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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Empfehlenswerte Bekleidungsstücke für Wintertouren



casper
29.08.2011, 14:52
Hallo Wintertourbegeisterte,

die Planungen für die nächsten Wintertouren laufen ja bereits bei dem einen oder der anderen langsam an.
So auch bei mir.
Da sich meine geliebte Haglöfs Sharkfin Hoody Softshelljacke langsam aber sicher "verabschiedet", frage ich mich, was sich als Alternative anbieten würde.
Ich hatte sie mit einem 200' er Merino Langarmshirt kombiniert.
Als Hose kam eine Klättermusen Gere mit Smartwool-Langunterbüx zum Einsatz.
Auch diese Kombi wird es zur nächsten Wintertour nicht mehr geben.
Stattdessen soll eine Norröna Svalbard Flex Softshellhose mit der o.g. Langunterbüx zum Einsatz kommen.
Allerdings frage ich mich, ob sie sich für Temperaturen um die -15 Grad (oder tiefer) eignet, da sie nirgendwo "Verstärkungen" o.ä. hat.
Daher mal die Frage, was sich bei euch bewährt hat auf den Wintertouren.

Sarekmaniac
29.08.2011, 14:59
Was hat dir an der Gere nicht gefallen?

casper
29.08.2011, 15:03
Sie war (ist) nicht "winddicht" und es gab Schneeknödelchen an den Stellen, an denen sie pillte.
Sonst ist sie eine prima Hose!

Edit:
Es kann ja unterwegs auch recht angenehm sein, wenn die Hose etwas "zugiger" ist und zur Not hätte ich auch eine Hardshell dabei gehabt.

Sarekmaniac
29.08.2011, 15:10
Ob die Norröna da winddichter ist? Keine Ahnung.

Eine Winterhose sollte Imo eine wasserdichte oder zumindest verstärkte/stark Wasser abweisende Sitzfläche und verstärkte Knie haben, Verstärkungen innenseitig an den Knöcheln/Unterschenkeln sind auch nicht verkehrt.

Edit. Kauf dir vielleicht einfach eine preiswerte Überziehhose a la Marmot PreCip o.ä, die kannst Du bei starkem Wind dann über die Gere drüberziehen.


zur Not hätte ich auch eine Hardshell dabei gehabt.

Sorry überlesen, so was hast du ja schon. Das ist doch eine gute Kombi.

MartinHuelle
29.08.2011, 15:40
Grundsätzlich habe ich im Winter die Erfahrung gemacht, dass mir zu 100% winddichte Bekleidung lieber ist als nur teilweise winddichte. Denn wenn es nicht windig ist (oder nicht sehr stark), komme ich über der Unterwäsche oft auch sehr gut nur mit einem Fleece zurecht (Powerstretch oder so). Aber wenn dann der starke Wind weht, möchte ich absoluten Schutz (also z.B. kein Softshell, die noch ein paar Prozent durchlässt ...).

Daher habe ich mit Windstopper Softshell sehr gute Erfahrungen gemacht. Als Jacke und auch als Hose.

Nachteil bei den ganzen Softshell Jacken ist der doch meist recht kurze Schnitt. Eine Alternative können da länger geschnittene Gore-Tex o.ä. Jacken sein. Als Hose finde ich das auch okay, da man an den Beinen nicht so stark schwitzt (sofern die Hose über gute Belüftungsmöglichkeiten verfügt).

Also, meine Lagen (grob zusammengefasst):

- Unterwäsche
- winddichte, wasserabweisende Softshell-Kombi (dazu dann noch was wasserdichtes)
- alternativ Gore-Tex Kombi (o.ä.)
- Fleecejacke für windlose Momente oder als zusätzliche Isoschicht
- Daunenweste (muss über alles drüber passen zur einfachen Regulation)
- Daunenjacke (Pausen, Lager)
- evtl. gefütterte Kufa-Hose fürs Zelt oder besonders kalte Stunden

Soweit in Kürze ...

Sarekmaniac
29.08.2011, 15:48
Ich schwöre seit meiner letzten Tour ja auf Baumwolle (Ventile oder Etaproof) und überlege jetzt, mir auch eine entsprechende Hose zu kaufen oder zu nähen. Was allerdings in jedem Fall mit kommt nächstes Jahr ist eine sehr leichte wasserdichte Kombi (Paclite, Pertex Shield o.ä.), für den Fall, wenn es mal nasskalt wird.

Becks
29.08.2011, 16:03
Hi,
bewährt haben sich:

Tagsüber
Wollhemd (Icebreaker) + Softshell + Fleece (MH Monkey Jacket, eine geniale Jacke) und dazu als Windbrecher eine Gorejacke (Rab Latok).
Je nach Temp. und Anstrengung zwei bis drei Schichten an den Beinen: Thermounterhose von Lowe Alpine, Jogginghose Marke "Woolworth" als Zwischenschicht und darüber die unzerstörbare Exposure Bib II von Mountain Hardwear (meine hat 10 Jahre Winter hinter sich und lebt noch)

Abends:
Daunenjacke (quasi ein Muss), Daunenfäustlinge und wenn ich genug Platz hab Daunenschuhe.

