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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Wieviel Rucksack braucht der Mensch *g*



Becks
26.10.2001, 15:22
Hihi, das letzte Posting von Manu hat mich auf die Idee gebracht "... Zelt braucht 1/3 meines 90 l-Rucksacks".

Mal rumfragen, welches Volumen so angemessen ist, denn ich habe ein 65 l fassendes Baby, und das reicht bslang locker.
Sal- hat zwar schon gemeint, bei 1 Woche wird es knapp, aber das stört nicht. Mehr als die 32 kg, die er da rumgetragen hat bekomm ich auch nicht gewuchtet, also brauch ich auch nicht mehr. 90 l halte ich für übertrieben.


Thema Rucksack: meinen Gregory habe ich minimal modifiziert. Auf die Bänder des Hüftgurtes habe ich mir an beiden Seiten mehrere Laschen draufnähen lassen, so daß ich dort direkt Karabiner und Material einhängen kann.
Ansonsten ist der Rucksack nur als genial zu bezeichnen.

Alex

Manuel
26.10.2001, 15:27
Angeblich 90 fällt aber eher klein aus.Habe ausser Dypacks 2. 46 und 90 ( :wink: Wenn ich dameinen Schlafsack,Regenjacke,Wechselklamotten,Kocher,Zelt,Isomatte und den Kochtopf+Futter reintue ist er voll.hab ihn genommen,weil er mir nach dem Probetragen an angenehmsten war,soll nicht der Rücken entscheiden?Muss ihn ja nicht voll Machen.Manuel

Manuel
26.10.2001, 15:31
Bei den Megadingern von 130 aufwärts ,da Grinse ich.Gruss Manuel

Saloon12yrd
26.10.2001, 15:32
Knapp hab ich so nich gesagt bzw. gemeint...
Mein McKinley hat auch 65 Liter + 20 ausfahrbar + 3 Liter Deckelfach.
In Schweden würde ich schätzen waren 75 Liter belegt. 31kg.
Mehr verkrafte ich nich, bei 31 Kilo ist definitiv meine momentane Belastungsgrenze. Teilweise auch die des Rucksacks - der Hüftgurt rutscht laufend durch.
Hier (http://www.saloon12yrd.de/media/.41/.49/107.JPG) sieht man ganz gut wie das aussah:
Oben drauf die Isomatte, Unten dran das Zelt, meine Jacke gerollt locker drübergeworfen. Am Hüftgurt hängen Notset, GPS und der Fotoapparat. An einer Seite steckt der Windschutz für den Kocher, an der anderen Hängt meine Sigg.

Okay mit nem 90 Liter Rucksack würde das sicher auch alle in den Rucksack gehen aber erstens will ich diese Sachen ständig zur Hand haben (bis auf den Windschutz) und zweitens macht ein großer Rucksack es nicht gerade einfacher sich durchs Unterholz zu wühlen....

Fazit: Der Rucksack war voll. War aber auch egal, mehr hätte ich eh nicht tragen können, bin ja kein Muli.

Manuel: Tust Du Deine Sachen da nur rein oder packst Du den Rucksack auch?

Saloon12yrd

<font size=-1>[ Diese Nachricht wurde geändert von: Saloon12yrd am 2001-10-26 14:34 ]</font>

Becks
26.10.2001, 15:39
Saloon12yrd schrieb am 2001-10-26 14:32 :
Hier (http://www.saloon12yrd.de/media/.41/.49/107.JPG) sieht man ganz gut wie das aussah...


Oh ja, beonders der Gesichtsausdruck zeigt deutlich den Füllgrad des Rucksacks *FG*

Alex

Saloon12yrd
26.10.2001, 15:41
Hehehe nee der zeigt nur das mein Fotoapparat nen zu kurzen Selbstauslöser hat.
Die Vorgeschichte: Mit 31kg aufm Buckel runterknien, das Ding auf nen Steinmann legen, abdrücken, hochwuchten, rennen, umdrehen ohne von den Füßen gerissen zu werden und dann machts auch schon *klick*.

