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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Schlafsäcke - die Praxis



Nicht übertreiben
11.02.2004, 14:02
Ok, da immer wieder Kritik an der Vermessung der Schlafsäcke laut wird hier mal der Praxisthread dazu.

Einfach mal auflisten:

Modell

minimale Komforttemperatur (aus eigener Erfahrung! vielleicht auch Änderungen mit dem Alter des Schlafsacks)

verwendete Isomatte

Zelt (ja/nein)

körperlicher Zustand (erschöpft/normal/fit und vollgefressen :bg: )

männlich/weiblich

Einschätzung wie schnell man friert

Klamotten im Schlafsack/Inlett etc.

Und wer möchte: Maße des Schlafsacks (siehe releale Füllkraft-thread)
damit ein potentieller Käufer schon im Laden evtl. Montagsmodelle erkennt...

Thorben

Nicht übertreiben
11.02.2004, 14:07
Ich fange auch gleich mal an:

Modell: Yeti/Four Seasons Cirrus

minimale Komforttemperatur (aus eigener Erfahrung! vielleicht auch Änderungen mit dem Alter des Schlafsacks)

zwischen -5 und -3°C, Alter ca. 3 Jahre, Isolierung bisher imo konstant

verwendete Isomatte: TAR UL

Zelt (ja/nein): Ja

körperlicher Zustand (erschöpft/normal/fit und vollgefressen :bg: ) normal

männlich/weiblich: männlich

Einschätzung wie schnell man friert: Durchschnitt

Klamotten im Schlafsack/Inlett etc.: normale Unterwäsche, kein Inlett

Und wer möchte: Maße des Schlafsacks (siehe releale Füllkraft-thread)
damit ein potentieller Käufer schon im Laden evtl. Montagsmodelle erkennt...

liefer ich nach...

Nicht übertreiben
11.02.2004, 14:10
und noch einer:

Modell: Lestra Himalaya Extrem

minimale Komforttemperatur (aus eigener Erfahrung! vielleicht auch Änderungen mit dem Alter des Schlafsacks)

ca. -10°C, Alter 1 Jahre

verwendete Isomatte: TAR UL+Evazote Standart

Zelt (ja/nein): Ja

körperlicher Zustand (erschöpft/normal/fit und vollgefressen :bg: ) normal

männlich/weiblich: männlich

Einschätzung wie schnell man friert: Durchschnitt

Klamotten im Schlafsack/Inlett etc.: lange Unterwäsche, kein Inlett

Und wer möchte: Maße des Schlafsacks (siehe releale Füllkraft-thread)
damit ein potentieller Käufer schon im Laden evtl. Montagsmodelle erkennt...

Ist verkauft, daher nicht mehr verfügbar!

maulwurf
11.02.2004, 14:19
nun gut, auch ein schöner ansatz, den ich unterstütze (ihr helft mir ja bislang auch kräftig beim aussuchen, vielleicht gibt es ja auch kufa-interessenten):

ajungilak kompakt 2000 lang (der mit der orangen, "wasserdichten" hülle)

minimale Komforttemperatur: 0C bis -2C (bei wind ca. 3-5bf konstant..)

alter: 2001

verwendete Isomatte: thermarest performance ultralite 1/1, auf fels

Zelt (ja/nein): nein

körperlicher Zustand (erschöpft/normal/fit und vollgefressen ) normal

männlich/weiblich: männlich

Einschätzung wie schnell man friert: eher spät

Klamotten im Schlafsack/Inlett etc.:
-lange unterwäsche (dünn),
-inlett von cocoon, coolmax liner

insgesamt erfüllt er meine erwartungen und bleibt über die jahre von der leistung recht konstant.
8)

Jens
11.02.2004, 15:07
The North Face Black Kazoo 90/10 Daune ohne Wärmekragen, 1100 g

Minimale Komforttemperatur: -5 C mit Zelt, 0 C ohne Zelt, mittlerweile 0 C / 5 C

Alter: 8 Jahre, ca. 400 mal ohne Inlett darin genächtigt

verwendete Isomatte: diverse, hauptsächlich Evazote 100

Zelt (ja/nein): ja und nein

körperlicher Zustand (erschöpft/normal/fit und vollgefressen ) normal bis erschöpft, aber immer abends reichhaltig und warm gegessen

männlich/weiblich: männlich

Innen- und Außenmaterial sehr weiches Pertex-Nylon; seh angenehm auf der Haut, durch die schwarze Farbe trocknet der Schlafsack in der Sonne sehr schnell

