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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : [UL] MYOG-Heringe



Solasimon
19.05.2011, 11:10
Ich habe mich schon vor ungefähr einem Jahr mit dem Thema möglichst leichte Heringe fürs Zelt/Tarp beschäftigt (Thread dazu hier (http://www.outdoorseiten.net/forum/showthread.php?39612-Leichte-Heringe#post636623)) und dort auch angekündigt, das ich zu meiner letzten verbesserten Entwicklung noch mal was schreiben will - und Schreibschulden muss man irgendwann einlösen...

Jetzt zum eigentlichen Projekt.

UL-MYOG-Heringe

Orientiert habe ich mich an dieser Idee (http://www.trekking-ultraleicht.de/news.php?readmore=32) von TUL, aber ein bisschen etwas abgewandelt und leichter geworden sind meine auch noch...

Zuerst die technischen Daten:
Gewicht: 19 Heringe (einer ist irgendwie "on Tour" geblieben) wiegen 56g - einer wiegt somit gerade einmal knappe 3g... wenn das mal nichts ist.
http://www.outdoorseiten.net/fotos/data/47/thumbs/MYOG-Heringe_7.jpg (http://www.outdoorseiten.net/fotos/showphoto.php?photo=28095&title=ul-myog-heringegewicht&cat=47)
Länge: 15,5cm


- Hier zuerst mal ein Bild meiner Heringe...
http://www.outdoorseiten.net/fotos/data/47/MYOG-Heringe_1.jpg (http://www.outdoorseiten.net/fotos/showphoto.php?photo=28085&title=ul-myog-heringestern&cat=47)

Material:

3/2mm Carbonstange
Alustange mit 3-4mm Durchmesser
Hohlraumdübel
leichte kurze Schrauben
Uhu Endfest


Vorgehensweise:

Carbonstange mit dem Dremel in Stücke schneiden (bei mir je ca. 14cm lang) und die Kanten etwas entgraten (Atemschutz nicht vergessen!!!)

Spitzen herstellen - der aufwendigste Schritt, der sich aber meiner Meinung nach lohnt. Ich habe von der Alustange je ca. 3cm lange Stücke abgeschnitten und diese in die Bohrmaschine eingespannt, die wiederum fest auf der Werkbank fixiert war. So drehte sich die Alustange sehr flott und ich konnte mit einer Feile schöne runde, gleichmäßige Ergebnisse erreichen.
http://www.outdoorseiten.net/fotos/data/47/MYOG-Heringe_6.jpg (http://www.outdoorseiten.net/fotos/showphoto.php?photo=28093&title=ul-myog-heringespitzenstern&cat=47)

So habe ich zuerst einmal den Teil dünn gedreht, der in die Carbonstange passen soll. Er ist bei mir ca. 18mm lang. Danach habe ich diesen Teil eingespannt und dem ganzen eine Spitze verpasst und diese im Durchmesser an die arbonstange angepasst, so dass keine Kante entsteht. Die gesamte Herstellung dauert je Spitze ca. 10-15min.

Anschließend mussten die Hohlraumdübel aufgebohrt werden, einfach auf den Durchmesser der Stangen...

Dann nur noch zusammen bauen. Mit dem Uhu Endfest die Spitze einkleben und dann trocknen lassen. In einem zweiten Arbeitsgang dann den Dübel aufstecken und die Schraube einkleben. Achtung - die Heringe müssen eingeklemmt werden und ein Gegendruck für die Schrauben hergestellt werden, denn sonst werden diese durch den im Innenraum der Stange entstehenden Überdruck wieder heraus gedrückt (entsteht durch die Kompression beim einstecken der Schraube, da der Kleber den Innenraum luftdicht abschließt).
http://www.outdoorseiten.net/fotos/data/47/MYOG-Heringe_5.jpg (http://www.outdoorseiten.net/fotos/showphoto.php?photo=28091&title=ul-myog-heringekopf-2&cat=47)

Fertig - wiegen und erschrecken wie leicht die Heringe sind

Nen Heringsbeutel mit Verstärkungen nähen, denn die Heringe stechen überall hindurch...


Im Praxistest haben die Heringe gezeigt, dass sie sehr belastbar sind und sich sogar mit einem Stein in Holz einschlagen lassen...

Zum Abschluss noch ein Bild mit der Tasche:
http://www.outdoorseiten.net/fotos/data/47/MYOG-Heringe_8.jpg (http://www.outdoorseiten.net/fotos/showphoto.php?photo=28097&title=ul-myog-heringegewicht-2&cat=47)

Simon

O_l_i
19.05.2011, 11:25
Du solltest die Arbeiten noch im Vakuum durchführen, dann hast du das Problem mit dem Unterdruck nicht und sie werden noch viel leichter..