:wink:

Saloon12yrd

Becks
26.10.2001, 15:42
Sagen sie alle, sagen sie alle. Und irgendwann wird der alte Sack Dir doch noch Dein Gepäck tragen dürfen *wieher*

Alex

Manuel
07.11.2001, 20:35
Wieviel Rucksack braucht der Mensch.....hmmm...denk denk....viel :wink:

Werner Hohn
19.05.2006, 23:53
So Leute,

mit Absicht habe ich diesen uralten Thread ausgegraben. Auch wenn die meisten dieser Schreiberlinge nur noch in der Kartei stehen. Der Thread passt zu den Leichtwanderschuhen.

Wie sieht das bei denen aus die schon länger und öfter auf Tour sind/waren? Sind die Rucksäcke kleiner geworden oder schleppt ihr immer noch die großen und damit auch schweren Rucksäcke durch die Gegend?

Bei mir hat sich das Rucksackvolumen im Laufe der Jahre von gut 70 auf 40 Liter reduziert. Ausgenommen wenn ich mit meiner Frau unterwegs bin und ich einen Teil ihres Gepäcks übernehme. Meist trägt sie es aber selber und ich komme wieder mit 40 Liter aus.

EDIT: Um den Thread hier mal "Von der Leichtigkeit des Wanderns" abzugrenzen: Mir geht es darum ob ihr im Laufe der Jahre festgestellt habt, dass ein Großteil der mitgeschleppten Ausrüstung nicht benötigt wird. Oder ob mit finanziellem Großeinsatz das Ausrüstungsgewicht und -volumen gedrückt werden konnte.

Nächtlichen Gruß, Werner

PS: Ich bin aber nie in Nordeuropa (Verpflegung) unterwegs.

Captainrolf
20.05.2006, 00:32
Hallo,

also mein Rucksackvolumen und Gewicht hat sich innerhalb von 2 Jahren von 80 Litern(mit Essen für eine Woche) und 17kg Ausrüstungsgewicht
( also ohne Essen, mit Essen waren es 27kg ) auf 50 liter und 8kg Ausrüstungsgewicht reduziert.
Davon sind ca. 3kg Sachen, die ich einfach nicht mehr mitnehme und nichts gekostet haben ausser ein bisschen Komfort, 2kg weniger am kleineren und leichteren Rucksack und der Rest durch den Kauf leichterer Ausrüstung, die ich sehr teuer bezahlt habe.

Soviel dazu,

Roland.

German Tourist
20.05.2006, 01:03
Mein Rucksackgewicht hat sich dramatisch reduziert. Nach der Gewichtsoptimierung auf 4.300 km PCT habe ich mittlerweile ein Basisgewicht (alles außer Futter, Wasser und Brennstoff) von 6 (in Worten: sechs) Kilo. Darin enthalten sind selbstverständlich der Rucksack selbst, Zelt, Isomatte, 3-Jahreszeitenschlafsack, Klamotten und Regenzeug für 3 Jahreszeitentouren sowie aller sonstiger Schnickschnack.

Ergebnis: Es wandert sich soviel besser! Scheiß auf den zusätzlichen Komfort, wenn er mit soviel Gewicht daher kommt. Mit der Gewichtsreduktion lösen sich auch viele gesundheitlichen Probleme: Auf 4.300 km hatte ich keine einzige Blase an den Füssen und nicht mal ansatzweise so was wie Achillesfersen- oder Knieprobleme. Und dabei bin ich schon 38 .......

Erstaunlicherweise sind die meisten Leichtgewichtssachen gar nicht so teuer: Golite Gust Rucksack, Tarptent, Turnschuhe etc. Allenfalls beim Schlafsack (Western Mountaineering) musste ich etwas mehr bezahlen als bei vergleichbaren "Normalgewichts"-Gegenständen.

Fazit: Open your mind and free yourself!

Christine

jackknife
20.05.2006, 04:05
Bei mir hat sich auch das Gewicht des Rucksacks immens verringert, deshalb betrachte ich gerade diesen Leichtgewichtswahn im Moment sehr kritisch. Auch ein Grund für meinen '' Leichtigkeit des Wanderns Thread''. Da ich mal auf der ersten Tour im Harz satte 23 KG im Sack hatte, finde ich es echt witzig, wenn mir auf einmal eine Plasteplane empfohlen wird, um mein Rucksackgewicht auf sechs Kilo zu drücken. Ich gehe momentan mit knapp 10 kg vollwertig fast Wintertauglich los. Dieses Gewicht spüre ich kaum auf dem Rücken, geschweige denn, es würde mich ermüden. Habe in dem Thread aber soviel faule Kompromisse gelesen, nur um die Geschichte auf sechs Kilo zu drücken, daß man diese Sachen zum Teil nur belächeln kann.
Sehr speziell, was die Litejünger da in die Plastiktüte tun. Nur oftmals gar nicht brauchbar wenn es widrig wird.

