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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : [CR] Costa Rica- Eine Rundreise an der "Reichen Küste"



Fledi
24.04.2011, 21:27
Alles fängt ganz harmlos an... Ich bin im Herbst 2009 mal wieder auf dem Weg zu meinen Eltern und kriege im Flieger eine Hochglanz-Frauen-Zeitschrift in die Finger, in der Hotels in Costa Rica vorgestellt werden. In einem Nebensatz wird erwähnt dass 25 % des Landes unter Naturschutz stehen. Das macht mich hellhörig und ich forsche nach und stelle fest, dass das Land wohl eine Reise wert ist. Also werden Reiseführer besorgt und gelesen, Kataloge gewälzt, das Internet befragt, Reisebüros aufgesucht...

Schließlich ist es im Februar 2011 endlich so weit, es geht los! Wir haben uns für eine geführte Busrundreise entschieden, da unser Spanischkurs leider nicht zu Stande gekommen ist und meine Mutter sonst wohl nicht hätte ruhig schlafen können... ;-) Insgesamt werden wir 10 Personen sein + Reiseleitung und Busfahrer.

Do 03.02.2011
Alles klappt wie am Schnürchen und wir sind pünktlich am Flughafen, ziehen unsere Tickets aus dem Automaten und schon sind wir unterwegs- über Amsterdam und Panama City nach San Jose.

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Der Tag wird allerdings ganz schön lang, da wir um 3 Uhr morgens aus den Federn gekrochen sind und erst um 22 Uhr costaricanischer Zeit im Hotel sind, da unser Flug zwar pünktlich ist, aber zwei unser Mitreisenden ihre Koffer vermissen. Wir fallen wie tot ins Bett und kriegen nichts mehr mit vom Lärm der Großstadt...

Fr 04.02.2011
Dank Zeitumstellung bin ich schon um 6 Uhr wieder munter, aber das macht nichts, da wir um 8 Uhr auch schon abgeholt werden und die Rundreise losgeht. Wir werden mit einem Minibus abgeholt und gleich geht es auch los zum Vulkan Poas.

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Unterwegs halten wir noch an einer Kaffeeplantage und Ara, unsere Reiseleiterin, erklärt uns alles Wichtige zum Kaffeeanbau.

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Weiter geht die Fahrt in den Nebelwald. Der Vulkan versteckt sich auch im dichten Nebel, bzw. in den Wolken, die hier von der Pazifik- und Karibikseite aufeinandertreffen. Wir wandern noch das Stück zum 2. Kratersee und haben auf dem Rückweg das Glück, dass die Wolken aufgerissen sind und wir den Poas sehen können mit seinem türkisfarbenen See und dem rauchenden Krater.

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Wieder geht es Richtung San Jose- noch einen der Koffer abholen- und unterwegs halten wir an, um ein traditionelles Mittagessen einzunehmen, mit Reis, Bohnen und Kochbananen und Fleisch oder Fisch dazu. Wir sehen unsere ersten Kolibris und ich muß mich immerzu kneifen um sicher zu sein dass ich nicht träume...
Weiter geht dann die Fahrt von San Jose an die Karibikküste, über Limon nach Cahuita. Wir queren dabei den Braullio Carillo Nationalpark und ich staune Bauklötze über die üppige tropische Vegetation. Ich glaube, wenn man dort 2 Meter in den Busch läuft und sich 3x um sich selber dreht, weiß man nicht mehr, aus welcher Richtung man gekommen ist... Schließlich weicht der dicke Regenwald Ananasplantagen und Bananenstauden und wir sehen- dank Aras guten Augen- unser erstes Faultier was im Baum hängt über der Straße und sich seelenruhig den Bauch kratzt.

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Gegen 20 Uhr erreichen wir unsere direkt am Meer gelegene Lodge, wo wir uns nach einem langen Tag und noch ein bißchen zeitumstellungsgeschädigt schnell ins Bett begeben und dem tropischen Regen und den Dschungelgeräuschen lauschen.

