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-CaRsTeN-
24.09.2011, 18:35
Hallo zusammen,

bei uns steht die Tourenplanung und somit die Ausrüstungsplanung für nächstes Jahr an. Ich würde einen neuen Mehrtagesrucksack benötigen, bin mir aber über das notwendige Volumen nicht ganz im klaren.

Anwendungsgebiet ist eine Mehrtagetour in den Alpen von Hütte zu Hütte, Trekkingtouren mit i.d.R. Begleitmannschaft, wo ein Teil des Gepäcks getragen wird und Trekkingtouren ohne Zelt zusammen mit meiner Frau (mit kleinem Schlafsack in warmen Längern).

Ich bin leider jemand, der immer etwas zu viel dabei hat. Dementsprechend orientiere ich mich momentan an der folgenden Größe:

http://www.bergfreunde.de/mammut-heron-pro-85-trekking-reiserucksack/

Ist das komplett überdimensioniert? Was meint ihr?

Wichtig ist, dass ich auch mal eine Tour mit großem Schlafsack machen kann und dementsprechend Luft nach oben hab im Gewicht. Dann lieber einen teurerern leichteren Rucksack mit mehr Volumen als nachher einen nicht passenden.

Was wären eure Empfehlungen?

Grüße
Carsten


shit... im Forum verrutscht...

moep
24.09.2011, 18:43
ich gehe mal von versehen aus, weil du bist mit deinem rucksack im zeltforum gelandet :grins:
vll verschiebt das jemand, der die "macht" hat

fraizeyt
24.09.2011, 18:44
http://www.bergfreunde.de/mammut-heron-pro-85-trekking-reiserucksack/

Ist das komplett überdimensioniert? Was meint ihr?

M. E.: Ja.

Das hängt natürlich vom Gewicht und Volumen deiner sonstigen Ausrüstung ab. Bei mir reicht mit Zelt und Verpflegung (bis 5 Tage) ein Deuter ACT 45+10.

-CaRsTeN-
24.09.2011, 18:47
ich gehe mal von versehen aus, weil du bist mit deinem rucksack im zeltforum gelandet :grins:
vll verschiebt das jemand, der die "macht" hat

bin verrutscht, das Verschieben hab ich beantragt ;)

Aktaion
24.09.2011, 18:55
Wenig Eigengewicht beim Rucksack ist schon in Ordnung.
Du solltest jedoch bedenken, dass die Gewichtsersparniss fast immer zu Lasten des Tragesystems geht...
Somit relativiert sich der vermeintliche Gewichtsvorteil wieder, da man jedes "Gram" an Zuladung verstärkt spürt.

Desweiteren, und Du hast es ja schon vorweggenommen, halte Ich 85 l + für Deine Vorhaben für zu "großzügig"!

Kaum jemand schafft es sich beim packen so zusammenzureißen, dass er den leeren Raum im Rucksack ungenutz läßt :cool:
D.h. der Rucksack wiegt wieder schnell an die 20 kg bei der Größe und das ist ne Dimension in der der Heron unbequem werden dürfte.

Mein Tipp:

Probier einen 65er aus.
z.B. Lowe Alpine Cerro Torre 65:85 mit TFX10
http://www.lowealpine-usa.com/index.php?nav=24&docp=16_1288

oder

Deuter Aircontact Pro 60 +15
http://deuter.com/de_DE/rucksack-details.php?id=1615&category=45&title=Aircontact%20PRO%2060%20%2B%2015

Bin mir fast sicher, dass Dir einer von beiden vom Tragesystem her passen dürfte ( Deuter großzügig gepolstert - Lowe eher straff)

Mehr Platz brauchst Du sicher nicht.
Persönlich würde Ich mit Deiner "Packliste" sogar noch runter auf 45 Liter gehn.