Einschätzung wie schnell man friert: spät

Klamotten im Schlafsack/Inlett etc.:
kurze Unterwäsche, Odlo, wenn es kälter wurde mit Fleece, Socken und Mütze, manchmal auch mit langer Unterhose, dafür dann kein Fleece-Pullover

Ein sehr vielseitiger Schlafsack, sehr robust, hervorragend geschnitten, trotz fehlenden Wärmekragens habe ich nie Probleme bekommen. Mittlerweile läßt die Daunenqualität nach, vieles ist im Laufe der Jahre. zum Fußende verrutscht. Mit dicker Bekleidung oder einem Poncholiner kann man auch bis -10 C darin Schlafen, er ist sehr gut geeignet, um mit einem großen Kunstfaserschlafsack für Wintertouren kombiniert zu werden.

Jens
11.02.2004, 15:24
Bundeswehr Mumienschlafsack, 2300 g

Minimale Komforttemperatur: 5 C ohne Zelt

Alter: keine Ahnung, gebraucht gekauft, ca. 250 mal ohne Inlett darin genächtigt

verwendete Isomatte: diverse, hauptsächlich Evazote 100, manchmal auch keine, Naturmaterialien wie Laub als Unterlage

Zelt (ja/nein): nein

körperlicher Zustand (erschöpft/normal/fit und vollgefressen ) normal bis erschöpft, aber immer abends reichhaltig und warm gegessen

männlich/weiblich: männlich

Innen- und Außenmaterial Nylon; angenehm auf der Haut, müffelt trotz einmal Waschen nach Rüstkammer

Einschätzung wie schnell man friert: spät

Klamotten im Schlafsack/Inlett etc.:
kurze Unterwäsche, Baumwolle, wenn es kälter wurde normale Bekleidung

Ein schwerer Schlafsack, der für den häufigen Gebrauch gedacht ist, sehr robust, Frontreißverschluss. Ziemlich groß und wuchtig, man liegt darin wie in einem Panzer. Gut geeignet für Anfänger, die in heimatlichen Gefilden erste Erfahrungen sammeln wollen und wenig Geld haben. Auf Kanutouren oder als Schlafsack im Auto dürfte er auch sehr gut seinen Dienst tun.
Er ist auf Grund seiner Breite gut geeignet, um mit einem großen Daunenschlafsack für Wintertouren bis -20 / - 25 C kombiniert zu werden, sofern das Gewicht nur eine Untergeordnete Rolle spielt (z.B. Pulka).
Achtung! Man bekommt ihn je nach Rucksack schlecht ins Schlafasckfach gestopft!

Man bekommt ihn schon für ca. 10 Euro, z. B. auch bei eBay. Für so wenig Geld kann man eigentlich kaum etwas falsch machen, vorausgesetzt der Einsatzbereich stimmt.

tsfc
11.02.2004, 15:27
... ajungilak kompakt 2000 lang (der mit der orangen, "wasserdichten" hülle)

meine Erfahrungen mit dem 'Kompakt 2000' findet ihr hier (http://forum.saloon12yrd.de/viewtopic.php/t.883/start.20/) und hier (http://forum.saloon12yrd.de/viewtopic.php/t.3397/start.80/)

Zusatzinfos:

- Im Zelt übernachtet
- Them-A-Rest Standard
- männlich
- meistens erschöpft aber vollgefressen :bg:
- Ajungilak Beito Fleeceinlay

Tom

MaMa
12.02.2004, 09:09
Marmot Couloir 946 gr. Daune 1650 gr. Gesamtgewicht mit Packsack

Minimale Komforttemperatur: irgendwo zw. -15 und -20 Grad.

Alter: 1/2 Jahr, 9 mal bisher benutzt.

verwendete Isomatte: TAR Ultralight
Zelt (ja/nein): ja

körperlicher Zustand (erschöpft/normal/fit und vollgefressen ) normal bis erschöpft, aber immer abends reichhaltig und warm gegessen

männlich/weiblich: männlich

Innen- und Außenmaterial Nylon; angenehm auf der Haut

Einschätzung wie schnell man friert: mittel

Klamotten im Schlafsack/Inlett etc.:
langes U-Hemd, kurze U-Hose, Wollsocken, PowerstretchSturmhaube

Wer mehr wissen will: Fillpowerthread Seite 1 und der Thread "Sclafsackvergleich marmot Couloir vs. Joutsen Ruka"

MaMa
12.02.2004, 09:25
Yeti Fighter 500 dry Gibts nicht mehr, der Nachfolger heißt Powerizer 500 und dürfte ähnliche/gleiche Eigenschaften besitzen.