Ne, sieht nach ner sauberen Arbeit aus, Gratulation!
Oli

Bodenanker
19.05.2011, 16:14
Geilo!
Sind das spezielle Kohlefaserrohre??
Warum hast du keine Pfeilspitzen verwendet?

khyal
19.05.2011, 19:40
Schoene Idee, prima ausfuehrliche Beschreibung...
Klasse.

Gruss

Khyal

Solasimon
19.05.2011, 20:45
Du solltest die Arbeiten noch im Vakuum durchführen, dann hast du das Problem mit dem Unterdruck nicht und sie werden noch viel leichter...
Ein Vakuum hatte ich leider nicht greifbar...:bg:



Sind das spezielle Kohlefaserrohre??
Warum hast du keine Pfeilspitzen verwendet?
Nein, es sind die einfachen, die ich im Bastelladen um die Ecke bekomme und die eigentlich glaub ich für den Drachenbau/Modellbau gedacht sind...
Pfeilspitzen hatte ich keine zur Verfügung und außerdem werden die soviel ich weiß nicht in die Rühre gesteckt und haben keine Kante um den "Schlag" direkt aufs Rohr zu übertragen, sondern werden einfach aufgesteckt. Wenn ich dann draufschlage, wird die Kraft nicht so gut übertragen. Außerdem waren keine Verfügbar und ich hatte bedenken, dass sie die Rohre durch ihre konische Form zerdrücken.

Simon

JonasB
20.05.2011, 09:46
irgendwie kommen mir solche Heringe immer mehr als ein "Must-Have" vor, einen wirklichen Nutzen sehe ich aber nicht. Ok, wenn man im Fjäll oder im Gebirge ohne Bäume unterwegs ist, muss man Heringe mit nehmen, aber sonst nimmt man halt kleine Stöcker...

Trotzdem reizt es mal welche nach zu bauen.

Ich finde die Lösung mit einer Kunstoff- Endkappe und einem dünnen Carbonstab als Querstab deutlich schöner. Von Pfeilspitzen als Spitze hatte ich noch nicht gehört- ich kann mir aber vorstellen das sie minimal schwerer sind als die selbstgedrehten Aluspitzen.

Respekt auf jeden Fall für die Herstellung

ThomasA
20.05.2011, 09:57
Du solltest die Arbeiten noch im Vakuum durchführen, dann hast du das Problem mit dem Unterdruck nicht und sie werden noch viel leichter..
Nein, du musst die Heringe in einer Heliumglocke zusammensetzen, dann werden die Heringe leichter.
Aber ernsthaft, ich muss mal zu nem Bastelladen.
Wie fest halten die Heringe denn in "durchschnittliche" lockerem Wald/Wiesenboden? Schonmal Probleme gehabt? Ich bin 12erGruppenzelte gewohnt und hab schon bei meinen Y-Heringen Angst, dass es die einfach aus dem Boden zieht (beim Trekkingzelt).

Solasimon
20.05.2011, 10:39
irgendwie kommen mir solche Heringe immer mehr als ein "Must-Have" vor, einen wirklichen Nutzen sehe ich aber nicht. Ok, wenn man im Fjäll oder im Gebirge ohne Bäume unterwegs ist, muss man Heringe mit nehmen, aber sonst nimmt man halt kleine Stöcker...

Ich habe deshalb Heringe dabei, um Abends wenn ich geschafft bin und evt. erst spät mein Lager aufstellen kann, nicht erst noch Stöckchen suchen zu müssen... Ich weiß, das ist Komfort... außerdem würde sich meine Frau auf keine Lösung mit kleinen Stöckchen einlassen und Prügel anspitzen und einschlagen... na das dauert.


Ich finde die Lösung mit einer Kunstoff-Endkappe und einem dünnen Carbonstab als Querstab deutlich schöner. Von Pfeilspitzen als Spitze hatte ich noch nicht gehört- ich kann mir aber vorstellen das sie minimal schwerer sind als die selbstgedrehten Aluspitzen.
Stimmt ne Kunststoff-Endkappe würde mir auch gefallen... da wären vielleicht auch noch mal ein paar g im Gesamtgewicht drin. Allerdings hätte ich beim Quer-Carbonstab bedenken, dass ein Querloch, das ja nötig wäre, die Stabilität beim Einschlagen beeinflussen würde...


[OT]
Wie fest halten die Heringe denn in "durchschnittliche" lockerem Wald/Wiesenboden? Schonmal Probleme gehabt? Ich bin 12erGruppenzelte gewohnt und hab schon bei meinen Y-Heringen Angst, dass es die einfach aus dem Boden zieht (beim Trekkingzelt).

