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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : [Testbericht] Trekkingstock Fizan Compact



Juergen
22.02.2011, 02:21
Seit heute habe ich zwei Fizan Compact.

Die Fizan Compact sind zur Zeit ab 49 € pro Paar erhältlich.

Herstellerangaben

Länge: 58 - 132 cm
Gewicht: 158 g pro Stock
Material: Aluminium alloy 7001

Nachgemessene Werte

Länge: 58 - 132 cm
Gewicht:
160,7 g (Stock 1) 162,7 g (Stock 2)
Teller je 5,4 g / Gummischutz je 9,9 g

zusammen: 354 g (177 g pro Stock)

Segmentdurchmesser: 17,0 mm / 15,8 mm / 14,4 - 10,1 mm

max. Außendurchmesser der Spitze: 13,4 mm
Innendurchmesser Gummischutz: 10,5 mm

Wandstärke: ca. 0,5 mm

Tellerdurchmesser: 50 mm

Bemerkungen

Wenn man die Stöcke auf 132 cm auszieht, steckt das mittlere Segment nur 2 cm tief im
oberen und das untere 4 cm tief im mittleren Segment. Wenn man beide Segmente 4 cm
überlappen lässt, ist die Länge 130 cm, was für eine Person von 185 cm ausreichend wäre.

Wohnzimmertest

Mit einem Körpergewicht von 75 kg kann man das Köpergewicht vollständig auf beide Stöcke
verlagern, ohne dass diese abbrechen, aber auf keinen Fall auf einen Stock. Für Barrenübungen
sind die Stöcke nicht geeignet. Ich würde die Stöcke nicht bei einem Abstieg benutzen, um
75 kg Körpergewicht + 20 kg Gepäck vollständig aufzufangen, indem man beide Stöcke vor
sich plaziert und dann nach vorne durchschwingt.

Ansonsten erscheinen mir die Stöcke hinreichend stabil, um ihren Zweck zu erfüllen,
nämlich einen großen Teil des Gewichts abzufangen.

Die Verarbeitung macht einen guten Eindruck. Die Dübel halten gut, der limitierende Faktor
bei einem größeren Gewicht scheint das Durchbiegen der Segmente zu sein.

Die Griffe sind aus Moosgummi, einfach gestaltet aber angenehm. Auf den Griffkopf
(Hartkunststoff) kann man eventuell ein Kameragewinde anbringen, was aber
feinmechanische Fertigkeiten erfordert.

Fazit

Die Stöcke überzeugen durch ihr geringes Gewicht bei einem günstigen Preis und
überzeugender Qualität, wenn auch qualitativ sicher nicht mit doppelt so teuren
Stöcken vergleichbar. Für mich war das geringe Gewicht ausschlaggebend.

Der Praxistest

findet im Juni/Juli 2011 in Island statt.

blitz-schlag-mann
22.02.2011, 09:46
Hmm.

"Mit einem Körpergewicht von 75 kg kann man sich vorsichtig auf beide Stöcke stützen,
ohne dass diese abbrechen"

"Die Stöcke überzeugen durch ihr geringes Gewicht bei einem günstigen Preis und
überzeugender Qualität"

:bg:

Juergen
22.02.2011, 10:10
Damit das nicht falsch verstanden wird: Ich meine mit "aufstützen" das Gewicht vollständig auf
die Stöcke verlagern.

Ich meine, hier sind einfach die Grenzen des Materials erreicht. Das ist keine Frage der
Qualität, dass sich die Stöcke bei Belastung anfangen zu biegen und sich dann natürlich
irgendwann auch verbiegen oder brechen.

MatthiasK
22.02.2011, 11:25
Meine haben ca 1000k drauf, bin noch immer sehr zufrieden damit.

TimB
22.02.2011, 12:09
Hab meine jetzt auch bald seit einem Jahr und bin sehr zufrieden.


Sie waren bis jetzt gute Begleiter, sowohl im Mittelgebirge, als auch seit geraumer Zeit in den Alpen. Wiege 85kg und hatte bis jetzt kaum eine Situation wo ich Angst hatte, dass sie durchbrechen würden, wenn ich mich mal auf ihnen abstützen musste.

Benutze sie zum Wandern, Bergsteigen, Skitouren und sogar zum Skifahren.
Beim Skitourengehen und Skifahren hab ich allerdings manchmal Angst sie durchzubrechen, wenn ich mit ihnen die Bindung aufdrücke oder die Steighilfe nach unten klappen möchte :ignore:
Werd mir für diese Einsätze wohl noch etwas stabielere Stöcke zulegen :grins:

Tomscout
22.02.2011, 12:59
Ich hab die Stöcke für mei ne Freundin besorgt (168cm, ca 52 kg) - kein problem bis dato.
Mir (193cm) sind sie zu kurz, aber unstabil fand ich die nicht unbedingt.
Das Gewicht ist halt super.

