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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Sorry aber.... sche!ssen outdoor?



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deltakid
19.08.2010, 13:33
Alles ist gepackt und ich mach mich auf die Socken (nach Norwegen). Eine Frage kam mir dann doch noch als ich meine Rolle Klopapier eingepackt habe. Wie macht ihr das? Sorry ist vielleicht ne dumme Frage aber wenn ich mich schon so detaliert auf den Trip vorbereitet habe dann sollte ich mich auch da bisschen auskennen.

Was sind so die Sche!ssregeln in der Hardangervidda z.b.? Extra zu einer Huette fuer sowas? Und gibt es da besondere Techniken, so auf Steine setzen oder einfach hinhocken wenns dann doch sein muss? Wie macht ihr das?

Ich bin doch mehr ein Klomensch (bzw habe ich mir nie Gedanken ueber Outdoor "Geschaefte" gemacht).

Geheimtipps welcome! :)

volx-wolf
19.08.2010, 13:39
Buchtip (http://www.amazon.de/How-shit-Woods-Basiswissen-draussen/dp/3866861036/ref=sr_1_1?ie=UTF8&s=books&qid=1282218219&sr=8-1)

T0M
19.08.2010, 13:52
Eigentlich ganz einfach, Not macht erfinderisch :bg:

Schöne, etwas versteckte Stelle suchen, am besten wo man sich nach vorne oder hinten anlehnen / abstützen kann. Loch buddeln, gib ihm, Loch wieder zu buddeln. Auf keinen Fall einfach so liegen lassen! http://www.toilettenpapier-sammlung.de/smileys/WC_Smilie_33.gif

hotdog
19.08.2010, 13:52
Mein Lieblingsthread zum Thema (http://www.outdoorseiten.net/forum/showthread.php?t=1466&highlight=shit+woods) ;-)

Ansonsten: stöber mal ein bisschen hier, es ist schon so einiges zum Thema geschrieben worden.

dingsbums
19.08.2010, 13:58
Das mit dem Hinhocken bekommst du schnell raus, würde ich sagen. Hier (Beitrag 86) (http://www.outdoorseiten.net/forum/showthread.php?t=35369&page=5) hatte ich das Thema auch mal angeschnitten. In der Hardangervidda war ich noch nicht, aber oft ist buddeln nicht wirklich eine Option, ich bin ein Fan von Stein drauflegen. Bleibt noch die Frage, ob man das Klopapier verbrennt oder nicht ...

hikingharry
19.08.2010, 14:01
Und hier noch ein Link zu der Backcountry Poo Poo Clinic (http://www.youtube.com/watch?v=zwmwxkD86Ec) von Mike Clelland von Backpackinglight.com ;-)

Gruß hikingharry

ack
19.08.2010, 14:07
Frei nach Bill Bryson (aus "A walk in the woods"): Nur wer schon im Wald scheissen war, ist ein echter Mountain Man! :baetsch:

Pico
19.08.2010, 14:09
EInfach hinhocken, dabei aber schön auf die Hose aufpassen, soll ja Leute geben die schon hinten reingetroffen haben! (neee, ich nicht! Gott sei dank!)

Das Klopi solltest Du nach Möglichkiet verbrennen, aber natürlich nur das Klopi, nicht alles Leben drumherum!

Komtur
19.08.2010, 14:10
Und ansonsten:

http://www.youtube.com/watch?v=8m5Rmuf2eMQ



:bg:

gelöschter Nutzer
19.08.2010, 14:20
Und ansonsten:

http://www.youtube.com/watch?v=8m5Rmuf2eMQ



:bg:


Der war gut :grins:

volx-wolf
19.08.2010, 14:32
Klopapier verbrennen mag vom hygienischen Standpunkt sinnvoll sein, aber:
(1) Mag ich das Zeug zum Verbrennen nicht noch einmal extra anfassen
(2) Besteht die Gefahr, mit brennendem Klopapier auch die Umgebung anzuzünden!!!

...also, Papier mit verbuddeln bzw. auch darauf einen passenden Stein legen.

Stephan Kiste
19.08.2010, 14:46
möchte auf Martins Buch verweisen
http://www.amazon.de/Minimal-Impact-Outdoor-naturvertr%C3%A4glich-Basiswissen/dp/3893921680/ref=sr_1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1282221900&sr=1-1
Neuauflage wohl für Mai 2011 angekündigt?!
Hab es gerade nicht zur Hand, aus dem Kopf der Klopapieretsorgungsrangliste:
3. Vergraben ganz schlecht, dauert ewig zum verrotten
2. verbrennen, nur wenn geht
1. wieder mitnehmen und im Müll entsorgen, so hat man gewährleistet
das man das, was man reingetragen hat (in die Natur) nicht dort lässt

Ausser Konkurenz, kein Klopapier benutzen und Wasser nehmen ;-)

Stephan Kiste
19.08.2010, 14:49
Und hier noch ein Link zu der Backcountry Poo Poo Clinic (http://www.youtube.com/watch?v=zwmwxkD86Ec) von Mike Clelland von Backpackinglight.com ;-)

Gruß hikingharry

Telemark Pose,
ich hau mich weg :D

ich
19.08.2010, 14:49
1. , so hat man gewährleistet
das man das, was man reingetragen hat (in die Natur) nicht dort lässt

Ausser Konkurenz, kein Klopapier benutzen und Wasser nehmen ;-)

Dann aber bitte keine Seife benutzen, belastet zu sehr die Umwelt ;-)

gelöschter Nutzer
19.08.2010, 14:52
Wichtig ist aber auch Outdoor sich gründlich die Hände zu waschen. Wer schon mal das Problem mit den Bakterien hatte weis was ich meine. Hier die Hygiene zu vernachlässigen kann ganz schnell den Urlaub unschön beenden. Möglicherweise reicht dann auch das mitgebrachte Klopapier nicht und man muss auf das YouTube Video zurück greifen :ignore:

Prachttaucher
19.08.2010, 14:52
2. Wenn man sich einen Topf Wasser daneben stellt und eine Stelle mit geeignetem Untergrund findet, in meinen Augen praktikabel

1. Für eine 2-wöchige Fjälltour zumindest erstmal nicht so gut vorstellbar. Bei gelegntlichem Lagerfeuer vielleicht eher, aber auf das soll man ja eigentlich auch verzichten. :o Schwierig...

hotdog
19.08.2010, 15:00
Wichtig ist aber auch Outdoor sich gründlich die Hände zu waschen.
Dafür gibt's aber auch diese praktischen Hand-Sanitizer. Hab ich unterwegs immer dabei.

st1xoo
19.08.2010, 15:23
In dem Buch von Jean Pütz, Hobbythek. Darm und Po: Gesunde Pflege von innen und außen (bei Amazon) (http://peek.snipurl.com/10q1le) wird eine Technik beschrieben, wie man scheißen kann ohne dass man Klopapier braucht bzw. nur sehr wenig.
Letzlich ist die Beste Art zu scheißen - zumindest nach Jean Pütz - die, wie sie auch die Franzosen, Araber etc. üblicherweise machen. Ihr kennt ja bestimmt alle die tollen Bodenklos der Franzosen :bg:
Naja, letztlich gehts wohl darum, möglichst viel Spannung hintenrein zu bekommen, um die Rosette möglichst rund zu bekommen :bg:
Manomann, ist das´n Thema :-)

Vegareve
19.08.2010, 15:35
möchte auf Martins Buch verweisen
http://www.amazon.de/Minimal-Impact-Outdoor-naturvertr%C3%A4glich-Basiswissen/dp/3893921680/ref=sr_1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1282221900&sr=1-1
Neuauflage wohl für Mai 2011 angekündigt?!
Hab es gerade nicht zur Hand, aus dem Kopf der Klopapieretsorgungsrangliste:
3. Vergraben ganz schlecht, dauert ewig zum verrotten
2. verbrennen, nur wenn geht
1. wieder mitnehmen und im Müll entsorgen, so hat man gewährleistet
das man das, was man reingetragen hat (in die Natur) nicht dort lässt

Ausser Konkurenz, kein Klopapier benutzen und Wasser nehmen ;-)

Mitnehmen? C´mooon:o. Etwas lustigeres hab ich selten gehört. Papier ist Papier, ist kein Blech, dass es ewig dauern sollte kann ich mir nicht vorstellen (und 3000 Hm trag ich das nicht im meinen Rucksack, nene)

Ich finde diese Threads echt immer wieder lustig. Warum zerbricht euch den Kopf dermaßen?? Campingregeln sind klar, bzw Camping hat irgendeine Anlage, ansonsten braucht man keine grosse Einleitung dazu, seine Bedürfnisse zu errichten. Hat jeder von uns als 3-Jähriger schon gelernt. Und bei 3500m Höhe fängt man nicht an, sich zu duschen. Hinhocken und Loch graben sollte irgendwie eine instinktive Handlung sein (wenn wir alle halbwegs noch normal sind), dazu braucht man auch kein Buch lesen (höchstens zu spezielle Techniken des etwas fachfremdlichen Eisbeileinsatzes :baetsch:)

p.s. ach ja, "davor", Terrain auf loses Geröll bzw wackelige Felsbrocken überprüfen :bg:

Becks
19.08.2010, 15:42
Zu einer erfolgreichen Routenplanung gehört auch, etwaige "Boxenstopps" einzuplanen. Ist halt doch etwa nervig, wenn man einen langen Felsgrat entlangklettert und gegen Ende die schöne Umgebung nicht mehr geniessen kann, nur weil man fast platzt. :oldman:

Alex

Vegareve
19.08.2010, 15:50
Man kann einiges im Leben nicht "einplanen" :baetsch:.

st1xoo
19.08.2010, 15:53
Dann aber bitte keine Seife benutzen, belastet zu sehr die Umwelt ;-)

he, Du, also ich mein "ich" ;-)
Naja, nimmt man keine Seife, um die Umwelt zu schonen, belastet man - gerade was "Fäkalsachen" angeht - unter Umständen dann aber sich selbst und seine Mitmenschen - und das dann vielleicht erheblich! Insofern steht beim Thema Händewaschen nach dem kacken der Umweltschutz doch etwas zurück .... meine Meinung ....

wobei es natürlich genügend Zeitgenossen gibt, die auch auf öffentlichen Toiletten, Restaurant, Autobahn, Berghütten stets und gewissenhaft die Umwelt schützen indem sie auf Seife verzichten :o

Becks
19.08.2010, 15:54
Auch ganz wichtig: im Schnee immer für eine stabile Plattform sorgen. Ansonsten erfolgt die Waschprozedur zu früh weil man mit heruntergelassenen Hose im Pulverschnee versinkt.

Alex

Vegareve
19.08.2010, 15:56
Und sich im steilen Gelände schön festhalten, gegebenenfalls sich mittels Karabiner sichern :bg: (was einem so an Erfahrungen einfällt:D).

Karliene
19.08.2010, 15:56
Ich denke auch das es nicht ewig dauert bis das bisscchen Zellstoff verrottet ist..... Es regnet 2 mal rein und gut. Man sollte natürlich pro "Gang" nicht ne halbe Rolle nehmen :ignore: Ich bevorzuge auch die Steinhaufen Methode, denn in der Vidda is nix mit Loch buddel, es sei denn man ist mit einem Bagger da...

Henrik
19.08.2010, 16:40
Also erstmal zu den Leuten meinen, mitnehmen was nicht in die Natur gehört :-) Klar wenn es sich um Flaschen, Abfall, Verpackungsmüll etc. also synthetische Stoffe handelt immer gerne.

Ich weiss jedoch nicht so recht...Ich denke Kot ist absolut 100% biologisch ob er nun vom Tier oder Menschen kommt, somit halte ich ein mitnehmen für eher Schwachsinnig. Abgesehen fungiert er für Pflanzen als Nährstoff, sei es nun im Wald oder als Dünger.

Ich persönlich handle es in der Weise: Ich nehme einen Stock, buddel ne kleine Vertiefung ka**e da rein, wisch mir den pobbes ab schmeiss es drauf und schieb die Erde drüber.

Prachttaucher
19.08.2010, 16:41
Es verrottet sehr langsam und leider gibt es viele Orte, die durch herumliegendes Klopapier verschandelt sind. :( So hat mir das einen ansonsten wunderschönen Paddelurlaub an einem schwedischen See doch sehr vermießt. Wer zeltet schon gerne neben Klopapierhaufen.

Ob´s jetzt in Schweden eine These gibt, daß nicht eingegrabenes Papier schneller verrottet (was nicht der Fall war) oder andere Gründe (Faulheit !) die Inseln dort verunstaltet haben ?

markrü
20.08.2010, 06:30
Vielleicht dachten die Leute ja 'Wenn ich das Klopapier sichtbar draussen lasse, tritt wenigstens keiner rein.' ;-)

...Na gut, wahrscheinlich waren sie einfach faul. Man kann sich ja auch einen etwas abgelegeneren Ort aussuchen. Die Toilette muss nicht immer zwischen Wohn- und Schlafzimmer liegen!

Markus

ich
20.08.2010, 06:58
Vielleicht dachten die Leute ja 'Wenn ich das Klopapier sichtbar draussen lasse, tritt wenigstens keiner rein.' ;-)

Nein, meiner Meinung nach sind die meisten Menschen einfach Schweine!
Leider auch noch ziemlich dumme, sodass sie nichtmal merken, wenn sie sich ihren Lieblingsplatz zuscheissen!
Als wir vor ein paar Wochen auf Rügen waren haben wir eine echt schöne Ecke zum Zelten gefunden. Im Wäldchen nebenan konnte man eigentlich nichtmal Holz sammeln, da alles komplett vollgeschissen war, echte Schweine!

Karliene
20.08.2010, 07:29
Nein, meiner Meinung nach sind die meisten Menschen einfach Schweine!
Leider auch noch ziemlich dumme, sodass sie nichtmal merken, wenn sie sich ihren Lieblingsplatz zuscheissen!
Als wir vor ein paar Wochen auf Rügen waren haben wir eine echt schöne Ecke zum Zelten gefunden. Im Wäldchen nebenan konnte man eigentlich nichtmal Holz sammeln, da alles komplett vollgeschissen war, echte Schweine!

Ja das kenn ich, man muss sich nur mal die Wegränder in der Sächsischen Schweiz nach der Hauptwanderzeit anschauen. Scheiße, im wahrsten Sinne des Wortes :ignore:

Bela
20.08.2010, 07:58
Also wenn ein Platz total zugeschissen ist, würde ich da mein Lager einfach nicht aufschlagen. Die Wahl hat man ja meißt. Genauso sehe ich es bezüglich einer Gegend in der man schon nicht mehr treten kann. Dann sind da schon zu viele Menschen und ich muss nicht auch noch dort hin.

Zum eigentlichen Thema: Hilfreich ist es mE die Arschbacken auseinanderzuziehen, um den anschließenden Putzbedarf zu reduzieren. Wenn (wie oft) vorhanden, nehme ich anschließend statt Papier auch gerne Moos. Das kann man umgedreht gleich zum verschließen der gegrabenen Kuhle verwenden. Am besten ist das, wenn das Moos sogar noch etwas feucht ist. Zumindest in der hiesigen Region ist das kein Problem. Es gibt so viele Stellen, an denen Wildschweine gewühlt haben. Da muss man dann nicht mal eine Grube graben oder ein kleines Stückchen Moos abreißen. Das haben die Kollegen Rüsseltiere alles schon hübsch vorbereitet.

Trekkingnoob
20.08.2010, 08:39
Würde mich mal interessieren was Mr. Outdoor himself - Bear Grylls - zum Thema beisteuern könnte :bg:

Pico
20.08.2010, 08:48
Ich bin mir nicht sicher ob ich DAS wirklich wissen will. :o :grins: :grins: :grins:

gelöschter Nutzer
20.08.2010, 08:50
Auch ganz wichtig: im Schnee immer für eine stabile Plattform sorgen. Ansonsten erfolgt die Waschprozedur zu früh weil man mit heruntergelassenen Hose im Pulverschnee versinkt.

Alex

O Ja das ist leider so :ignore:

Yyrkoon
20.08.2010, 08:56
Ein Baum im Rücken kann auch gut helfen :bg:
Mit dem Rücken dagegen lehnen, mit entsprechendem Druck aus den Beinen ,dann kann man Hose und Beine auch recht weit aus dem eventuellem "Gefahrenbereich" bringen. Man sitzt dann sozusagen in der Luft. Vorher natürlich zwischen den Wurzeln ein Loch buddeln wo die Direktdüngung hin kann.
Fürs Aufstehen muß man dann zwar etwas Schwung nehmen aber man ist nacher ja meist auch leichter. :ignore:
Loch zu und dort läuft auch bestimmt keiner rein

Gruß Yyrkoon

Philipp
20.08.2010, 08:57
Ja das kenn ich, man muss sich nur mal die Wegränder in der Sächsischen Schweiz nach der Hauptwanderzeit anschauen. Scheiße, im wahrsten Sinne des Wortes :ignore:

Genau, deswegen: vergraben! Leider scheint fast niemand dafür die 30 Sekunden Zeit aufbringen zu wollen...:( :( :(

Ich verbrenne das Papier eigentlich immer, weil es eben nicht schnell verrottet (außer bei großer Trockenheit und/oder akuter Brandgefahr).


Cooles Thema...:cool:

loewe
20.08.2010, 10:02
Dem Video zufolge reicht für die Entsorgung mit etwas Glück auch schon ein hungriger oder zumindest neugieriger Hund:ignore:

azaun
20.08.2010, 10:21
5 Blatt Papier. 2x2 zum reinigen und eins um diese einzuschlagen und dann in ein Tüte (Plastiktüte ohne Löcher x Mal umgeschlagen, da kommt weder Geruch noch sonst irgendwas raus) die ich so und so immer für unverrottbare Abfälle in der Seitentasche habe (die ganzen kl. Plastikverpackungen von Bonbons, Müsliriegel und dergleichen……ein weiteres Dilemma im Wald) und die dann bei nächster Gelegenheit entsorgt wird.
Der Kot verrottet ja m.E sehr schnell (Bei Tieren wie bei Menschen) aber das herumliegende Papier? Am Rennsteig war es wohl am schlimmsten. Hinter mancher Schutzhütte eine einzige Papierlagerstätte.
Also bei normaler Verdauung ist das bei mir absolut machbar, und die zugeschi**enen Wälder und Waldbuchten (die man eh nur wegen dem Papier als solche erkennt und der Kot meist längst verrottet ist) gehen mir tierisch auf den Keks.

Wollsocke
20.08.2010, 10:52
Also um das Klopapierthema von der Leave No Trace Seite an zuschauen, muss ich sagen, dass die beste Variante für die Umwelt, die ohne Klopapier ist. Ich tat mich vergangenes Jahr schwer 4 Wochen ohne unterwegs zu sein, aber nach kurzer Eingewöhnung eignet sich jegliches natürliches Klopapier ganz gut.
Und das ganze ist auch hygienisch wenn einem ein Partner anschliessend bei der Händewäsche hilft. Nicht die Hände in möglichen Trinkwasserquellen reinigen...