Ich habe noch keinen "Auszugtest" mit Kraftmessung gemacht. Auf Wiesenboden hatte ich noch keine Probleme, im Wald würde ich die lose Blattschicht (je nach Stärke dieser) erst zur Seite räumen...
Die Heringe sind von der Haltekraft aufgrund ihrer Konstruktionsweise halt nur mit billigen Stabheringen vergleichbar. An besonders belasteten Stellen kann man bei weichem Boden allerdings eine Konstruktion mit 2 Heringen verwenden. Zwei Heringe nebeneinander (mit ca. 10 cm Abstand) voneinander setzen, eine Schnur an einen der beiden binden, diese durch den Spannteil der Abspannschnur ziehen, und am zweiten Hering festbinden...
Ein weiterer Trick ist, längere Abspannschnüre zu verwenden um die Auszugskraft die "nach oben" wirkt zu reduzieren und den Hering aufgrund des anderen Winkels (immer orthogonal zur Schnur) steiler einschlagen zu können.
Letzte Variante, die ich aber nicht mag: Steine oder Stämme auf den Hering oder vor ihn auf die Spannschnur legen. Dabei verschätzt man sich aber sehr leicht und gibt dem Tarp/Zelt viel zu viel Spannung.

Simon

shorst
20.05.2011, 12:11
OT:
Du solltest die Arbeiten noch im Vakuum durchführen, dann hast du das Problem mit dem Unterdruck nicht und sie werden noch viel leichter..
Nein, du musst die Heringe in einer Heliumglocke zusammensetzen, dann werden die Heringe leichter.


Aha ;-)

khyal
20.05.2011, 19:25
...Stimmt ne Kunststoff-Endkappe würde mir auch gefallen... da wären vielleicht auch noch mal ein paar g im Gesamtgewicht drin. Allerdings hätte ich beim Quer-Carbonstab bedenken, dass ein Querloch, das ja nötig wäre, die Stabilität beim Einschlagen beeinflussen würde...Ich habe noch keinen "Auszugtest" mit Kraftmessung gemacht. Auf Wiesenboden hatte ich noch keine Probleme, im Wald würde ich die lose Blattschicht (je nach Stärke dieser) erst zur Seite räumen... Die Heringe sind von der Haltekraft aufgrund ihrer Konstruktionsweise halt nur mit billigen Stabheringen vergleichbar. ...

Wenn sie schwerer werden, koennte man aber auch gleich Gekaufte nehmen und seine Myog-Energie :bg: lieber auf etwas Anderes richten, was dann wieder Gewicht spart. Gute preiswerte Heringe in Stabform, die was aushalten, gibt es ab ca 8g.

Mit dem Querstab sehe ich genauso, eine andere Frage ist, braucht es ueberhaupt irgendetwas, um die Schnur oder das Gurtband am Abrutschen nach oben zu hindern. Ueblicherweise setzt man doch Heringe schraeg gegen die Zugrichtung in den Boden, dass die Spannschnur durch die Spannung nach unten in Richtung Boden gezogen wird...
Ich habe es extrem selten, dass eine Schnur am Hering hochrutscht und nur durch die ueblichen Kerben, Haken usw am Abrutschen gehindert wird.

Ich knote aber an jeden Hering ein ca 10 cm lange Schlaufe aus 1.6er Reepschnur in Signalfarbe, um
a) den Hering leichter wiederzufinden, wenn er bei Starkwind aus dem Boden gerissen wird und ja haeufiger dann auch ein paar Meter weitergeschleudert wird
b) Bei Neuschnee muss man nicht soviel rumgraben
c) man kann die Heringe bedeutend komfortabler aus dem Boden ziehen
d) wenn man mal unterwegs Heringe ausleiht, kommen sie durch die eindeutige Kennzeichnung leichter zu einem zurueck
Seitdem habe ich keinen Hering mehr unterwegs verloren
Diese angeknotete Schlaufe wird natuerlich beim Ausziehen durch Haken, Nuten o.A. besser am Abrutschen gehindert, aber zum Einen denke ich mir, das haengt auch vom Knoten ab, z.B. Prusik mueste auch so gut gehen und man koennte ja auch die Schnur mit einem Tropfen Kleber am Hering fixieren. Also fuer mich braucht es nur einen "Heringskopf", damit ich z.B. mit einem Stein draufsemmeln kann, ohne den Hering zu beschaedigen.

Was nun die "Haltekraft" betrifft, gibt ja nun viele Heringe, die auch nur einfache Stabform haben, wie z.B. Rockpins usw
Auch wenn ich Y-Heringe fuer die besten Universal-Heringe halte, die man mitnimmt, wenn man noch nicht so weiss, was einen fuer Boeden erwarten, bin ich inzwischen haeufig, wenn ich weiss, dass ich nicht auf Sand, Kies o.A. zelten muss, eher mit Stab-Heringen aehnlich Diesem (http://www.globetrotter.de/de/shop/detail.php?mod_nr=108680&k_id=0611&hot=0) unterwegs. In normalen Wiesenboeden, nicht zu lockeren Waldboeden, natuerlich erst recht allen festeren Boeden, halten sie prima, auch mit Zelten wie Shangri La 3 usw und du hast nicht soviel Erde dran kleben, die Du entfernen must, bekommst sie in harten Boeden besser rein und beim Einschlagen in harte z.B. gefrorene Boeden brechen nicht so leicht die Koepfe ab, was uns bei Y-Heringen schon haeufiger passiert ist.

