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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : [IN] 4½ Wochen in Ladakh: Trekking und Bergsteigen bis 6600 m (Juli 2011)



Libertist
18.10.2011, 15:26
So, dann will ich auch mal. Dies ist der erste von vier Reiseberichten, die meinen diesjährigen Sommer kurz skizzieren und mit ein paar Bildchen dokumentieren werden. Hier geht’s um Indien, die restlichen drei erzählen von Alaska. Auf geht’s!


http://www.youtube.com/watch?v=5mda2lxbbm0

Obwohl in unseren Breiten viele Menschen noch nie von der Region „Ladakh“ gehört haben, gilt sie unter Trekking- und anderen Individualreisenden eigentlich schon nicht mehr als Geheimtipp. Zumindest bekam ich diesen Eindruck, als ich am 26. Juni in Leh ankam und durch das Backpackerviertel der Stadt marschierte: überall junge Touristen, dabei auffallend viele Israelis. Und an den Straßenseiten tummelten sich die Souvenirläden, Händler und Schuhputzer. Das störte mich nicht weiter, schließlich flog ich den weiten Weg nach Asien nicht, um Urlaub in der Stadt zu machen, sondern um ins Hinterland zu verschwinden; um einmal die Höhenluft des Himalayas einzuatmen. Und ich wusste, dass die Touristendichte stark abnehmen würde, wenn ich einmal da bin, wo ich hin wollte.
Doch zunächst verbrachte ich einen Tag in Leh. Nicht allein, übrigens: ich reiste gemeinsam mit Christian (der auch in meinen anderen Berichten hier hin und wieder auftaucht) und meiner Schwester. Die beiden befanden sich auf einer sechsmonatigen Reise durch Zentralasien – ich begleitete sie sozusagen nur für ein paar Wochen. Für Christian und mich bestand das Hauptziel darin, irgendwo in der Gegend einen 6000’er zu besteigen. Aus diesem Grund brachte ich Teile unserer Bergsteiger-Ausrüstung mit, die wir zuletzt im Vorjahr bei der Besteigung des Kazbek im Kaukasus gebraucht hatten. Doch um überhaupt auch nur in die Nähe der 6000’er Marke zu kommen, bedarf es einiger Akklimatisation, weshalb wir gleich am Tag nach meiner Ankunft auf eine 10-tägige Trekking-Tour starteten.


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Leh.


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Mit dem Bus fuhren wir frühmorgens nach Lamayuru. Die Fahrt an sich war bereits ein Abenteuer: fünf Stunden lang standen, lehnten oder knieten wir in dem Bus, denn es gab nicht genügend Sitzplätze. Die Straßenverhältnisse waren denkbar schlecht und der Fahrstil unseres Busfahrers ziemlich rabiat, was in dieser Gegend natürlich keine Seltenheit ist. Wie auch immer, wir erreichten unser Ziel am Mittag.


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Kurz vor Sonnenaufgang, wir warten auf den Bus.


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Im Bus.


Der Ort Lamayuru besteht im Wesentlichen aus einem sehr alten buddhistischen Kloster (Gompa), umgeben von ein paar Häusern. Als wir ankamen, wurde uns bewusst, dass wir offensichtlich einen hervorragenden Zeitpunkt für den Besuch dieses Klosters gewählt hatten: an dem Wochenende fand hier ein Festival statt, das mir erstmalig einen kleinen Einblick in die buddhistischen Traditionen gewährte. Hauptbestandteil der Feierlichkeiten waren die Maskentänze der Mönche, dazu wurde traditionelle Musik gespielt, während das Kloster für jedermann zur Besichtigung offen stand. Hier ein paar Eindrücke.


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Am nächsten Morgen starteten wir unsere Tour mit einem Aufstieg von 450 Höhenmetern zu einem Pass. Obwohl ich zwei Tage zuvor erst aus dem in etwa 200 Meter Höhe gelegenen Wien eingeflogen bin, machte mir der Höhenunterschied – inzwischen befanden wir uns auf 4000 Meter – nichts aus, was mir etwas ungewöhnlich erschien. Mental war ich bereits auf ein paar krankheitsbedingte Pausentage eingestellt. Doch im Moment ging es mir noch gut.