Klopapierverbrennen funktioniert besser, wenn man das ganze in eine Papiertüte alla Pausenbrottüte packt und dann besser austrägt oder vor Ort oder abends in gemütlicher Runde dem Feuer übergibt ...

In Tundragebieten dauert es Jahre bis das Klopapier verschwunden ist, da die geringere Anzahl von Mikroorganismen auch durch lange Winter wenig Zeit hat sich ans Werk zu machen. Es ist zum Beispiel im Yukon kein Problem gewesen im freien liegende Zeitungen zu lesen...diese waren 35 Jahre alt.

Wie man das Geschäft entsorgt hängt auch vom Terrain ab in dem ich mich bewege während in Wüstengebieten und im Hochgebirge (UV Strahlung) empfohlen wird das Ganze mit einem Stock dünn auf Steinen auszustreichen, sollte das Geschäft in Gebieten mit ausreichender Humusschicht unter diese begraben werden. Gerade in Gebieten in denen die Fauna um knappe Nahrungsressourcen kämpft, dienen Ausscheidungen als zweifelhafte Energieportion. Diese Gefahr kann man durch tiefes Vergraben entgegenwirken.
Ich persönlich führe neben einigen Hygieneartikeln einen kleinen ZipLock mit Händedesigel, Papiertüten und etwas Toilettenpapier ein Feuerzeug und ein kleines Schäufelchen mit.

So das als Kurzfassung ....ich kann das wenn ich mal Zeit habe aus dem Englischen mal als Skript übersetzten

Sternenreisender
20.08.2010, 11:38
Was das das große Geschäft in hygienischer Hinsicht erträglicher macht ist die richtige Stuhkonsistenz. Im Optimalfall erfordert der Abschluß des Geschäftes ein fast nur noch symbolisches einmaliges Nachwischen. Artet es in Schmiererei mit zigfachem Nachwischen aus würde ich versuchen die Ernährung zu ändern. Ich habe das Gefühl ein kleiner Joghurt am Tag, viel Vollkornprodukte, wenig Industriezucker und besonders weitgehender Verzicht auf industriell stark verarbeitete Lebensmittel wirken da Wunder.

nosports
20.08.2010, 11:53
Ja Hilfe, macht ihr euch Gedanken... :o
Da fragt man sich in welchen versch!ssenen Gebieten die Leute hier Wandern gehen wenn man sich so Mühe gibt???
Loch butteln, zuschütten, Steinhaufen drauf, anzünden und drum herum tanzen und dann die Überreste im Plastikbeutel mitnehmen????

Papier und Fäkalien sind schnellstens abbaubar.
Einfach gut abseits vom Weg hindonnern und fertig. (Machen Wildtiere auch!)
Wers gut meint einfach Blätter drüber oder Stein.
Ausnahme mehrtägiger Klettersteig - da ist Tütenkacken angesagt...

Wer sich an der Optik des Papiers stört, dem sei geholfen (siehe Bild)

HUIHUI
20.08.2010, 11:56
Sowas geht auch erst im Internet, da fragt doch einer wie er kackt.
Was hat "Homo Sapiens" bloss in der Zeit vor dem Internet und Toiletten gemacht?

Wald-Fuchs
20.08.2010, 12:04
Ich war mit 8 oder 9 Jahren das erste mal auf einem Zeltlager. Wir hatten vor 39 Jahren kein Internet und Bücher die einen das Schei... erklärt hätten gabs auch nicht. Wir hams einfach gmacht und gut wars:ignore:

Leute, Leute...:roll:

azaun
20.08.2010, 12:10
Da fragt man sich in welchen versch!ssenen Gebieten die Leute hier Wandern
Ich würde mal sagen Mitteleuropa auf allen bekannten markierten Wanderwegen insbesondere Qualitätswanderwege. (jedenfalls dieses Gebiet aus eigener Erfahrung):grrr:

Wer sich an der Optik des Papiers stört
Ich bin wohl nicht der einzige den Müll in der Natur stört. Sei es nun Plastikverpackungen von groß bis klein oder eben Zellstoff (der nun wirklich nicht schnell verrottet).

Was hat "Homo Sapiens" bloss in der Zeit vor dem Internet und Toiletten gemacht?
Vor allem die Population klein gehalten und andere Hygienestandards. Das aber wiederum die kl. Population begünstigte.;-)

Buddy99
20.08.2010, 13:17
Diese spezielle Pobackenauseinanderziehtechnik soll auch helfen, wenn man bei der neuen Flamme die ersten Male zum Date nach hause eingeladen ist und die Furzgeräusche minimieren will.
Der Lehm drückt und man muss "nur mal schnell pinkeln":bg: Hinterher noch schnell nen Streichholz gezündet und sie hat weder was gehört, noch kann sie es riechen..

Auf Tour benutz ich Feuchttücher, anstatt Klopapier und seltsammer Weise muss ich da auch nur alle 2 Tage nen Stein versetzen. Die Berge sind ja so schön hoch, aber jeder Bauer hat nen Fernglas..

Thrawn
20.08.2010, 13:50
Was hat "Homo Sapiens" bloss in der Zeit vor dem Internet und Toiletten gemacht?

Na in die Hosen, oder? Slim Fit kam doch erst mit dem Klopapier auf. :oldman:

Scherz. Also Stein drauf ist schon ok. Klopapier soll ja schnell zerfallen (in Verbindung mit Wasser/Regen), sonst wäre die Kanalisation recht schnell dicht.

Klappstuhl
20.08.2010, 13:58
Ja, Klopapier muß ja irgendwie wasserlöslich sein, sonst wären wir schon längst dran erstickt. Das wäre dann warscheinlich gleichzusetzen mit dem Dreck dass die Autos machen - das hat ja auch jeder (hier?) - ausser mir :baetsch:

Und früher konnte man schon überall schöne Häufchen machen, da war es (bzw. bestimmte Wanderwege) auch nicht so überlaufen. Heute, da jeder Outdooring betreibt, sieht das Ganze schon wieder anders aus.

Ich persönlich gehöre auch zur Steindraufleg-VergrabenFraktion...und finde man sollte sich beim Saubermachen anders behelfen als mit Tempo und/ oder Feuchttücher - die verotten nämlich nicht so schnell :roll:

JoKa
20.08.2010, 22:45
Bzgl. Seife mach ich mir keinen Kopf, weil es sich um sehr überschaubare Mengen handelt. Da freuen sich für kurze Zeit ein paar (Schimmel-)Pilze und das war's. :)

Bin aber auch Fan von Desinfektionsgel -> Wasser sparen

Karliene
21.08.2010, 09:48
Ist hier nicht ne Ingenöse unter uns, die mal ein Klopapier entwickelt, welches bei kontakt mit Wasser tierisch schnell zerfällt? :bg:

Also ich werde meine "Haufen" ganz sicher nicht eintüten und mitnehmen... und kletterseige mach ich nicht :ignore:

Ich bemühe mich immer so viele steine drauf zu legen, das man keinen Fetzen Klopapier mehr sieht. Ode rman sucht sich eine kleine Spalte zwischen großen steinen, die auch sooo tief sind , das niemand gefahr läuft hinein zu fallen oder es überhaupt zu bemerken. sicher kommt es aufs gelände an, im elbi zum beispiel würde ich das nie machen, aber in der hardangervidda geht das abseits der wege sicherlich.... also, ich kann nur sagen, man belästigt niemanden mit seinen stoffwechselendproduken, wenn man diese mit verstand und bedacht ausscheidet.

thefly
21.08.2010, 09:55
Ist hier nicht ne Ingenöse unter uns, die mal ein Klopapier entwickelt, welches bei kontakt mit Wasser tierisch schnell zerfällt? :bg:


sowas: Sealand Spezial-Yacht-Toilettenpapier (http://www.awn.de/eshop.php?action=article_detail&s_supplier_aid=221056&action2=basket_add_hidden&basket_article_id=221056&quantity=1) ?

DePe
21.08.2010, 11:21
Vonwegen verbuddeln...

Minute 10:03 fast zum Schluss.

http://www.youtube.com/watch?v=5PPIlBE1q_E :bg:

azaun
21.08.2010, 11:24
Also ich werde meine "Haufen" ganz sicher nicht eintüten und mitnehmen
Den Haufen nicht. Das Papier aber schon.
Der Kot ist m.E eh nicht das Problem (Fliegen und Käfer sind sogar ganz angetan darüber), der zerfällt relativ schnell (Mitteleuropa 3 Wochen). Das Papier braucht aber angeblich ca 3 Monate um zu zerfallen (wieder Mitteleuropa. Wüste ist noch mal ganz was anderes). Quelle der Zeitangaben: http://www.outdoorseiten.net/forum/showthread.php?t=7353
Aber eigentlich verstehe ich die hier anwesenden Outdoorer nicht, die das Papier als unbedenklich in der Gegend liegen lassen. Wer die verschi**enen Plätze (jedenfalls in Mitteleuropa und Südeuropa nach eigener Erfahrung) leugnet bzw. dem sie noch nie aufgefallen sind, kann m.E nicht all zu viel mit Outdoor am Hut haben.
Und für mich sind es die zig Toilettenpapier und Taschentücher die mir unangenehm auffallen (abgesehen von andern Müll, aber das ist ein anderes Thema). Die Schei**e selbst wird ja meist nur über die Nase wahrgenommen (außer einer kommt auf die Glorreiche Idee mitten am Weg sein Geschäft zu verrichten).
Diese Geruchsbelästigung (auch von Tieren) ist aber in der Regel nach ein paar Tagen passee.

Huna
21.08.2010, 11:29
... empfohlen wird das Ganze mit einem Stock dünn auf Steinen auszustreichen...

Hab mal mein Leberwurstbrot zur seite gelegt, danke.

Aber zum Thema:

Einfach machen, nicht denken. Und das "stille Örtchen" natürlich sauber zurücklassen.

Torres
21.08.2010, 11:46
Und möglichst da hinscheißen, wo schon andere hingeschissen haben - das Gebiet ist nämlich schon "verseucht". Früher habe ich extra einen anderen Platz gesucht, um die Natur nicht noch mehr zu belasten, aber das ist ein Fehlschluss. Das belastet die Natur noch mehr. Also in stark frequentierten Gebieten immer schön nach den Klopapierhäufchen schauen.

Im übrigen tun es auch Blätter oder Gras statt Klopapier (wenn vorhanden). Kann mich nicht erinnern, als Kind Klopapier in der Tasche gehabt zu haben - und es ging auch :bg:. Auch wenn hier einige das negieren - Klopapier verrottet tatsächlich sehr schlecht. Dann lieber ein Stück Stoffwindel mitnehmen und abends auswaschen, das geht auch!

yetimensch
21.08.2010, 13:03
Was das das große Geschäft in hygienischer Hinsicht erträglicher macht ist die richtige Stuhkonsistenz. Im Optimalfall erfordert der Abschluß des Geschäftes ein fast nur noch symbolisches einmaliges Nachwischen. Artet es in Schmiererei mit zigfachem Nachwischen aus würde ich versuchen die Ernährung zu ändern. Ich habe das Gefühl ein kleiner Joghurt am Tag, viel Vollkornprodukte, wenig Industriezucker und besonders weitgehender Verzicht auf industriell stark verarbeitete Lebensmittel wirken da Wunder.


Da wird dann wohl die probiotische Trekkingtütennahrung nicht mehr lange auf sich warten lasssen (Werbung: "Kennen sie das? Blähungen kurz vor dem 8000er Gipfel! Das muss nicht sein, denn jetzt gibt es..."). :grins:

Karliene
21.08.2010, 13:45
Da wird dann wohl die probiotische Trekkingtütennahrung nicht mehr lange auf sich warten lasssen (Werbung: "Kennen sie das? Blähungen kurz vor dem 8000er Gipfel! Das muss nicht sein, denn jetzt gibt es..."). :grins:

:bg: Ich hau mich weg... ich weiß ja nicht was Du machst, aber die Werbebranche wäre was für dich :bg::hahaa:

blitz-schlag-mann
22.08.2010, 00:14
Btw, hat jemand einen Tipp, wie man(n) die Hundetechnik nachahmen kann, also ohe Klopapier, und trotzdem sauber? :grins:

JoKa
22.08.2010, 00:33
Also "züngeln". Viel Gymnastik und kein Bäuchlein haben müsste reichen. Und ein bissel Fantasie bzgl. der optimalen Stellung :p

Vegareve
22.08.2010, 00:40
Btw, hat jemand einen Tipp, wie man(n) die Hundetechnik nachahmen kann, also ohe Klopapier, und trotzdem sauber? :grins:

Eine Inspiration könntest Du hier (http://www.outdoorseiten.net/forum/showpost.php?p=649604&postcount=40) finden :baetsch:.

Alternativ: Windeln tragen :hahaa:.

Max3k
22.08.2010, 02:00
Nein, meiner Meinung nach sind die meisten Menschen einfach Schweine!
Leider auch noch ziemlich dumme, sodass sie nichtmal merken, wenn sie sich ihren Lieblingsplatz zuscheissen!
Als wir vor ein paar Wochen auf Rügen waren haben wir eine echt schöne Ecke zum Zelten gefunden. Im Wäldchen nebenan konnte man eigentlich nichtmal Holz sammeln, da alles komplett vollgeschissen war, echte Schweine!

Das Problem ist weniger der schweinige Mensch ansich(denn der muss nunmal bekanntermaßen ca. ein Mal täglich), sondern dass Massentourismus an Orten ohne entsprechende Infrastruktur statt findet. Wenn am selben "Örtchen" nur alle paar Wochen mal jemand sein Häufchen hinterlässt, kann die Umwelt das ab. Kommen täglich zehne dahin, wird die Landschaft eine einzige Jauchegrube.

Übrigens, wegen Wasser, Handreinigung etc.: Bitte das Geschäft nicht direkt neben oder ins Gewässer erledigen :ill:

Max3k
22.08.2010, 02:04
Im übrigen tun es auch Blätter oder Gras statt Klopapier (wenn vorhanden). Kann mich nicht erinnern, als Kind Klopapier in der Tasche gehabt zu haben - und es ging auch :bg:.
Als Kind hatte ich auch nicht so viel Wert auf Hygiene gelegt :cool:


Dann lieber ein Stück Stoffwindel mitnehmen und abends auswaschen, das geht auch!
Hmmm, lecker! :hahaa: Worin auswaschen? Doch wohl hoffentlich nicht im nächsten Gewässer. :motz:

Gassan
22.08.2010, 09:00
Anstelle von Klopapier tut es auch ein abgenagter Maiskolben. Ganz praktisch, vor allem dort wo viel Maiswächst.

Torres
22.08.2010, 11:06
Hmmm, lecker! Worin auswaschen? Doch wohl hoffentlich nicht im nächsten Gewässer.



Was heißt hier lecker? Noch nie Streifen im Handtuch gehabt? Das trocknet doch und man kanns ja dann auswaschen, wenn man in einer Hütte Rast macht. Und sonst eben trocknen lassen und Plastikbeutel rum - wo ist das Problem? Bei Dünnsch.... natürlich nicht erste Wahl :bg:

Max3k
22.08.2010, 11:20
Ist hier nicht ne Ingenöse unter uns, die mal ein Klopapier entwickelt, welches bei kontakt mit Wasser tierisch schnell zerfällt? :bg:

Das hatte ich ja ganz überlesen. Bin zwar keine -öse :baetsch:, erlaube mir aber trotzdem darauf hinzuweisen, dass handelsübliches Klopapier bereits zerfalls-optimiert ist (im Gegensatz etwa zu Marken-Taschentüchern, die gern als Klopapier missbraucht werden und sich relativ hartnäckig gegen Wasser behaupten).

Antracis
22.08.2010, 11:26
Anstelle von Klopapier tut es auch ein abgenagter Maiskolben. Ganz praktisch, vor allem dort wo viel Maiswächst.

Mit Peeling-Effekt! :bg:

Hatte das aber auch schon gelesen, dass das ne historisch überlieferte "Erfindung" ist. Denke mal, ich nutze dennoch ordinäres Klopapier. :ignore:

Max3k
22.08.2010, 11:27
Noch nie Streifen im Handtuch gehabt?
:nixda: Nope.

Klappstuhl
22.08.2010, 11:33
Noch nie Streifen im Handtuch gehabt?

Ich auch nicht ;-)

Max3k
22.08.2010, 11:33
Mit Peeling-Effekt! :bg:

Hatte das aber auch schon gelesen, dass das ne historisch überlieferte "Erfindung" ist. Denke mal, ich nutze dennoch ordinäres Klopapier. :ignore:

Und das in einem Land, in dem 5-lagiges Klopapier der Marke "Sanft und Sicher" Absatz findet :bg:
Edit: Da tun sich Untiefen auf... gibt es tatsächlich Leute, die bis zu 50 cent für so ne Rolle "Luxuspapier" hinblättern? :o www.test.de-Toilettenpapier-Drei-klare-Sieger (http://www.test.de/themen/gesundheit-kosmetik/test/Toilettenpapier-Drei-klare-Sieger-1390020-1395991/)

Gassan
22.08.2010, 17:01
Mit Peeling-Effekt! :bg:

Hatte das aber auch schon gelesen, dass das ne historisch überlieferte "Erfindung" ist. Denke mal, ich nutze dennoch ordinäres Klopapier. :ignore:

Was meinst du mit Erfindung?

Urban myth?

Karliene
23.08.2010, 16:19
Also zum Thema, was alles nicht verrottet: Wir waren gestern klettern im Elbsandstein am Papst. Natürlich rief mich die natur auch zum Wasser lassen und was endeckte in einer ruhigen Ecke mein Auge.... eine Damenbinde.. mhh lecker dachte ich... Aber es schien sich da um eine "verantwortungsbewußte" Dame gehandelt zu haben, denn die Binde war mit der mitgelieferten "wegwerfumwickelung" der Marke zu deutsch "immer" umwickelt. Auch wenn ich gerne gespien hätte :kotz: hab ich dann meinen müllbeutel, den ich immer dabei habe gezückt und das feine Teil eingesammelt :kotz::ill:
Naja, ich liebe eben das Elbi.... da muss man opfer bringen...

Im übrigen weiß ich ja das der gemeine schweinische Wanderer sowas macht, aber ich war sehr drüber entsetzt das es auch Klettererinnen gibt, die sowas machen. Denn die Stelle war nähe Wandfuss, wo kein Wanderweg in Sicht ist. Könnte man sich direkt schämen!!!:grrr:

Magua
23.08.2010, 17:04
Ein HOCH auf die Erfindung des Tampons!

Zum Thema: Hat wer schonmal die Vaseline Variante probiert? Wurde mal irgendwo beschrieben vorm "Abgang" den Ausgang mit Vaseline einzuschmieren, soll die Aufräumarbeiten minimieren...