Gruss

Khyal

Solasimon
21.05.2011, 00:46
Wenn sie schwerer werden, koennte man aber auch gleich Gekaufte nehmen und seine Myog-Energie :bg: lieber auf etwas Anderes richten, was dann wieder Gewicht spart. Gute preiswerte Heringe in Stabform, die was aushalten, gibt es ab ca 8g.
Stimmt, schwerer sollten sie nicht werden, auch wenn ich von den 8g mit 3g ja noch deutlich weg bin.


Mit dem Querstab sehe ich genauso, eine andere Frage ist, braucht es ueberhaupt irgendetwas, um die Schnur oder das Gurtband am Abrutschen nach oben zu hindern. Ueblicherweise setzt man doch Heringe schraeg gegen die Zugrichtung in den Boden, dass die Spannschnur durch die Spannung nach unten in Richtung Boden gezogen wird...
Ich habe es extrem selten, dass eine Schnur am Hering hochrutscht und nur durch die ueblichen Kerben, Haken usw am Abrutschen gehindert wird.
Das stimmt auf jeden Fall, ich hatte auch schon sehr lange keine vom Hering gehüpfte Schnur mehr. Das passiert nur dann, wenn es flattert und das kann man mit vernünftigem Abspannen gut verhindern. Die einzige Stelle, an der die Hacken wichtig sind, sind die direkt am Zelt, denn dort zieht die Schnur zum Teil fast senkrecht nach oben und den Hering auf den Boden zu legen, damit er orthogonal zur Zugrichtung ist... :grins:


Ich knote aber an jeden Hering ein ca 10 cm lange Schlaufe aus 1.6er Reepschnur in Signalfarbe...
Eine Markierung ist eine superidee... ich habe die Dinger schon öfter suchen müssen, vielleicht setze ich einfach die rote Spraydose an, wenn der Lack dann verkratzt, ist mir das auch egal. Zum ausziehen der Heringe hänge ich einfach eine kleine Schlaufe, die ich auch für die Y-Doppelheringskonstruktion dabei habe, in die Hacken ein und ziehe daran den Hering heraus.


Was nun die "Haltekraft" betrifft, gibt ja nun viele Heringe, die auch nur einfache Stabform haben, wie z.B. Rockpins usw
Auch wenn ich Y-Heringe fuer die besten Universal-Heringe halte, die man mitnimmt, wenn man noch nicht so weiss, was einen fuer Boeden erwarten, bin ich inzwischen haeufig, wenn ich weiss, dass ich nicht auf Sand, Kies o.A. zelten muss, eher mit Stab-Heringen aehnlich Diesem (http://www.globetrotter.de/de/shop/detail.php?mod_nr=108680&k_id=0611&hot=0) unterwegs. In normalen Wiesenboeden, nicht zu lockeren Waldboeden, natuerlich erst recht allen festeren Boeden, halten sie prima, auch mit Zelten wie Shangri La 3 usw und du hast nicht soviel Erde dran kleben, die Du entfernen must, bekommst sie in harten Boeden besser rein und beim Einschlagen in harte z.B. gefrorene Boeden brechen nicht so leicht die Koepfe ab, was uns bei Y-Heringen schon haeufiger passiert ist.
Aktuell sind diese leichten Heringe, die Heringe die am stabilsten in feste Böden hineingehen, denn sie sind einfach extrem spitz... ich musste sogar die Spitze etwas abrunden um die Gefahr zu umgehen, dass die Heringe mich verletzen oder schon bei leichtem Druck Stoff (z.B. den Heringssack) meucheln...

Simon

khyal
21.05.2011, 01:08
...Aktuell sind diese leichten Heringe, die Heringe die am stabilsten in feste Böden hineingehen, denn sie sind einfach extrem spitz... ich musste sogar die Spitze etwas abrunden um die Gefahr zu umgehen, dass die Heringe mich verletzen oder schon bei leichtem Druck Stoff (z.B. den Heringssack) meucheln...
...

Oh jetzt wacht die Survival-Fraktion auf und demnaechst gibt es dann hier die Bauanleitung fuer Herapult (in Anlehnung ans Katzapult :bg: ein Herings-Katapult) damit Du Dir mit den Meuchel-Hering unterwegs Dein Wildschwein schiessen kannst :bg:

shorst
21.05.2011, 07:02
Anlehnung ans Katzapult

Du schießt mit Katzen auf Wildschweine:shock: Wieviele Katzen nimmst du denn da so pro Wildschwein, lohnt sich das dann fleischtechnisch überhaupt noch?

khyal
21.05.2011, 09:39
Du schießt mit Katzen auf Wildschweine:shock: Wieviele Katzen nimmst du denn da so pro Wildschwein, lohnt sich das dann fleischtechnisch überhaupt noch?

