PDA

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Erster Zelt-Eigenbau



Solasimon
09.12.2009, 02:40
----EDIT (damit auch der Beginn zum Endprodukt passt)----


Mein erstes Konzept hat sich "unterwegs" (im Laufe des Threads) doch sehr deutlich verändert.

Daher hier im ersten Bereich das aktuelle Konzept kurz vorgestellt - als Hilfe für alle, die das Thema noch nicht verfolgt haben...

Das Grundkonzept sieht folgendermaßen aus:
http://www.outdoorseiten.net/fotos/data/500/medium/Zelt_Eigenbau_geknicktes_Trapez.jpg (http://www.outdoorseiten.net/fotos/showphoto.php/photo/8685)
Ein Querschläfer mit zwei Apsiden und zwei Eingängen. Die ungewöhnliche Form resultiert aus dem Wunsch, möglichst wenige Nähte zu verwenden.

Aktueller Stand:
Zelt und Boden sind fertig genäht und jetzt muss nur noch das Wetter passen, damit die Nähte gedichtet werden können - dann kann es mit auf die nächste Tour.

----ENDE EDIT----


Bin aktuell dabei mein erstes Zeltprojekt in Angriff zu nehmen. Ein Einwandzelt, das ich bis zum Frühjahr fertig stellen möchte.

google sketchup:
http://img35.imageshack.us/img35/3699/zelteigenbau2.th.jpg (http://img35.imageshack.us/i/zelteigenbau2.jpg/)

Verwendungszweck:
Mehrtägige Wanderungen in 3 Jahreszeiten zu zweit.
Typisches Einsatzgebiet: Mittelgebirge

Material:
Silnylon 52g - von extremtextil
Trekkingstöcke als Stangen

SPEZIELLE FRAGEN:
Hat jemand Erfahrung mit dieser Zeltform oder etwas ähnlichem???
Mir fehlt noch die springende Idee, wie ich ein Verrutschen der Trekkingstöcke verhindern kann...
VERBESSERUNGSVORSCHLÄGE und kritische Fragen sind auch gerne gesehen...


Ach so: Bin eigentlich nicht mehr ganz neu - habe mich jetzt nach langem mitlesen - keine Ahnung wie viele Stunden ich schon im Forum verbracht habe - dazu entschieden mich doch endlich anzumelden... :)

Pax
09.12.2009, 03:30
Hallo Solasimon,

Willkommen im Forum! Zunächst, dein Entwurf sieht ja toll aus. Also rein vom optischen her, das technische kann und will ich nicht bewerten. Ich hab google sketch up schnell aufgegeben, war mir nach ner Weile zu blöd.

Die Hauptproblematik, die sich hier meiner Meinung nach abzeichnet, ist das verwendete Material. Ich habe aus genau dem gleichen ein Tarp entworfen (und dann nähen lassen), super Stoff. Aber eben absolut dicht, und das könnte bei einem Einwandzelt bisschen kritisch werden. Ich könnte mir vorstellen, dass sich da sehr viel Kondens bildet.

Was die Stöcke angeht:
Hat das Zelt auch einen Boden? Wenn nicht, sind die Stöcke ja schon mal im Boden verankert, wenn du sie dann noch einfach durch Paracord verbindest und an den beiden Abspannpunkten vorne und hinten (entlang z-Achse) fixierst, hält das auch gleich deinen First oben. Da sich Silnylon bei Nässe dehnt, neigt der zum durchhängen.

PS:
Falls das Zelt einen Boden haben soll: Der kann nicht aus dem gleichen Silnylon sein, das hält der Stoff im Leben nicht aus.

qnze
09.12.2009, 08:38
Moin und Willkommen...

Wo und wie sollen die Trekkingstöcke denn verrutschen? Griff nach oben, Spitze nach unten und dann passt es schon. Du kannst natürlich zur Sicherheit kleine Täschchen oben einnähen, in welche Du die Griffe steckst. Ich habe mit dem ID SilShelter, dem Laufbursche Shelter, den GoLite Zelten und den Tarptents noch nie ein Problem mit unwilligen Stöcken gehabt ;)




(...) super Stoff. Aber eben absolut dicht, und das könnte bei einem Einwandzelt bisschen kritisch werden. Ich könnte mir vorstellen, dass sich da sehr viel Kondens bildet.

Recht hat er. Schau dir mal die Tarptents (http://tarptent.com) an. Henry hat das schon gut gelöst. Ohne Belüftung schwimmst Du morgens tatsächlich in deiner eigenen Suppe...

Gruß...

Solasimon
09.12.2009, 12:05
Da habt ihr auf jeden Fall recht - ohne Belüftung -

Die Belüftung ist eingeplant - aber nicht gut zu sehen. Jetzt habe ich sie einfach mal rot markiert...
http://img706.imageshack.us/img706/6813/zelteigenbau3.th.jpg (http://img706.imageshack.us/i/zelteigenbau3.jpg/)

Geplant ist ein Moskitonetzeinsatz rund um das ganze Zelt unterhalb des Dachüberstands - wenn man es weiß, dann kann man es sogar entdecken...
Zusätzlich sowohl oberhalb des Türbereichs und an der hinteren Spitze oben unter dem Dach jeweils ein Lüfter.

Allerdings kam mir gerade die Idee, ob es nicht sinnvoll wäre, den umlaufenden Streifen nur auf den Seiten (nicht an der hinteren Spitze) anzubringen - denn die Spitze will ich ja in den Wind stellen.
Wäre es sinnvoll, für den Streifen noch ne Abdeckung vorzusehen? Ich habe daran gedacht dabei bei Sturm den Wind besser aussperren zu können. Oben fest angenäht und die anderen Seiten mit Klett alle paar Zentimeter fest machen.

Einen fest angenähten Boden habe ich zunächst nicht eingeplant, sondern einfach nen Poncho oder was zum reinlegen in den rechteckigen Bereich zwischen den Stangen....


Wenn nicht, sind die Stöcke ja schon mal im Boden verankert, wenn du sie dann noch einfach durch Paracord verbindest und an den beiden Abspannpunkten vorne und hinten (entlang z-Achse) fixierst, hält das auch gleich deinen First oben. Da sich Silnylon bei Nässe dehnt, neigt der zum durchhängen.
Wenn ich es so mache verliere ich aber doch die Möglichkeit durch Verlängern der Stöcke bei Regen bequem von innen nachspannen zu können, oder macht das keinen Sinn?
Der First hängt durch - wäre es ne Möglichkeit dies mit nem CAT-Schnitt zu verringern - so wie ich auch die Spannung im Dachüberstand mit Rundungen besser verteilen möchte?

@qnze:Wie würde ich denn solche Taschen für die Stöcke konstruieren?
Am Eingang kann ich mir das noch vorstellen - aber an der hinteren Spitze...

barleybreeder
09.12.2009, 13:21
@qnze:Wie würde ich denn solche Taschen für die Stöcke konstruieren?
Am Eingang kann ich mir das noch vorstellen - aber an der hinteren Spitze...

Einfach einen Schlauch nähen, bei mir Cordura, und in die Firstnaht integrieren. Habe ich bei meinem Tarptent auch so gemacht. Vorne und hinten..

http://picasaweb.google.de/barleybreeder/Tarptent?authkey=Gv1sRgCIiF7suet9XUkwE#

Ixylon
09.12.2009, 17:40
Was versprichst Du Dir von den kleinen Dreiecken an den Abspannpunkten des Dachüberstands?

