02.01.2012, 09:21
Jaaaaaaaaaaa :D! Toll, bitte mehr (oder bin ich jetzt unverschämt :ignore:?)!

boehm22
02.01.2012, 21:45
Ja, - ich will auch mehr.

Hab meinen Flug gebucht:
am 18. Oktober geht's nach Sydney. :p:p:p

Bergtroll
02.01.2012, 22:34
Es gibt da auch eine coole Mountainbiketour, die ich mal gemacht habe.

Man fährt mit dem Zug bis zum Vistor Center und dann z.B. ca. 40km zurück in Richtung Sydney. Es kommen da mehrere Bahnhöfe, so dass man auch wieder mit dem Zug zurück nach Sydney kommt. (MTBs haben wir uns damals in Sydney geliehen.)

dingsbums
10.01.2012, 21:26
Hat ein bisschen gedauert, aber jetzt kommt meine zweite Wanderung in den Blue Mountains.

30.11. Wentworth Falls: Valley of the Waters - National Pass - Fletchers Lookout - Princes Rock Lockout - Wentworth Falls Lookout - Darwins Walk

Da ich schon mitten in der Nacht auf war, beschloss ich, um 5:00 wieder aufzustehen und mir auch gleich den Sonnenaufgang anzugucken. Dabei hatte ich allerdings nicht das richtige Timing. Ich kam nicht sofort aus dem Bett, außerdem war das schönste Rot schon früher als erwartet. Vom Echo Point war die Sicht nicht so gut, aber als ich an den Three Sisters angekommen war, ließ das Morgenrot schon nach.

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Die Sonne selbst ging sowieso hinter Wolken auf. Aber egal, die Morgenstimmung da draußen war wundervoll. Außerdem flog unter mir eine Riesengruppe Kakadus, leider war die Sicht durch einen Baum behindert. Aber es handelte sich um mindestens 50 Tiere. Das sah klasse aus (und machte einen Heidenlärm). Auf dem Rückweg kamen mir sogar schon die ersten Frühsportler entgegen. Das wiederum wäre gar nichts für mich Morgenmuffel. Ich legte mich auch nochmal ins Bett. :-)

Am Vormittag ging es dann mit dem Bus nach Wentworth Falls. Ich hatte in Sydney das 'große' MyMulti gekauft, mit dem ich mit dem Zug bis Katoomba fahren konnte. Dass ich damit aber auch noch die lokalen Busse hier in der Gegend fahren durfte, damit hatte ich vorab nicht gerechnet. Während ich in Australien sonst alles eher teuer fand, war diese Fahrkarte wirklich günstig. Ich sagte dem Fahrer Bescheid, dass er mich bitte an der Bushaltestelle 'Valley of the Waters' rauslässt, was er dann auch nett getan hat. Ich hätte die Haltestelle ja nicht erkannt.

Dort angekommen ging es ein paar Meter über die Straße zur Conservation Hut, dort startete meine heutige Wanderung. Erst ging es mal wieder bergab, zum National Pass. Ob der Weg hier schon Valley of the Waters heißt oder das Valley wirklich erst unten im Tal anfängt, war mir nicht ganz klar. Aber egal, es ging an zahlreichen kleineren Wasserfällen vorbei und war ein schöner Weg. Valley of the Waters stimmt so oder so.

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Der Wanderweg National Pass ist erst 2008 renoviert worden und führt mehr oder weniger direkt am Fels entlang. Allerdings ist das einem während der Wanderung gar nicht so bewusst, der Weg ist nirgends ausgesetzt. Zwischendurch gibt es immer wieder nette Schilder mit Erklärungen. Ich hatte mich von oben schon gefragt, wo der Weg wohl ist, und er zog sich wirklich durch das grüne Band mit Klippen drüber und drunter.

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Der Weg war schön, manchmal etwas Auf und Ab, aber im Großen und Ganzen einfach zu gehen. Großartige Aussicht, immer mal wieder ein kleiner Wasserfall von oben, und dann kam ich ins Kakadu-Reich. Hier hockten wieder viele Tiere in den Bäumen und anscheinend betrachteten sie auch einen Teil des Weges als ihr Reich. Sie flogen erst weg, als ich bis auf einige Meter an den Vögeln dran war. Auf dem Weg lag kurz später auch eine Kakadu-Feder. Sie war zwar nicht besonders groß, trotzdem habe ich mich sehr gefreut, eine Erinnerung dieser Art zu finden.

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Danach gab es dann den Blick auf die Wentworth Falls. Auch schön, obwohl ich die Katoomba Falls am Vortag sogar ein bisschen besser fand. Hier quert man den Wasserfall ganz offiziell in der mittleren Stufe, es gibt sogar ein Bänkchen, um sich auszuruhen. Ganz klar machte ich dann hier auch eine Pause und genoß einfach nur die Landschaft. Dann ging es wieder bergan, viele Stufen. Oben quert man dann den Wasserfall nochmal.