Naja die Idee des Katzapultes ist zwar mal vor langer Zeit im jugendlichen Uebermut in einem windstillen Sommer waehrend eines Surfurlaubes :o entstanden, nachdem wir mit solchen Sachen wie dem Bau eines Katamarans aus Surfbrettern u.A. durch waren...aber um Deinen Gedanken aufzugreifen und den Fleischwirkungsgrad zu verbessern, koennte man vielleicht getrocknetten Spargel verschiessen, aber das gibt wahrscheinlich dann wieder Aerger mit der Schueler-VZ-Gruppe "Vegetarier essen meinem Essen das Essen weg" :bg:


....Das stimmt auf jeden Fall, ich hatte auch schon sehr lange keine vom Hering gehüpfte Schnur mehr....Die einzige Stelle, an der die Hacken wichtig sind, sind die direkt am Zelt, denn dort zieht die Schnur zum Teil fast senkrecht nach oben und den Hering auf den Boden zu legen, damit er orthogonal zur Zugrichtung ist... :grins:
Also auch direkt am Zelt geht bei mir der Zug eigentlich mehr horizontal nach aussen, um den Zeltboden gut auszuspannen, den Zug nach oben habe ich nur mal bei einzelnen Heringen, wenn ich das grosse Bergans-Lavvu auf sehr unebenen Greund aufbaue, aber dann nicht bei den fuer die Statik wichtigen Heringen, sondern den Bodenschlaufenheringen, aber beim grossen Bergans-Lavvu habe ich mich wiederum noch nicht mit Thema Gewichtsersparnis durch Austausch der 10 Schlaufenheringe beschaeftigt, obwohl das immerhin bis zu 0,6% Gewicht sparen koennte :bg:
Was das Hering auf den Boden legen betrifft, jetzt weiss ich endlich, was der Anwendungszweck fuer die schweineschweren Stahlheringe ist :bg:


Eine Markierung ist eine superidee... ich habe die Dinger schon öfter suchen müssen, vielleicht setze ich einfach die rote Spraydose an, wenn der Lack dann verkratzt, ist mir das auch egal. Zum ausziehen der Heringe hänge ich einfach eine kleine Schlaufe, die ich auch für die Y-Doppelheringskonstruktion dabei habe, in die Hacken ein und ziehe daran den Hering heraus.
Mit der Farbe habe ich auch schon ausprobiert, aber die farbigen Schlaufe bringt bedeutend mehr und bei Schnur-Metergewichten von 2-2.5g macht es die Heringe auch nicht wirklich schwerer.

Gruss

Khyal

Ahnender
21.05.2011, 12:23
Ich benutze auch nur diese Expert Stab-Profil Heringe. Hille macht ja da welche mit
Schnur dran. Hat jemand mal versucht die Bohrmaschine anzuwerfen und selber
ein Loch in den Kopf zu bohren und ala Khyal dann ne Leuchtschnurr dran zu pappen???

khyal
21.05.2011, 21:22
Ich benutze auch nur diese Expert Stab-Profil Heringe. Hille macht ja da welche mit
Schnur dran. Hat jemand mal versucht die Bohrmaschine anzuwerfen und selber
ein Loch in den Kopf zu bohren und ala Khyal dann ne Leuchtschnurr dran zu pappen???

Die gibt es von einigen Herstellern mit Loch drin, z.B. MSR, die von Globi hatten frueher auch ne Bohrung.

Denke aber auch nicht, dass es mit einem Bohrstaender o.A. ein Problem ist, in das Alu eben Loecher zu Bohren.

Ahnender
22.05.2011, 10:40
Dann früher bei dir noch früher als bei mir -;-)

Weder meine MSR noch die von Globi (seit 2004) hatten bei mir ne Bohrung.

khyal
22.05.2011, 10:50
Dann früher bei dir noch früher als bei mir -;-)

Weder meine MSR noch die von Globi (seit 2004) hatten bei mir ne Bohrung.

Bei Globi in Koeln sind die mit Bohrung erste Haelfte 2009 "ausgelaufen".
Ich hatte mir dann spaeter noch ein paar Pakete aus einer anderen Filiale nach Koeln holen lassen..

Gruss

Khyal

Sir_Hawk
22.05.2011, 11:26
Ich benutze auch nur diese Expert Stab-Profil Heringe. Hille macht ja da welche mit
Schnur dran. Hat jemand mal versucht die Bohrmaschine anzuwerfen und selber
ein Loch in den Kopf zu bohren und ala Khyal dann ne Leuchtschnurr dran zu pappen???