Werden die senkrechten Seitenteile irgendwie am Boden abgespannt oder hängen sie einfach nur runter?

CAT-Schnitt in der Firstnaht macht Sinn, man darf es nur nicht übertreiben sonst wird das Zelt in der Mitte zu niedrig.

Solasimon
09.12.2009, 22:34
Die kleinen Dreiecke am Dachüberstand sollen zum einen den Winkel des Dachüberstandes mit dem des Daches in einer Geraden halten.

Außerdem ist die Idee durch diese Dreiecke zu verhindern, dass die untere Seitenwand bei Wind eingedrückt wird.
Ich würde es eigentlich gerne umgehen, die Seitenwand noch einmal extra mit Heringen zu sichern. Alternativ würde ich Schnüre auf dem Boden quer durchs Innenzelt verlegen (jeweils von kleinem Dreieck zu Dreieck - bzw. zu den Trekkingstöcken). Von dort aus mit einem Gummistrick weiter auf die Heringe, die auch das Dach halten...
Ich möchte eigentlich nicht noch mehr Heringe tragen...

Die Idee mit den "Schläuchen" von barleybreeder ist mir wirklich sympatisch, dass könnte ne gute Lösung sein - nur ist sie notwendig?
qnze meinte ja, dass er damit noch nie ein Problem hatte...

Wie viel Biegung (cat) sollte ich denn in die Firstnaht schneiden?

Ixylon
09.12.2009, 23:35
Die kleinen Dreiecke am Dachüberstand sollen zum einen den Winkel des Dachüberstandes mit dem des Daches in einer Geraden halten.


Das bleibt über die Spannung in den Abspannleinen eh eine Gerade. Soviel Gewicht zieht ja am Übergang Dach - Dachübrestand nicht nach unten



Außerdem ist die Idee durch diese Dreiecke zu verhindern, dass die untere Seitenwand bei Wind eingedrückt wird.


Das wird so wohl nicht funktionieren, da der Stoff ja in sich flexibel ist. Die Seitenteile werden bei Wind von der Seite hochgehoben wenn sie nicht irgendwie (nach unten abspannen oder am Zeltboden) festgemacht sind.



Ich würde es eigentlich gerne umgehen, die Seitenwand noch einmal extra mit Heringen zu sichern. Alternativ würde ich Schnüre auf dem Boden quer durchs Innenzelt verlegen (jeweils von kleinem Dreieck zu Dreieck - bzw. zu den Trekkingstöcken). Von dort aus mit einem Gummistrick weiter auf die Heringe, die auch das Dach halten...
Ich möchte eigentlich nicht noch mehr Heringe tragen...


Das ist sicherlich eine gute Idee, einfach die Ecken mit Gummis zu den Heringen ziehen. Habe ich bei meinem MiniTipi mittlerweile am Boden auch so gemacht.



Wie viel Biegung (cat) sollte ich denn in die Firstnaht schneiden?

Ich habe bei meinem Zelt auf ca. 1,8m Nahtlänge 2,5cm genommen. Musst halt mal schauen wie lang bei dir die Firstnaht ist und dann anpassen. Klar wird es noch ein wenig anders sein, weil ich keine Firstnaht habe sondern die Kanten einer Pyramide, aber die Größenordnung sollte gleich sein, also nicht dass du da jetzt deswegen gleich 10cm oder so nimmst.

Solasimon
12.12.2009, 16:54
Da die Dreiecke nicht steif sind - ich hatte dooferweise wie mit Holz gedacht :motz: - bringen dei den erwünschten Effekt nicht - der auch nicht notwendig sein wird, da (wie Ixylon bemerkte) ja nicht zu viel Gewicht nach unten dran ziehen wird.

Somit sind die Dreiecke gestrichen und durch die Konstruktion mit den Gummischnüren ersetzt.
:bg: - weniger Nähaufwand - :bg:

Dann habe ich mich mal an den cat-Schnitt für den First gemacht und bin das ganze mathematisch angegangen - Pythagoras ist doch zu was zu gebrauchen (Firsthöhe und Zeltbreite sind die Katheten, die Stoffbahn die Hypotenuse)
Wenn ich bei 2,4m Länge und einem Dachanstiegswinkel von 45° einen Bogen von 2,1cm schneide errechne ich einen in der Mitte 5cm tieferen Giebel.

Variablen:
b: Zeltbreite
f: Firsthöhe (ohne Seitenwandhöhe)
c: cat-Schnitt (Bogen)

Berechnung:
√((√(( 1╱2 b)² +(f)²) − c)² −( 1╱2 b)²)= neue Firsthöhe
√((√(80²+80²) − c)²−80²)=neue Firsthöhe
√((113 − c)²−80²)=neue Firsthöhe

Ergebnisse:
c= 2,1 cm - neue Firsthöhe=77,0 cm (+40cm Seitenwand) - Mitte 3,0cm Tiefer als Spitzen an den Stangen
c= 3,0 cm - neue Firsthöhe=75,5 cm (+40cm Seitenwand) - Mitte 4,5cm Tiefer als Spitzen an den Stangen
c= 3,5 cm - neue Firsthöhe=74,8 cm (+40cm Seitenwand) - Mitte 5,2cm Tiefer als Spitzen an den Stangen
c= 4,0 cm - neue Firsthöhe=74,0 cm (+40cm Seitenwand) - Mitte 6,0cm Tiefer als Spitzen an den Stangen
c= 5,0 cm - neue Firsthöhe=72,5 cm (+40cm Seitenwand) - Mitte 7,5cm Tiefer als Spitzen an den Stangen
c= 6,0 cm - neue Firsthöhe=71,0 cm (+40cm Seitenwand) - Mitte 9,0 cm Tiefer als Spitzen an den Stangen
ich denke das wäre der vernünftige Bereich... ansonsten wird es schon wieder en bisschen flach...

Welchen Schnitt würdet ihr für einen 240cm langen First auswählen?

barleybreeder
12.12.2009, 17:15
Welchen Schnitt würdet ihr für einen 240cm langen First auswählen?

Gar keinen. Das dünne Silnylon strecht beim spannen selber in einen "CAT-Schnitt"

Ist meines Erachtens den Aufwand in keinster weise wert.

wulxc
12.12.2009, 20:58
Ich würde Dir einen Schnitt mit 5 -7 cm "Durchhang" in der Senkrechten wählen (hängt auch von Deiner Firsthöhe ab).
Ich hab bei meinem Zelt ("Leichtzelt") eine Mitte , die etwa 4-5 cm tiefer ist, und das hat sich bewährt. Es geht bei dem CAT-Schnitt nicht darum, einen später eintretenden Durchhang vorwegzunehmen, sonder darum, über den Bogen, der durch die Spannung zwischen den Firstpunkten flach gezogen wird, Spannung über die volle Länge in die Zeltbahn einzuleiten, also das Zelt mit weniger Falten zu haben (wenn Du in eine Seil mittig ein zweites einknotest, dann das erste aus einem Durchhang stramm ziehst, hebt sich auch das zweite Seil - wenn das erste schon straff ist, tut sich nichts mehr).
Das herstellen von einem Bogen ist auch kein Problem, mit einer elastischen Holzleiste eigentlich sogar einfacher, als wirklich gerade zu arbeiten.

