PDA

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Welche Diafilme?



Christoph1972
20.06.2004, 10:42
Moin,

der Schlecker bietet jetzt eine Diafilm Entwicklung mit Image-CD an, deshalb habe ich mich entschieden auf Dia umzusteigen.
Nun würde ich gerne wissen, welche Filme am Besten für mich geeignet sind und was ich sonst noch über die Diafotografie wissen sollte.
Ich gehe natürlich in die Berge

Gruss

Christoph

Becks
20.06.2004, 11:37
Buch:
"Bernd Ritschel - Fotografie. Berge - Landschaft - Outdoor - Action"

lesen und lernen.

Bezüglich Diafilme kann keiner eine Antwort geben da jeder andere Vorlieben hat.

Meine Beobachtungen:

Kodak XXXX (k.a. nur einen Film mal probiert) - sehr farbenfroh, poppige Farben.
Mir zu sehr farbgesättigt, zu intensiv.

Fuji Sensia:
Recht neutral von den Farben und der Sättigung her. Hat wohl einen leichten Stich ins Grüne.
Mein Film. Unaufdringliche Farben, neutral, feine Körnung. Klasse Film, mein Liebling

Alex

jasper
20.06.2004, 12:57
Willst du allen ernstes deine Filme bei Schlecker entwickeln lassen? :shock:

Das würde ich höchstens bei 08/15 Schnappschüssen machen. Sonst hab ich da nur schlechte Erfahrungen gemacht. Vor allem normale Abzüge vom Dia sind zum :kotz: .

MfG,

Jasper

Christoph1972
20.06.2004, 16:19
@Jasper
Ich hatte noch nie Probleme bei Schlecker, das liegt sicher an dem Labor, wo sie hingehen.


@all
100er, 200er, 400er??????


Christoph

Christian J.
20.06.2004, 16:30
@all
100er, 200er, 400er??????


Wie lichtstark sind deine Objektive?
Was willst du fotografieren?
Schleppst du ein Stativ mit?

Christoph1972
20.06.2004, 16:33
@Christian

Wie lichtstark sind deine Objektive? 35mm?
Was willst du fotografieren? Berge,Eis-Schnee,
Schleppst du ein Stativ mit? Nein


Christoph

Traeuma
20.06.2004, 16:38
Wie lichtstark sind deine Objektive? 35mm?

Das is der Zoom
Lichtstärke steht idR dahinter....
etwa 1:3.5-5.6 oder so....


Ich hab am Anfang Fuji Sensia 100 benutzt. Mittlerweile eigentlich immer die Sensia 200er, da sie einfach etwas mehr die Allrounder sind. Mit den 100ern hatte ich immer das Problem der Unterbelichtung.

Christoph1972
20.06.2004, 16:41
1:2:8 kannst mal sehen was ich für ne Ahnung habe :bg:


Christoph

Traeuma
20.06.2004, 16:44
Festbrennweite? :o

Christian J.
20.06.2004, 16:51
...2,8....sehr gut....in den Bergen hast du i.d.R. genug Licht...nimm mal auf 'ner Tour paar 100er und paar 200er mit und probier aus, womit du besser klarkommst. Du dürftest mit dem 100er eigentlich klarkommen (die 200er beim ersten mal zur Sicherheit mitnehmen). Im Zweifelsfall hat der 100er die kleinere Körnigkeit (also "mehr Pixel").

Christian

Flachlandtiroler
21.06.2004, 09:55
Hallo Christoph,

Empfindlichkeit würde ich auch so niedrig wie möglich wählen, also z.B. 100ASA/21DIN. Gegenüber Negativfilmen ist bei Diafilmen der Belichtungsspielraum kleiner; diesen kann das Labor nutzen, um bei den Papierabzügen etwaige Fehlbelichtungen zu korrigieren, also nicht wundern wenn Deine Kamera jetzt plötzlich (auf den Dias) mal Belichtungsfehler macht, die Du auf den Papierabzügen nie gesehen hast.

Bei Schlecker ist sicher _nicht_ die Entwicklung das Problem (das ist ein Standardprozeß), sondern eher die auf max. Durchsatz optimierten Printer; das trifft etwaige Abzüge, u.U. auch die Scans auf der CD. Für Internet etc. sind die aber sicher immer noch gut genug.