Zum Thema "Ernährung anpassen zur Stuhlgangfestigung": Ich bin recht empfindlich was meinen Darm angeht, hatte schon mehrfach nach Hüttenübernachtung und "leckerem" Abendessen entsprechend schnell "dünn" reagiert, da ist nichts mit Ernährung anpassen. Außer natürlich vor der Tour, am Besten mit EPA-Zeug, das verbolzt ordentlich...

Karliene
23.08.2010, 17:07
Ein HOCH auf die Erfindung des Tampons!

Ähm... das ist doch das selbe in grün, bzw. rot :ignore:
Die beste Lösung ist die http://www.outdoorseiten.net/forum/showthread.php?t=41196

blitz-schlag-mann
23.08.2010, 17:27
Zum Thema: Hat wer schonmal die Vaseline Variante probiert? Wurde mal irgendwo beschrieben vorm "Abgang" den Ausgang mit Vaseline einzuschmieren, soll die Aufräumarbeiten minimieren...


Nee in diesem Zusammenhang nicht :grins:

Max3k
23.08.2010, 21:19
Zum Thema "Ernährung anpassen zur Stuhlgangfestigung": Ich bin recht empfindlich was meinen Darm angeht, hatte schon mehrfach nach Hüttenübernachtung und "leckerem" Abendessen entsprechend schnell "dünn" reagiert, da ist nichts mit Ernährung anpassen. Außer natürlich vor der Tour, am Besten mit EPA-Zeug, das verbolzt ordentlich...

Ich habe mir für diesen Fall neulich Perenterol aus der Apotheke geholt, ein Hefe-Präparat. Ich konnte es aber bisher (zum Glück) noch nicht auf Wirksamkeit testen :ignore:.

Vegareve
24.08.2010, 16:39
Ich würde euch raten, nicht mit "Stuhlbefestigungsmittel" zu experimentieren, im schlimmsten Fall "könnt" ihr dann zwei Wochen nicht mehr und das ist wirklich übel. Falls man öfters auf Hüttenessen reagiert, sollte einfach auf Tour Immodium parat haben, aber bitte nicht profilaktisch.

Max3k
24.08.2010, 20:46
Imodium, a.k.a. Loperamid legt laut Beschreibung den Darm komplett lahm und ist damit ein reines Akut-Mittel. Perenterol ist laut Hersteller ausdrücklich zur Vorbeugung geeignet.

_Matthias_
24.08.2010, 21:46
Perenterol ist auch kein "Stuhlbefestigungsmittel" sondern ein Hefe-Präparat das helfen soll die Darmflora gesund zu halten, bzw wiederherzustellen, die Konsistenz sollte sich gegenüber normal nicht ändern.
Ich verwende das auch zur Vorbeugung bei Reisen in andere Klimazonen zu Anfang bis sich der Körper an die neuen Verhältnisse gewöhnt hat. Ich war früher immer ein Kandidat für "Montezumas Rache" aber seit dich das mit der Vorbeugung mache habe ich (toi toi toi) keine Probleme mehr gehabt. Der Nachteil ist, dass das Zeug recht teuer ist.

Gassan
24.08.2010, 22:02
Habs heute mal wieder mit Bergahornblättern und etwas Moos probiert. Klappt einwandfrei und wund wird auch nichts.

Vegareve
24.08.2010, 22:11
Perenterol ist auch kein "Stuhlbefestigungsmittel" sondern ein Hefe-Präparat das helfen soll die Darmflora gesund zu halten, bzw wiederherzustellen, die Konsistenz sollte sich gegenüber normal nicht ändern.
Ich verwende das auch zur Vorbeugung bei Reisen in andere Klimazonen zu Anfang bis sich der Körper an die neuen Verhältnisse gewöhnt hat. Ich war früher immer ein Kandidat für "Montezumas Rache" aber seit dich das mit der Vorbeugung mache habe ich (toi toi toi) keine Probleme mehr gehabt. Der Nachteil ist, dass das Zeug recht teuer ist.

Das ist ein anderes Thema eigentlich, im Thread ging´s primär um "Toilleten" im gewöhnlichen, europäischen Outdoor.

Max3k
24.08.2010, 22:49
Gehört im Rahmen der Begleitumstände IMHO doch dazu.

_Matthias_
24.08.2010, 22:56
Das ist ein anderes Thema eigentlich, im Thread ging´s primär um "Toilleten" im gewöhnlichen, europäischen Outdoor.
Na für einen Muschelschubser kann auch bayrischer Leberknödel auf der Hütte sehr exotisch sein :ignore:
Im übrigen treffen die Regeln auch für die outdoor-Toiletten außerhalb Europas zu, deswegen sehe ich die räumliche Einschränkung eigentlich nicht. Wenns zu arg spritzt wirds überall ecklig, weltweit. :kotz:

Max3k
25.08.2010, 01:11
Hehe, immer diese Auslandsreisen... :baetsch::ignore:

Buddy99
26.08.2010, 11:09
Bei Patienten mit Darmproblemen geben wir auf Arbeit oft erfolgreich "Bioflorin". Das ist kein akut wirksammes Mittel, sondern zum Aufbau der gestörten Darmflora. Wirkstoff: lebende Enterococcus faecium Bakterien. Hört sich gruselig an oder? Ich schluck mal rasch mehrere millionen lebender Bakterien :o aber es hilft.
Mit prophylaktischer Immodiumgabe wäre ich auch seeehr vorsichtig. Dann lieber Dünnschiss, als garkein Schiss.

OT
Outdoor Pinkeln ist zwar kein Problem, aber beim Klettern in der Wand vielleicht doch mal ganz nervig. Da gibts auch nen tolles Mittel. Minirin Nasenspray mit dem Wirkstoff Desmopressin. Ne ehem. Freundin (Rettungsassistentin) besorgt sich das rezeptfrei und benutzt es beim Biken. Gibt ja auch nix nervigeres, als mit zusammengekriffenen Schenkeln vom Motorrad zu springen und sich erst mal aus die Lederkombi zu pellen.
Aber achtung, das Zeug ist eigentlich verschreibungspflichtig und das hat immer nen Grund.

Homer
26.08.2010, 11:19
Da gibts auch nen tolles Mittel. Minirin Nasenspray
nur zum verständnis: was macht das bzw wo sprüht man sich das hin:o

st1xoo
26.08.2010, 11:25
ich kann guten Gewissens - auch propyhlaktisch - Tannacomp (http://www.tannacomp.de/was-sie-uber-tannacompae-wissen-sollten..) empfehlen.
Stoppt Durchfall sehr schnell (bei mir innerhalb 1/2 - 1 Tag) und reduziert auch die hier schon genannten "Aufräumarbeiten" spürbar, auch noch einige Tage nach der Anwendung! Ist verschreibungsfrei und wirkt - zumindest aus meiner Erfahrung heraus - genau wie beschrieben. Ein wirklich gutes Medikament!
Führt auch bei Überdosierung nicht zu Verstopfung (lt. Beipackzettel, nicht selbst getestet :bg:

Buddy99
26.08.2010, 12:00
nur zum verständnis: was macht das bzw wo sprüht man sich das hin:o

:bg: Na nen Nasenspray sprüht man sich allgemein in die Nase.. In der Harnröhre brennt es sicherlich und löst über kurz oder lang nen Harnwegsinfekt aus. Hier mal die genauere Erklärung:

Minirin wird als Antidiuretikum bei Diabetes insipidus zentralis sowie bei zentral traumatisch bedingter Polyurie (krankhaft erhöhte Urinausscheidung) und Polydipsie (krankhaft gesteigertes Durstgefühl) eingesetzt. Außerdem dient es als Diagnostikum zur Bestimmung der Nierenkonzentrationsfähigkeit und zur Differentialdiagnose des Diabetes insipidus.

Der Diabetes insipidus ist eine Krankheit, die mit einer vermehrten Urinausscheidung und einem gesteigerten Durstgefühl einhergeht. Beim zentralen Diabetes insipidus fehlt das Hormon (ADH oder Vasopressin), das die Wasserausscheidung in der Niere hemmt. Desmopressin ist dem Vasopressin sehr ähnlich und hemmt die massive Wasserausscheidung

Also es ist nicht ohne und wie schon geschrieben verschreibungspflichtig.
Da es aber ne Freundin von mir ab und zu auch ohne oben genannte Indikation nutzt, kann es wohl nicht zu schädlich sein. Sie ist ja vom Fach und weiss hoffentlich was sie tut.
Ich kann mir jedenfalls vorstellen, dass einen heftiger Harndrang in gewissen Situationen so sehr von der gerade ausgeübten Tätigkeit ablenken kann, dass es sinnvoll ist, so ein Spray zu benutzen. Deshalb diese OT Anmerkung, wo wir ja schon so offen übers Outdoorkacken schreiben;-)

loewe
26.08.2010, 12:15
kurz noch zu immodium:
Dies war eines der Medikamente die wir beim Bund nicht rausgeben durften. Hat natürlich auch eine Geschichte im Vorfeld gegeben, bei der wohl einer zuviel von dem Zeug genommen hat und der Darm wohl extrem verdickte -> mit dem Ergebnis das es auf die Intensivstation ging (weiß nicht ob er/sie es überlebt hat). Zur Beruhigung: Die vom Hersteller angegebene maximale tägliche Dosis ist schon sehr hoch gegriffen (demnach dürfte ich, wenn ich mich recht besinne ca 6 Tabletten an einem Tag nehmen !!).Trotzdem sollte man dieses Zeug nicht leichtfertig andauernd schlucken.

Buddy99
26.08.2010, 13:04
kurz noch zu immodium:
Dies war eines der Medikamente die wir beim Bund nicht rausgeben durften. Hat natürlich auch eine Geschichte im Vorfeld gegeben, bei der wohl einer zuviel von dem Zeug genommen hat und der Darm wohl extrem verdickte -> mit dem Ergebnis das es auf die Intensivstation ging (weiß nicht ob er/sie es überlebt hat). Zur Beruhigung: Die vom Hersteller angegebene maximale tägliche Dosis ist schon sehr hoch gegriffen (demnach dürfte ich, wenn ich mich recht besinne ca 6 Tabletten an einem Tag nehmen !!).Trotzdem sollte man dieses Zeug nicht leichtfertig andauernd schlucken.

Ganz richtig! Das Zeug hilft prima bei Durchfall, aber macht bei dauerhafter oder übermässiger Nutzung schnell einen Darmverschluss und sowas wünsche ich keinem.
Ne Folge davon ist (Achtung! Nicht weiterlesen, wenn es Euch schnell den Herpes auf die Lippen zaubert!) neben heftigsten Bauchkrämpfen das sogenannte Stuhlerbrechen (lat. Miserere).
"ganz böse Ironie an" Da spart man dann zwar das Klopapier, aber mit UL- Wandern ist es vorbei, bei den Mengen an Zahnpasta, die man da auf Tour mitnehmen muss und der Sinn des Lebens geht auch verloren, weil Knutschen wird Dich dann niemand mehr."ganz böse Ironie aus"
Also immer schön den Beipackzettel studieren, bevor man nen neues Medikament einsetzt.

azaun
26.08.2010, 13:05
Die Frage: “Sorry aber.... sche!ssen outdoor?“
"Stuhlbefestigungsmittel" die ordentlich „verbolzen“ und Nasensprays die den Harndrang vermindern?
Ich hau mich weg. :D:D:D

grosserbruellaff
26.08.2010, 13:16
... in Frankreich gibts richtiges Outdoorklopapier :bg: is dünner als 2-lagiges bei uns, und sehr weich, also nicht Bärenweich;-) sondern so dass man(n?) beim benutzen schon aufpassen muss dass es sich nicht schon in der Hand auflöst. Bei Kontakt mit Wasser (oder für sparsame Urin zurückhalten) löst es sich auf...

solopaddler
26.08.2010, 19:07
Eine saubere Sache:

http://wildernesstoilet.com

Solopaddler

Buddy99
26.08.2010, 20:40
... in Frankreich gibts richtiges Outdoorklopapier :bg: is dünner als 2-lagiges bei uns, und sehr weich, also nicht Bärenweich;-) sondern so dass man(n?) beim benutzen schon aufpassen muss dass es sich nicht schon in der Hand auflöst. Bei Kontakt mit Wasser (oder für sparsame Urin zurückhalten) löst es sich auf...


Die Franzosen sind aber reinlich.. Ich schüttel einfach immer nur ab. Is sicherlich nix für Weissschlüppaträger, aber es ist umweltfreundlicher :bg:
Wobei es mitlerweile die Frauenwelt sogar sehr gern sieht, wenn Mann das Toilettenpapier für vorne und hinten benutzt bevor er den Toilettensitz möglichst geräuscharm auf die Klobrille gleiten lässt. (prima wie fein sich doch manche Männer dressieren lassen,seit dem wir ne Kanzlerin haben;-))
Obwohl, dünneres Klopapier als 2 Lagiges setzt dann wohl auch noch die Vaselinetechnik vorraus, um die Schlüppa auch nach 2 Tagen noch ansehnlich aussehen zu lassen.
Also ich verzichte möglichst auf Bremsspuren und bleib bei den Feuchtüchern. Sparsam eingesetzt kommt Mutter Natur gut damit zurecht.

Wald-Fuchs
27.08.2010, 07:36
Ganz richtig! Das Zeug hilft prima bei Durchfall, aber macht bei dauerhafter oder übermässiger Nutzung schnell einen Darmverschluss und sowas wünsche ich keinem.
Ne Folge davon ist (Achtung! Nicht weiterlesen, wenn es Euch schnell den Herpes auf die Lippen zaubert!) neben heftigsten Bauchkrämpfen das sogenannte Stuhlerbrechen (lat. Miserere).


Und sowas gibt es wirklich??? :o
Unglaublich, man lernt nie aus...

Magua
27.08.2010, 08:11
Dieses durchsichtige 2-Lagen Klopapier ist die Hölle! Das klebt an allem was auch nur eine leichte Feuchte hat, sei es der Schweiß der Hand oder Vorne & Hinten, UND DANN viel Spass beim Abkriegen...

Zum Thema EPA: alle die das Zeug draußen schonmal im Hellen essen durften, wissen um die Wirkung von dem Zeug, besonders die Schokolade mit 70% Kakao - oder sollte man lieber schreiben KAKA-Ohhhhhh :bg:? Ist immer wieder lustig wenn jemand das Zeug nicht kennt, isst, und auf die Frage wann er das letzte Mal abseilen war, nur "Hm...keine Ahnung...ist schon länger her..." antwortet, und dann Schweißperlen auf der Stirn kriegt wenn man ihn angrinst und sagt:" Am dritten Tag nach Konsumierung kommt die Geburt..."

Zur natürlichen Stuhlgangfestigung: der Mastdarm entzieht dem Stuhl ja wichtige Feuchtigkeit, wenn man dem also mehr Zeit gibt seine Arbeit zu verrichten, kommt weniger mit raus, und alles bleibt sauberer...Aber nicht so lange warten bis es staubt beim Abgang :grins:!

blitz-schlag-mann
27.08.2010, 08:21
" Am dritten Tag nach Konsumierung kommt die Geburt..."



Und anschliessend schön Rückbildungsgymnastik machen:grins:

derSammy
27.08.2010, 08:46
das sogenannte Stuhlerbrechen (lat. Miserere).


:o das kenn ich aus meinem Bekanntenkreis

wird teilw. auch als Logorrhoe bezeichnet




;-)

Becks
27.08.2010, 10:18
Ihr habt Probleme, echt, da schüttelt es mich nur :-?

Kennt jemand den Spruch "Zu dumm zum Sch..."?

Alex

Buddy99
27.08.2010, 10:23
Und sowas gibt es wirklich??? :o
Unglaublich, man lernt nie aus...


OT

Ja sowas gibts. Auf Arbeit begegnet mir sowas regelmässig, bei Patienten mit mechanischem Darmverschluss bei infiltrierendem Tumorwachstum. Ne ganz eklige Sache, wenn man jemandem dabei die Brechschale halten muss. Da quetscht sich auch keine fein geformte Wurst durch die Zahnlücke, sondern eher ne Art Durchfall mit Stückchen:o

Ich glaub jetzt wirds langsam eklig..
Zurück zum umweltfreundlichsten Klopapier. Wer bitte nutzt sowas, wenns schon beim ersten Kontakt zerfällt? Da kann man ja gleich die blanke Hand benutzen. Je mehr Hornhaut an den Griffeln, desto mehr Finger bleiben sauber.

Burnfoot
30.08.2010, 18:07
Oh Mann, sind das Probleme............
Also ich sehe immer zu dass ich eine Katze, oder einen kleinen Hund fange, in einsamen Gegenden auch mal eine Maus, oder sehr gut ist auch ein Eichhörnchen (schöner buschiger Schwanz) und putze mich damit sauber.
Extrem Umweltverträglich.:baetsch:

Randonneur
30.08.2010, 20:50
Ich empfehle Rabelais' Gargantua and Pantagruel. Da werden verschiedene Moeglichkeiten diskutiert und verglichen. Die Daune der Gaense gewinnt (aber der Loft wird nicht diskutiert).

BeBor
30.08.2010, 21:26
Auf keinen Fall einfach so liegen lassen!

Was wäre denn daran so schlimm?

Gemessen am Stoffwechselendproduktvolumen, das Pferd, Kuh, Hirsch, Wildschwein, Fuchs und Auerhahn in Wald und Wiese hinterlassen, ist doch des einsamen Wanderers Köttelchen in der Natur nichts von großer Bedeutung.

Bernd

Sarekmaniac
30.08.2010, 21:31
Ich empfehle Rabelais' Gargantua and Pantagruel. Da werden verschiedene Moeglichkeiten diskutiert und verglichen. Die Daune der Gaense gewinnt (aber der Loft wird nicht diskutiert).

Es sind ja auch Gänseküken, die haben noch keinen Loft.

Bei Rabelais kann der moderne Autodora in dieser Hinsicht viel lernen:


Darauf fand ich hinter einem Busch eine kräftige junge Märzkatze und wischte mich mit der, aber ihre Tatzen kratzten meine Schamleiste wund (...) Hierauf wischte ich mich mit Salbei, Fenchel, Anis, Majoran und Rosen, mit Kürbis-, Kohl-, Runkelrüben-, Wein-, Pappel- und Weißdornblättern, womit man den Hintern scharlachrot färben kann, mit Königskerze und Lattich, was alles meinem Hinterkastell sehr wohl tat; sodann mit Bingelkraut, Pfefferminze, Nessel und Beinwell, wovon ich aber den Blutfluss bekam (...)

Die nächsten vier Seiten lass ich mal aus.:bg:


Hierauf wischte ich mich mit einer Henne, einem Hahn, einem Küchlein; mit einem Kalbfell, einem Hasen, einer Taube, einem Kolkraben, einem Aktenbeutel, einem Barttuch, einer Kindermütze und einem Lockvogel. Schließlich erkläre und behaupte ich nun hiermit, dass es keinen besseren Arschwisch gibt als ein recht flaumiges junges Gänschen, wenn man es nämlich so fasst, dass ihm der Kopf zwischen die Beine zu liegen kommt (...) Die Weichheit des Flaums wie die Wärme des Tieres tun dem Arschloch ganz besonders wohl, welches Gefühl sich dann sofort dem Mastdarm und den übrigen Eingeweiden mitteilt und von da zu Herz und Hirn weiterdringt.