Alex

casper
29.08.2011, 19:18
Das Thema "Pausen und Abends" kann zunächst einmal außen vor bleiben.
Mit dem vorhandenen Krams kam ich sehr gut zurecht.

Mal meine Gedanken für "tagsüber auf Tour":
"obenrum":
Merino Langarmshirt 200' er, darüber Woolpower Weste, Softshelljacke mit Windstoppermembran. Da weiß ich momentan nicht, welche :roll:. Sollte ähnlich lang geschnitten sein wie die Haglöfs Sharkfin und evtl. Unterarmbelüftung haben.
Evtl. Norröna Falketind Flex ? http://www.pm-outdoorshop.de/shop/product_info.php?info=p75576_FALKETIND-FLEX-1-JACKET-MEN.html
Ich weiß nur nicht, ob sie für solche Unternehmungen ausreicht.

"untenrum" (Fußbereich im Tourenstiefel lass ich mal weg):
Smartwool-Unterbüx lang, Softshellhose, darüber wenn nötig eine Hardshell

Die MH Monkey Fleecejacke ist wirklich klasse!

Murph
29.08.2011, 19:27
Kann zwar noch keine Empfehlung dafür aussprechen, weil ich sie erst gekauft und noch nicht genutzt habe, aber die Fjällräven Tur Hose macht einen sehr guten Eindruck. Bzgl. der Winddichtigkeit habe ich keine Bedenken, habe eine Barents und die emfinde ich als dicht, wobei ich aber tendenziell noch ohne lange U-Hose damit laufe, während andere die lange U-Hose unter der Hardshellhose tragen. Von daher ein subjektiver Eindruck.
Die Tur ist aber nochmal ein ganz anderer Schnack, ein echter Panzer.
http://www.pm-outdoorshop.de/shop/product_info.php?info=p151081_TUR-TROUSERS-MEN.html
Weil mir die Hose so gut gefällt, wollte ich mir mal die zugehörige Jacke ansehen, das Zeug ist aber (z.Zt.?) nicht lieferbar. Gibt noch Restbestände im Netz, aber nicht in allen Größen.

MartinHuelle
29.08.2011, 20:06
Merino Langarmshirt 200' er, darüber Woolpower Weste, Softshelljacke mit Windstoppermembran. Da weiß ich momentan nicht, welche :roll:. Sollte ähnlich lang geschnitten sein wie die Haglöfs Sharkfin und evtl. Unterarmbelüftung haben.
Evtl. Norröna Falketind Flex ? http://www.pm-outdoorshop.de/shop/product_info.php?info=p75576_FALKETIND-FLEX-1-JACKET-MEN.html
Ich weiß nur nicht, ob sie für solche Unternehmungen ausreicht.

Die MH Monkey Fleecejacke ist wirklich klasse!

Die Falketind Flex 1 Jacke ist meines Wissens aber nur im Kapuzen- und Schulterbereich Windstopper und nicht komplett wie die Haglöfs Sharkfin. Wenn Du da etwas vergleichbares haben möchtest, käme von Norrøna wohl eher die Lyngen Windstopper Softshell Jacke infrage (> Link (http://www.norrona.com/Products/3150-09/lyngen-windstopper-softshell-jacket-m)).

casper
29.08.2011, 21:05
Die Lyngen schaut schon sehr interessant aus.
Scheint auch länger geschnitten zu sein, was ich sehr gern habe.
Aber preislich schon verflixt hoch :(

MartinHuelle
29.08.2011, 21:10
Ich hatte die Lyngen im Juni im Norrøna Shop in Oslo kurz anprobiert. Kann aber nicht genau sagen, wie die Länge im Vergleich zu der Haglöfs Sharkfin ausfällt. Vom Gefühl her aber ähnlich.

Philipp
30.08.2011, 09:39
Lange Wollunterhose, darüber billige Armeehose aus Mischgewebe. Reicht fast immer aus. Ist viel Wind und v.a kein Windschutz zu erwarten, kommt noch 'ne Gore-Überhose mit (bisher fast nie benutzt).

Oben rum Woll-Seide-T-Shirt, das weit über den Popo reicht, Baumwollhemd, oller aber schön langer Fjällräven-Schlupfanorak drüber. Gerne trage ich auch so einen Lendenwärmer aus Angora/Wolle/Baumwolle, die es einmal im Jahr bei jedem Discounter gibt. Wird kaum ausgezogen :D.

Mütze mit Ohrenschutz (z.B. dieses tolle Lowe-Teil), Gamaschen, und der übliche bekannte Kram halt. Weniger ist meistens mehr.