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Auf der anderen Seite des Passes führte uns der Weg auf eine schmale Straße, der wir nach Süden in Richtung Phonjila folgten. Unterwegs legten wir in Wanla noch einen letzten Restaurantbesuch ein. Als ich sah, wie der Koch die Zutaten in den unsauberen Topf warf, an dessen Rand noch die Essensreste vom Vortag (oder wer weiß von wann...) klebten, konnte ich meine daraus resultierenden Magenbeschwerden bereits vorraussagen. Meine beiden Reisepartner lachten nur und meinten: jeden Neuankömmling wird es treffen, versuche erst gar nicht, den fiesen Bakterien zu entkommen! Also aß ich, die Suppe schmeckte prima.


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Christian beim Essen.


Am nächsten Tag setzten wir unseren Weg nach Süden fort und ich spürte, wie ich mich von Stunde zu Stunde schwächer fühlte. Gegen Mittag konnte ich kaum noch einen Schritt gehen. Wir bauten unser <a target="blank" title="Zelt im Outdoorwiki nachschlagen." class="wikilink" href="http://outdoorseiten.net/wiki/Zelt">Zelt</a> auf und es dauert nicht lange, bis ich mich das erste mal übergeben musste. Übelkeit, Durchfall, Schwäche, das ganze Programm... willkommen in Indien! Die mitgebrachten Kohletabletten färbten den wässrigen Stuhlgang schwarz, änderten aber nichts an der Tatsache, dass ich mindestens einmal pro Stunde das <a target="blank" title="Zelt im Outdoorwiki nachschlagen." class="wikilink" href="http://outdoorseiten.net/wiki/Zelt">Zelt</a> verlassen musste. Am nächsten Tag ging es mir kaum besser, weshalb wir für eine weitere Nacht an diesem Ort blieben. Tja, darauf war ich vorbereitet, deshalb machte mir die Sache nicht allzu viel aus.

Am Morgen darauf fühlte ich mich besser und es ging weiter nach Phonjila und dann in Richtung Südwesten. Bevor wir am 3. Juli Photogskar erreichten, sahen wir in diesen Tagen keine weiteren Reisenden. Photogskar ist eine Siedlung, die mittlerweile auch mit Geländewagen zu erreichen ist und daher gelegentlich von Touristen besucht wird. Nachdem wir uns in dem Ort umgesehen und ein paar Bilder von den neugierigen Kindern gemacht haben, schlugen wir unser <a target="blank" title="Zelt im Outdoorwiki nachschlagen." class="wikilink" href="http://outdoorseiten.net/wiki/Zelt">Zelt</a> neben einer Reisegruppe auf, die mit Führern, Koch, Pferden und Eseln unterwegs waren. Das ist nebenbei erwähnt die üblichere Art des Trekkens in dieser Gegend: kaum jemand ist dort wie wir völlig eigenverantwortlich auf Tour, die meisten nehmen Guides in Anspruch. Angesichts der Höhenlage Ladakhs, der zu bewältigenden Höhenmeter auf Tour und der niedrigen Preise für organiserte Trekkingreisen kann ich die Präferenz für diese Variante gut nachvollziehen.


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Wir überquerten einen 4800 Meter hohen Pass nordwestlich von Photogskar dem tagsdarauf ein weiterer Pass mit 5200 Metern über dem Meeresspiegel folgte. Als wir auch diesen bewältigt hatten, folgten wir einem Fluss, der uns zurück bis fast nach Lamayuru brachte. Laut unserer Karte sollte parallel zum Fluss ein Weg verlaufen, dieser war offensichtlich nicht mehr vorhanden. Nichtsdestotrotz trafen wir am 8. Juli wieder in Lamayuru ein und nahmen den Bus zurück nach Leh.