Erfahrungen hier:
http://forum.saloon12yrd.de/viewtopic.php/t.2218/highlight.yeti%Bfighter/

Isomatte: TAR Ultralight oder Z-Rest
Zelt (ja/nein) sowohl als auch.

Schlafkleidung: langes U-Hemd, kurze U-Hose, Sturmhaube, Socken

Nutzung: Frühjahr bis Herbst

Messwerte im Fillpowerthread.

Christoph1972
06.03.2004, 12:05
Modell:

The North Face Tundra


minimale Komforttemperatur (aus eigener Erfahrung! vielleicht auch Änderungen mit dem Alter des Schlafsacks)

bei ca. -20°C war mir noch kuschelig warm, dir Grenze konnte ich noch nicht erreichen.

verwendete Isomatte

Ridge Rest + 9mm Eva-Matte

Zelt:

Ja

körperlicher Zustand:

normal

männlich/weiblich:

mänlich

Einschätzung wie schnell man friert:

in der Nacht schnell

Klamotten im Schlafsack/Inlett etc:

kein Inlett, Fleecepulli, Stretch-Laufhose


Ich finde den Schlafsack super, es gibt bestimmt bessere Daunen Säcke aber die kann ich leider nicht nutzen. Einziger Nachteil ist das große Packmass. Die angegebene Komfort von –29°C ist aber nicht realistisch, dann wird es sicher etwas frisch.

Flachlandtiroler
06.03.2004, 19:48
Fall 1:
Modell: Joutsen, Vorgängermodell von "1000" (Name entfallen, hat 1kg Gesamtgewicht und 300gr 93/7 Daune)
minimale Komforttemperatur: Hersteller sagt -3°C, in folgendem Beispiel war's etwa 0°C und noch mollig warm
verwendete Isomatte: Thermarest Compact
Zelt (ja/nein) offene Unterstandshütte, kaum Wind
körperlicher Zustand: körperlich ausreichend fertig und gut vollgefressen :bg:
männlich
friere durchschnittlich schnell
Klamotten im Schlafsack/Inlett etc. Socken, 200er Fleecehose, langärmeliges Sportunterhemd, Fleecejacke als Kopfkissen.
Fall 2:
Modell: wie oben, zusätzlich Ajungilak Compact (Modell 1991, 1,5kg Gesamtgewicht, KuFa) als Außenschlafsack
minimale Komforttemperatur des Ajugilak: Hersteller sagt -5°C, wird durch Gebrauch bei weitem nicht mehr nicht mehr erreicht; vielleicht noch +3°C (für sowas nehme ich jetzt immer die Daunentüte mit). minimale Komforttemperatur für die Kombination Joutsen & Ajungilak: jedenfalls unter -20°C, denn bis dahin war's noch prima warm.
verwendete Isomatte: Thermarest Compact
Zelt (kleiner Tunnel, schön warm)
Rest wie oben (vielleicht eher "ziemlich" fertig als "ausreichend" fertig :ill:), nur Fleecejacke übergezogen und Daunenjacke als Kopfkissen :)

Gruß, Martin

maulwurf
09.03.2004, 11:01
habe nun den marmot col getestet:

marmot col 2003 large

minimale Komforttemperatur: -15C bis -19C (getestete temparatur, bei wind ca. 2-3bf, ohne niederschlag), da ist aber noch viel drin. herstellerangabe: -29C

alter: 2003

verwendete Isomatte: evazote 9mm, auf schnee (hat gereicht...)

Zelt (ja/nein): nein

körperlicher Zustand (erschöpft/normal/fit und vollgefressen ) normal

männlich/weiblich: männlich

Einschätzung wie schnell man friert: eher spät

Klamotten im Schlafsack/Inlett etc.:
-shorts und t-shirt, ohne socken,
-kein inlett


....insgesamt sehr guter eindruck, nur kapuze könnte enger (dichter um den kopf) schliessen.