Man kann auch jede Sockenfrage verwissenschaftlichen...:o

charley1968
30.08.2011, 21:44
Ist das eine allgemeine Frage oder erwartest Du spezielle Firmennamen/-modelle?
Fuer mich, der sehr starkt schwitzt, reicht es mit mit 'nem Smartwool NTS und einer G-1000-Jacke bis runter -25C wenn ich aktiv bin. Mit GT habe ich bei diesen Temperaturen schlechte Erfahrungen gemacht. Das setzt natuerlich vorraus, das man ein isolierendes Kledungsstueck zur Hand hat, in meinem Fall 'ne Daunenjacke. Wenn es -10C und aufwärts ist (vårvinter) , da nehm' ich doch lieber 'ne GT-Jacke als eine Polycotton-Jacke. Da nehm' ich dann auch noch 'n Pull-over und anstelle der Daunenjacke eine -weste mit.Untenherum hab' ich eigentlich immer 'ne hard-shell, meist mit langen, duennen Unterbuexen. 2 paar Struempfe und ggf. 'ne Plastiktuete reichen fuer mich an den Fuessen. Fuern Kopf hab' ich so'ne wollene Muetze á la Seemann, 'ne Balaklava fuer die Nacht und Kaputzen . Wenn's richtig kallt ist, nehm' ich eine Ohrenmuetze und billige Daunensocken mit.
Anzumerken ist, das sich meine Erfahrung auf 1-3-Tagestouren erstreckt und nicht mehrwöchige Touren.
Gruss A.

blende8
30.08.2011, 21:51
2 paar Struempfe und ggf. 'ne Plastiktuete reichen fuer mich an den Fuessen.
Plastiktüte?
Bitte erklären!

charley1968
30.08.2011, 21:54
Als Dampf-, bzw. Feuchtigkeitssperre. Ist billiger als VBL-Socken und ,ich glaube, auch haltbarer.

casper
31.08.2011, 12:37
Ist das eine allgemeine Frage oder erwartest Du spezielle Firmennamen/-modelle?


Ich erwarte keine speziellen Firmennamen.
Es ging mir um eure erprobten Bekelidungsstücke, die sich auf Wintertouren bewährt haben.
Wenn dabei Namen genannt werden ist das jedoch nicht verboten.

Umingmaq
31.08.2011, 19:28
Ich gebe Martin völlig recht: Windstopper forever!
Sind Jacke und Hose vernünftig zu belüften, komme ich damit auch bei höheren Temperaturen prima klar. Wenns richtig windstill ist, reicht dann ja auch nur die warme Unterwäsche und ein dünner Fleece.
Bei einer Jacke ohne Windstopper (sondern mit no-name Membrane) könnte ich allerdings noch schwach werden: Norröna Trollveggen flex3. Die ist ein bisschen länger geschnitten, hat eine tolle Kapuze und laaaange Unterarm-RVs.
Bei der Hose finde ich innenliegende Gamaschen gut, wenn man keine Schuhe mit integrierten Gamaschen verwendet.

Murph
31.08.2011, 21:44
Es ging mir um eure erprobten Bekelidungsstücke, die sich auf Wintertouren bewährt haben.
Wenn dabei Namen genannt werden ist das jedoch nicht verboten.

Norröna Amundsen Arktis Anojacket.

casper
01.09.2011, 11:07
Norröna Amundsen Arktis Anojacket.

Tja, wo gibts die hier in D?
"SportStephan" hätte sie angeblich im Angebot, aber nur in rot.
Und nach der ersten Wäsche dürfte sie dann rosa aussehen :ignore:.
Habe in den letzten Tagen immer wieder gelesen, dass Baumwolljacken von einigen Wintererfahrenen eingesetzt werden.
FR soll auch was im Angebot (gehabt) haben, aber ich find da nix...

Die Softshelljacke Trollveggen von Norröna ist, wie die Falketind, nicht komplett winddicht.
Bei der Falketind sind die Kapuze und der Beckenbereich winddicht ausgestattet.
Bei der Trollveggen sind die Nähte und RV's scheinbar nicht abgedichtet.

Edit i.S. Amundsen-Jacke:
Es gibt sie tatsächlich noch in anderen Farben und Größen bei o.g. Anbieter
http://www.sport-stephan.de//shop2008/product_info.php?pName=norrona-amundsen-arktis-ano-jacket&SESS=93e78d086114036822407c523dde79a3
wenns die ist, die Murph gemeint hatte.

MartinHuelle
01.09.2011, 12:01
Die Softshelljacke Trollveggen von Norröna ist, wie die Falketind, nicht komplett winddicht.
Bei der Falketind sind die Kapuze und der Beckenbereich winddicht ausgestattet.
Bei der Trollveggen sind die Nähte und RV's scheinbar nicht abgedichtet.

Die Trollvegen ist aber, wie ich das verstehe, laut Norrøna genauso vollkommen winddicht wie die Lyngen aus Windstopper Softshell Material (die Trollveggen hat ja schließlich auch eine Membran). Abgedichtete Nähte und RV's (beim lyngen Modell) sind aber doch nicht so wichtig, es sei denn, Du ziehlst auch noch auf besonderen Nässeschutz ab (aber dann verbieten sich eigentlich alle Überlegungen hinsichtlich Baumwolle ...).

Zudem ist die lyngen dünner und die trollveggen dicker.

Reusenmann
01.09.2011, 13:38
Norröna Amundsen Arktis Anojacket.