Lichtstärke meint die maximale Öffnung des Objektivs relativ zu seiner Brennweite (was Traeuma "Zoom" genannt hat). Bei 1:2,8 und 35mm Brennweite ist die maximale Öffnung also 35mm geteilt durch 2,8 groß.

Gruß, Martin

Sneaker
21.06.2004, 15:08
Was zum Teufel hat die Maximallichtstärke des Objektives mit der Filmwahl zu tun? Die Blende ist in erster Linie ein Gestaltungsmittel zur Tiefenschärfe(-nkontrolle). Eine Landschaftsaufnahme (Totale) mit 2,8 gemacht sieht zum
:kotz: aus. Öffnung der Blende unterhalb des wegen der Tiefenschärfe gewünschten Wertes ist nur ne Notlösung, bevor man garkeine Aufnahme macht (z.B. wenn man kein Stativ dabei hat)

Die Filmwahl richtet sich in erster Linie nach dem zu erwartenden Licht, wobei für Natur und Landschaft gilt (kleine Blendenöffnung->große Tiefenschärfe), je geringer die Film-Empfindlichkeit, umso besser (höhere Auflösung). Wenn man "aus der Hand" fotografiert kommt man mit 100 oder 200 Asa sehr gut zurecht; wenn man ne ruhige Hand hat, auch mitm Velvia 50 (mein Lieblingsfilm btw, gibt's inzwischen auch neu mit 100 Asa)...

Flachlandtiroler
21.06.2004, 17:59
Ich reiße das Zitat jetzt mal ein bißchen aus dem Zusammenhang :bg:

Eine Landschaftsaufnahme (Totale) mit 2,8 gemacht sieht zum :kotz: aus.
Warum? :o Bei der Totalen ist Schärfentiefe oft relativ unkritisch und gute Objektive haben auch bei Offenblende ein gescheite Abbildungsqualität.

Im Übrigen würde ich lieber auf die gewünschte Schärfentiefe verzichten und aufblenden, als das Bild zu verwackeln. Wer auf gute Auflösung schaut kann die "ruhige Hand" getrost vergessen, entweder erreicht man die erforderliche kurze Belichtungszeit durch Aufblenden oder man nimmt ein Stativ mit.

Gruß, Martin

Sneaker
21.06.2004, 19:56
selbst gute Objektive haben bei voller Öffnung einen Randabfall. Gerade bei Weitwinkelaufnahmen ist eine bewußte Vordergrundgestaltung oft schon die halbe Miete (und meiner Meinung nach sollte der scharf sein...). Nachdem ich annehme, das die Mehrheit einfach den Autofokus auf unendlich fahren lässt und sich z.B. nicht mit der hyperfokalen Distanz herumschlägt, ist Abblenden der geschicktere Weg (2 Blenden bringen bei 35mm die Nahgrenze immerhin schon um 50% näher ran...).

Ich meinte ja nicht das man auf biegen und brechen z.B. Blende 16 bei 1/8 durchziehen muß :) sondern dann eben auf 8 und 1/30 geht. Die Automatik würde für den Knipser sowieso 4.0 bei 1/125 vorschlagen :ohoh:

Ich weiß ja vorher schon, was mich erwartet... will ich abends fotografieren, pack ich eben nen 400er ODER ein Stativ ein, ... usw

Becks
21.06.2004, 21:30
Lapidar gesagt: kein 400er Diafilm, das gibt bröselige Bilder weil die Körnung zu grob ist. Lieber ein 100er und den Apparat auf einen Stein auflegen. Gibt genug davon da oben :)


Alex

Flachlandtiroler
21.06.2004, 21:42
Nachdem ich annehme, das die Mehrheit einfach den Autofokus auf unendlich fahren lässt
Welche Mehrheit? Welcher Autofokus? :o
Geht doch nichts über ein gepflegtes Vorurteil... :roll:

Gruß, Martin

Christoph1972
23.06.2004, 20:23
Also:

100er = feine Pixel, verwackeln aber leicht
200er= mittlere Pixel, sind aber nicht so empfindlich in Sachen wackeln
400er= grobe Pixel, für unruhige Hände

Richtig oder falsch? :lol:

Bitte korrigieren und ergänzen !

Wenn ich also beim Klettern Schnappschüsse machen will, oder stark erschöpft bin und daher leichter zum wackeln tendiere, wäre ein 200er die bessere Wahl für mich?