MaMa
12.03.2004, 09:18
Ergänzung zum Marmot Couloir:
Zeltübernachtung, Zustand wie üblich etwas erschöpft und vollgefressen, lange U-Wäsche, Wollsoken, Powerstretchhaube. Ich bin nachts ein mal leicht fröstelnd aufgewacht, das Thermometer in der Apsis zeigte -18 Grad. Im Innenzelt daher vielleicht -15 Grad. Ab da gehts also definitiv Richtung Ende der Fahnenstange.....

Haiko
18.03.2004, 17:19
Moin²,

hier meine Erfahrungen von der diesjährigen Wintertour:

Mountain Equipment Glacier 1000 Reg (1000g Füllgewicht, 600+, 90/10, 1620g Gesamtgewicht, -22°C lt. Hersteller)

minimale Komforttemperatur: -29°C (draußen, ohne Zelt, kein Wind, im Laavu (http://kempele.fi/ketolanp/laavu.jpg), ohne Feuer davor)

Alter: 1 Jahr

verwendete Isomatten: Evazote Sommer 0,9cm plus RidgeRest, auf Holzboden

Zelt (ja/nein): nein

körperlicher Zustand (erschöpft/normal/fit und vollgefressen ) erschöpft, satt

männlich/weiblich: männlich

Einschätzung wie schnell man friert: normal

Klamotten im Schlafsack/Inlett etc.:
-lange Unterwäsche (dick), Wollsocken, dünne Balaclava
-kein Inlett

Am Morgen wurde der Schlaf unruhiger, da ich kalte Füße bekam. Ansonsten fror ich nicht. Die Hersteller-Komfort-Angabe kann ich bestätigen. Die Extremtemperatur kann ich nicht einschätzen, da mir die Erfahrungen bei niedrigeren Temperaturen fehlen. Mit den Filzinnenschuhen der Kairas oder ähnlichen "Fußwärmern" sind sicherlich noch einige Minusgrade mehr drin.

Ahoi,
Haiko

soose04
19.03.2004, 00:59
also ich kann hier kaum einen unterschied zum andren schlafsackthread erkennen? was bittschön hat


Und wer möchte: Maße des Schlafsacks (siehe releale Füllkraft-thread)
damit ein potentieller Käufer schon im Laden evtl. Montagsmodelle erkennt...
Thorben

mit der praxis zu tun?

wo les ich was über das die feuchempfindlichkeit des sacks? was ist mit der langzeittauglichkeit des sacks? wie lang dauerts, bis der sack durchnasst ist?

is ja nur so ein gedanke.

liebe gruesse soose

Nicht übertreiben
19.03.2004, 01:04
Wenn Du mir sagst wie man das mit erfassen soll, ergänzungen sind gerne gesehen. Soll jeder Nutzer ab jetzt die Luftfeuchte im Zelt, die Temperaturen etc. messen und dann hier posten :wink:
Was hier bisher s´teht hat zumindest mehr mit der Praxis und Schlafsäcken zu tun als Dein letztes Posting.

jackknife
19.03.2004, 01:25
also ich kann hier kaum einen unterschied zum andren schlafsackthread erkennen? was bittschön hat


Und wer möchte: Maße des Schlafsacks (siehe releale Füllkraft-thread)
damit ein potentieller Käufer schon im Laden evtl. Montagsmodelle erkennt...
Thorben
mit der praxis zu tun?
wo les ich was über das die feuchempfindlichkeit des sacks? was ist mit der langzeittauglichkeit des sacks? wie lang dauerts, bis der sack durchnasst ist?
is ja nur so ein gedanke.
liebe gruesse soose

wieder ein Fall für die Mods. gibt es hier eigentlich eine Ignoreliste im Forum. Sooße hat bis jetzt nicht einen konstruktiven Beitrag hier verfasst. Er versucht konstant alles zu zerlabern und fällt mit seiner Penetranz auf. Ich finde sein verhalten mehr als bescheiden. Der Füllkraftthread wie auch dieser haben sehr wohl eine Berechtigung und geben interessierten Teilnehmern Aufschluß über Ausrüstungsgegenstände. Ich bitte um Sperrung von Störenfrieden durch die Mods. Sooße, Deine Agressionen, oder Unausgeglichenheit zeugen mehr von postpubertären Gehabe als von Weitsicht und Weisheit.
Matthias

soose04
19.03.2004, 01:26
jaja, immer alles schön messen. macht das nur schön weiter, und friert dann weiter an norwegischen küsten, weil eure säcke dann platt wie ne plunder

sowas kann man gar nich messen. ich dacht hier soll über praxiserfarung berichtet werden. seh aber nur schlechtere messungen als im anderen thread vom andren schlafsackpapst hier.