Da kann ich Murph nur beipflichten! Ist auch eins meiner liebsten Teile auf (kalter) Wintertour. Winddicht, atmet gut, ist schön lang, riesige Kapuze...

J.page
01.09.2011, 15:52
Hej also ich habe schlechte erfahrungen mit der Gorewindstoppermembrane gemacht im Winter. Die ist mit bei ca -10 von inne vereist da doch zuwenig durch die gestreckte Goretex.membrane (Gore- Windstopper) durch kam.

Zu Eta kann ich nur sagen das ein Freund das auf seiner letzten Tour getragen hat und da er mit Rucksack gelaufen ist am rücken stark geschwitzt hat und die gesamte Jacke dann übernacht solide gefroren war.

Das Falktind jkt von Norönna ist glaube ich etwas länger geschnitten.

Durch einen Glückskauf hab ich seit 3 Jahren das 29 Flex1 whatever Jacket von Norönna auf Wintertour an und mit einer Odlo Skiunterwäsche ( mit microfleece an den Schultern und am Rücken) und finde die Kombination super. Die Jacke ist lang geschnitten und lässt super viel Schweiss durch. Wenn es richtig stürm so wie letztes Jahr im März dann habe ich immer noch meine Gore Jacke dabei...allerdings kommt mir da dann doch zuwenig Wasser nach aussen durch aber in den Momenten benötige ich die absolute windfestigkeit.

Als Hose hab ich ne Goretex mit ner KuFa langen Unterhose drunter da ich finde Wolle zulangsam trocknet !!! aber das ist rein subjektiv oder ich schwitze zu sehr.

Allerdings hab ich auch schon mit dem Falktind Jkt geliebäugelt ( aber eigentlich brauch ich keine neues Softshell:roll:)

Gruss Jonas

MikeFuchs
15.09.2011, 09:44
Bei Minusgraden werde ich versuchen mehr auf Wolle (Merino) zu setzen. Sei es nun auf der Haut selber als auch weiter "weg" von der Haut. Dieses viele Plastik, was dann meist nach 2 Tagen ordentlich riecht will ich nicht mehr! Aussen kommt dann, falls Niederschlag vorhanden ist wird Aussen ein Hardshell angezogen. Am liebsten mit nem Zipper unter den Armen. so kann alles noch gut durchlüftet werden. Denn schwitzen ist echt doof, vor allem in kurzen pausen oder am Abend. dann muß man schnell aus den kalt werdenden Sachen raus.

Mal aber eine andere Frage. Ich habe Nachts immer das bedürfniss meine Arme, oder zumindest einen Arm über den Kopf zu legen (liege also auf dem bauch oder seite und ein arm, meist der, der "unten" liegt muß aus dem schlafsack raus und nach oben raus. Ich kann irgendwie nicht mit beiden im schlafsack schlafen, da die arme mir dann einschlafen. bei warmen temperaturen ist das mit dem arm nach oben raus kein problem, ab -5 grad jedoch schon. gibt es da eine möglichkeit oder hat jemand eine idee? vielleicht ein einzelner "daunenjacken arm" der bis zur schulter geht?
geht es anderen ähnlich?

lina
15.09.2011, 10:24
..

lina
15.09.2011, 10:24
Mal aber eine andere Frage. Ich habe Nachts immer das bedürfniss meine Arme, oder zumindest einen Arm über den Kopf zu legen (liege also auf dem bauch oder seite und ein arm, meist der, der "unten" liegt muß aus dem schlafsack raus und nach oben raus. Ich kann irgendwie nicht mit beiden im schlafsack schlafen, da die arme mir dann einschlafen. bei warmen temperaturen ist das mit dem arm nach oben raus kein problem, ab -5 grad jedoch schon. gibt es da eine möglichkeit oder hat jemand eine idee? vielleicht ein einzelner "daunenjacken arm" der bis zur schulter geht?
geht es anderen ähnlich?

Einfach einen längeren Schlafsack benutzen. Also einen, in dem Du komplett verschwinden kannst, auch mit Arm über'm Kopf. Der darf dann aber nicht zu weit sein, sonst verlierst Du wieder Wärme.
Der ideale Schlafsack für Bauchschläfer ist also mindestens 20 cm länger als die Körperlänge misst und so schmal, dass man mit angelegten Armen gerade so bequem Platz hat.

Schnitzel
15.09.2011, 10:54
Zum Thema Schwitzen auf Wintertouren:

Eine Kombi, die das Durchschwitzen und Gefrieren von Kleidung verhindern kann sind VBL-Oberteile (z. B. RBHdesigns): Langarmunterwäsche (z. B. Wolle-KuFa-Mischgewebe) und dann der VBL drüber. Darüber dann Iso/Softshell/Hardshell etc.
Je nach Aktivität kann sich das ganze schon mal klamm anfühlen, aber die Wetterschutz- und Isolagen bleiben trocken und bei richtiger Kombination man selbst warm. Pluspunkt dabei ist, dass die trockenen Sachen ihre Isolationsfähigkeit behalten, was v.a. bei längeren Touren ohne Hüttenaufenthalt wichtig ist.

