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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Stöcke: abgewinkelt und mit Dämpfung oder "normal"



Ollie
24.08.2004, 17:51
Hi,

bis jetzt bin ich immer mit "normalen" Stöcken unterwegs gewesen, brauch jetzt aber neue... aber welche? (das bisschen probieren im Laden ist nicht wirklich aufschlußreich...)

Ist jemand von den normalen auf gewinkelte und/oder Dämpfung umgesiegen...? Bringts denn wirklich was oder ists eher Geschmackssache?

Ollie

Sam
25.08.2004, 00:01
Hallo,

vor einer Woche bin ich zurück aus den Allgäuer Alpen, wo ich 3 Wochen lang intensiv meine ersten Leki mit Korrekturgriff ausprobiert habe. Fazit: sehr gut! Erst war ich sehr skeptisch, aber spätestens nach dem Aufstieg zur Rappenseehüte mit einem Rucksack mit fast kompletten Zeug für zwei Personen war ich begeistert. Weniger begeistert war ich von den längeren Ausmaßen am Rucksack auf dem Heilbronner Weg. Wegen der Korrekturgriffe lassen sich die Stöcke nicht vollständig zusammenschieben. Da ich eher klein bin, behinderten mich die Stöcke (am Rucksack) bei den "Kletter"partien. Da ich vorher keine normalen Stöcke hatte, weiß ich nicht, ob die Korrekturgriffe etwas bringen. Die Dämpfung erschien mir ebenfalls sehr angenehm - aber auch hier habe ich keine anderen Vergleichmöglichkeiten. Lediglich die des Verkäufers.

Ciao
Sam

Traeuma
25.08.2004, 00:47
hab ne Dämpfung bei meinen Stöcken und find sie total unnötig und mittlerweile auch nervig.
Nächstes Paar werden ohne Ferdersystem gekauft.

Is natürlich wieder jedem seine eigene Sache, aber ich konnte in den 2 Jahren, in denen ich die Stöcke benutzt habe, keinerlei gravierende Vorteile des Federungssystems feststellen (eher Nachteile). Hab es irgendwann nicht mehr "eingeschaltet" und mich immer aufgeregt, wenn es von selbst "reingesprungen" ist....
Verzichte auch so ein Gedöns...

grand
25.08.2004, 00:58
die federung ist blödsinn. raubt eher kraft. ich verwende normale teleskopstöcke, die angewinkelten hab ich außer beim nordic walking noch nicht probiert. allerdings brauch ich für meine tarp-konstruktion einen komplett zusammen geschobenen stock ;)

Fernwanderer
25.08.2004, 13:04
Hallo Olli,

da ich beides ausprobiert habe, halte ich die Federung und die Korrektion für angenehm aber nicht notwendig. Persönlich würde ich bei einem neuen Stock darauf verzichten. Ein kleineres Packmaß und ein geringeres Gewicht wäre mir wichtiger.
Deshalb erwäge ich für mich als nächstes einen Stock mit Air-Ergo-Griff, der, bei angenehmen Griff, mir der leichteste zu sein scheint.

Grüße

Fernwanderer

Alpenjodel
25.08.2004, 13:31
Hallo,

mit gehts ähnlich, finde die Federung auch unsinnig.
Bei meinen Stöcken kann ich sie leider nicht mal deaktivieren.
Meine nächsten haben keine Federung, das ist sicher.

Trotz allem sind die gefederten Modelle vermutlich beliebter.
Ist da vielleicht das Marketing schuld?

Gruß,
Alpenjodel

alaskawolf1980
25.08.2004, 13:35
Habe mir die Leki Makalu Classic ohne Federung oder Korrektionsgriff vor meinen Urlaub gekauft gehabt. Ich fand sie absolut Klasse und habe nichts vermisst. Sprich Federung und Korrektionszeugs ist unnötig. Mit einem geraden Griff kann man sicherlich besser mit der Spitze zielen, wenn das GElände unwegsam íst. Außerdem (wurde ja auch schon gesagt) lassen sich die Stöcke nicht so klein machen, durch einen abgewinkelten Griff. Irgendwelche Schmerzen oder sonst was an Gelenken oder Muskeln habe ich auch überhaupt nicht gespürt, trotz fehlender Federung. Ist also absoluter Humbug, dass Federung wichtig ist. Schließlich stampft man die Stöcke nicht ständig auf, sondern setzt sie mehr oder weniger normal auf den Boden. Schon das müßte jeden klar machen, dass hier nicht so viel Kraft auftritt, welche unbedingt abgefedert werden müßte.

spaltensturz
25.08.2004, 16:43
Hallo!

Ich habe seit drei oder vier Jahren den Leki Makalu Antishock (oder so ähnlich) mit Federung. Bin damit zwar eigentlich zufrieden, denke jedoch ebenfalls nicht, daß die Federung wirklich notwendig ist.
Beim Bergaufgehen arretiere ich sie immer, damit beim Abstoßen nicht die ganze Kraft in der Feder verpufft. Beim Abstieg schalte ich die Federung dann normalerweise wieder ein -- aber wenn ich das mal vergesse, fällt's mir meistens erst beim Zusammenschieben am Parkplatz auf.
In schwierigem Gelände, z.B. beim Queren steiler/vereister Schneefelder, fühle ich mich ohne Federung etwas sicherer, weil der Stock dann halt wirklich eine feste Stütze und nicht so "wabbelig" ist.
Wenn ich mir nochmal Stöcke kaufen würde, würde ich vermutlich welche ohne Federung nehmen. Die sind billiger und vor allem leichter.

Gruß
spaltensturz

Ollie
26.08.2004, 21:08
...danke soweit mal für eure Meinung !

Ollie