Nachzulesen bei Rabelais, Gargantua und Pantagruel, Erstes Buch, Kapitel 13:


Wie Grandgousier die bewundernswürdigen Anlagen Gargantuas an der Erfindung eines Arschwischs erkannte

Burnfoot
30.08.2010, 21:36
Was wäre denn daran so schlimm?

Gemessen am Stoffwechselendproduktvolumen, das Pferd, Kuh, Hirsch, Wildschwein, Fuchs und Auerhahn in Wald und Wiese hinterlassen, ist doch des einsamen Wanderers Köttelchen in der Natur nichts von großer Bedeutung.

Bernd

DAS ist ja auch nicht so schlimm. Wir sind mal den Brocken hoch- und runtergewandert, was absolut schlimm war, waren die vielen Tempotaschentücher, oder Klopaper welche neben dem Wag lagen. Ungelogen, es müssen tausende gewesen sein. WER macht soetwas?
Wir sind zwar nicht die "Ökofreaks", aber wir nehmen unseren Müll, wie auch immer geartet immer wieder mit zurück, oder lassen ihn so verschwinden, dass er nicht "auffällt".......

BeBor
30.08.2010, 22:04
...was absolut schlimm war, waren die vielen Tempotaschentücher, oder Klopaper welche neben dem Wag lagen.

O. k., das habe ich nicht berücksichtigt. Ich komme vom Bauernhof. Wenn man früher bei der Feldarbeit mal aus der Hose musste, dann suchte man sich eine Stelle, wo Mutter Natur außer blickdichtem Gesträuch auch ein großes Huflattlichblatt (oder was vergleichbares) bereit hielt. Es sei aber darauf hingewiesen, das bei manchen Blättern nur die Oberseite geeignet ist. Die Unterseite nur, wenn man Niveacreme dabei hat.

Bernd

T0M
30.08.2010, 22:20
Was wäre denn daran so schlimm?

Gemessen am Stoffwechselendproduktvolumen, das Pferd, Kuh, Hirsch, Wildschwein, Fuchs und Auerhahn in Wald und Wiese hinterlassen, ist doch des einsamen Wanderers Köttelchen in der Natur nichts von großer Bedeutung.

Bernd

Je nach Weg gibt es nicht so viele geeignete Möglichkeiten, also schietern viele an den gleichen Stellen. Ich habe keine Lust, mir zwischen den stinkenden Haufen eine Stelle zu suchen (Menschliche Stoffwechselendprodukte stinken imho auch wesentlich mehr als bei Kuh oder Pferd).

Vielleicht bin ich auch nur vorbelastet, nach dem ich beim Abstieg von der Similaunhütte nach einem Kumpel durfte und mich an der weit und breit einzigen sichtgeschützten Stelle, mitten rein plaziert, eine 1A Ka*kwurst erwartet hat... :motz:

nosports
30.08.2010, 23:00
Oh Mann, sind das Probleme............
Also ich sehe immer zu dass ich eine Katze, oder einen kleinen Hund fange, in einsamen Gegenden auch mal eine Maus, oder sehr gut ist auch ein Eichhörnchen (schöner buschiger Schwanz) und putze mich damit sauber.
Extrem Umweltverträglich.:baetsch:

Danke, jetzt hab ich Bauchschmerzen vor Lachen...
Fusselst Du?

HUIHUI
31.08.2010, 11:23
Wo ist denn nun "deltakid", ich bin doch gespannt wie er dieses oh so dramatische Kacken draußen Problem gelöst hat.

Goettergatte
01.09.2010, 22:29
Auf meiner ersten Tour hab ich immer darauf geachtet, wo die Sichsäge ein Loch hinterließ. :grins:
War südlicher Kungsleden, von Sälen bis Bussjön gings gut.:ignore:
Danach hab ich mit unter auch querliegende Bäume benutzt.
Später bin ich, in vegetationsarmer Gegend, auf Felskanten, an denen man sich mit dem Rücken anlehnen kann, umgestiegen. ;-)

Baut keinen Thron aus Granitplatten, das kann zu üblen Kratzern am Achterkastell führen.:oldman:

lina
28.09.2010, 11:15
Peepoo (http://www.fairplanet.net/2010/03/peepoo-einwegtoilette-als-dunger/)-Beutel klingen eigentlich nach einer guten Alternative.

Homer
28.09.2010, 11:24
Peepoo (http://www.fairplanet.net/2010/03/peepoo-einwegtoilette-als-dunger/)-Beutel klingen eigentlich nach einer guten Alternative.

der name klingt lustig!
allerdings wird verschwiegen, wie lange es dauert, bis sich der ,,biologisch abbaubare plastikbeutel" in humus verwandelt hat.
und der hinweis, daß eine abgeschnittene plastikflasche die anwendung erleichtert, klingt auch nicht grade nach einer bequemen lösung - eher nach zielkacken:ignore:

lina
28.09.2010, 11:41
Hier (http://greenupgrader.com/7230/improving-sanitation-with-the-peepoo-bag/) stehen ein paar mehr Infos dazu. Man kann aus dem Beutel ja auch eine Schale formen, damit man die abgeschnittene Plastikflasche gar nicht benötigt. Sinnlos wäre es, wenn der Plastikbeutel nicht ebenfalls biologisch abbaubar wäre, aber es gibt ja abbaubare Plastikbeutel, es könnten also solche sein. Damit wäre es auch sinnvoll, sie zu vergraben.

Max3k
28.09.2010, 17:37
Peepoo (http://www.fairplanet.net/2010/03/peepoo-einwegtoilette-als-dunger/)-Beutel klingen eigentlich nach einer guten Alternative.

Dem Produkt liegen wohl drei Ideen zugrunde:
-Einweg als Ersatz für Infrastruktur
-Fäkalien = Dünger
-eine Werbefläche schaffen, auf der sich zunächst ein Möchtegern-Grafikdesigner mit einem lächerlichen Schriftzug verewigt hat

Als Einwegprodukt ist es weder Nachhaltig noch "fair": Zuständige Politiker werden die Beutel als budgetschonende Dauerlösung akzeptieren (sie müssen ihn ja nicht benutzen) und die Beutel müssen industriell hergestellt und ggf. importiert werden, d.h Geld wird abgezogen.
Die Dünger-Geschichte stellt nicht mehr als verdeckte Abfallbeseitigung dar (die Inhaltsstoffe landen trotzdem wieder im Trinkwasser) und letzendlich sieht das ganze nach der Projektarbeit eines Designstudenten aus, der die Sache nicht wirklich durchdacht hat.

krupp
29.09.2010, 02:16
hier ich auch (mit pizza in der hand)

sofern ernstgemeint bist du ein lebewesen wie jedes andere
und hast das recht zu fressen was und zu scheissen wohin du auch immer willst.
auch und vorallem mitten auf die waldwiese. warum auch nicht.

survivalmässig ect, aber da ist glaube nicht deine frage,
wärs was andres.

Goettergatte
19.11.2012, 23:25
möchte auf Martins Buch verweisen
http://www.amazon.de/Minimal-Impact-Outdoor-naturvertr%C3%A4glich-Basiswissen/dp/3893921680/ref=sr_1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1282221900&sr=1-1
Neuauflage wohl für Mai 2011 angekündigt?!
Hab es gerade nicht zur Hand, aus dem Kopf der Klopapieretsorgungsrangliste:
3. Vergraben ganz schlecht, dauert ewig zum verrotten
2. verbrennen, nur wenn geht
1. wieder mitnehmen und im Müll entsorgen, so hat man gewährleistet
das man das, was man reingetragen hat (in die Natur) nicht dort lässt

Ausser Konkurenz, kein Klopapier benutzen und Wasser nehmen ;-)

Aus, durch das letzte Wochenende gegebenem Anlaß ("Kleine Spuren"-Schulung mit Martin Zwosta), hole ich diesen Post noch mal hervor ;-)

Und gebe ergänzend hinzu:

Es wurde empfolen, die Hinterlassenschaft nach möglichkeit gut zu verteilen (den Stoffwechselrückstand, nicht das Papier),
dann vergeht sie am schnellsten, wird von den Boden- und bodennahen Organismen und Bakterien am schnellsten entsorgt oder fällt der Erosion anheim.
Das alte Lied der Oberflächenvergrößerung, das in der Biologie und Physik immer wieder gesungen wird. ;-)
(Die Alpenländler sprengen ja auch die Rinderkadaver in Unwegsamkeiten, auf das sie schneller vergehen :cool:)
Vergraben ist weniger sinnvoll, vor allem dann, wenn die Humusschicht dünn ist und alles in den rein mineralischen Bodenschichten verschwindet, da bleibts dann lange.
Stein drauf ist zumindest dort, wo weitere Wanderer anzunehmen sind nicht schön, da sie womöglich ebenso handeln und leicht ins Glück greifen. Außerdem ist der "Entsorgungsfaktor" Erosion nicht mehr so ohne weiteres gegeben.
Klopapier sollte draußen das einfachste, simpelste unchemischste graue schnellverrottenste sein.
Es darf durchaus, wenn die Umstände es zulassen, verbrannt werden.

Homer
19.11.2012, 23:38
Aus, durch das letzte Wochenende gegebenem Anlaß, ...
:o
könntest du evtl noch dazuschreiben, wer dir das zu welchem anlaß erklärt hat?

wer diesen thread in ein paar monaten liest fragt sich evtl, wer dir warum erzählt, wie du deine sch**** im wald zu verschmieren hast:ignore:

Kris
19.11.2012, 23:42
Es wurde empfolen, die Hinterlassenschaft nach möglichkeit gut zu verteilen...

Ich denke, dieses Video bringt Licht ins Dunkel...

SeCOfNWjJUs

:grins: Sorry, hab grad Tränen in den Augen...

Eggefreund
20.11.2012, 00:34
Das hatte ich ja ganz überlesen. Bin zwar keine -öse :baetsch:, erlaube mir aber trotzdem darauf hinzuweisen, dass handelsübliches Klopapier bereits zerfalls-optimiert ist (im Gegensatz etwa zu Marken-Taschentüchern, die gern als Klopapier missbraucht werden und sich relativ hartnäckig gegen Wasser behaupten).

Das geht noch besser:
Es gibt im Camping-Handel Spezial-Toilettenpapier für die Kassettenklos in Wohnwagen etc.
Zum Beispiel Aqua Soft von Thetford.
Hier gibt's ein Video (http://www.thetford.eu/upload/117982_622_1212575186012-as_toilet_papier_simulatie_i.wmv) mit dem Zerfalls-Vergleich zu normalem Klopapier.

Goettergatte
20.11.2012, 07:06
:o
könntest du evtl noch dazuschreiben, wer dir das zu welchem anlaß erklärt hat?

wer diesen thread in ein paar monaten liest fragt sich evtl, wer dir warum erzählt, wie du deine sch**** im wald zu verschmieren hast:ignore:

Es war die "Kleine Spuren"-Schulung mit Martin Zwosta. ;-)

Torres
20.11.2012, 08:49
Wobei man ergänzen sollte - damit es keine Missverständnisse gibt - dass es eben nicht DIE Lösung gibt. Die von Göga beschriebene Lösung gilt für Lagerplätze in extrem sensiblen und kargen Gebieten, in denen vielleicht nur wenige Steine oder andere Bodenbedecker herumliegen oder der Boden für Vergraben nicht geeignet ist. Dann besteht nämlich die Gefahr, dass der angelegte Lagerplatz schnell nicht mehr benutzt wird und wieder ein neuer Platz angelegt wird, wenn unter jedem Stein etwas liegt. Das bedeutet jetzt nicht, dass jedes Lagern in der Natur mit Gülleverspritzen kombiniert werden soll ;-) Es kommt eben auf die bereiste Region an.

Gerade übrigens einen Artikel im DKV Magazin gelesen über Paddeln in Dalsland. Der Titel lautet: Dalsland- Das bald verlorene Paradies? Geschildert wird eine von drei Paddlern mit Faltbooten durchgeführte Paddeltour, die einer Reisegruppentour bestehend aus 3 Reisebussen mit Individualreisenden ins Gehege kommt. Die Paddler haben massive Probleme geeignete Lagerplätze zu finden: Müll, halb verbrannte Sachen im Lagerfeuer, Unrat, selbstverständliches Okkupieren des von den Paddlern zuerst erreichten Lagerplatzes durch eine größere Gruppe, auf dem Dach der Schutzhütte herumtrampelnde Kinder wegen Tarpbefestigung etc. Das zieht die ganze Tour runter.
Das letzte Abschnitt des Berichtes endet mit dem Bedauern, dass die Region nun touristisch so erschlossen ist, dass man die Wildnis, die man eigentlich sucht, nicht mehr findet. Die Autorin hinterfragt, ob es für die Landschaft wirklich gut ist , wenn so viele Menschen dort sein dürfen, ihren Müll und Dreck hinterlassen und stellt klar, dass dieses Verhalten nichts mehr mit dem Achten der Natur zu tun hat. Ihr letzter Satz stellt die Frage, ob man wirklich überall Spuren hinterlassen muss.

(Aus: Kanusport, 11/2012: Burkart Beatrice: Das bald verlorene Paradies No.2: Dalsland, S.8-11)

Goettergatte
20.11.2012, 09:24
Ich muß Torres zustimmen,
ich bedachte den Grund ihres einwandes nicht, da unsere Lagerplätze meist so lagen, das sie in seltensten Fällen nahe häufig frequentierter Plätze liegen.

Ansonsten sollte man auf Tour darauf achten am Wege liegende Toilettten zu benutzen.
Ich persönlich suche stets, wenn sich die Gelegenheit bietet, den Ort auf, "wo die Stichsäge ein rundes Loch hinterlies". ;-)

JonasB
20.11.2012, 11:00
Martin Zwosta....
Es wurde empfohlen, die Hinterlassenschaft nach Möglichkeit gut zu verteilen (den Stoffwechselrückstand, nicht das Papier),
dann vergeht sie am schnellsten, wird von den Boden- und bodennahen Organismen und Bakterien am schnellsten entsorgt oder fällt der Erosion anheim.


Das hat er aber vor 2 Jahren auf dem ODS Forumscamp noch ganz anders erzählt!
Ich erinnere mich da auch (steht auch im "How to shit in the woods") das die Bakterien(?) im menschlichen Darm nicht so gut für Flora und Faune sind.

Also ich werde weiterhin einbuddeln- ich stelle mir nichts schlimmeres vor als in ein Scheiße-Feld zu treten, nur weil da jemand meinte verteilen ist besser. Mal ganz abgesehen von der Optik und dem Geruch

Nordman
20.11.2012, 11:07
...
Also ich werde weiterhin einbuddeln- ich stelle mir nichts schlimmeres vor als in ein Scheiße-Feld zu treten, nur weil da jemand meinte verteilen ist besser. Mal ganz abgesehen von der Optik und dem Geruch

ich denke mal mit "verteilen" ist nicht deine einmalige hinterlassenschaft gemeint,
sondern das du am nächsten tag nicht nochmal auf den alten haufen ein weiters legst.
(wobei ich dies doch tatsächlich schon gemacht habe, der platz war einfach so gut :cool: und ich hab mich gewundert das nur noch ein stück angekokeltes toi-papier dort war)

Dominik
20.11.2012, 11:11
Das hat er aber vor 2 Jahren auf dem ODS Forumscamp noch ganz anders erzählt!
Ich erinnere mich da auch (steht auch im "How to shit in the woods") das die Bakterien(?) im menschlichen Darm nicht so gut für Flora und Faune sind.
Ja - Martin meinte, dass sich seit dem Camp die Thematik verändert hätte. Die damalige Empfehlung entspricht nicht mehr dem Stand der Dinge.

Torres
20.11.2012, 11:14
Es kommt auf die Region an! Wenn jemand in einer Region ist, in der unter einer kleinen Moosschicht Felsen kommt, dann wirst er wohl kaum die Sache verbuddeln können. Statt den Haufen dann oben drauf zu legen und vielleicht mit einen Erfolgssteinfähnchen zu dekorieren, ist es dann sinnvoller zu verteilen, damit es besser weggewaschen werden kann.
Wenn man in einer fruchtbaren Gegend mit einer dicken Humusschicht ist, wo ausreichend Organismen den Zersetzungsprozess begleiten können, dann gilt weiterhin verbuddeln. Das Klopapier wird je nach Region entweder klug gewählt, mitgenommen oder verbrannt.

Es wäre wirklich hilfreich, wenn erst gelesen würde und dann sich aufgeregt würde. Das interessante an Kleine Spuren ist, dass es um eine Sensibilisierung geht, sein Verhalten verschiedenen Gegebenheiten an zu passen. Es gibt nicht eine Verhaltensweise für alles.... Und folglich gibt es auch kein richtig oder falsch. Es kommt eben auf die Situation an. Folglich verändern sich die Inhalte von LNT auch, wenn sich der Erkenntnisstand verändert.

LihofDirk
20.11.2012, 13:34
ich denke mal mit "verteilen" ist nicht deine einmalige hinterlassenschaft gemeint,
sondern das du am nächsten tag nicht nochmal auf den alten haufen ein weiters legst.

Nein, verteieln war wörtlich gemeint, im Sinne von verwischen/ verschmieren mit einem Stock o.ä.. Natürlich nicht auf dem Weg oder direkt am Lagerplatz, aber ein Regen wäscht es dann viel schneller weg. Und dadurch bleibt es für die Nachfolgenden nicht mehr so lange sichtbar. Aber wie Torres schon schrieb, es gibt kein Allheilmittel, sondern immer der Situation angepaßtes Verhalten, und in einem Fall kann die Lösung ganz anders aussehen, als im anderen.

Klippenkuckkuck
20.11.2012, 17:55
Zum Thema Klopapier verbrennen:
http://www.spiegel.de/reise/aktuell/waldbrand-in-chile-nationalpark-torres-del-paine-ab-mittwoch-wieder-geoeffnet-a-806950.html

Torres
20.11.2012, 18:05
Über diesen Fall haben wir auch geredet. Daher ist Mitnehmen eine sehr wichtige Option für waldbrandgefährdete Gebiete / baumlose Gebiete. Wie bereits angesprochen ist also auch hier die Verhaltensweise abhängig von den situativen Gegebenheiten vor Ort s.o.

Goettergatte
20.11.2012, 18:14
Also ich werde weiterhin einbuddeln- ich stelle mir nichts schlimmeres vor als in ein Scheiße-Feld zu treten, nur weil da jemand meinte verteilen ist besser. Mal ganz abgesehen von der Optik und dem Geruch

Es ist binnen weniger Tage weggewaschen, bzw. ausgetrocknet, je nach Witterung.
Diese "Technik" soll gewiß nicht in stark frequentierten Gebieten angewandt werden. :bg:
Schon garnicht auf einem potentiellen Lagerplatz oder Weg.