Gruß,

Daniel

loewe
24.09.2011, 19:00
Anwendungsgebiet ist eine Mehrtagetour in den Alpen von Hütte zu Hütte, Trekkingtouren mit i.d.R. Begleitmannschaft, wo ein Teil des Gepäcks getragen wird und Trekkingtouren ohne Zelt zusammen mit meiner Frau (mit kleinem Schlafsack in warmen Längern). Also eben gerade einen eher leichten Rucksack, nicht zu groß (ca 40 bis 50 l) der auch (je nach Art des Weges) sehr eng am Rücken anliegt -> also keine Expeditionsrucksäcke mit 80 l ;-)
Meines Erachtens nach auch sehr wichtig: Ein Beckengurt der beim Treppengehen (Bergsteigen) nicht in der Bewegung stört -> dünner Beckengurt ?


Ich bin leider jemand, der immer etwas zu viel dabei hat. Dementsprechend orientiere ich mich momentan an der folgenden Größe:

http://www.bergfreunde.de/mammut-heron-pro-85-trekking-reiserucksack/

Ist das komplett überdimensioniert? Was meint ihr? JA. Nicht gerade erste Wahl für Hüttenwanderungen. Für Wintertouren über 5 bis 6 Tage mit selbstverpflegung und ordentlich Gerödel allerdings genau richtig.
Hier wäre ein Bild von einem vergeichbaren Monster:
http://www.outdoorseiten.net/fotos/data/500/medium/Alpen_Ausr_stung_2010-08-30_17-50.JPG


Wichtig ist, dass ich auch mal eine Tour mit großem Schlafsack machen kann und dementsprechend Luft nach oben hab im Gewicht. Dann lieber einen teurerern leichteren Rucksack mit mehr Volumen als nachher einen nicht passenden.
Für sowas finde ich einen Höhenvariablen Deckel sehr praktisch.

Mit stopfen bekomme ich alles benötigte sehr gut in diesen hier rein:
Crux Ak 47 X : http://www.crux.uk.com/en/rucksacks.php?range=1&product=3
Falls du auf Nummer sicher gehen willst (es gibt einen echten Verfechter dieses Rucksacks hier im Forum): AK 70.

Eigentlich sollten bei halbwegs vernünftiger Packliste 50 l locker reichen. Für Hüttentouren hätte man damit imho noch ausreichend Reserven.

india
24.09.2011, 19:11
Für eine Hüttentour solltest Du im Winter mit dicken Klamotten mit 35 - 38 l Volumen auskommen, Mit Schlafsack und Zelt je nach Equipment (leichter, kleiner Schlafsack und Zelt entsprechend teurer...) solltest Du mit 50-65l auskommen.

Der von Dir verlinkte Rucksack ist total überdimensioniert.

-CaRsTeN-
24.09.2011, 20:28
Hallo zusammen,

das ging aber schnell mit euren Infos.

Anscheinend muss ich mir wohl doch mal die kleinere Nummer ansehen. Allerdings bin ich etwas verwundert über die Ausrüstungsmenge auf dem Bild.

Ich habe aufgrund der Tatsache, dass ich stark schwitze und schnell friere, eigentlich immer 3 Shirts dabei + einen dünnen + einen dicken (200er oder 300er Fleece) Fleecepulli dabei. Alleine die benötigen zusammen mit meiner 3-fache Gorjacke ein ordentliches Packvolumen.

Würde das nicht für zumindest die 70er Klasse sprechen

Grüße
Carsten

loewe
24.09.2011, 21:05
In den AK 47 -X bekomme ich rein: (nur die großen Sachen)
- Kochzeug (Kartusche, Kocher Topf Deckel, Besteck)
- 3L Hose und Jacke (in L und XL)
- Mütze , dünne & dicke Handschuhe
- Schlafsack (Pipedream 600)
- Isomatte (Aero 120)
- Wechselwäsche ( T-Shirt , Unterhose , Socken )
- Fleecejacke (in XL)
- Biwaksack
- Essen für paar Tage (ca. 3 bis 4)
- kleine DSLR
- Erste Hilfe set (Maß eines typischen Autoverbandsets)
- Trinkblase 3 l
Außen: EVA Mini oder Winter

Manchmal ist weniger doch mehr, und vlt helfen dir beim Packen ja Packsäcke. Damit lässt sich oftmals noch einiges an Volumen bei Klamotten einsparen.

