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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : [ES] GR 221 - Mallutze einmal anders ...



mariodejaneiro
03.05.2011, 13:19
Vorbereitung + Von Bonn nach Palma
Der ursprüngliche Plan war es acht Tage auf dem GR 221 von Port Andratx nach Pollenca unterwegs zu sein. Begleiten sollten mich dabei mein Zelt und mein Primus Eta Kocher, so dass ich völlig unabhängig von Refugios oder auch Pensionen sein konnte.
Da ich schon seit geraumer Zeit, dass Glück, dass das Wetter schlechter wird, sobald ich losfahre, gepachtet zu haben scheine, traute ich mich schon kaum, bei www.eltiempo.es nach dem Wetter auf Mallorca zu schauen. Meine Vorahnung sollte Recht behalten. Hatte zuvor mehr als 4 Wochen am Stück die Sonne geschien, so zeigte sich deutlich mit Anbruch meines Aufbruchs ein Abbruch dieses Hochs:(:(. Stattdessen zeigte die Wetterkarte ein hereinbrechendes Tief, so dass ich noch mal präventiv meine Regenjacke imprägnierte und meine neue Apex - Hose mit einpackte, was sich jedoch später nicht unbedingt als notwendig darstellte.
Den ersten Adfrenalinstoß durfte ich jedoch schon vor dem Beginn meiner Wanderung auf Mallorca verspüren, hatte doch mein einpgeplanter ICE von Bonn nach Koblenz fast 30 min Verspätung, so dass ich den Shuttlebus in Koblenz nach Hahn verpassen sollte. Die Bahnfahrt nach Koblenz wuirde somit damit verbracht, nicht zu entspannen, sondern bei jedem Halt der Bahn zu überprüfen, ob die Verspätung größer oder kleiner wird. Gott sei Dank erreichte der Zug den Koblenzer Bahnhof so, dass ich noch genau 4 Minuten hatte, um den Bus zu erreichen:ignore:. Rucksack aufgeschnallt, losgespurtet, Leute aus der Rennspur verdrängt, erreichte ich den Shuttlebus völlig relaxed:bg::bg:Alternativen, wie irgendwelche umständlichen Fahrten über irgendwelche Dörfer, deren Namen ich noch nie hörte, wurden sofort aus dem Gehirn gelöscht, ein Bier wurde geöffnet und der Urlaub konnte endlich beginnen. Schnell kaufte ich noch ein paar Kleinigkeiten für den ersten Tag zum Essen ein, machte mich auf zum Gaskauf im Intersport ( hatte schon um halb10 auf im Gegensatz zu El Refugi) und sprang in den ersten überfüllten Touribus nach Port Andratx, wo ich trotz miesem Wetterbericht bei schönem Sonnenschein ankam...:p Einen leichten Schädel konnte ich aber dennoch mein eigen nennen..autsch..:ignore::ignore:http://http://outdoorseiten.net/forum/attachment.php?attachmentid=7326&d=1304433556
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Blick aufs Meer nach Port Andratx

Fortsetzung Teil II " Wie ich in möglichst kürzester Zeit mich möglichst häufig verlaufe" :ignore:

Nach der sehr touristischen Busfahrt (der Bus braucht für die knapp 20 km fast 1,5 Stunden, da er an vielen Urlaubsressorten stoppt) erreichte ich schließlich Port Andratx, wo ich mich mit meinem großen Rucksack und den schweren Wanderschuhen bekleidet, ein wenig fehl am Platze vor kam. Schnell ordnete und überprüfte ich noch mal meinen Rucksack, nahm meine gerade neu erworbenen Wanderstöcke (Black Diamnond Trail) in die Hand und machte mich der Küste entlang auf, um den Einstieg in den Gr 221 zu finden.ich folgte der Beschreibung des Reise Know Hows Wanderführers, der äußerst hilfreich, auch Strassennamen mit angibt. An der eigentlichen Einstiegsstelle befindet sich zur Zeit jedoch eine riesige Baustelle, und da mein Buch angab, ich sollte "in der ersten Linkskehre" einem Eisentor nach rechts folgen, bog ich auf einer "Geraden" in den ersten Weg rechts ein. Durch feinstes Dissgras und einer erheblich Steigung war spätestens als ich nach 10 min an dem Parkplatz einer Finca ankam, klar, dass dies jedenfalls nicht der richtige Trail war. Also zurück und nächster Anlauf:ignore::ignore:
. Ich folgte also dem Weg weiter in die Baustelle hinein, ließ die Baustellte hinter mir, eine Linkskehre folgte zudem, aber kein Eisentor und auch war nicht wirklich ein Trail in dieser zu erkennen. Mit Blick auf die Karte war aber klar, das sich halbwegs richtig sein musste, ich folgte daher weiter dem Schotterweg, um dann auch nach einigen Minuten auch auf den Wanderweg nach Sant Elm zu stoßen.Auf netten Pfaden ging es schließlich entspannt in Richtung der in der Ferne schon zu erkennenden Sendemasten. Da ich nun auch einige Tageswanderer traf, war klar, dass ich eindeutig auf dem richtigen Weg war. Unter den Wanderern war aber auch ein dreiköpfige Truppe aus Berlin (Vater mit seinem Sohn und einem Freund von diesen), die das gleiche Vorhaben hatten, wie ich und die ich später auf meiner Tour noch einmal wiedertreffen sollte.Nachdem ich mit ihnen einen kurzen Augenblick am Pass Vermell verweilte, machte ich mich auf der nächsten kleinen Kreeuzung auf den Weg nach rechts..Da ich die STöcke der Berliner Kombo hinter mir hörte, war ich sicher, richtig zu sein. Nachdem ich aber bald auf eine geteerte Strasse ankam und mir 2 Tageswanderer entegegen kamen und sagten, der Weg liefe nach S Arraco, war klar, dass ich ein 2. Mal umdrehen sollte. Hinter einer kleinen Finca schlingelte sich auch ein kleiner Pfad den Hang entlang in die richtige Richtung. Die Tageswanderer nahmen diesen und ich folgte ihnen. Da der Weg aber immer schmaler und immer mehr am Hang entlang ging, wurde mir klar, dass ich einfach zurückgehen sollte, und nichts hier erzwingen sollte, das heißt eine Abkpürzung querfeld ein zu nehmen. Also drehte ich auch von diesem schmalen "Hangpfad" zurück und erwartete eigentlich auf meinem Weg zu der ersten Abzweigung, wieder die Berliner Kombo zu treffen. Fehlanzeige:o Sie knnten also nur irgendwo auf den richtigen Weg abgebogen sein, den ich übersehen haben musste. So schaute ich also bei jedem kleinsten Anzeichen für einen Pfad am Rande des Weges, ob es dort entlang gehen könnte. Nichts zu erkennen. Nach gefühlten 30 min (wahrscheinlich waren es nur 10 ) kam ich wieder an die alte Abzweigung und ging also diesmal nach links, was sich schlielßich auch als richtig herausstellen sollte. Die Berliner waren dennoch weg:o Merke: Lieber ein wenig genauer auf die Karte schauen und nicht imme rnur schnell schnell schnell.....:bg:
Wie sich bei unserem späteren Wiedertreffen heraustellen sollte, haben sie mich passiert, als ich Pfad bei der kleinen FInca folgte, und sind schließlich ganz runter bis S Arraco gelaufen, um von dort - der Landstrasse entlang nach Sant Elm zu laufen -.
Der weitere Verlauf bis Sant Elm verlief problemlos. Angekommen gönnte ich mir ein zweites Frühstück (Bananenbrot und eine kalte Cola)

Fortsetzug folgt.-.

mariodejaneiro
22.05.2011, 17:52
weiter gehts....