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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Photoapparat für Unterwegs



Becks
21.05.2002, 09:12
Hi,
Bilder knipsen gehört ja wohl auf Tour dazu. Bisher verwende ich eine Zoomkamera (Draufhalten und abdrücken), bin mir aber sicher daß ein ordentlicher Apparat bessere Bilder machen würde.
Deswegen die Frage als Anfänger (des Bilderballerns):
Welche Kamera taucht was ? Und welche Art (Wahrscheinlich Spiegelreflex) ist empfehlenswert ? Was für 'n Objektiv kommt drauf (Allroundteil) ?
Ach ja - ich hab nicht vor, n ganzes Filmstudio mitzuschleppen - so Sachen wie ne 5 kg Highendkamera mit 25 Objektiven fällt schlichtweg aus preislichen und vor allem gewichtlichen Gründen flach.

Oh, und welchen Film verwendet ihr ? Ich nehm normalerweise immer n Kodak 400er Farbfilm, da damit auch bei schlechterem Wetter noch gute Bilder rauskommen. Bei anderen Marken hatte ich immer häßliche Farbverfälschungen.

Alex

Jan
21.05.2002, 09:56
Also ich benutze eine Yashika FX-D (Spiegelreflex), von der ich nicht weiß, ob sie noch gebaut wird. Sie ist super robust, doch für schnelle Fotos nicht geeignet da nur halbautomatik. Außerdem sind die Objektive nicht besonders lichtstark (im Vergleich zu heutigen), weshalb bei Dämmerung nur eingeschränkt fotographiert werden kann.

Nikon besitzt den Ruf auch sehr robuste Kameras herzustellen. Das ist vermutlich auch der Grund warum die meisten professionellen Globetrotter Nikon verwenden.

Als Objektiv ist nach meiner Meinung ein 70-200 ideal und zusätzlich kann man noch ein Weitwinkel mitnehmen (~35er)

Was Filme angeht, so benutze ich ebenfalls 400er (Dias). Dias sind billiger und ich neige dazu schon mal 2-3 Filme mehr zu verknipsen als mich im Nachhinein zu ärgern.

Bin mal gesannt was andere für Erfahrungen hier haben!

Becks
21.05.2002, 10:01
Bemerkung am Rande: Mein Vater hat noch eine alte Kamera von Zeiss aus den 50er Jahren. Ganzmetallkonstruktion, wiegt um die 2 kg und man muß lernen, damit umzugehen. Hat damals 1000 Mark gekostet - so viel wie ein Auto der Mittelklasse.
Dafür bekommt man auch Bilder, die hinsichtlich Schärfe und Farbe ihresgleichen suchen.

boehm22
21.05.2002, 12:08
Hi Alex,
die Freaks in de.rec.fotografie empfehlen für Outdoorer entweder etwas in der Art der Olympus mju - Kleinbild, wetterfest und gut.

oder sie empfehlen gleich was Tolles in Spiegelreflex - aber das ist dann meist preislich jennseits von Gut und Böse.

Nicht empfohlen wird das APS-Format, zu klein und pobelig - sagen die, ich hab trotzdem eine Canon Ixus und nimm die gerne überall hin mit.
Nur seit ich eine Digitalkamera besitze, ist die mein Favorit, da kann ich ohne Probleme drauf los knipsen, ohne zuätzliche Kosten. Die Bilder lassen sich gut am PC und für die Homepage bearbeiten - und die besten lasse ich vom Bilderservice ausdrucken.
Viele grüße
Rosi

Finn
21.05.2002, 13:48
ja rosi muss ich mich anschließen, eine digitalkamera ist super! haben zwar eine, darf sie aber nicht mit auf tour nehmen wegen dem preis... habe aber nun vor mir auch eine anzuschaffen, da es echt praktisch ist, weil man die bilder auch gleich anschauen kann ob sie was geworden sind und sie ggf. löschen. werde mal meine mutter fragen, die macht alle möglichen naturbilder etc. die müsste das wissen.

Finn

Jan-Hendrik Westphal
21.05.2002, 18:19
Hi,
Du solltest Dich entscheiden, entweder mal hier und da eine Erinnerung festhalten, oder gute Fotos machen. Bei mir ist dadurch die "leidenschaft" :D Fotografie entstanden.
Solltest Du das 1. nehmen, reicht eine gute Marken Sucherkamera von Olympus oder Nikon. Da bist Du dann so mit 100 bis 200 EUR mit was anständigem dabei.
langfristig ist eine Spiegelreflex einentlich unentbehrlich. Ich schwöre da auf Nikon, ist aber geschmackssache.
Als Objektiv würde ich Dir ein 28- 200 er ans Herz legen. Man macht zwar mit festen Brennweiten besserre Bilder, aber der Untersied ist dann echt was für Profis. Wenn alle Deine mitreisenden die Gleiche Firma (Nikon etc.) verwenden kann man auch Prima Tauschen. So kann dann auch mal ein Tele oder Makro mit auf Tour. 28iger als muß ins Gepäck sonst braust Du nicht los. Man denkst zwar immer von 50 bzw. 35 auf 28 ist kaum ein Unterschied, aber das ist weit gefehlt.

Filme sind auch geschmackssache. Ich hab mich für Fuji (schreibt man das so? :wink: ) entschieden Du solltest aber auf jeden Fall mit 100er knipsen. 400er sind total grobkörnig. Dann lieber mit Stativ(Stein) oder Blitz arbeiten. 200er sind noch blöder, da Sie weder gute Heligkeit bringen noch feinköring sind. Im Norden kannst Du tagsüber auch gerne 50 er nehmen. da muß Du aber mit den Farben aufpassen.


bis denne

Jan

biauwe
21.05.2002, 20:37
Hallo Alex,
wir hatten früher eine preiswerte Kamera die alles kann genutzt, aber die Bilder waren auch nicht immer toll.

Wenn man sich schon auf eine Berg "quelt" oder eine schöne Reise macht, sollte man auch schöne Bilder machen können.

Wir haben uns dan für eine Canon EOS 500 entschieden. Objektive muß man gucken was mann will. Von Tamron gibt es ein Objektiv das alles kann 30-200 der so gar besser. Wir sind damit sehr zufrieden.

Oder Digital; Canon Powershot G1. analog der EOS 500 aber auch gleich Computertauglich. Und die Preise fallen. Aber eine Stckdose kann zu Problem werden. Ladezeit ca. 30 min.
Gruß Uwe.

P.S. Beispiel: digital http://home.arcor.de/biauwe/zumstein/index.htm
oder analog http://home.arcor-online.de/biauwe/index.htm

Jens
11.06.2002, 01:42
Hallo!