Ich würde an deiner Stelle überlegen,ob das Zelt unbedingt 2,40 m zwischen den Firstpunkten haben soll, oder ob eine breitere, dafür kürzere Form auch geeignet ist. Die Dehnung wirkt sich prozentual zur Länge aus, und die Windkräfte vereinfacht gesehen (also ohne Aerodynamik, sowas kann ich nicht) auf die Ansichtsflächen. daher kannst Du grob davon ausgehen, dass je kleiner die Längen und je kleiner die Flächen zwischen den einzelnen Festpunkten, desto stabiler das Zelt.

grüße, wulxc

Ixylon
15.12.2009, 21:42
Das dünne Silnylon strecht beim spannen selber in einen "CAT-Schnitt"

Ist wohl etwas unglücklich formuliert. Es ist ja nicht das Silnylon selbst das sich dehnt, sondern durch den Zug der Abspannungen in der Mitte der Seiten nach außen wird die Firstnaht nach unten gezogen. Im Dreieck wird also die untere Seite (Boden) länger, die Hypothenuse (Zeltdach) bleibt gleich und damit wird die Höhe geringer.

Damit das ganze Zelt dann stramm steht ist es aber ohne CAT-Schnitt nötig, die Firstnaht mehr nach unten zu ziehen als mit CAT-Schnitt, obwohl die Firstnaht mit CAT-Schnitt im "ungespannten" Zustand (sprich ohne Zug an den Seiten nach außen) schon niedriger hängt als beim Zelt ohne CAT-Schnitt.

Was den genauen Wert des CAT-Schnitts angeht würde ich auch zu 3-3,5cm tendieren, was dann etwa 4-5cm Durchhang ergibt.

Du musst natürlich beachten, dass das Ganze nur dann funktioniert wenn der Zuschnitt und das Nähen vergleichsweise exakt gemacht werden. Wenn dabei ein Fehler von 2cm entsteht nützt der schönste CAT-Schnitt nichts.

Klar ist es mehr Aufwand als gerade Nähte, aber wenn man drüber nachdenkt auch nicht wirklich viel mehr. Ich würde es also auf jeden Fall machen.

Solasimon
16.12.2009, 01:14
Habe gerade das Konzept von wulxc entdeckt (Danke für den Hinweis) und muss sagen, das ich in die Richtung (im mehrfachen Sinne - Querlieger) noch gar nicht gedacht hatte...

Aktueller Stand meiner Planungen ist, das Zelt um 40cm zu kürzen und 10cm zu schmälern (habe das ganze mal auf dem Boden ausgelegt und festgestellt, das es wohl ein Schloß geworden wäre und kein leichtes Zelt für die Tour...

Jetzt allerdings bin ich am darüber nachdenken, ob ich nicht das Konzept von wulxc nicht wesentlich besser ist - einen entscheidenden Vorteil hat es auf jeden Fall. Beide können gleichzeitig auf ihrer Matte sitzen und an ihrem Rucksack hantieren... das verringert vor allem die Einpackzeit am Morgen bei Regen immens... ansonsten muss einer nach dem anderen Packen.
Vom Aufwand her scheint es ungefähr in der gleichen Liga zu spielen...allerdings würde ich es erst einmal ohne Innenzelt bauen.
Irgendeinen Grund muss es ja auch haben, dass aktuell keine/kaum noch klassischen Firstzelte mehr gebaut werden...

Muss da wahrscheinlich noch ein wenig drüber brüten...

@wulxc: Könntest du mir ein paar Maße zukommen lassen?

zum cat-schnitt:
Es scheint sich die Meinung also um die 5cm Durchhang zu bewegen - ich hatte an deutlich mehr gedacht... aber mal sehen - hängt ja auch ganz stark vom Firstabstand ab - ob der 240,200cm oder auch nur 140cm wird...
Also muss ich mir ersteinmal darüber klar werden welches Konzept es jetzt wird...

wulxc
16.12.2009, 20:36
Maße:
Querschnitte
Mittlerer Schnitt (Spitze Apsis, Spitze Stock, Spitze Stock, Spitze Apsis)
Breite Apsis 63 cm
Breite zwischen Stöcken 134 cm, Höhe 110 cm
Breite Apsis 63 cm

Ende
Breite zwischen Stäbchen 134 cm

Längsschnitt
Bodenniveau
Überstand an Spitzen 18 cm,
Beginn Innenraum mit 45 cm Höhe
nach 114 cm Stock bei maximaler Höhe 110 cm
nach 114 cm Ende Innenraum mit 45 cm Höhe
noch 18 cm Überstand an Spitzen


Ergibt einen rechteckigen Innenraum 134 x 228 cm, mit beidseitig 63 cm Apsis

Ich finde mein Zelt auch nach zwei Norwegentouren gut, würde natürlich inzwischen ein paar Detail anders machen (alleine, um es auszuprobieren).

grüße, wulxc

Solasimon
17.12.2009, 10:43
Habe mich inzwischen mal daran gemacht, ein Zelt mit dem Konzept von wulxc zu konstruieren...

Hier ist die Sketch-up Zeichnung davon:
http://img198.imageshack.us/img198/561/zelteigenbauquer.jpg (http://img198.imageshack.us/i/zelteigenbauquer.jpg/)

Dann habe ich mich daran gemacht, daraus ein Schnittmuster für eine komplette Wand (wie wulxc) zu entwickeln (geht mit Sketch-up) genial schnell und einfach...
http://img198.imageshack.us/img198/2766/zelteigenbauquerkomplet.jpg
aber das Ergebniss hat mich doch überrascht, denn es sieht so SEHR anders aus als das von wulxc (hier (http://www.outdoorseiten.net/fotos/showphoto.php/photo/2833/ppuser/5854)) Ich bekomme keine ganze Seitenwand auf eine Stoffbahn! Ich bräuchte 170cm, habe aber nur 150... :grrr:
Ob es an meinen Maßen liegt, habe ich schon kontrolliert und kann es verneinen... Es scheint aber so zu sein, das ich in meiner Konstruktion eine Kante mehr habe (die von der Oberkante der Seitenwand zur Spitze der Apsis. - aber die IST da! Ich kann mir kaum vorstellen das das ganze ohne diese Kante ohne Verspannungnen in den Stoffbahnen gut und faltenfrei steht...:confused:

Was meinst du dazu wulxc?

Somit muss ich wohl auf ein anderes Schnittmuster ausweichen:
http://img268.imageshack.us/img268/5772/zelteigenbauquerschnitt.jpg

Das bedeutet ein paar Nähte mehr, aber scheint mir von der Geometrie richtiger... was meint ihr?

Simon

Sarekmaniac
18.12.2009, 14:23
Hallo,

schönes Projekt. Ich bastle aktuell auch (an einem Tunnelzelt.;-)

Zum Zuschnitt, Verschnitt: Du solltest noch die Ausrichtung der Teile (insbesondere der Dreiecke) auf der Stoffbahn beachten, in Bezug auf die Zugrichtung, die sich später beim Abspannen ergibt. Sonst gibt es beim Aufbau böse Überraschungen, Silnylon ist eh dehnbar, und diagonal zu den Ripstop-Fäden sehr dehnbar.