Juergen
23.02.2011, 13:24
Ich habe noch ein paar Ergänzungen vorgenommen: Die Spitze der Stöcke ist an der
Stelle, an der man den Gummischutz aufsetzt 13,4 mm dick. Der mitgelieferte Schutz
hat einen Innendurchmesser von 10,5 mm. Ich habe ein Paar bessere Gummistöpsel
für Trekking dazugekauft, die einen Innendurchmesser von ca. 11 mm haben. Die
sitzen noch gut. Manche anderen Gummistöpsel, die ich ausprobiert habe, saßen zu
locker auf der Spitze.

MatthiasK
23.02.2011, 15:57
Wozu brauchst du diese Gummistoppel überhaupt?

Tomscout
23.02.2011, 16:31
Zum "auf Asphalt laufen", Nordic Walking etc.

MatthiasK
23.02.2011, 18:02
alles klar, dankesehr.

Juergen
23.02.2011, 19:42
Ich würde diese Gummistöpsel nicht nur auf dem Asphalt sondern auch im steinigen
Gelände verwenden, damit die Hartmetallspitzen nicht so schnell abnutzen und um
dieses klackernde Geräusch zu unterbinden.

MatthiasK
23.02.2011, 19:47
Dachte ich mir doch fast das da noch was "spezielles" kommt ;-)

Tomscout
24.02.2011, 10:30
Ich würde diese Gummistöpsel nicht nur auf dem Asphalt sondern auch im steinigen
Gelände verwenden, damit die Hartmetallspitzen nicht so schnell abnutzen und um
dieses klackernde Geräusch zu unterbinden.

Das hab ich mir recht schnell abgewöhnt... ich scheine ein Talent dafür zu haben, dann die Spitzen in kleine Fugen / Zwischenräume von Steinen zu setzen:
mit Gummipröppel rein, ohne Gummipröppel raus. :o

marmotta
24.02.2011, 11:10
außerdem sind die Spitzen doch ua aus diesem Grund aus Hartmetall - und können getauscht werden.
Und eine Spitze, die das nicht aushält, hat den alpinen Praxistest nicht bestanden.

Die Plastikpöppel mögen für die Straße sein und ggf als Schutz beim Transport(?)

Den Fizan Stock kenne ich nicht - aber Jürgens Beschreibung klingt für mich nicht nach einer Kaufempfehlung... :ignore:

Gruss marmotta

blitz-schlag-mann
24.02.2011, 15:15
außerdem sind die Spitzen doch ua aus diesem Grund aus Hartmetall - und können getauscht werden.
Und eine Spitze, die das nicht aushält, hat den alpinen Praxistest nicht bestanden.

Die Plastikpöppel mögen für die Straße sein und ggf als Schutz beim Transport(?)

Den Fizan Stock kenne ich nicht - aber Jürgens Beschreibung klingt für mich nicht nach einer Kaufempfehlung... :ignore:

Gruss marmotta

Eben, die Spitzen sind aus Metall, damit sie im Gelände "greifen" ;-)

Ich habe auch ein Paar Fizan Compact, aber als Winterstöcke oder für hohe Belastungen sind sie nicht gemacht.

Es wurde schon berichtet, das sich die Stöcke beim festdrehen geweitet haben. Da ist der Aluleichtbau wirklich am Limit.

Ich sehe die Stöcke als UL-Stöcke für den schnellen Einsatz mit leichtem Gepäck, Berglauf etc. und dort haben sie sich bei mir auch bewährt.

Juergen
24.02.2011, 15:50
Ich war bis jetzt stets ohne Stöcke unterwegs und möchte sie eigentlich nur für den
Abstieg haben und zum Furten. Vielleicht habe ich daher geringere Erwartungen an
die Stabilität der Stöcke. Beim Abstieg immer die Knie soweit zu beugen, bis der vordere
Fuß den Boden berührt, ist etwas anstrengend aber knieschonend, das will ich mir mit
den Stöcken etwas erleichtern.

Falls ich irgendwann zu der Auffassung gelange, dass es mir einen Vorteil bringt, mein
gesamtes Körpergewicht inkl. Gepäck auf die Stöcke zu "schmeißen", werde ich mir
stabilere zulegen.

@marmotta: Ich habe eher Zweifel daran, dass man die Spitzen tauschen kann.

marmotta
24.02.2011, 18:10
Wie gesagt, die Fizan-Stöcke kenne ich nicht,
aber einiges an Stöcken von anderen Herstellern, gleich ob es sich die Marke L..i, oder BD oder K..D handelt, bei all diesen sind mW die Spitzen austauschbar ; es sind meistens eher die Stöcke aus dem unteren Preissegment, bei denen das nicht möglich ist.
eine gute gehärtete Stockspitze hat aber ohnehin eine ganz gute Lebensdauer...

Gruss marmotta

Kaffeeschlaf
24.02.2011, 18:50
Ich gehöre zu den Menschen, die solche Stöcke bereits zerlegt haben. Bin damals querfeldein in ein verdecktes Loch getreten und habe mich auf den Stöcken abgestützt. Einer hats nicht überlebt. Seitdem nehme ich die Fizan nur mit, wenn klar ist, dass ich ausschließlich befestigte Wege gehe.

