PDA

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : [PFLANZEN] Kiefer im Sonnenaufgang



Solasimon
18.12.2010, 00:19
Während einer 3-Tages-Tour in der Pfalz entstand diese Belichtungsreihe der Kiefer auf der Ruine Blumenstein (http://www.burgeninventar.de/specials/73bl.html)(N49 03.456 E7 42.844)...

Canon EOS 400D - Canon EF-S 18-55mm 1:3,5-5,6

http://www.outdoorseiten.net/fotos/data/500/medium/IMG_7111.JPG
ISO: 100; Blende: 3,5; Belichtung: 1/60s; 18mm Brennweite

http://www.outdoorseiten.net/fotos/data/500/medium/IMG_7112.JPG
ISO: 100; Blende: 3,5; Belichtung: 1/160s; 18mm Brennweite

http://www.outdoorseiten.net/fotos/data/500/medium/IMG_7113.JPG
ISO: 100; Blende: 3,5; Belichtung: 1/250s; 18mm Brennweite

http://www.outdoorseiten.net/fotos/data/500/medium/IMG_7114.JPG
ISO: 100; Blende: 3,5; Belichtung: 1/500s; 18mm Brennweite

Ich habe alle 4 Bilder aus verschiedenen RAWs exportiert (meine ersten Versuche mit dieser Technik).

Ich bin mir bei diesen Bildern etwas unschlüssig welches der Bilder das Beste ist - wenn klar ist, welches das beste Bild der Serie ist, dann würde ich gerne das RAW einstellen. Und dann bin ich gespannt was man da noch alles raus holen kann...

Simon

atlinblau
18.12.2010, 10:03
Wie aus den EXIFs zu erkennen, sind die 4 Bilder jeweils um eine Zeitstufe weniger belichtet. Ich würde mich an das letzte machen, weil dort die Helligkeitsbereiche noch die meissten Informationen haben (müssten, wenn die zunehmende Lichtmengeder aufgehenden Sonne diesen Effekt nicht aufgehoben hat).
Die dunkleren Bereiche kann man dann immer noch partiell aufhellen, um die gewünschte Lichtstimmung zu erreichen. Was in den hellen Bereichen an Infos fehlt, ist nicht auszugleichen.
Thomas

JimNasium
21.01.2011, 07:45
Hi solasimon

Wie atlinblau schon schrieb gehen bei einem überbelichteten Foto Bildinformationen verloren. Darum versuche ich immer eine leichte Unterbelichtung des Bildes zu erreichen. Aufhellen kannst du, in einem bestimmten Bereich, ohne Probleme und kriegst ziemlich satte Farben :p

Solasimon
21.01.2011, 10:23
Also, wenn zwei der gleichen Meinung sind, habe ich schon wieder was gelernt...

Demnächst werde ich wohl eher unterbelichtend fotografieren, also die Belichtung auf den hellsten Bildbereich ausrichten...:cool:

Was mich noch interessiert, ist wie das mit dem partiellen Aufhellen funktionieren soll - mit welchem Programm macht ihr das. Ich habe Canon RAW Image Task und Gimp - wenn nötig lade ich mir auch gerne noch ein kostenloses Programm runter, aber ich wäre froh wenn es mit diesen beiden Programmen machbar wäre.

Also das RAW vom letzten Bild findet ihr hier (http://www.mediafire.com/?ro2qha38s775mce).
Ich hoffe ihr könnt mir an diesem Bild mal zeigen was man wie noch alles rausholen kann...

Simon

Becks
21.01.2011, 11:24
Hoi,
partiell aufhellen geht über eine Tonwertkurve (http://www.puchner.org/Fotografie/technik/nachbearbeitung/helligkeit.htm).

Alternativ hat z.B. Lightroom entsprechend Schieberegler, um die Belichtungszeit elektronisch neu zu berechnen und/oder dunkle/helle Bildbereiche anzupassen.

Alex

JimNasium
21.01.2011, 12:16
Ich hab mir vor zwei Jahren Photoshop Elements 7.0 gekauft. Momentan ist glaube ich die 9.0 aktuell und kostet bei uns in der Schweiz etwa Eur 69.-
Für die alltägliche Bildbearbeitung reicht das locker. Freeware-mässig kenn ich mich nicht so aus, aber da gibt sicher Google noch was her :bg:

Becks
21.01.2011, 12:57
Ja,
jetzt geht das mit dem Programm los :)

Was ich vorhersagen kann, ist:
Wenn Du regelmässig mit der Kamera unterwegs bist, dann wird die Bildermenge rasch ansteigen. Zu Beginn reicht es noch, die Bilder auf der Festplatte in passende Unterverzeichnisse zu stecken und diesen dann einen aussagekräftigen Namen zu verpassen (z.b. Datum und Ort, wo die Bilder entstanden).
Irgendwann ist der Punkt erreicht, wo das nicht mehr hilft. Das kann z.B. der Fall sein, wenn Du nach Bildern mit speziellen Kriterien suchst ("wo waren noch einmal die Aufnahmen, wo ein See drauf war?"). Ab dann benötigst Du ein Verwaltungsprogramm, wo Du Bilder mit Schlagwörter versehen kannst.