Ich benutze seit Jahren eine Spiegelreflexkamera (SLR) mit manuellem Focus von Pentax. Vorteil: Kaum Batterieverbrauch.
Heute würde ich mir aber eine Autofocuskamera (SLR) zulegen:. Vorteil: Wesentlich bessere Schnappschüsse -> Tiere, Freunde, Action...
Am Gehäuse braucht kein Schnickschnack zu sein, selbst Profis wissen häufig nicht, wie die umfangreichen Programme funktionieren... Ein einfaches genügt.
Die Objektive sind das Wichtige; sie sind entscheidend für die Qualität der Bilder. Lichtstärke ist vorteilhaft. Standarts: 28 -70 mit Macro, 70 - 210. Das beliebte 28 - 210 hat häufig leider eine etwas niedrige Lichtstärke. (Verwackelungsgefahr)
Weitwinkelfotografie beginnt aber erst so richtig von 21 mm abwärts... DAMIT fängt man Landschaften ein. Ich habe ein 18er, und seit dem überlege ich, wie ich meine Bilder verkaufen könnte... Wer Tiere mag, sollte sich mal ein 500er angucken.
Dann muß man allerdings auch ein Stativ mitnehmen und einen Drahtauslöser... Aber ein Stativ sollte sowieso immer dabei sein, egal wie klein. Sonnenauf- und Untergänge, Vollmondnächte, Polarlichter, Sauwetter - alles wird möglich. Nicht zu vergessen die Gruppenfotos mit Selbstauslöser.
Alle Objektive sollten einen Skylightfilter haben, schon um die empfindliche Frontlinse zu schützen. Weitere Filter: Graustufen, wenn zu viel Licht vorhanden ist, Polarisationsfilter, um Spiegelungen wegzuzaubern und den Himmel blau zu machen.
Filme: Ich favorisiere Fuji Sensia 100 Diafilme. Farbenfroh und feinkörnig, der Velvea 50 erfordert leider u. U. sehr lange Belichtungszeiten. Diafilme sind meistens empfindlicher als Farbnegativfilme und verzeihen viel eher eine Fehlbelichtung. Seit ich Diafime mache, habe ich wesentlich weniger Ausschuss. Außerdem sind sie letztendlich billiger. Ich kalkuliere pro Reisetag einen Film ein und mache von einem Motiv häufig 2 oder drei verschiedene Aufnahmen.
Außerdem habe ich Zuhause einen Diascanner für 200 Euro von conrad-elektronik.de; der reicht für den Privathaushalt. So kann ich aus Farbbildern sw-Bilder machen, schneiden, Fehler rauszaubern usw...
Digitalkameras finde ich zwar schick, aber ich weiß nicht, ob so ein Ding meine Art zu Reisen lange überleben würde. Dazu kommt der Batterie-Bedarf.
Letztendlich stellt sich aber immer die Frage, welchen Anspruch man an sich selbst stellt: Reichen Erinnerungsfotos oder will man versuchen, immer besser zu werden.
Ich kann bei mir eine Evolution in der Qualität der Bilder feststellen, und ich möchte auch weiterhin immer besser werden...

Jens

Jens
11.06.2002, 01:50
Ups! Nochmal ich!

Hab' was WICHTIGES vergessen:
Du kannst den Krempel auch gerne gebaucht kaufen! Guck am besten mal beim Höker um die Ecke nach und verschaff dir einen Überblick über Preise und Auswahl. Das Wichtigste sind die Linsen der Objektive. Sie dürfen keine Kratzer habe, Wenn ein Objektiv beim Drehen knischt, ist das auch nicht so lustig. Und in der Suchereinrichtund des Gehäuses sollte auch nicht so viel Dreck kleben. Das nervt...
Bei Ebay würde ich nur fabrikneue Teile kaufen, die sind da aber zum Teil sehr günstig.

Jens

Saloon12yrd
11.06.2002, 07:24
Erst Mal: Ein seeeehr geiler Thread! Sind ja nur wahnsinnige hier :o

Was mich wundert ist, dass gleich zwei Leute Juji Filme empfohlen haben, und das in Verbindung mit ner Spiegelreflex Kamera wenn ich mich nicht irre. Der Grund: Ich hatte bisher einmal Fuji Filme mit und die Bildqualität war dermaßen scheisse, dass wir für den Reisebericht ausschließlich Becks Fotos nehmen mußten.

Alles war total verfärbt (Richtung Gelb, bei Dunkleren Farben gen Rot) und so grobkörnig dass ich das auch von Hand hätte malen können. Ich weiß nicht mehr welchen Film ich benutzt hab (hat Fuji verschiedene Film"serien"?), war auf jeden Fall ein 400er. Seitdem benutze ich wieder Kodak 400er. Die haben zwar auch einen kleinen gelb/rot Stich, aber damit kommt Photoshop noch klar und feinkörniger sind die auch.

Lag die miese Qualität von Fuji bei mir jetzt an der Kamera ("nur" eine Zoom-Knipse, aber ne recht gute), kommt Fuji ohne Polarisationsfilter mit Sonne auf Schnee gar nicht klar oder wie oder was? Danke!

Saloon12yrd

Becks
11.06.2002, 08:11
Thx für die Antwort, die hat mr mehr gebracht als das Studium von diversen Photo-FAQ's. Bis jetzt komm ich noch mit meiner Pentax klar, aber schon einige Male habe ich mich darüber geärgert, daß das Photo lang nicht so schön rauskam wie das Orginal.
Hat allerdings einen Vorteil: so bin ich dazu "gezwungen", immer wieder in die Berge zu gehen - anstelle Photoalben zu wälzen :)