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Christian und ich schmiedeten inzwischen Pläne für unsere Bergbesteigung: wir entschieden uns für den Chamser Kangri, der mit einer Höhe von 6600 Metern über dem Tsomoriri Lake thront. Diese Gegend schien uns relativ abgelegen zu sein – die recht oft bestiegenen 6000’er in der Nähe (Kang Yatse, Stok Kangri...) wollten wir meiden, gleichzeitig sollte uns der Berg keine großen technischen Schwierigkeiten bereiten. Also nahmen wir den Bus nach Mahe, wo wir nach sieben Stunden anstrengender Fahrt ankamen und weiter zum Tsomoriri Lake trampten. Unterwegs hielten wir mir an einem See namens Kyagar Tso, wo die Inder, die uns mitnahmen, Schafswolle von den dort lebenden Viehnomaden kauften. Um uns langsam an die Höhe zu gewöhnen, nahmen wir uns drei Tage Zeit, um auf 6000 Meter aufzusteigen, wo wir unser Hochlager errichteten und einen Tag zur Akklimatisation nutzten. Bis dahin kam meine Schwester übrigens mit – zum Erstaunen von Christian und mir, die wir mit so viel Kondition ihrerseits gar nicht gerechnet hatten.


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Metzgerei.


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Indus.


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Dann versuchten Christian und ich, den Gipfel zu erreichen. Leider war der Zeitpunkt denkbar ungünstig: obwohl sonst meistens die Sonne schien, war der Himmel an diesem Tag bedeckt und so kehrten wir auf einer Höhe von etwa 6400 Metern und sehr schlechten Sichtverhältnissen um. Für „echte Bergsteiger“, denen es vielleicht primär um das Erreichen des Gipfels geht, mag das kein Hindernis sein, aber da es uns vor allem um die Aussicht und das Naturerlebnis geht, entschieden wir uns für den Abstieg.


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Am späten Nachmittag, als wir uns von der Strapaze erholt hatten, verlagerten wir unser Camp zu einem kleinen, in 5800 Meter Höhe gelegenen See – zu dem Zeitpunkt wussten wir noch nicht, ob wir von hier aus ganz absteigen oder den Gipfel erneut in Angriff nehmen würden. Gegen Abend klarte es auf und als wir am nächsten Morgen unter einem blauen Himmel erwachten, schnallten wir die Steigeisen erneut an die Stiefel und marschierten bergauf. Wir gingen die meiste Zeit über einen verhältnismäßig steilen Gletscher an der Nordseite des Gipfels - die „Normalroute“ war das nicht. Aber wie bereits erwähnt ist der Chamser Kangri im Grunde genommen ein recht einfach zu besteigender Berg, so hatten wir zumindest einen gewissen Anspruch bei der Sache. Die Höhe und das Sauerstoffproblem ist natürlich nie zu vernachlässigen, ganz egal, wie steil oder technisch schwierig ein Berg ist. Die letzten 200 Höhenmeter machten mir ordentlich zu schaffen, aber wir erreichten den Gipfel – und das bei gutem Wetter und bester Gesundheit!


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Der Abstieg zurück zur Schotterpiste dauerte drei Tage. Unterwegs trafen wir auf eine Art „rituelle Stätte“: verfallene Steinmauern und verzierte Gräber, im Hintergrund immer der überaus fotogene Tsomoriri Lake. Bevor wir die Gegend verließen, blieben wir für zwei Nächte in (am gegenüberliegenden Seeufer gelegenen) Korzok und traten dann die Rückreise nach Leh an.


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Viehnomaden in ihren Zelten.


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Christian sucht nach dem passenden Hut.