Thorsten
20.05.2006, 08:59
Es gibt keine zu großen Rucksäcke- nur zu schwere....

hikingharry
20.05.2006, 10:07
Also Rucksackvolumenveränderung im Laufe der Zeit.

In den 80ern bin ich zuerst mit einem 80l LOWE losgezogen. Dann ein LOWE Cerro Torre 65+10. Da hatte ich aber auch ein neues,kleineres Zelt und einen neuen Schlafsack. Unterwegs war ich meistens in den Alpen und im Sommer in Skandinavien. Dabei hatte ich so 32 kg für 10 Tage dabei.

In den 90ern habe ich nur mehr Wochendtouren gemacht. Und habe die Urlaube mit Falt- und Luftbootfahren verbracht. Keine neuen Rucksäcke etc. Nur das, was notwendig war.

2002 beschlossen ein Jahr später den Nordkalottleden zu laufen und die Ausrüstung zu erneuern - sah, das sich viel verändert hatte.
Rucksack von ca. 2,5kg (?) auf 430g(ca. 70l)
Zelt von 3kg auf 1,1kg
Schlafsack von ca. 2kg auf 1,1kg
Dazu noch Koch- und Bekleidungskonzepte verändert. Also einige Sachen weniger und andere neu.

So war es möglich für 10 Tage dann mit ca. 20kg + Kameraausrüstung auszukommen.

Tja und jetzt (30l/ca. 5kg) bin schon etwas dem Leichtigkeitswahn verfallen :D, aber so wie es letztes Wochenende geschüttet und gestürmt hat da war es dann schon lässig zu sehen, das meine Ausrüstung ausgereicht hat mich warm und trocken zu halten - auf einer Bergkuppe - heftig windig und starker Regen, Temperatur so um die 5°C

Im Großen und Ganzen eher mehr neu gekauft und selber genäht als weggelassen.

Gruß hikingharry

Becks
20.05.2006, 11:06
Ohhhh, ein URALTPost von mir :)

Hat sich viel geändert. Der 65L-Bursche steht nun im Schrank und kommt nur auf langen Touren raus, ich hab nun nen 45L-Sack im Einsatz und werde den für Sommertouren durch einen kleineren 35er ergänzen.

Alex

Christian J.
20.05.2006, 13:09
Da woll 'mer mal was zu sagen:

Rucksäcke, die ich im Einsatz habe:

25 Liter: Uni, Halbtageswanderungen, Funktion als reiner Fotorucksack oder Tagestouren ohne Fotoausrüstung (wann kommt das bei mir schon mal vor)

35Liter: Tagestouren oder wenn ich Klettern gehe

45 Liter: Klettern gehen mit viel Material, Kurztouren ohne Zelt

65 Liter: War mal mein Standarttrekkingrucksack, wird jetzt an meinen Bruder vererbt

90Liter: Standarttrekkingrucksack. Da bekomme ich bei Touren bis zu 3Wochen alles rein, auch für Solotouren müsste der locker ausreichen. Für 1 Woche Skandinavien im 2-Mann-Team im Sommer ist der aber wohl zu groß.

Ach ja, ganz wichtig: Alle Angaben verstehen sich bei mir inclusive umfangreicher Fotoausrüstung. Ohne kann man jeweils entsprechend weniger veranschlagen.

Christian

Shirkan
20.05.2006, 13:13
Ich stehe wohl noch am Anfang der Evolution

Hatte bislang erst 2 Rucksäcke

ein Vaude 65l+10

und jetzt nen Cerro Torre 65+20 - reicht für meine 2 Wochen-Touren aus, weniger mitnehmen, ist bei mir nicht möglich
20kg Grundgewicht sollte es bei mir schon sein ;)

Dekkert
20.05.2006, 21:28
Hallo,

ich habe einen 35l für die Uni,

einen Alpine light 42l 1,2Kg fürs Klettern und Städtereisen,

und einen Glissade 3 80l, 3Kg fürs Wandern.