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_Matthias_
25.04.2011, 10:36
Schöner Anfang, da kommen gleich Erinnerungen an meine CRReise hoch.
Und bitte schnell weitermachen, bei der Übermacht an Skandinavienberichten hier fang ich immer zu frieren an ;-)

Grüße nach Rabbene (meine alte Heimat)

Fledi
25.04.2011, 11:03
Sa. 05.02.2011
Um 6 Uhr dürfen wir schon wieder aus den Federn krabbeln- um 7 Uhr gibt es dann bei strömendem tropischen Regen Frühstück. Die Brüllaffen, die im Baum direkt beim Hotel wohnen, haben es sich allerdings nicht nehmen lassen, uns um 5 Uhr mal zu wecken- die hören sich an als wenn eine ganze Elefantenherde durch den Busch bricht.
Um 8 Uhr ist Abmarsch zum Cahuita Nationalpark und zum Glück hat der Regen auch schon fast aufgehört. Ich bin etwas enttäuscht, die Karibik hatte ich mir nicht ganz so grau vorgestellt wie die Nordsee, aber na gut, ich bin da wohl pingelig. *g*

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Wir wandern ca. 2,5 h durch den Park und Ara zeigt uns Leguane, Reiher, Basilisken, Brüllaffen Faultiere und viele viele Vögel.

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Ein Morphofalter fliegt vorbei und ich bin fasziniert, wie wenig Angst die Tiere haben. Ara warnt uns, immer genau zu gucken wohin wir treten und fassen, es könne schon mal sein dass eine Korallenschlagen auf dem Geländer rumturnt.
Tja, wie viel Scheuklappen man trägt, sehe ich dann kurz später. Ich werde vom Rest der Gruppe zurückgerufen- links und rechts vom Weg hat es sich jeweils eine Greifschwanz-Lanzenotter am Baum gemütlich gemacht. Und ich bin vorbeigegangen und habe nicht eine von beiden gesehen.

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Ein paar Kapuzineräffchen spielen und springen im Baum rum, einer verschätzt sich allerdings beim Springen und kommt mit dem Ast runter und saust 5 cm über meinem grad noch eingezogenen Kopf weg...

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Schließlich kehren wir um und laufen zurück und ich muß doch noch ein Bad in der Karibik nehmen- wo ich doch schonmal da bin.
Den Nachmittag haben wir zur freien Verfügung und bummeln durch den Ort und durch den Garten der Lodge. Dabei sehe ich noch einen grün-schwarzen Pfeilgiftfrosch, der sich aber partout nicht fotografieren lassen will!

Abends gehen wir dann original karibisch essen, es gibt (wie immer) Reis mit Bohnen mit Kokos, Kochbananen, Salat und Fisch mit karibischer Sauce, dazu Mangosaft. Mmmh, sehr lecker!

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puhee
25.04.2011, 19:05
Moin,

Auch wir haben in Cahuita so eine gelbe gefährliche Schlange gesehen. Allerdings nur weil ein einheimische uns darauf aufmerksam machte und dann natürlich Geld dafür haben wollte. Tja andere Länder andere Sitten ;-)

Freue mich schon auf die nächste Bilder!

Gruß

Jan

Fledi
25.04.2011, 20:54
So 06.02.2011
Heut ist früh aufstehen angesagt, um kurz vor 7 Uhr ist Abfahrt, die Brüllaffen wecken uns dankenswerterweise schon wieder um 5 Uhr, also alles kein Problem. Die Sonne lacht uns heute und wir fahren erst über gute Straße, dann über Schotterpiste und durch Bananenplantagen zum Hafen von Cano Blanco, wo wir auf das Boot umsteigen dass uns nach Tortuguero bringt.

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Unser Gepäck wird abenteuerlich auf ein anderes Boot verladen und vorausgefahren- ich zweifle doch arg dass es heil ankommt und nicht im Wasser landet...

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Wir schippern 1,5 Std durch die Kanäle zur Lodge und kriegen einen kleinen Eindruck vom Regenwald pur- wir sehen Pelikane, Reiher, ein Krokodil und einen Kaiman.

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Unser Gepäck ist heil angekommen und wir beziehen unsere Zimmer,

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dann gibt es erstmal Mittagessen und dann erkunden wir mit Ara zusammen den riesigen Garten der Lodge und sehen unter anderem auch den Rotaugenfrosch- unser hier ist nur etwas blass, da er immer im Chorwasser des Pools schwimmen geht. Den restlichen Nachmittag verbringen wir mit Karten schreiben und rumgammeln und dann geht es früh ins Bett- wir starten morgen um 6 Uhr auf die erste Bootstour...

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Mo 07.02.2011
Heut klappt es auch ohne Brüllaffenwecker um 5 Uhr wach zu sein und um 6 Uhr sitzen wir schon im Boot und fahren im ersten Tageslicht für ca. 2,5 h durch die Kanäle- immer mit Tele im Anschlag- und sehen Affen, Babykaimane, Reiher, Tukane...