Beim Eingraben sollte alles in den belebten Bodenschichten bleiben, die mineralische Schicht nicht angegraben werden, da dort der biologische Abbbau sehr stark eingeschränkt ist, und ein physikalischer kaum statt findet.
In einheimischen Mittelgebirgen reicht ein Abdecken mit Laub.

In erosionsempfindlichen Bereichen nicht graben.

Nordman
20.11.2012, 18:14
Über diesen Fall haben wir auch geredet. Daher ist Mitnehmen eine sehr wichtige Option für waldbrandgefährdete Gebiete / baumlose Gebiete. Wie bereits angesprochen ist also auch hier die Verhaltensweise abhängig von den situativen Gegebenheiten vor Ort s.o.

wieso baumlose gebiete? welche meinst du damit z.B.?

Torres
20.11.2012, 18:20
Zum Beispiel oberhalb der Baumgrenze, wo die Vegetation besonders empfindlich ist. Oder in Gebieten, in denen Klopapier nicht verrotten kann und es auch kein verfügbares Holz gibt, es zu verbrennen. Natürlich kann man auch versuchen, sein Klopapier auf dem Benzinkocher zu verbrennen, aber ich glaube, da ist mitnehmen einfacher.....

Nordman
20.11.2012, 18:26
am einfachsten war bisher, das papier an ort und stelle des geschehens zu verbrennen.
hab dafür ja nicht noch extra lagerfeuerholz gesammelt :bg:

Ingwer
20.11.2012, 18:26
http://farm9.staticflickr.com/8327/8116322448_afa501d2da.jpg (http://www.flickr.com/photos/67876992@N07/8116322448/)

Hi,

mal eine ganz konkrete Fallbeispiel, wie hätte ich mich nach Martin Zwosta bzw unter LNT-Aspekten hier am besten angepasst verhalten können?
Der Boden bestand entweder aus Steinen oder massiven Fels. Waldbrandgefahr war gegeben, Vegatation war eher spärlich, die Bäume wurden nicht größer als Büsche, Regen gibt es selten.
Ich habe die losen Steine zwischen beiden Felsen entfernt, einen Stock aus Totholz gesucht,das Klopapier unter heftigen Protest meiner Freundin in eine Tüte gesteckt und danach die Hinterlassenschaft mit den losen Steinen wieder zugedeckt. Gehts eventuell noch besser bzw hätte ich etwas anders machen können?

Grüße

Nordman
20.11.2012, 18:32
@Ingwer
zuerst in deiner frage das sollen durch können ersetzten
;-)

Goettergatte
20.11.2012, 18:47
Ist doch so weit OK, wie du es gemacht hast ;-)
Offen würde es wohl schneller vergehen und keiner wäre versucht reinzugreifen ;-)

(Und ehrlich: ob ich zukünftig mein Klopa mitnehme, halte ich noch für fraglich, das meinige vergammelt recht flott. Wenn ich es mitnähme, dann höchstens 3-4fach Zipplockgesichert)

Prachttaucher
20.11.2012, 19:44
:o Ehrlich gesagt ich stelle mir das auf einer 2-wöchigen Fjäll-Tour auch schrecklich vor. Und auf einer heimischen Tour würde ich auch lieber vergraben, als später meinen Mitreisenden solches Gepäck zuzumuten. Da ich aber nicht beim Workshop war und nichtmal alles gelesen habe, möge man mir meine Unwissenheit nachsehen.

Mus
20.11.2012, 20:34
In einheimischen Mittelgebirgen reicht ein Abdecken mit Laub.

Uff, da bin ich aber froh, dass alles beim Alten bleiben kann.



Wenn man in einer fruchtbaren Gegend mit einer dicken Humusschicht ist, wo ausreichend Organismen den Zersetzungsprozess begleiten können, dann gilt weiterhin verbuddeln. Das Klopapier wird je nach Region entweder klug gewählt, mitgenommen oder verbrannt.
Was spricht denn dagegen, dass das Klopapier je nach Region erst gar nicht mitgenommen wird, sondern vor Ort vorhandene Alternativen gewählt werden. Im einheimischen Mittelgebirge wäre das Mittel der Wahl Moos oder Blätter.

Andere Frage: Wie ist das Verrottungs-Verhalte von Zeitung?

blauloke
20.11.2012, 20:41
m einheimischen Mittelgebirge wäre das Mittel der Wahl Moos oder Blätter.

Ich empfehle Gras. Nicht das kurze vom Golfplatz:p, sondern das 30cm -50cm lange vom Wegrand. Ein paar Büschel vorbereiten, einmal knicken und mit der Knickstelle wischen. Das Wischgefühl übertrifft auch das sanfteste Klopapier.:grins:

LihofDirk
20.11.2012, 21:31
Andere Frage: Wie ist das Verrottungs-Verhalte von Zeitung?

Stark unterschiedlich. Je nach Papier. Teilweise verrottet sie schnell, teilweise gar nicht. Je glatter sich das Papier an fühlt, desto schlechter, in der Regel. Und ich rede nicht von Illustrierten.
Bei Verwendung von Zeitungen als Pflanztöpfen hat sich unsere Lokalzeitung zum Glück bewährt. :-)

Sarekmaniac
20.11.2012, 21:36
Hi Ingwer,

eventuell wäre das eine geeignete Situation gewesen, die Hinterlassenschaft zu verteilen? Vorausgesetzt, die Gegend war nicht zu stark frequentiert, und das ganze weit genug weg vom nächsten Pfad?

Das Verteilen hat den Vorteil, dass sich das Ganze nach zwei, drei Regenfällen aufgelöst hat. Auf steinigem Boden, von Steinen bedeckt, also wenig Mikroorganismen, und bei trockenem Klima wird das Zeug sehr lange da liegen, wo Du es begraben hast.

Zum Mitnehmen von Toilettenpapier: Gerade bei Fjälltouren müssen es ja nicht zwei Wochen sein. Ich kann das Papier bei Gelegenheit im Hobo verbrennen, vielleicht sogar noch am selben Tag, abends nach dem Kochen. Ich kann es jedesmal, wenn ich an einer Hütte vorbeikomme, im Plumpsklo der Hütte entsorgen, oder im Hüttenofen verbrennen.

Der Gedanke ist gewähnungsbedürftig, ich werde es im Winter mal ausprobieren. Jahreszeitlich bedingt scheiden da sämtliche hier diskutierten Kompostier- und Deponierstrategien aus, das Papier landet im Schnee. Das stört mich schon seit langem.

Randonneur
20.11.2012, 21:37
@blauloke: Laut klassischer Bildung geht nichts ueber ein Gaenslein. :ignore:

Sarekmaniac
20.11.2012, 21:39
Ja, das hatten wir schon in diesem Faden (wir beide).:grins:

Mus
20.11.2012, 21:40
Der Gedanke ist gewähnungsbedürftig, ich werde es im Winter mal ausprobieren. Jahreszeitlich bedingt scheiden da sämtliche hier diskutierten Kompostier- und Deponierstrategien aus, das Papier landet im Schnee. Das stört mich schon seit langem.

Schnee statt Papier?

Randonneur
20.11.2012, 21:40
@Sarekmaniac: Sch..., das Alter.

Goettergatte
20.11.2012, 21:42
Schnee statt Papier?

Je kälter der Schnee, desto Pulver ;-)

Sarekmaniac
20.11.2012, 21:45
@Randonneur. post 100 & 102.

Schnee: Ich bin experimentierfreudig, aber das sicher nicht. Auf Tour wasche ich mich (und meine Kleidung) zwei oder drei Wochen nicht, wenn man sich dann nicht vernünftig sauber kriegt, wird das eine Riesensauerei. Das sollte man auch der Haut nicht antun bei so großer Kälte.

Randonneur
20.11.2012, 21:50
Uff, zwei Jahre her. Das ist verjaehrt.

Prachttaucher
20.11.2012, 22:01
...Der Gedanke ist gewähnungsbedürftig, ich werde es im Winter mal ausprobieren. Jahreszeitlich bedingt scheiden da sämtliche hier diskutierten Kompostier- und Deponierstrategien aus, das Papier landet im Schnee. Das stört mich schon seit langem....

Das Papier läßt sich bei Schnee ja auf jeden Fall gefahrlos verbrennen, für den Rest kann man ja nur auf die Schneeschmelze hoffen. Da mache ich mir aber bei meinen heimischen Touren auch Gedanken.

wesen
20.11.2012, 22:02
Auf Tour wasche ich mich (und meine Kleidung) zwei oder drei Wochen nicht, wenn man sich dann nicht vernünftig sauber kriegt, wird das eine Riesensauerei.
Je nach Schneebeschaffenheit ist das Ergebnis durchaus vergleichbar mit "frisch gewaschen". ;-)

iwoasnix
21.11.2012, 16:48
Willkommen im 21 Jahrhundert, der Mensch hat vergessen ohne Hilfsmittel seinen Darm zu entleeren :kapituliere:

Sarekmaniac
21.11.2012, 17:05
Inwiefern ist das jetzt ein Beitrag zum Thema?

Vagabondo
21.11.2012, 18:02
Ich bin seit 2Tagen Gast in diesem Forum und habe auch schon paarmal schmunzeln müssen aber dieses Thema hier hat meine Tränendrüsen arg beansprucht.Danke dafür :)

PS.: ich bin einer der Donnerbalken,Loch buddler Fraktion...

Grüße

Ingwer
21.11.2012, 18:38
Ich dank euch für eure Einschätzungen. In einen anderem Forum wurde ich schon mal mehr oder weniger direkt darauf hingewiesen das ich den Haufen mindestens 20cm hätte begraben sollen.

Die Gegend hätte sich zum Verteilen angeboten (kaum frequentierte Gegend, ziemlich abseits des Wegs). Meine Freundin wird sich bestimmt beim nächsten Mal den Kopf kratzen wenn ich das nächste Mal meine Hinterlassenschaft weiträumig verteile und dann auch noch das benutzte Klopapier einpacke.:nixda: Ich werde berichten.:bg:

Wobei, benutztes Klopapier kann ab und zu auch hilfreich sein. Zumindest gilt in Frankreich oft die Regel: Wo Klopapier liegt, da ist auch ein Weg.;-)

Dominik
22.11.2012, 10:48
Grundsatzdiskussion verschoben.

winnetoux
22.11.2012, 12:10
Clean Mountain Can (http://www.hotcampshowers.com/inc/sdetail/689)

Big Wall Can (http://mountaintools.com/cat/bigwall/haulbags/mt_bigwallcan.htm)


Manch einer hat ja auch eine Dusche dabei und wer sagt, dass man das nur auf den Berg mitnehmen kann. :D

Sarekmaniac
22.11.2012, 12:43
Ins Kanu z.B.

Lobo
22.11.2012, 23:44
Hallo,

für die "Kacka"-Mitnehmer sind evtl. Hundekotbeutel interessant. ;-)

Ansonsten kann man nicht nur das Papier verbrennen, sondern auch die komplette Hinterlassenschaft ;-)

Das mache ich öfter schon aus Eigeninteresse weil sich sonst mein Hund drin wälzt :kotz:

Grüße
Thomas

AustroDiesel
10.02.2013, 09:36
Ich empfehle Gras. Nicht das kurze vom Golfplatz:p, sondern das 30cm -50cm lange vom Wegrand. Ein paar Büschel vorbereiten, einmal knicken und mit der Knickstelle wischen. Das Wischgefühl übertrifft auch das sanfteste Klopapier.:grins:

ich bin ja eher ein Greenhorn, aber dazu fällt mir als Burgenländer aus der ungarischen Grenzregion ein kleines Spaßgedicht ein:

Janosch aus der Pußta
auf die Seit'n mussta.
Nahm sich Bischel Gras zur Hand,
hat sich furchtbar Ar*** verbrannt.

Übergetitelt: Das Brennessel.

Ich hoffe gedient zu haben. ;)

Karliene
18.02.2013, 22:01
Mal ne ganz blöde Frage... Wie macht ihr das auf Wintertouren?
In den Schnee "machen" ist ja erstmal kein Problem ansich, aber der taut ja irgendwann......

Sarekmaniac
18.02.2013, 22:13
Grundsätzliche Rahmenbedingungen: Man wartet günstige Gelegenheiten ab, idealerweise Sonnenschein, Windstille. Bei ganz schlechtem Wetter muss auch mal die Apsis herhalten, z.b. morgens nach dem Frühstück direkt vor dem Zeltabbau.

Das Toilettenpapier ist bei mir bislang immer mit im Schnee gelandet. Einschließlich Körperhygiene ist das bei mir eine ganze Menge Papier, vielleicht zwei Rollen auf drei Wochen? :o Auf der nächsten Tour will ich es mal mit Mitnehmen des Papiers und Verbrennen versuchen. Benutztes Papier in Butterbrottüte, die Butterbrottüten in einen Ziplocbeutel, Hobo kommt mit und kann bei passendem Wetter abends angeworfen werden. So der Plan. Im Prinzip erscheint mir das im Winter (bei Frost) unproblematischer als im Sommer.

Ich werde berichten, wie's funktioniert hat.

peter-hoehle
18.02.2013, 22:14
... Wie macht ihr das auf Wintertouren?......

weit abseits des Weges (auch im Sommer)...den Rest macht die Schneeschmelze...ferdsch.
bei Schneemangel....zudecken mit vorhandenem Gras,Laub,Nadeln...ferdsch.
und nicht vergessen.....:oldman:...keine Taschentücher,sondern Klopapier....ferdsch.

Gruß Peter

peter-hoehle
18.02.2013, 22:17
@ Sarekmaniac

Du willst doch nicht etwa dein benutztes Klopapier im Hobo verbrennen...:kotz:
Das brennt auch ohne Hobo...;-)...:oldman:

Gruß Peter

Sarekmaniac
18.02.2013, 22:21
Das ist ja in einer Papiertüte. Und Hobofeuer ist auch so mal schön, habe ich letzten Winter festgestellt.;-)

Plautze
18.02.2013, 22:58
Benutztes Papier in Butterbrottüte, die Butterbrottüten in einen Ziplocbeutel.
Ich werde berichten, wie's funktioniert hat.
Ich berichte jetzt schon mal :p :Witzig, das ist exakt wie ich das mache; Hobo braucht man dafür allerdings nicht, ein Turbofeuerzeuch ist hilfreich.Viel sammelt sich nicht an, meistens kann mans ja direkt verbrennen.

Gruss, Plautze

Goettergatte
18.02.2013, 23:43
Auf Wintertour hab ich es bisher stets geschafft,
die vorhandene Infrastruktur rechtzeitig zu erreichen.

Ich frag mich nur:
OK, im Schnee bleiben die Verklappungsrückstände lange,
aber verschwinden sie bei der Schneeschmelze nicht um so schneller?

blackteah
19.02.2013, 12:38
Da hier ein paar meinten, sie machen sich mit Blättern, Moos etc sauber: habt ihr da keine Angst dass irgendwelche Mini-Tierchen auf dem Grünzeug am Po hängenbleiben und dann rumkrabbeln/sich einnisten?
Vielleicht geht das beim Menschen ja nicht, aber der Hase meiner Freundin hatte mal Fliegeneier und dann Larven die ihn von innen aufgefuttert haben und seitdem bin ich da eher vorsichtig was Krabbelzeug angeht.


PS: an diejenigen, die sich lustig machen weil der "Mensch das Kacken verlernt hat": Klopapier-Friedhöfe in eigentlich schöner Natur sind wahrscheinlich Hinterlassenschaften von Leuten, die sich genau über das Thema noch nie Gedanken gemacht haben und einfach "Druck abgelassen" haben. Vor allem hat Klopapier benutzen ja nicht mehr wirklich was mit animalischen Urinstinkten zu tun ;-) (btw müssen zb Katzenbabys auch erst von Mama lernen wie man sauber verscharrt - Ich weiß ja nicht wer hier noch schei.en in der Natur als Kind gelernt hat :D)

Alexa
19.02.2013, 14:06
Hasen, Kaninchen und Meerschweinchen (evtl. noch andere kleine Tiere, weiß ich aber nicht), können im Anal- und Genitalbereich von Fliegenmaden befallen werden, weil sie dort Dinge wie Perianaltaschen, Geschlechtsecken, ausfahrbaren/einziehbaren Penis u.ä. haben. Da sind viele Falten, Taschen und Öffnungen, wo sich was ansiedeln kann.
Die Fliegeneier kommen aber (meist? immer?) nicht vom Boden dran, sondern weil eine Fliege dort ihre Eier hinlegt.
Deshalb Fliegen immer gleich aus der Wohnung jagen/totschlagen und den Käfig jeden Tag reinigen (sauberer Käfig lockt weniger Fliegen an).

Hat der arme Hase deiner Freundin es überlebt oder musste er eingeschläfert werden?

Menschen sind da eher nicht so anfällig für. Madenbefall kommt da doch eigentlich nur bei Vernachlässigung in der Pflege vor, oder?

Mumba
19.02.2013, 14:21
Ist ein komisches Thema, aber nunja... :)


Loch buddeln und zuschütten passt schon ganz gut.
Das Ding ist das Klopapier.
Mir würde jetzt spontan einfallen, dass man möglichst wenig behandeltes Papier nimmt, es nach dem Geschäft mit in's Loch wirft, vielleicht ein wenig Wasser rein um es halt zu durchnässen, das Loch zu macht und dann nie wieder drüber redet. XD


Edit sagt: Ich persönlich wäre mir jetzt nicht zu pingelig auch Blätter oder so zu nehmen, aber wirklich sein muss es nicht.

Karliene
19.02.2013, 15:32
Kacke verschwindet in einem Schneehaufen und dann während des Tauens von selber???
Warum funktioniert das dann bei Hundekacke auf der Elbwiese nicht ??? :ignore:

Atze1407
19.02.2013, 15:37
Kacke verschwindet in einem Schneehaufen und dann während des Tauens von selber???
Warum funktioniert das dann bei Hundekacke auf der Elbwiese nicht ??? :ignore:

Die Frage habe ich mir auch schon gestellt.

Goettergatte
19.02.2013, 15:42
Ich bin mehr von skandinavischen verhältnissen ausgegangen,
dem Kot, der sich zusammen mit Herbstlaubresten auf aufgetautem zivielisationsnahem Matsch sich quetscht, war nicht gedacht.

Prachttaucher
19.02.2013, 15:46
:ignore:weil´s bis zum Auftauen erstmal bestens konserviert äh tiefgefroren ist und je nachdem bei uns während der Schneeschmelze nicht so reißende Flüsse wie im Norden entstehen, die für die weitere Verteilung sorgen ?