Alex

Jens
11.06.2002, 09:06
So, Moin... :D

Fuji-Filme...
Zum einen gibt es die Farb- NEGATIV- Filme, für Papierbilder eben...
zum anderen die Farb- POSITIV- Filme. Dias eben.
Für Papierbilder habe ich immer 100er Kodak Gold genommen, an der Kamera allerding 200 eingestellt, da mit die Fotos sonst zu hell waren.
Bei Fuji habe ich in der Beziehung leider keine Ahnung.
Wie gesagt, Dia-Filme sind nach meiner Erfahrung wesentlich gutmütiger. Besonders bemerkt man das bei Nachtaufnahmen: (Polarlichter, Mond, beleuchteteGebäude) Die Farben sich richtig schön satt und knallig, während bei Papierbildern das Schwarz häßlich grau wird. Bei Vergrößerung kann man aus ihnen wesentlich mehr rausholen. Allerdings kann man mit ihnen nicht tricksen (100erter nehmen, 200 einstellen) Kein Profi benutzt Negativ-Filme. Dias sind wesentlich vielseitiger. 8)
Wenn man einen Papierabzug vom Dia haben will, sollte man allerdings in ein Fotostudio mit EIGENEM Labor gehen! Beim Massenkonfektionisten werden die Bilder immer zu blass. :cry:
Es gibt, soweit ich weiß, in Deutschland nur noch drei große Fotolabore. Jeder Film, der in Hamburg abgegeben wird, geht angeblich ins Labor nach Berlin. (Habe ich so gehört, ob's stimmt?)
Die Beschreibung der Farbabweichungen hören sich für mich an wie ein klassisch überlagerter Film. Beim Kauf ruhig mal einen Blick auf dass VERFALLSDATUM werfen. :P
Buchtip: Heinz von Lichem: Knaurs neues Fotobuch. Meins ist von 1991, ISBN 3-426-26118-9
Ich nehme auf meine Reisen nur 100er mit. Ein Film, ein Gehäuse, weniger Gewicht. Wenn zwei Filme, dann 100er und 400er. Aber wie machste das dann mit den Gehäusen? Nee, nee, ich nicht! :D

Also, erst mal Tschüß!

-CaRsTeN-
11.06.2002, 18:26
Oben im Thread wird gesagt, das die 200er ISo FIlme nix taugen. Abgesehen davon, dass ich nur noch Photo Porst Filme nehme, ist deren Qualität mit 200er ISO einfach klasse. Ich habe im letzten Urlaub einen 200er Film von ALDI dabei gehabt und einen von Porst. Man muss sich die Bilder mal ansehen, die einen sind immer ein bisschen unscharf und die Farben stumpf, bei den anderen kannste jedes Detail sehen und die Farben leuchten wie ich nach 2 Flaschen Rotwein :)

carsten

Neil
12.06.2002, 10:15
Hi,

ich hatte in Australien meine Digitalkamera "Finpix 2600z" von Fuji mit. Ich war damit voll zufrieden. Mit sind dabei folgende Punkte positiv aufgefallen:
- Kamera mit Speicherchip und Ersatzakku passen in eine kleine Gürteltasche rein.
- 4 Wochen und >400 Bilder haben nur 3 Akkupaare gekostet.
- Ich muß die Filme nicht kühl lagern.
- Die Bilder sind Spitze
- Man kann sofort sehen ob da was sinnvolles raus kam
- gesamtkosten <500 Euro

Gegenüber den normal Film Benutzern hatte ich den großen Vorteil das ich nicht mit den Filmen aufpassen mußte. Ich bin deswegen voll und ganz mit der Digitalen Lösung zufrieden.

Gruß

Neil

Wildy
18.06.2002, 05:49
also ich benutz Kodak 200 asa Filme .... früher in meiner alten spiegelreflex hab ich lauend gewechselt ... man hab ich bilder gemacht *gggg*

Saloon12yrd
18.06.2002, 10:12
Hab mir jetzt ne gebrauchte Canon AE 1 geliehen, hat garantiert jeder schon mal gesehen. Is eine recht alte Kamera ohne digitalen Schnickschnack und mit stabilem Metallgehäuse. Werd die nächsten Tage mal zwei Filme vollknipsen und gucken ob die Optik noch in Ordnung ist...

Sal-

Wildy
18.06.2002, 10:14
jupp und ich bekomm morgen ne digi cam :-)

mal testen wie gut die wirklich sind :-)

Jens
18.06.2002, 11:11
Apropos Metallgehäuse:

Wenn man bei tiefen Temperaturen fotografieren will, empfielt es sich, blanke Metallteile mit Duck-Tape abzukleben, damit man nicht dran festfriert. :)
Für Polarlichter, so habe ich nachgelesen, werden von einem renomierten Fotografen auch 100er Fuji-Diafilme empfohlen.
Und zu guter letzt: Nettes Zubehör für den Winter -> Externes Batteriegehäuse, das am Körper getragen werden kann. Alternative: Rein mechanische Kamera und Belichtungsmesser.
Allerdings hat meine Kamera bei -15°C noch nicht den Geist aufgegeben...

Jens

Dominik
18.06.2002, 11:31
Wenn ich nicht grad aufs Gewicht achten muss, dann nehm ich eine Pentax Super A mit..Die Bilder sind (im Vergleich zu anderen Cameras die ich bis jetzt gesehen habe) sehr gut...meistens mit Fujicolor Superias 200 ..manchmal sind die Fotos allerdings zu dunkel..ich weiß jetzt aber nicht genau ob das an der Belichtung oder am Film liegt..ich denke eher an der Belichtung..

Als Digi kann ich empfehlen
Olympus Camedia C-2000Z
hatten voher son billig Teil..die Unterschiede sind wirklich hefitg..
nur manchmal sind mir die bilder ein bisschen in der Farbe zu "gestochen"..das Objektiv ist dagen sehr gut, Details sind somit auch erkennbar.

Allerdings denk ich das inder Ottonormalverbraucherklasse der Photographen eine Spiegelrefelx immer noch besser ist als jede andere Camera (auch von den Digis her)

Wildy
18.06.2002, 11:59
wie teuer issen die ?
die 3000 kostet ca 1000€ im moment

boehm22
18.06.2002, 12:26
Hi,
ich hab die Canon S10 mit 2 Mio Pixel - die hab ich seit 1 1/2 Jahren (kostete damals 1400 DM) und ich nehm seitdem fast keine analoge Kamera mehr.
Das Ding ist klein und handlich, macht ordentliche Schnappschüsse, Vergrößerungen bis 13 x 18 cm sind ohne Qualitätsverlust möglich.
Ich lass jetzt nur noch jeweils die besten Bilder vom Bilderservice printen - der Rest wird auf CD gebrannt - Dia-Shows mit ACDSee auf dem Notebook sind genauso einfach als Bilderrumzeigen.

Rosi

Dominik
18.06.2002, 13:00
Die 2000er ham wir von ebay (lohnt sich eigentlich immer)

schau mal hier nach

http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&item=1358994452


den Ladenpreis weiß ich allergins auch ned..

Dominik
18.06.2002, 13:03
Achja..
mein Tipp für alles Digifans

www.pixum.de
Ein super Programm um die Digitalenbilder wie in einer Diashow anzugucken und (!) um sie als richtige Fotos zu bestellen..geht alles super einfach..
schon oft benutzt..