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Danach gibt es ein üppiges Frühstück mit Guavenmarmelade, frischem Obst und und und...
Frisch gestärkt geht es auf den hauseigenen Dschungelpfad auf dem uns die Mücken auffressen und wir leider auch keinem Tier begegnen. Später erkunden wir noch das Dorf und kaufen Souvenirs, dann geht es auch schon wieder auf Bootstour. Diesmal sehen wir Leguane, viele Vögel und Kaimane.

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Vor dem Abendessen drehe ich noch ein paar Runden im Pool und wir lassen den Abend gemütlich an der Bar ausklingen.

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Mambo
21.05.2011, 23:09
Bin gespannt wie es weitergeht. Sind Spanischkenntnisse wirklich erforderlich um Costa Rica zu bereisen?

Grüßla

Fledi
24.05.2011, 21:21
Werd dann gleich mal weiterschreiben.

Wenn du in ner Gruppe reist mit Reiseführer ist das nicht unbedingt nötig. Und etliche Leute sprechen auch Englisch, aber längst nicht alle. Beim Alleinreisen ist Spanisch definitiv von Vorteil.

Fledi
24.05.2011, 22:02
Di 08.02.2011
Heute können wir für Reiseverhältnisse ausschlafen- um 9 Uhr geht erst unser Schiff zurück nach Cano Blanco. Ich werden nachts nochmal vom Tropenregen wach, aber ansonsten erst, als sich die Herrschaften im Nebenzimmer bemerkbar machen ("Diiiieter?")
Nach einem ausgiebigen Frühstück mit allem was an tropischem Obst so zu haben ist, geht es dann wieder aufs Schiff.

Auf dem Weg nach Rio Sarapiqui gucken wir noch kurz bei der Bananenernte zu

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und weiter geht die Fahrt, wieder durch den Braulio Carrilllo Nationalparkt, bis wir dann an unserer Lodge ankommen, die direkt am Fluss liegt mit einem traumhaften Garten und einer eigenen Vogelfutterstelle.

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Hier verweile ich noch ein bißchen und stromere durch den Garten, wo ich ganz nah am Weg noch ein Faultier mit Baby sehe.

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Schließlich gibt es Abendessen und nach einer Runde Gespräche geht es dann auch schnell ins Bett.

Mi 09.02.2011
Heute dürfen wir schon wieder ausschlafen! Diesmal aber richtig, denn heut vormittag steht nur aufforsten auf dem Programm und mit Ara durch den Garten und das Schmetterlingshaus spazieren. Wir pflanzen also auf dem Hotelgelände 6 Bäume, die Futter für die Leguane sind und Ara erklärt uns noch etliche Pflanzen.

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Danach haben wir Freizeit, die ich mit gezückter Kamera am Vogelfutterplatz verbringe.

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Danach probiere ich noch die Hängematte auf unserer Zimmerterrasse aus.
Schließlich heißt es Abmarsch nach Tirimbina, einem Regenwaldreservat. Heut ist es sehr heiß und schwül, besonders da Ara auf feste Schuhe und lange Hosen bestanden hat. Wir queren zunächst die riesige Hängebrücke über das Sarapiqui Tal und wandern durch den Urwald. Warum wir lange Sachen brauchen, wissen wir auch recht schnell... Wir treffen nämlich die riesigen Kugelameisen, die Fleischfresser sind und ein ähnliches Gift wie Schlangen haben und ihr Opfer angreifen. 10 Bisse solcher Ameisen machen eine Schlange kalt... Und als Mensch ist auf jeden Fall ein Arztbesuch fällig, wenn nicht sogar ein Aufenthalt im Krankenhaus.
Wir erreichen die Kakaoplantage auf dem Gelände und bekommen erklärt, wie Kakao und Schokolade gemacht werden. Wir dürfen originale heiße Schokolade kosten und bekommen jeder noch ein Beutelchen mit Kakaobohnen geschenkt.

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Abends gehen wir landestypisch essen und lassen den Tag gemütlich ausklingen.

Do 10.02.2011
Heute morgen heißt es dann wieder Abschied nehmen, es geht weiter nach La Fortuna zum Vulkan Arenal.
Wir besuchen zunächst eine Schule, in der heute der erste Schultag ist. Die Kinder singen für uns und finden unseren Besuch generell furchtbar aufregend.

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Für uns geht es dann weiter zur sogenannten "Leguanbrücke". Hier lerne ich dann dass Leguane in Wirklichkeit auf Bäumen wachsen- so viele habe ich noch nie auf einem Haufen gesehen! Und sie lassen sich liebenswerterweise auch super fotografieren.

