PDA

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : [MA] Sahara und Atlasgebirge



Christoph_
06.06.2010, 19:06
Land: Marokko
Reisezeit: 13.05.2010 - 26.05.2010
Region/Kontinent: Nordafrika


Erg Chegaga Wüste

15.05.2010 - 17.05.2010

Tag1: 15.05.2010
M'hamid -> Sidi Naji

Am Abend vor der Tour haben wir bereits im Hotel Elgizlane, das ebenfalls von Zbartravel betreiben wird eingecheckt und Omar und Abdul kennen gelernt, die uns die folgenden drei Tage mit den Kamelen durch die Wüste begleiten. Gestartet wird um 10 Uhr direkt im Zentrum vom M’hamid. Zunächst geht es durch den ausgetrockneten Draa Fluss, der ziemlich stark verschmutzt ist mit aller Art von Plastik. Kurz darauf geht es durch die ersten kleinen Dünen, die stark mit Palmen bewachsen sind.

http://www.christophhaskamp.de/trekking/maergchegaga/01.jpg

http://www.christophhaskamp.de/trekking/maergchegaga/02.jpg

http://www.christophhaskamp.de/trekking/maergchegaga/03.jpg

Mittags wir dann eine Pause unter einem großen Baum gemacht. Die Pause zog sich sehr in die Länge, was wegen der Mittagshitze unbedingt nötig war. Das Thermometer zeigte im Schatten bereits 35°C an und schnellte in der Sonne direkt aus 50°C dem maximalen Wert. Das Mittagessen wurde uns zubereitet und hätte sicher auch für zwei Personen mehr gereicht.

http://www.christophhaskamp.de/trekking/maergchegaga/04.jpg

http://www.christophhaskamp.de/trekking/maergchegaga/05.jpg

http://www.christophhaskamp.de/trekking/maergchegaga/06.jpg

Nach der Mittagspause ging es zunächst über felsigen Grund und bei den nächsten Dünen wurde das Nachtlager aufgebaut. Im Hintergrund waren die Berge zu erkennen, die die Grenze zwischen Marokko und Algerien bilden. Während des ganzen Tages habe wir niemand anderes in der Sahara zu sehen bekommen und auch Spuren waren nirgends zu erkennen.

http://www.christophhaskamp.de/trekking/maergchegaga/07.jpg

http://www.christophhaskamp.de/trekking/maergchegaga/08.jpg

Am Abend gab es dann einen typisch marokkanischen Eintopf mit Kartoffeln und Hähnchen Fleisch. Die Nacht haben wir dann nur mit Schlafsack unterm Sternenhimmel geschlafen. Vom Sternenhimmel war ich ein wenig enttäuscht, weil es immer heißt, dass so viele Sterne zu sehen sind in der Wüste. Das war bei uns wegen des staubigen Himmels nicht der Fall. Selbst die Milchstraße war nicht zu erkennen.


Tag2: 16.05.2010
Sidi Naji -> Dunes of Ezahar

Der zweite Tag begann wieder mit Sonne pur, was sollte man auch anders von der Sahara erwarten. Zunächst ging es durch die Dünen an denen wir die Nacht verbracht haben. Es folgte ein längerer Part über felsigen und ausgetrockneten Boden. Dabei waren in der Ferne immer wieder Spiegelungen auf dem Boden zu erkennen.

http://www.christophhaskamp.de/trekking/maergchegaga/09.jpg

http://www.christophhaskamp.de/trekking/maergchegaga/10.jpg

http://www.christophhaskamp.de/trekking/maergchegaga/11.jpg

Die Mittagspause wurde heute neben einem ausgetrockneten Flussbett gemacht. Kurz vor dem Flussbett waren noch viele vertrocknete Büsche und Bäume zu erkennen, so dass anzunehmen ist, dass es vor ein paar Jahren noch wesentlich grüner gewesen sein muss. Der Boden war hier richtig schon eingetrocknet und hat dadurch große Platten gebildet, die fast aussahen wie Gehwegplatten. Nachmittags ging es zu den Dunes of Ezahar, wobei dort eine extrem hohe Düne zu finden war, die um die 270 Meter hoch ist.