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Danach hoffte ich noch auf einen guten Blick auf den Wasserfall. Ganz in der Nähe ist der Fletchers Lookout, von dort sieht man aber nicht so viel Wasserfall. Der Blick über die Eukalyptuswälder ist natürlich immer bombastisch. Aber so entschied ich mich, noch eine kleine Runde zu machen. Über den Undercliff Track zum Princes Rock Lookout. Auch nett, aber leider sieht man nur den oberen Teil des Wasserfalls. Von dort zum Wentworth Falls Lookout. Auch nicht so viel Wasserfall, aber sonst ist der Ausblick fantastisch.

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Dann ging es wieder runter zum Fluss. Von da wanderte ich dann über den Charles Darwin Walk noch ca. 3 km am Flüsschen entlang zum Bahnhof. Dieses letzte Stück war eher unspektakulär, aber nett, außerdem leicht zu gehen. Müde war ich allerdings mittlerweile auch. Da gerade ein Bus fuhr, noch bevor der nächste Zug kam, nahm ich doch wieder den Bus zurück nach Katoomba.

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Ich hatte mich für den Weg zum Bahnhof entschieden, weil ich so wusste, ich komme problemlos zurück nach Katoomba. Wenn man die Wanderung als Rundweg laufen möchte, hat man aber mehrere Möglichkeiten. Es gibt einen Short Cut Track zurück zur Conservation Hut, oder man nimmt den Undercliff, später Overcliff Track.

Es gibt auch weiter unten noch einen Weg, den Wentworth Pass. Zu diesem kommt man über die Slack's Stairs. Von denen hat mir der nette Mann im Information Center abgeraten, er betonte zweimal, dass man dafür fit sein muss (und so sehe ich nicht aus). Außerdem war für den Tag schlechtes Wetter, evtl. Gewitter, angekündigt. Das mag auch der Grund gewesen sein. Aber ich hatte Glück, das Wetter hielt. Ich habe mal im Netz nach den Slack's Stairs gesucht, es geht hier wirklich über Leitern bergab. Ich muss sagen, ich finde es im Nachhinein eigentlich eine schöne Alternative. Bleibt nur die Frage, ob man dann darauf verzichtet, entlang der Wentworth Falls hoch zu laufen, denn man müsste da auch wieder runter, da die Slack's Stairs schon vorher vom National Pass abzweigen.

Aber für die Empfehlung, den National Pass selbst zu laufen, bin ich dem Mann vom Information Center wirklich dankbar, dieser Weg ist einfach klasse. Und kann die Empfehlung deswegen auch nur weitergeben. Und falls man runter zum Wentworth Pass steigt, vorher unbedingt bis zum Wasserfall selbst laufen. Damit hat man den Blick auf den gesamten Wasserfall und den Genuss in der Stufe selbst. Das waren die zwei besten Stellen meiner Meinung nach, oben ist nicht so wichtig.

Auch heute abend verschlief ich den Sonnenuntergang (es regnete allerdings später, viel war glaube ich sowieso nicht zu sehen), am nächsten Tag ging es dann zurück Richtung Sydney bzw. weiter nach Bundeena.

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Julia
12.01.2012, 22:03
Ich bedanke mich ganz herzlich!! Dein und German Tourist's Berichte und Tipps haben unser Reiseprogramm vervollständigt und mir wertvolle Infos gegeben! Jetzt freue ich mich (wenn überhaupt möglich) noch mehr auf unseren Urlaubsstart am 24.02.... :cool:!!

dingsbums
25.10.2012, 12:23
Ich hatte ja auch noch Bilder vom Royal National Park versprochen. Wenn auch mit einigen Monaten Verspätung, so will ich die doch noch einstellen.

Eigentlich hatte ich geplant, ein gutes Stück auf dem Coast Trail nach Süden zu laufen. Zurück dann evtl. auf einem der Wege parallel dazu oder auch einfach auf dem Coast Trail selbst, Küstenwanderung finde ich einfach schön.

Meine Vermieterin riet mir aber davon ab, sie fand das 'langweilig', immer nur das gleiche an der Küste. Ihren Vorschlag, einfach nur eine nette kleine Runde an der Nordspitze des Royal National Park zu drehen, nahm ich dann aber doch an. Nicht weil ich Angst hatte, dass ich die Küste langweilig finden würde, sondern eher, weil ich etwas Erholung und faul sein an meinem letzten Tag einfach gut fand.

Erst bekam ich noch eine Erklärung über die giftigen Schlangen und wie ich mich verhalten sollte, falls ich eine sehe. Ich sah keine, aber achtete schon auf meinen Weg. Meist verziehen die sich sowieso schon vorab, ansonsten vertreibt man sie durch Lärm und Erschütterung. Aber sie sonnen sich wohl gerne auf dem Weg und können dabei schon mal wie ein Stock aussehen. Und wenn man dann aus Versehen auf sie drauftritt, ist das nicht gut.