bin vor einigen jaren im februar in vesteraalen gepaddelt. da hats mein yeti auch zerlegt. das ganze ding war durchnäßt, und hat nich mer isoliert. hab mir dann einen ajungilak kufa sack bringen lassen und den yeti verschenkt
seitdem nem ich nur noch kufa mit auf seetouren. lieber nass und warm als nass und tod.

liebe gruesse soose

jackknife
19.03.2004, 01:44
ich friere nicht, auch in Lappland bei Arschkälte, weil ich einen sehr guten Schlafsack habe.
Matthias

AskeT
19.03.2004, 02:21
bin vor einigen jaren im februar in vesteraalen gepaddelt. da hats mein yeti auch zerlegt. das ganze ding war durchnäßt, und hat nich mer isoliert. hab mir dann einen ajungilak kufa sack bringen lassen und den yeti verschenkt seitdem nem ich nur noch kufa mit auf seetouren. lieber nass und warm als nass und tod.

Sorry, ich paddel nun auch schon einige Jährchen. Und benutze auch oft meinen Daunensack auf Tour. Ich hab selbst beim durchdrehen im WW nie einen nassen Schlafsack gehabt. Was kann nun der arme Daunensack dafür, wenn du ihn falsch packst. Daunensäcke müssen halt entsprechend verpackt sein an Bord. Hast Du keinen Zölzersack verwendet?

Oder wie meintest Du "hats meinen Yeti zerlegt"?

AskeT

soose04
19.03.2004, 08:46
erst infos haben wollen, und dann alles in frage stellen und in dreck ziehn.

mein yeti haats nich im packsack zeerlegt, das wurde innerhalb von 3 tagen im zelt nass.
lofoten im winter sheisst halt regen/schneee und wind von oben, und gischt von unttenn. wie ein schlafsack da trocken bleiben soll.

da helfen dumme ratschläge wie gut verpacken wenig.
ne wandertor in lapplabd is verglichen damit kinderkram, da es dort kalt aber troocken is.

liebe gruesse soose

Flachlandtiroler
19.03.2004, 10:32
erst infos haben wollen, und dann alles in frage stellen und in dreck ziehn.
Das ist genau das, was Du z.B. mit pcschröda machst.

mein yeti haats nich im packsack zeerlegt, das wurde innerhalb von 3 tagen im zelt nass.
lofoten im winter sheisst halt regen/schneee und wind von oben, und gischt von unttenn. wie ein schlafsack da trocken bleiben soll.
In dem Du Dir ein gescheites (gut lüftendes, wasserdichtes) Zelt kaufst? :bg:
Ich hab' jetzt immernoch nicht verstanden, warum dieser Schlafsack nicht taugt.


da helfen dumme ratschläge wie gut verpacken wenig.
ne wandertor in lapplabd is verglichen damit kinderkram, da es dort kalt aber troocken is.
liebe gruesse soose
Die "Lieben Grüße" kannst Du Dir nach den Beschimpfungen vorher IMHO schenken.

Martin

Nicht übertreiben
19.03.2004, 10:50
hab mir dann einen ajungilak kufa sack bringen lassen und den yeti verschenkt


Jetzt bin ich wirklich neidisch, ich kann mir nicht mal auf ner Kanutour etc. kurz einen neuen Schlafsack bringen lassen. Bringen die auch Dein Gepäck hinterher? Da finde ichs doch schon wesentlich normaler in einer Hütte das Ding zu trocknen. Was mich wundert ist: Wieso soll pcschröda dumm sein wenn er einen Daunenschlafsack benutzt, bei Dir ist das aber in Ordnung (hast ja schließlich genau das gleiche gemacht, nur bei einer Tour, die noch wesentlich näher am Wasser stattgefunden hat)

Thorben

Fledi
19.03.2004, 10:54
@ Nicht übertreiben:
Laß es einfach, das lohnt nicht. Irgendeine Antwort mit Ausflüchten und Beleidigungen wird Soose schon wieder einfallen. Wir zerreden uns nur alle Threads.