Neil
18.06.2002, 17:21
Hi,

das mit der ASA Nummer läst mir keine Ruhe.
Also je höher die Nummer ist, desto Lichtempfindlicher ist der Film. Sprich bei gleicher Helligkeit braucht er eine kürzere Belichtungszeit.
Nachteil der Film ist sehr grobkörnig, er rauscht sehr stark.
Will man jetzt sowas wie Polarlichter fotografieren, bietet sich ein 100er an obwohl er recht Lichtunempfindlich ist. Dafür hat er eine sehr feine Körnung und rauscht kaum. Da man viel schwarz bei Nordlichtern hat, würde da ein rauschen auffallen.
Für normale Zwecke bietet sich ein 200er an. Da wo viel Licht ist, oder wo man ein großes Objektiv hat kann man auch einen 100er nehmen.
Für kleine Fotoaparate (APS) bietet sich eher ein 200er an, weil die keine Lichtstarken Objektive haben. Deswegen ist auch ständig der Blitz an.
Für Outdoor würde ich eine kleine Kamera mitnehmen, wenn Fotos nur eine Nebensache sind, sprich Schnapschüsse.

Gruß

Neil

Jens
18.06.2002, 18:04
Ich nochmal...

Ich habe mal Polarlichter mit einem 100er Negativfilm (von Kodak glaube ich) fotografiert. Ich habe dabei mit verschiedenen Belichtungszeiten Experimentiert.
Ergebnis: Naja, wenigstens glauben einem die Leute Zuhause, dass man welche gesehen hat. Der Himmel war zu einer grauen Suppe verschwommen.:(
Mit Diafilm (keine Polarlichter, sondern Mondaufgang) war der Rest des Himmels pechschwarz, als mehr Licht aufkam dunklblau. Die Farben waren wesentlich besser. :D
Übrigens habe ich gelesen, dass Fuji bei Kälte reißfester sei als Kodak oder Agfa, aber das konnte ich noch nie ausprobieren...

Jens

Finn
18.06.2002, 23:09
polarlichter habe ich letztes jahr ostern an der ostsee gesehen. war richtig schön. mit nem 200er film hat man die aber auch nicht so wirklich drauf bekommen.
habe da mal bei unserem fotoladen nachgefragt. er meinte, einen 400er film und lange belichtungszeit. dann sollte es klappen ist aber trotzdem schwer.

Finn

Saloon12yrd
20.06.2002, 23:31
So, die Bilder meiner Canon AE-1 sind entwickelt... Ergebnis: Wow. Ich muß zwar noch lernen mit dem Schätzchen umzugehen (Belichtungszeit, Scharfstellen, ...) aber die Bilder sind geil. Gestochen scharf und man hat alle Möglichkeiten. Der Apparat ist 25 Jahre alt, man muß alles außer die Blende von Hand einstellen und die Fotos sind genial. Sicherlich wegen dem Gewicht nicht die optimale Outdoorkamera, aber dafür mit Metallgehäuse (stabil!) und unempfindlich. Und wie gesagt die Fotos sind geil.

Soweit meine 2 cent,

Sal-, der seine Zoom-Klick-Fertig ab jetzt wohl eher zu Hause läßt.

Jens
21.06.2002, 00:50
Tja...

Blende: Wenn die Sonne lacht nimm Blende 8!
Standart-Blende bei norddeutscher Wolkendecke: 5,6.
Neutrale-Dichte-Filter-x4 für Sonnenschein und Berggipfel(extrrem hell).
Der Rest: Erfahrung, Ahnung, Ausprobieren...

Aber es macht Spaß!

Jens 8)

Wildy
21.06.2002, 08:41
kennt einer ne webseite wo es günstig Objektive gibt ... mein 300ér ist tot *heul*

Jens
21.06.2002, 09:40
HH, 1000 Töpfe, Lange Reihe?
Jens

Wildy
21.06.2002, 09:44
Die sind günstig ?

besorg da wenn nur sprüh dosen *gg*

Jens
21.06.2002, 12:20
Recht große Auswahl, neu und gebraucht, recht guter Service.
Ich bin bisher immer zufrieden gewesen. Und anders als im Netz kann man die Ware vorher anfassen. :)

Jens

Wildy
21.06.2002, 12:45
hmmm dann geh ich da mal hin ... gibt es eigentlich 400´er objektive ?
ein 500ér is mir zu riesig...

dann würde ich mein 175ér mit nem 400´er kombinieren ...

Dirk

Jens
21.06.2002, 13:22
Ich habe ein 500er Spiegeltele, 1:8,0, 12 cm lang, Durchmesser 8 cm, 450 g schwer. Hat mal neu 200 DM gekostet. Ist ein annehmbarer Preis, wenn man sich überlegt, wie wenig Bilder man damit macht. Und die Lichtstärke ist bei den langen Teilen auch nicht besser.
Sonst guck dir mal einen Telekonverter an, die fosten fast nix.

Jens

Wildy
21.06.2002, 14:06
was ist denn bitte ein telekonverter

Jens
21.06.2002, 14:21
Ein Telekonverter ist ein kleiner Tubus, der zwischen Kamera und Objektiv gesetzt wird. Wenn du einen TK mit einem Faktor von 1,4 vor dein 175er setzt, macht er daraus ein 245er, ein TK mit eine Faktor von 2 macht daraus ein 350er.
Im Regelfall verliert man etwa eine Blendenstufe, d.h. die BelichtungsZeit wird länger (1/125 statt1/250 z. B.). Das größte Problem ist, das die Einstellscheibe häufig nicht mehr mitspielt (Die Scharfstell-Optik in der Mitte des Sucherbildes). In diesem Fall muß man anhand des Bildes auf der Mattscheibe scharfstellen.
Mit ein bisschen Übung macht man aber sehr gute Bilder. Nur- ein Stativ tut ab ca. 300mm Brennweite immer not.
Einen Telekonverter kann man schon für 10 Euro bekommen, er ist leicht, sehr klein und auf Reisen sicherlich nicht die schlechteste Wahl.

Jens 8)

Wildy
21.06.2002, 14:50
danke für die erklärung... na dann fahr ich mal zu 1000 töpfe... am besten mit meiner kamera :-)

Finn
21.06.2002, 16:08
axo, hab ich ganz vergessen zu erzählen. von denen (http://fotokoch.de) bekomme ich ab und zu nen brief bzw katalog. weiß nicht ob die günstig sind (so dolle interessiere ich mich nicht fürs fotografieren) aber die sehen ganz vernünftig aus. kannst ja mal gucken.