Mir blieben noch zwei Tage in Ladakh, dann verabschiedete ich mich von meinen beiden Reisepartnern, ließ die Berge hinter mir und flog für weitere drei Tage nach Delhi. Dort war es heiß und feucht - wenig überraschend, schließlich war Monsunzeit. Trotz des Klimaumschwungs besuchte ich einige interessante Ecken der Stadt, beobachtete Menschen und aß in billigen Restaurants. Vielleicht in zu billigen Restaurants, denn einige Tage später – in Alaska, wo ich meine Reise fortsetzte – litt ich erneut unter ziemlich starken Magenbeschwerden. Doch davon gibt es an anderer Stelle (http://www.outdoorseiten.net/forum/showthread.php?7463-Abbruch-einer-Tour-wieso-weshalb-warum&p=924980&viewfull=1#post924980) mehr zu lesen.


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Meine Zeit in Indien war jedenfalls großartig. Als jemand, der eher an die niederen Lagen sowie die starke Vegetation Nordamerikas gewöhnt ist, bot mir das Hochgebirge Zentralasiens eine äußerst interessante Abwechslung. Gleiches trifft auf die tibetische Kultur zu, die mir bis dahin eigentlich völlig unbekannt war. Das war ganz sicher nicht meine letzte Himalaya-Reise.

Okay, das war das Wichtigste in Kürze. Kommentare und Kritik sind wie immer willkommen, Fragen werde ich so schnell wie möglich beantworten.


Edit: Und hier gehts weiter nach Alaska. (http://www.outdoorseiten.net/forum/showthread.php?56829-USA-Alaska-2011-%281-3%29-Talkeetna-Mountains&p=925439&viewfull=1#post925439)

wildscan
18.10.2011, 15:39
Na, da hast du aber wieder eine tolle Tour zu stande gebracht!!! 5sterne 5sterne Dafür gibts gleich 10 Sterne. Und die Fotos sind auch absolut traumhaft.

heron
18.10.2011, 15:58
Wie immer fantastische Bilder 5sterne und leider ein bisschen wenig Text - ich konnte es gar nicht glauben wie schnell die 4,5 Wochen um waren! ;-)

Libertist
18.10.2011, 16:05
ich konnte es gar nicht glauben wie schnell die 4,5 Wochen um waren! ;-)

Ich auch nicht! :bg:

Dominik
18.10.2011, 16:12
Sehr geil!!
Ich glaube wir brauchen mal dringend wieder einen Fotowettbewerb!! Chancen hättest du sicherlich ;-)

Ich freue mich auf die nächsten Tage / Wochen. Da gibts guten Stoff fürs Reiseberichtforum.

Grüße
Dom

fjellstorm
18.10.2011, 16:30
Ich hab zwar noch nicht gelesen;-),..aber die Fotos sind top.
Besonders gut gefallen mir die Teleportraits der Einheimischen.

Fliehender
18.10.2011, 16:41
Schöner Bericht. 5sterne
Mir persönlich sehen die Fotos teilweise zu sehr bearbeitet aus. Ist wohl dem Polfilter zu danken :D

Und über das Essen haben wir uns ja schon unterhalten ;-)

Frechheit schon wieder raften zu gehen:motz: Schreib gefälligst erstmal deine Berichte fertig! :bg:

berniehh
18.10.2011, 18:05
Ein dickes Lob auch von mir;-)
Ich finde die Gegend ja absolut faszinierend. Es ist diese Kombination von wüstenartigen Hochgebirge, tiefen Schluchten und tibetischer Kultur die mir dort so gut gefällt . Von allen asiatischen Ländern in denen ich bisher trekken war gefiel mir Ladakh und Zanskar am besten und auch für zukünftige Trekkingreisen steht es noch ziemlich oben auf meiner Liste.

Überrascht hat mich daß man nach Photogskar mittlerweile mit dem Geländewagen kommt. Als ich dort war gabs noch keine Fahrpiste zu dem Dorf.

Wie hast du denn Ladakh mit Alaska in einer Reise kombiniert? Bist du von Indien direkt weiter nach Nordamerika geflogen oder erst wieder zurück nach Österreich und dann nach Alaska?
Ich hatte damals Nordindien mit Neuseeland kombiniert. Für mich war es viel billiger von Neuseeland aus erst wieder zurück nach Deutschland zu fliegen und von dort dann mit einer anderen Airlines nach Indien als alles in einer Flugroute zu machen.