Wenn dem so ist, dann würde ich da recht früh damit anfangen (ich stehe gerade etwa 20000 Bildern gegenüber, denen ich solche Begriffe zuordnen sollte), und dann lohnt es sich womöglich, auch mal ein Programm zu erwerben. Lightroom ist eins, mit dem man eben die Archvierfunktion sowie weitreichende Bildbearbeitung unter einem Dach hat. Gibt aber auch Alternativen, die durchaus einen Blick wert sind.

Alex

atlinblau
21.01.2011, 16:29
Hoi,
partiell aufhellen geht über eine Tonwertkurve (http://www.puchner.org/Fotografie/technik/nachbearbeitung/helligkeit.htm).

Alternativ hat z.B. Lightroom entsprechend Schieberegler, um die Belichtungszeit elektronisch neu zu berechnen und/oder dunkle/helle Bildbereiche anzupassen.

Alex
Das ist eher ein komplettes anheben des allgemeinen Helligkeitsniveaus beziehungsweise ein ausnivellieren der Helligkeitsunterschiede.
Mit Tonwertkurve und /oder Tiefen/Lichter-Regler in PS gelingt es nicht, "partielle Bereiche gesondert aufzuhellen/abzudunkeln.
Um partiell aufzuhellen/abzudunkeln benötigst du eine zweite Ebene um dann mit Radiergummi die hellen/Dunklen Bereiche hervorzuheben...und vor allem ein ein EBV-Programm....

Thomas

Nachtrag;
bei unterem Bild habe ich lediglich den Himmel um etwa 3 Belichtungsstufen abgedunkelt
(man möge mir die Unsauberkeit an der Baumkrone verzeihen)

Becks
21.01.2011, 16:36
Nun ja,
kommt drauf an was er macht. Wenn er bei einem leicht unterbelichteten Bild die dunklen Bereiche aufhellen möchte, dann ist das zunächst einmal nicht auf ein Objekt im Bild beschränkt, sondern betrifft alle Bereiche -> Tonwertkurve reicht.

Anders sieht es aus, wenn er partiell z.B. nur den Himmel abdunkeln möchte, alle weiteren helleren Stellen (z.B. am Rand des Gebüshcs, Blätter im licht) nicht -> Ebenenwerkzeuge und dann Tonwertkurve oder selektive Korrekturpinsel wie sie LR besitzt.

Alex

JimNasium
21.01.2011, 18:04
Also ich benutze als Verwaltungsprogramm Picasa von Google. Ist meiner Meinung nach ziemlich gut und es ist Freeware. Du hast sogar die Möglichkeit "Personen zu eröffnen" und kannst eine Gesichtserkennung darüber laufen lassen. Gleichzeitig bietet das Programm dir diverse Tools an wie z.B. einfache Korrekturen und Sicherung der Bilder auf CD, DVD oder irgendein Laufwerk.

Becks hat schon recht. Fang möglichst früh mit dem Archivieren an, ansonsten gehts dir wie mir ;-)

kleinhirsch
21.01.2011, 19:37
Picasa ist ganz gut für Leute, die nicht genau wissen, was sie tun müssen. Mir fehlen da die Einstellmöglichkeiten.
Ich hab eine ganze Zeit lang iPhoto genutzt und war zufrieden - mittlerweile habe ich Lightroom 3 und will nicht mehr zu iPhoto zurück, weil mir Lightroom doch mehr und für mich intuitivere Kontrolle bietet...

@altinblau: Durch die Korrektur des Himmels bekommt das Bild wieder so einen HDR-Touch, der ein wenig nach Auenland aussieht und oft in HDR-Bildern drin ist. Meiner Meinung nach ist der Effekt ein wenig abgenutzt. Und partiell anheben geht genauso gut über den Quickmask-Modus und dann eine Tonwertkorrektur. Diese wird dann nur auf deine Auswahl angewendet.

JimNasium
22.01.2011, 09:24
Picasa ist ganz gut für Leute, die nicht genau wissen, was sie tun müssen. Mir fehlen da die Einstellmöglichkeiten.

Ja, es gibt einfach zu ungenaue Einstellmöglichkeiten. Daher benutze ich es in Kombination mit Photoshop Elements. Aber für die Bildverwaltung kannst dus echt gebrauchen (Jedes Bild kann benannt werden, Gesichtserkennung, gute Ordnerstruktur, usw.).
:D
Und wenn du ein richtiger Google-Boy bist, dann kannst du das ganze noch mit deinem Gmail-Account synchronisieren und deine Bilder ins Web laden. Aber das möchte ich jetzt nicht unbedingt.