Der Austausch des kaputten Segements hat aber reibungslos funktioniert.

Mittlerweile gibt es aber von BD stabilere Stöcke, die auch noch leichter sind.

MatthiasK
24.02.2011, 19:41
welche denn?

Juergen
24.02.2011, 19:44
Ich glaube, man kann jeden Stock verbiegen oder schrotten, wenn man irgendwo
hängen bleibt.

Was mich neugierig macht: Gibt es bei Fizan tatsächlich Ersatzteile ? Welcher Händler
führt die ?

Und: Welche Black Diamond Stöcke sind leichter und stabiler oder wenigstens stabiler
und nicht wesentlich schwerer ?

Stompy
24.02.2011, 20:49
Die Spitzen können ausgetauscht werden, ebenso gibt es größere Teller und Schneeteller.

Die Spreizer klemmen sehr gut. Da verschiebt sich absolut nix bei Belastung.
(Ob das allerdings umgekehrt auch gleichzeitig eine Schwachstelle ist, weil sie das Material weiten, kann ich nicht beurteilen, aber gut vorstellen. Man kann schon fühlen, wo der Spreizer sitzt.)

Ich hatte die Fizan Compact und benutze sie nicht mehr.
Meine sind beim Abstieg, beim "abfangen" gebrochen.
Allerdings liege ich von meinem Körpergewicht und Rucksackgewicht bei guten 115kg... :ignore:
(die Dinger sind einfach für UL Leute gedacht und nicht für mich)

Viel mehr als 85kg (incl.) Rucksack, würde ich ihnen nicht zumuten.
In diversen UL Foren, gab es zahlreiche Berichte über gebrochene Fizan Compact Stöcke.

Ich hab von Fizan jetzt die Everest Stöcke.
Diese halten mein Gewicht auch aus und ich brauch mir nicht ständig Sorgen zu machen, ob sie halten, oder sie vielleicht wieder brechen und ich auf das abgebrochene Segment falle und wie ein Schwein aufgespießt werde, wie fast beim letzten mal...

Wenn ich schon Stöcke benutze, dann sollen sie auch im Zweifelsfalle mich und mein Rucksackgewicht stützen können und nicht wie Streichhölzer einknicken.
(Aber ich schrieb ja auch schon, das die Compact für mein Gewicht nicht gedacht sind...)

Hier mal die Everest Stöcke:
Fizan Everest (http://www.ultralightoutdoorgear.co.uk/fizan_everest_trekking_poles.html)

Juergen
24.02.2011, 21:11
Wenn Du bei den Fizan Everest Gummispitzen und Teller dazurechnest, bist Du
wahrscheinlich wieder bei knapp 500 g. Oder irre ich mich ? Und das wäre mir zuviel.

Was wiegen denn die Stöcke ohne Gummi und Teller ? Ich meine nachgewogen und
nicht die Herstellerangaben.

Stompy
24.02.2011, 22:13
Everest: 492g.
Compact: 366g.
beide mit Standard Teller und Gummikappen
(ich fummel die Teller jetzt mal nicht runter...)

Muss doch letztendlich jeder selber Wissen.
Wenn sie Dir reichen und Du sie OK findest, brauchst Du doch nicht weitersuchen.

Mir reich(t)en sie leider nicht und ich will mich annähernd 100% darauf verlassen können, nicht Bruch zu erleiden und im schlimmsten Fall am Berg/ect. ab zu gehen.
Mir sind es die 126g mehr Wert.
Aber wie ich schon sagte, ich bringe auch etwas mehr auf die Waage als Du.

Kaffeeschlaf
25.02.2011, 16:21
Habe den Stock übrigens mit 80 kg inkl Sack zerlegt



Was mich neugierig macht: Gibt es bei Fizan tatsächlich Ersatzteile ? Welcher Händler
führt die ?


Ich habe den Stock damals über den Händler reklamiert. Das gebrochene Segment wurde anstandslos ausgetauscht. Da mir ursprünglich das falsche Segment zugeschickt wurde, habe ich auch noch ein Mittelsegment.



Und: Welche Black Diamond Stöcke sind leichter und stabiler oder wenigstens stabiler
und nicht wesentlich schwerer ?

Dieser Stock soll sehr stabil sein, in Deutschland aber noch nicht erhältlich:

http://www.blackdiamondequipment.com/en-us/shop/mountain/trekking-poles/ultra-distance-trekking-pole

Gibt es auch als Aluversion

Juergen
16.07.2011, 08:57
Praxistest in Island Juni/Juli 2011

So, ich hatte jetzt Gelegenheit, die Stöcke in Island einzusetzen.

Das Ergebnis: Alles im grünen Bereich ! Ich wüßte keinen Grund, weshalb ich stabilere
Stöcke brauchen könnte. Ich bin den Laugavegur damit gegangen ohne irgendwelche
Probleme. Beim Furten sind die Stöcke besonders nützlich, weil man das Risiko Baden
zu gehen erheblich mindert.