Christoph

Saloon12yrd
23.06.2004, 20:34
LOL, Pixel...

Filme mit 3200 ASA haben ne grobe Körnung, nicht die mit 400.
Verwackeln tun alle Filme bei gescheiter Belichtung gleich leicht, das sind keine Digicams. Nur brauchen 100er Filme wesentlich mehr Licht als 3200er.

Pro ASA Stufe kannst Du grob eine Blende drauflegen.


Du sprichst von Schnappschüssen... klingt als hättest Du ne einfache Zoomknipse. Nimm 400er, sonst wirst Du eh nicht glücklich mit dem winzigen Loch...


Sal-

Christoph1972
23.06.2004, 20:49
Ach Gott

Was den nu? Christian.J und Alex sagen, nimm nen 100er und Du jetzt 400er. Ich glaube ich solle mal jeden Film testen! Aber ich fahre schon nächste Woche in den Urlaub und da möchte ich eigentlich keine Experimente machen :-?
Ich habe eine Packung Sensia100 hier, da steht aber nix druf von ASA.....

Christoph

Saloon12yrd
23.06.2004, 20:51
Was für ne Kamera hast Du denn?

IMHO (und wirklich nur IMHO) ist es bei ner kleinen Knipse von der Körnigkeit her egal ob 400er oder 100er ASA, die Bilder werden eh nicht gut. da kleine Knipsen aber auch einen kleinen Objektivdurchmesser haben werden die Bilder mit 400er Filmen wenigstens verwacklungsfreier.

Wenn Du ne Spiegelreflex hast nimm 100er, das Objektiv läßt genug Licht durch.

Sal-

Christoph1972
23.06.2004, 20:54
Olympus µII
1:2:8
35mm

:roll:

Saloon12yrd
23.06.2004, 20:56
Nimm 400er ;)

Flachlandtiroler
24.06.2004, 09:10
Nimm 400er ;)
Warum? :o
Bei kompakten Kameras empfiehlt man die höhere Empfindlichkeit aus zwei Gründen:
1. Der 400ASA-Film (Papierfilm!) hat mehr Belichtungsspielraum, das Fotolabor macht bessere Papierabzüge bei Fehlbelichtungen.
2. Eine Zoomknipse mit 2.8/35mm hat am langen Ende dann oft Blende 5.6 oder schlechter und da ist die höhere Empfindlichkeit oft bitter nötig.

Christoph hat weder Papierfilm noch Zoom. Der 400er Film ist teurer und hat 'ne schlechtere Auflösung ("weniger Pi**l").
Außerdem ist zu bedenken, daß Kompaktkameras sich oft nicht besonders weit abblenden lassen und keine sehr kurzen Verschlußzeiten haben. Mit Blende f/2.8-13.5 oder so und 1/500s als kürzeste Zeit ist es dem 400er Film sicher gelegentlich zu hell, das Dia wird überbelichtet (Graufilter hat er wohl kaum).

Gruß, Martin

Becks
24.06.2004, 10:49
selbst gute Objektive haben bei voller Öffnung einen Randabfall.

Hab ich jetzt bei meinem neuen Objektiv bemerkt *sniff* Aber was solls. Man muß sowas eben nur wissen. Ab sofort werden halt Sonnenaufgänge mit 2 Sekunden oder mehr Belichtungszeit abgelichtet und dafür die Blende entsprechend eingestellt.

@Christoph - und welchen Apparat nimmste nun mit ? Du hast wenn ich mich nicht irre die Kompaktkamera und ne Spiegelreflex.

Alex

Flachlandtiroler
24.06.2004, 11:30
[OT]


selbst gute Objektive haben bei voller Öffnung einen Randabfall.
Hab ich jetzt bei meinem neuen Objektiv bemerkt *sniff*
Naja, so'n Universalzoom... besser ist bekanntlich noch nicht gut :bg:
Gerade bei Randschärfe, Koma, Vignettierung etc. im Weitwinkelbereich dürften die Unterschiede Zoom-Festbrennweite recht groß sein.
[\OT]

@Christoph - und welchen Apparat nimmste nun mit ? Du hast wenn ich mich nicht irre die Kompaktkamera und ne Spiegelreflex.
Der Christoph spricht die ganze Zeit von seiner Kompaktkamera, ne miuII mit 2.8/35mm Festbrennweite.