Na ja, zumindest das Klopapierverbrennen geht im deutschen Winter jedenfalls ohne Gefahr und weitere Hilfsmittel.

blackteah
19.02.2013, 16:00
Hasen, Kaninchen und Meerschweinchen (evtl. noch andere kleine Tiere, weiß ich aber nicht), können im Anal- und Genitalbereich von Fliegenmaden befallen werden, weil sie dort Dinge wie Perianaltaschen, Geschlechtsecken, ausfahrbaren/einziehbaren Penis u.ä. haben. Da sind viele Falten, Taschen und Öffnungen, wo sich was ansiedeln kann.
Die Fliegeneier kommen aber (meist? immer?) nicht vom Boden dran, sondern weil eine Fliege dort ihre Eier hinlegt.
Deshalb Fliegen immer gleich aus der Wohnung jagen/totschlagen und den Käfig jeden Tag reinigen (sauberer Käfig lockt weniger Fliegen an).

Hat der arme Hase deiner Freundin es überlebt oder musste er eingeschläfert werden?

Menschen sind da eher nicht so anfällig für. Madenbefall kommt da doch eigentlich nur bei Vernachlässigung in der Pflege vor, oder?

Danke für die Infos! Jetzt bin ich einigermaßen beruhigt, auch wenn ich immer noch Angst hätte dass ne Spinne oder Käfer verzweifelt einen Ausweg aus meiner Unterhose sucht :grins: (Und sobald man sich das vorstellt juckts und zwickts ja eh sofort überall...)

Der Hase hatte überlebt und ist dann noch so ca 12 Jahre alt geworden. War aber recht knapp.

lina
19.02.2013, 16:07
Naja, beruhigt ...

Zecken gibt’s nach wie vor auf Grashalmen

blauloke
19.02.2013, 16:24
Kacke verschwindet in einem Schneehaufen und dann während des Tauens von selber???
Warum funktioniert das dann bei Hundekacke auf der Elbwiese nicht ??? :ignore:

Das funktioniert schon. Nur braucht die Hundekacke nach dem auftauen noch ein paar Wochen, bis sie abgebaut ist. Dazu muss das Bodenleben und die Insekten auch erst mal aus dem Winterschlaf erwachen.
Die Elbwiesen wirst du vermutlich nicht Hundekacke frei bekommen, weil da immer für Nachschub gesorgt wird.

Im sommerlichen, deutschen Wald braucht ein menschlicher Haufen rund vier Wochen bis nur noch ein bräunlicher Fleck sichtbar ist und nach weiteren zwei Wochen ist er spurlos verschwunden. Da kannst du dann ohne Bedenken direkt vom Boden essen.:grins:

smeagolvomloh
19.02.2013, 17:10
4 Tage Wintercamp auf einer Wiese. Die "Feldlatrine!" wurde im angrenzenden Wald errichtet:

http://www.abload.de/img/img_0478v6scp.jpg

Genug "Tiefe" für 25 Mann. Hinterher abgebaut, zugeschüttet und fertig!

Alexa
19.02.2013, 17:47
Naja, beruhigt ...

Zecken gibt’s nach wie vor auf Grashalmen

naja, war jetzt mehr auf Maden bezogen, die irgendwo reinkriechen etc. Maden wie der arme Hase holt man sich eher nicht beim Abwischen mit Blättern.
Zecken und anderes Viehzeug ist natürlich ne andere Sache.



Danke für die Infos! Jetzt bin ich einigermaßen beruhigt, auch wenn ich immer noch Angst hätte dass ne Spinne oder Käfer verzweifelt einen Ausweg aus meiner Unterhose sucht :grins: (Und sobald man sich das vorstellt juckts und zwickts ja eh sofort überall...)

Der Hase hatte überlebt und ist dann noch so ca 12 Jahre alt geworden. War aber recht knapp.

naja, Spinne oder Käfer könnte man sich echt in die Unterhose reinverfrachten. Hoffentlich legt das dann dort keine Eier? :o Nee, glaub eher nicht.

Da hat der Hase ja nochmal Glück gehabt. Wenn man's rechtzeitig bemerkt, kann der Tierarzt noch was machen.
Grad im Sommer und bei Außenhaltung sollen Maden schon eine ziemliche Gefahr sein.

Hy!
09.05.2014, 01:03
Ich grabe das hier mal aus und hoffe hier hat noch keiner.....;-)


Ab welcher Gruppengröße empfiehlt es sich denn vom "Verteilen" zur "Feldlatrine" zu wechseln? Ich bin öfter in der Gruppe auf/an Flüssen unterwegs und da konzentriert es sich doch teilweise schon ziemlich, zb. an der Loire.

Unicrack
09.05.2014, 14:31
Servus,

Bei unserer Pfadfindergruppe machen wir das bei festem Standplatz ab 5-10 Personen. Kacken an Gewässern ist übrigens aus verschiedenen Gründen nicht so toll. ;)

Gruß

Hy!
09.05.2014, 14:39
Das eine möglichst große Entfernung zum Gewässer eingehalten wird ist klar, denke das könnte mit einer gemeinsamen Toilette auch besser funktionieren.

xsamel
09.05.2014, 19:14
Themen gibts... - für was alles braucht so mancher Mensch denn noch eine "Gebrauchsanweisung"?

Christian J.
09.05.2014, 19:35
Themen gibts... - für was alles braucht so mancher Mensch denn noch eine "Gebrauchsanweisung"?

Wenn man das ganze unter dem LNT-Ansatz betrachtet, ist eine Diskussion absolut sinnvoll.

AlfBerlin
09.05.2014, 19:45
Ich finde die Diskussion interessant: Erstens stören mich die Scheißringe um die schönsten Plätze in der Natur. Und zweitens bin ich Teilnehmer am "Wie lange verrottet Toilettenpapier"-Wettbewerb (https://www.outdoorseiten.net/forum/showthread.php/54801-Wie-lange-verrottet-Toilettenpapier?p=1262279&viewfull=1#post1262279).

_Matthias_
10.05.2014, 09:53
Themen gibts... - für was alles braucht so mancher Mensch denn noch eine "Gebrauchsanweisung"?

Den eigentlichen Vorgang beherrscht wohl jeder, wie man es aber outdoor am Besten bequem und umweltverträglich macht ist schon eine Diskussion wert.


Weil gerade auch wieder erwähnt wurde, dass in oder nahe an Bächen, Flüssen nicht so gut ist, liegt das an der Tradition oder gibts da nachvollziehbare Gründe? Ist das klimaabhängig? Hintergrund ist, dass in vielen Ländern rund um den Äquator das ziemlich gebräuchlich ist, wenn keine Toiletten vorhanden sind, teilweise wird da extra zum Fluss gegangen. Auch bei uns landete das Abwasser früher ungeklärt im Fluss, klar ist das heute besser aber das sind ja auch ganz andere Megen als vereinbzelte outdoorer. Daher die Frage ob es wirklich gute Gründe gibt oder ob das einfach so ne Regel ist die es schon immer gab und deshalb beibehalten wird.

Serienchiller
10.05.2014, 11:08
Gewässer werden eben auch als Trinkwasserquelle genutzt, so können sich Krankheiten sehr leicht verbreiten. In den Ländern, wo die Leute extra zum Fluss gehen, um ihr Geschäft zu verrichten, sterben auch sehr viele an Cholera und ähnlichen Krankheiten.

Dazu kommt, dass Flüsse sehr unter zusätzlichem Nährstoffeintrag (Eutrophierung) leiden. Klare, sprudelnde Gebirgsbäche enthalten fast keine Nährstoffe und für viele Arten ist das eine wichtige Lebensvoraussetzung (auch wenn es erstmal widersprüchlich klingt). Auch Gewässer, die schon einen hohen Nährstoffgehalt haben (die typische grün-braune Brühe), können durch noch mehr Nährstoffeintrag umkippen.

Im Boden leben normalerweise auch viel mehr Kleinstlebewesen, die unsere Hinterlassenschaften abbauen können. In Gewässern wird erstmal nur alles verteilt.

blauloke
10.05.2014, 11:13
Stell dir mal vor du bist in den Alpen oder in Skandinavien unterwegs, wo wir als Outdoorer direkt aus den Bächen das Wasser trinken und oberhalb von deiner Wasserstelle hat kurz vorher jemand sein Geschäft in den Bach erledigt.

AlfBerlin
10.05.2014, 12:26
In ärmeren Ländern gehen die Leute zu den Gewässern, um sich anschließend waschen zu können. Bei uns machens die Outdoorer oft nahe den Plätzen wo sie sich gerade befinden, also rund um schöne Lagerplätze, an Wegrändern und an den Ufern von Flüssen und Seen. Erkennbar oft noch nach Monaten an den Papiertaschentüchern :grrr:

Fernwanderer
10.05.2014, 16:50
Weil gerade auch wieder erwähnt wurde, dass in oder nahe an Bächen, Flüssen nicht so gut ist, liegt das an der Tradition oder gibts da nachvollziehbare Gründe?
Zum Abbau der Fäkalien braucht es Bioschlämme, das ist im Aqaurium der sog. Mulch, bestehend aus blühender Mikrobiologie, die den "Kack" verstoffwechselt. Diese Bioschlämme können sich in Fließgewässern nicht oder nur schlecht etablieren, wohingegen ein Schilfgürtel nahezu optimale Bedingungen für dieses Kleinviehzeug schafft.
Fäkalien in Fließgewässer zu verbringen schafft sie dem Verursacher vom Hals und dem im Zufluß wohnenden bestenfall verdünnt in die (Trink-) Wasserversorgung. Diese Vorgehensweise ist also zur Verbreitung von Infektionen geradezu ein, nein falsch, der Kardinalsweg.

Polte
11.05.2014, 16:17
Zum Abbau der Fäkalien braucht es Bioschlämme, das ist im Aqaurium der sog. Mulch, bestehend aus blühender Mikrobiologie, die den "Kack" verstoffwechselt. Diese Bioschlämme können sich in Fließgewässern nicht oder nur schlecht etablieren, wohingegen ein Schilfgürtel nahezu optimale Bedingungen für dieses Kleinviehzeug schafft.
Fäkalien in Fließgewässer zu verbringen schafft sie dem Verursacher vom Hals und dem im Zufluß wohnenden bestenfall verdünnt in die (Trink-) Wasserversorgung. Diese Vorgehensweise ist also zur Verbreitung von Infektionen geradezu ein, nein falsch, der Kardinalsweg.

Wo wäre es denn dann am günstigsten, seine Hinterlassenschaft zu hinterlassen? Schilfgürtel, okay aber noch woanders?
Und wie weit wäre denn weit genug entfernt vom Gewässer? 30m, 50m oder 100m?

_Matthias_
11.05.2014, 16:34
Stell dir mal vor du bist in den Alpen oder in Skandinavien unterwegs, wo wir als Outdoorer direkt aus den Bächen das Wasser trinken und oberhalb von deiner Wasserstelle hat kurz vorher jemand sein Geschäft in den Bach erledigt.
Ist das wirklich so schlimm wenn du es nicht weist? Wer sagt dir das nicht irgendein Tier genau das gemacht hat. Oder die Fische im Bach oder ..
Ich versuche nur zu verstehen was hinter der Regel steht. Im Bach stelle ich mir in den von dir genannten Gebieten eh als ungemütlich vor, da wären eh die Füße abgefroren bevor man fertig ist.

Wenn der Schilfgürtel, sprich Uferbereich ideale Bedingungen für den Abbau von Fäkalien bietet, warum soll man dann auch nicht in der Nähe von Gewässern? Könnte es sein dass in tropischn Gewässern mehr Bioschlämme in Fließgewässern sind als in kühlen Gebirgsbach?
Der Hinweis auf Krankheitsübertragung ist bestimmt nicht falsch, aber das setzt ja erstmal eine Krankheit beim Ausscheider vorraus und die Verwendung als Trinkwasser. Soetwas ist bei Epidemien bestimmt relevant, insgesamt scheinen die Leute dort aber nicht alle an Cholera oder ähnlichem zu leiden. Eine gewisse Abhärtung ist dabei bestimmt auch im Spiel.
Und wie sieht es mit dem Verdünnungseffekt aus, ist hinterher , sagen wir mal ein paar hundert Meter weiter unten noch was messbar und für wie lange? Oder befinden wir uns da dann schon im homöopathischen Bereich? Jetzt natürlich nicht wenn ne Millionenstadt das Abwasser einleitet, sondern bei "Einzeltätern" bzw wenigen.

Ingwer
11.05.2014, 16:47
Themen gibts... - für was alles braucht so mancher Mensch denn noch eine "Gebrauchsanweisung"?

Ehrlich gesagt gibt es eine Menge Sachen die man selbst für selbstverständlich hält, die aber trotzdem unbemerkt bei vielen schief laufen. Es ist deswegen definitiv besser die Sachen offen anzusprechen und zu kommunizieren, und nicht mit dem Argument "ist doch klar" abzuwürgen.
Mir ist aus dem Krankenhaus ein Fall bekannt geworden, wo eine Frau Mitte 20 unter chronischer Blasenentzündung litt. Immer wieder die gleiche Ursache, natürlich hat man alle möglichen Diagnose gemacht weil man ja auch glaubt das der Mensch das Toilettenpapier richtig nutzt. Bis dann irgendwann rauskam das die Wischtechnik daran schuld war bzw die Frau von oben nach unten über die Genitalien wischt.
Sie hat es eben nie richtig gelernt, und dementsprechend lief es ein Leben lang schief.

xsamel
11.05.2014, 17:10
Stell dir mal vor du bist in den Alpen oder in Skandinavien unterwegs, wo wir als Outdoorer direkt aus den Bächen das Wasser trinken und oberhalb von deiner Wasserstelle hat kurz vorher jemand sein Geschäft in den Bach erledigt.

Ich stelle mir gerade vor, dass möglicherweise ein uninformiertes Tier nahe am/im Wasserlauf verendet...

Chouchen
11.05.2014, 17:23
Ich stelle mir gerade vor, dass möglicherweise ein uninformiertes Tier nahe am/im Wasserlauf verendet...

Ja, kann alles sein.
Dennoch ist es doch nicht zuviel verlangt zu vermeiden, direkt in den Bach zu kacken.

xsamel
11.05.2014, 17:24
Ehrlich gesagt gibt es eine Menge Sachen die man selbst für selbstverständlich hält, die aber trotzdem unbemerkt bei vielen schief laufen. Es ist deswegen definitiv besser die Sachen offen anzusprechen und zu kommunizieren, und nicht mit dem Argument "ist doch klar" abzuwürgen.
Mir ist aus dem Krankenhaus ein Fall bekannt geworden, wo eine Frau Mitte 20 unter chronischer Blasenentzündung litt. Immer wieder die gleiche Ursache, natürlich hat man alle möglichen Diagnose gemacht weil man ja auch glaubt das der Mensch das Toilettenpapier richtig nutzt. Bis dann irgendwann rauskam das die Wischtechnik daran schuld war bzw die Frau von oben nach unten über die Genitalien wischt.
Sie hat es eben nie richtig gelernt, und dementsprechend lief es ein Leben lang schief.




Man kann sicher manche Dinge nochmals besonders ansprechen.

Allgemein aber: Der z.B. auch daraus entstandene/entstehende Regulierungswahnsinn hat schon viel Unheil angerichtet, gerade eben weil er gerne im Deckmantel der Vernunft daher kommt. - Dies hat aber sicher nichts (ganz explizit) mit dem Sch...-Thema hier zu tun ;-)

Fernwanderer
11.05.2014, 18:30
Wo wäre es denn dann am günstigsten, seine Hinterlassenschaft zu hinterlassen? Schilfgürtel, okay aber noch woanders?
Und wie weit wäre denn weit genug entfernt vom Gewässer? 30m, 50m oder 100m?
Am besten wäre ein Form der Kompostierung, also oberflächennah, vermengt mit Erdreich, feucht und luftig. Um einen Eintrag in ein Fließgewässer zu vermeiden, drängt sich eine Mulde auf. Stark verdünnt kommt das Material auf dem Boden nicht weit. Die geballte Pisseladung einer Loveparade in den Berliner Tiergarten hatte die Mikrobiologie nachweislich binnen 24h umgesetzt.
Der Sch... in einem Donnerbalkenloch kann sich praktisch unbegrenzt halten, wie Archäologen wissen. Es sei denn mach achtet auch hier auf eine Beimengung von Kleinholz und Erdreich. Die Fixierung in einem Loch kann aber in einer natürlichlicherweise nährstoffarmen Umgebung auch gewünscht sein.

Fernwanderer
11.05.2014, 18:55
Wenn der Schilfgürtel, sprich Uferbereich ideale Bedingungen für den Abbau von Fäkalien bietet, warum soll man dann auch nicht in der Nähe von Gewässern?
Keine Ahnung, wahrscheinlich weil "mach nich ins Wasser" leichter zu merken und zu befolgen ist.


Könnte es sein dass in tropischn Gewässern mehr Bioschlämme in Fließgewässern sind als in kühlen Gebirgsbach?Dem ist mit Sicherheit so, das ändert aber nichts an dem Umstand, daß Bioschlämme einen Untergrund brauchen, an dem sie fixieren können.


Der Hinweis auf Krankheitsübertragung ist bestimmt nicht falsch, aber das setzt ja erstmal eine Krankheit beim Ausscheider vorraus und die Verwendung als Trinkwasser. Soetwas ist bei Epidemien bestimmt relevant, insgesamt scheinen die Leute dort aber nicht alle an Cholera oder ähnlichem zu leiden. Eine gewisse Abhärtung ist dabei bestimmt auch im Spiel.Meines Wissen ist die Versorgung mit sauberen Wasser eins der drängensten Probleme der sogenannten Entwicklungsländer. Krankheitserreger sind außerdem omnipräsent, wir sind alle mit allem möglichen infiziert. Unsere Gäste suchen sich auch über unsere Ausscheidungen zu verbreiten. Beim nächsten Wirt wird dann ausgewürfelt, was die Beherbergung bedeutet.


Und wie sieht es mit dem Verdünnungseffekt aus, ist hinterher , sagen wir mal ein paar hundert Meter weiter unten noch was messbar und für wie lange? Oder befinden wir uns da dann schon im homöopathischen Bereich? Jetzt natürlich nicht wenn ne Millionenstadt das Abwasser einleitet, sondern bei "Einzeltätern" bzw wenigen.Konditionierung, also Verdünnung, kann ein probates Mittel der Entsorgung sein. Dabei ist zu erreichen das es einerseits schlußendlich zu einer Degradierung aber andererseits eben nicht an ungeeigneter Stelle zur Wiederaufreicherung kommt. Das gilt so für jedes Abwasser, auch für Fäkalien. Die Erfahrung hat gelehrt, daß die genannten Bedingungen bei Verdünnung zumindest auf Dauer nicht einzuhalten sind. Die Abscheidung, Degradierung oder rückholbare Lagerung von Verunreinigungen sind "state of the art".
Irgendwo in den Fluß sch... ist eine "aus den Augen aus dem Sinn" Vorgehensweise, die u. U. flußabwärts teuer bezahlt wird. Selbstverständlich hat man es dabei auch mit Wahrscheinlichkeiten zu tun, aber die Minimax (https://de.wikipedia.org/wiki/Minimax-Regel) Strategie ist meistens einfach woanders seine Notdurft zu verrichten.

xsamel
11.05.2014, 19:50
Ja, kann alles sein.
Dennoch ist es doch nicht zuviel verlangt zu vermeiden, direkt in den Bach zu kacken.