Für Hüttentouren sollten 50 l locker ausreichen und:
Ein passender Rucksack ist voll. (Gewichtsverteilung etc)

Interessant wäre vermutlich gleich mit eine Packlistenoptimierung.
Beim Rucksackkauf würde ich generell zu einem Testtragen im Geschäft raten (gepackt mit realistischem Gewicht). Was dem einen gut passt kann beim nächsten wieder unangenehmer sein.

loewe
24.09.2011, 21:10
Ich habe aufgrund der Tatsache, dass ich stark schwitze und schnell friere, eigentlich immer 3 Shirts dabei + einen dünnen + einen dicken (200er oder 300er Fleece) Fleecepulli dabei. Alleine die benötigen zusammen mit meiner 3-fache Gorjacke ein ordentliches Packvolumen.

Würde das nicht für zumindest die 70er Klasse sprechen

Mehr als ca 20 l dürften die komprimiert auch nicht einnehmen (Eher weniger) . Wozu man allerdings 2 Fleecepullis benötigt erschließt sich mir nicht ganz.

Eine Jacke kann man prima einmal mittig falten und dann unter dem Deckel verschwinden lassen. Ebenso sehr praktisch: zusammenrollen und in Kapuze stopfen.

Ich würde wirklich gern mal einen gepackten Rucksack von dir sehen. Ich hab das Gefühl, dass das Volumen nie ausgereizt wird und beim packen alles nur locker reingeschmissen wird. (Zumindest hat mich mein 80 - 100l Monster dazu schnell mal verleitet)

india
24.09.2011, 22:38
Bei starkem Schwitzen hilft ein schnell trocknendes Funktions-T-Shirt evtl. eines aus Merino zum Wechseln, welches man dann auch nachts tragen kann.

-CaRsTeN-
25.09.2011, 11:48
Hallo India,

ich habe i.d.R. mittlerweile Funktionsshirts an. Sind zwar nicht aus Merino, aber dennoch besser wie die alten Baumwollteile.

Die 2 Fleecepullis haben bei mir eigentlich die Verwendung, dass ich den dünneren beim Wandern oft zusammen mit einer Softshell kombiniere und dementsprechend verschwitze. Der dickere kommt dann auf der Hütte oder Abdends zum Einsatz.

Grüße
Carsten

moep
29.09.2011, 20:13
du musst eines bedenken, hier sind auch viele "militante" unterwegs, die zwar durchaus gut gemeinten rat aus ihrer sicht geben, der aber vll doch nicht immer den nagel auf den kopf trifft.
bin auch so ein vielschwitzer und hatte zum glück nur bei ner 2 tagestour in den alpen im biwacksack nur ein flies dabei, hab es wieder erwarten aber doch schon beim aufstieg gebraucht --> nass.
so und nu trockne mal n flies wenn du nur nen biwacksack dabei hast --> nasses flies mit in den schlafsack genommen, sehr lecker, aber ich wusste wenn ichs am nächsten morgen nicht hab is es noch kälter.
fazit ich habe es verflucht kein wechselflies zu haben und verstehe durchaus wenn man das "braucht" und würde mir das auch nicht mehr ausreden lassen.
als vielschwitzer muss man IMO einfach eine komplette wechselgarnitur haben, bei ner hüttentour wie in deinem fall is es ja dann nicht schwer das wieder halbwegs bis zum nächsten tag trocken zu haben.
habe ohne zelt in den bergen nen lowe cerro torre II dabei, aber keine ahnung wieviel volumen der hat schätze was um die 60 und würde gerade mir dickem schlafsack nicht mit weniger loslaufen, man MUSS ihn ja nicht vollmachen, aber wenn dann einfach 10l fehlen is es deutlich unpraktischer ;-)

beigl
01.10.2011, 09:32
Ich bin leider jemand, der immer etwas zu viel dabei hat. Dementsprechend orientiere ich mich momentan an der folgenden Größe:

http://www.bergfreunde.de/mammut-heron-pro-85-trekking-reiserucksack/

Ist das komplett überdimensioniert? Was meint ihr?