http://www.christophhaskamp.de/trekking/maergchegaga/12.jpg

http://www.christophhaskamp.de/trekking/maergchegaga/13.jpg

http://www.christophhaskamp.de/trekking/maergchegaga/14.jpg

Das Nachtlagen haben wir direkt an der großen Düne aufgebaut und habe uns erst mal daran gemacht die Düne zu besteigen. Dabei musste man auf der Schattenseite laufen, weil der Sand auf der Sonnenseite viel zu heiß war. Es war auch anstrengender als gedacht die Düne zu besteigen, dafür bot sich von oben eine phänomenale Aussicht über die gesamte Region. In dem Bild wird auch deutlich wie hoch die Düne tatsächlich war. Die Nacht bot dann auch noch einiges. Zunächst mussten wir unser Nachtlager vom Sand auf Fels verlegen, da im Sand riesige Spinnen waren. Später legte der Wind zu, so dass es alles voller Sand war, da wir wieder nur im Schlafsack draußen geschlafen haben. Hat einige Zeit gedauert bis man es geschafft hat den Sand zu ignorieren und einfach zu schlafen. Am nächsten Morgen war der Sand natürlich überall zu finden. Selbst die Taschen der Hose waren voll mit Sand…


Tag3: 17.05.2010
Dunes of Ezahar -> M'hamid

Nach einer Nacht mit nur sehr wenig Schlaf sollte dies der anstrengendste Tag werden. Bis zum Mittag ging es 4 Stunden lang durch die Wüste, wobei es die meiste Zeit wieder durch karge Felslandschaft ging. Nach den 3 Stunden in der prallen Sonne war es Zeit für eine kurze Pause von 15 Minuten an einem alten Militärposten. Anschließend ging es noch eine Stunde weiter, bis wir unseren Platz für die Mittagspause erreicht haben.

http://www.christophhaskamp.de/trekking/maergchegaga/15.jpg

http://www.christophhaskamp.de/trekking/maergchegaga/16.jpg

Am Mittag hatte ich jedoch keinen Hunger und habe mich mit ein paar Orangen begnügt. Wie sich später herausstellte habe ich mir wohl an diesem Tag einen Sonnenstich eingefangen. Nach dem Mittagsessen ging es dann noch zwei Stunden weiter, bis wir an einem alten Brunnen angekommen sind, wo es auch ein kleines Gebäude aus Lehm gab. Im Laufe des Nachmittags zog der Himmel mit Wolken zu und es regnete sogar ein wenig. Dafür boten die Wolken in Kombination mit den Sonnenstrahlen ein tolles Bild.
Da es mir am Abend noch nicht besser ging wurden wir von einem Geländewagen abgeholt und einen Tag früher als geplant zurück nach M’hamid gebracht. Die Fahrt mit dem Geländewagen war schon eine Sache für sich. Ich hätte mich sicherlich 100x festgefahren. Aber der Fahrer schien zu wissen was er tut, auch wenn er immer mal wieder den Weg verloren hatte. Dafür ging es mit bis zu 60 km/h durch die Dünen.