Also Zugrichtung möglichst im rechten Winkel zum den Rip-Stop-Kästchen. Dann hast vermutlich Du mehr Verschnitt, aber lieber 10, 20 Euro mehr für den Stoff bezahlen, als hinterher in einem "Gurkenzelt" sitzen.

wulxc
18.12.2009, 19:38
Hallo Simon,

dein blauer Schmetterling sieht gut aus, wenn Du die Zahl der Nähte gering halten willst. Mein Außenzelt endete 5 cm über dem Boden, die Stoffbahn war 1,55 m breit.
Wenn Du mir versprichst, die Daten nicht weiterzugeben (alles will ich doch nicht mit allen teilen), dann kann ich dir auch meine Schnittmusterdatei schicken - aber eben nur für Dich, andere müssen wieder bei mir fragen.
Ansonsten siehst du bei Deinem Schnittmuster gut, in welcher Richtung Du optimieren musst, damit es auf den Stoff passt. Die Lösung mit den einzelnen Stoffstücken geht auch (ist auch die mehr verwendete), ist aber wegen der größeren Nahtlänge m.M. deutlich weniger elegant.

grüße, wulxc

Solasimon
20.12.2009, 17:11
Habe mal wieder weiter an meinem Entwurf gearbeitet...

Erstmal vielen Dank wulxc für deine Datei - sie war mir eine große Hilfe - da hatte ich doch glatt die Nahtzugabe außer acht gelassen, aber die muss ja auch noch auf die 150cm - Bahn drauf passen.
Außerdem muss das Zelt nun wirklich nicht unbedingt bis auf den Boden reichen - ich werde mich wohl auch an die 5cm halten, die du verwendet hast...
Allerdings bin ich auf eine andere Variante gekommen, da ich mir die Apsisform etwas anders als wulxc vorstelle - eine Zugrichtung anders haben möchte.

Außerdem war ich bei andersj.se und habe mir dies angesehen:
UL-Zelt von andersj (http://translate.google.se/translate?u=http%3A%2F%2Fwww.andersj.se&sl=sv&tl=de&hl=sv&ie=UTF-8)
Bei ihm hat die Wand eine Trapezform - dadurch kann auch die Apsiswand gerade sein.

Ich möchte gerne so wie wulxc auch, die Anzahl und Länge der Nähte gering halten und so musste ich auch das Konzept von andersj noch einmal variieren und habe das Trapez "geknickt"...
So komme ich auf folgenden Entwurf:

http://www.outdoorseiten.net/fotos/data/500/medium/Zelt_Eigenbau_geknicktes_Trapez.jpg

So passt nun endlich das ganze Dach auf die Bahn!

http://www.outdoorseiten.net/fotos/data/500/medium/Zelt_Eigenbau_geknicktes_Trapez_Schnittmuster_Dach.jpg

http://www.outdoorseiten.net/fotos/data/500/medium/Zelt_Eigenbau_geknicktes_Trapez_Schnittmuster.jpg

An den Trapezknicken plane ich Karbonstangen (5mm außen /3mm innen) zum Einschieben einzubauen - damit das Zelt auch in Form kommt/bleibt.

Nun bin ich noch unsicher in Bezug auf die Aussage von Sarekmaniac - die Hauptbelastungsrichtung und der Ausrichtung in Bezug auf die Ripstop-Fäden...
Wäre das denn in der jetzigen Version gut?

Oder sollte ich noch einmal etwas verändern... am Material soll es nicht liegen ich habe so wie es aussieht über 3 Laufmeter Rest im Vergleich zu meinem ersten Konzept für das das Material schon bestellt war...

barleybreeder
20.12.2009, 18:09
Nun bin ich noch unsicher in Bezug auf die Aussage von Sarekmaniac - die Hauptbelastungsrichtung und der Ausrichtung in Bezug auf die Ripstop-Fäden...
Wäre das denn in der jetzigen Version gut?


Meines Erachtens ja!

Sie zu dass du die Firstnaht, wo definitiv der meiste Zug drauf lastet auf alle Fälle parallel zu den Ripstopfäden legst.

Sieht aber nach deinen Schnittmuster so aus...

wulxc
21.12.2009, 09:43
Sieht doch gut aus!

Die Hauptbelastungsrichtrung ist senkrecht zum First, passt also mit der Webstruktur. Die zweite Hauptrichtung ist bei mir Abspannung - Lüfter - Stockende - First - Stockende - Lüfter - Abspannung, und daher ist diese komplett mit 1 cm Gurtband unterlegt. Du brauchst für Deine Variante vier Heringe mehr wegen dem zusätzlichen Knick und hast dafür mehr Platz in der Apsis - das ist eine Frage der persönlichen Gewichtung.
Übrigens würde ich heute meine Außenzelt wahrscheinlich bis zum Boden ziehen (und dafür 5 cm flacher machen), da es generell für alle Abspannpunkte einfacher ist, wenn Stockende, Zeltstoffende und Leinenansatz sich in einem Punkt befinden (sieh Dir mal mein Zelt an, die mertkürdigen Gurtbandschlaufen dienen nur dazu, die Kräfte wieder zu verteilen - vorher gab es blöde Falten).

Viel Spaß beim planen, wulxc

Solasimon
28.12.2009, 21:47
Mein Material ist gestern gekommen!
Das gesamte Päckchen wiegt 2,2kg und davon wird definitv einiges übrig bleiben...
Ich habe den Prittstifttrick ausprobiert - das funktioniert ja echt genial!

Jetzt werde ich mich an ein paar Nähübungen machen, bevor ich mit dem Zelt beginne...habe schließlich noch nie mit Silnylon gearbeitet... :hahaa:

Gruß

Simon

Skysurfer
03.01.2010, 05:41
Sehr interessantes Projekt! Bist du schon weitergekommen?

Solasimon
05.01.2010, 02:14
Bin inzwischen ein ganzes Stück weiter:

Am Samstag habe ich mir ne ganze Menge Pappe besorgt und dann die ganze Nacht (von 21.00 bis 2.00) an der Schablone gearbeitet...
So sah das ganze dann aus - das Wohnzimmer hat gerade so ausgereicht:
http://www.outdoorseiten.net/fotos/data/500/medium/IMG_1530.JPG (http://www.outdoorseiten.net/fotos/showphoto.php/photo/8821)
Als Werkzeug hatte ich 2 Zollstöcke, ne Wasserwaage, ein Kantholz, ne dünne Holzleiste für den großen CAT-Giebelbogen, ne Abdeckung für Kabelschächte für die kleinen CAT-Bögen für die Abspannungen und natürlich Bleistift und Eddings...

Sonntag ging es dann ans Zuschneiden, zuerst den Stoff faltenfrei auf der Schablone befestigt -war froh das ich das nicht alleine machen musste.
Hilfsmittel: massenweise Tesafilm und mehr als 1 Kiste Wasser...
Danach habe ich dann die Linien auf das Silnylon übertragen und an ihnen entlanggeschnitten...
Hier schon nach dem Zuschnitt:
http://www.outdoorseiten.net/fotos/data/500/medium/IMG_1538.JPG (http://www.outdoorseiten.net/fotos/showphoto.php/photo/8822)
Habe in der Nacht alle 6 Silnylon-Einzelteile geschnitten...
Alle 6 Teile zusammen auf der Waage:
http://www.outdoorseiten.net/fotos/data/500/medium/IMG_1546.JPG (http://www.outdoorseiten.net/fotos/showphoto.php/photo/8824)
Nicht so gut zu erkennen: 491g dazu noch das Gewicht des Moskitonetzes - sollte so ca. 500g sein...