Bei kürzeren Touren verwende ich besagtes Mischgewebe-Unterhemd, darüber Merino, ggf. Fleece und dann Baumwoll-Jacke von Klättermusen. Gore-Tex Jacke ist immer dabei.
Beine: Merino-Longjohns, darüber wasserfeste Tourenhose (Mammut Castor).

Viele Grüße

MikeFuchs
15.09.2011, 11:04
hi Lina, danke für den Tipp, der "winterschlafsack" ist schon etwas länger, also die besagten 20 cm... mein arm ist aber laut cm maß mit dem ich gerade nachgemessen habe 73 cm lang. also schauen ca 30 cm immernoch aus dem schlafsack raus.

muß ich mir was einfallen lassen...

da die forums wintertour im März ja ins fjell gehen soll achten wir halt alle darauf dass wir nicht ins schwitzen kommen. das mit den VBL möglichkeiten tagsüber kannte ich noch nicht, bis auf die Gefriertüten im Schuh.
VBL ist logisch aber tagsüber auch noch im eigenen Saft zu baden? die unterwäsche bekommt man dann doch auch über nacht nicht mehr trocken, oder?

Schnitzel
15.09.2011, 11:16
Der VBL ist im Prinzip eine Plastiktüte, die, wenn man sie auszieht, bei den Temperaturen bei denen ein VBL nützt, in kürzester Zeit durchgefroren ist. Das Eis lässt sich dann abschütteln/abklopfen.
Die Unterwäsche unter dem VBL sollte das Einzige sein, was durch Transpiration feucht/nass geworden ist. Für mich klappt es ganz gut, wenn ich ein trockenes Unterhemd anziehe, das Feuchte drüber, dann Fleece etc. und es trocknet am Körper.

Wie gesagt, ne VBL tagsüber ist nicht für alle Aktivitäten und Geschmäcker etwas, kann aber bei längeren Touren eine Alternative sein.

Viele Grüße

Sarekmaniac
15.09.2011, 11:38
Zum Thema Schwitzen auf Wintertouren:
Eine Kombi, die das Durchschwitzen und Gefrieren von Kleidung verhindern kann sind VBL-Oberteile (z. B. RBHdesigns): Langarmunterwäsche (z. B. Wolle-KuFa-Mischgewebe) und dann der VBL drüber. Darüber dann Iso/Softshell/Hardshell etc.
Je nach Aktivität kann sich das ganze schon mal klamm anfühlen, aber die Wetterschutz- und Isolagen bleiben trocken und bei richtiger Kombination man selbst warm. Pluspunkt dabei ist, dass die trockenen Sachen ihre Isolationsfähigkeit behalten, was v.a. bei längeren Touren ohne Hüttenaufenthalt wichtig ist.


Wenn man so schwitzt, dass man anfängt seine Isolierschicht zu durchnässen, sollte man am besten schnell was ausziehen. Auf die Temperatur abgestimmt, dünne lange Unterwäsche nach Geschmack (Wolle, Polypropylene etc.) und darüber eine (oder zwei) Lagen Wolle wärmt und wird unter dem Hardshell nicht nass, auch nicht auf langen Touren ohne Hütte.


das ganze schon mal klamm anfühlen

Eben. Und wer will so was, bei richtig kalt? Ein trockenes Körperklima ist doch viel angenehmer.

Schnitzel
15.09.2011, 11:51
Hej also ich habe schlechte erfahrungen mit der Gorewindstoppermembrane gemacht im Winter. Die ist mit bei ca -10 von inne vereist da doch zuwenig durch die gestreckte Goretex.membrane (Gore- Windstopper) durch kam.




Wie gesagt, ne VBL tagsüber ist nicht für alle Aktivitäten und Geschmäcker etwas, kann aber bei längeren Touren eine Alternative sein.


Viele Grüße

Sarekmaniac
15.09.2011, 12:25
kann aber bei längeren Touren eine Alternative sein.

Und das zweifel ich eben an, darf ich doch. Ist schließlich eine Diskussion, oder?

Eine innen vereiste Gore-Dreilagen-Jacke bei Kälte ist grottig, ohne Frage, ich verstehe jetzt nicht warum die sinnvolle Lösung sein soll, ein VBL-Hemd über dem Baselayer zu tragen. Dann ist die Atmung gleich Null, (man könnte außen auch einen Friesennerz tragen) und ich habe dafür den ästhetischen Genuss, dass an meiner Gore Jacke innen kein Eis klebt. Die kann ich aber auch abends einmal ausschütteln, dann ist das Eis auch weg. Das Material kann nicht durchnässen. Die Lösung dürfte eher eine bessere geeignete dampfdurchlässigere äußere Schicht sein, da gibt es ja genug Alternativen (z.B. eVent, Ventile/Eta Proof, Gore Windstopper).

Sicher ist es möglich ist, sich zu warm für die jeweilige Aktivität anzuziehen und durch eine VBL-Schicht zu verhindern, dass die überflüssige Isolierung nassgeschwitzt wird. Aber ist es nötig, sinnvoll und angenehm? Ich denke nicht.