Finn

flying-man
19.08.2002, 23:27
zum thema foto kann man natürlich geteilter meinung sein, auf jedenfall ist es aber wichtig zuerst mal sich zu entscheiden was man für filmaterial verwenden will.
macht man max. 10*15 abzüge reicht i.d.r. die 0815 knips für max. 200€. fabriakt egal, film egal.
für dias oder für große abzüge kommt man um eine hochwertige optik nicht rum. das gehäuse ist wurscht (naja fast) aber die optik machts. auf jedenfall kann man die megazooms getrost vergessen für obigen zweck. dann lieber ein zoom so um die 28-105 + wenn man braucht noch ein spezial objektiv. wichtig ist meiner meinung nach auch au eine gute lichtstärke zu achten ein 28-300 mit 6,3 blende kann man eh nicht mehr aus der hand verwenden. dann lieber ein 28-70/2,8 oder 4,0.
zur erinnerung an alle jede blendenstufe läßt immer die hälfte des loichtes durch, das bedeute die hälfte der belichtungszeit.
was man mit nem 300/2,8 also noch mit ner 1/300 aus der hand machen kann funkt bei nem 300er 6,3 nicht mehr hier bräuchte man ne 1/1500 und das schafft man nicht mehr. genauso bringt ein wechsel von 100er filmen auf 200 eine blende oder eine belichtungszeit.
a propos filmen: ich nehme immer 100er dia filme da habe ich ein feines korn und wenn ich wirklich mal einen höher empfindlichen film brauche kann man die auch pushen. von 400er oder so halte ich nix, die qualität stimmt einfach nicht.
zusammenfassend: kamera gute slr oder sehr hohwertige sucherkamera (z.b. eos 300/30 - leica)
objektiv z.b. 28-70/2,8 + 70-200/4,0 von sigma oder canon oder das 28-135 is usm (geniales objektiv!)
o.k. nich das leichteste equipment aber wenn man gute bilder machen will kommt man da nicht drum rum.

gruss

flying-man

flying-man
19.08.2002, 23:34
Ich habe ein 500er Spiegeltele, 1:8,0, 12 cm lang, Durchmesser 8 cm, 450 g schwer. Hat mal neu 200 DM gekostet. Ist ein annehmbarer Preis, wenn man sich überlegt, wie wenig Bilder man damit macht. Und die Lichtstärke ist bei den langen Teilen auch nicht besser.

also spiegelobjektive sind doch sch... du kannst die blende nur per graufilter verstelln - nix mit abblenden um schärfentiefe zu bekommen, die verzeichungen sind ziehmlich sch... und das stimmt auch nicht daß mn keine lichtstarken normal objektive bekommt. o.k die haben ihren preis aber die resultate sind bedeutend besser. ausserdem bei blende 8 ist das sucherbild schon sehr dunkel kein af mehr!!!!

Sonst guck dir mal einen Telekonverter an, die fosten fast nix.

telekonverter sind auch nicht das wahre:

1. NICHT an JEDES objektiv passen die u.u. macht man sich sogar die hintere linse kaputt.

2. ein 1,4 konverter kostet eine blende ein 2,0 konverter 2 blenden --> obiges problem.

3. die optische leistung ist auch nicht gerade toll

4. gute konverter (z.b. von sigma) kosten ab 250.-€ die orginale sind wesentlich teurer.

gruss

flying-man
Jens

jackknife
20.08.2002, 02:30
ich benutze, seit dem ich sie habe nur noch, eine Rollei 35. habe noch eine Dynax mit allem schnickschnack, die liegt aber nur noch in der ecke.
die rollei ist genial, robust und klein. eine sucherkamera mit 35er zeissobjektiv. die fotos haben spiegelreflexqualität. die kamera ist jetzt bestimmt schon über 30 jahre alt. gebraucht gibt es noch einige zu ergattern, preis so bei 250 eus. rollei hat die 35er vor ein paar jahren neu
aufgelegt, preis lag bei 2500 dm. ist ein echter klassiker mit garantierter
wertsteigerung. funktioniert manuell ohne irgendwelche programme.
gruß matthias

Jens
20.08.2002, 13:00
Die großen, lichtstarken Teleobjektive ab 500 mm Brennweit sind natürlich den Spiegelobjektiven überlegen. Und sie haben natürlich ihre Berechtigung.
Nur - sie sind relativ schwer, sehr teuer und unhandlich - zumindest wenn man sie dreihundert Kilometer durchs Gebirge schleppen will. Und man muß sich überlegen, was man fotografieren will.
Wer Tiere fotografieren will ist mit so einem Teil absolut im Vorteil. Allerdings wird der engagierte Tierfotograf sich auch ein Standlager einrichten. Also kann er das Mehrgewicht in Kauf nehmen. Und auch auf dem Fußballplatz (AF!) ist so ein Teil durchaus angebracht.
Ich benutze keine AF-Kamera, also kann ich mir eine Lichtstärke von 8 erlauben (Stativ). Und ich habe vieleicht 30 Fotos in meinem Fundus, die ich mit dem 500er Spiegel aufgenommen habe - mehr nicht. Warum also so viel Geld für ein Objektiv ausgeben, dass in meinem Hobby(!) - Fotografenleben nur die Triangel spielt?
Für mein 18er habe ich damals 800 DM ausgegeben, dafür spielt es Pauken und Trompeten gleichzeitig.
Das Telekonverter Linsen kaputt machen höre ich zum ersten mal - technisch kann ich es mir schon vorstellen, dass es bei unglücklichen Paarungen möglich ist. Trotzdem denke ich, das Konverter durchaus ihre Berechtigung haben. Warum soll jemand, der das erste mal mit einer Spiegelreflex-Kamera, für die er schon viel Geld bezahlt hat, noch mehr Geld ausgeben für ein Wahnsinns-Tele, wenn er mit seiner Kamera noch nicht richtig umgehen kann, aber trotzdem mal ein Rentier fotografieren möchte?
Und wer so viel Wert auf Qualität bei seinen Bildern legt, sollte so oder so lieber nur Festbrennweiten verwenden. Selbst modernste Zoomobjektive schaffen es (noch) nicht 100 % scharfe Bilder in ALLEN möglichen Brennweiten zu liefern... (Vielleicht nur 98,7% bei Brennweite 35mm aber 100% bei 28mm nur um mal ein theoretisches Beispiel zu nennen)
Auf Reisen nehme ich statt des 500er Tele mittlerweile lieber eine kleine 35mm-Knipskiste mit Autofocus mit - für Schnappschüsse, speziell von Menschen. Viele Menschen nehmen so ein kleines Teil gar nicht ernst und lassen sich sich gerne mal fotografieren, vor großen Spiegelreflexkameras haben sie dann doch Respekt und werden irgendwie "hölzern"...

Jens

flying-man
20.08.2002, 22:15
Und man muß sich überlegen, was man fotografieren will.