Gruß, Martin

Buschkind
24.06.2004, 14:11
Ich würde keinen 400'er Film nehmen.
Im direkten Vergleich eines 400 ASA Films zu einem 100'er sieht man schon sehr deutlich, die gröbere Auflösung.
Ich verwende 400'er (Diafilme) nur, wenn es absolut nicht anders geht (dunkle Umgebung oder so).
Wenn immer möglich, verwende ich 100 ASA Filme, oft auch 50 ASA (Fuji Velvia). Solche Dias kann man sich dann, bei Bedarf, ganz ordentlich als Poster vergrößern lassen.
Ein 200 ASA Film liegt dazwischen und ist meiner Meinung nach ein guter Kompromiss. Man kann auch bei schlechten Lichtverhältnissen noch gute Resultate damit erzielen und von der Grobheit her ist er auch noch in Ordnung.
Mein Tipp: Nimm den 200'er :wink:

Buschkind

Christoph1972
25.06.2004, 08:27
@all
Danke für die gut Hilfe, an Unwissende! Ich habe mich jetzt für den Mittelwert entschieden und werde mal mit 200er anfangen, 100er Sensia habe ich dann auch noch bei.(die sind recht günstig Media Markt)

@Becks
ich habe leide noch keine Spiegelreflex. (Kein Geld wegen 3*Schweiz und 1*Ecuador) Aber ich werde mir wohl eine F65 zulegen, mal schauen gebraucht oder neu.


Christoph

Alex
04.07.2004, 19:12
Bei der Kompaktkamera wird es immer zu Lichtabfall an den Ecken des Bildes kommen. Aufgrund der kompakten Bauweise läßt sich das schwer vermeiden. Gute Ergebnisse diesbezüglich konnte ich mit einer Minox 35GT (1:2,8/35mm) machen, die ich bei ebay für 45 EUR ersteigerte. Der spezielle Mechanismuß der Kamera schafft die nötige Entfernung zwischen Objektiv und Film. Die Bilder sind einsame Spitze, für eine Kamera in der Größe einer Zigarettenschachtel. Man muß zwar ein bissel selbst dran rumstellen (Entfernung, Blende), was aber ansich kein Problem ist. Ein kleines Stativ mitzunehmen lohnt sich ebenfalls. Als Diafilm empfehle ich ebenfalls den Fuji Velvia, auch wenn er etwa 2 EUR teurer ist als der Sensia 100. Aber die Farben sind dafür der Hammer und er ist natürlich knackescharf. Wenn Du in den Bergen fotografierst, insbesondere tagsüber, sollten die 50 ASA kein Problem sein.

Christoph1972
09.07.2004, 16:32
So, ich habe heute meine ersten Dias angeschaut.
Gemacht mit der Eos 500, von Ebay für 70 Taken, und nem 100er Sensia Film. Super geile Bilder, ich werde für die Spiegelreflex weiterhin 100er Sensia verwenden. Meine Kompakt Knipse ist mit einem 200er geladen, bei der nächsten Klettertour kommt diese Kombination dann zum Einsatz.

Christoph

Gunni
21.09.2004, 16:49
die asa-angabe auf filmen sagt nur wie lichtempfindlich der film ist.

d.h. dass du bei gleichen lichtverhältnissen mit einem 100er film eine längere verschluszeit benötigst als mit einem lichempfindlicheren film.

d.h. natürlich nicht, dass du automatisch mit nem 100er alles verwackelst, sondern nur, dass deine verschlußzeit bei gleichen lichtverhältnissen länger wird und daher die gefahr der verwacklung steigt. bei hellstem wolkcnelosen himmel kannst du aber ohne probleme mit nem 100er und einem lichtschwachen objektiv einen rennwagen abbilden ohne zu verwackeln oder geschwindigkeitsunschäfen befürchten zu müssen.

denn, je länger die belichtungszeit ist, desto langsamer darf sich, unabhängig der verwacklung durch nicht ruhiges halten der kamera, dein motiv bewegen wenn es nicht unscharf dargestellt werden soll.

der hauptunterschied zwischen lichtempfindlichern und lichtunempfindlichern filmen liegt an der anzahl der bildpunkte die belichtet werden sollen.