Heute Abend habe mich dann an die Nähmaschine gewagt. Hier meine erste Doppelkappnaht:
http://www.outdoorseiten.net/fotos/data/500/medium/IMG_1547.JPG (http://www.outdoorseiten.net/fotos/showphoto.php/photo/8825)
Ich habe festgestellt, dass es in Sachen Zugfestigkeit und dem Entstehen von Dehnungslöchern an den Nähten von höchster Wichtigkeit ist auf die Stoffausrichtung zu achten...
Aber das Ganze lief sehr gut - vor allem für den Tipp mit dem Trick mit dem Prittstift zum vorher verkleben bin ich SEHR dankbar...
Dann habe ich mich an meinen ersten Mosktionetz-Lüfter gemacht:
Zuerst eingeklebt - Es war sehr sehr fummelig das Ganze einzukleben...
http://www.outdoorseiten.net/fotos/data/500/medium/IMG_1549.JPG (http://www.outdoorseiten.net/fotos/showphoto.php/photo/8826)
Dann habe ich das Ganze vernäht...
http://www.outdoorseiten.net/fotos/data/500/medium/IMG_1552.JPG (http://www.outdoorseiten.net/fotos/showphoto.php/photo/8827)
Die ersten drei Lüfter habe ich nun drinnen und bin recht zufrieden mit meinem Fortschritt.

So jetzt seid ihr endlich mal wieder auf dem neusten Stand.... :grins:

Aber ich habe noch ne wichtige Frage für die wichtigeren Nähte:
bisher habe ich mit 2-3mm Stichlänge genäht - mit welchen habt ihr bisher gearbeitet...

Simon

Sarekmaniac
06.01.2010, 22:09
Aber ich habe noch ne wichtige Frage für die wichtigeren Nähte:
bisher habe ich mit 2-3mm Stichlänge genäht - mit welchen habt ihr bisher gearbeitet...

Simon

Das sieht ja schon mal sehr vielversprechend aus.;-)

Ich habe zwischen den Jahren auch fleißig an meinem Zelt genäht (65g Silnylon, 90g Bodenmaterial), und bisher insgesamt 4 Microtex-Nadeln geschrottet.:ignore: Man sollte die Nadel wechseln, wenn man zwischendurch Gurtbandschlaufen und Verstärkungen näht, und höllisch aufpassen, wenn man über Reißverschlussenden und Stecknadeln näht.:grins:

Nach einigen Probenähten an Reststücken fand ich ideal: Stichlänge knapp unter 3 mm; 70-er Microtex-Nadeln (wenn die "alle" sind:ignore:, 70-er Universal-Nadeln), 75-er Rasant-Garn, und ein sehr, sehr hohe Fadenspannung. Bei meiner Pfaff 8,5 (der "Normalbereich" laut Gebrauchsanweisung ist 3-5). Für Gurtband, Cordura etc. 80-er Universalnadeln, mit demselben Garn.

Ixylon
06.01.2010, 23:11
Ich habe zwischen den Jahren auch fleißig an meinem Zelt genäht

Wir wollen Bilder sehn, wir wollen... :D

Solasimon
17.01.2010, 01:51
Habe in den letzten Tagen natürlich fleißig weiter gearbeitet und viel genäht...

Zuerst habe ich die Moskitonetze in die entsprechenden Öffnungen eingebaut und für die unteren Lüftungen Abdeckklappen drangesetzt.
http://www.outdoorseiten.net/fotos/data/500/medium/IMG_1554.JPG (http://www.outdoorseiten.net/fotos/showphoto.php/photo/9021)
http://www.outdoorseiten.net/fotos/data/500/medium/IMG_1556.JPG (http://www.outdoorseiten.net/fotos/showphoto.php/photo/9022)
In den darauf folgenden Tagen habe ich leider keine Bilder gemacht...
Habe aber die Verstärkungen für die Abspannpunkte angenäht und die Kanten gesäumt, sowie die Heringsschlaufen "montiert".
Heute habe ich mich dann dran gemacht, die Teile miteinander zu vernähen.
Jetzt sind die Seitenwände drin und die zentrale Kappnaht gesetzt. Nachdem ich das endlich gepackt hatte, habe ich mich an den ersten Probeaufbau gemacht. Steht gar nicht schlecht da, dafür dass ich es nur mit ein paar Wasserflaschen fixieren konnte...
http://www.outdoorseiten.net/fotos/data/500/medium/IMG_1559.JPG (http://www.outdoorseiten.net/fotos/showphoto.php/photo/9023)
... nur wer Modell und Zelt vergleicht, der stellt sofort fest, ich habe nen deutlichen Fehler gemacht, eigentlich sollten die Lüfter waagrecht stehen, aber ich habe sie schon falsch auf mein Papp-Schnittmuster aufgemalt,:motz: das ist zwar ärgerlich, mehr aber auch nicht, denn ich muss jetzt ja nur entsprechende Lüfterabdeckungen herstellen...

Jetzt morgen noch die Reißverschlüsse rein, sowie das Gurtband unter der Firstnaht und dann fehlen nur noch die Lüfterabdeckungen, die ich erst mal noch schneiden muss, denn die schon fertig gesäumten passen nun gar nicht.:grrr:

Als letztes habe ich alles noch einmal auf die Waage gelegt, jetzt bin ich inzwischen bei 800g angelangt, incl. Karbonstangen für die kurzen Eckstangen und Stricken, sowie den alten Lüfterabdeckungen...

konamann
17.01.2010, 09:58
ja sauber!

das motiviert mich doch, auch endlich mal mein Tarptent zu starten! naja vielleicht im Sommer, erstmal die winterideen fertig machen!

wulxc
17.01.2010, 11:52
Es geht voran und sieht gut aus (erinnert mich irgendwie an meine Testaufbauten).

Gefällt Dir die Form von innen in nun in der Realität?

Bei den Lüfter überleg Dir einfach, ob Dir die mit dem nun vorhandenen Ausschnitt zu bauende Form auch gefällt (vor allem, ob die zu erwartende untere Ecke den Eingang zu sehr einschränkt oder ähnliches). Falls Sie für dich eigentlich nicht in Ordnung ist, überleg mal in aller Ruhe, welche Nähte Du wieder öffnen müsstes und wo Du noch neuen Stoff anflicken müsstest. Nur wegen ein paar auf den ersten Blick merkwürdigen Ecken eine schlechtere Lösung durchzuziehen, ist m.M. nach für das Gesamtergebniss eher hinderlich.

grüße, wulxc

Solasimon
26.01.2010, 21:28
Habe inzwischen die Reißverschlüsse auch drinnen... war in den letzten Tagen nicht mehr so fleißig, aber am Sonntag gab es denn ersten echten Probeaufbau.

Hier ein paar Bilder, noch mit fehlenden Lüfterabdeckungen und ohne Boden...

Zelt von außen in geschlossenem Zustand:
http://www.outdoorseiten.net/fotos/data/500/medium/IMG_1566.JPG (http://www.outdoorseiten.net/fotos/showphoto.php/photo/9180)

http://www.outdoorseiten.net/fotos/data/500/medium/IMG_1570.JPG (http://www.outdoorseiten.net/fotos/showphoto.php/photo/9181)

Zelt geöffnet (beide Seiten...):
http://www.outdoorseiten.net/fotos/data/500/medium/IMG_1586.JPG (http://www.outdoorseiten.net/fotos/showphoto.php/photo/9186)

http://www.outdoorseiten.net/fotos/data/500/medium/IMG_1573.JPG (http://www.outdoorseiten.net/fotos/showphoto.php/photo/9182)

http://www.outdoorseiten.net/fotos/data/500/medium/IMG_1575.JPG (http://www.outdoorseiten.net/fotos/showphoto.php/photo/9183)

http://www.outdoorseiten.net/fotos/data/500/medium/IMG_1577.JPG (http://www.outdoorseiten.net/fotos/showphoto.php/photo/9184)

Innenansicht:
http://www.outdoorseiten.net/fotos/data/500/medium/IMG_1581.JPG (http://www.outdoorseiten.net/fotos/showphoto.php/photo/9185)

Das ist der aktuelle Stand - es ist noch nicht ideal abgespannt - ich hoffe, dass ich noch ein paar Falten weg bekomme...