Das stimmt natürlich für die meisetn user reicht auch ein brennweiten bereich von 28-105 (200) aus.

Wer Tiere fotografieren will ist mit so einem Teil absolut im Vorteil. Allerdings wird der engagierte Tierfotograf sich auch ein Standlager einrichten. Also kann er das Mehrgewicht in Kauf nehmen. Und auch auf dem Fußballplatz (AF!) ist so ein Teil durchaus angebracht.
Ich benutze keine AF-Kamera, also kann ich mir eine Lichtstärke von 8 erlauben (Stativ).#

Das brauchst du auch bei ner af mit 300 mm... jedenfalls wenn man sich nicht die sündhaft teuren is objektive von canon gönnt.... :wink:

Und ich habe vieleicht 30 Fotos in meinem Fundus, die ich mit dem 500er Spiegel aufgenommen habe - mehr nicht. Warum also so viel Geld für ein Objektiv ausgeben, dass in meinem Hobby(!) - Fotografenleben nur die Triangel spielt?
Für mein 18er habe ich damals 800 DM ausgegeben, dafür spielt es Pauken und Trompeten gleichzeitig.
Das Telekonverter Linsen kaputt machen höre ich zum ersten mal - technisch kann ich es mir schon vorstellen, dass es bei unglücklichen Paarungen möglich ist. Trotzdem denke ich, das Konverter durchaus ihre Berechtigung haben. Warum soll jemand, der das erste mal mit einer Spiegelreflex-Kamera, für die er schon viel Geld bezahlt hat, noch mehr Geld ausgeben für ein Wahnsinns-Tele, wenn er mit seiner Kamera noch nicht richtig umgehen kann, aber trotzdem mal ein Rentier fotografieren möchte?

Weil er auch mit dem konveter nie ein gescheites bild machen kann - oder wie soll man bei 300 mm und blende 11 (bei z.b. einem xx-300 x,x-6,3) noch aus der hand ein foto machen??? dann lieber entweder was gescheites gebrauchtes - vielleicht auch ein mf system und gute bilder wie wenn man sich nur über seine bilder ärgert... meine meinung! :bg:

Und wer so viel Wert auf Qualität bei seinen Bildern legt, sollte so oder so lieber nur Festbrennweiten verwenden. Selbst modernste Zoomobjektive schaffen es (noch) nicht 100 % scharfe Bilder in ALLEN möglichen Brennweiten zu liefern... (Vielleicht nur 98,7% bei Brennweite 35mm aber 100% bei 28mm nur um mal ein theoretisches Beispiel zu nennen)

stimmt nicht die "wirklich guten" objektive sind so gut daß man den unterschied zumindest als amatuer nicht mehr sieht - um den unterschied zu sehen brauchts dann auch das entsprechende projektionsequipment und das ist dann noch mal so teuer :cry:

Auf Reisen nehme ich statt des 500er Tele mittlerweile lieber eine kleine 35mm-Knipskiste mit Autofocus mit - für Schnappschüsse, speziell von Menschen. Viele Menschen nehmen so ein kleines Teil gar nicht ernst und lassen sich sich gerne mal fotografieren, vor großen Spiegelreflexkameras haben sie dann doch Respekt und werden irgendwie "hölzern"...

trotzdem sollte man immer fragen - dann kann man auch mit ner slr schöne bilder machen. sonst ist man nur der wurst tourist! ob mit sucher oder slr.

Jens[/quote]

Jens
20.08.2002, 23:55
@Flying man:

Schön hier einen Konsens zu finden. Was ich im Gepäck übrigens immer dabei habe ist ein kleines Stativ von Ultra-pod aus Kunststoff. (Höhe ca. 15 cm) Wird jetzt aus Alu hergestellt, wenn ich das richtig gesehen habe. Einen Freihand-Schuß bei 300mm oder gar 500mm bekommt man so oder so fast nur bei praller Sonne hin. Mittlerweile greife ich immer häufiger zum Stativ. Man fotografiert ganz anders. Ich werde mir für die nächste große Reise vielleicht auch ein leichtes Dreibein mit normaler Höhe zulegen.
Leute fotografieren: Natürlich immer fragen. Aber die Leute sind vor 'ner kleinen Knipse trotzdem lockerer.

Jens

Marc V
21.08.2002, 19:32
servus,

ich fotografiere seit anfang des jahres mit meiner neuen Casio QV 4000 digitalkamera. bin sehr viel mit den pfadfindern unterwegs und sie ist eigentlich nur richtig outdoors im gebrauch. danke eines 1 gb ibm microdrives brauch ich mich auch nie um speicherplatz sorgen. die bilder sind alle klasse, stehen einer normalen spiegelreflex in wahrscheinlich nicht sehr viel nach. nur brauch ich keine so schwere ausrüstung mitzuschleppen. und in verbindung mit einer lowepro d-res 25 kameratsche übersteht die kamera auch einiges an witterung. ich war diesen sommer in istrien im sauwetter unterwegs, und es gab keine probleme. jetzt brauch ich mehr keine stadtpläne mehr kaufen, und auch eine sicherungswanderkarte ist schnell fotografiert. außerdem ist die kamera dank befestigung am hüftgurt immmer zur hand.
ich hab mir gerade reisefotografie digital vom reise know how verlag geholt. ist ein geiles buch, allerdings fehlt etwas der gestalterische aspekt. der ist aber im normalen band reisefotografie drin.

ciao,

marc

flying-man
22.08.2002, 13:52
@jens

na dann viel glück bei der suche nach einem stativ - ich selber bin auch noch auf der suche nach der "eierlegendenwollmilchsau" ich habe noch kein gescheites stativ unter 1,5 kg mit ordentlichem kopf und einer gewissen satbilität gefunden (mal abgesehen von sündhaft teuren carbon stativen). vielleicht ist das manfrotto 719b digital was für dich ist aber auch schon relativ schwer. lass die finger von so billigen hama (alpa 60) teilen - die sind alles andere als stabil....

wenn du das absolute wunderteil findest--> will auch eines!

gruss

flying-man

alaskawolf1980
22.08.2002, 17:22
Hallo

hatte bis vor 1 Jahr eine Canon EOS 1000 N mit nem 35-80 und nem 100-300mm Objektiv.
Die war in allen möglichen Klima- und Vegetationszonen (bis auf Wüste und arktische Gefilde. Hat alles mitgemacht. Nicht das kleinste Problem. Nun dachte ich mir kaufe ich mal eine neue Kamera um noch bessere Bilder zu haben, da mir die von meiner Kamera nicht emhr genügten. (Hätte einfach nur ein neues Objektiv kaufen sollen und das Problem hätte sich auch so gelöst....was ich bis dahin nicht wußte).