Gruß,
Britta

Nicht übertreiben
19.03.2004, 10:58
Hast Du wohl recht...

soose04
19.03.2004, 11:02
hab mir dann einen ajungilak kufa sack bringen lassen und den yeti verschenkt


Jetzt bin ich wirklich neidisch, ich kann mir nicht mal auf ner Kanutour etc. kurz einen neuen Schlafsack bringen lassen. Bringen die auch Dein Gepäck hinterher?


per handi die seerettung verständigt und einen besser geeigneten schlafsck bringen lassen. is auch nich viel teurer als sich retten zu lassen, was die alternative gewesen wäre.



Da finde ichs doch schon wesentlich normaler in einer Hütte das Ding zu trocknen. Was mich wundert ist: Wieso soll pcschröda dumm sein wenn er einen Daunenschlafsack benutzt, bei Dir ist das aber in Ordnung (hast ja schließlich genau das gleiche gemacht, nur bei einer Tour, die noch wesentlich näher am Wasser stattgefunden hat)

naturlich war das dumm von mir. ich hab damals auch noch auf dummschwätzer gehört, die sagen daunen über alles. stimmt aber nich in feuchten regionen.da hat der yeti klaglich versagt

liebse gruesse soose

Flachlandtiroler
19.03.2004, 11:05
per handi die seerettung verständigt und einen besser geeigneten schlafsck bringen lassen. is auch nich viel teurer als sich retten zu lassen, was die alternative gewesen wäre.
:lol: :lol: :lol:

jackknife
19.03.2004, 11:14
wie die kinder!!!!!
matthias

Nicht übertreiben
19.03.2004, 11:17
So und ab jetzt kommen hier nur noch Schlafsäcke rein...(hoffentlich)
Mal schaun, vielleicht können wir Alex ja dazu überreden nach der Schlacht aufzuräumen :roll:

boehm22
19.03.2004, 11:18
Hi,

und auch hier wieder:

Back to Topic :bg:

soose04
20.03.2004, 11:45
sind kritiken zu messmetoden nich erwünscht. zum wole eines anfängers denke ich doch.
wenn ihr nur die isolation im trocknen mest und dann ans nordmeer färt, nun denn das get in die hose. dakönnen die obermogus hier noch so blöken, da wirds mit deren empfeliuungen naß und kalt

ich musst das erleben, andere mußten das erleben und weitere werdens erleben, wenn sie hir auf gewisse kreise hörn.

mit angewidertem gruss soose

Becks
21.03.2004, 09:45
Tststststs, wie die Kinder hier.

Der Postingreihenfolge nach:

Punkt 1:
@Soose
Die Packmaße haben definitv Praxiwert da man den Schlafsack irgendwo unterbringen muß. Ist vor allem dann interessant wenn das Ding im oder am Rucksack befestigt werden muß.

@Rest
Punkt 2:
Die Feuchtigkeitsempfindlichkeit hat ebenfalls einen Praxiswert da er entscheidet wie lang das Ding isoliert. Nur kann das nicht jeder bewerten da kaum jmd. hier tagelang unter einer Dusche pennt. Bisher wurden bei mir die Schlafsäcke nachts feucht und trockneten tagsüber wieder. Auch bei 0°C im Zelt.

Das als Hinweis zu Jackknife's Kommentar "Ignoreliste und nicht konstruktiv"

Punkt 3:
Mäßigt Euch im Ton, dies gilt im speziellen für Jackknife und Soose04.
Aussagen wie "postpubertäres Gehabe" "dumme Ratschläge" etc. haben hier nix verloren.

Und nun, zurück zum Thema. Oder geht raus zum Luftschnappen, das lüftet den Kopf und kühlt das Gemüt. Alles was nach diesem Posting an OT und gegenseitiges angeheule auftaucht fliegt gnadenlos in die Tonne.

Alex

Becks
21.03.2004, 09:57
Meiner Carinthia Lite ES, älteres Modell (etwa 3-4 Jahre alt).
KuFa, ca. 2,5 kg schwer, großes Packmaß (keine Ahnung wieviel)

Komfort: angegeben von 0°C bis -24°C
Komfort getestet:
Vor 2 Jahren in Schweden, freiliegend auf ner Therma-Rest classic auf Schnee bei -20°C kein Problem, allerdings vollgefressen und ausgeruht.