Atze1407
18.10.2011, 18:11
Kein Kommentar, wie immer super Fotos und guter Bericht. 5sterne

Freue mich schon auf die nächsten Berichte.

LG
Atze1407

iwp
18.10.2011, 19:18
WOW Ich bin mega beeindruckt.
Freue mich schon auf die Fortsetzung.

Gruß
Ingo

Libertist
18.10.2011, 19:27
Wie hast du denn Ladakh mit Alaska in einer Reise kombiniert? Bist du von Indien direkt weiter nach Nordamerika geflogen oder erst wieder zurück nach Österreich und dann nach Alaska?

Ich bin zurück nach Fankfurt und von dort aus weiter nach Fairbanks geflogen. Für die Alaska-Reise brauchte ich ja ganz andere Ausrüstung, die ich bei einem Freund (nähe Frankfurt) zwischengelagert habe. Von einer "Kombination" der Reisen kann man eigentlich gar nicht sprechen ;-) ... Das war übrigens auch ein ganz besonderer Reiz an diesem Sommer: zwischen Ladakh und Alaska liegen Welten!

Antracis
18.10.2011, 20:02
Wahnsinnsfotos und wie immer ein sehr einnehmendes Reiseziel.

Nebenbei auch ein tolles Saitaris. Das Leben ist definitiv zu kurz, um nur ein oder zwei gute Zelte zu besitzen. :grins:

Libertist
18.10.2011, 20:05
Nebenbei auch ein tolles Saitaris. Das Leben ist definitiv zu kurz, um nur ein oder zwei gute Zelte zu besitzen. :grins:

Das stimmt. Leider gehört es nicht mir, sondern Christian... und noch dazu ist es "nur" ein Saivo. :hahaa:

Ehemaliger
18.10.2011, 23:04
Sehr schön. Und auf Alaska bin ich erst Recht gespannt. Habe es ja dieses Jahr nicht bis dorthin geschafft.

Klappstuhl
18.10.2011, 23:16
Hammergenial!! 5sterne

Erst dachte ich, "Oh neeee", weil ich vor 2 Wochen selber angefangen hatte meinen Reisebericht über die Zanskardurchquerung zu schreiben (hab aber grad Zeitmangel-muß leider noch warten :-?)...ich sah deine tollen Bilder und im Text fand ich viele Parallelen.
"Den kann ich gleich wieder löschen", dachte ich mir, "der verblasst neben diesem ziemlich" :o

Aaaaaaaaber, ihr seid ja "nur" bis Photaksar und dann ja wo anders hin ("puh" :bg::bg::bg:) - und ich bin echt gespannt auf den Alaskabericht!!!!!!!!
(mich würde deine "Weiter-Route" auch interessieren, wie du von Indien nach Alaska kamst).

Nochmals: echt toller Bericht mit super Bildern

Mr.Sunrise
19.10.2011, 06:58
Klasse Tour und die Bilder sind der Hammer!5sterne

Ich freu mich auf deinen nächsten Bericht.

Gruß,
Daniel

Sector
20.10.2011, 21:44
Wie von dir gewohnt top!
Bin gespannt auf Alaska. :D

Libertist
20.10.2011, 21:54
Wie von dir gewohnt top!
Bin gespannt auf Alaska. :D

Jawoll, ich beeil mich. Die Fotos habe ich schon rausgesucht, muss jetzt nur noch den Text abtippen, aber inzwischen dürfte ja den meisten aufgefallen sein, dass ich mich damit nicht allzu lange aufhalte! :bg:

Über's Wochenende bin ich mit dem Packraft unterwegs, danach werde ich hier gehorsamst meiner Pflicht nachkommen. ;-)

smeagolvomloh
20.10.2011, 22:21
Sobald Sportskamerad Libertist wieder einen Bericht einstellt, kann ich es kaum erwarten, seine bildgewaltigen Eindrücke aufzusaugen!!!

Da sind so megageniale Bilder dabei!