Fazit: Habe mir die neue Dynax 5 von Minolta gekauft. In ihrem Preissegment die technisch beste und kleinste die es gibt. Wirklich eine tolle Kamera. DIe Bildqualität ist überwältigend...finde eigentlich keine Worte um das zu beschreiben. Sehr intelligente Kamera (von der TEchnik her).

Nach meinem Urlaub in Kroatien, Slowenien und Italien war aber irgendwie ein Sandkorn im Objektiv. Beim Zoomschrauben hörte man das. Also ab in den Laden und da kam das böse erwachen.
Normalerweise wird das Objektiv eingeschickt und man erhält solange ein Ersatzobjektiv. Aber bei Minolta war es ganz anders als bei Canon. Da gibt es nur ein Garantieschein wo Kamerabody und Objektiv zusammen draufstehen. Und nun steh cih da und hab für mind. 6 WOchen bis hin zu einem halben Jahr keine Kamera mehr. Nur weil Minolta es nicht hinbekommt 2 Garantiescheine zu machen. Die haben sich selbst im Laden gewundert, da soetwas bei denen noch nicht vorkam.

Mein Tipp: Eine Canon EOS 300 ist fast das Gegenstück zu meiner neuen Minolta. Außerdem ist das Bedienrad von Canon viel einfacher und durchdachter.
Weiterer Grund Canon zu kaufen: Schau dir im Fernsehen mal die Reporter an....die haben alle Canonkameras. Aber auch wirklich jeder.....Miinolta gibt es da nicht. Muß ja einen Grund haben.

Ich weiß nicht, ob die älteren modelle wie z.B. Dynax 505 Super von minolta nicht dieses Garantiekartenroblem haben....aber ansonsten spricht auch nichts für eine Minolta.

Mit Digitalkameras hab ich es nicht so. in für jeden technischen Schickschnack zu haben, aber in Sachen Kameras kann cih an Digitalkameras noch nicht ran.

Zum Thema Objektive: Die beschriebenen Spiegelreflexkameras haben den Vorteil eine Menge Objektive benutzen zu können. Ich habe über die Jahre hinweg gemerkt, daß man kaum mehr als ein 28-75mm Objektiv für normale Landschaftsfotografie und nähere Begebenheiten braucht. Ein Tele mit 100-300 mm brauchte cih bisher nur einmal auf einr Safari. Ansonsten ist das auswechseln der Objektive oft sehr nervig und so ein Tele wiegt auch ne ganze Menge und nimmt viel Platz weg.

Solche Objektive wie 28-210 oder so sind Qualitätsmäßig nicht so gut da eine so große Brennweitenspannweite logischwerweise nicht sinnvoll ist. Diese Objektive sind lang und lang bedeutet das weniger Licht in das Objektiv einfallen kann und schlechte Belichtungsdaten die Folge daraus sind. Das bedeutet bei schlechteren Verhältnissen hast du schneller schlechte Bilder als Leute mit kleineren Objektiven.

Filme: Nachdem ich von einigen Fotografen gehört habe daß FujiFilme die Qualitätsbesten der Welt sein sollen nutze cih nur noch Fuji. Die entwickelten Bilder von der genannten Mittelmeerreise habe cih vor kurzen geholt udn die sind genial. Selbst Weltklassefotografen benutzen Fuji. Wenigstens habe cih das bei einigen in ihren Büchern gelesen.


kannst ruhig weitere Fragen stellen, die dich noch interessieren

alaskawolf1980
22.08.2002, 17:27
ach so: mal abgesehen von der GArantiekarte.....von der Dynax 5 hast du weit mehr von deinem Geld als von der Canon. Tests haben bestätigt, daß diese Dynax 5 alle anderen lcoker in die Pfanne haut.
Und auf Tour ist so eine etwas kleiner kompakter dimensionierte Kamera sicher von Vorteil. Auf alle Fälle ist das ein gewaltiger Unterschied eine Dynax 5 oder eine Dynax 505 si super bzw. Canon EOS 300 in der Hand zu haben. DIe 2 letzten wirken dagegen wie kleine Panzerchen.

MaMa
28.08.2002, 13:06
Uns wie transportiert Ihr eure Knipsen ?? jackentasche, Rucksack oder umhängen ? Jedesmal rauskramen oder schussfertig zur Hand ? Wie siehts dann mit dem Nässeschutz aus ?
Meine Lösung: Die Spiegelreflex wird in der Ortliebtasche umgehängt, dies noch mit nem Karabiner gegen rumgebammel am Hüftgurt fest gemacht. Früher hatte ich ne Pentax Espio 950 Kompaktcam. Die trug ich innem Neoprentäschchen aufm Brustgurt. bei stärkerem Regen wanderte sie in die Jacke.
Hab jetzt auch schon folgendes gesehen: ne Cam im Wasserdichten gehäuse, einfach umgehängt. Macht nen robusten Eindruck, auch fürs kanu. Hat jemand Erfahrung mit den Dingern ?

boehm22
28.08.2002, 17:03
Hi MaMa,
meine Digicam steckt in einer Foto-Tasche von Lowe, geneu die passende Größe für die Digi-Knipsen, dazu ein Ersatz-Akku und eine Ersatz-Speicherkarte. Das Ding hängt am Hüftgurt und hat unter anderem einen Regenschutz, der schnell unten hervorgeholt und drübergestülpt werden kann.
Ideal, um schnell mal was zu knipsen und ohne den Rucksack abzunehmen.

Rosi

Jens
28.08.2002, 20:49
Äh, ich habe 'ne Tasche von Eagle Creak, keine Ahnung, wie die heißt. Kamera, 2. Objektiv, Filter, Drahtaslöser, Putzzeug, 4 Filme, Ministativ und Putzzeug drin. Hängt links am Hüftgurt, kann auch als Gürteltasche getragen werden oder mit einem Gurt über der Schulter. Obwohl nicht wasserdicht und Reißverschluss oben hat's noch nie reingeregnet, auch nicht auf Madeira, wo es zwei Stunden gegossen hat wie aus Eimern.