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Wir gucken uns noch einen Viehmarkt an und erreichen gegen Mittag La Fortuna, wo wir den Ort erkunden und ich jeden Laden abgrase um endlich das Faltblatt mit den Tieren Costa Ricas zu kaufen und noch ein paar Souvenirs für die Daheimgebliebenen und Wohnungshüter.

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Unsere Lodge ist super luxuriös, mit Klimaanlage, Kaffeemaschine und jedes Zimmer ist eine eigene Hütte. Und Vulkanblick hat man auch.

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Der Nachmittag ist zur freien Verfügung und wird zum Entspannen genutzt.
Abends geht es dann in die Ecothermales Fortuna- Thermalquellen mit 36- 40° warmen Wasser.

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Wir baden dort 2 Stunden und danach gibt es ein opulentes Abendessen im dazugehörigen Restaurant.
Wieder zurück in der Lodge setze ich mich noch für eine Stunde auf die Terrasse und hoffe, Gürteltiere zu sehen. Leider habe ich keinen Erfolg, aber ich sehe riesige Glühwürmchen und höre den wunderschönen Gesang der Nachtschwalben.

Fledi
25.05.2011, 22:18
Fr 11.02.2011
Heute morgen ist der Vulkan total im Nebel und den Wolken verschwunden- dabei wollen wir den doch heut besuchen! Naja, nützt nix. Erstmal müssen wir uns an den amerikanischen Touristen vorbei an unseren Tisch beim Frühstück kämpfen, aber wir gewinnen. :)
Um 8:00 ist dann Abmarsch, wir wandern durch relativ lichte Vegetation zum Vulkan, der ja leider ein paar Monate bevor wir kamen, aufgehört hat zu spucken.

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Sehr schade das! Unterwegs sehen wir etliche wilde Orchideen und haben einen schönen Blick auf den Arenalsee, nur der Vulkankegel will sich nicht zeigen.

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Erst als wir mittags wieder an der Lodge sind, reißt der Himmel auf und der Vulkan zeigt sich ganz.

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Sa 12.02.2011
Um 9:00 geht es heut los nach Monteverde, in den Nebelwald. Unser Ziel ist Santa Elena.
Heut nieselt und regnet es, so dass keiner böse ist, die Zeit im Bus zu verbringen. Trotzdem sehen wir bei unserer Fahrt rund um den Arenalsee etliche Brüllaffen, Tukane, Bussarde und viele viele Orchideen. Die Landschaft wandelt sich mehr und mehr- statt Regenwald gibt es jetzt viele Wiese, die Pazifikküste grüsst.

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Weiter geht es bergauf, einmal müssen wir durch einen Fluss fahren und schließlich kommen auch wieder die Kaffeeplantagen.
Schließlich erreichen wir unser Hotel in Santa Elena

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und erkunden den Ort, der hauptsächlich aus Souvenir Läden besteht, einigen Restaurants und einem Supermarkt. Und einer Eisdiele, in der es superleckeres Eis gibt. Ich bin mutig und probiere, die anderen meinen wenn ich morgen noch lebe, probieren sie auch. :)
Grad rechtzeitig vor dem nächsten Wolkenbruch sind wir wieder im Hotel und gehen nur noch mal abends etwas essen. Ich habe ein sehr leckeres Hühnchen mit Ananas-Curry Sauce und einen super Weißwein dazu- hier lässt es sich aushalten!

So 13.02.2011
Die Nacht war durch den Wind und den aufs Blechdach trommelnden Regen etwas unruhig und das Wetter begrüßt uns auch heut morgen so.
Das Frühstück ist heute opulent- mit richtigem Brot, hausgemachter Marmelade, frittierten Bananen, Bananenkuchen und und und...
Danach geht es zum Santa Elena Reservat. Wir hüllen uns in unserer Regensachen und stapfen durch das Getröpfel.

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Viele interessante Pflanzen gibt es hier zu sehen, sowie Kolibris und noch einige andere Vögel.

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Wir wandern noch kreuz und quer durch den Park, bis wir am Ende patschnass sind- außen vom Regen und innen vom Schwitzen. Zurück im Hotel gibt es dann erstmal eine heiße Dusche. Hier, auf der anderen Seite der Wetterscheide scheint auch wieder die Sonne. Wir faulenzen uns durch den Nachmittag und dann geht es zu unserem Nachtausflug. Der ist ein voller Erfolg: wir sehen Nasenbären,

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Glühwürmchen, eine große Vogelspinne, viele Vögel beim Schlafen, einen Baumstachler

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und ein seltenes Olingo.