Juergen
10.08.2011, 12:47
Ich habe mal gemessen, mit welcher Kraft ich die Stöcke nach unten drücke, indem ich
die Stöcke auf eine Plattformwaage gedrückt habe mit ungefähr der Kraft, die ich
beim Gehen einsetze. Ich komme da auf 5 bis 10 kg. Wenn die Waage 15 kg anzeigt,
muss ich mehr Kraft einsetzen als ich normalerweise tue und auf Dauer gesehen würde
ich das auch nicht schaffen.

Mir ist nicht klar, wie man einen Fizan Compact unter normalen Umständen durchbrechen
kann. Eigentlich nur, wenn man rennt und das Ding bleibt irgendwo stecken oder wenn man
Barrenübungen macht mit dem gesamten Körpergewicht.

TimB
10.08.2011, 14:03
Ich denke auch im normalen Gebrauch bekommt man sie nicht klein. Ausser man rutscht irgendwo ab und stützt sich auf einen Stock mit seinem gesamten Körpergewicht im Hand, so dass die Kraft nicht axial auf den Stock geht

LawOfThomsen
11.08.2011, 12:00
Ich habe mal gemessen, mit welcher Kraft ich die Stöcke nach unten drücke, indem ich
die Stöcke auf eine Plattformwaage gedrückt habe mit ungefähr der Kraft, die ich
beim Gehen einsetze. Ich komme da auf 5 bis 10 kg. Wenn die Waage 15 kg anzeigt,
muss ich mehr Kraft einsetzen als ich normalerweise tue und auf Dauer gesehen würde
ich das auch nicht schaffen.

Mir ist nicht klar, wie man einen Fizan Compact unter normalen Umständen durchbrechen
kann. Eigentlich nur, wenn man rennt und das Ding bleibt irgendwo stecken oder wenn man
Barrenübungen macht mit dem gesamten Körpergewicht.

Dem kann ich nur zustimmen. Selbst als ich mal hängengeblieben bin ist nichts passiert.

Goorilla
11.08.2011, 15:12
Ich denke auch im normalen Gebrauch bekommt man sie nicht klein. Ausser man rutscht irgendwo ab und stützt sich auf einen Stock mit seinem gesamten Körpergewicht im Hand, so dass die Kraft nicht axial auf den Stock geht

Genau das ist mir mit Fizan Stöcken in den Dolomiten passiert. Der Stock hat sich gebogen wie ein Flitzebogen, ist aber wieder in seine ursprüngliche Position zurückgeflext. Elastisch ist meist besser als zu starr und steif. Gute Stecken!

TimB
11.08.2011, 17:14
Flexibel sind sie, das merke ich jedes mal wenn ich mit ihnen auf Skitour bin und die Bindugn aufdrücke, bzw. die Steighilfe verstelle. Da hab ich schon manchmal Angst, dass sie durchbrechen :o:grins:
Werde mir für den Winter noch ein paar stabilere Stöcke zulegen, aber in allen anderen Anwendungen sind die Fizan gut genug für mich ;-)

hugsforhikers
17.08.2011, 17:30
Ich bin einfach mal so frei und verlinke hier meinen Testbericht auf hugsforhikers.com (http://hugsforhikers.com/blog/2011/08/08/fizan-compact-test/). Ich bin 1,75 und wiege 72kg, bei mir haben die Stöcke bisher super gehalten und auch einen Sturz überlebt, bei dem ich letztendlich in ziemlich ungünstiger Lage auf den Stock gefallen bin. Hat ihn nicht gestört. ;-)

HenkySpanky
17.08.2011, 18:53
Die Fizan Altitudes waren bei mir ein Totalausfall. Und dabei sollten die eigentlich noch stabiler sein als die Fizan Compacts.

Bin sehr enttaeuscht, da mir auf meiner 6-Tage Tour vor einer Woche BEIDE Stoecker kaputtgegangen sind. Habe sie zwar ordentlich gefordert, aber das darf einfach nicht passieren. Einmal ist mir der Duebel im oberen Segment steckengeblieben und einmal hat sich die Duebelaufhaengung komplett geloest. Die beiden anderen Duebel waren auch am Ende und sind durchgerutscht.

Hatte die Teile vor der Tour erst ca. eine Woche benutzt. Kaufe mir jetzt Lekis...

Gismo834
12.11.2012, 17:35
Ich wiege 72 kg. Meine Fizan Compact haben bisher sehr gut gehalten.
Weder auf dem GR20 noch bei zwei Norwegen Touren irgendwelche Probleme.
Und ich habe Sie hart rangenommen, bin weggerutscht, mit den Stöcken abgefangen etc.

Bei meinem Körpergewicht kann ich sie uneingeschränkt empfehlen.

Plautze
12.11.2012, 18:59
(Ob das allerdings umgekehrt auch gleichzeitig eine Schwachstelle ist, weil sie das Material weiten, kann ich nicht beurteilen, aber gut vorstellen. Man kann schon fühlen, wo der Spreizer sitzt.)