KuchenKabel
26.01.2010, 21:37
Na das schaut doch klasse aus! Gefällt mir sehr gut.

konamann
27.01.2010, 00:12
sauber gemacht!

gedeole
01.04.2010, 02:16
schickschick! hast dus inzwischen fertig?

NoPanik
04.04.2010, 22:30
schick schick... ich bin auch gedanklich dabei mich an ein Zelt heranzuwagen... ich weiß jetzt nicht ob es nicht geschickt wär was neues aufzumachen, ist "nur" ein technisches Problem.

ich hab mir etwas silikonisierten Probestoff (ca. 60 bis 70 Gramm denke ich ) besorgt und habe experimentiert. Mein Problem ist dass mir die Stoffbahnen immer verrutschen - eine sinnvolle Kappnaht :ignore: lassen wir lieber. Teuflisch glatt das Zeug...

Ich habe dann etwas hier im Forum gesucht und bin auf die Idee gestoßen mit Pritstifft zu arbeiten, oder einen Tesafilm aufzukleben und den dann als hilfe zu nehmen => Ergebnis kann sich auf einmal sehen lassen (habe die Idee hier im Forum geklaut. war ein rotes Erstlingswerk, nur finde ich den link gerade nicht - ist also nicht auf meinem Mist gewachsen..).

Zur Eigentlichen Frage: Wenn ich schon etwas mit einnähe, warum nicht gleich ein dünnes Polyester Ripsband oder so was.. (10 MM breit), dann hätte ich in der Hauptzugrichtung gleich eine Verstärkung (Firstzelt), nur.... leider längt sich der Stoff bei verschiedenen Bedingungen..... also die Frage macht das überhaupt Sinn da was mit einzunähen?? Es geht mir wie gesagt NICHT um die Stabilität - ich bin nur zu dooo... ehm unerfahren ;-) das Zeug zu nähen.

oder kann mir einer einen Tipp geben wie ich mein (verrutsch)Problem sinnvoll gelöst bekomme?

@ Solasimon wie hast du das gemacht - deine Nähte sehen um einiges besser aus als meine Probeteile.. :grins:

Solasimon
06.04.2010, 01:52
@ geodole:
Fast... eigentlich ja, ich muss noch die Nähte dichten und drei Schlaufen annähen...
Bilder gibt es wohl demnächst und auch nen Bericht vom ersten Einsatz den es wohl spätestens im Sommer gibt... aber auch allerspätestens...
Gründonnerstag gab es den ersten Aufbau mit allem drum und dran:
Zelthaut, Boden und Heringe... nichts von der Stange - alles MYOG.

@ NoPanik:
Ich habe nur in die Firstnaht etwas mit eingenäht - ein Gurtband, so brauche ich mir in die Richtung keine Gedanken über Dehnung zu machen.
Ich habe aufgrund der Stoffdehnung bei Feuchtigkeit einfach nen CAT-Schnitt verwendet, also den beim Abspannen sowieso entstehenden Bogen schon vorgeformt.
Um gleichmäßige Nähte hinzubekommen bin ich folgendermaßen vorgegangen.
Auf Pappe die Schnittmuster vorgezeichnet. Einmal mit Nahtzugabe bei mir 2cm und einmal das Endmaß.
Für die Wickelnähte am Rand bin ich so vorgegangen, das ich zuerst die Außenkante des Stoffes auf die innere Linie geklebt habe und dann das ganze noch einmal, so dass das Endmaß dann die Außenkante gebildet hat.
Dann habe ich zuerst die innere und dann die äußere Naht genäht.
Beim Kleben entwickelt man mit der Zeit Geschicklichkeit...
Für schöne Nähte ist hier eine Saumhilfe praktisch... die hilft die Nähte parallel zur Kante laufen zu lassen...

Bei Kappnähten habe ich sogar drei Linien vorgezeichnet und übertragen (Endmaß, 1cm vom Endmaß, 2cm Gesamtnahtzugabe).
Kappnähte habe ich mit 3 Pritt-Klebvorgängen vorbereitet:
1. Stoffe auf dem äußersten Zentimeter verkleben - vorher darüber nachdenken welche Seite später außen wird (die die jetzt auch außen ist) und auch in welche Richtung Wasser drüber fließen kann (die die am Anfang oben liegt ist die Richtung aus der das Wasser kommen darf (aber von der anderen (roten) Plane aus)
----------------------
----------------------------------------

2. Erste Stoffbahn umgeschlagen verkleben
------------------ ----
------------------ l ----------------------
------------------ ---------------

3. Zweite Stoffbahn umschlagen und verkleben

------------------------
------------------ ---- l
------------------ l ----
------------------ -------------------------------

Genauigkeit entsteht schon beim anzeichnen und vor allem beim ersten Arbeitsschritt... Übrigens mein Zelt hat 8-10 Prittstifte verschlungen :ignore:
Beim Nähen ist Gefühl gefragt - ich habe versucht 1-2mm neben den Knickkanten zu nähen.

NoPanik
06.04.2010, 11:22
Danke für die Antwort.

So in der Art hab ich es auch vor. in den Hauptnähten werde ich wohl (überflüssigerweise, von der belastung her) weil es mir einfacher erscheint mit Band arbeiten. Um die Ränder mach ich mir nicht ganz so die Sorgen - bis ich dahin komme hab ich ja schon etwas Erfahrung.

bei mir stellt sich aber gerade noch eine technische Frage.

Du hast oben orgendwo die Schnittmuster. Wie schaffe ich es eine ECHTE Draufsicht des Schnittmusters mit scretchup7 zu erzeugen - der Hintergrund ist der .... ich habe die Möglichkeit mir das Ganze in ORGINALGRÖßE auszudrucken... bannerdruck bei 90 CM Breite.. :ignore: . das spart mir eine ganze Menge Zeit denke ich . Ich muß halt die beiden Streifen zusammenkleben. Aber bisher habe ich es nicht geschafft (wahrscheinlich wieder mal einfach ein Noob) das als reine 2D Geschichte zu erzeugen (also winkel und flächentreu) - bzw exportfertig zu machen.
wahrscheinlich gibt es irgendwo nen kleines Knöpfchen dafür - nur wo?

Sarekmaniac
06.04.2010, 14:36
Zum Thema Kleben: ich würde das mal mit Elastosil versuchen (da gibt es hier im Forum einige Infos zu). Ist zwar teuer, aber mehr als 8 Prittstifte kostet die Tube auch nicht.

Dann ist die Vorklebung sehr fest und man kann die Kappnaht einfach beim Nähvorgang, direkt vor dem Nähfuß, falten (kein 3-mal-Kleben wie bei Solasimon nötig). (Warnung: Eine mit Elastosil vorgeklebte Naht zu Korrekturzwecken aufmachen ist unmöglich, sobald der Kleber ausgehärtet ist)

Zum Thema Verstärkung: Welchen nähtechnischen Vorteil das Band bringen soll, ist mir nicht klar. Dann musst du doch 2 mal kleben - einmal die Stoffbahnen aufeinander und dann noch zusätzlich das Band bündig auf eine Bahn?

Wenn Du zwei Silnylonbahnen überlappend klebst, ergibt sich IMO durch die
Materialdopplung eine ausreichende starke, und mit etwas Fingerspitzengefühl deutlich fühlbare "Umfaltkante".