Hallo,
ich hab die Wechsel Dur Peg und die MSR Needle Stake.
Hab in beide Heringe Löcher gebohrt und mit einer Schnur versehen.
Die MSR's mit einem 3,5mm Loch und dieser Schnur (http://www.extremtextil.de/catalog/Baender/Schnuere/Dyneema-Polyester-Kordel-16fach-3mm-dreifarbig::516.html).
und die Wechsel Heringe mit einem 4mm Loch und dieser reflektierenden Schnur (http://www.extremtextil.de/catalog/Baender/reflektierend/Zeltleine-reflektierend-4mm::808.html).

Bei den MSR hab ich mich nicht mehr getraut, ein 4mm Loch zu bohren.

http://www.outdoorseiten.net/fotos/data/500/thumbs/image001.jpg (http://www.outdoorseiten.net/fotos/showphoto.php?photo=28370&title=hering-mit-schnur01&cat=500) http://www.outdoorseiten.net/fotos/data/500/thumbs/image0021.jpg (http://www.outdoorseiten.net/fotos/showphoto.php?photo=28371&title=hering-mit-schnur02&cat=500)

Hawk

Ahnender
23.05.2011, 10:28
Merci, so was meinte ich.

Die sehen aber unbenutzt aus. Warst du damit auch schon auf Tour und
hast die MSR mit Steinen maltretiert....

Tunichtsgut
23.05.2011, 11:55
Hallo !

Selber bauen finde ich auch super, aber es muß schon eine Fangschnur dran und der Hering darf nicht so leicht kaputt gehen oder verbiegen.

Hat schonmal jemand welche aus Alu selber gebaut ? Im Baumarkt gibt es Alu L-Profile zu kaufen, aus denen man mit einer Säge recht fix ein paar Heringe sägen könnte. Dann noch ein Loch rein und etwas entgraten, und fertig isser. Nur frage ich mich, ob es sich dabei nicht um eine billige und instabile Legierung handelt.

Solasimon
23.05.2011, 18:46
@Tunichtsgut.
Ja das habe ich zuerst probiert, aber die Heringe haben keine Belastung ausgehalten... es hat also "nicht gut getan" :baetsch:
Dazu gibt es hier (http://www.outdoorseiten.net/forum/showthread.php?39612-Leichte-Heringe) auch einen thread....

Simon

Fax
24.05.2011, 15:19
baumarkt ALU is meist blechprofil! winkel, flachmaterial, rohr was es da alles so gibt, nicht sonderlich haltbar. ein stück metall, ob stahl, titan, alu hat "fasern", wie ein baum, salopp gesagt.bei einem baum laufen diese von der erde bis zur krone, sägt man den stamm durch, sieht man die ringe, kennt jeder.
Im metall hängen diese fasern von der walzrichtung ab. wird ein stück quer zur faserrichtung beansprucht, werden die fasern "gebogen", also geschwächt. jeder kennt das indem man einen draht solange hin und her biegt, bis er bricht. auf diese weise kriegt man auch stahl kaputt, entsprechende kräfte vorrausgesetzt. es wird viel metallramsch verhökert, die qualität muss stimmen. darüberhinaus gibt es natürlich geschmiedetes material, auch alu und titan. wird hier aber wohl keiner bezahlen wollen. alu ist auch nicht gleich alu, genau wie bei stahl. billigster baustahl (fundamenteisen) hat nun mal nichts mit chromolystahl gemein.

die faserrichtung in einem hering sollte also von spitze richtung oberes ende verlaufen, ist das nicht der fall, lohnt ein selbstbau nicht! klingt haarsträubend, ich hab son decksmaterial schon gesehen. statik bedingt kann so ein material so gut wie keine kräfte aufnehmen, ist der grund warum wir im Luft - und Raumfahrtbau für Airbus & co die teile nur aus dem vollen fräsen.

mastersergeant
26.05.2011, 20:07
Nicht so ganz: Baumarkt-Alublech ist (gewalztes) Blech, soweit richtig.

Aber die Winkel, Stäbe und Rohre sind Strangpressprofile, die anschließend eloxiert werden.

Das eloxieren verhindert Korrosion und macht die Oberfläche härter.
Wenn man solch einen Stab/Winkel etc. biegt, dann knirscht es richtig, da die Eloxatschicht aufbricht.

Da die Winkel längst gepresst sind, ist die "Faserrichtung also optimal.

Die Heringe wie die "Wechsel-Rockpeg" sind auch Stranggepresst, jedoch quer zur Pressrichtung sprich "Faserrichtung" gesägt.

Tut der Stabilität kaum abbruch, da 4*5mm schon recht stabil ist.

Problem: Baumarkt Alu ist meist aus weichem 6060Alu und sehr dünn z.B. Winkel 10*10*1,5mm :(

Tunichtsgut
27.05.2011, 10:53
OK, also fasse ich mal kurz zusammen :

Ein guter Hering für Wiesenböden muß :

Eine Bohrung haben um eine Schlaufe daran zu befestigen,
darf nicht zu schwer sein,
und muß stabil genug sein, um mit hineingeschlagen werden zu können.

Baumarkt Rohmaterial kommt also eher nicht in Frage.