Genau so ist das: der einzige Bericht von einem Unfall (mit Verletzungsfolgen) den ich persönlich kenne, zeigte auf den Fotos dass die Stöcke exakt an der durch den Dübel gestressten Stelle gebrochen sind. Ich hab für meine Freundin Verstärkungshülsen für das mittlere und obere Segment gebastelt, die genau über den Klemmstellen sitzen; für meine knapp 90 kg + Pack kommen die Teile nicht in Frage.
So ist das halt beim Leichtbau: man geniesse die Vorteile, aber jammere nicht wenns beim Überschreiten der Grenzen des Leichtbaus Aua macht.
Eine vorbehaltlose Empfehlung für die Dinger auszusprechen nur weil man bisher davongekommen ist finde ich allerdings fahrlässig.

Juergen
12.11.2012, 19:09
Eine vorbehaltlose Empfehlung für die Dinger auszusprechen nur weil man bisher davongekommen ist finde ich allerdings fahrlässig.
Das sind Gehhilfen und keine Bergseile oder Expressschlingen.
Wenn man Trekkingstöcke so einsetzt, dass die Gesundheit
oder gar das Leben davon abhängt macht man was verkehrt.

Plautze
12.11.2012, 19:29
Das sind Gehhilfen und keine Bergseile oder Expressschlingen.
Wenn man Trekkingstöcke so einsetzt, dass die Gesundheit
oder gar das Leben davon abhängt macht man was verkehrt.

...in Deiner Beschreibung erkenne ich eher Nordic Walking Stöcke als Trekkingstöcke; ich finde da muss man schon einen Unterschied machen, und der kann nur in der zuverlässigen Belastbarkeit in weglosem Gelände bestehen.
Klar kann man NW-Stöcke auch für Trekking benutzen, sollte sich dann aber der Risiken bewusst sein, und entsprechende Empfehlungen mit den angebrachten Vorbehalten aussprechen.

Gruss, Plautze

pointloma
02.05.2014, 19:34
Ich überlege mir auch den Trekkingstock anzuschaffen. Bei meinen 60kg Kampfgewicht und maximal 15kg Rucksackgewicht mache ich mir da recht wenig Sorgen. :bg:

Gedanken mache ich mir eher darüber, ob der Stock auch dazu geeignet ist die Stange meines Wickiup 3 SUL zu ersetzen. Kann ich die beiden Stöcke sinnvoll miteinander verbinden und ist der Stock auch im Sturm stabil genug?

Gruß

SilentRunning
09.06.2014, 00:53
Ich überlege mir auch den Trekkingstock anzuschaffen. Bei meinen 60kg Kampfgewicht und maximal 15kg Rucksackgewicht mache ich mir da recht wenig Sorgen. :bg:

Gedanken mache ich mir eher darüber, ob der Stock auch dazu geeignet ist die Stange meines Wickiup 3 SUL zu ersetzen. Kann ich die beiden Stöcke sinnvoll miteinander verbinden und ist der Stock auch im Sturm stabil genug?

Gruß

Hi,

um die Stöcke stabil zu verbinden gibt es viele Möglichkeiten. Die Stöcke sind daführ aber viel zu schwach. Bei nem ordentlich abgespannten Lavu kommt da zuviel Druck drauf. Die Compact verbiegen sich schon arg bei lockerer Abspannung. Das geht bei wechselnder Last in die Hose. Hab es selber mit nem Golite SL3 getestet und weiss aus Erfahrung mit nem Helsport lavulight im Sturm was da für Kräfte wirken. Das wäre mir auch mit stabileren Stöcken zu fragil.

Ansosten halten die Compacts bei mir sehr gut. Etwa 100Tage echtes Trekking in Russland und der Mongolei.
Sogar mit ordentlich eingedellten Segmenten hielten die Teile - ließen sich nur nichtmehr zusammenschieben.

doast
25.08.2014, 15:53
Von "Erfahrungsbericht" kann zwar in meinem Fall nicht die Reden sein, trotzdem möchte ich meine Erfahrungen mit den Fizan Compact Stöcken teilen.

Habe mir die Dinger im Mai gekauft und wegen einer Handverletzung bis August nicht verwenden können. Anfang August wollte ich sie dann in Norwegen einsetzen. Meine Stöcke (bzw. einer der Stöcke) sind aber leider VOR der ersten Tour beim ersten Einstellen der Länge kaputt gegangen. Im mittleren Segment ist beim Feststellen ein ca. 10cm langer Längsriß entstanden. Ich möchte dazu sagen, dass ich NICHT viel Kraft aufgewendet habe; ich konnte zusehen, wie der Riß ohne große Kraftaufwendung entstanden ist. Ich wusste, dass die Fizan Compact leichte und entsprechend "filigrane" Stöcke sind, aber dass sie sooo filigran sind hätte ich nicht vermutet :baetsch:
Habe jetzt mal reklamiert und warte auf Ersatz bzw. eine Antwort von Fizan. Kann gut sein, dass ich ein Montagsmodell erwischt habe, aber das hat mein Vertrauen in Trekkingstöcke doch sehr mitgenommen. Bisher habe ich gänzlich auf Stöcke verzichtet und wollte nun mit den Fizan Compact den Einstieg wagen.

macroshooter
25.08.2014, 19:00
Da hast Du definitiv ein Montagsmodell.
Denn einen meiner Stöcke habe ich kürzlich bei einem Sturz arg verbogen (unterstes Segment um ca. 5 cm). Gebrochen war nichts. Ich konnte ihn auch wieder soweit richten, dass ich ihn zusammenschieben kann.

