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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : feucht unter der iso-matte



gi
04.07.2004, 14:28
Hi there!

Bei mir ist es morgens unter der ISO-Matte immer
feucht / nass, könnt ihr mir sagen, woher das kommt,
bzw. ob das normal is und ob man was dagegen tun kann?


gi :D

Thomas
04.07.2004, 14:34
Kondenswasser, undichter Boden, Inkontinenz? :wink:

Habe das Problem eigentlich nur, wenn der Untergrund nass ist, da mein Zelt nicht mehr das jüngste und der Boden nicht mehr der dichteste ist.

Wenn es Kondenswasser ist, dann hilft vielleicht eine bessere Belüftung.

(Für das Dritte gibts auch spezielle Lösungen ;) )

Gruß, Thomas.

Bananenquark
04.07.2004, 19:12
Das ist doch normal (direkt auf'm Boden, im Zelt hab ich keine Erfahrung). Das kommt einfach vom Boden, der wärmeabgebende Körper, die Feuchtigkeit. Man kann höchstens die Matte nicht direkt auf den Boden (Gras, Sand) legen, sondern noch eine luftreiche/Feuchtigkeitssaugende Zwischenschicht aus Naturmaterial machen.

Mir ist das eigentlich egal, morgens gleich umdrehen und ein paar Minuten warten. :wink:

Nicht übertreiben
04.07.2004, 19:45
Hatte ich auch mal...auch immer erst als Tatsache akzeptiert und irgendwann dann mal zu Globi gelatscht. Fazit: Boden undicht...

gi
04.07.2004, 19:49
@nicht übertreiben

du machst mir angst! :-?

Nein, aber es ist wirklich nur da, wo die Matte liegt.
Egal wo sie liegt, es ist immer genau da drunter, keinen cm
Abweichung.

Nicht übertreiben
04.07.2004, 20:06
genau...nur da wo Druck auf den Boden ausgeübt wird...#

*angstmach*

Thorben

Joern
04.07.2004, 20:13
kannst ja mal nen einfachen test machen, knie dich mal ein paar Minuten im Zelt hin, wenn es an den Stellen an denen du kniest oder sogar deine Hose feucht/nass wird ist es definitiv der Zeltboden.

Gruss

Jörn

tereglu
04.07.2004, 21:07
*Nochmehrangsmach.......*, genauso hat sich bei einem meiner Zelte der undichte Boden auch angekündigt :cry:
So Sprüche wie "Kondensierung unter der Isomatte.." hab' ich dann auch gehört, halte ich aber für Quatsch.

Mit 'nem Kunstofffolien-Footprint war das Problem beseitigt, und auch bei meinem jetzigen Zelt bin ich prophylaktisch nur noch mit Footprint unterwegs. Die ca. 200g Extragewicht zur Bodenschonung sind es mir wert, und praktisch finde ich so einen Zusatzboden ebenfalls.

(wickel mal den Zeltboden straff um die Duschbrause und dreh' das Wasser voll auf. Wenn dann das GEwebe anfängt zu "schwitzen" hast du leider Pech gehabt...)

Nicht traurig sein, der Ultralight-Trend hat eben gewisse Nachteile !
Gruß !

Jürgen
19.07.2004, 21:56
Hi,

ich denke auch, dass ein Großteil der Leichtwanderzelte einen ziemlich dünnen Boden haben und nur anfänglich relativ dicht sind. Nach ein paar Übernachtungen drückt sich die Feuchtigkeit (falls vorhanden) einfach durch.

Von wegen Kondenswasser: baut man ein Zelt bei um die 15 Grad Celsius Außentemperatur in der Nähe eines Sees oder Flusses auf trockenem Fels oder Boden auf und es regnet die ganze Nacht bei totaler Windstille, dann ist der Boden trotzdem nicht durchweicht. Wenn an der Kondenswassertheorie etwas dran wäre, dann müßte es total feucht sein unter der Isomatte.

Hab bisher nur zwei Zelte gehabt, die der üblichen Drucknässe stand hielten: Macpac und Haglöfs. Macpacs haben einen "Badewannenboden" und Haglöfs haben gleich zwei Böden. Ansonsten hilft wohl nur ein "footpring".

Gruß
Jürgen