Mo 14.02.2011
Heute kommen beim Frühstück die Kapuzineräffchen bis ans Fenster- was auch kein Wunder ist, da sich leider immer wieder jemand findet, der sie füttert. Dann ist packen angesagt und jetzt geht es dann Richtung Pazifikküste. Wir halten noch einmal an einer Stelle an, wo unzählige Kolibris zu sehen sind und legen eine halbe Stunde Fotopause ein. Wenn die Biester doch nicht so schnell wären!

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Weiter geht die Fahrt- ist es zunächst noch ziemlich frisch und windig, wird es mit jedem Höhenmeter nach unten wieder warm, richtig warm sogar.
Schließlich erreichen wir die Hacienda am Golf de Nicoya, die die nächsten Tage unser Zuhause sein wird. Die Doppelhäuser aus Holz sind so hellhörig dass man von seinen Zimmernachbarn wirklich alles hören kann, aber gut, es gibt schlimmeres. :)

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Nachmittags machen wir eine Tour über das Gelände der Hacienda. Dabei sehen wir die Bullen der Farm und viele Vögel.

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Die bunten Häher sind hier auch gar nicht scheu und kommen sogar an die Tische beim Essen.

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Dieter kommt abends mit einer gelähmten Vogelspinne an, die von einer Schlupfwespe gestochen wurde und nun als lebende Nahrung dient.

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Abends hopst noch eine junge Kröte über den Weg vorm Haus

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und im Badezimmer gibt es eine kleine Ameisenstraße. Aber die mögen kein Licht, also bleibt das über Nacht halt im Bad an.
Die Geräuschkulisse ist mal wieder überwältigend und hier macht es die Hitze schwer, zu schlafen.

Julia
25.05.2011, 22:47
Superschön, Fledi! Costra Rica steht schon seit vielen Jahren ziemlich weit oben auf meiner Reisewunschliste. Vielleicht ist es ja Dein Reisebericht, der der berühmte Tritt in den A... wird ;-), aus dem Wunsch endlich mal Ernst zu machen!

Seiltanz
26.05.2011, 09:02
Bin gespannt wie es weitergeht. Sind Spanischkenntnisse wirklich erforderlich um Costa Rica zu bereisen?

Grüßla

Wir waren Anfang dieses Jahres auch in CR und konnten auch kein Spanisch. Hatten natürlich ein dictionary dabei und im laufe der zeit lernt man ein paar wichtige Sätze und ansonsten kann man sich immer noch mit Händen und Füßen verständigen. Hatten eigentlich keine Probleme. :D

Fledi
11.08.2011, 14:55
Nachdem ich euch jetzt soo lange hab warten lassen, kommt jetzt der Rest vom Reisebericht. *schäm*

Di 15.02.2011
Um 6 Uhr klingelt unser Wecker, aber die Brüllaffen haben uns mal wieder vorher geweckt... ;-)
Um 7 Uhr gibt es Frühstück mit allem, was das Herz begehrt und die Häher versuchen, sich auch einen Teil zu sichern.
Danach treffen wir uns am Anleger zu einer Bootsfahrt durch die Mangrovenwälder, begleitet und geführt von Alvin, der hier auf der Hacienda arbeitet - und das für einen Stundenlohn von umgerechnet einem Dollar!

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Wir sehen unterwegs viele Pelikane, einige Mantarochen, Krokodile, Ibisse, Brachvögel und Reiher, seltsame Krabben, einen Waschbären und eine ganze Kolonie Fregattvögel und etliche Fischadler.

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Nach unser Rückkehr ist Chillen angesagt, es geht erst um 15 Uhr weiter, diesmal ist eine Rundfahrt über die Hacienda angesagt- mit dem Traktor.
Ich nutze die Zeit um Reisetagebuch zu schreiben und mit der Kamera auf die Pirsch zu gehen, Dieter hatte nämlich von Fledermäusen berichtet.

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Die finde ich auch, treffe noch einen Leguan, der sichtlich genauso erschreckt ist wie ich. *g*

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Die Traktorfahrt ist eine lustige Angelegenheit, wir besuchen die Salzgewinnungsanlage der Hacienda

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und sehen unterwegs etliche Tiere- natürlich auch die Stiere der Hacienda- aber auch Habichte, ein Krokodil und einen Potoo. Nach ca. 3 Stunden Tour halten wir an einem Aussichtspunkt an und genießen den Sonnenuntergang.

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Hier direkt am Pazifik ist es aber einfach brüllend heiß, so dass ich mich mit dem Einschlafen doch etwas schwer tue, aber das macht nichts, ich lausche dafür den Tieren die übers und ums Haus herumturnen.