Jens

Klondiker
30.08.2002, 12:20
moin,
jetzt ist die beste zeit eine vernünftike kamera zu kaufen weil alle auf digital umsteigen. die preise älterer modelle stürzen nach unten.
du solltest dir eine spiegelreflex besorgen was eigentlich nur bedeutet, daß du das zu fotografierende bild durch das objektiv betrachtest nicht wie bei sucherkameras wo du durch ein extrafenster am objektiv vorbei schaust.
bei den objektiven würde ich für reisen auf zoom zugreifen am besten sind bereiche von 28-80 mm und 80-200mm. damit hast du eigentlich den besten bereich abgedeckt und hast nur zwei linsen im gepäck.
die lichtstärke fällt besonders ins gewicht und sollte nicht über 2.8 liegen da sonst höherempfindliche filme von nöten sind und die sind ja bekanntermaßen grobkörnig. bei schwierigen lichtverhältnissen kannst du ein stativ einsetzen die gibt es in kleiner und recht vernünftiger form.
ich persönlich benutze eine canon eos 1n die ist zwar nicht ganz billig aber man hat sein leben lang freude daran.
bis die tage....

Kater
30.08.2002, 14:02
Ich habe nur so ne kleine Knipse. Nix besonderes. Bin auch kein besonders toller Photograph... *g*
Lohnen sich eigentlich Digitale? Welche Marken stellen gute her?

Christian J.
30.08.2002, 16:04
An alle Digicamnutzer:
Bei mir geht's am 6.9. nach Norwegen los und ich habe ein Problem: Ich will eine Digicam nutzen brauche aber aller 2 Tage neue Batterien. Ich bin 14 Tage ohne eine Steckdose zu erreichen unterwegs. Solarladegerät dürfte ja beim norwegischen Wetter auch ausfallen. Wie löst Ihr solche Probleme?
Ich bin übrigens keiner von den Typen (siehe Thema "Outdoorprodukte bestellen")die ein paar Tage vorher über solche Dinge nachdenken aber mir ist vor ein paar Tagen meine Spiegelreflex kaputtgegangen und der einzige der in Dresden und Umgebung solche alten Kameras noch reparieren kann hat leider Wasser in seiner Kellerwerkstatt (vgl. Hochwasser).
Danke schon mal für eure Hilfe
Christian

Kater
30.08.2002, 16:38
Hi!
Es gibt auch diese Kurbelladegeräte die man per handbetrieb bedienen muß. Da brauchst Du keine Sonne sondern nur deine Muskeln! :bg:

Lutz
30.08.2002, 16:59
Hallo Christian,
das mit Deiner Spiegelreflex ist natürlich ein ziemlich schlechter Zeitpunkt... :cry:
Was für 'ne Digi hast Du denn? Alle zwei Tage neue Batterien ist ja ziemlich heftig...
Du kannst natürlich den Monitor so wenig wie möglich benutzen, da der ziemlich viel Energie frisst...
Ersatzakkus wären auch eine Möglichkeit, aber je nachdem was Deine Digi benötigt, kann das ziemlich teuer werden...
Zum Thema handbetriebene Kurbelladegeräte kann ich leider nichts sagen, aber da wäre dann auch noch zu klären, ob man die Akkus der Digicam damit überhaupt laden kann...
Ist ein wirklich schwieriges Problem... Aber hier im Forum wird's doch sicher Digicam-Benutzer geben, die dieses Problem gelöst haben...
Trotzdem viel Spass in Norwegen

ciao
Lutz

P.S.: Wie transportierst Du eigentlich Deine Spiegelreflexausrüstung während einer Trekkingtour?

Saloon12yrd
30.08.2002, 17:14
Warum sollte das Solarladegerät ausfallen? Sooooo schnell wirds da auch nu wieder nicht dunkel. Guck mal auf www.wetteronline.de, die haben zu den allermeisten Orten Infos über Sonnenauf- und -untergang...

Sal-

Jens
30.08.2002, 17:39
Wie wäe es denn mit einer mobilen Windkraftanlage? Gibt es Dynamos, die für sowas geeignet wären? Hat einer 'ne Bastelanleitung?

...fragt neugierig Jens

Kater
30.08.2002, 21:02
Mobile Windkraftanlage? :) Was macht man dann bei einer Flaute? *g*

Jens
30.08.2002, 21:42
Vorher ganz viel Bohnen essen...

:bg: :bg: :bg: :bg:

Christian J.
30.08.2002, 21:55
@Lutz
Ich habe eine Toshiba PDR-M81.
Wir haben den Energieverbrauch gemessen und sind zu dem Ergebniss gekommen, das der Motor des Objektives seh viel Strom verbraucht. Also sind An/Ausschalten und Zoomen wirklich kritisch.
Mein jetziger Plan ist, mir morgen eine gebrauchte DDR-Spiegelreflex zu kaufen. Mal sehen ob es irgendwo in Dresden eine brauchbare und bezahlbare gibt.

Spiegelreflexbeitrekkingtourtransport:
Kamera und 2 Objektive in Tatonka Focus 2 und dann die Tasche mit Packriemen und Karabinern vorne an den Schulterträgern des Trekkingrucksackes befestigt. Bisher nur kurz probiert. Ob es dauerhaft bequem ist kann ich dir vielleicht in 3 Wochen sagen.

@all
Danke für die zahlreichen Tipps. Aber wenn der Akku am Hochleistungsladegerät an der Steckdose 2h zum Laden braucht wie lange soll man denn dann mit einem Dynamo an der Hand kurbeln :shock: ?

Christian

flying-man
30.08.2002, 23:12
@chris

kauf dir KEINE gebrauchte DDR-kamera - schau lieber nach ner gebrauchten canon ae 1 (programm) oder ner manuellen nikon. so teuer sind die auch nicht und bei ebay gibts da noch jede menge wirklich guten objktive. nicht das gehäuse ist das wichtige - die optik! und da werden die nikon oder canon optike besser sein. oder schau mal bei ebay rein.

flying-man

Christian J.
31.08.2002, 13:37
Ich will keinen Glaubenskrieg entfachen aber wenn du dir mal das Praktica 2,8/29 Objektiv ansiehst dann kann Nikon einfach nicht besser sein. Ok, in Irland hat mich nur der Aspekt der Umweltverschmutzung daran gehindert ein 2,8/100 von Meyer-Optik/Görlitz einfach die Klippen runterzuschmeißen. Scheißteil.
:kotz: :kotz: Mein Traum währe ja eine Nikon F80. Aber als Schüler mindestens 700 € für eine neue Kameraausrüstung? :ill: Bei Praktica habe ich ja wenigstens noch die Objektive.
Eine neue Praktica würde mich übrigens 100€ kosten. Also nehme ich die Digicam von meinem Vater mit. Damit möchte ich mich auch einmal vorsichtshalber ab nächsten Freitag aus dem Forum verabschieden weil wenn ich das Teil während der geplanten Flußdurchquerung wässere werde ich wahrscheinlich gevierteilt oder mindestens geköpft :shock: :bg: :wink:
Christian