Die Lösung mit dem CFK-Rohr finde ich eigendlich ganz gut, nur kann man noch keine Schlaufe daran knüpfen und die Enden sind geklebt, was sicher auch irgendwann ein Problem werden könnte.

Wie wäre es eigendlich mit etwas dickerem CFK-Rohr, durch das man eine entsprechende Bohrung treibt ?

mastersergeant
27.05.2011, 17:16
Naja für Wiesenboden reicht Baumarktalu locker aus.

Hab aus o.g. Winkelprofil (10*10*1,5) welche gebaut a la Wechsel-Standard-einfach (Nanuk-Peg).

Statt Loch mit Kordel, einfach den oberen cm ca. 95° umgebogen-fertich. (Ham ca.7g)

Zum rausziehen einfach nen Ersatzhering nehmen.

Kordel ist überflüssig.

Aber wehe wenn' Steinig ist. Dann sind die schnell am Ende.

Muss mal schauen ob man aus nem längs-halbierten Zeltstangensegment (7001er Alu) was stabileres machen kann.

Auf jedenfall sind die vorgestellten UL's von SolaSimon (für Wiesenböden) echt klasse.
(Hoffe die eingeklebten Schrauben sind aus Alu :bg:)

Hut ab.

mikromeister
27.05.2011, 23:12
Leute Leute,

kaum schau ich mal wieder in dieses Forum biegt es mir die Zehennägel statt der Zelthäringe auf.

Die "Faserrichtung" könnt ihr bei einem Zelthäring wirklich vergessen, abgesehen davon dass Metall keine Fasern hat sondern eine Kristallstruktur.

Ein Zelthäring ist kein dauerbeanspruchtes Flugzeugteil sondern versagt einfach unter Maximallast.
Deshalb ist das Biegewiderstandsmoment und die Dehngrenze/Bruchfestigkeit interessant.
Vulgo: Wie schnell verbiegt er oder bricht er.

Rohr geeigneter als Vollstab.
Baumarktalu: butterweich
Gutes Alu wie von Zeltgestängen: schwer zu bekommen aber sehr geeignet
CFK: Festigkeit fast wie Stahl, aber schwierige Krafteinleitung.

Ein guter Aluhäring kann schon mal verbiegen und ist trotzdem noch funktionsfähig.
Ein CFK Häring wird viel aushalten aber wenn er mal versagt, taugt er höchstens noch um sich Splitter ein zu ziehen.

Wer CFK Rohre verwendet muss wissen, dass die meisten unidirektionale Faserrichtung haben. D.h. Fasern nur in Längsrichtung.
Das ist optimal für Zug und Biegebeanspruchung, aber sehr schlecht für Torsion (Verdrehung) und auch sehr anfällig für Aufplatzen im Bereich der Enden.

Wer also seine Spitze mit ein bisschen Schmagges reindrückt oder eine Schraube oben reindreht wird sehr schnell das Rohr spalten.
Das Problem könnte man z.B. duch ein aufgepresstes Alu-Rohrstück am Ende entschärfen.

Es gibt auch gewickelte Rohre, aber die sind seltener erhältlich, teurer und meistens nicht so glatt aussen.


Summa summarum sind meines Erachtens Aluhäringe aus einer hochfesten Legierung wie z.b. dem recht gängigen 7075 in Bau und Gebrauch wesentlich unkritischer und auch nicht viel schwerer.

Nach einigem googeln sollte sowas in 3m Stangen beim örtlichen Buntmetallhändler halbwegs preisgünstig zu bekommen sein.

Gleitsegelpilot
28.05.2011, 12:59
Hallo,

Seit über 3 Jahren haben sich bei mir folgende Einfach-Heringe bewährt: 16,6mm Stange (kein Rohr) aus CFK (6 Stück aus 1m Stange), Durchmesser 4mm, wer es bomb-proof braucht auch 5mm.
Die Stangen werden auf einer Seite angespitzt (an einem Bandschleifer, Schutzbrille etc.!). Auf die Gegenseite schiebe ich ein Kunststoffröhrchen auf und klebe es mit Epoxidharz fest. Damit ist ein Abrutschen der Leine verhindert. Mit dem Epoxidharz streiche ich noch die Spitze ein, damit nichts ausfasert (ist eigentlich nicht notwendig, aber man weiß ja nie...). Fertig!
Wenn das Material bereit liegt, dauert die Herstellung eines Herings keine 5min + Aushärtzeit des Klebers.
Ach ja das Gewicht, trotz Vollmaterial: 10 Stück wiegen inkl. Packbeutel 58g.

Bis jetzt habe ich erst 1 Hering zerbrochen (durch dumme, rohe Gewalt) und 1 etwas aufgespalten (der ist aber nach wie vor in Verwendung).

Tunichtsgut
28.05.2011, 20:05
Danke für die Antworten !