Jetzt bei -5°C, ausgepumpt, zu wenig gegessen und in größerer Höhe (an dem Tag per Bahn auf 3500 m, dann zu Fuß auf 4100 und wieder runter auf 2700 m) im Zelt mit ner Therma-rest classic gefroren. Und das trotz Fleecepulli und zusätzlicher Kappe.
Imo Auswirkungen der Erschöpfung denn in der zweiten Nacht (etwa 2°C wärmer), ohne Kappe und Fleece, dafür ausgeruht und vollgefressen mußte ich sogar den Wärmekragen aufmachen um nicht zu schwitzen.

Meine Meinung zu dem Ding:
gespaltet. Einerseits ist der geräumige Schlafsack ideal für den Winter da man neben dem Besitzer allerhand Material drin unterbringen kann, anderseits nervt das Packmaß und das Gewicht. Ich hatte z.B. GPS, Photoapparat, 2 Fleece, ne lange Hose, Thermohose, 2 Paar Socken, 2 Paar Handschuhe, 1 Liter Wasser und Kleinkram (Taschenmesser, Kartenmaterial) mit im Schlafsack und hatte immer noch Platz.

Nässeempfindlichkeit:
Kaum empfindlich. In Lappland hatte ich Fieber und hab das Ding in einer Nacht komplett durchgeschwitzt und trotzdem war er warm. Bisher hab ich keine Probs mit Feuchtigkeit gehabt.


Alex

Christian J.
21.03.2004, 18:18
...und hatte immer noch Platz.


Wobei dem unwissenden noch gesagt sei, dass Becks bzgl seiner Figur einer Kiefer ohne Ästen ähnelt.

Christian

Becks
21.03.2004, 19:41
Schtümmt :)

Und der nexte:
ME Glacier 750, Daune, Komfort 12°C bis -12°C angegeben, 1400 g.

Getestet auf Korsika im Mai und im Oktober am Piz Kesch. Auf Korsika zu warm da wir regelmäßig >12°C hatten, nur in einer Nacht bei etwa 5°C konnte ich den Schlafsack wirklich mal schließen ohne zu schwitzen. Am Kesch wars mir etwas zu kühl bei -5°C was aber auch der Ridgerestmatte zu verdanken sein kann da diese doch ziemlich dünn ist. Die Kälte kam jedenfalls von unten und nicht oben. Die Matte wird jetzt gegen irgendetwas möglichst leichtes und besser isolierendes ausgetauscht.

Packmaß ist mit 9 l angegeben und imo paßt es, zum Transport verwend ich eh einen etwas größer ausgelegten Ortlieb, dann ist das Teil vor Wetter und Felsen geschützt.

Feuchtigkeitsprobleme gabs noch keine, was aber nix heißen soll.

Fazit:
Imo ein guter Schlafsack speziell für den Dreijahreszeiteneinsatz im Rucksack. Hätte ich gewußt daß wir am Aletsch nur -5°C im Zelt hatten hätte ich das Baby mit und hätte noch ein paar Eindrücke mehr von dem Teil.

Alex

Corton
20.12.2004, 13:42
Die nächsten Nächte wird´s zumindest hier im Süden über Schnee ordentlich kalt werden (mit "Glück" bis -20°C) --> Raus aus den Betten und rein in die Schlafsäcke, damit dieser Thread wieder mit Daten gefüttert wird. :)

Corton

Nicht übertreiben
07.02.2005, 14:28
Am WE im Harz, Temperaturen bis -7°C

Mein Yeti Cirrus war definitiv an der Grenze, trotz Fleecehose und Jacke musste man schon sehr bewegungsarm auf dem Rücken liegen, damit man noch vernünftig schlafen konnte.

Mit dem Salewa Diadem 1200 gab es erwartungsgemäß keine Probleme.

Verwendete Isomatten: TAR UL altes Modell

Thorben

Christian Wagner
07.02.2005, 17:16
Yeti Mt Blanc, Allgäu -6 und -8 Grad, einmal im Zelt, einmal unter freiem Himmel. Mit normaler Montour im Schlasa gepennt, ohne Probleme bis auf ungefähr ne halbe Stunde in der es Mal kalt von unten wurde. Lag aber eher an den 1,5 PE Isomatten welche wohl überfordert waren. Musste im Zelt sogar die Jacke loswerden da ich geschwitzt hab.