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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Quilt mit Strechnähten



JonasB
08.04.2011, 11:57
demnächst steht bei mir ein Quilt an.

Extrem leicht wird er nicht werden da ich aus Kostengründen auf vorhandenes Pertex und Pertex(?- ein oranger beschichteter Stoff von Extremtextil) und 45g/m² Moskitonetz plus den günsigeren 700er Daunen zurückgreifen werde.

Nun erzählt mir meine Freundin immer wieder das sie mit ihrem ME Dreamcatcher Schlafsack so zufrieden ist, und das Konzept mit den elastischen nähten überzeugt mich auch. Also kam mir heute die Idee ob es nicht auch Sinn macht einen Quilt im Torsobereich mit Strechnähten zu machen!?

- was haltet ihr von der Idee? Macht das Mehrgewicht einen gravierenden Vorteil?
-Reicht es dabei nur die inneren Nähte strechig zu machen?
-Meine Idee wäre es einen ca. 5mm Hosengummi gespannt mit Aussenstoff und Stegkammertrennung zu vernähen. Wieviel Strech man nimmt muss ich wohl austesten?

Sarekmaniac
08.04.2011, 17:26
Bei Dreamcatcher und auch bei den Elastikmodellen von Deuter wird meines Wissens mit Elastikfäden genäht. Da sehe ich ein Problem in der Langlebigkeit und Stabilität der Nähte.

Elastikbänder einnähen ist sicher solider.

Ich persönlich halte es für Quatsch, ein reines Verkaufsargument und unnötigen Aufwand, aber das ist ja Geschmacksache.

Was das bei einem Quilt bringen soll, verstehe ich allerdings nicht. Da lässt sich eine variable, im Schlaf nachgebende Weitenverstellung doch einfacher und sinnvoller durch verstellbare Elastikschnüre, die quer unter der Matte lang gehen, realisieren?

Bzw. Bei den Temperaturbereichen, wo ein Quilt zum Einsatz kommt, ist gute Belüftung wichtiger als 3% mehr Effizienz?

Ich würde auf jeden Fall nur die inneren Nähte stretchig machen. Sinn ist es ja, toten Raum zwischen Schlafsack und Körper zu füllen und der Daune beim Loften nach innen zu "helfen". Gute Daune tut das IMO aber bei ausreichend großen Stegen auch so.