Von der Geruchsentwicklung unter einem VBL-Hemd, nach, sagen wir mal, 14 Tagen am Stück will ich gar nicht reden.

HUIHUI
15.09.2011, 13:02
Wo ist bitte der Vorteil von VBL tagsüber? Mir scheint es als ob das eine Lösung sein _sollte_ für ein Problem was es nicht geben darf. Wenn am Tag so rumgerödelt wird das es zu warm ist dann zieh dich dünner an. Klar kann das auf Touren zu etwas rumgerödel führen, so ist jedoch immer die Klamotte angepasst.
Wenn ich die für den Tag passende Schlagzahl gefunden haben komme ich auch nicht umher wenn es z.B. n kleinen Buckel hoch geht die obere Schicht etwas zu lüften, durch Reissverschluss öffnen oder so, oder wenns auf der Kuppe ist kurz den Kragen zuzumachen. Das gehört halt dazu, es gibt keine intelligente Klamotte.
Den ganzen Saft einzusperren halte ich für echt kontraproduktiv, da lüfte ich das doch besser genau dann wenn es entsteht.

Schnitzel
15.09.2011, 13:06
Und das zweifel ich eben an, darf ich doch. Ist schließlich eine Diskussion, oder?

Klar, will hier niemandem das Wort nehmen!

Ich gebe dir grundsätzlich Recht, dass man bei richtigen kalten Temperaturen nicht stark schwitzen sollte. Das lässt sich bei Aktivitäten mit konstanter Bewegungsintensität auch gut einrichten.

Bei Aktivitäten, bei denen die Bewegungsintensität schnell wechselt kann ein VBL IMHO sinnvoll sein. Man verhindert, auch wenn man anfängt zu schwitzen, dass andere Schichten feucht werden. Es ist nicht so, dass man wie im Dampfbad gegart wird - davor sollte man wirklich etwas ausziehen.

Ich widerspreche dir auch nicht, dass eine sinnvolle Kombination aus "atmungsaktiven" Kleidungsstücken angenehmer ist. Wenn sich aber das Schwitzen nicht vermeiden lässt und ich in den Unterbrechungen aber die warmen Schichten brauche, kann mir eine VBL helfen, dass ich meine restliche Kleidung nicht vollschwitze.

Nochmal: Ein VBL ist kein Allheilmittel und kann auch nicht einen Gehrhythmus ersetzen, das habe ich nie behauptet.
Es mir nur darum zu zeigen, dass es solche Teile gibt, und diese unter Umständen sinnvoll sein können. Dass z.B. beim gleichmäßigen Pulka-Ziehen in freiem Gelände ein VBL sinnvoll ist, denke ich auch nicht.

Viele Grüße

MartinHuelle
15.09.2011, 13:17
Meines Wissens steckt hinter der Idee der VBL-Bekleidung z.B. folgendes:

Wenn Du einen Rucksack trägst, wird die Bekleidung darunter meist unweigerlich durchfeuchtet, da die Feuchtigkeit eben aufgrund des Rucksackes nicht entweichen kann. Falls es kalt ist und man mehr als ein Unterhemd trägt, ist dann auch mal die weitere Isolationsschicht durchnässt. Trägt man nun über der Wäsche ein VBL-Oberteil, bliebe dadaurch die Isolationsschicht zwischen Körper und Rucksack trocken.

In der Praxis finde ich das aber auch wenig sinnvoll. Da sollte man sich einfach optimaler den Temperaturen und der Anstrengung entsprechend anziehen.

Und wenn es so schlimm kommt, dass ich auch die Isolationsschicht so stark durchschwitze und Angst haben muss, sie nicht mehr trocken zu bekommen, stimmt was nicht. Dann ist man entweder definitiv viel zu warm angezogen, oder man hat ohnehin nur Wäsche und z.B. Gore-Tex Jacke an (weil es relativ warm und nass ist) - aber da würde das VBL-Teil dann auch nix nützen, oder es handelt sich nur um eine leichte "Wärmespitze" (kurzer und knackiger Anstieg) - das sollte man dann aber sicherlich besser durch Belüftung regulieren.

Reusenmann
15.09.2011, 14:16
Schnitzel ist ein Warmlite-Jünger :D

Der Foerster
15.09.2011, 16:31
Also ehe ich ein VBL Hemd anziehe mache ich lieber keine Wintertouren mehr:o

Ich denke die Lösung statt Gore eine atmungsaktivere BW Jacke anzuziehen ist gemütlicher.

MikeFuchs
15.09.2011, 17:12
weiß nicht ob wir das thema in den unendllichen weiten des forums schon hatten aber...
ich stelle die These auf dass dieses ganze atmungsaktive Zeug, sobald ein Rucksack getragen wird, sowieso so gut wie nichts mehr bringt. (zuggeschirr einer Pulka ist da ein wenig besser)

der komplette Rücken ist nicht mehr atmungsaktiv, die schultern zu 40 % auch nicht mehr, die armmanschettenbereiche, nahezu der komplette brustbereich ist atmungsunaktiv, die hüften nicht mehr und der bereich am bauchgurt auch nicht mehr.
was dann noch wäre ist ein wenig nacken, Kopf (da kommt meist sowieso luftzug hin) und die Arme/Achseln und darunter. möchte behaupten dass das dann noch ca 20 % von einer atmungsaktiven teuren Jacke ist. Diese reisverschlüsse unter den Armen finde ich deshalb unglaublich stark! Am besten gehen sie über der taille los bis zur hälfte des Oberarmsinnenseite, mit zwei reißverschlüssen auf beiden seiten. Bei mir bringt das was. perfekte belüftung, ich kann schnell regulieren ob zu oder auf, ob viel wind hinein soll, etc.