Meine Vermieterin fuhr mich dann noch zum Einstieg in den Coast Trail, sie meinte, durch den Ort zu laufen, würde doch nicht so viel Spaß machen.

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Von dort führte der Weg fast direkt an die Küste. Dort angekommen war ich einfach nur begeistert.

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Ein bisschen lief ich den Coast Trail dann doch nach Süden, aber nicht wirklich weit. Aber es war einfach zu schön, um gleich wieder umzukehren. Zwischendurch ging ich immer mal wieder vom Weg näher an die Kante. Meist kamen noch einige Stufen, bevor es wirklich zum Meer abfiel. Allerdings fragte ich mich an einer Stelle dann doch, ob dem wirklich so war - und robbte dann doch lieber an die Kante - oh, hier ging es direkt hinunter, gleich mal ein Bild gemacht. Interessanterweise blieb ich danach aber 2 Meter weiter weg von der Kante.

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Wieder etwas ab vom Weg, sah ich einen Jogger auf dem Weg entgegenkommen. Nackter Oberkörper, es war ja warm. Als allerdings keine Büsche mehr zwischen uns waren, sah ich, dass er doch komplett nackt war. Und fragt mich jetzt nicht, ob er Schuhe anhatte - ich weiß es nicht mehr. Er war auch schnell vorbeigejoggt. Diese Begegnung sorgte abends aber noch für einen Lacher. Ich hatte meiner Vermieterin und Freunden der Familie von dieser Begegnung erzählt. Außerdem war ich später noch am 'offiziellen' FKK-Strand vorbeigekommen und hatte dort zwei Männer gesehen. Meiner Vermieterin war noch nie ein nackter Jogger begegnet, obwohl sie mehrmals pro Woche dort spazieren geht. Als später der Mann meiner Vermieterin zu uns stieß, fragte er mich, wie mein Tag war, und ob ich Schlangen gesehen hätte. Darauf der Freund der Familie direkt: 'Ja, drei.'

Auch hier war der Weg manchmal matschig und manchmal geschützt, fast wie in Lappland. ;-)

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(Hier hoffe ich für den Jogger, dass er doch Schuhe trug. :bg:)

Irgendwann machte ich mich dann auf den Rückweg. Ich musste wieder zum Einstieg in den Coast Trail, um diesmal von dort auf einem Sandweg Richtung Norden zu spazieren.

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Die Größe der Ameisen fand ich schon beeindruckend, habe allerdings nur ein Foto ohne guten Größenvergleich gemacht.

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Irgendwann kam ich an einem kleinen Strand an. Von hier konnte ich immer direkt an der Küste entlang zurück Richtung Bundeena.

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Die Felsformationen waren einfach nur klasse.

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Auf dem nächsten Bild erkennt man recht gut, wo der Nationalpark aufhört und die Bebauung anfängt.

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Zum Abschluss wartete noch dieser Traumstrand auf mich, der noch zum Nationalpark gehört. Direkt dahinter fängt aber der Ort an.

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Am Abend luden mich meine Vermieter ein, diesen mit ihnen zu verbringen. So gingen wir abends erst in den RSL Club, eine wohl typische Beschäftigung in Australien. Da die Musik dort aber ziemlich schlecht war, wechselten wir dann zu den Freunden nachhause. Ich fand es klasse, einfach mit eingeladen zu sein. Mir wurde gesagt, das sei in Australien normal. Dieses nette Anwesen, an dem ich nachmittags vorbeispazierte, gehört den Freunden.

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Die Hütte vermieten sie. Ihr Haus liegt oberhalb. Obwohl es schon dunkel war, kann ich mir vorstellen, wie der Blick tagsüber aus dem kombinierten Koch-/Ess-/Wohnzimmer sein muss, dessen Seite zum Meer hin über die komplette Hausbreite geht und verglast ist. Allerdings ist Bundeena schon ein eher langweiliger Ort. Wie sagten meine Gastgeber so schön? "That's the price for living in paradise."

FrankK
12.01.2014, 22:17
Ich bin erst heute durch Zufall einmal darauf gekommen hier nach irgendwelchen Berichten von Australien zu schauen. Und noch schöner ist es, wenn man genau zu den selben Orten möchte (Zumindest die Blue Mountains). Nachdem ich das Buch von Bill Bryson schon vor langer Zeit gelesen hatte, wollte ich auch einmal zum Echo Point. Leider hatte ich im letzten Jahr keine Zeit dafür. Hoffentlich stehe ich dann nicht im Nebel so wie er. :grins: Mal sehen wie das Wetter im April wird.
Schöne Fotos und gute Infos.

Viele Grüsse.

Frank