Bei einer Kappnaht liegt das Material vierfach. Das ist in sich eine bombenfeste Verstärkung, da braucht es IMO kein Band.

NoPanik
06.04.2010, 20:32
das Band (Hosen/oder Tesaband) ergibt eine richtig fühlbare und saubere Kante. Wenn ich nur Prit draufschmier das dann doppel/etc. ist es nur schwer tastbar - finde ich zumindest. Das Band, welches auch immer macht es mir da einfacher.
Das mir Band keinen sonstigen Vorteil bietet, außer dass es schwerer (:motz:) wird, ist mir schon klar. Aber wenn es mir ZU schwierig/fummelig wird zu nähen, dann verlier ich aber wahrscheinlich die Lust an der Sache - also warum dann nicht so weit wie möglich/sinnvoll die Sache vereinfachen?

Mit Elastosil kleben wäre eine Möglichkeit. Es würde wahrscheinlich sogar reichen nur zu kleben, zumindest laut dem was so im Forum steht - aber ich trau dem Braten nicht... und wenn die Klebung irgendwo auf der Tour aufgeht?!? Na gut, wenn eine Naht oder der Stoff an sich einreißt steh ich genauso im Regen :motz: , aber ich denke es hat schon einen Grund warum man (meines Wissens) noch keine geklebten Zelte kaufen kann.


Elasosil (oder anderes Silikonzeugs) als "Pritersatz" - eine Überlegung wert. Dafür spricht dass das Nähen dann supereinfach ist, da sich nichts mehr verschieben kann. Dagegen im meinen Augen, dass es SOOOOO einfach (siehe Forum) auch nicht zu verarbeiten ist UND relativ lange trocknet.

Nachtrag: @ Solasimon. hab das Knöpfchen um eine Draufsicht zu erzeugen übrigens gefunden => Kamera - Standartansichen - oben

Sarekmaniac
06.04.2010, 22:03
Mit Elastosil kleben wäre eine Möglichkeit. Es würde wahrscheinlich sogar reichen nur zu kleben, zumindest laut dem was so im Forum steht - aber ich trau dem Braten nicht... und wenn die Klebung irgendwo auf der Tour aufgeht?!?

Für Zelte würde ich nach meinen Erfahrungen bezweifeln wollen, dass eine 1 cm überlappende Klebung soviel aushält wie eine Kappnaht. Und richtig gut halten tut Elastosil nur bei Silnylon. Wenn Du Gurtband oder Verstärkungen aus PU einarbeitest, kannst Du damit ganz gut vorkleben, musst aber auf jeden Fall nähen.

Bei Kälte (bis -24 Grad) haben meine (statisch nicht relevanten) Klebungen übrigens sehr gut gehalten.


Elasosil (oder anderes Silikonzeugs) als "Pritersatz" - eine Überlegung wert. Dafür spricht dass das Nähen dann supereinfach ist, da sich nichts mehr verschieben kann. Dagegen im meinen Augen, dass es SOOOOO einfach (siehe Forum) auch nicht zu verarbeiten ist UND relativ lange trocknet

Ich fand die Verarbeitung als Vorkleber sehr einfach. Der Klebeauftrag zum Vorkleben muss ja nicht so perfekt, vollflächig etc. sein.

Zum Vorkleben würde ich das essigvernetzende Elastosil E43 nehmen. verarbeitungszeit 10 Minuten, d.h. Du kannst direkt weiterarbeiten; Endfestigkeit glaube ich 10 Stunden. Aber auch nach 2, 3 Stunden kriegt man die klebung noch aufgezogen, wenn man was korrigieren muss.

NoPanik
06.04.2010, 22:29
ich muß da noch mal ein Nacht drüber schlafen denke ich ....

noch kurz zur Klebepampe - du meinst das hier, oder? (also Bezugsquelle als Beispiel - gerade in eine Suchmaschine eingetrage - ohne auf Mindestbestellmenge, Preise etc zu achten - nur damit wir über das gleiche Produkt reden)

http://www.ace-technik.de/wacker-elastosil-e-43.3622.html?p=16

ist das das gleiche wie bei dem hier? sieht so anders aus... :

http://www.silikon-profis.de/index.php?f=sysnr&c=0003_14003&t=artikel&sid=btxnelrgy

und diverse andere...

Wie viel würdest du so über den Daumen gepeilt für, sagen wir 10 Meter Doppelklappnaht, rechnen (10 ist willkürlich - läßt sich aber so schön rechnen!)

Sarekmaniac
06.04.2010, 23:20
noch kurz zur Klebepampe - du meinst das hier, oder?
http://www.ace-technik.de/wacker-elastosil-e-43.3622.html?p=16

Wie viel würdest du so über den Daumen gepeilt für, sagen wir 10 Meter Doppelklappnaht, rechnen (10 ist willkürlich - läßt sich aber so schön rechnen!)

Ja genau das meine ich. Tube reicht, Kartusche ist zu groß. So über den Daumen für 10 m - 1/10 Tube. Eher weniger. Der Kleber ist sehr ergiebig.

Auch wenn man sie doppelt klappt - sie heißt Doppelkappnaht.;-)

Luminous
07.04.2010, 10:05
Hat schonmal jemand ausprobiert, ob für diesen Zweck (fixieren des Stoffs, um ihn besser nähen zu können) auch das billige Baumarktsilikon ausreicht?

Tschüss ---
Marc

Sarekmaniac
07.04.2010, 12:32
Klick (http://www.outdoorseiten.net/forum/showthread.php?t=26048&highlight=baumarkt+silikon&page=3)

(ab Post 47)

NoPanik
08.04.2010, 01:08
soo stoff und co ist bestellt.. ich danke hier schon mal den Tips im Vorfeld

jetzt hoffe ich mal dass auch wirklich durchzieh und nicht die Euphorie größer war als der Willy :bg: Ich denke ich werde erst mal die Klebetechnik ausprobieren und wenn ich da kein Land sehe, dann steige ich auf einnähen eine Bandes um.. und sollte das Zelt dann doch noch das Licht der Welt erblicken werde ich den Werdegang und das Ergebnis einstellen.
Im Prinzip soll es ein Ringstrind mit Wanderstöcken anstatt Bogen geben - etwas veränderte Abmaße und vor allem will ich bei Bedarf LUFT im Zelt - was mir bei dem Ringstind echt fehtl!

wulxc
08.04.2010, 14:18
Auch wenn es etwas weiter zurückliegt:
Bei der Firstnaht würde ich unbedingt ein Gurtband aufnähen (oder einnähen), weil von Wanderstock zu Wanderstock viele Kräfte eingesammelt werden (praktisch alle vertikalen Kraftkomponenten der Abspannungen und der aus Wind resultierenden Kräfte) und diese Kräfte in nur zwei Punkte (=Wanderstöcke) eingeleitet werden müssen: Außerdem dehnt sich das Gurtband weniger als der Stoff, so dass die Firsatnaht beim Aufbau gestrafft werden kann und nicht so viel nachgespannt werden muss.
An dem Gurtband sollten dann die seitlichen Abspannungen befestigt werden.
Bei den anderen Nähten bringt m.M. nach eine eingenähtes Band keinerlei Vorteil bei der Festigkeit.