Mi 16.02.2011
Ich bin schon lange vor dem Wecker wach und nutze die Zeit, schonmal zu packen.
Zum Frühstück begrüßt uns im Baum nebenan eine junge Eule,

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die neugierig rüberschaut.
Wir brechen auf nach Rincon de la Vielja, unserer nächsten Station. Die Vogelspinne wird als Beobachtungsobjekt in einer Pringles-Dose mitgeführt.
Unterwegs halten wir in einem kleinen Örtchen an, in dem es ein Ara-Wiederansiedelungsprojekt gibt.
Ich staune, wie zutraulich die großen Vögel sind.

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Weiter geht es auf der Panamerika nach Liberia, wo wir eine Stunde Pause machen und ein bißchen die Stadt erkunden, die aber nicht besonders schön ist. Jedenfalls bekommt man dort alles, was die nordamerikanische Zivilisation zu bieten hat...
Schließlich geht es weiter, der Rincon de la Vielja und das Gebirge kommen in Sicht, mit hohen Wolkenbergen an den Bergkämmen.
Einen Stop gibt es noch am Canyon des Colorado Flusses (nein, die Costa Ricaner haben den Fluss echt nur zufällig so benannt... ;-) ), der sich wie sein Namensbruder tief in den Fels eingeschnitten hat. Schließlich erreichen wir die Rincon de la Vielja Mountain Lodge, die für die nächsten 2 Tage unser Zuhause sein wird.

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Heute sind auch keine Ameisen im Zimmer, dafür aber ein kleiner Gecko. Nach dem Begrüßungscocktail erkunden wir ein wenig das Gelände- alles ist satt grün und mit Bächen durchzogen, die einen Teich bilden.


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Wie auch im Nebelwald kommen hier trotz blauem Himmel immer mal wieder ein paar Tropfen runter und es weht ein angenehmer frischer Wind.
Bis zum Abendessen vertreiben wir uns die Zeit auf der Terrasse, unter anderem auch weil kurzfristig der Strom ausgefallen ist. Nach dem Abendessen müssen wir recht zügig das Restaurant räumen, da nur für eine begrenzte Zahl Gäste Platz ist und die nächste Gruppe dran ist. Wir bleiben noch ein bißchen in der Bar, leider ist es dort allerdings ziemlich zugig, so dass wir den Abend bald ausklingen lassen.

Do 17.02.2011
Heute geht es in den gleichnamigen Nationalparkt- zu Schwefelfumarolen, Blubberlöchern etc. Jedenfalls eine sehr geruchsintensive Angelegenheit.

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Wir machen eine Wanderung durch den Park und queren dabei mehrmals auf abenteuerlichen Brücken den Fluss und ein paar Bäche.
Heute sehen wir dann eine Klammeraffenfamilie, die sich richtig für uns ins Zeug legt und sich von ihrer besten Seite präsentiert.

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Viel mehr Tiere sehen wir heute nicht, denen stinkt es dort wahrscheinlich auch zu doll... ;-)
Nachmittags steht ein Ausritt zum Oropendula Wasserfall an.

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Nach einer Dreiviertelstunde heißt es absteigen und es geht zu Fuß weiter, über Steine durch den Fluß bis zum Wasserfall. Hier legen wir eine Badepause ein, dann geht es wieder auf gleichem Weg zurück.
In der Logde ist erstmal eine Dusche fällig- wir sind nämlich staubig wie die Cowboys.
Dann geht es zu unserem Abschiedsessen mit Ara, die sich morgen von uns verabschiedet weil sie uns in die Badeferien in Samara entlässt. Ich habe alle weiteren Voucher bekommen und bin ab jetzt zur "Hilfsreiseleiterin" ernannt worden.
Wir quatschen noch eine ganze Weile und treffen später auf dem Weg zum Zimmer noch eine dicke Kröte, ebenso vor der Zimmertür- die wollte wohl mit rein... Vielleicht war's ja ein verzauberter Prinz mit Wunsch nach etwas mehr Komfort? ;-)

Fledi
11.08.2011, 16:09
Fr 18.02.2011
Alle Taschen sind wieder gepackt und es geht jetzt weiter nach Samara, direkt am Pazifik auf der Halbinsel Nicoya.
Ich schenke der kleinen Joanna noch meine letzten 2 Bonbons, nachdem sie gestern so bitterlich geweint hatte als sie nicht mitreiten durfte. Uns werden noch ein Glasfrosch, ein Skorpion und eine dunkelgrau gemusterte Lanzenotter gezeigt, die hier im Terrarium wohnen. Die Lanzenotter wird sogar mittels Stöckchen aus ihrem Terrarium geholt und ich verziehe mich in die letzte Ecke, brrr, mich gruselt's maximal...
Marianne rettet noch eine Kröte vor dem Ertrinken aus dem Pool und wir machen uns dann mit unserer Schlupfwesen-gebissenen Vogelspinne in der Pringelsdose auf die Weiterreise.
Unterwegs sehen wir noch eine Fuchsfamilie.