5sterne

(Ich könnte die Sternesmilies noch etliche Male kopieren und einfügen!)

wuschl25
21.10.2011, 00:02
super fotos!! hammer bericht! :)

Wildniswanderer
21.10.2011, 19:53
Auf den Alaskasbericht habe ich schon lange gewartet, daher war ich verwundert, dass es jetzt erst mal nach Ladakh ging...
Aber macht nichts, der Bericht aus Indien hat mir sehr gut gefallen. Mich interessieren zwar vor allem Landschaftsfotos, aber in diesem Bericht fand ich die Portraits am Besten.

So, jetzt bin ich aber um so mehr auf Alaska gespannt:cool:

NeverSummer
22.10.2011, 10:15
5sterne

Moserer
22.10.2011, 22:27
Einfach Super Bilder!!

Sie wecken die Fernsucht :D

Libertist
11.06.2012, 17:22
Video ist jetzt online.


http://www.youtube.com/watch?v=5mda2lxbbm0

Achtung: Szene ab 2:35 nicht verpassen. :bg:


Ich hab noch einige andere Reiseberichte mit Videos aktualisiert, darunter auch Kaukasus 2010 (http://www.outdoorseiten.net/forum/showthread.php?46569-GE-Juli-2010-4-Wochen-Trekking-im-Kaukasus-%28Georgien%29-Kazbek-Besteigung&p=736883&viewfull=1#post736883) und Alaska 2011 (1/3) (http://www.outdoorseiten.net/forum/showthread.php?56829-USA-Alaska-2011-%281-3%29-Talkeetna-Mountains&p=925439&viewfull=1#post925439) - die beiden werde ich nicht extra hochholen.

Website auch online.

EbsEls
11.06.2012, 18:08
Vielen Dank für die Videos.
Wie schon Deine Bilder und Berichte genau mein Geschmack ... und nun noch mit dieser Klasse-Musik.

Bei uns in Saalfeld gibt es jährlich immer ein sogenanntes Diafestival, veranstaltet von den Weltumradlern (http://weltsichten.de/weltneu/index.htm). Ich finde immer die Rookie-Runde gut. Vielleicht wäre das auch was für Dich (maybe als Einstieg). Denn der beste Vortrag wird mit einem Hauptvortrag im Folgejahr prämiert.

nicki1005
11.06.2012, 18:12
Ich bin jetzt mit offenem Mund dagesessen bei der Szene ab 2:35 :grins: Damit hab ich nicht gerechnet! Aber dann kam zum Glück das Foto, dass alles gut gegangen ist... ;-)
ur super, deine Videos!!!

Lg Nicki

Klappstuhl
11.06.2012, 18:14
Und schon wieder: 5sterne !!!

Klippenkuckkuck
11.06.2012, 20:08
Was will man sagen, wie immer sensationell.
Die Portraits der Einheimischen haben mir besonders gefallen, da tu ich mich ein bissl schwer.

oesi
26.07.2012, 17:35
Sehr sehr schöne Bilder.

Könnte mir gut vorstellen im nächsten Jahr auch mal nach Ladakh zu reisen.

Hattet ihr eigentlich eine Sondergenehmigung für das Changtang am Tsomoriri See?
Ich habe mal gelesen, dass man für Berge über 6.000 m zusätzlich ein Permit benötigt. Oder war das bei euch problemlos, da die Gegend sehr einsam war?

Libertist
27.07.2012, 09:45
Hattet ihr eigentlich eine Sondergenehmigung für das Changtang am Tsomoriri See?
Ich habe mal gelesen, dass man für Berge über 6.000 m zusätzlich ein Permit benötigt. Oder war das bei euch problemlos, da die Gegend sehr einsam war?


Nur eine kurze Antwort, da ich gerade unterwegs bin:

Wir hatten keine Genehmigung. Eigentlich bräuchte man eine, du hast Recht. Am Chamser Kangri ist nichts los. Ein oder zweimal im Monat geht ein Bus von Leh nach Korzok, außerdem kommen dort ab und zu ein paar Jeeps mit Touristen an, ansonsten ist die gesamte Region um den Tsomoriri Lake recht einsam.

oesi
27.07.2012, 10:24
Danke für die Rückmeldung.