Wer sagt, dass "man" das tut?

Wanderreiterin
11.05.2014, 21:14
Loch buddeln, hinhocken, einmal wischen, zubuddeln, fertig - Hände waschen oder desinfizieren....

Tipp: Als Vegetarier stinkt man nicht ( außer vllt. bei übermässigen Kohlverzehr :grins:) und es "klebt" auch nix.

Weiterer Vorteil: Mücken und Zecken finden mich nicht mehr attraktiv :cool:

Empathie
14.05.2014, 23:08
Loch buddeln, hinhocken, einmal wischen, zubuddeln, fertig - Hände waschen oder desinfizieren....

Tipp: Als Vegetarier stinkt man nicht ( außer vllt. bei übermässigen Kohlverzehr :grins:) und es "klebt" auch nix.

Weiterer Vorteil: Mücken und Zecken finden mich nicht mehr attraktiv :cool:

Esse auch kein Fleisch und nach meinem täglichen Toilettengang ist das Bad erst einmal 30 Minuten eine Quarantäne-Zone.

Die Thematik wirkt eh etwas überspitzt. Die ganze Tierwelt wirft irgendwo ihr Paket ab, wir aber müssen es verbuddeln, verbrennen oder am besten noch eintüten und Daheim entsorgen.

Christian J.
14.05.2014, 23:36
Die Thematik wirkt eh etwas überspitzt. Die ganze Tierwelt wirft irgendwo ihr Paket ab, wir aber müssen es verbuddeln, verbrennen oder am besten noch eintüten und Daheim entsorgen.

Wie schon weiter vorn im Thread mehrfach gesagt: Kommt auf den Ort an! In der Weite der Mongolei würde ich auch einfach hinter einen schönen Stein kacken, im Elbsandsteimgebirge sind leider erheblich mehr kackende Menschen als kackende Tiere unterwegs. Und erstgenannte treten auch noch deutlich konzentrierter auf!

Killer
17.05.2014, 13:00
wie wischt man denn am besten ohne Klopapier ab? :D (ernste Frage) Mit der Hand wie in machen Ländern möchte ich nicht. Wie stehts mit Gras oder jemand eine bessere Idee?

Homer
17.05.2014, 13:02
wie wärs mit blättern?
zuhause nimmst du doch auch breiteres papier als luftschlangen:-?

Bandog
17.05.2014, 13:37
wie wischt man denn am besten ohne Klopapier ab? :D (ernste Frage) Mit der Hand wie in machen Ländern möchte ich nicht. Wie stehts mit Gras oder jemand eine bessere Idee?

Hatte ich schon einmal in einem anderen Faden verlinkt aber hier nochmal: http://ultralightbackpackintips.blogspot.de/2012/09/liberate-yourself-from-toilet-paper.html?m=1

Fazit: kleine Vogelei förmige Steine sind am besten! 😉


Gesendet von meinem GT-I9505 mit Tapatalk

Serienchiller
17.05.2014, 15:07
Wie wärs denn mit Wasser? Angeblich soll das ja ganz gut zum waschen geeignet sein.

Killer
17.05.2014, 15:26
:D sicher, wieder das Problem, dass man die Hand nehmen muss und Wasser in der Nähe sein muss. Wie wäres mit Gras, Moss oder so, schon mal jemand probiert?

Serienchiller
17.05.2014, 20:40
Es muss nicht die Hand sein...:bg:

http://www.fabi-outdoor.de/bilder/produkte/gross/21556.jpg

MZ
28.07.2014, 18:44
Hallo zusammen!

Nochmal zurück zum Thema "Haltungsnoten":

Ich empfehle den original BW- Klappspaten wenn das Gelände eine Grube (trotz aller für und wieder bevorzuge ich diese Methode!:ignore:) hergibt...vor der Grube senkrecht in den Boden gerammt ergibt der mit seinem dreieckigen Griff einen prima "stabilisierungs- Haltepunkt" ;-)

Ich weiß, das Ding ist sauschwer, aber aus diesem und anderen Gründen bei mir selbst auf Tagestouren mit dabei.

AlfBerlin
28.07.2014, 21:32
Herzlich willkommen im ODS-Forum, MZ. Das ist ja ein schöner Einstand :bg: und Du wirst hier bestimmt Deinen Platz finden. Aber fürs Ultraleicht Trecking Forum wäre Deine Methode nicht geeignet :bg: Ich glaube, die Landschaften sind heutzutage unter anderem deshalb so menschenleer, weil es kaum noch jemand schafft, sich ohne Hilfsmittel hinzuhocken:ignore:

Randonneur
28.07.2014, 21:37
Hallo zusammen!

Nochmal zurück zum Thema "Haltungsnoten":

Ich empfehle den original BW- Klappspaten wenn das Gelände eine Grube (trotz aller für und wieder bevorzuge ich diese Methode!:ignore:) hergibt...vor der Grube senkrecht in den Boden gerammt ergibt der mit seinem dreieckigen Griff einen prima "stabilisierungs- Haltepunkt" ;-)

Ich weiß, das Ding ist sauschwer, aber aus diesem und anderen Gründen bei mir selbst auf Tagestouren mit dabei.

Also bisher hat es mich noch nicht umgerissen; auch ohne Haltegriff.

Waere natuerlich unter Umstaenden unangenehm...

speckbaron1409
29.07.2014, 10:34
:D sicher, wieder das Problem, dass man die Hand nehmen muss und Wasser in der Nähe sein muss. Wie wäres mit Gras, Moss oder so, schon mal jemand probiert?

als es mal zeittechnisch sehr eng wurde ( wohl die Muscheln vom fliegenden Händler am Hafen :( ) und nach der plötzlichen Erleichterung festgestellt , dass weder Tempo noch Klopapier in den Hosentaschen war , weit und breit nur Sand , kam er ( ich ) ohne Socken ;-) hinter den Felsen hervor .

resistance01
28.12.2014, 13:51
Auf Rainbow-Gatherings ist es üblich, nach Nutzung der sog. Shitpit (langer Graben, über den man sich hockt) eine Schüppe voll Asche und dann erst Erde reinzuschmeissen. Ob das tatsächlich einen desinfizierenden Effekt hat, weiß ich nicht, aber es scheint den Geruch zu binden, denn erstaunlicherweise sind diese Gräben weitestgehend geruchfrei.

izeth
28.12.2014, 15:20
Eigentlich ganz einfach, Not macht erfinderisch :bg:

Schöne, etwas versteckte Stelle suchen, am besten wo man sich nach vorne oder hinten anlehnen / abstützen kann. Loch buddeln, gib ihm, Loch wieder zu buddeln. Auf keinen Fall einfach so liegen lassen! http://www.toilettenpapier-sammlung.de/smileys/WC_Smilie_33.gif

Zuerst habe ich so was von gelacht. :D
Aber das mache ich so wie TOM schon vorgeschlagen hat.

HAL 23562
28.12.2014, 15:41
Ja, ja, jeder hat da so seine Technik und Vorlieben.

Die bevorzugte meine:
Zarte aber starke Birke suchen (oder anderes geeignetes Gehölz), Loch buddeln (Plastikschaufel is immer dabei), Hose(n) bis etwas übers Knie runter, Stämmchen fest in die Hände nehmen, Ausrichten, Spannung aufbauen, Schwerkraft arbeiten lassen, abwischen (ob es 1 Woche oder 1 Jahr braucht, um das Papier abzubauen, ist mir ehrlich gesagt humpe), Hose(n) hoch, zubuddeln, Stein(e) o.ä. drauf (wenn vorhanden) und mit einem inneren Lächeln entspannt von hinnen schreiten.

HAL

AlfBerlin
28.12.2014, 23:59
Mein Tipp: Wasser statt Klopapier. Siehe Ultraleicht-Trekker-Diskussion über AZBlaster-Flasche (http://www.ultraleicht-trekking.com/forum/topic/2103-azblaster-lnt-alternative-zum-klopapier/).

Mittagsfrost
29.12.2014, 07:40
Und im Winter bei -20 Grad? Nee, dann doch lieber Papier.

derSammy
29.12.2014, 08:17
:D sicher, wieder das Problem, dass man die Hand nehmen muss und Wasser in der Nähe sein muss. Wie wäres mit Gras, Moss oder so, schon mal jemand probiert?

Bei aller Liebe zur Natur...

Von UNTEN nach OBEN kommen bei mir "auf Tour" und ich rede nicht von der Tagestour (wei da "schxx" ich Indoor quasi "Behind my own Housedoor" folgende Körperteile als potentielle "Schwachstellen" in Frage:

ZEHEN:

..da is eh schon wurscht ...von 10 Möglichen hab ich mir 6 "Angefroren" die machen eh was sie wollen ..so "AUA" Technisch

KNÖCHEL:

ähnlich (Prozentual sind die sogar besser 60% der Zehen "hin" bei den Knöcheln sinds nur 50% ;-)
Athrose, diverse Bänderisse Glump und Zeugs..also der Rechte tut auch was er mag.


KNIE:

Vergleichbar mt Knöchel (Rechts eher "schwammig" )

DIE STELLE ZWISCHEN DEN BEIDEN GUT GEPOSTERTEN "DINGERN" AUF DENEN ICH 10STD TÄGL IM BÜRO HOCKE..

Den Teufel werd ich tun um mir da Moss, Baumrinde, Gräser, Laub, Felle von toten Tieren durchzuziehen!!

"Die Stelle" is eh schon "belastet genug" bei jedem Schritt, bei jedem Meter aufm Rad...

Neee... Neeee schön 3 Lagig und hernach nochmal mit einem Kamillengetränkten Baby-Feuchttuch nach "gewischt" ...

Sauber, Geschmeidig und bei der Pipipause fällt man auch nicht sofort in Ohnmacht wenn man das Hosentürl aufmacht !

inselaffe
29.12.2014, 10:00
Bei mir ists spartanischer, nur 2-lagig, aber aufs Feuchttuch verzichte ich auch nicht :D
Klappspaten ist übertrieben, wenn man ihn tragen muss, ne kleine leichte Handschaufel tuts allemal.
Vorher die Schneide mit ner Feile schön schärfen, dann klappts auch mit dünnem Wurzelwerk.
An präferierter Stelle ein U ausstechen, Soden hochklappen, defäkieren, säubern und dann den Soden wieder antreten.
Bei losem Erdreich etc kann man sich die Schüppe auch sparen, solange man feste Schuhe dabei hat und damit zu wühlen vermag. Zur Wahl des stillen Örtchens ist ja schon einiges geschrieben worden. Jedem, wie es ihm beliebt oder was das Terrain erlaubt.

Bevor ich aber anfange und mir eiförmige Steine bzw nicht vorhandenes Laub suche oder gar scharfkantige Grashalme durch die Kimme ziehe, trage ich lieber ne halbe Rolle anständiges Papier und weitere 100gr feuchte Tücher. Das bisschen Mehrgewicht hab ich ja vorher schon locker beim Verzicht auf den Kackspaten eingespart :bg:

Torres
29.12.2014, 23:07
Aus aktuellem Anlass: Klick (http://www.wulffmorgenthaler.de/strip/2014/12/29) ;-)

peelslowly
23.01.2015, 18:27
Also alle mal ehrlich sein: Wer von euch benutzt outdoor Klopapier/Taschentücher - und wer macht es wie die Freunde hier: https://www.youtube.com/watch?v=zwmwxkD86Ec

Ich war bisher immer im Team Taschentücher, aber was die Herren dort im Video zeigen überzeugt halt einfach ;)

Fraglich ist, wie hygienisch es ist, sich mit irgendwelchen Moosen etc. den Hintern abzuwischen. Ich meine, der Anus könnte in so einem Fall doch auch als ungewollte Eintrittspforte für ungebetene Gäste werden - bspw irgendwelche Tierchen, Parasiten die im Moos oder Gras oder was auch immer man hernimmt leben...

Was sagt ihr zu der Thematik?

Fletcher
23.01.2015, 18:40
Toilettenpapier, Dixieklostyle, das gammelt am schnellsten.
Taschentücher brauchen relativ lange beim biologischen Abbau und sind deshalb etwas verpöhnt (das gab`s mal hier nen Test Taschentuch vs. Klopapier oder so änlich).
So moosmäßig geht auch mal, dabei hab ich mir nie Gedanken um parasitäre Verseuchung meinerseits gemacht, nur nach Ameisen kontrolliere ich nach einer unschönen Erfahrung.

geronimo
23.01.2015, 19:48
Wie wärs mit Wasser?
Ist meiner Meinung nach am Umweltfreundlichsten.

peelslowly
23.01.2015, 20:33
Wasser ist zu schade dafür. Mit dem mühsam geschleppten oder gar mühsam gefiltert und gechlortem Trinkwasser wasch ich mir doch nicht den Hintern ab^^

blauloke
23.01.2015, 21:15
In den beiden Fäden steht alles zu deinem Thema, viel Spaß beim Lesen.;-)

https://www.outdoorseiten.net/forum/showthread.php/45369-Sorry-aber-sche!ssen-outdoor/page11

https://www.outdoorseiten.net/forum/showthread.php/54801-Wie-lange-verrottet-Toilettenpapier/page6

geronimo
23.01.2015, 22:10
Wasser ist zu schade dafür. Mit dem mühsam geschleppten oder gar mühsam gefiltert und gechlortem Trinkwasser wasch ich mir doch nicht den Hintern ab^^

Lieber die Umwelt verschmutzen. :ignore: Ne schon klar.
Wo bist du den so unterwegs?

Vegareve
24.01.2015, 09:30
Themen zusammengeführt.

berlinbyebye
11.02.2016, 19:48
Und vergiss nicht eine kleine Handschaufel fuer deine eigenen "Hinterlassenschaften"...die Leichteste ist mit 17 g die von GossamerGear (http://www.sackundpack.de/product_info.php?cPath=128&products_id=6217)...ansonsten ist die von STS mit ca 100 g (https://www.bergzeit.de/sea-to-summit-alloy-pocket-trowel-klappschaufel-001/?gclid=CKCd26mF8MoCFUqdGwodQDwKRw&apeCountry=DE) auch nicht schlecht...KF ist mir schon haeufiger abgebrochen...

Naja, ich denke, man kann auch ohne Schippchen ein ordnungsgemäßes Loch in den Boden für seine Hinterlassenschaften bekommen, vielleicht mit einem Stock, wenn man sich nicht die Trekker-Hände schmutzig machen will. Das kriegen die meisten Hunde auch hin.

krupp
11.02.2016, 20:08
Naja, ich denke, man kann auch ohne Schippchen ein ordnungsgemäßes Loch in den Boden für seine Hinterlassenschaften bekommen, vielleicht mit einem Stock, wenn man sich nicht die Trekker-Hände schmutzig machen will. Das kriegen die meisten Hunde auch hin.

Viele vermeintliche Alleinstellungsmerkmale musste der Mensch ja bereits aufgeben.
Werkzeuggebrauch, Selbsterkenntnis, Kommunikation, Zählen usw...

...aber mit Sicherheit gibt es auf diesem Planeten keine andere Spezies die sich so sehr mit der eigenen Scheisse beschäftigt
und extra dafür Schippchen durch den Wald schleppt.

berlinbyebye
11.02.2016, 20:20
:bg:

khyal
11.02.2016, 22:12
Hehe, na mal wenigstens ein Thema, was noch nicht so oft durchgehechelt wurde, wie Kajak kontra Canadier oder die ewig vorgetragenen Argumente der Campingplatz-Fraktion, dass das Anlegen eines Campingplatzes inkl Zufahrtsstrassen und Gebaeuden usw weniger umweltschaedlich waere, als wenn man sich eine Nacht in den Wald liegt :bg::ignore:

Offensichtlich bekommen es eben die Meisten nicht gepeiilt ihre Hinterlassenschaften zu vergraben, das sieht man ja deutlich entlang der meisten Treckingrouten, wo ja doch sehr haeufig Klopapier und entsprechende Haufen rumliegen.

Da es in D im Gegensatz zu z.B. Schweden, wo dieser Tip z.B. in fast jedem Infoblaettchen fuer Paddler drin steht, nicht ueblich ist, in Publikationen darauf hinzuweisen, finde ich es schon sinnvoll, Newbies in einem Outdoor-Forum darauf hinzuweisen, es sei denn, es ist einem im warsten Sinne des Wortes scheissegal, wie es auf etwas mehr begangenen Routen aussieht.

Ich finde es halt zum Kotzen, wenn z.B. hinter jeder 2. Wanderhuette etliche Haufen rum liegen, oder dass z.B. die Autoritaeten vor etlichen Jahren diskutiert haben, ob sie nicht den wunderschoenen, freien Zeltplatz in der Caldera auf La Palma deswegen dicht machen, dies ist damals zum Glueck nicht passiert und sie haben statt dessen fuer viel Geld da ein Sanitaergebaeude hingebaut, fuer die, die eben nicht faehig waren, sich um ihre Hinterlassenschaften zu kuemmern.

Und gerade in Zusammenhang mit Frei Zelten bekommt das noch eine eigene Brisanz, denn Du kannst sicher sein, dass jeder rumliegende Haufen den Wildzeltlern "angehaengt" wird und es gibt inzwischen so einige Plaetze, wo es frueher toleriert wurde und inzwischen u.A. deswegen nicht mehr und das kann ich auch gut verstehen.

Ich habe noch keinen gesehen, der dafuer ein Loch mit den Haenden gegraben hat, was das Scharren mit einem Stock, oder der auch schon mal im Forum gegebene Tip, doch dafuer einen Hering zu nehmen, betrifft, das mag durchaus mal klappen im heimischen Wald, da bekommst Du ja auch schon mal mit dem Stiefel genug beiseite geschoben, ich finde es mit Hering oder Stock nervig / aufwendig, will ja schliesslich nicht den halben Abend mit Tiefbau zubringen :bg: und wenn ich an so div Touren in den letzten Jahrzenten denke, da waren doch recht viele Gegenden bei, da haette der Grund ueber ein bisschen Rumgekratze mit nem Hering nur muede gegrinst, mal davon abgesehen, dass das mein Zelt je nach Wind auch nicht gut gefunden haette, wenn ein Hering gefehlt haette.:bg:

Radfahrer
11.02.2016, 22:38
EDIT: geloescht.
Bezog sich auf den Ursprungsthread.

berlinbyebye
12.02.2016, 01:35
In den Vogesen ist es auch ein bisschen übertrieben, wenn man auf einer Kuhweide, i.e. von oben bis unten mit Kuhfladen übersäht, sich noch ein Loch mit einer 39,95 EUR teuren Schippe gräbt.

Ich bin hier mal eingetreten, weil ich dachte, die Leute hier sind hier noch halbwegs normal. ;-)
Man sollte zumindest versuchen, von den Einheimischen nicht für bekloppt erklärt zu werden. Das ist schon mal ein guter Weg zu LNT.

khyal
12.02.2016, 01:57
In den Vogesen ist es auch ein bisschen übertrieben, wenn man auf einer Kuhweide, i.e. von oben bis unten mit Kuhfladen übersäht, sich noch ein Loch mit einer 39,95 EUR teuren Schippe gräbt.