ein 100er film hat mehr bildpunkte als einer mit einer höheren asa-zahl, also einer höheren lichempfindlichkeit. da er mehr bildpunkte hat (immer auf der gleichen fläche natürlich) braucht er also mehr licht um all diese richtig belichtet zu bekommen. der nachteil eines lichempfindlichern filmes ist also, dass er bei vergräseungen körnig wird, weil nicht genügend bildpunkte da sind.

das ist ungefähr so, als wenn ich ein 100*100 pixel jpeg-bild nehme und auf 500*500 pixel vergrößere. das wird dann auch "gröber" und beim film ist es ebenso.

d.h. wenn du z.b. einen 400er dia-film nimmst und am ende deines urlaubs davon ein 50x70 bild machen lassen machen möchtest wirst du feststellen, dass man die bildpunkte deutlich erkennen kann, bei einem 50er asa-film aber siehst du noch keine bildpunkte.

der vorteil bei filem mit mehr bildpunkten ist, dass man sie puschen kann. d.h. dass du deiner kamera vorgaukelst, sie habe keinen 100er sondern z.b. einen 800er film drin. die bildpunkte sind ja da, und wenn sie nicht genug licht bekommen kann man das (in grenzen) bei der entwicklung ausgleichen. wenn du also einen film (kompletter film, nicht jedes foto wie du willst. das kann nur ein film, dessen namen ich vergessen habe und der ist schweineteuer) mit einer anderen asa-einstellung belichtest, ist der komplett falsch belichtet, aber eben gleichmäßig falsch. wenn das dem filmentwickler mitteilt (würd ich aber dann wirklich nicht mehr bei schlecker machen lassen) kann der das ziemlich gut ausgleichen. dummerweise wird auch ein 100er film bei diesem prozess dann etwas grobkörnig, weil eine reihe von bildpunkten rausfallen um die unterbelichtung auszugleichen.

aber: du kannst zwar einen 100er puschen und so behandeln als ob er ein lichtempfindlicher film wäre, ein lichtempfindlicher film wird aber niemals mehr bildpunkte haben als er hat.

last but not least:

der richtige film.

hmm, tja, das ist so eine frage. alle filme haben einen mehr oder minder deutlichen farbstich. da gibt es mal zwei große unterschiede:

normale filme und
expertenfilme.

expertenfilme sind im grunde normale film mit dem kleinen unterschied, dass jeder film reifen muss und normale filme sind in einem unbekannten stadium der reife.

das ganze läuft so: ein film wird produziert und dann reift er in der dose. im zuge dieser reifung gibt es nun ein "geht gerade" über "perfekt" bis zu "abgelaufen".

normale filme werden mit "geht gerade" ausgeliefert und reifen so lustig vor sich hin, bis sie, siehe ablaufdatum, nichtmehr das halten was der hersteller verspricht. irgendwann in diesem zeitraum sind sie mal perfekt.

profifilme werden hergestellt und gelagert bis sie "perfekt" sind und dann gekühlt gelagert womit der reifungsprozess an dieser stelle unterbrochen wird. das sollten sie auch bleiben bis kurz (6h) vor der verwendung und dann nach verbrauch wieder gekühlt gelagert werden bis zur entwicklung.

wenn du also einen profifilm kaufst und der verkäufer lang mal eben hinter sich ins regal um dir einen zu geben, kannst du gleich wieder gehen.


tja und ann gibt es noch die vorlieben der hersteller. jeder hersteller gibt seinen filmen einen kleinen "touch". die einen sind etwas grünstichig, die anderen etwas gelb/rotstichig und dann gibts noch die, die blau etwas hervorheben. das ist im grunde eine frage des geschmacks.

einen weitern unterschied gibt es in der "farbechtheit" also wie genau der abgebildete farbton den tatsächlichen widergibt. manche wollen alles genau so wie es in echt aussieht, ich pers. stehe z.b. unheimlich auf technicolor-filme. haputsache schön bunt.

ergo ist mein lieblingsfilm ein film mit besondern knalligen farben.

fuji velvia

das ist ein 50er profi-diafilm der sehr gerne von landschaftsfotographen verwendet wird. die meisten der bilder in geo/national georaphic sind z.b. mit dem velvia gemacht.


ich hoffe, da konnte dir ein bisschen weiterhelfen und zusammen mit den erfahrungen die du schon gemacht hast findest du "deinen film" :)

gunni