Christoph_
06.06.2010, 19:07
Djebel Toubkal

20.05.2010 - 25.05.2010

Tag1: 20.05.2010
Imlil -> Tizi Oussem

In Imlil angekommen wurden wir gleich von Menschen umringt, die uns alle das beste und gleichzeitig billigste Hotel anbieten wollten. Unsere Auswahl ist uns dabei zum Verhängnis geworden. Nach einer angenehmen Nacht und der Möglichkeit unsere nicht benötigten Sachen kostenlos im Hotel zu lagern, machten wir uns auf den Weg. Da uns der Besitzer des Hotels gesagt hatte, dass sein Hotel auf direktem Weg zum Toubkal liegt, sind wir im Glauben in ein anderes Tal zu laufen gestartet und hatte gar nicht die Chance den richten Weg zu erwischen.

http://www.christophhaskamp.de/trekking/madjebeltoubkal/01.jpg

http://www.christophhaskamp.de/trekking/madjebeltoubkal/02.jpg

http://www.christophhaskamp.de/trekking/madjebeltoubkal/03.jpg

Los ging es durch ein sehr grünes Tal mit vielen Walnussbäumen, das durch künstlich umgeleitete Bachsysteme bewässert wurde. Nach etwa einem Kilometer kam dann die Abzweigung von der wir dachten es wäre der Tizi `n Tzikert, aber es war gar kein Weg vorhanden. Wir machten uns trotzdem auf den Weg, weil wir einfach angenommen haben, das dieser Weg sehr wenig gegangen wird und deswegen ein Weg zu erkennen ist. Beim überschreiten des Passes merkten wir das irgendwas nicht stimmte. Es waren auf dieser Seite viel zu viele Häuser – laut Karte hätte es höchstens eine Handvoll sein dürfen.

http://www.christophhaskamp.de/trekking/madjebeltoubkal/04.jpg

http://www.christophhaskamp.de/trekking/madjebeltoubkal/05.jpg

http://www.christophhaskamp.de/trekking/madjebeltoubkal/06.jpg

Bis zum Abend schafften wir es wenigstens in die Nähe des Dorfes zu kommen und stellten das Zelt nicht weit entfernt von Tizi Oussem in einem kleinen Anbaugebiet von Walnüssen auf. Anschließend begannen wir Wasser zu filtern und uns was zu kochen. Unsere Sachen bereiteten wir so vor, dass wir am nächsten Morgen schnell aufbrechen zu können, um gar nicht erst die Chance auf Probleme mit den Anwohnern zu bekommen.


Tag2: 21.05.2010
Tizi Oussem -> Lepiney Refuge

Morgens starteten wir wie geplant sehr früh und wurden von niemandem bemerkt. Kurz vor dem Dorf war eine große Fläche terrassenförmig aufgebaut und mit Bewässerungssystemen versehen und diente so als Anbaufläche für die Bewohner von Tizi Oussem. Im Ort angekommen haben wir gleich wieder den falschen Weg eingeschlagen und uns auf Privatgelände verlaufen, bis wir schließlich von innen vor einem verschlossenem Tor standen und so gezwungen waren den ganzen Weg wieder zurück zu gehen und uns im Dorf nach dem richtigen Weg zu erkundigen.

http://www.christophhaskamp.de/trekking/madjebeltoubkal/07.jpg

http://www.christophhaskamp.de/trekking/madjebeltoubkal/08.jpg

http://www.christophhaskamp.de/trekking/madjebeltoubkal/09.jpg

http://www.christophhaskamp.de/trekking/madjebeltoubkal/10.jpg

Im Dorf wurde uns gesagt, dass der Hüttenwärter des Lepiney Refuges auf uns wartet und wir mit ihm zur Hütte gehen können. Wir wollten lieber alleine Laufen und mussten einiges an Zeit aufbringen um dem Hüttenwart das klar zu machen. Letztendlich waren wir uns nicht sicher, ob es Geld dafür wollte, oder doch nur nicht alleine gehen wollte. Als nächstes erreichten wir Azib Tamsoult, wo es paradiesisch aussah, da sich dort durch das Wasser schöne Grünflächen gebildet haben und das ein schöner Kontrast zur ansonsten trockenen Landschaft war.