Ich bin hier mal eingetreten, weil ich dachte, die Leute hier sind hier noch halbwegs normal. ;-)

Wenn Du deine Urlaube auf einer mit Kufladen uebersaeten Wiese zubringst, dann darfst Du gerne deinen Haufen dazwischenlegen, vorausgesetzt die Kuehe haben nix dagegen...ich mein ja nur, Vegetarier koennen manchmal ganz schoen militant sein :bg:

Und jetzt mach mal das Teil nicht teurer als es ist > 30% Inflation binnen eines Tages ist ganz schoen viel :bg:

Naja weisst doch wie es ist, ODS ist auch dafuer da, das teuerste Teil zu finden, was fuer die Funktion geeignet ist und wenn ich sehe, dass ich durch Austausch gegen die STS ca 80g spare und wenn ich mal den Gebraucht-Verkaufspreis der STS von der GossamerGear abziehe und meinen EK sehe, dann habe ich schon teurer Gewicht gespart :bg:

Und was das Thema mit dem normal betrifft.....um mal Indianer-Jones-Filme zu zitieren "schwerer Fehler, ganz schwerer Fehler" :-)

Und was die Einheimischen betrifft, ich halte es mehr mit Adenauer, der hat mal so schoen gesagt "viele kennen mich, Manche moegen mich, die anderen koennen mich" :bg:

Nee, ich gehoeren jetzt nicht zu denen, die im LNT-Bereich empfohlen haben, ihre Haufen bei den Treks mitzunehmen und erst hinterher vor der Rueckfahrt im Papierkorb an der Bushalte zu enttsorgen (ich hoffe ich muss nicht mal mit einer Gruppe von der Sorte gemeinsam auf den Bus warten) :bg:

Aber ich handle bei Nachhaltigkeit bzw LNT nach meiner Ueberzeugung und ich faende es auch gegenueber spaeteren Wanderern richtig Schei*** denen Haufen auf dem Trek zu hinterlassen und auch wenn z.B. in GR die meisten Fischer und fast alle Yachties ihren Muell irgendwo auf den Strand kippen, nehme ich Meinen lieber mit und schmeisse ihn in die reichlichen Tonnen im Hafen und auch wenn schon ein paar italiaenische Grundbesitzer in den naechsten Orten um TerraNonna rum, einen Teil ihres Waldbestandes abgeholzt haben, um Feuerholz zum Verkaufen zu produzieren, was richtig Geld bringt, faellt bei uns kein einziger Baum dafuer...da ist es mir voellig Wurscht, was Andere ueber mich denken...

ausserdem...ist der Ruf erst ruiniert, lebt sich voellig ungeniert...:bg:

krupp
12.02.2016, 05:52
Klar ist das mit der Kackerei an stark frequentierten Treckingrouten, Wasserwanderplätzen,
Umtragestellen (das ist besonders Lustig wenn man mit dem Boot hantiert und in so eine Tretmine latscht),
Biwakplätzen usw ein Problem.

Aber "im Wald" abseits der Wege, an Stellen wo ausser dem Förster vermutlich das ganze Jahr über kein Mensch herumschwirrt, immerhin geht es hier ja auch um "Wildcampen" , sehe ich da jetzt wirklich kein größeres Problem.
Kann man natürlich trotzdem verbuddeln, im Sinne von "leave no tracks".

Da stört mich schon eher das man selbst an vermeintlich abgelegene Orten mitten im Wald Müll findet
und sei es nur eine vom Wind weggewehte Schokoriegelverpackung.
tjo aber das ist dann doch alles bissel Offtopic.

ronaldo
12.02.2016, 10:08
...oder dass z.B. die Autoritaeten vor etlichen Jahren diskutiert haben, ob sie nicht den wunderschoenen, freien Zeltplatz in der Caldera auf La Palma deswegen dicht machen, dies ist damals zum Glueck nicht passiert und sie haben statt dessen fuer viel Geld da ein Sanitaergebaeude hingebaut...

Ziemlich OT (da in der Caldera, wenn auch nicht in Ö. gelegen, das Zelten ja erlaubt ist, aber durchaus den "Wildcampen"-Touch hat ;-)):
Das Gebäude dort wurde nicht extra wg. der Sanitären dort hingebaut, sondern für die Ranger zum Nächtigen und Graffl unterbringen sowie als kleines Info-Zentrum für den Nationalpark.

Abt
12.02.2016, 11:36
Also, s Gelege bringe ich hinterm Baum im Wald nieder, Papier wird in ein Mausloch oder unter einer Wurzel mit einem Hölzel geschoben.:DNach drei Tagen Regen und genügend Fliegen, Microben und Hitze ist alles weg. In Boofen oder unter Felsen verrottet des aber niemals!

Lobo
12.02.2016, 11:52
[...] Papier wird in ein Mausloch [...]
:bg: ich stell mir gerade den Blick der Maus vor... am nächsten Morgen... :hahaa:
Sofern es für diese Maus noch einen nächsten Morgen gibt... :ignore:

inselaffe
12.02.2016, 12:13
Also, s Gelege bringe ich hinterm Baum im Wald nieder, Papier wird in ein Mausloch oder unter einer Wurzel mit einem Hölzel geschoben.:DNach drei Tagen Regen und genügend Fliegen, Microben und Hitze ist alles weg. In Boofen oder unter Felsen verrottet des aber niemals!

Es soll auf diesem Planeten auch Ecken geben, wo just wenn der Drang einen Überkommt, weder Bäume, noch tote Äste vorhanden sind, um die von der wenn auch kargen Vegetation doch stark durchwurzelte Krume aufzubrechen. Da hast du lange Spaß, mit dem Stiefel zu kratzen und auch die Fingernägel wären schnell Geschichte. Und was erst tun, wenn gerade kein Mauseloch auszumachen ist? Ist halt nicht überall schöner, weicher, deutscher Buchenhochwaldboden...

Kies verbietet sich ja nicht nur, da ausschließlich im gewachsenen Erdreich die richtige Mischung aus Destruenten zu finden ist, die sowohl Kot als auch Papier zuverlässig vernichten, sondern auch ob der oftmals direkten Gewässernähe.

Fun Fact: ich hab an mein Schäufelchen sogar eine Schneide angefeilt, dann geht's im Falle des Falles deutlich einfacher und schneller, ist ja meistens schon eher dringend :grins:

Scrat79
12.02.2016, 12:26
Fun Fact: ich hab an mein Schäufelchen sogar eine Schneide angefeilt,

Gell: Bog kann schon schön saftig zusammen hängen. :bg:
Vor allem wenns mal schnell gehen muss. :hahaa:

inselaffe
12.02.2016, 12:33
Gell: Bog kann schon schön saftig zusammen hängen. :bg:
Vor allem wenns mal schnell gehen muss. :hahaa:

Not macht erfinderisch :bg:

khyal
12.02.2016, 15:06
Ziemlich OT (da in der Caldera, wenn auch nicht in Ö. gelegen, das Zelten ja erlaubt ist, aber durchaus den "Wildcampen"-Touch hat ;-)):
Das Gebäude dort wurde nicht extra wg. der Sanitären dort hingebaut, sondern für die Ranger zum Nächtigen und Graffl unterbringen sowie als kleines Info-Zentrum für den Nationalpark.

Noe, warum Off-Topic, es ging ja seit etlichen Beitraegen um das Thema, ob man einfach seine Haufen liegen laesst oder vergraebt und dabei evtl ein Schaeufelchen sinnvoll ist...

Jetzt wuerde mich mal interessieren, woher Du deine Informationen hast, was das Gebaeude in der Caldera betrifft ?

Mein Wissensstand ist dies :

Ich bin damals zu der Zeit haeufig auf La Palma gewesen und der Rundtrip Brecitos, Campground (mit ein paar Tagen Aufenhalt) ueber den Baranquo wieder raus, gehoerte eigentlich immer dazu.

Entsprechend kannte ich im Laufe der Zeit sowohl Einige der ICONA an der Hauptstrasse ganz gut vom Permit holen, als auch natuerlich die "Ranger", die zum Campground kontrollieren kamen.

Damals hatten sie, nach dem, was sie mir erzaehlt haben, in der Planung eine kleine Huette zum Uebernachten der Ranger auf den Campground zu bauen.

Als es immer mehr wurden, die durch die Caldera wanderten und allmaehlich hinter jedem 3.Felsen auf den Campground ein Haufen garniert mit Klopapier rum lag, meinten der Ranger vor Ort halt, dass es momentan eine Diskussion geben wuerde, ob man nicht den Campground schliessen solle.

Ich habe dann damals das Thema nochmal bei der ICONA selber angeschnitten, als ich auch da dann hoerte, dass eben diese Ueberlegung momentan im Raum staende, habe ich dann darauf hingewiesen, dass die ganze Haufen ja wohl kaum von den paar Zeltlern kommen wuerden (zu der Zeit habe ich meist alleine nachts da gestanden, wobei ich aber auch ueberwiegend in den Wintermonaten da war), sondern eher ueberwiegend von den Tagestouristen, die an einem Tag die Runde laufen wuerden und dass man als Zeltler ja schliesslich auch eine Schaufel bei haette.
Sie also, wenn sie den Campground schliessen wuerde,n eigentlich nix gewonnen haetten.
Ein paar Jahre spaeter kam dann das Gebaeude mit den Klos, dem Info-Office usw...

Radfahrer
12.02.2016, 18:38
Noe, warum Off-Topic, es ging ja seit etlichen Beitraegen um das Thema, ob man einfach seine Haufen liegen laesst oder vergraebt und dabei evtl ein Schaeufelchen sinnvoll ist...
.

Off topic war es noch, als die Posts vor 11:58 h in einem anderen Thread standen. Der war aber auch schon ab Post #2 off-topic.:bg:

Tie_Fish
12.02.2016, 21:54
Viele vermeintliche Alleinstellungsmerkmale musste der Mensch ja bereits aufgeben.
Werkzeuggebrauch, Selbsterkenntnis, Kommunikation, Zählen usw...

...aber mit Sicherheit gibt es auf diesem Planeten keine andere Spezies die sich so sehr mit der eigenen Scheisse beschäftigt
und extra dafür Schippchen durch den Wald schleppt.

Der Post der Woche! Danke! 5sterne

ronaldo
13.02.2016, 11:08
...Jetzt wuerde mich mal interessieren, woher Du deine Informationen hast, was das Gebaeude in der Caldera betrifft ?...

Nuja ich red halt mit den Leuten dort. (Manchmal versteht man mein Küchenspanisch sogar und neulich überraschte uns einer der Ranger mit passablen Deutschkenntnissen.)
Dass das Wildcampen, äh, -kacken der eigentliche Grund für die Anlage ist, glaub ich demnach nicht. Die Ranger verbringen ja teils mehrere Tage dort, bestellen hinter dem Haus ihr Gärtchen usw...
Generell wird auf der Insel die Infrastruktur fürs Wandern verstärkt ausgebaut, das passt also gut ins Bild.

Aber eigentlich ist es ja völlig wurscht - ein himmlisches Fleckchen ist es so oder so. :D

Spartaner
13.02.2016, 11:21
... bestellen hinter dem Haus ihr Gärtchen usw...

Ganz offensichtlich DER Grund, Exkremente zu sammeln ;-)

khyal
13.02.2016, 12:31
...Dass das Wildcampen, äh, -kacken der eigentliche Grund für die Anlage ist, glaub ich demnach nicht...Generell wird auf der Insel die Infrastruktur fürs Wandern verstärkt ausgebaut, das passt also gut ins Bild.

Aber eigentlich ist es ja völlig wurscht - ein himmlisches Fleckchen ist es so oder so. :D

Ok, also ne Vermutung, so hat es btw auch der Autor in einem der Wanderfuehrer spaeter vermutet...Naja hab ja geschildert, was damals die ICONA "selber" dazu gesagt hat...

Joo, da stimme ich Dir zu, ist absolut klasse und das Campgelaende zieht sich ja richtig schoen von der Furt nach hinten hoch, dass man sich recht gut aussuchen kann, ob man lieber seine Ruhe oder (nette) Gespraeche mit den Tageswanderern haben will.

Wenn ich auf La Bonita bin, ist einmal oben die Kante (ueber die Sternwarte) entlang, bis zur Kapelle unterhalb der C.Nueva, ein paar Tage oben auf der Vulkanroute rumtreiben und ein paar Tage Caldera mit Duschen unterm Wasserfall immer dabei...

Was nun die Einstellung betrifft, seine Haufen nebst zugehoerigem Klopapier einfach in der Gegend liegen zu lassen, haette ich eigentlich nicht vermutet, dass das Leute die hier im Forum unterwegs sind, machen, aber man lernt halt immer dazu...
Naja gibt ja auch Leute, die schmeissen Kippen weg "weil das ja kein Muell ist", oder machen beim evtl frei Zelten mittlere Erdarbeiten, um eine ebene Flaeche zu haben...:bg:

Da hat halt jeder seine eigene Einstellung...
Bei mir ist es halt so, dass ich mir auch rausnehme, frei zu Zelten, was nicht jeder gut findet, dann (bzw immer) aber darauf achte, eben nicht mehr Spuren als unbedingt noetig zu hinterlassen, also kein Feuer, keine Hobobrennernutzung im Wald, kein Laerm, kein Veraendern der Natur, was ueber ein paar Steine von der Liegeflaeche nehmen, hinausgeht, erst im Dunkeln aufbaue, frueh abbaue usw usw und dazu gehoert fuer mich eben auch, nicht solche Duftmarken :bg: zu hinterlassen, sondern dann eben ein (je nach Gegend auch etwas tieferes, damit es die wilden Hunde nicht wieder ausgraben) Loch dafuer zu graben.

Im Laufe der Jahre habe ich natuerlich auch die ganzen anderen Methoden wie Stock, Hering usw (Haende waere nicht so praktisch, dann muesste man ja wieder mehr Wasser mitnehmen, um die Erde wieder abzuwaschen und das waere schwerer) ausprobiert, aber gerade bei haerterem Boden als unpraktisch erlebt...ist mir auch zu aufwendig (im Regen ein paar min mit nem Hering rumscharren, wenn ich das mit ner < 20g Schaufel in ein paar sek erledigen kann)...

Naja und wenn hier Verschiedene Spass dran haben, wie man auf die Idee kommen kann, eine 20 g Werkzeug dafuer mitzunehmen, statt seine Haufen einfach liegenzulassen, dann ist doch schoen, wenn ich zur Erheiterung beigetragen habe...:bg:

Btw natuerlich ist es auch so, dass ich noch kein Tier, dass im Wald unterwegs ist, mit einer derartigen Schaufel gesehen habe :bg:, aber bei einem Karnickel oder Reh sind das vielleicht auch etwas kleinere Mengen als beim Menschen und die sind auch nicht unbedingt entlang der Wege unterwegs, das dort eine Haeufung :bg: auftritt und die Meisten von uns werden ja aus Naturschutzgruenden nicht kreuz und quer durch´s Unterholz laufen...

Radfahrer
13.02.2016, 13:48
Bei mir ist es halt so, dass ich mir auch rausnehme, frei zu Zelten, was nicht jeder gut findet, dann (bzw immer) aber darauf achte, eben nicht mehr Spuren als unbedingt noetig zu hinterlassen, also kein Feuer, keine Hobobrennernutzung im Wald, kein Laerm, kein Veraendern der Natur, was ueber ein paar Steine von der Liegeflaeche nehmen, hinausgeht, erst im Dunkeln aufbaue, frueh abbaue usw usw und dazu gehoert fuer mich eben auch, nicht solche Duftmarken :bg: zu hinterlassen, sondern dann eben ein (je nach Gegend auch etwas tieferes, damit es die wilden Hunde nicht wieder ausgraben) Loch dafuer zu graben.

.

Die Einstellung ist ja verstaendlich. Klar kann man auch ueber Stoeckchen und Schippchen diskutieren...



Naja und wenn hier Verschiedene Spass dran haben, wie man auf die Idee kommen kann, eine 20 g Werkzeug dafuer mitzunehmen, statt seine Haufen einfach liegenzulassen, dann ist doch schoen, wenn ich zur Erheiterung beigetragen habe...


Mein Post wollte sich keineswegs ueber dich lustig machen, und bezog sich in keinster Weise auf dich. Nur um das eindeutig klarzustellen. Der wurde halt aus dem Ursprungsthread/Kontext gerisssen und deswegen habe ich das hier auch wieder geloescht.

berlinbyebye
13.02.2016, 14:41
.... mir auch rausnehme, frei zu Zelten, was nicht jeder gut findet, dann aber ....

Ich find´s gut, trägt auch gehörig zum Umweltschutz bei.
"Frei zelten", schöner Ausdruck, werd´ ich übernehmen.

AlfBerlin
04.08.2016, 19:20
So gehts auch: Klopapier auf La Palma angezündet: Deutscher löst Großfeuer aus. (http://www.spiegel.de/panorama/la-palma-deutscher-zuendet-klopapier-an-und-loest-waldbrand-aus-a-1106155.html)

Wanderfrosch
05.08.2016, 01:14
So gehts auch: Klopapier auf La Palma angezündet: Deutscher löst Großfeuer aus. (http://www.spiegel.de/panorama/la-palma-deutscher-zuendet-klopapier-an-und-loest-waldbrand-aus-a-1106155.html)
Ja das sind wir Deutschen wiedereinmal. Aber anderen aufzwingen wollen, Wälder wieder aufzuforsten.:grins:
Oder er wollte gleich alle Papierfetzen der Gegend beseitigen. Hat wohl geklappt.

Tassja
05.08.2016, 04:29
Dieser Deutsche war ein Vollidiot!

Es sind mittlerweile 2000ha Wald durch sein Handeln abgebrannt und ein Mensch um's Leben gekommen!

http://www.20minutos.es/noticia/2811140/0/el-incendio-forestal-la-palma-avanza-zona-de-monte/

... und das Feuer ist immer noch nicht unter Kontrolle!


Wie kann man nur auf solch eine dumme Idee kommen? Kann mir das einer erklären?

moeTi
05.08.2016, 07:36
Dieser Deutsche war ein Vollidiot!

Es sind mittlerweile 2000ha Wald durch sein Handeln abgebrannt und ein Mensch um's Leben gekommen!

http://www.20minutos.es/noticia/2811140/0/el-incendio-forestal-la-palma-avanza-zona-de-monte/

... und das Feuer ist immer noch nicht unter Kontrolle!


Wie kann man nur auf solch eine dumme Idee kommen? Kann mir das einer erklären?

Google mal nach "trekking klopapier verbrennen" oder ähnlichem. Du findest in jedem einschlägigen Forum genug Leute die das empfehlen. Mag ja in feuchten oder steinigen Gebieten ok sein, aber man muss eben differenzieren können wo man es tunlichst bleiben lässt...