Das ist ja das Problem. Wenn du von vorneherein einen übergroßen Rucksack hast, nimmst du automatisch zu viel unnötiges Zeug mit. Mut zur Lücke!

So um die 50 sollte gefühlsmäßig eigentlich wirklich ausreichen. Und nicht vergessen: was im Flachland an Übergewicht noch locker wegsteckbar ist, verdirbt in den Bergen schnell mal den Spaß.

Outdoorfetischist
01.10.2011, 12:30
du musst eines bedenken, hier sind auch viele "militante" unterwegs, die zwar durchaus gut gemeinten rat aus ihrer sicht geben, der aber vll doch nicht immer den nagel auf den kopf trifft.
bin auch so ein vielschwitzer und hatte zum glück nur bei ner 2 tagestour in den alpen im biwacksack nur ein flies dabei, hab es wieder erwarten aber doch schon beim aufstieg gebraucht --> nass.
so und nu trockne mal n flies wenn du nur nen biwacksack dabei hast --> nasses flies mit in den schlafsack genommen, sehr lecker, aber ich wusste wenn ichs am nächsten morgen nicht hab is es noch kälter.
fazit ich habe es verflucht kein wechselflies zu haben und verstehe durchaus wenn man das "braucht" und würde mir das auch nicht mehr ausreden lassen.
als vielschwitzer muss man IMO einfach eine komplette wechselgarnitur haben, bei ner hüttentour wie in deinem fall is es ja dann nicht schwer das wieder halbwegs bis zum nächsten tag trocken zu haben.
habe ohne zelt in den bergen nen lowe cerro torre II dabei, aber keine ahnung wieviel volumen der hat schätze was um die 60 und würde gerade mir dickem schlafsack nicht mit weniger loslaufen, man MUSS ihn ja nicht vollmachen, aber wenn dann einfach 10l fehlen is es deutlich unpraktischer ;-)

Oder man nimmt eben etwas mit, das auch in nassem Zustand noch einigermaßen gut wärmt - sprich entweder Merinowolle oder irgendsoeine KuFa Jacke (Primaloft o.ä.).

Ich denke ein Deuter ACT Lite 40+10 oder 50+10 würde gut passen. die "+10" werden jeweils durch den höhenverstellbaren Deckel realisiert.
Ich habe selbst den 50+10 und nutze den auch als "Reiserucksack", wenns man ne Woche lang Freunde besuchen geht und da passt echt eine ganze Menge rein.

wuschl25
01.10.2011, 12:56
Ist das komplett überdimensioniert? Was meint ihr?



mhm.. ja also wenn du nur von hütte zu hütte wanderst und KEIN zelt dabei hast, ist das zu groß.. wenn du spielraum nach oben haben willst, einen leichten rucksack mit hoher qualität, empfehle ich dir den hier:

osprey atmos65

http://www.thebesthikingbackpacks.com/wp-content/uploads/2011/08/osprey-pack65.jpg

ein kumpel hat den und ist wirklich begeistert.. notfalls gehen da auch bis zu 25kg rein, der dehnt sich schön.. soviel wirst du aber wohl kaum rein packen..

ich selbst habe ein 85l-teil daheim und ihn erstmals mit ~27kg vollbekommen.. nur mal zum vergleich.. da war aber auch zelt, isomatte, vorrat usw. dabei..

StefanS
01.10.2011, 14:33
Um Gottes Willen :bg:

Für eine Hüttentour reichen mMn auch 35 Liter locker aus. Ich war 3 Tage auf Hochtour in einer Hütte mit 22 Litern und da waren Steigeisen, Helm und Pickel mit dabei. Was braucht man auf einer Hüttentour im nicht-Winter schon Großartiges? Bissl Wechselwäsche, Schlafzeug mit Hüttenschlafsack und etwas Hygiene, ne Kamera und eine Trinkblase - fertig. Braucht man noch bissl gedöns wie größeren Schlafsack und mal ne dickere Jacke (Primaloft,Daune) dann sollten 35+ locker drin sein. Muss man halt ordentlich packen, bissl stopfen und die Wassermelonen und Bücher daheim lassen.:cool: Nachdem du aber anscheinend gerne etwas mehr mit hast, sollten für dich dann 45 ausreichend sein. Nimm deinen Kram und probier das im Laden mal aus! 65 und 80 Liter ... das sind schon gewaltige Rucksäcke!
Stefan