So hatte ich bei der letzten wintertour oft das zuggeschirr über den pullover und darüber dann die nicht zugezogene Lofotenjacke drüber. wenn der wind von hinten oder der seite kam hat er mich gut durchlüftet und von vorn wurden dann einige reisverschlüsse dichter gemacht. war perfekt.

Der Foerster
15.09.2011, 18:30
Ja klar, das ist so. Trotzdem merkt man den Unterschied zwischen einer nicht so gut atmungsaktiven Jacke und einer guten. Ist zumindest mein pers. Empfinden. Eine Hardshell ohne Pitzips würde ich mir auch nicht kaufen (zumindest für Rucksacktouren, für alles andere finde ich sie nun nicht so praktisch), sehe ich ähnlich wie Du, allerdings lässt sich das mit Rucksack auf alleine auch nicht so toll regulieren. Bei einer BW Jacke oder einem Fleece finde ich das nicht so entscheidend.
Im Winter trage ich kein Gore und im Sommer/Herbst habe ich unter der Hardshell nur ein Merinoshirt. Man sieht erstaunlich viele Skandinavier die haben unter der Hardshell nur so ein Brynje Netz-Teil (ich benutze davon die Winterversion).

Wenn es trocken ist und nicht zu kalt reicht oft zum laufen was nicht winddichtes, die Nieren und der Rücken sind ja durch den Rucksack winddicht verpackt.

Murph
15.09.2011, 18:54
Also ehe ich ein VBL Hemd anziehe mache ich lieber keine Wintertouren mehr:o



Du kannst das VBL Zeug auch im Frühjahr/Sommer/Herbst tragen. Dünnes Wollunterhemd (Kurzarm), VBL und drüber dann eine leichte Softhardshell. Ohne VBL würde der Wasserdampf die Membran der Softhardshell passieren, jedoch im dichtgewebten Oberstoff ausfallen (im Ggs. zum Winter, hier gefriert der Wasserdampf bereits an der Innenseite der Membran). Durch den nun vollgesogenen Oberstoff leidet sowohl die Wasserdampfdurchlässigkeit als auch die Haptik.
Mit VBL wird das ganze verhindert, die Jacke bleibt tiptop in Ordnung. Gerade bei einer eVent Membran ist das ganze äußerst sinnvoll, da eVent durch Körperfette, Schweiß und Salze i.d.R. innerhalb kürzester Zeit zerstört wird.

MartinHuelle
15.09.2011, 19:12
Du kannst das VBL Zeug auch im Frühjahr/Sommer/Herbst tragen. Dünnes Wollunterhemd (Kurzarm), VBL und drüber dann eine leichte Softhardshell. Ohne VBL würde der Wasserdampf die Membran der Softhardshell passieren, jedoch im dichtgewebten Oberstoff ausfallen (im Ggs. zum Winter, hier gefriert der Wasserdampf bereits an der Innenseite der Membran). Durch den nun vollgesogenen Oberstoff leidet sowohl die Wasserdampfdurchlässigkeit als auch die Haptik.
Mit VBL wird das ganze verhindert, die Jacke bleibt tiptop in Ordnung. Gerade bei einer eVent Membran ist das ganze äußerst sinnvoll, da eVent durch Körperfette, Schweiß und Salze i.d.R. innerhalb kürzester Zeit zerstört wird.

Häh?

Du meinst, der ausgeschwitzte Wasserdampf würde eine Membran passieren und dann bei warmen Temperaturen im Außenstoff der Jacke kondensieren? Und bei Kälte grundsätzlich auf der Innenseite gefrieren? Also, weder das eine noch das andere habe ich je erlebt. Und dass der Schweiß bereits innen gefriert, dafür musst Du schon zum Nordpol laufen ...

Meiner Erfahrung nach wird der Außenstoff einer Jacke nur durch Wassereinwirkung von außen durchfeuchtet. Und nur dann, wenn die Imprägnierung der Jacke nicht mehr gut ist. Tatsächlich leidet dadurch die Wasserdampfdurchlässigkeit. Aber was soll das mit der Haptik? Magst wohl nichts feuchtes anfassen, wie?

Und wie wäre es damit, die eVent Jacke dann einfach häufiger mal zu waschen? Dann sollte auch die lange halten.

Bei Deinem Vorschalg macht ja eine "atmungsaktive" Jacke gar keinen Sinn mehr. Anstelle des VBL kannste dann lieber direkt ne billige, nicht "atmende" Regenjacke wie nen Friesennerz tragen. Ist auch billiger ;-)

Murph
15.09.2011, 19:24
Magst wohl nichts feuchtes anfassen, wie?