Sigrun
25.08.2014, 19:19
Seit 2012 bin ich Frühjahr bist Herbst nur noch mit meinen Fizans unterwegs. (Im Winter brauche ich längere Stöcke mit großen Schneetellern.) Ich besitze zwei Paar. Das ist sinnvoll, falls mal etwas kaputt ist ;-) .
Ausgetauscht habe ich schon zwei Spitzen (da sind jeweils die kleinen Metall-Aufsätze abgegangen, also der letzte Zentimeter des Stockes). Beim Zusammendrehen ist mir einmal ein Mittelteil zerborsten, ok, war noch stabil genug, um die Tour zu beenden, aber es war absehbar, dass das dann auseinanderbrechen wird. Ich habe das Teil fotografiert und eine Mail zu Fizan geschickt. Ohne Kosten bekam ich ein neues Mittelstück! Und den Hinweis, dass das Zusammendrehen nur die Fingerspitzen benötigt...!
Das klingt jetzt so, als ob da ständig etwas kaputt ginge. Aber in Anbetracht meiner vielen Touren mit vielen Höhenmetern hält es sich in Grenzen, finde ich. Das leichte Gewicht macht das alles wett.
An Touren habe ich damit viiiele Tageswanderungen gemacht, außerdem einige 24-Stunden-Wanderungen, ein paar bergauf-Wettkämpfe (Speed hiking, Walking...), Hüttentouren mit 10kg-Rucksack und Großveranstaltungen mit vielen km und Hm.

Rhodan76
25.08.2014, 22:02
Naja viel trau ich den Fizan nicht mehr zu. Auf einer Tour (mit schweren Rucksack) auf einem glitschigen Stein abgerutscht, auf dem Fizan abgestützt, und *knack* lag ich im Matsch. Das unterste Segment des Fizan hatte sich in den Schlamm gebohrt und ist dann gebrochen...

doast
26.08.2014, 13:38
Habe heute die Nachricht bekommen, dass Fizan mir ein neues mittleres und unterstes Segment über meinen Händler zukommen lässt. Soweit ist der Service schnell und unbürokratisch von statten gegangen. Bin gespannt ob sich die Stöcke diesesmal bewähren. :popcorn:

Juergen
26.08.2014, 17:58
Ich habe letztes Jahr auf dem GR20 einen Fizan-Stock zerlegt, weil ich beim
Abstieg im Geröll ausgerutscht bin und der Stock sich irgendwo verklemmt hatte.
Ob das ein besserer Stock ausgehalten hätte, ist eher fraglich. Mein Fehler war,
dass ich mit den Händen in den Schlaufen war. Das war leicht abschüssiges
einfaches Gelände und ich bin relativ zügig da runter aber wegen der Kiesel war
klar, dass man da rutschen kann.

Mein Fazit: Man muss nicht immer die Hände in den Schlaufen haben.

codenascher
26.08.2014, 18:18
Ich habe letztes Jahr auf dem GR20 einen Fizan-Stock zerleg....

.....Mein Fazit: Man muss nicht immer die Hände in den Schlaufen haben.

Nachdem ich bereits zwei Fizans zerlegt habe, einen davon aufm GR 20, habe ich ebenfalls die Schlaufen demontiert. Meine Fizans wiegen jetzt als Paar 300g, und wenn ich doch falle oder der Stock sich verhakt, lasse ich einfach los und der Stock hält 5sterne


gesendet vom Schmatfon

Sigrun
26.08.2014, 18:39
Hände in den Schlaufen ist im alpinen Gelände viel zu gefährlich. Lieber einen Stock verlieren als sich den Arm brechen!

Juergen
27.08.2014, 16:16
Hände in den Schlaufen ist im alpinen Gelände viel zu gefährlich. Lieber einen Stock verlieren als sich den Arm brechen!
Ich weiß nicht, wie man sich mit den Fizan Compact den Arm brechen kann.
Gerade im alpinen Gelände finde ich die Schlaufen gut. Erstens verliere ich
ungern Stöcke und zweitens können auch andere vom Stock getroffen werden.

Sigrun
03.09.2014, 13:58
Falls es zum Sturz kommt und die Hand in der Schlaufe bleibt, hat der Arm keine Ausweichmöglichkeit. Darum besteht die Gefahr, sich den Arm zu brechen. Unabhängig davon, ob Fizan oder eine andere Marke.