-CaRsTeN-
01.10.2011, 14:55
Hallo zusammen,

ehm... ich benötige den Rucksack nicht nur für eine Hüttentour in den Alpen, sondern auch mal für eine Trekkingtour von mehreren Wochen, wobei ich dann kein Zelt dabei haben werde.

Ein 80l Rucksack nur für eine Alpentour ist natürlich ein bisserl zu viel.

Zum Thema der Merionwolle etc. Natürlich wärm dieses Material auch in feuchtem Zustand noch ganz gut. Doch trockene Sachen wärmen einfach besser. Geschweige denn, ich leg mich mit dem feuchten Zeug in meinen Daunenschlafsack (ja, normalerweise nur Unterwäsche, aber in Nepal oder am Kili hab ich auch in Fleecesachen drin gelegen), dann hab ich da die Feuchtigkeit auch drin und die Wärmewirkung geht rapide dahin.

Ich bleib dabei, dass ich 2 Fleeceteile immer dabei hab ;) Wiegen tun die Dinger nicht viel, aber wärmen schon :=)

Grüße
Carsten

moep
01.10.2011, 15:13
Oder man nimmt eben etwas mit, das auch in nassem Zustand noch einigermaßen gut wärmt - sprich entweder Merinowolle oder irgendsoeine KuFa Jacke (Primaloft o.ä.).


ich möchte dir nicht zu nahe treten, aber einfach das kataloggequatsche nachplappern ist wenig sinnvoll.
ich habe tonnenweise merinowäsche von rennomierten marken, das is nett zum schlafen, oder wenn man was warmes braucht bei leichter aktivität, aber wenn das zeug nass ist, dann helfen alle werbesprüche nicht.
wohingegen fleece durchaus auch nass noch was hilft, nichts desto trotz ist es ober eklig mit nassem fleece pennen zu müssen.
wir reden ja nicht von ein bisschen angeschwitzt, sondern nassgeschwitzt.
und das primaloftzeug atmet ja nun wirklich quasi gar nicht (z.b. beim aufstieg) das mag ne alternative zum zweiten fleece sein aber keine zum arbeitsfleece, wenn man gewillt ist diesen komfortdefizit in kauf zu nehmen schön, dann trifft punkt 1 aus meinem ersten post wieder zu;-) wobei 2 fleece(1dünnes, 1dickes) kaum mehr wiegen dürften als eine primaloftjacke, aber sie haben eben volumen. wenn ich mal zeit hab hol ich die küchenwaage raus, dann gibts fakten.

zumal dein vorschlag an rucksack so ziemlich das gleiche volumen hat wie meiner;-)

man lese auch seine anforderung "dicker schlafsack" ka was ihr für dicke schlafsäcke habt, aber bei nem 30l rucksack würde da bei mir nicht mehr viel reinpassen, wenn man seine anforderung gelesen hat kann man sich also so nen rat kneifen.

fragste 4leute haste 5meinungen --> 2-3 bestellen vollmachen, testen und den richtigen nehmen, oder alternativ gibt es auch noch diese sogenannten ladengeschäfte...

StefanS
01.10.2011, 15:20
Hoi nochmal :)

Also von der paar-Tages Hüttentour bis zu mehrwöchigen Trekkingtouren ist halt ein sehr breites Anwendungsgebiet und prinzipiell würde ich mir dafür zwei Rucksäcke zulegen. Falls das nicht zur Debatte steht muss man eben den nehmen, der für das schlimmste Szenario geeignet ist und eben mit nem Schlabbersack auf kurzen Touren rumlaufen, der dann ev. nicht optimal sitzt.