Heyhey, keine Unterstellungen!

Murph
15.09.2011, 20:11
Häh?

Du meinst, der ausgeschwitzte Wasserdampf würde eine Membran passieren und dann bei warmen Temperaturen im Außenstoff der Jacke kondensieren? Und bei Kälte grundsätzlich auf der Innenseite gefrieren? Also, weder das eine noch das andere habe ich je erlebt. Und dass der Schweiß bereits innen gefriert, dafür musst Du schon zum Nordpol laufen ...

Meiner Erfahrung nach wird der Außenstoff einer Jacke nur durch Wassereinwirkung von außen durchfeuchtet. Und nur dann, wenn die Imprägnierung der Jacke nicht mehr gut ist. Tatsächlich leidet dadurch die Wasserdampfdurchlässigkeit. Aber was soll das mit der Haptik? Magst wohl nichts feuchtes anfassen, wie?

Und wie wäre es damit, die eVent Jacke dann einfach häufiger mal zu waschen? Dann sollte auch die lange halten.

Bei Deinem Vorschalg macht ja eine "atmungsaktive" Jacke gar keinen Sinn mehr. Anstelle des VBL kannste dann lieber direkt ne billige, nicht "atmende" Regenjacke wie nen Friesennerz tragen. Ist auch billiger ;-)

Das Problem der Kondensation ist nicht zu unterschätzen, hier wird häufig übersimplifiziert.
Letztendlich ist gerade im Sommer ein VBL anzuraten, weil die humane Körpersensorik damit überlistet werden kann. Der Körper schwitzt, um durch verdampfenden Schweiß Verdunstungskälte zu erzeugen. Unter einem VBL staut sich vorerst die Feuchtigkeit, ABER sobald eine gewisse Oberflächenfeuchte erreicht ist, hört der Körper auf, Schweiß zu erzeugen. D.h. in aller Konsequenz: Du schwitzt nur kurz, dann nicht mehr.
Wenn es richtig heiß ist, musst Du natürlich für Kühlung sorgen. Pitzips taugen da wenig, besser ist kaltes Bier etc..
Meine Argumentation ist im Übrigen evident. Alles hier im Forum nachzulesen. Bis auf die Sache mit dem Bier und den drei Jahreszeiten. Habe da gerinfügig transzendiert.

Reusenmann
15.09.2011, 21:27
Meine Argumentation ist im Übrigen evident. Alles hier im Forum nachzulesen.

Das soll erstmal einer widerlegen :bg:

Der Foerster
16.09.2011, 08:00
Das stimmt, die Gefahr habe ich so noch gar nicht bedacht. Möglich ist es auch, dass nach dem das innere der Jacke durch den Schweiß eine höhere Ionenkonzentration hat Wasser von außen durch Osmose durch die semipermeable Membran (zB Gore) diffudiert. Man würde auf die Art erst nassschwitzen und dann noch durch das Regenwasser nass werden. So gesehen ist der VBL, da nicht semipermeabel, eine sehr wirkungsvolle Lösung! Danke für Deinen Denkanstoß, grade begann die Diskussion doch sehr theoretisch zu werden - die Gefahr ist nun gebannt!

blende8
16.09.2011, 08:33
Mal für Doofe: Was ist "VBL"?
Ich kenne nur:
Versorgungsanstalt des Bundes und der Länder
;-)

lutz-berlin
16.09.2011, 09:43
du liegst in deinem eigenen Saft:bg:
http://www.outdoorseiten.net/wiki/Vapour_Barrier_Liner_%28VBL%29

Schnitzel
16.09.2011, 10:56
Bevor das hier inhaltlich abdriftet: Ich bin kein Anhänger eines bestimmten VBL-Hestellers und wollte hier lediglich meine Meinung zu einem Ausrüstungsartikel posten, der, wie ich finde, seine Darseinsberechtigung hat.

Wie ich sehe sind die meisten hier eher skeptisch bis sehr skeptisch ;-) gegenüber VBLs als Oberbekleidung. Beruht diese Skepsis auf Einschätzungen oder praktischen Erfahrungen?

Viele Grüße

Der Foerster
16.09.2011, 11:56
Praktische Erfahrung mit Friesennerzen;-)

Schnitzel
16.09.2011, 12:03
Praktische Erfahrung mit Friesennerzen;-)

Ok, die hat wahrscheinlich jeder :D

Ich meinte aber die richtige Kombination von VBLs mit anderer Oberbekleidung bei kaltem Wetter...

Viele Grüße

Murph
16.09.2011, 14:02
Ich meinte aber die richtige Kombination von VBLs mit anderer Oberbekleidung bei kaltem Wetter...

Viele Grüße

Früher, als ich noch in der Lehre war und finanziell gerade eben so über die Runden kam, habe ich mit günstigen Bekleidungs-Produkten experimentiert. Was ganz gut funktioniert ist ein dicker Wollpulli über einem Friesennerz (die gelben vom Bau), natürlich nur wenn es entsprechend kühl ist.