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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : das gute alte problem mit den richtigen schuhen



mr rossi sucht das glück
10.04.2004, 23:15
bin zwiegespalten,

brauche für eine 4 wöchige wanderung im mai, durch spanien eine schuhempfehlung. gepäck cirka 10 kilo. ja, ja, es ist der gute alte jakobsweg. der weg ist komplett befestigt und ausgebaut, teilweise asphalt und nur zweimal gehts wirklich ein bisschen in höhere lagen dort ist aber auch alles befestigt.

war schon in zwei frankfurter outdoorgeschäften und bekomme ständig verschiedene empfehlungen.
da ich bis dato selber noch nicht so viel gewandert bin, kann ich leider nicht auf meine eigene erfahrung zurückgreifen.
die empfehlung einer freundin ist folgende: bloss keinen schweren wanderschuhe, lieber einen leichten trekking oder sogar sportschuh (niedrig). sie hat nach 7 tagen ihre schweren wanderschuhe heim geschickt, wie die meisten anderen auch. und die einheimischen spanier laufen den weg in irgendwelchen schuhen.

klingt alles einleuchtend für mich. zudem finde ich das die deutschen eh immer bis unter die zähne ausgerüstet und überrüstet sind.

so, aber im laden hat man mich natürlich gleich vom gegenteil überzeugen wollen. also ein guter wanderschuh muss es schon sein, sonst spürt man jeden stein und man läuft viel ermüdungsfreier mit harten sohlen als mit weich gepolsterten schuhen zudem muss er unbedingt hoch sein damit man nicht umknickt und und und.

also habe ich einiges anprobiert und stehe nun vor der entscheidung
einen wanderschuh von lowa, den ladysport (der männerschuh heist trekker) mit ca 1800 gramm gewicht zu kaufen.
finde den schuh sehr angemehm und bequem, guter leisten für meine schmalen füsse und er gefällt mir auch ganz gut, habe aber angst vor dem gewicht und das es sau heiss in und mit dem guten schuh wird, und ich ende wie viele andere, und mir in spanien sportschuhe kaufe um meine wanderstifel per post heimzuschicken. aber es wäre natürlich eine investion auch für mögliche weiter aktionen.

auf dem feld der leichten trekkingschuhe sieht es leider in vielerlei hinsicht ganz düster aus.
ich finde die gestaltung dieser schuhe ganz schön gruselig. bin selber designerin aber was die leute die diese trekkingschuhe gestaltet haben sich dabei gedacht haben weiss ich auch nicht.

habe eine vielzahl von schuhen anprobiert und bin bei einem "the northface" women trekkingschuh (sportschuh ähnlich) gelandet oder aber alternative bei einem nike acg schuh scheinbar auch fürs trekking gedacht. die beschreibungen beider schuhe tun so als ob man alles damit machen könnte. naja das übliche bla bla bei so produktbeschreibungen. leider sind beide in in südostasien gefertigt. und vermutlich auch von kindern zusammengeleimt worden. ein negativ punkt.

hab leider nicht die genau bezeichnung im kopf. beide, zum teil aus leder und textil, niedrige, und fühlen sich vom laufgefühl wie sportschuhe an, die eine bisschen festere und breiterer sohle mit gröberem profil aufweisen.
sie sind beide cirka 900 gramm schwer und so gepolstert das ich mich frage ob man in ihnen nicht auch wie sau schwitzen wird, wie das eben im sommer in jedem anderen sportschuh auch der fall ist und nach einer wochen die allseitsbekannten sportschuhstinkelatschen effekt hat. was ja bei nur lederschuhen nicht so schnell eintritt und ich finde im sommer lederschuhe zu tragen auch angenehmer.
wahrscheinlich würden die trekkingschuhe die 800 km überstehen, wären danach für die tonne, aber das würde ich in kauf nehmen müssen.

mir geht es einfach nur darum welche schuhe mir bei dieser tour am besten dienen würden. leichte niedrige trekkingschuhe oder hohe schwere wanderstiefel. mit welchen kann ich am ermüdungsärmsten und unproblematischten diese strecke von 800 km zurücklegen?

nun ist es doch fast ein ganzer roman geworden. sorry, aber diese frage beschäftigt mich schon seit zwei wochen und ich muss mal zu einem ergebniss kommen da ich die schuhe vorher einlaufen muss.

wer hat erfahrungen auf der strecke und kann mir eine empfehlung geben.


nur noch eine kleine nebenfrage: in einem laden haben sie mir auch so trekkingstöcke empfholen. braucht man das?


tausend dank für alle antworten und anregungen

aloha

katja

Nicht übertreiben
10.04.2004, 23:42
Heiß, wenig Gepäck, befestigte Wege...ich würde da leichte Schuhe mit guter Belüftung nehmen. Welche Marke ist letztendlich egal, hauptsache Dein Fuss mag es :wink:

Bei den Trekkingstöcken ist es eine Geschmacksfrage. Wenn Du Knieprobleme oder etwas in der Art hast, dann würd ich welche mitnehmen, sonst lieber ohne. Spart einem zum einen das nervige Klick..Klick der Stöcke auf dem Boden und zum anderen ist es mal wieder der typische Fall von "bis an die Zähne overequipt"

Viel Spass
Thorben

auster
11.04.2004, 15:08
Hi!

Ein Bekannter von mir ist im Winter 5 Wochen auf dem Jakobsweg gewesen. Der hat ganz schöne Probleme mit seinen Füßen bekommen, weil er auch zu feste Wanderstiefel mitgenommen hat. Welche genau er dabei hatte kann ich leider nicht mehr sagen, und fragen kann ich ihn auch nicht, weil er im Feb. auf Weltreise gegangen ist.

Ich würde vermutlich auf die Tour meine "Meindl Magic low 3000" mitnehmen, daß sind leichte Wander-Halbschuhe. Die sollten ja für 95% des Weges passend sein und die restlichen 5% musst man halt ein bischen aufpassen.

Viel Spaß auf dem Jakobsweg,
Auster

downunder
11.04.2004, 20:10
Es kommt natürlich immer drauf an wie man mit schweren bzw. leichten Schuhen zurecht kommt. Der Lowa Trekker oder Lady Sport ist im Vergleich zu den leichteren Alternativen natürlich ein "schwerer" Schuh, aber immer noch so leicht und weich, dass man damit bestimmt gut laufen kann, vorausgesetzt, man hat ihn zuvor eingelaufen. Der Schuh wird mit der Zeit nicht härter.
Ich trage im Alltag Maindl Magic 2.0 und habe mich mal damit auf einer Tageswanderung versucht - und bin nach einigen Stunden gescheitert, weil die Sohle viel zu weich war. Der Lowa Trekker wäre in diesem Fall wahrscheinlich der ideale Schuh für mich gewesen, was den Einsatzbereich angeht. Ich hatte keine 10 kg Gepäck sondern nur ein Daypack mit maximal 5 kg. Meine neuen Wanderschuhe sind deutlich schwerer (Island Pro), weil ich sie auch in höheren Lagen brauche, deshalb habe ich keinen weicheren genommen. Wenn ich aber eine längere Tour mache und tagtäglich Gepäck auf dem Rücken habe, denke ich schon, dass an den Empfehlungen im Laden was dran sein könnte. Die Verkäufer empfehlen nicht unbedingt aus der Theorie heraus, sie stehen vielmehr in täglichem Kontakt zu Kunden, die ihrerseits Erfahrungen weitergeben können.
Was den Jakobsweg angeht, habe ich jedenfalls noch keinen Kunden gehabt, der von leichteren Halbschuhen überzeugt war. Die meisten haben sich für die Kategorie B entschieden (Lady Sport, Lady GTX, Meindl Borneo, Burma etc...) und waren später nicht enttäuscht.
Ein Kompromiss könnte in einem Halbschuh liegen, der eine sehr harte Sohle hat. Der Umknickschutz ist da natürlich nicht mehr gegeben (mit Gepäck könnte dieser wiederum hilfreich sein), aber die Sohle schützt dennoch vor Ermüdung. Spontan fällt mir nur der Scarpa Helium ein. Sieht aus wie ein Turnschuh, hat aber eine ziemlich stabile Vibram-Sohle. Ein Kollege hat ihn nach einer Klettertour in den Alpen schon zum Abstieg benutzt und war sehr zufrieden.

Christian Wagner
11.04.2004, 20:35
Für Wanderungen in warmen Gegenden auf festen Wegen mit wenig Gepäck, würde ich Turnschuhe nehmen.

My two cents, Christian

El Caminante
18.03.2005, 10:22
Moin,

"mr rossi sucht das glück" (katja) befindet wohl noch auf dem Jakobsweg, weil kein Feedback von ihr zu lesen ist. :D
Egal, ich stand auch vor der "Schuhfrage". 5 Leute, 5 verschiedene Aussagen.

Vom 21.05.05 bis 30.06.05 werden meine Frau und ich den Jakobsweg von Saint Piet de Port nach Santiago pilgern/wandern.

Schuhbestückung:

meine Frau: Loewe Lady Sport Trekkingschuhe (Leder)
ich: Hanwag Yukon Trekkingschuhe (Leder)

Für Freizeit, Dusche etc. haben wir Teva Sandalen.

Nach unserer Rückkehr werde ich berichten, wie es uns in/mit den Schuhen ergangen ist.

Gruss

Horst

Thomas
18.03.2005, 14:51
Viel Spaß dabei!

Ich war 2002 3 Wochen lang auf dem Jakobsweg unterwegs, mit Hanwag Alaska, 18 Kilo Marschgepäck und teilweise 35°C.
Man fängt an, das zeitige Aufstehen zu schätzen, um dann gegen 13:00 Uhr ausgiebig Siesta zu machen.

Mit Wanderstiefeln ist man dort allerdings Exot, die meisten laufen den Weg in leichten Schuhen, mit kleinen Tagesrucksäcken und ohne Wunsch nach Autarkie.
Falls ihr wirklich nur von Herberge zu Herberge laufen wollt und weder Zelt noch Kochutensilien mitnehmt, dann würde ich euch auch leichtere, luftigere Schuhe empfehlen.

Gruß, Thomas.

El Caminante
19.03.2005, 09:02
Moin Thomas,

danke für die Empfehlung/Infos.
Sehr viele Leute, die auch den Weg gegangen sind, haben uns Trekkingschuhe empfohlen. Daher haben wir uns dafür entschieden. Es ist mit Sicherheit aber auch vom Wetter abhängig, welches dort sehr unbeständig ist.
Kenne Spanien ganz gut und habe mir einmal im Juli, ca. 80 km südlich von Santander, auf 900 m Höhe den "Famosen" abgefroren. Regen und Kälte ohne Ende.

Beruflich bin ich u.a. in Saudi Arabien gewesen und habe dort bei 50°C im Schatten auch lange Hose und festes Schuhwerk getragen.

Wir werden es durchziehen und dann melde ich mich wieder.

Gruss

Horst

Carsten010
19.03.2005, 09:40
Ist ja witzig!

Am Ende warst Du ja auch beim SINE und hast Dir was von mir erzählen
lassen :-)

Anyway, im Laden erwähne ich als Verkäufer zwar auch immer den
Turnschuh, sage aber gleichzeitig immer, dass ein leichter Stiefel
halt mehr Halt gibt. Man steckt nie in den Sprunggelenken des Kunden
und sichert sich lieber ab.

Selber würde ich auf jedenfall nen Laufschuh oder Trailrunningschuh nehmen.

Ich bin letztes Jahr 3500 km am Stück mit Trailrunningschuhen gelaufen und hab dabei Trekkingstöcke benutzt. Alle 800-1000km muss man aber
neue kaufen, weil dann die Dämpfung durch ist.

Wenn es warm ist, dann tut ein lufttiger Schuh gut, wenn man ein bisschen
Regen erwartet, dann ist GoreTex im Schuh meiner Meinnung nach ein
Muß.

Ich bin selber Schuhe von Montrail, Brooks und Asolo gelaufen, finde aber
z.B. den Nordic von Meindl (Nordic Walking Schuh) sehr gelungen und
generell auch die Trailrunner von Salomon, die Du in Frankfurt übrigens
nirgendwo bekommst :-)

CU

Carsten

Thomas
19.03.2005, 14:33
Klar, wenn es öfters naß wird, ist ein Lederstiefel sicherlich praktischer. Der schützt letztendlich auch besser vor den kleinen Kieseln, die sich in Unmengen auf den ausgelatschten Pfaden tummeln.

Thomas

wesen
19.03.2005, 15:47
Wo ihr gerade bei Schuhen seid...

ich zieh für den Sommer Island in Erwägung und frage mich, ob ich mir NOCH ein Paar Schuhe dafür zulegen sollte.

Bislang besitze ich

1. Meindl Mountain Cracks, die mir fürs Wandern etwas übertrieben erscheinen (und die im Schienbeinbereich drücken), weshalb ich letztes Jahr ein paar Tage lang mit

2. low cutted Chucks im Gebirge (max. Schneefelder, keine Gletscher) rumspaziert bin, was sich - wohl auch aufgrund stabiler Sprunggelenke (Basketball scheint sowas zu trainieren) und guter Trittsicherheit - nicht mal als unbequem erwiesen hat. Nass war's aber denn doch ab und zu, weshalb ich mir

3. superbequeme, da schloddrig weite Meindl Bostons zugelegt habe, mit denen ich den für den Rest meines Tauernurlaubs gut zurecht gekommen bin.

Jetzt bin ich am Überlegen, ob ich die Bostons auch für Island nehmen kann, oder ob die einerseits zu niedrig ("mid cut", ich hab' aber Gamaschen) sind und andererseits im Gelenk doch zu wenig Halt geben (Meindl Klasse A), zumal ich wohl alleine unterwegs sein werde. Ach ja: Noch ein Nachteil der Bostons ist die rel. weiche Sohle; Stufen in etwas härteren Schnee zu treten, kann man damit vergessen.

Mit Stöcken bin ich übrigens überhaupt nicht klar gekommen, irgendwie bin ich in der Beziehung wohl doch Bewegungslegasthenikerin. Darum gleich (auch wenn's nicht zum Thema passt) meine zweite Frage: Braucht man auf Island unbedingt Stöcke, z. B. zum Furten?

Ratschläge?
Tipps?
Ich wär' euch dankbar!

El Caminante
19.03.2005, 15:52
[quote="wesen"]Wo ihr gerade bei Schuhen seid...

Mit Stöcken bin ich übrigens überhaupt nicht klar gekommen, irgendwie bin ich in der Beziehung wohl doch Bewegungslegasthenikerin. Darum gleich (auch wenn's nicht zum Thema passt) meine zweite Frage: Braucht man auf Island unbedingt Stöcke, z. B. zum Furten?quote]

Moin,

kann das ein "Frauenproblem" sein (nicht böse gemeint)?
Letzten Sonntag hatte ich bei meiner Frau auch manchmal den Eindruck, es tastet sich eine Blinde mit zwei Blindenstöcke voran. :lol:

Gruss

Horst

wesen
19.03.2005, 16:14
kann das ein "Frauenproblem" sein (nicht böse gemeint)?
Letzten Sonntag hatte ich bei meiner Frau auch manchmal den Eindruck, es tastet sich eine Blinde mit zwei Blindenstöcke voran. :lol:

Och... keine Blindenstöcke verwenden zu müssen seh ich eigentlich als Vorteil an :wink:

*auchnichtbösegemeint*

Uta

Yuppiecamper
19.03.2005, 19:28
@ wesen,

also ich bin Frau und sage, war sehr froh in Island an meinen Trekkingstöcken, beim Furten geben sie Dir mehr Sicherheit, die Kraft dieser "Flüßchen" ist nicht zu unterschätzen, außerdem kam ich mit Ihnen viel besser die Berge hoch. :P

Hatte mir extra ganz leichte Trekkingstöcke gekauft, die man auch sehr klein "falten" kann. :D

@ Katja,

ich benutze als leichten Trekkingschuh den Lowa Renegade, hab ihn in hoch und kurz, ob der allerdings für Deine Reise der Richtige ist weiß ich auch nicht, er hat eine Gore Tex Membrane.

Gruß Maggie

El Caminante
02.07.2005, 01:46
Moin,

bin gestern vom Jakobsweg (St. Jean Pied de Port - Santiago de Compostela) zurückgekommen.

Zu den Schuhen:

Hatten nicht einen einzigen Regentag und bis auf 3 Tage immer Temp. zwischen 32°C und 42 °C.
Bin mit meinen Hanwak Yukon sehr glücklich gewesen.
Wie Thomas sagte, war ich mit den Schuhe ein "Exote". Ich war aber auch ein "Exote", weil ich keine Blasen noch Druckstellen hatte.
Morgens habe ich die Schuhe angezogen und am Etappenende wieder ausgezogen.
Sehr, sehr viele Pilger mit "leichten" Schuhen sind von einer Apotheke zur nächsten gepilgert um sich mit Pflaster und anderen Pflegemitteln einzudecken. Bei jeder Rast haben sie ihre Schuhe ausgezogen und die Füsse verarztet.
Auch bin ich nie in Gefahr gelaufen, umzuknicken.
Die Sohlen würden nochmal 800 km halten.
Als Socken hatte ich nur Smartwool-Socken, die sich auch bei der großen Hitze bewährt haben.
Fußpflege: Morgens und nach Ankunft die Füße mit Hirschtalg eingerieben.

Gruss

Horst

Eddie
02.07.2005, 15:45
Moin,

bin gestern vom Jakobsweg (St. Jean Pied de Port - Santiago de Compostela) zurückgekommen.

Zu den Schuhen:

Hatten nicht einen einzigen Regentag und bis auf 3 Tage immer Temp. zwischen 32°C und 42 °C.
Bin mit meinen Hanwak Yukon sehr glücklich gewesen.
Wie Thomas sagte, war ich mit den Schuhe ein "Exote". Ich war aber auch ein "Exote", weil ich keine Blasen noch Druckstellen hatte.
Morgens habe ich die Schuhe angezogen und am Etappenende wieder ausgezogen.
Sehr, sehr viele Pilger mit "leichten" Schuhen sind von einer Apotheke zur nächsten gepilgert um sich mit Pflaster und anderen Pflegemitteln einzudecken. Bei jeder Rast haben sie ihre Schuhe ausgezogen und die Füsse verarztet.
Auch bin ich nie in Gefahr gelaufen, umzuknicken.
Die Sohlen würden nochmal 800 km halten.
Als Socken hatte ich nur Smartwool-Socken, die sich auch bei der großen Hitze bewährt haben.
Fußpflege: Morgens und nach Ankunft die Füße mit Hirschtalg eingerieben.

Gruss

Horst

Ich muss gestehen ich bin ein Fan von Trekkingsandalen.
Momentan habe ich spanische von Decathlon für 35 Euro.

Wenn Der Jakobsweg sehr kiesig ist nicht optimal, obwohl es auch da eine Technik gibt das runterrutschen der Kiesel zu verhindern. Dann würde ich leichte Trekkingschuhe wie z.b. von Salomon empfehlen. Halten bei mir bisher ausgezeignet und wiegen auch nur 800 Gramm.

Für fast alle anderen Wege und leichte Klettereien bis etwa 2 und leichtem Gepäck (bis 14 Kilo) eine sehr gute Lösung für mich.

Ich bin im meinem ersten paar ca 3500 km gewandert ohne eine Blase zu bekommen. Bedenke auch dass Gewicht an den Schuhen doppelt zählt, denn Du musst es bei jedem Schritt hochwuchten.

Ganz wichtig ist sowieso vorher mal eine ca 50 - 100 km Eingehtour durchzuführen um klarer zu sehen.