Zum Schwitzen:

Wenn man die Kleidung völlig nass schwitzt, dann hat man im Normalfall zu viel an oder plagt sich mit 190 Puls irgendwo hoch. Braucht man eine gewisse Isolierung wegen Kälte oder Wind, muss man halt ein wenig vom Tempo gehen wenn man nicht in der eigenen Suppe schwimmen will ;-)

Stefan

-CaRsTeN-
01.10.2011, 17:59
Hoi nochmal :)

Also von der paar-Tages Hüttentour bis zu mehrwöchigen Trekkingtouren ist halt ein sehr breites Anwendungsgebiet und prinzipiell würde ich mir dafür zwei Rucksäcke zulegen. Falls das nicht zur Debatte steht muss man eben den nehmen, der für das schlimmste Szenario geeignet ist und eben mit nem Schlabbersack auf kurzen Touren rumlaufen, der dann ev. nicht optimal sitzt.

Zum Schwitzen:

Wenn man die Kleidung völlig nass schwitzt, dann hat man im Normalfall zu viel an oder plagt sich mit 190 Puls irgendwo hoch. Braucht man eine gewisse Isolierung wegen Kälte oder Wind, muss man halt ein wenig vom Tempo gehen wenn man nicht in der eigenen Suppe schwimmen will ;-)

Stefan

Hi,

sorry, aber wenn du meinst ich renne mit 190er Puls den Berg rauf, dann liegst du falsch. Ich habe dank Höhenmesser + Pulsuhr meinen Puls letztes Jahr mehrfach getestet und liege im Normalfall bei ca. 120-140. Ruhepuls übrigens unter 60. Der Puls hat bei mir nichts mit der Intensität des Schwitzens zu tun. Meine Ausdauer ist mehr als gut und wenn ich beim Tennis 10 Min bei 30 °C auf dem Platz stehe, dann läuft mir der Schweiß tropfenweise runter. Meine Kollegen stehen dann neben mir und haben vielleicht die erste Schweißperle auf der Stirn - mehr aber nicht.

Oder willst du mir sagen, dass ich im Sommer zu viel anhabe, wenn ich nur ein dünnes Funktionsshirt trage??

Fakt ist, dass ich mehr Klamotten mitschleppen muss und daher auch immer etwas mehr dabei hab.

moep
01.10.2011, 21:10
1. manchen leute schwitzen einfach mehr (selbst in ruhe und ohne übermässige hitze)
2. manche betrachten das auch als sport und gehen aus verschiedenen gründen auch mal n ticken schneller

nur mal als gegenbeispiel, selbst beim winterjoggen musst du was anziehen, um nicht krank zu werden und bist hinter dennoch genau so nass wie im frühjahr/herbst (von sommer wollen wir ja gar nicht reden ;-) ) es is also albern die gleichung auf zu stellen: zuviel schweiss = zuviel an.

aber die diskussion führt ad absurdum, jeder tickt und funktioniert da anders und muss mit sich selber klarkommen, ausserdem is das absolut OT quasi ;-)
und so wie das aussieht wirst du weder carsten noch mir die wechselklamotte austreiben :grins:

Outdoorfetischist
02.10.2011, 14:24
ich möchte dir nicht zu nahe treten, aber einfach das kataloggequatsche nachplappern ist wenig sinnvoll.
ich habe tonnenweise merinowäsche von rennomierten marken, das is nett zum schlafen, oder wenn man was warmes braucht bei leichter aktivität, aber wenn das zeug nass ist, dann helfen alle werbesprüche nicht.

Das "Kataloggequatsche" trifft bei mir aber anscheinend zu. Klar ist das Zeug trocken angenehmer als nass, aber auch wenns nass ist, holt man sich nicht den Tod. Ging jedenfalls mir so. Hatte mein 200er Woolpower longsleeve bei diversen winterlichen Orientierungsmärschen beim Bund dabei (und da schwitzt man sich zwangsläufig tot). Mit der dienstlich gelieferten Baumwollkleidung waren Pausen immer sehr kurz, weil man total gefroren hat - mit dem Woolpowerding ging das deutlich besser.
Und das obwohl total nassgeschwitzt definitiv ein Zeichen von "zu viel an" ist. Was beim Bund nicht immer drin war, kann man zivil aber sehr wohl nutzen: Sich so kleiden, dass man seine Kleidung nicht total nass schwitzt. Und leicht feucht ist Merinowolle mMn noch verdammt gut.