@Gleitsegelpilot: Wo kaufst du diese CFK-Stangen denn ?

Was ist eigendlich gegen Holz zu sagen ?? Man könnte ja ein Hartholz nehmen, Spitze und Öse anformen und dann vieleicht noch lackieren.

Bodenanker
28.05.2011, 21:01
Danke für die Antworten !

@Gleitsegelpilot: Wo kaufst du diese CFK-Stangen denn ?

Was ist eigendlich gegen Holz zu sagen ?? Man könnte ja ein Hartholz nehmen, Spitze und Öse anformen und dann vieleicht noch lackieren.

In jedem besseren Bastelladen, Hobbybedarf, Drachenfachgeschäfte, Online-Händler, Modellbaubedarf..


Holz ist meiner Meinung nach Unbrauchbar... bzw ist zu schwer, in einer ausreichenden Dicke...

Asterixhuetchen
28.05.2011, 22:16
Danke für die Antworten !

@Gleitsegelpilot: Wo kaufst du diese CFK-Stangen denn ?

Was ist eigendlich gegen Holz zu sagen ?? Man könnte ja ein Hartholz nehmen, Spitze und Öse anformen und dann vieleicht noch lackieren.

Naja wer Holz kennt, nimmt Stahl :bg:

@Mikromeister: Danke für die Metallurgische Aufklärung!


@Thema: Man könnte zerbrochene Aluzeltstangen nehmen und diese zurecht Sägen. Vorteile: man hat günstige Heringe und man hat eine zweitverwertung für kaputte Zeltstangen. Nachteil: man braucht erstmal ne zerbrochene Zeltstange ;-)

Gleitsegelpilot
29.05.2011, 21:26
Hallo,

bei Kleinmengen kaufe ich die Stangen bei Conrad. Die Auswahl ist recht groß. Die sind zwar meist nur 500mm lang, d.h. ergeben nur 3 Heringe und etwas teurer, dafür bei mir um die Ecke.

Grüße
Erik

Lodjur
30.05.2011, 14:34
Hi, zum Thema Carbonrohr. Habe 2009 da schonmal was vorgestellt:
http://www.outdoorseiten.net/forum/showthread.php?36325-Stabile-MYOG-Zeltheringe&p=551722#post551722
Carbonpfeile sind deutlich stabiler als Rohre aus dem Bastelladen. Das Material ist bidirektional gewickelt und optimiert sowohl auf Biegekraefte als auch auf Kraftaufnahme in Laengsrichtung. Man kann die Rohlinge kaufen(gar nicht soo teuer) oder einfach mal bei einem Bogensportverein nachfragen. Da sammelt sich mit der Zeit ne Menge Schrott an. Bei meinem Beispiel habe ich Pfeilspitzen benutzt, man kann um Gewicht zu sparen da nat. auch aus Alu was basteln. Meine halten schon seit Jahren, ich habe die immer als Reserve dabei um irgendwas abzuspannen oder bei Verlust eines normalen Haerings. Die sind nat. nicht ganz sooo leicht wie die oben gezeigten, aber doch wesentlich leichter als Stahl oder grosse Aluteile.
CU Bernd

ckanadier
30.05.2011, 15:11
Moin Freak
Die von dir verlinkten Alunägel lassen sich im Gegensatz zu Bernds Pfeilnägeln ganz leicht krumm hauen, mußte ich im Praxisversuch feststellen. Da kann ich auch meine leichten Expeds nehmen. Die Pfeilheringe sind wirklich deutlich stabiler und halten auch meiner Axt beim einschlagen stand.
ckanadier

Hofnarr
15.06.2011, 22:18
Pfeilspitzen sind zu schwer, selbst die kleinsten, die üblicherweise erhältlich sind. Gut funktionieren tun aber die Aluinserts, die man mit manchen Spitzen erhält (das Insert wird ins Rohr geklebt, die Spitze darübergestülpt) - die muss man natürlich auch anspitzen und je nach CFK-Rohrdurchmesser auch verdünnen. Tun dann aber genau das, wofür sie da sind - das Rohrende schützen.

milestone
26.08.2011, 02:21
bei globi gibts welche zu kaufen, mit schnur
Material: Aluminium
Länge: 16 cm
Gewicht: 9 g
und die kann man sicherlich auch nochmal um 2 gr runter drehen.

wenn ich jetzt noch rechne auf 10 stück, dann sind das 60 gr mehr als die myog.
wenn ich dagegen allerdings meinen stundensatz rechne, den materialaufwand der myogs, dann... tja dann scheide, flexe oder schleife ich die 60 gr lieber woanders weg. trotz allem ist es ein schönes projekt. nur würde ich statt der dübel einfache plastestückchen oder (plaste) deckel von flaschen nehmen.

Bodenanker
26.08.2011, 22:48
Bei GFK ist das ja auch keine Wunder.. probiers mal mit CFK, dann hast du bessere Ergebnisse...

;-)