Ich habe dich also so verstanden, dass du weder die Sondergenehmigung für die Region, noch den Permit zur Bergbesteigung hattest.

Konnte der Berg eigentlich ohne Gletscher zu queren begangen werden? Auf den Bilder erkenne ich eher Schneefelder, die mit Steigeisen ja problemlos zu begehen sind.

Libertist
27.07.2012, 19:56
Danke für die Rückmeldung.

Ich habe dich also so verstanden, dass du weder die Sondergenehmigung für die Region, noch den Permit zur Bergbesteigung hattest.

Konnte der Berg eigentlich ohne Gletscher zu queren begangen werden? Auf den Bilder erkenne ich eher Schneefelder, die mit Steigeisen ja problemlos zu begehen sind.

Für die Region hatten wir schon eine Genehmigung. Ohne diese kommt man nicht rein; an der Abzweigung von der Hauptstraße ist ein Militär-Checkpoint. Und auf dem Weg dahin sind noch mehr davon... Permit für die Tsomoriri-Region ist notwendig.

Wir sind über einen schneebedeckten Gletscher aufgestiegen. Mit Steigeisen kein großes Problem. Aber es gibt noch einfachere Routen zum Gipfel, glaube ich.

Svadil
29.08.2012, 20:33
Vielen, vielen Dank für deinen Bericht. Gerade auch in der Videoform mit Musik unterlegt - echt Klasse !

DorjeOlofsson
31.03.2013, 12:38
Die beiden befanden sich auf einer sechsmonatigen Reise durch Zentralasien
[/URL]

Hallo! Gibt es hierüber eigentlich auch einen Reisebericht bzw. Blog oder Infos? Würde mich interessieren ;-)

Libertist
31.03.2013, 13:00
Leider nein.

Dominik21
17.06.2014, 15:04
Sehr schöner Bericht & v.a. Bilder!

Ich plane werde im August auch 4 Wochen in Ladakh verbringen und plane u.a. einen Trek zum Tso Moriri Lake. Von dort aus wollen wir auch den Chamser Kangri besteigen.
Wie anspruchsvoll würdest du die Tour einschätzen? Ist der Weg hinauf leicht zu finden? Wie ich sehe ward ihr (bis auf die Steigeisen) ohne Hochtourenausrüstrung unterwegs. Gibt es am Gletscher keine Spalten?
Ich habe in den Alpen schon einige auch anspruchsvolle Hochtouren unternommen, tu mir aber mit der Einschätzung der Bedingungen am Chamser Kangri recht schwer. Daher wäre ich dir über einige Infos sehr dankbar!

Mika Hautamaeki
18.06.2014, 13:38
Wieso ist mir der geniale Bericht bisher durch die Lappen gegangen...oder hab ich Alzheimer.. Danke Dominik für das wiederhochholen. Nun hab ich mir die phantastischen Bilder auch ansehen können!

Libertist
22.06.2014, 16:41
Wie anspruchsvoll würdest du die Tour einschätzen? Ist der Weg hinauf leicht zu finden? Wie ich sehe ward ihr (bis auf die Steigeisen) ohne Hochtourenausrüstrung unterwegs. Gibt es am Gletscher keine Spalten?

Oha, hab ganz vergessen, hier zu antworten, sorry... Der Chamser Kangri ist überhaupt nicht anspruchsvoll. Wir haben bei der Besteigung nur improvisiert und sind keiner Route gefolgt. Weiß gar nicht, ob es sowas wie einen "Weg" gibt - im Zweifel immer bergauf. ;-) Nennenswerte Spalten sind mir nicht aufgefallen. Es gibt quasi keine technischen Herausforderungen - die einzige Schwierigkeit liegt meiner Meinung nach in der Höhe.

Viel Spaß!