Juergen
03.09.2014, 22:16
Falls es zum Sturz kommt und die Hand in der Schlaufe bleibt, hat der Arm keine Ausweichmöglichkeit.
Der Fizan bricht lange bevor der Arm bricht, keine Sorge.
Ich kann mir keine Konstellation vorstellen, bei dem man sich den Arm brechen kann.

Sigrun
18.09.2014, 13:54
Juergen, schön, dass Du das so genau weißt.

Juergen
18.10.2014, 13:07
Juergen, schön, dass Du das so genau weißt.
Hast Du den Fizan Compact schon einmal in der Hand gehabt?
Erklär mir mal, wie Du den Stock fixieren willst, damit sich solche
Kräfte aufbauen, bei denen ein Arm bricht.

Das gebrochene Mittelteil für meinen Fizan Compact konnte ich
übrigens für 10 € nachbestellen.

Sigrun
18.10.2014, 15:08
Ich bin seit Jahren glückliche Besitzerin dieser Stöcke.
Der Stock muss nicht zwangsläufig viel Kraft erfahren, um "im Falle eines Falles" die Bewegungen des Armes und der Hand zu behindern. Auch für andere Körperteile ist das Nicht-Ausweichen-Können der Hände/Arme ein Risiko, wenn man fällt. Ich sehe keinen Grund, dieses Risiko einzugehen und lasse die Schlaufen einfach hängen, habe es mir so angewöhnt. Vor allem deswegen, weil ich mich viel in steilem oder unwegsamem Gebiet bewege.

Ich hatte auch schon eine Reklamation eines Mittelteils - und das große Glück, dass ich dafür außer ein paar Euro für den Versand nichts zu zahlen brauchte. Das fand ich schon sehr kulant. Dazu bekam ich dann den Tipp, beim Arretieren nur 2 Finger zu nehmen... :o ... und da ist was dran...!

doast
15.02.2015, 21:15
Habe heute die Nachricht bekommen, dass Fizan mir ein neues mittleres und unterstes Segment über meinen Händler zukommen lässt. Soweit ist der Service schnell und unbürokratisch von statten gegangen. Bin gespannt ob sich die Stöcke diesesmal bewähren. :popcorn:

So, ein kurzes Update zu meinen Fizan Compact Stöcken. Nachdem mir ja das mittlere Segment schon vor der ersten richtigen Belastung eingerissen ist (siehe dieser Thread), habe ich anstandslos Ersatz bekommen. Habe von dem Händler ein neues mittleres und unteres Element bekommen (das unterste habe ich also nun als Ersatz sogar doppelt). Seither verwende ich die Fizan immer wieder wenn ich denke sie zu benötigen. Würde sagen mittlerweile haben sie rund 200km hinter sich und ich bin mittlerweile kein Stockmuffel mehr wie früher. Zu Beginn war ich etwas skeptisch ob sie der Belastung standhalten, insbesondere nach dem Problem mit dem Riss im mittleren Segment, dass ich hatte. Ich wiege um die 80kg und mit Gepäck auf Tagestouren komme ich so auf die 85kg. Die Stöcke machen das absolut mit und ich beginne mich immer mehr auf sie zu verlassen. Habe für den Winter Tiefschneeteller von Leki drauf getan um sie für Schneeschuhwandern und Winterwanderungen zu nutzen, klappt prima.
Klar 200km sind kein Dauerbelastungstest, aber als erstes Fazit kann ich sagen, dass ich soweit zufrieden bin. Auch mit dem Support, der mir wie gesagt anstandslos neue Segmente zukommen hat lassen.

Sigrun
16.02.2015, 07:40
... und auch ich bin immer noch mit den Fizans unterwegs - ok, weiterhin nur, wenn kein Winter ist. Und weiterhin zufrieden. Und weiterhin mit den Händen außerhalb der Schlaufen.
Sollte ich jedoch irgendwann einmal mindestens genauso leichte Trekking-Stöcke finden, die drei Segmente aufweisen, die jedoch stabiler sind, dann wäre das eine Überlegung wert, die Fizans auszutauschen.
Als Streckenleistung komme ich mit den Fizans auf mehrere Tausend Kilometer.

Becks
24.09.2015, 15:00
Im mittleren Segment ist beim Feststellen ein ca. 10cm langer Längsriß entstanden. Ich möchte dazu sagen, dass ich NICHT viel Kraft aufgewendet habe; ich konnte zusehen, wie der Riß ohne große Kraftaufwendung entstanden ist. Ich wusste, dass die Fizan Compact leichte und entsprechend "filigrane" Stöcke sind, aber dass sie sooo filigran sind hätte ich nicht vermutet.

Das wäre für mich ein NoGo. Wenn Material schon vom puren Blick drauf werfen kaputt geht dann vertrau ich dem Kram nicht.