http://www.christophhaskamp.de/trekking/madjebeltoubkal/11.jpg

http://www.christophhaskamp.de/trekking/madjebeltoubkal/12.jpg

http://www.christophhaskamp.de/trekking/madjebeltoubkal/13.jpg

Ein wenig hinter der grünen Oase waren die Cascades d‘ Irhoulidene, ein herrlicher Wasserfall, der sich an dieser Stelle sicherlich 25 Meter in die Tiefe stürzt. Der Weg schlängelte sich im folgenden Verlauf relativ steil den Berg hinauf. Hier machte sich beim gehen die Höhe von 3000 Metern bemerkbar und die letzten Höhenmeter waren eine Qual. Mit der Sichtung des Lepiney Refuges war es dann aber doch zu schaffen.

http://www.christophhaskamp.de/trekking/madjebeltoubkal/14.jpg

http://www.christophhaskamp.de/trekking/madjebeltoubkal/15.jpg

Bei der Hütte angekommen wurde erst mal eine kurze Pause gemacht und ein kleines Mittagessen zu sich genommen. Anschließend sind wir noch weiter gegangen, um zu schauen ob es möglich ist den Weg weiter zu gehen, oder ob die Wege zu stark eingeschneit sind. Wir trafen dort eine Gruppe Holländer, die wir bereits beim Start der Wanderung getroffen haben und die uns sagten, dass sie es nicht geschafft hätten weiter zu kommen. Die Nacht verbrachten wir dann für 8€ im Lepiney Refuge, in dem man neben der Unterkunft auch Getränke und Essen kaufen kann.


Tag3: 22.05.2010
Tizi Oussem -> Lepiney Refuge

Wir beschlossen am Morgen über den Tizi n`Tizkert Pass zurück nach Imlil zu laufen. Dabei mussten wir ein weiteres Mal die Strecke bis Azib Tamsoult laufen und bogen dort in das Tal mit dem Pass. Laut unserer Karte mussten wir einem Bach folgen, aber es gab ebenfalls einen Weg der etwas anders verlief. Nach etwa einer Stunde am Bach entlang mussten wir uns eingestehen mal wieder den falschen Weg gegangen zu sein.

http://www.christophhaskamp.de/trekking/madjebeltoubkal/16.jpg

http://www.christophhaskamp.de/trekking/madjebeltoubkal/17.jpg

http://www.christophhaskamp.de/trekking/madjebeltoubkal/18.jpg

http://www.christophhaskamp.de/trekking/madjebeltoubkal/19.jpg

Zunächst gab es noch Spuren von Eseln, aber je weiter wir gegangen sind, desto weniger konnte man Spuren erkennen, bis irgendwann ein weiterkommen zu schwierig wurde. Trotzdem fand ich es gut diesen Weg genommen zu haben, da der Bach herrlich war und es viele schöne kleine Wasserfälle entlang des „Weges“ gab. Der weitere Plan sah vor über den Tizi Mzik zurück nach Imlil zu gehen, da dieser Weg auf jeden Fall vorhanden ist und einfach zu gehen ist.

http://www.christophhaskamp.de/trekking/madjebeltoubkal/20.jpg

http://www.christophhaskamp.de/trekking/madjebeltoubkal/21.jpg

http://www.christophhaskamp.de/trekking/madjebeltoubkal/22.jpg

Vom Tizi Mzik aus hatte man noch einmal eine tolle Aussicher auf Tizi Oussem und am Ende des Weges konnte man Imlil ganz überblicken. In Imlil angekommen hieß es zunächst Duschen und etwas relaxen, bis es in unsere Lieblingspizzeria ging, wo das Champions-League-Finale Bayern gegen Inter Mailand gezeigt wurde. War sehr interessant das Spiel dort zu sehen mit etwa 40 Leuten in einem winzigen Raum gedrängt. Die Marokkaner waren meist neutral und freuten sich einfach auf Torchancen auf beiden Seiten, so dass das Spiel trotz Niederlange lohnenswert war.