Gruss
Oli

Solasimon
22.01.2011, 16:45
Also bisher verwende ich hauptsächlich die Canon Bordmittel, also den Zoom Browser Ex... allerdings verwalte ich meine Bilder doch nicht so wirklich auch wenn ich glaube, das es damit funktionieren würde.
Da ich kein Freund des allmächtigen Datensammlers Google bin, verweigere ich mich gegen Picasa...
Mir geht es aber hier wirklich um eine sinnvolle Bearbeitung und nicht schwerpunktmäßig auf die Verwaltung, das habe ich mal angefangen - allerdings inzwischen wieder abgebrochen, da mein PC ohne externe Platte einfach viel zu wenig Speicher hat...
Zur Bearbeitung:
Verstehe ich das richtig? - Ihr entwickelt das RAW ohne massive Eingriffe in ein TIFF und dann bearbeitet ihr es - meist mit Lightroom oder Photoshop?

Simon

Becks
22.01.2011, 23:35
Verstehe ich das richtig? - Ihr entwickelt das RAW ohne massive Eingriffe in ein TIFF und dann bearbeitet ihr es - meist mit Lightroom oder Photoshop?

Simon

Nein :)

Die gesamte Bearbeitung in LR erfolgt mit der RAW-Datei. Diese wird dann lediglich zum Schluss in ein JPG umgewandelt.

Alex

Ehemaliger
22.01.2011, 23:57
http://www.abload.de/img/odscomp_img_7114zmae.jpg

Solasimon
23.01.2011, 11:11
@Nat Bergtroll:
WOW!!!
Das sieht ja echt genial aus...
Ich sehe, das du den Himmel abgedunkelt hast und die Gelbtöne deutlich schwächer sind, hast du sonst noch etwas dran verändert?

@Becks: Wenn ich also richtig verstehe dann ist Lightroom kein Bearbeitungsprogramm wie GIMP oder Photoshop sondern ein "Entwicklungsprogramm" für RAW-Dateien, das meinem Canon RAW Image Task entspricht, nur das es VIEL mehr Möglichkeiten bietet?
Dann sollte ich mich mal umsehen, wie ich günstig an dieses Programm rankomme...

Simon

Ehemaliger
23.01.2011, 11:33
@Simon Wenn es Dir gefällt...ich habe Lightroom verwendet. Die Entwicklung dauert nur ein paar Sekunden (man stellt lediglich ein paar "Schieber" ein). Du kannst Dir ja erstmal eine Trialversion aus dem Netz laden und schauen, ob Dir das Programm zusagt. Es gibt aber auch freeware Programme wie RawTherapee.

shorst
23.01.2011, 11:36
Dann sollte ich mich mal umsehen, wie ich günstig an dieses Programm rankomme...



Fang was mit ner/nem Studentin/Studenten an;-)

Solasimon
24.01.2011, 00:51
Ich habe mir jetzt einfach mal das empfohlene Raw Therapee geladen und festgestellt, das man damit viel mehr machen kann als mit dem Canon-Programm...
Also habe ich mich ohne viel Ahnung mal ran gemacht und ein bisschen an den Reglern geschoben...:o
Das hier war das Ergebnis:
http://www.outdoorseiten.net/fotos/data/500/medium/IMG_7114_3.jpg (http://www.outdoorseiten.net/fotos/showphoto.php?photo=22548&title=sonnenaufgangskiefer-eigenbearbeitung-1&cat=500)
Aber es ist definitiv zu blau...

karpow
24.01.2011, 03:25
da bekomm ich ja augenkrebs...:grins:
sieht irgendwie zerissen und gepixelt aus..evtll. mal den weichzeichner oder sowas nehmen ...

Becks
24.01.2011, 10:47
Hoi,
LR ist etwas mehr bzw. etwas weniger als Photoshop oder Gimp :bg:

In Punkto Möglichkeiten bei der reinen Bildbearbeitung ist PS/Gimp LR überlegen, da ich hier Werkzeuge wie Ebenen, Pinsel, Radiergummis etc. habe. In LR dagegen besitzt man vor allem Funktionen, um Photos (keine gemalte Bilder) nachzubearbeiten, also Regler und Schalter zur Farbmanipulation, zur Änderung von Helligkeits/Belichtungs/Kontrastwerten sowie zur Entfernung von Staubflecken. Die Ausrichtung der Funktionen ist also unterschiedlich.
Allerdings besitzt LR neben der Photobearbeitung weitere Module. Für mich persönlich ist die Archivierfunktion neben der Bearbeitung das wichtigste. Dahinter versteckt sich eine Datenbank, mit der ich die Bilder auf der Festplatte verwalte (also in Unterverzeichnisse schiebe und mit Schlagwörtern versehen kann).
Als extrem hübsch empfinde ich dann noch die Exportfunktionen. Mit einem Mauklick ist ein Bild auf Facebook.

ich guck mir das RAW heute abend mal an, aber Nat hat ja bereits eigentlich alles rausgekitzelt, was man so spontan mit LR machen kann.

Alex

Becks
24.01.2011, 20:47
So mal als Beispiel, was mit LR und einer RAW Datei ohne grossen Aufwand machbar ist:

http://www.outdoorseiten.net/forum/showthread.php?49161-2-Fotobearbeitung-mit-Lightroom&p=787160#post787160


Alex