Ich glaube ich bin noch nie unter 20 Kg gewandert. meist eher ca. 30 Kg, es gibt soviel praktischen Schnickschnack, ich werde mich aber beizeiten mal an dem Leichttrend versuchen.

Und dafür plane ich mir einen Aether 60l 1,7Kg zu kaufen...

Grüße

jasper
21.05.2006, 13:36
Sal- hat zwar schon gemeint, bei 1 Woche wird es knapp, aber das stört nicht. Mehr als die 32 kg, die er da rumgetragen hat

:shock: Sal hat wohl auch mal groß angefangen! :wink:

Bin von 70+20 mittlerweile auch bei 35+ gelandet. Am besten wäre wohl 45+, irgendein ganz leichtes Baby aus den Staaten. Mal sehen, was ich da so finde.

MfG,

Jasper

Wulf
21.05.2006, 14:08
Bei längeren Unternehmungen im Winter bin ich ganz klassisch mit einem großen (80l glaub ich) Rucksack unterwegs (Macpac Glissade).

Aber es zeichnet sich schon ab, dass ich immer öfter mit meinem kleinen Trekkingrucksack auskomme und das macht wirklich Spaß muss ich sagen. Leicht und beweglich unterwegs zu sein hat seine Vorteile... bei mir kommt dann ein Macpac Pursuit (40+) zum Einsatz (wiegt 1,6kg). Der reicht für alles unter ich sag mal so 13kg Last.

Und trotz weniger Gewicht bin ich meist komfortabler unterwegs als früher. Also das schließt sich nicht aus.

Mischa
21.05.2006, 16:09
@Deckkert: Achtung, der alte Aether wog mehr als vom Hersteller angegeben, obgleich er immer noch recht leicht ist, doch weit über 2 kg kam der schon. Der neue ist in sehr vielen Punkten verbessert worden, über das Gewicht weiß leider nichts, müsste aber auch über 2 sein.

Grüße
Mischa

Lightfoot
21.05.2006, 20:00
Seit kurzem 55 Liter, Bergans Helium, Gewicht ca. 1,1 kg. Sehr bequemer Rucksack.

Angefangen in den 1980er mit 75 Liter Lowe Patagonia (2,6 kg oder so, gräßlich), zwischendurch so ein 65 Liter no-name-Produkt gehabt. Für kürzere Touren (2-3 Tage) benutze ich meinen 35 Liter Deuter-Tagesrucksack, der auch 900 gr. wiegt.

45 Liter gingen für meine Sachen auf 6-8 Tagestouren eigentlich auch, ist noch Luft im Helium, aber ich hasse es, eng zu packen und viel leichtere 45 L Rucksäcke dürfte es auch nicht geben.

Christine M
21.05.2006, 20:55
Eigentlich ist es ja völlig egal, weil eh "Schnee von gestern". Aber mich wundert, daß der Aether so wesentlich schwerer als mein Ariel (1,6 kg) gewesen sein soll. Ein gewisser Unterschied ließe sich vielleicht über verschiedene Größen erklären (meiner ist S) - aber weit über 400g? Wir reden doch über das gleiche Modell - den normalen Aether 60, nicht das europäische Sondermodell Aether 65, das u.a. Globi im Programm hatte und das - da anders konstruiert - in der Tag mehr wog?

Allgemein sollte man nach meiner Erfahrung auch bei Osprey Gewichts- und Volumenangaben nicht für bare Münze nehmen, aber 25% Mehrgewicht erscheinen mir etwas krass.

Christine

Dekkert
21.05.2006, 21:59
Hmm, aber da ich mich nicht der Extremleichtriege zugehörig fühle (außer beim Klettern) und lieber 100g Tragekofort mehr habe, werde ich trotz des Mehrgewichts bei diesem Rucksack -als vorläufige Kaufoption- bleiben - außer, jemand hat einen (Geheim)tipp.

Grüße

Mischa
22.05.2006, 01:44
Hey Leute,

'tschuldigung, meine Aussage bezog sich wohl auf den Rucksack, der nur für den europ. Markt gemacht wird, ich hatte die wohl verwechselt. Dieser müsste an die (echte)70 Liter haben?!

Grüße
Mischa