Tag4: 23.05.2010
Imlil -> Nelter Refuge

Als erstes ging es in die Stadt, um den ausgeliehenen Gas-Kocher wieder zurück zu bringen. Wir haben uns überlegt, dass es wohl günstiger ist das Gas im Nelter Refuge zu nutzen. Außerdem wurde noch ein wenig an Nüssen und Obst eingekauft. Anschließend ging es zunächst los nach Around, einem kleinen Dorf direkt neben Imlil. Von dort geht es dann auf einem sehr gut ausgebauten Weg die 1500 Meter hoch zum Nelter Refuge.

http://www.christophhaskamp.de/trekking/madjebeltoubkal/23.jpg

http://www.christophhaskamp.de/trekking/madjebeltoubkal/24.jpg

http://www.christophhaskamp.de/trekking/madjebeltoubkal/25.jpg

Gegen Mittag haben wir Sidi Chammharouch erreicht, wo wir eine längere Pause gemacht haben. Hier fließen zwei Bächen zusammen und es ergeben sich so paar schöne Wasserfälle. Ebenso sind hier ein paar Häuser angesiedelt und es wird somit die Möglichkeit geboten Getränke, Snacks, aber auch Teppiche zu kaufen. Der ganze Weg war ziemlich auf Touristen ausgelegt und so gab es alle 2 Kilometer die Möglichkeit Getränke zu kaufen und es waren viele Maultiere unterwegs, die es den Touristen möglich machen ihr Gepäck zum Nelter Refuge transportieren zu lassen.

http://www.christophhaskamp.de/trekking/madjebeltoubkal/26.jpg

http://www.christophhaskamp.de/trekking/madjebeltoubkal/27.jpg

Das letzte Stück geht immer an einem Bach entlang und ist sehr ereignislos und karg. Irgendwann tritt dann der riesige Nelter Refuge Komplex in das Blickfeld. Laut der Angaben einer der Hüttenwärter gibt es dort 120 Betten und dazu noch jede Menge Möglichkeiten Zelte aufzustellen, was ich für 1€ auch genutzt habe. So gab es sicherlich mehr Schlaf auf mit 8 Personen in einem kleinen Raum gepfercht.


Tag4: 23.05.2010
Imlil -> Nelter Refuge

Aufgestanden wurde schon um 5 Uhr, da wir möglichst früh in Imlil ankommen wollten, um abends noch zurück nach Marrakesch zu gelangen. Belohnt wurde das frühe Aufstehen mit einem schönen Sonnenaufgang. Um 7:30 Uhr konnten wir dann den Weg auf den 4167 Meter hohen Djebel Toubkal beginnen, nachdem wir unsere Rucksäcke im Nelter Refuge untergestellt haben. Der Weg war einfach zu gehen und nur bei den Schneefeldern etwas schwieriger. Besonders da man von den vorherigen Tagen einen 18 kg schweren Rucksack gewöhnt war, fühlte sich das Laufen einfach an.

http://www.christophhaskamp.de/trekking/madjebeltoubkal/28.jpg

http://www.christophhaskamp.de/trekking/madjebeltoubkal/29.jpg

http://www.christophhaskamp.de/trekking/madjebeltoubkal/30.jpg

http://www.christophhaskamp.de/trekking/madjebeltoubkal/31.jpg

http://www.christophhaskamp.de/trekking/madjebeltoubkal/32.jpg

Nach zwei Stunden war das Gipfelkreuz erreicht und es bot sich eine tolle Aussieht in alle Richtungen bei in dieser Höhe klarem Himmel. In tieferen Regionen waren allerdings einige Wolken zu sehen, die sich von Marrakesch aus langsam gegen die Berge schoben. Am Gipfelkreuz verweilten wir dann eine längere Zeit, bis es an den schnellen Abstieg ging. Hier konnte man die Schneeflächen wunderbar als Rutschen missbrauchen und dadurch um einiges schneller nach unten zu gelangen. Man musste jedoch stark aufpassen, dass man nicht zu schnell wurde und viel mit den Füßen abbremsen.