Da ich die Dinger jetzt aber nicht nur zum Angucken in der Hand herumtrage und ihnen die Weltgeschichte zeige sondern auch gerne mit vollem Gewicht und in voller Fahrt drauf abstütze habe ich jetzt von Kohla Stöcke besorgt, die zwar einem Fizanträger eventuell Oberarmschmerzen bereiten würden, die aber endlich schon ein Jahr ohne ein verbogenes Segmentüberlebt haben.

@Sigrun:
ich habe jetzt grob etwas mehr als ein halbes Dutzend Stockpaare heruntergenudelt, verbogen und abgerissen, die zurückgebliebenen heilen Reste dann zu weniger Stöcke zusammengebastelt und diese dann ebenfalls auf Tour klein bekommen. Und trotz Dauerschlaufeneinsatz ist noch kein Knochen gebrochen, es gab keine Prellung, es sind immer die Stöcke hops gegangen.

So sah mein Schrotthaufen vor 4 Jahren aus. In der Zwischenzeit gab es da reichlich Veränderung denn Vegareve hat auch schon ein paar Sets zerkleinert und mir sind weitere Pärchen zum Opfer gefallen:
https://www.outdoorseiten.net/fotos/data/500/medium/20120229-2043-DSC_0911.jpg (https://www.outdoorseiten.net/fotos/showphoto.php?photo=131850&title=20120229-2043-dsc-0911&cat=500)

codenascher
24.09.2015, 16:14
Ich habe ja in der Vergangenheit zwei Fizan Compact geschrottet. Seit 2011 halten Sie aber anstandslos und haben nicht wenige Wanderungen gesehen. ;-)

Becks
25.09.2015, 10:36
Wanderung ist nicht gleich Wanderung. Im Flachland stecken die Dinger meist mit der Spitze in der Erde und brechen aus sobald man rutscht. In den Bergen klemmen sie oft mehr oder weniger tief zwischen Steinen und bekommen ganz andere Hebelkräfte ab. Ausserdem nutze ich Stöcke auch im Winter, da wirken auch grössere Kräfte auf die Dinger.

So n bisschen Hebel hat z.B. diesen herrlich leichten Carbonfaserstock z.B. schon am dritten Einsatztag erlegt...
https://www.outdoorseiten.net/fotos/data/500/medium/20150406-1242-DSC_1738.jpg (https://www.outdoorseiten.net/fotos/showphoto.php?photo=131842&title=20150406-1242-dsc-1738&cat=500)

Ein anderer Tester läuft jetzt damit laut einigen Angaben schon ein paar Tage herum und sie halten (noch).

Vegareve
25.09.2015, 14:43
Der Stock muss nicht zwangsläufig viel Kraft erfahren, um "im Falle eines Falles" die Bewegungen des Armes und der Hand zu behindern.

Ich habe diese Saison mehrere kleine Ausrutscher/Stolper/kleine Stürze gehabt, jedes Mal mit den Händen in den Schlaufen (so wie beim Skifahren, von unten rein) und jedes Mal sind mir die Stöcke beim loslassen sehr schnell weg von den Händen gekommen, ich war ziemlich erstaunt. Für mich entlasten die Schlaufen die Handgelenke, die ansonsten bei jedem Stockeinsatz voll im Einsatz wären, da wäre für meine Hände auf Dauer ungemütlicher.

questor
02.01.2016, 13:16
Es scheint ja verschiedene Modelle zu geben, zumindest sprechen einige Hersteller vom Fizan Compact 3 oder 4 etc.
Kann da jemand etwas zu sagen?

Baumann
03.01.2016, 13:09
Der Fizan Compact 3 besteht aus drei Segmenten, der Compact 4 aus vier Segmenten. Der 4er ist kompakter, wenn er zusammengeschoben ist, dafür aber nur 125 cm hoch und etwas schwerer. Der 3er ist entsprechen zusammengeschoben länger, dafür aber leichter und voll ausgezogen größer (glaube 135 cm).

Sonst scheint es mir so, dass die beiden ziemlich identisch sind, ich habe allerdings nur die 3er.

questor
03.01.2016, 13:10
aaahh - danke!
Wie hält es sich mit der Stabilität? Mehr Segmente bedeuten ja ach kleinere Durchmesser...

questor
26.01.2016, 11:20
Hat keiner den Vergleich zwischen den Modellen mit unterschiedlich vielen Segmenten?

Ôpola
28.01.2016, 10:16
Ich nutze den 3er seit mittlerweile 6 Jahren. Wohlgemerkt das selbe Paar. Jakobsweg, Padjelantaleden, usw. Sommer wie Winter. Und viele, viele weitere Wanderungen.
Bin zwar auch schon desöfteren hängen geblieben in Schlamm, oder schlimmer, zwischen Steinen. Die Stöcke haben aber noch keine Delle, noch keinen Macken, sind noch einwandfrei.
Für mich sind die Dinger genial: Leicht, robust, nix anderes mehr!
Nur die kleinen Teller sind beim ersten Schnee auf der Strecke geblieben, einfach unbemerkt rausgerutscht. Hab jetzt große von Leki drauf.