@NoPanik:
Mit wieviel Saumzugabe hast Du es denn bisher probiert? Ich nehme immer 2 cm, das ergibt bei 2 x Falten dann 1cm Saum, dass finde ich recht gut zu nähen (weniger wir schnell recht fummelig). In den Saum kannst du auch unendlich viele Stecknadeln stecken, da Du die Naht später sowieso abdichten musst. Außerdem nehme ich immer die vereinfachte Kappnaht, die aber kaum weniger hält (such einfach mal im Forum nach Kappnaht, dazu gab es eine längere Diskussion), aber deutlich einfacher zu nähen ist (finde ich).

grüße, wulxc

NoPanik
08.04.2010, 21:49
also das Band dass ich mitbestellt habe hat 15 MM; das Tesa hat auch das Maß - etwas Silikon(kleber) werde ich mir im örtlichen Baumarkt holen ==> ich bin jetzt schon auf deren Gesichter gespannt [...silikon, um sich nen zelt (vor)zu kleben :shock: - der hat doch einen an der Waffel.. und was will der ? silikon auf was für n´er Basis :bang: - ja eindeutig - Fall für die Klapse..:hahaa:]

... Kunststoffspachtel um das ganze möglichst dünn zu halten hab auch schon..

zudem hab ich mir noch etwas Elastosil E 43 bestellt und werde damit etwas experimentieren... dann hab ich was zum zwischendurch spielen bis der Stoff zugeschnitten ist. Bei der Naht werde ich wohl bei der Doppelkapp (nicht Klapp - ja wohl ich bin Lernfähig) bleiben.

j.c.locomote
09.04.2010, 12:01
ich bin jetzt schon auf deren Gesichter gespannt [...silikon, um sich nen zelt (vor)zu kleben :shock: - der hat doch einen an der Waffel.. und was will der ? silikon auf was für n´er Basis :bang: - ja eindeutig - Fall für die Klapse..:hahaa:]
Hehe, macht doch Spaß, oder?
Die Leute im ortlichen Baumarkt kennen mich schon:
"Och nö, der schon wieder, was will er denn diesmal."
"Wir suchen also nach etwas, was wir zweckentfremden könnten?"
"Oh, ich wusste bis jetzt gar nicht dass es sowas überhaupt gibt!"
Ich finds genial :grins:

Solasimon
11.04.2010, 08:49
Hehe, macht doch Spaß, oder?
Die Leute im ortlichen Baumarkt kennen mich schon:
"Och nö, der schon wieder, was will er denn diesmal."
"Wir suchen also nach etwas, was wir zweckentfremden könnten?"
"Oh, ich wusste bis jetzt gar nicht dass es sowas überhaupt gibt!"
Ich finds genial :grins:

So geht es mir im Modellbauladen, in dem ich Carbonstangen, 0,2er Alublecht und so weiter hole. Aber ich glaube bei denen ist das nicht ganz so unüblich...

Solasimon
28.05.2010, 14:53
Habe jetzt die Nähte von außen mit SilNet gedichtet, habe aber nur ein mittelmäßiges Ergebniss bekommen (an der Firstnaht tropft es immer noch:grrr:), woran könnte das liegen?
War ich einfach nicht sorgsam genug und habe ne Stelle übersehen???

Aber dafür kann ich sagen, das das Zelt einen Dauertest von 2 Wochen im Garten bei viiieelll Regen und ordentlich Wind gut überstanden hat - nur eine der Eck-Karbonstangen ist dabei in die Knie gegangen... aber das war ein stolpernder Nachbar!

Simon,
der inzwischen schon wieder ein paar Sachen hergestellt hat, aber nicht dazu kommt, diese reinzusetzen, da dann schon wieder das nächste Projekt drängelt... manches hat sogar noch nicht mal nen Probelauf bekommen.:ignore:..
da sind ein IKEA-Hobo, eine UL-Regenhülle für den Osprey und gerade aktuell mein erster MYOG-Rucksack (noch in Arbeit)...

wulxc
28.05.2010, 15:16
Hast du die Nahtumgebung vor dem Abdichten gereinigt? Staubige, fettige oder sonstwie dreckige Untergründe sind bei Klebungen häufig der Versagensgrund. Ich gehe meist mit Waschbenzin (bzw. Kocherreinbenzin) getränktem Klopapier über die Naht, bevor ich abdichte - hat bis jetzt funktioniert (heftige Dinge wie Aceton sollte man besser nicht verwenden, wenn man sein Zelt nicht auflösen will :bg: )

Wie habt ihr das mit der Carbonstange geschafft? Bei richtigem Aufbau ist auf der Stange keine Last, ist er auf die Abspannung getreten?

Hast du inzwischen ein Innenzelt? Falls ja, Bilder!

grüße, wulxc

Solasimon
29.05.2010, 00:18
Das mit dem reinigen habe ich nicht gemacht... mal hoffen das sich da noch was ausbessern lässt. Ansonsten habe ich ja noch die Möglichkeit auf der Innenseite zu dichten und vorher zu reinigen.

Wie das mit der Stange passiert ist, kann ich mir auch noch nicht so richtig erklären, jedenfalls ist ein Nachbar über die Zeltleine gestolpert, wie weiß ich nicht genau, aber das war halt zu viel für die Stange. Auch danach stand das Zelt perfekt da, man hat nicht mal gesehen das die Stange im Eimer war, es ist mir erst beim Abbau des Zeltes überhaupt aufgefallen... ist aber kein Problem, ich habe die ja nicht eingenäht sondern stecke sie in ihre Taschen - muss also nur mal wieder in den Modellbauladen.

An das Innenzelt habe ich mich noch nicht gemacht und bis das dran ist wird es wohl Spätsommer/Herbst werden, wenn ich es brauchen werde... vorher bin ich nicht mit meiner Frau unterwegs, da die bis Herbst wichtige Prüfungen schreibt. Daher bin ich in der nächsten Zeit mit den Pfadis oder Freunden auf Tour. Das sind dann aber größere Gruppen und es kommt nur ne Plane bzw. ein Tarp mit...
Aber ich habe zumindest schon nen Entwurf für das Innenzelt...

Simon

Sboarder
16.03.2011, 23:45
Moinsen!
Gibt es hier was Neues zu berichten?

Solasimon
17.03.2011, 01:23
Nein - noch gibt es noch keine Neuigkeiten, das Zelt war leider noch nicht im Einsatz sondern liegt einfach nur im Regal, sondern ich habe immer das neue MYOG-Tarp dabei gehabt, denn das ist noch leichter (3x3,75m = 600g).
Mal sehen, vielleicht geht es diesen Sommer doch mal in den Einsatz.
Ach doch eine Neuigkeit: Die defekte Stange habe ich inzwischen ersetzt...

Aber demnächst will ich mich an das Innenzelt machen... aber ich sehe gerade das ich das schon fast vor einem Jahr geschrieben habe und mich dann doch an andere Projekte, wie den Rucksack gemacht habe...

Übrigens scheint das was getropft ist kein Wasser gewesen zu sein, sondern irgendwas vom Silnylon oder dem Kleber, den ich zum fixieren der Nähte verwendet habe... denn ich konnte Überbleibsel davon auf dem Boden feststellen. Kann das sein - ist das schon mal jemand passiert?

Simon

stylerix
17.03.2017, 13:35
Auf der Suche nach einem CAD Programm für vernünftige Schnittmuster bin ich auf Deinen Thread gestoßen. Macht auf mich alles einen super Eindruck. Aber da der letzte Post nun 6 Jahre zurückliegt, würde mich doch mal interessieren ob das Zelt mittlerweile seinen ersten Praxistest hinter sich hat? :-)
VG, stylerix