http://www.christophhaskamp.de/trekking/madjebeltoubkal/33.jpg

http://www.christophhaskamp.de/trekking/madjebeltoubkal/34.jpg

http://www.christophhaskamp.de/trekking/madjebeltoubkal/35.jpg

http://www.christophhaskamp.de/trekking/madjebeltoubkal/36.jpg

Beim Abstieg konnte man das Nelter Refuge dann noch mal in voller Größe betrachten und es wirkt einfach zu groß in der Landschaft. Der Abstieg nach Imlil ging dann schneller als erwartet, so dass wir bereits um 5 Uhr in Imlil angekommen sind. Dort hatten wir dann noch das Glück, dass unser Hotelbesitzer uns angeboten hat nach Asni mitzunehmen und uns dort ein günstiges Taxi zu besorgen, so dass wir wieder für 25€ zurück nach Marrakesch gekommen sind.

blauloke
06.06.2010, 20:57
Mal wieder ein Bericht aus einer anderen Gegend. Schön!

Bei mir kommen dabei Erinnerungen an meine Zeit in Algerien hoch.

lina
06.06.2010, 21:05
Und superschöne Bilder! wow!! 5sterne

heinze
06.06.2010, 21:59
Sehr schöne Bilder und danke für den Bericht! Habe in 3 Wochen fast das gleiche vor, nur etwas mehr Zeit um noch die Gegend zu erkunden. Eine Frage: Kann man in den Dörfern etwas zu essen kaufen?
mfg heinze

Libertist
06.06.2010, 21:59
Hervorragende Tour und gute Bilder. Vielen Dank!

Menelaos
06.06.2010, 22:13
Ach Marokko is halt schon nen feines Ländle. :D
Netter Bericht ... geile Bilder. Wollte Ihr was über die Orga mit den Kamelen erzählen? Das könnte sicherlich für den ein oder anderen interessant sein.

Lotta
06.06.2010, 22:54
Das sind ja tolle Fotos :o , wow, echt klasse :D

elaso
06.06.2010, 23:53
5sterne

Grueni
06.06.2010, 23:59
Toller Bericht :)
Kannst du vllt. noch ein wenig mehr zu den Preisen generell in Marokko verlieren ? Was habt ihr so ca. ausgegeben etc. ?

Für mich steht im n. Sommer auch eine Tour nach Marokko an, daher das Interesse :)

paddel
07.06.2010, 07:34
Wow! Tolle Bilder!!!

Meer Berge
07.06.2010, 17:10
Schließe mich an: Schöner Bericht und tolle Bilder! Danke!

Ja, wäre interessant, noch etwas über die Organisation zu erfahren.
Was hattet ihr für Temperaturen?

Viele Grüße,
Meer Berge

derSammy
07.06.2010, 17:38
:o

wow!!

sehr schön!

Christoph_
07.06.2010, 17:57
Danke für die netten Kommentare!

@heinze: Die Gegend um den Toubkal ist sehr touristisch. Das fällt besonders auf dem direkten Weg zum Toubkal auf, dort findet du alle 2 Kilometer einen kleinen Stand an dem du Getränke und Snacks kaufen kannst. Habe das wenig genutzt und kann daher nicht dazu sagen, ob die "vernünftige" Sachen zum kochen haben oder wirklich nur Snacks. In den Hütten gab es auch Essen.

Allgemein zu Organisation:
Wir haben die Tour bei zbartravel.com gebucht. Gekostet hat es 152€ (+8€ für die Getränke) inklusive zwei Nächte im Hotel mit Frühstück. Die Tour war nur für uns beide. Es war also kein Zufall, dass wir nur zu zweit waren. Scheint auch nur im Winter viel los zu sein, so dass wir gar nicht hätten vorreservieren müssen. Der Führer konnte Englisch, was sicherlich auch interessant zu wissen ist.