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Die Mama flüchtet ins sichere Versteck, doch die Jungen spielen unbekümmert vor dem Bau. Allerdings können sie noch nicht sehr alt sein, denn sie erschrecken noch vor jedem Schmetterling. Bleibt nur zu hoffen, dass kein Phyton ihr Versteck entdeckt.
Nach einem Zwischenstop in Nicoya geht es dann nach Samara in ein wunderhübsches kleines Hotel mit riesigem Pool unter französischer Leitung. Leider liegt das Hotel nicht direkt am Strand, sondern ca 15 min auf der Schotterstraße davon entfernt. In den Ort läuft man noch ein bißchen weiter. Aber Bewegung ist ja gesund ;-)

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Wir erkunden nachmittags den Ort und den Strand, die Hitze macht mir dabei doch ziemlich zu schaffen. Neben uns klatscht eine Kokosnuss vom Baum, was habe ich mich erschrocken!
Zurück im Hotel wird erstmal am Pool gefaulenzt bis zum Abendessen. Das muß man hier immer vorbestellen, bekommt allerdings feinste Leckereien dafür. Heute gibt es Hühnchencurry und Eis zum Nachtisch.

Sa 19.02.2011
Heute schlafen wir genüsslich aus, wir haben ja kein Programm.
Später machen wir einen langen Spaziergang am Strand entlang, setzen uns mit einem leckeren Cocktail noch in eine Strandbar und lassen fünfe grade sein.

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Die Mittagshitze verbringen wir im Schatten unserer Terrasse und machen spätnachmittags noch mal eine Erkundungstour zum zweiten Strand, der uns aber nicht so gefällt. Man müßte nämlich zunächst einen hüfttiefen Fluß durchwarten um überhaupt auf den Strand zu kommen. So gucken wir uns nur ein bißchen um, schauen den Sonnenuntergang und trudeln dann zum Abendessen wieder im Hotel ein.
Heut gibt es dann Salat mit überbackenem Mozarella, Fischfilet mit Shrimpssauche und wieder Eis zum Nachtisch *schleck*
Schlafen fällt mir später schwer- entweder ist es zu heiß, oder die Klimaanlage zu laut.

So 20.02.2011
Heute müssen wir früh aufstehen, da wir um kurz vor 8 zu unserer Bootstour abgeholt werden.
Wir fahren zum Hafen im nächsten Ort und steigen dort in ein winziges Böotchen, das mit uns 11 Leuten voll besetzt ist und dann geht es los, hinaus aufs Meer. Zunächst passiert gar nichts, doch als ein Fischerboot mit Schleppnetz auftaucht, sehen wir auch die ersten Delphine. Es sind einige Schulen unterwegs, die immer wieder flugs abtauchen, sobald wir mit dem Boot dichter ranfahren. Dann heißt es wieder warten und danach wiederholt sich das Spiel. Mir tun die Tiere echt leid- man hätte sie auch aus etwas mehr Distanz gut sehen können.

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Wale sehen wir heute leider nicht, aber es ist ja auch schon fast am Ende der Wahlsaison. Eine große Meeresschildkröte paddelt noch dicht an unserem Böotchen vorbei, witzigerweise schwimmt sie an der Wasseroberfläche und nicht unter Wasser.
Schließlich halten wir an einem kleinen Riff, an dem man Schnorcheln kann. Viele kleine Fische sind zu sehen und noch eine Schildkröte kommt vorbei.
Nach ca 4,5 h sind wir wieder zurück im Hotel und verbringen den Nachmittag mit Faulenzen und Taschen packen. Die Vogelspinne setzen wir auch wieder in die Natur zurück.

Mo 21.02.2011
Heute heißt es dann vom Pazifik Abschied nehmen, denn um 8 Uhr kommt unser Transport und bringt uns zurück nach San Jose, wo noch eine Stadrundfahrt auf dem Programm steht. Auf der Panamericana geht es durch brütende Hitze wieder ins Hochland. Wir halten Mittags an einem wunderschön angelegten Garten und ich kann im dortigen Souvenirshop noch zwei Paar wunderschöne Ohrringe erstehen.
In San Jose steigt die Stadtführerin direkt in unseren Bus zu und verkündet, uns 3,5 Std. beschäftigen zu wollen. Wir laufen mit ihr ein Stück an der Hauptverkehrsstraße lang, viel erzählt sie uns allerdings nicht, oder nur auf Nachfrage.