Außerdem sage ich ja nicht, dass die Merinowolle alles ersetzen soll. Ich bevorzuge die Kombination aus einem Merinooberteil, wenn ich körperlich aktiv bin oder kurze Pausen mache (dafür hält die Merinowolle - auch leicht nass - warm genug), wenn ich dann aber länger zur Ruhe komme, ziehe ich mir ein Fleece über.
Primaloft wäre natürlich nur eine Möglichkeit für Ruhephasen oder sehr geringe körperliche Aktivität, das stimmt.

Gut, mit nassen Klamotten im Biwaksack zu pennen, ist zugegeben wirklich widerlich. Aber ein Biwaksack ist auch keine allzu tolle Lösung in puncto Klamotten trocknen, es sei denn es regnet eben nicht und die Klamotten müssen nicht mit rein.
Wenn man vom Biwaksack ausgeht, mag die "2 Fleece"-Lösung die bessere sein, aber wenn man im Zelt oder in einer Hütte pennt, muss das mMn nicht unbedingt sein.

Lange Rede, kurzer Sinn: Ich finde, dass man die Aussage "Es müssen unbedingt 2 Fleeceoberteile dabei sein" nicht verallgemeinern kann, da hat jeder seine persönliche Methode, ohne dass die des anderen sofort Kataloggequatsche ist.

-CaRsTeN-
02.10.2011, 15:35
Ich möchte gerne mal sehen, wie ein komplett nasses Fleece oder auch Merinowolle über Nacht in einer Hütte in Nepal bei 0 °C oder Minusgraden im Zimmer trocknet.....

Und am nächsten Tag in ein gefrorenes Shirt steigen....

StefanS
02.10.2011, 20:41
Abend!

Sorry ich habe nicht gemeint dass du dich mit 190 Puls plagst, sondern das war eher allgemein gemeint - kam wohl falsch rüber. Gut, wenn du nun mehr schwitzt und du gerne mehr Wechselwäsche brauchst, dann nimm einfach das größere Modell aber versuche der Versuchung zu widerstehen das Ding immer voll zu machen - das ist einfach nicht sinnvoll :bg: Auf mehr wollte ich eigentlich nicht hinaus!

Stefan

Outdoorfetischist
02.10.2011, 20:53
Ich möchte gerne mal sehen, wie ein komplett nasses Fleece oder auch Merinowolle über Nacht in einer Hütte in Nepal bei 0 °C oder Minusgraden im Zimmer trocknet.....

Und am nächsten Tag in ein gefrorenes Shirt steigen....

Davon war im Eingangspost nicht die Rede. Für jede Kombination oder Methode lässt sich ein Beispiel finden, wo es nicht passt, das ist keine große Kunst.

-CaRsTeN-
03.10.2011, 12:45
Hallo Outdoorfetischist,

in meinem ersten Posting war auch nicht die Fragestellung nach der Kleidungswahl, sondern nach einem Rucksack...

Die Anforderung des Fleeces habe ich in meinem dritten Posting erklärt.

Grüße
Carsten

-CaRsTeN-
03.10.2011, 12:53
Abend!

Sorry ich habe nicht gemeint dass du dich mit 190 Puls plagst, sondern das war eher allgemein gemeint - kam wohl falsch rüber. Gut, wenn du nun mehr schwitzt und du gerne mehr Wechselwäsche brauchst, dann nimm einfach das größere Modell aber versuche der Versuchung zu widerstehen das Ding immer voll zu machen - das ist einfach nicht sinnvoll :bg: Auf mehr wollte ich eigentlich nicht hinaus!

Stefan

Hi Stefan,

kein Problem. Werd den größeren mal probieren :)

Grüße
Carsten