Die Preise sind alle sehr günstig, wobei man schon immer handeln muss. Die Fahrt mit dem Bus nach M'hamid, wo die Wüstentour war, hat 14€ pro Fahrt pro Person gekostet und 12 Stunden gedauert.
Ein Taxi für zwei Personen von Marrakesch nach Imlil hat uns 25€ pro Fahrt gekostet.
Ein Doppelzimmer im Hotel hat immer so um die 8€ gekostet, genau wie die Hütten um den Toubkal. Zelten am Nelter Refuge kostet 1€. Essengehen kann man überall für ca. 5€.

Ein Problem stellt die Beschaffung von Schraub-Gas-Kartuschen dar. Wir haben in Marrakesch keine gefunden, aber es muss einen größeren Campingladen geben der die führt. Müsste man sich ggf. bei den Taxifahrern nachfragen, die müssten sowas wissen. Der Name ist mir leider entfallen.

Alles zusammen habe ich 700€ ausgegeben, wovon 230€ für den Flug waren.

Wenn noch mehr Fragen sind, nur zu! :)

Hexe
07.06.2010, 18:53
Schöne Bilder und eine tolle Gegen ist das da , obwohl ich ja eher die kälteren Regionen bevorzuge.

Wann ist es denn dort nicht so warm ? :bg:

Gruß Hexe

Meer Berge
07.06.2010, 21:12
Moin Hexe,

ich bevorzuge auch eher die kühleren Gegenden, deshalb hatte ich ebenfalls nach den Temperaturen gefragt.
Vielleicht schreibt Christoph da noch etwas zu?
Immerhin liegt auf einigen Bildern Schnee, der sogar zu "Schlittenfahrten" taugt, und ich sehe ab und zu Jacken, Pullover und Kapuzen - das lässt hoffen :grins:

Viele Grüße,
Meer Berge

Christoph_
07.06.2010, 23:55
Sorry, doch glatt die Temperaturen vergessen. Also in der Wüste wars warm. :p So um die 35 bis 45°C, da habe ich noch per Themometer gemessen.
Im Atlasgebirge habe ich da nicht so drauf geachtet. Ich habe es trotz ständiger Sonne noch als angenehm empfungen. Weiß aber nicht wie es sonst so um die Jahreszeit ist. Scheint auch dort ein kühles Jahr gewesen zu sein. Hier sonst noch ein Link der helfen könnte (auch für andere Gegenden): www.mountain-forecast.com (http://www.mountain-forecast.com/peaks/Toubkal).

peter-hoehle
08.06.2010, 13:03
Ein exzellenter Reisebericht aus einer
wenig begangen Gegend.
Auch wenn ihr öfters den falschen Weg
gelaufen seid.
Die Bilder sind erste Sahne. 5sterne

Gruß Peter

heinze
08.06.2010, 15:18
Melde mich nochmal, hast du in Euro oder in Dirham gezahlt ;-)

Mika Hautamaeki
09.06.2010, 09:49
Phantastisch. Ich finde den Kontrast zwischen der Wüste mit Sanddünen und Hitze, so wie man sie sich immer vorstellt, und dann dem rel. grünen und z.T schneebedeckten Gebirge super. Toller Bericht und super fotos!

Christoph_
09.06.2010, 16:23
Ich habe nur in Dirham bezahlt. Euro ist in den touristischen Gegenden kein Problem. Die Kameltour hätten wir auch in Euro zahlen können. In den abgelegeneren Gegenden würde ich mich nicht auf Euros verlassen.

Ro
09.06.2010, 17:30
Tolle Bilder, vor allem die vom Erg Chegaga! 5sterne
Der Toubkal sieht mit so wenig Schnee ein bisschen öde aus finde ich. März wäre als Reisezeit wohl (noch) reizvoller gewesen. Nur so als Randbemerkung für eventuelle Nachahmer.

Gruß
Roland