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Zurück im Bus geht es in Kreisen um die Stadt, ohne großartige Info, bis Hildegard sich irgendwann ein Herz fasst und fragt, ob wir nicht jetzt schon ins Hotel fahren könnten. Das tun wir dann endlich auch.
Nachdem die Zimmer verteilt sind, erkunden wir auf eigene Faust noch ein bißchen die Innenstadt. Abends gehen wir alle zusammen nochmal essen und haben einen recht lustigen Abend.
Die ganzen Stadtgeräusche machen es uns schwer, zu schlafen.

Di 22.02.2011/ Mi 23.03.2011
Um 6 Uhr weckt mich der Verkehrslärm und um 7 habe ich die Nase voll und stehe auf. Frühstücken und Packen- die dicke Jacke kommt obenauf, meine Mutter hat uns die aktuelle Deutschlandtemperatur mit 4°C durchgefunkt. Brrr.
Die Zeit bis zum Abholen zum Flughafen vertrödeln wir mit Fotos machen, lesen, Adressen tauschen.

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Unser Shuttlebus kommt und uns werden nochmal die Abläufe am Flughafen erklärt. Am Flughafen geht alles wie am Schnürchen- unser Gepäck wird als "Priority Baggage" direkt nach Frankfurt durchgecheckt und wir passieren ohne Probleme die Kontrollen und shoppen noch ein wenigs Souvenirs bis wir schließlich pünktlich nach Panama abheben. In Panama müssen wir die Tickets nochmal vorzeigen und stempeln lassen und alle müssen ihr Handgepäck öffnen und durchsuchen lassen. Im Flugzeug herrscht nochmal große Aufregung, da ein Herr sturzbetrunken und zugedröhnt ist, so dass er wieder von Bord soll. Will er aber logischerweise nicht und droht dem Kabinenpersonal. Es dauert ein Weilchen bis er von Bord komplimentiert ist. Dann geht es aber los und mit exellenter Versorgung fliegen wir in die Nacht hinein. Gegen 23 Uhr wird abgedunkelt und langsam kehrt Ruhe ein. Richtig schlafen kann ich trotzdem nicht, was sicher auch daran liegt dass der korpulente Herr hinter mir ständig rein und raus turnt und dabei an meinem Sitz zieht, so dass ich befürchte, er hat gleich die Lehne in der Hand. Zudem klingelt er ständig nach der Stewardess, was ein rotes Blinklicht direkt über meinem Kopf aufleuchten lässt.
Gegen halb 10 geht das Licht wieder an und Frühstück wird serviert. Ich lasse mich von einer Discovery Channel Doku berieseln, die witzigerweise sogar über Costa Rica ist. Gegen 11 Uhr landen wir dann in Amsterdam, wo wir eine extra Passkontrolle über uns ergehen lassen müssen, am Transit dann nocheinmal. Recht zügig geht es dann mit dem Flieger weiter nach Frankfurt. Unsere Koffer sind auch gut angekommen- aber das Wetter! Brrr, kalt, Nieselregen- ich will sofort zurück!

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Mit dem Zug geht es dann nach Hause, wo wir uns die nächsten 2 Tage dann mit dem Jetlag rumquälen...

Fazit:
Eine unglaublich schöne Reise, die ich sofort nochmal machen würde! Ich bin auch sehr froh dass wir eine geführte Tour hatten, sonst hätten wir etliche Tiere nicht gesehen- einfach weil man den Blick nicht dafür hat und nicht weiß wonach man gucken muß.
Ich werde sicher nochmal hinfahren, diesmal würde ich mir dann allerdings überlegen ob ich mir nicht einen Mietwagen nehme und die Tour auf eigene Faust mache.

sonnenscheiin
16.08.2011, 21:15
COSTA RICA!!!

...davon träume ich schon, seit ich vor einigen jahren zwei jungs aus diesem netten fleckchen erde im zug traf..., sie schwärmten mir so begeistert vor, dass ich mir gleich am nächsten tag einen reiseführer kaufte...
bisher blieb es beim reiseführer in meinem schrank. vielleicht hilft mir dein toller bericht, samt fantastischen fotos, meine reisepläne doch mal etwas zu konkretisieren ;-)?!

danke!

Fledi
17.08.2011, 09:44
Na, dann hätte mein Reisebericht ja seinen Zweck erfüllt... ;-)

Ich biete mich auch gerne als Reisebegleitung an... :bg: