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downunder
25.03.2004, 08:16
War jemand von euch schonmal auf dem Rothaarsteig und kann berichten wie die Möglichkeiten um Wildcampen stehen? Die Jugendherbergen und Campingplätze sind mir irgendwie meistens zu weit weg. Schöner fände ich es, direkt am Weg zu übernachten - ohne andere Wandersleut oder Wochenendurlauber...

Flachlandtiroler
25.03.2004, 10:37
War jemand von euch schonmal auf dem Rothaarsteig und kann berichten wie die Möglichkeiten um Wildcampen stehen?
Es hat alle paar Kilometer Unterstandshütten, die idR auch ganz proper sind. In der Freizeitkarte 1:50.000 müßten die drinstehen.
Dein Zelt kannst Du also zuhause lassen.

Gruß, Martin

downunder
25.03.2004, 11:18
Hütten mit Platz für zwei Personen? Kochmöglichkeit, Frischwasser etc...? Klingt jedenfalls nach einer guten Lösung

Flachlandtiroler
25.03.2004, 11:24
Hütten mit Platz für zwei Personen? Kochmöglichkeit, Frischwasser etc...? Klingt jedenfalls nach einer guten Lösung
Es gibt natürlich Unterschiede, man sollte sich darauf einrichten ggf. noch 'ne Stunde weiterzulaufen zur nächsten Hütte.
Typisch sind die so 10qm groß, an drei Seiten Holzwände vom Dach bis zum Boden, vorne offen oder halboffen. Meist hat es Sitzgelegenheiten oder gar Bänke und einen Tisch. Sonst nix. Isomatte erforderlich.

Steffen Schwientek
25.03.2004, 12:36
Also ich bin den Rothaarsteig gelaufen. Ohne Tarp (und auch ohne gescheite Landkarten), nur mit Schlafsack und Isomatte. Ich würde das heute aber nicht mehr machen, da die Hüttendichte dort für eine "Wanderstraße" verhältnismäßig klein ist. Einmal war ich gezwungen, noch 2 Stunden in der Dunkelheit zu laufen, um zur nächsten Hütte zu komen.

Steffen

Flachlandtiroler
25.03.2004, 12:55
Also ich bin den Rothaarsteig gelaufen. Ohne Tarp (und auch ohne gescheite Landkarten), nur mit Schlafsack und Isomatte. Ich würde das heute aber nicht mehr machen, da die Hüttendichte dort für eine "Wanderstraße" verhältnismäßig klein ist.
Nochmal: Auf der NRW-Freizeitkarte sind die Hütten drauf; ein bißchen Vorplanung sollte IMHO schon sein. Bei meiner letzten Tour da war der Rothaarsteig (als vermarktete Touri-Strecke) gerade im Aufbau begriffen, die Markierungen teils noch spärlich und 'ne gescheite Karte Pflicht.

Gruß, Martin

Thor
25.03.2004, 13:06
War jemand von euch schonmal auf dem Rothaarsteig und kann berichten wie die Möglichkeiten um Wildcampen stehen? Die Jugendherbergen und Campingplätze sind mir irgendwie meistens zu weit weg. Schöner fände ich es, direkt am Weg zu übernachten - ohne andere Wandersleut oder Wochenendurlauber...

Genauso hab ichs auch gemacht, letzten Herbst. Das ging ohne Probleme, Wasser hat sich immer nach ner Zeit gefunden und sobald die Dämmerung einsetzt verschwinden die sonstigen Wanderer auch entweder nach Hause oder in die Hütten.
Wenn du wissen willst, wo wir so gepennt haben, guckst du hier (http://www.yggdrasill.info/inhalt.php?dyn=deutschland_rothaarsteig&topn=4)

downunder
25.03.2004, 13:58
Mal eine Frage zum zeitlichen Rahmen: Wieviele Etappen kann ich für die normale Streckenführung mit 154km einplanen. Oder besser gefragt, wie ist das Gelände vor Ort? Sind 4 Etappen bei ausreichender Kondition realistisch? Oder sollte man doch lieber von fünf Tagen ausgehen. Das ganze wird sich dann im Juni abspielen, wenn alles hinhaut.

Matchbox
25.03.2004, 14:02
wieviel marschierst du denn sonst so an einem tag?
theoretisch könnte man die strecke ja auch an zwei tagen laufen *g*

wenn ich die strecke laufen würde, würde ich für mich persönlich mehr als vier tage einplanen.

Flachlandtiroler
25.03.2004, 14:03
So gefragt: eher fünf Tage. Geh' mal davon aus,
- Du baust den einen oder anderen (un)absichtlichen Umweg ;-)
- Es kann ziemlich heiß werden :ill:
- Du willst Dich an schönen Stellen auch mal aufhalten :8
- Du willst am Start-/Endtag noch an/abreisen :bash:

Gruß, Martin

Matchbox
25.03.2004, 14:30
Wandererlebnis Rothaarsteig© - das heißt 154 km Wandererlebnis pur! Lernen Sie bei Ihrer Wanderung auf dem Rothaarsteig die Spuren dieser einzigartigen Natur- und Kulturlandschaft kennen.


Der Rothaarsteigverein bietet im Rahmen des Pauschalangebotes "Über Stock und Stein" den gesamten Steig in 6-, 8- oder 12-Etappen-Tour an.

Hier eine kurze Wegbeschreibung und ein paar Highlights, die Sie auf Ihrer Wanderung von Brilon nach Dillenburg (oder umgekehrt) erleben können.

Wenn Sie Ihre Wanderung in Brilon beginnen, streifen Sie zunächst die Möhnequelle, dann Borgbergs Kirchhof (629 m NN) und überqueren nach ca. 13 km den Ginsterkopf (663 m NN). Nach weiteren 4 Kilometern kommen Sie an den Bruchhauser Steinen vorbei und wandern weiter zum Richtplatz (750 m NN), einer alten Gerichtsstätte des Kurkölner Gogerichtes. Danach überqueren Sie den höchsten Berg Nordrhein Westfalens, den Langenberg auf 843 m NN. Durch das Naturschutzgebiet Neuer Hagen (838 m NN), das flächenmäßig größte und höchste Heidegebiet in NRW und vorbei an der Ruhrquelle erreichen Sie Winterberg.
Über den Kahlen Asten (841 m NN), vorbei an der Lennequelle und der Friedensquelle wandern Sie entweder über den Kammweg und den Großen Kopf (740 m NN) bis nach Schmallenberg-Jagdhaus oder Sie wählen die Talvariante Hochsauerland (13 km) über Schmallenberg-Schanze und Schmallenberg-Latrop.
Auf Ihrer weiteren Wanderung bis zum Rhein-Weser-Turm (680 m NN) streifen Sie die Somborn-Quelle und den Margarethenstein. Der Rhein-Weser-Turm liegt auf der Wasserscheide von Rhein und Weser. Nun haben Sie schon über die Hälfte des Rothaarsteigs erwandert.
Durch das Naturschutzgebiet Schwarzbachtal (480 m NN) und die Heinsberger Heide führt Sie der Rothaarsteig am Dreiherrenstein (673 m NN) und der Ferndorfquelle vorbei nach Hilchenbach-Lützel. Von dem Turm der Ginsburg (580 m NN) haben Sie einen herrlichen Blick über das Siegerland. Weiter in Richtung Süden streifen Sie nun drei bekannte Quellen von den insgesamt neun Quellen, die am Rothaarsteig entspringen: Eder-, Sieg- und Lahnquelle. Von der Lahnquelle gehen Sie zunächst über die Haincher Höhe mit durchschnittlich 600 Metern Höhe. Sie gilt unter den Einheimischen als Wetterscheide und Wetterküche. Weiter geht es über die Tiefenrother Höhe (551 m NN) nach Wilgersdorf. Vorbei an Fellerdilln, Rodenbach und Manderbach erreichen Sie Ihr Ziel Dillenburg. Nehmen Sie sich noch etwas Zeit und schlendern Sie durch die Altstadt und zum Wilhelmsturm (260 m NN), der über einer riesigen unterirdischen Welt aus Gängen, Kasematten und Kammern wacht.




Alternativ können Sie den Rothaarsteig© je nach Wunsch und Kondition in 6-, 8- oder 12 Etappen erwandern:


Wanderentfernungen
Die durchschnittlichen Wanderentfernungen bei der 6-Etappen-Tour liegen zwischen 24 und 27 Kilometer pro Tag und bei der 8-Etappen-Tour zwischen 17 und 24 Kilometer pro Tag. Bei der 12-Etappen-Tour wandern Sie täglich zwischen 12 und 14 Kilometer. Am 6. Tag wird in Schmallenberg-Jagdhaus ein Ruhetag eingelegt.

Höhenmeter am Rothaarsteig©
Der Rothaarsteig ist ein Höhenwanderweg mit Höhenlagen zwischen 400 und 800 m NN. Im Norden beginnend steigt der Rothaarsteig von 450 m NN in Brilon langsam an, bis er auf dem Langenberg mit 843 m NN im Sauerland die höchste Erhebung passiert. Im Schwarzbachtal führt der Rothaarsteig bis auf 480 m NN herunter und steigt am Dreiherrenstein wieder auf 673 m NN an. In Dillenburg endet der Hauptweg bei 235 m NN.

www.rothaarsteig.de

Flachlandtiroler
25.03.2004, 14:36
Alternativ können Sie den Rothaarsteig© je nach Wunsch und Kondition in 6-, 8- oder 12 Etappen erwandern
Das beantwortet ja wohl die Eingangsfrage :bg:
Wenn man nicht gegen das Copyright verstoßen will geht es unmöglich in fünf oder gar vier Tagen... :bg: :bg: :bg:

Bernie
25.03.2004, 14:49
Sieht ja sehr gut aus.

Allenfalls möchte ich den Weg mit meiner Partnerin bewandern. Sie hat wenig Erfahrung mit Campen und grösseren Touren, u.a. auch Probleme, wenn's "steil" wird (Höhenangst).

Kann mir bitte jemand die folgenden Fragen beantworten:
Gibt's da
- "hohe", schmale Brücken (Höhe > 10 m und Breite < 1m) ?
- Seilbrücken ("schwankende Dinger") ?
- schmale Wegstücke an steilen Abhängen ohne Haltemöglichkeiten (Seile etc.) ?


Ich weiss, "steil" und "schmal" sind relative Begriffe .... :bg:

Danke für die Antworten !

Gruss
Bernhard

Flachlandtiroler
25.03.2004, 14:52
Für den nordöstlichen Teil: Nein, nein, nein.
Große Teilstrecken verlaufen auf Forstwegen. Das Rothaar"gebirge" ist eine Hügellandschaft, kein Hochgebirge...

Gruß, Martin

Bernie
25.03.2004, 15:07
@Martin

Herzlichen Dank für die Infos, hab ich aus der Karte auch so rausgelesen. Nevertheless hatt ich auch schon bei Wanderungen im CH Mittelland (Hügel) "Mühe" mit meiner Holden ...

Nochmals Thx und Gruss
Bernhard

downunder
25.03.2004, 16:31
So gefragt: eher fünf Tage. Geh' mal davon aus,
- Du baust den einen oder anderen (un)absichtlichen Umweg ;-)
- Es kann ziemlich heiß werden :ill:
- Du willst Dich an schönen Stellen auch mal aufhalten :8
- Du willst am Start-/Endtag noch an/abreisen :bash:

So geantwortet, gebe ich dir recht. Ich mache hin und wieder mit ein paar Freunden einen Gewaltmarsch, der sich über 75km im Bergischen Land erstreckt (der Fairness halber muss ich zugeben, dass ich bisher nur auf 50km gekommen bin, das ganze Stück ist aber auch drin). Auch aud diesem Weg gibt es ungewollte Umwege... also das erste Problem. Die Hitze ist ein weiterer Punkt, den ich wohl nicht unterschätzen werde. An schönen Stellen möchte man sich auch aufhalten, klar, dass ich den Rothaarsteig beim ersten Mal nicht des sportlichen Ehrgeizes wegen so schnell durchziehe. Start-/Endtage habe ich gar nicht wirklich mitgerechnet. Die Anreise wird wohl einen Tag vorher sein.

Die offiziell vorgeschriebene Zeit dagegen halte ich zwar für realistisch, aber ehr für jedermann machbar. Da es sich wirklich nicht um alpines Terrain handelt finde ich 30 km pro Tag durchaus im Rahmen des Möglichen. Wenn wir uns Zeit lassen spricht nichts dagegen, 8 Stunden am Tag zu gehen... das wäre zumindest nichts Neues.

Irgendwann kann man das ganze ja mal in vier Tagen versuchen...
:wink:

hoennetaler
25.03.2004, 22:14
Hallo!

Ich bin den Rothaarsteig von Brilon bis Dillenburg in 5 Tagen gelaufen. Das ist ohne weiteres zu schaffen. Bei guter Planung kann man immer in einer Schutzhütte übernachten. Quellen gibt es am Weg, besonders im zweiten Teil der Wanderung, genügend. Ich habe teils in Pensionen, teils in Schutzhütten übernachtet. Im Rhein-Weserturm soll es für Rothaarsteigwanderer mittlerweile ein Matratzenlager geben.
Als letzte Übernachtungsstation vor Dillenburg kann ich die Dillquelle (mit kleiner Schutzhütte) empfehlen. Auf http://www.fernwege.de gibt es eine eigenes Rothaarsteigforum.

Gruß aus dem Sauerland
Jürgen

downunder
26.03.2004, 03:00
Dann weiß ich jetzt schon besser bescheid.

Vielen Dank für die Tipps!

bubu
19.12.2004, 19:50
Hallo, ihr Lieben.



Ich habe diesen thread mal wieder hervorgekramt, weil ich den Rothaarsteig im April laufen mag.
Die Frage der Übernachtungsmöglichkeiten hat sich erübrigt, aber wie schaut es aus mit Feuer entzünden? Gibt es (vorgefertigte) Feuerstellen oder haben die Leute es nicht so gern, wenn es nachts flackert????



liebe grüße,
sue.

Flachlandtiroler
20.12.2004, 08:41
Einige Hütten hatten tatsächlich sowas wie einen Grillplatz oder eine gemauerte Feuerstelle, bei anderen war der Boden geschottert so daß es auch gehen sollte. Willst Du damit auch kochen?
Ich persönlich halte nix von einem Lagerfeuer und die Förster bestimmt auch nicht -- selbst wenn gerade kein Waldbrand droht ist das immer noch ihr Holz, was da in Rauch aufgeht.

Gruß, Martin

tigger09
20.12.2004, 10:30
Vermeiden Sie insbesondere in den trockenen Sommermonaten offenes Feuer. sagen die hier (http://www.rothaarsteig.de/deutsch/wandertipps/wandern.htm).

Wenn du vorsichtig bist und das auch ein Ranger, der vorbeikommt sehen kann und der gute Laune hat, ists wahrscheinlich im April kein großes Problem - aber wie oft kommts drauf an, wie Förster/Ranger/... die Situation einschätzen. Allerdings glaube ich nicht, daß das überhaupt so sehr auffallen wird, zumindest abends nicht.
Ich würde es riskieren und zur Not das Feuer ausmachen.

Hawe
21.12.2004, 11:20
Allerdings glaube ich nicht, daß das überhaupt so sehr auffallen wird, zumindest abends nicht.
Ich würde es riskieren und zur Not das Feuer ausmachen.Also, ICH glaube, dass ein Feuer gerade abends und nachts besonders auffällt...
Und wenn Du schon aufgefallen bist, ergibt sich immer noch das Problem, dass Du dann wahrscheinlich nicht nur Dein Feuer ausmachen musst, sondern Dich generell vom Acker machen musst, von wegen "zelten und lagern verboten". Die Schutzhütten sind ja nicht (wenigstens nicht offiziell) für Übernachtungen gedacht.
Lieber also: nicht auffallen !
Hawe

bubu
22.12.2004, 12:16
Eigentlich wollte ich ohne Kocher losziehen, deshalb das Feuer... :(
Ich will mir ja kein Fleisch braten oder so, nur Wasser erwärmen und notfalls Brot backen. Mhhm.



sue

Christoph123r
22.12.2004, 21:02
Hi bubu

hast du einen besonderen dafür Grund keinen Kocher mitzunehmen ?

Ich will den Rothaarsteig auch im Frühjahr laufen aber mit mindestens einem Kocher.
Ich koche sehr gerne am offenen Feuer ich bin mir da nicht so sicher ob man immer feuermachen -kann/-darf, da ich aber mindestens einmal am tag was Warmes essen will, (auch mal was aufwendigeres) kann ich für meinen teil nicht auf den Kocher verzichten.

Wie ernährst du dich den so on tour ?

Gruß,

Christoph

Hawe
23.12.2004, 09:46
Hi bubu...snip...da ich aber mindestens einmal am tag was Warmes essen will, (auch mal was aufwendigeres) kann ich für meinen teil nicht auf den Kocher verzichten.
ich bin zwar nicht bubu...
Ob man mindestens einmal am Tag was Warmes essen muss, ist wohl Gewohnheitssache.
Ich komme bei leichten Touren wie Rothaarsteig problemlos mit kalter Küche aus. Und, da es nicht die Wildnis ist, trinke ich bei Bedarf auch mal einen Kaffee in einem der Wirtshäuser am Wegesrand, oder gehe mal dort essen. Hat den Vorteil (warum sollte man ihn nicht nutzen), das man dort für eine Katzenwäsche auch an warmes Wasser kommt...
Hawe,
der Kocher nur auf längeren Touren mitnimmt, oder wenn meine Frau ohne Morgenkaffee nicht aus den Federn kommt, und der auf Feuer aus ökologischen Gründen generell verzichtet

bubu
25.12.2004, 11:47
@Christoph

Das soll meine erste Solo-Tour werden. Ich möchte dabei ein bisschen was ausprobieren. Kein Zelt (sind ja genügend Hütten vorhanden scheinbar :P ) und kein Kocher - das waren meine ersten Überlegungen. Aber wenn das jetzt nicht geht...



sue

Christoph123r
26.12.2004, 22:14
@ hawe

Ja das mit dem warmen Essen mag wohl Gewohnheit sein, ich wüsste aber gar nicht was ich alles haltbares an kalter kost mitnehmen sollte da ich bisher recht wenig kalt gegessen habe.
Warm ist sicher auch ´ne komfortsache aber ich kann und will wirklich nicht darauf verzichten.
Mal im Wirtshaus speisen ist ne gute Idee dan bleibt wenigstens auch mal was hängen, leider ist es ja nicht immer günstig, und schließlich hat das kochen ja auch seinen Zeiz, für mich zumindest.

@bubu

Interessant das soll auch meine erste Solo-Tour werden :D , Zelt will ich auch nicht mitnehmen (nur Tarp für´n "Notfall") aber auf jedenfall einen Kocher eher zwei.....

Captainrolf
04.01.2005, 22:46
Hallo.
also Feuermachen auf dem rothaarsteig kannst du bis auf die Hütte an der Dillquelle absolut vergessen, da die förster und waldarbeiter da sehr drauf achten. abgesehen davon ist feuermachen in den Hütten in bezug auf die leute doie nach dir kommen nicht gerade sehr fein. was die Etappen angeht kann ich ein paar Angaben machen( bin die tour selber 2mal gelaufen):
Von Brilon nach Dillenburg:
1. Etappe: Brilon-Ruhrquelle 38km:
Übernachtung in einem Hüttendorf an der Ruhrquelle, mit dem Motto Wald als Wirtschaftsraum. 1a zum übernachten. sehr viel platz, da mehrere Pfahlhütten.
2. Etappe: Ruhrquelle-Millionenbank ca. 30km?:
Übernachtung in 2 Hütten möglich. die eine Schotterboden(grob) und zwei schmale bänke, auf dennen man aber durchaus schlafen kann. Übernachtung an der 10km vorher gelegenen Friedensquelle ist zwar möglich, die Hütte hat abder nur eine bank und ist SEHR klein. ist aber auch möglich. bei zwie leuten muss einer hsalt unter der bank auf dem boden schlafen.
3. Etappe: Millionenbank- DreiHerrenstein ca.30km:
Gute rundhütte mit ausreichend breiten Bänken.
Kleiner Tip bei schönem Wetter: einen (halben) Tag zum verweilen im schwarzbachtal einplanen. landchaftlich sehr schöne gegend. unten am bach schöne Grünflächen.
4. Etappe:DreiHerrenstein- Dillquelle ca.40km:
Zwischedurch keine andere Hütte!
Dafür ist die Hütte an der dillquelle mit abstand die beste. Grillplatz vorhanden. hütte ist sehr gross und komfortabel. die Dillquelle gibt allerdings nicht immer Wasser.
5. Etappe: Dillquelle- Dillenburg ca. 25-30km:
Gemeint ist die kurze variante direkt nach dillenburg
dillenburg hat nen altes schloss, bzw ne burg, die nen lurzen Besuch durchaus wert ist. allerdings muzss man dafür erst durch das gewerbegebiet von dillenburg.

Christoph123r
04.01.2005, 23:00
Hallo Captainrolrolf,

Danke für die Beschreibung das bestärkt mich darin ihn bald zu laufen, und mit Hütten hat ich eigentlich nicht gerechnet von daher umsobesser.
Feuermachen in den Hütten wollte bestimmt keiner, draußen wär ein kleines Feuer nicht schlecht aber wenn nicht dann halt nicht. (dann nehm ich halt die Feuerhand mit :wink: )
Vielleicht wär ja ein kleiner Hoboofen was für Bubu :-?

Also allgemein wird der Rothaarsteig von Billion nach Dillenburg gelaufen nicht umgekehrt ??
Ich hab gerhört das es mit der Wasserversorgung die erste Zeit schlecht aussieht, ist das richtig ?
Würden 5,5 Liter Wasser bis zur ersten (sicheren) Quelle reichen ?


Gruß,

Christoph

Flachlandtiroler
05.01.2005, 08:17
Ich hab gerhört das es mit der Wasserversorgung die erste Zeit schlecht aussieht, ist das richtig?
Der Weg verläuft häufig auf dem Kamm des Rothaargebirges. Quellen sind daher nur selten _direkt_ am Weg, einige wurden ja von C.rolf genannt. Mit einem kleinen Abstieg werden es aber (je nach Niederschlag) deutlich mehr. Normal ist diese Gegend sehr niederschlags- und wasserreich :bg:

Gruß, Martin

Captainrolf
05.01.2005, 18:17
hallo.
also zu den quellen kann ich sagen, das man eigentlich immer mindestens eine Quelle pro tag anläuft. auf der ersten etappe wäre das allerdings erst die Ruhrquelle am ende der ersten Etappe.
Man kann das Wasser aus allen Quellen problemlos trinken, auch ohne es zu filtern. Die beste Quelle ist die sombornquelle. an der kann man sich auch prima waschen. die anderen Quellen fallen je nach jahreszeit teilweise recht dürftig aus, reichen aber zum wassserflaschen auffüllen auf jeden fall.
@christoph
Falls du 5,5liter wasser am Tag brauchst ist diese Menge sicherlich angebracht. ich hatte für den Tag 2liter dabei. abends zum kochen hat man ja wasser an der ruhrquelle.
Wenn du den weg gehst verpass nicht die die Hütten an der ruhrquelle. die liegen zwar nicht direkt am weg, sind aber vom weg aus als "Wirtschaftsraum Wald" ausgeschildert.
Sehr hilfreich ist beim gehen die passende karte zum rothaarstreig. die ist zwar recfht teuer, hilft einen aber die hüttenentfernung einzuschätzen. zum orientieren auf dem weg selber reichen aber die mehr als ausreichend vorhandenen Wegschilder.
viel spass beim gehen.

@ Martin
Das kann schon stimmen, das einige Quellen nicht direkt am weg liegen, aber Wir haben den weg eigentlich nie zum wasserauffüllen verlassen, da auch genügend quellen direkt am weg liegen oder nur ca. 100m entfernt sind.

Grüsse,
Roland

Christoph123r
05.01.2005, 19:47
Hi Captainrolf,

dank für die Zusatzinfos
die Karte ist bereits unterwegs :D (die "Ringbuchkarte" 1:25000)
Ist meine erste Solotour von daher bin ich ein wenig unsicher gerade was die Wasserversorgung angeht.
Hört sich ja alles prächtig an, mit Karte und Kompass werd ich die quellen sicher auch nicht verpassen und von daher weniger Wasser mitnehmen.
(Mit den 5,5 Litern hat ich halt so als "maximalbedarf" pro tag eingeschätzt:
3 Liter zum trinken, 2 liter zum kochen/waschen und 0,5 in reserve)
Ich werd mir die Hütte an der Ruhquelle fett markieren ! :wink:
Ich werde erst in der Woche nach Ostern gehen vorher werden bestimmt noch einige Fragen auftauchen.

Gruß,

Christoph

Captainrolf
06.01.2005, 20:44
Hallo.
@christoph
Falls du noch fragen hast bin ich gerne bereit dir die zu beantworten.
wie schon erwähnt, merk dir auch schon mal das schwarzbachtal in der nähe des rhein -weser- turms. sehr schöner fleck Erde.
Gruss,
Roland

johnsilver
21.01.2005, 22:43
Hi,

zu welcher Jahreszeit wollt ihr die Rothaarsteig-Tour machen? Wir waren ein Wochenende im Winter 2003 da, und da lag so viel Schnee, daß wir in zwei Tagen nicht von Brilon bis Winterberg gekommen sind. Zuerst ging es recht gut, aber sobald es etwas abseits der Orte lag (ab Bruchhausen) waren wir auf einmal die ersten in bis zu 50cm Schnee. Ohne Schneeschuhe war der Anstieg Richtung Langenberg nicht ohne.
http://www.dpsg-schwerte.de/archiv/gje_r_plus/bilder/wiwa2003_ol06.jpg

http://www.dpsg-schwerte.de/archiv/gje_r_plus/bilder/wiwa2003_ol07.jpg
Wir sind dann nach Übernachtung vom Richtplatz nach Willingen abgestiegen.

Jens

Christoph123r
22.01.2005, 17:49
Hallo.
@christoph
Falls du noch fragen hast bin ich gerne bereit dir die zu beantworten.
wie schon erwähnt, merk dir auch schon mal das schwarzbachtal in der nähe des rhein -weser- turms. sehr schöner fleck Erde.
Gruss,
Roland

Danke!
Ich werd um Ostern rum losziehen kann gut sein das ich nochmal auf dich zurück komme :wink:

Die bilder von Johnsilver sehn ja ganz nett aus, vielleicht wärs im winter auch nicht schlecht gewesen :-?

Gruß,

Christoph

Jürgen
25.02.2005, 11:16
Hi,

war die Tage in der Nähe des Kahlen Asten mit LL-Ski auf dem Rothaarsteig unterwegs. Zur Zeit liegen da zwischen 50 - 90cm Schnee, teilweise gespurte Loipen, teilweise selbst gespurt. Ab Montag will ich versuchen, den Weg ab Brilon - Wald bis Dillenburg mit LL-Ski zu fahren; Übernachtung im Zelt. Bis nächste Woche Freitag bleibt´s in der Region bei Schnee und (z.T. zweistelligen) Minusgraden.

Frage an die Rothaarsteig Kenner:
Ist das vom Weg her machbar, wenn man recht sicher fährt, d.h. auch ohne Loipen klar kommt und ganz gut abfahren kann? Oder ist der Weg zu steil und schmal?

Auf irgend einem Foto habe ich eine Hängebrücke gesehen! :shock:

Gruss
Jürgen

Captainrolf
25.02.2005, 15:47
Hallo,

@ Jürgen

Also zunächst mal zur Hängebrücke. die musst du nicht überqueren. die liegt nur direkt am Weg als Touristengimick im Rahmen eines Waldlehrpfades.
Aber genau in der Nähe dieser Hängebrücke könntest du Probleme bekommen, weil es da sehr steil wird.
Ausserdem geht der Weg durch Winterberg durch. Da müsstest du die Ski dann wohl tragen.
Insgesamt kommen einige sehr steile Passagen, die ich mit Langlaufski nicht befahren würde(ich bin selber früher Langlaufski gefahren).
Die Strecken, die du nicht mit denn Skiern bewältigen kannst dürften auch ohne Ski bei so hohem Schnee sehr schwierig werden, da es wie schon gesagt teils sehr steil wird.
ausserdem ist es ja auch so eine Sache, mit Langlaufschnee durch lockeren Tiefschnee zu fahren, da man da ja sehr leicht einsinkt und ich denke nicht, das der Weg mit ner Raupe geplättet wird
Ich würde dir davon abraten, auch wenn ich mir das sehr schön vorstelle, wenn die Wege präpariert wären(nicht geloipt aber zumindest festgewalzt, was ja zum skaten erforderlich ist)

Gruss,
Roland,
der sich auch mal wieder Langlaufski zulegen will.

Jürgen
25.02.2005, 18:18
Hallo,

@Roland: Tja, ich schwanke auch hin und her, ob ich es wagen soll. Für die Passagen durch die Orte muß ich auf jeden Fall ein Paar Wanderschuhe einstecken. Aber ich will den ganzen Weg gehen, das reizt mich irgendwie.

Hab mich bei Harald Knoche vom Projektbüro Rothaarsteig informiert und der hat folgendes geschrieben:

" . . . . Der Rothaarsteig ist als solcher nicht als Loipe gespurt. In den zentralen Bereichen des Rothaarsteiges sind derzeit jedoch Loipen angelegt, teils direkt auf dem Steig, teils in unmittelbarer Nähe. Vom Rhein-Weser-Turm bis nach Winterberg, von der Haincher Höhe bis zum Lahnhof und im Bereich der Niedersfelder Hochheide finden Sie derzeit gesputrte Loipen vor. Dazwischen gibt es weitere Bereiche, in denen der Rothaarsteig sporadisch auch Loipe ist. Einige Abschnitte dazwischen sind jedoch nicht gespurt, teilweise geräumt, teilweise aber auch unberührt. Südlich der Haincher Höhe ist der Rothaarsteig meines Wissens nirgends als Loipe gespurt, derzeit aber dennoch überall schneebedeckt.
Ich halte es für eher unwahrscheinlich, daß der Rothaarsteig Anfang März durchgehend begehbar ist. Eine Langlauftour in den zentralen Abschnitten, wenn Sie keine durchgehende Spur erwarten und bereit sind, ab und zu von der eigentlichen Trasse abzuweichen, ist aber gut möglich. "

Ich werde es wohl ausprobieren. Wenn es zu steil wird gehe ich zu Fuß. Ich kann mir die ganze Woche Zeit lassen und will den Weg in seiner winterlichen Schönheit genießen. Proviant nehme ich für maximal 6 Tage mit, das müßte dicke reichen.

Gruss
Jürgen

Captainrolf
25.02.2005, 22:51
Hallo Jürgen,
also ich glaube das wird in den unpräparierten Abschnitten, die nicht geräumt bzw. auf denen der Weg nicht planiert ist ein Ding der unmöglichkeit mit Langlaufski durch Tiefschnee.
Im Skatestil sowieso nicht und im klassischen Stil sehr schwierig, da man einsinkt.
Und an den steilen Passagen, die wahrscheinlich nicht präpariert sein werden, brauchst du ja den Skatestil um voran zukommen.
Also wenn du Schneeschuhe hast, auf die du notfalls zurückgreifen kannst, dann könnte es klappen, aber ohne wird es fast unmöglich.
Ein anderer Punkt ist, das der Weg an einigen langen Passagen nur ein Trampelpfad ist und somit sehr schmal.
Wäge es sehr gut ab, aber ich will dich nicht aufhalten, wenn du den festen Willen hast.
Falls du die tour machst wäre es nett, wenn du nen Erfahrungsbericht postest, dann mach ich das nämlich auch mal.

Ich wünsch dir viel Glück und Spass auf der Tour,
Roland

Jürgen
28.02.2005, 07:46
Hi,

geht gleich los! Werd auf jeden Fall total vorisichtig sein, zumal ich ja solo los ziehe. Da darf einfach nichts schief gehen. Werd sicherlich anschließend berichten. Jetzt sind auch für Dillenburg Schnee und Minustemperaturen bis Ende dieser Woche angesagt. Mal sehen.

Gruss
Jürgen

Jürgen
02.03.2005, 08:36
Hallo,

. . . tja, so schnell kann`s gehen. Hätte auf Dich, Roland, hören sollen ("Aber der Junge muß ja unbedingt immer seinen eigenen Willen haben" :bash: )
Außerdem hatte Jens ja diese wunderschönen Fotos vom winterlichen Oberen Burbecker Platz (ca. km 25) ins Forum gestellt und was davon geschrieben, dass sie dort die Tour wegen der Schneeverhältnisse abgebrochen hatten. Genau bis dahin bin ich auch gekommen.

Zuerst lief´s recht gut: Gegen 12:00h war ich am Rothaarsteig - Portal und bin ab da mit LL-Ski gefahren. Möhnequelle und ein paar kurze Abschnitte zu Fuß wegen der Steigung, ansonsten hat´s echt Bock gemacht. Insbesondere ab Petersborn war´s super, da gibt es nämlich jede Menge gespurte Loipen. Damit war dann aber ab Feuereiche (km 15) Schluss. Größtenteils mußte ich durch den Tiefschnee selbst spuren, hatte mich durch die Loipen aber dummer Weise zu einem recht sportlichen und anstrengenden Laufstil hinreißen lassen (Wenn die Dinger einmal laufen hau ich immer ordentlich rein, weil`s so viel Spass macht.) Das hat sich dann gerächt. Als die Anstiege Richtung "Richtplatz" bzw. "Langenberg" und "Oberer Burbecker Platz" kamen, war ich vollkommen durchgeschwitzt und entkräftet. Hier hätte ich Schneeschuhe gebraucht, aber man kann ja nicht alles mitschleppen. Zu Fuß ging nicht, weil zu tief (ca. 80cm) und mit den LL-Ski bin ich bei jedem Schritt ein Stück wieder zurückgerutscht: Ätzend!

Naja, irgendwie hab ich es dann doch geschafft und war gegen 17:30h am "Oberen Burbecker Platz". Die Nacht war dann mit minus 18°C auch ziemlich heftig und ich hab wegen der Überanstrengung einen Großteil der Nacht gefrohen. Als ich dann am nächsten Morgen festgestellt habe, dass der Reissverschluß meiner linken Gamasche kaputt war, so dass ich sie nicht mehr schließen konnte, bin ich kurzentschlossen den (von mir teilweise selbst gespurten) Weg nach Brilon wieder zurück gefahren. Habe jetzt noch Muskelkater obwohl ich vorher auf mehreren Tagestouren ordentlich trainiert hatte und auch sonst ca. zweimal wöchentlich Joggen gehe.

Vermutlich war der Rucksack auch zu schwer. Hatte für fünf Tage Verpflegung mit, Zelt, Kocher, komplette Winterausrüstung, warme Klamotten und noch zusätzlich dicke Wanderschuhe, denn in LL-Schuhen bekommt man sofort kalte Füße, weil die Sohlen einfach zu dünn sind.

Vielleicht nächstes Jahr noch einmal, dann aber mit Schneeschuhen. Die Hoffnung stirbt zuletzt :bg:

Gruss
Jürgen

MaMa
02.03.2005, 09:05
However....coole Aktion!

Flachlandtiroler
02.03.2005, 11:03
Oops, wie konnte ich diesen mega-interessanten Thread nur übersehen?
Ist ja jetzt schon gelaufen, nur ein paar Anmerkungen dazu:
- Tiefschnee mit LL-Skiern geht IMHO prima (weit müheloser als mit Schneeschuhen), solange es nicht zu steil hinauf geht.
- Die wenigen steileren Passagen auf dem Rothaarsteig muß man dann halt wühlen, AFAIR z.B. zum Kahlen Asten oder zum Härdler hinauf.
- Winterberg kann ganz gut umgangen werden wenn man sich (von Brilon kommend) immer links hält und den Ort südseitig umgeht; Umgehung endet vor der Bobbahn, nach kurzem Stück entlang der Bundesstraße dann Abzweig "diretissima" zum Kahlen Asten hoch.

Gruß, Martin

Jürgen
02.03.2005, 12:27
Hallo,

ist zwar nicht ganz so on topic, aber:

Wie macht man das bloß beim LL-Ski mit ca. 20kg auf dem Rücken auf gespurten Loipen ordentlich zu fahren (d.h. gleiten, Doppelstock und so) und doch nicht total zu schwitzen bzw. nach 4 Stunden Fahrt nicht völlig fertig und ausgepowert zu sein. Eigentlich sollte man sich auf Touren ja immer so fortbewegen, dass man nicht schwitzt, insbesondere im Winter! Also LL-Gehen?

@Martin: Wenn´s steil bergauf geht ist das wirklich ätzend. In Wanderschuhen ist das "Wühlen" ja schon mega anstrengend, aber wenn man LL-Schuhe anhat. Zwischendurch andere Schuhe an = kalte Füße, Zeitverlust, . . . Schwierig das alles.

Gruss
Jürgen

Flachlandtiroler
02.03.2005, 12:56
In Loipen: Sich nicht anstecken lassen von anderen (leichter gesagt als getan :bg:), "gehen" trifft es schon gut.

XC: An Steigungen hilft nur Haken schlagen, tun "richtige" Tourenskifahrer ja auch. Mit Tiefschnee-Wühlen ohne Skier habe ich einige Erfahrung :ill:, würde sagen das bischen Schnee im Rothaargebirge kann mich da nicht schrecken. Ok., man sollte trockenes Zeugs dabei haben und auch _vor_ dem Wühlen eine Lage Kleidung ablegen. Beispielsweise habe ich Ende Januar an einigem wahrhaft eisigen Morgen trotz zweier Paar Handschuhe übel kalte Finger gehabt (mußte mehrmal pausieren und die Hände in die Hosentaschen stecken), unter der ungefütterten Gorejacke reichten jedoch T-Shirt und dünnes Fleecehemd (Polartec 100). Schätze es war unter -20°C.

Gruß, Martin

Captainrolf
02.03.2005, 21:40
Hallo,

schade das es nicht geklappt hat, Jürgen. :(
Kannst den Weg ja mal laufen, wenn kein Schnee liegt.
Ist auf jedenfall ne schöne Strecke und man muss nicht weit fahren um nen paar Tage auszuspannen.
:D
Gruss,
Roland