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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Ein Fenix-LD20-Rätsel



Baerli
16.09.2011, 13:09
Hallo,

für alle die gerne Rätsel lösen, ich habe eins für euch.

Meine LD20(das Q5 Modell) verhält sich in letzter Zeit sehr merkwürdig. Zwei Wochen lang funktionierte sie wie gewohnt. Dann ging sie eines Abends einfach aus. Erst dachte ich dass die Eneloop-Akkus leer sind. Aber frische Akkus brachten die Lampe auch nicht zum leuchten. Dann habe ich mit einem Kupferdraht die Akkus direkt an die LED angeschlossen um herauszufinden ob der Schalter oder die LED kaputt ist oder es ein Problem bei der Stromübertragung gibt. Aber die Lampe blieb trotzdem dunkel.

Einige Tage später spielte ich wieder mit meiner Taschenlampe und noch denselben Eneloop Akkus. Auf einmal ging sie wieder, allerdings nur eingeschränkt. Sie ging nur an, wenn man vorne die Lampe auf den dunklen (lichtschwachen) Modus eingestellt bzw gedreht hat. War die Taschenlampe an, konnte man die LD20 dann auch auf den hellen Modus umstellen bzw drehen. Sie leuchtete dann wie immer, wenn man aber die LD20 ausschaltet, ging sie nicht im hellen Modus an. Man mußte erst die LD20 wieder auf den lichtschwachen Modus einstellen damit sie anging.
Ansonsten konnte man durch wildes drücken des Schalter den SOS Modus einschalten, dass wars dann aber schon.

Gestern habe ich dann erneut alle Akkus geladen. Wieder mit der LD20 herumgespielt, und nun läuft alles wie vorher.
Und ich frage mich jetzt, wieso? Liegt das an den Akkus oder funktioniert da etwas mit der LD20 nicht so wie es sollte?

Die LED scheint mir in Ordnung zu sein. Der Schalter funktioniert auch. Kann es sein dass vielleicht die Elektronik ihre Aussetzer hat? An Kondens oder Luftfeuchtigkeit kann es nicht liegen (obwohl die hier vor Ort echt hoch ist) denn eigentlich sollte die Ld20 ja ordentlich dicht sein.
Und die Akkus? Ich habe extra vor der Reise neue Eneloops gekauft und die auch mehrfach getestet, die Kapazität gemessen und diese dann paarweise markiert. Auch verstehe ich nicht, wieso erst gar nichts funktioniert und dann eine Woche später die Lampe im lichtschwachen Modus durchhält.

Hat jemand von euch eine Ahnung? Ich frage mich einfach nur was nun eine Macke hat, meine LD20 oder die Akkus! Worauf könnte das beobachtete Verhalten hindeuten? Für mich ist das immer noch ein Rätsel!

Dank euch und Grüße!

BukitTimah
16.09.2011, 13:19
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Einige Tage später spielte ich wieder mit meiner Taschenlampe und noch denselben Eneloop Akkus. Auf einmal ging sie wieder, allerdings nur eingeschränkt. Sie ging nur an, wenn man vorne die Lampe auf den dunklen (lichtschwachen) Modus eingestellt bzw gedreht hat. War die Taschenlampe an, konnte man die LD20 dann auch auf den hellen Modus umstellen bzw drehen. Sie leuchtete dann wie immer, wenn man aber die LD20 ausschaltet, ging sie nicht im hellen Modus an. Man mußte erst die LD20 wieder auf den lichtschwachen Modus einstellen damit sie anging.
Ansonsten konnte man durch wildes drücken des Schalter den SOS Modus einschalten, dass wars dann aber schon.
.....

Ich kenne mich mit der Chemie der Akkus nicht aus, aber das hoert sich nach einem sehr hohen Einschaltstrom an, der nicht geliefert werden konnte (Dunkel modus dementsprechend weniger). Dass aber der SOS modus geht (da blitzt die Lampe oder?) passt nicht dazu. Mit den anderen Symptomen (erst aus dann gehen etc) wuerde ich auf eine defekte Elektronik tippen.

lostviking
16.09.2011, 21:06
Irgendwo habe ich mal gelesen, das die Kontakte am Lampenkopf (schalten zwischen high und low) verschmutzen können (Abrieb,verharztes Schmiermittel?) was dann zu Fehlfunktionen führt. Es wurde empfohlen den Kopf abzuschrauben (was laut Anleitung geht aber nicht zum häufigen NAchmachen empfohlen wird), zu säubern und den O-Ring wieder zu schmieren.
Meine LD20 Q5 hat auch schonmal gemackt, ein paarmal den Kopf hinundhergedreht, wars wieder normal. Wäre auch eine Möglichkeit.

Mecoptera
18.09.2011, 13:04
Ich hatte mal ein Ähnliches Problem; die Lösung war, dass sich hinten die Schalterverschraubung gelöst hat. Einfach mit einer Pinzette von innen den Schalter wieder festdrehen.

Baerli
19.09.2011, 17:23
Hi

nach dem Erdbeben gestern haben wir uns abends alle wieder getroffen und saßen zusammen um die Situation zu besprechen. Später am abend habe ich dann das LD20 Rätsel angesprochen.
Es gibt jetzt eine mögliche und sehr einfach Erklärung. DIe LD20 ist mit 2Akkus in dem Handgepäck gereist, während die anderen Akkus mit dem Gepäck aufgegeben wurden(zumindest meint das einer der Mitgereisten). Es könnte möglich sein, dass es beim Flug erst zu kalt für die AKkus war und dann in Kathmandu schnell zu warm.
Ich habe keine AHnung wie sich dass auf die Selbstentladung auswirkt, aber ich könnte mir vorstellen das 14h Flug und 2 WOchen Hitze da schon was ausmachen können.
Naja, bisher funktioniert alles wieder prima, und außer die Akkus nochmal zu laden habe ich nichts gemacht!
Ich werde das mal weiter beobachten!

Danke euch und viele Grüße aus Nepal!

milestone
20.09.2011, 19:43
aus elektrotechnischer sicht kanns nur hinten am schalter oder vorn in der microcontrollereinheit liegen. ich tippe aber auf schalter oder auf das gewinde. also zuerst mal das gewinde vorn am lampenkopf und auch das gegenstück im lampen kopf sauber machen (sieht aus wie ne kupferleiterbahn).... denn dort muss der lampenkörper ja direkt drauf sitzen, damit der weiß in welchem untermodus das ding arbeiten soll. ich hoffe das is verständlich. und wenn das nichts hilft... dann den schalter hinten zerlegen. wie das allerdings geht.... try it.

bezüglich zu kalt, ich glaube nicht, das die die gepäckraumtemp. auf -20 grad setzen :ignore: aber wenns mit neuen (geladenen) akkus wieder geht .... wer weiß

Wandersmann63
23.09.2011, 05:56
Hallo,


die Fenix hatten mal ein Problem, dass dich der Schalter hinten mal leicht gelockert hat. Denn mal auf festen Sitz überprüfen.

Oder auch die Gewinde der Schraubverschlüsse (Kopf oder Schaltereinheit) sind verdreckt oder mit Fett verschmiert, so dass man mal die Gewinde am Batteriegehäuse und den Kopf und Schalterverschluß mal mit etwas (wenig) Reinigungsalkohol auf ein Ohrenstäbchen reingen sollte.

Das wären die ersten Schritte, die meist auch gut Abhilfe bei Kontaktschwierigkeiten schaffen.


Grüßle